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Mittwoch, 3.11.2010

Wohin mit Daniel Beichler?

(sto) – Geht denn das schon wieder los? Just gestern kehrten mit Marco Djuricin, Nikita Rukavytsya und Christoph Janker drei Rekonvaleszenten ins Mannschaftstraining um, da knickte Sascha Bigalke unglücklich um und meldete sich noch vor Ende der Einheit ab. Heute die Diagnose: Angebrochener Mittelfuß, vier bis sechs Wochen Pause. Das ist bitter für den Jungen, dem trotz großer Anlagen einfach nicht der Sprung in den Profi-Fußball gelingen will. So, und dann hörte ich heute nach dem Nachmittagstraining, dass Daniel Beichler umgeknickt war. Beichler, ausgerechnet Beichler, der gerade erst nach zweimonatiger Verletzungspause um Anschluss kämpft. Auch für ihn wäre ein (neuerlicher) Ausfall einigermaßen dramatisch. Genau werden wir es erst am Donnerstag wissen, doch immerhin lautete die erste Prognose: es ist nichts Dramatisches.

Vormittags war Beichler noch bester Laune. Wir plauderten nach dem Training über seine Sehnsucht nach dem Comeback und die ersten Wochen in Berlin und Deutschland. Der Österreicher fühlt sich rundum wohl in seiner neuen Heimat. Er weiß aber auch seine sportliche Situation realistisch einzuschätzen. Herthas guter Saisonstart war schlecht für ihn. Die Kollegen, die von Sieg zu Sieg eilten, haben sich (verdientermaßen) einen Vorsprung erarbeitet. Das akzeptiert Beichler, der keine Forderungen aufstellt, aber schon auch sagt: „Es kann nicht auf Dauer mein Anspruch sein, nur zu trainieren und Regionalliga zu spielen.“ Denn dann geriete irgendwann auch der aktuell noch sichere Platz im Nationalteam in Gefahr.

Jetzt seid ihr dran

Doch wohin bei Hertha mit Beichler? Mir sagte er, dass seine Lieblingsposition die als vorderste Spitze ist. Dort erzielte er vergangene Saison in Graz immerhin neun Punktspieltore. Reicht diese Empfehlung aus, um Rob Friend ernsthaft gefährlich, ja wenigstens eine ernsthafte Alternative zu dem Kanadier werden zu können? Alternativ spielte Beichler bei Sturm Graz als hängende Spitze bzw. im zentralen offensiven Mittelfeld. Dort ist kaum absehbar, dass Markus Babbel entweder Raffael oder den defensiv wertvollen Valeri Domovchiyski opfert, der Bulgare ist zurzeit immerhin zugleich Herthas bester Torschütze. Bleiben die Außenbahnen. Adrian Ramos ist gesetzt und links am stärksten, aber rechts – das haben einige von euch ja schon geschrieben – ist eher nicht Beichlers starke Seite.

Wohin also mit Beichler?

Wo hilft Beichler Hertha am meisten weiter?

  • Als universeller Joker auf der Ersatzbank (47%, 105 Stimmen)
  • Als zentrale Spitze (23%, 51 Stimmen)
  • Zentral hinter der Spitze (16%, 35 Stimmen)
  • Rechts im Mittelfeld (12%, 26 Stimmen)
  • Links im Mittelfeld (3%, 7 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 224

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18
Kommentare

Bolle75
3. November 2010 um 20:51  |  1406

Erster 🙂
Als universeller Joker auf der Ersatzbank

So leid es mir für den Jungen tut aber es ist wie im Bericht geschrieben. Für wen soll er kommen.
Da ich Beichler bisher schlecht eischätzen kann kommt wohl vorerst die Joker Position in Frage. Wenn er sich als zentraler Stürmer sieht und unser System so bleibt könnte er evtl. an Friend vorbeikommen, doch erst mal soll er doch bitte wieder richtig Fit werden. Er ist 22 und somit wohl Erfahrener als Lasogga aber Babbel sagt ja selbst, wer besser ist spielt und genau dazu kann man leider noch nichts sagen.
Das Luxusprobleme, wie wir sie im Moment haben, auch Schicksale sind ist mir irgendwie zum ersten mal in dieser Saison so richtig aufgefallen. Denn so viele Luxusprobleme bin ich als Herthaner einfach nicht gewohnt. Schwierige Situation für alle Beteiligten und vor allem für MB der Sie bei Laune halten muss.
Also Daniel, werde gesund und sei dann einfach besser als die anderen, ich glaube Babbel hält sein Wort, und somit liegt es bei dir.


Marcel
3. November 2010 um 21:21  |  1408

Servus,

„… oder den defensiv wertvollen Valeri Domovchiyski opfert, der Bulgare ist zurzeit immerhin zugleich Herthas bester Torschütze.“

Der Satz ist doch ein Widerspruch in sich und natürlich ist er im Moment Herthas bester Torschütze, aber imo auch nur, weil er eben nicht die Torgefahr ausstrahlt, wie Ramos, Raffa, Friend die gerne mal gleich 2 Gegner bekommen und dann steht Domo einfach im frei gewordenen Raum, nutzt eine Ablage und drin das Ding.
Und ob er defensiv so wertvoll ist, mag ich bezweifeln. Schaut man sich die Statistik vom Spiel gegen Ingolstadt im Vergleich zu Raffael oder Niemeyer an, war Domo nicht auf dem Platz. Bis auf die Szene mit dem Tor. 😉

Zurück zum Ösi:
Man sollte nicht glauben, dass Hertha jetzt gleich das Luxusproblem bekommt, dass zu „wenig“ verletzt sind und natürlich alle spielen wollen.
Auch wenn wir im Pokal mal wieder TV-Zuschauer spielen dürfen ist die Saison noch lang genug und als „Dauergejagter“ sind die Spieler sicher auch nicht leichter.

Grüße


Halblinks
3. November 2010 um 21:32  |  1409

ich würde Beichler tatsächlich auch gerne mal als Domo-Ersatz sehen. Vielleicht demnächst mal ein Halbzeit lang, um zu sehen, ob er aus der Position spielerisch mehr machen kann.
Zudem glaube ich, dass es nicht sonderlich herausfordernd ist, die „defensive Stärke“ von Domo auch zu erreichen.
Wäre es Domos Defensivstärke, die Babbel an ihm schätzt, dann würde sowieso Perdeday spielen, statt Domo. Ihn retten derzeit schlicht seine Tore. Wenn die nicht mehr kommen, ist Beichler da, da bin ich sicher.


hurdiegerdie
3. November 2010 um 21:38  |  1410

Nur damit es keinen Streit zwischen Stolpe und Bremer gibt (wurde ja mal während der Ferien des einen angedeutet), wer mehr Reaktionen bekommt:
hier mein Post.

Ich bin völlig ahnungslos, weil ich Beichler nie gesehen habe.


Mineiro
3. November 2010 um 22:14  |  1413

Wie schon bei Ronny habe ich auch bei Beichler das Gefühl eines kleinen Jungen, der ein neues Spielzeug geschenkt bekommen hat, das aber gemeinerweise lange Zeit nicht ausprobieren durfte. Entsprechend groß ist die Neugierde und Hoffnung, da noch ein echtes Juwel in der Hinterhand zu haben.

Doch keiner weiß, wie gut sich Beichler in dieser 2. Liga auf Anhieb zurecht finden wird und ob er auf Anhieb mit seinen Mitspielern harmoniert. Babbel hat die Qual der Wahl und das nicht nur auf einer Position und das ist gut so. Nichts anderes hat die sportliche Leitung vor der Saison gewollt und unter diesem Aspekt so viele starke Spieler bei Hertha versammelt. Bei jedem anderen Zweitligisten (und vielleicht sogar bei manchem Erstligisten) wären wohl viele unserer Reservisten Stammspieler und bei uns sitzen sie auf Bank und Tribüne. Für den einzelnen vielleicht manchmal frustrierend, für den Erfolg der Mannschaft jedoch ein sehr wichtiger Baustein.

Zurück zu Beichler: Er muss die kommenden Spiele froh sein, wenn er es permanent in den Kader schafft und ein paar Einsätze von der Bank auf bekommt. Früher oder später bekommt er – wie jetzt Ronny – seine Chance sich ins Team zu spielen, auf welcher Position auch immer. Seine Polyva – äh – Vielseitigkeit ist dabei sicherlich ein Vorteil für ihn. 😉


Exilherthaner
3. November 2010 um 23:05  |  1415

Beim „defensivstarken“ Domo musste ich auch erstmal schmunzeln 😉
Beichler hat ja enormen Zug zum Tor und ich kann ihn mir daher auch als Aussenstürmer vorstellen (Kategorie T.Müller). Da man ihm nachsagt, dass er über eine gute Technik und Spielübersicht verfügt, ist er daduch schon einem Domo im Mittelfeld im Vorteil. Auch Ruka könnte er abhängen.
Generell gehe ich sowieo davon aus, dass Spieler wie Ruka, Domo und Friend bei uns durch das Sieb fallen werden. Wenn nicht in Liga2 dann doch spätestens in Liga1 und durch Spieler ersetzt werden, die mehr können als nur den reinen Abschluss zu suchen. Darunter zähle ich Ronny, Ebert (wenn er sich denn mal weiterentwickelt) und eben auch Beichler.
Ich denke nicht, dass Beichler in absehbarar Zeit ins Team stossen wird, aber in der Rückrunde habe ich ihn eindeutig auf der Rechnung. In der Rückrunde wird man dann hoffentlich auch mal die Hertha bewundern dürfen, die sich in der kommenden Saison der Mission Klassenerhalt in Liga1 stellen soll.


Treat
4. November 2010 um 8:50  |  1418

Hmm, schwierige Frage, schön für unsere Hertha, solche Probleme zu haben!

Wie @hurdiegerdie habe auch ich Beichler noch nie spielen sehen und kann daher aus eigener Beobachtung nichts zu seinen Qualitäten sagen. Allerdings erinnere ich noch recht gut der großen Vorschusslorbeeren, mit denen er aus dem Ösi-Land zu uns stieß, der meines Wissens sehr erfolgreichen Saisonvorbereitung, wo er wohl auf Anhieb einschlug und einiger früherer Trainingseindrücke von geschätzten Mitkommentatoren vor seiner Verletzung. Danach würde ich ihn sehr gern mal auf dem Platz sehen, um mir ein eigenes Bild zu machen.

Da ich trotz der 5 Tore und der von mir vielleicht nicht hinreichend gewürdigten „Defensivqualitäten“ nach wie vor sehr skeptisch bin, was die Leistungen von Domo angeht, könnte ich mir Beichler in erster Linie als Ersatz für ihn vorstellen. Alternativ dazu ist für mich auch ein Einsatz Beichlers anstelle von Friend denkbar, wobei das im Konflikt mit mehr Einsatzzeit für den offenbar auch gut veranlagten Lasogga stünde…

Probleme über Probleme…

Ich bin mir dennoch sicher, das Babbel – ohne deswegen gleich das erfolgreiche System grundlegend zu verändern – Spielern wie Beichler, Lasogga, Lustenberger, Djuricin und wie sie alle heißen, punktuell immer wieder Möglichkeiten geben wird, Spielpraxis zu sammeln und sich für weitere Einsätze anzubieten.

Und wenn dereinst ein komfortabler Abstand zum Relegationsplatz erreicht sein sollte, bin ich mir sicher, dass auch unser treuer alter Pal noch zu seinen 4 fehlenden Einsätzen kommen wird, die er benötigt, um auf insgesamt 300 Herthaspiele zu kommen. Das wird man ihm nicht nehmen, denke ich.

Jetzt freue ich mich erst mal auf das Spiel gegen Paderborn, dass ich aus dienstlichen Gründen leider nicht werde live auf Sky verfolgen können, von dem ich aber dennoch hoffe, dass es uns die nächsten 3 Auswärtspunkte bescheren wird. Da vermutlich auch Aue wieder gewinnen wird, nehme ich an, dass der Abstand zu Platz 2 bestenfalls weiterhin 3 Punkte betragen wird, allerdings sehe ich persönlich auch eher die Notwendigkeit, sich möglichst deutlich von Platz 3 abzusetzen, denn ob wir am Ende Zweitligameister werden oder als Tabellenzweiter direkt wieder aufsteigen, ist mir erst mal relativ wurscht…

Karten für das Union-Spiel im Februar hätte ich auch gern aber leider habe ich meinen Dienstplan noch nicht und weiß daher nicht, ob es klappen wird. Ich schätze mal, meinen Februarplan werde ich in ca. 14 Tagen bekommen und dann muss ich eben sehen, ob im Umfeld des guten @dan noch ein Plätzchen für mich frei sein wird…

Blauweiße Grüße
Treat


dstolpe
4. November 2010 um 9:04  |  1419

@treat
Die Frage „Beichler oder Friend (oder Lasogga)“ ist ja auch eine Richtungsfrage.
Bis jetzt hat Babbel sich auf den eher weniger beweglichen, dafür wuchtigen Typ Stoßstürmer festgelegt. Mit mal mehr (Düdorf, Cotte), mal weniger (letzte vier Spiele) Erfolg. Er war es auch, der Friend als „Idealbesetzung“ für das System mit einem Stürmer bezeichnet hat – sei es nun 4-2-3-1 oder 4-1-4-1.
Ich meine: Beichler oder Djuricin passten dazu sehr viel besser – erst recht in der bei Hertha festzustellenden Ausprägung, dass von links der Rechtsfuß Ramos und von rechts der Linksfuß Ruka oder Ronny immer wieder nach innen ziehen, um dort selbst zum Abschluss zu kommen. Flanken? Darüber wurde hier schon ausgiebig diskutiert: Mangelware!
Solange also ein Ruka, der ja wie ein Schulz (vor allem der!) durchaus flanken kann, nicht über links kommt und rechts ein Ebert das Flanken lernt, ja, so lange wird Friend es da vorne weiter schwer haben.
Ich weiß nicht, ob Babbel insgeheim wünscht, dass Beichler und/oder Djuricin möglichst bald game ready sein werden. Vielleicht ist es so?!


wilson
4. November 2010 um 9:28  |  1421

Sagt mal:
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die meisten von Euch dazu tendieren, Domovchiyski zu „opfern“ – und das erstaunt mich schon ein wenig.

Da schießt er, weil endlich regelmäßig eingesetzt, seine Tore und dann soll ausgerechnet der Tor-Garant raus ?! Bei Domovchiyski wissen wir, was wir haben: keinen Fußballzauberer, keinen, der viele Ballkontakte hat, aber einen, der trifft.
Ich kann mich an Zeiten erinnern, wo uns genau diese Leute wertvoll erschienen wären. Es ist müßig zu philosophieren, ob Domo in der letzten Saison, wenn er regelmäßig gespielt hätte, Tore erzielt hätte, die andere eben nicht gemacht haben, zumal er jetzt anscheinend eine Position spielt, die ihm mehr liegt als einsamer Stürmer oder Rechtsaußen, aber wissen tun wir´s eben auch nicht.

Ihn jedoch rauszunehmen, um ein Plätzchen für einen Beichler, den wahrscheinlich niemand von uns wirklich einschätzen kann, zu finden, halte ich schon für sehr gewagt.

Beichler hat sich bei den zwei Einsätzen für die U23, bei denen ich ihn beobachtet habe, nicht aufgedrängt.
Aber er kann sich ja beweisen, wenn Raffael auch in der Liga die Sicherungen durchbrennen und ROT sieht. Dann spielt er halt neben Domo.

Fazit: @ wilson ist ProDomo
(und Kaffeetrinker).


Treat
4. November 2010 um 9:38  |  1422

@dstolpe
Danke für die schnelle Antwort. Durchaus nachdenkenswerte Aspekte, die du hier einbringst.

Allerdings stellt sich mir weniger die Systemfrage (zumindest was die rein zahlenmäßige Staffelung auf dem Platz angeht), denn einer meiner Lieblings-Kommentateros hat kürzlich an anderer Stelle völlig zu Recht festgestellt, dass es letztlich weniger vom System als von den eingesetzten Spielern abhängt, wie flexibel sie agieren und wie sie ihre Position interpretieren (dürfen).

Insofern stellt sich mir tatsächlich eher die Typfrage. Lasogga wäre – obgleich er hier ja von Vielen als etwas beweglicher und spielstärker eingeschätzt wird – ebenso der in erster Linie wuchtige Stoßstürmer, wie Friend ihn repräsentiert.

Solange das funktioniert und die notwendigen Tore erzielt werden, bitteschön, da ist es schwierig, andere als ästhetische Argumente dagegen zu finden.

Allerdings sehe ich das Flankenproblem ähnlich wie du und glaube auch nicht daran, dass sich daran demnächst noch grundlegendes ändern wird.

Abgesehen davon sehe ich den Typ „spielender Stürmer“ von Hause aus lieber und würde mich daher sehr über mehr Einsätze von Djuricin oder Bewährungsproben für Beichler freuen.

Allerdings müsste dann aus meiner Sicht auch tatsächlich ein zweiter „echter 6er“ installiert werden – vorzugsweise natürlich der hochgradig spielintelligente Lusti – um zu verhindern, dass all die Offensivkräfte sich noch mehr gegenseitig auf den Füßen stehen, wenn sich nun auch noch ein spielender Stürmer selbst die Bälle aus dem Halbfeld abholt.

Trotzdem, den schöneren und schwieriger auszurechnenden Fußball brächte sicherlich ein Abweichen vom starren Prinzip Stoßstürmer, hin zu beweglichen, des Öfteren zwischen den Offensivpositionen rochierenden Angreifern!

Allerdings verstehe ich auch Babbel, wenn er sich – und das betrachte ich auch nicht als „Zaudern“ – nicht vom erfolgreichen „Never change a winning team“ – Prinzip abwendet.

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
4. November 2010 um 10:11  |  1424

@wilson:
Du hast schon recht, lange genug hat ein echter Knipser gefehlt und die bisherige Torquote von Domo ist schon beachtenswert, insbesondere, wenn man berücksichtigt, wie seine Quote bisher aussah.

Dennoch bin ich mir fast sicher, dass bei dem derzeitigen System auch die meisten anderen Spieler auf dieser Position ihre Freiräume bekämen und dementsprechend eine vergleichbare Torausbeute erzielen könnten.

Letztlich ziehen der „Stoßstürmer“ Friend und der sehr ballsichere und aktive Raffa, ebenso wie im letzten Spiel dessen Bruder Ronny viele Gegenspieler auf sich und schaffen so die Räume, aus denen Domo dann unbedrängt abziehen kann.

Der müsste sich für mich auch erst mal spielerisch beweisen, um mich von seinen Qulitäten zu überzeugen oder wenigstens noch einige Male aus echter Bedrängnis schießen und treffen…

Aber klar, bei der Quote zu argumentieren, ist immer schwierig! 😉


Datcheffe
4. November 2010 um 10:54  |  1426

Morjen!

Also, ich würde ja wirklich unheimlich interessieren, warum zum Teil solche Ablehnung gegen Domo herrscht. Er hat sich letzten zwei Jahren vorbildlich verhalten, nie gemurrt, das er nicht spielen durch. Profi durch und durch!
Jetzt spielt er, ist nicht auffällig und macht seine <tore, aber trotzdem wollen ihn so viele wieder auf die Bank setzen, er hat immerhin fast jedes vierte Tor für Hertha geschossen und wenn das so weiter geht kommt er locker über 15+!

Na Beichler, ganz ehrlich? Irgendwie kann ich mit ihm nicht wahnsinnig viel anfassen, bisher wurde er mit Vorschusslorbeeren überschüttet, hat aber noch nichts gezeigt und ihr wollt ihn gegen unseren erfolgreichsten Torschützen austauschen. Also, das erklärt sich mit nicht!

Er soll erstmal als Joker auf die Bank, dann zeigen, was er kann und dann können wir sehen, gegen wenn er aufläuft, aber bis dahin fließt noch viel Wasser die Spree runter, also weshalb jetzt über ungelegte Eier den Kopf zerbrechen?

Das ist jetzt nicht negativ gemeint, aber er soll erstmal langsam in die Liga eingeführt werden, im Moment sind wir für die Ligaspiele eigentlich gut genug ausgestattet!

Schönen Tag noch!


Datcheffe
4. November 2010 um 10:57  |  1427

Uppps, ich habe gerade gelesen, das wilson fast das Gleiche über Domo geschrieben hat.
Tut mir leid, aber ich hatte das Ganze heute morgen schon geschrieben und hatte keine Onlineverbindung, deshalb habe ich das zwischengespeichert und eben nur eingesetzt!

Hmmm, naja….vielleicht ist doppelgemoppelt auch nicht schlecht!? 😉


tabson
4. November 2010 um 11:04  |  1429

In der Printausgabe schreibt Ihr: „Dann lautete das Votum der Mediziner: Operation, sofort.“
Also, ich frage mich da schon, ob diese Diagnose überraschend war. Zum Einen müssten Beichlers Beschwerden schon vor dem Wechsel bekannt gewesen sein. Zum Anderen wurde doch auch bei ihm der obligatorische Medizincheck durchgeführt?
Hat man Beichler also trotz offensichtlichen Handicaps verpflichtet? Oder ist der Check seines Namens nicht würdig?


Dan
4. November 2010 um 11:42  |  1430

@tabson
Doch die weiche Leiste war nach Aussage Preetz dem Verein bekannt.

Sie haben aber das Risiko eingehen wollen, weil sie den Spieler nicht nur für diese Saison sondern für vier Saisons verpflichten konnten / wollten.


LA49
4. November 2010 um 13:46  |  1431

Ich bin alles andere als ein Domo-Freund – ich freue mich aber über seine Tore.

Ist aktuell ein Phantom und – ich hätte es nie gedacht – ein richtiger Knipser!

Allerdings bringt er mit seiner Spielweise bzw. der Nichtteilnahme am Spiel über 89 Minuten (wenn er nicht ausgewechselt wurde) Hertha in die Situation, mit 10 Mann spielen zu müssen.

Mit der Folge, dass eine wichtige Anspielstation im Mittelfeld fehlt und diese grausamen hohen und langen Bälle auf Friend geschlagen werden.

Seine Defensivstärken erschliessen sich mir übrigens gar nicht.

Da Babbel leider keiner ist, der zur Halbzeit wechselt, wird Domo wohl immer bis zur 65./70. Minute spielen. Ob gut oder nicht. Ob Tor oder nicht.

Je nach Spielverlauf kommt mit Beichler aber nun eine interessante Alternative wieder in den Fokus.

Perdedaj, wenn das defensive MF verstärkt werden muss. Beichler, wenn frischer Schwung nach Vorne benötigt wird.

Was ich aus Österreich von ihm gesehen habe, schaut vielversprechend aus: Ballsicher, gute Technik am Ball, sucht auch aus der zweiten Reihe der Abschluss und hat einem äusserst präzisen Schuss.

Ich hoffe, er kann das demnächst mal zeigen und sich als Joker mittelfristig für die Stammelf aufdrängen.


StinkePunk
4. November 2010 um 15:31  |  1432

Es gibt nur einen weg für ihn in die Stammelf: Durch gute Leistungen im Training einen Platz auf der Bank erobern und dann bei Einwechslungen zeigen was er kann, also so, wie Ronny und Schulz zu ihren (im Falle Schulz vorübergehenden) Stammplatz bekommen haben. Ein bißchen Geduld gehört auch dazu, bis mal wieder Verletzungen und Sperren die Hertha heimsuchen.


Mineiro
16. November 2010 um 20:18  |  2012

Laut einer Zeitung aus Österreich soll es zwischen Beichler und Babbel Zoff gegeben haben und angeblich lässt Babbel Beichler deshalb im Moment links liegen. Hat jemand davon etwas mitbekommen?

http://www.krone.at/Steiermark/Daniel_Beichler_in_Berlin_auf_dem_Abstellgleis-Zoff_mit_Trainer-Story-230760

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