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(ub) – In der aktuellen Montagmorgen-Bundestrainer-Kolumne, die der Kollege Andreas Lorenz seit einigen Wochen immer montags auf Facebook publiziert, geht es beim Thema Stadion-Disskussion u.a. um Hertha und den Umgang mit den Mitgliedern, gespiegelt am Vorgehen des 1. FC Union. Wer meinungsstarke Texte aushält – hier entlang

Ich verweise auf den Montagmorgen-Bundestrainer, weil die Stichworte Stadion-Diskussion und Herthas Mitgliederversammlung @SilviaSahneschnitte, seit Jahren als Nutzer in diesem Blog dabei, zu ihrem Beitrag veranlasst. Auch diese Meinung wird kontroverse Antworten auslösen …

Vision Hertha neu

Von @SilviaSahneschnitte

Die Mitglieder von Hertha BSC haben eigentlich keinen großen strategischen Einfluss auf den Klub. Allerdings zeigte die letzte Mitgliederversammlung von Hertha BSC am 30. Mai, dass am Beispiel Stadion geringer Einfluss möglich, jedoch nicht zum Vorteil von Hertha BSC ist.
Ein Ergebnis des Einflusses war, dass durch eine Empfehlung der Mitglieder, ein Stadionbau ausserhalb Berlins, quasi ausgeschlossen wird.
Dazu schrieb Uwe Bremer am 31. Mai in der Morgenpost vom „fehlenden Vertrauen bei Teilen der Fans“ (ich würde sagen, auch bei Teilen der Mitglieder).
HerthaBarca schrieb am 1. Juni 2017 um 18:48 Uhr:

„…übrigens, der Dienstag bestätigte meine Sichtweise, dass ich inzwischen ein Gegner von direkter Demokratie bin!“

Frau stelle sich vor, in einem deutschen Industrieunternehmen, würden 400 Anteilseigner mit einem Aktienanteil von 1% über die Standorte des Unternehmens entscheiden – absurd.

Die Diskussionen im Blog führten bei mir zu folgenden Gedanken, die jedoch in der Kürze der Zeit nicht in die Tiefe gehen:
 
Ich bin für eine radikale Neuaufstellung des Vereins.

  1. Der Vorsitzende, Herr Gegenbauer, gründet mit sechs weiteren Mitstreitern einen neuen Verein. Wichtig ist, vernünftige Personen treffen vernünftige Entscheidungen für den Verein.
  2. Nach Gründung des Vereins, wechselt die KGaA, die Lizensfussball-Abteilung, die Jugendakademie in den neuen Verein.
  3. Hertha BSC bleibt mit allen anderen Abteilungen weiter bestehen (vielleicht unter einem anderen Namen).
  4. Wirtschaftliche (Verträge, „Bilanzen“, etc), organisatorische (MitarbeiterInnen, Organigram, etc) sowie räumliche Strukturen, werden von dem neuen Verein übernommen. Die Profi-Lizenz und damit das Startrecht für die Bundesliga wird vom Altverein (Hertha BSC) an den neuen Verein abgegeben.

Es gibt keine Möglichkeit im neuen Verein stimmberechtigtes Mitglied zu werden, es sei denn der Vorstand schlägt ein weiteres stimmberechtigtes Mitglied vor und nimmt es in den Verein auf.
Innerhalb des neuen Vereins gibt es die Förderabteilung, der können die bisherigen Mitglieder des Altvereins sowie weitere Interessierte beitreten. Die Mitglieder der Förderabteilung haben kein Stimmrecht. Der Mitgliedsbeitrag entspricht dem aktuellen Tarif beim Altverein und beinhaltet die Vorteile wie beim Altverein (ermäßigte Tickets etc.).

Vieles läßt sich ergänzen und kritisieren, nutzen Sie es. Erfreut wäre ich wenn über die Idee, und nicht nur über die Klubfarbe und den Vereinsnamen diskutiert wird.
 

Ich finde, dass die Strukturen von Hertha ...

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181
Kommentare

Paddy
26. Juni 2017 um 12:58  |  606227

Ha!


Kamikater
26. Juni 2017 um 13:03  |  606230

Ho!


pax.klm
26. Juni 2017 um 13:07  |  606231

Nö!


pax.klm
26. Juni 2017 um 13:09  |  606232

Kein Absolutismus!
Nieder mit den Feinden der „Alten Dame“!


pax.klm
26. Juni 2017 um 13:11  |  606233

Weg mit: Alle Macht den Chefs,
oder der Scheich`s …
Warum nicht den Sarg mit den Schwarzgeldern
wieder ausgraben?


Spandauer
26. Juni 2017 um 13:20  |  606235

@SylviaSahneschnitte
Also mir ist klar das wir jetzt schon kein richtiger Verein mehr sind aber nach deiner Vorstellung/Idee hat es irgendwie auch echt mal so gar nix mehr mit einem Verein zu schaffen .
Klingt für mich eher nach künstlichem Konstrukt und wehe da hat einmal der Falsche das Sagen wer könnte ihn stoppen ?? Die anderen zugelassenen die für viel Geld die Entscheidung des reichsten in der Gruppe mittragen ? Herr Ismaik findet die Idee bestimmt grandios ich kann dem Leider so gar nichts abgewinnen.
Trotzdem interessant LG ich


26. Juni 2017 um 13:21  |  606236

ich sage mal zum Beitrag von @Sahneschnitte: jo, kann man so sehen. Aber dann brauche ich (nur ich) nicht mehr zum Fussball und schon gar nicht mit Fähnchen und Schal. Mag radikal zu Ende gedacht sein, weil ja der Profifussball in der Realität eben schon meilenweit von der Ursprungsidee entfernt ist, aber deshalb gefällt mir die Konstruktion trotzdem kein bißchen. Lieber lebe ich mit ner halben Lüge als alles über Bord zu werfen.
Ich bin noch nie für direkte Demokratie gewesen, aber auch nicht für sein Gegenteil.
Deshalb von mir: Daumen runter für den Vorschlag. Aber natürlich auch Daumen hoch für den Beitrag.
P.S. ich glaube auch wirklich nicht, dass die Fussballwelt in Berlin unterginge, dürfte Hertha kein eigenes Stadion bauen . Diese angeblichen Zwangläufigkeiten sind auch ein bißchen Glaubensfrage


Michael R.
26. Juni 2017 um 13:22  |  606237

Da verkennt wohl jemand, was ein Verein ist ! Die Herths BSC GmbH & Co. KG aA gehört mehrheitlich noch immer dem Verein Hertha BSC.
Und in wesentlichen Geschäften, die in unserem Unternehmen erfolgen, haben die Vereinsmitglieder sehr wohl das Recht, mitzureden und mitzubestimmen. Denn wenn die bestellten Vertreter (Präsidium und GF) sich nicht nach den Vorgaben der Mitglieder richten, können sie ganz schnell zum Teufel gejagt werden.
Hertha BSC ist unser Verein, das ist gut so und soll so bleiben.
Wie Journalisten, die für ihre Auflage alles schreiben, darüber denken, ist mir ziemlich schnuppe…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
26. Juni 2017 um 13:23  |  606238

@michaelR

Du hast beim Lesen des Textes verstanden, dass @SilviaSahneschnitte kein Journalist ist, sondern jemand wie Du, ein Nutzer dieses Blogs (ein langjähriger dazu) ?


AS5
26. Juni 2017 um 13:24  |  606239

Also ich finde die Idee aus dem Beitrag so was von bescheiden!, dass ich nach 2 Jahren stillem Lesen mich heute gedrängt fühle ein Kommentar abzugeben. 🙂
Wir sind Hertha BSC!
125 Jahre gibt es uns schon. Die älteste Fußball Abteilung in der Bundesliga.
Der Trainer ist Rekordspieler. Der Manager Rekordtorschütze.

Wer mit Diskussionen in unserem aus mehreren Interessensgruppen bestehenden Verein nicht umgehen kann soll versuchen Mitglied beim SSV Markranstädt zu werden.


icet
26. Juni 2017 um 13:53  |  606243

Der Vorschlag klingt mir doch sehr nach dem RB Leipzig Konstrukt.


Slippen
26. Juni 2017 um 14:07  |  606246

RB Leipzig ist mir auch sofort eingefallen.

Aber Mal ehrlich: Der Verein ist doch eigentlich ein Zusammenschluss von mindestens 7 Personen, die einen gemeinsamen Zweck verfolgen. Daher auch demokratische Grundstrukturen. Ich meine aber, dass dieses Idealbild nicht mehr zum Profifußball passt. Da werden Millionen bewegt – nicht nur €. Da geht es um knallhart unternehmerische Interessen, die für eine breite Masse oft schwer zu durchschauen sind. Ein solches Unternehmen wie ein Bundesligist lässt sich eben nicht klassisch in Vereinsform und das noch möglichst basisdemokratisch führen.

Ich finde das Konstrukt der Ausgliederung des professionellen Sports gut. Was mir fehlt ist das, was sich auch durch andere Bereiche der Gesellschaft zieht: Vertrauen in die Verantwortlichen.

Insofern ist der Beitrag ein guter Gedanken Anstoß. Für realistisch halte ich es aber schon wegen des Beispiels RB Leipzig nicht.


kczyk
26. Juni 2017 um 14:35  |  606250

„… Du hast beim Lesen des Textes verstanden, dass … …“

*denkt*
hat er nicht. und auch nicht den tiefen sinn ihrer worte.


Opa
26. Juni 2017 um 14:41  |  606251

Ich kann Fräulein Sahneschnittes Sichtweise zumindest soweit nachvollziehen, dass der Profifußball in einer Art Konversionsphase ist, die in einer Art „vollständigen Professionalisierung“ zu münden versucht und „Vereinsgedöns“ da störend wirkt, wenn man die Professionalisierung als oberstes Credo betrachtet.

Andererseits würden ohne Vereinsmeierei und die damit verbundene Emotionalität durch Historie, mitfiebernde Fans, Anekdoten etc. auch etwas Wesentliches fehlen, was den Reiz an Fußball ausmacht. Dass das auch ohne klappt, mag RB beweisen, aber Fußballtradition funktioniert in längeren Episoden als die temporäre Zuwendung erheblicher Mittel durch einen Industriellen. Wenn Leipzig eines Tages fallengelassen wird wie Salzburg, dann wird man in Leipzig eher den Weg von Bayer Uerdingen gehen, die heute als KFC in der Regionalliga herumkrebsen, weil „organisch“ da nichts gewachsen ist, auf dem man aufbauen könnte. Die Marke war Bayer, nicht Uerdingen. Und ähnlich dürfte es in diesem Fall auch in Leipzig laufen.

Und bei Hertha? Ist das nur noch eine wirtschaftlich wertvolle Marke, die es vor unberechenbaren Einflüssen von emotionalen Fans zu schützen gilt? Und war das Votum der Mitgliederversammlung, dass man nicht außerhalb Berlins Spiele besuchen will, wirklich so überraschend? Wenn selbst @ubremer und ich einer Meinung sind, dass man bei Hertha schon die Basis mehr mitnehmen könnte, dann sollte auch bei dem glühendsten „Gegenbaueristi“ ein Licht aufgehen, dass da etwas schiefgelaufen ist. Nicht in der Entscheidung selbst, sondern in der Kommunikation. Anstatt die Formalien zu ändern, täte einigen auf dem Podium etwas Reflektion gut, ein Blick über den Tellerrand. In Köpenick ist sicher nicht alles eitel Sonnenschein, aber was sie da können, ist Nestwärme, die nicht dadurch entsteht, dass man sich über den Tisch gezogen fühlt. Oder überrumpelt.

Auch wenn ich mir beinahe sicher bin, dass aller Protest nichts helfen wird und der Profifußball eines Tages sein Gesicht ändern wird, ggf. mit europäischer Superliga ohne Auf- und Abstieg (oder nur innerhalb eines geschlossenen Systems), Nettospielzeit mit Videobeweis und endlich Werbeeinblendung während der Spiele, wird es darunter immer noch den „richtigen“, echten Fußball geben. Ob das unter dem Namen Hertha zu haben sein wird, wird man sehen. Die wechselhafte Geschichte unseres Herzensvereins lässt beide Szenarien offen.

Für mich ist Fußball aber in erster Linie etwas Regionales, etwas tatsächlich greifbares. An einem Tingeln von Hertha um die Welt habe ich weniger Interesse als an einer stärkeren Regionalisierung. Wer sich an den friedlichen wie herzlichen Platzsturm in Falkensee beim Benefizspiel erinnert, wo Kinder begeistert ihre Idole auf Händen tragen wollten, wird das eher nachfühlen können als derjenige, der das zwischen Formel 1 und DSDS als eine Art unterhaltsamen Zirkus betrachtet.

Die Schraube in Richtung Professionalisierung ist ziemlich fest angezogen. Und wird eines Tages abreissen, wenn man sie überdreht. Spielansetzungen Dienstag nachmittags (prime time in Asien) oder Pokalendspiele in Asien sind ja heute schon in denkbarer wie greifbarer Nähe. Unzufriedene Zuschauer kaufen aber keine Tickets, keine Fernsehabos (mit erheblichen(!) Mehrkosten 😛 ) und keine beworbenen Produkte. Vielleicht findet sich ja irgendein Diktator oder Autokratie, der sein / die ihr Image mit der Bundesliga aufpeppen will. Vielleicht ist das kommerziell mördererfolgreich, wenn ein Verein statt abzusteigen, eine Strafsaison in China spielt. Aber das hat dann nichts mehr mit dem zu tun, was ich sehen will. Und die Basis der Fans verhindert zumindest derzeit noch solcherlei Unsinn.

Was es bedarf, ist eine Rückkehr zu Beschränkungen, die die Wettbewerbsgleichheit wiederherstellen. 50+1 ist ja nur deshalb marode geworden, weil man Ausnahmen zugelassen hat. Nach einer Übergangsfrist sollten alle Vereine keine Lizenz mehr erhalten, die diese Bestimmung nicht mehr einhalten. Wiedereingliederung der Profiabteilungen, das geht auch steuerrechtlich, wie Schlacke, Mainz, Stuttgart (noch), Freiburg oder ein paar andere beweisen. Für Investoren blieben dann nur noch Anleihen. Wenn das für alle gilt, wüsste ich nicht, weshalb das nicht funktionieren sollte.

Die Antwort auf die nicht gestellte Frage ist daher: Mehr Mitbestimmung, mehr „one man, one vote“, mehr Nestwärme, mehr Fußball, mehr Leidenschaft statt Entmündigung und Bevormundung. Ja, das ist anstrengender, ja, das ist weniger kalkulierbar, aber das ist eher das Leben als eine in Watte gepamperte, von der Basis abgekoppelte Führung, die im Elfenbeinturm sitzt und sich für wichtiger nimmt als sie ist.


Daniel rodan
26. Juni 2017 um 14:41  |  606252

So etwas in Berlin kann nur in die Hose gehen


sunny1703
26. Juni 2017 um 14:49  |  606253

@Silvia

Also entweder nimmst Du hier jetzt alle auf die Schippe, dann ist der Beitrag der Oberhammer 🙂
Oder aber, wenn das ernst gemeint ist und ich mir das umgesetzt in die Tat vorstelle,wüsste ich, wer zukünftig nicht mehr mein Verein ist.

lg sunny


kraule
26. Juni 2017 um 14:52  |  606254

@SilviaSahneschnitte
Danke für die gemachte Mühe!!!
Ich kann leider nicht erkennen, ob du eine Diskussion anstoßen willst (sicherlich) und auf welche Art und Weise???
Heißt, wie du dich ehrlich positionierst, provokativ oder überzeugt von deinem Vorschlag.
Macht mir einige Fragezeichen aber auch das ist sicher gewollt 😉


kczyk
26. Juni 2017 um 14:54  |  606255

„… Für mich ist Fußball aber in erster Linie etwas Regionales, etwas tatsächlich greifbares. An einem Tingeln von Hertha um die Welt habe ich weniger Interesse als an einer stärkeren Regionalisierung. …“

*denkt*
richtig.
so wie in der regionalliga südwest. die sich china einverleibt hat.


kczyk
26. Juni 2017 um 14:57  |  606256

die lok (DFB) wurde elektrifiziert. sie braucht den tender (malochende fans) nicht mehr.


cru
26. Juni 2017 um 15:15  |  606258

Ich beende mal gerade meine passive Phase der reinen Mitleserschaft und gebe ‚my two cents‘ zum Thema ab:

Fuer mich ist zwar Kommerzialisierung nicht so negativ belegt, wie fuer viele Fans und auch viel realer, aber trotzdem bin ich bezueglich des Beitrags von heute eher auf der Seite der Traditionalisten.
Unser Verein wird von Menschen gefuehrt, im Moment finde ich recht gut, aber von Menschen die irren koennen. Ein Korrektiv der Mitglieder ist nichts ungesundes, auch wenn ich ebenso wenig ein Freund von direkter Demokratie bin.

Und die Geschichte mit dem Stadion in Brandenburg: klar, eine total trickreiche Moeglichkeit besser mit dem Senat verhandeln zu koennen, aber doch auch irgendwie illusionaer, dass tausende Mitglieder, die das Stadion da nicht haben wollen, voll clever so tun als ob und es keiner merkt ,,, und wirklich nach Brandenburg zu ziehen waere wirklich noch schlechter als ungeschickt zu verhandeln.

Im uebrigen finde ich die Diskussion wichtig und daher einen provokativen Beitrag ziemlich gut @SylviaSahneschnitte


heiligenseer
26. Juni 2017 um 15:16  |  606259

Der Inhalt des Textes des heutigen Blogs gefällt mir nicht, ganz und gar nicht.
Mit lieben Grüßen
Ihre Karla Kolumna


Zippy
26. Juni 2017 um 15:22  |  606260

Einige sehr gute, grundsätzliche Überlegungen, gerade wenn man Silvias Idee als solches und als Anstoß für mehr „Tiefe“ nimmt und eher nicht als tatsächlichen Zukunftsplan…ein Beitrag, der in Teilen auch den heutigen Fussball an sich anspricht und nicht „nur“ die Situation bei Hertha.
Dazu hat ja @Opa schon einen Text um 14:41 geschrieben, dem ich zwar nicht in jedem Punkt zustimmen, dessen „Fazit“ ich mich aber anschließen kann.

Um einen konkreten Vorschlag zu machen, vorstellen könnte ich mir noch eher, dass die Fans, die sich Heute beschweren oder unzufrieden sind oder sich nicht „mitgenommen“ fühlen, die Sache irgendwann selbst in die Hand nehmen…das wäre vielleicht zielführender und vernünftiger als dem geliebten und gehassten Kommerzobjekt/Bundesligisten Hertha BSC zu schaden und sich in Machtspielchen vs. Gegenbauer zu verlieren.

Der FC United of Manchester macht sich ja ganz gut, ein Verein, gegründet von Fans, die keine Lust auf Investoren, Kommerz und „Ausbeutung“ der Anhängerschaft hatten.
Die haben mittlerweile sogar ein eigenes Stadion und sind seit der Gründung 2005 mehrfach aufgestiegen.
Ähnliches ließe sich im kleinen Rahmen möglicherweise auch in Berlin verwirklichen, wobei ich es (noch) für fraglich halte, wieviele derer, die jetzt für ihr Mitbestimmungsrecht aufstehen, einen solche Alternative tatsächlich langfristig in den unteren Ligen unterstützen würden.


26. Juni 2017 um 15:41  |  606263

Du bist schon in Gedanken bei der neuen Bundesligasaison. 😮
Respekt sunny1703
26. Juni 2017 um 11:28 | 606216
http://www.immerhertha.de/2017/06/24/kevin-allein-auf-dem-platz/#comment-606216

Im heißen August möchte ich keine Frankfurter Fans in Berlin sehen.
Den VfL Wolfsburg oder Mainz 05 würde ich am ersten Spieltag ebenso gerne willkommen heißen wie den SC Freiburg oder den FC Augsburg.


Traumtänzer
26. Juni 2017 um 15:56  |  606264

#Beitrag
Also, ich hab‘ mich beim Lesen von @SilviaSahneschnitte’s Beitrag gefreut, weil sich auch mal jemand traut, was „quer“ zu denken.
Dachte dann am Ende aber auch: „Ja, kannste so machen, aber dann wird’s halt kacke“. Ein paar Kontrollstrukturen braucht’s wohl leider. Zwar ist der Ansatz „vernünftige Personen treffen vernünftige Entscheidungen“ ganz hübsch gedacht, letztlich stellt sich aber vermutlich auch schnell die Frage: Wer definiert denn, was genau „Vernunft“ für diesen Verein bedeutet? Diese Definitionshoheit darüber in den Händen einiger weniger zu wissen, da wäre mir dann auch etwas mulmig. Zugegeben.
Konkret auf den Stadionneubauentscheid bezogen, würde ich mal sagen: Warten wir erstmal weiter ab. So langsam kommt dazu ja überhaupt erstmal eine Diskussion auf und ich finde es auch richtig, dass alle Interessen dazu abgewogen werden müssen. Wie ich auch vorher schon befürchtet habe: Hertha BSC schwebt dabei nicht im luftleeren Raum und kann sich nicht mehr einfach hinstellen und sagen: Ich will das aber SO machen und alle müssen nach meiner Pfeife tanzen. Warum ist das so? Weil Hertha natürlich über die Jahrzehnte in der Wahrnehmung quasi ein öffentliches Gut geworden ist. Und das ist doch auch toll, wenn man quasi in der Liste der „top five“ Inventargegenstände dieser Stadt mit dabei ist. Aber an bestimmten Stellen engt es einem die eigene Handlunsgfreiheit leider auch etwas ein. Da ist geduldiger Interessenausgleich gefragt und kein „wir treffen hier eine rein unternehmerische Entscheidung“-Gebaren. Wer das so angeht, der wird (in dieser Konstellation) vermutlich ziemlich schnell scheitern. Erste Anflüge dazu waren ja da. Jetzt scheint es sich in Richtung „Gespräche führen und Positionen ausloten“ zu entwickeln. Na immerhin.

Dank an Frau Sahneschnitte!


26. Juni 2017 um 15:57  |  606265

Grundsätzlich und überall freue ich mich über jeden Gastbeitrag hier bei immerhertha. 😀

Auch wenn der Beitrag von Silvia Sahneschnitte die fehlgeleiteten Diskussionen über den Stadionneubau hier in diesem Blog und andernorts in grotesker Weise überzeichnet und weiterdenkt.

Ich vertrete heute einmal mehr die Auffassung, dass die Verhandlungsführer von Hertha BSC und Berliner Senat meine Kommentare und Ratschläge nicht brauchen, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Ich diskutiere in Zukunft gerne über das Ergebnis dieser Gespräche – aber nicht hier und heute über die laufenden Gespräche.

Falls die Entwicklung eines Tages tatsächlich in die von Sahneschnitte überzeichnete Richtung laufen sollte, bin ich gerne bereit, auf den Vorschlag von Zippy am 26. Juni 2017 um 15:22 zurück zu greifen, und dabei mit anzupacken, Hertha BSC von den unteren Ligen an neu aufzubauen, solange es meine Kräfte im hohen Alter noch zulassen.


Traumtänzer
26. Juni 2017 um 16:04  |  606267

***Off Topic***
„Arbeitsnachweis“ von Béla Réthy beim Spiel Deutschland-Kamerun auf FUMS. Auch das Wort „Plattenhardt“ fällt das eine oder andere Mal. 🙂
http://fussballmachtspass.de/arbeitsnachweise/werner-werner-der-faellt-nie-mehr-im-leben/


kczyk
26. Juni 2017 um 16:09  |  606268

*denkt*
früher waren die mietglieder das fundament bestehender fußballvereine. später kamen deren fans dazu. der fußball hat sich gewandelt. die dachverbände der vereinsmeierei bilden heute das fundament sportlicher betätigung.
gegründet um den einzelnen vereinen stärke zu vermitteln, besitzen sie heute die kraft, für ihrer selbst und ihre wirtschaftlichen interessen da zu sein.
was also würde es bringen, einen verein mit stärkerer direktdemokratie ins leben zu rufen?


Tf
26. Juni 2017 um 16:20  |  606269

Mutiger Beitrag. Aber war


26. Juni 2017 um 16:20  |  606270

Ich war nach der Arbeit viel zu müde, um im Wachzustand Cofendcup zu schauen. Der „Arbeitsnachweis“ von Béla Réthy beim Spiel Deutschland-Kamerun bestand für mich nur in der veränderten Stimmführung, so dass ich oft noch rechtzeitig aus dem Halbschlaf heraus die Torchancen der beiden Mannschaften sehen konnte. Das restliche Geplapper war für mich nur ein irrelevantes Hintergrundrauschen. An die meisten Zitate – hier um 16:04 verlinkt – kann ich mich heute nicht mehr erinnern.


Tf
26. Juni 2017 um 16:26  |  606272

Mutiger Beitrag. Aber warum einen Zweiten Verein?
Die Lizenzen liegen doch bereits beim KGaA.
Das vorgeschlagene Konstrukt ist genial zum Geld verbrennen.


paulpepper
26. Juni 2017 um 16:35  |  606273

Also ich hab den Beitrag von Frau Sahneschnitte eigentlich eher als ziemlich gute Satire (Motto wir übertragen mal das RB Prinzip auf Berlin oder so ähnlich) gelesen, wundere mich aber gerade das alle hier (Ausnahme vielleicht Sunny) das so ernst nehmen? 😉
Aber wie auch immer… hat mir auf jeden Fall gefallen! 😀


Tf
26. Juni 2017 um 16:36  |  606274

Das Konstrukt will doch der Scheich bei den Sechzigern. Vier Personen bestimmt er und dann kann man nach eigenem Gutdünken Personal verpflichten, in die Wüste schicken mit Abfindungen und so weiter. Der sportliche Erfolg lässt sich so jedoch nicht garantieren. Bin mal gespannt ob in München der Mutter Verein nochmals die Kontrolle bekommt.


HerthaBarca
26. Juni 2017 um 17:06  |  606275

Danke @Sahneschnitte für den Beitrag!
Zur Klarstellung:
Ich bin ganz klar für demokratische Strukturen als Korrektiv – auch bei meinem Herzensverein.
Ich bin ganz klar dafür, dass der Vorstand gewählt wird. Dieser wurde von der Mehrheit gewählt, dann sollten wir ihn als Mitglieder auch arbeiten lassen – ihm natürlich dabei auch auf die Finger zu schauen.
Die Art und Weise der Diskussion der letzten MV ist das, was ich kritisiert habe:
– andere Meinungen niederbrüllen
– Emotionen statt Fakten
– Diskussionen abwürgen bzw nicht zuhören
– usw.

Motto: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!

Wenn das, das Resultat einer MV ist, dann lieber weniger MV’s! Dieses Verhalten hatte nix demokratisches an sich! Dieses Verhalten spielt eher Konstrukten, wie RBL in die Hände. Das will ich auch nicht.

Entlarvend: Nach dem Antrag wurde geschlossen die MV verlassen – ein Verhalten wie Lemminge kann ich nicht für voll nehmen!


jenseits
26. Juni 2017 um 17:12  |  606276

Es ist doch geradazu sahneschnittenklar, wie der Beitrag gemeint ist.
Vielen Dank dafür einstweilen, @Silvia Sahneschnitte.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
26. Juni 2017 um 17:13  |  606277

@SidneyFriede

von Hertha steht im endgültigen Kader der deutschen U19-Nationalelf, die zur EM nach Georgien fährt (2. bis 15. Juli) – Quelle: dfb.de


jannowitz
26. Juni 2017 um 18:03  |  606278

Aus 11 Freunde, ist doch mal schön, wie ein Herthaner gelobt wird.
51. minute
Verstörende Erkenntnisse auf einen Sonntag: Marvin Plattenhardt macht ein wirklich, wirklich gutes Spiel. Fast so, als wäre er einer für die Nationalmannschaft.
https://www.11freunde.de/liveticker/deutschland-kamerun-im-liveticker-0
Noch nen flotten (blauen) Montag


Uwe Bremer
Uwe Bremer
26. Juni 2017 um 18:31  |  606279

@JordanTorunarigha

hat seinen Urlaub freiwillig um eine Woche verkürzt und war bereits heute, beim Trainingsaufgalopp der U23 unter Trainer Ante Covic, dabei – Quelle: Hertha.de


26. Juni 2017 um 18:42  |  606280

@paulpepper..ich denke, du bist auf einem guten Weg. Ich dachte das auch beim Lesen. Aber sicher war (bin) ich mir nicht. Pastt ja durchaus in die Landschaft, diese Denke..


pathe
26. Juni 2017 um 18:47  |  606281

„… und endlich Werbeeinblendung …“

In Brasilien schon seit Jahren gang und gäbe. Und es stört überhaupt nicht!


U.Kliemann
26. Juni 2017 um 18:49  |  606282

Keine Sekunde habe ich Silvis Beitrag ernst geno-
mmen . Herrlich Danke! Bei @Hurdie hätte ich
einen solchen Post allerdings eine halbe Sekunde
geglaubt.


pathe
26. Juni 2017 um 18:51  |  606283

@Torunarigha
Tja, der spürt den Atem von K. Rekik im Nacken. Sicher nicht verkehrt, dass er jetzt schon los legt!


U.Kliemann
26. Juni 2017 um 18:56  |  606284

Naja regelmäßige RTL und CO. Konsumenten
stören diese Werbeeinblendungen scheinbar auch
nicht.Falls mal was vernünftiges dort läuft gehts
nur mit Aufnahme und dann vorspulen. Bei
DBV HD 2 soll das wohl auch schwierig sein.


pathe
26. Juni 2017 um 19:02  |  606285

@U.Kliemann

Da erscheint für 5 Sekunden das Logo von sagen wir „Yankee-Pisse“ und dazu ein kurzer Spruch. Mehr nicht. Das blendest du sehr schnell aus.

Ist ja nicht so wie bei Formel 1 bei RTL, wo die Übertragung für einen Werbeblock mal eben 2 Minuten unterbrochen wird.

Werbeeinblendung nicht gleich Werbung/Werbepause.


jenseits
26. Juni 2017 um 19:14  |  606286

„Mietglieder“ erheitern mich.


26. Juni 2017 um 19:19  |  606287

Es ist genug Spielzeit für alle da pathe
26. Juni 2017 um 18:51 | 606283, bis zum Ende der Gruppenphase.

Für Jordan Torunarigha, Karim Rerik, Felix Kurt u.v.a. Herthaspieler.
Pardon Kurt Felix.


Was red‘ ich da??? 😳
Sinan Kurt.


26. Juni 2017 um 19:22  |  606288

jenseits
26. Juni 2017 um 19:14 | 606286

engl. rentamember
span. alquilaunmiembro

😆


U.Kliemann
26. Juni 2017 um 19:25  |  606289

Mich stört schon das Verkleinern bei Sky ,wenn
S .Schweinsteiger dieses eklige Zeugs knabbert.


26. Juni 2017 um 19:29  |  606290

Die einen müssen Béla Réthy ertragen, die anderen Basti beim Knabberspaß. :mrgreen:


linksdraussen
26. Juni 2017 um 20:27  |  606291

Herzlichen Dank an Frau Sahneschnitte für den satirischen Wochenauftakt!


hurdiegerdie
26. Juni 2017 um 20:29  |  606292

U.Kliemann
26. Juni 2017 um 18:49 | 606282

Du kennst mich halt 😉

Jetzt weiss ich als nicht Sky-Abonnent auch endlich was mit SS gemeint war.

Klang schon komisch: „SS sagt, es geht gegen England“


kczyk
26. Juni 2017 um 20:31  |  606293

„… vernünftige Personen treffen vernünftige Entscheidungen …“

*denkt*
wer die absolute macht hat, mißbraucht sie auch


26. Juni 2017 um 20:33  |  606294

..bei Werbung bin ich aus vielerlei Gründen ziemlich aufgeschlossen.
Die Gebührensender , die dazu immer mehr Werbung machen , verschleudern ihr Geld in einem oft unanständigem Ausmaß. Da bin ich eher gallig.- -Mir ist bei rein privatfinanziertem TV oder aber bei genaugenommen, preiswertem Pay-TV, das große Probleme hat, seine Investitionen refinanziert zu bekommen klar, das ich das in irgendeiner Form ertragen muss.
Oft kann man wunderbar nebenbei dann ein paar Dinge erledigen..


dewm
26. Juni 2017 um 20:44  |  606295

Ich finde den Sylvias Beitrag großartig und verstehe nicht, wie einige diesen als Satire empfinden können und andere sogar „angepiekst“ sind. Nur wer die Alternative durchdenkt, kann die aktuellen Mechanismen schätzen. Der Beitrag regt aber auch zu Gedanken über gelebte Demokratie in unserem Lande an. Eine Demokratie, die sich mit unterschiedlich definierten Regeln durch die gesamte Gesellschaft zieht. Wie zum Beispiel ins „niedere“ Vereinsrecht.

Das „Konstrukt“ und der Umgang mit diesem ist eines meiner Themen im Gegensatz zu „Fußballtaktik“. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ein Verein das von Sylvia beschriebene Vorgehen durchexerziert. Würde das die DFL auch durchwinken? Sie müsste das tun oder über Leipzig neu entscheiden. Spannend.

Grundsätzlich merke ich zum „Demokratiegedanken“ an, dass eine Demokratie bei weitem nicht perfekt ist und nur durch definierten und von der Mehrzahl der Betroffenen als Kompromiss akzeptierten Regeln funktioniert. Bei Hertha können die Regularien des demokratischen Entscheidungsprozess von jedem nachvollzogen werden, der dies will. Die „Lauten“ in der letzten MV hatten keine Lust auf Demokratie, da jenen die definierten Regeln egal waren. Die „Lauten“ wollten ihre Meinung ungeachtet der Regeln durchsetzen. Das war und ist schlicht undemokratisch.

Wer an den aktuellen Regularien der Entscheidungsfindung bei Hertha, die, so ich das beurteilen kann, auf demokratische Weise zustande kamen, etwas ändern will, der möge sich entsprechend der geltenden Regeln einbringen und nicht über fehlende Transparenz jammern, der gewählten Führung „Eigennutz“ unterstellen oder sich gar in Verschwörungstheorien flüchten. Die Gremien samt Führung können abgewählt werden. Gegenbauer hat darauf hingewiesen. Das meine ich auch als Antwort auf OPAs „Antwort auf die nicht gestellte Frage“. Also: Mach‘s, wenn DU MEHR willst!

Ach ja: DANKE Sylvia!


26. Juni 2017 um 20:52  |  606296

Was darf die Satire?
Die Satire darf alles!

Schrieb …


26. Juni 2017 um 20:54  |  606297

Satire kann auch die Anregung geben für einen Aufsatz Kommentar über die Demokratie wie hier und heute um 20:44. 😎


26. Juni 2017 um 21:01  |  606298

Jepp

Klang schon komisch: „SS sagt, es geht gegen England“

Heutzutage kann dies erfreulicherweise auch die Abkürzung sein für:
-Steffen Simon
-Silvia Sahneschnitte
-Sybillinische Schwätzer
-Schwedische Schachspieler
-Solvente Spielerberater
-Schwäbische Spielführer
-Sächsische Schnapsbrenner


monitor
26. Juni 2017 um 21:24  |  606299

@U.Kliemann
RTL
Wenn ich Formel 1 bei RTL über meinen Telekom Reciever aufnehme, muß ich das in SD machen, weil bei einer HD Aufnahme das „Vorspulen“ unterbunden wird. Entsprechend betrifft das DVBT2 Benutzer. Allerdings sind die wohl HD zwangsverpflichtet incl. Zusatzgebühren.
Für Werbe-Betroffene ein Tip. Wenn man bspw. die Bourne Filme ohne Werbung in HD bei RTL aufnehmen will, muß man die Wiederholung in der späten Nacht auswählen! 🙂


hurdiegerdie
26. Juni 2017 um 21:34  |  606301

Ich wollte auch nochmals @Silvia danken, dass sie hier eine interessante Diskussion angeregt hat.


monitor
26. Juni 2017 um 21:44  |  606303

Liebe Frau Sahneschnitte,
ersteinmal vielen Dank für die Mühe und natürlich auch für den Mut, sich hier mit einem aneckendem Beitrag den ganzen überaus kritischen Mitmachern in diesem Blog zu stellen.
Ich hielt Ihren Beitrag für einen zynisch kritischen Kommentar, wie Rasenballsport noch einmal die ethischen Grenzen verschoben hat und was da in Zukunft alles irgendwann einmal normal sein könnte, in unserem Lieblingssport innerhalb des Profitums. Aber dem muß man ja nicht bedingungslos als Zuschauer folgen.


monitor
26. Juni 2017 um 21:50  |  606304

Ich fand übrigens @opas Begriff der Nestwärme sehr gut. Das beschreibt die verbindende Kraft zwischen Verein (Unternehmen) und Fan (Konsument) sehr gut. Geht die verloren, ist es selbst für den hartgesottenen Kurvengänger nur noch Kommerz. Dann kann selbst die beste Fanbrille keine Fußballromantik mehr vorgaukeln.


26. Juni 2017 um 21:57  |  606305

*denkelt*
Wer sich mal genauer anguckt, wie die Demokratie innerhalb der Paretien unserer repräsentativen Demokratie gehandhabt wird, ob nun in der CDU unter Kohl oder Merkel, der SPD unter Schröder oder Lafo..und so weiter und so weiter..der kann über die Kritik an die Lauten auf einer Vereins-MV irgendwie auch nur grinsen.. 😉


hurdiegerdie
26. Juni 2017 um 22:05  |  606306

Ich muss einfach sagen, dass ich nicht mehr durchblicke.

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann Hertha 100% der Anteile an die KKR verkaufen, ohne 50+1 zu verletzen.

Ich war mal 50+1 Fan, aber haben wir das noch?

Mit RB, mit Kind, mit Wolfsburg, selbst mit Bayern?
Sind nicht Fallschirme für Absteiger jetzt schon nicht mehr mit „fairem Wettbewerb“ vereinbar?

Geht es nicht eh‘ schon in Richtung einer geschlossenen Liga?

Ich verstehe und unterstütze alle, die sagen, es wäre irgendwann nicht mehr ihr Fussball.

Aber wäre nicht eine Liga mit übergeordneten Liga-Interessen und grösserer Wettbewerbsfähigkeit auch interessant, selbst wenn „Vereinsrecht“ fiele?


kczyk
26. Juni 2017 um 22:13  |  606307

„… Wenn ich es richtig verstanden habe, kann Hertha 100% der Anteile an die KKR verkaufen, ohne 50+1 zu verletzen. …“

bei 50+1 geht es um das stimmrecht.
wenn 50-1 der anteile ohne stimmrecht veräußert werden, das stimmrecht also beim verein verbleibt, können durchaus 100% der anteile monetarisiert werden.
meine überzeugung.
andere werden andere haben


Tojan
26. Juni 2017 um 22:14  |  606308

@hurdi
wenn das ligainteresse darin besteht, dass wie im moment einige wenige international halbwegs erfolgreich sind und der rest der liga dafür um die goldene ananas spielt: nein danke.


hurdiegerdie
26. Juni 2017 um 22:16  |  606309

Tojan
26. Juni 2017 um 22:14 | 606308

Ich speche ja genau für das Gegenteil.


dewm
26. Juni 2017 um 22:18  |  606310

NEE @APO (um 21:57 Uhr)! Ich (jedenfalls) „grinse“ nicht, wenn sich innerhalb „meines“ Vereins Leute über die demokratischen Regeln hinwegsetzen wollen. Und ich wäre enttäuscht von Dir, wenn Du das wirklich tun würdest. Ich sehe keinen Zusammenhange mit den von Dir genannten Parteien „und so weiter und so weiter…“ Ich kann den von Dir aufgestellten Zusammenhang nicht im Geringsten nachvollziehen. Es ging hier konkret um Hertha B.S.C. e.V. und im weitesten Sinne um die Vereine die in der DFL „organisiert“ sind. Willst Du uns mitteilen, weil in den von Dir genannten Parteien, „unter“ den von Dir genannten Personen, die Demokratie nicht in Deinem Sinne gehandhabt wird (Du „raunst“ und wirst nicht konkret), sollen UNS demokratische Regeln in unserem Verein WUMPE sein? Ich verstehe Deinen Beitrag nicht. Was willst Du ausrücken? Ich lese aus Deinem Beitrag „Demokratieverdrossenheit“ und vermute, dass sich diese aus „Politikverdrossenheit“ ableitet. Aber evtl. habe ich Dich falsch verstanden und Du hast was ganz, ganz anderes gemeint oder nur ge*denkelt*.


monitor
26. Juni 2017 um 22:20  |  606311

„Wir leben in einer Parteiendiktatur“ hat mal ein schlauer Mann gesagt. Ob es Scholl-Latour war oder ein anderer weiß ich auch nicht mehr.
Ob die Demokratie heute nun im Vereinsleben oder in der Politik angewendet wird ist relativ gleich. Die, die zur Wahl stehen, haben die Mühlen Ihrer Organisationen durchlebt und wer da übrigbleibt gehört dem jeweiligen Machtzirkel mehr oder weniger an. Die anderen werden vorher aussortiert. Als Politiker bist Du heute ohne eine Partei gar nicht mehr konkurrenzfähig.


kczyk
26. Juni 2017 um 22:22  |  606312

„…Ob es Scholl-Latour war oder ein anderer weiß ich auch nicht mehr. …“

es war herzog, in seiner eigenschaft als richter beim BVG


Tojan
26. Juni 2017 um 22:23  |  606313

@hurdi
nur ist es nen irrglaube zu meinen, dass kleinere vereine von investoren mehr profitieren als große.


kczyk
26. Juni 2017 um 22:25  |  606314

„… Als Politiker bist Du heute ohne eine Partei gar nicht mehr konkurrenzfähig. …“

es geht auch anders.
beispiel frankreich.
die frage ist allein, was die masse erwartet.


26. Juni 2017 um 22:26  |  606315

Ich teile dein Unvermögen beim Durchblick hurdie 22:05.

Und ich habe keine Lust mehr, hier zu diskutieren über den Unterschied zwischen:
– Einnahmen und Erträgen,
– Aufwendungen und Ausgaben,
– bilanziellen Abschreibungen und stillen Reserven.

Nur für heute: In der Rechtsform der KGaA haben die Aktionäre meines Wissens (nur?) Kontroll-, keine Mitbestimmungsrechte in der tagtäglichen Geschäftsführung.


26. Juni 2017 um 22:31  |  606316

Als stimmberechtigter Teil der Masse erwarte ich Ergebnisse kczyk
26. Juni 2017 um 22:25 | 606314
Wer die nicht liefert, wird abgewählt. 😎


hurdiegerdie
26. Juni 2017 um 22:34  |  606317

Tojan
26. Juni 2017 um 22:23 | 606313

Ich muss leider raus. Ich habe morgen sehr früh WHO, wo es auch um social media und die Probleme damit geht. Aber die Konferenz ist so schlecht aufgezogen, dass ich Zeit für Antworten haben werde.

Kurz: Wenn das Ziel nicht mehr ist, dass Bayern in der Cl weit kommt, sondern die Ausgeglichenheit der Liga in Deutschland zu stärken, könnte es aus meiner Sicht auch spannend werden.

Aber in der Tat würden meine Vorschläge da weiter gehen als die von @Silvia Sahneschnitte (huhu U.Kliemann).

Wenn ich nicht schon vor 30 Jahren eine Liga ohne Abstieg prognostiziert hätte (und daneben lag), würde ich offensiver auftreten.

Schlaft gut.


monitor
26. Juni 2017 um 22:39  |  606318

Danke @kczyk für die Hilfestellung.
Die Franzosen haben meines Erachtens nicht so viel Geduld, wie Deutschen und eine viel schlechtere Situation, gemessen an Ihren Gewohnheiten und Ansprüchen. Macron wird denen vielleicht später einmal wie Schröder uns/mir hier heute vorkommen.


U.Kliemann
26. Juni 2017 um 22:44  |  606319

Was waren das noch für Zeiten, als man
sich in der Sommerpause hier über
„Nebensächlichkeiten“ austauschte.
Habe mir heute einen aufgenommenen
Eberhofkrimi angetan. Dampfnudelblues!
Am 3 .8. folgt Grießnockerlaffäre.Dürfte
sehenswert werden.


26. Juni 2017 um 22:48  |  606320

Den Dampfnudelblues hatte ich gestern gesehen. Sehr unterhaltsam!
Kaum ein Qualitätsverlust gegenüber dem Roman von Rita Falk.


monitor
26. Juni 2017 um 22:51  |  606321

Habe ich gesehen @U.Kliemann.
War gut.
Vor allem „Mach nen Jack und nenDC“
„Und was ist mit unserer Diät?“
„Is’n Notfall!“

https://youtu.be/GFLzpA_PJxQ


monitor
26. Juni 2017 um 22:54  |  606322

@U.Kliemann
Die Nebensächlichkeiten waren eigentlich immer die Verurteilungen, daß die Vereinsspitze zu blöd für rechtzeitige gute Transfers war. 😉


monitor
26. Juni 2017 um 22:56  |  606323

Ich mach mich dann mal vom Acker.
Morgen erster Arbeitstag nach 3 Wochen Italien bei 30 Grad und schönster Kulisse. Da muß ich mich mental vorbereiten. 🙁


dewm
26. Juni 2017 um 22:58  |  606324

@U.KLIEMANN um 22:44 Uhr: Wann waren diese Zeiten?

GENAU @kczyk um 22:25 Uhr! Was erwartet die Masse? Ich frage zusätzlich, wann war man als Politiker ohne Partei in Deutschland „konkurrenzfähig“?

Die aktuelle Demokratie in Deutschland ist eine „PARTEIENDIKTATUR“. Ist es nicht so, dass diese „Parteiendiktatur“ seit 1949 besteht? Fährt dieses Land so schlecht damit? Was wäre besser für uns und unser Land? Und was ich mich an DIESER Stelle frage: Welche Rolle spielt HERTHA B.S.C. e.V. in der „Parteiendiktatur“?

@MONITOR um 22:39 Uhr: Warum sind die Franzosen da wo sie sind (wirtschaftlich)? Wenn sie weniger Geduld haben als die Deutschen, denen (ich spinne Deine Gleichsetzung mit „Schröder“ weiter) der Geduldsfaden 2005 riss…


kczyk
26. Juni 2017 um 23:01  |  606325

„… Als stimmberechtigter Teil der Masse erwarte ich Ergebnisse kczyk …“

@BM – setz doch nicht immer den 2. vor den 1. schritt


jenseits
26. Juni 2017 um 23:02  |  606326

Ich freue mich auch über @Silvias Beitrag, der so viele Langvermisste mit guten Kommentaren hinterm Ofen hervortreibt, aber fürchte mich gleichzeitig vor ihrer scharfen Klinge und höre bzw. lese deswegen lieber nur zu. 😉


kczyk
26. Juni 2017 um 23:03  |  606327

„… Nur für heute: In der Rechtsform der KGaA haben die Aktionäre meines Wissens (nur?) Kontroll-, keine Mitbestimmungsrechte in der tagtäglichen Geschäftsführung. …“

stimmt so ausschließlich nicht.
es hängt von der satzung ab und von der ausgestaltung der aktien.
siehe -> vorzugsaktie unter wiki.
nur als beispiel


U.Kliemann
26. Juni 2017 um 23:13  |  606328

Stimmt ,es gab nie eine Zeit für die Zeit. Was
ist Zeit?


26. Juni 2017 um 23:15  |  606329

Jepp kczyk
26. Juni 2017 um 23:03 | 606327
Leider hatte (nur?) ich noch nicht die Gelegenheit, die Satzung der Hertha BSC KGaA zu lesen und zu verstehen. 🙁


U.Kliemann
26. Juni 2017 um 23:15  |  606330

Kann nur Einstein bzw. S .Hawkins beantworten.


kczyk
26. Juni 2017 um 23:16  |  606331

„… Was ist Zeit? …“

eine auf die vergangenheit ausgerichtete meßeinheit.
die zukunft hat keine zeit, nur chancen.
die gegenwart wird von der vergangenheit und der zukunft zerquetscht.


TR
26. Juni 2017 um 23:18  |  606332

Weiß jmd von euch, ob Muhammed Kiprit noch bei Hertha unter Vertrag steht? Eigentlich ging sein Vertrag bis zum 30.06.17 :-/ auf Hertha.de ist er noch im Kader der U19 aufgeführt…


jenseits
26. Juni 2017 um 23:19  |  606333

Na, dann gibt es keine Zeit.


26. Juni 2017 um 23:24  |  606334

Ach komm jenseits
26. Juni 2017 um 23:02 | 606326

In meinen Augen bist du jederzeit selbst in der Lage, scharfe Wortbeiträge zu formulieren. 😉

Jeden Tag unseres Lebens gestalten wir uns so gut, wie wir grad‘ können – so wie auch diesen Blog und die Hertha.


26. Juni 2017 um 23:27  |  606335

Ich schreibe hier und heute.
Was gestern war, ist zu Teilen in den Tiefen meiner Festplatte gespeichert.
Was morgen zu tun ist, steht in meinem Terminkalender.

Muss ich noch mehr über die Zeit wissen? 😕


U.Kliemann
26. Juni 2017 um 23:27  |  606336

Nee aber Chancen Lt .@kczyk


26. Juni 2017 um 23:30  |  606337

Die Zeiträume der Aktualisierung bei herthabsc.de sind in Tagen oder Wochen zu messen TR
26. Juni 2017 um 23:18 | 606332


26. Juni 2017 um 23:48  |  606338

irgendwie nur für@dewm..
ich empfehle anderen das zu überscrollen, bitte

..ja, ich grinse über dich und andere, die , ich glaube zum 100. Male über die Lauten echauffieren.
(Das Grinsen soll sagen: ist das echt dein Ernst?)
Dabei bilden sie nur ab, was von den Großen vorgelebt wird: Andersdenkende in den eigenen Reihen wurden von Kohl, von Merkel, von Lafo usw. in einer Weise machtpolitisch beiseite geräumt, das es mir einfach völlig abgehoben erscheint, über die „Demokratie-Fähigkeiten“ von ein paar organisierten fans ( die andersherum viel ihrer freien Zeit und Geld in ihrer Art, den Verein zu unterstützen, investieren. .) immer und immer wieder zu reden, genauer: spötteln.
Nö, ich kann mit dem Gebrüll der Leute leben, denn ich war auf Wahlveranstaltungen der Grünen, der Spd und der CDU…und siehe da: es scheint nicht das Alleinstellungsmerkmal unserer, ach so schlimmen jungen fans zu sein, mit Andersmeinenden umzugehen.
Anliegen von jungen Leute, auch kluge Anfragen..werden gerne etwas höhnisch, spöttelnd, abgetan..Auch hier übrigens sehr interessante Analogien zu wirklich guten und wichtigen Anfragen in den Landesparlamenten..u.ä.

Beachte: ich unterstütze nicht das Verhalten der sich zu wichtig nehmenden Hertha-Mitglieder, die sich laut und undemokratisch und auch unsolidarisch verhalten. Aber ich mag auch das etwas zu häufige mit dem Finger auf sie zeigen nicht . Ich finde , dass die Kommunikation auch von Herthas Seite nicht optimal ist.
Und die , der bequemen, stillen Masse der Mitglieder eben auch nicht.
Und dann erinnere ich mich halt, wie es bei uns so allgemein abläuft. Und dann kann ich mich immer weniger über die (meist sehr jungen -und verführbaren) jungen Mitglieder aufregen.
Vor kurzem wurde hier in einem anderen Kontext Luhmann erwähnt. Der war einer, der auch lehrte, das vom Kleinen auf´s Große und umgekehrt zu schließen sei. ( solche Diskurse gibt es ja nicht mehr im Ansatz..)
Jo. insofern ist mir die Kritik an die Demokratiefähigkeit ein wenig zu kurz, wenn sie immer nur auf eine Gruppe bezogen wird. Noch dazu auf die der mittellosen, die belächelten Spinner halt, die das Bild rosa Traumschiff einfach nicht so chic finden.
Diese Leute nerven und sie sind maßlos, laut und unangemessen. Aber sie sind , sieht man genauer hin , ein wichtiger Bestandteil des Ganzen.-ich sehe das jedenfalls so,
Als Unternehmen sieht man das sicher anders: sie sind ähnlich eklig und stressig, wie ein oft über die Stränge schlagender Betriebsrat.
Aber so ganz ohne Betriebsrat..wäre das eben auch nicht mehr so prall+
Mit allgemeiner Politikverdrossenheit hat das alles nur sehr am Rande zu tun.


Silvia Sahneschnitte
26. Juni 2017 um 23:53  |  606339

Möchte mich bei allen bedanken, die sich bis jetzt die Zeit genommen haben, meinen Blog-Beitrag zu lesen und einen besonderen Dank denen, die sich hier damit auseinandergesetzt haben.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


jenseits
27. Juni 2017 um 0:10  |  606341

Habt Ihr schon so etwas Schönes über Marvin Plattenhardt gelesen? Ja, habt Ihr, aber es kann davon nicht genug geben. Und ich finde nicht, dass Hector „unangefochten“ auf der LV-Position gesetzt ist. Bei Löw ganz vielleicht. Aber Platte macht Druck. Er hat sich nämlich in einer nicht gerade top besetzten Mannschaft bewiesen. Dem war Hector nie ausgesetzt! Und was bringt er bei Köln? Und was leistet Herr Marvin Plattenhardt bei uns? Ziemlich viel 🙂
Den mag ich sehr. Aber Hector auch. Ist, glaube ich, ntv.

„Marvin Plattenhardt: In seinem dritten Länderspiel agierte der 25 Jahre alte Herthaner auf der linken Seite, um im Verteidigungsfall nach hinten zu rücken und den Kollegen in der Dreierabwehrkette zu helfen. Da das nicht allzu oft der Fall war, nahm er sich die Freiheit, seine Ideen auch in der Offensive einzubringen. Flanken kann er, ihm gelang ein mutiges und erfrischendes Confed-Cup-Debüt – auch wenn ihm zu Beginn anzumerken war, dass er schon auch nervös war. Er war nämlich neben Torhüter Kevin Trapp, Abwehrspieler Benjamin Henrichs, Mittelfeldspieler Kerem Demirbay und Flügelflitzer Amin Younes bis zu der Partie gegen Kamerun einer von fünf Spielern, die beim Confed Cup noch nicht zum Einsatz gekommen waren. Nun ist Trapp der einzige, der in Russland noch nicht gespielt hat. Grundsätzlich könnte Plattenhardt sich als Spezialist für die linke Abwehrseite, vorbehaltlich einer guten Saison im Verein, durchaus ein Ticket für die Weltmeisterschaft sichern. Schließlich hat Löw auf dieser Position nur den Kölner Jonas Hector, der sich gegen Kamerun ausnahmsweise ausruhen durfte.“


dewm
27. Juni 2017 um 0:47  |  606343

Was heißt „Kritik an Demokratiefähigkeit“ @APO um 23:48 Uhr? Du sprichst mich direkt an, also meinst DU, ich hätte die Demokratiefähigkeit der „Lauten“ kritisiert. NEIN das habe ich nicht. Ich verspotte diese Leute auch nicht (zumindest nicht bewusst). Ich habe das schlechte Benehmen und das undemokratische Verhalten angeprangert. Ich spreche denen nicht im geringsten eine „Demokratiefähigkeit“ ab. Wie könnte ich? Auch sind das für mich keine „jungen Leute“. Es sind Mitglieder wie ich selbst, die sich anscheinend (als Gruppe) für wichtiger halten als ich mich. Mehr weiß ich von denen, die sich daneben benahmen und die selbstverständlich (auch als Gruppe) ein zu achtender Bestandteil des Vereins sind, nicht. Du interpretierst in diese Menschen etwas hinein. Ich finde das – ganz nebenbei – keine feine Art, solltest Du nicht wenigstens ein paar von denen persönlich kennen. Ich habe jenes Verhalten in meinem Beitrag von 20:44 Uhr erwähnt, weil ich weiß, dass Sylvias Zitat HERTHABARCAs (Feststellung), sich in jener Begebenheit begründet. In meinem Beitrag war jener Vorfall nur ein gut wahrnehmbares Beispiel für meine Grundthese. Wichtiger war eigentlich der Bezug auf OPAs POST auf den mein Beitrag als Antwort hinausläuft… Ich selber würde übrigens nicht zu HERTHABARCAs (im Affekt) formulierten Schluss in Bezug auf die direkte Demokratie kommen.

Nur was mir wichtig ist: Ich verstehe DEINE (@APO) Widersprüchlichkeit nicht. Zum einen unterstützt Du das Verhalten der „Lauten“ nicht, zum anderen unterstützt DU die „stille Masse“ auch nicht. Die Führung kritisierst DU (natürlich) auch. Das Ausleben der Demokratie in unserem Land findest DU anhand der von Dir angeführten Verhaltensweisen in politischen Parteien ebenfalls schlecht. Wofür stehst DU nun, außer für einen Betriebsrat? Ein Betriebsrat wird übrigens nach klaren und von allen Seiten sehr streng überwachten Regeln gewählt. Einen Zusammenhang zu schlechtem Benehmen oder gar undemokratischem Verhalten ist nicht im entferntesten gegeben.


Exberger
27. Juni 2017 um 1:01  |  606344

Also mir kommt der Beitrag recht ernstgemeint vor – und auch wenn man dem Führungspersonal zur Zeit wirklich gute Arbeit attestieren muss, halte ich es für keine gute Idee sozusagen die Monarchie wieder auszurufen.
König Kühne oder König Holst – mir schwant Böses – gute Könige sind eine Seltenheit und leben nicht ewig.

Ich bin eigentlich sicher, dass das Stadionthema nicht mehr aus dem Fokus gerät. Ludwigsfelde hat seine Schuldigkeit getan, insofern hat der unselige Auftritt der Fanfraktion keinen Schaden angerichtet. Und ich finde es auch grundsätzlich richtig, dass die Fans in der Standortfrage mitreden. Was wäre Hertha denn ohne Fans?


Exberger
27. Juni 2017 um 1:14  |  606345

Hat eigentlich jemand einen Link wo genau erklärt wird, wann der Videobeweis hinzugezogen wird. Was ich so gelesen habe, ist recht unspezifisch. Tore, Elfmeter, Rote Karten, Spielerverwechslung sind die Grundsituationen.
‚Rote Karten‘ – heißt das auch Verschärfung einer bereits gegebenen gelben Karte? Mir kam die Rote gegen Kamerun gestern jedenfalls regelwidrig vor, also im Sinne der Verschärfung. Mal angenommen, der Schiri hätte den Richtigen verwarnt. Der Videobeweis wäre vermutlich nicht hinzugezogen worden.


27. Juni 2017 um 2:01  |  606346

@dewm..ich habe dir versucht, zu antworten.
Wofür ich stehe?- na, wenn du das nicht herauslesen kannst, dann war meine Mühe anscheinend nicht ausreichend.- Ich stelle gerne Spiegel auf, es ist aber klar, dass viele von Spiegeln nur eine Seite sehen, die deshalb geblendet werden und schnell wegschauen. Das ist eine sehr menschliche Reaktion. Leider aber auch eine, die vieles mühselig macht.
Kryptisch ?Für viele sicher.. Aber ich weiss auch, dass es umgekehrt für mehr Leute als man vielleicht denkt, auch Sinn ergibt
Ich muss nicht alles verstehen, was du erklären möchtest. Und ich muss umgekehrt nicht alles zwei, dreimal erklären wollen.
Prost!
..jeder ist am Ende wohl doch nur ne Pipi Langstrumpf 😉


kczyk
27. Juni 2017 um 6:11  |  606347

„… Na, dann gibt es keine Zeit….“

dann würde niemandem die letzte stunde schlagen.
es wäre schön oder schön grausam.
also ist es falsch.

die zeit ist weiblich,
mal engel, mal teufelin,
ein ewiges rätsel.

https://www.youtube.com/watch?v=xuMIYfEtBA4


heiligenseer
27. Juni 2017 um 8:22  |  606348

Also wohl doch keine „erheblichen“ Mehrkosten für Sky Abonnementen, dafür aber auch die Spiele des Rechtepakets A nicht bei Sky.

https://www.dwdl.de/nachrichten/62113/bundesliga_discovery_erwirkt_einstweilige_verfgung_gegen_sky/


27. Juni 2017 um 9:01  |  606349

Heiligenseher

Mehrkosten sind es schon deshalb, weil, will man alle Spiele weiterhin sehen, 30 € mehr im Jahr fällig werden.
An wen man das bezahlt ist ja letzendlich egal

Sehr schöner Beitrag übrigens Frau Sahneschnitte


heiligenseer
27. Juni 2017 um 9:10  |  606350

@moogli

Ja, natürlich sind das Mehrkosten für alle Sky Abonnenten, die weiterhin alle Spiele sehen wollen. Dazu kommt, dass man die Spiele wahrscheinlich nur über den Eurosport Web Player sehen kann.

Hier ging man ja teilweise davon aus, dass sich für den Sky Abonnenten nicht viel ändern wird.


Opa
27. Juni 2017 um 9:13  |  606351

Über die Frage des Maßes der Erheblichkeit kann man sich streiten, aber dass sich für sky Kunden nichts ändert, kann man nicht sagen.

Und noch spannender wird es für die Gastronomie.


27. Juni 2017 um 9:19  |  606352

Sind ja noch ein paar Wochen, bis zum Anpfiff. In der Angelegenheit ist das letzte Fußballlied noch nicht gesungen.


27. Juni 2017 um 9:25  |  606353

https://t.co/OR95ltQjS9

Je teurer diese Planspiele ausfallen, desto besser.

Es wird immer deutlicher, dass der Bau eines neuen Stadions auch aus Kostengründen für die Stadt die beste Lösung ist.


27. Juni 2017 um 9:29  |  606354

Zur Klarstellung: der Bau eines 100% privatfinanzierten Stadions.


Eigor
27. Juni 2017 um 9:34  |  606355

#sky
gleicher Preis – weniger drin
Ist ja häufig anzutreffen.
http://www.vzhh.de/ernaehrung/30287/die-mogelpackungsliste.aspx
Die Frage ist nur ob man es sich als Kunde bieten läßt.
Die Budiker tuen mir jetzt schon leid, denn ich bezweifele das
es einen Nachlass seitens sky gibt.
Wie @opa meinte: Es wird spannend….


27. Juni 2017 um 9:34  |  606356

So weit, so verständlich die Aussage.

apollinaris
27. Juni 2017 um 2:01 | 606346

…. Ich stelle gerne Spiegel auf, es ist aber klar, dass viele von Spiegeln nur eine Seite sehen, die deshalb geblendet werden und schnell wegschauen…

Nun frage ich mich, welche Erkenntnisse ich dadurch gewinne, dass Till Eulenspiegel unter dem Nick „apollinaris“ mir oder anderen Kommentaristi einen Spiegel vorhält? 😕


Eigor
27. Juni 2017 um 9:36  |  606357

#sky
gleicher Preis – weniger drin
Ist ja häufig anzutreffen.
http://www.vzhh.de/ernaehrung/30287/die-mogelpackungsliste.aspx
Die Frage ist nur ob man es sich als Kunde bieten läßt.
Die Budiker tuen mir jetzt schon leid, denn ich bezweifele das
es einen Nachlass seitens sky gibt.
Wie @opa bereits meinte: Es wird spannend….


Eigor
27. Juni 2017 um 9:40  |  606358

@BM
… dass vieles nur Spiegelfechterei ist ?


27. Juni 2017 um 9:45  |  606359

Danke Eigor für deine rasche Antwort um 9:40 Uhr. 😀


Silvia Sahneschnitte
27. Juni 2017 um 9:53  |  606360

OT
Lieber @Sir, ca. die Hälfte der darin enthaltenen Kosten belaufen sich aber auf den Jahnsportpark.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Silvia Sahneschnitte
27. Juni 2017 um 9:56  |  606361

OT
ein gestriges Angebot für mich
https://vorteile.gmx.net/aktion/17kw26/1/sky-fm-nl-t1/
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Freddie
27. Juni 2017 um 9:57  |  606362

@sir 0925
Wobei ja etliche genannten Kosten (die Hälfte, ergo 180 Mio) ohnehin für den Jahnsportpark anfallen.
Soll man das Oly lassen wie es ist und uns das Gelände in Mitte verkaufen 😉

Die junge Dame war schneller


27. Juni 2017 um 9:58  |  606363

@Silvia

Ist wie bei einem Spielertransfer. Das Gesamtpaket ist entscheidend.


Eigor
27. Juni 2017 um 10:31  |  606364

@sir henry 0925 & 0929
Kann dem nur zustimmen.

Ein Pachtvertrag für den angedachten Platz auf dem Olypiagelände
würde den Mietausfall kompensieren und Hertha hätte freie Hand bei der Vermarktung des kleinen Schmuckkästchens.

Angesichts maroder Schulen, Schwimmbäder u.v.m. ist eine Verwendung von Steuergeldern auch schwer zu verkaufen. #Volksbegehren


fechibaby
27. Juni 2017 um 10:43  |  606365

Sollte der Berliner Senat tatsächlich planen
180 Millionen € für den Umbau des O-Stadions
auszugeben, dann wird mit Sicherheit ein Aufschrei
in Berlin losgehen.
Ein Volksbegehren gegen diese Ausgaben wird dann
mit großer Wahrscheinlichkeit gestartet werden und
auch erfolgreich enden.
An diesen Entscheid für ein NEIN für diese
Steuermillionenverschwendung hält sich dann hoffentlich
dieser linke Senat!

Hertha wollte privat ein eigenes Stadion bauen.
Dann sollen sie es auch privat tun!!


Silvia Sahneschnitte
27. Juni 2017 um 10:50  |  606366

Zum gestrigen Thema:
Über den Daumen hat Hertha ca. 35.000 Mitglieder, davon nahmen ca 2.000 Personen an der letzten Mitgliederversammlung teil. Das sind etwa 6% der Mitglieder. Frau stelle sich das bei einer Wahl zum Beispiel zum Berliner Abgeordnetenhaus vor. Der Bürgerin würde ob Ihres Demokratieverständnisses gescholten werden.
Sicherlich, wurde auch hier im Blogkreis schon beschrieben, die Eine hatte Geburtstag, die Andere Hochzeit, die Dritte war krank, die Vierte hatte Schicht und konnte deshalb nicht an der Mitgliederversammlung teilnehmen. Aber der Rest?
94 % der Mitglieder fehlten, warum? Meine Hypothese, 90% davon hatten keinen Bock auf die Mitgliederversammlung.
Meine jetzt aufgeworfenen Fragen sind kein Vorwurf, ich bitte Sie nur, diese Fragen für sich selbst zu beantworten. Sie sind niemandem Rechenschaft schuldig!
Meine These, diese Fehlenden sahen für sich keine Einflussmöglichkeiten, auf das Tagesgeschäft des Vereins.
Ich begleite Hertha BSC wissentlich seit mehr als 50 Jahren, es ist nicht mein Verein (Entschuldigung @sunny, der mußte jetzt kommen), er gehört mir nicht. Aber ich hege als Fan mal mehr, mal weniger große Sympathien für Hertha.
Welchen Einfluss haben Sie als Mitglied bei Hertha BSC geltend gemacht? Und um es Ihnen leichter zu machen, bezieht es sich nur auf ein paar Projekte der letzten Zeit.
1. Wo lag Ihr Einfluss bei der Umsetzung des Fanhausprojektes, was haben Sie persönlich dafür getan und warum ist es trotzdem nicht zum Leben erwacht? @Opa kann ein Lied davon singen.
2. Welche Aktionen von Ihnen, wirkten sich auf das Herthamuseum aus. Welche Möglichkeit nutzten Sie um das Projekt voranzutreiben und warum wurde es trotzdem nicht eröffnet ?(Dank @Herthamuseum1892 gibt es wenigstens ein virtuelles)
3. Wie sehen Ihre Beiträge zum 125. Jubiläum aus, hatten Ihre Ideen Auswirkung auf das Festprogramm?
4. Wie setzten Sie sich ein für den Kauf des Herthadampfers, hatte Sie Eingriffsmöglichkeiten bei der struktuellen Umsetzung?
5. Was bewirken Sie im Tagesgeschäft, wirken Sie mit beim Spielerkauf, bei Sponsorenverträgen?
Meine These, Ihre Einflussnahmen sind gering. Deshalb find ich meinen Vorschlag oben in der Blogeinleitung ehrlicher, weil nicht pseudodemokratisch!
Zum Abschluss noch zwei Anmerkungen von mir.
1. Ich fand es gut das sich im Vorfeld 400 Mitglieder zusammengesetzt haben, sie hatten ein Ziel und sie haben sich Gedanken gemacht wie Sie dieses Ziel umsetzen können. Interessanterweise konnten sie einen Großteil der anwesenden Mitglieder mitziehen, der TOP wurde vorverlegt, und mit dem abschließenden Statement des Vorstands hatten sie ihr Ziel erreicht. Allerdings hätte ich mir auch einen anderen Auftritt dieser Gruppe gewünscht.
2. Vor über 30 Jahren gründete sich in Berlin-Schöneberg der 1. FC Internationale, für dessen Leitbild zum Vereinsleben, hegte ich damals große Sympathie.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


27. Juni 2017 um 10:55  |  606367

Mal ein Blick über den Tellerrand, wie man so ein komplexes Thema wie Stadion auch betrachten kann. 25 Minuten Podcastpause.

http://99percentinvisible.org/episode/in-the-same-ballpark/

Leider nur auf Englisch. Es geht um die Konzeption, Platzfindung und den Bau einer damals völlig neuen Art von Baseballstadion am Beispiel des Oriole Park at Camden Yards.

Es sei wärmstens empfohlen.

Vielen Dank an @faase für die Empfehlung.


kraule
27. Juni 2017 um 11:19  |  606368

Kicker vom 22.07.2016, 15:08
277.000 Mitglieder zählt der deutsche Rekordmeister aktuell, teilte er am Freitag selbst mit.
——————————————-
Bayern München:
Jahreshauptversammlung 11/2016
Anwesend: 7.152 Mitglieder = ca. 2,7%
———————————————-
Die Fans von Bayern sind weltweit verstreut, ebenso unsere Fans.
Heißt, es könnte auch nicht nur am Geburtstag des eigenen Hundes liegen und aus Sorge „Ich kann eh nichts bewirken“, sondern an räumlicher Entfernung. Zumindest eine Überlegung wert. oder?!


Eigor
27. Juni 2017 um 12:04  |  606369

Nein


kczyk
27. Juni 2017 um 12:43  |  606371

*denkt*
eine höhere mitgliederbeteiligung auf den MV könnte mit großer wahrscheinlichkeit erreicht werden, wenn in angemessenem umfang VIP-logen mit passender bewirtung bereitgestellt werden. oder man stilisiert den kartoffelsalat und die würstchen der kegler zu einer kultveranstaltung.
musste haben – musste kommen.


Paddy
27. Juni 2017 um 13:01  |  606372

kczyk
27. Juni 2017 um 6:11 | 606347

Danke für den Link, passt grad Perfekt zu meiner momentanen Situation… werde wie es aussieht ganz schnell ein ganzer Herthaner IN Berlin sein und nicht mehr Exil-Herthaner aus xxx^^


kraule
27. Juni 2017 um 13:04  |  606373

@
Eigor
27. Juni 2017 um 12:36 | 606370
Interessanter Link, Danke


SORGENKIND
27. Juni 2017 um 13:17  |  606374

Ein bemerkenswerter Beitrag, bei dem ich gedankenschwanger stehen bleibe und mich frage:
Wird es so kommen?
Den Sport den so viele mit Inbrunst und Leidenschaft und besonders im Amateurbereich mit so viel unendlich freiwilligen Stunden zu dem machen, was er ist. Zum Volkssport.
Ich wäre nie auf die Idee gekommen, das dereinst ein Konzern diesen Sport für seine unethischen und zutiefst unehrenhafte Zwecke vergewaltigen könnte. Und das so offensichtlich und jede Scham, das es mich anwidert, den Namen dieses Konstruktes auf dem Tagesspielplan lesen zu müssen.
Die Hoffnung, Regularien wie 50+1 würden das spätestens in Liga 3 unterbinden, zerplatzten wie ein Seifenblase. Und ich nehme erschreckend zur Kenntnis, das zunehmend ein gewisse Lethargie darüber entsteht, frei nach dem Motto : Jetzt hab dich mal nicht so.
Der DFB und DFL verlieren den Überblick und lassen Kräfte walten, die den Fussball zur Karikatur dessen machen, was mir so wichtig ist. Was kürzlich in Salzburg und Leipzig wegen der Teilnahme am Fussballcircus CL unternommen wurde, spricht für sich. Erst der SFV, dann DFL und DFB und zuguterletzt UEFA und FIFA dulden den Anfang vom Ende.

Mein Verein ist auf einer Parkbank von vier Jungs gegründet, die Bock darauf hatten Fussball zu spielen. Man tat sich zusammen wie es Sitte ist und gründet ein Verein.

Mir ist klar das wir 125 Jahre später ohne die Parkbank klar kommen müssen.
Ich stelle aber zutiefst befremdliche Entwicklungen fest! Sportliche Erfolge sind sekundär geworden. Es geht um Beteiligung, Rendite, Merchandising, gewinnbringende Kaderentwicklungen.
Erst wenn die ersten Wellen von Verdruss und unerträglicher Übersättigung in massenhaften Kündigungen bei Sky oder den Dauerkarten niederschlägt, wird man begreifen das Erfolg nicht planbar ist. Kühne, Schlacke und die Pillenstädter haben es bewiesen. Geld schiesst keine Tore!
Unsere letzte Mitgliederversammlung hat gezeigt, das beide Seiten noch Luft nach oben haben. Die Art und Weise des Dialoges muss besser werden. Wenn man das Model der mündigen Mitglieder hat, sollte man das auch ernst nehmen. Wenn man einen Vorstand gewählt hat, erwarte ich einen vernünftigen Diskurs.
Das Verhalten einiger Mitglieder war ein Schande für uns und gipfelt wohl auch deshalb in Überlegungen eines autokratisch geführten Sportunternehmens. Das hatte @SylviaSahneschnitte wohl im Sinn, die Idee nach ungestörter Entwicklung. Aber wohin bleibt zumindest für mich offen…


Bob
27. Juni 2017 um 13:23  |  606375

Bin mir immer noch nicht klar ob der Beitrag von Fr. Sahneschnitte ernst gemeint war.
In solch einem Konstrukt wäre ich nicht Mitglied.
Klar ist es schwierig wirklich Einfluss zu nehmen oder etwas zu bewirken. Aber das ist auch in auf politischer Ebene so.
Um etwas zu erreichen muss man sich organisieren, viele Menschen zusammen bekommen.
Das beste Beispiel, bei Hertha, ist doch die Pyro Zündelei.
Eine (wahrscheinlich) kleine Gruppe provoziert damit immer wieder und der große Anteil der „normalen“ Fans schweigt still, obwohl sie es nicht befürworten. .
Hertha bezahlt auch immer kommentarlos.
Oder sind hier im Blog Fans die Pyro Zündelei gut finden?


kczyk
27. Juni 2017 um 13:37  |  606376

„… Mein Verein ist auf einer Parkbank von vier Jungs gegründet, die Bock darauf hatten Fussball zu spielen. …“

*denkt*
nun sind wenigstens die schuldigen der ganzen entwicklung benannt.


Eigor
27. Juni 2017 um 13:39  |  606377

Liebe Silvia Sahneschnitte,

ich danke für den Blogbeitrag.
Es lief mir zwar eiskalt den Rücken hinunter als ich die RB Parallelen las.
Aber das Unwohlsein aufgrund des Gebarens unserer Führungsriege wurde nur verstärkt.
Du hast in deinem Post von 10:50 einige wichtige Gründe dafür aufgezählt. Danke

Die MVs geben einem die Illusion von Teilhabe.
Du hast recht: Deine Vision wäre ehrlicher… aber für mich zu schrecklich um nur im entferntesten Teil davon sein zu wollen.
Selbst als auf der MV die Möglichkeit bestand die Führung auszutauschen, waren die Alternativen zum Fürchten.

So bleibt meine Hoffnung , das im Friesenhaus dem spitzen Bleistift der gesunde Menschenverstand zur Seite springt und die Ressourcen der Fanbase gehoben werden.
Ob es um Organisation von Saisoneröffnungen, des Jubiläums inkl. Trikotdesign, Realisierung des Museums usw. geht wäre Beteiligung der Fans billiger, kreativer und ergiebiger als das von oben herab administrieren ohne Ergebnis bzw. Beauftragung externer Agenturen.

Dann täte es nicht mehr so weh wenn man liest:
Eines können sie bei Union: Nestwärme verbreiten


kczyk
27. Juni 2017 um 13:40  |  606378

erst wenn ein bestimmter spielzug als marke eines trainers geschützt wird, ist die spitze der kommerzialisierung erreicht.


Eigor
27. Juni 2017 um 13:56  |  606379

Und wenn er ihn verkauft ?
Ist das dann eine neue Spitze?
Was ist mit Lizensieren ?


LG_IceT
27. Juni 2017 um 14:17  |  606380

Hi zusammen,
mal ganz weg vom Topic…
War heute DK für meine Sohn im Fanshop kaufen, der Erste stand echt seit 5:30 Uhr vor der Tür….der Zweite kam dann 2 Stunden später…
Ostkurve ist ja nun seit Hertha auch ausverkauft

Und noch eine Info. Laut den MA im Fanshop gibt es das neue Trikot ab Samstag zu kaufen…Da bin ich ja mal gespannt. Das Die Fane wohl gold umrandet ist, hat Hertha ja quasi auf der Homepage schon geleakt.

@ubremer: echt bisher keine Bilder vom Trikot???


kczyk
27. Juni 2017 um 14:20  |  606381

@eigor – der erfolg muss teuer erkauft werden.
aber die Mehrheit der fans würden auch dieses akzeptieren.


Eigor
27. Juni 2017 um 14:30  |  606382

Ich weiß nicht:
***SC Staaken insolvent – Hertha Klage stürzt Verein nach nicht lizensierter Verwendung des „Dardai-Blocks“ in den Ruin***


Opa
27. Juni 2017 um 14:36  |  606383

Faninitiativen
@Fräulein Sahneschnitte: Nicht nur ich bemängele ja immer wieder mal das Thema „Nestwärme“. Hertha gibt vielen Initiativen recht eindeutige Signale, dass diese die eigenen Bemühungen „stören“ würden. Und wenn man dann anschaut, was rauskommt, hätte man es lieber selbst gemacht. Das ist ein Geist, der allerdings nicht neu ist, das ging schon zu Holsts Zeiten los. Was auch immer die Motivation ist, sich so zu verhalten, hier ist einer von sicher vielen Gründen dafür zu finden, weshalb viele Herthaner resignieren. Und eben Nestwärme vermissen.

Vereinsdemokratie
Dass „nur“ ein kleiner Teil der Mitglieder zur MV gehen, kann man kritisieren, aber es sist sicher nicht undemokratisch. Wer nicht zur Wahl geht, lässt andere wählen, das ist bei Parlamentswahlen nicht anders als beim ADAC.

Dauerkarten
Außer der Ostkurve sind ja noch mehr als reichlich Tickets vorhanden. Wer eine OK-Karte wollte, bekam auch eine, man muss sich halt den Verkaufstag im Kalender vermerken.

Trikots
Haben heute für mich schon lange nicht mehr die Bewandnis wie noch früher. Meist kaufe ich sie, wenn überhaupt, im Sale oder auf Flohmärkten, tragen tu ich sie ebenfalls kaum noch. Die „von früher“ sind zudem mittlerweile zudem manchmal etwas „knapp“ und passende Tauschware eher Mangelware (z.B. das gestreifte Sparkassentrikot von 1982/83).

Opas täglicher Garten-Report
Das Wetter ist fürs Gemüsewachstum ideal. Viel Sonne UND viel Regen, das wächst und spriest wie doll und verrückt. Und das beste: Bisher nicht eine einzige Schnecke in Sicht. Dafür ist Opas Micra liegengeblieben und steht seit heute früh in der Werkstatt mit gerissenem Kupplungszug. Soll heute Abend wieder flott sein, Ölwechsel wird auch gleich miterledigt, die nächsten Auswärtstestspiele können kommen.


27. Juni 2017 um 14:48  |  606384

@BM..9:34 -das darf jeder selbst entscheiden. Wer das nicht versteht, versteht es (eben) nicht. Beispiel: Wir beide leben in derart verschiedenen begrifflichen Welten, das eine Verständigung ohnehin sehr erschwert ist ( in beide Richtungen). Kommen dann ungute chemische Störungen hinzu, ist es aussichtslos.
Im normalen Alltags- Leben, hätten wir keinen Kontakt deshalb. Auch keinen Stammtisch würden wir je teilen. Im Arbeitsleben ginge man sich aus dem Weg gehen, soweit es geht.
Nur in der virtuellen Welt gelten diese einfachen Regeln der Beziehung zwischen Menschen nicht.
Das ist alles, was ich dir dazu sagen möchte.


SORGENKIND
27. Juni 2017 um 15:03  |  606385

Wenn Gegenbauer und seine 8 Kumpels Hertha im Sack haben und Opa nicht mehr zum Auswärtsspiel fährt. Erst dann ist wirklich was nicht in Ordnung!


Zur Traube
27. Juni 2017 um 15:05  |  606386

@Bob Pyrotechnik ist der Hammer


Opa
27. Juni 2017 um 15:27  |  606388

Die Diskussion entgleitet ein klein wenig…


Sorgenkind
27. Juni 2017 um 15:29  |  606389

@ LG_IceT

So etwa wird es aussehen. Dem Teaser auf der Webseite zu Folge: http://imgur.com/a/NlBY8

Wobei die Anordnung der Sponsoren Wunschkonzert ist. Eher wird es wieder ein fetter Zensierbalken.

LG


Spandauer
27. Juni 2017 um 15:38  |  606390

@Eigor
27. Juni 2017 um 14:30  |  606382

Wie Staaken insolvent ???
Hast du da nen Link finde dazu nix ??


Eigor
27. Juni 2017 um 15:50  |  606391

@Spandauer
27. Juni 2017 um 15:38 | 606390

Is nicht dein Ernst oder ?
Falls doch:
– kczyk 27. Juni 2017 um 13:40
– Eigor 27. Juni 2017 um 13:56
– kczyk 27. Juni 2017 um 14:20
– Eigor 27. Juni 2017 um 14:30

Sorry falls du nach dem ersten Teil zu geschockt warst um zuende zu lesen….


pathe
27. Juni 2017 um 15:50  |  606392

Wenn diese ganzen goldfarbenen Applikationen tatsächlich kommen, wird es sicher schwer, das Trikot zu verkaufen. Grauenhaft!


kczyk
27. Juni 2017 um 15:50  |  606393

heiligenseer
27. Juni 2017 um 15:56  |  606394

@pathe:

Genau! Nur echt in blau-weiß, nieder mit dem goldenen Scheiß!


pathe
27. Juni 2017 um 15:58  |  606395

😀


heiligenseer
27. Juni 2017 um 16:01  |  606396

Jetzt weiß man wenigstens wer die „Big Maple Leaf“ aus dem Bode-Museum gestohlen hat und wofür sie verwendet wird.


27. Juni 2017 um 16:26  |  606397

aus rein ästhetischer Sicht finde ich die Applikation um die Fahne herum störend. Wirkt unruhig. Ansonsten wären die für mich ok.


kczyk
27. Juni 2017 um 16:34  |  606398

ich find die applikationen sehr gelungen.
wenn schon kein Stern auf der brust, dann wenigstens die fahne edel umgarnt


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. Juni 2017 um 16:49  |  606399

@MitchellWeiser

sitzt bei der deutschen U21 im EM-Halbfinal erstmals auf der Bank (stattdessen spielt der Ex-Herthaner Maximilian Philipp). Niklas Stark und Davie Selke stehen gegen England in der Startelf – Quelle


Joey Berlin
27. Juni 2017 um 16:51  |  606400

@Freddie
27. Juni 2017 um 9:57 | 606362

wg. Olympiastadion-Pläne könnten 360 Millionen kosten

Wie man mit Fake-News Klicks generiert und die Stimmung anheizt. Danke TSP. 👎


27. Juni 2017 um 16:53  |  606401

In den 360 Mio. ist auch schon der Umbau für den Jahn Sport Park als Leichtathletik Stadion mit drin. Man rechnet für beide je die Hälfte an Kosten, also 180 Mio. für das Olympiastadion.

Zum Jubiläum gern mit Goldenem Scheiß als nur in BlauWeiss


Jay
27. Juni 2017 um 17:10  |  606402

Schade das mitch nicht spielt


BgmLumpi
27. Juni 2017 um 17:17  |  606403

Die Berliner Fußballkarte der MoPo ist absoluter Mist!! Habe gerade mal in meinem Heimatort geguckt und da soll es angeblich ein Unionmitglied aber keinen Herthaner geben. Vorsichtshalber gerade nochmal die Mitgliedschaft geprüft und da ist als Wohnsitz noch eindeutig meine Heimat angegeben. Tut nicht wirklich was zur Sache aber was macht man nicht alles um sich die Zeit zu vertreiben.


LG_IceT
27. Juni 2017 um 17:26  |  606404

@Sorgenkind: thx für den Link.
Also wenn es das wäre, fände ich es ziemlich cool. Mit dem Gold zieht doch cool aus.


pathe
27. Juni 2017 um 17:28  |  606405

@Weiser
So wie ich es prophezeit habe…


bLy
27. Juni 2017 um 17:28  |  606406

Tedi wird „neuer“ Ärmel Sponsor. Hat gerade Hertha auf Twitter gepostet.
Mich würde mal interessieren, wieviel wir dafür bekommen…


Spree1892
27. Juni 2017 um 17:33  |  606407

@bly
Tedi ist ja ein großes Unternehmen. Haben über 10.000 Mitarbeiter.
Durchaus interessanter Ärmelsponsor. Mal was neues.


Eigor
27. Juni 2017 um 17:33  |  606408

Tedi – Discounter und Sonderpostenmarkt

Wieso erinnert mich das an die Einkaufspolitik der letzten Jahre ?…..


Jay
27. Juni 2017 um 17:36  |  606409

Peinlich und sieht auch schlimm aus.


Spree1892
27. Juni 2017 um 17:45  |  606411

@Jay

Beim Trikotkauf einfach sagen: Kein Ärmelsponsor und gut ist. Hat man bei Hermes auch immer hinbekommen.


fechibaby
27. Juni 2017 um 17:46  |  606412

„TEDi ist Produkt Partner von Borussia Dortmund“

Und das bereits seit der Saison 2011/12!

https://www.tedi.com/unternehmen/sponsoring/borussia-dortmund/


27. Juni 2017 um 17:47  |  606413

Naja, TEDI hat Gelb mit als Farbe dabei, passt etwas besser zu Gold als jetzt da Rot von RYOBI. Dazu kommt der Preis, wenn wir von denen mehr Sponsoring Geld bekommen. Why Not !! Wir brauchen ja noch etwas an Geld für Verpflichtungen oder sind Haraguchi, Stocker oder Schieber als Verkaufsschlager weg !?


monitor
27. Juni 2017 um 17:51  |  606414

Könnte man die vorgesehenen goldenen Applikationen nicht in pink machen. Ich mag auf die Kontroverse Pink einfach nicht verzichten. Sie hat für so viel spannende Unterhaltung gesorgt! 😉


27. Juni 2017 um 17:52  |  606415

Wenn Weiser nicht spielt will Stark auch nicht 😉


fearless!
27. Juni 2017 um 17:55  |  606416

Stark hat sich beim Aufwärmen verletzt :O


dewm
27. Juni 2017 um 17:57  |  606417

Ich bin da voll bei MONITOR. Hoffentlich kommt auch bald die 125er-Sonderedition „PLÜSCH“ mit viel Pink! Auch gern zusätzlich goldig abgesetzt oder mit gelbem Ärmelsponsoring auf beiden (!) Ärmeln.


Eigor
27. Juni 2017 um 18:05  |  606419

3. Min Ost-Moped Selke


HerrThaner
27. Juni 2017 um 18:07  |  606420

Ein 1Euro-Laden und ein Wettanbieter als Trikotsponsoren. Damit sind wir der Star in jeder Bahnhofsgegend! 😉


Derby
27. Juni 2017 um 18:15  |  606421

Klarer Elfer für die Brexits.

Selke nicht so eindeutig. Das Spiel heute für ihn wird besser, denke ich.

Aber bisher sieht das nicht gut aus. Die Abwehr ist zu unsicher, es fehlt Stark und das Mittelfeld arbeitet nicht gut nach hinten – ich mal Meyer nicht und Arnold ist nicht so in Form.


jonschi
27. Juni 2017 um 18:17  |  606422

Derby

27. Juni 2017 um 18:15 | 606421

Nie im Lebbe Elfmeter!!! 😉


27. Juni 2017 um 18:24  |  606423

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Carsten
27. Juni 2017 um 19:19  |  606461

Läuft doch super Selke auch verletzt raus!


pathe
27. Juni 2017 um 19:22  |  606464

Stark und Selke verletzt. Super…


SORGENKIND
27. Juni 2017 um 22:59  |  606530

Es gibt ein zweites Sorgenkind. Das bereitet mir Sorgen!

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