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(ub) – So, nun ist das eingetreten, was einige von Euch schon mehrfach gemutmasst haben:  Einzelrichter Dr. Hans E. Lorenz vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat Adrian Ramos für seine Rote Karte in der Partie beim SC Paderborn am Sonntag für ein Spiel gesperrt. Auf der DFB-Seite heißt es, Ramos werde „wegen eines unsportlichen Verhaltens“ gesperrt. Demnach wird Ramos Hertha BSC in der Partie am Montag  gegen den VfL Bochum fehlen.

Aber ich frage mich: Im Spielbericht, so die Morgenpost-Informationen, hatte Schiedsrichter Christian Leicher (Landshut) „Tätlichkeit“ als Begründung angegeben. Davon scheint keine Rede mehr zu sein. Aber was für ein „unsportliches Verhalten“ hat Ramos an den Tag gelegt?

Bei Hertha BSC wurde mir zu dem Sachverhalt soeben gesagt: „Wir haben noch keine Urteilsbegründung. Deshalb können wir uns noch nicht dazu äußern, ob Einspruch eingelegt wird. Aber natürlich behalten wir uns diese Option vor.“

24 Stunden hat der Zweitlia-Spitzenreiter nun Zeit, genau diese Entscheidung zu treffen. Würde Hertha Einspruch einlegen, geht die Angelegenheit in einer mündlichen Verhandlung vor das DFB-Sportgericht.

Nur zur Einordnung des Strafmaßes seitens des DFB: Eine Rote Karte mit einem Spiel Sperre zu bestrafen bedeutet: Sorry Hertha, der Schiedsrichter hat sich geirrt. Aber wegen der Fifa müssen wir die Minimalstrafe aussprechen.

Ein Spiel Sperre für Ramos - Euer Rat an Hertha lautet . .

  • zähneknirschend die Sperre akzeptieren (36%, 90 Stimmen)
  • notfalls bis zum Internationalen Gerichtshof CAS in Lausanne gehen (33%, 83 Stimmen)
  • vor das DFB-Sportgericht ziehen (30%, 75 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 248

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58
Kommentare

snbsc
9. November 2010 um 15:39  |  1668

War ja zu erwarten! Also Domo wieder rauf und diesmal mit zwei 6er gegen Bochum den Frust wegspielen! Am Freitag darauf schießt Ramos dann das entscheidene Tor für Hertha gegen Osnabrück.


Marcel
9. November 2010 um 15:45  |  1669

war ja klar aber vielleicht darf er ja dann zum Freundschaftsspiel zur Nati.

aber isses nicht schön?
Man hat nachweislich NICHTS gemacht und wird trotzdem bestraft, weil ein Mann bzw. ein System nicht über den eigenen Schatten springen kann.

Man erfährt erst das Urteil und später erst die Begründung? – Aber die 24h Frist beginnt ab den Urteil? – Ah ja!


ubremer
ubremer
9. November 2010 um 15:49  |  1670

@Marcel,

immerhertha meldet die Nachricht für Euch so rasch, noch ehe Hertha die Begründung hat – unser Service für Euch 🙂


mArk78
9. November 2010 um 15:49  |  1671

Für mich auch keine große Überraschung, da es die Mindestsperre ist.
Da ich nicht glaube, dass die mündliche Verhandlung vor dem Bochum-Spiel stattfinden wird, sollte man die Sperre zähneknirschend akzeptieren.
So kann Adrian sich ausruhen und beim Spiel gegen Osnabrück wieder auf Torejagd gehen. Auch hier wieder reine Unvernunft vom Ansetzer, die Partie so zu legen.
Aber wenn man den Volkstrauertag bei den Ansetzungen nicht berücksichtigt, braucht man sich über gar nichts mehr zu wundern…


backstreets29
9. November 2010 um 15:59  |  1672

Ich hab bisher als einziger abgestimmt und finde, es ist Zeit sowas mal auszufechten.
Ramos wird hier für etwas bestraft, was er nicht gemacht hat. Sowas widerspricht jedem Rechtsgrundsatz, das muss danna auch die FIFA einsehen


Petra
9. November 2010 um 16:05  |  1673

Eigentlich schade, dass ich Recht behalten habe. Anders wäre es mir lieber gewesen. An Hertha der Rat: Macht keine weiteren Aktionen zur Urteilsveränderung. Es wird eh nicht geändert. Diese ollen Muff-Bestimmungen sind für den DFB (und auch für die FIFA) ihre Existenzgrundlagen. Da kann ja dann jeder kommen und an diesen Grundfesten knabbern wollen. Steckt alle Energie lieber in das nächste Spiel und lasst die Jungs für Ramos das Spiel gewinnen. Aufstellung fast wie immer und Ronny, Raffael und Domo machen es dann schon.


Marcel
9. November 2010 um 16:25  |  1674

„unsportliches Verhalten“ sowas lächerliches

Ich frag mich grade, wie so ein Richter das dann bewertet. Nimmt er nur die Spielberichte oder schaut er sich auch Videos der Szene an?

Ich hätte dazu gerne ein Standbild der Szene und das unsportliche Verhalten rot eingekreist.

Das hat nichts aber auch gar nichts mit Gerechtigkeit zu tun.
Wie soll man einem Kind am Montag erklären, warum Adrián nicht spielt?
„Er hat nichts gemacht, aber in Frankfurt wehen nun mal keine blau-weißen Fahnen!“?


Blauer Montag
9. November 2010 um 16:40  |  1675

Jawollo Petra,
Ronny, Raffael, Domo und all ihre Mitspieler werden der Mannschaft von Fredi Furunkel und allen Fans im nächsten Heimspiel zeigen, dass sie Fußball kämpfen und spielen können.


StinkePunk
9. November 2010 um 16:48  |  1676

Ich würde bis zum Internationalen Gerichtshof CAS gehen, schon allein aus Prinzip. Das ganze ist so, als ob ich bei grün über die Ampel fahre und geblitzt werden. Dann sagt man mir, sorry war ein Versehen, aber die Strafe musst du trotzdem bezahlen. Um dir entgegen zu kommen, verzichten wir mal auf die Punkte in Flensburg.


Datcheffe
9. November 2010 um 16:50  |  1677

Nabend!

Also, ich habe für *notfalls bis zum Internationalen Gerichtshof CAS in Lausanne gehen* gestimmt.
Jetzt ist aber genug, was soll man sich noch alles gefallen lassen. Da werden Schiedsrichter angesetzt, die nicht in der Lage sind, Spiele neutral zu leiten. Dann heißt es heute das Vergehen, zwei Tage später dieses Vergehen…..wo sind wir denn hier!

Nicht, das nur jedes Spiel mehr oder weniger gegen uns gepfiffen wird, jetzt sollen unsere Spieler auch noch kaltgestellt werden, nur weil wir einen höheren Etat als andere haben.

Ich frage mich, ob das noch legal ist und um dies herauszufinden…auf in die Schweiz!

Vorallen habe ich heute morgengeschrieben, das die Fernsehbilder eine eindeutige Sprache sprechen.

So, ich muss mir jetzt erstmal ein Bier aufmachen, bin sauer!


westend
9. November 2010 um 16:51  |  1678

Absoluter Witz. Unfassbar schlecht. Nicht des DFB würdig. „Unsportliches Verhalten“: einen schlimmeren vorgeschobenen, pseudo-juristischen Platzhalter hatten die Frankfurter wohl nicht zur Hand, um den Dilletanten Leicher zu decken. Hoffentlich ziehen sie ihm hinter den Kulissen die **** lang — sorry für Sprache.

War aber leider zu erwarten.

Dennoch: Ramos ist Profi, er muss damit umgehen genauso wie die Mannschaft. Schmollen ist Schwäche. Hertha sollte NICHT wie Rumpelstilzchen von Pontius zu Pilatus laufen, das bringt doch nichts.

Mund halten, weitermachen, Bochum versohlen.


StinkePunk
9. November 2010 um 16:56  |  1679

Eine schöne Sache hatte diese Fehlentscheidung: Es gibt soooo viel zu lesen und zu schreiben 😀


Seppelfricke
9. November 2010 um 16:59  |  1680

Naja war zu erwarten. Funktionäre die auf ihre Regeln beharren. Was soll man denn da erwarten.

Was mich jetzt aber interessiert, welche Konsequenzen hat seine Leistung + Urteil für den Schiedsrichter? Dazu dann noch seine Aussage gegenüber Perdedaj.

Bleibt das unbestraft? Wenn nicht könnt ihr irgendwas erfahren und hier posten? 😉


dstolpe
9. November 2010 um 17:00  |  1681

@stinkepunk
Muss unter uns bleiben, nicht weitersagen: Die Rote Karte und alles dem Folgende war nichts weiter als eine perfide Intrige der immerherta-Macher – wir wussten nicht, wie wir sonst die lange Strecke von Paderborn-Sonntag bis Bochum-Montag überbrücken sollten.

Ham wa jut jemacht, wa? 😉 😉 😉


mArk78
9. November 2010 um 17:01  |  1682

Einspruch, Euer Ehren!

Wenn es so ist, dass Adrian wegen unsportlichem Verhalten gesperrt wird, im Spielbericht aber Tätlichkeit als Begründung steht, sollte die Sache wirklich mal bis zum CAS gehen!


hurdiegerdie
9. November 2010 um 17:09  |  1683

Also ich gehe morgen gleichmal zur CAS und bereite die dort auf die zu erwartende Petition der MoPo-Blogger vor.

Man sollte sich aber nicht zuviel erwarten, die verurteilen auch für Dopingvergehen ohne Nachweis des Dopings (au, jetzt gibt’s Haue).


StinkePunk
9. November 2010 um 17:14  |  1684

@ mArk78: Das ist ein gefundenes Fressen für jeden Anwalt, wenn sich solche Widersprüche anhäufen.

@ dstolpe: Dacht ichs mir doch. Ich bin beeindruckt, wie ihr die sky-live-übertragung manipuliert habt. In Wirklichkeit hat eigentlich Hertha 3:0 gewonnen und wir regen uns hier umsonst auf 😉

Was mich an der Sache am meisten ärgert ist die Sturheit der Schiedsrichter einfach ihre Fehler nicht einzugestehen. Das hat mich auch schon bei Knut Kircher bei dem Wolfsburg-Spiel vor einem Jahr aufgeregt. Bei dem Dortmundspiel in diesem Jahr hat der Schiri (wer war das nochmal?) zugegeben, dass das nicht gegebene Tor wohl ein Fehler war. Das fand ich gut.


Bigbabo
9. November 2010 um 17:15  |  1685

Ramos (genauso wie Babbel und Preetz) sollte Profi genug sein um zu erkennen, dass auch krasse Fehlentscheidungen zum Fußball dazugehören. Natürlich ist es ärgerlich aber ich sehe das ähnlich wie @westend: die Sperre akzeptieren und dann Mund abputzen und weitermachen!

Kann jetzt auch nicht wirklich sagen, dass in dieser Saison extrem gegen uns gepfiffen wird. So wie das einige hier darstellen möchte man ja fast meinen, uns würden in jedem Spiel mindestens zwei Elfmeter nicht zugestanden und dem Gegner dann auf der anderen Seite schon…


StinkePunk
9. November 2010 um 17:19  |  1686

@Bigbabo: Das sicher nicht. Aber die Vielzahl ungeahndeter taktischer Fouls ist mir schon vor diesem Spiel aufgefallen.


dstolpe
9. November 2010 um 17:48  |  1688

Off topic: Christian Lell ist heute zum ersten Mal Vater geworden. Julie (53 cm, 3500 Gramm) und Mutter Daniela sind wohlauf. „Wir sind sehr glücklich. Alles ist gut verlaufen, unsere Tochter ist gesund“, sagte Christian Lell.


StinkePunk
9. November 2010 um 17:59  |  1690

herzlichen glückwunsch für Christian. Sieht sie denn auch ein bißchen aus wie Michael Ballack? 😀


Tobias
9. November 2010 um 18:05  |  1691

Was ich nicht so ganz verstehe: Wo – und aus welchem Grund – hat denn die FIFA festgelegt, dass eine Rote Karte grundsätzlich ein Spiel Sperre nach sich zieht? Das klingt so nach Naturgesetz, ist es doch aber nicht. Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen. War halt schon immer so….
Wenn es ein Regelwerk gibt, dass im Prinzip änderbar ist, dann müsste man doch Einfluss nehmen können. Vielleicht kann der CAS das Regelwerk in diesem Punkt kippen?
Wie könnte eine grundlegende Änderung – mal rein theoretisch – geschehen? Wer ändert Fußballregel-Paragraphen? Wer kann sie anfechten? Wer darf die Paragraphenmacher wählen? Nur DFB-Mitglieder? Vereinsmitglieder? Zuschauer? Oder Sponsoren? 😉

Wider Fürsten und Funktionärsstarre – wir sind das Volk!

PS Wie schon mal erwähnt, sollte Ramos ruhig eine kleine Pause haben. Wie wäre es mal mit Beichler auf Links?


Sir Henry
9. November 2010 um 18:06  |  1692

Mir ist nicht ganz klar, aus welchem Grund einige Herthaner (übrigens hier genauso wie drüben im offiziellen Hertha-Forum) sich permanent verfolgt und benachteiligt fühlen? Da ist dann von der DFB-Mafia die Rede, und dass Hertha ständig betrogen würde und überhaupt ist die Welt zu uns Berlinern ungerecht.

Wie stellt Ihr Euch das vor? Dass am Donnerstag Nachmittag nach Einteilung der Schiris fürs kommende WE Herr Zwanziger den Hörer in die Hand nimmt, Herrn Leicher anklingelt und ihm noch mal in Gewissen redet, es der Hertha ja nicht zu leicht zu machen? Oder reicht Eurer Meinung nach ein eindringliches Briefing auf dem Schirilehrgang zu Saisonbeginn?

Das sind doch absurde Gedanken, die sich in dieser Form übrigens in so ziemlich jedem Fanforum in der Bundesliga bei jedem Verein finden lassen.

Was ist denn passiert? Unsere Hertha hat miesen Fußball geboten und hochverdient verloren. Da kommt es offensichtlich einigen sehr gelegen, nun einen jungen Schiedsrichter parat zu haben, der als Sündenbock herhalten muss. Klar hat er sich vertan. Klar hat er im Anschluß an die Aktion eine unglückliche Figur gemacht.

Aber hier eine geplante Aktion des DFB zum Schaden von Hertha erkennen zu wollen, zeugt von einer gut abgehangenen Portion Paranoia.

Setzt Euch lieber mit den wahren Gründen der Niederlage auseinander und verschwendet keine Kraft an Verschwörungstheorien und Spökenkiekereien.

Strafe akzeptieren, Mund abputzen und dann dafür sorgen, dass FF weiß, warum er hier nicht wohlgelitten ist.

Nicht vergessen, dass das nun auch die (wenn auch erzwungene) Chance für MB ist, einiges am System auszuprobieren. Vielleicht mit zwei Stürmern, Lusti ab der 60., Ruka auf links, Ronny auf rechts. Egal. Bochum überraschen und FF vom Hof jagen.


dstolpe
9. November 2010 um 18:11  |  1693

@Tobias
Ohne dass ich deine Fragen explizit beantworten könnte (es gibt bei der Fifa 35 ständige Ausschüsse und zwei operative Organe) – das sind irgendwelche greisen Gralshüter, die bei jeder Frage nach „könnten wir nicht…, sollten wir nicht…“ erschreckt zusammenzucken … nur um letztlich doch alles so zu lassen wie es schon immer war. Wer diese Gralshüter wählt usw – diese Pfade sind etwa so verschlungen wie jene innerhalb des Vatikan.

Es lohnt – objektiv besehen – auch gar nicht wirklich, wegen so einer vergleichsweise geringen Sache nun am ganz, ganz großen Rad drehen zu wollen. Es ehrt Hertha, um Recht und Gerechtigkeit kämpfen zu wollen; erst recht angesichts der anzunehmenden Verfehlungen des Herrn Leicher gegenüber Perdedaj. Aber an irgendeinem Punkt muss man dann auch sagen können: „Ist gut jetzt“, um nicht restlos als renitente Hauptstadt-Querulanten dazustehen.


backstreets29
9. November 2010 um 18:13  |  1694

Gratulation an Christian Lell und seine Frau


Tobias
9. November 2010 um 18:20  |  1695

@ dstolpe
Der Vatikan-Vergleich gefällt mir.
Ich glaube auch nicht, dass man anhand dieses konkreten Falles wirklich etwas Großes bewirken kann. Andererseits, anhand ganz konkreter Fälle werden ja regelmäßig vom BGH Bundesgesetze kassiert. Da lag mir die Frage auf der Zunge, welcher Gerichtsbarkeit die FIFA unterliegt.

Dass es sich nicht lohnt, am Rad zu drehen und dann als überdrehter Hauptstädter dazustehen, ist in dieser Angelegenheit sicher richtig. Aber am 9. November darf man als Berliner schon mal ne kleine Mauer einreißen wollen!


mArk78
9. November 2010 um 18:25  |  1696

Glückwunsch auch von mir an die Freundin von Herrn Lell! Ob man ihm gratulieren kann, weiß man ja nicht so genau nach seinem Sommertheater…

@dstolpe & ubremer

Habt Ihr Beiden Gerichtsreporter, Frühstücks-Stalker und Trainings-Kiebitze nicht auch hier Möglichkeiten im Rahmen einer Homestory á la Bunte, herauszufinden, wie Daniela nun den Weg von Schweini-Basti über Mischael zu Chrischan gefunden hat und natürlich auch, wer denn nun für den Nachwuchs verantwortlich ist? Schließlich will man doch wissen, ob es ein RV oder ein Mittelfeld-As bei Turbine Potsdam wird? 😉


dstolpe
9. November 2010 um 18:25  |  1697

@Tobias
Ebenfalls ein sehr schönes Bild! 🙂

Welcher Gerichtsbarkeit die Fifa unterliegt: Ihrer eigenen, dann selbstverständlich jeder/irgendeiner zivilrechtlichen (auch die dürfen keine unerlaubten Dinge tun, die sie aber meist erfolgreich kaschieren) – und natürlich auch dem Cas… aber bis dahin ist’s ein langer Weg durch die Instanzen.

@mArk78
Als Christian-Lell-Beauftragter in diesem Blog (Kollege Bremer hat sich ja schon die Polen-Fraktion gekrallt) habe ich zweimal ausführlich mit dem Lell-Meister gesprochen: In Österreich im TL, als das Thema via Bunte gerade hochgepoppt (sic!) war, und neulich noch mal in Vorbereitung eines zum Koblenz-Spiel erschienenen größeren Artikels. Schon vor diesem zweiten Gespräch hatte ich gerüchteweise erfahren, dass irgendwelche Untersuchungen ergeben hatten haben sollen, dass das Kind zweifelsfrei seines sei. Ich fragte ihn das auch im Gespräch auf den Kopf zu, er antwortete ungerührt: Na klar ist das mein Kind!

Und da wir doch noch in letzter Konsequenz SPORT-Reporter sein wollen, belasse ich es dabei auch – bis zum Antritt eines Gegenbeweises. Erst recht verhält es sich so mit der Frage, wie aus Frau Schweinsteiger nun Frau Lell werden konnte und via welche Etappen dies geschehen sein mag 😉


DepecheMode
9. November 2010 um 18:36  |  1698

Hertha sollte sich auf das Gewinnen von Spielen konzentrieren und es vermeiden unnötig Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen.
Irgendwann bekommt man noch den Eindruck, wir wären schlechte Verlierer.
Das die Hertha-Verantwortlichen am Montag interveniert haben ist in Ordnung. Nun ist es aber gut und Zeit sich auf das Bochum-Spiel zu konzentrieren.
Zudem kann man die Ramos-Sperre zum Anlass nehmen einige Dinge zu ändern und vielleicht neue Erkenntnisse zu gewinnen die das Hertha-Spiel besser machen.

Also: Haken dran, weiter geht’s!


ft
9. November 2010 um 18:38  |  1699

Ich hab für den Weg nach Lausanne gestimmt.

Das mag vielleicht aussichtslos erscheinen,
aber ich weis aus persönlichem Erleben, das Richter auch nur Menschen sind und die so manche Interpretation von Regeln und Gesetzen auf unterster Ebene ab und an genauso kritisch sehen wie wir einfachen Bürger .
Richter brauchen aber unbedingt einen Kläger um Änderungen in der Rechtssprechung und – auslegung zu bewirken.
Frei nach dem Sprichwort : Ohne Kläger kein Richter.

Nur so gehts in einem Rechtssystem.

Deshalb sollte Preetz mit Ramos durch alle Instanzen gehen.

——-
Soweit zur Rechtslage.

Der andere Punkt den ich hier sehe:

Ich kann mir gut vorstellen, das es auch für den Spieler selbst gut tut wenn er spürt das “ sein Verein“, für den er auf dem Rasen alles gibt, sich in großer Not um ihn kümmert.
Solche Aktionen könnten vielleicht sogar Spieler enger an einen Verein binden als nur der schnöde Mammon.

Könnt ich mir vorstellen… in meiner Phantasie…


9. November 2010 um 18:40  |  1700

Fussballmafia DFB!


ft
9. November 2010 um 18:48  |  1701

Ich hab für den Weg nach Lausanne gestimmt.

Das mag vielleicht aussichtslos erscheinen,
aber ich weis aus persönlichem Erleben, das Richter auch nur Menschen sind und die so manche Interpretation von Regeln und Gesetzen auf unterster Ebene ab und an genauso kritisch sehen wie wir einfachen Bürger .
Richter brauchen aber unbedingt einen Kläger um Änderungen in der Rechtssprechung und – auslegung zu bewirken.
Frei nach dem Sprichwort : Ohne Kläger kein Richter.

Nur so gehts in einem Rechtssystem.

Deshalb sollte Preetz mit Ramos durch alle Instanzen gehen.

——-
Soweit zur Rechtslage.

Der andere Punkt den ich hier sehe:

Ich kann mir gut vorstellen, das es auch für den Spieler selbst gut tut wenn er spürt das “ sein Verein“, für den er auf dem Rasen alles gibt, sich in großer Not um ihn kümmert.
Solche Aktionen könnten vielleicht sogar Speiler enger an einen Verein binden als nur der schnöde Mammon.

Könnt ich mir vorstellen… in meiner Phantasie…


ubremer
ubremer
9. November 2010 um 19:09  |  1702

@danst4r,

willkommen in unserem Kreis. Ich verstehe Deinen Frust. Aber bitte andere so behandeln, wie Du auch selbst behandelt werden möchtest, o.k.? 😉


hapi
9. November 2010 um 19:41  |  1703

Ich stimme hier unbedingt ft zu! Schon in der letzten Saison hat mir gefallen, dass MP sich gegen die Schiri`s gewandt hat. Nur wer etwas sagt, hat die Möglichkeit etwas zu ändern. Schwanz einziehen und schmollen bringt gar nichts!
Und zum Bochum-Spiel: What the hell, it`s going on!

Wir werden sowieso erst in einigen Wochen wissen, ob unsre alte Dame die Liga rockt, oder ob wir noch einknicken und es gerade so in die Relegation schaffen, was bitte verhindert wird. Endscheidungspiele und Hertha passen irgendwie nicht zusammen…….


9. November 2010 um 19:58  |  1704

Das Aussprechen einer Sperre ist definitiv kein Skandal sondern das Produkt einer viel zu langsamen Entwicklung im Reglement der FIFA und des DFB. Es ist doch im heutigen Profifußball in Deutschland das normalste der Welt, dass jeder Spieler zu jedem Zeitpunkt von mindestens 400 Kameralinsen beäugt wird (Achtung, ich neige manchmal zu minimalen Übertreibungen).
Vor nicht allzulanger Zeit war es noch so, dass man eben nicht jede Kleinigkeit kontrollieren konnte. Da war eine Spielsperre, wenn auch vielleicht zu Unrecht gegeben, immer einigermaßen vertretbar. Weil man die Situationen eben nicht eindeutig klären konnte (Im Zweifel gegen den Angeklagten).
Heute, wie im Fall Ramos gesehen, bedarf es nichtmal großen technischen Aufwandes um die Situation eindeutig zu klären. FIFA und DFB verstecken sich jedoch hinter dem Begriff der „Tatsachenentscheidung“. Schiedsrichter erlangen in Deutschland dank des DFB eine fast gottähnliche Unantastbarkeit und werden geschützt wo es nur geht. Zu Unrecht. Und ich bin mir sehr sicher, dass Leicher, trotz seiner ganz offensichtlich getätigten Falschaussagen (zu lesen im neuesten Artikel der BZ bezüglich der Thematik) jegliche Konsequenzen erspart bleiben. Haleluja!

p.s.
Herzlichen Glückwunsch an Familie Lell zum Nachwuchs.

[Edit: @Bertram, habe mir erlaubt, auf den BZ-Text zu verlinken, den Du angesprochen hast 😉 /@ubremer]


fechibaby
9. November 2010 um 21:23  |  1708

Das eindeutige Handspiel von Ramos im Strafraum ist doch 100prozentig ein unsportliches Verhalten!!! Paderborn wurde durch dieses Handspiel eine Torchance genommen. Somit ist Ramos mit nur einem Spiel Sperre gut bedient. Die Verantwortlichen von Hertha sollen nicht über den Schiedsrichter meckern. Hertha hat völlig zu Recht in Paderborn verloren!! Mit solch einer katastrophalen Einstellung wie in Paderborn wird Hertha noch viele Spiele verlieren. Der Aufstieg ist noch lange nicht vollbracht.


mArk78
9. November 2010 um 21:50  |  1709

@dstolpe

Mir soll es auch herzlich egal sein. Wollte nur mal auf lockere Art an die Hintergrund-Info… 😉

Zurück zum Thema: Unverständlich, dass sich der Schiri jetzt hinstellt und die getätigten Aussagen bestreitet. Aber es war ja irgendwie zu erwarten.


Scholli
10. November 2010 um 1:44  |  1710

Ich kann der Sperre sogar etwas Postives abringen. Es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass uns das 4-1-4-1 erspart bleibt. Wie snbc schon schrieb. Domo bleibt drinn und es bleibt Platz für einen zweiten Sechser.


bawue_herthaner
10. November 2010 um 2:43  |  1712

@fechibaby: Wenn eine Fehlentscheidung einen Punkt kostet, dann ist Protest mehr als legal.
Paderborn hätte regelgerecht keinen Treffer erzielt. Und „Hand“ setzt Absicht voraus.

Die erste Entscheidung auf Freistoß für Hertha war korrekt, da Ramos gestoßen wurde bevor er an den Ball kommt. Alles danach ist unerheblich – es sei denn es tritt eine Tätlchkeit auf.

Wer eine Schiri-Regelbeugung unterstützt, sollte mal überlegen was er/sie so selbst am eigenen Leib an Ungerechtigkeit ertragen möchte.
Schaue mal auf wahretablle.de und das Thema „spielentscheidende Fehlenentscheidungen“ der letzten Saison: Wenn es 7:0 gegen Hertha läuft ist es eben kein Zufall, denn dann müsste es eher mittig liegen. Ein 7:0 ist eben das Gegenteil von Zufall. Also ist es auch kein Pech…

Wenn das mit den ganzen Fouls so weiter geht fürchte ich um die Gesundheit unserer Spieler und um den Aufstieg.


10. November 2010 um 6:26  |  1713

@fechibaby das „eindeutige Handspiel im Strafraum“, das du als „100prozentig unsportliches Verhalten“ hälst ist nach Regelwerk UND logischem Menschenverstand nach kein ahnungswürdiges Vergehen (und diese Kombination ist nicht selbstverständlich).
Es geht hier nicht darum die Leistung vom Sonntag zu beschönigen, Hertha hat am Sonntag absolut verdient verloren. Es geht darum, dass der Schiedsrichter mit dieser krassen Fehlentscheidung das Spiel entschieden hat. Der Elfmeter für Paderborn zu einer Zeit, als das Spiel gerade kippte, hat den für Hertha negativen Ausgang besiegelt.


wotsefack
10. November 2010 um 7:50  |  1716

Ich würde aus Prinzip solange dagegen vorgehen, wie die Ungerechtigkeit vorherrscht. Das hängt auch maßgeblich mit der Urteildbegründung zusammen. Wenn festgelegt wird, dass er aufgrund von einer Tätlichkeit ein Spiel gesperrt wird, PROTEST SKANDAL! Wenn festgelegt wird, dass er aufgrund von unsportlichem Verhalten gesperrt wird, PROTEST SKANDAL!, usw.
Wenn man festestellt, dass der Schiedsrichter falsch lag, es aber eine Tatsachenentscheidung war und daher keine andere Möglichkeit als ein Spiel Sperre besteht, kann man es ja akzeptieren und eine Entschuldigung annehmen…


LA49
10. November 2010 um 8:29  |  1717

Die Bezugnahme des Richters auf die FIFA-Regularien sind irgendwie putzig.

Die FIFA selbst hat eine mehrseitige Präsentation im Internet (sogar in deutsch) veröffentlicht, in der die Regel 12 „Unsportliches Betragen“ lang und breit erläutert wird und die Sanktionen dargestellt werden.

http://de.fifa.com/mm/document/afdeveloping/refereeing/7.%20regel%2012%20unsportliches%20verhalten_d_561.pdf

Wenn man sich mal Seite 9ff ansieht, kann ich kein Vergehen erkennen, das in irgendeiner Weise ein „unsportliches Verhalten“ von Ramos erklären würde.

Zitat: “
Ein Spieler verhält sich unsportlich, wenn er eines der ersten sechs Vergehen, die mit einem direkten Freistoss oder einem Strafstoss geahndet werden, rücksichtslos begeht.“

Schon gar nicht kann man ein rücksichtsloses Verhalten feststellen.

Keine der aufgeführten Vergehen, die mit Gelb oder gar Rot laut FIFA zu sanktionieren sind, treffen auf Ramos zu.

Auch der auf Seite 21 beschriebene „unverhältnismässige Körpereinsatz“, der mit Feldverweis zu ahnden wäre, trifft hier nicht zu. – Hier sollte eigentlich zu erwarten sein, dass der DFB sich mal die Videobilder angesehen hat. Unverhältnismässig war – wenn überhaupt – der Körpereinsatz der beiden Paderborner Spieler.

Da scheint der DFB die FIFA-Regeln wohl selbst nicht zu kennen. Man verschanzt sich zwar argumentativ hinter genau diesen, aber meist nur mit dem Hinweis der von der FIFA bei einer Roten Karte geforderten Mindestsperre von einem Spiel.

Hier passt wirklich der oben gemachte Vergleich mit der „grünen Ampel“ und der Übertragung der Ramos-Entscheidung auf den Strassenverkehr sehr gut, um diese Idiotie zu veranschaulichen.

Vor diesem Hintergrund bedeutet diese Strafe ja fast ein temporäres Berufsverbot ohne Vorliegen von dies rechtfertigen Gründen und somit müsste der Weg zum CAS eigentlich sogar erfolgversprechend sein.

Wie ist das dann eigentlich mit der Rechtswirksamkeit der Strafe für Ramos? – Solange die Strafe nicht in der letzten Instanz entschieden ist, müsste er doch eigentlich weiterhin spielberechtigt sein, oder?!


LA49
10. November 2010 um 8:32  |  1718

Nachtrag:
Aber eine „Einstweilige Verfügung“ zu beantragen, wäre wohl zuviel des Guten, oder?!

Dann sind wir beim DFB völlig untendurch.

🙂


wilson
10. November 2010 um 8:48  |  1719

@ Sir Henry

Damit Du nicht ganz allein mit Deiner Meinung da stehst: ich sehe es wie Du.


dstolpe
10. November 2010 um 8:54  |  1720

 @LA49
Ihr Jungs seid mitunter echt bemerkenswert findig… 🙂

Natürlich lässt sich der Eindruck kaum vermeiden, dass der DFB (wie andere nationale Verbände) sich nur allzu oft gar allzu schnell in eine Art Ehrfurchtshaltung gegenüber der Fifa begibt. Motto: Nur nix falsch machen, damit wir nicht den Zorn der Götter auf uns ziehen…

Wenn unser juristisches Laienwissen uns nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit trügen würde, wäre deine Annahme eines temporären Berufsverbotes wohl sogar zutreffend – mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen und Möglichkeiten. Da ich mich aber einfach schon zu lange mit solchen oder ähnlichen Dingen herumschlage und bislang noch jedes Mal eines Besseren(?) belehrt worden bin, . . .

So bleibt mir nichts anderes, als diesem Blog dringend die Einrichtung einer medizinischen sowie einer juristischen Kommission zu empfehlen. Gelernte Medizinier und Juristen mögen vortreten! 🙂


dstolpe
10. November 2010 um 9:07  |  1721

NOCH EINE ANMERKUNG ZUM HEUTIGEN TAGE:

In der Causa Ramos steht bis (spätestens) exakt 13.58 Uhr die Entscheidung seitens Hertha an, ob die Ein-Spiel-Sperre akzeptiert wird. Sollte der erwartbare Fall eintreten und dies geschehen, werden wir es an dieser Stelle vermelden, also keinen gesonderten Blogeintrag dazu verfassen – weil wir das Gefühl haben, das zum Thema an sich nunmehr alles Wesentliche gesagt worden ist. Behaltet die Kommentare heute also mal im Auge.

Sollte Hertha sich allerdings dazu entscheiden, am ganz großen Rad zu drehen, werden wir die Ersten sein, die das zu würdigen wissen. . . 😉

Und damit erst mal einen schönen Tag euch allen!


Helmuth Lavicka
10. November 2010 um 10:56  |  1724

Also nun geht´s wieder los! Hertha fertigmachen mit Hilfe nicht kompetenter Schiedsrichter. Als „Neuberliner“ dachte ich dass das Gerede über Schiedsrichter, die Hertha nachteilig behandeln, wäre ein Mythos. Ich habe mich aber während meiner drei Jahre Herthafreundschaft selbst davon überzeugen können, dass bei den DFB Schiedsrichtern, als Gruppe betrachtet, nicht immer alles stimmt. Wer weiss vielleicht sind sogar manche Spiele gefixt?


ubremer
ubremer
10. November 2010 um 11:00  |  1725

@Helmuth,

willkommen im Kreis. Was meint die Wendung „Spiele fixen“?


Treat
10. November 2010 um 11:14  |  1726

Ich finde das @Sir Henry den Kommentar des gestrigen Tages geliefert hat.

Alles drin, alles dran, kann man so stehen lassen.

Der Schiri – Fehler ist ärgerlich aber das kommt so in jedem Verein drei oder vier Male pro Saison vor und in keinem dieser Fälle wäre der Spieler – zu Unrecht zwar – seiner Sperre entgangen.

Man kann sich zurecht darüber ärgern, dass das verstaubte System so ist, wie es ist aber es wäre müßig und sicher auch für die Mannschaft ablenkend, jetzt weitere Schritte unternehmen zu wollen. Man sollte auf die nächste Aufgabe fokussiert sein und versuchen, bis dahin die eigenen Fehler aufzuarbeiten, dann spricht am Ende der Saison niemand mehr über dieses eine Pünktchen.

Im Übrigen bin auch ich der Meinung, dass es schon eine Tendenz bei einigen Schiris gibt, gegen Hertha zu pfeifen aber ich bin mir sicher, es gibt solche Tendenzen bei anderen Schiris gegenüber anderen Vereinen – so what?

Blauweiße Grüße
Treat


tabson
10. November 2010 um 11:19  |  1727

Ich muss zugeben, ich verfolge die Diskussion mit einer gewissen Portion Langeweile. Warum? Na, das Ergebniss ist doch aus der Vergangenheit klar ablesbar. Natürlich wird der Verein, in diesem Falle Hertha, klein beigeben und das Urteil akzeptieren. Es war immer so und wird auch immer so bleiben.
Jedem, der dies als Unrecht ansieht, kann man nur empfehlen sich von seinem Verständnis von Unrecht und Strafe zu lösen. So etwas gibt es bei den Fußballverbänden schlicht und einfach nicht.
So, und nun beglückwünsche ich mich selbst als derjenige, der Herthas Endscheidung als erster verkündet hat 😉


Wolfgang Jeschek
10. November 2010 um 12:39  |  1728

Sir Henry,dieser Kommentar vom 09.11. gehört auf die Sportseite der Morgenpost.Einfach wahr,analytisch und Klasse.Wir lieben Hertha ,aber bleiben fair.


Scholli
10. November 2010 um 13:15  |  1729

@bremu und @dstolpe
Verbesserungsvorschlag:
Euch fehlt noch ein Symbol für eure Website, das oben in der Adresszeile und in der Lesezeichen-Symbolleiste angezeigt wird.
Beste Grüße


10. November 2010 um 13:20  |  1730

Na ja, noch etwas über eine halbe Stunde (von jetzt an), wenn ich @dstolpe richtig verstanden habe und bisher noch keine offizielle Verkündung, wie sich Hertha verhalten wird. Wenn man das eine Spiel Sperre zähneknirschend akzeptiert, hätte man das ja nun mal inzwischen längst tun können. Oder die Infokanäle sind einfach alle standardmäßig dicht. Oder beim DFB-Sportgericht wird gerade das Hohelied der „Mahlzeit“ gesungen. 🙂


StinkePunk
10. November 2010 um 13:58  |  1731

Ich denke, wenn sie Einspruch einlegen wollten, hätten sie das längst getan. Warum bis zur letzten Minute warten?


backstreets29
10. November 2010 um 14:08  |  1732

Hat man jetzt oder hat man nicht?


Slaver
10. November 2010 um 14:16  |  1733

Hat man nicht, man hat die Sperre nun akzeptiert.


ubremer
ubremer
10. November 2010 um 14:23  |  1734

@backstreets29,

habe mir erlaubt auf Grund der großen Aufmerksamkeit, einen neuen Blogeintrag zum Thema zu eröffnen (Kollegen Stolpe wird es mir nachsehen 😉


5. September 2011 um 19:31  |  35840

[…] Rote Karte, die wohl nicht wirklich eine war, erinnerte Babbel “spontan an Paderborn, da hat Adrian ja auch nichts getan, aber ist vom Platz geflogen”. Mit dem Unterschied nur, dass dem Hertha-Coach die aktuelle Entwicklung natürlich nicht unrecht […]

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