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Berliner Morgenpost
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Montag, 6.9.2010

Die Ruhe vor dem Sturm

(sto) – Ruhe. Nix los. Niemand da. Der Schenckendorffplatz – eine Oase der Stille. Hertha BSC hat frei.

Die Ruhe endet heute, 16 Uhr. Um diese Zeit geht wieder einer dieser kleinen Kurzurlaube zu Ende, von denen die Herren Profis in naher Zukunft indes nicht mehr so viele haben werden.

Gegen Bielefeld (Sonntag), beim 1.FC Union (Freitag), gegen Karlsruhe (Dienstag) und in Cottbus (Freitag) bestreitet Hertha vom Ende dieser Woche an vier Spiele in zwölf Tagen. „Das Programm ist knallhart“, sagt Trainer Markus Babbel, gleichwohl ist er frohen Mutes, dass seine Mannschaft den guten Start zu einem wahren Traumstart veredeln kann. „Wir haben viel Potenzial. Wir brauchen es nur abzurufen, dann hat es jeder Gegner in dieser Liga schwer, uns aufzuhalten.“

Kein Zweifel: Alle, auch wir Reporter, sind froh, wenn die Saison nun endlich Fahrt aufnimmt.

Lucio feiert Comeback

Glücklich ist auch Lucio. Der frühere Hertha-Spieler mit dem so schweren sportlichen Schicksal stand in seiner Heimat Brasilien nach seinem zweiten Kreuzbandriss erstmals wieder auf dem Platz. Für seinen neuen Klub Gremio Porto Alegre stand er gegen FC Botafogo 89 Minuten auf dem Platz – als linker Verteidiger. Beim 2:2 bereitete er per Freistoß einen Treffer seiner Mannschaft vor, nach Spielende schwärmte er: „Ich danke Gott, dass ich nach dieser schweren Verletzung auf dem Rasen stehen darf.“

Wer würde es diesem sympathischen Kerl nicht gönnen?!


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Kommentare

7. September 2010 um 12:19  |  192

Da sind schon einige Schmankerl dabei, auf die wir uns in diesen zwölf Tagen freuen können. Union und Cottbus quasi Derbies. KSC alte Freundschaft. Und Bielefeld als sicherer Punktelieferant. 🙂

Dass Lucio tatsächlich noch einmal Profi-Fußball spielt, grenzt an ein Wunder. Das freut!


exilfan
7. September 2010 um 18:51  |  193

ich freue mich auch für lucio, netter kerl. dass die dünnen beinchen nicht unter dem eigengewicht brechen, ist das eigentliche wunder

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