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(sto) – Hertha BSC empfängt den Hamburger SV, und Fabian Lustenberger freut sich auf 90 Minuten im defensiven Mittelfeld – mal ehrlich, klingt das nicht irgendwie … romantisch?

Bevor ich verrate, dass es sich dabei am Samstag ab 14 Uhr im Amateurstadion nur um das Treffen der zweiten Mannschaften in der Regionalliga Nord handelt (mist, jetzt habe ich mich verplappert!), darf ich euch erst mal ein großes Kompliment aussprechen: Da war ich nun von Montag an bis heute auf Dienstreise im Ausland, aber wann immer ich unser aller Lieblingsseite im Internet besucht habe (diese hier, natürlich!), dann wurde ich von immer neuen Hammerzahlen bei Kommentaren und Umfrage-Ergebnissen überrascht. Oder – bange Frage – lag euer reges Mitteilungsbedürfnis etwa gerade an meiner Abwesenheit? 😉

Doch nach diesem kleinen Schlenker zurück zum Ernst des Fußballerlebens. Wenn Herthas Profis Montagabend gegen Aachen antreten, ist besagter Lustenberger wohl noch kein Kandidat für den 18er-Kader. „Wir müssen nicht schnell, schnell machen, sondern wollen ihn langsam aufbauen“, sagt Markus Babbel über den in der Vergangenheit schon so viele Male auf tragische und noch dazu erschreckend ähnliche Weise verletzten Schweizer, der in Topform so manchem Bundesligisten eine Verstärkung sein kann. „Er hat zweimal bei den Amateuren als Innenverteidiger gespielt. Jetzt braucht er mal 90 Minuten auf seiner Position im defensiven Mittelfeld.“

Nach der Länderspielpause, in der er mit der Schweiz die Qualifikation für die U21-EM 2011 in Dänemark perfekt machen will, hat Lustenberger aber wieder den Profikader zum Ziel. Das eint ihn mit einem weiteren Rekonvaleszenten, der gegen HSV II wohl zum ersten Mal überhaupt in einem Pflichtspiel das blau-weiße Trikot tragen wird: Daniel Beichler. Auch der junge Österreicher, immerhin schon A-Nationalspieler seines Landes, drängt nach Leisten-OP und mehrwöchiger Reha ins Aufgebot. Und zuletzt ließ Kreuzbandriss-Patient Patrick Ebert via „Bild“ und „BZ“ ausrichten, dass er zum Start der Rückrunde wieder voll angreifen will: „Im Trainingslager“, das unmittelbar nach Neujahr beginnen wird, „will ich wieder bei 100 Prozent sein.“

Frage an Euch: Wo die Qualität aller drei Spieler unbestritten ist – hilft oder schadet sie Markus Babbel? Denn wo der Trainer systembedingt bis jetzt noch ein paar brisante Personalfragen umdribbeln konnte (z.B. Raffa vs. Domo), erhöhen Beichler, Ebert und Lustenberger den Kampf um die Plätze nach und nach immer mehr. „Keiner kann sich ausruhen“, sagt Babbel zwar, doch droht zunehmend auch Unzufriedenheit bei nicht oder wenig berücksichtigten Kräften – oder?

Entsprechend ganz einfach oder auch furchtbar schwer ist die Umfrage zu beantworten: Ist Lustenberger aufgrund seines zeitlichen Vorsprunges klar im Vorteil? Wiegt Beichlers Klasse und Vielseitigkeit in der Offensive schwerer? Oder gewinnt am Ende der scheinbare Außenseiter, Spätstarter und Trainer-Liebling Ebert? Ihr habt die Qual der Wahl 🙂

Welcher Rekonvaleszent steht zuerst in der Startelf?

  • Fabian Lustenberger (69%, 156 Stimmen)
  • Daniel Beichler (24%, 54 Stimmen)
  • Patrick Ebert (7%, 15 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 225

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23
Kommentare

1. Oktober 2010 um 17:57  |  581

Gudn‘!

Zuerst muss man erwähnen, dass alle 3 Spieler das Zeug zum Stammspieler zu haben scheinen. Bei Ebert und Lustenberger bin ich mir ganz sicher und bei nden Vorschusslorbeeren, die Beichler schon geerntet hat, dürfte es wohl auch bei ihm der Fall sein.

Trotzdem haben natürlich alle 3 im Moment das „Problem“ (ich weiss, dabei von einem Problem zu reden ist nicht ganz korrekt), dass es in der Mannschaft, so wie sie jetzt zusammengestellt ist, einfach stimmt.

Letztendlich wird es auch eine Systemfrage sein. Trotz seiner zweifelsfrei guten Leistungen wird es Fanol Perdedaj schwer haben, sich als zweite 6 gegen einen 100% fitten Lustenberger durchzusetzen. Links offensiv hat sich Ramos (wie erwartet) absolut festgespielt und auch auf der rechten Seite zeigen die zu Saisonbeginn als „Alternativen“ galtenden Rukavytsya und Schulz mehr als ansprechende Leistungen.

Fazit: Ich denke, dass sich auf Dauer das 4-2-3-1 System durchsetzen wird und Lustenberger den Part neben Niemeyer spielen wird. Auf der rechten offensiven Seite wird sich, bei optimalem Heilungsverlauf, Ebert seinen Stammplatz erkämpfen. Inwieweit sich Beichler durchsetzen wird, kann ich nicht beurteilen, da ich ihn bisher nur einmal habe spielen sehen.


Halblinks
1. Oktober 2010 um 18:05  |  582

Ich habe für Lustenberger gestimmt. Er hat als einer der Wenigen auch in schwachen Phasen der Abstiegssaison immer noch braichbare Leistungen (im Vergleich zu seinen Nebenleuten) abgeliefert. Ihn würde ich gerne zusammen mit Niemeyer als Doppel-6 sehen.
Zudem würde ich mich auch nicht wundern, wenn aufgrund der ganzen Alternativen und Varianten die Rückrundenmannschaft ein komplett anderes Bild haben wird, als die Truppe, die aktuell einen guten Start hinlegt.

„Wegfallkandidaten“ sind derzeit Domo und Ruka in meinen Augen. Auch könnte ich mir vorstellen, dass demnächst mal Alternativen in der Innenverteidigung getestet werden.
Abwarten


Bolle75
1. Oktober 2010 um 19:51  |  583

Da Lusti ja schon wieder nah am Kader dran ist (liest man halt so hier und da) wird er wohl auch der erste sein der mal von Beginn an ran darf.

Ansonsten hoffe ich das es nicht zu Unzufriedenheit kommt wenn der eine oder andere mal mehr mal weniger spielen darf. Als bekennender Ebert Fan hoffe ich doch das er sich durchsetzten kann und endlich zu dem wird der er schon immer angedeutet hat zu sein. Ein Klasse Spieler der auch richtig verbissen kämpfen kann. Beichler kenne ich nicht aber der wird doch hoffentlich ebenfalls eine Verstärkung sein. Lusti in Topform wird vermutlich nur bei einem 4-2-3-1 neben Niemayer zum Zug kommen. Ob Lusti besser als Niemayer ist kann man aufgrund der 2. Liga nicht so richtig beantworten, wäre es die 1.Liga wäre Niemayer klar vorne für mich. Kurzfristig wird die Rückkehr der drei zu einem Vorteil für Babbel und Hertha. Langfristig hoffe ich das es bei einem Luxusproblem bleibt und nicht zu einem Problem wird.

Allen hier ein schönes, leider Herthafreies, Wochenende … zweite Liga ist echt blöd und dann schon wieder Länderspielpause …


1. Oktober 2010 um 20:06  |  584

Qual der Wahl. Fluch oder Segen? Ich bin mir da selbst nicht sicher. Erfordert viel Fingerspitzengefühl, da die Balance zu halten. Spätestens, wenn Spieler es nicht in den 18er-Spieltagskader schaffen, geht das Grübeln bei den Spielern los. Normal ist Auswahl ja gut. Wenn alle beteiligten diesen Ansatz akzeptieren,muss auch jeder damit klarkommen. Aber denke, speziell Spieler wie Ruka, Ronny, Niemeyer sind nicht für die Bank gekommen. Aber Beichler, Ebert, Lustenberger werden irgendwann Druck machen. Ein Lasogga kann vielleicht noch nicht soviel fordern.

Vielleicht sehe ich es zu kritisch? Hab‘ halt Schiss, dass die große Auswahl am Ende auch zu zuviel Unzufriedenheit in der „zweiten Reihe“ führt.

Gut, vielleicht regelt sich das von selbst, wenn die Verletzungsquote mit der Zeit steigt. Das muss man ja immer aufm Plan haben.

Und was ist mit Pal Dardai? Ich kenne jemanden, der voller Stolz sein „300-Dardai-Spiele-für-Hertha“-T-Shirt trägt… da mache ich mir gerade echt Sorgen. 🙁


streiflicht
1. Oktober 2010 um 20:40  |  585

Sie werden ein gefühltes 4-4-4-4 spielen. Sch…egal sind die Namen. Was für ein Luxus!

Spaß beiseite: ich habe schon immer an Lustenberger geglaubt. Darf gar nicht daran denken, wie er anfangs nieder gemacht wurde. „Unlusti“, „Luschi“, „Lutschi“. Er hat seine Kritiker nun verstummen lassen – gut so!

Und all die Anderen, die ebenso das Zeug für die Anfangself haben? Weeß ick och nich! Die Balance macht`s.

We trust in Bäbble. Jo. Nochmal Luxus.


tabson
1. Oktober 2010 um 21:15  |  586

Ob die bald zu erwartende Qualität dem Trainer hilft oder schadet?
15 Monate mussten wir auf so eine Frage warten! Die Antwort ist mir ehrlich gesagt: schnurrtz-piep-egal.
Unter Funkel gab es schlichweg keine Alternativen im Kader, weil er sie nicht zuließ. Er hat ja nicht mal (oh, Graus) Spieler aus- bzw. eingewechselt.
Unter Favre war der Kader nicht tief genug (oh, Graus, Caesar).
Unter Babbel nun gab es Eingangs der Saison Skepsis, aufgrund vieler Verletzungsausfälle. Babbel wagt die (jugendliche) Flucht nach vorn, gewinnt Spiele und gewinnt ein vielleicht bald eintreffendes, überfälliges Luxusproblem. Oh Graus, ist das schön.


hurdiegerdie
1. Oktober 2010 um 23:15  |  587

Boah – grauslige Frage. Nett gemeint 😉

Ich weiss es nicht! Ebert wird wohl rein von der Verletzung her am längsten brauchen. Beichler hat viele Vorschusslorbeeren erhalten, aber beurteilen kann ich ihn noch nicht. Lustis klassische Position ist die 6 und da kann ich mir Niemeyer zur Zeit nicht wegdenken.

Doppel-6 in der 2. Liga ist nicht mein Ding. Ich tendiere zum 4-4-2 mit Raute. (Spitze Ramos und Friend)

Boah schwierig.

Ich denke Ebert wird zur Alternative von Ruka und Schulz werden; Für Beichler wäre dann Platz auf links (im Kampf mit Ronny und Kobi) . Lusti passt zur Zeit nicht, es sei denn er könnte wirklich auf IV oder LV umschulen.

Wie gesagt boah, echt schwierig.


dreiergott
2. Oktober 2010 um 5:57  |  588

Meiner Meinung nach gehört Fabian Lustenberger, wenn er wieder topfit ist, auf jeden Fall in die Startelf. Gerade in der letzten so furchtbaren Saison war er doch einer der ganz wenigen, der sich bis zum Ende gegen den Abstieg gewehrt hat. Und ich kann mich auch noch erinnern, wie erleichtert viele Hertha-Fans im Sommer waren, als Lustenberger seinen Vertrag verlängert hatte, obwohl er mit Sicherheit auch andere und bessere Angebote u.a. aus der Bundesliga hatte.

Um Lustenberger in die Mannschaft zu intergrieren, würde ich Domovchiyski rausnehmen und wieder auf das 4-2-3-1, das auch zu Saisonbeginn gespielt wurde setzen. Einige sagen, dass 2 Sechser zu defensiv in der 2. Liga wären, doch das sehe ich auf Lustenberger und Niemeyer bezogen ein wenig anders.
Beide sind mit Sicherheit sehr spielstarke Spieler für ihre Position, weshalb sich die beiden immer abwechselnd in die Offensive miteinbringen könnten und für Torgefahr sorgen könnten. Und der andere würde dann jeweils dahinter absichern.

Außerdem würde man damit, glaube ich, auch Raffael einen Gefallen tun, der dann im offensiven Bereich hinter Friend ein bisschen mehr Freiraum ohne Domovchiyski hätte. Trotzdem hätte er aber dann auch im Hinterkopf, dass immer noch einer von den beiden Sechsern nachrücken würde.
Deswegen würde ein 4-2-3-1 gar nicht mal zwangsweise mehr Defensive als ein 4-1-4-1 bedeuten, da Niemeyer und Lustenberger beide defensive und offensive Qualitäten haben.

Da Beichler und Ebert ja eigentlich die gleiche Position spielen (rechtes Mittelfeld), dort derzeit aber Rukavytsya oder Schulz spielen, haben wir auf dieser Position ein echtes Luxusproblem. Da tue ich mich echt schwer, wen ich da vorne sehe.
Bei Ebert muss man auf jeden Fall erstmal abwarten. Selbst wenn er sich im Januar wieder bei 100% sieht, dauert es normalerweise für einen Spieler genauso lange wieder zur alten Form zu kommen, so lange wie auch die Verletzungspause gedauert hat. Also abwarten, aber in Topform wäre er mit Sicherheit eine Bereicherung für Hertha.
Beichler scheint ja wirklich sehr talentiert zu sein, das Problem ist halt, dass derzeit keine Position für ihn frei ist.
Rukavytsya und Schulz sehe ich eigentlich auf dem gleichen Level, langfristig wird Babbel aber eher auf Schulz setzen.


Datcheffe
2. Oktober 2010 um 7:31  |  589

Moin, Moin!

Also, eigentlich gehört meiner Meinung nach, Lustenberger neben Niemeyer, wenn wir mit zwei Sechern spielen, auf das Feld, allein weil Lustenberger nicht nur einen sehr guten Ball spielt, sondern weil er schon jede Menge Erstligaerfahrung hat und dort auch schon seinen Job mit Bravour erledigt hat. Zusammen mit Niemeyer wird unsere noch sehr unsichere Abwehr bestens unterstützt!
Wenn er nebenbei auch einen guten IV abgibt, was ich nicht beurteilen kann, haben wir da natürlich in ihm einen sehr guten Backup, falls Roman oder Andre sich nicht endlich steigern oder verletzen. Gerade Andre bereitet mir immer noch Bauchschmerzen.

Was Ebert und Daniel angeht, müssen wir erstmal sehen, wie Daniel sich als *Neuer* bei den Profis zeigt und Ebert wird auch noch jede Menge Zeit, um die notwendige Spielpraxis wieder zu bekommen, brauchen, auch wenn er wieder fit ist. Er muß sich natürlich bei den Amas für die Profis neu empfehlen. Dann werden wir weitersehen.

Ansonsten gefällt mir, bis auf die Abwehr, die jetzige Mannschaft auch mit Nico Schulz als RA sehr gut!

Schönen Samstag!


LLcoolandi
2. Oktober 2010 um 10:05  |  590

Ich hoffe das Lusti bald wieder dabei ist, mit Niemeyer ist er zwar offiziell ’ne Doppel-6, aber ich glaube das er sehr gut nach „vorne“ spielen kann, mit Niemeyer gemeinsam also eher einen verkappten 10er neben Raffa spielen könnte.
Genau das kann den defensiv sehr gute Perdedaj leider (noch) nicht.
Auch ist es eine Überlegung, ihn schon wie in der U23 ihn als IV spielen zu lassen, um noch mehr „Druck“ (endlich auch mal spielerisch) von hinten zu machen. Davon sind unsere momentanen IV leider Welten entfernt. Aber das ist ein anderes Thema 😉


dstolpe
2. Oktober 2010 um 11:44  |  591

@dreiergott
Zur Annahme, Lusti hätte nach dem Abstieg sicher auch andere, bessere Angebote aus der Bundesliga gehabt, sagte er hier (was seinen Wert für Hertha ausdrücklich nicht schmälern soll): http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1368569/Was-zwei-Herthaner-ueber-die-neue-Heimat-denken.html

Morgenpost Online: Dachten Sie daran, Hertha nach dem Abstieg zu verlassen?
Lustenberger: Ich bin so ehrlich zu sagen, dass es nicht wirklich etwas Konkretes gab, worüber ich alternativ hätte nachdenken können. Außerdem hat Hertha sehr früh mit mir gesprochen, und positive Signale schätzt man als Spieler doch sehr.


dreiergott
2. Oktober 2010 um 14:49  |  592

@dstolpe

Danke für die Info. So wie ich das Ende der letzten Saison mitverfolgt habe, war ich mir eigentlich ziemlich sicher gewesen, dass einige Bundesligisten oder auch Vereine aus dem Ausland ihm ein Angebot gemacht haben.
Aber das war ja dann umso besser für Hertha 🙂


ft
2. Oktober 2010 um 18:14  |  596

Es gibt Gerüchte das die Boateng Brüder viel Geld hinlegen wollen um wieder bei Hertha spielen zu dürfen.
Was wenn das war ist ?


ubremer
ubremer
2. Oktober 2010 um 18:31  |  598

@ft,

hast Du da etwas Näheres gehört? Ich meine, wie soll man sich das vorstellen: ManCity hat gerade 12,5 Millionen Euro Ablöse für Jerome Boateng hingelegt. Geschätzt wird Jerome dort 2,5 bis 3 Mio Euro im Jahr verdienen. Der AC Mailand hat gerade einen verwinkelten Deal mit dem FC Portsmouth und dem FC Genua abgeschlossen, um Kevin Boateng zu verpflichten. Da streiten sich Portsmouth und Genau noch über das Geld. Kevin dürfte bei Milan in ähnlicher Größenordnung verdienen wie sein Bruder in Manchester.
Hier ein aktueller Link, wie Kevin im Channel des AC Mailand sich und die Welt sieht: http://www.ghanasoccernet.com/2010/10/kevin-boateng-reveals-tottenham-isolation/

Womit will Hertha die Boateng-Brüder überzeugen, in ihre Heimatsstadt zurückzukehren? Die Berliner Luft wird da nicht reichen 😉


2. Oktober 2010 um 20:54  |  600

@ ub: danke für den Link! Die User-Kommentare sind ja herrlich, da geht einem das Herz auf. In Ghana scheint unser Prince jedenfalls der King zu sein.


ft
2. Oktober 2010 um 22:52  |  604

Ach Quark. Ich hab gar nichts gehört.

Das war ein Scherz. 🙂


3. Oktober 2010 um 10:54  |  607

@ft: Lass mal die Scherze, bitte! (sonst reden ub/ds hier nicht mehr mit uns…) 😉

Und um noch was zum Thema beizusteuern: War gestern bei den Hertha-Amateuren (gegen HSV II).

Lustenberger in der IV und 90 Minuten durchgespielt. Was ich da von ihm gesehen habe, hat mich überzeugt. In vielerlei Hinsicht deutlich weiter als alle Jungs, die sich dort aufm Platz um ihn herum tummelten. Denke, den könnte Babbel sofort bringen und das würde der Mannschaft weiter Stabilität geben.

Beichler: Der braucht noch einige Zeit! Hing zwar spielbedingt etwas in der Luft, hat aber mM nach selbst auch nicht viel auf die Reihe bekommen. Sehe ich in der Verfassung aktuell noch nicht als Alternative.

Radjabali-Fardi: Der Junge zeigt nachwievor gute Ansätze. Hoffe, dass er noch den Sprung schafft.


catro69
3. Oktober 2010 um 11:52  |  611

Ich denke, dass Lustenberger als erster Rekonvaleszent in die Stammelf stößt, als IV für Hubnik, dessen Problemchen mit dem operierten Knie immer wieder zu sehen sind. Spätestens bei „normalem“ Spielbetrieb kommt eine Auszeit. Ich hoffe ich täusche mich.
Ansonsten würde ich bei der Vielzahl junger, zweitligatauglicher Spieler gleich ein weiteres Ziel ins Auge fassen: Aufstieg der U23 in die Regionalliga! Schon allein um die Leipziger zu ärgern. Erscheint im Moment deutlich schwieriger als der Bundesligaaufstieg, aber warum nicht? Zumindest der Versuch könnte die „Unzufriedenheit“ in Grenzen halten.


catro69
3. Oktober 2010 um 11:54  |  612

Aufstieg in die 3.Liga natürlich!


ubremer
ubremer
3. Oktober 2010 um 12:13  |  613

@catro69,
habe diese Frage, ob die Amateure den Aufstieg in die Dritte Liga angehen, jüngst Michael Preetz gestellt. Der Manager sagte: „Wir wollen in dieser Saison nicht wie im Vorjahr bis zum Ende im Abstiegskampf stehen. Aber realistisch werden der Chemnitzer FC und RB Leipzig den Aufstieg unter sich ausmachen.“


dstolpe
3. Oktober 2010 um 12:14  |  614

@08-15

Interessant. Wäre gestern gern hin, ging nicht. Beichler: „Hing in der Luft“ meint, dass bei Hertha nach vorn generell nicht viel zusammenlief? Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es eben Beichlers erstes Spiel nach langen Wochen war.

Bei Lustenberger staune ich, dass er wieder IV gespielt hat; da war der Plan an sich ein anderer… Wäre sicher interessant, ihn auch im Ernstfall einmal auf dieser Position zu sehen – wobei er das bei den Profis nie trainiert und nie gespielt hat, insofern ist das wohl wirklich nur Zukunftsmusik und auch nicht die erste Strategie, die Babbel und Hertha mit ihm verfolgen.

Zu SRF: Gute Ansätze sind in seinem Alter (ich weiß, wir reden über einen 20-Jährigen…) irgendwann einfach nicht mehr genug – schon gar nicht in der Regionalliga. Zum Vergleich: Ein Fritz-Walter-Goldmedaillengewinner wie Mario Götze trumpft da ganz anders auf. Meint: RF muss kein Götze sein…aber doch irgendwann sein Potenzial auch ganz oben abrufen.

@catro69
Ein Aufstieg der Zweiten ist totale Utopie und auch nicht das Ziel des Vereins. Chemnitz und insbesondere RB investieren da ganz andere Summen… For the time being ist Hertha mit der RL recht zufrieden, das Ziel für diese Saison lautet: Anders als 09/10 nicht wieder hinten reingeraten, da sind sie aktuell auf einem mehr als guten Weg. Aber alle Aufstiegsträume sind Unsinn.


LLcoolandi
3. Oktober 2010 um 12:41  |  615

@dstolpe:
Was soll das mit dem Link zur MoPo ?
Wollte ihr so „Neukunden“ generieren ??? 😉


3. Oktober 2010 um 20:07  |  625

@dstolpe: Antwort zur gestellten Frage: JA. Will sagen, das war insgesamt kein schönes Spiel und die Hertha-Amateure haben nicht viel zu Stande gebracht. D.h. nur Teilschuld Beichlers, dass er ziemlich blass blieb gestern. Spektakulär allerdings sein KO als er nach einem Foul da einige Zeit regungslos auf den Rasen lag und sich Panik im Stadion breit machte (sogar Notarzt rückte aus…). Zum Glück ist er nach einer Behandlungspause wieder dabei gewesen.

Lustenberger war/ist stark und routiniert. Ich sag’s noch mal. Den kann Babbel nach den Eindrücken von gestern sofort bringen.

SRF: OK, die Spezialisten und Kenner verfolgen ihn vermutlich länger und können ihn deswegen auch besser einschätzen. Mir ist er gestern halt als einer der wenigen Hertha-Spieler überhaupt mal positiv aufgefallen.

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