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Berliner Morgenpost
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Sonntag, 15.8.2010

Babbel kämpft um Ramos

(ub) – Geld oder Spieler – was ist wichtiger für Hertha BSC? Seit dem Verkauf von Gojko Kacar wird in den Fan-Foren diskutiert. Die einen sagen, 5,5 Millionen Euro auf dem Konto helfen. Die anderen hätten lieber Kacar  behalten, um die Chance auf den Wiederaufstieg zu erhöhen. Wie ist es bei Adrian Ramos? Ausgerechnet beim Torjäger ist nach wie vor offen, wohin der Weg führt: Bleiben oder gehen?

Die Transferliste ist noch bis zum 31. August geöffnet. Wer die Fußball-Ticker verfolgt, weiß: Der eher matte Transfermarkt dieses Sommers nimmt langsam Schwung auf. Fredi Bobic, Ex-Herthaner und jetzt Manager beim VfB Stuttgart, behauptet: Ruhe bewahren, die angebotenen Spielern werden in den kommenden zwei Wochen noch billiger.

Das mag richtig für Vereine sein, die Profis von der Gehaltsliste bekommen wollen. Hertha BSC indessen will Adrian Ramos halten. Das hat Trainer Markus Babbel am Sonntag einmal mehr betont: „Ich bin froh, dass ich Adrian habe. Ich plane mit ihm und hoffe, dass das große Angebot nicht kommt, welches der Verein nicht ausschlagen kann.“

Bleibt die Frage, was Ramos will. Da muss man ehrlich sagen: Das ist nicht ganz klar. Seit seiner Rückkehr vom Sommerurlaub in Kolumbien wiederholt er seinen verbalen Dreisprung: „Ich bin Hertha dankbar, dass der Verein mir die Chance gegeben hat, in die Bundesliga zu kommen. Ich fühle mich sehr wohl in Berlin. Und ich möchte gern erste Liga spielen.“ Da kann sich jeder raussuchen, was er glauben möchte. Nun sind Arbeitsverträge aber keine Glaubensangelegenheit, auch nicht bei einem Zweitligisten. Der Vertrag von Ramos  läuft bis 2013.  Hertha hat als Verhandlungsposition zehn Millionen Euro aufgerufen. Will sagen: Für 7,5 Millionen würde der Klub seinen Stürmer gehen lassen. Nur ist bislang niemand in Sicht, der ein ernsthaftes Angebot macht.

Und wenn, siehe Bobic, noch eine ernsthafte Offerte kommt? Annehmen, um den Schuldenberg von 36 Millionen Euro etwas abzutragen? Oder würde Hertha mit Ramos seine Aufstiegshoffnung verkaufen?


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Kommentare

Hertha_Fan
21. August 2010 um 11:47  |  14

hmmm am besten wär der aufstig also lieber ramos behalten das geld bekommt m,an in laufe der saison sowie so dazu


23. August 2010 um 18:11  |  34

[…] Stelle kommt Hertha ins Spiel. Die Not, Ramos verkaufen zu müssen, ist nach wie vor nicht gegeben. Uwe Bremer hat das an dieser Stelle schon hinreichend beschrieben. Heute nun erhielt ich von Manager Michael Preetz zwei Auskünfte zur Causa Ramos. Erstens: […]


Thomas Rahden
23. August 2010 um 20:46  |  37

Hoffentlich bleibt Ramos.
Mit ihm können wir wieder aufsteigen.
Er hat ein gutes Spiel gegen Oberhausen gemacht.


ein Herthaner
23. August 2010 um 20:49  |  38

ohne Ramos – das wäre nicht gut.
Er ist eigentlich nicht weg zu denken, aus der Mannschaft.
und wenn er verkauft wird, dann muß auf alle Fälle ein passender Ersatz her.
Aber Herr Preetz macht das schon.

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