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Berliner Morgenpost
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(ub) – Wer als Reporter längere Zeit einen Klub begleitet, erlebt diese Momente immer wieder: Ein Thema bewegt  die Gemüter, ob im Radio, in den Zeitungen oder den Fan-Foren. Doch die Gruppe,  um die es geht, hier Hertha BSC, beschäftigt sich mit komplett anderen Themen. Das fühlt sich manchmal an wie zwei Parallelwelten, die nebeneinander fliegen. So ging es mir am Dienstag Nachmittag auf dem  Trainingsplatz.

Die Kiebitze am Rand diskutieren vehement, ob Adrian Ramos nun bleiben soll oder unbedingt verkauft werden müsse.

Der Berater von Ramos,  Helmuth Wennin, versucht seit Tagen Berliner Journalisten zu erzählen, dass Ramos unheimlich leidet. In der BILD war die Rede davon, Ramos fühle sich bei Hertha wie im Gefängnis. Der Berliner Morgenpost schrieb der Agent, Ramos sei unheimlich frustiert, er wolle unbedingt weg. Wennin, der zwischen seinen Wohnsitzen in Kolumbien und Miami/Florida pendelt, sagt er kenne Ramos sehr gut. Der zweifele, dass Hertha mit seiner Mannschaft überhaupt aufsteigen könne – sagt Wennin. Und drohte in seiner Email: Falls Ramos in Berlin bleiben müsste, wer weiß, wenn er dann nur drei, vier Tore in der Zweite Liga schießen würde, wäre das zum Schaden aller.

Soweit zu dem Thema, bei dem es um viel Geld geht. Hoffenheim hat alberne drei Millionen Euro geboten – bekanntlich läuft der Kontrakt von Ramos in Berlin bis Juni 2013!  Herthas Standpunkt ist mehrfach kommuniziert worden:  Wir fangen erst bei zehn Millionen Euro Ablöse an nachzudenken.

Die Mannschaft hatte ebenfalls ein großes Thema. Trainer Markus Babbel war es so wichtig, dass er die 50 Trainingsbesucher eine halbe Stunde warten ließ: Videoanalyse. Die Parallelwelt: Die Auftaktpartie gegen Oberhausen (3:2) wurde auseinander genommen. Es gab Sequenzen zu den Stärken in Herthas Spiel. Aber es ging auch darum, was in der Defensive zu verbessern ist .

Als endlich der Ball auf dem Trainingsplatz rollte, war Adrian Ramos mittendrin. Zusammen mit Raffael, der seinen Virus überwunden hat, und Nikita Rukavytsya legte das Trio  einige sehenswerte Angriffe mit jeweils nur einem Ballkontakt hin.

Nach Trainingsende ging ein fröhlicher Ramos  mit Töchterchen   Maria Paula  auf dem Arm vom Platz.

Was sagte Manager Preetz, der die Einheit an der Seitenlinie aufmerksam verfolgt hat, zu Ramos/Wennin/Hoffenheim?

Preetz: „Ich höre bei dem Thema gar nicht mehr hin.“

Beim Weggehen drehte er sich noch einmal um: „Wir sind total entspannt.“


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Kommentare

pante
24. August 2010 um 23:32  |  52

ach, sollte der bremer rosenberg nicht der erste-wahl-ersatzmann sein, falls der beim herthatraining so fröhlich ausschauende ramos ins hoppen-heim gehen sollte?? der rosenberg hat werder grad mal 15 mios mitz seinem tor zur champions league beschert. der bleibt bei werder. und ramos bei hertha. wetten?


Tim
25. August 2010 um 0:42  |  53

Dieser Berater ist ja der größte Drecksack den es gibt. Der soll beten das er mir nicht eines Tages mal über den Weg läuft. Herr Wennin sollte sich mal lieber an den Vertrag erinnert fühlen, den er selbst ausgehandelt hat!


snbsc
25. August 2010 um 5:47  |  54

Habe ich nichts dagegen, pante


westend
25. August 2010 um 9:17  |  55

Habe gerade fälschlicherweise eine Email von Helmut Wenin erhalten: „Dear Mr Preetz, I am running out of patience. I want my money. Ramos wants out of Hertha Zehlendorf. Hopfenheim wants Ramos. Ramos hates Berlin and you and the BVG. Kind regards, H. Wenin.“


ubremer
ubremer
25. August 2010 um 9:22  |  56

@westend

Sehr hübsch!


Julian
25. August 2010 um 11:01  |  57

ihr loser solltet froh sein, dass ihr überhaupt 3 mio für ihn bekommt. absteigen und dann klappe aufreißen, unglaublich


herthafreund
25. August 2010 um 11:51  |  58

Ramos soll bleiben. Wie viel ein Stürmer im entscheidenden Moment wert sein kann, selbst wenn er vorher wochenlang nicht aufgefallen ist, durfte gestern Abend Werder Bremen erleben. Am Ende retten die eben meistens doch Stürmer den Allerwertesten. Warum also sollte Hertha einen so guten wie Ramos ziehen lassen, bloß, weil sein Berater bisschen rumjammert?


Ete
25. August 2010 um 11:52  |  59

Brecht: Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Nun gut, Moral und Fussball passen seit längerer Zeit schon nicht mehr so zueinander, aber was dieser „Berater“ abliefert, ist eine Frechheit. Ich wiederhole mich, wenn ich noch einmal betone, dass ich schon ein Fan von Ramos bin. Instinkt, Wille und Engagement haben mich in der letzten Saison bei ihm beeindruckt. Ich glaube erstens nicht, dass er bei Hoffenheim als Stammspieler vorgesehen ist und er zweitens drei Jahre bis zum Vertragsende bei Hertha mit gedrosselter Leistung auftreten wird. Dann ist nämlich auch seine Nationalmannschafts-Karriere beendet und kein anderer Verein würde um ihn werben. Wer lässt sich schon gerne erpressen ? Aber das unterstelle ich nicht ihm, das kommt mit absoluter Sicherheit von diesem geldgeilen Berater. Kein Wunder bei Beteiligung von mind.30 % auf Ablösesumme, Handgeld und Gehalt…Also weiter entspannt bleiben…


StinkePunk
25. August 2010 um 13:05  |  60

@ Julian: Was soll denn dieser Kommentar? Wir sind auf die 3 Mio nicht angewiesen. Hertha hat kein Interesse Ramos zu verkaufen, es sei denn es ist wirtschaftlich lukrativ. Hier reißt keiner die Klappe auf, also lass auch deine mal zu.


25. August 2010 um 13:24  |  61

Ich komme leider mit meinen roginalen Namen nicht mehr in that Blog here. So, folks, halted euch fest, ich habe just suddenly mit Roamos telefonicated, erm, phoned.

Und that is was he sad to me:

Wenin: „Hu?!, erm, who??“

Ramos: „Hi Wenni, how are you and how is the weather in columbia?“

Wenin: „Roamos you are very unglücklich, you are living in a Gefängnis called Hartha, and there is only one escape: Hopfenheim, you know?“

Ramos: „Are you serious? Is there any snow around you?“

Wenin: „Genau, Roamos, über diesen damned Schnee müssen wir auch noch talk. The next Winter would be sehr cold in Berlin and, inf***incredible, you gonna die, you will get a heavy cold, if you stay in Berlin!!!“

Telefon: „Rumpel. Klick. Tuuut – tuuut – tuuut“.

Wenin: „F***! I have to write some funny emails now“.

(Rubrik: live from the very hot cell phone of Wenini)


26. August 2010 um 11:33  |  65

@ julian. ein paar mios kann die Hertha immer gebrauchen, um den schuldenberg des vorherigen managements abzutragen. aber dafür muss man nicht einen stürmer verkaufen, der Hertha an die Spitze der 2. Liga schießen soll.


nobbie 07
26. August 2010 um 14:37  |  66

hi folks,Verherter Julian

bin sonst nicht so ein freund von blogs/twitter + GmbH &CoKG, aber:

Ich muss diesen Julian einfach mal folgendes fragen:

WARUM:

Hat dich die Braut verlassen, die evtl. auf Hertha steht ?
bist Du ein undanbkbarer union-Köpenicker? ein in die Hauptstadt versetzter Provinz-Wessi, dessen Verein in der 7 Liga spielt ? War das Bier mal schal im geheiligten Olympia-Stadion ?? Was auch immer:
Für die Bereiche Sportmanagement,Verhandlungsgeschick ein realistische Beurteilung eines Marktwertes besteht wohl Nachholbedarf.
Ich bin froh, das Micha Preetz für die neue Saison so agiert, wie er es in der vergangenen leider nicht tat bzw. evtl. noch nicht tun konnte.


26. August 2010 um 18:51  |  71

Beide Daumen hoch Nobbie !!


LeonTee
27. August 2010 um 10:41  |  84

@Julian – unglaublich ist deine Dummh—- äh, nicht vorhandene Intelenz.
Hier reißt nur einer die Klappe auf, wer iisit? Riiieschtisch… der Julian isseit.
Oder iss Julian nur ein Pseudonym? Herr Wenin?
Haha Erwischt!!!

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