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Schenckendorff-Platz (ub) – Aus der Rubrik ‚Fotos, die es nie in die Morgenpost geschafft haben‘ das     nebenstehende Bild. Aufgenommmen am 28. September 2009 um 10.40  Uhr. 1:5 hatte Hertha am Abend zuvor in Hoffenheim verloren, die sechste Niederlage in Folge. Links steht  Lucien Favre allein, die Hände hinter dem  Rücken verschränkt (Foto: Bremer). Es sollte  seine letzte Trainingseinheit in Berlin sein. Favre war damals kommentarlos in Richtung Kabine verschwunden. Aber sein Cotrainer Harald „Dirty Harry“ Gämperle rechnete vor den versammelten Medien mit der Mannschaft ab. Und bestätigte dabei all‘ das, was der Verein versucht hatte, intern zu halten: Dass es Cliquenbildung im Kader gibt, dass bestimmte Spieler ihr eigenes Süppchen kochen . . .

Das Ende vom Lied ist bekannt. Am Abend jenes 28. September, also exakt vor einem Jahr, beurlaubte Hertha BSC Lucien Favre samt Gämperle. Den hatte übrigens Manager Michael Preetz in der Nacht von Sonntag auf Montag noch gefragt, ob er sich vorstellen könnte, in die Verantwortung zu gehen. Gämperles Antwort war (für seine Trainer-Karriere)   vielleicht nicht schlau, aber ehrlich: „Nicht mit dieser Mannschaft“.

Was da passiert ist, war mehr als eine x-beliebige Trainer-Entlassung. Favre hatte mit Dieter Hoeneß und dann mit Preetz einen Kader zusammengestellt, der am Ende jener Saison in einem Maße in seine Einzelteile auseinander gefallen ist, wie es selten ein Klub erlebt hat.

Im Überblick jene Spieler, die im Sommer 2009 bei Hertha unter Vertrag standen – und mittlerweile nicht mehr da sind:

Tor: Jaroslav Drobny (HSV), Christopher Gäng (RB Leipzig), Timo Ochs (vereinslos).

Abwehr: Arne Friedrich (VfL Wolfsburg), Steve von Bergen (AC Cesena), Nemanja Pejcinovic (OGS Nizza), Lukasz Piszczek (Borussia Dortmund), Rodnei (1. FC Kaiserslautern), Marc Stein (FSV Frankfurt),  Bryan Arguez (Estoril Praia), Rasmus Bengtsson (Twente Enschede).

Mittelfeld: Cesar (Al-Ahli Dubai), Cicero (VfL Wolfsburg), Gojko Kacar (HSV), Florian Kringe (Borussia Dortmund),  Maximilian Nicu (SC Freiburg), Lucio (Gremio Porte Alegre), Florian Riedel (AGOVV Apeldoorn).

Angriff: Amine Chermiti (FC Zürich), Artur Wichniarek (Lech Posen).

Ich war ein Anhänger von Lucien Favre und seiner Philosophie des Systemfußballs. Meine These war immer, dass Hertha ohne diesen Trainer 2008/09 nicht um die Meisterschaft gespielt hätte (vor viel teureren Teams wie dem HSV, Dortmund, Schalke, Leverkusen oder Bremen). Dieser Trainer hat Hertha den Anschluß an den modernen Fußball beschert.

Wieviel Favre steckt noch in Hertha BSC?

Aber gleichzeitig hat Favre, so paradox es sich anhört, den Absturz in Liga zwei mitzuverantworten. Die größte Stärke des Schweizers, dass er  sich nicht beirren läßt, ist auch seine größte Schwäche. Ein Trainer braucht im Umgang mit einer Mannschaft eine überzeugende Persönlichkeit. So genial Favre Fußball „sehen“ kann, Menschenführung (inklusive einer realistischen Selbsteinschätzung) gehört nicht zu seinen Stärken. Schade.

Was ist Eure Meinung: Wie viel Favre steckt noch in Hertha BSC? Lohnt es, von seinen Ideen etwas in die Zukunft mitzunehmen?

P.S. Gämperle ist seit Juli wieder Cotrainer beim FC Zürich. Favre, seit einem Jahr ohne Job, hat sich am Wochenende als Privatier  AC Florenz-FC Parma  (2:0) und Sampdoria Genua- Udinese Calcio (0:0) angesehen.

Für die Freunde der Klick-Show: Welchen Spieler aus der Favre-Ära würdet ihr gern im aktuellen Hertha-Kader sehen? Bis zu drei Antworten sind möglich.

Welchen Spieler der Favre-Ära hättest du gern im aktuellen Kader?

  • Jaroslav Drobny (21%, 177 Stimmen)
  • Gojko Kacar (13%, 109 Stimmen)
  • Arne Friedrich (10%, 87 Stimmen)
  • Rodnei (10%, 85 Stimmen)
  • Cicero (8%, 65 Stimmen)
  • Lukasz Piszczek (7%, 57 Stimmen)
  • Niemanden (7%, 55 Stimmen)
  • Amine Chermiti (6%, 52 Stimmen)
  • Steve von Bergen (6%, 49 Stimmen)
  • Lucio (5%, 42 Stimmen)
  • Florian Kringe (4%, 37 Stimmen)
  • Rasmus Bengtsson (2%, 13 Stimmen)
  • Marc Stein (0%, 4 Stimmen)
  • Bryan Arguez (0%, 3 Stimmen)
  • Artur Wichniarek (0%, 1 Stimmen)
  • Cesar (0%, 1 Stimmen)
  • Florian Riedel (0%, 1 Stimmen)
  • Christopher Gäng (0%, 0 Stimmen)
  • Timo Ochs (0%, 0 Stimmen)
  • Nemanja Pejcinovic (0%, 0 Stimmen)

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34
Kommentare

streiflicht
27. September 2010 um 18:05  |  500

Ausser Raffael steckt kaum noch was in Hertha, was Favre geformt hat. Mit Ramos hatte er ja kaum Berührung. Aber sei`s drum. Er war wirklich gut.
Lasst uns nicht nach hinten schauen, denn nun haben wir einen neuen Trainer, der auch gut ist. Und anders. Vielleicht besser, vielleicht nicht. Babbel wird wie Favre auch Ecken und Kanten offenbahren. Aber das Wichtigste ist, er hat seine eigene Ideen.


Datcheffe
27. September 2010 um 18:26  |  501

Meine erste Bemerkung , nachdem bekannt wurde das Markus Babbel Trainer wird, war: Der einzige Nachteil ist, das Favre jetzt nie wieder Hertha trainieren wird! Ich stehe dazu, denn ich bin immer noch der Meinung, das sein System Fussball uns noch viel Freude beschert hätte, allerdings nur im Duett mit Gämperle.

Aber, ich gebe zu, mich damals geirrt zu haben, denn Markus Babbel ist genau der richtige Trainer für Hertha z.Z. , denn er wird Hertha mit seiner Einstellung und Arbeit ganz nach oben führen, damit meine ich nicht nur in die 1.Liga, sondern dann auch in das Obere Drittel und vielleicht sogar wieder in den internationalen Wettbewerb.

Länger werde ich Hertha wahrscheinlich nicht erleben, aber darauf freue ich mich noch mit großer Zuverzicht. Sollte es anders kommen, werde ich mich weiterfestlegenn.

Babbel und Hertha 10/11 , das paßt mindestens so gut wie Favre und Hertha 08/09!


hurdiegerdie
27. September 2010 um 18:28  |  502

Ich denke, um die Frage zu beantworten muss man sich outen: Ich bin Favre Fan!

Über seine Menschenführung kann ich wenig sagen, dazu hätte man wohl öfter im Training dabei sein müssen. Aber hat er nicht in der Pressekonferenz gesagt, er wäre zu viele Kompromisse eingegangen?

Als Favre Fan glaube ich, er wusste um die schwere Saison, und ist gegen besseres Wissen mit einer zu schwachen Mannschaft in die ersten Spiele gegangen. Ob das Geld da gewesen wäre, eine bessere Mannschaft zu bauen, wage ich zu bezweifeln. Warum musste Hertha in der Winterpause um die Stundung der Stadionmiete bitten, um Funkel noch etwas Spielraum zu geben? Vielleicht war es sein Kompromiss, sich auf den Sparkurs zu stark einzulassen.

Der Abstieg: ich habe nicht vergessen, dass gerade in den ersten Spielen eine Vielzahl an Stammspielern verletzt war, Ramos noch nicht da war etc. Ein bisschen längerer Atem, wer weiss….
Wären da vielleicht 1-2 Spiele (Mainz, Gladbach), wo Hertha die bessere Mannschaft war, gewonnen worden, wer weiss….

Ich werde auch nicht vergessen, dass es da auch Spieler gab, die nicht optimal spielen wollten (behaupte ich mal), weil ja doch immer was hängen bleibt.

Der eine oder andere (z.B. Bengtsson) wäre vielleicht mit ein bisschen mehr Vertrauen und in einer intakten Mannschaft auch besser herausgekommen, wer weiss…

Interessant ist auch, dass einige der Spieler die unter Favre gross geworden sind (Cicero, Kacar) jetzt bei anderen Trainern an ihre Grenzen kommen, Andere, die als Schweizer eine Schweizers schlecht gemacht wurden (von Bergen) jetzt weiterhin eine gute Rolle spielen.

Egal, heute ist das ein alter Hut und nicht mehr zu ändern. Ich wünsche dem neuen Trainer und der neuen Mannschaft, dass sie uns den Abstieg bald vergessen lassen.


27. September 2010 um 18:58  |  503

Ich stimme der Aussage von Uwe Bremer (s.o. direkt nach der Übersicht der Spieler, die im Sommer 2009 bei Hertha unter Vertrag standen) zu 100% zu. Genauso sehe ichs auch.
Gescheitert ist er dann sehr wahrscheinlich an den berühmt-berüchtigten drei prominenten Abgängen kurz vor Beginn der letzten Katastrophen-Saison, zu späten Ersatz-Verpflichtungen und einer drastischen Fehleinschätzung der damaligen Mannschaftspsychologie (die da mM nach lautete: „wir haben letzte Saison fast die Meisterschaft geschafft, uns passiert jetzt schon nichts“). Gepaart mit den von Uwe Bremer weiterhin genannten persönlichen Defiziten in puncto Menschenführung und Selbsteinschätzung könnte das der Grund gewesen sein. Ich kann letztere Punkte aber nicht so nachempfinden, weil dafür einfach nicht dicht genug dran am Geschehen.

Ich finde, es lohnt sich in jedem Falle, etwas von den Favre-Ideen mitzunehmen. Sein Systemfußball war ja erfolgreich. Wenn man das als eine Option im Portfolio halten könnte, um flexibel zu sein, wäre das sicherlich nicht schlecht. Es darf eben nicht nur dieser Fußball sein, weil dann eben vielleicht auch irgendwann zu berechenbar.

Ein wenig verabschiedet habe ich mich aber von „Visionen im Fußball“. Fand das attraktiv damals, aber wenn’s mal nicht läuft, werden Visionen zu schnell über Bord geworfen. Dann finde ich es ehrlicher zu sagen: Der Erfolg steht absolut im Vordergrund. Kann ich mit leben.

Aber ja: Favre hat „uns“ den Anschluss an modernen Fußball beschert. Das ist ein unbestrittener Verdienst von ihm. Jetzt soll Babbel beweisen, ob er das weiterführen kann.


wilson
27. September 2010 um 19:52  |  504

Wie viel Favre steckt noch in Hertha BSC?

Gerne hätte ich es gesehen, dass Favre in Ruhe hätte etwas bei Hertha BSC entwickeln können. Das war ihm nicht vergönnt. Nicht zuletzt allerdings auch deswegen, weil er selbst –aus welchen Gründen auch immer- gescheitert ist, MIT der Mannschaft ein Einheit zu bilden.

Um die Frage zu beantworten:
hoffentlich wenig, denn er hat es nicht vermocht, die Saison 09/09 zu dem Abschluss zu führen, der zum Greifen nah war. In der Folge hat er nicht verhindert, dass drei Leistungsträger den Verein verließen. Das i-Tüpfelchen war die Pressekonferenz, die nicht nur bei mir Kopfschütteln ausgelöst hat.

Daher nochmal: hoffentlich wenig.
Hertha ist mit Babbel zum Aufstieg verdammt. Favre musste nicht Meister werden, hat allerdings sogar noch die CL-Qualifikation liegen gelassen. Diesmal ist es die Pflicht – 08/09 war „nur“ Kür !


hurdiegerdie
27. September 2010 um 20:28  |  506

Ich weiss @Wilson, einige meine Ko-kommentatoren werden sagen, warum bringt er den alten Scheiss immer wieder. Sie haben recht.

Trotzdem verstehe ich es bis heute nicht. Hertha ist diese Supersaison mit einem Etat um Platz 10 gestartet, warum ist dann die EL ein Scheitern des Trainers?

Die erste NiederlagenSERIE gab es als Tabellenführer nach der Affaire Ebert; einige glauben das war ein Mitgrund. Wenn es so war, war es dann Favre, der keine Einheit bilden konnte, oder die Macke eines Spielers?

Das vorletzte Spiel gegen Schalke; ich erinnere mich an ein nicht-gegebenes Tor von Pante und einen Voronin, der sich als Einwechselspieler nicht an die Vorgaben hielt. Sind das des Trainers Fehler, weil letzterer keine Einheit bilden konnte?

Als Favre kam, lag Hertha bei 60 Mio offiziellen Schulden, die mit Vorverkauf von Rechten und Bankverpflichtungen (Hälfte der Transfergewinne) Hertha vor dem Bankrott retteten.

Ich glaube hier in der MoPo wurde das Pante Interview live und in Farbe gebracht, wo er einen 4 Jahresvertarg über 20 Mio wollte. Voronin verdiente 4 Mio pro Jahr und wollte nicht mehr auf Leihbasis kommen, trotz der Bemühungen Herthas. Und Simunic wollte nicht mehr ohne die beiden, obwohl der Trainer immer wieder zu betonen versucht hatte, wie wichtig ihm Simunic gewesen wäre. Und eine Vertragsverlängerung wäre auch nicht kostenfrei gewesen.

Wie hätte denn der Trainer ohne Geld diese drei halten können? Wo wären denn die 40 Millionen hergekommen?

Wie gesagt, ich verstehe es bis heute nicht, aber eigentlich interessiert mich die Zukunft mehr. Ich bin halt rückblickend einseitiger Favre Fan.


Bolle75
27. September 2010 um 20:29  |  507

Ich war auch ein riesiger Favre Fan muss aber zugeben das ich im nachhinein nicht sicher bin ob er nicht überschätzt wurde. Schwächen zeigen sich ja oft erst wenn es mal nicht so läuft.
Letztes Jahr kam einfach alles zusammen. Der Abgang von wichtigen Stammspielern, ein Kader der nicht zusammengepasst hat und zu dünn Besetzt war. Die Verletzungen zu Beginn der Saison und dazu ein Trainer der nicht wußte auf welche Art er durchgreifen sollte. Weiterhin gab es wie „Dardei“ sagte, keine Schweine in der Mannschaft. All das zusammen endete im Negativstrudel sportlich wie psychologisch der seinen Höhepunkt rund um den Trainerwechsel herum hatte. sportlich hätte Favre die Talfahrt bestimmt beenden können, aber psychologisch? Ob Favre so großartig ist wie er in Berlin gemacht wurde das muss er erst noch nachweisen. Ihm fehlte die Autorität die ein Magath oder Hitzfeld austrahlen. Denn als so ein Typ Trainer wie er ihn präsentiert hat braucht er Autorität. Favre wirkte nie so Unfehlbar wie einer der großen Trainer (Unfehlbar sind die natürlich auch nicht aber ich meine die Ausstrahlung, Wirkung auf andere). Ein Klopp wird auch so ernst genommen und ist eher der Motivator Typ ala Daum, Favre ist der Gentlemen gewesen dem vielleicht die Härte eines Magath fehlte.
Andererseits hätte Favre eine zweite Chance verdient und ich wünsche ihm alles gute, Autorität wächst ja auch erst mit Erfolgen und ich zähle Monsieur Favre zu denen die aus Fehlern lernen können.
Von Favre steckt nicht mehr viel in der aktuellen Hertha, das was da momentan abgeht ist Bertha. Und wie der das macht finde ich bisher ziemlich bemerkenswert.
… Hier fällt mir gerade noch ein Punkt ein:
Favre war nicht souverän mit den Medien. Babbel passt da viel besser in diese Berliner Medienlandschaft.


27. September 2010 um 20:33  |  508

Ist das schon wieder so lange her? Die Trennung von Favre tat wirklich weh und hat lange nachgewirkt. Denkbar schlechte Voraussetzungen für Funkel, der im Nachhinein noch weniger zu beneiden ist.
Die Spieler, die Favre erlebt haben, werden hoffentlich das eine oder andere aus seiner Taktik-Schule verinnerlicht haben. Und die, die seinen Abgang mit zu verantworten haben, werden jetzt wissen, was sie davon gehabt haben.


Datcheffe
28. September 2010 um 3:42  |  510

@ egmonte

Feiner zweiter Absatz, trifft den Nagel auf den Kopf!
Danke


Dan
28. September 2010 um 8:52  |  512

Erstmal ist ja wohl klar, warum dieses Bild es nie in die MoPo geschafft hat. Beim öffnen des Bildes dachte ich mein C64 – Emulator ist angesprungen. 🙂

Von Favre ist äußerlich irgenwie nichts übrig geblieben. Selbst das nervöse Augenzucken beim Wort polyvalent ist verschwunden. Beidfüssig und vielseitig ist wieder „in“.
Von Höhenkammer-Training hört man auch nichts mehr. Die Hütchen stellt auch nicht mehr der Cheftrainer auf, sondern der Co.

Ansonsten sind aus der Ära Favre nur die Spieler Janker, Kaka,Lusti,Raffa, Domo und Ramos übrig geblieben.

2 „Rumpelfussballer“ und vier Techniker, wovon einer (Lusti) auch das Spiel lesen kann und entsprechend intelligent aufbaut.

„Visionen im Fussball“ sind nur solange erfogreich wie sie sich in erfolgreiche Ergebnisse präsentieren. Heute Tuchel/Mainz – gestern Gross/Stuttgart – mal sehen wie lange der angeblich besserer Schweizer als Favre in Stuttgart überlebt.

Ich war ein Favre-Fan, aber seine Pressekonferenz hat doch einiges an Sympathie bei mir vernichtet.


def
28. September 2010 um 9:46  |  513

ein Jahr nach Favre…. was ist bei mir geblieben… große Enttäuschung.
Der Mann hat es damals tatsächlich fertig gebracht, mich träumen zu lassen. Mich mal nicht einfach mit einem Mittelfeldplatz zufrieden zu geben, sondern auf mehr zu hoffen. Zu hoffen, das Hertha durchstartet und zwar auch noch mit Talenten aus den eigenen Reihen. Total sympathisch.
Die Saison 2008/2009 unter seiner Führung war Zucker. Aber, er hatte ja auch ordentliches Spielermaterial… z.B. einen starken Voronin und einen bärenstarken Simunic.
Enttäuscht bin ich im Nachhinein darüber, dass sein sogenanntes besonderes Auge für Talente eigentlich nur heiße Luft ist. Seine Trefferquote hier bei Hertha, ist milde ausgedrückt, mau… sieht man wohl jetzt eindrucksvoll unter Babbel, was geht.
was damals nach dem Hoffenheimspiel und besonders nach der grandiosen PK übrig geblieben ist, ist die Freude darüber, dass diese Ära ein Ende gefunden hat… das ist klar


28. September 2010 um 10:59  |  514

Mir ist noch was eingefallen, was übrig geblieben sein könnte. Man korrigiere mich bitte, falls ich daneben liege:

Hertha als Gewinner der Fairplay-Wertung. 🙂

Hört sich erst mal putzig an, ist mir als Fan aber unter Favre zum ersten Mal so richtig bewusst als Strategie „verkauft“ geworden. Technisches, möglichst eröffnendes Spiel vor brutaler Grätsche. Ich fand das ja gut, weil in mehrerlei Hinsicht fürs eigene Spiel zielführend. Möglichst wenig gelbe und rote Karten und möglichst wenig bis gar keine Fouls in Strafraumnähe. Den Gegner durch geschickten Körpereinsatz in seinem Spiel behindern und durch eigene Athletik dominieren.

Eigentlich ziemlich banale Erkentnisse, meinen jetzt vermutlich einige. Aber wie gesagt, wenn man’s als bewusstes Spiel betreibt, bedarf es ja auch eines gewissen Aufwandes dazu, um das in die Mannschaft „reinzukriegen“.

So gerade mal geguckt: 6 gelbe Karten bisher, d.h. im Schnitt eine pro Spiel. Damit ist Hertha jedenfalls kein Spitzenreiter in der zweiten Liga.

Ob nun dieses Fairplay mit der geforderten Zweitligamentalität der Mannschaft einher gehen kann, weiß ich nicht. Aber ein stückweit vermag ich diesen Ansatz bisher auch in dieser Saison zu erkennen. Malgucken, wie sich das noch entwickelt.


westend
28. September 2010 um 11:14  |  515

Das Beispiel Favre zeigt die banale Tatsache, dass der Trainer einer Profimannschaft weniger Professor und mehr Pele Wollitz sein muss, um (mittelfristig) erfolgreich sein zu können.

Wie schon an anderer Stelle beschrieben: Ich leider immer noch unter der Posttraumatischen Belastungsstörung names Hertha 2009 / 2010. Komischerweise sehe in meinen Angstträumen keinen Favre, sondern nur Funkels Bartgesicht.

Favre, ach ja, da war ja was. Who cares?


ubremer
ubremer
28. September 2010 um 11:47  |  516

@westend,

Einspruch. Bei der Frage, was Favre erreicht hat und was Wollitz, sehe ich doch ein paar Vorteile beim Lucien-Schweizer Meister-und-Pokalsieger. Zu Wollitz teile ich die Einschätzung von Hertha-Manger Michael Preetz. Der sagte nach dem Freitagsspiel beim FC Energie, angesprochen auf Babbel: „Vom Reden ist noch niemand aufgestiegen. Das Beispiel war ja gerade mit Wollitz zu betrachten. Wichtig ist, dass auf dem Platz mit Taten gesprochen wird.“ Siehe Babbel.


westend
28. September 2010 um 11:58  |  517

Ja, völlig richtig. Nur: Mit dem Proxy (!) Wollitz meinte ich, dass Leidenschaft (hatte Favre, ok) und ein Mindestmaß an Durchsetzungsvermögen (sowie emotionaler Intelligenz!) essentiell sind für einen erfolgreichen Profitrainer. Aus der Ferne betrachtet mangelte es Favre gerade am Letzteren.


ubremer
ubremer
28. September 2010 um 12:25  |  518

@westend,
zum Stichwort Durchsetzungsvermögen bei Favre nur eine Anekdote, die wir natürlich nur vom Hörensagen kennen ;-).
19. April 2009, Hertha hat drei Spiele in Folge verloren und liegt zur Pause daheim gegen Werder Bremen 0:1 zurück. Hektik in der Kabine, ein Manager sagt: „Trainer, damit das klar ist: Pantelic bleibt auf dem Platz, der ist immer für ein Tor gut!“
Favre, nicht blöd, wechselt in der 58. Minuten jemanden anderen aus (Piszczek für Nicu). Und holt zwei Minuten später Pantelic runter (dafür kommt Domo). Es steht immer noch 0:1, also Außenverteidiger Stein raus, Stürmer Chermiti rein.
Endstand: 2:1 für Hertha, die Vorarbeit zum Siegtreffer von Raffael kommt von Chermiti.
Favre später: Hätten wir dieses vierte Spiel in Serie verloren, wären wir bis auf Platz zehn abgestürzt.
So höflich er im Auftreten ist, darf sich nicht täuschen lassen, wie eigensinnig und unnnachgiebig er bei seiner Arbeit ist. Favres Glaube an seine eigene Intuition gegen Werder hat Hertha den Sieg gebracht. Favres Eigensinn in den letzten beiden Saisonspielen (Schalke 0:0/KSC 0:4) hingegen hat Hertha den dritten Platz gekostet. Wo wäre das Problem gewesen, im letzten Spiel Kapitän Friedrich und Torjäger Voronin in die Startelf zu beordern?


hurdiegerdie
28. September 2010 um 12:35  |  519

Ergänzungen @ubremer

Favre war mehrfach Schweizer Meister und Pokalsieger, meist mit Mannschaften, die vom Etat nicht mithalten konnten, gleiches gilt für Aufstiege mit Echallens und Yverdon.
Hier das Datenblatt aus Wikipedia:

* 1994 : Aufstieg NLB (Échallens)
* 1999 : Aufstieg NLA (Yverdon)
* 1999 : Trainer des Jahres (Umfrage Blick, na ja wie Bild halt)
* 2001 : Schweizer Pokalsieger (Servette)
* 2001 : Trainer des Jahres (Umfrage Blick)
* 2005 : Schweizer Pokalsieger (FC Zurich)
* 2006 und 2007 : Schweizer Meister (FC Zürich)
* 2006 und 2007 : Trainer des Jahres (Schweiz)
* 2008/09 : Trainer der Saison (Deutschland)

Letzten Punkt hatte ich nicht im Kopf, wage ich auch zu bezweifeln.

Voronin hatte sich im Spiel gegen Schalke nicht an seine Rolle gehalten, weil er ja der König Berlins war und das Tor alleine machen wollte,
und sass dann feixend mit Friedrich beim 4:0 auf der Bank. Das Bild werde ich nie vergessen!

Friedrich war zwar nach eigenen Aussagen fit (das war er schon mal und verschuldete dann ein Gegentor), musste aber 3 Tage später einen Nationalmannschaftseinsatz wegen genau dieser Verletzung absagen, obwohl er gar nicht beim KSC gespielt hatte. Oder bringe ich da was durcheinander?


Dan
28. September 2010 um 13:19  |  520

@ubremer

Kniffliges Thema, oft diskutiert.

Wer sagt uns, dass nicht eben ein Favre erkannte, dass ein Friedrich überhaupt nicht fit ist?

Es ist doch offensichtlich gewesen, das Friedrich in den nachfolgen Länderspielen entweder garnicht (Wasser im behandelten Knie) oder wegen muskulären Problemen ausgewechselt wurde, nicht fit für Länderfreundschaftssoiele war. Nur weil ein Friedrich sagte, ich bin fit (sagte er das nicht auch vor dem Spiel in dem er sich dann verletzte[wegen falscher Belastung] und xWochen nicht zur Verfügung stand?) muss das noch lange nicht stimmen. Und das Spiel gegen Gelsdenkirchen, ich bezweifle das Friedrich gerade den entscheidenen Vorstoß initiert hätte, der einen Sieg ermöglicht hätte. Ein Pfiff weniger und das korrekt erzielte Tor von Pante hätte gereicht.

KSC-Spiel: hätte das Team seine drei 100% Chancen in den ersten 20 Min. genutzt, wäre auch dieses Spiel nicht in die Hose gegangen. Doch Voronin nach seiner eigenmächtigen Interpretation seiner Rolle im Gelsenkirchen-Spiel auch noch mit einer Startelf- Aufstellung zu belohnen, na ich weiß nicht.

Ich fand es schon ehrlicher, als Heinz Striek damals auf der Mitgliederversammlung nachfragte, warum diese Mannschaft eigentlich gefeiert wird, die mit ihren Befindlichkeiten die Meisterschaft und CL versaut hat.


ubremer
ubremer
28. September 2010 um 13:38  |  521

@Dan,

stimmt, kniffliges Thema. Und wieder einmal ein Beispiel für ein Dilemma aller Trainer: Wir (Medien, Fans, Interessierte) beurteilen nach einem Spiel: Was ist aufgegangen? Und was nicht? Ein Trainer muss sich immer vor dem Anpfiff festlegen. Und hat nur noch die Chance, während der Partie ein wenig einzugreifen, weiß zu diesem Zeitpunkt aber eben nicht, wie es am Ende ausgehen wird. Fußballtaktisch hatte Favre 101 Gründe, warum Friedrich und Voronin draußen bleiben sollten. Sein Problem nach dem 0:4: Favres Begründung: Is doch super. Wir mit unserem kleinen Etat sind vor dem HSV, vor Dortmund, vor Leverkusen, vor Schalke, vor Bremen eingelaufen.
Richtig. Nur wollte das niemand hören, nachdem Simunic drei Wochen vorher mit den Fans und der Meisterschale in der Ostkurve gefeiert hatte.
Was bleibt, ist die Schublade: Wie Favre erst die Meisterschaft und dann die Champions League vergeigt hat.
WEr schaut noch genau hin? Hertha wäre, selbst wenn die letzten beiden Spiele gewonnen worden wären, NICHT Meister geworden. Und Hertha hat eben wegen der Stärken von Trainer und Team sich diese finale Saison-Position überhaupt erst erarbeitet.
Hätte Favre sich beim KSC selbst schützen wollen, hätte er alle großen Namen eingesetzt. Aber in solchen Kategorien (Wie stehe ich öffentlich da/was wirkt wie?) denkt er nicht. Das ehrt Favre, weil es selten in dieser eitlen Branche ist. Gleichzeitig war es wenig smart von ihm.
Der Hauptvorwurf ist, dass er die Brisanz des Nichteinsatzes von Friedrich auch im Sommer nicht verstanden hat. Entgegen seinen Behauptungen („Arne und ich haben geredet, es ist alles o.k.“) war das Vertrauensverhältnis zum damaligen Kapitän dahin. Da hat Friedrich seine Aktien dran. Aber auch der Trainer.


Dan
28. September 2010 um 14:39  |  522

@ubremer
Da rennen Sie bei mir offene Türen ein.

Ich bin kein Fan von Schuldzuweisungen an Trainer, Verantworlichen oder Spielern nach einem Spiel, was er hätte besser machen können. Oder auch was man alles hätte tun sollen um nicht abzusteigen, als man abgestiegen war.

Entscheidungen werden getroffen, bevor das Ergebnis feststeht. Hier kann man als Fan nur auf die Qualität der Verantworlichen hoffen, das die richtigen Schlüsse aus ihrer täglichen Arbeit in ihre Entscheidungen eingeflossen sind.

Alles andere ist eben was die „Schönste Nebensache der Welt“ (Sport) ausmacht, über das was wäre wenn zu „streiten“.

Sich dann nicht selber zu ernst nehmen und andere Meinungen gelten lassen und schon steht einem eine Welt offen die den eigenen geistigen Horizont und Sichtweisen erweitert.

Wer will schon eine perfekte Welt im Sport, wo wäre da denn der Reiz?


ubremer
ubremer
28. September 2010 um 15:17  |  523

@Dan,

wie geht diese Icon „Daumen hoch“, das Zustimmung zum vorigen Kommentar signalisiert?


Dan
28. September 2010 um 16:09  |  524

d(^_^)b


hurdiegerdie
28. September 2010 um 16:14  |  525

[Edit: Dieser Kommentar wurde auf Wunsch von @hurdiegerdie gelöscht]


spreemaradona
28. September 2010 um 16:29  |  526

Ich finde es unfair dass Marc Stein inzwischen vier mal für sich selbst voten konnte…


Herthabubi
28. September 2010 um 16:36  |  527

Für mich war Favre der beste Trainer, der letzten Jahre. Ein Mann, der ein Konzept hat, und diese Ideen wirklich umsetzen wollte.
Er hat uns zu dem modernen Fußball geführt und ich werde ihm ewig dankbar sein für sein zweites Jahr bei uns. Das war einfach nur sensationell. Es hat einfach Spaß gemacht.
Es kam die große Krise, leider. Jedoch können wir es nicht mehr rückgängig machen. In dieser Zeit sind seine Schächen deutlich geworden. Vielleicht lag das aber auch an den neuen Strukturen im Verein. Ein Hoeneß hätte in diesem Moment viel auf sich ziehen könne und Favre arbeiten lassen.
In Zürich war Favre lange auf dem letzten Platz und irgendwann ist die Mannschaft durchgestartet. Aber da scheinen die Chraktere gestimmt zu haben, was hier nicht der Fall war, wenn man Gämperle vertraut.

Favre hat in meinen Augen Fähigkeiten, von denen der Verein heute noch profitieren könnte. Ich hoffe, dass vielleicht irgendwann jemand auf diese Idee kommt. In meinen Augen hat Favre ein sehr gutes analytisches Auge. Ich finde er könnte in einem Verein die Rolle eines Siegentalers einnehmen, als Scout. Er analysiert die Gegner und bereitet solche Analysen für die Mannschaft vor. Gleichzeitig kann auch auch Spieler sichten.
Damit könnte er dem Trainer zu arbeiten und eine Art Bindeglied sein.

Auf jeden Fall war er ein sehr sympathischer Kerl. Den ich gerne irgendwann wieder bei uns sehen würde. Oder auch bei einem Verein in der Liga, wo er etwas aufbauen kann.


Dan
28. September 2010 um 16:46  |  528

Naja lieber hurdiegerdie, ich habe Dich an anderer Stelle mal über die Doppeldeutigkeit Deiner emoticon aufgeklärt. 😈


Dan
28. September 2010 um 17:03  |  529

@Herthabubi

Ich hoffe doch sehr, dass man ihn nochmal als Trainer beobachten kann. ^


Mineiro
28. September 2010 um 17:04  |  530

Ich persönlich habe die Zeit, in der Lucien Favre für Hertha BSC gearbeitet hat sehr genossen und war immer von der hohen Qualität seiner Arbeit überzeugt. Als er vor einem Jahr nach dem Hoffenheimspiel entlassen wurde wußte ich, dass die Probleme für Hertha damit erst richtig losgehen würden. Die Hintergründe, die nun hier im Blog und den Kommentaren von Herrn Bremer preisgegeben werden finde ich sehr interessant und ich sehe ein, dass auch ein Herr Favre seinen Anteil am Scheitern des gemeinsamen Projektes hatte.

Sein Satz auf der Abschieds-PK ist mir in Erinnerung geblieben: „Der Verein hat die Trennung von Dieter Hoeness nicht verkraftet.“

Dieser Satz – wohl einer der Auslöser für die fristlose Kündigung, weil die Vereinsführung das so nicht stehenlassen konnte und wollte – offenbart für mich im Kern dennoch eine gehörige Portion Wahrheit, wenn hier deutlich wird, dass die Mannschaft in ihre Einzelteile zerfiel, das Vertrauensverhältnis des Trainers mit wichtigen Spielern dahin war, der Co-Trainer das Verhalten der Mannschaft massiv mißbilligte und dazu noch die Kaderzusammenstellung mißlungen ist.

Mit Favres „der Verein“ dürfen sich allerdings alle Beteiligten auch angesprochen fühlen.

– die Geschäftsführung und die Gremien
– die leitenden und einfachen Mitarbeiter der Geschäftsstelle
– die Mannschaft

und

– das Trainerteam selbst

Im Sommer 2009 tobten bei Hertha offenbar an allen Fronten interne Auseinandersetzungen. Als Dieter Hoeneß tatsächlich ausgeschieden war, gab es in den unterschiedlichsten Bereichen (auch in der Mannschaft) gleichwohl Personen, die damit offenbar nicht einverstanden waren und nun nicht mehr bereit waren ein gemeinsames Ziel zu verfolgen.

Ohne im Einzelnen zu wissen, wir sehr Favre daran wirklich teilgenommen hat ist es für mich offensichtlich, dass auch diese Rahmenbedingungen zu seinem Scheitern führten und sei es darum, dass infolge des Übergangs der sportlichen Geschäftsführung nicht rechtzeitig gegen die Cliquenbildung in der Mannschaft vorgegangen worden ist. Besser hätte man einige Spieler zu Saisonbeginn suspendieren sollen, als es so laufen zu lassen und nach 7 Spielen den Trainer wechseln zu müssen.


ubremer
ubremer
28. September 2010 um 19:32  |  532

@mineiro,

völlig d’accord, dass die sportliche Krise am Anfang der vergangenen Saison für Favre und Hertha zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt kam. Trotz des vierten Platzes war der Verein eine riesige Baustelle: Im Frühjahr war die Lage instabil wegen der ungeklärten Manager-Frage. Die hing mit den finanziellen Problemen zusammen und der Nicht-einigkeit, wie der Übergang von Hoeneß auf Preetz erfolgen sollte. Als die Manager-Frage im Sommer entschieden war, war Hertha instabil, weil die immensen wirtschaftlichen Probleme geblieben sind (bis heute).
Präsident Gegenbauer hat auf der Infoveranstaltung im Mai (vor der MV) eingeräumt: „Ich habe unterschätzt, welche Auswirkugen die Personalie Hoeneß auf der Geschäftsstelle hatte.“ In der Mannschaft war das ebenso (weiß nicht, warum mir gerade der Name des ehemaligen Kapitäns durch den Kopf geht).
Dann hat Hertha damals Favre zum ersten Mal in einer Krisensituation erlebt. Nachdem, was zu hören war, hat es ihm an Energie und Kraft gefehlt, sich dagegen zu stemmen. Hier sei nur das Stichwort „Affäre Teeküche“ in Hoffenheim erwähnt („Herr Favre, Sie drücken jetzt das Kreuz durch und gehen da raus vor die Kameras“. /“Ich kann nicht mehr.“) Schade.


hurdiegerdie
28. September 2010 um 19:52  |  533

Die kannte ich noch nicht, die Affäre Teeküche.

Danke


Mineiro
28. September 2010 um 21:23  |  534

Zur Affäre Teeküche hier noch ein Pressebericht vom letzten Jahr:

http://www.hertha-inside.de/forum/viewtopic.php?f=36&p=581729


hurdiegerdie
28. September 2010 um 23:22  |  539

Danke Mineiro,

ich wusste zwar, dass Preetz mal sagte, Favre sei nach eigenen Aussagen selber nicht mehr fähig gewesen, Hertha weiter zu führen, aber so wusste ich das noch nicht.


A.Nonymus
30. September 2010 um 13:33  |  559

Wie hieß der Schweizer nochmal ?

Ganz schnell vergessen diesen Mann


HerrThaner
9. August 2012 um 13:03  |  102283

34! 😉

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