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(ub) – Weiß gar nicht mehr, wer von Euch es aufgebracht hat. Aber mittlerweile betont es Hertha-Manager Michael Preetz in beinahe jedem Interview:

Die wichtigste Personentscheidung im Sommer war die für Jos Luhukay.

Reden wir bei unserer kleinen Bilanz-Serie als erstes über den Vormann des blau-weißen Projektes. Irgendwie finden ihn alle ganz gut. Aber lasst uns genauer hinschauen: Was macht Luhukay besonders gut? Was macht er ordentlich. Und wo hat er, diese Redewendung stammt von Andre Mijatovic ’noch Luft nach oben‘?

Die Rahmendaten sind rasch erzählt.  Ende Mai war der Niederländer vorgestellt worden. Der Vertrag von Luhukay läuft bis Juni 2014. Seine Bilanz nach 19 Zweitliga-Spielen dürfte die beste aller Hertha-Trainer sein:

12 Siege 6 Remis 1 Niederlage = 2,21 Punkte/pro Partie.

Jammern ist nicht Jos sein Ding

Kader-Zusammenstellung: Was mir als Journalist aufgefallen ist: Die meisten Verpflichtungen konnte Hertha relativ lange unter der Decke halten.  Als das eine oder andere publik wurde, waren die Verhandlungen soweit fortgeschritten, dass sie dadurch nicht gescheitert sind. Ich denke, dass die Person des Trainers für erfahrene Spieler wie Peer Kluge, Sami Allagui oder Sandro Wagner ein wichtiger Mosaikstein bei deren Entscheidung pro Hertha war. Daneben hat Luhukay gemeinsam mit Preetz entschieden, wer von der Abstiegsmannschaft der Vorsaison bleiben darf, wer gehen muss. Es war eng in der Entscheidung Maik Franz oder Andre Mijatovic. Im Nachhinein ist diese Wahl ähnlich ausgegangen, wie in den vorigen Halbserien: Franz durfte bleiben als jemand, der mit dem Abstieg eigentlich nichts zu tun hatte. Mijatovic ging. Resultat: Franz brauchte Zeit, um sich ins Team zu spielen. Als es immer besser mit ihm ging, setzte ihm eine erneute Verletzung (Schulter) erneut außer Gefecht. Mijatovic stand nach abgesessener Sperre bei seinem neuen Klub in jedem Spiel auf dem Platz.

Loslassen scheint kein Problem für Luhukay zu sein: Mit Lell, Ottl, Ebert, Torun und Rukavytsya gingen namhafte Profis, dazu verabschiedete sich die Anfang August Raffael Richtung Kiew. Zu den Abgängen habe ich von Lukukay nie ein Wort des „Schade, eigentlich hätten wir . . . “ gehört. Ebensowenig wie zu den vielen Ausfällen, die Hertha vor allem in der Defensive getroffen haben. Jammern ist nicht Jos sein Ding.

Luhukay im Unterschied zu Babbel

Teambuilding/Menschenführung Für mich eine der großen Stärken des Trainers. Er  moderiert den internen Konkurrenzkampf glaubwürdig. Spieler, auch solche, die die Sprache nicht so gut verstehen, haben feine Antenne dafür, ob der Vormann glaubwürdig ist. Luhukay, der auch zehn Jahre älter ist, versteht seine Rolle anders als Babbel. Der hat bei Hertha stets sehr darauf geachtet, dass er die Stimmung der wichtigen Spieler im Team trifft. Weil es die waren, deren Unterstützung er für Siege brauchte. Luhukay kommt mehr über seine Vorstellung. Er teilt der Mannschaft mit, was er erwartet. Das wird geprobt. Und wenn Sami Allagui als Stoßstürmer in der Defensive nicht so arbeitet wie gewünscht, wird Wagner dorthin gestellt. Der hat das zwar besser gemacht. Aber von Ramos hat sich Luhukay noch mehr versprochen, also landete auch Wagner für Wochen auf der Bank. Rigoros zu sein, ist das eine. Das Interessante: Luhukay hat seine Profis, auch die Betroffenen, bisher nicht verloren. Eine Aufgabe, die mit der Rückkehr des für seinen Ehrgeiz bekannten Pierre-Michel Lasogga noch diffiziler wird. Dennoch: Die Geschlossenheit, der Teamspirit ist für mich ein wesentliches Pfund dieses Jahrganges.

Es gibt weitere Punkte, unter denen man die Arbeit der ersten sechs Monate von Luhukay betrachten kann:

– wie gut sind seine Aufstellungen?

– wie gut ist sein Coaching während des Spiels?

– was ist mit Herthas Spielweise? Hier sagt Luhukay:

Es könnte öfter schöner sein. Das wissen wir. Aber die Mannschaft macht viel mit ihrem Siegeswillen wett. An dem anderen arbeiten wir.

– wie nachhaltig ist es im die Förderung der Talente bestellt?

– wie ist es um die Außendarstellung von Hertha in der Ära Luhukay bestellt?

Vielleicht fallen Euch weitere Rubriken ein: Nur raus damit.

Die ersten sechs Monate der Arbeit von Jos Luhukay finde ich . . .

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Meine blau-weiße Glaskugel sagt, Luhukay bleibt Hertha-Trainer bis . . .

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105
Kommentare

16. Dezember 2012 um 18:57  |  134559

🙂


moogli
16. Dezember 2012 um 19:09  |  134561

Ich finde Jos passt gut zur heutigen Hertha, er macht nen super Job, ich hoffe er bleibt viele Jahre, aber ich weiss auch das der Job ein Schleudersessel ist, ne Glaskugel hab ich leider nicht… 🙂
Die von ubremer aufgezaehlten Rubriken beantworte ich alle mit excellent, ausgenommen die Spielweise, da ist sicher noch viel Luft nach oben.


16. Dezember 2012 um 19:11  |  134562

Der Herr Luhukay ist ein absoluter Glücksgriff für Hertha BSC! Man kann es gar nicht oft genug betonen. Und das, obwohl im Vorfeld doch arge Skepsis seiner Person gegenüber aufkam. Es stellt sich jedoch mehr und mehr heraus, dass er genau der Mann ist, den Hertha BSC braucht. Ein absoluter Fachmann, der auch in der Lage ist, das Team ohne schnelle Verschleißerscheinungen zu erreichen und Veränderungen nachhaltig durchzusetzen. Wir wünschen ihm viel Glück und viel Erfolg, dass die Bekenntnisse, die jetzt für ihn allerorten abgegeben werden, auch mal längere Durststrecken überstehen werden.

*****

Aus gegebenem Anlass noch mal einen Hinweis auf unseren aktuellen Blogartikel:

Hertha BSC – ein sicheres Stadionerlebnis


ubremer
ubremer
16. Dezember 2012 um 19:17  |  134564

@Schuss.Tor.Hinein!

schöner Blogtext bei Euch. Lesetipp.
(wenn die Kollegen in der Redaktion nicht gerade diese Stelle gekürzt haben, findest Du ein wenig davon morgen/Montag im Morgenpost-Print 😉 )


Klaus
16. Dezember 2012 um 19:23  |  134566

Ich würde Luhukay nicht als Glücksgriff bezeichnen wollen. Sondern Preetz hat für die schwierige Aufgabe den wohl besten Mann am Markt geholt, einen ausgewiesenen Experten für Teambuilding und Bundesligaaufstiege. Das war ja bekannt, hat also mit Glück nichts zu tun, sondern ist einfach mal gut gemacht. Was habe ich damals aufgeatmet, als es Luhukay geworden war und keiner der anderen Luftbeutel, die so durch den Blätterwald gegeistert waren.


16. Dezember 2012 um 19:25  |  134567

Und „…Jos sein Ding“ ist der augenzwinkernde Kommentar zu einer merkwürdigen Rechtschreib- und Grammatik-Spruchbanddiskussion?

Wie auch immer:
ihm sein (oh!) größter Verdienst scheint mir zu sein, tatsächlich zum richtigen Zeitpunkt (mir erschien das deutlich übertrieben und ebenso deutlich zu früh), und zwar nach der Hinrunden-Niederlage gegen den FSV Frankfurt, Tacheles geredet und die Dinge in die richtigen Bahnen gelenkt zu haben. Ob es nötig war, dies öffentlich zu machen, lasse ich mal dahingestellt.

Die aktuellen Lobhudeleien werden allerdings noch lange in den Ohren nachklingen, wenn der Aufstieg nicht geschafft werden sollte.
Dies ist – Stand heute – übrigens der größte Unterschied zu Babbel. Der ist mit Hertha BSC aufgestiegen.
Mir wird Luhukay viel zu früh gefeiert: eine Hinrunde – mehr war bislang nicht.


Pogo in Togo
16. Dezember 2012 um 19:26  |  134569

Der beste Hertha-Trainer aller Zeiten???

Auf gar keinen Fall!
Erstens: es ist 2.Liga!!!
Zweitens: es ist 2.Liga!
Drittens: wir hatten schon erfolgreichere Trainer in der 1.Liga!
Viertens: da brauch er mindestens noch 5 gute Jahre, um in die engere Auswahl zu kommen.
Keßler, Klötzer, sogar Röber und Götz waren mittel- bis längerfristig hier in der 1.Liga erfolgreich.

Luhukay ist einfach noch lange nicht soweit, hier als „bester Trainer aller Zeiten“ genannt zu werden. Nach dem Aufstieg gleich in den EC, im Jahr danach mindestens auch nochmal und dann im 3. Jahr 1.liga in die CL, dann kann man ihn in die engere Wahl nehmen, vorher definitiv nicht.


Colossus
16. Dezember 2012 um 19:29  |  134571

Bisher eine einwandfreie Leistung von Luhukay,die ich in der Form nicht erwartet hätte.
Hoffe wirklich,dass auch in schlechteren Zeiten, die ohne Frage kommen werden/müssen, auch die Fans und Verantwortlichen einen ruhigen Kopf behalten und den Coach in Ruhe weiterarbeiten lassen und nicht bereits nach wenigen Niederlagen wieder den Kopf fordern.

Wider erwarten passt seine unspektakulär nüchterne Art hervorragend in eine alles andere als nüchterne Stadt die stets auf der Suche nach der nächsten Sensation ist, sich aber offensichtlich auch mit dem sachlichen Arbeiter Luhukay mehr als angefreundet hat.
Hertha wird meinem empfinden nach wieder als bodenständiger wahrgenommen. Wobei,dass muss ich dazu schreiben, hier in Bremen beispielsweise auch die Selbstdemontage eines tätowierten ex Trainers mitgeholfen hat, da dieser seine eigene Glaubwürdigkeit massivst zerstört hat.

Im Sommer muss ich zugeben kam mir die neue Saison nach der Relegation deutlich zu früh und nahm mir bereits nach drei Spielen jede weitere Lust auf Hertha. Nach dem ende der erweiterten Hinrunde muss ich aber zugeben,dass ich es kaum erwarten kann,dass es weitergeht. Das dürfte wohl zum größten Teil auf diesen wirklich tollen Trainer zurückzuführen sein.


Knüppel
16. Dezember 2012 um 19:31  |  134573

Luhukay ist ein besonnener Fachmann, der die Demut mitbringt, von der Babbel nur erzählt hat.
Ich halte seine Besonnenheit und Unaufgeregtheit für unheimlich wichtig, gerade in dieser Stadt. Er lässt sich nicht verrückt machen.
Manche Wechsel waren mir ein Rätsel (z.B. Hubnik rein ca. 80. Minute, gg. Köln glaube ich), aber unter dem Strich gibt ihm der Erfolg recht.

Auch nicht unwichtig: JLu ist ein Sympath. Zusammen mit der medialen Zurückhaltung von MP (dem m.E. in dieser Saison NICHTS vorzuwerfen ist) tut das dem Image von Hertha sehr gut.


jenseits
16. Dezember 2012 um 19:40  |  134574

JLu hat meine Erwartungen erfüllt. So ungefähr hatte ich es mir vorgestellt. Schön zu sehen, dass er die Mannschaft wieder zu einem echten Team geformt hat und auch er einzelne Spieler öffentlich nicht diskreditiert.

Seine Aufstellungen finde ich gut, von den ersten beiden Spielen abgesehen, hat er quasi nach Wunsch aufgestellt. Aber auch wenn es nicht so wäre, der Erfolg spricht ja klar für seine Aufstellungen. Dass er diesen auch mit dem durch viele verletzungsbedingte Ausfälle von Stammspielern reduzierten Kader erzielen konnte, spricht noch mehr für ihn und sein gutes Auge.

Wenn in der Rückrunde wieder mehr Stammspieler zur Verfügung stehen, wird die Spielweise vielleicht etwas attraktiver werden können. Aber nachdem ich Hertha die letzte Zweitligasaison gesehen habe, bin ich da sehr anspruchslos.

Ich hoffe und glaube, er wird uns ungefährdet durch die Rückrunde in die 1. Liga führen.


Slaver
16. Dezember 2012 um 19:44  |  134575

Bei der TSG Hoffenheim soll es 2 Favoriten auch die Nachfolge von Markus Babbel geben. Neben Marco Kurz ist der 2. Trainer ein Ex-Herthaner mit Friedhelm Funkel.

Wäre ja wirklich zu amüsant, wenn neben Babbel auch Funkel mithilft die TSG Hoffenheim in die 2. Liga zu stürzen.


backstreets29
16. Dezember 2012 um 19:46  |  134576

Luhukay hat augenscheinlich bisher wenig Fehler gemacht. Was mir gefällt ist, dass er sich nicht beirren lässt, seine Idee durchzieht und sich nicht von aussen beeinflussen lässt.
Er hat dem Kader eine erstaunliche Stabilität verliehen und gibt dem Nachwuchs eine echte Chance.
Die Rückrunde muss seriös mit Blick auf die Weiterentwicklung Richtung Liga 1 abgewickelt werden.

Ich hoffe, dass weiterhin zwischen PReetz/Gegenbauer und Luhukay wieterhin kein Blatt Papier passt, dann kann endlich mal langfristig aufgebaut werden.


16. Dezember 2012 um 19:49  |  134577

Preetz hat Recht! Also im Bezug auf Luhu: Er war/ist tatsächlich der wichtigste Neuzugang.
Er trifft mitunter ungewöhnliche Entscheidun (s. Hubnik-Einwechslung), ist sich aber nicht zu schade dafür, diese im Nachhinein zu erklären. Ungewöhnlich! Danke dafür.
Die Punkte-Ausbeute ist atemberaubend. Der einzige Grund, warum wir das nicht so massiv wahrnehmen, ist der noch viel atemberaubendere Lauf der Braunschweiger (wat? Hab ich das atemdingsbums Wort ohne Tippfehler über die Bühne bekommen?! 😉 ).
Seine Team- und Menschenführung macht einen durchdachten Eindruck, ohne berechnend zu wirken – ein viel größeres Kompliment geht in diesem Kontext nicht.
Wohltuend auch seine ehrlichen Worte („Spielerisch geht’s noch deutlich besser…“), ohne die eigene Mannschaft bloßzustellen.
Alles in allem: Das Zwischenzeugnis lautet „herausragend“. Aber: Es ist eben nur ein Zwischenzeugnis.


mirko030
16. Dezember 2012 um 19:57  |  134578

@apo

Bastians war für mich ein Fehleinkauf, welchen ich immer kritisiert habe.

Zu Kobi muss man nichts sagen. Der Vertrag hätte m.E. nicht verlängert werden sollen. Das kostet nur Geld.

Holland, Brooks, Schulz sind jung, können also noch lernen und haben eine gute Technik.

Bei Sahar und Ronny bleibt die Entwicklung abzuwarten. Wie bereits gesagt, bin ich bei Ronny auch skeptisch.

Es bleibt noch viel Arbeit und J-Lu muss früh anfangen seine Elf für die erste Liga zu basteln.

Aber erst den Aufstieg perfekt machen und dann weiter machen.


Ursula
16. Dezember 2012 um 19:57  |  134579

Ich muss Dir noch einmal antworten „Dewm“,
denn ich sehe auch Luhukay (natürlich!?) nicht
so euphorisch! Ich bewundere die mannschaft-
liche Geschlossenheit, die er „herausgekitzelt“
hat! Taktisch, spielerisch und systemisch, ja da
sehe ich eigentlich „überhaupt nichts“….

Auch gestern, wie ich seit Wochen beschreibe,
hat lediglich wieder die „individuelle Klasse“,
ein „Funkenflug von Genialität“ und schnellem
Erkennen der Situationen, die Mannschaft vor
einer Niederlage bewahrt, durch einen Mann,
den „WIR ALLE“, vielleicht, möglicherweise ausgewechselt hätten, RONNY…

Der KADER ist das Geheimnis des Luhukay!!
Er kann mit seinen Möglichkeiten spielen und
macht davon Gebrauch!!!

Luhukay macht das gut und besonnen, aber
er ist weit weg von einem „Übertrainer“….

ER muss sich mit PREETZ im Winter, wie „WIR“
HIER Gedanken machen und vor Preetz graut
mir bekanntlich ob seiner „Eingebungen“….

Also „Fall Ramos“, also “ Fall Hubnik“, also
„Mittelfeldler“, also ganz plastisch an die 1. Liga
denken und den Kader „durchforsten“!

Erstens kommt ES schneller, zweitens als man
denkt und DRITTENS, ist man DRIN, wieder
schnell raus!!?? In diesem Winter werden die
ersten Weichen gestellt!!

Und was den „heutigen Whisky“ anbelangt,
das Kaminfeuer brennt, habe ich, ohne zu
intensiv darauf einzugehen, zu dürfen, ein
„eigenes Fass aufgemacht“! Ein paar Jahre
im Portweinfass gelagert, sehr nahe an dem
Lagavulin mit 61 % und einem Tropfen Wasser
angereichert und noch viel „islayintensiver“
schmeckend! Bei Gelegenheit mal zusammen….

Ist ja gleich Weihnachten, da mach` ich immer
ein „eigenes Fass“ auf!!! Denn die „Tabellen-
romantik“ lebt allentahlben (auf)!!!

Wir steigen auf, so oder so!!!


Ursula
16. Dezember 2012 um 20:02  |  134580

Was schreibe ich nur für einen Scheiß
zusammen, aber ich kann das jetzt nicht
korrigieren, die Hunde müssen raus….


alexderprofi
16. Dezember 2012 um 20:24  |  134581

Ich würde noch einen anderen Aspekt erwähnen: Standardsituationen!
Nichts kann man im Fußball so sehr trainieren wie Standardsituationen. In diesem Bereich hat der Trainer in aller Regel einen großen Einfluss, sowohl offensiv wie defensiv. Seit Jahren war Hertha bei Standardsituationen nicht mehr so stark wie in dieser Saison. Das liegt natürlich gerade offensiv auch an der individuellen Klasse von Ronny, Ndjeng und Kopfballabnehmern wie Ramos und Niemeyer. Trotzdem müssen auch hier Abläufe intensiv trainiert werden und hier scheint Luhukay erfolgreich zu arbeiten.

Noch deutlicher aber wird es in der Defensive. Hier haben wir den „kleinen“ Lustenberger und den unerfahrerenen Brooks als Innenverteidiger. Dazu kommt mit Kraft ein verhältnismäßig kleiner Torwart. Trotzdem wird stark bei Standardsituationen verteidigt. Das liegt an einer klaren Zuteilung. Zudem schalten die Spieler bei Standardsituationen offensichtlich sogar noch eine Konzentrationenstufe hoch. So sollte es auch auch sein. Unter Babbel war es aber genau umgekehrt. Da hatte man Hubnik und Mijatovic. Trotzdem hat man extrem viele Gegentore aus Standardsituationen gefangen. Entweder hat die Konzentration gefehlt oder es gab keine Zuteilung bzw. sie wurde nicht eingehalten. All dies hat sich unter Luhukay um viele Klassen verbessert. Das ist absolut ein Verdienst des Trainers. Es beweist Luhukays Kompetenz sowie Babbels Inkompetenz.


sunny1703
16. Dezember 2012 um 20:47  |  134583

Schalke 04 ist als gruppenerster in der CL eine Runde weiter gekommen. Schalke 04 war bis vor Wochen eine der Hauptkonkurrenten für die Bayern,unter anderem Sieg in Dortmund. Und heute haben sie keinen Trainer mehr!!!

Und dann soll ich eine Frage beantworten,wie lange JLu Trainer bleibt.Er hat bisher gute bis sehr gute Arbeit geleistet, er hat die Mannschaft zu einer richtigen Einheit geformt und er hat zwei der allergrößten Versager der letzten Saison Ramos und Ronny zu fast unentbehrlichen Spielern gemacht. Bleibt das team zusammen ,alsokauft nicht Hopp oder sonstwer Kraft, Lustenberger, Ronny oder Ramos weg, und kommt die Mannschaft einigermaßen in Form aus der Winterpause wieder, sollte der Aufstieg kein „Problem“ sein. Oder anders sie können sich nur noch selbst schlagen, vielleicht durch überflüssige Verkäufe die auch noch einige Monate warten können.

Wenn es für mich einen Schwachpunkt in dem Team gibt und das ist bei einer solchen teamleistung eigentlich auch nicht fair, dann bin ich von Allagui bisher enttäuscht.

Um der beste Herthatrainer der Zeiten,die ich mitbekommen habe zu werden ,müsste JLu hier jedoch noch drei vier Jahre sehr erfolgreich arbeiten.

lg sunny


sunny1703
16. Dezember 2012 um 21:07  |  134584

Zum Spiel gestern. Ein glücklicher Sieg der Moral und des Willens.

Und was das beste war, seit langer langer Zeit wurde die Mannschaft wieder vom Publikum unterstützt.Wenn auch noch etwas schwachbrüstig,so war endlich mal wieder ohne Bild zu hören, was auf dem feld passiert.

Bravo und danke!

Meine Noten für die Mannschaft

Kraft 2 einmal in einer wichtigen Situation gehalten, aber seine Abschläge….Marke Drobny,

Ndjeng 2 hinten okay, nach vorne durchschnittlich aber macht sein Tor und ist damit unentbehrlich.
Lustenberger 3+ eine Tolle Vorarbeit,aber für mich dieses Mal nicht so souverän wie sonst
Brooks 3+ erste Halbzeit klar besser als Lusti, doch dann einige Fehler in der zwieten Halbzeit, vor allem ein überflüssiges Foul vor dem Tor der Frankfurter.
Bastians3 eine ordentliche Leistung ohne nach vorne aufzufallen, defensiv stärker als zuletzt Holland.

Kluge 3 nach zehn sekunden mit der Flatter vor dem Tor wie sonst oft Ramos..den muss er natürlich machen, fleißig im Aufbauspiel,dann aber wieder Abspielfehler,
Niemeyer 3+ defeniv wie immer stark,nach vorne auch wie immer …..mäßig

Allagui 4- verbessert gegenüber den letzten Partien und dennoch ein Fremdkörper in der Mannschaft
Ronny 2- eigentlich 4-5 aber dann zwei geniale Momente,dafür ist er eben Ronny :-),komme bloß fit aus dem Urlaub wieder.
Ben Sahar 5 war der überhaupt auf dem Platz?

Ramos 4, enorm bemüht,aber ohne Unterstützung und in der zweiten Halbzeit untergetaucht.

Mukhtar 4 bemüht, aber nicht auffällig
Kachunga 3 fiel mit seinem Bemühen dagegen auf.
Wagner 2 -4 eine zwei für den idealen Joker Wagner, für sein Fallen vor dem Ausgleich und für seine weiteres Fallen bis zum Schluss eine 6 dafür ,dass ich sowas als Sportsmann nicht mag.

JLu 2+ alles richtig gemacht,

Schiri Christ 4 zwischen sehr guten Passagen und teilweise schlimmen fehleinschätzungen, glücklicherweise auf beiden Seiten.

lg sunny


etebeer
16. Dezember 2012 um 21:10  |  134585

Der Trainer hat es mit Augsburg doch auch schon mal praktiziert.
Aufstieg und mit einer Mannschaft die m.E. viel limitierter war als die Hertha der vergangenen Saison hat er 38 Punkte geholt und die Bundesligaklasse
gehalten.
Er zieht aber auch die Konsequenz als er merkt das Augsburg nicht aufrüsten will oder kann und geht,
Seine Verhandlungen in Augsburg scheinen aber nicht an der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall 😀 gescheitert zu sein,
er hatte wohl klare Vorstellungen wie man eine Mannschaft verstärken muss um weiter erfolgreich in der Bundesliga zu spielen.
Bin mal auf die Vertragsverhandlungen gespannt und hoffe das er länger bleibt.


16. Dezember 2012 um 21:19  |  134586

@ete: Ich vermute, er hatte vor allem klare Vorstellungen, mit welchen Trainern er im Team arbeiten möchte. Wenn ich das richtig im Kopf habe, wollte der neue Manager in Augsburg seine Cos nicht verlängern. Naja, das hatter nu davon, dass er seinen Favoriten durchgedrückt hat…


etebeer
16. Dezember 2012 um 21:35  |  134587

@jap
Danke,
das hatte ich nicht mehr richtig drauf.

Zeigt aber auch auf
sehr konsequent in seiner Linie und auch als Teamplayer setzt er sich für seine Co Trainer ein


backstreets29
16. Dezember 2012 um 21:37  |  134588

Was für ein Weltklasse-Tor von Adriano…..Hmmer


ubremer
ubremer
16. Dezember 2012 um 21:44  |  134589

@Luhukay,

hatte ich erwähnt, dass es morgen/Montag im Morgenpost-Print ein sehr ausführliches Trainer-Interview gibt? Klartext in Sachen Neue im Winter. Klartext in Sachen Kachunga . . . 😉


backstreets29
16. Dezember 2012 um 21:45  |  134590

Nein, hast du nicht erwähnt…. 😉


16. Dezember 2012 um 22:02  |  134591

Oh, da hoffe ich nur, dass es auch eine Online-Version desselben gibt – Print ist hier kurz vor Holland ganz schlecht… 😉


ubremer
ubremer
16. Dezember 2012 um 22:17  |  134592

@jap,

kleiner Tip für morgen: morgenpost.de, oben rechts auf Reiter ‚Zeitung heute‚. Dort die Sektion Sport. Und Ausschau halten nach J-Lu


Exil-Schorfheider
16. Dezember 2012 um 22:18  |  134593

Da muss ich wohl den Umweg über den Kieler Hauptbahnhof zur Arbeit fahren…


apollinaris
16. Dezember 2012 um 23:04  |  134594

jepp, ich könnte eigentlich meine Texte der letzten zwei, drei Wochen kopieren:
– diese Mannschaft hat einen neuen spirit. Seit sehr langem mal wieder. Und die von @ubremer beschriebene Methodik wäre auch meine-ist wirklich dem Alter geschuldet, denke ich. Ich mag es,wenn sich natürliche Hierarchien herausbilden. Vorgegebene sind trügerisch und nicht „nachhaltig“
– ich mag J-Luhs Pragmatismus ungemein-das mag ich, ehrlich gesagt, lieber, als Reißbretttrainer.
– etwas enttäuscht bin ich von den spielerischen Auftritten. Da hatte ich etwas mehr Handschrift erwartet. Ich finde, dass das Offensivspiel..aber hier breche ich schon lieber wieder ab.. 😀
– toll, wie er unter Druck und Not, seine Abwehr gebaut hat-und an dieser Idee dann auch festhielt. Klasse!
– wirklich sehr mutig und überraschend seine Aufstellungen. So hält er auch diejenigen im Kader bei Laune, die sich vielleicht kaum etwas ausrechneten
Abzuwarten bleibt, ob er mit Holland und Brooks auch die nächsten Schritte schaffen kann. Ich glaube: ja 😀
Die überwiegend faire Gangart ist ja wohl auch Handschrift des Trainers.-Modern und schön zugleich.
Die Standards sind deutlich besser geworden. Oder einfach nur effektiver?-Favre trainiert so gut wie keine Standards, findet er „langweilig“. Das verstehe ich-ich würde den in Frage kommenden Schützen anraten, nach dem Training Extra-Schichten ala´Ronaldo zu schieben 😉
Seine Ansagen haben bisher immer gefruchtet, obwohl ich sie fast alle ziemlich riskant fand.
Unterm Strich haben wir einen modernen, erstaunlich frechen Trainer. Ich hatte ihn im TV bisher völlig anders (falsch) gesehen.
Er passt hierher..ich hoffe, er kann auch seinen Chef etwas helfen, zu wachsen.
Im Moment jedenfalls bei Hertha mein Lieblings-Mensch 😀


Ursula
16. Dezember 2012 um 23:15  |  134595

Wie sagst Du so schoen, ich kann das
Nicht beurteilen, ER hatte noch keine
KRISE……


Blauer Montag
16. Dezember 2012 um 23:23  |  134596

Der beste Trainer aller Zeiten?

Äh ja, soweit ich diese Frage nach 20 Pflichtspielen schon beantworten kann, ist für mich Luhukay der beste Hertha-Trainer seit Röber und Meyer. Hoffentlich darf ich’s erleben, wo er nach 100 Pflichtspielen mit Hertha steht – und dann weder vor dem DFB-Linsengericht noch vor dem Insolvenzrichter.


tabson
16. Dezember 2012 um 23:29  |  134597

Kann sich überhaupt noch jemand an einen gewissen Pezzoni erinnern?
Höchsten Respekt für die Endscheidung zu Lustenberger als Ersatz. Wer so viel Vertrauen , oder ist es Kenntnis, in seine Jungs hat, verdient Vertrauen.
Erst Recht, wenn man sich erinnert, in welcher Phase sich Hertha damals befand. Stand heute: Geld gespart, zudem noch mit Jay Brooks einen Mehrwert geschaffen.

Kann sich noch jemand an dieses fürchterliche Olympiastadion erinnern?
Ja, dieses welches die Mannschaft so schrecklich hemmt? Höchsten Respekt für den Vereinsrekord mit 17(!) Spielen ohne Niederlage.

Kann sich noch jemand an die brasilinialische Pummelfee mit der Nr. 12 erinnern?
„90 Minuten wird er nie schaffen. Aber er muss dahin kommen, dass er 60 Minuten Tempo mitgehen kann.“
Höchsten Respekt für jemanden, der diesem Typen in den Topscorer der Liga verwandelte.

Kann sich noch jemand an die endlosen Gossipstories erinnern, mit denen wir täglich belästigt wurden?
Wann zieht die Familie des Trainers schlussendloch nach Berlin.
In welche Berlin Kneipe geht Camino wo am liebsten?
Welchen Musikgeschmack hat der Cheftrainer nichtsdestotrotz?
Wie denkt er über den Berliner an sich?
Wie ist das so mit Körperschmuck?
Von welchem Verein träumt er heimlich?
Ist Gier nicht eine Todsünde…?
Usw.


inari
16. Dezember 2012 um 23:37  |  134598

wieso so kompliziert? gewinnt der trainer, hat er recht. Luhukay hat verdammt viel recht aktuell.


b. b.
16. Dezember 2012 um 23:59  |  134599

Herr Luhukay, danke für Ihre Arbeit bei Hertha BSC. Von mir ein Exzellent. Was Sie aus diesem Kader, ob seiner vielen Verletzten, herausgeholt haben – Klasse! Die Luft nach oben, haben Sie selbst erkannt, machen Sie sich nichts daraus, dass Ihnen dies hier oft vorgeworfen wird. Kann ich mir auch gar nicht vorstellen, dass Sie sich daraus etwas machen könnten.

Leute, wir spielen die zweite Geige (hoffe nächste Saison wieder Erste) und die richtig gut, hatten ne Menge Verletzte und sind, mal sehen was Morgen passiert, Heute noch Tabellenführer. Bis jetzt war alles richtig, hatte ich so nicht erwartet.

Verstärkungen in der anstehenden Transferperiode erwarte ich nicht (@ ub mal lesen was in der Mopo steht), da viele Spieler nach der Winterpause neu dabei sein werden. Abgänge, hoffentlich keine.

Beim Thema Abgänge mache ich mir Sorgen um Spieler, die Heute Garanten des Wiederaufstiegs sind. Insbesondere um meine persönlichen Lieblinge Lustenberger und Ronny. Ich wünsche mir, das Lustenberger zum wirklichen Herthaner geworden ist, hier seine Private wie auch sportliche Heimat gefunden hat und Angeboten, die kommen werden, wiedersteht. Wird für ihn aber auch für die Verantwortlichen bei Hertha BSC nicht einfach sein – das Minus ist das Damoklesschwert. Bei Ronny wünsche ich mir, dass er Angebote ablehnt, weil er spürt, dass er mit Luhukay einen Trainer hat, der das Beste aus ihm herraus holt. Wie viele Trainer hatte er vorher, welche Leistung konnte er unter diesen abrufen bzw. welche Trainer schenktem ihm solch ein Vertrauen. Er sollte bleiben.

Vorausgesetzt wir steigen auf, wird Ronny noch wichtiger. Er ist der Spieler, der sich bietende Räume mit genialen Pässen nutzen kann. Diese Räume werden in der 1. Liga vorhanden sein, die dortigen Mannschaften werden in der Regel nicht 4 5 1 spielen und die Räume so eng machen wie die meisten Mannschaften in Liga zwei gegen uns. Wichtig ist aber auch, das die Mitspieler ein Verständnis für das Spiel von Ronny entwickeln und Ronny den Blick für seine Mitspieler hat. Seine Dribblings erinnern mich im stärker an seinen Bruder. Glaube aber auch dies ist eine Wechselwirkung zwischen den Parteien. Ferner muss der Trainer darauf achten, lieber Ronny, jetzt nicht abheben!!! Bin mal gespannt wie er aus seiner Heimat zurück kommt.

Wie lange wird Luhukay Trainer bei unserer Hertha sein. Da verweise ich auf Sunny weiter oben. Das Karussel dreht sich so schnell, für mich wie auch Schalke heute auch völlig unverständlich. Wünsche würde ich mir eine erfolgreiche Epoche wie z. B. unter Röber oder auch Kessler. Aufstieg und in Liga Eins etablieren. Mein innigster Wunsch: Finale Zuhause und da meine ich das DFB Pokalfinale mit dem Pott in der Hand – Luhukay dit wärs doch.


urkoelner
17. Dezember 2012 um 0:21  |  134600

Meine blau-weiße Glaskugel sagt, Luhukay bleibt Hertha-Trainer bis . . .

lange, lange über 2015 hinaus (37%, 128 Stimmen)

=> viel wunschdenken dabei 😉


Silvia Sahneschnitte
17. Dezember 2012 um 1:16  |  134601

Der beste, weil erfolgreichste Trainer, ist für mich Richard Girulaitis!
Danach kommt erst mal eine Weile gar nichts.
Jos Luhukay hat das Mannschaftsgefüge geordnet und Mannschaftsgeist entwickelt. Das finde ich gut.
Er hat positiv in die Außendarstellung des Vereins hineingewirkt. Das finde ich gut.
Er war für mich in dieser Saison der Königstransfer.
Mir fehlen:
Eingeübte Spielzüge!
Ich wünsche mir er bleibt!
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


monitor
17. Dezember 2012 um 1:18  |  134602

Das was Luhukays Arbeit am meisten auszeichnet ist die seriöse Art und Weise, wie er den Erfolg der Mannschaft begleitet.

Keine Schaumschlägerei, kein Lamentieren über Verletzungen, Schiedsrichter etc pp.
Keine Selbstbeweihräucherung oder Superstarattitüden.

Ein Trainer der auch bei großem Personalmangel immer eine funktionierende Lösung geliefert hat.

Ein Trainer dem man als Fan vertrauen kann!


Silvia Sahneschnitte
17. Dezember 2012 um 1:24  |  134603

Lieber @ursula
empfehle Ihnen die Whisky Messe im April 2013 in Limburg!
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


HerthaBarca
17. Dezember 2012 um 4:42  |  134604

Ich stimme vielem hier zu und möchte Wiederholungen vermeiden!
Meine Hoffnung:
Wir stehen auch bei einer schwächeren Phase hinter ihm!
Sollten wir aufsteigen – wonach es erfreulicher Weise aussieht – wird es ausschließlich um den Klassenerhalt er gehen. Das heißt, es werden auch Niederlagen kommen! Und dann hoffe ich, dass nicht reflexhaft reagiert wird!
Eine lange gemeinsame Zeit durch Dick und Dünn!


Exil-Schorfheider
17. Dezember 2012 um 8:34  |  134608

@ub

Schönes Interview mit dem „Königstransfer“ der laufenden Saison!
Nach dem Auftritt am Samstag hoffe ich, dass Elias doch noch bleibt, wenn er sich durchbeißen will.


f.a.y.
17. Dezember 2012 um 8:37  |  134610

Was mir damals beim FCA am meisten imponierte, war die Jobgarantie zu Beginn der Saison. Und, dass sie das durchgehalten und sich am Ende belohnt haben. Ich wünsche uns, den Medien und vor allem dem Langen diese Ruhe, wenn der Dampfer mal wieder ins Schlingern gerät. Was auf Schalke los ist, finde ich peinlich.


berlin030
17. Dezember 2012 um 8:48  |  134616

Also bis jetzt bin ich sehr sehr sehr zufrieden mit JL!

Endlich haben wir mal wieder einen Trainer, der sein Team auf jeden Gegner neu einstellt und nicht einfach die 11 – 14 größten Namen des Teams spielen lässt.

Seine Aus- und Einwechselungen verstehe ich zwar nicht ganz, aber da JL und nicht ich der Fachmann ist, schenk ich ihm das Vertrauen so lange es funktioniert (z. B. verstehe ich die Hubnik Einwechselungen nicht und gegen Frankfurt Kachunga).

Man muss aber sehen, ob Hertha in Zukunft an JL hält, wenn er wirklich in eine schwierige Phase kommt. Ich wäre ganz klar dafür, dass JL weit über das Jahr 2015 bleibt. Ich finde diesen Mann sehr sympathisch 🙂

Ich bin ein Fan von Jobgarantien! Ich weiß das Geschäft ist unberechenbar, aber ich finde es gut, wenn ein Verein sagt, so wir gehen den Weg nur mit diesem Trainer auch in schweren Phasen der Saison. Es kann nicht sein, dass ein Kern von so genannten „Führungsspielern“ gegen den Trainer spielt (ja ich weiß sowas gab und gibt es nicht) und dieser dann entlassen wird.

Hertha muss den Weg der Kontinuität endlich einschlagen und das auch auf der Trainerbank.

Gruß

Berlin030 😉


berlin030
17. Dezember 2012 um 8:52  |  134618

Sorry Doppelpost, aber beim schreiben hab ich gar nicht den Beitrag von f.a.y. gelesen!

@ f.a.y. Schön, dass wir einer Meinung sind,
was eine Jobgarantie angeht 😉

Schade, dass diese Garantien eher die Ausnahme sind.


17. Dezember 2012 um 9:24  |  134627

@f.a.y.

Was auf Schalke los ist, finde ich peinlich.

Was das peinliche Händchen in Sachen Trainer angeht, hat Hertha BSC in der letzten Saison – und dies für eine lange Zeit (um mal das abgestandene Wort von der Nachhaltigkeit nicht bemühen zu müssen) – mit einer Verschleißorgie ungeahnten Ausmaßes Negativ-Maßstäbe gesetzt und diese auch noch schlecht kommuniziert.

Ich wünsche uns, den Medien und vor allem dem Langen diese Ruhe, wenn der Dampfer mal wieder ins Schlingern gerät.

Das wünsche ich mir allerdings auch.


17. Dezember 2012 um 10:04  |  134632

@Weihnachtsfeier bei Hertha

Mir gefällt, dass Hertha die Feier im Olympiastadion durchgeführt hat.

http://www.herthabsc.de/de/intern/weihnachtsfeier/page/1723–17-17–17.html

Und das aus mehreren Gründen: zunächst finanziell, denn ich gehe davon aus, dass Hertha gute Konditionen eingeräumt wurden.

Vor allem aber, um die Verbundenheit des Teams zum Stadion zu stärken. 17 Heimspiele sind nicht so wahnsinnig viele Termine. Die Message muss sein: „Das hier ist unser Stadion“. Analog zum amerikanischen: „Not in our house“.


f.a.y.
17. Dezember 2012 um 10:12  |  134633

@Wilson: den letztjährigen Trainerverschleiss fand ich schlimm, aber was hat das eine mit dem andern zu tun? Weil Hertha sich peinlich benommen hat, darf ich zu Schalke jetzt nix sagen? 😉


Treat
17. Dezember 2012 um 10:26  |  134634

Ich halte Luhukay für einen hervorragenden Trainer und seine bisherige Arbeit für exellent. Ihn deshalb gleich zum besten Herthatrainer aller Zeiten zu machen, finde ich übertrieben, zumal ich ja nicht mal die Hälfte von denen persönlich erlebt habe und der Fußball sich in unterschiedlichen Epochen eben auch schwer vergleichen lässt.

Macht man es an den Vereinserfolgen fest, wäre Richard Girulatis sicher derjenige, welch – und ja, den musste ich googlen! 😉

Andererseits arbeitet ein Trainer ja nicht nur dann gut, wenn das Team große Erfolge nachweisen kann, das wäre zu kurz gedacht. Wie wir schon oft festgestellt haben, hängt Erfolg, zumindest der kurzfristige, eben auch von so vielen Zufällen und äußeren Umständen ab, dass ein Trainer durchaus hervorragende Arbeit leisten kann, ohne dass sich dies in Zählbarem widerspiegelt. Ebenso könnte eine ziemliche Pflaume großes Glück mit einer eingespielten, sich quasi selbst trainierenden und aufstellenden Mannschaft haben und Erfolge einfahren, die überhaupt nicht seiner Trainerarbeit geschuldet sind – von Jürgen Röber habe ich das so schon öfter gehört, obwohl ich persönlich es nicht so recht glaube.

Letztlich kann ich über Lukukay sagen, dass er ein Trainertyp ist, den ich persönlich sehr mag, deshalb hatte er bei mir von Anfang an viel Kredit. Ich mag Trainer, die nicht ständig Parolen raushauen, sondern die in Ruhe und Bescheidenheit, dabei dennoch selbstbewusst und ohne sich selbst permanent in den Vordergrund drängen zu müssen (warum muss ich dabei an Babbel und Rehagel denken?), ihre Arbeit machen, mit einem realistischen Blick auf das Machbare.

Letzteres ist es, glaube ich aus, was Vielen hier – bei allem möglicher Weise vorhandenen Sachverstand – immer mal wieder abhanden kommt. Ich kann nun mal auch vom besten Trainer der Welt erwarten, dass er unter allen (auch finanziellen) Umständen zu jedem Zeitpunkt und mit jeder Mannschaft innerhalb einer oder zweier Jahre die Reife für den CL – Sieg erarbeitet. Ich habe aber das Gefühl, dass dieser Maßstab, wenn vielleicht auch nicht so bewusst, hier häufig angelegt wird. Das finde ich albern.

Jos Luhukay hat bisher überwiegend in der zweiten Liga gearbeitet und das mit großem Erfolg. Er hat aus einem bunten Haufen von Neulingen und „Abstiegshelden“, ohne jedes Selbstbewusstsein, eine Mannschaft geformt, die unglaublich schnell in den Niederungen der zweiten Liga angekommen ist und die genau den Fußball spielt, den man braucht, um dort zu bestehen. Er hat Hertha damit die erfolgreichste Zeit in Liga 2 aller Zeiten beschert – und wir Leid geprüften Herthafans wissen, dass waren schon ein paar Jahre in Liga 2 – und er wird mit dieser Hertha mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder sofort aufsteigen, obwohl Viele das im Sommer für schwierig bis unmöglich gehalten haben. Dies alles obwohl er eine beispiellose Verletztenmisiere, insbesondere in der zunächst so wichtige Defensive zu bewältigen hatte.

Ich bin davon überzeugt, dass das Team sich mit diesem Trainer selbstverständlich auch wieder an die Gegegebenheiten von Liga 1 anpassen und dort ganz anderen Fußball präsentieren kann, falls der Aufstieg gelingt.

Ob Lurz Urukhai mal zum besten Herthatrainer aller Zeiten wird, wage ich nicht zu prognostizieren aber er ist definitiv schon jetzt einer meiner Lieblingstrainer und ich freue mich nach wie vor sehr, dass er für unseren Verein arbeitet.

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
17. Dezember 2012 um 10:34  |  134635

@Silvia Sahneschnitte // 17. Dez 2012 um 01:24

Laut Veranstaltungskalender sind dort alle wichtigen Vertreter der Whisk(e)y-Zunft vertreten – dann ist doch @Ursula ohnehin vor Ort und vermutlich Ehrenpräsident, oder? 😉

Blauweiße Grüße
Treat


17. Dezember 2012 um 10:40  |  134636

@f.a.y.

Du darfst.

Ich kann an der Stevens-Entlassung (bei Schalke, nicht bei Hertha – ist ja auch schon etwas länger her) nicht wirklich Peinliches finden. Ist mir allerdings auch weitgehend wurscht.

Mal so nebenbei:
der Vorname Margaretha erklärt möglicherweise, warum er zum „Knurrer von Kerkrade“ wurde.
Da bin ich richtig froh, dass meine Eltern mich Wilson nannten. 😉


Freddie1
17. Dezember 2012 um 10:52  |  134638

@sir 10:04
Finde ich auch gut, zumal das Oly ja ne nette Location für Feten sein kann.

Auch gut finde ich die Nachricht auf der Hertha-HP, dass der misshandelte Fan am Donnerstag beim Geheimtraining auf Wunsch der Mannschaft zugegen war.


17. Dezember 2012 um 10:59  |  134639

Da hier nüscht los ist, darf ich diejenigen, die sich an die 80er Jahre erinnern, einladen, einen Blick auf einen Star der 80er zu werfen, der offensichtlich viel Spaß am Glühweinstand des Weihnachtsmarktes hatte und nun vorbildlich mit den öffentlichen Verkehrsmittel nach Hause fährt.

Wer das Lied kennt, darf mitsingen. Schlechter kann’s auch nicht mehr werden.


teddieber
17. Dezember 2012 um 10:59  |  134640

Ob der Trainer der beste Hertha-Trainer aller Zeiten ist wird man erst in ein paar Jahren sehen, zumindest ist er ein Rekord-Trainer geworden. Es ist beeindruckend mit welcher Ruhe er mit seinem Trainer-Team der Mannschaft dieses „Wir Gefühl“ eingehaucht hat. Das haben am Samstag auch teile der Fans begriffen als es eng wurde.
Es mag spielerisch eine Menge fehlen und doch sind mir Typen wie unser Capitano lieber weil ohne diese die kreativ Spieler wie Ronny „nichts“ wären.
Meine Hoffnung ist auch groß das J-Lu noch lange in Berlin bleibt und wir mit kleinen Schritten uns in Liga 1 etablieren.


17. Dezember 2012 um 11:05  |  134642

[…] auch Uwe Bremer von der Morgenpost in seinem Blog, der nach dem GröFuMaZ nun den BeHeTraZ, den “besten Hertha Trainer aller Zeiten” thematisiert. Ob das nicht ein bißchen früh ist, schon mit dem Denkmalbau zu beginnen? Immerhin […]


teddieber
17. Dezember 2012 um 11:08  |  134643

@wilson
Die Wilde Kim ist immer noch klasse. Danke für den Link 🙂


hurdiegerdie
17. Dezember 2012 um 11:13  |  134644

Was soll man denn noch schreiben @Wilson?
@Treat hat doch alles gesagt, auch wenn ihm vermutlich bei der Erwartung an den besten Trainer der Welt ein „nicht“ abhanden gekommen ist, aber das liest man automatisch mit. 😉


Treat
17. Dezember 2012 um 11:17  |  134645

@hurdie

Danke für den Hinweis, du hast natürlich vollkommen Recht! 🙂

Wird hiermit nachgereit: „NICHT“

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
17. Dezember 2012 um 11:18  |  134646

nachgereiCHt. Mein Gott, heute hat es mich aber erwischt…lauter Fluchtbuchstaben. 🙁


Elfter Freund
17. Dezember 2012 um 11:19  |  134647

Höhö, wird schwer für den Blog, jetzt immer wieder neue Themen täglich zu finden (wer das Interview mit JL in der MoPo liest, wird sehen, dass alles klar an-und ausgesprochen wird, keine Fragen offen bleiben). Wann haben wir das bei Hertha schon mal erlebt ?

Und, von mir aus, kann das über Weihnachten und die Vorbereitung so bleiben.

Hat auch was mit dem Trainer zu tun, der auf dem Weg scheint, bester Hertha-Trainer aller Zeiten zu werden.


17. Dezember 2012 um 11:20  |  134648

Manch einer bereut im Nachhinein, dass ihm das „NICHT“ damals auf dem Standesamt abhanden gekommen ist.


17. Dezember 2012 um 11:24  |  134650

@ub: Danke für den Tipp! Schönes Interview. Nachvollziehbar, dass niemand geholt werden soll. Beim Thema Abgänge würde ich dafür plädieren, einen Stürmer abzugeben: Ramos ODER Kachunga. Ramos bei nem Monster-Angebot, Kachunga, wenn selbiges ausbleibt.


17. Dezember 2012 um 11:29  |  134651

Wem es heute und hier zu langeweilig ist, der möge sich das hier ff. mal antun.

Once upon a time…

http://www.immerhertha.de/2011/12/17/live-hertha-will-in-hoffenheim-die-hinrunde-kroenen/


17. Dezember 2012 um 11:29  |  134652

Soll heißen: heute vor einem Jahr.


Treat
17. Dezember 2012 um 11:29  |  134653

@wilson

Na zu der Gattung gehöre ich Gott (oder wem auch immer) sei Dank, nicht. Ich danke im Gegenteil dem fliegenden Spaghetti – Monster jeden Tag dafür, dass es damals meiner Braut abhanden kam… 😉

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
17. Dezember 2012 um 11:34  |  134654

@Sir
Danke für den Link. Kaum zu glauben, dass das Alles erst ein Jahr her ist und was für Diskussionen und Entwicklungen durch die Geschehnisse und die manipulative Berichterstattung von Babbel TV dort losgetreten wurden…

Blauweiße Grüße
Treat


elaine
17. Dezember 2012 um 11:34  |  134655

ach Jungs, wenn Ihr jetzt die*olle Kamellen raus holt*, dann ist wirklich bei Hertha wirklich alles Friede, Freude, Eierkuchen!

ist das so schwer auszuhalten? 😉


elaine
17. Dezember 2012 um 11:34  |  134656

*die ollen Kamellen*


Treat
17. Dezember 2012 um 11:37  |  134657

@Elaine

Lass doch mal die armen Tiere – was können denn nun olle Kamele dafür? Oder kommen die mit unserem neuen, strategischen Scheich? 😉

Blauweiße Grüße
Treat


17. Dezember 2012 um 11:43  |  134658

@elaine

Genau das meinte ich auch.

Unsere größte Sorge ist doch derzeit, ob Ronny für die schwarzen Bohnen beim Rückflug einen Aufpreis für das Mehrgepäck zahlen muss. 😉


Kamikater
17. Dezember 2012 um 11:45  |  134659

@ub
Erst ein Mal danke für die gut geschriebene Aufarbeitung des Themas.

Es gibt glaube ich auch kein Zweifel an JLu momentan. Und natürlich muss er sich erst Mal im Fahrwasser beweisen, wenn es mal Niederlagen hagelt. Da gibts gebug Menschen, die nur darauf warten, dass wir verlieren, um hier beliebtes „ICh habs Euch doch gesagt!“-Spiel herauszuholen. die haben zumindest jetzt schon mal ein mieses Weihnachten. 🙂

JLu hat die beschrieben Dinge, wie die wiedergewonnene Stärke nach einer desaströsen Saison, mühsam erarbeitet, ebenso, wie einene nicht einfachen Umgang bestimmter „Stars“ in den Griff zu kriegen, mit der Presse ein normales Verhältnis aufzunauen und den „Laden“ zusammen zu halten.

Gehen wird nur Kachunga, wenn er ein anderes Leihangebot mit mehr Spielpraxis bekommt. Kommen wird niemand. Warum auch? Wir müssen ja erst mal die Wiedergenesenen einbauen, das wir nicht einfach, weil nun auch die das System erst mal internalisieren müssen, dass wir angeblich nicht haben.

Ab Mai wirds spannend, wenn klar wird, wer geht und wenn JLu dann die Katze aus dem Sack lässt, mit wem er plant, in die neue Saison zu gehen, ohne Geld. Denn wir können ja nur jemanden holen, wenn Spieler gehen, wie gehabt.

Ich wünsche mir, dass man ihm das Vertrauen gibt, dass er verdient hat, denn sollte man ihn nicht mehr nicht mehr halten können, muss man sich fragen: Wer soll es sonst machen?

Und zur Erinnerung sei gesagt: Seinen letzten Arbeitsplatz hat er verlassen, weil es ihm zu blöd wurde. Das sollten sich alle, von Fans bis Manager vor Augen halten, bevor die Ahnungslosigkeit in Form von Panik wieder übernimnmt.


Kamikater
17. Dezember 2012 um 11:55  |  134661

Und auch, wenn diese beiden Mannschaften leider eigentlich zu stark sind, um abzusteigen, kann ich mich doch einer gewissen kleinen Schadenfreude nicht wehren:

http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/vfl-wolfsburg/article112055936/Koestner-setzt-Allofs-die-Pistole-auf-die-Brust.html

Umso erstaunlicher, dass ein Trainer mal den Spieß umdreht, um ruhig arbeiten zu können. Das scheint ja im Fußball generell ein Problem zu sein, immer wieder das alte System der“Hierarchie“ über das der Kompetenz zu stellen und Trainer für alles verantwortlich zu machen.


ubremer
ubremer
17. Dezember 2012 um 12:06  |  134662

@exil,

danke, dass Du die Schleswig-Holstein-Auflage der Berliner Morgenpost verdoppelt hast 😉
Danke auch an die anderen für die netten Worte zum Luhukay-Interview – zu finden ist es hier


apollinaris
17. Dezember 2012 um 12:27  |  134663

krass, Kim Wilde auf Abwegen.. 😳


ElBarto
17. Dezember 2012 um 12:52  |  134665

Was ist eigentlich mit Schulz? Immer noch verletzt oder hat er schon wieder mittrainiert? Stand ja in den vergangenen Spielen nicht mehr im Kader.


Exil-Schorfheider
17. Dezember 2012 um 13:12  |  134666

@ub

Hab ich gern gemacht.
Musste aus aktuellem Anlass eh den Umweg fahren… 😉


Treat
17. Dezember 2012 um 13:36  |  134667

@apo

Warum krass – war doch ein lustiger Auftritt. 🙂 Ich finde, dass zeigt, dass auch ehemalige Popstars normale Menschen sind. Und immerhin nimmt sie im Suff die Öffentlichen… 😉

Blauweiße Grüße
Treat


jenseits
17. Dezember 2012 um 13:40  |  134668

@Dan und alle, die sich mit den Statistik-Datenbanken im Netz auskennen

Ich kann einfach nicht mehr die Seite finden, wo auch die zurückgelegte Laufdistanz der einzelnen Spieler angegeben wird. Könnte mir da jemand helfen? Danke schön.


Trikottauscher
17. Dezember 2012 um 13:44  |  134669

@ JLu
…lange nuescht mehr von mir hören lassen… Aber auch ich möchte an dieser Stelle JLu mal meine Anerkennung aussprechen. Zumal ich vor Saisonbeginn äußerst skeptisch war, dass es nach dem Chaos 2011/12 kurzfristig gelingen kann, Hertha wieder in die Erfolgsspur zu bringen. JLu hat es jedoch auf angenehm unprätentiöse Art u. Weise relativ rasch geschafft, wieder ein Team zu formen, das in der Lage ist, den Mindestanforderungen an Profisportler (Einsatzbereitschaft, Siegeswillen) zu entsprechen. Dass es im spielerischen Bereich noch etliche Defizite aufzuarbeiten gilt, um -bei hoffentlichem Wiederaufstieg- auch im Oberhaus wieder bestehen zu können, wird niemand besser wissen als der Trainer selbst…
Doch ein Schritt nach dem anderen…


catro69
17. Dezember 2012 um 13:59  |  134670

Für mich, als J-Lu Fan, ist es nicht leicht, in eine Jubelarie zum Trainer einzustimmen. Viele grottige 2.Ligakicks waren dabei, ein paar souveräne Spiele und eher selten fußballerische Highlights.
Ein Blick auf die Tabelle und ich bin entzückt. Wenn ich darüber nachdenke, wieviel Arbeit in der Spitzenreiterrolle steckt – Hut ab.
Das ist auch das, was mir am besten gefällt, die ehrliche, 100%ige Arbeitsauffassung von J-Lu.
Ich mag sein Training, seine klaren Worte und, dass er sich selbst zurücknehmen kann – seine Öffentlichkeits


apollinaris
17. Dezember 2012 um 14:06  |  134671

@treat: ich meine nicht den Menschen Kim Wilde, sondern ihre gesanglichen Qualitäten..das habe ich von anderen U-Bahnnarden schon besser gehört..und von volltrunkenen Profis ohnehin. Sie hat ja keinen Ton getroffen 😯 😆
Dass sie die Öffentlichen nimmt, ist natürlich herausragend … 😉
Gerade das schöne, völlig geerdete Interview mit J-Luh gelesen..Der Mann lebt das vor, was einst mühsam mit „wir brauchen Demut“ versucht wurde, zu installieren..


catro69
17. Dezember 2012 um 14:08  |  134672

Smartphone und dicke Finger…
arbeit ist prima.
Allgemein würde ich sagen, „es gibt noch viel zu tun – packs an Jos.“
Grüße ausm Bayerischen Wald.


cameo
17. Dezember 2012 um 14:19  |  134673

Peter Neururer wird bei Spiegel-online wie folgt zitiert (die Drohung stammt aus Oktober 2012): „Wenn in dieser Saison kein Angebot mehr kommt, werde ich nicht mehr als Trainer oder Sportdirektor arbeiten.“
Ein ähnlich deutliches Statement sollten hier jene Blogger abgeben, denen schon längst der Job des Hertha Managers zustehen würde.
Auch ich habe jetzt den Kragen voll und mache nunmehr reinen Tisch. Wenn ich bis spätestens 31.03.13 nicht zur Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer AG berufen werde, stehe ich danach nicht mehr zur Verfügung.


schnuppi
17. Dezember 2012 um 14:30  |  134674

@ schweigeprotest

mir ist immer noch nicht klar was das sollte.
(ick war wie immer in der kurve,und hab wie immer blöd singsang gemacht.

habt ihr mich gehöhrt???

frage: wenn ick sauer uff meinen hund bin,sprech ick 90 min. nicht mehr mit meiner geliebten frau?

wie blöde muß man sein.

laßt euch was anderes einfallen ,aber nicht nochmal so´n ding.

kettet euch nackt ans brandenburger tor.oder so.

ha ho he


Stiller
17. Dezember 2012 um 14:35  |  134675

Dass ich von JL begeistert bin ist bekannt. Aber warum?

Zunächst einmal finde ich, dass Jos Luhukay der erste Trainer ist, der zu Michael Preetz passt. Sie verstehen sich, sich akzeptieren sich und sie sind gemeinsam in der Lage, das was sie vorgefunden haben zu bessern. Luhukay hat aus dem von MP zusammengestellten Kader mehr gemacht als jeder andere Trainer vor ihm.

Und besonders deswegen erfährt JL in diesem Blog höchste Anerkennung; denn wir wissen, was und wen er vorgefunden hat. Wir kennen die hohe Verletztenquote, die knappen Mittel, die ehemals so hängenden Schultern, die abgewanderten Spieler, den Trainerverschleiß. Und mit eben diesen Startbedingungen und aus diesem Haufen hat JL innerhalb eines halben Jahres ein Team gebildet und es an die Ligaspitze geführt. Dass dies gelingen könnte hat vor Saisonbeginn kaum einer auf dem Zettel gehabt. Das macht ihm so schnell auch keiner nach.

Und dann ist da noch was. Jos Luhukay passt zu Hertha, weil er in einer verzweifelten Ausgangslage die Seele des „ehrlichen Arbeiters“ verkörpert, nach der sich Herthafans so gesehnt haben: Eine Art Röber2012. Er hält was er verspricht und erst mal wird bedingungslos gearbeitet und erst dann, wenn das vernünftig klappt, ja dann können wir auch wieder über schönen Fußball reden.

Und da liegt wohl auch die Crux: wie hoch werden wohl die Erwartungen an den Trainer fliegen, in Berlin, zB nach 2 – 3 Spieltagen an der Tabellenspitze? Wie hoch? Läßt Babbel dann schön grüßen?

Kann das Team mit den vorhanden Mitteln so verstärkt werden, dass im Falle eines Aufstiegs die Klasse gehalten werden kann? Kann Luhukay die vorhandenen Spieler noch viel weiter entwickeln – was wirklich nötig wäre? Ist er auch ein Taktikfuchs? Mutiert er – wenn wir es brauchen – auch zum Favre2013? Kann er beides? Ist er ebenso entwicklungsfähig?

Ich freue mich über das Erreichte, aber hänge meine Erwartungen weiterhin eine Stufe tiefer: obwohl momentan vieles nach Aufstieg aussieht, wäre mir >im Zweifel< eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Clubs und des Team wichtiger als der Einstieg in einen Paternoster.

Warten wir's ab, nach der Winterpause wissen wir mehr.


Stiller
17. Dezember 2012 um 14:39  |  134676

@schnuppi

🙂 Prima!


Treat
17. Dezember 2012 um 14:45  |  134677

@apo

🙂 🙂 🙂

Obwohl ich ja bezweifle, dass die gute Kim je besser bei Stimme war, früher hat nur ihr scharfes Äußeres davon abgelenkt, was im gesanglichen Bereich so alles fehlt… 😉

Blauweiße Grüße
Treat


backstreets29
17. Dezember 2012 um 14:52  |  134678

@Catro

wo biste denn im bayerischen Wald?


Exil-Schorfheider
17. Dezember 2012 um 15:01  |  134679

@treat

😀


apollinaris
17. Dezember 2012 um 15:13  |  134680

@treat: jepp, da habe ich einige Kandidatinnen, denen ich vermutlich viel zu viel zugestehe..boah, ich denke grad nach..: ja, da gibt es ja einige heiße 😳


Kamikater
17. Dezember 2012 um 15:19  |  134681

@cameo
Dieser Drohung wird der Verlag nicht widerstehen können… 😆

In diesem Kontext sei an die Flugbegleiter der Cathay Pacific gedacht, die dieser Tage mit Dienst nach Vorschrift gedroht haben, um für bessere Tarife zu „streiken“: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/flugbegleiter-von-cathay-pacific-streiken-mit-laechelverbot-a-872197.html


Ursula
17. Dezember 2012 um 15:46  |  134682

Liebe @ Silvia, witziger @ Treat, danke für
Eure Hinweise! Mir ist dieser Termin in der
Tat bekannt und ich werde vor Ort sein!

Nicht als „Ehrenpräsident“, aber in einer
Funktion! Nur werde ich mich nunmehr
HIER hüten etc., etc., gebranntes Kind…

Im übrigen „gebranntes Kind“, Vorsicht ist
auch dort in Limburg angesagt, denn diese
Branntweinmonopolverwaltung eigentlich
aus Offenbach ist auch dort allgegenwärtig….

„Schwarz Sehen und Hören kommt teuer
zu stehen“….

….schwarz Brennen noch viel mehr!


Traumtänzer
17. Dezember 2012 um 16:57  |  134683

@Stiller

Ich freue mich über das Erreichte, aber hänge meine Erwartungen weiterhin eine Stufe tiefer: obwohl momentan vieles nach Aufstieg aussieht, wäre mir >im Zweifel< eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Clubs und des Team wichtiger als der Einstieg in einen Paternoster.

Ganz meine Haltung. Bravo!

Inwiefern es in Berlin bzgl. Hertha wieder zu hochtrabenden Erwartungen kommt, wird nicht zuletzt auch vom Dämpfungswirken der Herren Jay-Lu/Preetz/Gegenbauer ankommen.

Den „Ball flach halten“ – das kann man in Berlin gerne mal für die Zeit ertragen, in der es einem schlecht geht, aber dann irgendwann, dann muss wieder was GROSSES her. Es wird die spannende Frage sein, wie der Verein diese Phase, in der die Fans beginnen, der Demut überdrüssig zu werden, moderiert. Es ist immer eine Gratwanderung: Zuviel künstliches Understatement nervt auch irgendwann, auf der anderen Seite: Wer nüschte erreicht hat – und auf welchen Verein träfe dies besser zu als auf den unsrigen? – der braucht auch eigentlich nicht auf dicke Hose machen und super-ehrgeizige Ziele definieren (machen viele andere „stinknormale“ Vereine auch nicht und zu denen werden wir erst mal ein Weilchen gehören – im guten Fall…).

Erste Liga erreichen und die mal wieder ein paar Jahre halten. Damit wäre ich völlig zufrieden.


Dan
17. Dezember 2012 um 17:12  |  134684

Danke J-Lu für manches gerettete Wochenende und den nächsten Arbeitstag.

Danke J-Lu für den Derby-Sieg.

Danke J-Lu, dass wir schon seit August „unbesiegbar“ sind.

Danke J-Lu für den aktuellen Aufstiegsplatz mit einem ordentlichem Polster.

Danke J-Lu für ein gelungenes Weihnachtsfest, da Hertha meinem Vater wenig Angriffsfläche bietet.

Danke J-Lu für eine ruhige Winterpause, ohne Ritt auf der Kanonenkugel.

Natürlich auch allen Spielern, Co-Trainern, Med-Teammitgliedern, Hertha BSC Verantwortlichen und Mitarbeitern einen Dank für die Unterstüzung des Trainers und des Teams.

Ich wünsche mir für die Restrunde paar „schönere“ Siege als manches bisherige Gegurke.

Ich wünsche Ihnen ein glückliches Händchen, damit das sich lichtende Krankenlager nicht zu einem Problem wird und „unruhige“ Geister den Teamfrieden stören.

Ich wünsche mir einen klaren Punktsieg um die Stadtmeisterschaft zur Zeit steht es nach drei Spielen Unentschieden.

Ich wünsche mir den sicheren und glatten Aufstieg ohne „Freudenfeuer“.

Sollten meine Wünsche in Erfüllung gehen glaube ich auch, dass der Weihnachtsmann einen Schnauzer trägt.

Ansonsten lieber J-Lu glaube ich noch nicht daran, dass sie nach 20 Pflichtspielen der beste Hertha – Trainer aller Zeiten sind. Ich hoffe sie haben @ub für diese schwachsinnige Frage ein „schönes Hämatom“ auf den Oberarm verpasst.
Ich glaube aber, dass sie mit ihren bisherigen Fachkenntnissen gezeigt haben, dass sie mit der Beurteilung der Spieler und deren Umsetzung auf dem Platz auf ungewohnten Positionen fast immer richtig lagen. Für uns als Verein könnte diese „Gabe“ in der finanziell angespannten Lage sehr hilfreich sein und die Hoffnung besteht, dass sie manchen schlafenden „Common-Player“ und Jugendspieler in Zukunft noch „wachküssen“.

Da ich mit meinen Wünschen nicht ausverschähmt werden will, verpacke ich die mal in eine Hoffung, dass ich sie gerne weiter viele Jahre beim Bundesligisten Hertha BSC in der Cheftrainerrolle sehen würde und dem Verein aus der unmittelbaren Krise helfen.

Denn dann würde die obige Fragestellung unter den hier zur Zeit vorherrschenden Bedingungen sicherlich ein Berechtigung haben.

Frohes Fest Jos Luhukay


Papazephyr
17. Dezember 2012 um 17:16  |  134685

@Dan: Sehr schön geschrieben!
Diesen Wünschen schließe ich mich an.


Treat
17. Dezember 2012 um 17:17  |  134686

Wunderbarer Post, lieber Dan, dem ich mich nur uneingeschränkt anschließen kann!

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
17. Dezember 2012 um 17:18  |  134687

@Ursula

Schön, dass du es mit Humor nimmst, so war es nämlich auch gemeint. Viel Spaß auf der Messe… 🙂

Blauweiße Grüße
Treat


Kamikater
17. Dezember 2012 um 17:23  |  134688

Ach ja, neben dem Dank an JLu und dem gesamten Verein von Hertha BSC sowie den berechtigten hoffnungsvollen Erwartungen an das kommende sportliche Jahr, möchte ich einen kleinen Wunsch für 2013 aussprechen:

Dass nicht Fussballspieler dafür ins Stadion kommen müssen, nur um Fans zu erleben, sondern umgekehrt.

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/579284/artikel_graeben-tun-sich-auf_gegenwind-fuer-die-ultras.html

Lasst uns da gar nicht erst einen Graben auftun, sondern den Verein weiterhin gemeinsam unterstützen!


Kamikater
17. Dezember 2012 um 18:16  |  134689

Ich habe mal geschaur, was unser Zuschauerschnitt nach der Saison so macht und mal versucht zu schätzen, wie viele es bei den noch ausstehenden 8 Partien nun werden. Angenommen habe ich gegen die eher uninteressanten Gegner den bisherigen 33.00er Schnitt, da es gegen Ende der Saison mit positivem Ausgang und besserem Wetter erfahrungsgemäß mehr werden. Hier mal das Rechenexempel:

21. Spieltag Mo., 11.02.2013, 20:15, Hertha BSC – 1. FC Union Berlin – 74000
23. Spieltag, So., 24.02.2013, Hertha BSC – 1. FC Kaiserslautern – 50000
25. Spieltag, So., 10.03.2013, Hertha BSC – MSV Duisburg – 33000
27. Spieltag, So., 31.03.2013, Hertha BSC – VfL Bochum – 33000
28. Spieltag, So., 07.04.2013, Hertha BSC – Eintracht Braunschweig – 50000
30. Spieltag, So., 21.04.2013, Hertha BSC – SV Sandhausen – 40000
32. Spieltag, So., 05.05.2013, Hertha BSC – FC Erzgebirge Aue – 40000
34. Spieltag, So., 19.05.2013, 13:30, Hertha BSC – FC Energie Cottbus – 50000

Macht 371.000 aus den restlichen Spielen und mit den bisherigen Zuschauern insgesamt einen Schnitt von insgesamt 39.588 plus mir als Zerquetschtem mittendrin.


Silvia Sahneschnitte
17. Dezember 2012 um 18:22  |  134690

Ein inhaltlich schöner Beitrag @dan, der meine volle Zustimmung hat. Nur das mit dem Bluterguss, nee da steh ich nicht hinter : – ?
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


moogli
17. Dezember 2012 um 18:37  |  134691

Toller Post @Dan

Wäre doch schoen, wenn Hertha das auch so erreicht, vll findet sich über @ubremer ein Weg, das so weiter zu leiten…


Ursula
17. Dezember 2012 um 18:43  |  134692

100 ster!


Ursula
17. Dezember 2012 um 18:46  |  134693

Dein Beitrag ist schoen…..


Ursula
17. Dezember 2012 um 19:06  |  134694

….zuuu schön, um wahr zu sein, um wahr
zu werden, lieber „dan“!

Die Qualitäten des Trainer liegen in seiner
Fähigkeit, eine gewisse „Homogenität“ im
Kollektiv erreicht zu haben, ohne Zweifel!!!

Na klar wird die Hertha aufsteigen, dafür
war nicht nur Glück und Individualismus
zuständig, und das Polster auf „Lautern“
und insbesondere auf Cottbus hat auch
schon etwas….

….aber „gelernt“, fußballerisch gelernt hat
die Mannschaft auch unter diesem Trainer
kaum etwas seit dem Sommer! Warum…?


Traumtänzer
17. Dezember 2012 um 19:26  |  134695

Auf HerthaTV gibt’s einen schönen 13-minütigen Zusammenschnitt aller Herthatore an den 19 Zweitligaspieltagen bis zur Winterpause. Ich hab’s genossen. 🙂


Ursula
17. Dezember 2012 um 19:43  |  134701

Jos Luhukay hat aus der Not eine
Tugend gemacht! Er hat eine neue
“Verlegenheitsviererkette” gebildet,
mit einer Innenverteidigung, von
der ich glaube, dass sie auch mit
“ureigener Potenzierung” in Liga
EINS bestehen könnte!

Aber er hat Bastians wieder eingebaut!
Wo bleiben Schulz und Holland…???
Ich hoffe er bringt keinen Franz oder
gar Kobiaschwili, um die Jungen dann
letztlich doch zu eleminieren!!??

Ist Bastians besser als z. B. irgendein
anderer Herthaner? Vielleicht Janker?

Er hat ein defensives Mittelfeld mit
Kluge und Niemeyer installiert, das
höheren Ansprüchen, die dem Alter
und der Kraft von Kluge geschuldet,
schon jetzt absehbar in der 1. Liga,
kaum genügen wird, weil jegliche
offensiven IMPULSE und die leider
offensichtlich unvermeidlichen dazu-
gehörigen Abspielfehler die Hertha-
Offensive selbst in der 2. Liga lahm
legen!!! Diese zermürbenden Abspiel-
fehler, die jede Spielkultur und DIE
Strukturen im Ansatz zerstören!!!

Mir fehlen eingeübte Spielzüge, mir
fehlen “verinnerlichte Mechanismen”,
mir fehlen “technische und taktische
Fortschritte”!!! Mir fehlen elementare
Automatismen, wenn es eben NICHT
so läuft, wie z. B. auch am Samstag…

…wobei wieder und wieder ganz kurz-
zeitige Ausnahmesituationen, mit den
individuellen Aktionen in nur ZWEI
Minuten ein Spiel konterkariert wurde!

Mir fehlen, wenn nicht talentierte, aber
wenigstens trainierte Außenbahnen mit
LAUFBEREITSCHAFT, was man üben
kann, wenn der Kader die Spieler nicht
so einfach hergibt…..

Und viel mehr für die ERSTE LIGA!!!

Ich glaube aber erstmalig, dass dieser
Trainer, das auch so sieht und in der
Rückrunde hoffentlich Mut und Zeit
findet, um schon mal zu ÜBEN….

…für den Ernstfall 1. LIGA!!!


apollinaris
17. Dezember 2012 um 20:05  |  134708

angenehme Beiträge heute. Danke (auch) dafür.

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