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(sto) – Fußball-Reporter kümmern sich um Fußball – klingt logisch, oder? Stimmt so auch, aber nur teilweise. Der moderne Fußball-Reporter ist genauso Hobby-Mediziner und Teilzeit-Jurist. So jedenfalls kommt es uns manchmal vor, wenn es – nur mal so als Beispiel – um abgetretene Außenspiegel oder gestürmte Stadion-Innenräume geht oder darum, Sinn und Funktionsweise eines Syndesmosebandes darzustellen. Heute war ein Tag, an dem ich mich erst in die Tiefen unseres rechtsstaatlichen Systems vorwagen durfte, nur um dann eine mir gänzlich neue Bakterienart kennen zu lernen, ehe es ganz am Ende des Tages doch auch noch um Sport ging. Doch der Reihe nach . . .

Tatort Gericht

Ab 12.30 Uhr wurde am Amtsgericht Tiergarten die Strafsache gegen einen 25 Jahre alten Hertha-Fan verhandelt, der im März erst beim Heimspiel gegen Nürnberg zwei Polizeibeamte mit Faustschlägen in Richtung Kopf tätlich angriffen und zwei weitere Beamte als „ihr dummen Schweine“ und „Arschlöcher“ beleidigt hatte. Zwei Wochen später, nach dem Heimspiel gegen Dortmund, hatte derselbe Fan mehrere Schnapsfläschchen in Richtung umstehender BVB-Fans geworfen. In beiden Fällen war der junge Mann stark alkoholisiert gewesen, wir reden von jeweils knapp unter zwei Promille. Zwei Stunden dauerte der Prozess, an dessen Ende ein restlos reuiger, aber auch vollumfänglich schuldiger Sünder stand – sowie folgendes Urteil: 150 Tagessätze á zehn Euro wegen versuchter Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung … ich konnte gar nicht so schnell mitschreiben wie die Richterin die erwiesenen Vergehen verlas. Die gute Nachricht: Von Freitag an unterzieht sich der langjährige Alkoholiker einer mehrmonatigen Entwöhnung. Hoffentlich gelingt es ihm.

Tatort Kabine

Am Trainingsplatz angekommen, wurde mir ein Blatt Papier in die Hand gedrückt, auf welchem die Senatsverwaltung schmucklos mitteilte, dass auf dem Olympiapark-Gelände „in einigen Bereichen der Wassersysteme der Verdacht auf Legionellen aufgetreten“ sei. Legionellen also, aha. Ich gestehe, dass weder Biologie noch Chemie jemals zu meinen Stärken in der Schule gezählt haben, also las ich aufmerksam weiter: „…stäbchenförmige Bakterien, … nicht jeder Kontakt führt zu einer Gesundheitsgefährdung“, und so weiter. Für uns relevant: Zur Vorsorge wurden einige Duschräume gesperrt, darunter jene im Kabinenbereich von Hertha BSC. Die Profis duschen zur Vorsorge vorerst an anderer Stelle, im Haus der Sportjugend nämlich.

Tatort Trainingsplatz

Und dann wurde tatsächlich auch Fußball gespielt – und wie! Bald zwei Dutzend Feldspieler tummelten sich auf dem Schenckendorffplatz, und nur der Tatsache geschuldet, dass die Sonntag bei der U23 tätigen Spieler (Burchert, Perdedaj, Beichler, Schulz, Lasogga) sowie Roman Hubnik, Levan Kobiashvili (erkältet, aber nicht der Legionellen wegen!) und Maikel Aerts (Schonung) pausierten, musste das Gelände nicht wegen Überfüllung geräumt werden 😉

Nach Wochen des personellen Notstandes hat sich die Situation spätestens seit heute merklich entspannt. Markus Babbel sagte: „Es kommen Spieler mit viel Qualität zurück.“ Deren Aufgabe definiert er so: „Der Konkurrenzkampf wird durch sie wieder angeheizt. Kein Spieler kann sich seines Platzes sicher sein.“ Nach Beichler, Pal Dardai und Fabian Lustenberger trainieren auch Marco Djuricin, Christoph Janker und Nikita Rukavytsya wieder mit der Mannschaft. Oder anders gesagt: Nur noch Patrick Ebert und Andre Mijatovic verbleiben im Lazarett – sie allerdings noch wenigstens bis Jahresende.

Jetzt seid ihr dran

Babbel freut die Qual der Wahl. Von allen Spielern – den Etablierten, die einen gewissen Vorsprung haben, genauso wie von den Rückkehrern – erwartet er „hohe Professionalität“, sagte er: „Sie haben alle keine schlechten Verträge, dem müssen sie gerecht werden. Entweder, indem sie für uns spielen. Oder, wenn nicht, indem sie trotzdem alles dafür tun, dass wir auf Kurs bleiben.“ Sprich: Indem sie als Reservisten nicht für mieses Klima sorgen.

Welche(r) der Rückkehrer aber, glaubt ihr, wird der Mannschaft kurzfristig, also bis Ende der Hinrunde, am meisten helfen können? Sind es Lasogga und/oder Djuricin im Angriff, wo Friend schwächelt? Oder sind es Rukavytsya oder Beichler, die sich wie Schulz um den zuletzt von Ronny okkupierten Platz im offensiven Mittelfeld bewerben? Ist es der grundsolide Dardai oder der in der Abstiegssaison so starke Lustenberger? Oder am Ende sogar Janker, der hinten außen (als Ersatz für den angeschlagenen Lell) wie innen (wo Mijatovic ausfällt) gleichermaßen einsetzbar ist?

Weil die Entscheidung gar so schwer fällt, dürfen die Freunde der Klickshow heute gleich zwei Spieler auswählen. Wir sind gespannt auf das Ergebnis!

P.S. Die Juke Box hat Zuwachs bekommen . . . 😉

Welche Rückkehrer helfen Hertha bis zur Winterpause am meisten weiter?

  • Fabian Lustenberger (39%, 160 Stimmen)
  • Nikita Rukavytsya (17%, 71 Stimmen)
  • Daniel Beichler (15%, 61 Stimmen)
  • Pierre-Michel Lasogga (14%, 58 Stimmen)
  • Marco Djuricin (10%, 41 Stimmen)
  • Pal Dardai (3%, 11 Stimmen)
  • Christoph Janker (1%, 5 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 224

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37
Kommentare

2. November 2010 um 21:58  |  1370

Das wird wohl davon abhängen, ob sich einer aus der aktuelle Stammelf noch verletzt (ich hoffe keiner mehr).
Grundsätzlich sollten alle dazu beitragen, dass sich diejenigen, denen Markus Babbel zuallererst vertraut, auch nicht ein klein wenig hängen lassen – weil es dann mit dem Startelf-Stammplatz ganz schnell vorbei ist.
Ansonsten bin ich besonders gespannt auf Beichler und besonders froh und erleichtert, dass Lusti wieder fit ist.


hurdiegerdie
2. November 2010 um 22:15  |  1372

Mich würde interessieren, ob die Strafe wegen eingeschränkter Zurechnungsfähigkeit (Alkohol) abgemildert wurde .

Danke.


dstolpe
2. November 2010 um 22:23  |  1373

@hurdiegerdie
Ja, wurde sie, dazu kam noch eine ärztlich verordnete Medikamenteneinnahme gegen Depressionen (Tod des Vaters). Einerseits kann einem so jemand nur leid tun: 25, Lehre als Koch (280 Euro Monatsverdienst im ersten Lehrjahr) – wie soll so eine eigene Existenz möglich sein?! Andererseits sagte ein Kollege, der mit mir vor Ort war, ebenso berechtigt: Wenn der schon zehn Mal vor Gericht stand, ist davon auszugehen, dass er bei 100 oder 200 anderen gesetzeswidrigen Vergehen einfach nicht erwischt worden ist . . .


2. November 2010 um 22:24  |  1374

Wieso ist es denn für euch relevant, wo die Spieler duschen? 😉


dstolpe
2. November 2010 um 22:42  |  1375

@Maria
Na, weil wir doch wissen müssen, vor welchem Gebäudeteil wir uns mit Block und Stift zu postieren haben! 😉


Exilherthaner
3. November 2010 um 0:31  |  1376

Habe für Lustenberger und die Hoffnung auf eine Systemumstellung gestimmt.


3. November 2010 um 7:42  |  1379

Legionärskrankheit: Tote und Kranke durch Legionellen im Trinkwasser

30.000 Legionelleninfektionen und 4.500 Todesfälle im Jahr in Deutschland: Quelle CAPNETZ Studie und u.a. Hessischer Rundfunk – Alles Wissen – Wenn Duschen krank macht – vom 11.03.2009: Jede/r 7. durch Legionellen infizierte stirbt an einer heftigen Lungenentzündung!
Die Legionellen werden uns frei Haus geliefert – mit dem Trinkwasser! Im Trinkwasser Bayerns werden regelmäßig Legionellen nachgewiesen. Das wird in ganz Deutschland nicht anders sein. Technische Regeln zur Filterung und/oder Abtötung von Legionellen bei der Trinkwasseraufbereitung gibt es nicht. Die Regeln zur Elimination von Legionellen in Gebäudewassernetzen sind falsch bzw. unzureichend. Die in den technischen Regeln geforderte thermische Desinfektion und/oder Bestrahlung mit ultraviolettem Licht (UV-Bestrahlung) sind nicht oder nicht nachhaltig wirksam.

Die Lösung liegt in der Ultrafiltration des Trinkwassers schon im Wasserwerk für rund einen halben Euro je Person und Monat und in der anschließenden Desinfektion des Trinkwassers in den öffentlichen und privaten Leitungsnetzen mit unschädlichem Chlordioxid, dessen Gehalt im Wasser ein Depot aufbauen und erhalten und deshalb online gesteuert werden muss und kann. Zuvor sind die Wassernetze mit Spülverfahren von Biofilmen zu befreien und ggf. umzubauen.

Die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches DVGW e.V., die Trinkwasserkommission TWK und das Umweltbundesamt UBA sind aufgefordert, die Wasserversorgungsunternehmen nicht allein zu lassen und ihre technischen Regeln entsprechend anzupassen. Die aktuell im Trinkwasser geduldeten unverantwortlich hohen Legionellenzahlen sind wissenschaftlich unbegründet. Sie entsprechen lediglich der Vereinbarung der genannten Beteiligten, obwohl nach Angaben des Umweltbundesamtes bereits eine Legionelle ausreicht, um eine Legionelleninfektion auszulösen.

Die Deutsche Umwelt- und Gesundheits-Initiative dugi e.V. beschuldigte bereits Mitte letzten Jahres die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches DVGW e.V., die Deutsche Trinkwasserkommission TWK des Bundesgesundheitsministeriums beim Umweltbundesamt UBA und das UBA selbst wegen Beihilfe zur Lieferung von Trinkwasser mit Legionellen durch die Wasserversorgungsunternehmen infolge falscher bzw. unzureichender Regelsetzung in der Wasserversorgung bei der Trinkwasseraufbereitung zur Elimination von Legionellen und bei falscher bzw. unzureichender Regelsetzung zur Bekämpfung von Legionellen in Leitungsnetzen von privaten und öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäusern oder Altenheimen. Die Legionärskrankheit wird regelmäßig durch Trinkwassertröpfchen z.B. beim Duschen ausgelöst. Die Mensch zu Mensch Übertragung scheidet aus. Legionellen führen zu schweren Lungenentzündungen, in jedem 7. Fall mit Todesfolge.

In Frage kommende Straftatbestände aus dem Strafgesetzbuch: § 222 Fahrlässige Tötung, § 223 Körperverletzung, § 224 Gefährliche Körperverletzung, § 227 Körperverletzung mit Todesfolge und § 229 Fahrlässige Körperverletzung.

In Frage kommende Straftatbestände aus dem Infektionsschutzgesetz und der Trinkwasserverordnung: Wer als Unternehmer oder sonstiger Inhaber einer Wasserversorgungsanlage für den menschlichen Gebrauch, soweit daraus Wasser für die Öffentlichkeit bereitgestellt wird, vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 4 Absatz 2 oder § 11 Absatz 3 der Trinkwasserverordnung Wasser als Wasser für den menschlichen Gebrauch über die zulässigen oder zulassbaren Ausnahmen hinaus abgibt oder anderen zur Verfügung stellt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Handelt der Täter in diesen Fällen fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe. Im Trinkwasser dürfen Krankheitserreger nicht enthalten sein, die eine Schädigung der menschlichen Gesundheit besorgen lassen.

Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann
Mühlenstraße 5 b
48351 Everswinkel
0 25 82 – 99 13 66
soddemann-aachen@t-online.de
http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren


wilson
3. November 2010 um 9:59  |  1380

@ dstolpe

Als Sportjournalist nimmt man derartige Gerichtstermine wahr ? Das überrascht mich. Mich würde der Grund interessieren. Schließlich stand kein Spieler oder ein Geschäftsführer wegen Bilanztricksereien vor Gericht.
Wie weit interpretiert ein Journalist, besser DU, seine Aufgabe, über die Ereignisse rund um einen Fußballverein zu berichten ? Ist nicht als Provokation gemeint, sondern ehrliches Interesse.
__

Zu den Rückkehrern:
Babbel scheint kein großer Freund der Rotation zu sein. Bislang wurde bei Verletzungen eins zu eins ersetzt. Allerdings hatte er auch z. T. nur einen „Kindergarten“ auf der Bank.

Ich bin davon überzeugt, dass die Spieler, die bislang erfolgreich zu Werke gehen, die größeren Chancen haben, nach ihrer Genesung wieder aufgestellt zu werden.
Heißt konkret als Beispiel: unterstellt, dass beide die Position im rechten offensiven Mittelfeld spielen, wird Ruka die besseren Karten als Beichler haben. Beichler hat ohnehin noch Schulz vor sich. Wie er dann (Zukunftsmusik) Ebert einbindet, ist Babbels Luxusproblem.

Friend ist der größte Wackelkandidat: ohnehin schon sauer, dass er regelmäßig zwischen der 60. und 70. Minute zum Duschen (!) geschickt wird, hat er das Plus oder die Last, dass er der „Königstransfer“ ist. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass es nicht gerade förderlich ist, wenn Du weißt, dass Du „wieder“ nicht getroffen hast und die 60. Minute naht. Und wenn dann noch ein Journalist einer großen Berliner Zeitung heute in der Printausgabe von „390 Minuten ohne Torerfolg“ öffentlich mit dem Zählen beginnt, ist das auch nicht gerade hilfreich. Allerdings auch nur nachgelegt, denn es stand bereits am 01.11. im Blog der gleichen Zeitung.
DAS war als (nett gemeinte) kleine Provokation gedacht.


wilson
3. November 2010 um 10:00  |  1381

Nachtrag:
UND STELLT ENDLICH DIE UHR UM !

🙂


backstreets29
3. November 2010 um 10:31  |  1383

Eigentlich gibt es ja keinen Grund die Mannschaft umzustellen. Als Fan des 4-2-3-1 würde ich ja gern Lusti statt Domo sehen und Lasogga statt Friend
Ist aber nicht zwingend nötig. Bei Friend denke, dass er ein Tor braucht, aber dazu braucht er die richtigen Anspiele


hurdiegerdie
3. November 2010 um 10:44  |  1384

Ich merke mal wieder für mich (Asche auf mein Haupt), wie leicht es ist, aktuelle Spieler zu kritisieren, wie schwer dagegen „konzeptionell“ vorausblickend eine andere Mannschaft aufzustellen.

Lusti mag ich und würde ihne gerne sehen, ich bin aber gegen die Doppel-6 (sex is best one on one hat schon George Michael gesungen, gibts auch ne Kategorie für schlechte Kalauer?), und es gibt ja keinen Grund Niemeyer rauszunehmen.

Beichler würde ich gerne mal sehen, kenn ihn aber gar nicht. Ob er besser als Ruka ist?

Gerne würde ich nochmal Djuicin sehen. Ich denke er ist die bessere Alternative zu Friend, im augenblicklichen System. Friend kann dann ggf. als 0:0 Brecher kommen. Aber was wird dann mit Lasogga? Und im Endeffekt habe ich ja Djuricin auch nur einmal länger gesehen.

Es bleibt schwierig auf immer höher werdendem Niveau. Vielleicht doch gut, dass Babbel die Mannschaft aufstellt und nicht ich. 😉


ubremer
ubremer
3. November 2010 um 10:33  |  1385

@wilson,

bitt’schön, der Herr. Wir bewegen uns jetzt im Zeitformat UTC+1. 🙂

@Datcheffe,

dank’schön der Herr. Ich finde, dass Dein Kompliment an uns alle geht. Ein Blog hat die (gedankliche) Reiseflughöhe, die wir ihm geben. Der Kollege Stolpe und ich haben in den vergangenen Tagen mehrfach darüber geredet, dass WIR (Ihr seid einbezogen) zusammen gerade etwas schaffen, das es bisher so nicht gegeben hat. Dank der Link-Möglichkeiten im Internet ist damit ausdrücklich keine Konkurrenzveranstaltung zu anderen Blogs, Foren oder Medien gemeint. Ich finde es wunderbar, dass man kreuz und quer diskutieren, verlinken, kritisieren oder sich inspirieren lassen kann.

Danke. Genießt diesen Tag.

P.S. Heute schon geschmunzelt? Always look on the bright side of life


wotsefack
3. November 2010 um 11:17  |  1386

Mal kurz Off Topic: Ich finde es total ungewöhnlich, dass man hier ausschließlich interessante Beiträge in korrekter Rechtschreibung und Interpunktion zu lesen bekommt und das auf gleichbleibendem Niveau. Auch auf durchaus seriösen Internetseiten verirren sich doch in Kommentaren und Blogs Leute, die aus der Reihe fallen und somit anregende Diskussionen verhindern. Dann dreht es sich auch noch um den Volkssport Fußball und ich komme zu der Frage:
Ist das hier ein Fake? 😀


Dan
3. November 2010 um 11:39  |  1387

Legionellen:
Hätte nicht gedacht, dass bei der Sanierung des Olympia-Geländes, weiterhin auf Wassertanks und Boiler gesetzt wurde. Ursache und Auswirkungen sind doch schon seit Jahrzehnten bekannt.
—-
Sport
Denke die erste Elf hat sich in der sportlichen Leitung festgesetzt. Wie gestern schon gesagt, wenn das Team gewinnt ist es ein Luxusproblem den Königstransfer zu demontieren. Ggf. auch um zu verhindern M.Preetz wieder zu schwächen.
Das wichtige für M.Babbel wird sein, die Verfolger heiß zu halten und bei der Stammelf mit Nadelstichen die Spannung zu erhalten.

Ruka’s Strafe für’s zu spät kommen, fand ich super und wurde sogar mit einer guten Leistung von Schulz belohnt.

Die 60.-70. Minute scheint eine favorisierte Wechselzeit für M.Babbel zu sein, finde ich persönlich vorallem für Mittelfeldspieler auch sehr sinnvoll.

Es wäre vermessen zu erwarten, dass die sehr jungen Spieler konstante Leistungen bringen um gestandene Stammspieler zu werden. Daher wird es ihr Bestreben sein müssen, einen der 18 Plätze pro Spieltag zu erreichen und dann entsprechend Leistungen ggf. auf dem Feld und auch auf und von der Bank zu bringen.

Das wird vielleicht schneller Wirklichkeit als man denkt. Den das Bochum-Spiel steht doch meines Wissens unter einer unglücklichen Konstellation zu dem Länderspieltag am 16.11. / 17.11.

Da wird es doch einige Probleme geben, wenn die Nationalmannschaften rufen.
Tschechien, Schweiz, Australien, U21 Deutschland ggf. Bulgarien haben oder wollen ein Länderspiel ansetzten.

Gibt es da nun schon einen gesicherten Stand? Oder immer noch das WischiWaschi, ggf. hilft der DFB oder das Spiel wird verlegt?


Bigbabo
3. November 2010 um 11:41  |  1388

Da ich ein Freund der Doppel-6 bin freue ich mich natürlich auf die Rückkehr von Lustenberger. Auf den hochgelobten Daniel Beichler bin ich auch sehr gespannt, da ich ihn bisher wirklich noch gar nicht kenne…

Was ist eigentlich aus Sascha Bigalke geworden? Babbel hatte ja im Sommer mal versucht, ihn zum Sechser zu machen seitdem ist es aber relativ still um ihn geworden. Den würde ich gerne mal in der 2. Liga die Außenbahn beackern sehen.


ubremer
ubremer
3. November 2010 um 11:53  |  1389

@Bigbabo,

willkommen im Kreis. Sascha Bigalke wird regelmäßig für seine guten Trainingsleistungen vom Trainer gelobt. Und findet sich dennoch zumeist auf der Tribüne wieder. In den letzten beiden Spielen war er immerhin im 18er-Kader. Mein Eindruck ist: Er wird vom Trainer als Backup für die zentralen Mittelfeldspieler (Raffael, Domovchiyski) gesehen, nicht als Sechser und auch nicht als Außenbahnspieler.


mArk78
3. November 2010 um 12:07  |  1390

@Dan

Das Spiel wird wohl nicht verlegt.
Alles was ich dazu auf die Schnelle finden konnte, war dieser Artikel:

http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2010/10/21/hertha-bsc/michael-preetz-siegt-im-termin-zoff.html


Bigbabo
3. November 2010 um 12:15  |  1391

@ubremer,

danke für die nette Begrüßung und die rasche Antwort.

Falls er wirklich für die Zentrale vorgesehen ist, dann muss er sich wohl noch eine ganze Weile länger gedulden, ehe er zu einem Einsatz kommt. An Raffa ist derzeit wohl kein Vorbeikommen und da Domo selbst bei seinen teilweise gruseligen Auftritten noch das Tor trifft an ihm wohl auch nicht… Schade, hätte den Jungen gern mal in der 2. Liga gesehen, auch wenn ich ihn eher als Außenbahnspieler einschätze.

off-topic: Wie bereits unzählige Male zuvor erwähnt finde ich auch, dass das hier echt ein Spitzenblog ist und es riesigen Spaß macht hier mitzulesen und nun auch zu kommentieren! Weiter so!!!


Mineiro
3. November 2010 um 12:56  |  1392

Wer am Wichtigsten bis zum Winter werden wird ist schwer einzuschätzen. Kurzfristig hat wohl Rukavytsya die größten Chancen auf Einsatzzeiten, wenn man sich jedoch mal überlegt, gegen wen wir bis Weihnachten noch so alles spielen, dann wäre ein fitter Lustenberger in der Form der vergangenen Saison für mich wohl die noch größere Bereicherung, denn mit zwei Sechsern wie Niemeyer und Lustenberger wäre mir vor den Offensivreihen aus Bochum, Augsburg, Duisburg, München und Aue weniger bange, als wenn Niemeyer den Job allein oder zusammen mit Domo oder Raffael machen sollte.

Darum habe ich mal für Lusti abgestimmt.

Janker, Lasogga, Djuricin und Dardai werden wohl bis auf Weiteres Ergänzungsspieler bleiben und nur hin und wieder von der Bank aus kommen.

Bei Beichler ist es für mich am schwierigsten, ihn wirklich leistungsmäßig einzuordnen. Der eine oder andere Einsatz von der Bank aus ist bestimmt in den kommenden Wochen drin, ob er kurzfristig aber jemanden aus der Startelf zu verdrängen imstande ist sehe ich doch eher skeptisch.


Datcheffe
3. November 2010 um 13:19  |  1393

@ubremer,

mein Kompliment war an alle gerichtet und vielen Dank, das du es nicht als Schlussbeitrag des letzten Themas, untergehen lassen hast(Ohje, was für ein Deutsch!)!

Nun zu den Themen!

1. Also, ich finde es gerechtfertig, das dieser Mann, zu dieser Geldstrafe verurteilt wurde,ob er nun betrunken war oder nicht, egal!
Wer gegen andere körperliche Gewalt anwendet oder beabsichtig, sie anzuwenden, gehört in meinem Augen bestraft. Auch, wenn man als Fussballfan nicht unbedingt auf Polizisten steht, die Jungs machen unter teilweise haarsträubenden Bedingen auch nur ihren Job und man hat sie nicht anzugreifen! Punkt!
Und wenn er mit 25 Jahren erst eine Lehre macht, dann scheint er auch sonst nicht unbedingt der Hellste zu sein, was man auch darauf hinausführen kann, das er fast bis zur Besinnungsgrenze betunken in ein Stadion geht. Das kann er zu Hause machen, dann isses wurscht. Wenn er auch nur 280 € verdient, ist das doch mehr als das Dreifache, was ich in meiner Lehre (zugegeben in den 80 ern) verdient habe und ihm wird die Geldstrafe richtig wehtun und das ist auch gut so unter dem Aspekt, das er versucht hat, andere zu verletzen.

Zu den Legionellen schliesse ich mich Dan an und bin darüber auch sehr verwundert, denn die Ursachen dafür sind lange bekannt!

Nun zum interessantesten Teil, den Spielern. Also ich habe für Lustenberger und Lasogga gestimmt. Ich halte Lasogga, genauso wie Djuricin für zwei absolute Toptalente und muss sagen, je mehr Spielpraxis sie bekommen, umso besser ist es für die nächste Saison, wenn wir wieder in der 1. Liga spielen sollten, denn wenn die Beiden so weitermachen, könnten wir uns die Verstärkung im Sturm sparen, denn ich denke, das wir dort für Friend unbedingt noch jemanden holen müssen. Ich schrieb schon mal, das ich von Friend, was seine Ballbeherrschung angeht, doch mehr und mehr enttäuscht bin, auch wenn er hin und wieder für ein Tor gut ist.

Da wir leider mit Janker nun nicht unbedingt einen Topspieler für die Verteidigung in zweiter Instanz haben, denke ich das man dann auf 2 Sechser mit Niemeyer und Fabian als Sicherheit vor der Abwehr schon mal nicht schlecht dasteht, obwohl Pal natürlich auch noch kämpfen kann, aber aufgrund seines Alters und der daraus resultierenden körperlichen Verfassung nun nicht mehr zu den Stammspielern gehört, aber als Einwechselspieler doch noch seinen Mann steht.

Tja und Nikita, das schrieb ich auch schon, da möchte ich doch mehr mal was von Ronny auf links sehen und Ramos dann rechts spielen lassen, denn diese Konstellation lockert das Mittelfeld etwas mehr auf, als wenn Nikita spielt, so jedenfalls mein Eindruck des letzten Spiels.

Schönen Tag noch, ich mache jetzt erstmal Mittagsschlaf! hahahaha


StinkePunk
3. November 2010 um 13:22  |  1394

Ich fürchte Dardai ist ganz außen vor, bei der Konkurenzsituation auf seiner Position (Niemeyer, Lustenberger, Perdedaj) und dem System.

Die Breite des Kaders wird meines Erachtens nach der Schlüssel zum Erfolg sein. Wenn kaum einer sich seines Stammplatzes sicher ist, bzw. umgekehrt jeder die Chanche hat einen Startelfplatz zu bekommen, dann zeigt sich das auch in ordentlichen Trainingsleistungen wieder.

Und eine neue Verletzungsphase, bzw. Sperren werden definitiv kommen. Bei Niemeyer ist die fünfte Gelbe schließlich schon in greifbarer Nähe und wenn es soweit ist, denke ich wird Babbel lieber auf eine Doppel-Sechs zurückgreifen wollen (Lusti+Perde).


dstolpe
3. November 2010 um 13:24  |  1395

So, Herrschaften, zurück vom Trainingsplatz … 🙂 dann will ich zuallererst mal doch die aufgelaufenen Fragen abarbeiten und auch sonst das eine oder andere loswerden.

@wilson
Zunächst: Ich hätte deine Frage gar nicht als Provokation aufgefasst. Tja, warum? Jeder mag es für sich halten, wie er es für richtig hält – aber ich denke, ich kann für den Kollegen Bremer und mich schon sagen, dass wir ein gewisses Maß an … nun ja, Wahnsinn an den Tag legen, wenn es um die Berichterstattung rund um Hertha geht.
Klar hätten wir da gestern auch sonst jemand, ggf. aus einem anderen Ressort (Lokales) hinschicken können. Klar war der Junge ein vergleichsweise kleiner Fisch. Und ebenso klar ist daher auch, dass wir längst nicht alle solcher Termine besuchen. Aber da das gestern in Zusammenhang mit jenem „legendären“ Nürnberg-Spiel stand, das ja doch über lange Zeit hinweg ein Thema war, interessierte mich einfach, was dort vor Ort verhandelt/gesagt/geurteilt wurde. Genehmigt? 😉

@backstreets29
Lusti statt Domo? Der Gedanke ist verführerisch, ganz klar. Kollege Bremer und ich gehören ja ganz sicher auch zu jenen, die in den Spielen gern mal schnaufen und fragen: Spielt der Domo-Meister denn heute überhaupt mit?
Aber es ist ja wohl so, dass er durchaus ein ordentliches Maß an Defensivarbeit verrichtet – und da komme ich an den Punkt, diese These in den Raum zu stellen: Welche Akzente nach vorne würde ein Lusti, der in der Defensive sicher noch wertvoller als Domo ist, setzen? Denn wo ein Domo auch defensiv arbeitet, ist er doch immerhin gleichzeitig noch bester(!) Torschütze.
Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist der Junge vielleicht gar nicht so entbehrlich, wie man mitunter denken mag.

@datcheffe, wotsefack, bigbabo
Vielen Dank für die einmal mehr vielen warmen Worte … ihr macht uns ja ganz verlegen! 😉 Wir staunen beide selbst darüber, in welch schneller Zeit hier eine so ansehnliche Community zueinander gefunden hat. Und @wotsefack, wo wir die Rechtschreib- und Interpunktionskünste unserer Mitstreiter hier nicht beeinflussen können und auch wollen, so ist es doch einfach an jedem von uns, jederzeit darauf zu achten, dass alle das gewünschte Maß an Niveau und Umgang einhalten. Heißt: Je mehr auch ihr tagtäglich dazu beitragt, desto einfacher macht ihr es uns. Ein Fake ist das hier jedenfalls (zum Glück!) nicht 😉

@hurdiegerdie, bigbabo und mineiro
Sportkamerad Beichler wird später am Tag hier und morgen auch in der Print-Ausgabe näher erklärt werden. Als hätte ich euer vielfach Begehr schon erahnt, habe ich mich heute etwas ausführlicher mit ihm unterhalten . . . stay tuned! 🙂

so, und zuallerletzt noch @bigbabo
Über das hinaus, was Kollege Bremer schon zu Bigalke geantwortet hat, wird der die nächsten vier bis sechs Wochen erst mal gar keine Rolle spielen: Anbruch des linken Mittelfußes. Die Diagnose kam gerade eben. Er war gestern im Nachmittagstraining weggeknickt. Die Saison wird nicht einfacher für den Jungen …


StinkePunk
3. November 2010 um 15:23  |  1396

Off Topic:

Laut dem Tageskarten-Onlineshop sind sind bereits 3/4 der Tickets fürs Union-Spiel weg, also Beeilung 😉

Montag Abend, zweite Liga und dann 72.000… das wird geil. Das Spiel ist zwar noch lange nicht terminiert, aber ich würd schon fast davon ausgehen, dass dieses Spiel als Top-Spiel festgelegt wird. Einzig mögliche Randale sprächen dagegen, aber das Hinspiel war ja auch schon an einem Freitag Abend.


mArk78
3. November 2010 um 15:46  |  1397

@StinkePunk

Solche Ansichten sind mit Vorsicht zu genießen! Als ich nach Karten für das Fürth-Spiel suchte, stand auch was von 78% Stadionauslastung und dann waren „nur“ 39xxx im Oly.

Im TSP-Forum meinte mal jemand, dass Hertha mit 50.000 als momentane 100% Auslastung kalkuliert.

Wäre aber trotzdem schön, wenn Dein letzter Absatz wahr werden würde, dann aber mit 74.222 Zuschauern, der offiziellen „Ausverkauft“-Zahl. 😉


StinkePunk
3. November 2010 um 15:51  |  1398

Also wenn ich von dem Interesse für das Hinspiel ausgehe, könnten bald doppelt soviel Karten verkauft werden. Ich gehe davon aus, dass es ausverkauft sein wird. Wenn schon gegen Oberhausen 50.000 ins Stadion kommen, warum sollte dann gegen Union nicht volle Hütte herschen?


Dan
3. November 2010 um 16:45  |  1399

@mark78
der TSP-sunny hat sicherlich mit „kalkuliert“ das falsche Wort benutzt.

Hertha BSC will mit einer Maßnahme die Zuschauer „zentralisieren“. Die Maßnahme sieht dazu wie folgt aus. Vollständiges Kartenkontigent für den Unterring sowie Oberring bis auf die Kurven links und rechts vom Marathontor. Somit wurden die Hertha-Dauerkartenbesitzer die weit von der Ostkurve gesessen haben, eingefangen und der Blau-weißen Ostkurven-Wand und ringsum eingefügt.
Hertha verkauft bis dahin dieses Kontigent, ist aber jederzeit bereit weitere Blocks zum Kartenverkauf zu öffnen. Somit denke ich stehen z.Z. 55.000 Karten (abzüglich der schlapp 15.000 Dauerkarten) für den offenen Verkauf zur Verfügung.

Dem Vorverkaufsticker würde ich aber auch trotzdem nicht glauben. Doch desto länger man wartet, desto weniger werden die preiswerten Tickets und wir wollen doch im Frebruar ein kuschlig volles Oly haben, oder nicht ? 🙂


backstreets29
3. November 2010 um 19:06  |  1401

@dstolpe
Mir ist durchaus bewusst, dass es momentan kaum möglich ist, Argumente zu finden, Domo aus der Mannschaft zu nehmen, auch wenn er unauffällig spielt, ist er dennoch sehr wertvoll und auch das Zustellen der Pass- Laufwege für den Gegner macht er exzellent. Mir würde ausser Domo nur niemand sonst einfallen, den man rausnehmen kann, wenn man auf Doppel-6 umstellt. Ich möchte aber noch drauf hinweisen, dass wir uns hier nahezu geschlossen vor dem Spiel gegen Fürth für den zweiten 6er ausgesprochen hatte und am Ende Babbel mit einem 6er und 3 Punkte alles richtig gemacht hat. Es ist halt wirklich so, die Wahrheit liegt auf dem Platz (und wieder einer fürs Phrasenschwein) 🙂


Stehplatz
3. November 2010 um 19:09  |  1402

Ich denke, dass Babbel kaum von seiner bisherigen Linie abrücken wird.
Die Mannschaft wird in diesem System verbleiben, wenn nicht die erste Niederlage kommt. Ruka wird wohl auch erstmal mit einem Kurzeinsatz und dann wieder in der Startelf auflaufen, wenn Ronny nicht weiter überzeugen kann bzw. sich vor allem konditionell steigert. Die einzige Personalie die im Moment zur Disposition steht ist Friend. Die Alternativen stehen bereits mit ihm auf dem Platz! Man könnte Ramos oder Domo in die vorderste Linie beordern, wobei ich Domo favorisieren würde. Ramos ist zwar größer, meiner Meinung nach auch schneller, aber auf dem Flügel ist keine ernsthafte Alternative vorhanden, die ähnliche Dynamik, Torgefährlichkeit und Technik bietet. Domo erinnert mich von seinem Spiel an Marek Mintal in besseren Tagen. Deswegen sollte man ihn auch auf dessen Position aufbieten, um von seinen Stärken noch mehr zu profitieren und ihn für seine wichtigen Tore mit noch mehr Vertrauen bzw. Anvertrauen seiner angestammten Position zu entlohnen.

Der Spieler, der für Friend nachrücken sollte, wäre in meinen Augen Lustenberger. Es ist zu oft passiert das nach einem Ballverlust nicht konsequent genug nachgesetzt wurde und die Abwehr Mann gegen Mann spielen musste. Niemeyer wird schlicht überlaufen und muss unnötig Meter für seine Vorderleute machen, was dann oft in Verunsicherung und Verlust der Spielkontrolle mündet wie gegen Ingolstadt. Lustenberger würde durch sein gutes Stellungsspiel und Spieleröffnung für mehr Stabilität und letztlich auch Dominanz sorgen können. Niemeyer hätte damit auch die Chance nicht nur der Ausputzer unserer Kreativabteilung zu sein, sondern auch selber zu gestalten und sich offensiv hervorzutun.

Zu Beichler:
Soweit ich informiert bin hat er nie im rechten Mittelfeld gespielt. Die linke Mittelfeldpostion und der Platz von Domo neben Raffael wären eher seine Position, was auch für eine Versetzung von Friend sprechen dürfte. Ich sehe ihn neben Raffael in der Zentrale.

Die Taktik im Mittelfeld und Sturm sähe dann wie folgt aus:
1-4-1-4
Domo-Ramos,Raffael,Beichler,Ruka-Niemeyer-…

1-3-2-4
Domo-Ramos,Ronny(Beichler),Raffael-Lustenberger, Niemeyer-…


rasiberlin
3. November 2010 um 20:15  |  1404

@ dstolpe / ubremer

„out of topic…“ außerhalb des themas…!!!

wieso bekommt der kleine ungeliebte stief-/halbbruder aus dem wuhlewald denn ein kartenkontingient von 8.000 stück für´s derby??? 10 % von 72.000 sind nach adam riese und meiner, nach dem ersten versuch, abgeschlossenen 8. klasse nämlich 7.200!

haben die etwa auch bei uns im oly ne schraube festgezogen? und es wurden ja noch mehr versprochen gen osten…

thanks for helping…. 🙂


3. November 2010 um 20:20  |  1405

@rasiberlin

Ins Olympiastadion passen über 74.000, d.h. die Unioner sollten 7.400 Karten bekommen. Woher hast du denn die Info, dass sie 8.000 bekommen?


rasiberlin
3. November 2010 um 21:40  |  1411

@ maria: sorry, bin/war so geschockt, dass ich jetzt schon 74.000 und 72.000 verwechslt habe…

quelle:

http://www.bz-berlin.de/sport/union/derby-tickets-vorverkauf-beginnt-article1019910.html

da steht u.a.:

„Dem Gastverein stehen mindestens 8000 Tickets zur Verfügung. Sollte die Nachfrage jedoch weit größer sein, werden aber voraussichtlich auch mehr Karten beim 1. FC Union käuflich zu erwerben sein.“

ist zwar nur springer-bz, aber der sportteil insb. hertha-artikel stimen in der regel…


3. November 2010 um 22:49  |  1414

@rasiberlin

Danke. Das finde ich aber auch mal richtig Mist. Ich hab nichts gegen Union, aber ich bin immer noch sauer, dass ich im September ein sauteures Ticket auf’m Schwarzmarkt kaufen musste, um beim Derby dabei sein zu können. Und zwar zwischen Unionfans. Nur, weil deren Stadion so winzig ist. Und jetzt dürfen die praktisch mit ihrem kompletten Stadion bei uns anrücken?!


mArk78
4. November 2010 um 0:04  |  1416

Vorsicht @rasiberlin

Wenn das der Bremer liest! ;)Die Berliner Morgenpost ist auch Springer-Presse… 😉

@dan

Finde jetzt nicht mehr sunny’s Wortlaut, aber Deine Erklärung macht Sinn. Danke!


rasiberlin
4. November 2010 um 9:25  |  1420

@ mark78…. guten morgen…

weiß ick, aber die mopo ist ja auch der anspruchsvolle teil von dem springer-verlag… 🙂


Dan
4. November 2010 um 9:58  |  1423

Unionkarten:
Ach Leute laßt uns doch Größe zeigen, müssen wir uns so benehmen wie die? Muß mit gleicher Münze zurück zahlen, wären wir dann anders als das was wir vor Wochen bemängelten?

Soll Hertha ihnen doch 15.000 bis 20.000 Karten geben, im freien Handel könnten die die eh kaufen. Dann hat man 45.000 Herthaner 20.000 Unioner und 9.222 Neutrale die dann bei einem Sieg auf unsere Seite wechseln.

Ich denke Hertha BSC reagiert hier richtig. Ich fand es auch immer cool beim Spiel gegen den BVB09 eine gelbschwarze Wand gegen eine blauweisse. 🙂


Treat
4. November 2010 um 10:17  |  1425

Große Worte – gelassen ausgesprochen, lieber Dan, ganz wie ich dich kenne!

Bin voll bei dir, warum sich auf das schlechte Gastgeber-Niveau der Unioner herablassen? Zeigen wir doch lieber, wie man sich als guter Gastgeber verhält.

Am liebsten wäre es mir, wenn auch noch die billigen Schmähgesänge in Richtung der Unioner ausblieben, ebenso wie die gellenden Pfeifkonzerte – aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben. Richtig geil würde es wohl, wenn einfach beiden Fangruppen jeweils lautstark und kreativ ihre eigenen Mannschaften feierten und anfeuerten, ohne dabei ständig die andere Seite zu beschimpfen oder zu provozieren.

So stelle zumindest ich mir ein faires und beispielhaftes Stadtderby vor aber ich bin ja tendentiell auch etwas naiv!

Blauweiße Grüße
Treat


4. November 2010 um 10:57  |  1428

@dan @treat

Okay, ihr habt mich überzeugt. Es sollen ruhig so viele Unioner wie möglich ihre Mannschaft verlieren sehen 😉 Und was die bescheuerten Gesänge angeht, kann ich dir, @treat, nur 100% zustimmen.

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