Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige
Mittwoch, 10.11.2010

Hertha akzeptiert Ramos-Sperre

(ub) – Kurz und knapp die Pressemitteilung von Hertha zum Thema Adrian Ramos und die Ein-Spiel-Sperre für die Partie gegen den VfL Bochum am kommenden Montag:

Nach eingehender, auch juristisch begleiteter Beratung hat HERTHA BSC am Mittwoch, dem 10.11.10, entschieden, das vom DFB-Sportgericht verhängte Urteil (1 Spiel Sperre nach Platzverweis in der Partie des 11. Spieltags beim SC Paderborn) gegen Adrian Ramos zu akzeptieren und auf eine mündliche Verhandlung zu verzichten.

„Adrian Ramos hat sich nichts zu Schulden kommen lassen“, sagt Michael Preetz, Geschäftsführer Sport bei HERTHA BSC. „Die Aussicht auf Erfolg allerdings in einer mündlichen Verhandlung ist nach den Herleitungen des Sportgerichtes gleich null.“

Es folgt eine längere juristische Erklärung von Hertha. Dort wird begründet,  dass das DFB-Sportgericht zwar beide Entscheidungen des Schiedsrichters für falsch befunden hat (Elfmeter gegen Hertha, Rote Karte für Ramos). Das seien Tatsachen-Entscheidungen und damit, obwohl falsch, für das Sportgericht nicht angreifbar.

Das Sportgericht muss dennoch die Mindeststrafe von einem Spiel Sperre aussprechen, da dies eine zwingende Vorgabe der Fifa sei.

Anders hätte der Fall gelegen, wenn Schiedsrichter Leicher eingestanden hätte, dass er sich geirrt hat. Dazu heisst es in der Hertha-Presseerklärung:

„Leider konnte sich der Schiedsricher nicht dazu  entscheiden, innerhalb des Verfahrens nach dem Spiel das komplett fehlerhafte Verhalten und den vollständigen Irrtum in der Wahrnehmung einzugestehen.“

Das wäre jedoch notwendig gewesen, um keine Sperre auszusprechen.

Hertha kritisiert DFB-Regelwerk

Weiter erklärt Hertha sein Unverständnis darüber, dass das Regelwerk keine Möglichkeit vorsieht, bei offensichtlichen Fehlern der Schiedsrichter eine Aufhebung der Sperre zu erlangen und damit der sportlichen Gerechtigkeit genüge zu tun.

Jetzt Ihr: Ramos fällt damit gegen Bochum aus. Findet Ihr es richtig, dass Hertha die Sperre akzeptiert hat? Anwalt Christoph Schickhardt und Hertha waren der Ansicht, dass ohne Schiedsrichter-Eingeständnis seiner Irrtümer eine nächste Instanz keinen Sinn gemacht hätte. Teilt Ihr das oder hätte es der Verein dennoch versuchen sollen?

Dass Hertha die Ramos-Sperre akzeptiert . . .

  • ist richtig (71%, 187 Stimmen)
  • ist falsch (29%, 77 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 264

Loading ... Loading ...

44
Kommentare

rasiberlin
10. November 2010 um 14:23  |  1735

… was zu erwarten gewesen war… 🙁


10. November 2010 um 14:47  |  1736

fragt mal Don Quijote wie das war mit kämpfen gegen den DFB ähhh Windmühlen……..

so.. nun ist es egal, jetzt kommt Bochum, Wut im Bauch, raus aufn Platz und die nächsten 3 Punkte holen. HaHoHe BSC


backstreets29
10. November 2010 um 14:51  |  1737

Ich bin der Meinung, man hätte versuchen sollen, hier alle Mittel auszuschöpfen, auch wenn die Aussicht auf Erfolg gering gewesen wäre.
Es hat nichts mit „Verfolgungswahn“ oder dergleichen zu tun, aber wenn Hertha sagt, sie wollen ihren Spieler schützen, dann auch mit allen Mitteln.
Sowohl aus der Urteilsbegründung, als acuh aus Hertha’s Presssemitteilung geht klar hervor, dass Ramos unschuldig bestraft wurde. Hier hätte ich mir mehr Mumm von Preetz und Co gewünscht


la49
10. November 2010 um 15:02  |  1738

Am interessantesten fand ich die Bemerkung des Richters:

„Er habe sich beim Rückwärtsspringen nicht sorgfältig nach hinten versichert, dass er dabei mit niemandem kollidieren kann.“

Also, was lernen wir daraus?
Künftig erst hochspringen, wenn im Umkreis von 20 Metern kein Gegenspieler in der Nähe ist und immer darauf achten, dass wenn ein Gegenspieler einen schubst, man erst nach hinten fällt, wenn man den Schulterblick gemacht hat.

Wenn demnächst also ein Stürmer alleine auf den Torwart zuläuft, von diesem umgegrätscht wird und der Gefoulte gegen den Pfosten knallt, wird man wohl auch noch auf Sachbeschädigung verklagt. Man hätte sich ja vorher versichern müssen, dass kein Pfosten im Wege steht.

Naja, Mund abputzen und mit einem gesunden Maß Wut im Bauch die Bochumer weghauen.


Anne
10. November 2010 um 15:04  |  1739

Ich finde es richtig, dass Hertha BSC nicht weiter gegen das Urteil vorgeht, da ein juristisches Vorgehen gegen dieses meiner Meinung nach eh nichts bringen würde und somit nur noch zusätzlich hohe Kosten für den Verein entstehen würden.

Finde es aber dennoch schade, dass der Schiri nicht zu seinem Fehler stehen kann und der DFB das Fehlverhalten des Schiris einfach so durchgehen lässt. Aber was soll man auch anderes von denen erwarten.


StinkePunk
10. November 2010 um 15:13  |  1740

Das Problem ist, wäre Hertha den Weg weiter gegangen, ist das keine gute Außendarstellung. Aber den Protest hielt ich trotzdem für richtig, so dass mal drauf aufmerksam gemacht wurde.


hurdiegerdie
10. November 2010 um 15:14  |  1741

Könnte mal jemand die genau Urteilsbegründung (nicht Herthas Presserklärung) verlinken bitte. Das möchte ich mir doch mal genau reinziehen.

Danke!!!


backstreets29
10. November 2010 um 15:20  |  1742

@StinkePunk Wieso keine gute Aussendarstellung. Die Argumentationsmöglichkeiten eröffnen besonders in diesem Fall Hertha alle Möglichkeiten und genau hier hätte eine vernünftige sachliche Darstellung eher nutzen als schaden können


Marcel
10. November 2010 um 15:30  |  1743

Tja, schade, dass sich der Herr Leicher nicht mehr an seine bezeugten Aussagen erinnern kann. Demnächst kann er sich gar nicht mehr daran erinnern, dass er überhaupt anwesend war. War bestimmt sein böser Zwilling und schon gibt es keinen Grund mehr, warum er wieder 2. Liga pfeifen sollte. Solche Personen wünscht sich der DFB. Nach 90min einfach alles vergessen und danach alles abstreiten, so dass man das Unternehmensleitbild nicht ankratzen muss.

Mir tut es vor allem für Ramos leid. Einem jungem Menschen, der seinen Spaß in einer Sportart sucht, die uns alle so begeistert, muss man jetzt erklären, dass er unschuldig ist aber es Regeln gibt, die keiner versteht.


10. November 2010 um 15:32  |  1744

Ich habe jetzt auch für richtig gestimmt, weil es ja unter den gegebenen Bedingungen echt aussichtslos scheint, hier Gerechtigkeit Einzug halten zu lassen. Es ist trotzdem ein Unding und es ist schwer zu akzeptieren, dass solche Fälle möglich sind. Das ist schon ein Kapitulieren vor einem System der einfachen Lösungen. Differenzierung gar nicht mehr möglich oder gar erwünscht.

Und noch mal: Ich halte es für richtig, diesen Vorgang relativ unabhängig von der Niederlage zu diskutieren, über deren letztliches Zustandekommen m.E. weitestgehend Einigkeit besteht. Also, zumindest DEN schwarzen Peter hält Hertha schon noch selbst in der Hand. Der ganze DFB-Verschwörungstheorien-Quark… das interessiert doch niemanden.


Petra
10. November 2010 um 15:44  |  1745

Ich finde es richtig, dass Hertha das Urteil (auch wenn die Rote Karte nie und nimmer berechtigt war) akzeptiert hat. Ruhe reinbringen, Ramos den Quatsch vernünftig erklären, damit er nicht Komplexe kriegt und dann am Montag Bochum weghauen.
Blau-weiße-Grüße…


Thomas G
10. November 2010 um 16:05  |  1746

Auch ich bin der Meinung, dass Hertha hier alles richtig gemacht hat. Letztendlich hat man doch gehen die Steinzeitriege vom DFB keine reelle Cance, auch wenn man Recht hat und die Herren in Frankfurt auch noch bestätigen, dass der Schiedsrichter hier zwei Fehler gemacht hat. Das gesamte Verhalten des Herrn Leicher während und nach des Spieles passt aus meiner Sicht hervorragend in die momentane Außendarstellung der deutschen Schiedsrichter in den obersten vier Spielklassen. Was da einige Herren, welche sich als Unparteiische im Profisport auftreten sollen und wollen für ein Verhalten an den Tag legen, ist an Unsportlichkeit nicht mehr zu übertreffen. Doch solange dieser Gilde ein Herr vorturnt, der in seiner aktiven Zeit selbst in einer selbstsicheren und arroganten Art für den ein oder anderen Fehlpfiff verantwortlich war, sehe da keine Besserung in Sicht. Eigentlich ist doch die Sache ganz einfach: Wenn der Leicher halt nicht in der Lage ist, Spiele im Profifussball zu leiten und dann auch noch lügt, muss er halt Jugend-Bezirksliga pfeifen. Und was sagt der Fandel dazu: „Ich werde mit den Herren Preetz und Babbel sprechen.“ Der soll doch lieber mit seinen Leuten sprechen und Ihnen erzählen, was sie da jede Woche für einen Mist pfeifen. Für Hertha kann jetzt nur gelten, mit einer gesunden Extraportion Wut im Bauch, für die wieder zahlreichen Fans im Stadion und für Adrian Ramos dem VfL Bochum dermaßen eine auf den Bauch zu hauen, dass die Herren in Schwarz da veranstalten können, was sie wollen und Hertha trotzdem nicht aufhalten werden. Alles andere bringt gar nix und stellt Hertha noch mehr in den Fokus der Schieris, welche dann wohl noch mehr Unsinn gegen Hertha pfeifen.


Chrome
10. November 2010 um 16:17  |  1747

Auch wenn die Sperre für Ramos leider nicht aufgehoben wurde, im Ergebnis stimmt mich der ganze Vorgang ein wenig optimistischer in Sachen Fairness gegenüber Hertha BSC, zumindest für die nahe Zukunft.

Man muss wohl kaum Verschwörungstheoretiker sein um zu sagen: Hertha wird alles andere als selten benachteiligt (erinnert sich noch jemand an ein gewisses Spiel gegen Wolfsburg vor zwei Jahren, in dessen Folge ein Durchmarsch selbiger Mannschaft bis zur Meisterschaft steht?).

Nun aber wurde es mehr als deutlich einem Schiedsrichter vermittelt, dass er grob falsch entschieden hat, gegen Hertha. Ohne es überinterpretieren zu wollen, so etwas kann vielleicht ein wenig zu einer faireren Bewertung in der Zukunft führen.

Ansonsten bleibt es natürlich dabei: Coach Babbel muss sich jetzt beweisen, taktisches Geschick und personelle Konsequenz an den Tag legen, sonst sind wir Montag Abend die längste Zeit Tabellenführer gewesen.


ubremer
ubremer
10. November 2010 um 16:42  |  1748

@Anne und @Thomas G,

willkommen im Klub, schaut Euch um und fühlt Euch wohl.

@hurdiegerdie, verstehe nicht ganz, worauf Du hinauswillst: Es gibt eine ausführliche juristische Stellungnahme von Hertha zu dem Fall. Vom DFB gibt es eine 14-Zeilen-Meldung zur Angelegenheit.
That’s it.


LLcoolandi
10. November 2010 um 16:52  |  1749

Die Schiris sind halt‘ auch nur Teil unserer Gesellschaft, wo es modern geworden ist um einen offensichtlichen Tatbestand herumzufabulieren, sich nicht mehr zu erinnern, Worte zu wählen die die Wahrheit verschleiern (z.B. „Negativwachstum“) oder beschönigen bzw. einfach mal für nichts die Verantwortung zu übernehmen oder auf andere zu schieben…

Schade nur, das bei Hertha das so oft gegen unseren Verein ist. Ich hatte mich dabei auch an die Szene von Simunic gegen Dzeko in Volksburg und das angebliche Abseitstor von Pante gegen Sch…e usw. erinnert…


westend
10. November 2010 um 17:29  |  1750

Wie schon andernorts vertreten: Ich denke, der Verzicht auf einen erneuten Widerspruch war richtig und klug.

Charakterschwach, ähh -los ist in jedem Fall Christian Leichers Kindergartenverhalten:

„(…) Der Schiedsrichter bestätigte in dieser Einvernahme, dass er ein
elfmeterwürdiges Handspiel von Ramos und eine Tätlichkeit unseres Spielers gegen seinen
Gegenspieler Sören Gonther wahrgenommen und deshalb auf Elfmeter für Paderborn und
Platzverweis für Ramos entschieden habe.“

Ja ja, Deine Mudda… Was für ein Feigling.


Zimsel
10. November 2010 um 17:49  |  1751

traurig ist das…ganz traurig……..

Wie war das noch mit den alten Zöpfen???

Ein Hoch auf die FIFA *Jubel*


hurdiegerdie
10. November 2010 um 17:56  |  1752

@ubremer

In der Hertha Erklärung steht folgendes:
„Man könnte dem Spieler Ramos allenfalls vorwerfen, dass er seinen
Gegenspieler überhaupt berührt bzw. getroffen und deshalb vielleicht nicht die äußerste
Sorgfalt beachtet habe.“

Das steht auf dem DFB-link nicht. Ich hätte gerne mal die offizielle Urteils-Begründung gesehen, nicht die Reaktion von Hertha auf Teile dieser Begründung.

Kommt man da ran?


lusti
10. November 2010 um 18:25  |  1753

herr leicher sah ganz und gar nicht direkt nach der situation danach aus, als hätte er ein regelwidriges verhalten von ramos,etc. erkannt.jetzt bei der befragung zu sagen, er hätte ein elfmeterwürdiges handspiel und eine tätlichkeit zu sehen, ist das schlichtweg gesagt eine lüge. dieses verhalten eines schiris, nicht einmal seine fehler einzugestehen, finde ich sehr schwach und charakterlos.
aber egal, paderborn abhaken und mit neuem elan gegen bochum nen dreier holen. das wäre charakterstärke, die bei leicher sträflich vermisst wird.
Blau-weiße grüße, Lusti!!!


Blauer Montag
10. November 2010 um 18:38  |  1754

Schönen Dank einmal an die Redakteure bei Morgenpost.de für den Artikel zum Gedenken an Robert Enke.
Klar dies ist ein Forum für Hertha-Fans. Aber die Erinnerung die Krankheit und den Freitod von Torwart Enke sollte Anlass für jeden sein, über die wahrhaft wichtigen Dinge des Lebens nachzudenken. Fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen gehören m.E. nicht dazu.


10. November 2010 um 19:00  |  1755

@Blauer Montag

Wieso die Erinnerung an den Freitod von Enke mehr dazu beitragen sollte über die wahrhaft wichtigen Dinge des Lebens nachzudenken als all das andere Leid, das sich Tag für Tag, Stunde für Stunde, jede Sekunde unseres Lebens irgendwo auf der Welt abspielt erschließt sich mir nicht ganz. Aber da kann sich ja jeder sein Zeug zu denken.

Trotz all der schlechten Dinge, die auf der Welt passieren und die einen zum Nachdenken anregen sollten, werde ich mich mal an der Diskussion beteiligen.

Die Entscheidung zugunsten einer Sperre ist nach den Regularien absolut korrekt und man musste einfach davon ausgehen. Allerdings hat die Wertlosigkeit der Spieler-Aussagen (Sejna, Perdedaj, Neumann) einen unglaublich faden Beigeschmack. Solange den Schiedsrichtern von den Verbänden Freibriefe für stümperhaftes Verhalten ausgeschrieben werden, brauch sich niemand beschweren, wenn es in den nächsten Jahren immer wieder zu Manipulationsfällen kommen wird. Gemessen an dem unglaublich geringen Risiko des Auffliegens wäre ein Schiedsrichter ja schön blöd, wenn er nicht „Ja!“ sagen würde, wenn ein „Vertreter“ dubioser Wett-Anbieter aus Asien oder Osteuropa vor der Nase mit den Geldscheinen wedelt.


hurdiegerdie
10. November 2010 um 19:02  |  1756

Unmöglich! Man muss sich das nur mal vorstellen. Da wird jemand bestraft, obwohl seine Unschuld erwiesen ist. Die Strafe hätte nur vermieden werden können, wenn der Schiedsrichter seinen Fehler zugegeben hätte.

Das Strafmass hängt also davon ab, ob ein Schiri schon ein gewisses Standing hat, um mal einen Fehler zugeben zu dürfen (denn dann ist er souverän) oder sich noch in seiner Karriereentwicklung befindet, wo ein zugegebener Fehler einen Rückschlag bedeuten kann (odder er einfach keine E… hat).

Die noch drastischere Variante, die ich den Schiris nicht unterstellen möchte, ist jedoch folgende. Der Schiri wollte eine Fehlentscheidung, die er dann nicht zugeben kann. Dann wird der betroffene Verein noch zusätzlich bestraft. Also, bei absichtlicher Fehlentscheidung längere Strafe als bei unabsichtlicher.

Meinem Rechtsempfinden entspricht das nicht.
Ich hätte mir gewünscht Preetz hätte weiter gemacht, auch damit das weiter in der Presse diskutiert wird.

Ansonsten wünsche ich dem Zugfahrer bei Enkes Freitod, dass er heute nicht zu stark an das Geschehene erinnert wird.


hurdiegerdie
10. November 2010 um 19:04  |  1757

@Bertram
hätte mir meinen Beitrag gänzlich sparen können, wenn ich deinen gesehen hätte bevor ich meinen abschickte.


westend
10. November 2010 um 19:11  |  1758

Lasst uns eine Menschenkette vom Schenkendorfplatz bis zum Bundespräsidialamt bilden: „Freiheit für Ramos“! Vielleicht begnadigt Wulff unseren Adrian…

Laufe jetzt los.


ubremer
ubremer
10. November 2010 um 19:18  |  1759

@hurdiegerdie,

an den internen Schriftsatz, der grundsätzlich nicht veröffentlicht wird, des DFB-Einzelrichters heranzukommen, auf legalem Wege – hm . . .


hurdiegerdie
10. November 2010 um 19:23  |  1760

Danke @ubremer,
das wollte ich nur wissen, ich will ja hier niemanden in die Illegalität treiben


Datcheffe
10. November 2010 um 19:30  |  1761

Nabend!

Also, ich muss zugeben, das ich von der GF etwas enttäuscht bin. Es wird zugegeben, das Ramos unschuldig ist, und nur wegen den Vorschriften der FIFA und man akzeptiert das, anstatt es auszufechten. Schade!

Das genauso, wie gestern jemand geschrieben hat, da wirste bei grüner Ampel geblitzt und mußt trotzdem Strafe zahlen, weil die Kamera ein Bild gemacht hat!

Aber, wie heißt es so schön, die Antwort gibt es auf dem Platz und wer hat hat eine deftig, heftige Niederlage verdient, als unser nächster Gegnertrainer, der liebe Friedhelm Sappelbrappel Funkel und jetzt gibt es doch einen schönen Grund gerade diesen Herrn am Montag im Stadion begrüssen zu dürfen!

Schönen Abend noch!


10. November 2010 um 19:40  |  1762

Zeckes Außenbahn 11:
http://www.youtube.com/watch?v=KuZNgY6JA4k

Darin enthalten folgende sinngemäße Aussage: „Spieler nachträglich sperren ist OK, aber dann muss es auch möglich sein, Spieler nachträglich freizusprechen“.

Kann jemand noch @westend aufhalten? Nicht dass der da jetzt gleich irgendwo alleine am großen Stern rum irrlichtert…


rasiberlin
10. November 2010 um 21:06  |  1764

@ westend:

wo bist du? bin auf der goldelseeeeeeeeeeeeeee…


rasiberlin
10. November 2010 um 21:08  |  1765

p.s.: bin auch ganz nah beim zugfahrer und beim rettungspersonal…


Dan
10. November 2010 um 21:14  |  1766

Na klasse fahre extra zum Schenkendorfplatz, keiner antwortet auf meine „Westend, Westend“-Rufe, nur paar Fußgänger fragen nur was los ist und sagen „Nach Westend gehts da lang“. Aus Verzweiflung will ich meinen Frust in der Klause mit Erdinger Alkoholfrei erträgen, aber Uschi ist schon lange nicht mehr.

Einsam und verlassen mit meiner Kerze in der Hand gehe ich wieder nachhause. 🙁


rasiberlin
10. November 2010 um 21:20  |  1767

so nach der erfolglosen suche nach @westend, jetzt mal schulter-klopfen für uns alle:

http://www.stadionwelt-fans.de/index.php?folder=sites&site=top30

mann, bin ick stolz…


Sascha
10. November 2010 um 21:40  |  1768

anfrage:

Sage mal wollt ihr nicht ein Aufruf starten, zur Vermeidung, dass das Glückstor aus dem Pokal NICHT das Tor des Monats wird. Ihr werdet damit auf jeden Fall Sympathie beim Hertha-Anhang sammeln 😉

hier der link dafür:

http://www.sportschau.de/sp/tor_des_monats/index.jsp

ps: Das Super-Tor von Schweini WOLLTE er wenigstens erzielen…


Treat
10. November 2010 um 22:45  |  1769

So, hab Schweinis Tor gewählt und der Link zu der Europa-Top-30 – Liste war auch super, auch wenn es „nur“ um Zuschauerzahlen ging…

Jetzt heißt es aber für die Wintermonate noch einen warmen Pulli stricken und weiter ins Stadion gehen, damit wir da auch drauf bleiben!!!

Blauweiße Grüße
Treat


Datcheffe
11. November 2010 um 3:54  |  1770

Moin,Moin!

Das hat nichts mehr mit dem Fussball zutun, den wir damals noch gespielt haben. Heute gibt es GÖTTER IN SCHWARZ, die den nächsten Bestechungsskandal damit im Vorhinein schon mal wunderbar abdecken und Wettbetrug eine optimale Basis geben!

Auf gute Quoten!


rasiberlin
11. November 2010 um 7:40  |  1774

@ sascha:

auch auf schweini getippt…


ubremer
ubremer
11. November 2010 um 11:02  |  1775

@alle,

es ist jetzt (11 Uhr) mehr als 16 Stunden her, dass es zuletzt ‚was von @westend gab. Hat ihn jemand auf seinem Versuch, eine Menschenkette vom Schenckendorff-Platz bis zum Schloss Bellvue bilden zu wollen, irgendwo durch die Berliner Nacht irrlichtern gesehen?
Sachdienstliche Hinweise bitte an . . . 😉


hurdiegerdie
11. November 2010 um 11:16  |  1776

@ubremer
Da Uschi nicht mehr in Westend ist (siehe @Dan), vielleicht ist es ja anders herum?


ubremer
ubremer
11. November 2010 um 11:21  |  1777

@hurdiegerdie,

Du meinst, der Bundespräsident macht mit Adrian Ramos und @Dan eine Lichterkette rings um das Olympiastadion, damit Uschi Weihnachten mit einem Erdinger alkoholfrei daheim im Kreis ihrer Lieben . . . Und @westend bloggt für die kolumbianische Ausgabe von immerhertha.col darüber – oder komme ich jetzt ins Schleudern?


hurdiegerdie
11. November 2010 um 11:36  |  1778

@ubremer

Ich lasse das mal so stehen (oder auch Westend), sonst wird’s noch zotiger. 😳


westend
11. November 2010 um 14:46  |  1779

Aus der Menschenkette wurde leider nichts, soviel zum Thema Zivilgesellschaft — der Aufstand der Anständigen blieb aus. Habe aber mit Christian gesprochen, läßt sich leider nichts machen. Diese Niedersachsen…

Oh ja, die Klause ist toll!


Teddieber
11. November 2010 um 15:06  |  1780

Sind wir hier im Straßenverkehr oder wie soll ich den Satz verstehen.
Zitat:“Ramos habe sich beim Rückwärts springen nicht versichert, keinen Spieler in Gefahr zu bringen.“ Hat Ramos vergessen den Rückwärtsgang einzulegen da mit der Gegenspieler das sehen kann?
Ja nee ist klar! Ich stelle mal wieder fest, Hertha und der DFB (FIFA) irgendwie passt das einfach nicht.

Jetzt ist aber gut und lasst uns auf die Bochumer vorbereiten. Ich habe da nämlich ein saublödes Gefühl und brauche Argumente das es mir besser geht. 😀


ubremer
ubremer
11. November 2010 um 15:07  |  1781

xxx-xxx-Breaking news-xxx-xxx-@westend wieder aufgetaucht – xxx-xxx-Breaking news-xxx

Als gebürtiger Niedersachse, wenn auch nicht aus Osnabrück, sondern aus Celle, kann ich auf den Christian natürlich nix kommen lassen. 🙂


Manuel
11. November 2010 um 17:49  |  1782

Ich finde die Haltung von HERTHA richtig die Strafe – auch wenn sie nachweislich Falsch gewesen ist – zu akzeptieren. Beschähmend dagegen die Haltung und offentsichtliche Schwäche des DFB seine Club´s vor der FIFA zu schützen. Wir sehen doch eindeutig, dass hier nicht zu Ende gedacht wurde. Der FIFA ist das egal, denn hauptsche die alten Herren bekommen Ihr Geld und mauscheln sich genug nebenbei noch in die Tasche. Da kann man es schon verstehen, dass sie kein Auge und kein Ohr für andere Sorgen offen sind. Der Schiedsrichter hätte auch gut daran getan seinen Fehler im Bericht zuzugeben, aber auch hier sehen wir schon, dass er nicht das Zeug hat und die nötige mentale Stärke besitzt die für so einen Job notwendig ist.

In diesem Sinne ist HERTHA schlauer als der DFB und die FIFA.

Anzeige