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Dienstag, 19.7.2016

Duda-Day bei Hertha

(ub) – Noch ist nix unterschrieben. Aber morgen soll es passieren. Die polnischen Medien sind dicht dran an ihren Vereinen und ihren Spielern. So steht zu erwarten, dass die Ankunft von Ondrej Duda  in Berlin am Flughafen, das Betreten des Flugsteiges, das Verlassen des Flugsteiges, die Ankunft beim ersten Medizin-Check … alles fotografisch dokumentiert werden wird.

Aber, wir wissen: Ein Vertrag, auch wenn er über fünf Jahre läuft,  ist erst fix, wenn er unterschrieben ist. Das soll morgen auf der Hertha-Geschäftsstelle passieren. Die Stunden bis dahin …

… vertreiben wir uns mit einem kleinen Film, der Immerhertha zugespielt wurde.

Hertha investiert in die Zukunft

Ein anderes Thema, das hier gewünscht wurde, ist morgen, in der Mittwochs-Ausgabe groß in der Morgenpost: Stichwort Nachwuchsarbeit. Habe ein ausführliches Interview mit Benjamin Weber gemacht über die Hertha-Akademie, deren Leiter er ist.

Die Online-Version dieses Interviews ist noch mal 40 Prozent länger als das ohnehin ausführliche Gespräch in der Print-Ausgabe – hier.

Neulich war hier ja ein ganzer Beutel an Fragen gestellt zu diesem Thema. Einige davon haben wir besprochen. Fand es spannend zu hören, dass Hertha allein für den Nachwuchs drei Athletiktrainer hat. Die machen Koordiationsschulen „wie setzte ich den Fuß richtig auf“ …

Wie erkenne ich Wettbetrüger?

Es gibt psychologische Betreuung, Seminare zur „Ich-Stärkung“ und Persönlichkeitsentwicklung. Workshops „Medien-Schulung“. Wie ist das mit dem Umgang mit sozialen Medien und Computerspielen? Prävention zum Thema „Wetten und Manipulation“ .

Was hat es mit der Dardai’schen „Hertha-Philosophie“ auf sich?

Taktik-Revolution bei den Junioren

Ein Punkt, der im Interview (aus Platzgründen) nicht auftaucht: Warum nicht nur in der Nationalmannschaft verschiedene Systeme gespielt werden, sondern der Jugendfußball sich extrem verändert hat durch Videoanalyse.

Benjamin Weber hat erzählt, dass mittlerweile alle Junioren-Bundesligisten das Videomaterial des nächsten Gegners vorliegt. Weshalb alle Jugendtrainer taktisch ihre gesamte Trainingswoche ausrichten nach der Spielidee, wie sie den anstehenden Kontrahenten bezwingen wollen (allerdings hat der entsprechendes Material über Hertha …)

Nadelöhr oder Scheunentor?

Ausführlich geht es in dem Interview um die Frage der Durchlässigkeit zwischen Jugend und Profis. Ich habe diesen Punkt eher moniert (Nadelöhr), Weber hat darauf verwiesen:

„Durchlässigkeit ist unsere große Chance als Hertha BSC.“

Ach so, dann war da die Frage: Rechnet sich das eigentlich?

 Weber: Dass sich die Nachwuchsarbeit lohnt, zeigt sich in erster Linie in über 50 Spielern, die seit 2001 in der Akademie von Hertha BSC ausgebildet wurden und es bis in den Profifußball geschafft haben. Auf der anderen Seite gab und gibt es direkte Erlöse aus Transfereinnahmen von Spielern, die bei Hertha ausgebildet wurden. Diese Erlöse beliefen sich für die Vergangenheit auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Für die Zukunft erwarten wir noch höhere Einnahmen, da sowohl international (insbesondere England und China) wie national die Transfererlöse deutlich gestiegen sind und weiter steigen werden.

Quelle: Morgenpost

Training, 15.30 Uhr, Schenckendorff-Platz.

P.S. Neuer Stoff für das Immerhertha-Dechiffriersyndikat: Paul-Keuter-Sprech, diesmal auf der Hertha-Homepage – hier

Keuter: Wir müssen neue Zielgruppen und -märkte erreichen. Das, was Berlin ausmacht – national wie international – haben wir noch nicht richtig mitgenommen. Wenn wir uns so ausrichten wollen, dann fasst es das ganz gut zusammen, wenn wir sagen, wir sind Berlins ältestes Start-Up …


120
Kommentare

psi
19. Juli 2016 um 20:34  |  552558

Ha


Herthas Seuchenvojel
19. Juli 2016 um 20:35  |  552559

HO


Traumtänzer
19. Juli 2016 um 20:41  |  552560

He


Kettenhemd
19. Juli 2016 um 20:43  |  552561

@UB
genau das hatte ich auch schon gedacht. Wann kommt eigentlich das Bild aus Tegel mit erleuchtendem Kommentar von Malte Achilles?

Muessen wohl morgen auf „Duda ist DA.“ in ueberlebensgrossen Lettern warten.


Ursula
19. Juli 2016 um 20:43  |  552562

Keuter`s BSC

Wadde hadde Duda…?


19. Juli 2016 um 20:53  |  552566

ich freu mich sehr auf Duda….

Ich zieh das mal aus dem alten Thread rüber.
Normal mahc ich das nicht, aber die Diskussion finde ich spannend.

Mein „Eckkneipen-Mief“ bezieht sich auf den Kommentar von Uschi….nur zur Erläuterung

Ich fürchte halt, wenn der „Eckkneipen-Mief“ raus ist, hat man
zwar 5000 Hipster gewonnen, aber 20000, die Hertha seit
Jahrzehnten begleiten verloren.

Keuter ist in meinen Augen der typische „Menschenfischer“, der
mit grossen Worten neue Märkte und Erlösstrategien erklärt,
aber dann nicht liefert, weil es eben nix zu ernten gibt.

Ich lass mich gern überraschen und vom Gegenteil überzeugen, aber
das Interview schreckt mir mehr ab, als dass es motiviert einen Vertrauensvorschuss zu geben.
Es wird viel gesprochen, aber wenig gesagt.

Meine Prognose: In spätestens 4 Jahren wird die Kampagne eingestampft, Keuter sucht sich das nächste „Opfer“ und Bohmbach
hat nen Job in dem er die Wertschätzung erfährt, die er verdient.

Hertha lebt und atmet Berlin. Hertha scheitert, aber steht immer wieder auf. Meine Hertha sind 60 000 im Existenzkampf in der Bundesliofrt 50000 gg RW Oberhausen im ersten Heimspiel nach dem Abstieg mmit einem Gruss aus der Ostkurve an Datcheffe.

Hertha ist eine alte Dame, die mit krummen Rücken in unsicherem Fahrwasser strampelt, aber kein „frisches“ Startup, das die Welt erobern will.
Hertha verleitet zum Träumen…… #eywasgehtab
Hertha ist ein Sinnbild für Berlin, auf und ab…arm aber sexy….aber
Hertha ist kein Startup…..Hertha gehört zu Berlin wie die
Gedächtniskirche oder die Hungerharke..und nicht wie die Schwaben im Prenzlberg.


19. Juli 2016 um 20:57  |  552568

Ist Hertha überhaupt ein Thema in der Gründerzeit?
http://gruenderzeit.morgenpost.de/


Kettenhemd
19. Juli 2016 um 20:58  |  552570

@UB
Danke schonmal fuer das Interview. Herthas Idee wie man sich gegen die Konkurrenz im Nachwuchsbereich durchsetzten kann ist doch eine super interessantes Thema in der veränderten Transfermarkt Situation. Was Hertha fuer die Erfolgsfaktoren in der Talententwicklung haelt etc. Ich glaube die Durchlässigkeit ist definitiv ein Vorteil von Hertha gegen ueber den Branchenscheichs (PL, PSG, Real etc.). #TalententwicklungIstDieNeueChampionsLeague
Es gibt eine sehr interessante Abhandlung zum Wert von Experience Capital fuer junge Spieler. Die Bundesliga ist in dem Zusammenhang meines Erachtens nun weitestgehend zur „Steping Stone Liga“ geworden.
Suche mal den link.


19. Juli 2016 um 21:00  |  552572

An dem Satz gibt es in meinen Augen nix zu dechiffrieren.

Aber wir haben die Möglichkeit, Innovationsführer zu sein.

Wenn Hertha die Möglichkeit hatte, sollte sie diese nutzen. 😎


Kettenhemd
19. Juli 2016 um 21:01  |  552573

fuer interessierte: die abhandlung ist auf CIES Football Observatory. Die treiben es zwar manchmal zu weit mit ihren Daten, aber sehr interessant.


Kettenhemd
19. Juli 2016 um 21:05  |  552575

in dem Zusammenhang:

Hertha ist doch 3. geworden. Zumindest im vergleich von Transferausgaben und der damit verbunden Plazierung. (nicht ganz korrekter Ursache/Wirkungs Zusammenhang natuerlich.)

http://www.football-observatory.com/IMG/sites/b5wp/2015/151/en/


Bakahoona
19. Juli 2016 um 21:05  |  552577

Um mal Fix ne Lanze für Keuter zu brechen, sein Job ist genau das was im neuen Slogan formuliert wurde, try, fail, win. Hoffen wir, dass die erste Erkenntnis aus diesem immerwährenden Prozess ist, die eigene Aufgabe nicht auf das Objekt der eigenen Arbeit zu projektieren. Wer keine Fehler macht, lernt NICHTS Neues.


Bakahoona
19. Juli 2016 um 21:11  |  552579

@Kettenhhemd – schön die eigene Wahrnehmung mal statistisch belegt zu sehen. Wenn Dardai und Preetz dieses Leistungsverhältnis bestätigen können, erwartet uns eine schicke Saison mit viel Freude.

Ein anderer Gedanke zum Thema Perspektive: Der Kader ist inzwischen fest genug gewachsen, dass er auch Experimente mit Frischlingen aushält, bzw. zulässt. Somit kommen wir langsam näher an das Feld der Vereine, die den eigenen Nachwuchs hochpreisig in die Bundesliga einführen können- vielleicht wie Ajax in den 90ern 😉


19. Juli 2016 um 21:12  |  552580

Darf ich auch in dein Horn tuten Bakahoona
19. Juli 2016 um 21:05 | 552577 ?

Der Slogan „We try. we fail. we win.“ ist auf den ersten Blick schwerlich geeignet 500 Dauerkarten mehr zu verkaufen. Aber wenn es damit gelingt, 10 komplette Logen mehr zu vermarkten, wäre das in meinen Augen ein Erfolg.


Silvia Sahneschnitte
19. Juli 2016 um 21:29  |  552584

OT
Hatte zu Keuter und den Anmerkungen von @Ursula und @backstreet29
noch im Vorthread geantwortet.

Danke für das Interview zur Jugendarbeit lieber @U.Bremer, ist ja doch keine Doktorarbeit geworden, ein Glück. Werde gleich mal reinlesen.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Silvia Sahneschnitte
19. Juli 2016 um 21:33  |  552585

OT
Danke lieber@coconut, für den Hinweis. Hätte sonst weiter mit mir selbst geschrieben.
Lieber @hurdiegerdie, das erwarte ich auch.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


hurdiegerdie
19. Juli 2016 um 21:38  |  552587

Och gemein @UB
den duda-day Song wollte ich doch bringen 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. Juli 2016 um 21:41  |  552588

@Weber-Interview

in der Morgenpost ist jetzt oben verlinkt


hurdiegerdie
19. Juli 2016 um 21:50  |  552589

Siehe oben:
Keuter: Wir müssen neue Zielgruppen und -märkte erreichen. Das, was Berlin ausmacht – national wie international – haben wir noch nicht richtig mitgenommen. Wenn wir uns so ausrichten wollen, dann fasst es das ganz gut zusammen, wenn wir sagen, wir sind Berlins ältestes Start-Up …

—ohne Worte—-


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. Juli 2016 um 21:54  |  552590

@hurdie

sorry


pax.klm
19. Juli 2016 um 22:00  |  552591

UB feine Infos, Daumen hoch.
Den Herren auf den wir warten , besser seine Unterschrift,
da hatte ich so ein deja vu mit einem SUV und einem bestimmten Zielort hier in der Nähe (Umland) und einer Person die zum jetzigen Spielland noch gute Beziehungen hat. Dachte in dem Augenblick als ich das sah zwar sofort an Duda, es ging aber zu schnell als das mehr als ein Bauchgefühl zu werten. Der Bauch sagte mir aber : da isser, …ist in den
letzten gut 40 Stunden gewesen.
Wäre schön wenn die Beteiligten sich einigen.


pax.klm
19. Juli 2016 um 22:01  |  552592

Was macht denn BERLIN aus?


Freddie
19. Juli 2016 um 22:02  |  552593

Ist man mal ein paar Stunden off, kommt man ja kaum hinterher.
Danke @ub für das sehr ausführliche Interview.
Sehr interessant!

Die für mich (!) beste Zusammenfassung zum Keuterinterview und dessen Ansatz hat @hurdie gepostet (auch wenn komplett alle Beiträge, insbesondere von @ursula , Sahneschnitte , Coco lesenswert waren)
Keuter hat jetzt eine Mio Spielgeld und dann schauen wir mal.
Oder wie @bm schrob, wenn es keine 500 DK werden, dann vielleicht 10 Logen.
Die Kunst wird sein, neue Kunden zu bekommen, ohne die alten zu verlieren.

@ursula
Isses den wirklich der Song für Duda? 😉
Oder eher für Olympia?
WADA hadda du denn da?

Ansonsten Prima, wenn er denn morgen da ist!


hurdiegerdie
19. Juli 2016 um 22:03  |  552594

Uwe Bremer
19. Juli 2016 um 21:54 | 552590
Iss schon ok, wer zu spät kommt….

Ich schiebe noch mal die Lyrics nach:

Everybody sing this song, Duda, Duda
Well everybody sing this song all the Duda-day


HerthaBarca
19. Juli 2016 um 22:06  |  552595

Über das Video habe ich schön gelacht – Danke!
Ein tolles Interview mit Weber – Danke für den tieferen Einblick in unsere Jugendarbeit! Bestätigt für mich, dass ich mein Mitgliedsbeitrag gerne zahle!


coconut
19. Juli 2016 um 22:13  |  552596

@ Silvia Sahneschnitte 19. Juli 2016 um 21:33
Gern geschehen.
Ich hatte so was (Selbstgespräch) schon befürchtet… 🙂


Kettenhemd
19. Juli 2016 um 22:14  |  552597

@bakahoona
hatte ich mir auch gedacht. Interessant ist eigentlich, dass Mainz inzwischen aus ihrer progressiven Denkweise noch aus der Vor-Kloppzeit ein stabiles Erfolgsmodell machen konnten. Ich wuerde denken, dass Mainz in den letzten 5 Jahren oft dort oben zu finden war.

#We try. we fail. we win.
Ich finde „We try. we fail. we win.“ gut. Aber eher als internes Leitmotto als claim eher nicht zu gebrauchen. „We try. we fail. we win.“ ist ein sehr nuetzliches Motto, denn es demonisiert Fehler nicht und kommuniziert eine Tolleranz gegeueber dem Unbekannten (Erlaubt also mehr neues zu Versuchen.). Das ist besonders wichtig fuer Unternehemen in sehr unsicheren Maerkten – start ups in allgemeinen. Diese Motto auf den komplett verkrusteten Fussballmarkt zu uebertragen ist eine Interessante Idee. Deshalb sollte man es noch lange nicht zum Claim einer Organisation machen. Denn dazu taugt es nicht und ist viel zu Erklaerungsbeduerftig. Ein claim muss fuer alle sofort verstaendliche positive Darstellung Marke sein. Das schafft man mit einem Satz der „we fail“ beheimatet nicht. Das hoert sich viel so sehr nach blinden rumstochern an als nach einer gewinnenden Strategie an. Ich habe gerade solche Strukturen innerhalb eines Grossunternehmens aufgebaut. Es hat 2 Jahre gedauert, bis das von „Profis“ verstanden, gelebt und gescheatzt werden konnte. Sowas auf Busse und Plakate zu schreiben hat einfach keine Erfolgsaussichten. Sieht man auch hier im Blog. Ein richtiger und wichtiger Pfeiler einer Unternehmenskultur ist dieses Motto viele Unternehmen.


hurdiegerdie
19. Juli 2016 um 22:19  |  552598

Mein Beitrag zum Reuter-Dechiffrierclub (Loriot, wurde als erstes schon von @Dan gebracht):

HerthaPolitik bedeutet, und davon sollte man ausgehen, das ist doch, ohne darum herum zu reden, in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden. Ich kann meinen politischen Standpunkt in wenigen Worten zusammenfassen:

Erstens das Selbstverständnis unter der Voraussetzung, zweitens und das ist es was wir unseren Wählern schuldig sind, drittens die konzentrierte Beinhaltung als Kernstück eines zukunftweisenden ParteiVereinprogramms.


elaine
19. Juli 2016 um 22:20  |  552599

jetzt kann man schon wieder lachen


19. Juli 2016 um 22:20  |  552600

@Damenwahl

Wir hatten wieder mal einen Gast. Hans-Martin vom Podcast @Textilvergehen saß mit uns in der Küche.

Textilvergehen, wird sich der eine oder andere jetzt denken. Da war doch was? Richtig, die befassen sich in ersten Linie mit Union.

Lauscht, es lohnt sich.

Und dieser Link funzt – hier


Hertha69
19. Juli 2016 um 22:27  |  552601

Berlin ist einfach Crasy,
Oder wie Icke einfach verrückt, Oda warum läuft man seit Jahrzehnten zur alten Dame


Hertha69
19. Juli 2016 um 22:28  |  552602

War ne Antwort auf @pax


19. Juli 2016 um 22:30  |  552603

Raider Hertha heißt jetzt Twix,
sonst ändert Keuter nix.


Alphonse Tschami
19. Juli 2016 um 22:34  |  552604

Dudas Vater bestätigt gegenüber polnischen Medien die Vertragsunterzeichnung morgen vormittag bei Hertha BSC
http://m.przegladsportowy.pl/pilka-nozna/lotto-ekstraklasa,ondrej-duda-zegna-sie-z-legia-warszawa,artykul,702803,1,721.html


19. Juli 2016 um 22:37  |  552605

Sir?

Watn dat fürn Link?


19. Juli 2016 um 22:39  |  552606

Also ich weiß ja, das du gestern abend Olympia 36 geguckt hast, und Fragen wegen der Schulterklappen. … by the way, haste ne Antwort drauf gefunden? 😉


19. Juli 2016 um 22:44  |  552607

Danke ub für den Einblick in die Akademie.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. Juli 2016 um 22:51  |  552608

@DemSir

sein Link – 22:20 Uhr – funzt jetzt dahin, wo er hin soll – zum Damenwahl-Podcast


19. Juli 2016 um 22:51  |  552609

Ja, @moogli, genau das war die Begründung. Wollte zum Film was recherchieren.

Hatte den Link dazu wohl noch im Speicher. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Wird korrigiert.

Zur Frage: nein, glaube, es handelte sich schlicht um einen Fehler im Film.


19. Juli 2016 um 22:53  |  552610

Danke, Uwe.


Spree1892
19. Juli 2016 um 22:54  |  552611

Für die Paparazzi unter euch. Von TM kopiert:

Eben bei Polsat Sport: Duda fährt morgen um 6:00 Uhr per Zug nach Berlin.


19. Juli 2016 um 22:54  |  552612

Ist mir auch aufgefallen Sir. Hatte den Film schon den Abend vorher gesehen, bei Arte. Und dann gedacht, ich hab mich verguckt.

Aber nu ist ja alles gut. Dank dem @ub ☺ nochmal.


Ursula
19. Juli 2016 um 23:02  |  552613

UND doch noch last but not least,
wie will man denn, dem „uralten“,
ganz normalen Hertha-Fan beikommen,
der ggf. so gar noch am Zauberberg
stand, Rentner ist und immer noch
Spaß an der Hertha, am Fußball UND
Söhne und Enkel hat….

…mit „we try, we fail, we win“ beikommen?

Kann „man“ dann diese „echten Herthaner“,
ggf. LEIDER so gar verlustig, die auch aus
Beqemlichkeit (Alter) auch gern andere
Medien benutzen, mit ein paar „VIP-Logen“
KOMPENSIEREN???

UND dies mit, wie jemand schrieb, mit 10,
gar 20, 30 und mehr als „Zugewinn“ einbringen!?

Diese Aktionen von KEUTER sind eindimensionale,
von Hertha, fast verzweifelte Unternehmungen,
ein neues, finanzkräftiges Klientel zu gewinnen!

UND werden die dann bei „November-Rain“ in
dieses kalte, zugige Stadion gelockt, mit s. o…..

Wenn Bayern, Dortmund & Co kommt ist es
ohnehin voll, und die vorhandenen „VIP“-
Logen ausverkauft, aber gegen Darmstadt im Februar…?

Da hilft kein „we try, we fail, we win….

UND selbst EINE Million „Crowdfunding“
wäre zu viel „versemmelt“!!!

Nu abba! Schläfle!


hurdiegerdie
19. Juli 2016 um 23:07  |  552614

Zur Jugendakademie sage ich …. vieleicht …. morgen etwas.
Cliffhanger: heute zweistelliger Millionenbetrag (nach Link) klingt nach einem niedrigen zweistelligen Bereich, 4 Mio pro Jahr (gemäss Link); 2005 nach Aussage Schiller bereits 40 Mio Investition. Macht seit dem etwa 80 Mio Investition.

Aussage Weber: Dass sich die Nachwuchsarbeit lohnt, zeigt sich in erster Linie in über 50 Spielern, die seit 2001 in der Akademie von Hertha BSC ausgebildet wurden und es bis in den Profifußball geschafft haben.
Ich: leicht nachzuweisen, wie viele ohne Transfererlöse oder zu billig gegangen sind. Bösartig: Ist es das Ziel für andere auszubilden?

Kosten-Nutzen-Rechnung? Internes Dokument, wo ist es?

Schlaft gut


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. Juli 2016 um 23:14  |  552615

@hurdie

wo das interne Kosten/Nutzen-Dokument ist, wurde doch an dieser Stelle schon erklärt: im Protokoll einer Präsidiumssitzung von Hertha BSC

Gesamtkosten: von 2001 bis heute sind 15 Jahre. Würde man 15 x 4 Mio rechnen, käme eine Summe von 60 Mio € heraus.
Aber: Herthas Nachwuchsarbeit war am Anfang weit kleiner und weniger ausgefeilt. In den ersten Jahren war die Summe deutlich kleiner.


Freddie
19. Juli 2016 um 23:16  |  552617

Na ja,
die Preise für so eine Loge sind nicht ohne

http://www.herthabsc.de/fileadmin/downloads/hertha/sponsoren-vip/130626_Hospitality_HBSC_1314_web.pdf

Und das sind keine aktuellen Preise.
Zwischen 35.000 und 65.000€ pro Loge.
Davon 10 mehr vertickt als sonst ….
Da musst du in der Ostkurve schon 4000 Tickets verkaufen, um auf die gleiche Einnahme zu kommen.
Die Stimmung ist natürlich ein anderes Thema, klar.


19. Juli 2016 um 23:29  |  552618

@freddi..das kann ja nicht das Ziel sein?-Schnelles Geld lässt sich eigentlich immer erzielen, ist gar nicht mal so problematisch. Problematisch ist die Einnahmen in Permanenz auf höherem Niveau jalten zu können. Das ist nicht mit vorübergehden Moden zu machen. Wenn Hertha sich gleichzeitig um den Aufbau einer „Marke“ bemüht, zeigt das, das sie das wissen. -Also die Logenplätze zu verticken, kann nur eine kleine Randerscheinung sein, eine Art Mitgift, aber ganz sicher nicht das Ziel
Jedenfalls ist das meine „Philisophie“..


Freddie
19. Juli 2016 um 23:47  |  552619

@apo
In Österreich heißt es : ohne Geld koa Musi.
Oder Hoeneß mit hochroter Birne in München während der MV fragte, wer denn für die Stimmung zuständig sei und wer die 5€ Plätze subventioniere.
Zum Ziel wird es sicherlich gehören, mehr Geld einzunehmen .
Und dagehören die Logen dazu (vor allem).
Meine mal gelesen zu haben, dass 5% bei den Logen (an der Gesamtzuschauerzahl) 20% der Zuschauereinnahmen ausmachen.
Und dort eine Steigerung hinzubekommen, ohne dass die Stimmung leidet und der „normale“ Fan mitgenommen wird, ist eben die Kunst


Stiller
19. Juli 2016 um 23:48  |  552620

@hurdie

Der Bericht über die Jugendarbeit ist klasse. Zeigt einen Gesamtzusammenhang auf. Würde mich freuen, wenn das Kapitel in Horeni’scher Manier beizeiten weiter verfolgt und vertieft wird.

#Zweistellige Einnahmen …

Der Ausgabensumme werden aber auch öffentliche „Subventionen“ und Fördermittel gegenüber stehen. Diese müssen nicht unbedingt in direkten Zuflüssen resultieren. (Auch Stiftungen oder kirchliche Schulen und Einrichtungen holen sich ihre Ausgaben von uns zurück. Last not least Steuererleichterungen.)

Neben den Erlösen aus „Verkäufen“ soll es auch sowas wie Ausbildungsrückerstattungen und Boni geben.

Die Ertragsseite wird in Zukunft wesentlich größer werden, während die Kosten eher übersichtlich steigen. Ja, heute ist die Chance groß, dass „ein Sané“ die Akademiekosten der letzten 10 Jahre bringt …


dewm
19. Juli 2016 um 23:55  |  552621

Ich wundere mich beim Thema „Strategie“ um „We try [bis] win“ immer wieder über das seltsame „Hochrechnen“ auf Stadionbesucher.


20. Juli 2016 um 0:02  |  552622

@freddi..ich glaube, das ist nur ein Nebeneffekt Herthas Strategie. Die nächsten Monate werden jedenfalls auch außerhalb des grünen Vierecks
spannend


Luschtii
20. Juli 2016 um 0:03  |  552623

Zu dem Keuter Interview:
Mich lässt es eher ratlos zurück. Der Herr redet davon welche „Meilensteine“ Hertha in dem Feld erreicht habe, und dass der Weg über die verschiedenen Kanäle weiter gehen soll. Doch wie @Ursula frage ich mich, wie man die Leute, die nichts mit dem Social Media Zirkus am Hut haben, abholen möchte?
Ich rede nicht nur von „Rentnern“, sondern es gibt auch viele in „meiner“ Generation, die nicht Twitter, Insta, Snapchat und all den „neuesten scheiß“ haben. Wie will man diese Zielgruppe erreichen?

Zitat: „Wir spielen eine mittelmäßige Saison, es kommen aber nicht unbedingt weniger Fans – spielen wird so eine überragende Saison wie vergangenes Jahr, kommen aber auch nicht mehr.“

Ich glaube nicht, dass man sich mithilfe der verschiedenen Kanäle mehr Menschen ins Stadion holt. Oder dass der neue Slogan wirkt. Denn mal ehrlich: Wenn jemand fragen würde, was einem als erstes zu Hertha einfällt, würde die Antwort „We try. We fail. We win“ kommen? Oder „Aus Berlin. Für Berlin“? Ich sehs nicht!

Werde mir dennoch die Entwicklung ansehen und vllt schafft ja Herr Keuter einen (für mich) relevanten Meilenstein in Sachen Fans zu erreichen.

@ Silvia Sahneschnitte
Klasse Beitrag um 20:44! Aber Paypal kann ja jeder. Die Zukunft lautet Zahlungen via BitCoin oder PaysafeCard.
Lernen sogar angehende Zahnfeen 😉


Tojan
20. Juli 2016 um 0:20  |  552624

ich kenne keinen aus meinem jahrgang oder jüngere, der nicht social-media-affin ist. das sind aber genau die jahrgänge, die hertha erreichen muss, denn welcher ältere herr (entschuldigung für diese verallgemeinerung 😉 ) hat noch keinen herzensverein und fängt auf einmal an fußball zu schauen oder wechselt einfach sein „fandasein?

man muss sich ja die ganzen neuen dortmund-„fans“ anschauen, da ist kaum einer über 30 und die meisten wurden durch den erfolg gefangen und durch „echte liebe“ gehalten.

erfolg ist immernoch bedingt planbar, aber eine kampagne über die man VLLT die jüngeren anspricht, die sich dann für hertha entscheiden und später in ihren finanzkräftigeren zeiten als zahlender besucher ins stadion gehen oder die tv-prämien über sky einspielen, kann doch erstmal nichts schlechtes sein oder? kann ja nicht jeder so verrückt sein wie ich und 2/3 eines monats-Bafögs in eine dauerkarte investieren 😉

und wer lässt sich durch eine werbekampagne die einem nicht gefällt bitte von etwas vergraulen, was einem grundsätzlich sehr am herzen liegt?


Stiller
20. Juli 2016 um 0:37  |  552625

@Luschtii

Geht mir auch so.

Abgesehen von den Anglismen: „We try. We fail. We win“ erinnert mich das Motto eher an ein Casino, denn an eine lernfähige Organisation.

Im Übrigen, „We fail“ bedeutet nicht, dass man „nur“ Fehler macht, sondern, dass man versagt, scheitert. Wird schwer, dafür Sympathisanten zu finden …

Wenn’s denn Anglismen sein müssen, dann biete ich (nach der Einsicht in ein erstes Scheitern …) gegen einen kleinen Obulus:

„We try. We learn. We win.“


20. Juli 2016 um 0:38  |  552626

…ich glaube aber eben, dass die im Moment anvisierte Zielgruppe eher wenig fussballaffin ist und wenn, dann doch eher nur für ne kurze Zeit zu begeistern; wenn Erfolge, messbare Erfolge ausbleiben, dann..Die anvisierte Gruppe sind nicht gerade bindungsfreudig…wechseln gerne ihre Spielzeuge..


Kamikater
20. Juli 2016 um 0:42  |  552627

Die absichtliche Verwechslung von Start-Up mit Hip ist schon peinlich genug hier im Blog.

Mannmann, schon geben sich Herthahasser und Fans wieder einig die Hand. Peinlich peinlich.

Aber gut, man erreicht leider nie alle Fans. Selbst mit guten News nicht. Vorurteile werden lieber angenommen, als sich mal schlau zu machen, worum es dem Verein geht.

Aber daran ist Verein mit Schuld. Niemand will digitale Transformation hören. Sondern „buffdadadah“

@Luschtii
Eine Ursula holt leider niemand mehr ab. Leider.


Tojan
20. Juli 2016 um 0:48  |  552628

@apo
aber sie wechseln eben, falls sie etwas „besseres“ finden 😉


Stiller
20. Juli 2016 um 0:48  |  552629

@apo

Ich habe noch keine spezifische(n) Zielgruppe(n) ausgemacht. Es geht zunächst wohl nur um die Vergrößerung der Kontaktoberfläche.

Wird aber Zeit. Denn auch der momentane Glanz Berlins hat ganz viel mit Wowereits Arbeit der letzten Dekade zu tun. Und wenn dann auch nicht gleich alles verschwindet, aber ohne den globalen Botschafter von „Berlin ist arm aber sexy“, wird dieser Glanz nur dann seine Aura bewahren, wenn der Kronleuchter auch durch seine Nachfolger gepflegt wird …


Luschtii
20. Juli 2016 um 1:12  |  552630

@Tojan
Ich kann mich leider auch nicht ganz davon freisprechen (facebook, du alte Jugendsünde), ABER wenn Hertha wirklich diesen Weg weiter gehen möchte, dann bitte mit einem Slogan, der wirklich für den Verein steht. Denn dem Otto-Normal Fan wird „Berlins ältestes Start-Up“ nüscht sagen! Mag für diejenigen, die in der Branche tätig sind, nen Insider sein, aber ich kann damit nix anfangen.

„wer lässt sich durch eine werbekampagne die einem nicht gefällt bitte von etwas vergraulen, was einem grundsätzlich sehr am herzen liegt?“ Oh da gibts mehr Leute, als wir uns beide grad vorstellen können :/

@Stiller
Bingo! Ich will nicht andauernd an Herthas scheitern erinnert werden. Da brauch ich nur an all die Grottenkicks/Abstiege denken, das ist genug Content.

@apo
Schon klar, aber was sagt uns das in puncto Nachhaltigkeit, was in der Vergangenheit zu oft betont wurde? Was nützt es Hertha, wenn einer sich aufgrund einer Kampagne ins Oly verirrt, aber wegen des mittelmäßigen Kicks Hertha den Rücken kehrt? Hertha hat zwar für den Tag das Geld bekommen, aber danach? Kann Herr Keuter bestimmt nicht beantworten..

@Kami
Worum es dem Verein geht? Geld natürlich. Aber um dieses zu kriegen, muss man „Kunden“ für sein „Produkt“ begeistern und meiner Meinung nach kann der Digitale Weg nicht die nonplusultra Lösung sein. Den Tag, wo Zuschauer aufgrund eines Posts auf Insta ins Olympiastadion kommen, würd ich gerne sehen. Glaubst Du dran??

Gehöre ich jetzt auch zu den „Herthahassern“, nur weil ich etwas hinterfrage?


Tojan
20. Juli 2016 um 1:15  |  552631

nja etwas mit seinem eigenen „glauben“ zu hinterfragen und nicht mit fakten ist halt immer etwas schwammig 😉


20. Juli 2016 um 1:18  |  552632

@luschtii..genau das sind ja meine Bedenken 😉


Tojan
20. Juli 2016 um 1:21  |  552633

also erst wieder mehr um menschen werben, wenn man erfolgreicher ist? interessante logik bei nicht planbarem erfolg 😉

ab wann ist man eigentlich „erfolgreich“? wenn man dauerhaft in der ersten liga ist? wenn man dauerhaft europäisch spielt? wenn man dauerhaft cl spielt? oder doch nur, wenn man dauerhaft titel holt?

war gbach in den letzten jahren erfolgreich? oder mainz? oder augsburg?


Luschtii
20. Juli 2016 um 1:22  |  552634

@Tojan
Ich werd das mit den Fakten üben, versprochen 😉

@apo
Na dann sind wir schon mal zwei 🙂


20. Juli 2016 um 1:38  |  552635

@toja…alle drei Beispiele sind gut gewählt, denn: bei allen dreien waren es zunächst Entscheidungen sportlicher Natur, die den Entwicklungsschub bewirkten: klare Spielphilosphie; klare Managemententscheidungen und klare Spielertransfers..das winzige Mainz und das winzige Gldbach und Augsburg etableren sich ( bei Augsburg und Mainz eigentlich sesationeller Weise) in der Liga.
Bin nicht sicher, ob die Postulate und digitale Führerschaft brauchten..
Damit ich nicht falsch eingeordnet werde: ich stehe der Mordernisierung skeptisch gegenüber, aber nicht ablehnend. In ein paar Monaten werden wir mehr wissen. Eines kann ich aber eben jetzt schon sagen: Sprache und Gestus von Keuter sind mir definitiv nicht sympathisch.
Wenn Hertha damit letztlich Erfolg hat, ist das dann aber Herthas letzte Sorge 😉


Luschtii
20. Juli 2016 um 1:38  |  552636

Ey @Tojan um die Uhrzeit sowas zu schreiben. Gemeinheit 😉

Hab ich nie behauptet, aber bei (und nur bei mir) kommt es so rüber, dass man neben der sportlichen Ebene NUR über die social Kanäle Leute ins Oly holen will. Dabei gibts es abseits von Twitter & Co. noch andere Wege, um Hertha fühlbar zu machen (die Hertha zeitweise auch gegangen ist, s. Kieztour)

Ich respektiere das, was Herr Keuter und Hertha erreicht haben. Das heißt aber nicht, dass ich bei allem applaudieren und verzückt sein muss.

Netter Versuch mit Gladbach und Co., aber die „Beziehung“ zwischen Verein und Fans ist da viel tiefer, da mehr verwurzelt. Ich weiß, dass Berlin ein sehr undankbares Pflaster ist, weil die Konkurrenz in Sachen „Freizeitgestaltung“ viel zu groß ist. Dennoch muss die alte Dame einen Weg finden, sein „Publikum“ zu erweitern und die Beziehung zu den Fans weiterhin zu pflegen.


20. Juli 2016 um 1:39  |  552637

@toja…alle drei Beispiele sind gut gewählt, denn: bei allen dreien waren es zunächst Entscheidungen sportlicher Natur, die den Entwicklungsschub bewirkten: klare Spielphilosphie; klare Managemententscheidungen und klare Spielertransfers..das winzige Mainz und das winzige Gldbach und Augsburg etableren sich ( bei Augsburg und Mainz eigentlich sesationeller Weise) in der Liga.
Gladbach schaffte den schwierigen Umschwung
Bin nicht sicher, ob die Postulate und digitale Führerschaft brauchten..
Damit ich nicht falsch eingeordnet werde: ich stehe der Mordernisierung skeptisch gegenüber, aber nicht ablehnend. In ein paar Monaten werden wir mehr wissen. Eines kann ich aber eben jetzt schon sagen: Sprache und Gestus von Keuter sind mir definitiv nicht sympathisch.
Wenn Hertha damit letztlich Erfolg hat, ist das dann aber Herthas letzte Sorge 😉


Etebaer
20. Juli 2016 um 6:33  |  552638

Gutes Morgenpost Interview.

Duda-Day 😀


Herthas Seuchenvojel
20. Juli 2016 um 8:34  |  552640

fechibaby
20. Juli 2016 um 9:07  |  552641

Hallo @Seuche

Dann poste doch diesen alten Artikel einfach nicht.

Heute ist bereits der 20. Juli.
Der Artikel ist vom 13. Juli.


Stehplatz
20. Juli 2016 um 9:24  |  552642

Laut Augsburger allgemeine bietet Hertha mittlerweile 3 Millionen! Für Esswein. Hoffentlich nicht!


coconut
20. Juli 2016 um 9:49  |  552643

@Stehplatz
Das wäre in der Tat deutlich zu viel.
Glaube ich aber auch nicht. Wir werden nicht plötzlich „im Geld schwimmen“….

PS:
Was macht dein „Kopfkino“…. 😁


Herthas Seuchenvojel
20. Juli 2016 um 9:59  |  552644

Jos, da haste dir aber was angelacht
ganz so chaotisch war unser letzter Abstieg dann doch nicht
http://www.welt.de/sport/fussball/2-bundesliga/article157161688/Beim-VfB-Stuttgart-herrscht-das-pure-Chaos.html


kraule
20. Juli 2016 um 10:17  |  552645

#PK
zieht die Leute, welche ähnlich ticken wie er (wohl) selbst ticken wird/muss? Ist meine Meinung.
Da wo es etwas zu holen gibt ist man dabei und wenn diese Phase vorbei ist…..zieht man/die Karawane weiter…….
Ich selbst werde von der „neuen Strategie“ eher abgestoßen.
Sie nimmt mir das Gefühl ein „wichtiger“ Teil der Hertha Familie zu sein.
Ist dieses auch trügerisch, so gibt man/ich mich diesem trügerischen Gefühl gerne hin!
Gut, ich bin ein alter Sack! ABER ich kenne genug junge Menschen denen es nicht anders geht. Ich kenne viele (!) junge Menschen, die alle mit Begeisterung bei FB, Twitter etc. sind oder waren und sich inzwischen langsam aber stetig runter gelevelt haben. Bis hin zum kpl. Ausstieg.
Neue Wege?
Gerne und immer wieder auch mal etwas Neues ausprobieren! Bitte!
Aber Fußball ist und bleibt ein Sport für jedermann, möglichst einfach, möglichst emotional, möglichst mit Herz.
Digitalisierung, oder wie immer man das nennen mag, ist meiner Meinung nach hier, in dieser Priorität, fehl am Platz.
Eine Sparte kann, darf, muss das allemal sein. Aber vielleicht will Hertha auch nicht mehr als dieses.
Wenn ich über Hertha spreche, denke ich an Stadion, Stimmung, Puls, Bratwurst und Bier, Begeisterung, Trauer, Freude und Ärger.
Nicht an we fail…Start up ….. etc. !!!


elaine
20. Juli 2016 um 10:29  |  552646

kraule 20. Juli 2016 um 10:17

schön geschrieben.

Wenn die paar Stammfans jetzt unwichtig sind und neue sich nicht angesprochen fühlen, wird das aber ein richtiger *fail*


Joey Berlin
20. Juli 2016 um 10:33  |  552647

Moin,

@Paul Keuter interview,

alles richtig gemacht! Der Blog diskutiert lebhaft, einige outen sich als „Bedenkenträger“, Skeptiker usw. , wenige sind open minded*. Hier wird bei vielen viel zu stark zwischen analog und digital getrennt, jeder von uns nutzt doch beides, „lebt“ sogar in beiden Welten. Hier werden Gräben aufgerissen, die es so gar nicht gibt! Polyvalent gibt es nicht nur bei Spielern…

*Einen offenen Geist haben… bedeutet, flexibel und anpassungsfähig für neue Erfahrungen und andere Ideen zu sein.

P.S: Da der Verein hier mitliest, wäre es nicht schlecht, wenn sich Herr Keuter hier mal einmischt…


backstreets29
20. Juli 2016 um 10:37  |  552648

Skeptisch zu sein UND open minded schliesst sich nicht aus.


kraule
20. Juli 2016 um 10:39  |  552649

@ Joey Berlin
20. Juli 2016 um 10:33 | 552647
open minded*
*Einen offenen Geist haben… bedeutet, flexibel und anpassungsfähig für neue Erfahrungen und andere Ideen zu sein.
.
Ich würde das so ausdrücken:
..offen für neues.
Versteht jeder, auch ohne Sternchen und Erklärung 😉
Ganz einfach…..


elaine
20. Juli 2016 um 10:41  |  552650

*Einen offenen Geist haben… bedeutet, flexibel und anpassungsfähig für neue Erfahrungen und andere Ideen zu sein.

okay, der Verein teilt mit, dass die Stammfans jetzt unwichtig sind, sollen wir jetzt so flexibel sein und gleich woanders hingehen, wie Herr Keuter das empfiehlt?


Stiller
20. Juli 2016 um 10:49  |  552651

#wg. Klatschpappenalarm

Sagen wir es mal so: die Verpackung darf nicht wichtiger werden als der Inhalt. Der ist noch zu liefern.


psi
20. Juli 2016 um 10:55  |  552652

Es läuft, Punkt zwei ist auch abgearbeitet,
Foto vom Medizincheck. 😷
Jetzt fehlt noch die Unterschrift. ✍️


Plumpe 71
20. Juli 2016 um 10:56  |  552653

find ich auch sehr schön formuliert @kraule und trifft mein Empfinden deutlich mehr als die Kampagne, kann damit selbst nur sehr wenig anfangen, die Gründe nennt @Luschti in Ihrem Beitrag um 00.03 Uhr und bringt es auf den Punkt.

Mein Sohn ( Jahrgang 1990 ) ist mit Leib und Seele Herthaner, hat um 1996, wie so mancher sicher auch mal mit anderen Vereinen geflirtet, aber nach dem Aufstieg aus der damals sicher tristen 2. Liga, Spieler wie Marcelinho, die Teilnahme an der CL, einfach der sportliche Erfolg und das Bemühen darum ist bei ihm und Hertha eine dauerhafte Liason geworden.

Beide Abstiege haben daran nichts verändert. Will Hertha dauerhaft neue “ Zielgruppen “ ( wie ich dieses Neusprech eigentlich ablehne.. ) erschließen, dauerhaft binden..

Es geht nichts über sportlichen Erfolg, beim DFB Pokalhalbfinale gegen den BVB hatte der Verein enorme Sendereichweite und hat mit dem Auftreten in der Anfangsphase aus meiner Sicht Chancen verspielt, nebst dem unsäglichen Interview und den teilweise hanebüchenden Erklärungen von Dardai nach Spielende, naja ist ja abgehakt.

Nur Sieger stehen im Licht, Verlierer sieht man nicht. Einen dauerhaften Erfolg einer solchen Kampagne , vor allem mit diesen Slogan, sehe ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht kann man damit kurzfristig Neugierde wecken, aber wird nicht umgehend sportlich geliefert, ebbt das Interesse schnell ab, nur meine 2cents zu dem Thema


Joey Berlin
20. Juli 2016 um 10:56  |  552654

@elaine
20. Juli 2016 um 10:41 | 552650,

okay, der Verein teilt mit, dass die Stammfans jetzt unwichtig sind, sollen wir jetzt so flexibel sein und gleich woanders hingehen, wie Herr Keuter das empfiehlt?

Kann ich so nicht raus lesen…

herthabsc.de: Entfernt sich der Verein damit aber nicht von seiner Tradition, von den Werten, für die Hertha BSC in über einem Jahrhundert steht?
Keuter: Was wir an Neuem entwickeln, ist keineswegs entkoppelt von unserer Tradition. Wir haben im 19. Jahrhundert Gründerväter gehabt, die die glorreiche Idee hatten, einen Fußball-Verein nach einem Dampfer zu benennen.


Exil-Schorfheider
20. Juli 2016 um 11:09  |  552656

Stiller
20. Juli 2016 um 10:49 | 552651

„Sagen wir es mal so: die Verpackung darf nicht wichtiger werden als der Inhalt. Der ist noch zu liefern.“

Ich freue mich auf eine pinkfarbenee Ostkurve! 😉


Stiller
20. Juli 2016 um 11:12  |  552657

@Exil

Von mir aus gerne. 🙂 Habe damit kein Problem. Viel zu viel Lärm um nichts. (Aber ich stelle mein GPS auch nicht von Frauenstimme auf Männerstimme um.)


Elfter Freund
20. Juli 2016 um 11:14  |  552658

@psi: Foto, wo ????

Ick freu ma wie Bolle, dass jetzt Schwung in die Sache kommt.

Zur Kampagne. Wir werden sehen, das ist doch wieder ne Diskussion im Sommerloch. Hertha probiert was, muss man nicht mögen. Man hat so ein komisches Gefühl, fühlt sich nicht so angesprochen. Jeder identifiziert sich mit dem Verein auf seine Weise, da ändert auch ein Paul Keuter nichts dran. Es ist wie immer, die Kommunikation. Mal diese Begriffe weglassen, einfacher, plastischer agieren und schon sieht die Sache wahrscheinlich anders aus. Es ist nur einfach schade, dass wir uns in Deutungen ergehen müssen, hätte sich der Verein sparen können.

Sei es drum, wenn der Ball wieder rollt, kommen wir zum Wesentlichen, dem sportlichen Erfolg. Darüber gibts die Fans und deshalb stimmt es ja auch, dass bspw mit dem Auftreten im Pokalhalbfinale wieder ne Chance liegen gelassen worden ist. Hinterher ist man aber immer schlauer, Blick frei geradeaus und die EL-Quali erfolgreich durchziehen. Gerade da haben wir doch am Anfang der Saison die alleinige Aufmerksamkeit der Fussballrepublik. Das Auftreten dort kann einiges an Reputation bedeuten.

PS: ich würde es auch gut finden, wenn man sich von Herthaseite ab und zu hier einklinken würde. Aber ob das realistisch ist ?


El_Famoso
20. Juli 2016 um 11:21  |  552659

@Elfter Freund, für Fotos guckst du hier!
https://twitter.com/herthabsc?lang=de


hurdiegerdie
20. Juli 2016 um 11:40  |  552660

Uwe Bremer
19. Juli 2016 um 23:14 | 552615

A) Ich meine mich zu erinnern, dass Schiller schon um 2005/6 von etwa 40 Mio Investitionen in die Akademie gesprochen hat. Ich finde jetzt auf der Arbeit diesen Artikel nicht. Vielleicht habe ich ihn noch auf meinem alten Rechner. Muss ich aber heute abend schauen, ansonsten ziehe ich die Aussage zurück. Deshalb schrieb ich ja Cliffhanger, weil ich das nochmals recherchieren muss.

B) Interne Dokumente geben mir nicht viel, weil ich sie nicht lesen kann. Wurde nicht schon vor Jahren gesagt, man wolle das auf einer MV veröffentlichen? Warum tut man es nicht, wenn es doch so positiv ist? Wenn ich mir mein eigenes internes „Perfermance Review“ schreibe, sieht das auch immer besser aus, als wenn es unabhängige Experten über mich schreiben 😉


elaine
20. Juli 2016 um 12:02  |  552662

Joey Berlin 20. Juli 2016 um 10:33 | 552647

@Paul Keuter interview,

alles richtig gemacht! Der Blog diskutiert lebhaft,

das muss ich doch noch los werden. Über Peinlichkeiten bei Hertha wird doch immer heftig diskutiert, noch nicht mal das ist etwas neues. 😉


HerthaBarca
20. Juli 2016 um 12:04  |  552663

…vor allem wenn man sich diese ganzen Podcast-Wichtigtuer ansieht, die sich so im Netz tummeln und so tun, als wär’s d i e fundierte Transformation!
…und dann noch die Pseudopromies dazu!
😇😎


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. Juli 2016 um 12:08  |  552664

@hurdie

ich glaube mit der Zahl stimmt was nicht: Hertha hat 2001 mit dieser Art Jugendarbeit begonnen. Und 2005 soll Schiller von 40 Millionen gesprochen haben? Das wären zu jenem Zeitpunkt 10 Mio Euro im Jahr.

Das kommt mir viel, viel zu viel vor. Vielleicht hast Du was von Schiller aus 2015 in Erinnerung?

Ich habe auch auf keiner Hertha-Mitgliederversammlung gehört, dass jemand versprochen hat, diese Rechnung publizieren zu wollen. Genauer: Meines Wissens nach ist von Hertha zu diesem Papier, das als internes für das Präsidium erstellt worden ist, noch nie öffentlich gesprochen worden.

(Dank Immerhertha weisst Du immerhin, dass es diese Rechnung gibt sowie die Quintessenz, die dort berichtet wird)

Aber nun gibt es ja eine öffentliche Aussagen von Benjamin Weber, dem Leiter der Akademie, zur Frage.

Morgenpost: Pro Saison investiert Hertha rund vier Millionen Euro in den Nachwuchsbereich. Rechnet sich das?
Weber: Dass sich die Nachwuchsarbeit lohnt, zeigt sich in erster Linie in über 50 Spielern, die seit 2001 in der Akademie von Hertha BSC ausgebildet wurden und es bis in den Profifußball geschafft haben. Auf der anderen Seite gab und gibt es direkte Erlöse aus Transfereinnahmen von Spielern, die bei Hertha ausgebildet wurden. Diese Erlöse beliefen sich für die Vergangenheit auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Für die Zukunft erwarten wir noch höhere Einnahmen, da sowohl international (insbesondere England und China) wie national die Transfererlöse deutlich gestiegen sind und weiter steigen werden.

Quelle Morgenpost


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. Juli 2016 um 12:15  |  552665

@meine5Cent

zum Thema in 100 Zeichen samt einem Link zum entsprechenden Interview bei Twitter:

Uwe Bremer
Liebt Ihr Fußball? Ihr werdet traurig sein: @paulkeuter zur Monetarisierung von Fanträumen @HerthaBSC @JungvMattsports

Hertha BSC @HerthaBSC
Auf den Punkt gelegt! @paulkeuter über Tradition, Innovation und Partizipation: http://fal.cn/E8i1 #hahohe


Silvia Sahneschnitte
20. Juli 2016 um 12:17  |  552666

Akademie Kosten:
Meine mich zu erinnern das D. H. bei Einführung der Akademie von 6 Mill. Kosten pro Jahr gesprochen hat. Muss das aber noch mal recherchieren.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Plumpe 71
20. Juli 2016 um 12:18  |  552667

@Uwe Bremer,

Mal ne kurze Frage , ist Dir bekannt ob Hertha dieses Jahr wieder ein Gastspiel in Neuruppin gibt, oder ist der Sommerfahrplan zu prall gefüllt?


Cro-Mag
20. Juli 2016 um 12:26  |  552668

Also, ich finde *Berliner Startup seit 1892* sehr gut und passt auch irgendwie zur alten Dame. Wer nicht weiß was ein Startup ist recherchiert einfach in diesem neuen Internet. Wer kein Internet hat, fragt seinen Enkel.
Herrje, es ist immer schön, wie viele hier immer wissen wie es nicht geht. Dann die Arme verschränken und wenn es wirklich nicht klappt mit einem süffisanten „Siehste“ aufwarten. Feige, und erbärmlich langweilig ist es in meinen Augen. Kritik ist natürlich wichtig und es muss ja auch nicht alles jedem gefallen, doch irgendwie kann im Friesenhaus entschieden werden was will es wird immer gemeckert.
„Kenn ich nicht – will ich nicht“ das ist das provinzielle Motto vieler Berliner und Herthaner.
Aber so ist es halt und hat ja auch seine Putzigkeit.

Ich sehe grad ne Doku auf arte. Es geht um eine italienische Familie die Büffelmozerella herstellt. Als sie einen Melkroboter eingeführt haben lernten die Kühe, die freiwillig in die Anlage gehen, schneller als die alten Melker.


Silvia Sahneschnitte
20. Juli 2016 um 12:37  |  552670

Hier noch was zur Akademie, habe von Hoeness nichts gefunden.
http://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga2/hertha-bsc_aid_50105.html

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


20. Juli 2016 um 12:37  |  552671

@HerthaBarca um 1204

Die sind die Schlimmsten!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. Juli 2016 um 12:38  |  552672

@silvia

waren das noch Mark?

Unstrittig ist jedenfalls, dass Hertha aktuell (seit einigen Jahren) die jährlichen Kosten für die Nachwuchsarbeit mit 4 Mio. € beziffert.
(Habe die Summe anlässlich des Weber-Interviews noch mal nachgefragt)


elaine
20. Juli 2016 um 12:39  |  552673

Cro-Mag 20. Juli 2016 um 12:26

vielleicht solltest du da selbst mal googeln, was ein Start Up ist und was es beinhaltet seit 124 ein Start Up zu sein?


Silvia Sahneschnitte
20. Juli 2016 um 12:45  |  552674

Lieber @U.Bremer, im Focus ging es um Euro, zu D.H. habe ich nichts gefunden.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. Juli 2016 um 12:51  |  552675

@silvia

der Fokus schreibt 2007, Hertha investiere 4,5 Mio € pro Jahr in die Nachwuchsarbeit.
Was soll mir das jetzt im aktuellen Zusammenhang des Weber-Interviews sagen?


Silvia Sahneschnitte
20. Juli 2016 um 12:52  |  552676

Letztes Jahr war Ramos mal ein Thema, wäre eine einjährige Ausleihe von Dortmund nicht ein Thema?
Mit Götze ein Überangebot von Offensiven bei Dortmund.
Ramos ist schnell, kann über die linke Seite kommen, ist torgefährlich.
Und Kurt könnte in dem Jahr immer wieder gebracht werden, Erfahrung sammeln, um in der Saison 17/18 über links die Stammkraft zu werden.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Silvia Sahneschnitte
20. Juli 2016 um 12:55  |  552677

Lieber @U.Bremer, es ging um Ihren Austausch mit @Hurdie, und der Aussage im Focus, das bis 2007, 10 Mill. in die Akademie geflossen sind.

Ging nicht um rumkritteln am Weber Interview.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. Juli 2016 um 13:02  |  552678

@silvia

wenn Hertha von 2000 bis 2006 insgesamt zehn Mio in den Jugendbereich gesteckt hat und 2007 die Investion pro Jahr eine Höhe von 4,5 Mio erreicht hatte, deckt sich das präzise mit meinen Ausführungen von gestern Nacht: dass Hertha in den Anfangsjahren (pro Jahr) weit weniger Mittel eingesetzt als mittlerweile.

Ausserdem ist zu berücksichtigen, dass Hertha nach dem Abstieg 2010 auch im Nachwuchsbereich zusammengestrichen hat. Und sich alle Posten angeschaut hat: brauchen wir das wirklich?

Inzwischen ist Hertha, laut Finanzchef Schiller, bei einer Grössenordnung von 4 Mio./Saison angelangt


glimpi
20. Juli 2016 um 13:08  |  552679

Dauert der Medizincheck eigentlich immer so lange? Wo bleibt die Unterschrift?


Silvia Sahneschnitte
20. Juli 2016 um 13:12  |  552680

Lieber @U.Bremer, dem ist nichts hinzuzufügen.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Silvia Sahneschnitte
20. Juli 2016 um 13:13  |  552681

Liebe(r) @glimpi, die sind in der Mittagspause.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


videogems
20. Juli 2016 um 13:15  |  552682

Ah okay. Hab mich auch schon gewundert. Nicht daß wir hier einen Guirassy haben und Duda durch den Medcheck gefallen ist. Langsam könnte man aber auch mal das Pic mit der Unterschrift veröffentlichen. Los Micha, twittere wie verrückt und zeig uns die Unterschrift von dem da äh Duda


Silvia Sahneschnitte
20. Juli 2016 um 13:17  |  552683

Lieber @U. Bremer, ob wir es brauchen?
Wenn es um Amortisierung der Kosten geht vielleicht ja, ansonsten ist es Schnee von gestern.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


20. Juli 2016 um 13:18  |  552684

danach holt Preetz den Dudu aus Brasilien 😉 http://www.transfermarkt.de/dudu/profil/spieler/114937


fußballfreund83
20. Juli 2016 um 13:21  |  552685

@all, gibt es Zahlen, wie viele Karten für das Qualispiel am 28.07. morgen noch in den freien Verkauf gehen?

Habt Dank für ne Info


Cro-Mag
20. Juli 2016 um 13:39  |  552686

@ elaine
Genau das meine ich. Wenn ich das preussisch akkurat verstehe macht es keinen Sinn. Das was den Claim für mich so gut macht ist dieses.. ääähhh Humor.


HerthaBarca
20. Juli 2016 um 13:43  |  552687

@fussballfreund
Gehe mal davon aus, dass es nicht ausverkauft ist. Ferienzeit!


elaine
20. Juli 2016 um 13:45  |  552688

Cro-Mag 20. Juli 2016 um 13:39

ich bezog mich auf deine Empfehlung an andere sich zu informieren, was ein Start Up ist, wenn man solche Empfehlungen ausspricht, sollte man sich erst selbst informieren.


20. Juli 2016 um 13:50  |  552689

..um kurzfristig das Stadion ne Weile zu füllen, könnte man doch auch Youssuf Erdogan verpflichten..? Linksaußen, schnell und vielleicht auch torgefährlich
Kostet 4,5..über das Trikot schnell amortisiert,,
#Innovation#Synergietranformationsknaller


fechibaby
20. Juli 2016 um 14:02  |  552690

Tickets 3. Runde EL-Quali:

Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark hat
24.017 Plätze.
Da jedoch die Blöcke N, O, P, R, T und U
wohl frei bleiben, sind es deutlich weniger
Plätze.
Ich tippe mal ca. 18.000 Plätze, inclusive
Gästeblock.
Die müssten doch wohl mit den Dauerkarten-
Freikarten voll gemacht werden.


videogems
20. Juli 2016 um 14:13  |  552691

Irgendwie scheint Hertha an seinen Fans vorbeizusocialmedialen. Alle warten auf Bilder von der Unterschrift und als nächster Tweet nach dem Medizincheck kommt das:

Presserunde mit @j_brooks25 & Peter #Pekarik. Wichtige Aussagen später auf unserer Homepage! #hahohe


pathe
20. Juli 2016 um 14:14  |  552692

@Bussi
Dieser Dudu ist gar nicht mal ein Schlechter! 😀


Opa
20. Juli 2016 um 14:20  |  552693

Transformationssynergieinnovationstransaktionsstrukturanalysegeschwurbel
Viele Fragen: Viel Blabla um im Wesentlichen Nichts? Man will in den Dialog mit den Fans treten? Warum macht man das nicht einfach? Wie will man die Frage, wer man eigentlich sein will, beantworten ohne herauszufinden, wer man denn eigentlich ist? Viele Hülsen, wenig Inhalt, jetzt erstmal Strukturanalyse? Fehlt dem Prozess vielleicht jemand, der mal fragt: Was genau habt ihr eigentlich schon erreicht und wo genau wollt ihr hin? Dass ein einzelner User vor Entzücken einen feuchten Fleck im Schritt hat, vermag nicht zu verwundern, die Frage ist nur, hat er den von Keuters Geschwurbel oder weil er mal wieder wie eine tollwütige Hyäne gegen alle diejenigen hetzen und auskeilen konnte, die aus seiner Sicht Gift und Galle des Vereins sind? Nicht alle Fragen warten auf Antwort. Die Parallele zu Loriots Bundestagsrede sind jedenfalls augenfällig.

Wadde hadde Duda?
Vielleicht haben wir den Spieler auch nur verpflichtet, damit Keuter die Sprache der neuen Zielgruppe sprechen kann? Hattututukackaauto?

Nachwuchs
Wenn die Zahlen so fantastisch sind, warum veröffentlicht man diese nicht? Ist ja nun kein echtes Geschäftsgeheimnis, die Eckdaten sind ja schon durchgesickert. So aber bleiben Fragen. Ich erwarte im Übrigen nicht, dass sich Herthas Nachwuchsarbeit unbedingt super rechnen muss, wenn sich eine entsprechend sportliche Rendite daraus ergibt, ist das vollkommen ausreichend, weil sich die finanzielle Rendite zwangsläufig daraus ergibt. Mehr Mut, Nachwuchsspieler tatsächlich einzusetzen, wäre eine echte „Revolution“. Ist angesichts der Gesamtumstände vielleicht schwierig, aber exakt das sollte neben der Partizipation an der Wertsteigerung der Maßstab sein, an dem wir den Erfolg unserer Nachwuchsarbeit messen sollten. Und kritische Nachfragen ausdrücklich erwünscht. Aber da ist man ja gerade in der *gnihihi* „Strukturanalyse“ 😂

Fußball
Am Samstag rollt der Ball in Alkmaar und Opa rollt auch dorthin. Quasi schon mal warmmachen für das Abenteuer Eur-Opa ✌️😎


Kettenhemd
20. Juli 2016 um 23:46  |  552798

Eine Interessante Frage and die Runde:
Hat Hertha mit Duda oder der HSV mit Halilovic den besseren Deal gemacht.
Beide sind jung, technisch stark, spielen gute paesse (kurz, lang und gerne toetlich ;).
Halilovic wirklicher Vorteil ggu Duda ist die Geschwindigkeit und der Antritt und wohl auch die taktische Ausbildung. Das macht ihn auch interessant fuer die Rechte Aussenbahn was bei Duda eher eine verlegenheitsloesung ist.
Duda hingegen ist robuster, kann auch mal einen Kopfball gewinnen und hat sich im Maennerbereich, wenn auch in einer schwaecheren Liga, ueber Jahre etabliert. Duda ist riesig in seine Profi Karriere gestartet und hat dann stark nachgelassen. Meines Erachtens ist er einfach zu lange bei liga geblieben und hat den Druck den er braucht einfach nicht mehr gespuert. Er hat nicht den naechsten Schritt gemacht sondern einen zurueck – die Einstellung schleifen lassen.
Halilovic hat gut gespielt aber in keinster Weise so eingeschlagen wie Duda in seinem ersten Jahr bei Liga – das mag aber auch liga und mannschafts bedingt sein. Halilovic koennte der naechste Brojan oder Rakitic sein. Man weiss es nicht. Duda hat sich schon von seiner schlechteren Seite gezeigt.
Wer hat den besseren Deal gemacht hat entscheidet sich fuer mich in diesem Fall an den Konditionen.
Hertha hat fuer gut 4 mio gekauft, der HSV fuer 5 mio. Aber der HSV hat eine RKO – im ersten Jahr zehn Millionen, nach dem zweiten Jahr 12,5 Millionen Euro. Keine Ahnung wie es in Jahr 3 aussieht.
Hertha hat bei den Konditionen die Nase schon weit vorne. Wenn es nichts wird haben beide ungefaehr gleich viel verloren. Entwickelt sich der Spieler gut aber nicht sehr gut sind beide gleich auf. Schlaegt der Spieler voll ein hat der HSV klar die schlechteren Karten.
In sofern finde ich, dass Hertha trotz aller Qualitäten von Halilovic den besseren Deal gemacht hat. Das kann bei steigenden Abloesesummen noch in Gewicht fallen.
Nicht falsch verstehen. Ich finde beide Deals gut – und die groesste Frage ist und bleibt – wie schlagen die beiden ein.
Bitte um Meinungen.

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