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(ub) – 2:0 im nächsten Spitzenspiel – Hertha BSC räumt auch die Hürde Greuther Fürth aus dem Weg. Die Einzelkritik nach dem nervenaureibenden siebten Saisonsieg des Zweitliga-Spitzenreiters vor 39.274 Zuschauern im Olympiastadion.

Marco Sejna: Torwart-Schicksal:Wenig beschäftigt und bei der ersten gefährlichen Situation schießt der Vertreter von Maikel Aerts einen doppelten Bock. Senja läßt den Aufsetzer vom Fürther nach vorn abprallen und rutscht dann weg. Dass Müller das leere Hertha-Tor nicht trifft, ist nicht Sejnas Verdienst.  Note 4

Christian Lell: Defensiv wie alle Herthaner stark, er riegelte seine Seite ab. Im Vorwärtsgang gibt es indessen nach wie vor Steigerungspotenzial.Note 4

Roman Hubnik: Ruhig und zuverlässig: Am Tschechen war kein Vorbeikommen, gewann 100 Prozent seiner Zweikämpfe. Von Fürths Star Onuegbu war nichts zu sehen. Im Aufbauspiel ohne Patzer. Note 2

Andre Mijatovic: Besonders motiviert gegen seinen Ex-Klub. Gewann 80 Prozent seiner Zweikämpfe. Allerdings im Aufbauspiel nicht immer souverän.   Note 3

Levan Kobiashvili: Eine der besseren Partien des Georgiers. Hinten ordentlich. Er war in der Offensive mehr unterwegs als Konkurrent Lell auf der rechten Seite. Kobiashvili bereitete mit seiner Vorlage das erlösende 1:0 von Domovchiyksi vor  Note 3

Peter Niemeyer: Wieder stark. Niemeyer war einer der Gründe dafür, dass Fürth kaum torgefährliche Aktionen gelangen. Der Ex-Bremer ließ sich nicht von der Fürther Härte beeindrucken, sondern entnervte die Gegner, indem er in den entscheidenden Zweikämpfen wieder und wieder den Ball eroberte.   Note 2

Nikita Rukavytsya: Die Formkurve zeigt nach oben. Der Australier nimmt sich zwar nach wie vor Auszeiten, sorgte aber mehrfach für Alarmstimmung in der Fürther Abwehr. Nur mit vielen überharten Aktionen zu stoppen. Musste wegen einer Prellung raus  Note 3

Valeri Domovchiyski: Unscheinbar, aber wertvoll. Der Bulgare hatte wieder nur halb so viele Ballkontakte wie sein Co-Spielmacher Raffael (49/89), aber wenn es wichtig wird, war er da. Wie in Minute 76 mit dem hochverdienten 1:0  Note 3

Raffael: Nur Rukavytsya wurde dauernd ähnlich hart attackiert wie der Brasilianer. Raffael behielt die Nerven, setzte eins ums andere Mal vor allem Ramos in Szene. Der Schlusspunkt mit dem Tor zum 2:0 beschlos ein gutes Hertha-Heimspiel  Note 2

Adrian Ramos: Der beste Mann auf dem Platz. Der Kolumbianer verfehlte das Tor nur um Zentimeter (6.), sein Schuss wurde in höchster Not von der Fürther Verteidigung abgeblockt (33.), Ramos jagte den Ball ans Lattenkreuz (41.), Ramos bereitete das Führungstor von Domovchiyski spektakulär mit dem Hacken vor. Eine Frechheit, dass Hoffenheim vor der Saison eine Million Euro für Ramos geboten hat.   Note 2

Rob Friend: War sauer, dass er raus musste. Die Zahlen belegen, dass Trainer Babbel richtig entschieden hat: Friend hatte in 70 Minuten 17 Ballkontakte und gewann einen von neun Zweikämpfen.  Note 5

Sebastian Neumann: Fügte sich bei seinem Zweitliga-Debüt nach 64 Minuten nahtlos in die Defensive ein. Eine Premiere,die Lust auf mehr macht, Herr Mijatovic.

Pierre-Michael Lasogga: Ersetzte Friend, hatte aber keine grosse Aktion mehr. Seine auffälligste Aktion: Lasogga war erster Gratulant bei Domovchiyski.

Nico Schulz: Ersetzte nach 72 Minunten Rukavytsya. Der 17-Jährige warf sich unerschrocken ins Zweitliga-Getümmel. Hatte alle Sympathien des Publikums für seine Gelbe Karte der Marke: Treten können wir auch.

——————–

Erklärung:

1 = sehr gut, 2 = gut, 3 = befriedigend, 4 = ausreichend, 5 = mangelhaft, 6 = ungenügend

Bewertet wird, wer mindestens 30 Minuten gespielt hat.

Wer waren die Besten?

Wen habt Ihr wie gesehen (drei Klicks möglich)?

Meine three Stars gegen Fürth sind . . .

  • Ramos (30%, 174 Stimmen)
  • Raffael (24%, 140 Stimmen)
  • Peter Niemeyer (20%, 112 Stimmen)
  • Roman Hubnik (10%, 59 Stimmen)
  • Valeri Domovchiyski (5%, 30 Stimmen)
  • Nikita Rukavytsya (3%, 17 Stimmen)
  • Sebastian Neumann (2%, 13 Stimmen)
  • Levan Kobishvili (2%, 12 Stimmen)
  • Nico Schulz (1%, 6 Stimmen)
  • Marco Sejna (1%, 4 Stimmen)
  • Christian Lell (1%, 3 Stimmen)
  • Andre Mijatovic (0%, 2 Stimmen)
  • Rob Friend (0%, 1 Stimmen)
  • Pierre-Michel Lasogga (0%, 1 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 206

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26
Kommentare

hurdiegerdie
22. Oktober 2010 um 22:21  |  994

Das hat ja diesmal live aus dem Stadion gedauert, war wohl Party.

Da ihr mir diesmal mit Friend folgt, folge ich euch auch zu 100%.


snbsc
22. Oktober 2010 um 22:58  |  995

Den Noten kann ich bis auf die Kritik bei Hubnik zustimmen! Aber „im Aufbauspiel ohne Patzer“ habe ich anders gesehen. Da waren doch einige Fehlpässe dabei.


22. Oktober 2010 um 23:04  |  996

…liest sich alles einleuchtend. Danke für die Aufklärung und gute Nacht!


Bolle75
22. Oktober 2010 um 23:25  |  997

War doch nen tolles Spielchen und auch wenn Domo heute kein Häkchen vom mir bekommen hat so wie er sich heute vor allem in der ersten Halbzeit angeboten hat war das Klasse was er gezeigt hat. Wenn er so mitmacht geht 4-1-4-1 voll in Ordnung. Es liegt also doch daran wie man die Spieler halbwegs Sinnvoll über das Spielfeld verteilt 😉
Und deswegen nachträglich zu letzen Diskussion: Alles richtig gemacht Herr Babbel!
Aber nun zu Niemayer, der ist der Herthaner Nr. 1 für mich. Gefühlt hat der noch nicht einen Fehler gemacht in dieser Saison. Echt der Hammer in jedem Spiel so konstante Leistungen zu bringen. So jemanden hatten wir lange nicht mehr. Ein richtiges Kampfschwein. Der einzigste Spieler der sich wirklich nicht verletzten darf, aktuell unersetzbar für mich.
Bin gespannt was die anderen noch so schreiben werden.


ft
23. Oktober 2010 um 0:23  |  998

Einzelkritiken schön und gut. Wichtig zu sehn war heute, dass die Truppe langsam wie aus einem Guß spielt.
Und das über neunzig Minuten.


DerBro
23. Oktober 2010 um 1:27  |  999

1a-notenverteilung, stimme ich zu, nachdem ich das zuletzt manchmal sehr hart fand in der benotung.

besonders gefiel mir hier 1. bei niemeyer die bezeichnung „ex-bremer“, was evtl. darauf zurückzuführen ist, dass neulich gesagt wurde, er wird bei aufstieg gekauft und da wir sicher aufsteigen werden wird er gekauft und ist damit jetzt schon ein ex-bremer. 😉

und 2. die bezeichnung der gelben karte an nico schulz, da das spiel zeitweise wirklich von seiten fürths ein einziges geprügel war und der schiedsrichter scheinbar völlig überfordert damit war.


Datcheffe
23. Oktober 2010 um 4:43  |  1000

Hallo meine Herren,

Sejna wegen einem weggerutschten Ball eine 4 geben, geht ja wohl garnicht, das kann immer vorkommen und wenn er dabei wegrutscht, macht er das auch nicht mit Absicht!

Er immer da, wenn er gebruacht wurde hat seinen Strafraum sauber gehalten, Eckball abgefangen, Schuss aufs tor zur Seite gefaust und sonst auch keine Fehler……..solide Leistung ist eine 3!!!

Ansonsten gut benotet , nichts aussetzen obwohl ich Raffael für einen Tick besser fand als Adrian, der ja nun vier oder fünf 100 %ige versiebt hat!

Egl, ein Spiel mit großer Überlegenheit, 60 % Ballbesitz, 18:12 Torschüsse, Mannschaft von erster Minute an am Drücker und dampf gemacht!

Spitzenreiter, 4 Punkte Vorsprung, morgen wenn aue oder duisburg gewinnen noch 3 Punkte und seit 10 Sielen unbesiegt, voll im Plan!

Schönen Samstag noch!

P.S. Niemeyertrikot mit *11 Freunde*- Patch abgegriffen (Froi), Fotos nachher auf meiner Seite, ein wirklich gelungener Fussballabend!


stinkepunk
23. Oktober 2010 um 11:05  |  1002

Wie sieht es denn mit dem Vorschlag aus, der einst mal gemacht worden ist, auch Tendenznoten (2+,2,2- etc.) zu geben? Ansonsten geh ich mit den Bewertungen mit.


Bolle75
23. Oktober 2010 um 11:16  |  1004

Muss Datcheffe bez. Sejna zustimmen, mit 4 ist der zu schlecht weggekommen. So ist das nun mal mit der Wahrnehmung eines Torwartes, 1 Fehler und alles sieht gleich viel schlechter aus.


wilson
23. Oktober 2010 um 11:33  |  1005

Na das war doch kein Vergleich zum letzten Heimspiel-Langweiler.

Nur mit der Redaktions-Raffael-Euphorie komme ich nicht mit. Ich habe Raffael viele Bälle verlieren sehen, habe ihn fast ausschließlich nach links (auf Ramos) passen sehen, während Ruka auf der rechten Seite wiederholt mutterseelenallein stand und minutenlang Rauchzeichen geben musste, damit er bemerkt wurde. Statt dessen wurde wiederholt klein-klein und häufig uneffektiv auf engstem Raum mit Ramos gespielt.
Domovchiyski war minutenlang nicht zu sehen, um dann im entscheidenden Moment das erlösende Führungstor zu machen. Effektiv eben. Hatte vorher schon ein prächtige Chance, die aber kaum zu verwerten war.
Raffael hingegen hat seine bessere Chance erneut versiebt, um in der letzten dann auch noch endlich sein Tor zumachen.

Nicht dass ich hier den Mäkelkopp geben will: alles prima, alles läuft, Babbel hält am erfolgreichen System fest. Raffael sehe ich gerne und alles wird gut…

Die Note 2 für Raffael halte ich angesichts der vielen Eigensinnigkeiten (Kopf nach unten und rein ins Dribbling) für eine zu gute Bewertung. Den Artikel in der Printausgabe habe ich in der Bewertung (Domo/Raffael) als ausgeglichener empfunden.


backstreets29
23. Oktober 2010 um 11:35  |  1006

Ich war ja vor dem Spiel ein vehementer Forderer der „Doppel-6“ und gebe jetzt aber gern zu, dass Babbel richtig gehandelt. Zum einen weil natürlich Domo das erlösende und unendlich überfällgie Tor gemacht hat, aber auch weil Domo mit sehr viel Laufarbeit „zwischen den Welten“ Offensive und Defensive gewandelt ist. Überragend für mich wieder mal Niemeyer, Raffa und Ramos, der aber mind 2 Tore hätte machen müssen. Sehr positiv aufgefallen ist mir Neumann, der sich völlig unaufgeregt und souverän in die 4er Kette einfügte. Ein Satz noch zu C. Lell, der mir in den Benotungen immer ein bissl zu schlecht wegkommt. 1. Spielt er mit einer doch recht schmerzhaften Verletzung und hat auf seiner Seite keinen Ramos vor sich, sondern einen Ruka oder Schulz. Das mit diesen jungen Cracks zuerst mal die Sicherung Priorität hat ist klar und erklärt auch die nur sporadischen Offensivaktionen. Nach meinem Dafürhalten macht Lell einen ganz exzellenten Job und findet sich in seiner Rolle als Leader immer besser zurecht


Bolle75
23. Oktober 2010 um 12:06  |  1007

Mijatovic (6 Wochen) und Rukavytsya (2 Wochen verletzt).
Das ist sehr schade hat aber, so doof es ist, auch etwas gutes. Jetzt könnte es sich auszahlen eine gute Bank zu haben und die Jungen bekommen die Chance sich im Spiel zu bewähren. Bin schon gespannt auf die nächste Aufstellung. Stand heute Tippe ich auf Neuman für Mija und Schulz für Ruka. Oder gibt es nun den Systemwechel den ich/wir nach dem gestrigen Spiel gar nicht mehr unbedingt haben möchten.

Ehrlich gesagt glaube ich nicht das uns diese zwei Verletzten allzu sehr aus der Bahn werfen werden. Eventuell feuert das den Konkurenzkampf sogar noch mehr an und wir profitieren sogar davon.

Wir habe jetzt was neues zu Diskutieren und hoffentlich werden die beiden Verletzten schnell wieder Fit.


Bolle75
23. Oktober 2010 um 12:09  |  1008

Ähem … hab was vergessen, wer ist denn der Ersatzkapitän. Raffa? Niemayer oder Kobi oder …


23. Oktober 2010 um 12:18  |  1009

Fand das Spiel gar nicht nervenaufreibend. Beim Spiel gegen Aachen hatten meine Fingernägel im Verlauf der Partie deutlich mehr zu leiden als gestern. Die Fürther waren erschreckend passiv für einen Tabellenzweiten. Aber ja, Hertha hat es auch gut gemacht. Am Besten weiter so.

Blöd fand ich, dass die Herthafans über die Niederlage von Union bei Augsburg gejubelt haben. Schon ziemlich einfältig.

Schiedsrichter-Note: 5


Chrome
23. Oktober 2010 um 12:35  |  1010

Nun, die Benotung der Spieler erscheint auch mir gut nachvollziehbar. Im Gegensatz zu der einhelligen Gesamtbetrachtung des Spiels. Ohne Frage, wir haben hoch verdient gewonnen. Bewundernswert, wie unerschrocken die Mannschaft um Raffael und Ramos immer wieder gegen das italienisch gefärbte Bollwerk von Führt anrannte. Die Tore wurden im positiven Sinne erzwungen und waren überfällig nach dem Spielverlauf.

Das war es aber auch mit den positiven Aspekten. Erneut spielte die Mannschaft nur in Form von guten individuellen Aktionen ansehnlich und das auch nur sehr selten. Kombinationen? Fehlanzeige. Vernünftiger Aufbau? Fehlanzeige. Domovchyski am Spiel beteiligt? Völlige Fehlanzeige. Ich möchte hier zwei einander gegenüberstehende Aspekte hervorheben.

Zum einen zeigt sich immer mehr, dass unser Trainer an seinem Spielsystem festhalten will und wird. Damit muss man sich abfinden, der Erfolg gibt ihm recht. Mit schönem Fußball hat dieses System jedoch absolut gar nichts zu tun. Das Spiel von Hertha ist aktuell das einer Dampfwalze, die einen neuen Betonpfad plattwalzt. Es wird angerannt, bis der Ball im Tor liegt. Wenn die Einstellung und die Kraft der Mannschaft es hergeben, so wie gestern, funktioniert das offenbar. Ich gebe gerne zu, an der Stelle auch selbst daneben gelegen zu haben, damit habe ich nicht gerechnet gegen einen Gegner, der das Gegenteil von dem „leistete“ was ich erwartet habe. Außer ein paar ekelhaften Grätschen fiel Fürth nichts ein, was auch nur ansatzweise mit Fußball zu tun gehabt hätte.

Der andere Aspekt ist der, dass dieses System von einigen Faktoren ausgeht, die aus meiner Sicht extrem unsichere Variabeln darstellen. Als da wären Faktor Domo: Der Mann ist Mittelstürmer. Wenn Babbel ihn bringen will, warum dann nicht für Friend? Auf seiner jetzigen Position ist er nach wie vor ein Totalausfall, dass Zahlenwerk bestätigt das genauso wie der flüchtige optische Eindruck im Spiel. Sein gestriges Tor war das, was man klassisch als „knipsen“ bezeichnet. Dem System gibt das nicht recht, im Gegenteil. Faktor Fitness: Gestern war die Kraft da. Hoffen wir, dass sie es auch in Zukunft ist. Faktor Ramos und Psyche: Raffael in Teilen, vor allem aber Ramos wurden gesucht bis zum geht nicht mehr. Soll Ramos uns spielerisch betrachtet alleine in die Erste Liga schießen? Ein wenig viel Verantwortung, zumal völlig überflüssig es auf ihn alleine abzuschieben. In jedem Fall war er gestern über weite Strecken der einzige Kreativfaktor.

Zusammenfassend: Ohne den unverbesserlichen Defätisten geben zu wollen: Mir gefällt dieses Spiel unserer Hertha überhaupt nicht. Jedoch muss ich wohl (wie auch einige andere) über meinen Schatten springen und einsehen, dass sich daran zum einen nichts ändern wird, zum anderen diese Zweite Liga offenbar einfach zu schwach ist, sich dagegen zu stemmen. Schade eigentlich, aber sich über den Erfolg zu sehr zu beschweren wäre wohl auch etwas unsinnig :).


ubremer
ubremer
23. Oktober 2010 um 12:37  |  1011

Moin Jungs,

Ihr seid schon fleissig bei der Sache. Rasch ein paar Antworten.

@stinkepunk,
das Thema Noten ist so geregelt: Wir behalten ganze Noten für die Hinrunde bei. Zu Weihnachten diskutieren wir mit Euch, ob es dabei bleiben soll oder ob man es mit halben Noten wie etwa beim Kicker macht.

@Bolle75,
Ersatzkapitän war Lell. Das konnte man aber kaum sehen, weil er die Binde zu zwei Dritteln unter seinem Trikotärmel verschwunden ist.
Deine Info in Sachen Mijatovic (Fraktur Schienbeinköpfchen und Außenband-Riss/sechs Wochen Pause) sowie Rukavytsya (Faserriss im Oberschenkel/zwei Wochen Pause) ist (leider) richtig. Was meint Ihr, wer muss da jetzt ran?

@hurdiegerdie,

vor dem Vergnügen, den Noten für immerhertha.de, steht der Ernst, sprich das Verfassen von Texten für die Zeitung. Der Arbeitsablauf sieht dann so aus: Einer von uns geht kurz vor dem Abpfiff in die Mixedzone und spricht mit den Spielern (gestern war ich das),
Kollege Stolpe und ich pilgern dann zur Pressekonferenz mit den beiden Trainern, Managern und Präsidenten. Mein Mitstreiter hat den Aufmacher-Text gezaubert, ich habe einen Rand über Domo verfasst. Was die Frage zur Party angeht: Wir haben beide Wasser getrunken. Echt (;-)


23. Oktober 2010 um 12:42  |  1012

@08-15 Sag nicht „die Herthafans“. Du bist ja auch einer und hast es nicht getan. Ich auch nicht, viele andere auch nicht. Einige haben ja sogar wieder „Sch… Union“-Gesänge angestimmt. Völlig überflüssig.


23. Oktober 2010 um 12:52  |  1013

@Maria
Gebe Dir prinzipiell Recht. Aber das war ja nun leider schon eine sehr repräsentative Stichprobe gestern im Stadion. Und so wollte ich es verstanden wissen.


23. Oktober 2010 um 12:56  |  1014

@08-15
Ja, da hast du leider Recht. Es waren schon sehr viele.


ubremer
ubremer
23. Oktober 2010 um 13:00  |  1015

@wilson und @dan,

lasst uns das Thema Nachwuchs für den Moment beiseite legen, das ist das nächste Blog-Thema später am Tage, o.k.?


wilson
23. Oktober 2010 um 16:45  |  1016

@ ubremer
„lasst uns das Thema Nachwuchs für den Moment beiseite legen…“

Komisch: das habe ich zu meiner Frau auch immer gesagt.

Ich war gerade beim Nachwuchs (U23) gegen Oberneuland. 4-2 Sieg für Hertha unter den Augen von Monsieur le President und Co-Trainer Widmayer sowie den Herren Neumann, Perdedaj, und Hartmann auf der Tribüne.

Von den ansonsten in Frage kommenden war lediglich Beichler auf dem Platz. Allerdings wüsste ich nicht, wie er dem Profiteam in seiner derzeitigen Verfassung helfen sollte: es fehlt an Spritzigkeit und Durchsetzungsvermögen, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Hertha gewann durch drei (!) Elfmeter, wobei der 3. Elfer in der Schlussminute das 3-2 markierte und der Konter nach dem Wiederanstoß den Endstand der einzig aus dem Spiel heraus erzielte Treffer für Hertha war.


ubremer
ubremer
23. Oktober 2010 um 16:48  |  1017

@wilson,

der Kollege Stolpe ist gerade am Tickern des Blogs zum genannten Thema. Wird vor Einbruch der Dunkelheit online gehen 😉


wilson
23. Oktober 2010 um 16:48  |  1018

…vergessen und der Vollständigkeit halber:
Burchert stand im Tor.
Radjabali-Fardi spielte wie immer einen souveränen linken Außenverteidiger, stand aber wegen permanenten Meckerns nach der ersten gelben Karte (auch wg. Meckern) kurz vorm Platzverweis.


dstolpe
23. Oktober 2010 um 17:01  |  1019

@wilson
Keine Scherze aus Bereichen außerhalb des Fußballs … da muss Kollege Bremer dann immer so doll grübeln, ehe der Witz bei ihm *klick* macht 😉


Dovifat
23. Oktober 2010 um 17:03  |  1020

Hubnik hatte schon einige Fehlpaesse drin, lag aber auch an den fehlenden Anspielstationen. Defensiv war er aber unglaublich stark, hat alles abgeraeumt und ist deswegen auch mein Mann des Spiels kurz vor Niemeyer und Ramos.

Lell finde ich aehnlich wie backstreets haeufig ein wenig unterbewertet. Bei nur einem „richtigen“ Mittelfeldspieler koennen doch nicht beide Aussenverteidiger staendig nach vorne rennen, wie stellt ihr euch das denn vor ?

Eine mauernde oder staendig tretende Fuerther Mannschaft habe ich im Gegensatz zu einigen anderen Kommentatoren hier uebrigens nicht gesehen. Durch die fehlende Kompaktheit und taktische Cleverness beider Teams zerfiel das Spiel v.a. in der ersten Haelfte in enorm viele Zweikaempfe und dabei bleibt dann halt immer mal wieder einer der Kontrahenten liegen.


24. Oktober 2010 um 12:11  |  1030

Die Hoffnung das der direkte Wideraufstieg gelingt steigt natürlich mit jedem erfolgreichen Spieltag. Jedoch sollte man sich nicht blenden lassen. Die Hintermannschaft spielt nach meinem Eindruck immer noch nicht stabil über 90 min., auch wenn die Tore hervorragend herausgespielt waren kann das in engen Spielen noch größere Probleme verursachen. Da muss Babbel dringend ansetzen.

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