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Berliner Morgenpost
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Montag, 9.8.2010

Die Reise beginnt

(sto) – Immer Hertha. Immer. Täglich. Ein ambitioniertes Vorhaben. Aber warum auch nicht. Ereignisse und Eindrücke gibt es schließlich genug rund um Hertha BSC, Erlebtes und Erstaunliches.

Eine Frage mag sich stellen: Warum gerade jetzt? Nach dem Abstieg aus der Bundesliga? „So ein Abstieg ist immer auch eine Chance“, hat es der neue Trainer Markus Babbel formuliert. Stimmt das? Wir, die Blog-Autoren Uwe Bremer und Daniel Stolpe, wollen diesen Satz fortan permanent auf seine Richtigkeit überprüfen: Ergreift Hertha die Chance, die sich durch den Abstieg bietet? Macht der Verein künftig die Dinge wieder richtig, die zuvor aus dem Ruder gelaufen waren?

Hier im Blog wollen wir ab sofort jeden Tag die neuesten Entwicklungen widerspiegeln, über Wichtiges und manchmal auch Nebensächliches sinnieren und sicher auch an die Öffentlichkeit bringen, wenn in Westend etwas gründlich schief läuft.

Wir sind gespannt, wie Ihr und Sie darüber denkt/denken. Feedback ist immer erwünscht; je lebhafter die Diskussion, desto mehr werden vielleicht auch unsere Ideen, welchen Facetten rund um Hertha sich noch nachgehen lässt. Fragen sind willkommen, Meinungen und Anregungen erst recht, und natürlich auch Kritik. Nur fair sollte der Umgang miteinander sein, gerade in schwierigen Zeiten. Andere Leute dürfen andere Meinungen haben.

Und dann mal sehen, was uns mit der Zeit neben Beiträgen noch so einfällt. Erst mal starten wir bodenständig. Im zweiten Trainingslager in Österreich hat Babbel die Mannschaft auf die anstehende Zweitligasaison vorbereitet. Und Manager Michael Preetz genau hingesheen, in welchen Bereichen der Kader womöglich Verstärkung vertragen kann. Das Produkt dieser Überlegungen war die Ausleihe von Peter Niemeyer von Werder Bremen. „Er wird der Mannschaft im zentralen Mittelfeld weitere Stabilität verleihen“, sagte Preetz.

Sieben Tage lang war in Österreich reichlich Schweiß geflossen. Zwischendurch standen drei Testspiele an, die stärker als bislang nachwiesen, wo Hertha in diesen ersten Augusttagen wirklich steht – und mag der Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga auch gewiss nicht leicht werden, so ist die Mannschaft dafür doch schon recht ordentlich gerüstet.

SV Ried und LASK Linz, zwei österreichische Erstligisten, die schon in die Saison gestartet sind, überprüften nacheinander die Form des deutschen Zweitligisten.Hertha gewann 3:1 gegen eine B-Auswahl von Ried und spielte 2:2 gegen die annähernd stärkste Besetzung des LASK. Ein Sieg hier hätte die schöne Schlagzeile erlaubt „Hertha rammt die Ösis weg“, denn bei der Abfahrt rammte doch zumindest der Mannschaftsbus ein parkendes Fahrzeug.

Am Tag vor der Heimreise war sogar der zypriotische Europa-League-Qualifikant AEL Limassol nicht stark genug für Hertha: 0:1.

Seit Sonntagabend ist die Mannschaft zurück in Berlin, am Dienstag beginnt nachmittags die Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel der Saison. In Pfullendorf kämpft Hertha beim Regionalligisten um den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals.

Ihr seht schon, worum es hier geht: Immer Hertha. Täglich. Viel Spaß damit wünschen Eure Blog-Autoren Daniel Stolpe und Uwe Bremer.


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Kommentare

ms
9. August 2010 um 15:51  |  2

Na ihr Blogger? Jetzt erzählt doch mal: Wie fühlte sich das so an an der alpinen Grasnarbe des freien Trainings? Sind die Jungs mental schon angekommen bei Fürth und Unterhaching? Oder träumen sie noch von der Allianzarena? Was sagen die Jungs: Freun sie sich auf die anderen Holzkicker der etwas härteren Klasse?


ms
9. August 2010 um 17:53  |  3

Und noch ne Frage: Kann man diesen ganzen Technikkram hier unten nicht auch auf deutsch machen? Oder sit die zweite Liga so voller internationaler Talentscouts, dass das nicht geht? Fragt doch mal eure Technik-Könige!

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