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(ub) – Morgen gilt’s:  Für Freitag, 14 Uhr, hat Trainer Jos Luhukay die erste Einheit des Jahres 2014 auf dem Schenckendorff-Platz angesetzt. Der heutige Beitrag bezieht sich auf eine Aussage von Luhukay kurz vor der Weihnachtspause: „Sechs Mannschaften stehen vor uns, die Hertha meilenweit voraus sind. Nicht nur in Punkten, in allen Belangen.“

Schon klar, Hertha hat sich durch die Resultate des letzten Spieltages auf Rang sechs vorgeschoben vor dem punktgleichen FC Schalke. Dennoch ist zu verstehen, was Luhukay meinte: Dass der FC Bayern, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, der VfL Wolfsburg und eben Schalke in diversen Zusammenhängen viel weiter sind als Hertha.

Zum Autor: @Jack Bauer ist einer der Jüngeren hier im Bunde, er liest Immerhertha seit zwei Jahren regelmäßig. Er war über Jahre bei den allermeisten Heim- und Auswärtsspielen von Hertha dabei. Bis seine Ausbildung das Freizeit-Budget deutlich eingeschränkt hat. Hier kommt sein erster Auftritt bei Immerhertha in der Langform: Tusch, Trommelwirbel – Manage frei

Babbel hat vorgemacht, wie es nicht läuft

Von @Jack Bauer

„Sechs Mannschaften stehen vor uns, die Hertha meilenweit voraus sind. Nicht nur in Punkten, in allen Belangen.“ Wie ist diese Aussage von Trainer Jos Luhukays, welche er in der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem BVB-Spiel tätigte, einzuordnen? Bodenständig, würden die meisten wohl zuerst antworten.

Diese Bodenständigkeit hat Hertha auch dringend nötig. Man muss sich nicht kleiner machen als man ist. Wohin das Gegenteil aber führen kann, konnte man z.B. bei Markus Babbel in Hoffenheim beobachten. Knapp 5 Monate im Amt, konstatierte er: „Nur Dortmund und Bayern sind besser als wir“. Die TSG spielte zuvor unter Babbel eine mäßige Rückrunde, 17 Punkte standen nach 14 Spielen zu Buche, nach Babbels Ansicht waren sie aber nur beim 1:7 in München wirklich schlechter. Daraus ergab sich für den Coach die – eigentlich logische – Schlussfolgerung, dass bis auf jene Bayern und den damaligen Titelverteidiger Dortmund,  keiner besser war als die TSG. Somit war auch das Saisonziel klar: Platz 3. Der wurde es dann auch – halt nur nicht von oben gelesen.

Nun dient dieser Exkurs nicht dazu, gegen Markus Babbel nachzutreten. Viel mehr geht es darum, einen Vergleich der Zitate und den damit verbundenen Herangehensweisen der beiden Trainer anzustellen.

Keiner ist besser als Hertha, oder?

Jos Luhukay erzielte zum Zeitpunkt seiner Aussage 25 Punkte aus 16 Spielen. Unter die 5 Niederlagen reihen sich die beiden sehr unglücklichen Spiele gegen Stuttgart und in München ein. Auch die Niederlagen gegen Schalke und Leverkusen sind größtenteils durch die fehlende Offensive, Kreativität und Durchschlagskraft begründet, nicht jedoch darin, dass man schlechter spielte als der Gegner. Und in Wolfsburg, wo es die erste Niederlage der Saison setzte, hatte Hertha die Führung mehrfach auf dem Fuß, ehe Olic eben jenen in eine verunglückte Naldo-Flanke hielt und drei Minuten später Diego gegen einen etwas ungeschickt agierenden Brooks einen Elfmeter rausholte. So ist es auch nicht überraschend, dass Lucien Favre vor dem Gastspiel der Borussia feststellte, dass die Hertha bis jetzt in keinem Spiel schlechter als der Gegner war. Diese Erkenntnis nach den ersten acht Spielen, setzte sich auch an den folgenden acht Spieltagen fort. Hertha spielte zeitweise sehr ansehnlichen Fußball, punktete kontinuierlich und ließ sich auch von den alles dominierenden Bayern nicht auseinandernehmen, sondern war einem, wenn nicht gar drei Punkten sehr nahe. Zum Rückrundenabschluss gelang sogar ein etwas glücklicher, aber dennoch nicht unverdienter 2:1 Erfolg in Dortmund.

Also, die – eigentlich logische – Quintessenz ist doch ganz klar: „Keiner ist besser als wir“.

Der Traum von der Fahrt durchs Brandenburger Tor

Es wird deutlich, wie wenig Nachhaltigkeit solche Aussagen besitzen. Natürlich, die Bayern und der BVB sind auf lange Sicht weg. Zwar nicht zwingend auf ein Spiel, aber auf eine Saison sicherlich. Leverkusen, zwar mit deutlich weniger Glanz, aber zumindest in der Liga sehr effektiv, ist auch seit Jahren eine feste Größe. Dahinter stehen aktuell Gladbach, Wolfsburg und Schalke. Musterbeispiele, für die Schnelllebigkeit und Unberechenbarkeit dieses Sportes. In der Saison 2010/11 standen die drei in der Abschlusstabelle ebenfalls hintereinander. Schalke wurde 14., Wolfsburg rettete sich auf Platz 15 und Gladbach schaffte es in die Relegation, die gegen Bochum gewonnen wurde. 2 ½ Jahre später sind diese Clubs meilenweit voraus. Zugegeben, meilenweit einem Verein voraus, der in besagter Saison in der zweiten Liga kickte.

Dennoch, es gäbe auch Gründe die Sachlage anders zu bewerten, als Jos Luhukay dies tut. Doch während es aus den Mündern diverser Verantwortlicher lange hieß, man wolle eines Tages mit der Meisterschaft durchs Brandenburger Tor fahren, die Hertha in die Top 20 Europas führen, oder eine Mannschaft aufbauen, die eines Tages um den Titel mitspielen kann, versteht Luhukay seinen Auftrag anders. Er will Hertha wieder in der Bundesliga etablieren, attraktiv spielen, Sympathien zuerst innerhalb Berlins und dann Bundesweit zurückgewinnen.

Die Hoffnungen ruhen auf Luhukay

Und wenn die ohne großen finanziellen Background ausgestattete Hertha vielleicht in nicht allzu weit entfernter Zukunft den Top 6 unverhofft doch noch näher kommt, so wird Luhukay sicher damit umgehen können. Kommt es seinem Auftrag doch sehr entgegen. So oder so, Hertha und ihr Coach sind auf einem sehr guten Weg.

Fragen: 

  1. Auf welchem Rang beendet Hertha diese Saison?
  2. Wie bekommt Hertha Kontinuität hin?
  3. Ist es realistisch, bei den großen erheblichen Verschiebungen in der Bundesliga, dass sich Hertha die Top-6 als Ziel vornimmt.
  4. Worauf beruht eigentlich die Annahme, dass der Trainer das Tohuwabohu, das in Berlin los wäre, in den Griff bekommt? Die bisher beste Bundesliga-Platzierung von Luhukay war 2011/12 der Klassenerhalt mit dem FC Augsburg?

Hertha beendet die Saison 2013/14 auf Rang . . .

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Das Thema mit den Top-6 der Bundesliga ist für Hertha . . .

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Sollte Hertha bis zum Saisonende oben mitspielen, wird Jos Luhukay . . .

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180
Kommentare

PSI
2. Januar 2014 um 13:48  |  221909

Hab ich es geschafft, 1. zu sein?


PSI
2. Januar 2014 um 13:49  |  221910

Gold


Targettwo
2. Januar 2014 um 13:53  |  221912

Die bisherige Konstanz ist ueberraschend und die Frage ist, ob diese in der Rueckrunde bestaetigt werden kann.
Ich wuensche mir das, gehe aber nicht unbedingt davon aus.


PSI
2. Januar 2014 um 14:03  |  221913

Einige Verletzte kommen wieder zurück und wenn es keine weiteren, schwerwiegenden Ausfälle gibt, müsste die Rückrunde ähnlich erfolgreich verlaufen.


jenseits
2. Januar 2014 um 14:16  |  221915

Keiner sagt was und so postet man im alten Fred. Also:

Neues von der kicker-Rangliste:

Defensives Mittelfeld:

Hosogai im weiteren Kreis auf Platz 8.

Außenbahn offensiv:

Allagui und Ben-Hatira im Blickfeld.


coconut
2. Januar 2014 um 14:21  |  221916

Meine Antwort:
Zwischen Platz 3 und 15 ist noch alles möglich…. 😉

Wo Hertha am Ende steht, ist mir relativ egal, solange es besser als der 16.Platz ist.
Sollte es „ganz nach oben“ gehen, dann bitte Platz 3, denn der bedeutet erhebliche Einnahmen (zum Schuldenabbau!). Ansonsten lieber Platz 8 als Platz 5, damit die zwar anstrengende aber finanziell nicht so attraktive EL an uns vorüber geht.


frankophot
2. Januar 2014 um 14:23  |  221917

Es kann nur 2 Rückrundenziele geben:

1. so schnell wie möglich 12 Punkte sammeln.

2. Vorausgesetzt Ziel 1 ist kurzfristig (5-7 Spiele) erreicht: Mit allen Mitteln Platz 4 angreifen. Nur so können wir Ramos halten sowie Lasso zurückbekommen und Skjelbred verpflichten…


jenseits
2. Januar 2014 um 14:31  |  221919

@Jack Bauer

Schöner Text!

Wenn es nicht das Ziel Herthas sein sollte, zu den Top 6 der Liga zu gehören, dann weiß ich auch nicht. Muss ja nicht gleich morgen soweit sein.

Und ich glaube, JLu könnte mit seiner Ruhe und Sachlichkeit größere Aufregung vom Verein fernhalten, sollte Hertha gegen Ende der Saison weiter oben mitspielen.


jenseits
2. Januar 2014 um 14:33  |  221920

@coconut // 2. Jan 2014 um 14:21

Sehe ich genauso!


Konstanz
2. Januar 2014 um 14:36  |  221922

Prima, @Jack Bauer, Du hast gute Gründe genannt, welche die Hoffnung auf europäische Plätze nähren.

Schnelllebige Liga heißt, es gibt kometenhafte Aufstiege und rasante Talfahrten der Vereine, nicht nur bei Hertha. Die sogenannte „Etablierung in der Liga“ ist eine Floskel, die den Verantwortlichen ebenso gestattet ist zu verwenden, wie die des „kontinuierlichen Aufbaus“. Dieser dauert heute allerdings nicht mehrere Jahre, sondern vielmehr nur ein paar Wochen und ist im Falle Hertha BSC durch die Hinrunde 2013 für 2014 bereits abgeschlossen.

Wir haben ein eingespieltes Team welches verschiedene taktische Systeme beherrscht und jeden Bundesligisten schlagen kann. Das ist eine wichtige Erkenntnis der Hinrunde. @Jack Bauer hat es treffend beschrieben. Es wird nun von den üblichen Unvorhersehbarkeiten abhängen wie z.B. Verletzungen, Management von Krisen oder Gruppendynamik und gute Laune im Team etc., bei uns und bei der Konkurrenz, ob wir den CL Platz erreichen können. Soweit beeinflussbar traue ich unserer Vereinführung und unserem Trainer hier sehr viel Konstanz und Erfolg zu.


hurdiegerdie
2. Januar 2014 um 14:36  |  221923

Danke @Jack Bauer. Nett geschrieben.

Hertha wird auf Jahre nicht die ersten 6 angreifen können, villeiecht mal reinrutschen, aber dafür dürften sie bitter bezahlen. Neben den ersten 6 kommen dann noch finanzstarke Vereine wie Hoppenheim €99 und dann bald RB Leibzig dazu.

Konsolidieren bis 2022, möglichst nicht mehr absteigen und dann mit neuen Mitteln aus Catering und Sport5 Verträgen (etc.) nach oben gucken.


Sir Henry
2. Januar 2014 um 14:39  |  221924

Gut geschrieben, @Jack.


Freitag
2. Januar 2014 um 15:15  |  221925

@ Jack: Vielen Dank für den anregenden Beitrag. Ich sehe z.Z. Hertha allein aus finanziellen Gründen nicht in der Lage, unter die Top 6 mitzumischen. Ich hoffe, die weitere Saison läuft ähnlich gut wie bisher. Die Transferrunde hat begonnen, mal sehen, wie sich die anderen Mannschaften verstärken und ob unter diesen geänderten Bedingungen unser Team weiter mithalten kann. Aus meiner Sicht kann nur die schrittweise finanzielle Konsolidierung zum sportlichen Erfolg führen.


sunny1703
2. Januar 2014 um 15:16  |  221926

@Jack Bauer, danke für Deinen Beitrag! 🙂

Ob es das Ziel von Hertha sein kann, bundesweite Attraktivität zu bekommen, weiß ich nicht. Erfolgreicher attraktiver Fußball hilft ganz sicher Fußballfans für die Mannschaft kurzfristig zu interessieren, aber ansonsten? Hauptstadtverein, Auswärtsfans ,die ab und zu ziemlich negativ auffallen, nichts was beliebt macht. Und bei einem Teil gilt sicher dann sogar Union als der „Underdog“ aus Berlin mehr.
Hertha war auch nicht in den 60er und 70er Jahren im Bundesgebiet beliebt. Skandal und vor allem die Schlägerauswärtsfans machten den erfolgreichen Fußball mancher Jahre kaputt.

Zu Deinen Fragen.

1. Zwischen Platz 6 und Platz 15 halte ich alles für möglich.

2. Sportliche Kontinuität wird schwer zu bekommen sein, solange wir ein hochverschuldeter Verein sind, der seine besten Spieler verkaufen muss. Solange immer wieder sportlich gute Spieler nachrücken, kann der weg nach oben gehen, wenn nicht, droht uns das was Bremen und Hannover gerade erleben.Ohne einen wirklich Großinvestor wird Hertha vermutlich nur ein Mitläufer mit einigen Ausschlägen nach oben und unten sein, hoffentlich nicht wieder nach ganz unten.

3. Langfristig wäre es schön, die CL Plätze im Visier zu haben, doch auch hier gilt, ein Großinvestor wird dazu nötig sein.

4.Verstehe mich bitte nicht falsch,aber alleine diese Diskussion zeigt doch die ganzen Gefahren auf,die Hertha umgibt,sobald die Mannschaft etwas besser in der Tabelle platziert ist. Es sieht verdammt danach aus, dass wir nächste Saison in Liga 1 spielen, mehr nicht.
Die Aufregung um den Verein steigt doch bei vielen Fans mit jedem Punkt, den die Mannschaft holt. Der Boulevard in Berlin, auch andere Medien tun schlagzeilenmäßig ein Übriges. Haben wir am 30. Spieltag 50 Punkte plus, können wir über anderes nachdenken. Bis dahin soll der Trainer bitte in Ruhe arbeiten,ohne Druck und Erwartungen,ob wir europäisch spielen können oder nicht.

lg sunny


linksdraussen
2. Januar 2014 um 16:29  |  221927

@Jack: Danke für den Beitrag.

Realistisch erscheinen mir Platz 6-10 in dieser Saison. Wenn verrückte Dinge passieren, ist sogar mehr drin. Das Tanzen auf mehreren Hochzeiten wird den Kadern von Leverkusen, Dortmund und Schalke weiter zusetzen.

Mittelfristig hat Hertha Chancen, sich in den TOP 6 zu etablieren. Am liebsten wäre mir eine wirtschaftliche Gesundung durch eine deutliche Einnahmensteigerung. Das funktioniert aber leider nur mit CL.


Jack Bauer
2. Januar 2014 um 17:20  |  221928

Konstanz // 2. Jan 2014 um 14:36

Schnelllebige Liga heißt, es gibt kometenhafte Aufstiege und rasante Talfahrten der Vereine, nicht nur bei Hertha.

Unter anderem darauf wollte ich hinaus. Ich bin ja eigentlich ein Freund von realistischer Betrachtungsweisen, aber dazu gehört eben auch, dass z.B. Frankfurt als Aufsteiger in die Europa League kommt, Gladbach vom sicheren Absteiger zum Champions League Kandidaten wird etc. Und andersrum: Am 26. Spieltag 06/07 war Aachen 9. mit 33 Punkten. Wer hätte da gedacht, dass die noch einen ganzen Punkt holen, absteigen, sich mit dem neuen Stadion völlig übernehmen und heute in der 4. Liga kicken? Es gibt immer solche Ausrutscher, nach oben und nach unten. Unsere Saison 98/99 war so eine, genauso wie 08/09. Und hätten wir da das letzte Spiel in Karlsruhe gewonnen, wären wir wahrscheinlich bis heute nicht abgestiegen.

Um es kurz zu machen: Priorität hat der Ligaverbleib, und das auf lange Sicht. Dennoch halte ich es für durchaus möglich, dass man am Ende auch mal unter die ersten 6 kommt.


dewm
2. Januar 2014 um 17:25  |  221929

Ein sehr guter Beitrag und eine interessante aber durch die gewählten Beispiele sehr schlüssige Zusammenfassung der Ausgangslage durch Jack Bauer,

KONSTANZ hat die Schlüsse, wie ich das an ihm schätze, sehr sympathisch gezogen.

Das „nett“ meines alten Mitstreiters „Hurdie“ wird dem Beitrag jedoch nicht gerecht. Gegen Hurdies Thesen sprechen nicht nur die Beweisführung Jack Bauers sondern auch die Ergebnisse die Luhukay aktuell zeigt. Finanzstärke ist, um in Hurdies Terminologie zu bleiben, „nett“ jedoch bei weitem nicht alles, um nachhaltig erfolgreichen Fußball zu spielen. Die durch Jack Bauer nachgewiesene „Schnelllebigkeit“, sowohl nach oben als auch nach unten, zeigt dies. Beispiele gibt es in der Historie der Bundesliga zu Hauf. Kann mich z.B. gut daran erinnern, wie bei Diskussionen Werder Bremen noch Ende der 0er Jahre als DER Vorzeigeverein angeführt wurde. Vor drei Wochen wunderte sich niemand als der Aufsteiger Hertha BSC als Favorit ins Spiel gegen Werder ging…

@Hurdie: In Deiner Vorhersage gehst Du davon aus, dass, sollte bei Hertha alles perfekt laufen, wir 2022 im Konzert der Großen mithalten könnten. Hast Du in Deiner Rechnung bedacht, dass nicht nur der sympathische Hauptstadtverein unvorhersehbaren Krisen (selbstverursacht oder nicht) durchlaufen könnte die nachhaltig negativ wirken? Bei Dir ziehen die sechs „Dicken“ smooth ihre Bahnen. Handelt es sich bei den „Dicken“ um die gleichen sechs „Dicken“ von (beispielsweise) vor 10 Jahren? Wie verträgt sich Deine Vorhersage andererseits mit der bereits angeführten Talfahrt Werders oder der des 1.FC Köln in den 90er Jahren?


Inari
2. Januar 2014 um 17:32  |  221930

Ich tippe mal wir werden 11..
Es gibt einfach Mannschaften, die sind besser aufgestellt als wir und nur sehr knapp hinter uns. Top sechs sind wir nicht, auch wenn wir klasse Fußball gespielt haben. Platz 11 wäre ein guter Erfolg, einstellig ein sehr guter, Platz sechs wie aktuell herausragend. Daher braucht es bei mir keine Dämpfung der Erwartung.
Schöechter als Platz 11 nach dieser Hinrunde aber bitte nicht. Bloß kein Zittern vor Saisonende, sauch wenn es dazu zu 95% Wahrscheinlichkeit nicht kommen wird.


hurdiegerdie
2. Januar 2014 um 17:40  |  221931

Ich meinte nett einfach nur nett.


dewm
2. Januar 2014 um 17:42  |  221932

So hatte ich Dein „nett“ es auch empfunden…


LLcoolandi
2. Januar 2014 um 17:45  |  221933

Also ich finde es „eigentlich“ sehr gut wenn man bei Hertha sagt: „…ok, erst mal nur nicht absteigen und konsolidieren in der 1. Liga…“
ABER: Soll man sich wirklich keine weiterführenden Ziele setzen ? Man muss ja nicht gleich ’ne große Klappe riskieren, aber auf die Dauer kann es das („Klasse halten“) nicht sein. Nicht in Berlin ! Ich will jetzt ja nicht gleich von der Meisterschaft reden, aber ein Ziel („International“) in den nächsten 3-5 Jahren sollte doch formulierbar sein.
Ein Unternehmen das sich als Ziel setzt „…wir machen mal so weiter und sehen zu das wir über die Runden kommen…“ ist bald gänzlich weg…
Wie will man neue Spieler motivieren zu Hertha zu kommen wenn man denen sagt, wir „krebsen“ mal so in der 1. Liga rum ?
Und die momentane Hertha spielt doch einen tollen Ball, ein paar Punkte aus den unglücklich verlorenen (oder unentschiedenen) Spielen dazu und dann wäre man wohl vor Golfsburg 😉


sunny1703
2. Januar 2014 um 18:09  |  221934

Bisjetzt ist ja das spannende an der Bundesliga, dass es im grunde nur eine Konstante gibt und die heißt Bayern München. Solange die sich nicht selbst ins Abseits stellen(Geldanlagen in Risikoanlagen etc), sehe ich ihre Vormachtsstellung auf absehbare Zeit nicht gefährdet. Der BVB lebt vom sportlichen Erfolg und von seinem inzwischen ordentlichen Aktienkurs, aber genau der nähert sich wieder einer irgendwann platzenden Blase.
Hopp und Matteschitz vereinigt beide das Alter, beide sind schon über 70 und wie lange werden sie engagiert bleiben und was machen eventuelle Nachfolger ,Erben!? Zumindest Hopp Jr. ist auch im Sport engagiert.

Bei VW kommt es immer darauf an, wie sehr sie ihr Engagement gegenüber den Aufsichtsräten, dem Vorstand und den Arbeitnehmern plausibel machen können.
Bayers Engagement ist ähnlich gelagert, doch in dem Geschäft kann es auch zu Übernahmen kommen. Anfang des Jahrhunderts gab es schon mal Gerüchte, um eine Übernahme durch Roche.

Das sind alles Dinge, die den Verein den Garaus machen können oder erst recht mit Geldmitteln unterstützen.

Der Fußball ist in dem ganzen Wirtschaftskreislauf ein Minirädchen, ein Spielzeug, manchmal ganz nützlich. Doch Wirtschaftskreisläufe sind selten vorhersehbar…..außer die nächste krise kommt bestimmt!

Und Hertha? Hertha muss sich sportlich so interessant machen, dass sie auch in eventuellen Krisen für Krisengewinnler ein interessantes Objekt sind.

lg sunny


Kamikater
2. Januar 2014 um 18:29  |  221935

Meine Antwort dazu ist: dass der Tabellenstand etwas mit dem Selbstverständnis zu tun hat. Allerdings nicht mit dem, mit denen sich viele Fans unseres Lieblingsvereines gerade versuchen zu brüsten, nämlich mit der Demut.

Etliche Vereine der ersten Liga sind gerade auf der Suche nach sich selbst. Und nur ganz wenige Vereine, wie zum Beispiel Gladbach, Bayern und Leverkusen, haben sich selbst schon dort positioniert, wo sie möglicherweise hinkommen können.

Das erklärt auch, warum Clubs wie Freiburg, Hannover oder auch Frankfurt noch nicht dort sind, wo der Rest der Liga sie selbst sieht. Weil sie entweder zweifeln, kein Selbstbewusstsein besitzen oder aber nicht wissen, wo sie hingehören.

Somit verstehe ich unseren Tabellenstand als die Fähigkeit, dass die Mannschaft verstanden hat, was Jos Luhukay von uns abwarten darf und als Selbstverständnis auszudrücken vermag.


Kamikater
2. Januar 2014 um 18:31  |  221936

… Erwarten, nicht abwarten.

Tja, so ist das mit dem Selbstverständnis…
😆


Kamikater
2. Januar 2014 um 18:51  |  221937

Da ich zugegebenermaßen gerade total auf dem Schlauch stehe, wollte ich Euch kurz nach der Aussage von Oliver Kreuzer in einem Interview mit Welt-online zu Lasogga fragen, was er damit wohl meinen könnte:

Kreuzer: „Michael (Preetz, Anm. D. Red.) hat mir schon eine SMS geschrieben, wir werden zeitnah telefonieren. Ich sehe das ganz entspannt, Pierre-Michel spielt in Hamburg, da ist es doch ganz normal, dass ich mit ihm und seiner Mutter, die ihn berät, hin und wieder rede. Völlig anders wäre es, wenn ich hinter seinem Rücken mit Berlins Stürmer Adrian Ramos verhandeln würde.“


Kamikater
2. Januar 2014 um 18:55  |  221939

@sunny
Was heisst „gefährdet“?

Müssen wir etwa genau wie Du unser Selbstverständnis des Berliners verlassen und zu Bayernjüngern irgendwelcher Steuerhinterziehern verkommen?


Jack Bauer
2. Januar 2014 um 19:00  |  221940

@Kamikater: Wie war denn die zugehörige Frage? Für mich liest sich das, als ob der Herr Kreuzer evtl. gesagt bekommen hat, dass Hertha nicht ganz zufrieden ist, wie er (öffentlich?) mit der Lasogga Thematik umgeht.

Mal ganz abgesehen davon… Ich bin sicher nicht genug involviert um mir da eine definitive Meinung zu bilden, aber ich glaube den ersten Auftritt, den ich von Kreuzer gesehen habe, war im Sportschau-Club in der ARD zu Saisonbeginn. Da hat er schon einen ziemlich „eigenartigen“ Eindruck gemacht. Alles was ich seitdem von ihm höre, sehe und lese fällt in dieselbe Kategorie. Mein Glaskugel Tipp: Weder Skjebred noch Lasogga spielen die nächste Saison in Hamburg!


Exil-Schorfheider
2. Januar 2014 um 19:05  |  221942

@jack
Danke für den Beitrag.
Darf ich aus Eitelkeit fragen, was mit „einer der Jüngeren hier im Blog“ gemeint ist? 😉

Zum Thema:

Realistisch halte ich bei gleichem Saisonverlauf wie in der Hinrunde eine Platzierung zwischen Platz sechs und zehn, sollte es holpriger werden, zwischen 11 und 15.
Im Gegensatz zu vielen anderen halte ich eine Teilnahme an der EL nicht unbedingt für ein Übel, wodurch einem der Saisonverlauf in der Bundesliga verhagelt wird. Natürlich gibt es in Frankfurt und Freiburg Probleme, aber die fußen in der Main-Metropole auf größeres Verletzungspech von Schlüsselspielern(z.B. A. Meier) oder dem personellen Aderlass der Freiburger nach der vorherigen Saison. Bei uns hatten wir die Möglichkeit einer Katastrophen-Saison durch den langen Ausfall von Baumjohann auch, aber es wurde nochmal per Leihe nachgelegt, sodass wir dem eigentlichen Ziel „Klassenerhalt“ doch recht nahe sind. Nichtsdestotrotz ist die Nennung von Aachen in der Saison 06/07 ein beinahe noch trügerisches Warnzeichen als einst Frankfurt mit ähnlich vielen Punkten nach der Hinrunde wie in unserer aktuellen Lage.
Natürlich muss dann bei einer „plötzlichen“ Quali für die EL umgedacht werden, was die finanziellen Möglichkeiten betrifft. Die Annahme der EL durch die Berliner Fans ist nicht so berauschend wie bspw. in Frankfurt und Hannover. Warum, kann sich jeder denken = das Berliner Selbstverständnis, zu den Großen einfach dazu zu gehören. Also sollte man den „kleinen Weg“ gehen, um die Einnahmeseite bei einer Teilnahme an der EL zu stärken und erst mal nur im Jahnsportpark spielen. Meiner Meinung nach kann ein Spiel dort nicht annähernd so viel Miete wie ein Spiel im Oly kosten. Gleichzeitg muss durch die Verknappung von Plätzen eine Erhöhung der Eintrittspreise stattfinden, die sich dann an der Attraktivität des Gegners bemisst. Als Beispiel dient hier noch mal Eintracht Frankfurt. Dort war vor(!) Bekanntwerden des Play-Off-Gegners das Stadion ausverkauft!
Aber auch weitere Ausgabenkürzungen im strukturellen Bereich sollten zur Konsolidierung bedacht werden. Was haben wir uns in den letzten Jahren, gerade nach den jeweiligen Abstiegen, über die beinahe gleichbleibenden Ausgaben mokiert und es scheint sich nicht viel geändert zu haben. Hier möchte ich neben @dewm´s Beispiel des „Vorzeigeklubs“ Werder Bremen auf den Hamburger SV verweisen. @freddie hatte schon darauf hingewiesen, dass dort in der Saison trotz Einnahmen von 145 Mio ein reiner Fehlbetrag von 22,2 Mio entstanden ist, der nur durch einen neuen Deal mit S5 „verkürzt“ werden konnte. Da schimpfe noch mal einer auf unseren „Creative Finance Director“ Ingo S.!

Wie J-Lu dann das Tollhaus Hertha in den Griff bekommt, liegt dann meiner Meinung nach in seiner Bodenständigkeit, die er seit Amtsantritt beharrlich demonstriert. Vielleicht färbt das ja auch mal auf den einen oder anderen ab, ohne dass ich jetzt mal das Wort Demut strapazieren möchte. 😉


2. Januar 2014 um 19:16  |  221943

Mein Tipp für dieses Jahr: Platz 4-6 ist möglich, aber sehr unwahrscheinlich.
Platz 7-9 ist am wahrscheinlichsten.
10-12 ist möglich und etwas wahrscheinlicher als 4-6 😉
13-15 sehr sehr unwahrscheinlich.
Über alles ab Platz 16 mag ich nicht nachdenken.

Langfristig ist es möglich, mal in die Phalanx einzubrechen. Schalke bewegt zwar ordentlich Geldmassen, aber das Ergebnis ist beständig unbeständig, sodass es genug Jahre gibt, in denen sie nicht vorne mitspielen. Bei Gladbach muss man abwarten, wie sie nächstes Jahr die Doppelbelastung wegstecken, ähnlich Wolfsburg. BVB, B04 und FCB werden im Normalfall aber die Plätze 1-3 unter sich ausmachen. Mit großem Glück könnte ein evtl. „Schwächeanfall“ von einem der 3 mal zu einer glücklichen CL-Teilnahme führen, was eine Menge ändern könnte (finanziell).
Ich halte das aber für ähnlich wahrscheinlich wie einen Abstieg im entsprechenden Zeitraum.


sunny1703
2. Januar 2014 um 19:17  |  221944

@Kami

Ich verstehe die Frage nicht so ganz,aber ich versuche sie dennoch mal zu beantworten. Es ging hier nur eine rein wirtschaftliche Betrachtungsweise und aus der kann ich mir nicht vorstellen, dass Bayerns Vormachtstellung gefährdet ist. Das ist keine Bewertung, ob ich das gut oder schlecht finde.

Den Spruch mit dem Bayernjünger fand ich saublöd, deshalb kommentiere ich das nicht weiter.

Ansonsten geht es um Seriosität nicht um Demut. Wie viele Vereine sind in 50 Jahren Bundesliga beim Verlassen dieser Seriosität baden gegangen. Oder anders, wer großmäulig auftritt, sollte sportlich was leisten und zwar langfristig,sonst wird er schnell als das entlarvt was er ist, als unseriös.

lg sunny


Freddie1
2. Januar 2014 um 19:17  |  221945

Mensch, @exil, das war ja fast ein neuer eigener Blogbeitrag 😉
Tja, Werder und der HSV haben wohl noch immer die Ausgaben aus Europatagen, spielen aber schon lange nicht mehr in Europa eine Rolle.

@kami
Kreuzer hatte Kerstin wohl konkrete Zahlen genannt ( noch im alten Jahr), ohne vorher Hertha kontaktiert zu haben. Kam hier nicht gut an, da nicht zulässig.


jenseits
2. Januar 2014 um 19:20  |  221946

@Kamikater // 2. Jan 2014 um 18:51

Keine Ahnung, ob das eine Antwort auf Deine Frage ist:

Nachdem sich Preetz nicht besonders begeistert von Kreuzers Vertragsverhandlungen mit Lasogga zeigte, will Kreuzer nun relativieren und gibt seine Auffassung kund, mit einem Leihspieler, der sich eh beim HSV aufhalte, könne man doch mal vorsorglich Gespräche mit ihm und seiner Managerin führen, das wäre ganz natürlich, quasi unvermeidbar und nicht vergleichbar mit einer verbotenen Gesprächsaufnahme mit einem Spieler (Ramos), der sich zu diesem Zeitpunkt noch bei seinem Verein aufhält.

Oder wolltest Du auf was ganz anderes hinaus? 🙂


MaLuJeJa
2. Januar 2014 um 19:21  |  221947

Guten Tag,
ich lese schon etwas längere Zeit hier mit und finde beiträge meistens sehr interresant.

Ich hatte auch schön öfter vor mal den ein oder andere Kommentar hier abzugeben. Irgendwie bin ich dann aber immer wieder davon abgekommen.

Dieses Thema hier gab jetzt aber den enttscheidenen Impuls das ich auch mal los tipper.

Also, sicherlich werden weder Jos Luhukay noch Michael Preetz die Situation falsch einschätzen. Ich finde es wirklich herrlich erfrischend, dass nach dieser wirklich tollen hinrunde nicht gleich wieder von Europa und der Meisterschaft gesprochen wird sondern davon, das es noch genug Mannschaften gibt, die wesentlich besser aufgestellt sind als wir.

Man klopft sich mal nicht selber auf die Schulter sondern sieht die Arbeit die noch vor einen liegt.

Hertha war das Überraschungteam der Hinrunde ehrlich gesagt ist mir auch für die Rückrunde nicht sinderlich bange. Ich habe inzwischen schon fast den glauben daran, das man den Platz halten wenn nicht gar verbessern kann.

Das liegt zum einen daran, das wir eine Super Mannschaft und einen wohl noch besseren Trainer haben, zum anderen aber auch an der Konkurrenz die sich immer wieder auszeiten nimmt und nicht die eigentlich für so eine Topplazierung erfordicher Konzstanz zeigt. Ich schiele dabei jetzt auf Wolfsburg und Gladbach. B04, FCB und BVB sind Punktetechnich und auch in allen anderen belangen zu weit weg.

Genauso kann es aber auch noch ein paar Plätze nach hinten gehen. S04 und selbst der VFB sind Vereine die jederzeit in de Lage sin deine Serie zu starten und 4, fünf oder sechs Spiele am Stück zu gewinnen und sich so wieder nach Oben zu spielen.

Untern Strich wird für Hertha dieses Jahr vohl eine Plazierung um den 6 Platz rausspringen ob es nun der besagte 6te Platz oder doch etwas höher oder tiefer geht wird dann die Zeit zeigen.

Viel Spannender ist allerdings die frage wie es nach der Saison weitergeht. Schaffen das Duo Preetz/Luhukay die Mannschaft weiter zu verstärken? Oder Verlassen wichtige Leistungsträger den Verein? Wie rüstet die Konkurrenz auf?

Grade bei diesen Fragen, sehe ich die Oben im Artikel genannten Mannschaften besser Aufgestellt und so kommen wir zu den schluss: Jos Knows


jenseits
2. Januar 2014 um 19:22  |  221948

Sorry für dieses Satzgemurkse.


Exil-Schorfheider
2. Januar 2014 um 19:36  |  221949

Freddie1 // 2. Jan 2014 um 19:17

„Mensch, @exil, das war ja fast ein neuer eigener Blogbeitrag ;)“

Bin nach meinem Erstling wohl auf den Geschmack gekommen. 😉


hurdiegerdie
2. Januar 2014 um 20:07  |  221951

Wenn man Frankfurt oder Freiburg als Beispiele für das Eindringen in die Phalanx nennt, dann sollte man sehen, dass dieses den beiden Mannschaften in den letzten 10 Jahren genau einmal gelungen ist, und wo stehen sie die Saison danach?

Wie ich oben schon mal sagte: klar kann man mal reinrutschen, das bedeutet für mich jedoch nicht, dass man dauerhaft in die Phalanx der Grossen eingedrungen ist.

Und nein @dewm // 2. Jan 2014 um 17:25,

ich meine nicht das es bei perfekten Verlauf schon 2022 so weit ist, sondern nur, dass man bei fehlerfreiem Verlauf (kein Abstieg) dann vielleicht wieder langsam dran denken kann, wobei es mir weniger um die ersten 6 als um die ersten 4 geht.

Ein wirklicher Einbruch (also dauerhaft im Sinne von jedes 2. Jahr) in CL Bereiche wird in den nächsten 10 Jahren nur durch die Auflösung von 50+1 möglich sein (glaube ich, nur ich). Wer’s mag, mag’s mögen.


2. Januar 2014 um 20:11  |  221952

sunny1703
2. Januar 2014 um 20:24  |  221953

Unser alter Bekannter Alexander Madlung wechselt zur Frankfurter Eintracht!


dewm
2. Januar 2014 um 20:37  |  221954

Den HSV @Exil habe ich mit Absicht nicht erwähnt. Ich glaube dessen wirtschaftlicher Abstieg passt nicht zu den Beispielen, die Jack Bauer anführt. Ich verstehe dessen Stoßrichtung rein sportlich. Selbstverständlich wirkt sich sportlicher Erfolg auf die Finanzlage aus. Und folgt man Hurdies Ansatz, dann können langfristig nur jene Vereine (oder besser Gesellschaften) sportlich bestehen, die wirtschaftlich ein ordentliches Pfund in der Hinterhand haben (z.B. Bayern Festgeldkonto, Leverkusen und Wolfsburg Konzerne). Das meine ich mit „nett“. Es ist jedoch nicht ALLES. Sunny hat Nachteile beschrieben und nachgewiesen, dass der Ofen auch ganz schnell aus sein kann. Zusätzlich wissen wir nicht, ob in den kommenden Jahren an den Finanzspielregeln justiert wird. Die Historie hat jedenfalls gezeigt, dass bisher neben Bayern (SUNNY hat Recht und hier ist auch keine Häme angebracht) nur Leverkusen uneingeschränkte sportliche Beständigkeit nachgewiesen hat. Dortmund ist am ehesten auf dem Weg das hinzubekommen…

Andersherum ist ein finanzielles Polster jedoch nicht zwingend für Erfolg. Theoretisch kann man über Jahre sportlich erfolgreich sein und trotzdem finanziell nicht auf einen grünen Zweig kommen. Wobei das in Deutschland schwerer ist als in Spanien oder England…

Wir sollten uns klar darüber werden, wie wichtig die Finanzen in der Bundesliga sind. Was ist wichtiger? Der Sport oder die Finanzen? Werden nicht zu oft Eingriffe in den Sport gefordert weil es um viel Geld ginge?

Wie auch immer… Der HSV hat in den letzten 25 Jahren weder finanziell noch sportlich etwas Nennenswertes vorzuweisen. Außer, man stieg nicht ab. Somit taugt der HSV nicht einmal als Negativbeispiel…

Das Beispiel Bremen zeigt übrigens wie dünn das Eis im Business Profifußball ist. Dort war man jahrelang erfolgreich und hat dazu auch noch gut gewirtschaftet. Und nun? Ich provoziere mit folgender Aussage: Die stehen momentan nicht viel besser da als wir…

@Jack Bauer: Ich sage noch einmal DANKE für Deinen Ansatz und die entsprechenden Nachweise.


jenseits
2. Januar 2014 um 20:39  |  221955

@jap

Dachte ich auch schon. Ein Kumpel für Hosogai wäre schön…

Allerdings wird er nun, nachdem andere Erstligisten, nicht nur in Deutschland, auf ihn aufmerksam wurden, doch zu teuer für Hertha sein.

Im Video mit seinen Toren des abgelaufenen Jahres macht er einen guten Eindruck.


del Piero
2. Januar 2014 um 21:04  |  221956

Guter Beitrag @Jack
Ich glaube ja das @ub und collega hier heimlich journalistischen Nachwuchs suchen und zumal sich schon so einige Talente geoutet haben 😉
Tja Hertha…alle sehen wir (und die Fußballrepublik) was mit Hertha bisher passiert.
Dennoch kommt es mir vor, als wenn keiner es so recht glauben will und wir alle jemanden suchen welcher uns mal kneift, damit wir wach werden. So läßt sich auch die breite Streuung der Pltzierungs-Tipps erklären. Keiner will so recht glauben, dass es in der RüRu so weitergehen wird.
Ich aber, als unverbesserlicher Optimist, glaube es geht so weiter (mein Tip Platz 5) ! Denn ich sehe eine Weiterentwicklung der Mannschaft inclusive einer erstaunlichen Flexibilität bezüglich der Backups. Diese Mannschaft ist noch lange nicht am Ende. Dazu kommt noch was hier kaum(MP) oder noch garnicht (LuHu)festgestellt wurde. Diese beiden entwickeln sich auch weiter. Oder denkt jamand unsere „vergötterter“ Trainer ist nicht auch noch am „Lernen“. Deshalb mein Optimismus.


Jack Bauer
2. Januar 2014 um 21:04  |  221957

Gerne @dewm.

Und @Exil:
Wenn Deutschland nächstes Jahr Weltmeister werden sollte, wäre das für mich eine Premiere!


del Piero
2. Januar 2014 um 21:05  |  221958

Das und im ersten Satz ist quatsch.


del Piero
2. Januar 2014 um 21:11  |  221959

HSV
Ach so. Vielleicht wurde das schon hier gepostet.
MP hat sich sowohl auf der MV als gerade jetzt noch mal geäußert. Sinngemäß: “ Er kann sich einen Anruf sparen, da MP mit ihm nicht mal über PML telefonieren werde.
Übrigens(für die PML-Fans) drückt die Daumen das wir EL spielen, denn dann werden wir ihn sowieso unbedingt benötigen. 😉


Exil-Schorfheider
2. Januar 2014 um 21:30  |  221960

@jack

Schön umschrieben. 😉


Jack Bauer
2. Januar 2014 um 21:36  |  221961

@Exil:

Ja, nur dass ich mich im Jahr vertan habe. Sollte Deutschland DIESES Jahr…


2. Januar 2014 um 21:43  |  221962

toller Beitrag und dazu fein geschrieben.
Inhaltlich bin ich heute deckungsgleich mit @hurdi. Ich habe so oft versucht darzulegen, dass Hertha BSC eine andere Selbstdarstellung benötigt als bisher. Die törichte Behauptung , Hertha “ gehöre in die CL“ ist einer der Gründe dafür, dass Hertha seit 20 Jahren im Gunde keine Rolle spielt: das Postulat alleine reicht schlicht nicht aus. Ebenso kann ich es auch nicht mehr hören, wenn gesagt wird: “ in Berlin reicht das nicht“ Diese Grossmachtphantasie hat uns nichts ausser Spott und Zweite Liga eingebracht und Schulden dazu. Ganz im Gegenteil: wir brauchen eine andere Herangehensweise als die immer Gleiche. Dieser Wiederholungszwang, immer die gleichen Fehler zu machen, könnte mit Luhukay endlich sein Ende finden. Das jüngere Publikum ist m.E. bereit dazu. Das habe ich zwar schon häufig gesagt, aber offenbar mag sich das niemand vorstellen können. Die Presse in Berlin ist leider extrem großmäulig , die müsste man halt entsprechend zermürben, in dem man immer wieder darauf hinweist, welchen Weg wir zu gehen haben. Wie wir dauerhaft in den nächsten 10 Jahren an Schlake, Dortmund, Bayern, Wolfsburg, Hoffenheim vorbeikommen wollen, ist mir schleierhaft. Ichsehe die Strukuren in Vereinen wie den VFB Stuttgart auch gewachsener als bei uns. Geduld und Konsequenz und ein wenig Glück und wir können uns stabilisieren..mit einem Glückstreffer zu rechten Zeit , kann es etwas schneller gehen. Alles andere aber, ist Wunschdenken.Denn schließlich wollen sie anderen auch nach oben und sind schon so viel länger dichter dran als wir..


2. Januar 2014 um 21:53  |  221963

natürlich sind wir deutlich länger ohne Konstanz als 20 Jahre..na ja..


flötentoni
2. Januar 2014 um 21:53  |  221964

Guter Artikel Jack!

Dieser Osaka müßte doch auch ohne Sahar Abgang zu stemmen sein. Ich kenn ihn zwar nicht, bin aber Freund von Asiatischen Spielern-also her mit ihm!

In der Buli sind meines Erachtens auf Jahre die Plätze 1-3 vergeben an FCB, BVB und B04. Dann kommen 2-4 Anwärter auf die Plätze danach S04, VW, G’gladbach, Hopp. Der Rest flutscht oben mal rein wenn alles paßt und andere schwächeln wie zuletzt SC F, EF oder auch H96 , Mainz oder der Pfaueffbä. Aber auch die ELTeilnahme bringt unterm Strich weder Ruhm (außer es wird der Cup geholt), noch Ansehen in d und EU noch Geld oder sonstwas. Nur mehr Ausgaben, mehr Spieler und mehr Verletzte. Dann doch lieber mal den DFB Pokal holen 🙂 Da gibts meh zu verdienen als in der EL.
Achja, der Rest spielt graue Maus oder gg den Abstieg.
Und wir laufen dieses Jhar zwischen Platz 7-11 ein!


Freddie1
2. Januar 2014 um 22:05  |  221965

Na ja. Man verdient in der CL deutlich mehr, aber dass kein Geld in der EL verteilt wird, stimmt so auch nicht.
Schließlich erhält man als Startgeld in der Gruppenphase 1,3 Mio, anschließend für jeden Sieg 400 k, bei Unentschieden die Hälfte.
Sollte man es ins Finale schaffen ( scheix auf die Demut) 2,5 Mio, bei Sieg das Doppelte.


jenseits
2. Januar 2014 um 22:18  |  221966

Weil schon mehrfach von Wolfsburg und auch Hoffenheim in Zusammenhang mit den Top 6 gesprochen wurde.

Ich verstehe ja, dass der VfL und 1899 nicht so beliebt sind, aber sie konnten bisher nicht durch konstantes europäisches Spielen abschrecken und sich unbeliebt machen:

Wolfsburg spielte seit seinem Aufstieg 1997 einmal CL und zweimal EL, schloss die Saison einmal als 14. und dreimal als 15. ab.

Hoffenheim konnte in seiner ersten Bundesligasaison am Ende Platz 7 belegen, danach drei Saisons Platz 11 und letzte musste es in die Relegation.

Der finanzielle Hintergrund mag gegeben sein, dennoch kann bei beiden Vereinen nicht davon gesprochen werden, dass sie zu den Top 6 der Liga gehören. Finde ich.


2. Januar 2014 um 22:24  |  221967

@jenseits: *sign*
Sehe tatsächlich nur die Top3 auf Dauer enteilt. In beide Richtungen ist vieles möglich. Hoffen wir auf Glück (MP) und Geschick (Luhu) 😉


b.b.
2. Januar 2014 um 22:26  |  221968

@Jack, danke für Deinen Beitrag. Ich glaube an Platz 8, der Trainer hält den Ball flach und alles ab Platz 6 ganz hübsch.
Für mich sind die handelnden Personen entscheident. Hier haben wir z. Zt. mit den Herren Gegenbauer, Preetz, Schiller und Luhukay ein gutes Quartett. Sollte die beschworene Kontanz bestand haben und insbesondere Preetz und Gegenbauer in Krisenzeiten nicht die Nerven verlieren ist mir nicht bange. Ich glaube daran, dass Jos Luhukay einen Plan verfolgt, einen Masterplan. Wenn für ihn internationale Plätze im Bereich des Möglichen liegen, wird er angreifen. Ansonsten hält er sich zurück. Prognosen, die dann auch eintreffen, kann er ja. Mit unserem Trainer hat Michael Preetz den Glücksgriff getan, oder hat er gewußt was folgen wird?

Es sind die Männer (können natürlich auch Frauen sein) die das Rad in die richtige Richtung drehen. Viele sind schon in der Bundesliga angetreten, haben Vereine nach oben gebracht sind wieder gescheitert aus den verschiedensten Gründen. Eins ist klar Geld allein ist es nicht.

Jos Luhukay erscheint mir wie der „Messias“ für Hertha BSC. Die anderen Drei müssen an ihn glauben und ihn vollumfänglich unterstützen. Dann wird Hertha BSC erfolgreich sein.

Was wird sein, wenn Jos Luhukay nicht mehr unser Trainer sein wird. Darüber will ich aber jetzt nicht nachdenken. Jos know.


pathe
2. Januar 2014 um 22:30  |  221969

Wegen Urlaubsvorbereitungen nur janz kurz von mir (Berlin, wir kommen!):

Toller Artikel @Jack Bauer!

Wir werden zwischen dem 6. und 9. Platz ins Ziel einlaufen, was schon fantastisch wäre! Ich denke, unsere Mannschaft ist stabil genug, um nicht noch von einer Mannschaft abgefangen zu werden, die derzeit neun Punkte hinter uns auf dem 10. Platz steht (Stuttgart und Bremen).

Und Mainz und Augsburg sehe ich in der Abschlußtabelle eigentlich auch eher hinter uns. Schalke 04 dagegen vor uns. Also Siebter!

Und das ist gut so! Denn EL braucht definitiv keiner. Die guten Gründe hierfür wurden ja schon mehrfach genannt.


Tsubasa
2. Januar 2014 um 22:30  |  221970

@sunny:

Mailingliste zur Eintracht. Lustig!

Ich hatte früher damit gerechnet. Hab den im Sommer am Frankfurter Bahnhof gesehen, zu Zeiten von Hochwasser und Co.


2. Januar 2014 um 22:41  |  221971

@ jenseits: Wolfsburg machte extrem viel falsch, Magaths Meistertitel wirkte in die falsche Richtung. Meines Erachtens sind sie nun mit Alloffs und Hecking hochklassig aufgestellt und die aktuelle Spielweise scheint das zu bestätigen. Gleiches gilt für Hoffenheim.


b.b.
2. Januar 2014 um 22:42  |  221972

@jenseits um 22:18 h, das meine ich z. B. mit Vereine nach oben bringen und dann geht`s wieder runter. Trotz Geld. Bei Golfsburg glaube ich, wäre Magath geblieben, hätte der Erfolg länger dort verweilt. Muss aber nicht stimmen.


2. Januar 2014 um 22:50  |  221973

Ne, meiner Meinung, waren die Magathschen Methoden genau die falschen. Hoffenheim und Wolfsburg scheinen nun auch etwas Geduld zu lernen und haben sich angeschaut, wie die in Leverkusen das machen.


jenseits
2. Januar 2014 um 22:55  |  221974

Wolfsburg spielte im Schnitt erschreckend schlecht, wenn man bedenkt, welche finanziellen Mittel Jahr für Jahr dem Verein zur Verfügung gestellt werden. Es ist natürlich möglich, dass der VfL jetzt ein paar Jahre dauerhaft im oberen Tabellendrittel die Saison beendet. Das kann ich aber noch nicht unbedingt so voraussehen, selbst diese Saison ist noch nicht vorbei.

Hoffenheim spielt zwar eine bessere Hinrunde als vorherige Saison, aber Platz 12 mit gerade mal 18 Punkten spricht auch nicht gerade für eine Leistungsexplosion und ob die TSG in der Rückrunde noch ein paar Tabellenplätze nach oben klettern kann, wird man sehen. Vom Trend her natürlich erstmal positiv, nachdem dieser jahrelang nach unten zeigte, aber auch hier ist für mich noch keine Konstanz in der Entwicklung auszumachen.


b.b.
2. Januar 2014 um 22:57  |  221975

Magath war ein Macher, der konnte was bewegen zum Erfolg, in Stuttgart, München, da was so gar irgendwie einfach, trotz der Männer im Hintergrund, in Wolfsburg und auch zuletzt bei S04. Vielleicht ist er dort aber auch an sich selbst gescheitert und passt nicht mehr so in die Zeit. Deshalb lieber Luhukay als Magath.


2. Januar 2014 um 22:58  |  221976

@Golfsburg: Die haben aber auch ne Menge Glück gehabt in letzter Zeit. Dass ein Gustavo unbedingt aus München weg wollte, dass Diego sich einigermaßen in den Dienst der Mannschaft stellt, in Knoche und Arnold zwei vom eigenen Nachwuchs derart einschlagen… Alles das war/ist nicht planbar. Gustavo z.B. denkt ja schon darüber nach, im Sommer sein Glück woanders zu suchen, Diego sowieso. Was dann noch vom Höhenflug übrig bleibt, werden wir sehen.
Richtig ist mMn aber schon, dass Hecking/Allofs zum ersten Mal seit vielen Jahren in Rolfsburg (Kennt noch wer den „Rolf“, der damals als satirische Reaktion auf die „Golfsburg“-Offensive die Welt erblickte?! :D) vieles konsequent richtig machen. Da könnte Gefahr „drohen“, dass ein zweiter Werksklub neben Bayer dauerhaft in den Top6 verweilt. Aber: bis dahin ist es ein weiter Weg, hoffe ich…


b.b.
2. Januar 2014 um 22:58  |  221977

war es


hurdiegerdie
2. Januar 2014 um 23:12  |  221978

Mir geht es weniger darum, dass es DIE 6 gibt, natürlich kommt mal der eine oder andere Unvorhergesehen unter die 6.

Nuhr so, Stuttgart (2009/10) hat CL gespielt und sogar die Gruppenphase überstanden. Bremen hat noch die Saison danach dort gespielt.

Der einmalige Ausrutscher mag schön für die Fans sein, zu einer langfristigen Konsolidierung trägt es nicht bei. Man muss regelmässig unter den ersten 6 spielen, darum geht es für mich und da sehe ich Hertha in den nächsten 10 Jahren nicht. Da gibt es neben den „sicheren Kandidaten“ eben noch 5-6 Mannschaften, die da auch rein wollen.

Ein einmaliger Ausrutscher hilft nicht, m.E.

Ich höre schon wieder die Stimmen, die nach Investitionen rufen, wenn Hertha es schaffte, und dann kann man die nächste Saison die Leute schon nicht mehr bezahlen, die man eingestellt hat.

HSV ist für mich eben doch ein gutes Beispiel. Man versucht seit Jahren, oben reinzukommen, jetzt hat man Schulden, die höher als Herthas sind (aber ein eigenes Stadion als Ausgleich). Dabei hat man die gleichen Fehler gemacht, Vorverkauf von Sport5, Investitionen in Heilsbringer, etc.

Catro hat kürzlich eine Statistik zu den Aufsteigern der letzten 10 Jahre gebracht. Ich habe sie etwas anders gelesen. Nur 3 sind danach nicht wieder mindestens 1x abgestiegen: Augsburg (noch nicht lange dabei), Hoffenheim (mit Glück und Kohle) und Hannover.

Für mich sind 10 Jahre ohne Abstieg erstrebenswert.


2. Januar 2014 um 23:20  |  221980

18, 19,16 und 19 waren die letzten Platzierungen von Hertha BSC.
Auch dies ist eine Form von Kontinuität.


Kistensen
2. Januar 2014 um 23:21  |  221981

@EL Hier eine Auflistung der UEFA, wie viel im Rahmen der EL in 2009/10 an die Vereine überwiesen wurde:

http://www.uefa.com/MultimediaFiles/Download/competitions/General/01/51/72/70/1517270_DOWNLOAD.pdf


jenseits
2. Januar 2014 um 23:32  |  221982

Für mich wären auch mehr als 10 Jahre Klassenerhalt erstrebenswert.

Außer Bayern, Leverkusen und dem BVB wird meiner Ansicht nach in den nächsten Jahren kaum ein Verein dauerhaft unter den ersten 6 spielen. Was ja die Liga auch spannender macht. Es ist schon langweilig genug, dass die ersten drei mehr oder weniger feststehen.

Sollte es sich tatsächlich dahin entwickeln, dass sowohl Wolfsburg als auch Hoffenheim in Zukunft regelmäßig europäisch spielen, wär’s schade, aber wohl nicht zu ändern.

Für Hertha (für andere Vereine natürlich auch) wäre es gut, wenn sie auf der Einnahmeseite etwas verbessern könnte. Also mehr Einnahmen durch Merchandising, Sponsoren, Tickets etc. Dafür muss Hertha weiter an einer möglichst positiven Außendarstellung arbeiten und weitere Sympathien und Attraktivität durch Erfolg gewinnen. Ab und zu einmal europäisch zu spielen, kann dabei sicher nicht schaden. Frankfurt hat es eigentlich ganz gut gemacht, ist diese Saison bisher jedoch durch Verletzungspech geplagt.


Nostradamus
2. Januar 2014 um 23:34  |  221983

Schönes Thema. Mir geht das Predigen von „Demut“ etwas zu sehr auf den Geist. Demut ist kein Selbstzweck. Demut ist angebracht gewesen, um den Volkszorn, der über die beiden Abstiege entfacht ist, im Zaum zu halten und angesichts vergleichsweise schlechter Finanzlage wieder etwas aufbauen zu können. Das trage ich mit.

Aber. Hertha hat eine – für einen Aufsteiger ohne finanzielle Unterstützung ala Hopp – sensationell gute Hinrunde gespielt. Sie kann immer noch durchgereicht werden, wenn sie die Rückrunde versaut. Die Chance jedoch, eine „güldene“ Saison zu spielen, scheint groß. Hertha hat leistungsmäßig – Stand jetzt – eher zu wenig als zu viele Punkte.

Manchmal muss man eine Chance auch beim Schopfe packen, wenn sie sich bietet. Und wenn Hertha einerseits und BVB und Schlake andererseits so weiter machen wie bisher – warum dann nicht Vierter werden…

Aber es sei davor gewarnt, dass dann alle Probleme gelöst wären. Die höheren Einnahmen werden immer auch mit höheren Ausgaben einher gehen (Prämien, höhere Ablösen oder Neugehälter, etc.). Egal was kommt: Solange nicht abgestiegen wird, wollen wir hoffen, das „der Lange“ weiterhin Geschick beim Verhandeln beweist, denn nur das „garantiert“ mittel- bis langfristig eine Konsolidierung. In der Bundesliga – oder auch im oberen Drittel.


Exil-Schorfheider
2. Januar 2014 um 23:42  |  221984

@flötentoni

Wenn man den diesjährigen „Königstransfer“ Hatschi abstottern muss und der neue Torwart aus den Mehreinnahmen finanziert wird, so frage ich Dich, wovon soll der Japaner bezahlt werden, wenn dem keine neuen Transfereinnahmen gegenüber stehen?


Opa
2. Januar 2014 um 23:47  |  221985

@Jack Bauer:
Hübsche Gedankenspiele 😉 Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen 😀

@Apo:
Dass ich das nochmal erlebe, dass wir beide einer Meinung sind? Oo


2. Januar 2014 um 23:53  |  221986

ich weiss nicht, wer Demut predigt..ich finde den Begriff ja sehr gut, merke aber, dass dieser altehrwürdige Begriff doch sehr unterschiedlich verstanden wird..Bescheidenheit..wäre vielleicht dann doch griffiger. Ich erwarte von Herzha keinen 4. Platz, glaube auch nicht, dass es sinnvoll wäre, dies intern als Ziel auszugeben. Ich bleibe lieber beim Sport und da ist seit jeher das Prinzip “ lässt uns das nächste Spiel erfolgreich bestreiten“ das einzige, das ich wirklich verstehe und mag.Was dann am Ende herauskommt? Schaun wir mal.
Übrigens: Augsburg ist Tabellennachbar.


2. Januar 2014 um 23:54  |  221987

@ Opa: 😉


jenseits
2. Januar 2014 um 23:58  |  221988

@apo

Was ist ein Tabellennachbar? Direkt hinter Hertha ist Schalke.


Joey Berlin
3. Januar 2014 um 0:10  |  221989

Hatten wir dieses Thema nicht schon mit abgewandelter Fragestellung… http://www.immerhertha.de/2013/12/16/tach-hertha-welche-zukunft-haettest-du-denn-gern/#more-32091

Strategisch kann es nur einen Weg für einen Hauptstadtclub geben, ganz vorne dabei zu sein! Das ist nichts unanständiges, sondern dafür trainiert jeder Leistungssportler. Die Entscheidungsträger einschließlich Trainer wären am falschen Ort, würden sie die Vision nicht versuchen umzusetzen. Was fehlt, ist der berühmte und lange gesuchte strategische Partner! Was diesen allerdings garantiert nicht auf die Türschwelle von Michael Preetz bringen wird, ist ängstliches verzichten auf diese Vision! Alles wird gut in 2014, der Klassenerhalt wird gesichert – und ab dem 30. Spieltag werden alle klarer sehen!
Wir sind zwar im neuen Jahr, aber die Positionen sind immer noch die alten; auch die konträren Stimmungslagen – alles wie gehabt. 🙂


jenseits
3. Januar 2014 um 0:12  |  221990

@Kistensen // 2. Jan 2014 um 23:21

Danke, interessante Aufstellung.


hurdiegerdie
3. Januar 2014 um 0:14  |  221991

Für mich wird viel zu sehr so getan, als wenn alles möglich wäre.

Wer hat denn in den letzten 10 Jahren CL gespielt?

Bayern, Bremen, Schalke, Dortmund, Leverkusen.

Ok Bremen ist rausgerutscht, Dortmund hochgerutscht

Dann noch 2-mal Stuttgart und 1-mal Wolfsburg und Hamburg.
Das sind die Mannschaften, die man vor der Saison um die EL kämpfen sah, dazu noch Gladbach und Hannover.

Das ist keine Momentaufnahme, sondern eine Zusammenfassung über 10 Jahre (Gladbach und Hannover als Newcomer).

Übrigens Hertha war vor 20 Jahren das letzte Mal in einem Pokalfinale (mit den Amateuren), die letzte Meisterschaft liegt über 80 Jahre zurück. An der CL wurde einmalig 1999/2000 teilgenommen. 2006 gab es noch einen Sieg im Intertoto-Cup. Wie Wilson anmerkte, sind wir in den letzten 4 Jahren 2-mal abgestiegen.

Mensch, kann man sich nicht einfach mal an der tollen Sasion erfreuen, müssen wir gleich wieder EL und CL-Pläne machen. Wenn es dann am Ende der Saison passt, von mir aus (eigentlich lieber nicht, mir käme die EL zu früh).


3. Januar 2014 um 0:41  |  221992

jep. Ich meinte, so sehe ich das auch. Ich geniesse in vollen Zügen das Hier und Jetzt. Augsburg steht in unserer Tabellenregion, ist auf Augenhöhe. Das ist ähnlich sensationell. Gladbach hatte keine Abstiege hinter sich, hat keine 40 Mio Schulden, sondern ist für 30 Mio einkaufen gegangen..Ich finde, uns geht grade sehr gut. Wenn die Ansprüche nach oben schiessen, passieren Dinge wie in Hannover: bei einer ersten sportlichen Delle, wird der Trainer gefeuert, der für das Hoch verantwortlich war. Für mich Beispiel, was , ich nenne es mal Maßlosigkeit , am Ende hervorbringt.. “ Der Fluch der guten Tat“ , würde auch vor J- Luh nicht Halt machen.


3. Januar 2014 um 0:43  |  221993

edit: der erste Meines posts eben, ist ohne Sinn..Autokorrektur sei Dank 🙂


coconut
3. Januar 2014 um 0:45  |  221994

@hurdie
Warum so aufgeregt?
Keiner ist doch hier unzufrieden mit der Saison.
Das bedeutet aber nicht, das dies nun der Status Quo für die kommenden 20 Jahre sein muss, als einziges Ziel den Klassenerhalt zu haben.
Hättest du in deiner Ausbildung (adäquat zum nur nicht absteigen wäre dann, nur nicht sitzen bleiben) so agiert, wo wärst du jetzt?
Das man nun nicht für diese Saison das Ziel ausgibt, wir wollen nach Europa ist doch hoffentlich klar. Sicherlich auch nicht in der kommenden Saison. Aber geht die sportliche Konsolidierung so weiter, wird man wohl kaum umhin kommen, auch ambitioniertere Ziele zu formulieren. Sonst werden nicht nur die Spieler, sondern auch der Trainer den Verein auf längere Sicht verlassen. Denn jeder Sportler/Trainer will immer ein wenig mehr Erfolg als gerade hatte…..


3. Januar 2014 um 0:45  |  221995

falsche Kommasetzung, sehe parallel grade “ Wolverine“..sorry, liebe Leser.


3. Januar 2014 um 0:50  |  221996

@ coco: das ist doch klar, aber es mehren sich doch immer häufiger ( auch in anderen Gruppen) die hohe Erwartungshaltung. Heute wurde auch der 4. Platz für diese Saison angestrebt. Ich verstehe die Ungeduld nicht. Diese Ungeduld hat uns so viel leiden lassen..Daher vielleicht die Empfindlichkeit bei mir..und vlt auch bei @ hurdi.


jenseits
3. Januar 2014 um 1:02  |  221997

Bis jetzt machen Preetz und JLu dahingehend auf mich einen vernünftigen Eindruck.

Aber auch wenn Hertha in den nächsten Jahren nicht europäisch spielen wird, wird es eventuell Phasen geben, in denen Hertha gegen den Abstieg spielen muss (sportliche Delle). Das passiert im Moment ja fast allen Vereinen, sich eine Zeitlang in der unteren Tabellenregion wiederzufinden. Erst dann wird man sehen können, ob Preetz gelernt hat.

Ich glaube übrigens, dass es Hertha in der Rückrunde nicht unbedingt leichter haben wird, da sie nicht in der Lage ist, wie die anderen Vereine im Winter nachzurüsten.

Aber wer weiß das schon – vielleicht wird wieder etwas gezaubert. So kommt es mir schon die ganze Saison vor. Die TV-Gelder könnte Hertha gut gebrauchen.


coconut
3. Januar 2014 um 1:11  |  221998

@apo
Das ist natürlich unrealistisch.
Ich formulierte es vorhin zB. so:
Wenn es denn Europäisch werden sollte, dann bitte keine EL, sondern gleich Platz 3. Einfach weil dann erhebliche Einnahmen sicher sind, die man dann zur Entschuldung nutzen sollte.
Das aber als Erwartung oder Ziel zu sehen, das ist für diese Saison nicht mein Ding. da bin ich mit dem bisher erreichten mehr als nur zufrieden.

Aber @hurdie scheint es als praktisch unmöglich anzusehen, mal da ganz oben zu sein. Dazu ist der Fußball aber nach meiner Überzeugung viel zu unberechenbar. Da helfen auch keine X Millionen. Erfolg muss wachsen!
Man nehme den BvB, die sich diese Saison vermutlich auch ganz anders vorgestellt hatten. Verletzungen und Formschwäche haben ihnen aber bisher einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Wirklich planbar ist Erfolg nach wie vor nicht. Man kann bestenfalls die Bedingungen dafür optimieren.

@jenseits
Entspricht auch eher meiner Erwartung. Sollte es anders kommen (also etwas weiter nach oben gehen), wäre wohl keiner wirklich böse. Damit ist jetzt nicht EL oder CL gemeint, sondern eine weiterhin entspannte Saison mit weiterhin so guten Spielen unserer Hertha. damit wäre meine Hoffnung schon deutlich übertroffen…. 😉


Konstanz
3. Januar 2014 um 1:42  |  221999

@Wilson, Du hast in Deiner Aufzählung die ersten Plätze vergessen. Das Ergebnis der letzten Spielrunde hatte aber ’ne gewisse Bedeutung, es eröffnete Perspektiven und jetzt sogar Diskussionen über Europa und die Welt.

Bei der von Jack Bauer aufgezeigten Schnelllebigkeit in der Liga brauchen wir jetzt gar keinen 10- oder 20 Jahresplan, sondern vielmehr erstmal Mut für 2014 und 2015.

Natürlich müssen beim Fußball alle Chancen auf Tore, auf Punte und Siege und ebenso auf die lukrativen Wettbewerbe SOFORT genutzt werden. Es gibt kein „taktisches Zurückstecken“, es wird wie immer um JEDEN Ball, Punt und Tabellenplatz hart zu kämpfen sein, energisch, klug und mit allem Nachdruck und selbstverständlich in aller Bescheidenheit…


Nostradamus
3. Januar 2014 um 2:06  |  222000

Die Truppe soll sich bitte zum Ziel setzen, die Hinrunde zu toppen. Wenn nicht, ist auch nicht schlimm, solange nicht abgestiegen wird. Aber es liegt für jeden Beteiligten eine Riesenchance auf dem Teller. Darauf will ich hinaus. Platz 4 ist drin. Zugreifen, weil man vielleicht kann.

Dass Hertha im Grunde strukturell da nicht (mehr!) hingehört., ist ein ganz anderes Thema. Aber wenn man da wieder hin will, braucht man auch mal etwas Glück, dass die vorhergesehenen „Kandidaten“ schwächeln – und man selbst gerade über seine Verhältnisse spielt. Beides war in der Hinrunde der Fall. Deshalb ist Hertha auch gerade nah dran. An Platz 4. Sollte es klappen, eine ähnliche Rückrunde zu spielen, wird man sehen, was das in der Tabelle bringt. Aber sollte es reichen, dann würde sich ggf. schon vor 10-20 Jahren etwas ändern können, sofern MP nicht den DH macht und die zusätzlichen Einnahmen (plus „auf Pump“) in die Kosten für das Team investiert.

Achso – und Hertha ist nicht Mainz oder Freiburg. Is klar, oder? Meint: Wenn hier mal Geld sprudelt (z.B. durch CL-Teilnahme…), dann mit nem dicken Strahl. Vielleicht nicht so dick, wie in München o.ä., aber dick genug, dass 40 Mio. Schulden sich relativieren könnten.


Traumtänzer
3. Januar 2014 um 2:16  |  222001

Wichtiger Beitrag, weil es die “Demut-Genervten“ mal wieder aus der Reserve lockt. 🙂

Meine Meinung: Uns brächte selbst eine Deutsche Meisterschaft in 2014 nichts, wenn wir in der nächsten Saison gleich wieder absteigen! Begreift das bitte, Leute.
Dass Hertha BSC zum jetzigen Zeitpunkt auf Platz 6 steht, dürften einige Vereine jetzt schon als gewisse Provokation empfinden. Siehe H96, die sich von einem verdienten Trainer trennen, weil sie ihre Ziel gefährdet sehen. Will sagen, wir dürfen hier NICHT die Dynamik des “Geschäfts“ unterschätzen. Stoßen Hertha oder vielleicht Augsburg diese Saison oben in die Spitzengruppe rein und landen weiter ihre Überraschungs-Coups, werden die anderen Vereine zwangsläufig reagieren – und zwar mit GELD! Spätestens da wird dann klar, dass wir uns sehr wahrscheinlich schnell wieder werden nach hinten einreihen müssen, weil dann auch eine zeitweilige Verbesserung in der TV-Rangliste diese Saison den Kohl nicht fett machen wird in unserem Etat. Die anderen Vereine können sich bis zu einem gewissen Grad bestimmte Dinge besser leisten als wir das auf absehbare Zeit können.

Für mich hat das also im weitesten Sinne überhaupt nichts mit Demut zu tun, was der Verein gerade an den Tag legt, sondern vielmehr mit praktiziertem Realismus. Mir gefällt das. Es ist gar nicht unser Berliner Ding, so zu sein, aber es ist eine schlichte Notwendigkeit, eine Lernaufgabe für uns alle.

Tut mir leid, wenn das vielleicht zu negativ rüber kommt, aber für mich ist die momentane Platzierung reiner Luxus. Das Schönste daran ist, dass wir damit Zeit und Luft zum Atmen gewonnen haben, wertvolle Güter, die von der Vereinsführung hoffentlich gut genutzt werden, um weiter die Weichen für die Zukunft zu stellen. Wie schnell gerät unsere aktuell heile Welt hier aus den Fugen, wenn wir vorm nächsten Spieltag mal wieder mit so Gedanken beschäftigt sein würden, ob die Konkurrenz für uns spielt und ob wir nach dem Spieltag auf dem Relegationsplatz stehen werden oder klar darunter.

Das Allerwichtigste ist: Jetzt endlich festbeißen in dieser Liga, für lange Zeit! Platz 15 oder besser. Ausreißer nach oben immer gerne genommen, aber nie außer Acht lassen, welchen Vorsprung die anderen Teams haben. Es wird sehr lange dauern, bis wir da vielleicht wieder mal mitspielen und da reicht es leider auch nicht, wenn wir zZt. das gute Gefühl haben, eigentlich doch mit nahezu allen mithalten zu können. Es ist eine tolle Momentaufnahme, aber wir sollten uns davon nicht blenden lassen. Ich hielte das für einen fatalen Fehler. Was nicht bedeuten soll, dass man die aktuellen Erfolge klein reden muss. Nein, gar nicht. Aber wie gesagt, Bundesliga ist am Ende in sich auch nur ein System von Aktion und Reaktion. Und die Reaktionen werden kommen. Dann heißt es, damit umgehen zu können, also vorbereitet zu sein.

Das mal mein Senf zum Thema.


Nostradamus
3. Januar 2014 um 3:21  |  222002

@Traumtänzer
Nix da von wegen „Festbeißen“ im Mittelfeld… 😉

1. Dein Nick spricht ja schon mal gegen Konsolidierung…

2. „Konsolidierung“… (Festbeißen) – ist m.E. in Liga 1 abseits der vermeintlichen Top4 nicht möglich.

Die BL ist m.E. jenseits der derzeitigen und der auf Jahre designierten Top 4 (BM, BVB, B04, Schlake) unberechenbar. Jeder andere (inklusive Hopp) kann in Abstiegsnot geraten,. Aber auch oben einbrechen, wenn die vorgenannten schwächeln und man selbst eben über die Verhältnisse spielt.

Konsolidieren: Frag mal bei Frankfurt, Bremen, Hamburg, Freiburg, Nürnberg, Köln (!), etc. nach… Konsolidieren klappt nur über den einzigen Fleischtopf: CL!

Alles darunter ist Verbleibenskampf.


Kamikater
3. Januar 2014 um 5:31  |  222003

@freddie und jenseits
Danke für die Einschätzung!

@Nostradamus // 2. Jan 2014 um 23:34
100% d’accord


Freddie1
3. Januar 2014 um 7:17  |  222004

@kistensin 23:21
Danke für den Link.
Stützt meine Aussage von gestern kurz nach 22 h, dass man eben auch in der EL Geld verdienen kann. Waren ja seinerzeit lt deiner Quelle für uns mehr als 4 Mio. Und wir waren nicht wirklich erfolgreich. Zudem sind die Prämien angehoben worden.
Zur Klarstellung: ich träume nicht von der Teilnahme an der EL 😉


Etebaer
3. Januar 2014 um 7:51  |  222005

Der HSV wäre besser gefahren, wenn er sich in der unlängst vergangenen Hoch-Zeit darauf konzentriert hätte, in die CL zu kommen, anstelle sich auf jeder Hochzeit bis zum äussersten zu verausgaben, um dann überall aus den Pantinen zu kippen.

Das letzte Fenster dafür war die Saison unter Jol, der HSV machte es nicht, hat nichts nachhaltiges erreicht – im Gegenteil.

Ein Verein, der nicht Bayern München ist, muß solche strategischen Entscheidungen im Laufe und nach dem Verlauf eines Wettbewerbs treffen!

PS: Einnahmen sind nur dann Gewinn, wenn die Ausgaben dafür niedriger sind und bleiben.


Flankovic
3. Januar 2014 um 8:25  |  222006

Hallo zusammen,

wenn ich hier lese, dass 31% der abstimmenden Leser die EL für ein realistisches Ziel halten und andere, dem Tenor nach, fordern aus dem Schatten zu treten und sich zu einer (zugegeben) grandiosen (Halb-) Saison zu bekennen, dann wird mir Angst und Bange.
Das sind, denke ich, genau die Leute, die am lautesten rumheulen und ach sooo enttäuscht sind wenn es nicht mehr so läuft.
Hatten wir alles schon und es ist schade zu sehen wie manche abheben aufgrund von mangeldem Einschätzungsvermögen, Ungeduld und teilweisem Realitätsverlust.
Ich für meinen Teil bin stolz auf Hertha im Allgemeinen und JLu im Besonderen.
Da wird richitg schöner und überzeugender Fußball gespielt. Das alleine ist schon ein dermaßen großer und begeisternder Fortschritt, der hier schon wieder als selbstverständlich angesehen wird.
Ich bitte doch mal an unsere vergangenen Bundesligadarbietungen zurückzudenken.

Aber hey, wir haben Dortmund geschlagen und Bayern fast und gegen Golfsburg usw. hatten wir doch auch nur Pech!
Wenn das nicht EL bedeutet was dann?

Ich hoffe wirklich, dass wir max. Platz 7 erreichen.
Denn ich glaube nicht, dass Hertha eine EL-Teilnahme gut tun würde.
Denn selbst JLu würde die überheblichen, geblendeten Massen nicht erden können wenn wir dort untergehen, denn wir sind ja schließlich Hertha…

Ich für meinen Teil würde mich freuen wenn der Etablierungsprozess die Zeit in Anspruch nimmt, die er braucht. Und wenn man dabei nicht EL spielt, dann eben nicht.

Demut kann nicht schaden. Jedenfalls solange nicht, wie sie nötig/angebracht ist.


Flämingkurier
3. Januar 2014 um 9:12  |  222007

Drin bleiben ist das Hauptziel das sollte nicht aus den Augen gelassen werden.
Aber es spricht nichts dagegen auch alles andere mit zu nehmen was man sportlich erreichen kann.
Also bitte keine Angst vor Erfolg das hat oder sollte kein Sportler der Welt haben !!!!


Joey Berlin
3. Januar 2014 um 9:19  |  222008

@Traumtänzer // 3. Jan 2014 um 02:16
„Uns brächte selbst eine Deutsche Meisterschaft in 2014 nichts, wenn wir in der nächsten Saison gleich wieder absteigen! Begreift das bitte, Leute.“

Dieses heute doch eher unwahrscheinliches Kunststück, Deutscher Meister steigt gleich wieder ab, schafften bisher nur die Clubberer im letzten Jahrhundert – unter ganz anderen Bedingungen in der noch recht jungen Liga! Von Meisterschaft wird hier keiner ernsthaft reden! Bei erfolgreicher (wieder) Etablierung in der Liga, kann nur die Perspektive Richtung internationalen Plätze gehen – alles andere wäre auch nicht zu vermitteln. Zur ersten Sport Adresse in der Region Berlin/Brandenburg passen nur höhere Ziele – keine Europäische Metropole strebt im Sport nur das Mittelmaß an? Habe ich dich begriffen? 😉

@Flankovic // 3. Jan 2014 um 08:25m 08:25
„Ich für meinen Teil würde mich freuen wenn der Etablierungsprozess die Zeit in Anspruch nimmt, die er braucht. Und wenn man dabei nicht EL spielt, dann eben nicht.“

Yep, aber die höhere Ziele sollte der Verein strategisch immer im Auge haben – die Vereinsführung macht auch keineswegs den Eindruck, trotz der guten Platzierung in der Tabelle würden unrealistische Ziele angemeldet.


Traumtänzer
3. Januar 2014 um 9:25  |  222009

@Nostradamus
Träumen ist erlaubt und dennoch möchte ich auch weiterhin davor warnen. Die anderen können, wenn sie wollen, die Geldbörsen zücken – wir nicht! Das macht den entscheidenden Unterschied. Klar, Fleischtopf CL… da wäre sicherlich etwas Potenzial, aber dazu muss man da erst mal rein kommen. Diese Saison? Wie wahrscheinlich? Nächste Saison, nachdem alle anderen aktiv hochgerüstet haben, wie wahrscheinlich dann im Vgl. zu dieser Saison? In Zukunft, wie wahrscheinlich? Ich würd’s Hertha ja auch nicht verbieten wollen, aber es klingt für mich gerade sehr ungesund, das aktiv als Ziel anzugehen.
Thema Europa League (und anderes) sehe ich wie @Flankovic.


Flankovic
3. Januar 2014 um 9:32  |  222010

@Joey

Ich habe auch nicht den Eindruck, dass bei Hertha jemand Gefahr läuft durchzudrehen.
Ich habe auch nichts gegen höhere/angemessene Zielsetzungen. Im Gegenteil!

Wohl aber wird mir schlecht wenn gerade mal die erste Hälfte der Saison gespielt ist und viele hier schon wieder den Boden unter den Füßen verlieren.

DAS ist mMn nämlich das Problem in Berlin. 😉


Traumtänzer
3. Januar 2014 um 9:34  |  222011

@Joey
“Zur ersten Sport Adresse in der Region Berlin/Brandenburg passen nur höhere Ziele – keine Europäische Metropole strebt im Sport nur das Mittelmaß an? Habe ich dich begriffen?“

Um dann in schöner Regelmäßigkeit daran zu scheitern?
Hochmut kommt vor dem Fall? Ist nicht böse gemeint, aber ja, Du hast mich nicht begriffen. Ich verstehe in gewissem Maße doch sogar den Wunsch nach anspruchsvoller Zielplanung, ich würde @MPreetz & Co aber einen Rat mit auf den Weg geben: Niemals offen aussprechen – nicht in dieser Stadt! 🙂


Joey Berlin
3. Januar 2014 um 9:50  |  222012

@Traumtänzer // 3. Jan 2014 um 09:34
„Niemals offen aussprechen – nicht in dieser Stadt!“
Was den Medien in die Blöcke diktiert wird, ist nicht immer zwangsläufig Vereinsinterne Zielsetzung!

P.S. Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen – sagte schon Goethe; aber war der auch sportlich orientiert, egal! 🙂


sunny1703
3. Januar 2014 um 9:56  |  222013

@Konstanz

@wilson hatte mit seinen Platz 19 genau diese 1.Plätze nämlich in der 2.Liga gemeint. Sozusagen platziert nach den 18 Erstligamannschaften. Oder anders ausgedrückt, Herthas Konstante der letzten 5 Jahre war ein Platz um 17.

Natürlich träumen wir alle von der großen europäischen Bühne und Hertha ist dabei. Natürlich träumen wir alle von der wirtschaftlichen Konsolidierung über einige CL Teilnahmen. Träumen ist erlaubt.

Doch ist es auch klar, außer einem Riesenschuldenberg hat uns die „was kostet die Welt Mentalität“ mit ständigen Träumeerfüllversuchen am Ende nichts gebracht, ach doch ja, eben die sportliche Konstante der letzten 5 Jahre.

Und so geht es doch allen Vereinen der Liga, bis eben auf bayern München und mkt Abstrichen Vizekusen Bayer. Der BVB war mit großßer Klappe am Ende der 90er jahre einige Jahre später vor dem wirtschaftliche nAus und wurde durch die Gnade bei der Lizenzerteilung und einige Spender davor gerettet.Gladbach rettete gegen Bochum das Glück vor dem Versinken in die zweitklassigkeit und Schalkes Schuldenpolitik wird ja niemand als Vorbild nehmen wollen. Bremen nur noch ein Schatten früherer Tage.

Hertha kann nur sehen, dass sie die Spielweise der Mannschaft beibehalten, und möglichst weit oben in der tabelle bleiben. Doch fußball ist ein Glücksspiel und nichts so unberechenbar wie die Platzierung von übermorgen.

Wirtschaftlich geht es Hertha sehr bescheiden, das heißt sie können auch kaum in die Mannschaft investieren, es sei denn gute Spieler werden teuer abgegeben, doch da gibt es dann auch noch jenen Schuldenabbau und jenen ominösen Investor.

Hertha wird um erfolgreich zu sein um einen richtigen Großinvestor nicht rumkommen, dazu gehört der Wille des Vereins und der Vereinsführung das zuzulassen und es gehört dazu die Stadt und ihr Ruf.

Eine Garantie ist das auch nur solange nicht alle Vereine mit solchen Investoren glänzen.

Mich stört aber bei der Diskussion, dass mit Erwartungshaltungen EL und Cl usw. die nächsten Abstiegsgespensterszenarien und Diskussionen vorgezeichnet sind, sobald die Mannschaft nicht zwei Siege eingefahren hat. Dann werden wieder die üblichen Schuldigen herbeigerufen. der manager, der nicht genügend investiert hat, der Trainer, der nur Abstiegskampf kann, das team, das nicht an sich glaubt usw. Genau wie in der Saison 08/09. Vor der Saison wäre jeder mit einem einstelligen Platz zufrieden gewesen und am Ende verfluchten viele den Trainer für seine hasenfußtaktik, einzelne Spieler usw. Was ein Quatsch, Hertha spielte absolut über seinen Verhältnissen und stellte seinen Ligapunkterekord von der Vizemeistersaison 74/75 ein, hatte eben nur das Pech, dass in dem Jahr 63 Punkte nur zu Platz 4 reichten,heute übrigens ein CL Qualiplatz. Aber der Trainer und die mannschaft wurden zerrissen.
Ich will nicht behaupten, dass die damalige Haltung vieler Fans die grundlage für den abstieg anschließend waren, doch den Verein unterstützend war sie nicht.

Lasst uns heute die Siuation und den Blick auf die Tabelle genießen und dann aber ins Gedächtnis rufen, unser Ziel heißt Klassenerhalt und wenn der sicher ist, dann schauen wir mal weiter , Schritt für Schritt und Punkt für Punkt. Mehr hilft denjenigen,die mit großen Forderungen schon das Feld für Verlierervereindebatten bereiten.Wenn es am Ende 50 Punkte plus wird, ……..können auch Träume real werden,aber erst dann. Und bis dahin lasst den verein weiter so arbeiten wie in der ganzen Saison,maßvoll und mit Realismus.

lg sunny


ft
3. Januar 2014 um 10:48  |  222014

Demut JA!

Aber diese Mannschaft hat sich den Platz 6 redlich erarbeitet.
In keinem Spiel der abgelaufenen Hinrunde 13/14 hat Glück eine spielentscheidende Rolle gespielt.

Deshalb, so meine Meinung, ist es schon angebracht sich auf die vor uns liegenden Mannschaften zu orientieren um ein zufriedenstellendes Ergebnis beim Jahresziel “ Klassenerhalt“ zu erreichen.

Und wenn dabei wirklich ein EL Platz dabei rüberkommt – mitnehmen.
Auch die ungeliebte Euro Liga bringt Geld in die Kassen.
Und ein wenig internationale (europäische ) Aufmerksamkeit ist auch drin.
Dementsprechend macht es HBSC auch interessant für Gelder aus der Wirtschaft und vieleicht auch attraktiv für Spieler die für n schmalen Taler lieber in Berlin als in Kasachstan oder in der Ukraine für viel Geld arbeiten würden.
Wer weis ?
So attraktiv sind die Kohlereviere des Donezkbeckens nun auch nicht, als dass man unbedingt vom Amazonas kommend dorthin aufbrechen möchte um dort eine erfolgreiche Spielerkarriere zu erleben.
Da hat unsere schöne Stadt mit seiner Vielfalt doch einiges mehr zu bieten.

Wenn es also nach mir geht soll Hertha da weitermachen wo sie vor Weihnachten aufgehört haben.
Solange wir die Klasse halten ist mir jedes Endergebnis im Mai recht.

Hauptsache keine Reli.


3. Januar 2014 um 10:48  |  222015

Allen ein Gesundes neue Jahr. Ob Hertha weiter recht Erfolgreich bleibt hängt von so vielen ab, bleibt Ramos so weiter Erfolgreich“, wie viel Spieler kommen zu Saison wieder zurück“,bleibt die Gesundheit von Führungsspieler erhalten. Alles nicht vorhersehbar. Für mich ist nach wie vor erst einmal der Klassenerhalt wichtig,sollte zum Ende mehr drin sein um so besser !


3. Januar 2014 um 10:56  |  222016

Das “ Problem“ mit den subtexten, die bei Formulierungen wie “ jeder Sportler strebt mehr als das Mittelmaß an“ “ Europ. Metropolen sind so und so“ ist, dass sich die Erwartungen schlichtweg einnisten: zur Zeit spielt Hertha über ihre Verhältnisse, überrascht. Lassen wir sie 7. Werden. was passiert dann? ein 11. oder 12. Platz in der nächsten Saison wird dann doch wieder bekrittelt und es wird gemotzt werden. Und wer ist IMMER schuld? Der Trainer. und nach dem wir erlebt haben, wie der gefeierte Favre dann gefallen ist..wissen wir, wie schnell der Fan vergisst. Der Verein mag noch so vernünftig sein: sind die Fans ungeduldig, wird es nix mit der Kontinuität..


Blauer Montag
3. Januar 2014 um 11:02  |  222017

Morjn allerseits.

Hertha steht am Ende dieser Saison auf Platz 8.

Sollte Hertha bis zum Saisonende oben mitspielen, wird XY . . .
Mühe haben, die Balance bei Hertha zu halten (meine Stimme).

Es ist die Kernaufgabe eines GF Sport, eine Mannschaft in der Balance zu halten, ihre Qualität zu halten in einem kontinuierlichen Verjüngungsprozess. Ob dieser Prozess gelingt, kann ich angesichts der großen Probleme in der U 23 nicht vorher sehen.

Hertha wird in der Rückrunde vom Jäger zum Gejagten. Es ist täglich zu erwarten, dass die Telefone der Spieler, Trainer und Geschäftsführer bzw. deren Berater klingeln und finanziell verlockende Angebote unterbreitet werden. Diese Aufregung einzudämmen ist nicht die Aufgabe des Trainers.

Ab dem 18. Spieltag werden alle Spiele zunächst beim Stande von NULLNULL angepfiffen. Nur wenn Ben-Hatira, Langkamp u.a. Spieler wieder zur Verfügung stehen und die Leistungen der Hinrunde wiederholen, wird Hertha am Ende 50 Punkte oder mehr erreichen.


Exil-Schorfheider
3. Januar 2014 um 11:09  |  222018

Nostradamus // 3. Jan 2014 um 03:21

„Konsolidieren: Frag mal bei Frankfurt, Bremen, Hamburg, Freiburg, Nürnberg, Köln (!), etc. nach… Konsolidieren klappt nur über den einzigen Fleischtopf: CL! “

Ich glaube, Du wirfst hier einige Klubs in einen Topf und rührst dann kräftig drin herum.
Frankfurt ist für mich ein Vorbild in Sachen Konsolidierung, nachdem sie mit Funkel in den 00er Jahren unter Funkel aufgestiegen sind und sich(oh!) über Jahre konsolidiert haben, bis sie den(wieder oh!) Skibbe holten, um weiter oben anzugreifen. Wenigstens haben sie dann in der Ehrenrunde keine neuen Schulden aufnehmen müssen, sondern lediglich positives EK abgebaut.
Freiburg ist für mich noch nie mit Schulden aufgefallen, sondern eher durch konstantes Wirtschaften. Man sieht ja aktuell, dass eine Bomben-Saison Begehrlichkeiten weckt und der Kader mal eben auseinanderbricht, weil auch dort die Fußball-Romantik seine Grenzen hat.
Inwiefern Nürnberg noch Schulden hat, vermag ich aktuell nicht zu beurteilen. Aber wenn, dann wohl nicht in unseren Größen. 😉


Blauer Montag
3. Januar 2014 um 11:13  |  222019

Konstanz // 2. Jan 2014 um 14:36

…….

Schnelllebige Liga heißt, es gibt kometenhafte Aufstiege und rasante Talfahrten der Vereine, nicht nur bei Hertha. Die sogenannte “Etablierung in der Liga” ist eine Floskel, die den Verantwortlichen ebenso gestattet ist zu verwenden, wie die des “kontinuierlichen Aufbaus”. Dieser dauert heute allerdings nicht mehrere Jahre, sondern vielmehr nur ein paar Wochen und ist im Falle Hertha BSC durch die Hinrunde 2013 für 2014 bereits abgeschlossen.

Wir haben ein eingespieltes Team welches verschiedene taktische Systeme beherrscht und jeden Bundesligisten schlagen kann. Das ist eine wichtige Erkenntnis der Hinrunde.

In der Hinrunde war dies so. Als Realist unter den Optimisten dieses Blogges sage ich: Heute weiß nicht einmal unser Trainer, ob die Mannschaft diese Leistung in der Rückrunde wiederholen kann.


Blauer Montag
3. Januar 2014 um 11:17  |  222020

@E-S um 11:09 Uhr
Darf ich dich so verstehen, dass Freiburg und Frankfurt durchaus die finanziellen Möglichkeiten haben, in den nächsten 4 Wochen Qualität für ihren Kader nach zu kaufen?


apollinaris
3. Januar 2014 um 11:31  |  222021

Gründlich missverstanden, würde ich vermuten.. 😯


linksdraussen
3. Januar 2014 um 11:33  |  222022

@Montag: Freiburg hat in den letzten zwei Jahren über 15 Mio. Transferüberüberschuss erzielt und Ginter wird für mind. 6 Mio. Euro wechseln. Die haben nie über ihreVerhältnisse gelebt. Frankfurt schreibt seit Jahren moderate schwarze Zahlen. Beide Vereine können, wenn sie wollen in der Winterpause für 5-10 Mio. Qualität nachkaufen, wenn sie das für nötig halten.


Exil-Schorfheider
3. Januar 2014 um 11:34  |  222023

@bm

Definitiv!
Freiburg hat m. E. noch nicht alles ausgegeben, was im Sommer an Transfereinnahmen generiert wurde und Frankfurt hat in der EL durch Platz eins in der Gruppe und Zuschauereinnahmen Geld generiert, welches nun ausgegeben wird. Zumal Frankfurt mit Madlung bereits angefangen. Interessant auch hier, dass Veh den Spieler noch von früher kennt(ist ja bei den vielen Hertha-Transfers vor dieser Saison auch mal kritisiert worden).


Sir Henry
3. Januar 2014 um 11:35  |  222024

@ft

Naja, das Spiel in Nürnberg wäre ohne Glück nicht unentschieden ausgegangen.

Fehlende Rote für Baumjohann. Komisches Abprallertor durch Ndjeng (?).

Nur als Beispiel.


Exil-Schorfheider
3. Januar 2014 um 11:35  |  222025

apollinaris // 3. Jan 2014 um 11:31

Nicht unbedingt. Aber das kennen wir ja bereits. 😉


Blauer Montag
3. Januar 2014 um 11:40  |  222026

Danke ld und es.
Hertha kann, aber muss nicht zwingend Qualität in der Winterpause nachkaufen. Aber bereits zum 30.6.2014 enden die Verträge von 4 wichtigen Spielern nach den Daten von tm.de

http://www.transfermarkt.de/de/hertha-bsc/kader-vertragsende/verein_44.html


Exil-Schorfheider
3. Januar 2014 um 11:42  |  222027

Blauer Montag // 3. Jan 2014 um 11:40

„Hertha kann, aber muss nicht zwingend Qualität in der Winterpause nachkaufen.“

Kann!? Wovon denn!?


ft
3. Januar 2014 um 11:47  |  222028

@sir henry

Dafür gabs aber den Ausgleich
in der Neunzigsten.
Glück wäre es gewesen wen wir aus Nürnberg mit drei Punkten nach Hause gekommen wären.


L.Horr
3. Januar 2014 um 11:54  |  222029

… die ersten 6 werden , egal wie diese heissen , für Hertha unerreichbar bleiben.

Das Geld-Füllhorn bestimmt letztlich die Platzierung und sollte ein Verein , eine Saison lang , mal dieses Gesetz bestaunt brechen , dann wird dieser in der Folgesaison leergekauft , siehe Freiburg und wie etliche Beispiele zuvor.

Kurzum , alle Vereine welche nicht unter der Last ökonomischer Zwänge unbeschadet schalten und walten können , bilden das Liga-Füllmaterial und dürfen nur gucken aber nicht anfassen.

Hoffenheim wird sich demnächst auch wieder oben eingekauft haben , hinzu kommt unweigerlich Red Bull-Leipzig und Wolfsburg besorgt sich gerade mal so nebenbei für 15Mio € de Bruyne von Chelsea.

Will Hertha in die obere Phalanx ernsthaft einsteigen , dann läuft das unweigerlich nur über die eigene Finanzkraft.
Selbst wenn die Finanzkraft später mal hergestellt werden kann wird´s sauschwer , weil die Schere schon jetzt wie irre auseinander driftet , siehe CL-Einnahmen der Systemrelevanten.

Ganz unromantisch , LG


Kamikater
3. Januar 2014 um 12:04  |  222030

@sunny1703 // 3. Jan 2014 um 09:56
Gute Sätze!
🙂

Wir müssen als Fans bei aller Demutdiskussion auch mal wieder lernen, mit Erfolgen umzugehen. Es kann ja nicht sein, dass nur weil in der Vergangenheit nicht immer alles rosig war, vor lauter Angst vor dem Europapokal eine „Self-fulfilling-prophecy“ entsteht.

Die Fans müssen sich genauso von der Vergangenheit emanzipieren, wie es das Team geschafft hat. Ich habe noch die Niederlage beim FSV Frankfurt mit dem andchliessenden Donnerwetter JLu’s vor Augen. Und mir scheint, dass viele Fans auf diesem Stand der Dinge sind.

Das ist nicht nur nicht hilfreich, das ist kontraproduktiv. Hier flippt schon keiner aus, weder auf, noch um den Rasen.

Also lasst mal wieder einen My mehr an Begeisterung zu. Es würde der Stadt und der Verein gut tun.

Bergab kann es jeder Zeit bei allen Clubs gehen. Das bedeutet nicht, dass man ständig warnen muss. Das ist eine arge teutonische Unart, die ein Mischung aus dem vorsorglichen „ich habs schon immer gewusst“ und dem Neunmalklugen „Liber mal nicht feiern, das kann man nur, wenn man wieklich Meister wird, aber danach gehts sowieso nur nur bergab!“.

Guckt einfach mal auf das Spiel und die Tabelle und freut Euch dessen, was da ist. Mehr nicht.


linksdraussen
3. Januar 2014 um 12:05  |  222031

Gegen @L.Horr sprechen die Ergebnisse der letzten Jahre. Weder Schalke, Hoffenheim noch Wolfsburg haben trotz der eingesetzten Mittel regelmäßig entsprechende Ergebnisse erzielt. Gladbach hat vor der Shoppingtour die CL mit einem Kader erreicht, der nicht teurer war als der von Absteigern derselben Saison. Die TOP 3 Bayern, Bayer und BVB sind sportlich weit weg. Der Rest schüttelt sich je nach vereinsinterner Situation. Jeder 14. einer Saison kann in der nächsten Saison vierter werden, wenn alles passt. Mit Konstanz hat das natürlich nicht zu tun.

Das hier angesprochene Beispiel Favre ist doch ein Beleg dafür, dass man auch Geduld braucht. Nach der 30 Mio. Einkaufstour lief es letzte Saison nicht wirklich, aber man hat nachjustiert (mit deutlich weniger Geld) und nun läuft es.


hurdiegerdie
3. Januar 2014 um 12:06  |  222032

coconut // 3. Jan 2014 um 01:11

Ich bin eigentlich recht unaufgeregt.

Ich habe mehrfach gesagt, dass Hertha natürlich auch mal oben reinrutschen kann, sie aber m.E. nicht „konstant“ zu den ersten 7-8 Mannschaften gehören können und schon gar nicht zu den ersten 4.

Wenn ich kürzlich – ich glaube es war alorenza – richtig verstanden habe, würde Hertha selbst bei einem 15 Mio Verkauf von Ramos (also in etwa die Grössenordung schlechte Gruppenphase CL) den Grossteil des Geldes in die Schuldentilgung stecken.
Selbst ein einmaliger Ausrutscher würde nichts daran ändern, dass Hertha nicht vor 2022 in der Lage sein wird, auch finanziell an eine „regelmässige“ Top-6 Platzierung zu denken.

Warum Berlinern im Fussball Mittelmass nicht zu verkaufen sein wird (wenn man es vernünftig begründet), werde ich nicht verstehen. Wann in den letzten 35 Jahren war denn Hertha nicht Mittelmass oder schlechter? die 5-6 Hoeness Jahre, in denen der Schuldenberg aufgebaut worden ist?

Aber natürlich kann alles geschehen. Bayern sucht nach 4 Trippel-Jahren neue Herausforderungen und stellt einen indischen Guru (Saubara Purūṣa) als Trainer an, um die Spieler auch menschlich auf Topniveau zu bringen. Bayern wird diese Saison nach katastrophalen Leistungen nur 4.
Dortmund hat nach 3 verpassten CL-Qualifikationen jetzt Probleme, mit dem teuren Spielermaterial weiter Schulden zu senken. Klopp will nicht mehr unter CL-Niveau trainieren und übernimmt die Nationalmannschaft, die auch in der nächsten EM an Italien scheitert. Bayer zieht sich vom Sportsponsoring zurück und macht jetzt Werbung über die Finanzierung von dritte Weltprojekten (ein Kundenstamm muss aufgebaut werden). Gladbach? Kein Problem, Favre kann eh nur 2 Jahre. In Wolfsburg streiken die Arbeiter und Wolfsburg ist gezwungen, sein Sportsponsoring herunterzufahren. Schalke hat nach der 8 CL Teilnahme in 12 Jahren das Stadion abbezahlt und stellt fest, dass es mit Rockkonzerten dort mehr Geld verdienen kann. RB Leibzig ist noch in der Konsolidierungsphase und wird nur Vizemeister. Hopp ist zum Handball gewechselt, weil man ihm im Stadion einen Klebepfeil mitten auf die Stirn gepappt hat. Schwupps schon ist Hertha Meister.


Freddie1
3. Januar 2014 um 12:21  |  222033

@hurdie

Verdammt ! Das klingt schon fast zu einfach.


L.Horr
3. Januar 2014 um 12:22  |  222034

@Linksdraussen ,

… es geht nicht darum ob z.B. Hoffenheim und Wolfsburg nahtlos unter den ersten 6 sind .

Bezeichnend ist eher , das diese „Sportliche Dellen“ und „Finanzielle Fehlentscheidungen“ , welche „normale“ Vereine an den Rand des Ruins bringen , ohne ökonomische Rücksichtnahme kompensieren können und sich sportliche Konkurrenzfähigkeit einfach zurück kaufen !

LG


Konstanz
3. Januar 2014 um 12:25  |  222035

Blauer Montag // 3. Jan 2014 um 11:13

Mit der „Trainerfrage“ hatte @Jack Bauer ja seinen brillanten Beitrag dramaturgisch stark enden lassen.

Als Optimist unter den Realisten ist mein Vertrauen nach dieser Hinrunde sehr groß, und besser als nun mit Luhu weiterarbeiten zu können geht es nicht.

Ich freue mich jedenfalls auf die Rückrunde, und zwar tierisch.


Freddie1
3. Januar 2014 um 12:29  |  222036

@exil
Zu den finanziellen Möglichkeiten Frankfurts und Freiburg.
Die Freiburger sind wohl am Wolfsburger Koo dran, der für 5 Mio wechseln darf, wenn denn de Breuyne bei VW anheuert.
Stützt deine Aussage.


Exil-Schorfheider
3. Januar 2014 um 12:41  |  222037

@freddie

Ebend! 😉

Aber Koo steht auch in Mainz auf der „Future Payroll“.

Ich frage mich weiterhin, wo Hertha Qualität nachkaufen kann, wenn man nicht gleichzeitig Spieler abgibt. Die prognostizierten oder bereits erspielten Mehreinnahmen sind ja bekanntlich in den Jarstein-Transfer gegangen.
Es wird m. M. nach schon schwer genug, die KO bei Cigerci zu ziehen und dazu Schelle vom HSV fest zu verpflichten.


ubremer
ubremer
3. Januar 2014 um 12:49  |  222038

@Trainingsauftakt,

heute, 14 Uhr, Schenckendorff-Platz. Ich werde da sein.
#undIhrso?


fechibaby
3. Januar 2014 um 12:54  |  222039

@ubremer // 3. Jan 2014 um 12:49

„@Trainingsauftakt,

heute, 14 Uhr, Schenckendorff-Platz. Ich werde da sein.
#undIhrso?“

Ich nicht, muss arbeiten.


Bengelchen3000
3. Januar 2014 um 12:56  |  222040

Denke das Hertha durch eine bedingte Anzahl von Abgängen auch Puffer für den einen oder anderen qualitativen Nachkauf hat.
Als Abgänge hätte ich folgende Namen:
Burchert, Sprint, Franz, Janker, Kobiashvili, Kluge, Sahar


pax.klm
3. Januar 2014 um 12:58  |  222041

@hurdie

Hopp ist zum Handball gewechselt, weil man ihm im Stadion einen Klebepfeil mitten auf die Stirn gepappt hat.

Schon mal was von den Rhein Neckar Löwen gehört? Letztes Jahr vor den Füchsen…
Na wer sponsort die?
Dämmert es?


jenseits
3. Januar 2014 um 13:09  |  222042

@Exil

Ich glaube nicht, dass Hertha in der Lage sein wird, Skjelbred zu verpflichten. Zumindest nicht, wenn der HSV mehr als 1,5 Mio verlangt. Vielleicht auch dann nicht.

Sollte Hertha den Abstand auf Augsburg in der Rückrunde auf 4 Plätze ausbauen können (was ich nicht glaube), dann käme noch eine Mio zusätzlich an TV-Geldern in die Kasse, was ihr einen Transfer erleichtern würde.


Exil-Schorfheider
3. Januar 2014 um 13:09  |  222043

@pax

Ist es nicht eher so, dass er dort Gesellschafter ist und die Kätzchen in seiner Arena spielen dürfen?


King for a day – Fool for a lifetime
3. Januar 2014 um 13:10  |  222044

@ ub

Tickerst du ein wenig vom Schenckendorffplatz ?


Exil-Schorfheider
3. Januar 2014 um 13:12  |  222045

@jenseits

Sehe es ähnlich kritisch.
Schon allein dadurch ist der Klub gezwungen, weiter in diesen Tabellenregionen zu verweilen, weil es ja auch TV-Gelder für die Spieltagsplatzierungen gibt.


3. Januar 2014 um 13:22  |  222046

ubremer // 3. Jan 2014 um 12:49

@Trainingsauftakt,

heute, 14 Uhr, Schenckendorff-Platz. Ich werde da sein.
#undIhrso?

Leider nein, vll kommende Woche


jenseits
3. Januar 2014 um 13:27  |  222047

@Exil

Und fürs Aufsteigen in der TV-Gelder-Tabelle gilt ja leider (fürs Absteigen ist’s ein Glück): mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Deswegen ist der Tabellenplatz dieser Saison auch wichtig für die Einnahmen der nächsten.


Freddie1
3. Januar 2014 um 13:34  |  222048

Meine Binse:
Sicher ist der erste Dominostein im Spiel , ob Ramos verlängert. Wenn dies unter Dach und Fach ist, können weitere Schritte gegangen werden. Also zB Verkauf von Lasso.
Mit dem Geld ist sicher der Kauf von Cigerci (1Mio) drin, sowie Kauf von Schelle ( 1,5 bis 2mio?). Anschließend könnte Kluge abgegeben werden ( wenn er denn will). Ob das Geld dann noch für einen Linksverteidiger und/oder Stürmer da ist? Wer weiß? Aber MP hatte ja auch diese Saison kreative Lösungen parat. Schelle und Cigerci hatte ja wohl kaum einer aufm Zettel


herthabscberlin1892
3. Januar 2014 um 13:35  |  222049

Ist Lewandowski schon am Schenckendorff-Platz eingetroffen? 😉


King for a day – Fool for a lifetime
3. Januar 2014 um 13:36  |  222050

Ne, aber Lewankobiashvilikowski


Exil-Schorfheider
3. Januar 2014 um 13:39  |  222051

@jenseits

D’accord. In Deutschland gibt es ja leider nicht das Parachute-Sytem der Premier League…

@freddie

Klingt schlüssig.


Jack Bauer
3. Januar 2014 um 13:40  |  222052

Schöne Diskussion, die sich hier entwickelt hat.
Ich möchte nur auf einen Punkt noch eingehen. Dieser „Beißreflex“ Geldbörse öffnen und nachkaufen ist in meinen Augen nur bedingt erfolgsversprechend. Erstens denke ich nicht, dass Augsburg, Mainz, Stuttgart und Bremen große Mengen in die Hand nehmen können und wollen. Zweitens, Schalke und Hoffenheim können es, machen es aber bislang (nicht auf 1-2 Transferperioden, sondern auf mehrere Jahre gesehen), mit äußerst mäßigem Erfolg. Gerade Schalke muss in meinen Augen vom finanziellen Aufwand her eigentlich mindestens 4. werden. Ich denke im Sommer wurde hier aufgezeigt, wie das Idealbild in Sachen Transfers bei finanzschwachen Teams auszusehen hat. Wir haben 6 Spieler verpflichtet (2 davon zur Leihe), die alle in die Stammelf gehören, wenn sie fit sind. Nur Hosogai (1 Mio.) und Cigerci (300k Leihgebür) haben davon Geld gekostet und sie alle dürften auch das Gehaltsgefüge nicht sprengen. Und ich bin auch zuversichtlich, dass uns der Kader nicht auseinandergepflückt wird, wenn wir diese Saison auf Platz 6 oder besser abschließen. Ja, vielleicht verlassen uns 1-2 Spieler, aber einen Aderlass von 5-6 Stammspielern kann ich mir nicht vorstellen.
Wir müssen halt Argumente aufbieten, die nicht finanzieller Natur sind. Ich denke jeder Spieler weiß, was er an Jos Luhukay als Trainer hat, jeder sieht, was für ein Spirit im Team steckt. Mir kann doch keiner erzählen, dass ein junger Mensch wie Cigerci das Leben in Wolfsburg dem in Berlin vorzieht. Oder dass er es geiler findet auswärts von 50 verirrten VfL-Fans unterstützt zu würden, als mit 4.000 Herthanern im Rücken ein halbes Heimspiel zu erleben. Ich denke auch ein Adrian Ramos weiß, was er Hertha zu verdanken hat. Trotz so vieler unglücklicher Aktionen/Spiele wurde er nie fallen gelassen, wurde trotz Lasogga wieder auf seine Lieblingsposition gesetzt und als dieser wieder Fit wurde, wurde er verliehen und somit das ganze Vertrauen in Ramos gesetzt. Er hat es zurückgezahlt, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich daraus nicht eine Verbundenheit ergibt, die stärker ist als ein finanziell stärkeres Angebot (von der Insel?), bei dem in den Sternen steht, ob ihm da auch nur annähernd soviel Vertrauen entgegebengebracht wird wie hier.


jenseits
3. Januar 2014 um 13:41  |  222053

@Freddie

Denke ich auch. Über die Vertragsverlängerung mit Ramos wird doch in der Winterpause entschieden, oder? Habe keine Lust, damit auf die Folter gespannt zu werden…


Freddie1
3. Januar 2014 um 13:49  |  222054

Alles ist im Fluss…
Hauptsache, es geht nicht den Bach runter


cameo
3. Januar 2014 um 14:03  |  222055

Zu @Jack Bauers analytischem Denken und seinem eleganten Umgang mit der deutschen Sprache ist schon fast alles gesagt, nur noch nicht von mir. Ich verstumme zunächst einmal respektvoll.
*
Als Überbrückung bis zum Trainingsauftakt schnell noch eine Quizfrage:

Warum sieht man Adrian Ramos in diesen Tagen nicht abends in Berlin?
A. Weil es immer noch recht früh dunkel wird.
B. Ihm ist ein glückliches Familienleben beschieden.
C. Er sitzt im Grand Hyatt in einem Konferenzraum. Ebenfalls anwesend: Watzke und Klopp.


Tsubasa
3. Januar 2014 um 14:08  |  222056

Hoffenheim und Wolfsburg sind vielleicht verdammt Finanzmärkte aber man darf nie vergessen, dass jeder Transfer VW oder Göppingen mehr kostet als uns oder andere Bulivereine.

Jeder Spieler lässt sich die Qual für diese Truppen zu spielen doppelt und dreifach bezahlen. Mit gleichen Angeboten haben diese Vereine nie ein Argument.

Und wenn Sie dann Topspieler haben sind die beim ersten Angebot sofort weg selbst wenn es bei Bayern oder Dortmund weniger Geld geben sollte.

Red Bull wird leider keinen Standortnachzeil haben.

Zu Hertha: Projekt Demut ist wieder on Tour. Kann man denn bitte die Jungs auf dem Platz Ihr Schicksal ausspielen lassen? Und wenn es über 6 wird hatten wir ne super Saison. Die meisten unserer Verträge sind fest und auf Euroleague hat unser hungrige Team sicher auch Bock.

Telefone klingeln sicher schon jetzt und auch wenn man nur 7-14 wird. Dafür wurde in der hinrunde zu viel gezeigt.

Und sollte man durch eine glückliche Fügung Platz 3 erreichen werden Preetz und Luhukay, also eigentlich Luhukay, nicht den Fehler machen irgendwelche Altstars zu verpflichten, die die Cl rocken sollen.

Das Team etwas breiter aufstellen, Spieler halten und alles mitnehmen was geht.

Wer gegen Bayern oder Dortmund und gegen keinen Buliverein, vor allem nicht gegen die to Mannschaften schlecht aussah, muss die Cl oder El nicht fürchten und sinnlos aufrüsten.


Tsubasa
3. Januar 2014 um 14:11  |  222057

@cameo: a+b . Du kennst die Fies Regeln oder?


Tsubasa
3. Januar 2014 um 14:13  |  222058

FIFA Regeln natürlich.

Ps: ich habe Ramos, im Gegensatz zu Anderen, noch nie abends in Berlin gesehen


sunny1703
3. Januar 2014 um 14:16  |  222059

@Jack

Ich habe da eine etwas andere Sichtweise. Um es mal deutlich zusagen, es mag zwar noch so etwas wie Vereinstreue im Fußballmanager 2014 als Charaktereigenschaft geben, doch ansonsten geht es hier um einen Beruf, um Kohle.
Wenn ich mir diese Knutscherei auf dem Trikot anschaue, sieht das für einige Kurvenfans nett aus und ist im Überschwang auch vielleicht ehrlich gemeint, doch wenn der nächste Vertrag mit mehr Nullen von TUS Kleinkleckersdorf angeboten wird und dazu vielleicht die Möglichkeit international zu spielen, glänzen die Augen und dann wird das dortige Trikot abgeleckt.
Wenn Herr Babbel sich nicht völlig aus dem Interesse gebracht hätte, wäre er doch inzwischen Ganzkörpertätowiert, weil seine Vereine nicht auf den Arm gepasst hätten.
Auch der Ort spielt nicht DIESE Rolle, ansonsten müssten ja neben München, Hamburg und Berlin weit vorne stehen und nicht solche eher bescheideneren Orte wie Mönchengladbach, Gelsenkirchen, Leverkusen oder Dortmund.
Wenn Ramos in Berlin verlängert, dann weil es für ihn die beste Lösung ist und nicht aus moralischen Gründen. Das behaupte ich mal und ich war in seinen schlechten Phasen gefühlt einer von vielleicht zehn Herthafans,die noch zu ihm gehalten hat.


ubremer
ubremer
3. Januar 2014 um 14:39  |  222060

@Trainingsstart,

grosser Immerhertha-Aufgalopp: @elaine, @bb, @psi, @mitlesendeJutta, @danseineTante, @knüppel 🙂
Von den Spielern: alle draussen auf dem Platz incl. Rune Jarstein.

Drinnen in der Kabine ackerten die B-Fraktion: Baumjohann, Ben-Hatira, Burchert,


jenseits
3. Januar 2014 um 14:51  |  222061

@sunny

Es müssen ja nicht unbedingt moralische Gründe sein, die als einzige neben finanziellen entscheidend für einen Spieler sind.

Ich kann mir vorstellen, dass es auch wichtig ist, sich in einem Verein und seiner Umgebung wohl und respektiert zu fühlen, dass Verbundenheit durch das Vertrauen des Trainers (und eventuell Managers) begründet ist. Unwesentlich vielleicht auch nicht, relativ sicher mit (Startelf-)einsätzen rechnen zu können. So in etwa habe ich @Jack Bauer verstanden. Das sind keine moralischen Motive.


L.Horr
3. Januar 2014 um 15:05  |  222062

…… Vereinstreue schwindet mit der Qualität an Wechselangeboten ! ( § 1 / € x > Herz) 😉


sunny1703
3. Januar 2014 um 15:11  |  222063

@jenseits

Das mag in einem Verein wie Bayern München noch funktionieren, da die Anreize, viel Geld, Ansehen und spielen in der CL noch funktionieren, ansonsten ist es eine leider sehr selten gewordene Eigenschaft.

Ich kann mich @Lenz um 15 Uhr 05 nur anschließen.

lg sunny


Jack Bauer
3. Januar 2014 um 15:32  |  222064

@sunny: mir ging es nicht um Vereinswappenküssende Spieler, das ist übrigens auch beim Großteil der Fankurve nicht gerne gesehen. @jenseits hat das gut erfasst. Geld ist EIN wichtiger Beweggrund. Aber eben nicht der einzige. Hertha hat derzeit gute Argumente abseits des finanziellen. Die müssen weiter ausgebaut jlund genutzt werden.


linksdraussen
3. Januar 2014 um 15:34  |  222065

Passend zur Rolle des Geldes und Unfreiheit im Fußball das interessante FAZ-Interview mit Aogo nun auch online:

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/im-gespraech-fussball-profi-aogo-es-ist-das-geld-das-uns-unfrei-macht-12732176.html


jenseits
3. Januar 2014 um 15:40  |  222066

@sunny

Du hast mich irgendwie missverstanden. Ich meinte eben nicht eine besondere Eigenschaft, nicht selbstlose Vereinstreue, sondern (- nenn es meinetwegen egoistische -) Beweggründe wie Wohlfühlen, auf Einsätze vertrauen können etc., die neben finanziellen Anreizen auch entscheidend sein können.


3. Januar 2014 um 15:41  |  222067

@sunny: Jein. Natürlich spielt der Standort AUCH eine Rolle – ich erinnere mal vorsichtig an Valdas Ivanauskas und seine Frau, die zur Stadt Wolfsburg keine rechte Beziehung knüpfen wollte… 😉 Ebenso die Fans, der Trainer, das Vereinsgelände, der Manager, das Stadion…
Aber bei allem gibt’s eben auch ne Schmerzgrenze. Heißt: Standortnachteil lässt sich mit Geld ausgleichen. Wie viel dafür nötig ist, hängt vom Spieler ab.


3. Januar 2014 um 16:24  |  222068

wenn ein britischer Verein ala‘ Liverpool kommt, hat Hertha nul Chance. Wenn sportlich und finanziell jemand einigermassen potentes ( auch aus Frankreich oder Spanien) kommt,ganz abgesehen von CL- Teilnehmern ( sehe ich noch nicht)..dann ist Ramos weg; das ist doch ohne Zweifel das, was Ramos schon lange anstrebt und das erste Mal etwas konkret dafür tut.. 😉
; hurdi: wohl noch bei keinem Thema waren wir so deckungsgleich, auch in der Begründung der Meinung..
Bei mir ist im Gegenteil, @ kami, schon so viel Begeisterung gewesen, deshalb bleibe ich ja so gerne im Hir und Jetzt. Es wird einfach wieder linear hochgerechnet: nicht in jeder Saison werden die Tranfers so top sitzen..und so weiter. Wir haben nach einem halben Jahr Töle Bundesliga allen Grund zur Freude. Und jeden, um damit zunächst zufrieden zu sein..


jenseits
3. Januar 2014 um 16:37  |  222069

Das Logo könnte auch eine Rolle spielen und sich zugunsten eines Verbleibs bei Hertha auswirken:

Keine Raute, kein einfallsloser Kreis oder an ein Länder- oder Familienwappen erinnerndes Emblem, sondern eine maritime, im Aufwind flatternde Fahne. Welcher andere Verein kann das bieten?


3. Januar 2014 um 16:45  |  222070

na der FC Viktoria Forst … 😉


jenseits
3. Januar 2014 um 16:52  |  222071

Oh je, emblematisch. Aber hat er die Möglichkeit, dorthin zu wechseln? 😉


Hertha Ralf
3. Januar 2014 um 17:00  |  222072

@ cameo: wer will schon bei einem Verliererverein spielen?
C fällt also weg 🙂
Dir ein gesundes und fröhliches 2014


fg
3. Januar 2014 um 17:16  |  222073

Falls noch nicht gepostet: Ramos auf buli.de Spieler der Hinrunde.


Freitag
3. Januar 2014 um 17:34  |  222074

Tach zusammen, spannendes Thema. Ich schrieb gestern ja schon: erstmal finanziell wieder auf die Beine kommen, um dann höhere sportliche Ziele anzusteuern. Wenn ich hier lese, dass Hertha in der glücklichen Lage ist, in der Winterpause nicht nachzuverpflichten zu müssen, frage ich mich, könnte Hertha denn nachverpflichten? Selbst eine vergleichsweise mickrige Ablösesumme von 1 Mio muss abgestottert werden. Wenn in der jetzigen Situation von Platz 4 (möglichst sogar Platz 3) fantasiert wird, klappt bei mir die Kinnlade runter. Die Mannschaften, die bislang mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sind, werden nachverpflichten (und können das auch). Ich wäre schon mehr als zufrieden, wenn nach dem 34. Spieltag Platz 10 für unser Team angezeigt wird. Mit Demut hat das im übrigen nichts zu tun, sondern mit Realitätssinn; eine Eigenschaft, die in den bisweilen verklärten DH-Zeiten abhanden gekommen sind. Der damalige „schlafende Riese“ wachte kurz auf, sank zurück in das bequeme Kopfkissen und wachte auf der harten Pritsche der Notfall-Station wieder auf.


Blauer Montag
3. Januar 2014 um 17:54  |  222075

Jack Bauer // 3. Jan 2014 um 15:32

@sunny: mir ging es nicht um Vereinswappenküssende Spieler, das ist übrigens auch beim Großteil der Fankurve nicht gerne gesehen. @jenseits hat das gut erfasst. Geld ist EIN wichtiger Beweggrund. Aber eben nicht der einzige. Hertha hat derzeit gute Argumente abseits des finanziellen.

Hm, welche Argumente könnten dies sein? Etwa die Zuschauer – oder als Fans verkleidete Krawallmacher? Darüber informieren sich natürlich die Spieler und ihre Berater. Und wenn sie derart brennende Filme bei youtube sehen und die Kommentare dazu lesen, greifen alle sofort zum Telelelefon, um sich bei Herrn Preetz anzubieten. http://www.youtube.com/watch?v=Nqp6nKjsIMM 😈 Oder etwa nicht? 😕


linksdraussen
3. Januar 2014 um 18:00  |  222076

Wenn auch OT, aber: Wie lest Ihr denn den Artikel von Blogdaddy Bremer in Sachen Wintertransfers heute in der MOPO? Er deutet ja Bedarf für LV-Backup und „1 A-Lösung“ für das rechte Mittelfeld an. Glaubt Ihr, da passiert etwas bis Ende Januar?


Blauer Montag
3. Januar 2014 um 18:04  |  222077

Mit „ihr“ sprichst du die Leser dieses Blogges an ld um 18 Uhr?


Exil-Schorfheider
3. Januar 2014 um 18:04  |  222078

Ach, @bm… Du siehst auch immer nur schwarz oder weiß…
Was waren denn die Beweggründe für Ronny, bei Hertha zu bleiben, wo es doch immer hieß, er hätte hochdotierte Angebote anderer Vereine wie Bayer 04?!


linksdraussen
3. Januar 2014 um 18:07  |  222079

@Montag: Ja, wen denn sonst?


Blauer Montag
3. Januar 2014 um 18:07  |  222080

Nö nö @es
in der Regel sehe ich blauweiß, und abendrot, und morgenröte u.v.a mehr. 😳


Tsubasa
3. Januar 2014 um 18:10  |  222081

Hamsterrad Pyro:

Wir haben das Problem nicht exklusiv!

Jeder Verein in der Bundesliga hat Zündler. Jetzt ein Video hier zu Posten und damit zu argumentieren, naja…


Jack Bauer
3. Januar 2014 um 18:12  |  222082

@Blauer Montag:

Stimmt, deswegen will ja auch kein Spieler mehr nach Frankfurt. Und um Dortmund machen die Spieler seit dem Derby bekanntermaßen ja auch einen großen Bogen. Sneijder und Drogba spielen übrigens auch gezweungenermaßen in Istanbul.
Deine Abneigung gegen Pyro sei dir unbenommen, aber willst du mir allen Ernstes erzählen, dass die Spieler um Hertha einen Bogen machen, weil da 2 mal im Jahr Bengalos im Block gezündet werden? Die Fans bei Hertha sind ein großes Pro-Argument!


Exil-Schorfheider
3. Januar 2014 um 18:16  |  222083

Danke, @tsubasa und @jack!


Blauer Montag
3. Januar 2014 um 18:18  |  222084

Unterstell mir nix J@ck, was ich nicht geschrieben habe von wg. „um Hertha einen Bogen machen“.
Ich will dir gar nix erzählen.

Und ich lese mit Freuden deine Aussage: „Die Fans bei Hertha sind ein großes Pro-Argument!“


catro69
3. Januar 2014 um 18:21  |  222085

@BM
Wie soll dein Beitrag (17:54) sonst verstanden werden?


Joey Berlin
3. Januar 2014 um 18:24  |  222086

@Blauer Montag // 3. Jan 2014 um 17:54

„Hm, welche Argumente könnten dies sein?“
__________

Wurde dein account gehackt? 😉

„Für mich ist Hertha eine große Chance und Berlin ein schönes Abenteuer.

Unsere Freunde in Norwegen sagen: Das ist Wahnsinn, du spielst für die Hauptstadtmannschaft.“

TSP: Wie viele Freunde haben denn schon ihren Besuch in Berlin angekündigt?

„Viele! Das ist doch klar. Berlin liegt im Zentrum der Aufmerksamkeit. Das ist einfach eine geile Stadt, und dass ich jetzt hier Fußball spiele, ist für viele eine gute Gelegenheit, Berlin mal zu besuchen. Für junge Menschen ist die Stadt mit das Beste, was es gibt. Berlin ist offen für alles, hier sind so viele Menschen aus aller Welt unterwegs, hier ist immer Action.“
http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/per-skjelbred-im-interview-man-fuehlt-sich-wie-ein-gladiator/8826080.html

Ich finde leider nicht mehr das Video von Marko Pantelić, wie er mit großen Kinderaugen im Olympiastadion auf dem Rasen steht – als Eingeborener unterschätzt man leicht die Wirkung der Stadt auf neu ankommende!


Exil-Schorfheider
3. Januar 2014 um 18:25  |  222087

@catro

Das frag ich mich auch…


Freddie1
3. Januar 2014 um 18:26  |  222088

@linksdraußen 18:00
Bedarf für hinten links bestimmt erst im Sommer, wenn Kobi aufhört. Solange haben wir ja Pekarik als Backup 😉
Rechtes Mittelfeld müsste doch nach Rückkehr Baumjohanns Schelle fast gesetzt sein, oder?
Wenn wir ihn denn uns leisten können


Flämingkurier
3. Januar 2014 um 18:33  |  222095

es gibt auch ganz andere Aktionen ich erinnere mich zum Beispiel gern an diese
http://www.youtube.com/watch?v=69cKQ7T2SwU
Das sind die selben Leute die in BS ach so böse Bengalos gezündet haben 😉
Aber es gibt immer wieder gerne Leute die sich von der Meinungsmache unserer Gesellschaft mitreißen lassen……


fechibaby
3. Januar 2014 um 18:38  |  222097

Die Auftritte der Herthamannschaft waren sehr positiv in der Hinrunde.
Die letzten Auftritte der „Hertha-Fans“ in Braunschweig und Dortmund waren alles andere als positiv.

Ich habe so das Gefühl, nachdem sich Hertha immer besser in der 1. Liga verkauft, umso schlechter „benehmen“ sich die sogenannten Fans!


fechibaby
3. Januar 2014 um 18:44  |  222099

@Flämingkurier // 3. Jan 2014 um 18:33

Die Würfe von Tennisbällen auf das Spielfeld sind meiner Meinung nach auch VÖLLIG DANEBEN!!

Das Werfen von Gegenständen aller Art hat in einem Stadion nichts zu suchen.


3. Januar 2014 um 18:57  |  222101

GEHACKT?

OMG ich hoffe nicht. 😮

Hier noch mein musikalisches Dankeschön an den Autor des heutigen Blogbeitrags

Jumpin Jack 😉


3. Januar 2014 um 19:50  |  222109

also ich hatte den Beitrag auch so verstanden, @ BM..und ja, auch ich hatte nur Kopfschütteln für diesen Einwurf. obwohl pyrrhogegner. Nur eines sollte allen klar sein: die Stadt Berlin ist ein absolut sekundärer Faktor, mindestens für gestandene Profis..Und für viele ist Großstadt nicht so interessant, zumal viele Fussballer ja eher den bürgerlichen Weg mit Frauchen und Kind gehen. Und die Fans von Hertha sind sicher nicht toller als anderswo, sieht man mal von Extremen wie Wolfsburg mal ab..Wegen der einheimischen Fans kommt sicher niemand. Das mag in Liverpool, Dortmund uä Extremen ne kleine Rolle spielen . Andere Vereine haben auch schöne Töchter. Das Leben in Berlin ist ab 21:00 interessant und anders als in der Provinz, aber für Profis ist eigentlich ab 0:00 ….Zapfenstreich..
Für Nachwuchsspieler, für Singles..ist Berlin als Stadt sicher ein Zusatzargument 😉


sunny1703
3. Januar 2014 um 22:36  |  222121

Ich freue mich über jeden Fußballspieler der zu Hertha kommt. Im Gegensatz zu vielen fans habe ich auch einen Wichniarek willkommen geheißen und wenn Tremmel gekommen wäre, hätte ich es genauso gemacht. Aber so wie Politiker Rhetorikkurse nehmen und im TV einigermaßen gut auszusehen, so werden Fußballer darauf getrimmt, mediengerecht sich darzustellen. Oder soll jemand sagen,ich bin nur hier weil Hertha die meiste Kohle zahlt, ansonsten interessiert mich das nicht.
Und dann auch noch die fans, ich möchte nicht in BM s Kerbe reinhauen, auch wenn seine etwas überspitzte Aussage wohl leicht überinterpretiert wurde.
Ich sage Euch die neuen Spieler kommen nach Berlin,weil es hier den besten Fußballblog weltweit gibt! 🙂

Und noch eins zu Wolfsburg. Die Stadt mag für uns Berliner Provinz sein, doch VW hat sehr viel getan um das Leben dort für seine Mitarbeiter und die Bewohner lebenswerter als in vielen anderen Städten zu machen. Auch und gerade im Kulturbereich, aber eben auch im Sport.

lg sunny


4. Januar 2014 um 0:51  |  222144

nun ja…

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