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(ub) – Weiter geht’s in der Sause: Was bewegt Euch? Heute am Start ein Autor, der sich äußert zum Thema Fan-Andrang, oder eben dem Ausbleiben in den letzten (erfolgreichen) Heimauftritten von Hertha BSC gegen Hoffenheim (1:0/ 37.045 Zuschauer), Leverkusen (2:1/ 41.819) und Mainz (2:0/ 39.835).

Ganz Berlin? Nein, ein kleiner Teil

Von @Polyvalenz

20.12.2015, 15:30 Uhr – 39.835 Zuschauer erwarten den Anpfiff der Partie zwischen Hertha BSC und dem FSV Mainz 05. Ganz Berlin? Nein, ein kleiner Teil der Bewohner Berlins wehrt sich gegen den grauen Schatten der vorauseilenden Weihnacht und begibt sich an diesem Nachmittag auf den Weg in das Berliner Olympiastadion.

Unabhängig vom Ausgang der Partie gibt es etwas zu feiern. Die Mannschaft von Trainer Pál Dárdai, die im Sommer noch knapp dem Abstieg von der Klippe gesprungen ist, hat eine bemerkenswerte Hinrunde absolviert.

0:5 zum Vierten Advent

Die Mannschaft spielt mit einer lange Zeit vermissten Ruhe und Gelassenheit, man könnte fast meinen es gibt so etwas wie einen koordinierten Spielaufbau aus der Abwehr heraus anstatt der völligen Abhängigkeit von Konterangriffen. Der Kader ist ausgeglichen besetzt, bis auf wenigen Positionen können Ausfälle nahezu ohne Qualitätsverlust kompensiert werden. Es gibt die Möglichkeit innerhalb eines Spiels das System umzustellen und andere Spielertypen einzuwechseln.

Auf dem Platz hat sich in dieser Saison einiges getan, doch eine Sache bleibt immer noch unverändert: Der geringe Zuschauerzuspruch. Ein Jahr zuvor besuchten am 21.12.2014 39.604 zahlende Gäste das Olympiastadion um ein 0:5 gegen die TSG 1899 Hoffenheim zu erleben. Damals stand Hertha auf Platz 13 der Tabelle und hatte 18 Punkte, heute beträgt der Punktestand 32 Zähler, gleichbedeutend mit Platz drei.

„Mannschaft hätte ein ausverkauftes Stadion verdient“

Zurück zum Sonntag: Die Stimmung ist ausgelassen, Hertha siegt – wieder einmal – äußerst souverän und noch während des Spiels ertönt aus der Ostkurve eine „Uffta“. Passiert auch nicht alle Tage…

Das Ganze ist mit Sicherheit ein Thema welches nicht mit eindeutigen Antworten abgespeist werden kann, dennoch möchte ich den einen oder anderen Gedankengang dazu in die Runde werfen.

Zitat Michael Preetz nach Spielende im Gespräch mit dem Stadionsprecher:

„Ich finde, dass die Spieler ein ausverkauftes Stadion verdient hätten.“

Grundsätzlich ein völlig richtiger Gedanke, für ein ausverkauftes Stadion hätten allerdings auch alle Plätze in den Blöcken C und D besetzt sein müssen. Kostenpunkt pro Karte: 72 bzw. 77 Euro. Das Spiel gegen die Mainzer wurde in die Kategorie zwei eingestuft (Tageskartenpreise). Die Einteilung der Ticketpreise nach sportlichem Erfolg und vor allem der Attraktivität des Gegners ist allgemein sehr diskutabel, warum aber teilt man ein solches Spiel nicht in die niedrigste Kategorie ein?

Wie teuer wird es gegen Dortmund

Es gibt in mir aber auch den Gedanken, dass ein mit 40.000 Zuschauern besetztes Stadion so schlimm gar nicht ist. Wenn im Februar der BVB aufschlägt, wird das Stadion zu 90 Prozent ausgelastet oder gar ausverkauft sein. Im letzten Jahr hat es Hertha tatsächlich vollbracht, durch die hohen Preise in Kategorie drei das Spiel gegen Dortmund nicht vor ausverkauftem Haus stattfinden zu lassen. Wenn Hertha gegen Dortmund spielt, wird es mindestens 25.000 Menschen geben, deren Herz nicht für Hertha schlägt. 70.000 – 25.000 = 45.000.

Gute 40.000 Besucher des Spiels Hertha gegen Dortmund werden es mit der Elf von Pál Dárdai halten, der Rest nicht.

Mainz-Kulisse = Dortmund-Kulisse

Wie viele Zuschauer waren am Sonntag im Olympiastadion? Richtig, 39.835. Zieht man die mitgereisten Gäste ab, verbleiben etwa 39.000. Davon werden wohl die meisten Hertha die Daumen gedrückt haben, von mir aus kann aber auch gern der eine oder andere „Neutrale“ abgezogen werden.

Die Differenz der Anzahl von Hertha-Fans beim Heimspiel gegen Mainz gegenüber dem Heimspiel gegen Dortmund dürfte recht gering sein. Was sind die Konsequenzen daraus?

 Verknappung im Olympiastadion?

Herthas Aufgabe ist es, das Stadion mit eigenen Kräften zu füllen. Faire Preise sind ein Mittel, allein davon wird das Stadion aber auch nicht ausverkauft. Sicherlich klappt das vereinzelt mit Ticketpreisen zum Schleuderpreis und dem sich in Gang setzendem Schneeballsystem und einsetzendem Verknappungseffekt.

Die seit Ewigkeiten schwebende Frage der Identität des Hauptstadtklubs stellt sich immer wieder: Ja, es gibt diverse Sprüche aus der Marketingabteilung, die mal mehr und mal weniger passend sind. Ob der Verein das Problem vollständig erfasst hat, darf zumindest infrage gestellt werden. Anders wiederum kann ich mir die Meldung von Hertha auf der eigenen Homepage Heiss auf Dortmund jedenfalls nicht erklären. Wer im Ticketshop stöbert wird schnell feststellen, dass vor allem die Blöcke rund um das Marathontor herum ausverkauft sind. Den Spruch mit dem Schelm spare ich mir 😉

Der Kampf mit Alba und den Eisbären

Hertha hat ein Stammpublikum und dieses gilt es stetig zu erweitern. Die 39.000 Zuschauer die am Sonntag zum aktuellen Tabellendritten gekommen sind, waren wahrscheinlich auch im letzten Jahr zum vierten Advent da. Klar wäre ein ausverkauftes oder zumindest ein sehr volles Stadion sehr schön gewesen. Jeder hier kennt den tristen Blick auf tausende leere Sitzschalen. Wenn diese Zuschauer aber wieder in die Mehrzweckhalle am Ostbahnhof oder in andere Eventstätten Berlins abwandern, hat Hertha nichts gewonnen.

Wenn es eines Tages einmal so weit sein sollte, dass sich BVB-Anhänger bei einem Auswärtsspiel in Berlin ernsthaft um Karten außerhalb des ihnen zugewiesenen Kontingentes bemühen müssen, dann hat Hertha es geschafft.

99-Euro-Tickets sind zu teuer

Dass Fans die sich ernsthaft mit Hertha BSC identifizieren jedoch niemals 99 Euro für ein Ticket zahlen werden, liegt auf der Hand.

Sportlich herrscht absolute Aufbruchsstimmung, Hertha als Verein und auch als Kapitalgesellschaft sollte versuchen daraus ein langfristig funktionierendes Gebilde zu schaffen und nicht versuchen, eine schnelle Mark zu machen.

Hertha, es läuft – Es gibt aber noch viel zu tun!

Eins noch: Für mich war das Stadion am Sonntag übrigens halbvoll 😉

– x – x – x – x – x – x – x – x – x – x – x – x – x – – –

P.S.1 (von ub) Weil in der gestrigen Diskussion der Eindruck aufkam, der zahlende Zuschauer sei ein Auslaufmodell. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. So halten es populäre Vereine so, dass sie den Dauerkarten-Verkauf kappen. Die Zahlen für die laufende Saison:

  • Borussia Dortmund 55.000 Dauerkarten
  • FC Schalke 43.935 Dauerkarten
  • FC Bayern 38.000 Dauerkarten
  • Hertha 20.805 Dauerkarten

Im Etat 2014/15 hat Hertha insgesamt eingenommen 88,5 Millionen Euro. Davon entfielen auf

  • Vermarktung 29, 3 Prozent (=25,9 Mio Euro)
  • TV-Geld 27,2 Prozent (=24,1 Mio. Euro)
  • Zuschauer-Einnahmen 16,2 Prozent (=14,3 Mio. Euro)

Das ist eine nennenswerte Größenordnung. Allerdings ist klar, da der Stadionbesucher nicht gerne große Preissprünge haben möchte: Woher sollen die zusätzlichen Millionen kommen, die Hertha braucht, um Konkurrenzfähig zu sein und sich Richtung Top-Five orientieren möchte?

Traditionsvereine werden gegen den Abstieg kämpfen

Oder liegt dort schon ein Denkfehler? Zitiere aus dem aktuellen Interview im Kicker mit Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt:

Kicker: Warum wird die Luft für die Traditionsvereine immer dünner?

Bruchhagen: Der DFL-Finanzreport weist aus, dass der Kampf um die internationalen Plätze, vor allem um Rang fünf bis sieben, die Vereine finanziell stark belastet. Hinzu kommt die extreme Steigerung der Einnahmen durch die Champions-League. Durch den neuen TV-Vertrag werden die Vereine inklusive Vermarktung künftig pro Jahr 2,38 Milliarden Euro kassieren, also sieben Milliarden in drei Jahren. Das ist eine Steigerung von 40 Prozent. Diese unglaubliche Summe macht es für Vereine wie die Eintracht immer aussichtloser in diese Regionen vorzudringen.

Kicker: Werden Traditionsvereine durch solche Emporkömmlinge (gemeint ist RB Leipzig)  zu Fahrstuhlmannschaften?

Bruchhagen: Es gibt Strukturveränderungen. Es wird immer schwieriger werden, Kontinuität zu wahren. Ich prognostiziere, dass sich in fünf bis acht Jahren viele Traditionsvereine im Abstiegskampf befinden, die ähnliche Voraussetzungen haben wie die Eintracht, zum Beispiel Köln, Berlin, Bremen, Hamburg Stuttgart und Hannover.

Eure Meinung: Für wie hoch haltet Ihr das tatsächliche Fanpotenzial von Hertha in Berlin? Und was ist die Schlußfolgerung daraus: Sollte der Verein es dabei belassen?

Rasenfunk Royal Hertha ganz vorn

P.S.2 Hat jemand die Bundesliga-Hinrunde verpasst? Macht nix. Beim Podcast Rasenfunk.de hat der Kollege Max-Jacob Ost über die Weihnachtstage mit Experten aller (!) 18 Erstligisten gesprochen. Ich war eingeladen im ersten Flight, als es um den FC Bayern, Borussia Dortmund und Hertha ging – hier, Hertha ab 1:22 Stunden

Das Zuschauer-Potenzial von Hertha beträgt aktuell um die ...

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197
Kommentare

Traumtänzer
28. Dezember 2015 um 12:43  |  516321

Ha


Traumtänzer
28. Dezember 2015 um 12:49  |  516325

Ho


Traumtänzer
28. Dezember 2015 um 12:49  |  516326

He


28. Dezember 2015 um 12:56  |  516330

Hertha BSC


schnuppi
28. Dezember 2015 um 12:59  |  516331

Hertha BSC , doppelt hält besser😂


Freddie
28. Dezember 2015 um 13:15  |  516333

Wieder mal Dank an @polyvalenz für den Beitrag.
Wobei ich an einem Punkt widersprechen will: ich glaube nicht, dass es an den Preisen lag, dass das Spiel vor einem Jahr gegen Dortmund nicht ausverkauft war. Vielmehr sind mE viele Biene Majas zu Hause geblieben, da sich ihr Verein eine Krise genommen hatte.
Wenn das Spiel im Februar ausverkauft ist, hat Hertha bei der Preisgestaltung nix falsch gemacht. Hohe Tagesticketpreise könnten in der Zukunft für einen besseren Dauerkartenabsatz sorgen. Diese zählen ja in der Liga zu den günstigsten.

Zu @ub’s Frage, wie die Einnahmen gesteigert werden könnten.
Durch sportlichen Erfolg. Besserer Tabellenstand heißt mehr TV-Gelder (da ein etablierter wohl absteigen wird, können wir ohnehin mehr erwarten) und auch mehr Gelder durch Sponsoren, da ja sowohl Bett zu Hause als auch Nike dann mehr Prämien ausschütten


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Dezember 2015 um 13:18  |  516335

@Bruchhagen

ist seit 2003 Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt.
Ihn verantwortlich zu machen für Geschäftsentscheidungen der DFL zeugt von #ausgeprägtemSachverstand und #starkemFairplay


Traumtänzer
28. Dezember 2015 um 13:31  |  516337

#Zuschauerpotenzial
Ich glaube, da ist durchaus mehr drin als die bisher „etablierten“ 40.000. Es braucht aber weiterhin etwas Geduld, würde ich meinen. Die 40.000, die relativ regelmäßig hingehen, denen ist es nahezu egal, ob Hertha auf Platz 3 oder 13 steht. Sage ich jetzt mal. Damit die restlichen 30.000 Plätze gefüllt werden, tja, da denke ich, muss sich in der Stadt erst noch herum sprechen, dass hier (vielleicht) etwas im Entstehen ist, was sich in Richtung „Berlin spielt mit bei der Musik“ entwickelt. So weit sind wir ja aber noch gar nicht. Und von Langfristig- und Tragfähigkeit der aktuellen Momentaufnahme kann ja auch noch keiner so richtig sprechen. Der Erfolg (Zuschauer) kommt mit guter, ehrlicher und erfolgreicher Arbeit auf dem Platz. Dann wird man auch den einen oder anderen in Berlin wohnenden Bayern- oder BVB-Fan vielleicht wieder zurückerobern können, mindestens aber die Jugendgenerationen mit dem Bundesligabazillus „Hertha“ infizieren können. Klingt schrecklich, ich weiß, aber so isses doch nun mal. Wer in der Jugend mit einem Verein groß wird, wird später tendenziell eher weniger wechseln.

Was die Stadionauslastung angeht:
Ich habe mal gelernt, dass, wer freie Kapazitäten auslasten will, muss Preise differenzieren. OK, Hertha scheint das ja ansatzweise zu tun… fraglich bleibt indes, ob – gemessen an den Rahmenbedingungen des Standortes Berlin – in der richtigen Art und Weise. Wenn man halt sieht, was bspw. bei einem solchen Spiel wie gegen Mainz im Oberring alles geschlossen bleibt, ist das zwar einerseits konsequent (spart Hertha dabei eigentlich Kosten, wenn Blöcke unbenutzt bleiben oder ist das egal?). Andererseits ist es natürlich auch schade, wenn es bedeutet, dass sich viele Leute nicht für Hertha interessieren, wenn es am Preis liegt. Preisdifferenzierung kann man ja in vielerlei Hinsicht betreiben:
1. nach der Güteklasse des Gegners
Aber da weiß man, basierend auf vielen Spielen der Vergangenheit, dass es nur eine handvoll Gegner gibt (FCB, BVB, S04), wo es ansatzweise auch von allein voll wird im Stadion. Da kann man als Verein tendenziell mal die Hand aufhalten.
Bei allen anderen Gegnern hängt es dann schon von diversen anderen Aspekten ab, wo man sich als Verein ja überlegen könnte, ob man da mit der Preispolitik etwas flexibler reagiert. Immer das Ziel vor Augen: Mehr Leute ins Stadion bekommen.

2. eigener Erfolg während der Saison
3. Zeitpunkt der Saison
4. Wetterlage

Was die Gesamtkalkulation angeht, kann ich als Verein Hertha BSC ja grundsätzlich ansetzen:
– 35.000-40.000 sind gebongt (wenn’s normal läuft)…
– 3 Topspiele à 70.000
—–
Kommst auf Planansatz von im Schnitt 43.000+ Zuschauern pro Spiel. Das ist jetzt mal vorsichtig kalkuliert (glaube, Hertha kalkuliert da schon etwas offensiver… 45.000+ Zuschauer?). Jetzt muss man sich halt überlegen, wie man bei Spielen, die nicht die drei Topspiele sind, die freien Kapazitäten auslastet, ohne jetzt alles zu verschenken. Kreative Ideen sind gefragt. Ich werfe mal in die Runde:
– Schülerticket für 5 EUR (im Oberring zum Marathontor hin, Kontingent, nur solange der Vorrat reicht…)
– Sozialticket für 5 EUR (im Oberring zum Marathontor hin, Kontingent, nur solange der Vorrat reicht…)
– Firmentickets im Bundle zu ’nem attraktiven Preis (glaube aber das macht Hertha schon…)
– etc.
Wären halt so Maßnahmen, die man eben nicht bei jedem Spiel anbieten muss, aber bei Bedarf kann.
Gibt’s weitere Ideen? Bin da nicht so kreativ wie ich dachte. Die Frage ist halt auch, ob meine Gedanken der Realität standhalten oder ob das bei Hertha nicht sowieso schon alles gemacht wird (aber eben keinen Erfolg hat). Grundsätzlich denke ich aber, dass es da in der Hertha-Gst. mehr Kapazitäten geben sollte, um das Ticketing etwas flexibler zu handhaben – speziell eben für alle Spiele, wo absehbar ist, dass irgendwas zw. 20.000-30.000 Plätzen frei bleiben könnten. Und dass Hertha mittlerweile gute Erfahrungen mit Zuschauerzahlprognosen hat, beweist ja die Treffgenauigkeit der auf der Abschluss-PK von Bohmbach & Co verkündeten ERWARTETEN Zuschauerzahl. In der letzten Zeit, finde ich, hat man da von Herthaseite immer ganz gut gelegen. D.h., die Prognosefähigkeit wurde im Verein optimiert. Jetzt muss man mal ans Finetuning beim Auslasten der freien Kapazitäten ran. 🙂


L.Horr
28. Dezember 2015 um 13:38  |  516338

# Zuschauerresonanz :

………. Gegen Mainz hatte ich der Mannschaft ein volles Stadion gewünscht und war dementsprechend endtäuscht über die tatsächliche Resonanz.

Emotionsbefreit und unter Berücksichtigung der Berlin-Faktoren bin ich mit dem Zuschauerschnitt – in den vergangenen Jahren um die 50.000 – eigentlich erstmal zufrieden.

Allein der Umstand das 60% der Berliner welche beim Mauerfall noch in Berlin lebten nun nicht mehr vorhanden sind und durch Zugezogene aufgefüllt wurden , öffnet einen die Augen.
Hinzu kommt , das Berlin die Sporthauptstadt Deutschlands ist und wie keine Zweite mit weiteren , erfolgreichen Profi-Mannschaften aufwartet.

Und , Berlin als Kulturhauptstadt Europas bindet auch durch sein Überangebot an Nischen-Events reichlich an Bevölkerung.

Im Gegenteil , ich finde es erstaunlich welches Zuschauer-Potential Hertha im Umland gebunden hat.

LG


Freddie
28. Dezember 2015 um 13:42  |  516339

Nochmal zur Einnahmensteigerung eine seriöse Quelle (😉), die meinen obigen Post unterstützt.

http://www.immerhertha.de/2013/08/12/hertha-und-der-zehn-jahres-vertrag-mit-nike-oder-seid-verschlungen-millionen/

Durch Erreichen EL müsste allein Nike knapp übern Daumen gepeilt rd 2Mio mehr ausschütten


Opa
28. Dezember 2015 um 13:53  |  516342

#Bruchhagen
Faktencheck: Ist neben seiner Tätigkeit bei Eintracht Frankfurt seit 2007 bis Juni 2015 Mitglied des Vorstands der DFL und Mitglied des Ligavorstands gewesen.

Sicher werden die da nur Cafétrinken oder Direktoren frühstücken. Oder so.

@Uwe: Mir da mangelnden Sachverstand oder mangelndes Fairplay zu unterstellen, zeugt von was? Sicher von Deiner „Nettigkeit“

Grüße…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Dezember 2015 um 13:54  |  516343

@Bruchhagen

war nach Stationen bei Schalke, dem HSV und Arminia Bielefeld von 2001 bis 2003 hauptamtlich bei der DFL. Wer sich auskennt in der Branche weiß: Das ist der kürzestmögliche Vertrag, den man in so einer Position abschließt. Die Lesart lautet: Es hat nicht gepasst mit Bruchhagen und der DFL. Deshalb steht Bruchhagenseit 2003 bei Eintracht Frankfurt in Amt und Würden.
Wer ein Fuchs ist, und diese Lesart auf Andreas Rettig anlegt realisiert: Der war von 2013 bis Mitte 2015 DFL-Geschäftsführer. Meint: Rettigs Vertrag bei der DFL wäre nach der ersten Laufzeit nicht verlängert worden, deshalb hat man sich getrennt …

Mastermind in Sachen WOB, Hoffenheim und RB Leipzig war Bruchhagen mit Sicherheit nicht (genausowenig wie Rettig)

#Zusammenhänge

Der Einfluss von Bruchhagen als (ehrenmamtliches) Mitglied im DFL-Ligaausschuss gegenüber den Großklubs Bayern, BVB, Schalke, Leverkusen, Wolfsburg ist sicher ähnlich groß einzuschätzen wie der von Ingo Schiller im DFL-Finanzausschuss …


apollinaris
28. Dezember 2015 um 14:00  |  516344

…zudem nehme ich Bruchhagen seit Jahren, wie gesagt, als einen der Wenigen in der Fussballbranche wahr, der hier und da den Finger in die blutenden Stellen steckt. Insofern folge ich da gerne dem @ub…Sicher hat Bruchhgen auch viele nachteilige Entscheidungen mitgetragen. Doch hier, wie fast immer, stehen wir am immergleichen Punkt: niemand kann wirklich ausscheren…Bruchhagen , finde ich, darf ruhig poltern, ohne sich zu schämen. Zumal er ja eher der brubbelnde, denn polternde Typ ist. Dem @ UB recht ähnlich, finde ich 😉


Opa
28. Dezember 2015 um 14:14  |  516345

Bruchhagen
Nochmal: Bruchhagen war von 2007 bis Juni 2015 Mitglied im Vorstand der DFL.

Auf der DFL Seite findet man zu den Aufgaben dieses Organs folgendes:

„Geführt wird der Ligaverband vom Vorstand, der – gewählt für drei Jahre – derzeit aus dem Ligapräsidenten, zwei Vizepräsidenten und sechs weiteren Mitgliedern besteht.“

Bruchhagen ist in den Vorstand mindestens 2 mal wiedergewählt worden, denn die Amtszeit in diesem Gremium beträgt ebenfalls 3 Jahre. Nebenbei war er noch im Ligavorstand.

In dieser Zeit 2007 bis 2015

-2011 wurde die Lex Kind umgesetzt, nach der für Kind bei Hannover 96 die 50+1 Regel außer Kraft gesetzt wird

-2014 wurde RB Leipzig der Zugang zum DFL Fußball gewährt

-2015 wurde Hopp erlaubt, ebenfalls gegen die 50 + 1 Regel zu verstoßen

Ich habe in der gesamten Amtszeit von Herrn Bruchhagen keinen Widerspruch zu diesen Beschlüssen vernommen. Jetzt „Haltet den Dieb“ zu brubbeln, entbehrt da nicht einer gewissen Komik.

Mich dafür mal wieder rüde anzumachen, scheint aber hier Geschäftsgrundlage zu sein. Ich ertrage es mit Gleichmut.


jayjayokocha
28. Dezember 2015 um 14:25  |  516346

„Der Spiegel“ sinniert über den Heimvorteil beim Fussball. Und stützt sich dabei auf eine Datenanalyse.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/heimvorteil-die-historische-datenanalyse-der-bundesliga-a-1068911.html


28. Dezember 2015 um 14:37  |  516347

oh, Mann..ich komme da nicht mehr mit.komisch geht anders..


Exil-Schorfheider
28. Dezember 2015 um 14:40  |  516348

@traumtänzer

War denn wirklich der komplette Oberring geschlossen? Was ist mit den DK-Inhabern über der OK?
Kann ich mir daher nicht vorstellen, ohne Bilder gesehen zu haben.
Was die Kosten betrifft – womöglich Ordner- und andere Personalkosten, mehr aber auch nicht.
Als damals die Stadionmiete gestundet wurde, wurde ja bekannt, welchen Betrag Hertha für Spiele mit unter und über 50.000 Zuschauer zahlen muss. Letzteres waren wohl 250.00€, wenn ich mich recht erinnere.
Ach ja – Deine Planung mit drei Spielen á 70.000 Zuschauern würde ich auf zwei(Bayern, Dortmund) reduzieren.


Freddie
28. Dezember 2015 um 14:45  |  516349

@exil

Nee, waren nur Teile des Oberrings geschlossen


Exil-Schorfheider
28. Dezember 2015 um 14:45  |  516350

@freddie

Stimmt ja, der lange Vertrag, bei dem sich Hertha unter Wert verkauft hatte. 😉
Gibt es hierzu eigentlich neue Zahlen für den seit 01.07. laufenden Kontrakt?


28. Dezember 2015 um 14:48  |  516351

die teils gesperrten Obrringe sind mir auch schon aufgefallen…sehr eigenartiges Gefühl, in der heutigen Zeit. Irgendwie unwürdig. Aber leider letztlich ein Hamsterrad. Spielt Hertha diese Saison weiter so gut wie bisher, sagen wir mal lieber „annähernd so gut“, wird die Zuschauerzahl in der wärmeren Jahreszeit in der nächsten Saiison sprunghaft nach oben gehen- mein Bauch sagt mir das so . Dann sehe ich regelmäßig knapp 60.000 im Oly.. 😎


Opa
28. Dezember 2015 um 14:49  |  516352

#Bedeutung verschiedener Einnahmequellen
Den Einnahmen aus den verschiedenen Einnahmequellen stehen ja spezifische Ausgaben gegenüber. Entscheidend ist der Saldo, da dürfte nach Abzug von Stadionmiete, Ordnern, Klopersonal etc. weniger übrig bleiben als z.B. aus dem Einnahmenblock Fernsehrechte, die ja im Grunde rein virtuell sind und denen keine zuordnungsfähigen Kosten gegenüberstehen.


28. Dezember 2015 um 14:50  |  516353

@freddi..letzte Saison war bei einem Spiel der gesamte oberring geschlossen, ich weiss leider nicht , welches Spiel es war..aber ich ließ meinen Blick ungläubig die Runde machen..keinen im OR gesichtet.


Opa
28. Dezember 2015 um 15:09  |  516354

#Zuschauerzahlen
Die Frage ist aber nicht, wie wir es schaffen, im Sommer 60.000 ins Stadion zu locken, sondern wie wir es hinbekommen, dass auch im Winter das Stadion voll wird.

Nach allen Diskussionen zu diesem Thema in den letzten Jahren komme ich zu dem Ergebnis, dass man Stand heute wohl schlicht damit wird leben müssen. Hertha zieht nicht mehr als die 30-40.000 Stammzuschauer plus Eventpublikum, was vom Gegner abhängig ist.

Worüber man streiten kann, ist sicher die Frage, was die Ursachen dafür sind. Ich halte eine Vielzahl an Gründen für ausschlaggebend. Herthas Image ist zu piefig, der Verein gilt als zerstritten und wird von nicht wenigen dem (alten West-) Berliner Filz zugeordnet. Selbst das eigene Klientel wird auf eine harte Probe gestellt, sei es durch Phantom-„Attraktionen“ beim Trainingsauftakt oder beim Possen- wie Geduldsspiel hinsichtlich des Museums oder des Fanhauses. Dazu ist Berlin die Hauptstadt der Zugezogenen, die ihre Fußballsozialisation mitbringen. Dazu ein beeindruckendes wie liebgewonnenes wie für „modernen“ Fußball ungeeignetes Stadion. Ein neues Stadion wäre daher nur ein klitzekleiner Teil einer Lösung und ich habe erhebliche Zweifel, dass sich allein dadurch etwas zum positiven ändern würde.

Vielmehr muss Hertha sich schon immer wieder mit der Frage auseinandersetzen, wofür man stehen möchte. Die etwas „blassen“ Antworten der letzten Jahre beschränkten sich auf wenig mitreißende Argumente wie „Wir wollen der Hauptstadtclub sein“ – Nachfragen dazu sind aus eigener Erfahrung ausdrücklich unerwünscht. Dieser, auch hier kultivierte, durchaus „rustikale Umgang mit der eigenen Klientel ist sicher ein Hemmschuh, für den ich mir gleich wieder den Zorn der Gerechten auf mich ziehen werde.

Ich pfeif in solchen Momenten das Wimpellied „…und trotzdem lieb‘ ick meene Hertha“ und denke an die Gebrüder Lorenz, an den Arkonaplatz, an das Dampfschiff, an die stiebitzte Kasse vom BSC, an 1930/31 und die nicht mehr vorhandenen Meisterschaftspokale, ich denke daran, dass Hertha in seiner Historie vieles überstehen musste, 2 Weltkriege, Teilung, Blockade, Mauerbau und Mauerfall, Roloff, Zermaitat und Holst, ich denke an Herthaner wie Ringelnatz, die ihre Hertha wohl kaum wiedererkennen würden. Und ich weiß, auch die „Epoche“, die wir gerade erleben, wird eines Tages vorbei sein und stelle mir vor, wie die Nachfolger von Gegenbauer Preetz, Herrich oder Schiller wohl über die Entscheidungen ihrer Vorgänger denken werden.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Dezember 2015 um 15:14  |  516355

@opa

Ich habe in der gesamten Amtszeit von Herrn Bruchhagen keinen Widerspruch zu diesen Beschlüssen vernommen

Wenn Du in den vergangenen zwölf Jahren weder Bruchhagen mit seinen regelmäßigen Äußerungen, Einschätzungen und Mahnungen zur Branche wahrgenommen hast noch das Agieren von Eintracht Frankfurt (im Unterschied zu manchem Konkurrenten), steige ich aus der „Diskussion“ aus.


elaine
28. Dezember 2015 um 15:19  |  516356

apollinaris 28. Dezember 2015 um 14:50

das kann ich mit nicht vorstellen, meiner Meinung waren wir bei jedem Heimspiel zugegen und die Menschen 250m um mich herum auch 😉


28. Dezember 2015 um 15:21  |  516357

Vielen Dank polyvalenz
Die Fragen nach den Zuschauern und deren künftigem Potenzial ist wahrlich eine existenzielle Frage für Herthas Zukunft in einer Stadt, die sich in einem permanenten Wandel befindet. Ad hoc kann ich kaum mehr Antworten darauf geben als Traumtänzer um 13:31 und L.Horr um 13:38 Uhr.

Hertha hautnah
Hertha sollte regelmäßig in den Berliner Bezirken und den Brandenburger Landkreisen sein Gesicht zeigen.
Schullehrer könnten eingeladen werden, an einem Wandertag mit ihren Klassen das öffentliche Training bei Hertha zu besuchen

Preisdifferenzierung
Personelle Pd bei jungen Zielgruppen – Schülern, Auszubildenden, Studenten – könnte erprobt werden.
Jeder Kunde im Berlin Business Location Center sollte eine Einladung für einen Besuch bei Hertha erhalten.

http://www.businesslocationcenter.de/en/business-location
Hertha: Invest in a club with a bright future


wilson
28. Dezember 2015 um 15:24  |  516358

Das Stadion ist groß. Sehr groß. Es passen viele Menschen hinein.
Es ist unwirtlich, es ist ungastlich.
Spielt Hertha BSC nicht um die Meisterschaft, gleich in welcher Liga, ist dieses Stadion nur auszuverkaufen, wenn Bayern München oder Borussia Dortmund in Berlin ihre Vorstellung geben. Oder Herr Springsteen.

Ich erinnere mich an die ‚Hey, das geht ab‘-Saison, als gegen den VfL Bochum das Stadion nahezu voll war. An diesem Tag war ich mir sicher, Hertha BSC hätte es geschafft, den Berlin-Brandenburger dauerhaft für sich zu gewinnen. Es kam anders.

Ihr könnt mir hundert Mal erzählen, dass das Stadion etwas Besonderes ist, ein beeindruckender Bau: das ist es. Für mich ist es der Ort, wo ich notgedrungen hingehen muss, falls ich ein Fußballspiel von Hertha BSC sehen möchte.


28. Dezember 2015 um 15:25  |  516359

Ach komm Uwe Bremer
28. Dezember 2015 um 15:14 | 516355
Ich freu mich über jeden Tag, wenn du hier etwas schreibst.
Du musst dich doch nicht auf diese privaten Debatten einlassen.


elaine
28. Dezember 2015 um 15:30  |  516360

@Polyvalenz
danke, da gibt es kaum etwas hinzu zufügen.

Ich würde mir vielleicht noch eine etwas ausgewogenere Berichterstattung unseres Regionalsenders RBB wünschen, die eventuell auch noch ein paar Menschen bewegen könnte ins Stadion zu gehen.
Selbst eine Nachbarin, die sich so gar nicht für Fußball interessiert meinte neulich, „Das ist doch schön, dass der RBB jetzt auch mal über Hertha berichtet, sonst machen die das ja nur von Union“
Ja, im Moment berichten sie wohl notgedrungen etwas häufiger über unsere alte Dame, wahrscheinlich schweren Herzens. Das ist bestimmt in Deutschland auch einmalig


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Dezember 2015 um 15:39  |  516361

@Friedensangebot

für Liebhaber von Mettbrötchen – Foto
plus ‚Fußball ganz unten‘, die dazu gehörende Reportage – hier


Opa
28. Dezember 2015 um 15:51  |  516362

#Bruchhagen
Zeus führt keine Diskussionen mit Sterblichen. Schon klar.

Worum geht´s denn eigentlich? Ich weiß sehr wohl, dass Bruchhagen sich immer wieder kritisch und mahnend geäußert hat. Und dennoch hat er bei der DFL im Vorstand gesessen, der verantwortlich für die genannten 3 Fälle zeichnet und dessen Vorsitzender Rauball sich so äußerte:

„Grundsätzlich gilt: Wer sich sportlich qualifiziert, die wirtschaftlichen Voraussetzungen nachweist und die Statuten einhält, der hat Anspruch auf Teilnahme am Ligabetrieb“

In der Praxis ist man vor Kind eingeknickt, hat Hopps Millionen genauso durchgewunken wie das falsche Spiel von Mateschitz und diesem Vorwurf muss sich auch Heribert Bruchhagen stellen. Daher nehme ich Bruchhagen die Krokodilstränen nicht ab, die er jetzt vergießt. Er hätte doch damals ein Zeichen setzen können, zur Not durch einen Rücktritt, um klar zu signalisieren, dass er das nicht mitträgt. Wer aber als Funktionär 8 Jahre Tagungsschnittchen isst, sollte sich hinterher nicht ganz so weinerlich über das Auslassen, was er mitverzapft hat.

#Friedensangebot
Es kommt mir beinahe so vor, dass ich selbst dann abgekanzelt würde, wenn ich schriebe, dass alles, was aus Uwes Feder ist, ganz entzückend sei und meine vollste Zustimmung findet. Man muss inhaltlich nicht einer Meinung sein, aber diese Art Bremerscher Diskussionsführung ist schon oft sehr nah an der Zumutbarkeitsgrenze. Das wischt man nicht mal eben mit einem Mettbrötchen vom Tisch.


28. Dezember 2015 um 16:14  |  516363

@opa..weisste..du teilst aus, wie ein Kirmesboxer, oft auch in großmalerischen Worten Dinge halbgar kredenzend..da musst du nicht so zimperlich sein, wenn dir das andere Alpha-Männchen das Bein prellt. Oft hast du es verdient ,-so scheint es (mir) jedenfalls..krieg dich ein. Ich hatte deinen völligen Murks, als es um eine Kaufberatung einer Kamera ging, als du Dinge, die völlig falsch waren ( z. B. die Nutzung alter Objektive), im Brustton des Wissenden kolportiertest;- zaghafte, aber treffende Bedenken , hat du großspurig weggekläfft. „Mein befreundeter Fotograf hat gesagt..“–dann hätte dieser dir Quark erzählt oder du hattest ihn nicht verstanden..-Ich hatte dazu geschwiegen, weil dies hier kein Fototechnik-blog ist..
…aber wenn du das in anderen Zusammenhängen ähnlich betreibst, musst du dir auch das Echo von jenen, die es besser wissen gefallen lassen. Denn deine Art damals, liess mich wirklich schwerlich darauf verzichten, weiter zu diskutieren.. Also, calm down, please..


HerthanerInJapan
28. Dezember 2015 um 16:16  |  516364

2 tage nach Weihnachten und die Party bei Opa und UB geht ab…
Glaube gerne das ihr beide viele Sache unterschiedlich seht.

Jedoch muss ich schon sagen dass (wie vielleicht nur ich finde) beide recht haben.

Heute für mein verstehen opa mehr Zustimmung bekommt von mir (richtig oder nicht egal. Ihr wisst wohl noch mehr das @UB fussball liebt, aber eben auf einer anderen Weise als @opa

Wie schon in früheren posts gesagt. Diskussion ist notwendig um einen Blog zu haben!

Es gibt bestimmt einige die sich (geheim) darüber freuen das @opa oder @Ursula andere Meinungen haben und diese auch sagen so dass es mehr Themen gibt diean diskutieren kann.

Habe eigentlich hier fast alle als gute Blogger lieben gelernt welche mir meine heimfahrt oft angenehm machen. Als Blog Papa aus einer Diskussion aufzusteigen, welche noch nicht wirklich begann.. Denke ich kann auch das mettbrötche verstehen, jedoch unnötig da wir alle hier wissen das du fussball (nicht nur Profi) magst.

Heute ist die Nacht des Jahres wo am meisten getrunken wird und hoffe trotz ein bisschen Konsum zu zeigen was ich denke.

Aber was weiß ich schon


HerthanerInJapan
28. Dezember 2015 um 16:19  |  516365

@opa
Von mir gibt es keine Kanzel.
Manchmal gebe ich recht, manchmal nicht.

Aber ein forum ist dafür gedacht zu sage. Was man denkt und zu diskutieren.

Wenn alle das gleiche sagen würden wäre wohl fast keiner hier unterwegs


Traumtänzer
28. Dezember 2015 um 16:21  |  516366

@Exil-Schorfheider
Nee, nicht der ganze Oberring, aber ein Drittel davon sicherlich schon…


Opa
28. Dezember 2015 um 16:48  |  516368

@Apo: Hübsch „sachlich“, dass Du ausgerechnet jetzt die Kamerageschichte rauskramst und auf Deine Dir eigene Art versuchst, mich damit zu diskreditieren.

Ich trage meinen Standpunkt ja durchaus selbstbewusst dar, ich polter auch durchaus deutlich vernehmbar meine Meinung und glaube auch einstecken zu können.

Was mir aber wirklich auf den Keks geht, ist das zunehmend schroffer werdende Klima, wo ich mich (bis heute konsequenzlos) von Uwes Nullmehrwert-Blogclown als Alkoholiker bezeichnen lassen muss und nun kommst Du als „selbsternanntes Bloggewissen“ ums Eck und versuchst mir mit einer Geschichte einen mitzugeben, wo wir schlicht komplett unterschiedliche Approaches haben (Du der Profi, ich der Consumer – für einen User, der sich als Einsteiger sah) und die in jeder Foto-Community schlimmere Streitigkeiten auszulösen wissen als die zwischen Sunniten und Schiiten.

Und all das kramst Du unsachlicherweise und ernsthaft raus wegen einer Meinungsverschiedenheit zu der Einschätzung von Bruchhagen? Alles klar, wobei das mehr über Dich aussagt als über mich.

Sei Dir sicher, es wird weder Dir noch anderen gelingen, mich wegzuekeln. Wir könnten aber alle etwas dazu beitragen, dass das weniger eklig abgeht, zumal unterschiedliche Standpunkte an sich noch kein Grund sind, jemandem Krankheiten zu unterstellen, Sachverstand abzusprechen oder, als Gipfel der Abwertung, die Ausführungen des Mitbloggers als tierisches „Gekläffe“ abzukanzeln.

Ich nehme Kritik und Hinweise durchaus an, dass ich an meiner Form der Kommunikation auch arbeiten kann, ich bin auch durchaus in der Lage, meinen Standpunkt zu hinterfragen und zu überdenken, aber ich weiß auch durchaus mich gegen solche Anwürfe zu wehren. Mal Florett, mal Säbel und mal Kantholz – so wie es derjenige braucht.

Ich mache keinen Hehl daraus, dass die Liste der Blogger, die es hier mit dem Kantholz brauchen, in den letzten Wochen etwas länger geworden ist. Auch wird es Dir nicht gelingen, für ein Mettbrötchen Ablass für solche Nummern zu erlangen.


28. Dezember 2015 um 16:52  |  516369

@elaine..#Oberring..aber es waren sicher 90% frei..
@japan…na, ich weiss nicht.Es gibt dann mindestens genauso viele, die das seit Jahren schon kennen, genau wissen, wann gleich, wie etwas abgeht..und die sind „insgeheim“ auch schon mal genervt. es gibt halt immer diese zwei Seiten..ich bin, heute jedenfallls, kompett bei @uwe. Wenn er sagt “ ich bin da raus, wenn du die letzten 12 Jahre ..“ Kenn ich: irgendwann macht es einfach keinen Spass, wenn die Ausgangslage derart weit auseinander geht..


Sir Henry
28. Dezember 2015 um 17:05  |  516370

Ist doch nichts Neues, dass Teile des Oberrings nicht geöffnet werden. Das soll der Zersplitterung der Zuschauer im Oberring entgegenwirken. Ich finde die Idee völlig okay. Besser als hier ein Fleckchen und da ein Trüppchen.

Unser Stadion kann man lieben oder hassen, aber es ist nun mal ein Faktum. Für die nächsten Jahrzehnte wird es unsere Heimstätte sein. Wir müssen das Beste daraus machen.

Glaube wie @Kamikater, dass die Verknappung des Angebots (sprich: kleineres Stadion) zu einer Erhöhung des Zuschauerschnittes führt, zu einer Erhöhung der durchschnittlichen Auslastung führt sie alleine schon rechnerisch. Der Bedarf an Stadionkapazität wurde zu Beginn der 30er Jahre eben anders angesetzt. Aber ein neues Stadion ist nicht drin.

Den einzigen Vorteil, den uns das Stadion bringt, ist die fast schon lächerlich niedrige Stadionmiete. Das ist ein Wettbewerbsvorteil sondersgleichen, den Hertha hier Jahr für Jahr hat, das ist bares Geld. Dafür müssen wir dann die Kröte schlucken, dass das Stadion eben nicht mehr zeitgemäß ist und für Herthas Verhältnisse zu groß. Pech.

Ansonsten bleibt nicht viel mehr, als ehrliche Arbeit und schöner Fußball, um die Leute wieder ins Stadion zu kriegen. Aber ich rechne nicht mehr mit den Zugezogenen. Genau so stolz, wie Exilberliner eben Hertha nicht aufgeben, genauso gibt der Kölner seinen FC nicht auf. Die Leute verlieben sich nicht neu. Vielleicht die Kinder.

Und ja, bei Alba isses immer so schön warm und bei den Eisbären laufen (schauder schauder) noch Ossis in freier Wildbahn rum und schreien so komische Sachen wie „Ost- Ost- Ostberlin“.

Hertha ist eben auch nur ein Fußballverein. Nix Besonderes für den Zugezogenen. Wir lieben ihn zwar, aber wir müssen eben akzeptieren, dass anderen der Verein sehr unwichtig ist.

Wenn Hertha zwei, drei Jahre gut oben dabei ist, und Bravo Sport unsere Bubis als Starschnitt bringt, und nicht mehr nur Götze und seine vermittelte Mieze, dann wächst da von unten was nach, was Bestand haben kann. Aber wir reden hier von fünf bis zehn Jahren, nicht von übermorgen.


catro69
28. Dezember 2015 um 17:08  |  516371

Vielleicht sollten @Opa und @ub mal den Kern ihres heutigen „Problems“ klarstellen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ging es um Bruchhagen und die Aufweichung der „Lex Leverkusen“, bzw. der 50+1 Regel.
So weit ich mich erinnere, wurde die 50+1 Regel nicht gekippt, sondern von der DFL-Versammlung nahezu einstimmig (bis auf H96 ?) bestätigt.
Selbst Kompromissvorschläge konnten sich nicht durchsetzen.
Kind (H96) mußte vor das ständige Schiedsgericht der DFL ziehen, dem höchsten nichtzivilrechtlichen Sportgericht, um „seinen“ Traum von Stimmenmehrheit für Investoren zu verwirklichen. Mit der Einschränkung, dass nur Investoren, die 20 Jahre oder länger, den Verein (Kapitalgesellschaft) maßgeblich finanziert und gefördet haben, auch eine Stimmenmehrheit (damit Entscheidungsgewalt) erlangen können. Kinds Erfolg vor dem Ständigen Schiedsgericht bestand darin, dass ein Passus (Engagement vor 1999) gestrichen wurde, so dass er ab 2018 sich auch als Chef/Besitzer von H96 fühlen kann.
In diesem Ständigen Schiedsgericht sitzen „echte“ Richter und keine Bruchhagens.
Das ist ein feiner Unterschied, denn gerade Bruchhagen gilt nicht als Wegbereiter für Vereinsübernahmen durch „Fremde“.
So wie @Opa das abkürzt, „Bruchhagen im Vorstand DFL – DFL erlaubt Leipzig, Hopp und Kind“, so stimmt das einfach nicht und wird dem Ruf vom seriös wirtschaftenden Frankfurter Manager auch nicht gerecht.


Bakahoona
28. Dezember 2015 um 17:18  |  516372

mmh – was mich oft vom Stadionbesuch abhält, ist ehrlicherweise die Preisstruktur. Ein Fussballspiel sollte pro Nase nicht bemerkenswert teurer sein als ein Kinobesuch, der auch schon mit Getränk und Popcorn bei 25€ pro Nase liegt. Die leeren Plätze sind gewöhnlich die „teuren“, weil besser gelegenen. Günstig ist die stets ausverkaufte Kurve und die Plätze mit ner Säule im Blicklfeld. Könnte ich verstehen, wenn der Raum im Oly knapper wäre als er ist. Was haben wir aber davon, wenn Tribüne und Gegentribüne meist nur spärlich besetzt sind, aber dafür zu nem guten Preis(ich weiß berliner Preise sind noch immer günstig im Buli-Schnitt, ändert aber nichts daran, dass wir sehr viele Plätze zu füllen haben und nicht Bayern sind)? Wäre es nicht sinnvoller die „Teilnahme“ an einem Fußballspiel günstig zu halten und dafür die Mehrwerte durch Essen, Trinken und Merchandise in Stärkerem Maße zu erzeugen? Mehr billige Zuschauer, sorgen doch für eine bessere Auslastung des ganzen Drumrums. Ich glaube 60000 billige Karten bringen dem Verein unterm Strich, mit den Nebeneinnahmen mehr, als weniger teurere Karten. In Berlin fehlt die Zielgruppe für die „besseren“ Plätze. Soziale Schere und so. Auch wäre es überlegenswert einfache Gruppenrabatte einzuführen und 3er oder 5er Tickets zu verkaufen. So was wie 4 Leute -Tribüne zum Preis von 3. 3er Tickets für die kleineren Gegner oder sowas. Ein wenig außerhalb der Box denken und alternative Kartenkonzepte überlegen, die dem berliner Markt gerecht werden.


28. Dezember 2015 um 17:18  |  516373

schön und entspannt gesagt, @Sir. Wobei ich nach wie vor an ein Potential um die 60 000 glaube, wenn entweder die sportliche Performance und/oder das positive Image ( gerade akuell baut sich da etwaswieder sehr beachtetes auf..Flüchtlingsengagement und sportlicher Erfolg plus sympathischer Trainer und coole berliner Jungs, Brooks, tegäsel..aber auch junge Dynamiker wie Weiser)..auf dieser Welle endlich mal nachhaltig reiten können,,das wünschte ich meinem Verein, dann haben wir bald neue Zuschauergruppen im Stadion. dazu gehört aber auch: bitte keine Angst vor sog. event-fans…Ohne diese, bekommen wir das nicht hin…


fg
28. Dezember 2015 um 17:19  |  516374

@Wilson:

Danke, es geht mir mit dem Stadion genauso.

Nehme deinen Beitrag mal zum Anlass, meine persönliche Entscheidungsfindung pro oder contra eines Stadionbesuchs zu erläutern, um mitzuarbeiten an der Beantwortung des heutigen Threadthemas.

Ich hatte von 1998-2006 eine Dauerkarte.
Seitdem gehe ich sporadisch zu Hertha.
Es ist einfach jedes Mal ein Abwägen zwischen Kosten und Nutzen. Ein Stadionbesuch kostet (viel) Zeit und Geld. Möchte ich beides investieren? Und wofür?
Ich stelle mir dementsprechend die Frage, wie groß die Chance ist, dass ich nach dem Spiel sage, dass sich der Stadionbesuch gelohnt hat.
Für mich tut er dies eigentlich nur, wenn Hertha gewonnen hat.
Ergo überlege ich mir, ob Hertha ordentliche Siegchancen hat.
Des Weiteren wird der Stadionspaß beeinflusst durch das Wetter sowie die Stimmung.
Ich finde wie Wilson das Olympiastadion ungemütlich und bedauere, dass sich durch die große Distanz vom Spielfeld zu den Rängen die gute Stimmung der Ostkurve nur schwierig überträgt.
Als jemand, der schon in diversen reinen Fußballstadien war, weiß ich, wie leicht sich die Stimmung dort verbreiten kann, einfach weil alle Zuschauer näher beieinander sind.
Im Olympiastadion bekommt man ja teilweise akustisch gar nicht mehr mit, was die Ostkurve macht, wenn man in der Nähe des Marathontors sitzt.
In einem engeren reinen Fußballstadion würde ich sicherlich häufiger zu Hertha gehen, weil mir das Stadionerlebnis mehr Spaß machen würde.
Aber auch da würden grundsätzlich bei jedem Besuch die begrenzten Ressourcen Zeit (da steht Hertha nun mal bei mir wie bei tausenden anderen Herthafans in Konkurrenz zu meiner Familie, meiner Arbeit und sonstigen Veranstaltungen in Berlin) und Geld bei der Entscheidungsfindung mitreden.

Dennoch sehe ich mich nicht nur als Herthasympathisant, sondern als Herthafan, wenn auch nicht hardcore.

In meinem Bekanntenkreis gibt es echt ne ganze Menge Herthafans, die gleich ticken, also so 2-6 mal in der Saison ins Stadion gehen.
Manch einem reicht das halt einfach.
Zum Fansein ist es ja nicht Pflicht, eine Mindestanzahl an Spielen im Stadion zu sehen.


Sir Henry
28. Dezember 2015 um 17:30  |  516375

Ja, die Preise sind sicherlich ein guter Punkt. Gegen Mainz auf der Geraden im Unterring knapp 50 EUR aufzurufen, ist schon happig. Vielleicht sollte Hertha hier nochmal in mit sich Klausur gehen und die Preisstruktur überdenken. Vielleicht 20% günstiger und dafür 20% mehr Zuschauer? (Ja, ich weiß, dass das nicht so einfach funktioniert…)

Zu den Topspielen müssen die Preise natürlich da bleiben, wo sie sind. Zwei Spiele im Jahr sind garantiert ausverkauft, das muss mitgenommen werden.


polyvalenz
28. Dezember 2015 um 17:52  |  516376

@Freddie
„Wenn das Spiel im Februar ausverkauft ist, hat Hertha bei der Preisgestaltung nix falsch gemacht.“

@Sir Henry
„Zu den Topspielen müssen die Preise natürlich da bleiben, wo sie sind. Zwei Spiele im Jahr sind garantiert ausverkauft, das muss mitgenommen werden.“

Betriebswirtschaftlich sicher nicht verkehrt, so ganz würde ich die Aussage nicht stehen lassen. Was Ihr schreibt meint Folgendes: Solange die Spiele gegen Bayern und Dortmund ausverkauft sind, können wir die Preise weiter anziehen.
Falls die Spiele nicht ausverkauft sind, sind wir mit dem Preis zu hoch gegangen.

Ich persönlich habe dazu eine andere Meinung: Topspielzuschläge – noch dazu in solchen Ausmaßen – gehören für mich abgeschafft. Es gibt oben im Text von mir einen Part zur Identität von Hertha und ich finde die Fragen nach der Identität und den Zuschauerzahlen lassen sich in meinen Augen nicht voneinander trennen.
Eine Preismaximierung unter der Bedingung der hundertprozentigen Auslastung bei Topspielen widerstrebt dem meiner Ansicht nach.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Dezember 2015 um 18:02  |  516377

@RasenfunkRoyal

18 Vereine, 18 Experten – war eingeladen beim Kollegen Max-Jacob Ost den Part zu Hertha BSC zu übernehmen.
Wen es interessiert: Im ersten Teil geht es um die ersten Drei der Tabelle, den FC Bayern, Borussia Dortmund und Hertha BSC.
Hertha ist Thema ab 1:22 Stunden bis etwa 1:56 Stunden – Link zum Rasenfunk


28. Dezember 2015 um 18:19  |  516378

Welche Sendungen schaut denn deine Nachbarin elaine
28. Dezember 2015 um 15:30 | 516360 ?

Für mich endet die TV-Woche mit dem rbb Sportplatz um 22:00 Uhr.
In dieser Saison wurde die Sendung stets mit einem Beitrag über Hertha begonnen. 5 oder 6 Herthaner – von Lustenberger bis Dardai – waren bereits Studiogast.

Mehr Hertha geht kaum in dieser Sendung.


Tf
28. Dezember 2015 um 18:19  |  516379

Als Fan oder wie auch immer gearteter Besucher; beim Heimspiel meiner Hertha bin ich erst mal GAST im Oly. Als GAST will ich Gastfreundschaft erfahren. Werde ich von „meinem“ Verein wohlwollend behandelt oder nur als wandelnder Geldschein wahrgenommen? Ausreichend und hygienisch unbedenklichen Toiletten, ein dezentes Rahmenprogramm. In der (kostenlosen) Stadionzeitung der Text der blau-weißen Hymne für Neue, etc.
Alle Ideen sind da sicher noch nicht ausgereizt.
Ich habe in vielen Jahrzehnten das Oly besucht und wusste vorab bei vielen Spielen dass wir nicht als Sieger mit der Husche heimfahren. Aber früher hatte man immer das Gefühl einem besonderen Erlebnis beigewohnt zu haben.


28. Dezember 2015 um 18:31  |  516380

Wie ich lese, ticken wir nicht nur bei unseren Mannschaftsaufstellungen ähnlich fg 28. Dezember 2015 um 17:19 | 516374 😉
Wobei sich für mich ein Stadionbesuch auch lohnt, wenn Hertha nicht gewinnt. Hauptsache, es ist ein gutes Spiel und der Bessere gewinnt.

Henrys Idee mit den Gruppenrabatten 3er, 5er Karte u.ä. mehr finde ich super.


Jap_de_mos
28. Dezember 2015 um 18:35  |  516381

Ne @Opa, mit Bruchhagen machst du es dir viiiel zu leicht. Im Einzelnen:
– 50+1 wurde nicht “aufgeweicht“ sondern gerettet. Ohne Zugeständnisse hätte Kind wohl geklagt und höchstwahrscheinlich Recht bekommen. Der Sündenfall war Bayer vor X Jahren.
– Ähnliches gilt für RB. Bei zuviel Vorschriften hätte RB vermutlich geklagt und dabei gute Chancen gehabt.
Grundsätzlich war Bruchhagen stets der Vertreter der “Traditionalisten“ und hat die Interessen dieser, jawohl!, Minderheit vertreten. Was hätte ein Rücktritt denn gebracht, außer dass du ihm heute zujubeln würdest? Inhaltlich wohl nix. Also wozu?!


Flämingkurier
28. Dezember 2015 um 18:36  |  516382

Die Preise für die Tageskarten zu senken oder oder gar welche zu verschenken birgt die Gefahr Dauerkarten Besitzer zu verschrecken.
Es gibt sicher einige zu denen Ich gehöre die Ihre Dauerkarte aus Gewohnheit Prinzip völlig Leistungs oder gar Ligabahängig kaufen.
Der Großteil sind aber Geiz ist geil Käufer man hat mal eben die Karten für die großen schon drin und das restliche Gemüse der Liga rechnet sich dann schon. (bei dem Preis muss man ja nicht hin wenn es kalt ist regnet oder gerade Weihnachtsmarkt ist :-D)
Das Stadion ist so groß da bekommt man fast immer eine Karte also ist das auch nicht das Argument sich eine Dauerkarte zuzulegen.
Wenn Hertha was ändern will dann meinetwegen jeder Besitzer einer Dauerkarte darf zu bestimmten Spielen verbilligte Karten kaufen.
Mein Arbeitgeber macht das auch natürlich in der Hoffnung auf neue Kunden 😀 und verlängert die Aktion recht zuverlässig wahrscheinlich bis die Züge mal wirklich voll sind.
http://transnet-goettingen.de/Atuell/Fahrvergunstigungen/DBuFriends_verl_b_03_16.pdf


fg
28. Dezember 2015 um 18:46  |  516383

@BM:

Das freut mich 🙂


psi
28. Dezember 2015 um 18:51  |  516384

OT
Fernsehtipp für die Freunde von Hengasch,
heute 20:15, ARD


U.Kliemann
28. Dezember 2015 um 18:52  |  516385

Wenn ich mich recht erinnere hat @jap de mos sowas von recht! Komm
einfach nur runter Opa. Wann ist Turm mit Dir 2016?


U.Kliemann
28. Dezember 2015 um 18:55  |  516386

Ja Psi auf den Film freue ich mich schon ein halbes Jahr!


psi
28. Dezember 2015 um 18:56  |  516387

Ich auch 🙂


28. Dezember 2015 um 18:56  |  516388

Danke psi um 18:51

fg 😉


Opa
28. Dezember 2015 um 18:58  |  516389

@jap_de_mos:
Ja und nein.

Ja, der initiale Sündenfall war Leverkusen. Ob Kind Recht bekommen hätte, steht in den Sternen, aber im Grunde genommen hat man die (Auf-)Lösung (von 50+1) nur ein Stück in die Zukunft verschoben. Die für Kind sportgerichtlich gefundene Regelung ist am Ende ein fauler Kompromiss, weil man die Auseinandersetzung mit Bayer und VW gescheut hat, die man zwecks Aufrechterhaltung von 50+1 hätte vom Spielbetrieb ausschließen müssen. Davor hatte man wohl noch mehr Muffensausen als vor Kind.

Nein, weil nicht ich mich beklagt habe, sondern Bruchhagen und mir das angesichts der von mir bereits aufgeführten Historie zu krokodilstränig ist. Natürlich hätte es wenig bewirkt, wenn er damals hingeschmissen hätte, aber er hat m.E. als Entscheidungsträger in der DFL nicht das Recht, jetzt über RB zu jammern. Das lasse ich Bruchhagen, den ich sonst durchaus schätze, nicht durchgehen. Weshalb man mir mit der heute erlebten Schärfe dafür einen mitzugeben gedenkt, wissen wohl nur die *gequältlächel* „Götter“.

@Flämingkurier: War das eine Einladung, dass alle mit Dir auswärts fahren sollen? 😝


28. Dezember 2015 um 18:58  |  516390

Ich sei, psi und UK
gestattet mir die Bitte,
bei eurer Freude der Dritte. 😀


Pille
28. Dezember 2015 um 18:58  |  516391

#Zuschauerauslastung
Man könnte doch mal die Verknappung bei den zwei üblichen Magneten nutzen.
Das freie Kontingent für Spiele gegen Bayern oder BvB geht nur im „Bundle“ mit Tickets fürs folgende Heimspiel über den Tisch.
Läuft der Verkauf dann nicht (ich bin mir aber sicher er würde) kann man am Ende immernoch die Reste „normal“ verkaufen.
Man hätte schonmal 2 gut besuchte Spiele zusätzlich gewonnen. Schlimmstenfalls kommen die Bayern/BvB Fans dann zwar nicht zu diesem Folgespiel, haben es aber zumindest bezahlt.
Oder man versieht andere Spiele (bevorzugt die teureren Kategorien) mit einem Vorkaufsrecht fürs Bayern/BvB-Event.
Man könnte auch bei einzelnen Spielen die, regelmässig leer bleibenden, Blöcke im Oberring mit nem „Vater-Sohn-Ticket“ ausstatten. Ein Vollzahler kann, unabhängig vom Kartenpreis, nen Filius für 5€ mitbringen (solange der Vorrat reicht).
So könnte unter Umständen auch infizierter Fannachwuchs erzeugt werden.


Opa
28. Dezember 2015 um 19:04  |  516392

@U. Kliemann: Wann ist denn wieder Turm?


U.Kliemann
28. Dezember 2015 um 19:08  |  516393

P. S. OT: hat sich der Tatort gestern gelohnt? Oder sollte ich ihn gleich
löschen? Die Kritiken waren ja mehr als durchwachsen.


U.Kliemann
28. Dezember 2015 um 19:11  |  516394

Irgendwann in naher Zukunft ? Wenn es die Götter nicht wissen ,vielleicht
@apo?


apollinaris
28. Dezember 2015 um 19:19  |  516395

@ kliemann ..Bin da gerade etwas überfragt..wir hatten das bisher meist so gehalten, das wir kurz vor Saisonstart..mitstarteten..


psi
28. Dezember 2015 um 19:20  |  516396

@U.Kliemann 19:11
Wenn man sehen will, wie sich die Schauspieler auf die Schippe nehmen, kann man sich unterhalten fühlen. Für mich als „Kimi“ schwer verständlich, habe nicht alles verstanden, Ende eingeschlossen. War wohl eher große Kunst.


28. Dezember 2015 um 19:28  |  516397

Nabend in die kleine Runde.
Beim Surfen ein Gerücht gefunden, allerdings nur auf türkisch, Jos Luhukay bei Trabzonspor als Trainer/techn. Direktor im Gespräch. Den möglichen Platz in Hannover hat ja Th. Schaaf bekommen…….

http://www.fotospor.com/haber-trabzonsporda-jos-luhukay-sesleri-205444


28. Dezember 2015 um 19:29  |  516398

Ich fand den gestrigen Tatort unterhaltsam.
Eine stimmige Beschreibung des Fernsehmilieaus.


Bolly
28. Dezember 2015 um 19:45  |  516399

Laut Kalender(folge) und letzten Termin müsste am 13. Januar 2016 ab 19 Uhr erster #Turm Tag im neuen Jahr sein. #Gedächtnis ❗️

#Tatort

Kein normaler Krimi, ich fand ihn köstlich, ich hatte aber auch vorab mir Infos geholt.


Ursula
28. Dezember 2015 um 19:52  |  516400

# Hatte keine „Vorabinfos“…

Ich fand den gestrigen Tatort
einfach nur Scheiße…

Mit viel zu viel Anspruch und
wenig verständlichen Sequenzen!

Ich habe ihn nicht zu Ende gesehen
und auf „Hallervorden“ umgeschaltet!

Wenn ich KRIMI sehen will, muss auch
KRIMI drin sein! Für abstrakte „Versuche“
bin ich mir zu schade! Basta!


U.Kliemann
28. Dezember 2015 um 20:04  |  516401

Na ja @U. hatte gleich RBB drauf und war zufrieden. Rotraut Schindler und Co . Einfach gut.


Ursula
28. Dezember 2015 um 20:06  |  516402

So isses…

Korrespondierend dazu, hatte ich
am 1. Feiertag auf SKY noch einmal
diesen wunderbaren „Honig im Kopf“
gesehen! Machte „Hallervorden“ & Co.
richtig rund!


U.Kliemann
28. Dezember 2015 um 20:07  |  516403

Schaue aber mal kurz rein, in den verrückten Tatort.


Freddie
28. Dezember 2015 um 20:08  |  516404

@ukliemann

Kein normaler Tatort, oder Krimi.
Waren die mit Tukur aber ohnehin nie.
Für mich hervorragend. Ähnlich wie seinerzeit „Im Schmerz geboren“. Aber kein Krimi.


wilson
28. Dezember 2015 um 20:14  |  516405

#Tatort
Ich war kurz davor, mir Heinz Haferkamp zurück zu wünschen.

Zumutung.


U.Kliemann
28. Dezember 2015 um 20:15  |  516406

Danke für die Meinungen.


Ursula
28. Dezember 2015 um 20:15  |  516407

@ Freddie

Vielleicht hatte ich auch keinen Nerv dafür!

Hatte VIER Enkelkinder und neben meinen,
noch VIER Hunde zum „BRUNCH“ bis in den
späten Nachmittag „zu Gast“….

UND ich bin einer der Wenigen, der diesem
„eitlen Gockel“ TUKUR wenig abgewinnen kann!


wilson
28. Dezember 2015 um 20:23  |  516408

Vier Hunde zum Brunch?
Da braucht es keine Sättigungsbeilage mehr.

Pardon.


fg
28. Dezember 2015 um 20:29  |  516409

Wo ist cameo?


psi
28. Dezember 2015 um 20:31  |  516410

Cameo hat Schluss gemacht!


28. Dezember 2015 um 20:34  |  516411

@ psi

Mit dem Blog? Oder wie muss man das verstehen?


eigentlichnurleser
28. Dezember 2015 um 20:37  |  516412

# Diskussionskultur
Online finde ich es als Leser amüsierend wenn sich einige Kommentatoren „an die Gurgel gehen“, solange es sich auf einem bestimmten Level hält.
Offline, in der Kneipe, im Stadion etc. ist der Wunsch nach Harmonie doch größer – Man kann halt nichts überlesen wenn es einem zu viel wird. 😉
Aber, ab einem gewissen Punkt nehmen sich Opa und Uwe nicht viel – unparteiisch, „emotionslos“ gemeint. Dieses aufs eigene Recht bestehen ähnelt sich sehr.

Nur kann ich auch Opa verstehen wenn er meint das beim Uwe manchmal eine gewisse „Arroganz“ zwischen den Zeilen transportiert wird. Hatte ich bei „Was sich bei Hertha entwickelt überfordert mich“ +Einleitung wie auch 1-2 geringfügigen Facebook-Diskussionen – Man hat halt seine kleinen Schubladen in denen man sortiert. 😉

# Zuschauerzuwachsfrage / Fan-Gewinnung
Für mich persönlich war gerade das Olympia-Stadion der ausschlaggebende Punkt, Mitte der 90er, aufmerksam auf unsere Hertha zu werden. Damals war es ein Konzert. 😀 Seit dem damaligen Theater um Röber wurde es „Bestandteil“ meines Lebens (mal mehr, mal weniger. Aber immer dabei). Egal, teilweise sehr lange und peinliche Geschichte. 😀

Vorzugsweise Freitags- und Samstagsspiele, geschuldet meiner Schichten. Hatte bis jetzt persönlich kein Problem mit Ordnern und Toiletten, eher finde ich das „unausgewogene Preisleistungsverhältnis“ der Getränke „fürn Ar… . Wie auch die Pappbrötchen.

Ich glaube unsere geringen Zuschauer sind der sportlichen Vergangenheit geschuldet,
gefühlt eine Viertel-Saison spielen wir erst wieder Fußball und da sollte man sich nicht wundern wenn es sich noch nicht rumgesprochen hat. 😉

# Berichterstattungen (Fernsehen & Zeitung)
Gefühlt „schon immer“ war sie ausbaufähig. 😉
Wurde Hertha jemals ernst genommen?

# Turm
Kann man auch als Nicht-Insider eigentlich auch da mal „spontan“, beim Turm-Tag, sein Bierchen schlürfen?
Oder ist dann „Geschlossene“?


28. Dezember 2015 um 20:46  |  516413

Nur mal angenommen, wir erreichen das Pokalendspiel. Euch ist schon klar, daß da jede Mannschaft nur 20.000 Tix bekommt? Hoffentlich schreit dann keiner, wenn er keine Karte bekommt☺ Da spielt es null Rolle, wie groß das Stadion ist, aber es ist eben auch egal, wieviel Dauerkarteninhaber nach Einlass begehren😉


Bolle75
28. Dezember 2015 um 20:50  |  516414

Ersteinmal Danke für die vorherigen User Beiträge.
Die waren alle super.

Heute geht es um ein schon oft und immer wieder auch zwischen den eigentlichen Themen diskutiertes Thema und ich habe mal wieder Lust mich einzubringen.

Wenn wir so weiterspielen wird der zuschauerschnitt Richtung 45000 für die Rückrunde gehen. Das Vermute ich zumindest

Aber wie kriegt man jetzt langfristig mehr Leute in die Schüssel?

Wenn wir mal dauerhaft Erfolgreich sein sollten wird das von ganz alleine kommen.
Dazu bedarf es ansehnlichen Fussball, Glück und vor allem Geld. Klar kann man es ala Freiburg oder Mainz machen und einfach gut Wirtschaften aber um die Zuschauerzahlen nach oben zu treiben benötigt man in Berlin mehr.
Ich stehe der kommerzialisierung sehr unausgewogen gegenüber. Einerseits finde ich es schade das Geld mittlerweile ebend doch Tore schießt. Hier macht es halt die Masse an angelegtem Geld in viel Spielermaterial. Wirkliche Überaschungsteams in den Liga und Europawettbewerben gibt es aber immer seltener. Zumindest in den großen Ligen ist dies so.

Konstrukte wie Hoffenheim oder RB sehe ich skeptisch. Aber warum eigentlich. Nur weil sie anderen den Platz streitig machen?

So etwas liegt ebend auch in der konservativen Haltung der Fans die diesbezüglich nicht mit der Zeit gehen wollen. Neid spielt hier ebenfalls eine Rolle sowie Nostalgiedenken. Ich persönlich hasse konservatives denken und handeln, doch der Mensch im allg. hält halt gerne an bekanntem fest. Ich schreibe absichtlich nicht, das man an bewährtem festhält.
Fortschritt findet andauernd statt und ab einem gewissen Punkt müssen die Rahmenbedingungen den Umständen angepasst werden. Darauf steuern wir in Europa zu.

Im Grunde stellt sich für mich folgende Frage. In wie weit, und vor allem wie schnell darf sich Hertha, die DFL, UEFA und der Fussball im allgemeine kommerzialisieren.
Alle, die langfristig Erfolg haben wollen, müssen sich kommerzialisieren. Man kann das so verdammen wie man will aber wenn die Rahmenbedingungen so bleiben wie sie sind führt kein Weg daran vorbei.
Das nur an den Eintrittspreisen fest zu machen geht mir nicht weit genug.

Ein Schritt in Richtung mehr Zuschauer wäre für Hertha mal etwas zu gewinnen. Da wäre der DFP Pokal das leichteste Ziel. Aber man müßte diesen dann auch mit weiteren guten Jahren veredeln und der nächste Schritt müßte was größeres sein.
Wir sind Berlin. Nur einen Bundesligisten zu stellen ist einfach nicht genug für diese Stadt und das hat jetzt nichts mit Größenwahn zu tun sondern es ist einfach Schade das es nicht mehr ist. Alle Fans der großen Städte oder Regionen in DE und Europa haben die Hoffnung und Sehnsucht auf einen Club der oben dabei ist. Das hat nicht nur etwas mit Berlin zu tun.

Letztendlich liegt das ganze nicht nur an Hertha mehr Zuschauer zu generieren. Dazu muss die Liga spannender werden. In den Vereinen muss ein Umdenken erfolgen. Vor allem aber muss in der UEFA ein Umdenken erfolgen. Aus den Europäischen Wettberwerben muss das Geld ganz anders an die Landesligen verteilt werden. Die Gelder müssen solidarischer in allen Euroligen verteilt werden. Es muss wieder möglich sein das auch Außenseiter weit kommen können. Es dürfen sich nicht mehr die 100-150 größten Spieler auf 10-15 Vereine verteilen, sondern auf 100-150 in ganz Europa. Natürlich soll der Gewinner eines Wettbewerbs davon profitieren können aber es darf ihn nicht in vollig neue Dimensionen befördern. Wer aktuell ganz oben angekommen ist wie z.B. Bayern, Real, Barca, PSG und die Engländer sind so gut wie nicht mehr angreifbar. (Ich weiß natürlich das PSG nicht durch 10 CL Titel da steht wo sie jetzt sind) Wir brauchen eine Europäische Lösung, keine für Hertha oder die DFL. Natürlich werden die großen Clubs das so nicht akzeptieren wollen. Aber wenn der Fussball sich so weiterentwickelt benötigen wenn wir wirklch bald, entweder eine Liga für die ebend genannten oder halt eine Lösung die jedem Chancen eröffnet. Als Berliner wünsche ich mir natürlich die zweite Variante. Sich dabei etwas vom amerikanischen Modell abzugucken könnte hilfreich sein. Das ganze dann aber noch besser Umsetzen, denn perfekt gibt es nicht.

Wenn man das Thema Zuschauer bei Hertha konsequent zu Ende denkt wird das Thema größer und größer … deswegen höre ich jetzt auf … die nächsten 1000 Wörter schwirren mir schon im Kopf herum …


Ursula
28. Dezember 2015 um 20:59  |  516415

# CAMEO

@ psi

In der Tat, wie meinst Du das…?

@ cameo, noch einmal, hätte
NIE Schluss gemacht, ohne sich
zu verabschieden und dem einen
oder anderen Blogger, noch „Einen“
auf den Weg zu geben…..

Ich behaupte, nur der „Uwe“ weiß….

@ wilson, eigentlich waren es ja
sechs Hunde! Die VIER waren ja nur
zu Gast, die „verspeist“ man nicht….

…bin ich Chinese…?


Freddie
28. Dezember 2015 um 21:00  |  516416

@eigentlichnurleser

Der Turm ist selbstverständlich keine geschlossene Veranstaltung.

@ursula

Die Geschmäcker sind halt verschieden. Ich finde Tukur (auch als Musiker) genial. Und der Tatort war recht Strange. Wie auch grad Hengarsch.


Tojan
28. Dezember 2015 um 21:00  |  516417

@UB

schöner beitrag im rasenfunk, aber dem dortmunder hättest du bei seiner erneuten reduzierung auf viel glück gerne noch energischer wiedersprechen dürfen 😃


Flämingkurier
28. Dezember 2015 um 21:01  |  516418

Für mich ist Bruchhagen der wenigen Lichtblicke bei der DfL von wem sonst kann man solche Aussagen lesen

„Wem gehört heute der Fußball: den Vereinen, den Verbänden oder den Fans?
Allen. Es muss immer einen Verband geben und ein Verein muss geführt werden. Aber das Herzstück des Fußballs sind die Fans, neben der Spannung lebt der Fußball von der Stimmung. Wobei nicht der Eindruck entstehen soll, die Stehplatz-Fans seien bessere Fans. Alle 48.000 sind Fans, auch der 60-Jährige, der sich für 5.000 Euro einen Business-Seat kauft. Es darf sich kein Führungsanspruch derjenigen entwickeln, die stehen. Auch sie müssen irgendwann einmal sitzen, weil sie alt werden. (lacht) “
http://www.taz.de/!5042641/


Flämingkurier
28. Dezember 2015 um 21:08  |  516419

Dauerkarte und DfB Pokal(finale):
Vorteile der Dauerkarte:

über 40% Preisersparnis im Vergleich zum Einzelkauf von Tageskarten
10% Ermäßigung für Schüler, Studenten, Jugendliche, Rentner und Schwerbehinderte (außer in den Blöcken Q-T, 37.2 und 38.1)
Mitglieder erhalten zusätzlich 10% Ermäßigung
Vorkaufsrecht auf Spiele im DFB–Pokal
Vorkaufsrecht auf Auswärtskarten
Freier Eintritt zu den Heimspielen der U23 in der Regionalliga Nordost
Gilt als VBB–Ticket im Tarifbereich ABC am Spieltag

Bin gespannt wie das im Ernstfall oder auch Glücksfall geregelt werden würde 😀


psi
28. Dezember 2015 um 21:09  |  516420

Irgend jemand hatte geschrieben, dass @cameo bei Hertha- Inside schreibt. Ob sie uns freiwillig verlassen hat, weiss ich auch nicht.


Ursula
28. Dezember 2015 um 21:13  |  516421

Das Tukur viele Talenten hat,
ist unbestritten; @ apo würde
sagen, es ist alles eine Sache
der Chemie…


Exil-Schorfheider
28. Dezember 2015 um 21:18  |  516422

#hamsterrad

Mir ist noch immer so, dass @cameo sich in den Urlaub verabschiedet hatte und dann nicht wieder kam.

Fand aber auch die Theorie von @hurdie interessant, dass @cameo die helle Seite von @spiri war…

@bolle75

Allein die Spiele gegen Bayern und Dortmund lassen den Schnitt in Richtung 50.000 gehen.


fechibaby
28. Dezember 2015 um 21:23  |  516423

100 % Topzuschlag für das Spiel gegen den BVB ist eine Frechheit!
Gegen die Bauern gibt es ebenfalls 100 % Topzuschlag.
Dieses Spiel wird durch die Sächsischen-, Thüringer-und Brandenburger Eventbauernfans mit Sicherheit ausverkauft sein.
Für das BVB-Spiel sind jetzt erst ca. 60.000 Karten verkauft worden.
Diese Preispolitik von Hertha machen die BVB-Fans zum Glück nicht mit.
Und das ist auch gut so!!!


Exil-Schorfheider
28. Dezember 2015 um 21:26  |  516425

Der 100%-ige Topzuschlag für das Spiel gegen den BVB ist absolut gerechtfertigt.
Dieses Spiel wird durch die sächsischen, thüringischen, brandenburgischen sowie Berliner Event-Dortmundfans mit Sicherheit ausverkauft sein.


wilson
28. Dezember 2015 um 21:27  |  516426

#Tukur
Sehe ich auch gerne.
Ungeachtet dessen war der gestrige Tatort meiner Meinung nach Mist.

Verzeihlich: auch Rex Gildo hatte mal eine schlechte Single.


pathe
28. Dezember 2015 um 21:41  |  516427

@fechi
Was meinst du, was ich in Dortmund für das Ticket gegen Frankfurt (sicher kein Topspiel) bezahlt habe?
Trotzdem war die Hütte voll. Warum sollten die BVB-Fans in Berlin nicht dasselbe zahlen? Klär mich bitte auf!


28. Dezember 2015 um 21:54  |  516428

Ja und eigentlichnurleser
28. Dezember 2015 um 20:37 | 516412?

Nur kann ich auch Opa verstehen wenn er meint das beim Uwe manchmal eine gewisse “Arroganz” zwischen den Zeilen transportiert wird.

Uwe ist hier der Gastgeber.
Was soll ich da mit ihm diskutieren?
Wenn ich anderer Meinung bin als er, mache ich darum kein endloses Getöse. Ich denke mir mein Teil und gut is‘. 😎


U.Kliemann
28. Dezember 2015 um 21:59  |  516429

Na ja , Hengasch heute war auch nicht das ,was ich erwartet hatte. Werde
mir also Tukur ohne Ewartungen anschauen.


psi
28. Dezember 2015 um 22:10  |  516430

Hengasch hatte zu viele Längen, die 45 Min. Folgen waren besser.
Aber man weiss ja ohnehin nicht, ob es weiter geht.


fechibaby
28. Dezember 2015 um 22:16  |  516431

@pathe

In Dortmund gibt es eigentlich nur Fußball mit dem BVB!
In Berlin gibt es tausend Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten!
Theater, Konzerte, Kino, Museen, andere Sportveranstaltungen……
Der Besuch eines Hertha-Heimspiels ist dabei nur eine von vielen Möglichkeiten.
In der Vergangenheit war solch ein Besuch bei Hertha leider einer der schlechtesten Alternativen!
Es gab fast nur schlechte Spiele und man war eine Fahrstuhlmannschaft!
Sollten Besuche bei Hertha Heimspielen auch in den nächsten Jahren (2-3 Jahren) sehenswert, schön und erfolgreich sein, dann werden sich die Zuschauerzahlen auch steigern.
Ist diese Saison jedoch nur ein positiver Ausrutscher, dann bleibt Hertha bei dem jetzigen Zuschauerstamm stehen.

45,- € für einen Sitzplatz in der Kurve gegen den BVB finde ich schon ganz schön happig.
Ich habe meine Karte jedoch schon gekauft, da ich beide Vereine mag.


Opa
28. Dezember 2015 um 22:23  |  516432

#Tagesthema
Zunächst bitte ich @polyvalenz um Entschuldigung, dass sein Tagesthema im Pulverdampf zwischen Uwe und mir etwas untergegangen ist. Ich finde den heutigen Beitrag als bisheriges Highlight der winterpäuslichen Gastbeiträge, was ich u.a. an Ausführungen wie dieser festmache:

Die seit Ewigkeiten schwebende Frage der Identität des Hauptstadtklubs stellt sich immer wieder: Ja, es gibt diverse Sprüche aus der Marketingabteilung, die mal mehr und mal weniger passend sind. Ob der Verein das Problem vollständig erfasst hat, darf zumindest infrage gestellt werden.

Genau. Wenn sich Preetz also hinstellt und mit seiner Aussage im Grunde genommen nichts weiter als Zuschauerschelte betreibt, fehlt einfach die Frage, was denn der Anteil des Friesenhauses an der Situation ist und ob man von dort wirklich alles dazu beiträgt, dass Menschen auch Lust auf Hertha haben. Dieses Maß an Selbstreflektion bestätigt mich in meiner Einschätzung, dass die Lernkurve diesbezüglich ziemlich flach sein dürfte.

Ideen, den Stadionbesuch angenehmer zu gestalten, gab´s in den letzten Jahren genug. Vieles wurde versprochen, wenig umgesetzt und so unterscheidet sich ein Stadionbesuch heute im Vergleich zu den 80er Jahren im Grunde genommen nur dadurch, dass heute ein Dach drüber ist und der weißbekittelte Schultheissmann fehlt. Rahmenprogramm, Toiletten & Catering (das für Normalsterbliche) sind und bleiben eine lieblose Katastrophe. Vermutlich kommt aber gleich König Hüpfburg als Anwalt der Funktionströäger ums Eck und erklärt uns, warum wir selbst schuld sind.

Das Beschimpfen des eigenen Anhangs hat bei Hertha eine gewisse liebgewordene Tradition. Wenn uns der Verein mal nicht durch pomadige sportliche Ergebnisse kasteit, bleibt uns wenigstens das erhalten.

#Topzuschlag
Grundsätzlich finde ich das auch kritisch. Es gibt bei beiden Spielen im Olympiastadion allerdings ausreichend preiswerte Ticketkontingente, die sich zudem preislich an den in den Heimatstadien aufgerufenen Preisen orientieren, weshalb ich das G’schrei im konkreten Einzelfall auch etwas schrill finde. Beide „Großen“ sind doch preislich weitgehend schon längst in Premier League Sphären, wenn man mal von den „subventionierten“ Bereichen des Stimmungskerns absieht. Die eigentliche Schweinerei ist allerdings auch, wie viel und zu welchen Preisen die Tickets auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden. Das liegt auch nur bedingt in den Händen der Vereine und Veranstalter.

#Bruchhagen
@Flämingkurier: Dieser Ausschnitt des Interviews geht doch aber am Kern der Tagesdiskussion vorbei, die sich daran entzündet hat, dass sich Bruchhagen über das Aufsteigen von RB beklagt hat. Bruchhagen war 8 Jahre Repräsentant der Körperschaft, die das möglich gemacht hat. Den Widerspruch konnte mir heute keiner auflösen.

#Turm
@eigentlichnurleser: Der Turm ist eine offene Veranstaltung, wo Kontroversen in der Regel aber mit etwas mehr Achtung als hier abgehalten werden. Jeder, den Apo in seinen (Ex-?)Laden reinlässt, darf dabei sein. Ansonsten machen wir demnächst mal Deine „Hood“ unsicher 😎


Tojan
28. Dezember 2015 um 22:23  |  516433

tja mit ner dauerkarte hat man solche probleme nicht 😃


Tojan
28. Dezember 2015 um 22:27  |  516434

und viele lesen immer nur das, was sie lesen wollen 😉


fg
28. Dezember 2015 um 22:31  |  516435

Mir ist cameo herzlich egal, für mich ist „wo ist cameo?“ nur ein Runninggag, vorhin eingestreut, um mal vom Tatortthema abzulenken.


pathe
28. Dezember 2015 um 22:39  |  516436

@fechi
Einer der längsten Posts, die ich von dir je gelesen habe.
Dafür aber komplett an meiner Fragestellung vorbei…
Sei es drum!
PS: Ich habe übrigens 48 Euro für einen Platz irgendwo hinter der Eckfahne in der 55. Reihe bezahlt. Da ist Berlin also trotzdem Topzuschlag billiger…


Freddie
28. Dezember 2015 um 22:40  |  516437

Hm…Zuschauerschelte durch Preetz.
Gegen Leute, die ja nicht da sind. Also keine Zuschauer sind. Irgendwie paradox.
Na ja, egal. Daraus Publikumsbeschimpfung abzuleiten…bitte.
Kriegt für mich (!) pathologische Züge. Auf jeden Fall übertrieben.

@tojan
Eben. Mit DK ist alles günstig


fechibaby
28. Dezember 2015 um 22:43  |  516438

@pathe

Die Preise außerhalb des Gästeblockes sind einfach zu teuer!
So einfach ist die Antwort.
45,-€ für eine Kurvenkarte sind deftig!

Mit 45,-€ kann man in Berlin schöne andere Sachen erleben!
Das wirst Du sehen, wenn Du wieder fest in Berlin bist.


pathe
28. Dezember 2015 um 22:43  |  516439

@Opa
„Der Turm ist eine offene Veranstaltung, wo Kontroversen in der Regel aber mit etwas mehr Achtung als hier abgehalten werden.“

Da muss man sich ja auch gegenseitig in die Augen sehen…


pathe
28. Dezember 2015 um 22:46  |  516440

@fechi
Warum sollte Hertha BSC gegen die Spitzenmannschaft Borussia Dortmund nicht 45 Euro für einen Kurvenplatz nehmen, wenn die Dortmunder gegen den Abstiegskandidaten Frankfurt für einen vergleichbaren Platz noch mehr aufrufen? In Berlin ist das also zu teuer, aber in Dortmund nicht? Verstehe ich nicht…

Will aber nicht andere Sachen für 45 Euro erleben… 😉


U.Kliemann
28. Dezember 2015 um 22:56  |  516441

Übrigens meine Aufstellung gegen Augsburg: wie gegen Mainz. Falls sich
keiner verletzt. Nächtle.


fechibaby
28. Dezember 2015 um 23:00  |  516442

@pathe

Du kannst mit Deinem Geld machen was Du willst!
Mit 45,- € kann man in Berlin aber mit Sicherheit schönere und bessere Sachen erleben, als bei einem Heimspiel der Hertha!!
In Berlin gibt es viele Menschen, die nicht so viel Geld haben bzw. verdienen.
Da sind selbst die relativ „billigen“ Preise bei Hertha schon zu teuer!
Wenn dann aber noch die günstigen Karten in der Marathonkurve nicht zu kaufen sind, da Hertha in den meisten Heimspielen diese Blöcke im Oberrang geschlossen lässt, kann ich sehr gut verstehen, dass nicht mehr Zuschauer zu den Heimspielen kommen!!


28. Dezember 2015 um 23:22  |  516443

#Turm..war nie und wird nie ne reine Hertha-oder Fussballkneipe sein 🙂
Und an unserem Stammtisch ist es zuweilen friedlich und lammfromm und manches mal laut und kontrovers. Aber man hat Respekt. Ich sehe durch kleine arrogante Attitüden keinerlei Nettiquette verletzt. Mag dieses allzu wehleidige und nicht ganz ehrliche Miteinander hier manchmal nicht so sehr. Was fehlt: ich (nur ich) sehe das so. ( wer denn sonst eigentlich?)
Tatort: bin seit Jahren nicht mehr dabei. Aber eines war der Tatort doch schon immer, seit den 70ern: Spielwiese für bekannte und aufstrebende Regisseure ( W. Staudte neben dem blutjungen Emmerich etc pp) , Autoren etc. Immer schon wurden irritierende Formen probiert. Nicht immer was für den Abonnement-Theaterbesucher..Deshalb eines der letzten, schützendswerten Kleinode der Zwanggebührensender..Was natürlich nicht davor schützt, auch mal Unsinn zu fabrizieren.
Die gespaltene Rsonanz, zeugt aber vielleicht eher für einen geglückten Tatort, denn nichts ist /für mich/nur mich/ besser als, ein polarisierender Auftritt..In diesen faden Zeiten.


Freddie
28. Dezember 2015 um 23:23  |  516444

Klar, als Nicht-Herthafan kann man für 45 € schöneres erleben als ein Hertha-Heimspiel. 😂

Und das Ruhrgebiet ist ja bekannt dafür, mehr Kohle zu haben 😂


Bakahoona
28. Dezember 2015 um 23:24  |  516445

Also wenn man die Zuschauereinnahmen zu steigern versucht, ist die Aussage man braucht Erfolg und Geld der einfache Weg und was viel Relevanter ist, ein nicht verfügbarer Weg. Sich Zuschauer durch Megatransfers zu erkaufen ist doch eine Milchmädchenrechnung, wenn man mal ehrlich ist und betrachter wie wenig Gewicht die Einnahmen, nach Kosten aus dem Zuschauerverkehr im Oly sind. 17 Heimspiele, davon lässt sich auch ausverkauft kein 40 Mio-Spieler finanzieren, geschweige denn ob das überhaupt in die Kaderphilosophie passt. Hertha muss um das Stadion zu füllen situationsgerecht agieren und da sieht es eben so aus, dass das Angebot die Nachfrage zum aktuellen Preis weit übersteigt. Preist runter, Produkt attraktiver gestalten, oder aussitzen in der Hoffnung die Tabellenplatzierung löst vorrübergehend ein strukturelles Problem, was uns seit den Neunzigern begleitet, vorher weiß ich nicht. Ich hab aber lieber ein mit Touristen und Sparfüchsen zum Billigpreis gefülltes Stadion, als die leeren Ränge, die es in noch zu vielen Spielen zu beklagen gibt.


Opa
28. Dezember 2015 um 23:42  |  516446

@pathe: Vor einem Kennenlernen mit mir hast Du ja gekniffen 😝

@Freddie: Genau. Pathologisch. Ich sollte das mal vom Arzt abklären lassen. Immer „nett“ hier.

Preetz‘ Aussage kann man als Ausdruck der Enttäuschung interpretieren, ich empfinde es im Grunde als nichts anderes als das Hoeness’sche „Scheißstimmung“-Gepolter oder um das mal zu adaptieren:

„Das halbleere Stadion, für das seid ihr doch zuständig und nicht wir. Es kann nicht sein, dass wir uns jahrelang den Arsch aufreißen und dann so kritisiert werden. Was glaubt ihr denn, wer ihr seid?“

Stimmung in der Arroganz Arena ist bis heute bescheiden, bei uns wird auch in Jahren noch das Stadion bei Gegnern wie Mainz kurz vor Weihnachten halb leer sein, ob Preetz nun seiner Enttäuschung Ausdruck verleiht. Poltern ist zugegebenermaßen nicht sein Ding, aber er adressiert seine Enttäuschung falsch. Dardai würde es vermutlich so ausdrücken:

„Klar sind wir enttäuscht, aber wir krempeln jetzt die Ärmel hoch und reißen uns den Arsch auf, dass die Zuschauer hier eine Supershow geboten bekommen und wir wissen, dass wir da in Vorleistung gehen müssen, von der Klofrau bis zum Kartenabreißer, vom Bierzapfer bis zum Ordner. Wir sind motiviert bis in die Haarspitzen und haben ein gemeinsamen Traum, hier in absehbarer Zeit jedes Spiel vor ausverkauftem Haus zu spielen. Dafür kämpfen wir!“

Ist für Dich nachvollziehbar, worauf ich da hinauswill, welche Auswirkungen kleine Änderungen der Kommunikation haben und wie wenig das mit einer beinahe boshaft unterstellten pathologischen Antipathie zu tun hat?


eigentlichnurleser
28. Dezember 2015 um 23:52  |  516447

@Freddie
Das der „Turm“ keine geschlossene Veranstaltung ist habe ich schon fast befürchtet ;). Mir ging es nur um den Zeitpunkt des „Stuhlkreises/Tisch-Runde/Stammtisches“. Glaube wir meinen das Gleiche. 😀 Danke!

@Blauer Montag
Ebenfalls Danke!

Im Prinzip hast Du Recht, mit „endloses Getöse“.
Aber was man nicht vergessen sollte das Blog-Artikel/Kommentare eine Eröffnung zur Diskussion ist, quasi das vorgegebene Gesprächsthema –
Nur eben niedergeschrieben und nicht verbal.
Das es welche gibt die nicht zu jedem „Ja und Amen“ sagen ist ganz normal – Gott sei Dank! Bringt auch ehrlich gesagt etwas mehr Farbe in die Kommentar“spalte“. 😉

Als „Gastgeber“ gebe ich aber auch klare, unmissverständliche Ansagen und befeuere sie nicht noch – Wenn ich mal ’nen schwierigen Gast habe und mir es nicht gefällt. 😉 Weißt schon: „Wie man es in den Wald ruft, so schallt es heraus“, „Der Ton macht die Musik“, … . Hamsterrad 😉


Freddie
28. Dezember 2015 um 23:52  |  516448

@opa
Ich muss doch den Titel als Prinz Boshaftigkeit verteidigen😉
Mit deinem letzten Post hast du es ja relativiert, bzw die Publikumsbeschimpfung weg gelassen und die Aussage des Langen als Entäuschung gedeutet. Da kann ich ja voll zustimmen. Auch wenn es dir ja egal sein kann 😉


Tojan
28. Dezember 2015 um 23:54  |  516449

ich meine, deine betrachtungen ganz gut zu verstehen @opa,
aber sie haben mmn einen entscheidenden fehler.

bei all deinen aussagen über personen, problematiken und sachverhalte legst du wunderbar deine eigene sichtweise dar, verpasst es aber immerzu, dich in die sicht- und arbeitsweise deiner gegner oder der kritisierten personen einzuarbeiten.

nehmen wir das beispiel bruchhagen. woher willst du wissen, wie er intern für oder gegen RB gearbeitet hat? das problem wäre, wenn er sich öffentlich klar positioniert hätte, dass er dann sofort verbrannt , vermutlich zum rücktritt gezwungen worden und dafür noch ein RB-mann mehr bei der DFL gelandet wäre. als offizieller in solcher position kannst du ganz einfach bei der heutige presse und anwaltschaft keine klaren aussagen mehr tätigen, ohne dass es dir im halse umgedreht wird.


monitor
28. Dezember 2015 um 23:58  |  516450

#Stadionbesuch

Nach einigen eher nicht so erfreulichen Erlebnissen im Oly war ich ja gegen Mainz mal wieder da. Auch wenn @ursula daraus eine wochenlange Kampagne meinerseits zu sehen glaubte, gab es für mich eigentlich nur einen Kritikpunkt, nämlich die Preispolitik.
Den Preis für eine Karte desselben Platzes innerhalb einer Woche von 35 auf über 55 Euro zu steigern ist unseriös. Das war auch die Kernaussage meiner Beiträge.
Solche Preispolitik ist fahrlässig!

Der Besuch an sich war sehr angenehm, nicht nur weil Hertha gewann, sondern auch weil WC/Getränke/ Freundlichkeit des Personals/ auch Sicherheitspersonal! bei einem Fußballfan nichts zu wünschen übrig ließ.

Das Stadion ist auch nicht zugiger oder ungemütlicher als andere Betonschüsseln.

Meine Freunde und ich wollen das gern wiederholen, aber ich erwarte eine transparente Preispolitik. Es kann doch nicht sein, das zwischen Dienstag und Donnerstag 20 Euro Differenz zu meinem Ungunsten liegen! 😈


fechibaby
29. Dezember 2015 um 0:02  |  516451

@freddie 28. Dezember 2015 um 23:23

Dein Kommentar ist sowas von daneben!
Du kannst einem echt leid tun, meine Aussagen NICHT zu verstehen!

Nach mehreren Tagen hatte ich heute Lust, hier im Blog zu lesen.

Den heutigen Beitrag von @Polyvalenz zu den Zuschauerzahlen fand ich interessant.
Deshalb habe ich im Bezug zum Heimspiel gegen den BVB hier auch geantwortet.

@Pathe und Du @freddie haben es aber leider wegen Eurer blau-weißen Brille nicht verstanden, was ich meinte.
EGAL!!

Ich bin jetzt erst einmal wieder weg, da ich zur Zeit ganz andere wichtige Sachen zu erledigen habe.
Nach dem schönen Weihnachtsfest ist gestern morgen meine Mutter unerwartet verstorben.
Da habe ich jetzt ganz andere Sorgen.
Ich wollte mich hier nur ein wenig ablenken.
Aber ihr schießt gleich wieder gegen meine Kommentare.

In Berlin gibt es so viele Personen, die sich ein Besuch eines Herthaspiels nicht leisten können!!
Wenn Ihr das nicht verstehen wollt, dann tut ihr mir leid.


monitor
29. Dezember 2015 um 0:09  |  516452

Immer wieder gerne neu aufgewärmt.
Früher kam man ab der zweiten Hälfte umsonst rein.
Dann wäre der Oberring in HZ II voller als normalerweise, wenn es gerade gut läuft. Wenn Hertha gewinnt, kommt die Kohle über den Imbißverkauf zum Teil herein, anstatt über den Kartenerlös.
Ist wohl nicht zeitgemäß. Was nicht in die Zeit paßt ist zum Scheitern verurteilt. Na denn….

Aber da könnten viele Geschmack an einer ganzen Spielzeit mit vollem Eintritt finden! 😉


Opa
29. Dezember 2015 um 0:15  |  516453

@fechi: Mein aufrichtiges Beileid. Ich wünsche Dir und Deinen Lieben die Kraft, die bevorstehende schwere Trauerzeit zu überstehen. Wo ein Ende ist, ist auch immer ein Anfang. Ich freue mich, Dich trotz aller Kontroversen bald wieder hier lesen zu dürfen.

@Freddie: Wieso und was sollte es mir egal sein?

@Tojan: Bleiben wir bei Deinem Beispiel: Wenn ich in einem Gremium wie dem Vorstand des kommerziellen Verbands bin und dieser Verband eine Entscheidung trifft, die mir komplett gegen den Strich geht, dann kann man zwar abwägen, ob man dennoch im Gremium bleibt, um anderweitig Interessen zu sichern, aber dann sollte man hinterher vielleicht etwas leiser über die Entscheidungen jammern, die man nun mal mitzuverantworten hat. Ich wäre mir zudem sicher, dass Heribert Bruchhagen meine Anmerkungen mit einem verschmitzten Lächeln zur Kenntnis genommen, eine gute Replik gegeben hätte und der Hilfe der hier mit fletschenden Zähnen auftretenden, selbsternannten „Anwälte“ nicht angwiesen wäre.

Die Schärfe kommt vielleicht auch deshalb in die Debatte, weil Bruchhagens Aussage hier ja nicht einfach so platziert wurde. Es ist bestimmten Personen durchaus daran gelegen, die öffentliche Meinung dahingehend zu bewegen, dass möglichst bald 50+1 fällt, welches ja tatsächlich ein Wettbewerbsnachteil ist. Für mich ist 50+1 aber der heilige Gral, den ich nicht einfach mal so vom Tisch wischen lasse, weder von Bruchhagen noch von Uwe Bremer. Im Gegenteil: Ich weiß nicht, weshalb man da nicht wieder hinkommen könnte. Mit entsprechenden Übergangsfristen ließe sich das doch durchaus (mit Ausnahme von Bayer) wiederherstellen. Nicht widerstandsfrei und sicher sehr ambitioniert, ich finde es einfach nur schrecklich einfallslos wie durchsichtig zu glauben, dass die Probleme der Traditionsvereine mit einem Wisch vom Tisch wären, wenn 50+1 fiele. Mal angenommen, die von Bruchhagen angesprochenen Vereine dürften „ungehemmt“ auf Investorensuche gehen, wer soll denn daran glauben, dass dies zu einer Wettbewerbsverbesserung führen würde? Bei all den krummen Dingern, die da sonst noch laufen wie z.B. die weiterhin versteckte Finanzierung von Golfsburg durch Zulieferer. Bruchhagen verkauft sich erfolgreich als Volkstribun, in Wahrheit sägt aber auch er am Ast, auf dem zumindest ich noch zu sitzen glaube.

@Monitor:
a) Stadionerlebnis: Darf man fragen, wo Du gesessen und gegessen hast?
b) Zur Idee des freien Eintritts zur zweiten Halbzeit:
Unkonventionell und sicher aus einer Vielzahl von Gründen (DFL Auflagen, Sicherheitsauflagen etc.) kaum darstellbar, aber sehr charmant, weil sehr oldschool und sehr sozial. Von mir dazu ein 👍


Herthas Seuchenvojel
29. Dezember 2015 um 0:16  |  516454

@Fechi:

mein Beileid
der Zeitpunkt ist nie der Richtige, aber zur Festzeit schmerzt es noch mehr


kczyk
29. Dezember 2015 um 0:22  |  516455

„… “Wem gehört heute der Fußball: den Vereinen, den Verbänden oder den Fans? …“

*denkt
man könnte auch die frage stellen, wem die welt gehört.

fußball – ehemals das spiel des proletariats, der arbeiter, des pöbels.
der ‚mann von welt‘ spielte golf oder tennis, in england war es cricket oder polo. der ‚mann von welt‘ mied die fußballstadien dieser welt wie jungfrauen entbindungskliniken.
die fußballverbände haben in jahrzehnten gezielter lobbyarbeit aus ihrem sport das gemacht, was es heute repräsentiert – die stehplätze in den stadien mussten vip-logen weichen, schließlich sind wir wer.

geld schießt tore.
es wurde den fans eingeimpft, dass, soll seine mannschaft, sein verein dauerhaft erfolgreich sein, einfach nur mehr geld benötigt wird. alle fußballmanager haben dies laut trompetet. schließlich musste auch der letzte fan davon überzeugt werden, der letzte kritiker übertönt werden.
es hieß: wir brauchen sehr gute spieler – und die sind natürlich teurer als nur gute, durchschnittliche spieler.
so wurde eine perfide spirale in gang gesetzt.
und heute glauben alle entscheidungsräger, diese zunehmend schneller sich drehende spirale nicht mehr aufhalten zu können. sie wird sogar noch befeuert.
sind die 100 millionen ablöse für einen spieler schon gerissen ?
wann werden die 150 millionen aufgerufen ?
es soll sogar einen spieler geben, dessen vertragliche ausstiegsklausel mit ca.1 milliarde vertraglich vereinbart wurde. ok. letzteres mag eine jouralisten-ente gewesen sein.
doch es zeigt, wohin der weg führt.

spielergehälter zwischen 8 und 10 millionen jährlich sind keine seltenheit mehr.
Bereits im durchschnittlichen qualitätsbereich werden jahresgehälter bezahlt, die ein durchschnittlicher arbeitnehmer in seiem arbeitsleben nicht verdient.
und dann gibt es manager die sich fragen, wie sie noch mehr zuschauer in die stadien bekommen. zuschauer, deren jahreseinkommen zwischen 20.000 und 40.000 euro liegt.
und oft wird in den 90 minuten eines spiels doch nur hausmannskost geboten. den zuschauern wird nicht selten eine leistung dargeboten, mit der – würden sie mit dieser ihren job erledigen – ein jeder zuschauer seinen job verlieren würden.
und diese zuschauer sollen doch bitte jeder auch noch ein sky-abo kaufen.
schließlich muss das event bezahlt werden.


Ursula
29. Dezember 2015 um 0:22  |  516456

Tut mir sehr leid @ fechi.

Mein Beileid.

Die anderen Beiträge belasse
ich mal als „ungelesen“…


monitor
29. Dezember 2015 um 0:24  |  516457

@opa
Block M.4 Reihe 39 1-6
Und wir durften durch die unmittelbare Ausgangsmöglichkeit durch die Logenzugänge durch, um auf direktem Weg zum WC/Getränkestand zu kommen.
Auf dem Rückweg machte mir der Security Mitarbeiter die Tür auf, weil meine Hände mit 4 Bier voll waren! 🙂
Wir waren alle der Meinung, für 35 €/ pro Platz machen wir das öfter!


Freddie
29. Dezember 2015 um 0:31  |  516458

@fechi
Mein aufrichtiges Beileid! Kann ich nachvollziehen, insbesondere da ich auf ähnliche Nachrichten fast warten kann.
Gibt aber keinen Grund für mich, meine Beiträge in Bezug auf Fußball im Allgemeinen und Hertha im Besonderen zu ändern , insbesondere wenn du anders Denkenden eine blau-weiße Brille unterstellst. Bissl dünn in der Argumentation


monitor
29. Dezember 2015 um 0:34  |  516459

@kczyk
Du hast völlig recht.

Das einzige was dagegen helfen würde, wäre unser Verzicht. Das ist aber das einzige, worauf wir verzichten wollen! ;-


monitor
29. Dezember 2015 um 0:38  |  516460

In unserer Gesellschaft haben sich die Kräfte durchgesetzt, die dem Kapital keine Grenzen mehr setzen wollen.
Da bedarf es schon einer mittleren bis großen Katastrophe um das zurückzudrängen.
Fußball ist da das allerletzte Problem.


Exil-Schorfheider
29. Dezember 2015 um 0:39  |  516461

@fechi

Mein aufrichtiges Beileid.
Habe die Situation letztes Silvester und dieses Jahr Ostern gehabt.

Nichtsdestotrotz sind die Aussagen von @freddie und @pathe dahingehend korrekt, dass in Dortmund noch höhere Preise genommen werden und auch die soziale Situatiön nicht besser als in Berlin ist. Darauf hast Du Dich ja schließlich berufen, aber die Antworten als blau-weiße Brille diskreditiert.


Opa
29. Dezember 2015 um 0:44  |  516462

@kczyk: Sehr interessante Gedanken und gute Denkanstöße 👍

Eine mitspielende Gruppe hast Du aber ausgeklammert: Was ist mit den „Journalisten“, die den Fans gerade einzureden versuchen, sie seien eh nur noch Konsumenten eines „Entertainmentprodukts“ und je eher sie sich daran gewöhnen umso besser. Sicher eine der Ursachen für den Konflikt zwischen Uwe und mir, dass ich dieses Spiel nicht mitspielen mag.

Und wer sagt, dass das ewig so weitergehen muss? Sind Fans in – sagen wir mal – Dänemark unglücklicher? Fiebern die mit ihrem Verein weniger mit, obwohl da nur ein Bruchteil dessen ausgegeben wird, was bei uns aus dem Fenster geschmissen wird?

Du hast das Mißverhältnis von verfügbaren Einkommen und Vorstellungen der Liga gut beschrieben. Schon heute stellen die für Fußball aufgewandten Ressourcen (Geld, aber auch Zeit) ein Konfliktpotential dar. Die Frage ist: Wann ist der Bogen überspannt? Die Antwort darauf dürfte so individuell und heterogen sein wie es die Fans sind.


Ursula
29. Dezember 2015 um 0:49  |  516463

…und im Tagesspiegel hat dieser
User um 0:24 Uhr den Eindruck
vermittelt, dass ER Mitglied und
„blau-weißes“ Blut in den Adern
hätte…

…und nun möchte ER den Stadion-
Besuch für 35 € pro Platz, öfter machen…

Du gute Güte!

„WIR“ gehen seit 100 Jahren bei Wind
und Wetter, ohne zu klagen, in` s OLY
und schreiben noch über diesen „Fußball“,
der nicht immer erbaulich war…

… in einem Hertha-Blog, Fußball-Blog!

Welten!!! „Dumme“ Welten! Tja…

Watten netter Blogger…..


kczyk
29. Dezember 2015 um 1:03  |  516464

@opa – ich habe lediglich versucht, der vorangestellten frage eine antwort zu erarbeiten.
die welt gehört dem geld.
somit auch der fußball.
gerade aus jenem grund sollte man vereinen wie vw wolfsburg, bayer leverkusen, auch RB leipzig und 1899 SAP nicht weiterhin kritisch begegnen. niemand käme auf die idee, dies mit adidas-audi münchen zu tun.
die welt dreht sich. doch nicht jeder fußballfan dreht sich mit.


monitor
29. Dezember 2015 um 1:05  |  516465

@opa 0:44
Ich finde Dich nicht immer gut, aber immer bemerkenswert und ich schätze die konträre Seite die Du hier immer wiedergibst.

Aber Dein benannter Beitrag 0:44 ist genial.
Der Fan getrieben durch die Medien und den Verantwortlichen im Fußball glaubt mehr Geld ist völlig okay, zahlt, aber vergißt, das es auch weit weniger sein könnte, wenn sich die Fußballmonopolisten nicht so sicher sein könnten, daß ihre Erwartungen befriedigt werden.

Da müßte der Journalismus eingreifen. Kann er aber wohl wegen der Übermacht von Sky nicht. Kann man nur hoffen, daß es mal eine neue Intervention gibt, wenn es wieder mal die Amis sind haben wir hier allerdings bald deren Verhältnisse. Auch nicht gut!


Ursula
29. Dezember 2015 um 1:05  |  516466

…und ein ANDERER mit einfachen
Worten, um 0:22 VIELES richtig formuliert….

Nu abba!


pathe
29. Dezember 2015 um 1:09  |  516467

@Opa
Wir lernen uns schon noch früh genug kennen… 😉


Tojan
29. Dezember 2015 um 1:15  |  516468

im fußball baut sich gerade eine wunderschöne blase auf, nur eine frage der zeit, bis die platzt. denn wenn man den fußball der breiten masse wegnimmt, wir er eben bald für diese nicht mehr interessant sein und so gibt sie auch nichts mehr dafür aus. dann brechen auf einen schlag die einnahmen weg und die investoren-clubs habens dann am schwersten weil sie dann eben nicht mehr ihre werbewirkung haben und dementsprechend nicht mehr subventioniert werden. livespiele im tv brauch ich persönlich nicht, da gibt es viele andere sportarten, die über die spielzeit gesehn mehr unterhaltungswert haben, aber in kombination mit dem stadionerlebnis ist fußball für mich unschlagbar.

zu den zuschauern im stadion: als direktes einnahmepotential sind sie sicherlich nicht sonderlich relevant, dennoch sind es gerade die stadien und die fans mit denen sich viele große vereine vermarkten. dazu kommt, dass die zuschauermengen im stadion als einziges im gegensatz zum fernsehn eine klar definierte zahl bieten, an denen sponsoren, investoren und sonstige partner ihre vermarktungmöglichkeiten direkt abschätzen können. schon deshalb ist es traurig, dass man weiter die nicht funktioierende preispolitik betreibt und mines wissens nach auch kaum noch freikarten verteilt (und wenn dann auch nur für aufmerksamkeitserregende personengruppen) meine erste richtige stadionsaison 08/09 wurde damals durch einige freikarten ermöglicht und gerade die stadienbesuche haben meine beziehung zur hertha erst so richtig aufleben lassen, bisweilen soweit, dass ich meine erste dauerkarte in der 2. liga hatte. da verschenkt man sich viel potential.


eigentlichnurleser
29. Dezember 2015 um 1:20  |  516469

@fechibaby
Von mir ein mitfühlendes Beileid.

@Apo
Haste Recht, Respekt würde hier manchmal nicht schaden.

„…arrogante Attitüden…“
Mein persönliches Arrogant-Empfinden 😉
Falls meine Äußerung betr. „Arroganz zwischen Zeilen“ gemeint ist,
damit ist auf keinen Fall das charakterliche gemeint!
Würden mir die Artikel vom Uwe, Opa und Co. nicht gefallen,
würde ich hier nicht lesen und kommentieren. 😉
Bspw. sind die Foren „überhaupt nicht meins“ – Für mein persönliches Empfinden zu viel „schwarz und weiß“ und zu wenig grau.

@ Opa
Meine „Hood“!? Da wo ich herkomme heißt das „Kiez“ ! 😉
Aber „OK/Ja“ soweit, „demnächst“ ist zeitlich gebunden das kann ich nicht versprechen. 😉 Kneipentechnisch bin ich aber überfragt.

Mein Zettel für 2016
– Bierchen im Turm
– Bierchen/Fußpilz Opa


monitor
29. Dezember 2015 um 1:21  |  516470

Gibt es irgendeinen netten Menschen der @ursula vor sich selber schützen kann:

“ Ursula
29. Dezember 2015 um 0:49 | 516463

…und im Tagesspiegel hat dieser
User um 0:24 Uhr den Eindruck
vermittelt, dass ER Mitglied und
“blau-weißes” Blut in den Adern
hätte…

…und nun möchte ER den Stadion-
Besuch für 35 € pro Platz, öfter machen…

Du gute Güte!

“WIR” gehen seit 100 Jahren bei Wind
und Wetter, ohne zu klagen, in` s OLY
und schreiben noch über diesen “Fußball”,
der nicht immer erbaulich war…

… in einem Hertha-Blog, Fußball-Blog!

Welten!!! “Dumme” Welten! Tja…

Watten netter Blogger…..“

Ich habe noch nie den Eindruck vermittelt irgendwo Mitglied zu sein. Schon gar nicht 0:24 im Tagesspiegel.
Das @ursula nebst „Wir“ seit 100 Jahren ins Stadion geht macht deutlich, daß ihm schon aus biologischen Gründen der Bezug zur Realität fehlen könnte. Ersehen konnte man den Realitätsbezug auch seiner Beiträge kaum.
Mag er dennoch hier seinem Vergnügen teilhaft sein, aber bitte nicht auf anderer Leute Kosten.


polyvalenz
29. Dezember 2015 um 1:29  |  516471

@pathe

„Warum sollte Hertha BSC gegen die Spitzenmannschaft Borussia Dortmund nicht 45 Euro für einen Kurvenplatz nehmen, wenn die Dortmunder gegen den Abstiegskandidaten Frankfurt für einen vergleichbaren Platz noch mehr aufrufen? In Berlin ist das also zu teuer, aber in Dortmund nicht? Verstehe ich nicht…“

Grundsätzlich finde ich 45 Euro für einen Platz dieser Kategorie zu viel. Warum aber sollen wir uns an den Preisen des BVB orientieren? Immerhin spielt Dortmund in jeder Hinsicht in einer anderen Liga als wir – außer sportlich gesehen natürlich 😉
Kann man die Ausgangslagen tatsächlich miteinander vergleichen?
Dortmund mit seinen national nahezu immer ausverkauften Spielen und einer Nachfrage die regelmäßig das Angebot übersteigt. Sicher, der Boom der letzten Jahre ist abgeflaut (Details dazu sind mMn sehr spannend, führt an der Stelle aber zu weit…) und dennoch finde ich den Gedankengang „Wenn die das machen, warum sollten wir nicht auch“ nicht gelungen.
Vielleicht habe ich dich missverstanden, jedenfalls kann ich Dir an dieser Stelle nicht folgen. Vielleicht magst Du dazu noch etwas sagen, würde ungern damit abbrechen. Ich finde es ausgesprochen wichtig (Tages-)Kartenpreise, auch als DK-Inhaber, im Blick zu behalten und darüber zu diskutieren. Manchmal sagen sie viel aus, manchmal weniger. Oft stehen sie in meinen Augen symbolisch für die Entwicklungen eines Vereins oder einer Liga. Preisveränderungen in geringem Rahmen machen den Kohl selten fett, bringen aber meist eine Symbolwirkung mit sich.


monitor
29. Dezember 2015 um 1:42  |  516472

@polyvalenz

Möchte Hertha eine große Kulisse oder maximale Einnahmen. Das ist die Frage Nummer Eins.
Sind hohe Preise die Lösung für hohe Einnahmen oder würde die große Kulisse das im Vorbeigehen genieren. Frage Nummer Zwei!

Für das Image eines Vereins ist ein volles Stadion wichtiger, als die Rechnung Security vs. Einnahmen. Die Attraktivität von Hertha hängt eben auch von den Stadionbildern und den Zuschauerquoten ab. Gerade wenn man an Asien denkt.

Für mich und viele andere gibt es eine finanzielle Schmerzgrenze. Die darf man nicht unterschätzen.
Wenn ich erstmal im Oly drin bin, gebe ich meistens mehr aus, als ich vorhatte. Die Hemmschwelle ist immer der Eintrittspreis.


pathe
29. Dezember 2015 um 1:55  |  516473

@polyvalenz

Gerne!

Mein Vergleich ging dahin, dass man beim BVB für vergleichbare Plätze OHNE Topzuschlag mehr bezahlt, als im Oly MIT Topzuschlag. Ich will nicht wissen, was der Platz, den ich im Westfalenstadion innehatte, gegen Bayern oder Schalke kostet. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Tickets in Berlin bei Spielen gegen denselben Gegner doch erheblich billiger sind als in Dortmund. Könnte ich jetzt googeln, habe ich aber keine Lust dazu.

Dass Eintrittskarten zu Fußballspielen in Deutschland außerhalb der Fankurven grundsätzlich sehr/zu teuer sind, bestreite ich nicht.
Mir persönlich war es aber 48 Euro wert, BVB-Frankfurt zu sehen. Allerdings schaue ich, da ich in Brasilien lebe, derzeit auch nur sehr wenige Spiele im Stadion.

Ab der nächsten Saison werde ich ja wieder in Berlin leben. Und da werde ich mir für die Heimspiele natürlich eine Dauerkarte kaufen. Das halbiert fast die Eintrittspreise, wenn man Mitglied ist. Da bleibt dann noch Geld übrig, um die anderen Attraktionen Berlins genießen zu können.


pathe
29. Dezember 2015 um 2:01  |  516474

R. I. P. Lemmy Kilmister…


apollinaris
29. Dezember 2015 um 2:02  |  516475

@ nurleser..alles tutti😉
@ Fechi…es ist grausam, die Mutter zu verlieren. Warum du @ freddi da mitreinziehst, verstehe ich nicht und finde es recht gemein. Das gehört nicht zusammen.
@ Opa..in der Sache 0:22 bin ich da bei dir..wird dich sicher nicht überraschen, nur glaube ich nicht, das wir, die Fussabllmacht und Fußballnation, die Fußball als…ach, ich las das alles mal..Was ich sagen möchte: Dein Beitrag ist für mich deshalb nicht genial, weil Dänemark, Schottland, Belgien, Polen etc nun wahrlich nicht mit dem Fussball- und Wirtschaftsriesen Deutschland vergleichbar ist.
@ Monitor: in diesem Fall, sind mir amerikanische Verhältnisse deutlich lieber unsere CL..die ja alles niederwalzt.
Wenn @ bremer uns immer wieder vergegenwärtigt, dass Fußball, Profifussball primär nicht dem Sport zuzuordnen ist, sondern sich als Teil der Unterhaltungsindustrie versteht…ist das ja nicht eine pöhse Tour vom nerdigen Journalisten, uns den Kopf zu waschen,- sondern zutreffende, nicht wertende Zustandsbeschreibung


monitor
29. Dezember 2015 um 2:23  |  516476

@pathe
Echt? (:-


pathe
29. Dezember 2015 um 2:31  |  516477

@monitor
Leider… Steht auch schon auf der FB-Seite von Motörhead.
https://www.youtube.com/watch?v=GlecTBevmzc


eigentlichnurleser
29. Dezember 2015 um 2:43  |  516478

# Lemmy

Tatsache, „…am 28.12…wegen Krebs…“ . :O


James
29. Dezember 2015 um 7:42  |  516479

Puuh Lemmy, da werde ich wehmütig.
Auch wenn es die Nachbarn weckt..
Hear it loud!!
https://www.youtube.com/watch?v=0GI7LrSHYaU


Kiko
29. Dezember 2015 um 9:38  |  516480

@immer Hertha Gemeinde

Ist da was dran an dem Gerücht?

Transfer-News: @HerthaBSC will zur Rückrunde Sinan Kurt vom @FCBayern holen @SPORTBILD

Bereits der „kicker“ meldete gestern, Sinan #Kurt stehe vor einer Leihe innerhalb der Liga. twitter.com/cfbayern/statu… #FCB


Opa
29. Dezember 2015 um 9:59  |  516481

@Apo: Na klar kann man Dänemark fußballtechnisch nicht mit Deutschland vergleichen. Deutschlands „Fußballriesentum“ ist aber niemals auf irre viel Geld aufgebaut gewesen, sondern auf „deutschen Tugenden“. Und es spielt fürs Fußballerlebnis m.E. auch keine Rolle, denn die von mir gestellten Fragen waren:

Sind Fans in – sagen wir mal – Dänemark unglücklicher?

Fiebern die mit ihrem Verein weniger mit, obwohl da nur ein Bruchteil dessen ausgegeben wird, was bei uns aus dem Fenster geschmissen wird?

Oder lass es mich mal so ausdrücken: Welche Rahmenbedingungen müsste man ändern, um die Verhältnisse „gesund“ zu gestalten? Wie kann man echtes financial fairplay umsetzen? Noch reden wir ja über eine Sportart und eben nicht über ein reines Entertainmentprodukt. Ich habe jedenfalls noch nicht den Glauben aufgegeben, dass sich das noch regulieren lässt. Ich gehe sogar weiter, es MUSS reguliert werden. Die spanischen Clubs haben über 400 Mio. € nur an Steuerschulden (!) aufgebaut. Wieso dürfen die noch in den europäischen Wettbewerben antreten, während bei uns Vereinen wegen nicht funktionierender Händetrocknern die Lizenz entzogen wird? Die Premier League geht an dem vielen Geld gerade zugrunde. Die schiwmmen auf Einnahmeseite zwar im Geld, da bleibt nur nichts übrig, weil die für Transfers Kohle raushauen, dass einem schlecht wird. Transferminus über eine Milliarde Euro! Bezahlen muss das der Fernsehzuschauer mit 100 € Abo. Bezahlen muss das der Stadiongänger mit 62 Pfund für das Gästeticket oder 1000 Pfund für eine Dauerkarte, der zudem Dienstag nachmittag dafür ins Stadion muss. Das sind die Verhältnisse in den „gelobten Ländern“. Wer das auch für Deutschland anstrebt und dieser Entwicklung Vorschub leistet, versündigt sich am deutschen Fußball und hat daher auch nur übersichtlich viel Mitgefühl verdient.

Wir müssen uns nicht dem Schicksal ergeben, wie einige es uns einzureden gedenken, mit denen ich immer wieder mal aneinander gerate. Vermutlich vor allem deshalb, weil sie sich ertappt fühlen.


Pflaume09
29. Dezember 2015 um 10:22  |  516482

#Zuschauerzahl #Eintrittspreise
Dauerkarten haben wir als Familie (6 Personen) nicht, da wir schon vor der Saison wissen, dass aufgrund von Terminkollisionen maximal 1/3 der Heimspiele besucht werden könnten. Zu Studentenzeiten (Ende der 90er) hatte ich immer eine Dauerkarte.
Wenn ich dann als Familie oder mit Teilen meiner Familie zu den verbleibenden Spielen gehen möchte, müsste ich so viel bezahlen, dass ich das nur bei besonderen Ticketangeboten tue. Weil ich mir das nicht leisten möchte. Von dem was ich durch nicht hingehen spare, kann ich jahrelang Sky abbonnieren.
Ich finde es gibt zu wenig Flexibilität bei der Preisgestaltung und bei Ticketverkauf.


flötentoni
29. Dezember 2015 um 10:29  |  516483

Grad aufgewacht und schon der tag im arsch.
RIP Lemmy
https://m.youtube.com/watch?v=1iwC2QljLn4


Herthas Seuchenvojel
29. Dezember 2015 um 10:31  |  516484

wo sind die Sodbrenntabletten, ich kriege schon wieder erheblich Bauchgrummeln 😀

1. spanische Schulden sind völlig nebensächlich, solange die Vereine liquide sind
wer ein Häuschen sein „wirklich“ eigen nennt, kriegt bei der Bank auch jede Menge Kredit, nur sollten sie nie den Häuschenwert überschreiten
und da ist bei Real & Co noch jede Menge Vereinseigentum vorhanden
wenn der spanische Staat pennt und seine Steuereintreiber gemütliches Vorrentnertum gönnt, ist das nicht unser Problem
hier ist D, hier herrscht Zucht und Ordnung, jawoll Herr General Schäuble

2. was die marginalen Stadioneinnahmen mit Fernseheinnahmen zu tun haben sollen, erschließt sich mir nicht
wir rechnen hier schon bei Hertha regelmäßig alle 2 Wochen die Differenzen von Ligaplatzierung zu zusätzlichen Stadionzuschauern heraus (danke @hurdie)
dafür ist die Schere schon viel zu weit auseinander und England demnächst noch ein Vielfaches
Fazit: :roll:

3. hatte ich hier mal vor ca. 2 Monaten einen schönen Link der FAZ reingestellt, in dem klargestellt wurde, daß der englischen Liga das viele Geld demnächst unangenehm vor die Füße fällt
lesen sollte man schon (können)
auf deutsch (hoffentlich beherrschend in Wort und Schrift) stand da inhaltlich:
man mag zwar jeden Spieler wunschgemäß holen und bezahlen können, aber nicht jeder schlägt ein wie gewollt, nicht jeder bleibt kerngesund und nicht jeder passt zu jedem System und jedem Trainer
Problempunkt: wenn man so derart die Preise versaut, wird man diese auf dem Rest des Kontinents nicht mehr los
und: die Spieler werden sich hüten, vorzeitige Vertragsauflösungen einzugehen und ihren Sold schön teuer bis Vertragsende einheimsen
oder es hagelt sauteure Abfindungszahlungen in Höhen, die dem genervten immerwiederPreetzvordieFüßespuckankläger schwindlich werden lassen dürfen

warten wir’s ab, ich bin da ganz gelassen, englische Talente sollten schnell umschulen auf andere Sportarten, weil Chancen sehen die so schnell nie wieder


polyvalenz
29. Dezember 2015 um 10:33  |  516485

@pathe
„Mein Vergleich ging dahin, dass man beim BVB für vergleichbare Plätze OHNE Topzuschlag mehr bezahlt, als im Oly MIT Topzuschlag. Ich will nicht wissen, was der Platz, den ich im Westfalenstadion innehatte, gegen Bayern oder Schalke kostet. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Tickets in Berlin bei Spielen gegen denselben Gegner doch erheblich billiger sind als in Dortmund.“

Wie zuvor von mir erwähnt, schwierig die beiden Situationen zu vergleichen, die Preisstrukturen von Hertha und dem BVB ähneln sich jedoch auf eine gewisse Weise. In Dortmund zahlst Du immer die gleichen hohen Preise, gegen Bayern und Gelsenkirchen zahlst Du 20% mehr. Bei Hertha hast Du fast immer Kategorie zwei, außer gegen Bayern und den BVB – in diesem Jahr wird es gegen Augsburg vergleichsweise günstig.
In Dortmund musst Du vor allem nehmen was Du kriegen kannst und hier kannst Du es dir fast beliebig bequem in unserem weiten Rund machen.

„Dass Eintrittskarten zu Fußballspielen in Deutschland außerhalb der Fankurven grundsätzlich sehr/zu teuer sind, bestreite ich nicht.
Mir persönlich war es aber 48 Euro wert, BVB-Frankfurt zu sehen.“

Auch ich habe mal die Chance ergriffen und mir ein Spiel des BVB im internationalen Wettbewerb von der Gegentribüne aus angesehen, ist auch recht teuer gewesen. Trotzdem hat es sich für mich gelohnt, auf Dauer wäre es aber einfach zu teuer.


kczyk
29. Dezember 2015 um 11:45  |  516486

mit der ersten werbetafel im stadion hat alles begonnen.
zu jener zeit war fußball die lok, und werbung der tender.
gegenwärtig ist werbung die lok und die begeisterung sitzt im tender.
der wirtschaft geht es doch nur um profit.
die sportart ist austauschbar. bestes beispiel bietet RedBull. finanziert wird alles, was ein event verspricht und leute in massen anzieht. zuvor aber muss eine begeisterung aufgebaut werden.
ein weiteres beispiel bietet bayern münchen mit der neu aufgebauten mannschaft im basketball.

in berlin verteilt sich die begeistung der masse auf viele stadien und bühnen – und das ist gut so.
sollte Hertha weiterhin begeisternden fußball bieten, werden die massen schon zwangsläufig ins stadion strömen. denn ein jeder fußballfan ist ein eventfan.
schließlich gilt der alte grundsatz, dass massen die masse anzieht. nur so konnte der bauernverein in münchen zu deutschlands größtem fußballverein sich entickeln


Traumtänzer
29. Dezember 2015 um 11:48  |  516487

@Pflaume09 am 29. Dezember 2015 um 10:22
Danke für deinen Beitrag. Finde ich einen interessanten Hinweis aus der gelebten Praxis!


Flämingkurier
29. Dezember 2015 um 11:49  |  516488

Ich habe neben den internationalen Auftritten von Hertha auch schon Liga Spiele in Dänemark gesehen und ich denke behaupten zu dürfen das die Fans in Dänemark vielleicht keinen besseren fussball sehen aber das ganze drumherum ist deutlich angenehmer als in unseren event Schüsseln. Ist halt wie fussball früher wo es um den Sport geht und nicht um das Produkt fussball ☺


Freddie
29. Dezember 2015 um 11:50  |  516489

Gerüchte:

Änis soll bei H96 im Gespräch sein


dewm
29. Dezember 2015 um 12:02  |  516490

@Gerüchte:

Und ein Kurt aus Bayern könnte dafür kommen…


Slongbo
29. Dezember 2015 um 12:10  |  516492

Danke für den Hinweis mit Änis. Kurt klngt interessant, auch wenn sich ja das Karussel bei Hertha nicht drehen sollte.

Aber Preetz ruhige Hand und geschicktes Verhandlungsgebaren sind wirklich tolle neue Eigenschaften für den Verein.

Kurt müsste man, wie ich lese, erst Mal wieder aufbauen – oder explodiert er wie Ibi?

Spielt er links? Oder auch zentral? Was bedeutet das für Schieber? Wie geht ihm überhaupt? Was sagen die Taktiker hier?

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/1-bundesliga/2015-16/bayern-muenchen-14/67059/spieler_kurt-sinan.html


Opa
29. Dezember 2015 um 12:11  |  516493

Änis weg? Oh, wie wär‘ das schön 😁


29. Dezember 2015 um 12:22  |  516494

ÄBH weg uund dafür Kurt kling vielversprechende.

Ist Kurt nicht LM? das würde ja passen.

Talent hat er reichlich…..und Pal und Rainer werden ihm den Kopf schon zurechtrücken 😀


Opa
29. Dezember 2015 um 12:25  |  516495

Talent hatten „honorige“ Ex-Bayern wie Lell oder Ottl auch *duckwech*


waidmann2
29. Dezember 2015 um 12:33  |  516496

#kurt sinan
dann wird es ja nicht mehr lange bis zur Boulevard Headline dauern:
„Hier kommt Kurt!“

könnte – gerade wenn Änis geht – Sinn machen.


29. Dezember 2015 um 12:34  |  516497

@Opa

Ja….endlich kannste wieder wasser in den Wein giessen.

Weiser hat auch Talent, Deisler hatte auch Talent………


waidmann2
29. Dezember 2015 um 12:34  |  516498

na Opa, haarlose Suppe is noch so Deins …? 🙂


apollinaris
29. Dezember 2015 um 12:36  |  516499

@ Opa..entweder schreibe ich es ellenlang oder ich wiederhole es noch mal ganz kurz : ich glaube nicht daran, das der deutsche Fußballfan das Produkt Profifussball verändern wird: viel zu viele Menschen verdienen in unserem Land daran und viel zu viele lieben es , ihre Mannschaft siegen zu sehen.
Und: es war früher viel schöner, in diversen Fachgeschäften einkaufen zu gehen, sich in Ruhe beraten zu lassen.,Findet heute auch noch jeder besser..trotzdem kaufen die meisten per Mausklick im Internet ein…Die Blasen werden platzen müssen, bevor sich etwas verändert., Und gerade Deutschland lässt in dieser Hinsicht nicht mit sich spaßen…falls mal,jemand ausscheren möchte…


dewm
29. Dezember 2015 um 12:39  |  516500

@kczyk: Ach die gute alte Zeit, als es der Wirtschaft noch nicht um Profit ging… Du meinst, als bei Hertha Geld in Särgen versteckt wurde? Oder als Hanne Sobek, der damals bereits für die Nationalmannschaft gespielt hatte, und kurz vorher mit Alemannia 90, Hertha in den Endspielen um die Berliner Meisterschaft alle drei Tore eingeschenkt hatte, plötzlich zusammen mit Hanne Ruch von Union 92, zu Hertha wechselte? Immer war nur reine Sympathie im Spiel. Heute würde man von einem „spektakulären Spielerwechsel“ sprechen. Niemand ging es damals darum, auch persönlich, wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen… Michael Jahn schreibt dazu*: „Dem Vorwurf der Abwerbung wies Hertha weit von sich. In den Vereins-Chroniken hieß es: ‚Beide kamen ohne jegliche Aufforderung zu uns. Sie baten höchst überraschend um Aufnahme.'“

Heute sind solche „unlauten“ Maßnahmen glücklicher weise nicht nötig. Das „Profitmachen“ wurde mit Regeln perfektioniert. Wen interessiert, ob der Fußball die Lock ist oder im Tender sitzt? Wie damals ist es doch wichtiger, ob Hertha verdient gewonnen oder unverdient verloren hat. Oder etwa nicht?

*Aus „Nur nach Hause Geh’n wir nicht“ Verlag Die Werkstatt GmbH, Göttingen 2006


Opa
29. Dezember 2015 um 12:41  |  516501

Die Freude über einen möglichen Abgang von ÄBH ist so groß, dass selbst ein ganzes Büschel Haare die Suppe nicht ungenießbar machen würde 🙂


29. Dezember 2015 um 12:44  |  516502

@dewm

Was für eine hinterhältige Geschichtsverfälschung.
Hanne hat sein frühester Kindheit davn geträumt für Hertha zu spielen
Um den schnöden Mammon ging es da niemals.
Du hast due Stelle im Buch ja selbst zitiert 😀 😀 😀


dewm
29. Dezember 2015 um 12:53  |  516503

Weiß ich eh BACKS: Zumal Hertha genau zu jener Zeit sogar kurzzeitig mal flüssig war… 😉

Die beiden Hannes spürten, dass sie in den Folgejahren nun die Möglichkeit hatten, mit ihrem seit frühester Kindheit geliebten Verein, Teil einer Legende zu werden… SECHS Endspiele hintereinander… WAHNSINN. Das wäre auch nicht mit ein paar schnöden Reichsmärkern aufzuwiegen…


Herthas Seuchenvojel
29. Dezember 2015 um 12:53  |  516504

Exil-Schorfheider
29. Dezember 2015 um 13:00  |  516505

backstreets29
29. Dezember 2015 um 12:34 | 516497

Aber Deisler kam nicht von den Bayern, sondern ging zu ihnen.

#millionendarlehen


Herthas Seuchenvojel
29. Dezember 2015 um 13:05  |  516506

richtig @Exil: da war vorher Gladbach noch im Spiel 😉


29. Dezember 2015 um 13:09  |  516507

@dewm

schön, dass du es richtig gestellt hast 😀 😀

Mal im Ernst: Hertha und jeder andere Bundesligist ist ein Wirtschaftsunternehmen, welches sich den aktuellen Gesetzen des Marktes beugen muss. Alles andere ist Romantik, die es so auch nicht wirklich gab.
In dem Moment wo Geld im Spiel war, war die Vereinstreue/liebe in aller Regel sekundär. Es gab Ausnahmen, aber die kann man an einer Hand abzählen, oder diese Legenden verklären heute die Vergangenheit.

@Exil
Ändert das etwas an seinem Talent? Er kam zu Hertha als Talent von Gladbach. Ist doch Jacke ob er von oder zu den Bayern ging.

Ottl und Lell waren bei ihrer Verpflichtung längst über den Status des Talentes raus


29. Dezember 2015 um 13:14  |  516508

…na vor allem ist Fussball zudem ja noch ein nationales heiligtum. Man stelle sich vor: die Deutschen stiegen aus dem Fussballkarussel aus, um dann international freiwilligig drittklassig zu werden..
Das ist nun wahrlich ne aussichtslose Diskussion 🙂


Exil-Schorfheider
29. Dezember 2015 um 13:18  |  516509

Na ja, @backs, es ging ja dem bei diesem warmen Winterwetter Wasser aus der Eistonne schüttenden @opa ja um Bayern-Spieler, die zu Hertha wechselten.

NIchts für ungut.


29. Dezember 2015 um 13:24  |  516510

@Exil

Alles gut…..mir gings um das „Wasser in den Wein schütten“ 😉


29. Dezember 2015 um 13:25  |  516511

Vermutlich geht’s gar nicht weiter psi
28. Dezember 2015 um 22:10 | 516430

Hengasch hatte zu viele Längen, die 45 Min. Folgen waren besser.
Aber man weiss ja ohnehin nicht, ob es weiter geht.

Die Hauptdarstellerin wurde am Ende des gestrigen Films nach Köln versetzt.


Pfeifer
29. Dezember 2015 um 13:36  |  516514

Ich gehe pro Saison etwa zu 4 bis 8 Heimspielen ins Olympiastadion. Für mich gibt es drei Gründe _nicht_ ins Stadion zu gehen:

1) Im Winter gehe ich nicht gerne ins (Olympia-)Stadion, weil es mir schlichtweg zu kalt ist. In anderen Stadien kann man sich in der Pause wenigstens in den Gängen ein wenig aufwärmen. Ich hatte einmal das Privileg, Karten für den VIP-Bereich zu haben. Das war letzten Februar gegen Leverkusen bei Minus 4 Grad. Da habe ich gemerkt, wie vorteilig es ist, wenn man sich in der Halbzeitpause im Innenbereich wärmen kann. Da hält man auch zwei mal 45 Minuten bei Minusgraden durch.

2) Das Olympiastadion ist mir meistens zu weit vom Schuss. Ich wohne in P’Berg, zum Olympiastadion brauche ich mit der Bahn etwa 50 Minuten. Wenn ich da bin, komme ich eigentlich nur mit der Bahn wieder weg. Fahrrad ist keine Option, Fußmarsch auch nicht. Auto sowieso nicht. Mit der Bahn wieder „in die Stadt“ zu fahren wie eine Ölsardine ist die Pest. Ein zentraleres Stadion zB wie es die „Plumpe“ damals war, würde auch viel mehr Gelegenheitsbesucher oder eben auch nicht hartgesottene Stadiongänger wie mich (und die meisten meiner Bekannten) ins Stadion führen.

3) Ich finde es auch nachteilig, dass die Spiele am Samstagnachmittag stattfinden. Gehe ich ins Stadion, bin ich mit der langen Anfahrt, Vorlaufzeit, Spiel und Rückfahrt etwa fünf bis sechs Stunden des Samstages los. Samstagnachmittag ist für mich als in Vollzeit Angestellter Mensch oft die einzige Zeit in der ich Einkäufe tätigen kann bzw mit meiner Frau etwas unternehmen kann wie Ikea-Besuche, Familienbesuche, oder andere Dinge die man an einem Sonntag nicht machen kann etc.
Ich habe mir ein Sky Abo zugelegt, weil ich damit immer noch um 13:30Uhr zu Kaufland fahren kann um den Großeinkauf zu erledigen und dann rechtzeitig ab 15Uhr mit den Kumpels vor dem Fernseher sitzen kann.

Das mag alles pragmatisch klingen und Menschen, die die Fanwahrheit gepachtet haben, werden sagen, ich sei ein Eventfan. Das sehe ich natürlich anders.


linksdraussen
29. Dezember 2015 um 13:36  |  516515

Sinan Kurt für anderthalb Jahre mit Kaufoption zu leihen (ggf. mit teurer Rückkaufoption für die Bayern) wäre ein echter Coup. Das ist ein feiner Fußballer. Hauptposition linkes offensives Mittelfeld. Der kann aber auch zentral auf der 10-8-6 spielen.

Ben-Hatira dauerhaft gesund wäre ein Riesenverlust. Aber ich glaube nicht mehr daran, dass er diesen Zustand jemals erreichen wird.


psi
29. Dezember 2015 um 13:52  |  516516

@BM
“ Die Hauptdarstellerin wurde am Ende des gestrigen Films nach Köln versetzt“

Das kann man doch rückgängig machen! Gestorben ist sie jedenfalls nicht 🙂


29. Dezember 2015 um 14:07  |  516517

Dafür bräuchte es gute Drehbuchautoren psi.
Deutlich bessere als jene Autoren des gestrigen Films.


Paddy
29. Dezember 2015 um 14:08  |  516518

Kurt gerne, aber dann nur mit KO… alles andere macht für mich und unsere Mannschaft, welches ein klares Gebilde ist, keinen Sinn…


Opa
29. Dezember 2015 um 14:09  |  516519

@Pfeifer, ich gehöre zu denjenigen, die niemandem das Fandasein absprechen und kann viele Deiner Motive nachvollziehen. Ich kenne und kümmere mich gern um unzählige Exilherthaner, die ja gar keine oder nur extrem selten die Möglichkeit haben, ins Stadion zu gehen und niemandem würde ich das Fandasein absprechen.

Zu den von Dir angesprochenen Punkten:
1. Ja, das Oly ist zugig, was im Winter auch echt unangenehm sein kann. Wirklich aufwärmen kann man sich in den anderen Stadien aber auch nicht. Da ist aber wenigstens windgeschützt.
2. Zu weit ab vom Schuss? Naja, ich habe in Berlin die Erfahrung gemacht, dass kein Standort ideal ist. Da aber die Verkehrsinfrastruktur beim Oly exzellent ist, gibt´s für Veranstaltungen dieser Größenordnung keinen besseren Standort, es sei denn, man wollte sich erheblich verkleinern und selbst dann hat ja die Diskussion der letzten Jahre gezeigt, dass das nicht ganz ohne Risiken und Widerstände abginge.
3. Der Samstagnachmittag ist mir persönlich „heilig“, weil er für fast alle Beteiligten nahezu ideal ist, vor allem für Gästefans, die hin und vor allem auch wieder zurück kommen, ohne über Nacht bleiben zu müssen. IKEA Besuch kann man vor oder zur Not auch nach dem Fußball noch machen (die haben bis 21 Uhr offen). Weshalb Familienbesuche nicht auf den Sonntag möglich sein sollen, erschließt sich mir auch nicht so ganz und schlussendlich reden wir von maximal 16 von 52 Samstagen im Jahr (wenn man eine englische Woche von den 17 Heimspielen abzieht), der Rahmenterminplan steht ein Jahr im vorraus fest, wer da ein Problem mit seiner Partnerin bekommt, der sollte das Problem vielleicht nicht beim Fußball suchen oder um es mal mit dem Dialog eines Freundes zu sagen:

Frau: Entweder der Fußball oder ich!
Mann: Schatz, ich werd‘ Dich vermissen!


29. Dezember 2015 um 14:11  |  516520

@Pfeifer

Samstag nachmittag zu IKEA?

Das hat niemand verdient…..


Uwe Bremer
Uwe Bremer
29. Dezember 2015 um 14:14  |  516521

@opa

kein Zusammenhang ist zu schlicht, als dass Du ihn nicht verstehst. Stattdessen werden notorisch Kübel voller Häme und Unwahrheit über die genannten Personen ausgeschüttet (diesmal war es u.a. Bruchhagen)

#süß


Opa
29. Dezember 2015 um 14:24  |  516522

@Uwe:
Kein Anlass ist zu nichtig, als dass Du mir nicht noch einen mitzugeben versuchst. Stattdessen werden notorisch Kübel voller Bodychecks und Verunglimpfungen über hier schreibende Personen ausgeschüttet (diesmal war es nicht „amateurhaft“ oder „wer sich auskennt, weiß“)

#nett


Pfeifer
29. Dezember 2015 um 14:27  |  516523

Hallo Opa, Danke für deine Antworten.

Deine Kritik unter den dritten Punkt empfinde ich aber als leicht beleidigend.
Ich habe kein Problem mit meiner Frau wegen des Fußballs, manchmal ist es einfach auch so, dass ein Mann Lust hat, Zeit mit seiner Frau zu verbringen, du tust so, als käme ein Beziehungswunsch immer von einer Frau aus.
Wenn das Zitat, das du oben anwendest (Mann/Frau) tatsächlich von einer realen Person stammt, dann hat diese Person zwei Probleme: ein Fußballproblem UND ein Beziehungsproblem. Er sollte sich womöglich von beidem trennen.
Und nein. Ich habe keine Lust, meine Lebensplanung jedem Stadionbesuch zu unterstellen. Auch wenn ich mich als sehr feurigen Anhänger bezeichne.

Punkt 2. Das Stadion. Du hast recht, es ist verkehrstechnisch gut angebunden. Das war es aber auch schon. Wenn ich mir die Riesenstadien in Madrid und Barcelona oder auch in London ansehe. Diese befinden sich mitten in der Stadt, von Häusern umgeben, mit einer einzigen Ubahn-Station (die manchmal auch weit entfernt ist). Und auch da funktioniert es wunderbar. Bzw aus meiner Sicht sogar besser, da es sich im Allgmeinen um kurze Wege handelt. Als ich in Madrid lebte bin ich nach einem Stadionbesuch 25 Minuten nach hause gelaufen, in Begleitung der Fanmassen, die sich alle durch die Stadt schoben (und verstreuten). Im Oly zwängen sich alle in die Bahnen (wobei man bei gut besuchten Spielen sogar eine oder zwei Bahnen fahren lassen muss).
Ich weiß, damit bewegen wir uns in Richtung des unsäglichen Thema „neues Stadion“. Wenn wir aber der derzeitige Situation verstehen wollen, dann gehört der Standort zu einem der Nachteile.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
29. Dezember 2015 um 14:35  |  516524

@opa

es ist nicht so schwierig:
– Immer hübsch bei der Wahrheit bleiben.
– Keine unwahren Behauptungen aufstellen.

Und schon bist Du zwei Schritte weiter.

#betreutesBloggen


linksdraussen
29. Dezember 2015 um 14:36  |  516525

@Pfeifer: Aus eigenem Erleben: Mit dem Rad aus dem Prenzlauer Berg ins Olympiastadion zu radeln ist ein reines Vergnügen.


Opa
29. Dezember 2015 um 14:47  |  516528

@Uwe:
es ist nicht so schwierig:
-#Geduld auch mit jenen üben, die nicht über Dein Hintergrundwissen verfügen
-Keine beleidigenden Floskeln verwenden.
Und schon bist Du 3 Schritte weiter 😉

#eskönntesofreundlichsein

@Pfeier: Es war nicht meine Absicht, Dich zu beleidigen, das überlasse ich gern anderen 😉

Ja, das „Drumherum“ des Olys ist mau. Neben dem preußischen Landgasthaus gibt´s ja im Grunde genommen nur den Waldfriedhof. Selbst der Fußmarsch zu Ringelnatz‘ alter Kneipe Westendklause ist gefühlt eine halbe Ewigkeit und Neu-Westend ist ja auch eher Gerontologie als Gentrifizierung.

Insofern Popobacken zusammenkneifen und das beste draus machen.


apollinaris
29. Dezember 2015 um 14:55  |  516530

@ Pfeiffer..so ganz erschließt mir nicht, was du eigentlich sagen möchtest. Spätestens ab dem Punkt “ Samstag lieber zu Ikea“, habe ich den Faden verloren😉 Und: in Hamburg ist das Stadion auch nicht gerade zentral gelegen…
Passt gerade: wer auf die eventfans verzichten möchte, bekommt das Stadion niemals voll. Weil: Fußball ist nichts anderes als ein event 😉


Pfeifer
29. Dezember 2015 um 15:00  |  516532

@apollinaris. Ich will nur aufzeigen, dass ein Stadionbesuch bei vielen Leuten nicht immer die absolute Prio hat. Dafür muss man noch nicht mal ein sogenannter Eventfan sein.

Ich habe aber auch nichts gegen Eventfans. Im Gegenteil.


GünniM
29. Dezember 2015 um 15:09  |  516533

Frei nach dem Motto:

(Fußball)Eventfans sind keine Verbrecher!


Opa
29. Dezember 2015 um 15:30  |  516535

—————–> Nebenan zanken wir uns weiter 😉


29. Dezember 2015 um 15:37  |  516538

Taschentücher für @OttlOpa :mrgreen:


apollinaris
29. Dezember 2015 um 17:13  |  516557

@ Pfeiffer.,.alles klar. Da hast dir Recht. Auch gesundheitlich spricht bei vielen einiges dagegen. Im Winter halte ich einen Stadionbesuch für nicht mehr ganz zeitgemäß ..eigentlich müsste man ne Belohnung dafür bekommen, die Strapazen auf sich zu nehmen 😎🙄40.-€ plus 15.-für Drumherum…für ein 0:0, bei zügigen 3′ C …da kommste in’s Überlegen..

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