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(ub) –  Fünf Siege, ein Unentschieden, keine Niederlage  – wer soll Hertha BSC auf dem Weg zurück in die Bundesliga aufhalten? Der Boulevard fragt Trainer Markus Babbel nach dem 1:0 bei Energie Cottbus, ob er von einer Saison ohne Niederlage träumt. Auf dieses Glatteis begibt der sich aber nicht. „Ich träume viel, wenn die Nacht lang ist“, läßt er den Fragesteller  ins Leere laufen.

Gleichwohl strotzt Babbel nach dem Auslaufen am Samstag vor Selbstbewusstsein: „Wir stehen jetzt da, wo wir auch am Saisonende stehen wollen.“  Er ist mit der offensiven 4-1-4-1-Taktik sowie der Punkte-Ausbeute durchaus auf Wirkung bei den Gegnern bedacht. „Ich hoffe, dass das Eindruck hinterläßt. Ich will schon, dass die Konkurrenz mit Ehrfurcht gegenuns antritt.“

Hertha und die Grossmannsucht

Nun ist die Grossmannssucht sowohl in Berlin, als auch aus einer nicht fernen Vergangenheit bei Hertha bekannt. Wer aber die bisherigen sechs Auftritte der Blau-Weißen gesehen hat, weiß: Zu Überheblichkeit besteht kein Anlass. Die Mannschaft musste in jedem Saisonspiel (mit Ausnahme des 3:1 gegen den KSC/Edit: siehe Kommentar von @Maria und @Sebastian) an die Grenze gehen. Weshalb Babbel weiter „eine topprofessionelle Einstellung“ von jedem einzelnen seiner Spieler fordert.

Was ist eure Meinung nach dem fulminanten Start: Wieviel Selbstbewusstsein ist gesund, um souverän durch die Saison zu marschieren? Ab wann schlägt das in Übermut oder gar Arroganz um?  Wie wird es Trainer Babbel schaffen, die Spannung hochzuhalten, wenn es im Oktober gegen den FSV Frankfurt, den FC Ingolstadt und den SC Paderborn geht?

Für die Freunde der Umfrage (gelistet sind jeweils die Klubs, die die entsprechende Zweitliga-Saison als Erster abgeschlossen haben):

Wer andere Vorschläge hat – mailt uns.

Mit welcher Bilanz bestreitet Hertha die 34 Saison-Spiele?

  • Bielefeld-Rekord von 1980: 30 Siege, 6 Remis, 2 Niederlagen (29%, 45 Stimmen)
  • Kaiserslautern von 2010: 19 Siege, 10 Remis, 5 Niederlagen (24%, 37 Stimmen)
  • Karlsruhe 2007: 21 Siege, 7 Remis, 6 Niederlagen (18%, 27 Stimmen)
  • Traum-Jahr: Hertha kassiert keine Niederlage (14%, 22 Stimmen)
  • Gladbach 2008: 18 Siege, 12 Remis, 4 Niederlagen (6%, 9 Stimmen)
  • Prognose von Kollege Stolpe: 20 Siege, 6 Remis, 8 Niederlagen (5%, 8 Stimmen)
  • Freiburg von 2009: 21 Siege, 5 Remis, 8 Niederlagen (4%, 6 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 154

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Kommentare

Ivokeeper
25. September 2010 um 19:56  |  448

sicherlich ist es oft angebrachter lieber tief- als hochzustapeln. aber im fall von hertha sehe ich das als gesundes selbstbewußtsein, welches sich….nach weiteren siegen, noch selbstverständlicher zeigen wird.
wir haben nunmal den stärksten kader, die besten spielerpersönlichkeiten und reichlich alternativen auf der bank.
sofern die spieler auf dem teppich bleiben und mit einer vernünftigen mentalität auf den platz gehen kann es nur so weitergehen. die ein oder andere niederlage wird kommen, aber ich bin mir sicher das babbel auch nach ein zwei schlechten spielen sie wieder auf die erfolgsspur führen wird.


25. September 2010 um 20:45  |  449

„3:1 gegen den KSC“? Das war aber ein 4:0 🙂


25. September 2010 um 20:56  |  451

Achja, noch was: die Bilanz von Bielefeld 1980 kann Hertha ja am Ende gar nicht haben, da es damals 38 Spiele waren.
Aber egal, als Träumer stimme ich natürlich für „keine Niederlage“.


ft
25. September 2010 um 22:04  |  452

Eine Null Niederlagensaison wäre ein wunderbarer Wunschtraum.
Doch realistisch kaum vorstellbar.
Im Moment reift die Truppe zu einer Mannschaft heran. Das sieht man von Spiel zu Spiel immer deutlicher.
Aber selbst wenn Babbel es schaffen würde ein perfektes organisches Team zu formen, gibt es doch immer noch Faktoren die nicht vom Trainer oder der Mannschaft zu beeinflussen sind.
Verletzungen / Schiedsrichterfehlurteile ect.
In der letzten Saison hatten wir eine nichtintakte Mannschaft mit nichtintakten Trainern und dazu noch ne ordentliche Portion Pech.
Der liebe Gott wird uns nun nicht als ausgleichende Gerechtigkeit die Portion Glück spendieren die wir in 09/10 nicht hatten.

Außerdem brauchen wir auch ein paar Niederlagen, damit die Mannschaft lernt diese wegzustecken.


25. September 2010 um 22:19  |  453

Kleiner Fehler im Text: Das Spiel gegen den KSC endete 4:0.

Ansonsten glaube ich nicht, dass man großartig träumen sollte. Die Saison ist jung und die jetzigen Leistungen, so beeindruckend sie in der Punkteausbeute sind, müssen auch bis zum 34. Spieltag bestätigt werden. Daher gibt es da momentan nicht viel zu feiern.

Mich ärgert die Berichterstattung im Sinne von „unschlagbar“, „unbesiegbar“ und „Durchmarsch“. Das ist steht weder der Liga noch Hertha gut zu Gesicht. Mal davon abgesehen, dass der Begriff „Durchmarsch“ schon sachlich falsch ist. Bezeichnet er doch den Aufstieg in eine Liga und den sofortigen Weiteraufstieg. Zuletzt gelang dies Hoffenheim 2008 und davor nur fünf weiteren Vereinen.

Für Hertha sollte es nur ein Ziel geben: Wiederaufstieg. Und der Rest ist Dampfplauderei.


ubremer
ubremer
25. September 2010 um 22:26  |  454

@Maria und @Sebastian,

mixed up confusion (um es mit Bob Dylan zu sagen): Wenn man erst an das KSC-Spiel denkt und dann an das gegen Bielefeld, ist die Kreuzung daraus . . . siehe vorn. Gemeint war das 3:1 gegen Bielefeld, in dem Hertha nach wenigen Minuten mit 2:0 in Führung lag. Danke (:-)


hurdiegerdie
25. September 2010 um 23:50  |  455

Ich bin mir nach dem gestrigen Spiel fast sicher. Das wird ein Durchmarsch. Das Fast? Sollten sich beide Inneverteidiger verletzen! Beide sind schon grenzwertig (insbesondere Mijatovic), aber ohne würde es hart werden, wer sollte sie ersetzen?

Die Mansnchaft ist einfach dominat UND kämpferisch aufgetreten-. Babbel zeigt mit Ruka, wo die Grenzen sind. Es wird Niederlagen geben, aber der Trainer und die Mannschaft werden danach nicht zusammenbrechen, sondern die Gegenreaktion ausrufen und umsetzen.


08-15
26. September 2010 um 1:17  |  456

Übermut und Arroganz: Schätze, das hängt auch nicht unerheblich von der Stimmung in der Stadt ab. Spätestens, wenn die übermütig und arrogant wird und sich das medial überträgt, dann wird’s wieder brenzlig. Wie sehen denn da z.B. „die Medien“ ihre Rolle, mal direkt an die Journalisten hier gefragt? Geben Sie ab einem bestimmten Punkt den gnadenlosen Stimmungsverstärker oder halten Sie die Rolle des kritischen Begleiters, auch in erfolgreichen Momenten, durch?

Ich will hier „den Medien“ nicht pauschal etwas unterstellen. Aber es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass Medien einen Einfluss aufs Stimmungsgefüge in der Fußballszene haben. Oder?


Datcheffe
26. September 2010 um 4:13  |  458

Moin, erst einmal eine kleine Berichtigung meine Herrn Blogschreiber.
Zitat:Die Mannschaft musste in jedem Saisonspiel (mit Ausnahme des 3:1 gegen den KSC/Edit: siehe Kommentar von @Maria und @Sebastian) an die Grenze gehen.

Hertha gewann gegen den KSC 4:0!

So und jetzt zum Thema. ich persönlich hoffe, das wir uns weiter festigen und einspielen werden. Wenn unsere IV, die wahnsinniges Potenzial hat, erstmal besser harmoniert, müßten wir die 2.Liga klar dominieren!

Es sei, wir bekommen ein Verletztenproblem, dann kann es auch zu ein oder zwei Niederlagen kommen! Ansonsten bei unserer bockstarken Offensive, sehe ich keine großen Gefahren, den Aufstieg zu verdaddeln. Ein Durchmarsch wird es wohl nicht, aber wir sollten uns an dem Bielefeld-Rekord orientieren können. Das sollte bei dieser Qualität, die eher eine 1.Liga- Mannschaft ist, realitisch drin sein….siehe Mainz 05 z.Z.

Hätten wir nicht so einen Superstart hingelegt, dann sehe es ganz anders aus, aber jetzt schon so abgezockt und für jedes Spiel optimal vorbeireitet, es sieht sehr gut aus!

Und was das Wichtigste ist, dass markus babbel auch dazulernt und dies dann umgehend in die mannschaft einbringt!

Schönen Sonntag!


Dan
26. September 2010 um 5:28  |  459

Ich habe nicht mehr das Gefühl der Großmannsucht. Ich finde dieser Begriff ist eher mit dem Benehmen einer bestimmten Person verbunden gewesen.

Die neue Führung kommt mir jedenfalls sympatischer und mit Teamspirit rüber.

Ich hoffe das die Babbel-Tricks lang genug anhalten um den Druck und die Spannung hochzuhalten. Wichtig wäre ein oder zwei starke Verfolgerteams, dass sollte helfen.


26. September 2010 um 9:48  |  462

Wie die Tage hier schon einmal geschrieben ist es unter normalen Umständen eigentlich nicht möglich mit dieser Mannschaft nicht aufzusteigen. Das hat nichts mit Träumerei oder Großmannssucht zu tun. Zu diesem Urteil muss man einfach kommen wenn man die Fakten nüchtern betrachtet.

Ein „Durchmarsch“ ohne Niederlage wird es nun aber trotzdem ganz sicher nicht werden. So hoch kann man die Konzentration über einen so langen Zeitraum sicher nicht halten und dann gibt es auch immer noch die hier schon genannten anderen Faktoren die immer mal mit reinspielen werden. Die Prognose von Daniel Stolpe liest sich daher schon recht realistisch.


andrej
26. September 2010 um 10:01  |  463

08/09 wurde hertha unterstellt effektiven fußball zu spielen da sie gefühlte 15 spiele 1:0 verwaltet bzw. durch sehr viel glück gewonnen haben. was passiert wenn dieses glück fehlt hat 09/10 gezeigt, bei vielen spielen wurden dumm ungerecht und unnötig punkte liegen gelassen, natürlich hatte dies auch mit den ab/zugängen zu tun nur sollte man die ersten spiele 10/11, wie oben bereits beschrieben, nochmal ohne getrübten blick reflektieren. liegst du in der försterei oder im stadtion der freundschaft zurück wirds hart, hertha hat streckeweise fußball verweigert und wieso sich einige mit lobeshymnen über die leistung bei cottbus nur so überwerfen ist mir völlig unverständlich, das 0:1 war effektiv aber zu diesem zeitpunkt unverdient, hertha hat 30 minuten wirklich guten erstligareifen fußball gespielt, das war es aber auch schon. und gegen diese schlicht arrogant und dumm vergebenen konter in der schlußphase in der cottbus mit gefühlten 6 stürmern gespielt hat kann in wichtigen spielen verehrend sein!

Die mannschaft muss charakter zeigen, mir ist klar dass die spieler im konsens „sehr gerne die gejagten“ sind, weil sie meiner meinung nach noch nicht das potential haben zu jagen.


wilson
26. September 2010 um 11:36  |  465

Blenden wir für einen Augenblick Hertha BSC als Mannschaft aus:
als einer von 25 (?) Spielern im Kader kannst Du Dir derzeit und bei der bisherigen Linie Babbels nicht sicher sein, am nächsten Spieltag in der Startelf oder wenigstens auf der Bank Platz nehmen zu dürfen. Wie sollte da bei einzelnen Spielern Überheblichkeit aufkommen ?! Da wird Ruka „rasiert“, weil er nicht pünktlich zum Training erschien. Der hatte bisher stets gespielt und in seinem letzten Spiel getroffen – na und ? Spieler wie Janker und Ronny sortieren sich hinter Herthas „Kindergarten“ Schulz und Perdedaj ein. Solange Babbel den Druck im Kessel hält, wird keiner seiner Schützlinge übermütig werden, sondern sich im Training und in sporadischen Einsatzzeiten präsentieren wollen.

Die Mannschaft Hertha profitiert also von den „Einzelschicksalen“, daher ist die Wahrscheinlichkeit eines Arroganzanfalles unwahrscheinlich. Was einzelne Vertreter der Presse an Ballyhoo veranstalten, um zu dokumentieren, dass „die unschlagbare Hertha“ geboren wurde, ist nicht das Bier des Vereins.

Die Verantwortlichen bei Hertha BSC werden nach dem Crash der letzten Saison die anfänglichen Erfolge sehr zurückhaltend positiv verbuchen: nicht mehr, aber auch nicht weniger, denn Leuten wie Preetz wurde im Laufe der letzten Saison zum Teil nicht weniger als die totale Unfähigkeit unterstellt, eine Mannschaft zusammenstellen zu können, die die Ziele des Vereins erreichen kann.

Fans und Mitglieder dürften eher mit Daumen drücken, Anfeuern und Bangen beschäftigt sein, dass keine Zeit für Überheblichkeit bleibt.

Diagnose und Prognose daher: Großmannssucht ausgeschlossen – bei allen Beteiligten. Hoffentlich.


exilfan
26. September 2010 um 12:07  |  466

freut mich für babbel. ich hätte einen derart gelungenen start nicht erwartet. aber spott und häme werden noch früh genug kommen, gegen irgendeinen zwerg wird hertha sicherlich noch verlieren. und dann werden genügend auf den gewaltigen etat und das vermutlich auch höchste trainergehalt der zweiten liga hinweisen.


26. September 2010 um 12:22  |  467

Ganz schön viel Optimismus hier zu lesen. Hertha hatte in vielen Spielen das „Glück“ früh in Führung gegangen zu sein. In Düsseldorf war es sogar gänzlich unverdient. Wie die Mannschaft nach einem Rückstand reagieren wird ist Aufgrund der „Samplesize“ noch unbekannt.

Nach diesem Spieltag haben wir gerade mal drei bzw. einen Punkt Vorsprung und die Saison ist noch lang genug. Ich glaube auch an den Aufstieg, aber ich denke wir wären gut beraten uns über historische Durchmärsche erst ab der Winterpause zu beschäftigen.


westend
26. September 2010 um 13:04  |  468

Grossmannssucht fängt erst da an, wo der Realitätssinn aussetzt. Der Anspruch, den ersten Platz nicht mehr herzugeben, ist völlig richtig.

Wir sollten nicht alles wieder kleinreden, was Babbels Jungens im ersten (!) Schritt geschafft haben!

Ha ho he


Treat
26. September 2010 um 13:16  |  469

@andrej:
Was deine Wertung der Saisonrückblicke angeht, diese teile ich. Allerdings finde ich, dass du die Leistungen in dieser Saison schon arg negativ betrachtest. Auch für den heimlichen „Erstligisten“ Hertha gelten Gesetze, denen alle Mannschaften unterworfen sind.

Dazu gehört, dass derart viele neue und oft auch junge Spieler eine gewisse Zeit brauchen, um sich so gut aufeinander einzuspielen, dass sie wirklich auch auf fremdem Platz jederzeit souverän auftreten können.

Dazu führst du richtiger Weise aus, dass Spiele in der AF oder in Cottbus immer unangenehm sind, verlangst aber gleichzeitig, dass unsere junge Truppe dort über 90 Minuten dominiert…ich finde, das widerspricht sich dezent. Hertha hat eine furiose Anfangsphase gespielt, soweit bin ich mit dir aber danach war es doch kein offener Schlagabtausch und schon gar nicht war die Führung glücklich oder unverdient!

Mit zunehmender Spieldauer haben unsere Jungs die eine oder andere Unaufmerksamkeit gezeigt, was zu ein paar Halbchancen und drei richtigen Chancen für die Cottbusser führte. Klar muss da Einiges, insbesondere in der IV noch optimiert werden aber dennoch kann man doch wohl nicht übersehen, dass Hertha spielerisch ein bis zwei Klassen besser war und selbst den Kampf auf dem Platz über weite Strecken dominiert hat.

Wäre der eine oder andere Angriff noch konsequenter zuende gespielt worden, hätte man auch dieses AUSWÄRTSspiel durchaus mit 3 oder 4 Toren Unterschied gewinnen können.

Und was mir am meisten aufstößt ist, dass die besonders Kritischen immer davon reden, welche Konsequenzen all die Nachlässigkeiten erst haben werden, wenn die wichtigen Spiele und die schwierigen Gegner kommen. Mal im Ernst: Wieviel schwieriger sollen denn die Gegner noch werden, fast alle Guten und Großen (für Zweitligaverhältnisse) wurde schon bespielt. Aachen, Augsburg, selbst 1860 und ein paar weitere, eher überraschend Gute werden selbstverständlich keine Selbstläufer, es muss weiter gearbeitet werden und es gibt keinen Grund alles rosarot zu malen. Aber es ist doch nun schon beinahe lächerlich, die erste ECHTE Bewährungsprobe nun immer spieleweise weiter nach hinten zu verschieben, nur weil Hertha bislang bei jeden – zuvor als extrem schwierig eingeschätzten – Gegner erfolgreich war.

Dann ist irgendwann der 34ste Spieltag die erste echte Bewährungsprobe und danach werden sich die Kritischen immer noch weiter auf die Schulter klopfen und prophezeien: So, und nun wartet mal ab, wie wir mit der Gurkentruppe, die nur durch Glück und gütige Schiris UNVERDIENT aufgestiegen ist, in der ersten Liga wieder versagt!

Irgendwann muss man doch mal so selbstkritisch sein und einsehen, dass man das eine oder andere vielleicht doch zu negativ eingeschätzt hat.

Klar wird es auch Rückschläge geben aber auch die sind normal und bislang gibt es – außer den paar auch psychologisch bedingten Kampfansagen vor und nach den Spielen – wirklich keinerlei echte Hinweise darauf, dass bei Hertha derzeit IRGENDWER den Boden unter den Füßen verliert, von Großmannssucht mal ganz zu schweigen.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf kann man mehr als zufrieden sein und natürlich gehört immer auch hier und da das Glück des Tüchtigen dazu!

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
26. September 2010 um 13:17  |  470

@wilson:

Ich kann auch kurze Kommentare:

Bin ganz deiner Meinung!

Blauweiße Grüße
Treat


Blaukraut
26. September 2010 um 13:57  |  471

Jau ich sehe das so wie Felix.
Von einem Durchmarsch kann man erst dann sprechen, wenn die mannschaft in 20 Spielen 60 Punkte geholt hat. Ein Blick auf die Tabelle und den weiteren Spielplan sollte helfen, die Bodenhaftung zu behalten. Bis jetzt hat Hertha nur die Mittkonkurrenten Oberhausen zu Hause und cottbus auswärts bezwungen. Die anderen vier Gegner stammten alle aus der unteren Hälfte der aktuellen Tabelle.

Gegen die Mitkonkurrenten Fürth, Aue und Duisburg spielt Hertha bis zur Winterpause bereits im Olympiastadion. Das letzte Spiel vor Weihnachten ist auswärts in Augsburg. Erst wenn Hertha auswärts in diesen 4 Spielen genauso souverän auftritt wie in Cottbus, dann kann man die Getränke für die Feier zum Wiederaufstieg kalt stellen.


böllenfalltor
26. September 2010 um 14:21  |  472

meine prognose:
am ende 102 punkte…100, weil sie alle weiteren spiele gewinnen. dazu zwei extrapunkte, weil sie über 200 tore erzielen (je einen extrazähler für 100 geschossene tore).


dstolpe
26. September 2010 um 15:26  |  473

Das, lieber Böllenfalltor, ist von allen Prognosen natürlich die allerbeste. Magst Du die geographische Nähe zum DFB einmal nutzen und in der Frankfurter Verbandszentrale entsprechend vorsprechen? 😉


böllenfalltor
26. September 2010 um 15:31  |  474

@dstolpe: antrag ist gestellt. denke, das wird bald abgesegnet.


ubremer
ubremer
26. September 2010 um 17:37  |  475

Für die vielen Optimisten bei der Abstimmung:
Die eindrucksvolle Bilanz von Arminia Bielefeld mit 30 Siegen, 6 Remis bei nur 2 Niederlagen kam bei 38 Saison-Spielen zustanden. Allerdings war das 1979/80 die Zweite Liga zweigeteilt. Insgesamt spielten 41 (!) Vereine. So lauteten die Bielefelder Gegner damals Tennis Borussia, Holstein Kiel, OSV Hannover, Arminia Hannover, SC Herford, DSC Wanne-Eickel oder OSC Bremerhaven.
Ich glaube, dass Hertha in dieser Saison etwas mehr Widerstand erwartet.


wilson
26. September 2010 um 18:26  |  477

Abstimmung / Prognose

Ich befürchte, dass es den von D. Stolpe prognostizierten Weg der Saison (66 Punkte) braucht, denn dann spränge (Vergleich zur letzten Zweitligasaison) ein 2. Platz heraus.

Ein Relegationsspiel gegen den 16. der 1. Liga wäre bei Herthas Neigung, entscheidene Spiele auch gerne mal in den märkischen Sand zu setzen, ein allzu großes Risiko.
Selbst wenn es „nur“ Gelsenkirchen-Buer ist (bisschen Häme muss sein) !

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