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	<title>Hertha BSC Blog</title>
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	<description>Der Hertha BSC Blog der Berliner Morgenpost</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 18:04:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>LIVE: DFB-Sportgericht vertagt Urteil zum Hertha-Antrag auf Montag</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 08:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mkleinemas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DFB-Sportgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Kobiashvili]]></category>
		<category><![CDATA[Relegation]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlung]]></category>

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		<description><![CDATA[(mkl) – 10 Uhr Innerlich hatte ich mich von Tegel eigentlich schon verabschiedet. Vor dem 3. Juni hätte ich im Normalfall hier nicht mehr abfliegen sollen. Aber was ist schon normal in diesen Tagen? Herthas Saison geht irgendwie immer weiter, immer weiter…und der neue Flughafen wird auch nicht wirklich fertig. So sitze ich hier jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(mkl)</em> –<strong> 10 Uhr</strong> Innerlich hatte ich mich von Tegel eigentlich schon verabschiedet. Vor dem 3. Juni hätte ich im Normalfall hier nicht mehr abfliegen sollen. Aber was ist schon normal in diesen Tagen? Herthas Saison geht irgendwie immer weiter, immer weiter…und der neue Flughafen wird auch nicht wirklich fertig. So sitze ich hier jetzt also doch noch einmal im viel zu kleinen Warteraum und &#8211; ja, warte. Die Anzeigetafel zeigt, ich bin hier richtig: 10.50 Uhr, Frankfurt.</p>
<p>Ganz spontan haben wir gestern beschlossen, dass ich Hertha zur Verhandlung beim DFB begleite. Und natürlich werde ich euch als Erste an allem teilhaben lassen.</p>
<p>Heute wird sich ab 13.30 Uhr also entscheiden, ob der Protest des Klubs erfolg hat oder eben nicht. In jedem Fall wird es einen Entscheid mit weitreichenden Konsequenzen geben: Entweder es gibt einen Präzedenzfall, dann dürfen sich sämtliche Klubs auf ungemütliche Zeiten einstellen und ihren Anhängern mal ein paar Takte zum guten Benehmen erzählen. Oder aber der DFB legitimiert die Vorkommnisse und öffnet den Chaoten damit Tür und Tor. Wobei das jetzt zugegeben die etwas vereinfachte Sicht auf die Dinge ist. Klar ist aber: Heute geht es nicht nur um Hertha BSC.</p>
<p>Und doch sind die Berliner natürlich die Protagonisten. Allerdings geht es heute nicht um die Vorwürfe gegen Andre Mijatovic, Thomas Kraft, Christian Lell und Levan Kobiashvili. Vor allem Kobiashvili steht im Blickpunkt, er soll Schiedsrichter Stark in den Nacken geschlagen haben, Stark soll den Georgier noch in der Kabine bei der Polizei angezeigt haben. Diese Vorfälle werden an anderer Stelle verhandelt. Ich bin gespannt, wie sich diese Geschichte entwickelt.</p>
<p>So, ich werde mir jetzt mal einen Überblick über die heute Presse verschaffen – und dann hoffentlich zügig und sicher nach Frankfurt jetten. Sobald ich in der DFB-Zentrale bin, geht es hier weiter. Also bleibt dran. <img src='http://www.immerhertha.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>13 Uhr</strong> In der Otto-Fleck-Schneise in Frankfurt:  30 Journalisten warten vor dem Eingang der DFB-Zentrale.   Gegen 13.30 Uhr soll es losgehen. Dem Vernehmen nach sind die Medien im Saal bei der Verhandlung des DFB-Sportgerichtes zugelassen. Allerdings herrscht dort striktes Blog- und Twitter-Verbot.</p>
<p><strong>13.22 Uhr</strong> Die Hertha-Delegation ist eingetroffen. Angeführt wird sie von Präsident Werner Gegenbauer. Anwalt Christoph Schickhardt ist dabei, Medien-Direktor Peter Bohmbach. Ebenso Co-Trainer Ante Covic und die Spieler Andre Mijatovic, Peter Niemeyer, Christoph Janker und Thomas Kraft.</p>
<p><strong>13.23 Uh</strong>r Die Medienvertreter werden in den Verhandlungsraum &#8216;Tagungssall 4, Sepp Herberger geführt.</p>
<p><strong>13.30 Uhr</strong> Die Verhandlung hat begonnen. Richter Lorenz begrüßt die Anwesenden. Herthas Anwälte tragen gerade den Antrag auf Wertung für Hertha bzw. Wiederholung vor.</p>
<p><strong>13.50 Uhr</strong> Hertha legt Fotos vor, die belegen, dass nicht nur feiernde Familien auf den Platz gelaufen sind, sondern Spieler von Zuschauern eingekreist und eingeschüchtert wurde.</p>
<p><strong>13.52 Uhr</strong> Das Gericht studiert die Bilder von Roman Hubnik und Thomas Kraft, die Bilder sind für die Beobachter nicht zu erkennen, zeigen laut Hertha-Anwalt Schickhardt eine Szene vor der Spielunterbrechung.</p>
<p><strong>13.54 Uhr</strong> Herthas Anwälte berichten von der Angst der Hertha-Spieler in der Kabine. &#8220;Sie sagten: Wir haben Angst. Es gab die Aussage von der Poizeit, dass es eine Katastrophe gibt, wenn das Spiel nicht fortgesetzt wird.&#8221; Diesem Umstand wird heute wohl viel Bedueutung zukommen.</p>
<p><strong> 13.57 Uhr</strong> Hertha beruft sich auf den Paragraphen 17, 2b, genauer gesagt auf den Tatbestand einer &#8220;Schwächung der Mannschaft durch unabwendbare äußere Einflüsse&#8221;, also die Zuschauer.</p>
<p><strong>13.59 Uhr:</strong> Hertha Anwalt Schickhardt: &#8220;Der Platzsturm fand nicht nach einem Pfiff von Schiedrichter STark statt, sondern während der Ball rollte. Dafür haben wir TV-Aufnahmen.</p>
<p><strong>14 Uhr:</strong> Schickahardt verweist auf das Chaos im Länderspiel Deutschland gegen Argentinien und führt aus, es sei sehr schwierig, sich zu erinnern. &#8220;Es kommt bei den Zeugen zu einer Verschwimmung, die Erinnerung setzt zeitweise aus.&#8221; Schickhardt nimmt das zum Anlass, den Richter zu loben: Er sei aus diesen Gründen froh, einen erfahrenen Strafrechtler zu haben, der viel Erfahrung im Umgang mit zeugen hat.</p>
<p><strong>14.03 Uhr:</strong> Jetzt ist Düsseldorf dran. Horst Klettke nimmt zu den Ausführungen von Hertha BSC Stellung. &#8220;Zuschauer waren im Innenraum, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Das kann aber nicht die Frage sein ob ein Einspruch begründet ist. Wir sehen einen völlig anderen Ansatzpunkt, der Regel 5 beinhaltet. Die besagt, dass jedes Spiel vom Schiedsrichter geleitet wird (&#8230;) Unter der Überschrift rechte und Pflichten ist ausgeführt, dass es im Ermessen des Schiedsrichters liegt, eine Partie zu unterbrechen oder abzubrechen (&#8230;), das ist genau der Punkt um den es geht: Hier objetiviert sich die Lage. Der Schiedsrichter hat sich die Frage vorzulegen: Kann ich das Spiel in Anbetracht was zu erleben war weiterführen, ja oder nein? Er hat die Frage klar mit ja entschieden. Die Sekundne fehlen nicht, die Restspielzeit wurde gewährt und durchgeführt. Man kann sagen: Das war nicht die Qualtiiät von Spiel die wir erwarten, aber das ist eine subjektive Empfindung. Objektiv gab es keine Sicherheitsbedenken.&#8221;</p>
<p><strong>14.07 Uhr</strong> Klettke nimmt zu den Fotos Stellung: &#8220;Es kann sein, dass der Zuschauer etwas schreit, kann sein, dass er etwas singt. Es ist nicht so, dass das Feld voll war mit gewaltbereiten Hooligans. Wir müssen daruaf hinweisen: Nach dem 1:2 gab es Abbrennen von Pyrotechnik aus dem Hertha-Block. Dankenswerter Weise sind die Spieler zu den eigenen Spielern hingegangen und haben versucht, zu beruhigen. Darüber hinaus habe ich gesehen, dass es Spieler gab, die Pyro aufgehoben und zur Seite geworfen haben. Keine Spur von Angst also. Zu dem Thema werden wir noch mehr hören, aber das sollen die Zeugen selbst erzählen.&#8221;</p>
<p><strong>14.09 Uhr</strong> jetzt wird es spannend: Die Zeugenvernehmung beginnt, den Anfang macht Schiedsrichter Stark.</p>
<p><strong>14.11 Uhr:</strong> Während der Beweisaufnahme ist kein Liveticker erlaubt, bis später</p>
<p><strong>14.44 Uhr</strong> Schiedsrichter Stark gibt hier gerade einen unglaublichen Horrorbericht ab. Sollten sich die Anschuldigungen, die ich hier jetzt nicht ausführen darf, bestätigen, stehen einer Reihe von Hertha-Profis harte Sperren bevor, du meine Güte!</p>
<p><strong>15 Uhr</strong> Der Sportinformationsdienst berichtet aus der Verhandlung,  Schiedsrichter Stark habe gesagt:</p>
<p>„Der Spieler Lewan Kobiaschwili hat mit ausgestreckter Faust in meine Richtung geschlagen. Ich habe mich weggeduckt, bin dann am Hinterkopf getroffen worden. Einzig das Treppengeländer verhinderte einen Sturz, und das wären fünf bis sechs Meter gewesen“, sagte der Referee aus Ergolding während der Verhandlung des Berliner Einspruchs gegen die Spielwertung vor dem DFB-Sportgericht am Freitag in Frankfurt/Main.</p>
<p>Medienberichten zufolge hatte Stark den Georgier Kobiaschwili noch in der Kabine wegen Körperverletzung angezeigt. Dazu äußerte sich Stark zunächst nicht.</p>
<p>Von Christian Lell sei er zudem „aufs Schärfste attackiert und am Arm gepackt worden“, sagte Stark. „Die Beleidigung, die dabei gefallen ist, war: Du feiges Schwein!“ Auf dem Weg zur Schiedsrichterkabine seien die Unparteiischen dann von weiteren Spielern von Hertha BSC abgefangen worden. Andre Mijatovic habe ihn als „Wichser“ bezeichnet.</p>
<p><strong>15.09 Uhr:</strong> Die Befragung von Schiedsrichter Stark ist beendet. Jetzt redet der Vierte Offizielle.</p>
<p><strong>15.20 Uhr</strong> Die Verhandlung dreht sich immer mehr um die Auseinandersetzungen zwischen den Hertha-Spielern und den Schiedsrichtern. Das ist eine Gratwanderung für das Gericht, weil es um diese Vorwürfe aber erst nächste woche geht. Der Vorsitzende Lorenz machte aber eingangs deutlich, dass die Dinge eben nicht zu trennen sind. Denn: Wenn Spieler auf die Offiziellen losgehen und mehr Spielzeit einfordern, können sie an sich nicht  &#8211; wie von Hertha kolportiert-zu Tode verängstigt sein.</p>
<p><strong>15.22 Uhr</strong> Der Vierte Offizielle bestätigt die Aussagen von Schiedsrichter Stark. Der hat innerhalb einer intensiven halben Stunde vorhin die komplette Hertha-Argumentation ausgehebelt. Im Kern wiederlegte er die Aussage von Manager Preetz, Hertha sei &#8220;Teil einer Deeskalationsmaßnahme&#8221; gewesen. Stark: &#8220;Preetz fragte: Können Sie die Sicherheit der Spieler garantieren? Ich sagte: Das kann ich ncht, das kann kein Schiedsrichter. Das kann nur die Polizei, und die hat grünes Licht gegeben. Darauf sagte Herr Preetz man wolle beratschlagen, ob sie das Spiel fortsetzen. Ich habe Preetz und Herrn Meier informiert, dass die noch zu spielende Spielzeit 1 Minute und 30 Sekunden beträgt. Im Beisein meiner beiden Assistenten haben wir beide Spielführer darüber informiert, es sind noch 1.30 zu spielen&#8221; Und weiter: &#8220;Ich wurde von niemanden unter Druck gesetzt, ich msste das Spiel fortsetzen. Wir haben den Auftrag über die Leitstelle der Polizei gesagt, was zu tun ist, welche Bestätigung wir brauchen. Es ist niemand gekommen um zu sagen: Sie müssen das Spiel fortsetzen. &#8221;</p>
<p><strong>15.32 Uhr</strong> Düsseldorfs Strategie dreht sich im Falle der Schiedsrichter um die zentrale Frage: Hat ein Spieler oder ein Offizieller Ihnen gegenüber geäußert, er hätte Angst. Interessant: Stark hat das verneint, der Vierte Offizielle Wingenbach spricht von &#8220;vereinzelten Zwischenrufen&#8221;.</p>
<p><strong>15.36 Uhr</strong> Das ist interessant: Wingenbach berichtet von Zwischenrufen, &#8220;die in die Richtung gingen: Was passiert eigentlich, wenn wir hier noch ein Tor schießen?&#8221; Stark hatte davo nichts berichtet. Dies ist aber einer der zentralen Punkte. Sollten die Hertha-Spieler tatsächlich bedenken gehabt haben, gar Angst, sieht die Sachlage schon anders aus. Bislang lief der Prozess sehr einseitig zugunsten von Fortuna Düsseldorf. Mit seiner letzten Aussage hat Wingenbach das Blatt ein wenig gedreht.</p>
<p><strong>15.40 Uhr</strong> Die Beweisaufnahme ist für eine Pause unterbrochen. Als nächstes wird Hertha-Torwart Thomas Kraft sprechen.</p>
<p><strong>16.08 Uhr</strong> Kraft schildert die Situation vor dem Spielabbruch: &#8220;Ich wurde mehrfach angehalten und geschubst. Das hat mir zu denken gegeben. Zehn Meter vor dem Eingang wurde ich aufgehalten von mehreren Leuten, die teils böse gestimmt waren. Habe große Bedenken gehabt, was mit anderen Spielern passiert ist. Ich wurde als Scheiß-Absteiger beschimpft, oder ihr habt es nicht anders verdient, ihr Drecksäcke, du Wixer. Ich war froh, als ich in der Mixed-Zone war. Irgendwann kam dann das Signal, alle Spieler sollten in die Kabine kommen. Dort hat man einigen Spielern die Angst angesehen, auch Angst um ihre Familien auf den Tribünen. Besonders den Südamerikanern. Ihre Tränen waren keine Abstiegstränen, das kann ich ausschließen&#8221;.</p>
<p><strong>16.15 Uhr</strong> Thomas Kraft hat seine Aussage abgeschlossen, als nächstes ist Hertha-Kapitän André Mijatovic an der Reihe.</p>
<p><strong>16.19 Uhr</strong> Mijatovic: Eine solche Situation habe ich noch nie erlebt. Die Situation beginnt mit dem 2:2. Danach hattte das nichts mehr mit Fußball zu tun. Auf einmal kamen 150 Polizisten auf die Spiellinie, wir hatten nicht mehr die Bedingungen, richtig Fußball zu spielen. Ich war beeindruckt, aber wir hatten noch Zeit genug, es konnte noch viel passieren. Als die Zuschauer kamen, war das ein Schock. Du weißt nicht, was das bedeutet.</p>
<p><strong>16.34 Uhr</strong> Jetzt spricht Herthas Co-Trainer Ante Covic über seine Erlebnisse, wie gewohnt sehr emotional. „Ich fühlte mich völlig ausgeliefert, weil ich keinen Einfluss mehr auf das Spiel nehmen konnte. Ich konnte den Vierten Offiziellen leider nicht erkenne, weil alles voll mit Menschenmassen waren. Es waren mehrere Menschen in der Coaching-Zone. Ein Familienvater mit seinem Sohn. Und einer, der nicht aussah wie ein Familienvater.&#8221;</p>
<p><strong>1637 Uhr:</strong> Covic: „Direkt nach dem Ausgleich standen Zuschauer auf dem Dach über der Trainerbank, die nur darauf gelauert haben auf den Platz zu springen. Wer das nicht mitbekommen hat, wollt es nicht sehen. Ich konnte in keinster Weise mehr Anweisungen geben.&#8221;</p>
<p><strong>16.41 Uhr</strong>: Covic weiter über die Vorkommnisse in der Kabine: &#8220;Ich fragte Raffael: Weißt du was zu tun ist? E sagte: Trainer, weißt du: Meine Frau ist da oben, und meine Kinder, da wusste ich. Ich schaffe es nicht mehr, mein Team zu erreichen.“</p>
<p><strong>16.45 Uhr</strong> Jetzt wird Hertha-Anwalt Schickhardt laut. Er rügt die Verhandlungsführung. Grund: Der Vorsitzende Lorenz glaubt dem Co-Trainer nicht, dass er für gewöhnlich Anweisungen gibt.</p>
<p><strong>16.51 Uhr:</strong> Ante Covic hat den Raum verlassen, jetzt ist Verteidiger Peter Niemeyer an der Reihe.</p>
<p><strong>17.02 Uhr:</strong> Also, langsam bekommt diese Verhandlung groteske Züge. Nach der Diskussion darüer, ob Covic taktische Anweisungen oder nicht, muss Niemeyer definieren, was er unter &#8220;vermummt&#8221; versteht. Er sagt: &#8220;Wenn jemand einen Schal vor Mund und Nase bindet, ist das für mich vermummt&#8221;. Nachfrage der Richter: &#8220;Ein Schal reicht also aus?&#8221; So geht das hier hin und her&#8230;</p>
<p><strong>17.07 Uhr</strong>: Das wird noch ein langer Abend hier in Frankfurt. Als nächstes ist Hertha-Verteidiger Christoph Janker an der Reihe.</p>
<p><strong>17.24 Uhr:</strong> Die Aussagen der Hertha-Spieler und Verantwortlichen gleichen sich stark. Nach Janker, der im Wesentlichen alles seiner Vorredner bestätigt hat, wird nun Geschäftsstellenleiter Tom Herrich befragt.</p>
<p><strong>18.08 Uhr</strong> Jetzt sagt Götz Bender aus, der bei der DFL für die Relegationsspiele verantwortlich ist. „Stark wurde gefragt, ob er die Sicherheit persönlich garantieren könne. Das könne er natürlich nicht, sagte er, aber die Polizei habe ihm grünes Licht gegeben&#8221;</p>
<p><strong>18.40 Uhr</strong> Sicherheitsbeauftragter Ralf Ziewer ist der nächste Zeuge.</p>
<p><strong>18.42 Uhr</strong> Ziewer geht hart mit dem Sicherheitsdienst in Düsseldorf ins Gericht: &#8220;Ich habe die letzte Energie vermisst, die Fans zurückzuhalten&#8221;. Jetzt wird deutlich, dass Schickhardt eigentlich gar nicht auf die Angst der Spieler hinaus will, sondern auf das Versagen der Sicherheitskräfte.</p>
<p><strong>18.53 Uhr</strong> Starks Assistent Pickel bestätigt Kobiashvilis Schlag: &#8220;Das habe ich gesehen.&#8221;</p>
<p><strong>19.05 Uhr</strong> Das Gericht berät jetzt über die Frage, ob die Fernsehbilder des Platzsturmes vorgeführt werden dürfen oder nicht.</p>
<p><strong>19.06 Uhr</strong> Unfassbar, das Gericht tagt jetzt mit einer kurzen Unterbrechung seit mehr als 7,5 Stunden &#8211; und noch immer ist die Beweisaufnahme nicht abgeschlossen.</p>
<p><strong>19.08 Uhr</strong> Richter Lorenz verkündet: Das Material wird nicht gezeigt. die Beweisaufnahme ist damit geschlossen. Schickhardt beginnt sein Plädoyer.</p>
<p><strong>19.27 Uhr</strong> Schickhardt: Wenn Sie heute sagen, dieses Spiel ist ordnungsgemäß zu Ende gebracht worden, können wir das Buch scließen. Sie müssen entscheiden: Steht man zu den Konsequenzen wenn es eng wird, wenn es wehtut? Jetzt ist ein Zeichen zu setzen, jetzt tut es weh, weil jetzt die Öffentlichkeit da ist. Wir wollen ein gerechtes Fußball-Spiel, und das war es nicht. Wenn wir sagen, das war ordnungsgemäß, brauchen wir hier nicht mehr verhandeln, wenn wieder ein Trainer hier sitzt, weil er zwei Meter die Coachingzone verlassen hat. Wir dürfen uns nicht nur um die kleinen Fälle kümmern.</p>
<p>&#8220;Ich hätte mir gewünscht, dass auch einmal herr Stark in die Kabine kommt und sich nach dem Wohlbefinden der Spieler kümmert. Das hat ihn überhaupt nicht interessiert, es ging nur darum, den Kick über die Bühne zu bringen. Wolfgang Stark hat sich seiner Verantwortung aus Sicht von Hertha BSC nicht gestellt.</p>
<p>Schutz für Hertha BSC gab es nicht. Wir sind uns darüber einig, dass der Schutz der Gastmannshaft zu den höchsten Gütern im Sport gehört. Wo war der hier? Die Mannschaft wurde überrant von einem gemischten Publikum</p>
<p>Wie tritt eigentlich die Polizei den Fans gegenüber? Mit Helm, mit Pfefferspray und Schlagstöcken. Und unsere Jungs stehen da in kurzen Hosen. Das ist die Schwächung unserer Mannschaft. Während des Spiels, nicht danach.</p>
<p>Verlangen Sie einen Krankenhausaufenthalt eines Spielers, damit es zu einer Schwächung kommt? In der Zeit, die noch zu spielen war, waren die Spieler mit der Rettung Ihrer eigenen Haut befasst. Die Trainerbank war nur noch Sprungbrett, um auf das Spielfeld zu kommen. Wo hat es das schon gegeben?</p>
<p>Wo kommen wir hin, wenn während eines Spiels festgehalten werden dürfen, dann ist das Spiel aus. Und das Spiel war aus. Der Schiedsrichter wusste nicht, ob er das Spiel beendet oder nicht. Er hat das Spiel abgebrochen, auch wenn er das heute nicht mehr so will. Der Schiedsrichter sagt: Es gab für die Hertha Spieler keinen Grund, Angst zu haben. Aber er war der erste in der Kabine.</p>
<p><strong>DAS GERICHT VERTAGT DIE ENTSCHEIDUNG AUF MONTAG 15 UHR!!!</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jos Luhukay wird neuer Hertha-Trainer</title>
		<link>http://www.immerhertha.de/2012/05/17/jos-luhukay-wird-neuer-hertha-trainer/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ubremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Luhukay]]></category>
		<category><![CDATA[Preetz]]></category>

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		<description><![CDATA[(ub) &#8211; Nun mit Bestätigung vom Verein: Jos Luhukay (48) wird neuer Trainer von Hertha BSC.  Er unterschreibt in diesen Minuten auf der Geschäftsstelle einen Vertrag, der sowohl für die erste als auch für die Zweite Liga gilt. Laut n-tv erhält der Niederländer einen Zwei-Jahres-Vertrag. Für den Autor dieser Zeilen ein Entwicklung, die nicht überrascht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(ub)</em> &#8211; Nun mit Bestätigung vom Verein: Jos Luhukay (48) wird neuer Trainer von Hertha BSC.  Er unterschreibt in diesen Minuten auf der Geschäftsstelle einen Vertrag, der sowohl für die erste als auch für die Zweite Liga gilt. Laut n-tv erhält der Niederländer einen Zwei-Jahres-Vertrag. Für den Autor dieser Zeilen ein Entwicklung, die nicht überrascht, wie der aufmerksame Morgenpost-Leser seit der <a href="http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article106320297/Luhukay-ist-Herthas-neuster-Trainer-Kandidat.html" target="_blank">Mittwoch-Ausgabe</a> weiß <img src='http://www.immerhertha.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Luhukay hatte zuletzt mit Erfolg den FC Augsburg trainiert.  Nach dem Aufstieg in die Bundesliga und geglücktem Klassenerhalt kündigte er dort vor drei Wochen. Mehr zu Luhukays Vita findet sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jos_Luhukay" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Aus der Pressemitteilung von Hertha BSC.</p>
<p>Manager Michael Preetz:</p>
<blockquote><p>„Wir sind sehr froh, dass wir Jos Luhukay für die kommenden zwei Jahre unter Vertrag nehmen konnten“, sagt Michael Preetz, Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC.&#8221;</p></blockquote>
<p>Jos Luhukay sagte:</p>
<blockquote><p>„Ich freue mich auf die extrem reizvolle Aufgabe bei Hertha BSC und in Berlin. Ich habe Michael Preetz meine Zusage deshalb ganz bewusst für beide Ligen gegeben.“</p></blockquote>
<p>Was ist Eure Meinung? Was ist von Luhukay zu erwarte? Er war bisher in Paderborn, Gladbach und Augsburg. Kommt Luhukay in Berlin zurecht?</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
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		</item>
		<item>
		<title>LIVETICKER nach dem Düsseldorf-Chaos. Hertha legt Protest ein und fordert  Wiederholungsspiel</title>
		<link>http://www.immerhertha.de/2012/05/16/liveticker-vom-tag-nach-dem-duesseldorf-chaos/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ubremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ARD-Brennpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Fortuna Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Kobiashvili]]></category>
		<category><![CDATA[Relegation]]></category>

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		<description><![CDATA[(ub) &#8211; Ihr Lieben, einem dramatischen Abend in der EspritArena in Düsseldorf folgt ein hektischer Tag in Fußball-Deutschland. 2:2 hat Hertha BSC das Rückspiel der Relegation verloren. Nach dem 1:2 im Hinspiel bedeutete das den Abstieg in Liga zwei. Es sei denn, die Berliner legen Protest gegen die Wertung ein. Dazu müsste der DFB  dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(ub)</em> &#8211; Ihr Lieben, einem dramatischen Abend in der EspritArena in Düsseldorf folgt ein hektischer Tag in Fußball-Deutschland. 2:2 hat Hertha BSC das Rückspiel der Relegation verloren. Nach dem 1:2 im Hinspiel bedeutete das den Abstieg in Liga zwei. Es sei denn, die Berliner legen Protest gegen die Wertung ein. Dazu müsste der DFB  dann ein Wiederholungsspiel ansetzen. Einen solchen Vorgang hat es in der deutschen Fußballgeschichte noch nicht gegeben.</p>
<p><strong>10 Uhr</strong> Präsident Werner Gegenbauer telefoniert mit den Kollegen aus dem Präsidium.  So sei Schiedsrichter Wolfgang Stark in der Kabine gewesen und habe der Mannschaft gesagt: Für die Sicherheit könne er nicht garantieren. Aber wenn Hertha nicht rauskomme, wüssten sie ja, was das für die Wertung des Spiels heißt. Ein Polizeisprecher habe Hertha gebeten, unbedingt nochmal anzutreten, &#8220;um ein Blutbad zu vermeiden&#8221;.</p>
<p><strong>10.50 Uhr</strong> Der ursprünglich von Hertha vorgesehener Charter-Flieger von Düsseldorf nach Berlin wird abbestellt. Die Mannschaft mit den Verantwortlichen sitzt im Hotel Radisson zusammen.</p>
<p><strong>12.30 Uhr</strong> Die Zahl der Mannschaftswagen der Polizei auf der Zufahrt zur Geschäftsstelle von Hertha BSC variiert zwischen drei und fünf. Der Zugang ist hermetisch abgeriegelt, die Schranke ist unten, die schweren Eisentore vorgerollt.</p>
<p><strong>12.50 Uhr</strong> Die Mannschaft fliegt mit Air Berlin von Düsseldorf nach Tegel.</p>
<p><strong>14.05 Uhr</strong> Die Maschine setzt in Berlin auf.</p>
<p><strong>14.24 Uhr</strong> Die Spieler verlassen die Air Berlin-Maschine in Tegel.</p>
<p><strong>14.35 Uhr</strong> Die Polizei verlegt einen Mannschaftswagen von der Hanns-Friesen-Allee an den hinteren Eingang am Glockenturm. Auch dort ist alles abgeriegelt.</p>
<p><strong>14.40 Uhr</strong> Die Mannschaft fährt einem grauen Mercedes-Mannschaftsbus mit heruntergelassener Sonnenblende auf das Trainingsgelände (F0tos: ub)</p>
<p><a href="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_4066.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14440" src="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_4066-300x244.jpg" alt="" width="300" height="244" /></a></p>
<p>Mannschaftsleiter Nello di Martino in der ersten Reihe.</p>
<p><a href="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_4067.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14441" src="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_4067-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a></p>
<p>Von den Spielern ist kaum etwas zu erkennen.</p>
<p><strong>14.50 Uhr</strong> Otto Rehhagel fährt im schwarzen Audi A8 vom Gelände, wenig später folgt Raffael mit Bruder Ronny auf dem Beifahrersitz. Die Frage ist: Ursprünglich sollten Spieler und Trainer nach der Rückkehr aus Düsseldorf in den Urlaub gehen. Die Flugtickets sind längst gebucht gewesen. Aber jetzt? Steht morgen doch ein Training an, falls Hertha Protest einlegt? Sportanwalt Dr. Schickhardt wird bei Hertha erwartet.</p>
<p><strong>15.10 Uhr</strong> Vor der Geschäftsstelle sind die Mannschaftswagen der Polizei abgerückt, dafür versammelt sich eine Medien-Armada.Der rbb-Kollege Dexne berichtet, dass es um 20.15 Uhr heute einen  ARD-Brennpunkt zum Thema Sicherheit im Fußball gibt.  Anlass: Die Vorfälle beim Hertha-Spiel in Düsseldorf sowie am Tag zuvor in Karlsruhe.</p>
<p><strong>15.30 Uhr</strong> Konditionstrainer Henrik Kuchno legt mit den Rekonvaleszenten Fabian Lustenberger und Maik Franz eine Laufeinheit ein.</p>
<p><strong>15.40 Uhr</strong> Ein Fahrradkurier, der auf dem Gelände war, macht sich beim Verlassen über die Journalisten-Schar vor dem Tor lustig. &#8220;Ich habe Lothar Matthäus drinnen gesehen, was macht der denn bei Hertha?&#8221; ruft er und beschleunigt rasch, um wegzukommen.</p>
<p><strong>16 Uhr</strong> Auf der Geschäftsstelle tagen seit einer knappen Stunde Präsident Werner Gegenbauer, Manager Michael Preetz und Anwalt Schickhardt.</p>
<p><strong>16.20 Uhr</strong> Herthas Mediendirektor Peter Bohmbach tritt vor die Journalisten und kündigt eine Pressekonferenz von Hertha gegen 17 Uhr an. Es wird eine Entscheidung geben, die wird dort begründet werden. Meine Vermutung: Hertha wird Protest gegen die Wertung der Partie einlegen.</p>
<p><strong>17 Uhr</strong> Präsident Gegenbauer fährt im offenen Audi-Cabrio vor der Geschäftsstelle vor.  Die Pressekonferenz findet statt, aber es dauert noch ein wenig, wird den Journalisten mitgeteilt.</p>
<p><strong>17.25 Uhr</strong> Dem Vernehmen nach haben die Spieler entgegen der Planung derzeit keinen Urlaub. Morgen/Donnerstag ist frei, aber am Freitag muss sich die Mannschaft bereithalten.</p>
<p><strong>17.40 Uhr</strong>  Hertha, die Journalisten, Godot. Warten.</p>
<p><strong>18.05 Uhr</strong> Die Pressekonferenz beginnt. Manager Michael Preetz: Hertha fordert ein Wiederholungsspiel. Begründung: Das Resultat sei irregulär zustande gekommen. Anwalt Schickhardt legt im Auftrag von Hertha Protest ein gegen die Wertung der Partie.</p>
<p><strong>Preetz</strong>: Wir haben die Situation nach der Rückkehr aus Düsseldorf analysiert. Ein regulärer Verlauf war nicht möglich unter den Umständen. Die allgemeine Aufmerksamkeit galt nur der eigenen Sicherheit, nicht dem Erzielen eines Tores. Man hat gerade in der jüngeren Vergangenheit gesehen, dass die Spiele oft durch späte Tore in der Nachspielzeit entschieden worden sind. Wir wurden in dem Bemühen, ein Tor zu erzielen, nachhaltig geschwächt. Der Schutz von Hertha BSC als Gastmannschaft war nicht gewährleistet. Für den Klub ist es eine Verpflichtung, sich darum zu bemühen, dass diese irreguläre Wertung aufgehoben wird. Wir streben ein Wiederholungsspiel an.</p>
<p><strong>Schickhardt</strong>: Die Wiederaufnahme war irregulär. Es ging nicht mehr um einen sportlichen Wettkampf, sondern um eine weitere Eskalation auf den Rängen  zu verhindern. Unsere Mannschaft war Gegenstand, von Sicherheitsüberlegungen der Polizei.</p>
<p><strong>Schickhardt</strong>: Wie schnell es geht, ist nicht genau abzusehen. Aber die Sportgerichtsbarkeit arbeitet in der Regel sehr zügig.</p>
<p><strong>Preetz</strong>: Die Mannschaft befindet sich nicht im Urlaub, sie trainiert. Sie war auch heute immer noch fassungslos von dem Geschehen gestern Abend.</p>
<p><strong>Preetz</strong>: Ich habe den Schiedsrichter gefragt, ob er die Sicherheit unserer Spieler gewährleisten kann. Er hat gesagt: Nein. Sie haben gesehen: Die Spieler hatten Angst.</p>
<p><strong>Preetz</strong>: Wir verurteilen ausdrücklich das Abbrennen von Feuerwerkskörpern aus unserem Block.</p>
<p><strong>Schickhardt</strong>:  Die Aussicht ist groß, dass der Protest Erfolg hat. In der DFB-Satzung steht klipp und klar, dass ein Spiel, das unter solchen Umständen passiert, nicht gewertet werden darf. Das führt zwingend zur Aufhebung der Wertung. Wir konzentrieren uns darauf, ein Wiederholungsspiel zu erreichen. Andere Ideen, ob es eine 19er-Liga gibt oder anderes, das sind sportpolitische Überlegungen.</p>
<p><strong>Schickhardt</strong>: Der juristische Verlauf ist so: Wir legen Einspruch gegen die Wertung ein. Dazu wird Fortuna Düsseldorf ihre Sicht der Dinge darzulegen. Wenn es zu einem Urteil kommt, haben beide Seiten, also Hertha und Düsseldorf, Gelegenheit, dagegen Einspruch einzulegen.</p>
<p><strong>20.20 Uhr</strong> Im ARD-Brennpunkt wird mitgeteilt, dass Fortuna Düsseldorf die für Samstag vorgesehene Aufstiegsfeier abgesagt hat.</p>
<p><strong>20.32. Uhr</strong> DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock im Brennpunkt: &#8220;Wir haben dafür zu sorgen, dass es schnellstmöglich Klarheit gibt. Dafür wird die DFB-Sportgerichtsbarkeit zeitnah sorgen.&#8221;  Auf die Frage, ob die Relegationsspiele nun grundsätzlich auf der Kippe stehen, antwortet Sandrock: &#8220;Nein, das kann ich nicht erkennen.&#8221;</p>
<p><strong>20.38 Uhr</strong> Volker Lange, Einsatzleiter der Polizei in der ARD: Quer durch die Liga ist das Verhalten bei Auswärtsspielen katastrophal. Da müssen wir ran.&#8221; Stichwort Relegation: &#8220;Die Relegation ist deshalb besonders anfällig, weil am Ende einer Saison die Emotionen und der Wunsch drinzubleiben, besonders steigt. Das sind Kulminationspunkte.&#8221;  Sollte man die Relegation abschaffen? Lange: &#8220;Ja.&#8221;</p>
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		<title>LIVE: Hertha startet mit Mijatovic und Ronny</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ubremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Ottl]]></category>
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		<description><![CDATA[(ub)  &#8211; 12 Uhr, Berlin Hauptbahnhof.  Den Hertha-Anhängern, die nach Düsseldorf wollen, geht es so wie uns allen. Dieser Verein erfordert Geduld. Mehr als üblich. Der Sonderzug um 12.15 Uhr verspätetet sich gleich mal um 40 Minuten. Den Hertha-Fans, die mit einem Six-Pack Hertha-Bier (Carlsberg lässt grüßen) auf dem Boden sitzen, scheint das nix auszumachen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(ub) </em> &#8211; <strong>12 Uhr</strong>, Berlin Hauptbahnhof.  Den Hertha-Anhängern, die nach Düsseldorf wollen, geht es so wie uns allen. Dieser Verein erfordert Geduld. Mehr als üblich. Der Sonderzug um 12.15 Uhr verspätetet sich gleich mal um 40 Minuten. Den Hertha-Fans, die mit einem Six-Pack Hertha-Bier (Carlsberg lässt grüßen) auf dem Boden sitzen, scheint das nix auszumachen.</p>
<p>Wie Ihr dem Bild  entnehmen könnt, ist die Morgenpost für Euch auf Tour . . . (Foto: ub)</p>
<p><a href="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_4034.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14394" src="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_4034-300x272.jpg" alt="" width="300" height="272" /></a></p>
<p>. . . hoppla, warum ist der ICE ohne mich losgefahren?</p>
<p>Bin heute morgen aufgewacht. Und habe in mich hineingehorcht:</p>
<p>Endzeitstimmung?</p>
<p>Oder Wundererwartung?</p>
<p>Meine innere Stimme klang verschlafen und murmelte etwas von einem sehr, sehr langen Tag. Worauf der bewusstere Teil sofort antwortete: Nix da, erstmal losfahren. Fußball-Gucken. In die Gesichter schauen der Mannschaft und der Verantwortlichen. Schreiben.  Über Gedanken über die Rückfahrt in der Nacht machen.</p>
<h3>Es begann in Oberstaufen</h3>
<p>Seit dem ersten Trainingstag verfolge ich diese Saison.  Habe im vergangenen Juli im  Trainingslager in Oberstaufen mit Thomas Kraft im Hotel-Garten gesessen. Er berichtete  von einer guten Stimmung, vor allem im Torwartteam mit Maikel Aerts, Sascha Burchert und Torwarttrainer Christian Fiedler.</p>
<p>Habe in der Sonne von Oberstaufen ein Doppelinterview  im Schatten  einer kleinen Birken-Gruppe gemacht. Mit Andreas Ottl und Fanol Perdedaj, Thema:  die Doppel-Sechs. Über ihre Erwartungen. Ottl sagte, er komme vom FC Bayern, er wolle Hertha als Aufsteiger helfen und vorangehen. Perdedaj wartete meist, bis der Kollege ausgeredet hatte:„Andreas hat alles gesagt.“ Er war in der internen Rangfolge die Nummer vier  auf seiner Position. Nach Ottl, Peter Niemeyer und Fabian Lustenberger. Perdedaj sagte, er wolle im Training lernen. Druck auf die Kollegen machen. Und hoffte auf so viele Bundesliga-Einsatzminuten wie möglich. Mein Eindruck war: Perdedaj ist ein drahtiger, beweglicher Spieler mit großem Kämpferherz, der Spitzname Gatusso passt. Doch nach der Balleroberung habe ich im Spielaufbau, im Spielverständnis klare Vorteile bei den Kollegen gesehen.</p>
<h3>Paradise statt Sicherheitspass</h3>
<p>Eine Halbserie ist es  exakt wie erwartet gelaufen. Ottl spielte, Perdedaj sollte im Winter ausgeliehen werden.  Heute, wenn gegen Fortuna Düsseldorf die entscheidende Saisonpartie im Relegations-Rückspiel ansteht, wird Otto Rehhagel Ich-kann-seinen-Namen-nicht-aussprechen-bei-mir-heißt-er-Paradise in der Startelf aufbieten. Ottl steht nicht mal im Kader. Der gute Zusammenhalt in der Mannschaft, von dem Kraft sprach, ist irgendwo rings um die Dezember-Ereignisse um Markus Babbel auf der Strecke geblieben.</p>
<p>Mein Selbstbild ist: Ich verstehe einiges von Fußball. Schließlich verbringe ich täglich acht bis zehn Stunden mit dem Thema – und das seit über 20 Jahren.</p>
<p>Die Realität zeigt mir am Beispiel Ottl/Perdedaj: Ich weiß nix. Das, was so scheint, kann in der Folgewoche ganz anders aussehen. Und nochmal 14 Tage später ist schon wieder das Gegenteil vom Gegenteil gültig.</p>
<p>Für diese Unberechenbarkeit lieben wir Fußball. Deshalb gehe ich – in der einem Journalisten möglichen Demut <img src='http://www.immerhertha.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  – davon aus: Warum soll Hertha  heute ab 20.30 Uhr in Düsseldorf nicht alle Skeptiker widerlegen können?</p>
<h3>Rehhagel mit einer mutigen Aufstellung</h3>
<p><strong>18 Uhr</strong> Nicht nur in Berlin hat es Unken. Auf der Fahrt mit der Strassenbahn zur Esprit-Arena unterhalten sich die Fortuna-Fans. Anfang 20, jeder hält zwei Flaschen Heimbach in der Hand, die Cola-Plastikflasche klemmt  in der Gesäßtasche.</p>
<p>1. Fan. &#8220;Alle denken, dass es gegen Berlin einfach wird.&#8221; Nimmt einen Schluck Bier. &#8220;Doch von wegen einfach mal entspannt Fußball gucken. Die werden nicht 1:0 oder 2:0 gewinnen.&#8221;</p>
<p>2. Fan: &#8220;Die bringen alles fertig. Das ist Fortuna. Ich weiß nicht, ich weiß nicht.&#8221;</p>
<p>Denkt der Reporter aus Berlin: Schau an, auch andere haben Zweifel an ihrer Mannschaft.</p>
<p><strong>19 Uhr</strong>  In der Esprit-Arena angelandet. In den Katakomben läuft uns Andreas Ottl in grauem Pullover und Jeans über den Weg, er begrüßt die Berliner Journalisten per Handschlag.</p>
<p><strong>19.20 Uhr</strong> Otto Rehhagel verrät mir vor der Kabinentür die Aufstellung.</p>
<p><strong>Hertha</strong>: Kraft &#8211; Janker, Hubnik, Mijatovic, Kobiashvili &#8211; Niemeyer, Ronny &#8211; Rukavytsya Raffael Ben-Hatira &#8211; Ramos.</p>
<p><strong>Bank</strong>: Burchert; Lell, Bastians, Holland, Perdedaj, Ebert, Djuricin</p>
<p>Das ist mutig. Ebert und Lell draußen, Kobiashvili rückt wieder auf den linken Außenverteidiger-Posten.</p>
<p><strong>19.45 Uhr</strong> Unter ohrenbetäubenden Pfiffen der Fortuna-Fans betritt Herthas Torwart-Trio den Rasen der Arena zum Warmmachen: Thomas Kraft, Sascha Burchert und Christian Fiedler.</p>
<p><strong>20.15 Uhr</strong> Alle Spieler sind nach dem Warmmachen zurück in den Kabinen. Nur das Schiedsrichter-Trio läuft loch hoch</p>
<p><strong>20.20 Uhr</strong> Die Hertha-Fans legen lautstark los, die Düsseldorf kontern mit ihrer numerischen Übermacht. Geile Fußballstimmung.</p>
<p><strong>20.30 Uhr</strong> Die Mannschaften stehen auf dem Platz. Hertha in Dunkelblau mit weißem Brustring, Düsseldorf Rot mit einem weißem Querbalken.</p>
<p>Weiter unten in den Kommentaren, viel Spaß <img src='http://www.immerhertha.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>P.S.</strong> Zugegeben, oben, das war der ICE nach Interlaken</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Herthas Saisonfinale: Entscheidung in Düsseldorf, Watschn für Ottl</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 15:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ubremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[(ub) &#8211; Last exit Düsseldorf. Morgen, Dienstagabend, wissen wir, was die Hertha-Stunde geschlagen hat. Heute gab es die letzte Spieltags-Pressekonferenz. Es war die letzte in dieser Zusammenstellung: mit Manger Michael Preetz, Trainer Otto Rehhagel und Mediendirektor Peter Bohmbach (von rechts /Foto: ub). Das Medienaufkommen im Presseraum von Hertha war deutlich geringer als sechs Tage vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(ub)</em> &#8211; Last exit Düsseldorf. Morgen, Dienstagabend, wissen wir, was die Hertha-Stunde geschlagen hat. Heute gab es die letzte Spieltags-Pressekonferenz. Es war die letzte in dieser Zusammenstellung: mit Manger Michael Preetz, Trainer Otto Rehhagel und Mediendirektor Peter Bohmbach (von rechts /Foto: ub).</p>
<p><a href="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_4021.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14367" src="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_4021-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" /></a>Das Medienaufkommen im Presseraum von Hertha war deutlich geringer als sechs Tage vor dem Relegationshinspiel gegen Fortuna Düsseldorf. Zeichen daran, dass immer weniger daran glauben, dass Hertha es noch schafft mit dem Bundesliga-Klassenerhalt?</p>
<p>Trainer Rehhagel  war konzentriert. Auf Schabernack ging er erst gar nicht ein. Den ersten Fragesteller ließ er gleich ins Leere laufen. Wie oft er bereits Kontakt mit dem Fußball-Gott aufgenommen habe?</p>
<p>Rehhagel:</p>
<blockquote><p>Nächste Frage, bitte.</p></blockquote>
<p>Zum Spiel ist zu vermelden: Vier Spieler hat der Trainer nicht ins 18er-Aufgebot berufen: Andreas Ottl, Tunay Torun, Sebastian Neumann und Nico Schulz.  Rehhagel:</p>
<blockquote><p> &#8221;Das hat sportlich-taktische Gründe. Aber alle Vier gehören zur Mannschaft. Sie werden sich selbstständig auf den Weg nach Düsseldorf machen und die Mannschaft unterstützen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zu Ottl wollte er nichts weiter ausführen. Bemerkenswert ist es aber schon, dass ein Spieler, der Deutscher Meister und Pokalsieger war, der mit dem 1. FC Nürnberg die Relegation erfolgreich bestanden hat, bei Hertha nicht einmal mehr gut genug für die Ersatzbank ist. Manager Michael Preetz sagte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bei Andreas Ottl ist nach seiner Roten Karte in Stuttgart ein Bruch gekommen. Danach hat er noch ein paarmal gespielt, konnte aber nicht mehr an seine gute Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen. Jetzt ist die Situation so, dass man sie als Spieler akzeptieren muss.&#8221;</p></blockquote>
<p>Hertha muss im Rückspiel ein Rückstand wettmachen. Rehhagel sagte, es sei erst die erste Halbzeit  der Relegation gespielt.</p>
<blockquote><p>Es steht 2:1 für Düsseldorf. Wir haben noch eine zweite Hälfte, um unser Ziel zu erreichen.</p></blockquote>
<p>Der Ablauf wird der ganz normale Ablauf vor einem Spiel sein. Gemeinsames Frühstück. Ein Spaziergang. Mittagessen, im Anschluss Sitzung zum Spiel. Die Kontrahenten der Trainingsauseinandersetzung vom Sonntag, Änis Ben-Hatira und Christian Lell, stehen beide im Aufgebot.</p>
<p>Der Kollege Kleinemas und ich werden beide in Düsseldorf vor Ort sein. Mein Gefühl:  Seit dem 31. Juli 2011, dem 4:0 beim ZFC Meuselwitz im Pokal, bin ich dabei. Hertha bestreitet jetzt sein  40. Pflichtspiel der Saison 2011/12  &#8211; es ist gut, dass es ein Ergebnis geben wird.</p>
<p>Mein (Dylan-)Motto kennt Ihr:</p>
<blockquote><p>The way is long</p>
<p>but the end is near<br />
Already the fiesta has begun</p></blockquote>
<p>Deshalb für Euch die letzte Saison-Klickshow (Ich stimme mit Ja):</p>
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		<title>Hertha unter Hochspannung: Lell zofft sich mit Ben-Hatira und den Trainern</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 15:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ubremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ben-Hatira]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Ebert]]></category>
		<category><![CDATA[Lell]]></category>
		<category><![CDATA[Ramos]]></category>

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		<description><![CDATA[(ub) &#8211; Reiner Calmund hat sich festgelegt: &#8220;Düsseldorf wird es machen&#8221;.  Thomas Berthold und  Mario Basler sagte, sie trauen Hertha BSC die Wende nicht mehr zu.  Die Fußball-Experten im Sport-1-Doppelpass waren sich einig, wie die Relegation zwischen Düsseldorf und den Berlinern ausgehen wird. Rund 150 Fans, so viel wie noch nie in diesem Jahr, hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(ub)</em> &#8211; Reiner Calmund hat sich festgelegt: &#8220;Düsseldorf wird es machen&#8221;.  Thomas Berthold und  Mario Basler sagte, sie trauen Hertha BSC die Wende nicht mehr zu.  Die Fußball-Experten im Sport-1-Doppelpass waren sich einig, wie die Relegation zwischen Düsseldorf und den Berlinern ausgehen wird. Rund 150 Fans, so viel wie noch nie in diesem Jahr, hatten das Handtuch hingegen nicht geworfen. Sie verfolgten bei letzten öffentlichen Training dieser aufmerksam, was sich abspielte. Zunächst gab es vor allem Fußball zu sehen (Fotos: ub).</p>
<p><a href="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_3991.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14335" src="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_3991-300x154.jpg" alt="" width="300" height="154" /></a>Hier spielt Tunay Torun Levan Kobiashvili an. Gespielt wurde Zehn-gegen-Zehn auf sechs kleine Tore. Bei 19 Feldspielern vervollständigte Ante Covic (in Dunkelblau) die Mannschaften.</p>
<p><a href="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_3995.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14336" src="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_3995-300x228.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a>Hier passt  Kobiashvili den Ball vorbei an  Patrick Ebert zu Felix Bastians.</p>
<p><a href="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_4012.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14338" src="http://www.immerhertha.de/files/2012/05/IMG_4012-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /> </a></p>
<p>Adrian Ramos lässt sich weder von Kobiashvili noch von Perdedaj aufhalten (Immerhertha ist für Euch wirklich dicht dran <img src='http://www.immerhertha.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Am Rande waren übrigens auch Maik Franz und Fabian Lustenberger dabei, die seperat mit den Konditionstrainern arbeiteten.</p>
<h3>Ben-Hatira mit einem Kopfstoß</h3>
<p>Wer von den Trainingskibitzen ausharrte, erlebte gegen Ende einen  Vorfall, der die Stimmung widerspiegelte.  Christian Lell beharkte im Trainingsspiel mehrfach Änis Ben-Hatira. Der schubste erst zurück. Als Lell ihn erneut trat, drehte sich Ben-Hatira um und ging in klassischer Kopfstoß-Marnier auf Lell los. Die Streithähne belegten sich mit Trash-Talk, Trainer Rehhagel unterbrach das  Ganze und versammelte alle im Kreis.  Irgendwie hatte  Lell jedoch die Teufelshörnchen auf. Und pöbelte gegen jeden, der ihm etwas sagte, inklusive der Trainer. Da sich das Ganze vor versammelte Mannschaft abspielte, griff Lell damit direkt die Autorität von Rehhagel und Tretschok an.  Wenig später brach Lell einen weiteren Zoff mit einem anderen Mitspieler vom Zaun. (Was Rehhagel genau gesagt hat, wie Lell geantwortet hat, wie Cotrainer Tretschok  schimpfte und wie sich die Beteiligten nach dem Training geäußert haben,  lest Ihr in der Montagsausgabe der Morgenpost ).</p>
<p>Um es abzukürzen: Manager Michael Preetz, der das Training gemeinsam mit Präsident Werner Gegenbauer verfolgte, sagte später, solche Vorfälle seien nicht schön. Sie zeigten aber, dass &#8220;richtig Dampf im Kessel ist. Die Mannschaft steht unter Hochspannung. Sie weiß, dass wir um Alles oder Nichts spielen. Deshalb bewerten wir so etwas nicht über.&#8221;</p>
<p>Ich verstehe das so, dass Lell sowohl am Montag beim Abschlusstraining dabei ist, als auch im 18er-Kader für das Relegations-Rückspiel in Düsseldorf stehen wird.</p>
<p><strong>Eure Meinung:</strong> Richtige Entscheidung? Oder ein verkehrtes Signal an die Mannschaft? Was reitet Christian Lell: Zu viel Adrenalin? Ein &#8216;Hallo-Wach-Effekt&#8217; für die Mannschaft? Oder will sich da jemand vorzeitig raussprengen, um in Düsseldorf nicht spielen zu müssen? Davon abgesehen: Würdet Ihr Lell für die Startformation aufbieten? Oder Christoph Janker als rechten Außenverteidiger belassen?</p>
<p><strong>P.S.</strong> Heute/Sonntag um 22 Uhr ist Trainer Otto Rehhagel Gast im rbb-Sportplatz</p>
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		<title>Auf der Suche nach dem Nachwuchs, oder: Herthas U19 scheitert im Finale an Freiburg</title>
		<link>http://www.immerhertha.de/2012/05/12/auf-der-suche-nach-dem-nachwuchs-oder-herthas-u19-scheitert-im-finale-an-freiburg/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 18:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mkleinemas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DFB-Pokal]]></category>
		<category><![CDATA[Schwanke]]></category>
		<category><![CDATA[U19]]></category>

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		<description><![CDATA[(mkl) &#8211; Reden wir heute mal über den Nachwuchs, auch wenn ihr natürlich gedanklich gerade eher im Olympiastadion weilt. Genauer: Über Herthas Nachwuchs. Da gab es zuletzt ja wahrlich mehr zu feiern als bei den Profis. Ich habe mir heute das Endspiel um den DFB-Junioren-Vereinspokal angeschaut, natürlich weil Herthas U19 das Spiel bestreiten durfte. Leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(mkl)</em> &#8211; Reden wir heute mal über den Nachwuchs, auch wenn ihr natürlich gedanklich gerade eher im Olympiastadion weilt. Genauer: Über Herthas Nachwuchs. Da gab es zuletzt ja wahrlich mehr zu feiern als bei den Profis.</p>
<p>Ich habe mir heute das Endspiel um den DFB-Junioren-Vereinspokal angeschaut, natürlich weil Herthas U19 das Spiel bestreiten durfte. Leider gab es gegen den SC Freiburg ein 1:2 (1:2). Das Tor für Hertha schoss Maximilian Obst nach Vorlage von Nico Schulz, für Freiburg erzielte Daniele Gabriele einen lupenreinen Doppelpack binnen zwei Minuten (13./14.). &#8220;Wir haben die erste Halbzeit verschlafen&#8221;, analysierte Trainer Jörg Schwanke hinterher. So muss man das sagen.</p>
<p>Fakt ist: Freiburg war einfach besser. In den Kombinationen sicherer und vor dem Tor einen Tick zielstrebiger. Ich fand Herthas Auftritt in Ordnung &#8211; mehr aber auch nicht.</p>
<h3>Viele Zuschauer, schöne Veranstaltung</h3>
<p>Natürlich habe ich einen Großteil der Zeit im Amaterustadion &#8211; das mit 4350 Zuschauern übrigens sehr gut gefüllt war, ein Lob an den DFB für diese Veranstaltung &#8211; darauf verwendet, nach Spielern zu schauen, die der ersten Elf weiterhelfen würden. Vor allem, wenn es tatsächlich in die Zweite Liga geht und der Gürtel enger geschnallt werden muss.</p>
<p>Einzig: Ich habe leider niemanden gesehen. Klingt jetzt hart, ist nicht böse gemeint, sondern nur meine persönliche Beobachtung am heutigen Tag.</p>
<p>Nico Schulz, John Brooks und Jerome Kiesewetter waren aus den heutigen Reihen ja schon bei den Profis gewesen, Schulz hat sogar schon Bundesligaerfahrung. Schulz war &#8211; in der zweiten Hälfte &#8211; denn auch der auffälligste Spieler bei Hertha, er traf mit einem Freistoß leider nur den Pfosten. In der der ersten Hälfte hatte er sich noch etwas versteckt. Dann aber nahm er das Heft mehr und mehr in die Hand. Und trotzdem, ein Spieler wie er sollte ein solches Spiel deutlicher dominieren, wie ein Kollege zurecht anmerkte.</p>
<h3>Ein Trio zwischen den Welten</h3>
<p>Kiesewetter trat nicht weiter in Erscheinung, Brooks hatte Pech, dass er beim zweiten Gegentor wegrutschte und so den Weg ebnete. Insgesamt aber machten beide Innenverteidiger keine ganz glückliche Figur. Was angesichts der Abwehr-Misere in der Ersten durchaus schade ist&#8230;</p>
<p>Gut gefallen hat mir Rechtsverteidiger Nils Fiegen. Er agierte sehr abgeklärt und ruhig, hatte seine Seite im Griff. Deutlich war, dass die Angriffe über rechts zunahmen, als er ins defensive Mittelfeld rotierte. Auch Torschütze Obst hatte einige gelungene Aktionen.</p>
<h3>Alles gut und schön, aber&#8230;</h3>
<p>Nur: Reichen diese Argumente, um die Lells, Lasoggas, Ramos und wie sie alle heißen, aus der Starelf zu drängen? Ich denke nicht. Was auch heißt, dass allgemein derzeit eine Lücke klafft zwischen den Männern und den Jugendmannschaften, denn national gehört Herthas U19 unbestritten zur Spitze, kann sogar noch Meister werden.</p>
<p>Und jetzt? Seid ihr dran. Wie schätzt ihr, die ihr häufiger zu Jugendspielen geht, Herthas Nachwuchs ein? Sehr ihr einen Spieler, der schnell den Sprung schaffen kann? Warum setzt sich Schulz nicht durch? Viel Spaß beim Diskutieren&#8230;und natürlich beim Pokal-Schauen. <img src='http://www.immerhertha.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Kobiashvili, Raffael oder Mijatovic &#8211; wer kann Hertha jetzt noch zum Klassenerhalt führen?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 14:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dstolpe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kobiashvili]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Mijatovic]]></category>
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		<description><![CDATA[(sto) &#8211; Vielen, vielen Dank, ganz toll, Danke! Eure vielen netten Worte haben mich sehr gefreut, eure Job-Ideen bis hin zum Danziger Boten ebenso &#8211; aber ich kann euch beruhigen: In der Hinsicht ist schon vorgesorgt, ich darf auch künftig in Berlin bleiben, es ist auch künftig was mit Sport und Medien, und was es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(sto)</em> &#8211; Vielen, vielen Dank, ganz toll, Danke! Eure vielen netten Worte haben mich sehr gefreut, eure Job-Ideen bis hin zum Danziger Boten ebenso &#8211; aber ich kann euch beruhigen: In der Hinsicht ist schon vorgesorgt, ich darf auch künftig in Berlin bleiben, es ist auch künftig was mit Sport und Medien, und was es genau sein wird, erzähle ich euch Anfang Juni <img src='http://www.immerhertha.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Lasst uns lieber über Fußball sprechen. Hofft ihr noch? Oder habt ihr schon aufgegeben? Eure Kommentare seit gestern Abend decken so ziemlich das gesamte Spektrum der Emotionen ab, die so ein Spiel in einem auslösen kann. Die einen verdammen Ramos, den Pechvogel des Hinspiels, die anderen sehen in ihm den designierten Retter im Rückspiel &#8211; und das Schöne am Fußball ist, dass in dieser Frage bis Dienstagabend gegen 22.30 Uhr niemand Recht oder Unrecht hat. . .</p>
<h3>Zwei Tore müssen her &#8211; mindestens</h3>
<p>Ich muss sagen, ich hatte vor dem Spiel in bemerkenswerter Weise überhaupt kein Gefühl. Die Bande macht sowieso was sie will. Also tippte ich in meiner Verzweiflung 0:0 &#8211; und lag damit verkehrt. Macht nichts, vor dem Rückspiel bin ich mir ganz sicher: Hertha wird Dienstag in Düsseldorf gewinnen. Ich sage das nicht nur, sondern meine es auch wirklich so. Die gewinnen!</p>
<p>Ob das dann zur Rettung reicht &#8211; wir werden es sehen. Ein 1:0 ist aufgrund der Rechenregeln zu wenig; ein 2:0 (oder jeder andere Sieg mit mindestens zwei Toren Vorsprung) muss es schon sein, bei einem 2:1 gehts in die Verlängerung.</p>
<p>Doch <em>was</em> wird Hertha zum Sieg brauchen; besser gefragt: <em>Wer</em> wird Hertha zum Sieg führen?</p>
<p>Die Blitzanalyse mit dem Kollegen Bremer, vorgenommen noch am Parkplatz im Schatten des Olympiastadions ergab: Keine Leader, keine Vollstrecker &#8211; aus diesen zwei Gründen hat Hertha neben etwas Pech und Ungeschick das Relegationshinspiel gegen Düsseldorf nach 1:0-Führung und über eine Stunde hinweg überlegener Spielgestaltung noch verloren.</p>
<h3>Eure Meinung ist gefragt</h3>
<p>Heißt nach vorne gewandt: Hertha braucht Tore (s.o.). Und einen Anführer, mindestens einen. Doch es hilft an dieser Stelle der Saison nun nicht mehr zu lamentieren, dass Hertha keinen Typ Effenberg im Kader hat. Die Wahrheit ist nun mal, dass Hertha keinen Typ Effenberg im Kader hat. Kobiashvili ist Kobiashvili, Raffael ist Raffael &#8211; und so weiter, so hat auch Trainer Otto Rehhagel es schon erkannt und kann die Typen ja nicht über Nacht verbiegen.</p>
<p>In 90 (oder 120) Minuten kann aber so einiges geschehen. Ihr seid dran: Von wem erwartet ihr, dass er Hertha jetzt noch zum Sieg und zur Rettung führt? Wem ist das in dieser Situation noch am ehesten zuzutrauen? Um die Diskussion zu befeuern: Schlägt jetzt, im finalen Duell mit dem Zweitliga-Dritten, etwa die Stunde des Zweitliga-Anführers Mijatovic?</p>
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