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(ub) –  Schloss dranmachen und Absperren – Kollege Sebastian Stier hat fertig mit dem HSV, nachdem Hertha BSC am Wochenende die Punkte aus dem Volkspark mitgenommen hat.Wir sprechen über das Ende der Torflaute, über Mitchell Weiser und Maximilian Mittelstädt. Und eine Entschuldigung in Richtung Linienrichter ist auch noch fällig – viel Spaß mit der 18. Ausgabe des Immerhertha-Podcast #18 – Schach, matt, Tor.

On Air

Inhalt

0:15 Minuten Du kleiner Pisser – Entschuldigung an einen Linienrichter
2:30 Minuten Ende der Durststrecke nach 447 Minuten ohne Tor
3:25 Minuten Plattenhardt macht den nächsten Schritt zur WM
6:15 Minuten Eisvogel Salomon Kalou
7:50 Minuten Pal Dardai schwärmt von Arne Maier
10:05 Minuten Maximilian Mittelstädt auf der Suche nach dem Flow
11:20 Minuten Mitchell Weiser auf der Suche nach sich selbst
13:50 Minuten Pal Dardai über die Fallhöhe des HSV-Spiels
17:00 Minuten Hertha kann wichtige Spiele – aber das ist für manche im Umfeld nicht genug
20:10 Minuten Kollege Stier lobt schon wieder die Mittelmäßigkeit bei Hertha
21:15 Minuten Verzweiflung beim HSV
24:55 Minuten Warum Hertha eine Zweitliga-Lizenz beantragt
26:05 Minuten Die Liga, so auch Hertha, hinkt hinterher und braucht mehr Innovation
31:40 Minuten Die Initiative „50plus1-muss bleiben“ und die deutsche Fußball-Kultur
34:30 Minuten Auch ein Klub im Mantel von „50plus1“ kann ein prima Investoren-Klub werden
37:30 Minuten Was  bedeutet 50plus1 für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga?
39:00 Minuten Lernen vom spanischen Fußball
40:30 Minuten Nachspielzeit von Michael Färber

Training Morgen, Dienstag, 15 Uhr Schenckendorff-Platz


118
Kommentare

heiligenseer
19. März 2018 um 16:47  |  643890

Ha!


fechibaby
19. März 2018 um 16:58  |  643892

Ho!


dewm
19. März 2018 um 17:02  |  643893

Ho!


monitor
19. März 2018 um 17:02  |  643894

He!


backstreets29
19. März 2018 um 17:23  |  643898

HERTHA BSC


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. März 2018 um 17:35  |  643899

@50plus1

und die Haltung des 1. FC Union:
Habe mich ja gewundert, dass zu dem Thema bisher nix aus dem Forsthaus zu hören war. Nun hat Union-Präsident Dirk Zingler an die Union-Mitglieder geschrieben. Auch bei Union gibt es eine differenzierte Sicht auf die Dinge – nachzulesen via ExWuschel bei Twitter – hier


Blauer Montag
19. März 2018 um 18:50  |  643900

hüstel … 😳

Hertha kann wichtige Spiele – …

Wenn das so wäre, bräuchte Hertha keine Lizenz für die 2. Liga zu beantragen. Es stehen jedoch noch 7 Partien auf dem Plan der Bundesliga; 21 Punkte sind noch zu vergeben. Es ist in meinen Augen zwingend erforderlich, dass Hertha weitere dieser wichtigen Spiele (gewinnen) kann.

Zum Vergleich: 21 Punkte beträgt derzeit der Abstand zwischen Tabellenplatz 18 und Platz 7.


blauweiss
19. März 2018 um 18:51  |  643901

Gute Eröffnung, nen bisschen weihnachtlich, aber sonst ok! ?


Freddie
19. März 2018 um 19:06  |  643902

@bm
Mit dem Abstieg haben wir doch nix zu tun. Die Beantragung der Lizenz ist doch reine Vorsicht wenn nicht sogar Pflicht bei dem Tabellenplatz.
Union hat ja auch für Liga 1 beantragt ?


Blauer Montag
19. März 2018 um 19:10  |  643903

Es könnte an den winterlichen Temperaturen liegen blauweiss um 18:51.

♫ ♪ BOMBA DE NAVIDAD por ISMAEL RIVERA – Salsa Premium
https://www.youtube.com/watch?v=r9B0GN-9UgM&index=2&list=PLskjGuOe9TwX3Q1ckAE6OoZeQoyidA-pZ


Blauer Montag
19. März 2018 um 19:17  |  643904

Da gestatte ich mir eine andere Sichtweise Freddie
19. März 2018 um 19:06 | 643902.

10 Punkte Rückstand gegenüber Hertha können WOB und M05 in jeweils 4 Spielen aufholen. Damit das nicht passiert, muss Hertha weiter punkten. Insbesondere hoffe ich, dass Herthas Vorsprung zu Ostern 13 Punkte gegenüber WOB betragen wird.


pathe
19. März 2018 um 19:19  |  643905

@BM
Boah, @BM, das ist ja Hardcore-Pessimismus, ey!


backstreets29
19. März 2018 um 19:24  |  643906

ja…und totale Panik in Köpenick weil sie für alle 3 Ligen eingereicht haben………#kopfschüttel


monitor
19. März 2018 um 19:35  |  643907

Das schöne am podcast ist die dort in meinen Augen vernünftige und sachliche Wertung der Dinge rund um Hertha!
Kann man gut finden, man kann es aber auch so halten wie @Blauer Montag. Jeder nach seiner Fasson! 😉


monitor
19. März 2018 um 19:45  |  643908

#podcast: 50+1
Im Podcast wurde ein Beispiel aus England angeführt, wo ein thailändischer Investor einem Club mit blauen Vereinsfarben rote Trikots verordnete, weil das in Thailand die Glücksfarbe ist. Das ist ein ähnliches Horrorbeispiel wie das Gehabe von Herrn Ismael bei 1860.
Hier muß ich mal den deutschen Plastikclubs B04, VW Golfsburg und Hoffenheim beispringen. Die haben zwar diese Ausnahmegenehmigung, halten sich aber m.E. an die allgemeine Bundesligakultur. Nur RB ist für mich eine sehr krasse Abweichung.
Wie im Podcast besprochen, sind die meisten von denen trotz der Garantiesummen irgendwelcher Konzerne trotzdem nicht erfolgreicher.


backstreets29
19. März 2018 um 20:40  |  643909

Netter Blog….aber ohne Sinan Kurt??????


jannowitz
19. März 2018 um 20:41  |  643910

Stark ist beim Sport1 Bayern Sender in der Elf des Tages. Wurde hier nicht auch über ihn gemeckert. Aber immer Hertha hat sowieso ein erhebliches Meckerpotenzial ? Fritze Teufel würde sagen:“Wenn’s der Wahrheitsfindung dient…“? In dem Sinne, friedlichen Abend


monitor
19. März 2018 um 21:17  |  643911

@jannowitz
Hier wird über jeden gemeckert.
Entweder über Hertha oder über die Kommentare! 😉


monitor
19. März 2018 um 21:24  |  643912

Ich habe mich letzten Sonnabend wirklich sehr gefreut, über das Spiel.
Erst sah es ziemlich mau aus, aus blau weißer Sicht und dann die 2. HZ. Das ist das, was ich am Fußball liebe. Erst zu Tode betrübt und dann himmelhoch jauchzend!

Mittlerweile spielt Hertha auch wieder sehr gut sehr gute Chancen aus, nix mit glücklich abgeprallt, sondern richtig gut vorbereitet.
Also ich sehe es mit großem Vergnügen.
Aber wer mag, soll ruhig kritisieren.

Mei, wäns schee macht! 😉


Carsten
19. März 2018 um 21:41  |  643913

@ Podcast,
Heute zum erstenmal reingehört und nebenbei gekocht, sonst ist es mir zu langweilig nur die eine Sache anzuhören. Und ich muss gestehen das ich es auch sehr sachlich empfand, mal zur Abwechslung recht angenehm.
Die Hamburg Reise hat auch sehr viel Spaß gemacht, und ich muss sagen da sind schon echte auflösungserscheinungen unter den meisten HSV Fans, denke beim erstenmal tut es eben immer besonders weh. Aber noch ist es ja nicht so weit, aber bestimmt bald ??


hurdiegerdie
19. März 2018 um 21:41  |  643914

monitor
19. März 2018 um 21:24 | 643912

Lass dir bloss nichts einreden. Jeder sieht ein Fussballspiel anders.

Ich fand die erste HZ zum Beispiel sehr abwechslungsreich. Hamburg hat wohl seit Wochen nicht so gut gespielt, aber Hertha hatte auch sehr gute Chancen bei einem grossartigen HSV-Torwart. Zweite HZ hat Hertha das Spiel übernommen und nach der Führung total kontrolliert. Es fehlte nur, dass sie den einen oder anderen Konter nicht sauber zu Ende gespielt haben oder wiederrum der HSV Torwart wirklich gut war.

Ich habe schon wesentlich schlechtere Spiele gesehen, von Hertha und von anderen.


U.Kliemann
19. März 2018 um 22:28  |  643916

Ich liebe diese Schönschreiber. Und besonders
wenn sie sich dazu bekennen.


Ursula
19. März 2018 um 22:44  |  643917

hurdiegerdie

19. März 2018 um 21:41

„Lass dir bloss nichts einreden.
JEDER sieht ein Fussballspiel anders.“

Sei`s gelobt! Welche Erkenntnis…

UND dennoch, je nach „fußballerischer
Vorbildung“, gibt es ein paar elementare
verbindenden Gesichtspunkte in der
allgemeinen Betrachtung, oder…?


Ursula
19. März 2018 um 23:05  |  643918

…UND der Unterschied zwischen
einer richtigen Fußball-Beurteilung
und einer eben nur „beinahe richtigen“
Einschätzung, ist wie der Unterschied
zwischen einem Glühwürmchen und
einem Blitz…

…ODER man sieht nur LICHTblicke!

Schläfle!


Exil-Schorfheider
19. März 2018 um 23:14  |  643919

Pille
19. März 2018 um 23:35  |  643920

gelöscht…war unsachlich.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. März 2018 um 23:48  |  643922

@VladimirDarida

wurde heute Abend ausgezeichnet als Tschechiens Fußballer des Jahres vor Petr Cech.

Quelle: Kicker – hier


Paddy
19. März 2018 um 23:52  |  643923

wow :-O hätte ich niemals erwartet
@ Uwe Bremer
19. März 2018 um 23:48 | 643922


Tojan
20. März 2018 um 0:03  |  643924

sagt mehr über den zustand des tschechischen fußballs aus als über die leistung daridas…


dewm
20. März 2018 um 0:04  |  643925

@Blauweiss um 18:51 Uhr: Haste Recht! Aber wenn man, wie FECHI, wissen sollte, dass man aus guten Gründen in der Warteschleife hängt, sollte man sich nicht in die Eröffnung einmischen. Als ich mein „Ho!“ abgesetzt hatte konnte ich nicht wissen, dass FECHI vor mir in der Warteschleife baumelt und irgendwann später freigeschaltet wird. Sicher wäre sonst MONITOR der Weihnachtsmann gewesen… 😉

@FREDDIE & PATHE: Wahrscheinlich faselt der BLAUE vom „Abstiegskampf 18/19“ sobald wir in dieser Saison 40 Punkte haben. Er freut sich einfach, wenn mal jemand auf ihn eingeht. Wie MONITOR schreibt: Jeder nach seiner Fasson! Oder: Jeder, wie er kann…


Etebaer
20. März 2018 um 6:19  |  643944

Schöner Pocast, wieder mal, wie üblich 🙂

Mittelmäßigkeit:
Find ich gar nicht gut
Ich find aber gut die Dinge die aufgeführt werden wie Einbau der Nachwuchsspieler etc.
In gewisser Weise also nur ein Unterschied in der Verwendung der Semantik, aber auch mehr als das:
Durchaus auch ein anderer Denkansatz, weil Mittelmäßigkeit kann gut sein, wie ein Glas halb voll, im Falle von Hertha, wo sich das Glas meiner Meinug nach langsam und stetig füllt
Aber Mittelmäßigkeit ist schlecht, wenn sich das Glas langsam leert.

Spielstil Bundesliga:
Was will man machen, wenn jeder etwas herausragend gute, offensive, kreative Spieler entweder bei Bayern, oder im Ausland landet und beim Rest in der Liga die einzige über mehrere Saisons stabile Formation die Abwehrformation ist?
Dann ist die Säule des Spiels auch die Abwehrarbeit, zumal das Offensivspiel, sowohl individuell, als auch als Team viel schwieriger und aufwändiger erlernt und antrainiert werden muß, als das Defensivspiel.
Daraus, weil man sich einen Abstieg nicht leisten kann, entstehen Notwndigkeiten, die sich eben im Spielstil manifestieren.

Ja, es kommen Spieler nach, wo man jetzt schon weiß, das ein Teil davon nächste Saison bei Bayern, oder im Ausland spielen wird – same Procedure as this year!

Spanien:
Hat eine 20er Liga
Mehr Spieltage, weniger Abstiegsdruck, mehr Einsatzmöglichkeiten für Nachwuchspieler.
Also auch andere Spielertypen – Spanier haben im Mittel eine andere Statur als Deutsche, es gibt eine andere Witterung und entsprechend einen anderen Spielstil.
Winter in Spaninen ist doch fast wie Frühling in Deutschland.
Ich möchte den Spanier sehn, der hier auf einem Matschwinterplatz technischen Hochgklassefussball zelebriert!!!
Sowieso muß man sich vom Gedanken des Cargo-Cult lösen und auf die Mittel schauen, die man selber hat und das ist das Triple-München, oder das frühe Klopp-Dortmund das Vorbild.
Kein Guardiola City, wo ein Team, ein Trainer sich halt in zwei Jahren für ungefähr 2 Milliarden Euro halt die Spieler holen, die sie haben wollen, um den Fussball zu spielen, den Guardiola vorgibt.

Freiburg ist gut weil Freiburg macht, was Freiburg kann.
Augsburg ist gut weil Augsburg macht was Augsburg kann.
Dortmund ist schlecht, weil sie einen nachhaltigen, mehrjähirgen Qualitätsverlust haben.
Bayern nicht mehr so gut, weil viele Schlüsselspieler entweder schon rausgealter sind, oder grade rausaltern, selbst mit dem Weltbesten Deutschen ZBV Stürmer Sandro W. als neue Speerspitze.
Dem Rest der Liga werden die international auffälligen „Unterschiedspieler“ so schnell weggekauft, wie man auf diese aufmerksam wird.

50+1
Bin ich generell eher dafür – wenn es für alle gilt und rechtsicher ist.
Eine Individuelle Lösung bedeutet nur, das man entweder aus dem Spiel aussteigt, oder sich total verkauft.

Kalou
Hab ich dem Rasenfunktypen geschrieben, als er fragte, warum Hertha in der Rückrunde nicht total abkackt: Kalous Torriecher

Schöne Woche!


Exil-Schorfheider
20. März 2018 um 7:17  |  643946

@etebaer

„Spanien:
Hat eine 20er Liga
Mehr Spieltage, weniger Abstiegsdruck, mehr Einsatzmöglichkeiten für Nachwuchspieler.“

Verstehe ich nicht ganz. Weil die Liga ganze vier Spieltage mehr hat, hat man weniger Abstiegsdruck und 360 min sind für Nachwuchsspieler, nun ja, auch nicht wirklich mehr als der berühmte Tropfen. Oder?


Etebaer
20. März 2018 um 7:51  |  643947

Naja, in Spanien steigt der 17te nicht ab, aktuell Köln wäre derzeit nicht auf einem Abstiegsplatz.

38 statt 34, also 4 Spiele mehr die entsprechen 66% EL-Gruppen-Teilnahme und wir wissen, wie gut die EL-Teilnahme unseren Nachwuchsspieler tat – und diese 66% hat in Spanien jeder Verein bis runter zum Tabellenletzten.

Beispiel mit 2 EL-Teilnehmern (2x 6 EL Spiele):
In Deutschland werden also insgesamt Ligaspiele + EL-Gruppe in 590 Partien ausgetragen.
In Spanien Ligaspiele + EL-Gruppe in 734 Partien.
Deutschland hat also etwa 20% weniger Spiele.

Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit, für einen der Vereine 1 bis 18 in Spanien abzusteigen weniger als halb so groß, denn anstelle von 2 Abstiegsplätzen plus einer Relegationsplatz droht den Vereinen 1 bis 18 nur ein einziger Abstiegsplatz.

K?


Etebaer
20. März 2018 um 8:11  |  643948

Was man auch argumentieren kann, eine nochmalige Erhöhung der TV und Medien Einkünfte, weil es ja in einer 20er Liga mehr Spiele, also mehr Vermarktungsmöglichkeiten gibt.
Wenn man argumentiert es gibt 20% mehr Spiele, sollte es auch 20% mehr Geld geben, das wäre ein ordentlicher Batzen.
Zumal die Aufstockung einer 18er Liga auf 20 einer Aufstockung um 11% entspricht – also unter dem Strich ein Plus stünde.

Insgesamt bin ich deswegen für die Aufstockung der 1. und 2. Bundesliga auf 20 Vereine.

Die Vereine, die International spielen, wird es nicht besonders treffen, da kriegen die Rotationsspieler halt ein paar Spiele mehr, was denen auch nur gut tut.

Man muß es halt richtig begleiten, damit das Erwünschte auch eintritt…


Etebaer
20. März 2018 um 8:18  |  643949

Hab bemerkt ich hab einen minimalen Rechenfehler oben weil ich irgendeinen Internettaschenrechner benutzt habe und es ist auch eine Frage der Rechen-Philosophie, wie man die Anzahl der Spiele berechnet, aber am grundsätzlichen Unterschied ändert sich deswegen nichts.

Bei der Rechen Philosophie geht es um die Frage, da ja immer 2 Klubs gegeneinander Spielen, wie man das darstellt und bei mir sind es Spiele pro Klub und nicht Spiele pro Liga.

Spiele pro Liga wäre halt jeweils die Hälfte…und man würde mit den EL-Spielen durcheinander kommen.


pathe
20. März 2018 um 8:39  |  643950

Ganz ehrlich, @Etebaer (7h51): Ich hab nix verstanden von dem was du sagen willst… 🙂


20. März 2018 um 8:42  |  643951

Unser Gast heute: der großartige @Freddie

DaWa 081 – Skalpellpass

Hurra, endlich wieder gewonnen. Unsere glorreichen Herthaner gewinnen verdient 2:1 beim HSV. Der Abstieg dürfte damit wohl kein Thema mehr sein. Es folgen Liebeserklärungen an Vedad Ibišević und Salomon Kalou.

Außerdem sind wir einer ganz großen Sache auf der Spur (Stichwort: Dieter-Hoeneß-Gedächtnisring). Paff paff paff, wie Juhnke einst sagte.

Zuletzt geht’s noch um Alternativen für das Heimspiel für Plattenhardt gegen Wolfsburg.

Zwischendurch schweifen wir ab.


El_famoso
20. März 2018 um 9:34  |  643953

@Etebaer, dein Vergleich hinkt meiner Meinung nach gewaltig.
Köln ist aktuell 17. – da hast du natürlich völlig recht. Aber eben in einer 18er-Liga… und damit Vorletzter. In einer 20er-Liga könnten sie dann also genau so gut 19. sein..
Die Platzierung einfach zu übertragen und damit Köln dann für gerettet zu erklären ist zu kurz gedacht.

In Spanien gibt es 20 Mannschaften, davon steigen 3 ab. Das entspricht 15 %
In Deutschland gibt es 18 Mannschaften, davon steigen 2 direkt ab. Die Mannschaft auf dem Relegationsplatz hat eine 50 % Chance die Relegation zu schaffen (Entweder sie steigt ab – oder nicht). Sind also 2,5 Absteiger – das entspricht 13,88 %
Die Wahrscheinlichkeit in Spanien abzusteigen ist also größer als in Deutschland. Und wenn man – so wie Köln – regelmäßig verliert, dann steigt man am Ende auch höchstwahrscheinlich ab. Egal in welcher Liga..


sunny1703
20. März 2018 um 9:37  |  643954

Nun wird Dardai sicher nicht gemeint haben, wir haben 35 Punkte und damit ist die Saison vorbei, in der Form, dass mit diesen 35 Punkten die Klasse gehalten wird.

Meint er 35 Punkte sind sicherer Klassenerhalt, so muss ich mich dann doch wundern.
Natürlich gab es genügend Spielzeiten in denen man mit diesen 35 Punkten nichts mehr mit dem Abstieg zu tun hatte, aber Pal wird sich sicher an den letzten Jahren orientieren.

In der letzten Saison musste 37 Punkte Wolfsburg noch in die Relegation, in der Saison davor musste 36 Punkte Frankfurt in die Relegation,wobei Frankfurt neun und Hoffenheim 10 Punkte nach dem 27. Spieltag sammelten.

Doch für Hertha und damit für Dardai eigentlich sehr viel lehrreicher sollte die Saison 14/15 sein.

Damals sah die Tabelle nach dem 27.Spieltag den HSV mit 25 Punkten,Paderborn mit 24 Punkten und Stuttgart mit 23 Punkten ganz hinten.
Am 29 Spieltag hatte sich das dann in der Hinsicht verändert, dass nun Paderborn 27,Stuttgart 26 und der HSV immer noch 25 Punkte hatte.

Am Ende stieg Paderborn ab, dazu Freiburg mit 34 Punkten und der HSV musste mit 35 Punkten in die Relegation und nicht Hertha die das bessere Torverhältnis hatten,während der VFB mit 36 Punkten vor uns in der Tabelle stand.

Mainz hat ein sehr schlechtes Torverhältnis, die müssten also den VFB machen, doch Wolfsburgs Torverhältnis würde vermutlich nach den noch anstehenden Spielen besser sein,als es das dann von Hertha wäre, sprich den Wölfen reichen 35 Punkte,wovon drei sie Ostersonnabend in Berlin geschenkt bekämen.

Unmöglich ist das also nicht!

Ob Mannschaften wie Mainz und Wolfsburg so eine Aufholjagd starten, ist schwer vorherzusagen, in dieser Saison,wo im Grunde jeder jeden schlägt.

Ich gehe natürlich davon aus, dass Hertha noch einige Punkte einfährt zumal hertha in der Saison eine der Konstanten ist, es gibt irgendwie keine Serie,weder in die eine noch in die andere Richtung.

Und ich gehe mal davon aus, dass der Manager seine Planungen für die neue saison NICHT basierend auf diese 35 Punkte nach dem 27. Spieltag aufbaut. Denn für vergesslich halte ich ihn nicht,sondern für sehr lernfähig.

Fans müssen kein Manager sein.

lg sunny


Opa
20. März 2018 um 9:58  |  643955

Da ist man ein paar Stunden mit Banalitäten wie Zahnarztbesuch, neue Anzüge kaufen oder einem wunderbaren Abend bei einer Lesung über aktuelle Theokratiegefahren beschäftigt, schon wird es hier „unterhaltsam“. Aber eins nach dem anderen:

Der Thai ist kein Malaye?
Hätte auch vom Kaiser („Der Schwede ist kein Hollämder“) kommen können. Immerhin nehmen nun Trinatopen die Trikots von Cardiff wahr. Das Stadion wird voll sein von Blaublinden, wie einst bei uns mit Bastürk und den Türken, wobei, da hatte sicher nur das Stadion Schuld, aber lassen wir das… 😉

Spanien und die Milchmädchen?
Kein Wunder, wenn bei solchen Berechnungen die Schiffe untergehen ? Ich werfe mal als Antithese in den Raum: 2 Startplätze mehr locken zwei Investorenclubs mehr an. Ich bezweifle aber, dass wir zu einer geistreicheren Synthese als der großartige Konrad Beikircher in der rheinischen Dialektik kommen. „Hauptsache Grappa, dann isset mir ejal!“

Wenn Hertha in der Saison 2017/18 nicht noch einen Punkt holt…
….gehe ich persönlich mit meinen Lieblingsbloggern Susanne, Uschi und dem, der vor mir wegrennt einen ganzen Abend lang Essen und Trinken auf meine Kosten und wir lassen uns den ganzen Abend das Pyramidensystem erklären und vom Hofnarren vorrechnen, wie viele Punkte noch zu vergeben sind, während draußen die Schiffe wegen des steigenden Wasserspiegels kentern. Der Gedanke an eine betäubungsfreie Zahnextraktion ist mir übrigens lieber.

Hertha und das Meckern…
…gehören offensichtlich zusammen wie Pech und Schwefel. Und wer sich auskennt, weiß, dass Pech das ist, was bei der Destillation von Teer übrig bleibt. Reste quasi. Und Schwefel? Die heilige Teresa von Avila behauptete, den Teufel wegen dessen schwefligen Geruchs riechen zu können, heute müsste sie vermutlich nur nach den dümmlichsten Kommentaren in Fußballforen Ausschau halten. Fans müssen natürlich keine Manager sein, aber sich auch nicht zwingend für welche halten.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. März 2018 um 10:00  |  643956

@sunny

Pal Dardai hat nach dem HSV-Spiel zum gefühlt 150. Mal gesagt:

Das Ziel sind zunächst 40 Punkte, dann sehen wir weiter.

Da diese Trainer-Aussage in den vergangenen sechs Wochen bereits 149 mal zu hören war, habe ich darauf verzichtet, sie ein weiteres Mal als O-Ton in den Podcast mitaufzunehmen.


Herthapeter
20. März 2018 um 10:00  |  643957

@ El_famoso
20. März 2018 um 9:34 | 643953

Ich stimme dir vollkommen zu!

Kleine Anmerkung noch:
Der Bundesligist steigt in der Relegation statistisch niemals ab,
solange er nicht Hertha BSC heißt. 🙂


20. März 2018 um 10:28  |  643958

El_famoso
20. März 2018 um 9:34 | 643953

Danke.
Statistische Mittel sind auch nicht jedermanns Sache.
Haben wir ja schon beim dauerblauen Excel-Fetischisten gesehen.

—————————————————-

Opa
20. März 2018 um 9:58 | 643955

Gestatte mir eine Frage:

Wer läuft denn vor Dir weg?


King for a day
20. März 2018 um 11:04  |  643959

Darida ist Tschechiens Fußballer des Jahres 2017
Glühstrumpf!
http://www.herthabsc.de/de/intern/darida-fussballer-des-jahres-tschechien/page/14331–17-17-.html


sunny1703
20. März 2018 um 11:33  |  643960

@Ubremer

Alles andere hätte mich auch sehr verwundert. 🙂

lg sunny


sunny1703
20. März 2018 um 11:35  |  643961

Glückwunsch an Darida für diese Auszeichnung. 😀

lg sunny


Ursula
20. März 2018 um 11:37  |  643962

# Die Einladung um 9:58 Uhr

Ihr gemeinsames Essen und Trinken
wird wohl eine ziemlich einseitige
Angelegenheit werden..

Ich kann mir nicht vorstellen, dass
der „Hofnarr“ sich auf so eine Ein-
ladung einlassen wird!?

UND ich kann mir mein Essen und
Trinken ganz selbst leisten und mich
dazu auch noch mit Leutchen umgeben,
die mir gewogen sind, von denen auch
ich einen ganzen Abend lang profitieren
kann, bzw. auf Gegenseitigkeit…!

Wird sich dann wohl auf die „Susanne“
beschränken, was ich mir ganz allerliebst
vorstellen kann! Ein würdiges Pärchen
vertraut zu Zweien! UND mit dem stetigen
Trinkkonsum entwickeln sich oft auch ganz
unvorhergesehene Konstellationen…..

…oder den Zahn kann man sich ziehen lassen!


Etebaer
20. März 2018 um 12:04  |  643964

Die Wahrscheinlichkeit in Spanien abzusteigen ist natürlich nicht größer, das wäre sie nur, wenn die Spielstärke aller Klubs gleich wäre, was sie nicht ist, sondern sie ist nach unten abnehmend.

Was man daran sieht, das die Zweitligisten, die aufsteigen, in der Regel auch die Abstiegskandidaten sind, was sich in einer 20er Liga noch weiter manifestieren würde. weil die Bundesligisten, von denen es ungefähr 18 gibt, die man alle in dieser Saison in einer Liga vereint sieht, weniger Brüche durch Abstiege erleiden würden,. während die Aufsteiger nach wie vor die ersten Absteiger wären.

Der prozentuale Anteil an Absteigern ist deshalb irreführend, die Stabilität in einer 20er Liga größer.

###

In Spanien haben die Spieler 20% mehr Spielminuten als in Deutschland und in der Regel erlaubt ihnen Statur und Wetter einen technisch anspruchsvolleren Spielstil, weswegen die Spieler besser sind, auf spielerischem Gebiet.

In Deutschland haben die Spieler 20% weniger Spielminuten, eine Statur und über signifikante Zeiträume Witterungsbedingungen, die ein technisch anspruchsvolles Spiel extrem erschweren, weswegen sie auf spielerischem Gebiet Nachteile haben.

Der Wettbewerbsdruck erzwingt in Deutschland, das ZUALLERERST der Abstieg vermieden werden muß, während in Spanien um Mittelfeld und Spitzenplätze gerungen werden kann, was widerum einen Einfluß auf den Spielstil, das Spielvermögen hier und dort hat.

Comprende?


Opa
20. März 2018 um 12:16  |  643965

@etebaer: Mix comprende. Da die Frage schon einmal aufkam und mit jeder Erklärung nicht klarer wird: Worauf willst Du hinaus? Du hast uns im Dezember 2017 schon mit unverständlichen wie inhaltlich falschen Ausführungen zu Deiner Sicht auf das Thema Geburtshilfe beglückt, neulich mit recht eigenen Kenntnissen zu Auftrieb und nun bringst Du uns in epischer Breite näher, dass in Spanien die Zitronen blühen, ohne dass es erkennbar wäre, dass das, was Du in Deinen großen Topf an Argumenten rührst, damit etwas zu tun hätte. Statistisch, mathematisch, inhaltlich und fußballerisch ist das aus meiner Sicht Quatsch mit Soße.

@Uschi: Aber das Bier im Stehen steht noch?


Etebaer
20. März 2018 um 12:49  |  643969

Weißte Opa, wenn Du einfachste logische Zusammenhänge nicht begreifst, zu den Leuten gehörst, die sich für populistische Scheiße instrumentalisieren lassen, die keinerlei Gerechtigkeitszweck dient, sondern nur eine Opfermythologie installieren soll, auf deren Schuldkomplex-Grundlage man dann egoistische Klientelpoltik einflußwirksam manifestieren kann, dann lass dich halt fremdmanipulieren, auf vorgeblichen Menswchenfreundlichkeits-Schlachtfelder hassopfern, aber laber mich gefälligst nicht blöde an, Du naives PC-Produkt!


Opa
20. März 2018 um 13:11  |  643970

Na endlich kommst Du mal damit ums Eck, worum es Dir wirklich geht. 🙄


Boy Berlin
20. März 2018 um 13:20  |  643971

Ich lese aus @Etebaer’s Argumenten heraus: wenn die Bundesliga auf 20 Mannschaften aufgestockt wird (und die 2. Liga ebenfalls), könnte dies zu einer Verbesserung der Spielkultur in der Bundesliga führen, da aufgrund der genannten Argumente der Fokus nicht so sehr auf Abstiegsvermeidung liegen würde. Mit all seinen Folgen, wie oben beschrieben.

Stimmt’s oder hab ich Recht?


Etebaer
20. März 2018 um 13:21  |  643972

@Opi

Ich komme mit Fussball ums Eck und Du kommst mit ollen Kamellen, die Du glaubst, weil sie eine unbequeme Meinung darstellen, einsetzen zu können, um mich zu verunglimpfen und ich habe Dir eine entsprechende Antwort gegeben, mein Lieber, die nichts über meinen Idealismus und meine Menschheitshoffnungen aussagen, ausser die Enttäuschung darüber, das alles in Machtpoltik endet, so wie Du hier grade versuchst, deine Machtstellung hier gegenüber mir zu stärken, in dem Du mit deiner Meinung nach verunglimpfenden Geschichten über mich kommst.

Sonst noch was?

Im Übrigen steh ich zu dem Gesagten und das ich es gesagt habe und nehme nichts zurück und akzeptiere selbstverantwortlich die Folgen daraus!

Schöne Grüsse

PS: Ich finde Futsal hat soviel mit Fussball zu tun, wie Hallenhandball mit Großfeldhandball…


Etebaer
20. März 2018 um 13:22  |  643973

@BB Jup!


Paddy
20. März 2018 um 13:26  |  643974

@Etebaer

dass eben klang aber schon bös´, Opa ist sicherlich kein naives PC-Produkt, sondern eine Person mit einer Meinung die nunmal nicht jeder hier im Blog teilt, aber gerade dies sollte doch kein Ding sein, es gibt entspannte Menschen (leben und leben lassen 😉 wäre eine Option), die auf Dinge nicht eingehen und auch die andere Fraktion, aber sollte jeder für sich selbst entscheiden, wie er sich da positioniert… Opa hat sehr viel Lebenserfahrung nicht nur was den Fußball betrifft und dies sollte man auch als „Onlinemensch“ respektieren und eben nicht in irgendeine Kerbe schlagen, die nicht jedem hier im Blog gefällt…


Etebaer
20. März 2018 um 13:29  |  643975

Versteh ich, aber – ich nehm seine Antwort nicht als Argumentation in der Sache wahr – tut mir leid.

Grüsse


Etebaer
20. März 2018 um 13:38  |  643976

Wollen wir das Thema damit beenden und uns zurück zum Fussball bewegen?

Immerhin bin ich, was die Fussdballromantische Seite angeht, durchaus ein Freund vieler Opa-Positionen.

Wie gesagt, ich seh die Welt differenziert, Bunt, aber ich lass mir den Mund nicht verbiegen.

Wegen mir ist das Online-Kriegsbeil damit begraben!

Grüsse


Opa
20. März 2018 um 13:40  |  643978

Welche Sache? Kaiserschnitte, Auftrieb oder Zitronenklima? Bei zwei von dreien bist Du auf meine Anmerkungen in der Sache nicht eingegangen, bin jetzt etwas überrascht, dass Du bei der dritten ernsthaft mehr erwartest als süffisante Anmerkungen.


apollinatis
20. März 2018 um 13:42  |  643979

zum Davonlaufen…


Paddy
20. März 2018 um 13:43  |  643980

Ich selbst habe auch eine Sichtweise auf den Fußball mit allem drum und dran, die hier wohl ganz wenige teilen, alleine schon was meine Texte hier angeht, nur ist es mir dann halt egal, wenn darauf nicht oder kontrovers reagiert wird…

…für mich ist hier alles Gut Etebaer, aber Respekt ist für mich selbst echt ein Credo

Grüße auch von mir


Better Energy
20. März 2018 um 13:56  |  643981

@ubremer

Extra für dich ein weiteres Statement zu dem Podcast :

https://www.unserekurve.de/blog/50-1-einhalten-vereine-schuetzen-chancengleichheit-herstellen/

Hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht, daß die Abschaffung der 50+1 auch das Ehrenamt in den Sportvereinen ad absurdum führt?


Etebaer
20. März 2018 um 14:15  |  643982

Ich wüßte nicht, Opa, wann Du mir früher eine Antwort gegeben haben willst, die ich hätte erwidern sollen.
Ich geben zu, das ich unregelmäßig in den Blog gucke und nicht immer die Übersicht behalte.

###

Respekt – ich halte es nicht für Respektlos deutlich seine Meinung zu sagen, oder eine anderen Meinung zu haben, auch nicht, wenn es nicht meine/deine/ihre Meinung ist, was mich dann vielleicht, oder auch nicht, zu einer Meinungsäusserung veranlaßt, die vielleicht auch flapsig sein kann, aber in direkter, oder indirekter Weise sachbezogen ist.

Wenn es Nachfragen dazu gibt, derer ich gewahr werde, dann versuche ich die, in der Regel, mit Klarstellungen zu beantworten.
Was, wie man sieht, schwierig ist, wenn unterschiedliche Denkweisen, Horizonte und Motivationen aufeinandertreffen.

Over and Out!


20. März 2018 um 14:32  |  643983

@ete..bin fussballerisch nicht sicher, ob deine Sicht schlüssig ist.
In EL-Spelen fällt mir seit zig Jahren auf, dass deutsche Mannschaften gegen skandinavische, osteuropäische Klubs grosse Schwierigkeiten hat, die eigene individuelle Klasse durchzusetzen.
Tech isch sehe ich die Bundesliga auf sehr hohem Niveau: die deutschen Spieler sind durch die Akademien technisch so stark, wie noch nie und die vielen Fussballimmigranten tun ihr übriges.- Ich halte einen taktischen Paradigmenwechsel für viel entscheidender. Seit ca 3-4 Jahren schon.


20. März 2018 um 15:46  |  643985

Da soll mich mal einer nochmal als Alleskommentierer bezeichnen…


Wendenschlosser
20. März 2018 um 16:01  |  643986

@Freddie und @backstreets29
macht euch mal lustig, wir sind gar nicht so weit entfernt wie ihr denkt. Würden wir uns wie ihr verkaufen wären wir sicher auch schon ein ganzes Stück weiter. Aber für 60 Millionen nicht selbst erwirtschafteteten dann dauerhaft in der unteren Tabellenhälfte der ersten Liga zu sein kann ja nun auch nicht der Umstand sein herablassend zu werden . Unser Weg ist ein anderer, auch was die Investitionen wie das Stadion angeht. Wir werden sehen was die Zeit bringt.
Gruß aus dem Wald


20. März 2018 um 16:05  |  643987

@exil..weil ich über Fussball schreibe?-und dann noch über ein thema, das ich hier seit Jahren schon sehr oft aufgemacht hatte..und nun plötzlich überall aktuell ist?- au weija


Kamikater
20. März 2018 um 16:05  |  643988

Wer ist denn „wir“?


elaine
20. März 2018 um 16:06  |  643989

Wendenschlosser
20. März 2018 um 16:01 | 643986

solange der Senat (mit Steuergeldern) die Jugendakademie finanziert und die Pacht stundet, braucht man auch keinen zweiten Investor


Alpi
20. März 2018 um 16:09  |  643990

Das sehe ich ähnlich wie @apo. Wenn man mit den momentanen taktischen Mitteln nicht mehr weiter kommt, muss man sehen, dass man etwas ändert. Es scheint bis jetzt der Mut gefehlt zu haben (oder die passende Idee/Lösung?), taktisch etwas Neues/Altes, auf alle Fälle etwas Anderes zu probieren.


20. März 2018 um 16:29  |  643992

@wenden..du wirst sehen: der Anpassungsdruck wird auch Union verändern ( hat er doch auch schon längst)-immer fair bleiben: gilt für beide Seiten. Herablassung ist da immer doof.
Mein Eindruck ist hier aber, dass die Union -Fans im Mittel mehr Probleme mit Hertha haben als umgekehrt.
Meine Position?- ich war mit meiner Ost- Verwandtschaft als Wessi seit 1966 regelmäßig bei Union..Damals gab´s noch ne Art Fanfreundschaft. Aufgegündigt wurde diese eher einseitig..So ist meine Erinnerung


Etebaer
20. März 2018 um 16:31  |  643993

@Apo

Ja, kann ich nachvollziehen, weil ein in sich schlüssig argumentierter Denkansatz.
Die Akademien sind gut, sie bilden viele gute Spieler aus:
Muß man nicht die taktische Spielweise an das technisch bessere Vermögen der Spieler anpassen, um ihre Leistungsstärke vollständig ausschöpfen zu kommen?

Stimmt also die Annahme, das die Spieler so viel besser sind?
Warum können so wenige Spieler 1 zu 1 Situationen auflösen?
Warum ist das Passpiel verhältnismäßig schlecht?
Warum ist das Flankenspiel (hohe Flanken) so schlecht?
Warum ist die Ballannahme/-mitnahme oft so schlecht?

Um nur mal ein paar Punkte zu nennen.
Ist jetzt also der deutsche Spieler (also in D. ausgebildet) wirklich so gut, oder glauben wir das nur, legen wir die richtigen Maßstäbe an?

Wenn er (der Spieler) so gut ist, was gewinnt ein Trainer davon ihm zu verbieten gut zu sein?
Hat es tatsächlich taktische Gründe, das der Spieler sein Können so spärlich zeigt?
Wenn ja, liegen diese Gründe bei der eigenen, oder bei der gegnerischen Taktik?

Wenn nein, warum dann?
Sind die Spielbedingungen geeignet für technischen Fußball?
Da ist meine Meinung das 1/3 der Saison in D. ungeeignet ist, für technischen Fußball – Stichworte Matschwinter, Frostboden etc.

Wenn nein, warum dann?
Gibt es physiologische Gründe?
Also z.B. Körperbau – da denke ich, das die in D. übliche eher großgewachsene Körperstatur technisches Spiel erschwert.
Der Körperschwerpunkt, die Körpermasse, die Biodynamik ist hier für kleinere Spieler von Vorteil, die man eher in Spanien vermutet.

Wenn nein, warum dann?
Gibt es psychologische Gründe?
2/3 der Bundesliga befinden sich im zu Anfang einer Saison im Abstiegskampf – entweder direkt gefährdet, oder zumindest latent bedroht.
Was macht das mit meine Kopf?
Was macht das mit meiner Risikobewertung, auf deren Fundament dann auch eine taktische Spielentscheidung getroffen wird?

In Spanien, finde ich, spielen 2/3 der Teams dagegen um entweder die Topplatzierungen, oder eine gesicherten Mittelfeldplatz.
Was macht das mit meinem Kopf?
Wie ändert sich dadurch meine taktische Vorgehensweise?

Wenn ich eine Risikobewertung vornehmen muß, und ein Mißerfolg in D. bedeutet, das ich in direkte Abstiegsgefahr komme, während ich in Spanien halt statt um Platz 8 um Platz 15 Spiele.
Das ist unangenehm, aber nicht bedrohlich – in D. ist das sehr bedrohlich.

Ich glaube deswegen, ich meine sogar, das man deswegen einen ganz breiten Fokus braucht, allein taktische Änderungen nur eine teilweise Wirkung erzielen würden und daraus entstehende Negativbeispiele sogar eine Backlash-Wirkung hätten.

###

Was ich jetzt darüber denke, was man machen kann:
Durch eine Vergrößerung der Liga die Bereitschaft erhöhen, weniger auf Niederlagenvermeidung und mehr auf Gewinnen zu spielen.
Den Effekt der Risikoverminderung sieht man gut bei den Team, die dann sozusagen „befreit“ aufspielen, wenn sie das Minimalziel Klassenerhalt erreicht haben, oder auch endgültig abgestiegen sind.

Warum ich glaube/meine wie eine Vergrößerung der Liga das erreicht, habe ich ja schon ausgeführt.

#

Mehr Spieltermine in Gutwetterzeiträumen.

#

Höhere Indivdualiserung in der Spielerausbildung – also besser erkennen, was die ganz einzigartigen Stärken eines Spielers sind und keine Gleichformung nach Schema X.

#

Höhere diversifizerung in der Spielrausbildung – viele verschiedene Spielertypen ausbilden, nach modernen Standards, man sieht, das man alle Spielertypen – Stichwort 9er – braucht und keinen 10 gleichartige Feldspielerclone.
Ein Abwehrspieler hat nach wie vor eine anders Anforderungprofil, als ein Mitteldfeldspielr, als ein Stürmer etc.

#

Eigenständigkeit zulassen und fördern.
Das Scouting heute ist so gut, selbst der HSV unter Neutrainer Titz soll ja besten gescouted worden sein, laut Dardai.
Also kennt doch der Gegner alle meine Spielzüge und weis, wie er diese neutralisert.
Also, diese Ideal der eingeübten Laufwege etc. ist doch dann kontraproduktiv und ich brauche Spieler, die mit Spielverständnis, Übersicht, Kreativität und Intuition aus diesen vorgegebenen Angriffszügen erfolgreich ausbrechen um den Gegen vor eine Überraschungssituation zu stellen, für die er nicht vorbereitet ist, diese also kaum neutralisieren kann.

Mein Ideal von Offensivspiel wäre, würde ich Trainer, oder Manager sein, das die Mannschaft so geschult ist, in der Offensive, das sie Entscheidungen on the fly trifft und selbst der eigene Tainerstab nicht mehr vorhersagen kann, was für ein Angriffszug jetzt kommt.
Das ist mein Ideal von Offensivspiel!

Und ich seh schon, das der Text wieder viel zu lang wird und entschuldige mich dafür.
Es wäre noch so viel mehr…aber ich setzt jetzt hier den Break!

OaO!


Freddie
20. März 2018 um 16:35  |  643994

@wendenschlosser
Du hast meine Antwort offensichtlich falsch interpretiert, ich habe mich nicht lustig gemacht. Du musst sie im Kontext mit @BM‘s Befürchtungen über Abstieg sehen, die darin ein Argument sahen, dass wir Lizenz für 2. Liga beantragen.
Das ist für mich ebenso wahrscheinlich wie ein Aufstieg Unions.

Bleib mal locker und fühl dich nicht gleich angepisst bei deiner „ WirsindjaeinvölligandererVerein-Ehre“


Blauer Montag
20. März 2018 um 16:36  |  643995

Als Laie fällt mir dazu nur ein, dass die Spieler sich von ihren erlernten Positionen während des Spiels lösen könnten. Ob das Spiel dadurch noch laufintensiver wird, müssen die Betroffenen (=die Spieler) selbst beurteilen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. März 2018 um 16:38  |  643996

@better

hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht, daß die Abschaffung der 50+1 auch das Ehrenamt in den Sportvereinen ad absurdum führt?

So wie ich das verstanden habe, regelt die Statuten der Deutschen Fußball Liga die Verhältnisse der 36 Klubs in der ersten und Zweiten Liga. Was haben die Besitzverhältnisse im deutschen Profifußball zu tun mit dem Ehrenamt im Sportverein bei Dir um die Ecke?

Und ich habe von Dir auch noch nix dazu gehört, dass auch ein Klub im 50plus1-Mantel ein prima Investorenklub werden kann. Dieses Szenario scheint niemand mitzudenken.

Ganz abgesehen davon: Wenn die Rede von der Chancengleichheit ist: Was heißt diese Forderung für die Vereine, die mit Ausnahmegenehmigung in der Bundesliga starten (Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg, TSG Hoffenheim)? Dazu lese ich nix.

Und: Was ist mit einem Bundesliga-Konkurrenten wie RB Leipzig, der mit dem Segen des sächsischen Fußballbandes, des DFB und der UEFA als Vereinshülle daherkommt, aber offensichtlich nur einem Konzerninteresse dient?


20. März 2018 um 16:50  |  643997

@wendenschlosser

Dein „Ihr habt Euch verkauft“ zeigt mal wieder, wie wenig Du anscheinend mitbekommst, wie es bei Hertha läuft.
Da gibt es keinen Ismaik, keinen Kühne(Spedition, nicht Senf), sondern strategisch denkende Leute, die auch mit strategischen Defiziten klar kommen.(wahrscheinlich kommt das vielleicht auch daher? Man weiß es nich.)

Du hast im Übrigen noch nicht immer nicht dargelegt, ob Du die Stadionfinanzierung aus eigenen Mitteln nicht doch etwas überspitzt formuliert hast, wenn Euer Ex-Wachsoldat selbst von „klassischer Hypothekenfinanzierung“ spricht… aber gut, man malt sich auch im Wald die Welt, wie sie einem gefällt, gell?


Blauer Montag
20. März 2018 um 16:52  |  643998

Dein Text ist lang Etebaer um 16:31, aber (nur?) bei mir brauchst du dich dafür nicht zu entschuldigen. Mir gefällt vor allem der folgende Absatz:

Mein Ideal von Offensivspiel wäre, würde ich Trainer, oder Manager sein, das die Mannschaft so geschult ist, in der Offensive, das sie Entscheidungen on the fly trifft und selbst der eigene Tainerstab nicht mehr vorhersagen kann, was für ein Angriffszug jetzt kommt.
Das ist mein Ideal von Offensivspiel!

Im Moment denke ich jedoch nur von Spiel zu Spiel. Ich hoffe …
… darauf, dass alle Herthaner gesund und munter zurückkehren von der Länderspielerei,
… dass Hertha am Ostersamstag ein schönes Spiel zeigt und der erste Heimsieg im Jahr 2018 gelingt.
38 Punkte wären es dann und noch weitere 18 Punkte zu vergeben.
Auf geht’s!


Opa
20. März 2018 um 16:54  |  643999

@Uwe: Lass Dich da nicht von Nebenkriegsschauplätzen wie Ehrenamt ablenken. Augsburg ist das beste Beispiel dafür, dass und wie unter dem Mantel von 50+1 ein blitzsauberer Investorenclub möglich ist. Früher (bis 2015) war der KiK Gründer Seinsch derjenige, der die Fäden in der Hand hielt (Präsident sowie 99% Kommanditanteilsinhaber und alleiniger Stadioneigner), der das an seinen Nachfolger Klaus Hofmann übergeben hat. Dieser fordert übrigens wie ich und viele andere auch den Lizenzentzug für das RB Konstrukt.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. März 2018 um 16:59  |  644000

@opa

ja, auch der FC Ingolstadt entspricht nicht unbedingt der Struktur, wie sie Fußballromantiker im Sinn haben, wenn sie behaupten „nur 50+1 sichert Chancengleichheit“


Jack Bauer
20. März 2018 um 17:03  |  644001

@Uwe:
Ich habe ja schon mehrfach erwidert, dass im Rahmen von 50+1 aber immer noch die Mitgliederversammlung das höchste Kontrollgremium bleibt. Das ist etwas, was ohne 50+1 wegfällt. Des Weiteren habe ich die Frage gestellt, warum denn Kind so ein überaus großes Interesse an der Abschaffung der 50+1 Regel hat, wo es doch jetzt schon möglich ist ein „prima Investorenclub“ zu sein.

Apropos Kind: Die Märchenstunde geht weiter…
https://www.tagesspiegel.de/sport/501-regel-maerchenstunde-bei-hannover-96/21092688.html


Jack Bauer
20. März 2018 um 17:12  |  644003

@Uwe:

Nur der Vollständigkeithalber. Ich habe sicher nie gesagt, dass „nur 50+1 Chancengleichheit sichert“. Und du weißt sicher auch, wie ich zu den Ausnahmeregelungen stehe, speziell zu RB Leipzig, die ihre Lizenz ja bekanntermaßen nicht erhalten haben, weil sie alles nach Vorschrift machen, sondern weil man wenig Lust auf jahrelange Auseinandersetzungen mit Red Bull hatte. Ich vertrete eher den Standpunkt, dass wir mit der Abschaffung von 50+1 dem Wahnsinn Tür und Tor öffnen. Abgesehen davon: Wie oft soll die Debatte noch geführt werden? Meines Wissens wurde die Regel, welche eben nicht nur aus juristischer Sicht, sondern von allem als gewollte Sportpolitische Aussage des Großteils der Vereine getätigt wurde, erst 2014 behandelt und bestätigt. Kind war einverstanden, weil es ihm nach 20 Jahren die Möglichkeit eröffnete, die Mehrheit der Anteile zu übernehmen. Dass Herr Kind nun an den Richtlinien scheitert, die er selbst abgesegnet hat, stellt für mich keine Grundlage, für eine erneute Diskussion dar.


Opa
20. März 2018 um 17:13  |  644004

@Uwe: Was in Ingolstadt und Augsburg zelebriert wird, entspricht aber exakt dem Geist, in dem 50+1 beschlossen wurde und würde bei solcher Umsetzung auch keine Proteste in dem Umfang auslösen und wäre auch unproblematisch, wenn das für alle gelten würde. Das eigentliche Problem sind die Ausnahmen VW, Bayer, Hopp und der Sonderfall RB, die im Übrigen 4 anderen Clubs die Startplätze wegnehmen. Oder um mal das Bild der unseligen Diskussion vom Tage aufzugreifen: Das entspräche einer doppelt so hohen Aufstockung wie in Spanien und damit hätten sogar die Köpenicker Chancen auf einen Aufstieg 😉


Stiller
20. März 2018 um 17:18  |  644005

Noch haben die fair geführten Vereine die Mehrheit. Sie sollten einen Ruck gehen lassen durch die Liga. Und danach muss international Dampf gemacht werden.

Und noch etwas scheint der Mehrheit der deutschen Fußballvereine (gemeint sind nicht nicht die Brause- und Plastikclubs) nicht bewusst zu sein: Der deutsche Werbemarkt ist noch wichtiger als die deutschen Profiligen. Auf den will und kann am Ende niemand verzichten. Die Engländer nach dem Brexit und die deutsche Autoindustrie (nach Dieselgate und E-Mobilwende) schonmal überhaupt nicht.

Die Traditionsvereine sollten endlich mal auf den Tisch hauen; die Werkclubs bekommen eine 5-jährige Übergangsphase und können sich künftig ordentlich im 50+1 aufstellen oder gar nichts.

Wenn die Traditionsvereine nichts machen, wird es keine Zukunft im Profifußball geben. Dann sollten sie geschlossen (durch Poolbildung) an Investoren verkaufen und ihre eigene Liga aufmachen. Mal sehen, wo sich dann die Fans und die Werbewirtschaft künftig engagieren werden.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. März 2018 um 17:26  |  644006

@jack

Dass Herr Kind nun an den Richtlinien scheitert, die er selbst abgesegnet hat, stellt für mich keine Grundlage, für eine erneute Diskussion dar.

Es steht jedem frei, ob und wie intensiv er sich an der Diskussion beteiligt.

Wenn die DFL aber im Februar alle Klubs auffordert, grundsätzlich über das Thema Besitzverhältnisse der Vereine zu reden und dieses Thema am Donnerstag auf der Tagesordnung bei der DFL-Vollversammlung steht, verfolgen wir das natürlich. Zumal es mittlerweile Diskussionsbeiträge gibt von sehr verschiedenen Seiten mit sehr verschiedenen Ansichten (sieht 11freunde-Galerie mit den Klubaussagen).

Und eine Argumentationslinie selbst jener, die 50plus1 dem Sinn nach behalten wollen, lautet: Das DFL-Statut zu diesem Thema muss juristisch sattelfest sein. Das hört sich so an, als müsste die DFL und die Profiklubs da in jedem Fall noch mal ran (ehe es Gerichte entscheiden, die dann vielleicht weniger die Fankultur im Blick haben als den freien Kapitalverkehr in Europa)

P.S. Niemand widerspricht Dir, dass die Mitgliederversammlung das höchste Gremium bei Hertha ist. Ich weise nur darauf hin, dass der Aufsichtsrat der Hertha-KGaA mit jedem Investor weiter an Einfluß gewinnen wird.


Blauer Montag
20. März 2018 um 17:27  |  644007

(Nur?) Nach meiner Erinnerung können Spiele gegen
– FC Paderborn
– Fortuna Düsseldorf
– 1. FC K’Lautern
– Union Berlin
durchaus unterhaltsam sein.
http://www.immerhertha.de/?s=union

Mehr Heimspiele im saukalten Olympistadion? Nein danke.
Ich bin gegen eine Aufstockung der Bundesliga.


Blauer Montag
20. März 2018 um 17:31  |  644009

Die KGaA, das unbekannte Wesen.
§ 278 AktG Wesen der Kommanditgesellschaft auf Aktien
(1) Die Kommanditgesellschaft auf Aktien ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter) und die übrigen an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt sind, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
(2) Das Rechtsverhältnis der persönlich haftenden Gesellschafter untereinander und gegenüber der Gesamtheit der Kommanditaktionäre sowie gegenüber Dritten, namentlich die Befugnis der persönlich haftenden Gesellschafter zur Geschäftsführung und zur Vertretung der Gesellschaft, bestimmt sich nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Kommanditgesellschaft.
(3) Im übrigen gelten für die Kommanditgesellschaft auf Aktien, soweit sich aus den folgenden Vorschriften oder aus dem Fehlen eines Vorstands nichts anderes ergibt, die Vorschriften des Ersten Buchs über die Aktiengesellschaft sinngemäß.


Opa
20. März 2018 um 17:41  |  644010

Kriegen wir jetzt jeden Paragraphen rezitiert, den der Blaue nicht versteht?


20. März 2018 um 17:43  |  644011

Er könnte ja paraphrasieren, was er nicht versteht?
Frage für einen Freund…


Blauer Montag
20. März 2018 um 17:48  |  644013

Wozu Exil-Schorfheider? Cui bono?
20. März 2018 um 17:43 | 644011


Blauer Montag
20. März 2018 um 17:49  |  644014

Ich verstehe den § 278 AktG genauso gut wie du opa. :mrgreen:
Er soll den mündigen Lesern dieses Blogges Rechtssicherheit geben zu deiner vollkommen korrekten Aussage um 16:54.
http://www.immerhertha.de/2018/03/19/hertha-uebern-berg-liga-mitten-im-innovationsstau/#comment-643999


20. März 2018 um 17:55  |  644015

ich fand den link hilfreicher als den Spott darüber..
#50+1–ich habe dazu wenig , bzw gar nix gesagt, weil es eben äußerst komplex ist und der Profifussball eingebettet ist in Mechanismen, die er wenig, bis gar nicht steuern kann.
Deshalb habe ich in etwa die gleiche Haltung, wie sie S.Stier im podcast kundtat.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. März 2018 um 18:00  |  644016

@Fan-Einfluss

der FC Bayern hört zu …

Das „kleine“ Münchner Stadtderby zwischen der Bundesliga-Reserve des FC Bayern und dem TSV 1860 wird nun doch im Stadion an der Grünwalder Straße ausgetragen. Das gaben die Bayern nach einem Treffen der Klubführung um Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß mit Fan-Vertretern bekannt.

Eigentlich hatte der FC Bayern als Spielort für das Regionalliga-Derby am 29. April gegen 1860 München die AllianzArena festgelegt.

Doch der Austragungsort stieß bei der großen Mehrheit der Fans auf Ablehnung und Unverständnis. Sie monierten, dass die Bundesliga-Reserve ihre Heimat seit Jahrzehnten an der Grünwalder Straße habe.

Quelle: kicker.de – hier


Opa
20. März 2018 um 18:04  |  644017

@Blauer: Ohne Kenntnisse der jeweiligen Strukturen der Kommanditgesellschaften nutzt Dir der Paragraph gar nüscht, denn entscheidend in KGs ist immer, wer den Komplementär stellt und diesen beherrscht. Daher erlaube mir weiter Zweifel daran, dass und was Du verstanden haben willst.

@Apo: Vielleicht schreibst Du für diejenigen, die den Podcast nicht gehört haben (oder hören konnten) kurz auf, was Deine „in etwa gleiche Haltung“ dazu ist.


Blauer Montag
20. März 2018 um 18:06  |  644018

Ist der Spielplan der U23 aktuell?
Haben die wirklich noch so viele Nachhochspiele?

http://www.herthabsc.de/nachwuchs/nachwuchsteams/u23/spielplan-tabelle/page/1323-4225—.html


Kamikater
20. März 2018 um 18:07  |  644019

@ub
Bitte Niemanden mit Fakten verwirren, die alleine in diesem Blog gefühlte 500000. Mal durchexerziert wurden…. 😉


Blauer Montag
20. März 2018 um 18:09  |  644020

Wie soll ich deine Zweifel ausräumen opa um 18:04?
Blogöffentlich oder bei einem persönlichen Gespräch? 😎


Blauer Montag
20. März 2018 um 18:11  |  644021

Lass mich Fakten hubern kami um 18:07.
Dein Kommentar war soeben #644019 brutto. 😉


Blauer Montag
20. März 2018 um 18:15  |  644022

EDIT zu Kommentar 644018: Nachholspiele

Bitte um Nachsicht.


Opa
20. März 2018 um 18:26  |  644023

@Blauer: Ich scheue die öffentliche Debatte sicher nicht, aber wirf mir hinterher nicht vor, dass Du dabei nicht gut wegkommst. Für mich brauchst Du da auch nichts aufzuräumen, mein Bild ist da ziemlich klar. Ich habe mehrere Gesellschaften (darunter AGs und KGs) gegründet und war im Vorstand, Aufsichtsrat und in der Komplementärgeschäftsführung. Ich habe um 16:54 Uhr Uwe Recht gegeben, dass 50+1 und Investorenclub sich nicht zwingend ausschließen und dafür das Beispiel Augsburg erwähnt.

Dein Beitrag zu dieser Diskussion bestand daraus, einen jedermann zugänglichen Paragraphen, der aber mit dem Thema nüscht zu tun hat, mit dem Kommentar „Kommanditgesellschaft, das unbekannte Wesen“ zu zitieren, weshalb ich fragte, ob wir nun jeden Paragraphgen in Volltext zitiert bekommen, den Du nicht zu verstehen scheinst. Nun behauptest Du zu verstehen, dann stellt sich doch die Frage, weshalb Du anderen ungefragt über die Straße helfen möchtest.

Meinst Du nicht, dass jemand, der Fragezeichen überm Kopf hat, nicht in der Lage ist nachzufragen? Und meinst Du ernsthaft, dass ausgerechnet Du, der schon mit den elementaren Grundlagen der kaufmännischen Buchführung überfordert zu sein scheint (ich verweise auf die Aktivierungsdebatte von Spielerwerten), anderen die Details des Gesellschaftsrechts, insbesondere der Kommanditgesellschaften erklären solltest? Und selbst wenn, wäre ein Verweis auf die einschlägigen Regeln des HGB und des BGB sehr viel zielführender als der Verweis aufs Aktiengesetz.

Der eigentliche Punkt der Diskussion drehte sich aber gar nicht um formaljuristische Krümelkacke, sondern darum, dass wir derzeit eine Situation haben, in der einige am Wettbewerb teilnehmende Körperschaften anderen Regeln in Sachen Geldbeschaffung unterliegen als die Vereine, bei denen die Fans gegen diese Ungerechtigkeit und die weitere Aushöhlung aufbegehren. Und auch da hilft niemandem ein Volltextzitat aus dem Aktiengesetz.


20. März 2018 um 18:27  |  644024

@opa..imeine Haltung ist leider ähnlich wischi-waschi..wie die von @sstier: ich glaube , dass das bisherige 50+1 einschl der Verwerfungen ( VW, Bayer L etc- RBL ist für mich hingegen illegitim) immer noch besser ist, als wenn man das system per definition komplett entfesseln würde. Wir haben die Büchse der Pandora bereits geöffnt; der komplette Wegfall des bisherigen, halbherzigen Sytems, würde meiner Meinung ( besser: meinem Gefühl) aus der Büche einen Wasserfall machen.


Jack Bauer
20. März 2018 um 18:36  |  644025

@Uwe Bremer:

Das ist richtig. Aktuell gilt aber der Maßstab: Wenn die Mitgliederversammlung A sagt (Das Logo ist die Fahne, Hertha spielt in Berlin), dann darf auch die KGaA nicht B machen. Bei einem Wegfall von 50+1 besteht die sehr realistische Möglichkeit, dass es relativ egal ist, ob die Mitgliederversammlung A sagt oder nicht.

Dann kann man natürlich sagen: Geil! Endlich fallen diese nervigen Mitglieder weg, die eh keine Ahnung haben und trotzdem mitbestimmen wollen. Oder man sagt: Das ist gelebte Sport- und Fußballkultur, die Fußball zu dem gesellschaftlichen Ereignis gemacht hat, dass er in Deutschland (noch) ist.


hurdiegerdie
20. März 2018 um 18:41  |  644026

Also mir darf man es wirklich einfaach (für Doofe) erklären, wie das mit den Kommanditgesellschaften und Investorenclub trotz 50+1 zusammenhängt.

Ich glaube zwar verstanden zu haben, dass man 100% der Anteile verkaufen kann, aber trotzdem noch 50+1 ist.

Aber so richtig verstanden, habe ich es nicht 😳

Erklärungen wirklich nur gaaaaanz einfach gehalten.


Blauer Montag
20. März 2018 um 18:45  |  644027

Du sorgst für ein sofortiges Ende der Debatte opa 18:26. 🙁
Du beziehst Dich heute auf Kommentare, die ich hier vor X Monaten geschreiben habe. Du hast mich damals nicht verstanden und verdrehst heute erneut meine Aussagen.

… Und meinst Du ernsthaft, dass ausgerechnet Du, der schon mit den elementaren Grundlagen der kaufmännischen Buchführung überfordert zu sein scheint (ich verweise auf die Aktivierungsdebatte von Spielerwerten), anderen die Details des Gesellschaftsrechts, insbesondere der Kommanditgesellschaften erklären solltest?

Das ist in meinen Augen kein Gesprächsangebot und keine öffentliche Debatte wert.


Opa
20. März 2018 um 18:49  |  644028

@Blauer: Ich werde darunter nicht leiden.

@hurdie: Genau, die Vereine dürfen sie Kapitalmehrheit abgeben, müssen aber die Stimmenmehrheit behalten. Das ist heute schon 50+1 konform. Das Problem von 501 ist nicht diese Regelung, sondern die Ausnahmen, die man für Bayer, VW, Hopp und RB gemacht hat.


pax.klm
20. März 2018 um 18:49  |  644029

Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. März 2018 um 18:52  |  644031

@jack

Dann kann man natürlich sagen: Geil! Endlich fallen diese nervigen Mitglieder weg, die eh keine Ahnung haben und trotzdem mitbestimmen wollen. Oder man sagt: Das ist gelebte Sport- und Fußballkultur, die Fußball zu dem gesellschaftlichen Ereignis gemacht hat, dass er in Deutschland (noch) ist.

das hört sich an wie eine sehr simple Alternative.
So, wie ich Dich bisher kennengelernt habe, bist Du aber niemand, der sich von scheinbar simplen Alternativen einfangen lässt.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. März 2018 um 18:53  |  644032

@hurdie

Ich glaube zwar verstanden zu haben, dass man 100% der Anteile verkaufen kann, aber trotzdem noch 50+1 ist.

So ist es.
Beispiel Hertha:
9,7 % der Aktienanteile sind für mindestens sieben Jahre an KKR verkauft.
Bis auf 33,3 % kann KKR diese Anteile aufstocken.

Das heißt, aktuell bleiben Hertha noch 66,7 % Aktienanteile, die der Verein noch veräußern kann.

Das alles findet im Mantel von 50+1 statt.

Was sich verändert, wenn Hertha Anteile verkauft: Das Gewicht des Aufsichtsrates der Hertha-KGaAaktuelle Besetzung – hier (nicht zu verwechseln mit dem Aufsichtsrat des e.V., dem Bernd Schiphorst vorsteht)


Blauer Montag
20. März 2018 um 18:56  |  644033

Ich könnte dir eine Email schreiben hurdie 18:41, um es dir einfach zu erklären. Damit der opa, der ja schon XY AGs und hastenicht gesehen gegründet und wieder platt gemacht hat, nicht dazwischen labert.

Entschuldigt bitte liebe Leser. 😳
Ich habe grad einen Hals so dick wie der Fernsehturm (an der Basis) seit Kommentar # 644023. Vielleicht hilft dagegen der ♫ ♪ Schwamm drüber Blues. https://www.youtube.com/watch?v=4W1aDu0PkLg


Jack Bauer
20. März 2018 um 18:57  |  644034

@Hurdie:

Auch auf die Gefahr hin, dass mir gleich vorgeworfen wird, dass das ja viel zu vereinfacht ist:
Die Kapitalgesellschaft kann auch zu 100% einem oder mehreren Investoren gehören. Allerdings nur, wenn daran ein Mutterverein angeschlossen ist, der mindestens 50+1 der stimmberechtigten Anteile hält. Sprich: Die Mitgliederversammlung des e.V. bleibt somit das höchste Vereinsgremium und bestimmt auch über die Geschicke der Kapitalgesellschaft.
Das macht es für viele Investoren, denen es weniger um den Verein an sich geht, sondern mehr um ein Werbeinstrument, mit dem man machen kann, was man will, uninteressant, sich in der Liga zu engagieren.
Ich finde das gut und riskiere dafür auch gerne die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Zumal der Geldfluss in England, Paris und co. nicht ewig anhalten wird. Wenn kein Wachstum mehr zu erkennen ist, schwindet auch die Lust am Investment.


Blauer Montag
20. März 2018 um 18:59  |  644035

Uwe Bremer war schneller um 18:53. 😎
Schick mir ggf. weitere Fragen, die du nicht veröffentlichen möchtest hurdie. Bleib gesund ud bleib blauweiß!


hurdiegerdie
20. März 2018 um 18:59  |  644036

Opa
20. März 2018 um 18:49 | 644028

Na dann traue ich mich mal weiter:
Warum passt dann Augsburg? Wenn ich das Organigramm richtig verstehe, hat der Verein nur Einflus auf den Nachwuchsbereich und sportliche Beratungsfunktion.

Hesst das in deinem Beispiel, dass sich die KGaA sich aus dem Verein rekrutieren muss und die Stimmmehrheit behalten muss?


hurdiegerdie
20. März 2018 um 19:13  |  644041

Jack Bauer
20. März 2018 um 18:57 | 644034

Ich würde dich vertedigen, denn meine Frage war ehrlich gemeint.

Blauer Montag
20. März 2018 um 18:56 | 644033
Gerne.

Meine Hauptfrage bleibt, so verstehe ich es nach Jack, dass sich der Aufsichtsrat/-gremium der KG nach 50+1 sich mehrheitlich aus Vereinsmitgliedern rekruteren muss. Das scheint mir einfach umgehbar (mache sie zu Miitgiedern).

Wenn der Verein das oberste Gremium bleiben müsste, so ist dass m.E. bei Augsburg (z.B.) nicht gegeben.


Blauer Montag
20. März 2018 um 19:20  |  644044

Ohne Kenntnis des Organigramms sage ich Ja hurdie 18:59.

Sofern (ähnlich wie beim Hertha BSC e.V.) der eingetragene Verein der Komplementär der KGaA ist. Näheres dazu kann – auf Basis des HGB und des AktG – in der Satzung der KGaA vereinbart werden.


hurdiegerdie
20. März 2018 um 19:21  |  644046

Zuviel Popkorn im Blog. Meine Tastatur spinnt, mal macht es doppelte Buchstaben mal keine. Ich versuche zwar, dass zu korrigieren, aber manchmal….

Sorry!


pax.klm
20. März 2018 um 19:23  |  644048

Etebaer
20. März 2018 um 13:21 | 643972

PS: Ich finde Futsal hat soviel mit Fussball zu tun, wie Hallenhandball mit Großfeldhandball…

Kleiner Exkurs:
Das Thema Handball ist doch wohl etwas anders gelagert. Denn das sogenannte Handballspiel welches wir heute kennen startete am 29. Oktober 1917. Mit dem Spiel in seiner heutigen Form hat die damalige Variante zwar nicht viel gemein, der Ball hatte einen größeren Umfang und das Prellen ist zunächst nicht gestattet. Ein Berliner Turnlehrer modifizierte im Jahr 1919 das Regelwerk und das Spiel wurde für den männlichen Bereich geöffnet , erlaubte Zweikämpfe, hatte einen kleineren Ball sowie die Erlaubnis zu prellen und stellte das Werfen in den Vordergrund. –das erste offizielle Handballspiel fand am 22. Februar 1920 statt.
Berlin war immer wieder die Hochburg des frühen Handballsports, von hier aus startete das Spiel seine Reise in die Welt.
Vielleicht nicht gerade in den Anfangsjahren, in denen Grundlagen wie Spielfeld, Teamgröße und Schiedsrichter praktischerweise vom Fußball übernommen wurden. Auch nicht unbedingt aus der Zeit vor dem Krieg, als sich Adolf Hitler wegen der großen Erfolgsaussichten des deutschen Teams höchstpersönlich dafür einsetzte, dass Feldhandball bei den Spielen von 1936 olympisch war.
Aus eigener Beobachtung , Vater war Handballer durch und durch und ich als kleiner Pimpf war mit der Mama in den 50er und 60er Jahren ganz oft „dabei“. Trotz vieler Regeländerungen wurde aus dem Feldhandball auf dem Großfeld aus Langeweile für die Zuschauer häufig Kleinfeldhandball gespielt. Draußen, auf Schotterplätzen. Habe gerade alte Fotos entdeckt, die meinen kürzlich verstorbenen Vater als Schiedsrichter zeigten und mich einem kleinem Ball nachjagend hinter dem Tor.
Das heutige Hallenhandball bekam seinen Impuls dafür im skandinavischen Raum: Wegen der rauen klimatischen Bedingungen in Nordeuropa suchte man vor allem in Dänemark und Schweden nach Möglichkeiten, das Spiel weiterzuentwickeln, ohne auf die Jahreszeiten Rücksicht nehmen zu müssen. Da lag der Gang in die Halle nahe.
Feldhandball ist der Vorgänger des Hallenhandballs, besser noch Kleinfeldhandball ist der Vorgänger des heutigen Hallenhandballs in D. (Kleinfeldhandball wird aber auch noch gespielt…)
Diese Faktoren führten schließlich dazu, dass der Hallenhandball seinem Vorgänger und Wegbereiter, dem Feldhandball, alsbald den Rang ablief. 1972 in München war die Hallenvariante zum ersten Mal olympisch, zunächst allerdings nur für Männer. Vier Jahre später, bei den Spielen in Montreal, übten ihn auch Frauen zum ersten Mal bei Olympia aus.
„Die alleinige Aufnahme des Hallenhandballs in das olympische Programm – Feldhandball hatte bereits 1936 einmalig zum selbigen gehört – gab schließlich den endgültigen Ausschlag für den Hallenhandball, da die meisten internationalen Verbände sich fortan auf das Hallenspiel konzentrierten.“ ( Wiki…)
Weitere Regeländerungen sorgen für noch mehr Publikumszuspruch, obwohl es in den 50ern auch schon mal Länderspiele vor 35.000 bzw. 40.000 Zuschauern gab…
Der Vergleich beim Fußball wäre für mich wie der zwischen Fußball und Hallenfußball. Möglich, dass der durch Futsal abgelöst wird, wäre aber fast wie wenn Handball durch American Handball oder auch Pelota abgelöst würde.
Nix für Ungut.


hurdiegerdie
20. März 2018 um 19:24  |  644049

monitor
20. März 2018 um 19:25  |  644051

@pax
Sehr interessant!


Bussi
21. März 2018 um 6:34  |  644080

dito – prima @pax 🙂


Etebaer
21. März 2018 um 10:39  |  644096

Opa bringt einerseits gute Beiträge, andrerseits begreift er manche (manchmal meine) garnicht – ich bedaure mein Unvermögen, diese verständlicher zu machen und bedanke mich für die Anderen.

Es scheint wirklich so, das jemand, der sich viel in der Vorschriftenlogik bewegt (also in der Gesetze-/Verordnungenwelt) in einer deutlich anderen Verständniswelt denkt, als einer, der aus einer naturwissenschaftlich geprägten Verständniswelt kommt.

Es lebe der Unterschied!

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