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(ub) – In der Natur eines Geheimtrainings liegt, dass die Informationen immer „über Bande“ kommen. Wir Journalisten waren nicht zugelassen. Deshalb war die wichtigste Nachricht, die  Trainer Markus Babbel für die  obligatorische Pressekonferenz vor dem Derby gegen den 1. FC Union  mitgebracht hat : „Raffa ist heute gelaufen. Morgen beim Abschlußtraining wird er wieder voll dabei sein. Ich gehe stark davon aus, dass Raffa am Samstag spielt.“

(Babbel auf dem Podium zur Pressekonferenz rechts neben Manager Michael Preetz und Mediendirektor Peter  Bohmbach) Raffael will unbedingt dabei sein. Allein schon deshalb, weil das vorangegangene Spiel, das 3:1  bei Arminia Bielefeld, ihn  tief berührt hatte. Wie zu hören war, hat er unmittelbar nach dem Spiel bei seinem Berater Dino Lamberti angerufen. Sinngemäß hat sich Raffael bedankt:  Zum ersten Mal hätten sein Bruder und er ein Tor für den selben Verein in einem Pflichtspiel geschossen. Das sei unglaublich. Es sei die beste Entscheidung seines Lebens gewesen, nach dem Abstieg in Berlin zu blieben.

Aus diesen Emotionen heraus, hatte Raffael vor den Kollegen in Bielefeld von „einem Spie, das nahezu perfekt war“, gesprochen. Trainer Babbel runzelt immer sofort die Stirn, wenn er so etwas her.  „Na, davon kann wohl eher keine Rede sein.“

Babbel und sein distanzierter Führungsstil

Auf der Pressekonferenz wurde der Trainer auch zu Raffaels Bruder Ronny befragt. Babbel sagte: „Ronny hat nach zuvor zwei nicht so guten Spielen Reaktion gezeigt in Bielefeld. Aber da muss er jetzt dranbleiben.“  Meine Beobachtung: Ronny hat es schwerer, als der eine oder andere Profi aus dem Kader, beim Trainer auf Akzeptanz zu stoßen.  Wobei Ronny (etwa im Gegensatz zu Daniel Beichler) kein besonders schwieriger Typ im Umgang ist.

Ich verstehe Raffaels Äußerungen nicht wortwörtlich. Natürlich war der Auftritt auf der Alm keiner, der in irgendein Hertha-Geschichtsbuch eingehen wird. Aber es war ein Spiel für die Ewigkeit im Geschichtsbuch der Brüder  Raffael Caetana de Araujo und Ronny Heberson Furtado de Araujo.

Anders als die Vorgänger-Trainer Lucien Favre (am Ende seiner Amtszeit) und Friedhelm Funkel hat Markus Babbel die Mannschaft hinter sich. Er ist authentisch und glaubwürdig. Jeder hat sein Credo verstanden: „Wer nicht mitzieht, fliegt raus.“ Und: „Wer mir weniger anbietet, als er drauf hat, den stelle ich nicht auf.“

Kühler Kopf für heißes Derby

Sein Führungsstil gegenüber den Spielern ist eher distanziert. Mein Eindruck ist, dass Babbel die  Emotionen, etwa seiner Südamerikaner, fremd sind. Genauso wie die Leidenschaft, die ich bei Patrick Ebert vermute. Dabei lassen sich manche Spieler ganz einfach motivieren: In den Arm nehmen und Mut zu sprechen.  Aber Babbel, das ist eine seiner Erfahrungen aus der Trainer-Zeit beim VfB Stuttgart, gibt bei Hertha BSC bewusst nicht den Kuschel-Typ. Er leitet seine Gruppe von 24 Profis, in dem er ständig versucht, die Spannung aufrecht zu erhalten.

Ist die sachliche Art der Mannschaftsführung von Babbel die richtige, um einen Aufstiegsaspiranten im hektischen Berlin zu führen? Lucien Favre hat gezeigt, dass es ein emotionaler Trainer Vorteile hat, manchmal aber auch entscheidende Nachteile.

Oder ist es für einen sachlichen Trainer schwierig, auch emotionale Charaktere mit auf die Reise zu nehmen? Oder hilft es all‘ den Emotionen in Berlin, wenn wenigstens der Coach einen kühlen Kopf behält?

Den Führungsstil von Markus Babbel finde ich . . .

  • gut (41%, 185 Stimmen)
  • ordentlich (26%, 116 Stimmen)
  • sehr gut (19%, 83 Stimmen)
  • nur teilweise überzeugend (12%, 53 Stimmen)
  • schwach (1%, 5 Stimmen)
  • mäßig (1%, 4 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 446

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71
Kommentare

norberto
3. Februar 2011 um 16:55  |  8628

Ich habe Babbels Führungsstil betreffend auf gut geklickt.

Aus meiner Erfahrung heraus sollte der Trainer immer eine natürliche Distance zum Team wahren. Damit fällt es leichter unliebsame Entscheidungen zu treffen und im Umkehrschluss auch zu akzeptieren.

Die Geschichte im Fußball lehrt, dass Emotionen immer umschlagen können und es in den meisten Fällen auch tun. Eine sachlich fundierte Arbeit hingegen fördert die Glaubwürdigkeit und insoweit auch ein gutes Spieler/Trainerverhältnis.

Das heißt natürlich nicht, dass einn Trainer nicht auch mal emotional reagieren kann. Ausnahmen bestätigen doch die Regel, oder?


Datcheffe
3. Februar 2011 um 16:58  |  8629

ERSTER!!!!

Ich denke auch, es ist wie du schreibst!
Es war für Raffael ein PERSÖNLICHES PERFEKTES Spiel, weil eben die beiden Brüder die Bielefelder mehr oder weniger alleine mit ihren Toren besiegt haben!

Das da das brasilianische Blut und die Freude, mit der Raffael Fussball lebt, hochkommt, ist doch klar!
Das wäre sogar bei anderen Brüdern so und von daher eigentlich zu verstehen!

Da Babbel nun aber das nicht öffentlich bestätigt, um Raffael am Boden zu halten, oder auch so sieht, wie ich, das wir uns noch um einiges bessern müssen, wenn wir *oben* nächste Saison bestehen wollen, ist Babbels Geheimnis.
Mit seinem Führungsstil bin ich GUT bedient, da manchmal die fehlende Erfahrung noch durchzwinkert, aber es wird mit der Zeit dann auch besser!

Auf ein klaren Sieg gegen Union, damit andlich klar ist, wer hier das sagen hat! NUR DER BSC!!!

Schönes Abend noch!


Bolle75
3. Februar 2011 um 17:16  |  8631

Es gibt halt verschieden Typen.
Rehagel ist ein Kuschelmotivator der auch harte Entscheidungen treffen kann.
Klopp ein nach außen witziger aber im Training bestimmt harter Hund der aber auch sehr emotional sein kann. Somit aber auch in der Lage ist auf verschiedene Weise zu motivieren.
Hitzfeld war und ist einfach durch seine Autorität erfolgreich.
Wenn Babbbel seine Linie weiter so durchzieht kann er sehr glaubwürdig werden. Er motiviert dadurch das er klare ansagen macht zu seinem Wort steht. Babbel ist aber, so vermute ich auch ein Trainer der sein wahres Potenzial erst nach mehr als einem Jahr ausschöpfen kann. Er ist ein Trainer den man länger kennenlernen muss.
Wirklich beurteilen können wir Babbel aber erst in 10 Jahren und vermutlich ein paar Trainerstationen später. Sein Führungstil gefällt mir ziemlich gut aber man muss sich auch ein wenig daran gewöhnen. Das größte Plus von Babbel, er ist ehrlich und hält Wort. Das kann und wird sich hoffentlich noch auszahlen. Opfer muss und wird es immer geben, Ruka war es für ein Spiel, bei Beichler wurden Konsequenzen gezogen und ein Zeichen gesetzt, was geht und was nicht. Die meisten scheinen kapiert zu haben worauf es bei Babbel-Hertha ankommt. Leistung! Das wir da nicht alle die gleiche Meinung zu haben was denn Leistung bedeutet wird sich nun mal nie verhindern lassen.
Ich hoffe Babbel macht so weiter, bleibt so erfolgreich und ist noch lange unser Trainer. Hertha braucht jetzt konstanz und dafür könnte Babbel der richtige sein. Bisher hat er alles richtig gemacht auch wenn wir das nicht immer so gesehen haben.


Datcheffe
3. Februar 2011 um 17:20  |  8632

P.S. Doch nicht ERSTER, einer war schneller! 🙁

Aber zu Ebert und seiner Ungeduld, ob nun verständlich oder nicht, habe ich nun schon genug geschrieben!
Kurz nur nochmal: KEINE PRAXIS, KEIN EINSATZ ist doch wohl mehr als klar, das war Babbels Vorraussetzung, die bisher durch Spielausfall, natürlich kann Ebert nichts dafür, ändert aber nichts an der Tatsache, nicht erfüllt wurde!

Schönen Abend noch!


fg
3. Februar 2011 um 17:31  |  8633

hab ich eigentlich was verpasst, ist der kollege stolpe schon wieder im urlaub??


Tunnfish
3. Februar 2011 um 17:38  |  8634

Ist es nicht so dass der perfekte Trainer alles richtig macht? Distanz wenn nötig, Kuscheln wenn möglich, wortkarg wenn angebracht, kommunikativ wenn erforderlich, dazu noch immer das richtige Bauchgefühl bei System, Aufstellung ,Einwechslung und akribische Detailarbeit im Training und beim Scouting….

Jeder der sich mal Gedanken über die perfekte Frau und sich auf die lange und quälende Suche nach Ihr gemacht hat, versteht in etwa die Unmöglichkeit dieser vollkommenen Symbiose aus den idealen Eigenschaften einer Person

Hey wir sind zweite Liga (soviel zu den Möglichkeiten einen (fast) perfekten Trainer zu verpflichten) und stehen auf Platz 1(soweit zu der Arbeit des aktuellen Trainers.)


fg
3. Februar 2011 um 17:44  |  8635

bei ebert halte ich es mit denen, die nicht verstehen, warum nicht 20 minuten in einem bereits entschiedenen spiel in bielefeld drin gewesen wären. die spiele a la meuselwitz kann es ja gerne (wenn sie nicht mal wieder ausfallen) zusätzlich oben drauf geben. aber ihn peu a peu mit kleineren profieinsätzen in spielstandstechnisch risokoarmen situationen zu bringen hielte ich doch für angebracht.
ich finde vor allem, dass es eben auch, um auf ubs frage zu kommen, in puncto führung von babbel wichtig wäre, um vertrauen und motivation zu fördern.
zum anderen thema: wenn das stimmt, was man von raffael hört und liest, dann wäre es hocherfreulich.
dann hätten wir wohl seit langer zeit mal wieder einen führungsspieler, der sich RICHTIG mit hertha identifiziert, und nicht gleich bei verlockenderen angeboten bzgl. geld/perspektive verdrückt (simunic, friedrich und ja wohl leider auch pantelic).
und dass gerade als brasilianer – hut ab!


Bolle75
3. Februar 2011 um 18:00  |  8639

@fg: Die Raffa Äußerung hat ihn auch bei mir noch ein paar Sympathie Punkte sammeln lassen.


Tunnfish
3. Februar 2011 um 18:04  |  8640

aber zur Aufnahme eines Patrick Ebert in den Kader gehört doch zwangsläufig auch eine Herausnahme…da würde es doch dann an anderer Stelle an Vertrauen, Motivation und Förderung hapern…Es gibt leider nur 18 Kaderplätze und diese 18 haben bisher ganz gut funktioniert.


derMazel
3. Februar 2011 um 18:11  |  8643

Ich finde Babbels Stil „ordentlich“.

Sehes es nämlich da wie @fg:

Moch mehr glaubwürdigkeit und Vertrauen als mit der „harten“ Linie erlangt man mit (abgehandelt am Fall vom Patrick Ebert) „harter Linie“+Kommunikation(„Darum bist du nicht dabei: …“, dann geht auch keiner zur Presse und heult da rum 😉 ), am besten frühzeitig, dem setzen von erreichbaren Zielen(„Wenn du aber weiter so weiterarbeitest, bist du in x-wochen dabei“) und dem motivierenden belohnen für erreichte kleine Etappenziele („Gut trainiert, du darfst schoneinmal mitfahren, vielleicht bring ich dich sogar schon“). Meiner Meinung nach ist Babbels Stil zu starr (ich meine nicht flexibilität = umfallen), er behandelt jeden gleich und wird damit den unterschiedlichen Typen nicht unbedingt gerecht. Dabei geht es mir eher um den Umgang als um zusätzliche Streicheleinheiten für Unzufriedene.


ubremer
ubremer
3. Februar 2011 um 18:12  |  8644

@fg,

hab ich eigentlich was verpasst, ist der kollege stolpe schon wieder im urlaub??

da stellst Du sehr beiläufig eine sehr richtige Frage.
Antwort: Seit vergangenem Donnerstag urlaubt der Kollege. Ich bin aber sicher, dass er ein kleines bisschen traurig ist, weil ihr ihm fehlt. Pünktlich zum Derby wird er sich wieder unter der werktätigen Bevölkerung einreihen.


Dan
3. Februar 2011 um 18:14  |  8645

Ich sehe Babbels Führungsstil als ordentlich an.

Er ist wie schon oben geschrien auf die „Schnauze“ gefallen, weil er zu nah am Stuttgarter Team war. Wobei ich sagen muss, da scheint allgemein etwas nicht zu stimmen, wenn egal welcher Trainer das Team nur 6 Monate motiviert werden kann bzw. gute Leistungen abruft.

Jedenfalls hat Babbel sich entschlossen in Berlin den anderen, den distanzierten Weg zugehen. Ob zu distanziert kann ich nicht beurteilen.
Aber Babbel lernt noch. Es war natürlich ein gr0ßes Risiko der sportlichen Leitung gewesen, diesen Weg zugehen. Zur Zeit wird aber das Vertrauen mit Ergebnissen und Tabellenplätzen zurückgezahlt.
Doch genauso muss man diesem Trainer eben diese Lehrzeit zu gestehen (auch wenn wir als Fans um den Aufstieg zittern), denn Babbel hat „nur“ gesagt er traut sich das zu / er schafft das, der Verein hat entschieden eine der wichtigsten Saisons in die Hände eines Trainernovizen zulegen.

Dies ist in keinsterweise abwertend gemeint. Es war ein Risiko, dass bisher belohnt wurde. Man kann aber eben nicht erwarten, dass Babbel in der Menschenführung oder im taktischen Bereich alles richtig macht.

Er zieht aber sein Ding durch und somit gibt er jedem Spieler einen Fixierpunkt an dem er sich ausrichten kann.

Vielleicht wird ein Babbel mit fünf Jahren Trainererfahrung, die Personalie Beichler ganz anders beurteilen oder lösen. Vielleicht viel eher deeskalieren, weil er es dieses Jahr gelernt hat welche Anzeichen bei einem bestimmten Spielertyp auftauchen.

Den Druck, der auf ihm lastet, sollte man ggf. auch nicht unterschätzen. Seine Trainerkarriere ist meines Erachtens mit dem Schicksal von Hertha BSC verknüpft. Keiner von Beiden kann sich einen Nichtaufstieg leisten.

Ich denke mit zwei weiteren Trainerjahren findet Babbel seinen Mittelweg / seine Gangart wie er mit einem Team insgesamt und inviduell mit einzelnen Spielern umgeht. Vielleicht mit unserer Mannschaft oder woanders.


Bolle75
3. Februar 2011 um 18:16  |  8646

@derMazel: Aber Babbel hat doch mit Ebert geredet. Von wegen erst Spielpraxis, dann Spielen oder Kader. Ausfall des Spiels war halt weiteres Pech.


derMazel
3. Februar 2011 um 18:20  |  8647

@tunnelfish:

Man darf aber auch mal sehen, dass der Patrick ja schon in den Testpielen und über 90min mit der U23 gegen Babelsberg randurfte und somit schon die Fitness für einen Kurzeinsatz haben soll. Sich die Matchpraxis für die KämpferLiga2 ausschließlich in der Regionalliga zu holen, kann doch auch nicht funktionieren, oder?

Meine mutige Prognose: Patrick kommt die nächsten 4 Wochen (noch) nicht mit und bis zum Saisonende auf 7 Einsätze, keinen über 90min. Könnt Ihr mich drauf festnageln…


3. Februar 2011 um 18:24  |  8648

Ja, geredet schon, nur kein Ziel zum Ansporn gesetzt(„3x 90min mit ansprechender Leistung bei den Amas, und du bist dabei…“ keine Ahnung).
Sonst würde Herr Ebert doch nicht jedes Wochenende auf’s neue aus den Wolken fallen, wenn er nicht im Kader ist.

Und ich glaube nicht, das Babbel 1 weiteres mal 90min reichen.


Slongbo
3. Februar 2011 um 18:24  |  8649

Mein Eindruck ist, dass Babbel als Trainerfigur über die letzten Monate an Statur gewonnen hat.

Es wirkt auf mich, als habe er, der zuvor wie ein reiner Motivator wirkte, begonnen, über die Motivation zur Strategie zu finden.

Sollte das aufgehen, wäre es ein interessantes Beispiel: So in der Art – vom Klinsmann zum Löw in einer Person.

Mir gefällt zudem, wie ruhig und einhellig Babbel und Preetz auftreten.

Das wirkt, was den Verein angeht, ganz anders, als kurz vor Favres Rausschmiss und in den Monaten danach.

Und obwohl ich die Personalentscheidungen Friend/Beichler noch immer nicht nachvollziehen kann und es ohne echte Aufklärung über die Warums auch niemals können werde, muss man wohl jedem Trainer diese persönlichen Dinger (wie Favre – Pantelic) zugestehen.

Besser ein Babbel holt den Aufstieg ohne Beichler und mit Friend, als eine Mannschaft zerbricht – wie unter Favre und in den Nachmonaten.


sunny1703
3. Februar 2011 um 18:53  |  8652

Schwierige Kiste,irgendwie hat jeder der geschätzten Vorschreiber was wahres geschrieben.
Ich habe auch für ordentlich gestimmt,weil ich im Grunde das nicht entscheiden kann .Wie hier einige richtig schreiben, erst in einigen Jahren wird man sehen wie Babbels Stil ,wie seine Arbeit insgesamt zu bewerten ist.
Nach dem 20.Spieltag spricht die tabelle eine eindeutige Sprache.
Mir gefälllt in letzter Zeit auch das Spiel von Hertha besser ,es bekommt langsam System.
Dennoch es bleiben die Enttäuschungen Beichler und Friend, es bleibt ein zumindest umstrittener Umgang mit Ebert.
Erfreulich finde ich wie babbel zu seinem Wort steht und junge Spieler einsetzt,nur auf der LV Position wünschte ich ihm auch diesen Mut.
Ob Babbel wirklich Erfahrung gesammelt hat,werden wir erst erfahren,sollte Hertha aufsteigen und nächste Saison gegen den Abstieg kämpfen.
Dann muss er auch mit andere Qualitäten zeigen können.
Ich bin gespannt!

lg sunny


3. Februar 2011 um 19:12  |  8654

bitte 1. antwort, 2. satz von mb beachten… und ins phrasometer… 😆

http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga2/artikel_345897.html

habe übrigens „gut“ geklickt. ich find mb authentisch und mit vielen guten entscheidungen… natürlich nicht alles, weil: siehe interview 1. antwort, 2. satz… 🙂 sehr gerne länger mit ihm…


dc
3. Februar 2011 um 19:15  |  8655

@Ebert: Vielleicht ist er auch einfach nicht gut genug, immer noch nicht?! Ich hätte ihn wahrscheinlich verkauft. Nicht umsonst gibt es in meinem Bekanntenkreis den Begriff „Ebertflanke“ (neben „Marcellinho-Ecke“) für desolate Flankenfähigkeit. Keine Ahnung wie er sich entwickelt hat, würde mich auch interessieren. Aber dass Ebert jetzt der Überspieler in kurzer Zeit geworden ist, das kann ich mir kaum vorstellen.


f.a.y.
3. Februar 2011 um 19:15  |  8656

Also ich finde Babbels Führungsstil „nur teilweise überzeugend“. Zum einen, weil ich ja immer was zu meckern habe. Zum anderen weil er mir zu konservativ scheint.

Mag sein, dass das die Lehren aus der Zeit in Cannstatt sind, aber ich würde mir etwas mehr sowohl als auch wünschen. Bei Raffa hat die Taktik funktioniert. Weil er halt ein Brasi mit grossem Stolz ist und ihn Babbels „Du bist nicht in der Startelf“ Taktik bei den Eiern gepackt hat. Dito Ronny. Bei Beichler und Ebert scheints nach hinten loszugehen. Die sind eher nordeuropäisch beleidigt. Wäre schön, wenn Babbel da auf die unterschiedlichen Temperamente sensibler eingehen könnte. Macht kein Weichei aus ihm. Sondern irgendwann einen guten Trainer, der weiss, wen er wie pieksen muss.

Bis dahin werden aber tatsächlich wohl noch ein paar Jahre warten müssen…

P.S. Konsequent war er meiner Meinung nach bis zu der Lell Geschichte. Den hat er als Belohnung für eine ausschweifende Clubnacht als Kapitän auflaufen lassen. Sorry, aber ob P1 oder nicht, der ist kein Führungsspieler und wird es nicht.


Sir Henry
3. Februar 2011 um 19:17  |  8657

Rasi,

ein neues Kleid ziert meinen Körper. Prima gemacht.


3. Februar 2011 um 20:09  |  8658

ich weiss es nicht..weil ich viel zu selten vor Ort bin. Das, was ich von den Blogvätern höre und wie sich die mannschaft während der „Krise“ verhalten hatte, und wie sie sich kontunuierlich steigert, lässt mich eher ein „gut“ vermuten. Aus „pädagogischer“ Fern-Sicht habe ich selten etwas Gravierendes einzuwenden.-(da gab es andere Zeiten für mich)
Eines ist für mich klar: an der Personalie Ebert“ mache ich ganz sicher nichts fest- dieser Fussballer hatte es überall schwer und deshalb kann ich das nicht für mich zum Maßstab nehmen. In der Angelegenheit Beichler..hätte ich mir eine andere Entwicklung gewünscht.. @dan hat es gesagt: in 2-3 Jahren hätte Babbel die Sache viellleicht ganz anders gelöst.Wer weiss das?-
Ich hatte Favre in der Buli als „Lernenden“ gesehen, der Fehler macht und machen muss- so ist es auch bei Babbel (und sogar noch mehr), der natürlich am Anfang seiner Trainer-Karriere steht. Er scheint mit Druck, mit Medien außerordentlich gut umgehen zu können. Auch mit der „Gruppe“. Natürlich wird er lernen müssen, mit den verschiedensten Typen klar zu kommen ;gerade dies ist eine Frage des Talents, aber auch sehr der Erfahrung. Babbel sucht seinen Stil als Trainer noch-ich finde aber, dass man schon ziemlich genau sehen kann, in welche Richtung er geht…Ich würde ihm sehr gerne die Zeit geben,-weil ich froh wäre, mal wieder einen Trainer für längere Zeit zu haben…
Er ist mir schlicht und ergreifend sympathisch und ich traue ihm ne Menge zu. 😉


nocke79
3. Februar 2011 um 20:14  |  8659

Habe für gut gestimmt. Finde ihn authentisch und er scheint die Mannschaft im großen und ganzen hinter sich zu haben. Da kann er ja auch nicht soviel falsch gemacht haben. Außerdem ist er noch ein unerfahrener Trainer und die nächsten Jahre werden erst zeigen wohin sein Weg gehen wird (wie hier ja auch schon einige geschrieben haben)
Also ich hoffe er bleibt noch ein paar Jahre Hertha-Trainer.

Zu Ebert: Hatte mir im Sommer sehr gut gefallen und ich hatte mir einiges von ihm erhofft. Doch nach einem Kreuz- und Außenbandriss im rechten Knie vor etwas mehr als 6 Monaten ist es doch wirklich schwer einzuschätzen wie sein Leistungsvermögen momentan aussieht bzw. ob er überhaupt an sein altes wieder rankommt. Glaube es wird noch ein paar Wochen und einige Einsätze bei Hertha 2 dauern bis Babbel ihn mal spielen lässt. Falls sich aber mal 1-2Spieler verletzten kann es dann auch ganz schnell gehen.


f.a.y.
3. Februar 2011 um 20:22  |  8662

und ein P.P.S. Natürlich hoffe auch ich, dass aus Babbel ein guter und irgendwann sehr guter Trainer wird. Sehr gerne auch bei uns! Wäre ja schade, wenn man wie bei manchen Spielern auch bei ihm sagen müsste: warum hat Hertha den je gehen lassen? Jetzt sind halt die Lehrjahre, da muss man manchmal geduldig sein… Auch ich. *seufz*


mArk78
3. Februar 2011 um 20:22  |  8663

Im Westen nichts Neues…

…jedenfalls noch nicht… rechne morgen mit der Postkutsche aus dem fernen Berlin…

Ich denke auch, dass MB aus dem Stuttgart-Debakel gelernt hat, um die dort gemachten Fehler nicht zu wiederholen. Daher ist die Distanz vonnöten. Nur bei Lell vermute ich, dass er gegenteilig zu seiner sonstigen Konsequenz gehandelt hat, weil er selbst im Haifischbecken von München geschwommen ist.


B. B.
3. Februar 2011 um 23:14  |  8666

Von mir ein gut für den Trainer, z.Zt. alles im Soll. Als „Novize“ mehr als ordentlich. Alles was zwischen Weiß und Schwarz liegt wurde hier schon trefflich beschrieben. Es wird immer ein so oder so geben, es gibt so viele Standpunkte, Einschätzungen etc. Grundsätzlich bin ich mit dem bis jetzt erreichten zufrieden, trotz einiger Wermutstropfen, z. B. warum wird immer so spät ausgewechselt, für mich muss Kobi raus, die Beichler „Affäre“ und manch anderes.
Es macht mir so viel Spass, hier viel kontroverses zu lesen, so unterschiedliche Sichtweisen, einfach super, es frist so sehr meine Zeit. Macht bitte weiter so. @ rasiberlin, nochmals öffentlich meinen Dank für Deine Aktion – Spitze!!!


B. B.
3. Februar 2011 um 23:21  |  8667

Ach noch ne Frage bitte. Was ist aus den 8 Mille geworden? Ist da alles in trocknen Tüchern? Ich lese da nichts mehr drüber, hab ich was nicht mitbekommen?


ubremer
ubremer
3. Februar 2011 um 23:23  |  8668

@off-topic

läuft mir gerade im Internet über den Weg: Leander Siemann (15) im Probetraining bei Arsenal London von „Hertha’s highly rated academy system“. Hier gibts mehr zu Siemann, zu dem ein commentar auf der Arsenal-Page gleich lautete: Sieht aus, als ob er mal einen vernünftigen Haarschnitt braucht.

Was meint Ihr: Ist das die feine englische Art? Oder eine einmalige Chance für einen Teen? Und ein Lob für die Ausbildung in Berlin?

@B.B.,

im Moment nix Neue von Mr. Geheimnisvoll. Aber sei sicher: Wenn der Acht-Millionen-Vertrag unterschrieben ist, wirst Du es in Deiner Morgenpost zuerst erfahren 😉


nocke79
4. Februar 2011 um 1:28  |  8670

@ubremer
Ist immer schade wenn ein Talent frühzeitig Hertha verlässt.
Die feine englische Art ist es nicht, aber z.B. Arsenal und Chelsea sind ja dafür bekannt sehr früh Talente abzuwerben.
Ob es für einen 15jährigen sinnvoll ist das Elternhaus zu verlassen und in ein anderes Land zu ziehen ist fraglich. Arsenals Jugendakademie ist eine der absoluten Top-Adressen, aber die Hertha-Jugend gehört ja auch zu den besten in Deutschland . Wenn man sieht wieviele den Sprung zu den Profi geschafft haben in den letzten 5-6 Jahren, dann ist die Jugendarbeit schon lobenswert bei Hertha.


Exil-Schorfheider
4. Februar 2011 um 8:17  |  8676

@ubremer

Mit dem Haarschnitt stimmt schon! 🙂

Er sollte diese einmalige Chance nutzen. Wenn schon die Gunners bei uns vorbeischauen, um für die Young Guns einzukaufen, ist das doch eine große Ehre für den Verein.


joth
4. Februar 2011 um 8:33  |  8677

Markus Babbel muß als Trainer denke ich schon noch Beweise antreten. In der jetzigen Situation bei Hertha, müßte ja ein wirklicher Stümper den Aufstieg verhindern.
Für mich sind einige Entscheidungen des Trainers schon eher so, als ob sie optimaleres bei Hertha verhindern.
Der Aufstieg ist absolute Pflicht. Die Kür muß der Trainer noch antreten. Hier sind aus meiner Sicht Zweifel nicht ganz von der Hand zu weisen.


wilson
4. Februar 2011 um 9:08  |  8678

Babbel

Um es mal mit Udo „die Nachtigall“ Lindenberg zu sagen:
Er macht sein Ding, egal was die andern sagen…

…und solange jemand dabei nicht beratungsresistent ist, halte ich das für den besten Weg.

Babbel wird aus seiner aktiven Zeit genug Beispiele haben, wie Trainer arbeiten und wie diese mit ihm als Spieler umgegangen sind. Dazu kommen seine Erfahrungen aus seiner ersten Trainerstation. Es wurde bereits richtig geschrieben: er ist noch im Lernprozess, weil er als Trainer ein „Frischling“ ist.
Erreicht er seine Ziele bzw. die seiner zukünftigen Arbeitgeber, hat er zunächst mal alles richtig gemacht. Stimmt es dann auch noch hinter den Kulissen im genauso wichtigen Miteinander im Verein, wird er ein umworbener Trainer sein. Wie viel Glück dazu gehört, wird jeder Trainer beurteilen können, der derzeit auf Jobsuche ist.
In Deutschland zumindest gibt es im Profibereich nun mal nur 36 Stellen als Cheftrainer.

Ist Babbel ein guter Trainer, wenn er den Aufstieg geschafft haben wird ?
Ist Babbel ein schlechter Trainer, wenn er nach 8 Spieltagen in der nächsten Saison (Aufstieg unterstellt) mit der nahezu gleichen Mannschaft auf den Abstiegsplätzen rumkrebst ?
Sind Fleiß und Redlichkeit ein Gradmesser ? Visionen ? Steigern der Marktwerkte der Spieler ? Jeder Spieler jeden Tag ein bisschen besser machen ?

Schafft Babbel den Aufstieg, war er zumindest für diese Saison der richtige Trainer. Ob er deswegen ein guter ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
Seinen Führungsstil zu beurteilen will ich mir nicht anmaßen.


Sir Henry
4. Februar 2011 um 9:28  |  8680

Ich habe „ordentlich“ angeklickt.

Im September, bis zum Ruka-Rauswurf, hätte er von mir noch ein gut bekommen. Aber seit der Lell-Nummer hat er verloren. Er hat, leider, in diesem Zusammenhang seine klare Linie verloren. Gabs in der Zeit nicht auch die ersten Niederlagen?

Egal, sein Umgang mit Beichler und Ebert imponiert mir. Die Linie steht wieder und er ist konsequent.


Sir Henry
4. Februar 2011 um 9:31  |  8681

Mal was so nebenbei:

1. Irgendjemand machte den Vorschlag, sich vor dem morgigen Spiel zu einem kleinen Stelldichein zu versammeln. Wo? Wann? Wer?

2. Mein morgiger Mitstreiter für das Spiel musste kurzfristig absagen. Habe also eine Karte, Oberring Mitte, Reihe 20. Kostet so 25-30 EUR (weiß es nicht mehr so genau). Wer hat Lust und noch keine Karte? Mail an groefumaz (at) web.de.

HaHoHe


Sir Henry
4. Februar 2011 um 9:32  |  8682

Ach so, ein Haken an der Sache mit der Karte ist natürlich, dass es derjenige morgen 90 Minuten neben mir aushalten muss. Und ich werde morgen zum TIER.


Dan
4. Februar 2011 um 9:33  |  8683

„Siemann is a product of Hertha’s highly rated Academy system….“

Bin da vielleicht ein wenig dünnhäutig, aber ob „product“ (auch wenn es dafür wahrscheinlich 5-6 Definitionen gibt) die feine englische Art ist einen Menschen zu bezeichnen.

Na, ich weiß nicht.


Tunnfish
4. Februar 2011 um 9:53  |  8685

zu Siemann:
In mir keimt impulsartig immer mit einem Grollen der Gedanke: „DU KLEINER UNDANKBARER BAS….“ wenn ich höre das junge Spielre unseren Verein in Richtung der „Großen“ verlassen wollen.
Schließlich brauchen wir die guten Spieler selbst um mal ein „Großer“ zu werden, bzw das Geld aus den Ablösen für die talentierten Spieler um uns zu sanieren und die Jugendarbeit auch weiter in hoher Qualität fortführen zu können.
Wenn ich also dem Verein bei dem ich Ausbildung genossen habe etwas Gutes will bleibe ich.
Aber naja die Welt ist kein Wunschkonzert und die Heldensagen bleiben eben Märchen und Träume und OBJEKTIV betrachtet ist es eine große Chance für einen jungen talentierten Mann, die ich ihm wohl gönnen muss.


hurdiegerdie
4. Februar 2011 um 10:09  |  8686

War ja wieder klar. Ich sehe das nicht so positiv.

Aber mal im Ernst, wirklich beurteilen kann ich das zumindest nicht. Für mich kommt seine klare Linie eher so vor als wäre sie klar, wenn er den Spieler nicht zu brauchen glaubt und eher schwammmig, wenn er an dem Spieler nicht vorbeikommt, Trainer halt… gegen mich war die Linie immer klar 😉

Lell wurde schon angesprochen, dazu noch Interviews von Raffa/Ramos sie würden auf der falschen Position spielen…. , da gab es keine solche Reaktionen wie mit Beichler, Ruka, Ebert…..

Was wahr daran ist, was falsch: ich weiss es nicht. Für mich hat sich das Spiel Herthas verbessert und er setzt junge Spieler ein. Das ist es, was zählt und natürlich der Aufstieg.

Danach werden Spielertransfers mitentscheidend, denn die beiden teuresten auf der Bank wird wohl in der 1. Liga nicht funktionieren.

So, ich fahre jetzt zum Spiel, muss aus Biesdorf anreisen und dürfte doch dann morgen pünklich da sein, oder?

OT: man, man euer Hauptstadtflughafen… 2 Stunden von Landung bis Biesdorf; was wäre denn, wenn man in den Norden der Stadt müsste? 2 Stunden, da fahre ich durch die ganze Schweiz.

Weinende, verzweifelte Menschen, weil sie nicht wussten, wie sie vom S-Bahnhof Schönefeld, wohin in die Stadt zu kommen, kein Info-Schalter, niemand spricht wenigstens Englisch; dafür brummige Reichsbeamte, weil Leute nicht-wissend die Trolleys vom Flughafen mitgenommen hatten. ETC.ETC

Für mich nicht neu, aber immer wieder peinlich


Sir Henry
4. Februar 2011 um 10:14  |  8687

Also Hurdie, nun mal gaaanz sachlich:

„2 Stunden von Landung bis Biesdorf“ – Du, so’n Auto hat ich auch mal.

„2 Stunden, da fahre ich durch die ganze Schweiz“ – Kannste mal sehen, wie klein die Schweiz ist.

Dafür gibts in SXF nen schönen überdachten Wandelgang vom Terminal zum Bahnhof. 😉


wilson
4. Februar 2011 um 10:17  |  8688

@ hurdiegerdie

Geh´ doch nach drüben, wenn´s Dir hier nicht passt ! 😉


4. Februar 2011 um 10:33  |  8689

@ hurdie:

sag bescheid bei landung… ich hol dich ab… lass die anderen meckern… 😉 wir brauchen jeden am samstag…


slipouvert
4. Februar 2011 um 10:35  |  8690

im kurier steht, dass es beim derby kein vollbier gibt. da hat es ja was positives, dass ich keine karten mehr bekommen habe 😉
aber mal ehrlich, spass bei seite: ub und ds, schätzt ihr die sicherheitslage als so prekär ein, dass ein alkoholverbot notwendig ist? hätte eigentlich gedacht, dass das alles halb so wild wird …


Sir Henry
4. Februar 2011 um 10:43  |  8691

@slipouvert

siehe weiter oben: ich hab noch ne Karte.


hurdiegerdie
4. Februar 2011 um 10:53  |  8692

@rasi, ist nett ich bin schon da, und es dauerte wirklich 2 Stunden: Landung 16.30, 17.18 Abfahrt bis Ostkreuz (Nach BVG Auskunft Gleis 12, aber in Wirklichkeit Gleis 13), 17.51 Abfahrt nach Lichtenberg, dort keine Ausschilderung auf den richtigen Bus, also verpasst, zurück zur U-Bahn – Elsterwerdaer Platz Ankunft 18.15, 15 Min Fussmarsch – Ankunft 18.30.

Für mich ist das ja ok als Berliner. Aber stellt euch mal irgendwelche Franzosen am Flughafen Schönefeld vor, die sich kein Auto leihen Sör Henry 😉

Nee, nee janz peinlichet Bild, watt Balin da abjibt


slipouvert
4. Februar 2011 um 11:03  |  8694

sirhenry: könnte ich dir die abkaufen?


hurdiegerdie
4. Februar 2011 um 11:06  |  8695

Na, das mit dem Bier ist doch halb so schlimm. Bei dem Service schafft man es in der Halbzeitpause eh nicht Bier wegzubringen und ein neues holen.
Letztes Mal habe ich versucht, denen zu erklären, wie sie mehr Bier verkaufen können (nämlich Becher voll machen). Warum die in der HZ anfangen bei Bestellung zu zapfen, anstatt ein paar Becher im Voraus….

Ihr merkt schon, ich bin in Fahrt. Scheiss verwöhnte „Schweizer“.


Sir Henry
4. Februar 2011 um 11:08  |  8696

slipouvert: yup.

siehe auch meine posts weiter oben. Mail an groefumaz(at)web.de


Seppelfricke
4. Februar 2011 um 13:08  |  8697

Zu Siemann.

Weiß jemand wie das dann mit ablöse oder einer ausbildungsentschädigung aussieht? Das würde mich mal interessieren. Und auf unseren nico müssen wir auch aufpassen. ^^ den schlägt einer als kandidat vor von den gunners bloggern (brilliant defender).

Schön das unser verein so langsam den ruf einer guten ausbildungstätte bekommt.


L.Horr
4. Februar 2011 um 13:39  |  8698

Zitat @Slongbo :…..“muss man wohl jedem Trainer diese persönlichen Dinger (wie Favre – Pantelic) zugestehen.“

Warum ? , wer selbst knallharte Professionalität in den Vordergrund stellt darf das ebend nicht !
,-(


Treat
4. Februar 2011 um 13:44  |  8699

Als Erstes:

@Rasi, meinen HERZLICHSTEN DANK für deine gute Arbeit in Sachen „GröFuMaZ“-T-Shirts! Das gute Stück passt perfekt, die Stoffqualität ist – wie bei „fruit of the loom“ – Shirts gewohnt – sehr gut und das Ganze ziert bereits meinen „Astralkörper“! Das Bild ist – wenn man denn etwas kritisieren möchte – etwas grünstichig aber das passt ja irgendwie auch zum Charakter… 😉

Zur Frage der Qualitäten Babbels habe ich zwischen „gut“ und „sehr gut“ geschwankt. Ich habe mich letztlich für „sehr gut“ entschieden, nicht, weil ich ein kritikloser Trainer-Bejubler bin, sondern GERADE WEIL ich den Lernprozess berücksichtigt habe, in dem Babbel sich zwangsläufig noch befindet. Mein „sehr gut“ meint nicht, dass er zum jetzigen Zeitpunkt aus meiner Sicht bereits Alles richtig macht – obwohl er meiner Meinung nach sehr Vieles richtig macht – sondern dass er unter den gegebenen Umständen (neu beim Verein, völlig neue Mannschaft, neue finanzielle Ausrichtung mit wenig Spielraum, Einbau vieler junger Spieler, erst die zweite Trainerstation, Druck, unbedingt aus der zweiten Liga aufsteigen zu müssen etc., etc.) einen hervorragenden Job macht.

Ich kann nämlich meiner Meinung nach eine Bewertung immer nur nach dem vorhandenen Umfeld und den Umständen vornehmen und NIE, NIE, NIEMALS nach einer Idealvorstellung. Dann wäre nämlich NIE jemand „sehr gut“.

Wenn ich es mir schon heraus nehme, die Arbeit von Jemandem aus der Ferne zu beurteilen, dann muss ich wenigstens sämtliche „mildernden Umstände“ in meine Wertung mit einbeziehen, wenn ich fair bleiben will.

Ihn neben einen „Mr. Perfect“ zu stellen und dann einen direkten Vergleich zu ziehen, verbietet sich meiner Ansicht nach entschieden!

Blauweiße Grüße
Treat


4. Februar 2011 um 13:59  |  8701

@treat: weil es diesen Mr. Perfect nicht geben kann. Genau so, wie es bei aller Professionalität niemals gelingen wird, Sympathie/Antipathie ganz aus seinem Urteil zu verbannen. (re @slongb0)
Zumindest unbewusst wird dieser Aspekt immer am Wirken bleiben. Schlecht ist es für einen betroffenen Spieler dann, wenn der Co-Trainer ihn auch nicht leiden kann-dann bleibt nur der Vereinswechsel.. 🙂 (oder aber die Persönlichkeitsschulung…)-
Natürlich wissen die Trainer von diesem EinmalEins der Wahrnehmungspsychologie..wie ehrlich und selbstkritisch dabei der abbel ist, lässt sich aus der Ferne null sagen-eher schon die täglichen Beobachter .


4. Februar 2011 um 14:00  |  8702

sorry für den kryptischen Satzbau zum Schluss… 🙁


Sir Henry
4. Februar 2011 um 14:11  |  8703

Karte iss wech. 🙂

Scheint übrigens morgen eine stürmische Angelegenheit zu werden, nicht nur auf dem Platz, sondern auch meteorologisch. Spitzen bis zu 80 km/h aus West. Gibt es da eigentlich eine Grenze?

Sollte, wenns geht, bei der Platzwahl berücksichtigt werden. Ich hätte den Rückwind lieber in HZ 1, das hieße in der ersten HZ auf die Ostkurve zu spielen.


wilson
4. Februar 2011 um 14:14  |  8704

@ Sir Henry

„Gibt es da eigentlich eine Grenze?“

Ich meine mich erinnern zu können, dass die 1989/90 beseitigt wurde.


Sir Henry
4. Februar 2011 um 14:21  |  8705

WAS? NEIN? :schreck:


Dan
4. Februar 2011 um 14:22  |  8706

Hoffentlich beklagt sich Union nicht, dass der Wind aus dem Westen kommt und selbst Petrus nicht auf ihrer Seite ist. 😉


Sir Henry
4. Februar 2011 um 14:23  |  8707

Sind alles Atheisten, Dan. Die kennen Petrus gar nicht. 😉


wilson
4. Februar 2011 um 14:24  |  8708

Petrus ?
Spielt der nicht beim HSV ?!


mArk78
4. Februar 2011 um 14:33  |  8709

Erstmal:

Rasi, vielen Dank für die Post!
Sieht wirklich gut aus!


Exil-Schorfheider
4. Februar 2011 um 14:35  |  8710

Mist, hier war noch der alte Nick eingestellt…

@wilson

Weiß nicht, ob Petrus dort spielt… dachte immer, dort spielt Ruud, der für 36 Silberlinge zu Real wollte…


Sir Henry
4. Februar 2011 um 14:38  |  8711

Wollte Ruud nicht, im Gegensatz zu Judas, die Silberlinge sogar selber mitbringen?


Dan
4. Februar 2011 um 14:38  |  8712

Nee Wilson, die haben da sowas ähnliches, den St. Michel, der bezwingt nur die teuflichen St. Paulianer und wägt ab wo die seeligen drei Punkte hinwandern. :).


Sascha
4. Februar 2011 um 14:41  |  8713

@sto:

Mir ist zwar klar, dass sowohl MoPo als auch Welt kompakt zum Springer Verlag gehören, aber dich als „Weltkompakt-Redakteur“ zu bezeichnen fande ich schone etwas eigenartig. Zumal das selbe Interview in eurer MoPo erschienen ist:

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article12441182/Schon-ein-wenig-Religion-dabei.html


ubremer
ubremer
4. Februar 2011 um 14:52  |  8714

@Sascha,

das ist Teil des modernen Medien-Daseins. Wir arbeiten in einem Pool, aus dem sich folgende Titel bedienen: Berliner Morgenpost, Welt, Welt am Sonntag, Welt kompakt, Welt am Sonntag kompakt, welt online und morgenpost online. Je nachdem, wo der Text erscheint, heißt die Kennzeichnung: Morgenpost-Redakteur, Welt-Redakteur . . .


Dan
4. Februar 2011 um 14:54  |  8715

Welt-Redakteur. Wahnsinn. 😉


Sascha
4. Februar 2011 um 14:55  |  8716

@ub: danke für die Aufklärung, hatte mir schon sowas gedacht, klang halt nur irgendwie ungewohnt!

PS: unnützes Wissen des Tages:
der (unnötige) Hertha-Countdown zeigt in ein paar Minuten genau 100 Tage Restlaufzeit in der 2. Liga ein!


Sir Henry
4. Februar 2011 um 14:57  |  8717

@ubremer:

das ist Teil des modernen Städter-Daseins. Wir leben in einer Gemeinschaft, aus der man sich wie folgt bedienen kann: Uschi, Annegret, Bärbel, Maria, Nina und Katrin. Je nachdem, für welche Dame man sich entscheidet, heißt die Kennzeichnung: Schatzi, Mausi, Bienchen…


Dan
4. Februar 2011 um 15:02  |  8718

@Sir Henry

„Auf den Poden Du Pursche“ hier macht man über Welt-Redakteure keine Witze. 🙂

Sind eigentlich Weltkompakt-Redakteure für den Mikrokosmos zuständig ?


ubremer
ubremer
4. Februar 2011 um 15:06  |  8719

@Dan,

Sind eigentlich Weltkompakt-Redakteure für den Mikrokosmos zuständig ?

Kraft meines Amtes ergeht hiermit die Erlaubnis an Dich, 19 Cent für die Schlechte-Witze-Kasse bereitzuhalten 😉


Sir Henry
4. Februar 2011 um 15:12  |  8720

Geschrieben von Dan: „Sind eigentlich Weltkompakt-Redakteure für den Mikrokosmos zuständig ?“

HAHA.

Kann man eigentlich die guten Witze mit den schlechten verrechnen? Denn DER war gut!


4. Februar 2011 um 16:36  |  8721

Zum Thema GröFuKaZ hier ausführliche Ansichten zu seinem Mikrokosmos

http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1102/Artikel/arne-friedrich-interview-wolfsburg-dfb-team-deutschland-italien-helmes-ballack-em-2012.html

Erstaunlich ist, dass er neben den Spielen von Wolfsburg auch alle Spiele von Hertha gesehen hat während er „mit Rücken“ belägerig war, er äußerst sich auch leicht beleidigt über die Vorwürfe rund um seinen Abgang.

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