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(sto) – Fußball! Jetzt! Versprochen! Aber erst müssen wir alle gemeinsam ein kleines Jubiläum würdigen: Es ist dies der 100. Blog-Eintrag in der noch jungen Geschichte von ImmerHertha. Wir freuen uns, dass wir mit eurer (ständig steigenden) Hilfe schon so weit gekommen sind.

So, genug gefeiert. Und nachdem uns nun über einige Tage das Knie von Maikel Aerts und der Ellbogen von Adrian Ramos beschäftigt haben, steht heute endlich einmal wieder der Sport an sich im Fokus. Exakt 11.17 Uhr war es heute (Freitag), als wir im Trainingsspielchen elf gegen elf zu sehen bekamen, was Markus Babbel nach dem 0:1 in Paderborn zum Heimspiel am Montag gegen Bochum zu ändern gedenkt: nämlich nichts. Ronny nahm den Platz links im Mittelfeld von Ramos ein, sonst blieb alles beim Alten, also auch beim 4-1-4-1. Eure Meinung hierzu?

Lasogga sorgt für Sieg der B-Elf im Trainingsspiel

Für all jene, die in der Systemfrage anderer Meinung sind: Es kam noch schlimmer! Die so genannte B-Elf gewann in gut 30 Minuten mit 1:0, das Tor erzielte Pierre-Michel Lasogga nach Zuspiel des bis zur Grundlinie(!) durchgelaufenen Fabian Lustenberger (über das Wirken von Marco Sejna bei Lasoggas Abschluss sei an dieser Stelle würdevoll der Mantel der Nächstenliebe gedeckt).

Am Donnerstag, nach dem Training in Prenzlauer Berg, hatte ich etwas länger als sonst üblich Gelegenheit mit Babbel zu sprechen. Ihm, wie uns allen, missfällt momentan die Einstellung der Mannschaft. Seine widersprüchlich anmutende und doch einfache Gleichung: Starker Gegner, starke Leistung. Und entsprechend: Weniger namhafter Gegner, weniger inspirierte Leistung.Das macht zwar Hoffnung, wenn Hertha bis zum Winter noch gegen den aktuellen Tabellenzweiten (Aue), Dritten (Duisburg), Fünften (Augsburg) und Sechsten (1860) spielen muss. Trotzdem sagt Babbel: „Es kann nicht sein, dass Mannschaften mit weniger Qualität als wir uns so leicht den Schneid abkaufen.“

Mit Peter Niemeyer habe ich heute nach dem Training über diesen Gedanken gesprochen, und bald schien es mir, als sei er regelrecht froh, dass ihn, den „Mentalitätsspieler“, mal jemand auf das Thema angesprochen hat. „Ich nenne keine Namen“, sagte er – aber wer aufmerksam zuhörte, der erfuhr sehr wohl, von welcher Fraktion sich Niemeyer wieder diesen letzten Rest an bedingungslosem Einsatz wünscht. . .

P.S.: Morgen Nachmittag erwartet euch an dieser Stelle ein kleines (wie wir Bayern sagen) Schmankerl! 😉

Ronny für Ramos, sonst bleibt alles beim Alten - das ist...

  • falsch. Zwei Sechser wären besser (40%, 91 Stimmen)
  • genau richtig so. Auf Bochum mit Gebrüll! (33%, 74 Stimmen)
  • falsch. Zwei Stürmer wären besser (27%, 61 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 226

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33
Kommentare

LLcoolandi
12. November 2010 um 19:00  |  1818

Wen Niemeyer wohl meint ?
Die „Südamerikafraktion“ um Ramos und Raffa ?
Mehr sind es ja momentan nicht… Sollte das so sein und Babbel weiß‘ das, frag‘ ich mich, wieso er oder auch die Mannschaft da nicht einschreitet (wie auch immer) ???
Habe zwar für „Zwei Stürmer“ gestimmt (Domo + Djuricin im 4-1-3-2) aber wenn Lusti wieder genesen ist, sollte er als unbedingt als zweiter 6er spielen !


Marcel
12. November 2010 um 19:01  |  1819

Glückwunsch zum 100. auf die nächsten 100!

Erstmal bin ich froh, dass Hertha auf die Nationalspieler setzen kann und diese nicht abstellen muss und dann wird sich zeigen, ob Babbel mit seinem 4-1-4-1 recht behält.

Entscheidend is auf’m Platz!

In diesem Sinne ein entspanntes Fußballwochenende.

P.S. Wenn die B-Elf gewinnt, weiß man, dass der Kader durchweg Qualität besitzt! 😀 – Hat denn die B-Elf im gleichen System gespielt?


12. November 2010 um 19:02  |  1820

Das dumme ist, das man immer erst hinterher schlauer ist. Und hatten wir die Systemfrage nicht schon vor dem Heimspiel gegen Fürth? Oder war das Ingolstadt?
Grundsätzlich fände ich die Entscheidung pro 4-1-4-1 richtig – wenn denn die Einstellung stimmt. Warum also sollte man gegen Bochum auf Vorsicht taktieren, nur weil in Paderborn der richtige Biss gefehlt hat?


dstolpe
12. November 2010 um 19:05  |  1821

@marcel
1.) Nein, im 4-2-3-1, konkret so: Strebinger – Janker, Kaka, Dardai, Schulz – Lusti, Perdedaj – Beichler, Djuricin, Ramos – Lasogga.

2.) Wir sehen uns im Phras-O-Meter! 🙂

@egmonte
Hinterher ist man immer schlauer? So so … aber auch ganz hart am Phras-O-Meter-Debüt vorbei 😉


Petra
12. November 2010 um 19:13  |  1823

Ich würd ganz gern mal „Hurra, auf sie mit Gebrüll“ mit zwei Stürmer spielen lassen und sehen, ob durch den ständigen Druck mit den Vorderleuten der Gegner nicht schneller wegknickt.

Hauptsache, es wird nicht so eine lausige Nullnummer, wo wir uns im Stadion den Po abfrieren und die anderen Zuhause sich ins Fäustchen lachen.

Blau-weiße Grüße
Petra


hurdiegerdie
12. November 2010 um 19:23  |  1824

Also ich denke mal Niedermeyer spricht von einer Minderheitenfraktion im 4-1-4-1. Da er nicht sehr selbstkritisch klingt,……

Oder aber er hat lateinische Schulbildung, weiss, dass Fraktion von Bruchteil kommt und meint jemanden, der in letzter Zeit nur einen Bruchteil dessen gezeigt hat, was von ihm erwartet wurde.

Huch, beides meint ja denselben.

Damit komme ich zu meinem Votum: Friend braucht einen zweiten neben sich.


dstolpe
12. November 2010 um 19:49  |  1825

Aue spielt (zum Glück nur) 1:1 in Karlsruhe – Hertha ist in diesem Moment vorläufig nicht mehr Tabellenführer…


12. November 2010 um 19:53  |  1826

@ dstolpe

puuh, nabick ja nochmal schwein gehabt 😉

… aber mit dem „system“ is nu mal sone sache. was nützt das beste system, wenn die spieler nicht mitspielen? wat solls. Lassen wir uns einfach von der alten Hertha überraschen.


Blauer Montag
12. November 2010 um 20:29  |  1827

„was nützt das beste system, wenn die spieler nicht mitspielen?“ klingt stark nach phrase, ist aber derzeit die Realität.

Niemeyer rennt sich die Lunge aus dem Hals, um in der Defensive alleine alle Löcher zu schließen. Das 4-1-4-1 ist nur ein erfolgreiches System, wenn alle Offensivspieler körperlich und geistig in der Lage sind, aggressives forechecking zu betreiben.


Datcheffe
12. November 2010 um 20:37  |  1828

Nabend!

Also, ich hatte heute morgen gelesen, das Fanol gegen Bochum Peter unterstüzen solle und war auch froh darüber! Gut, das hat sich jetzt erledigt, nur würde ich gerne Domo an Friends Position spielen sehen und Rob mal eine Auszeit bekommt!

Wie heißt es so schön, der Trainer weiß schon, was er macht und frühe Wechsel hat er auch drauf und wenn Ronny spielt ist das Mittelfeld, dadurch das er sich etwas nach hinten orientiert auch aufgelocketer las wenn Ramos und Nikita spielen die gerne mal nach innern ziehen!

Wichtig ist, das wir Freidhelm richtig eine überbraten und ihm entsprechend begrüssen, darauf freue ich mich jetzt schon am meisten!

P.S. Glückwunsch zur 100 sten Ausgabe, ist eine wirklich schöne, sinnvolle und tägliche Bereicherung für uns Herthaner!
Macht weiter so, wir freuen uns schon auf die restlichen 900, damit wir dann anstossen können und vielleiccht mal ein Blogtreffen machen könnten!

P.P.S. Und natürlich auch Dank an meine Mitstreiter hier, die uns auch mit wertvollen Fakten über Hertha versorgt haben und hoffentlich auch in Zukunft weiter informieren werden.

Schmakerl für morgen? Da bin ich aber gespannt!

Schönen Abend noch!


Dovifat
12. November 2010 um 22:13  |  1829

Da fehlt in Babbels Gleichung aber noch eine entscheidende Variable. „Grosse“ Gegner ziehen eher mal ihr eigenes Ding durch und stellen sich nicht so gezielt auf Herthas Schwaechen ein, siehe Greuther Fuerth. Die Spielvereinigung hat sich auf einen offenen Schlagabtausch eingelassen und in solchen Partien siegt dann in neun von zehn Faellen die Mannschaft mit der hoeheren individuellen Qualitaet. Dass Hertha ausgerechnet in dieser Partie die wohl beste Saisonleistung ablieferte, ueberrascht wenig.

Auch diesen Mechanismus duerften die gegnerischen Trainer spaetestens nach dem naechsten Spiel nach gleichem Muster verstanden haben und entsprechend reagieren. Die sind ja schliesslich nicht bloed.

Eine Reduktion auf ein Motivationsproblem einiger weniger Spieler ist mir aber generell einfach zu billig. Klar, Ramos, Raffael und eben auch Niemeyer schaffen es nicht in jeder Partie, die riesigen Luecken zwischen den Mannschaftsteilen zuzulaufen. Da darf sich der Trainer aber gerne mal an die eigene Nase fassen, taktisch ist das bisher Gebotene selbst fuer die ohnehin ja schon bescheidenen deutschen Verhaeltnisse steinzeitlich. Genau wegen den bei Hertha inzwischen seit Monaten zu beobachtenden Problemen ist die Verkleinerung des aktiv bespielten Feldes schon seit Jahrzehnten ein immer wiederkehrendes Thema.

Vielleicht sollten Babbel und Wildmayer statt bei Barca & Co. mal bei Herrn Schmitt in Aue hospitieren gehen ? Nach dem Umbruch im Sommer sind natuerlich auch jetzt noch erhebliche Abstimmungsprobleme zu erwarten. Zumindest eine vernuenftige Grundordnung muss aber irgendwann mal da sein und die ist im 4-1-4-1 bzw. 4-1-5 bisher ueberhaupt nicht gelungen. Die offensive Viererkette stand immer entweder deutlich zu tief, wodurch Friend isoliert wurde, oder deutlich zu hoch, so dass jeder intelligent spielende Gegner Niemeyer isolieren und den Spielaufbau im Keim ersticken konnte.

Durch die individuelle Qualitaet und Laufbereitschaft einiger weniger Spieler konnte das in einigen Spielen uebertuencht werden, das geht aber eben einfach nicht jede Woche und deswegen sollte man trotz Motivationsschwankungen einiger Spieler nicht schon wieder an Dolchstosslegenden basteln. Die bringen Hertha naemlich kein Stueck weiter.


Exilherthaner
12. November 2010 um 22:20  |  1830

Schon beängstigend, dass Raffael, Domo und Friend gegen eine IV bestehend aus Kaka und Dardai kein Tor zustande gebracht haben. Die sind sich ihrer Stammplätze eben sicher.
Ansonsten teile ich nicht die hiesige Blog- und Trainermeinung, dass unsere farblosen Spiele duruch mangelnde Einstellung erklärt werden können. Meines Erachtens liegt es schlichtweg an dem jetzigen System und noch viel mehr daran, dass die Spieler einfach keinen Plan haben, wer während des Spiels wo steht/läuft/passt und wo man sich daher selbst am besten postieren sollte.
Ich mache auch Babbel daraus keinen Vorwurf, da Babbel (Achtung Spekulation) m.e. ja selber taktisch nicht besonders gut geschult ist (so entnommen aus einigen Gesprächen mit VfB-Anhängern), sondern dass Widmayer eher für systemrelevante Fragen verantwortlich ist (das typische Klinsmann-Löw Verhältnis eben). Ich kann nur hoffen, dass unser Trainerteam irgendwann doch noch umdenkt und uns schönen Fussball schenkt, denn mit dem jetzigen Konstrukt kann man in der Tabelle aber nicht in den Herzen der Fans punkten.

So, genug gemeckert und nun 3 Punkte gegen Friedhelm! 😀


Exilherthaner
12. November 2010 um 22:22  |  1831

@Dovifat

Hatte deinen Beitrag nicht gelesen, als ich an meinem gearbeitet habe, sonst hätte ich wohl nichts mehr schreiben müssen 😉


Treat
12. November 2010 um 22:42  |  1832

Tja, vorweg: Glückwünsche zum 100sten, für so eine stolze Zahl haben sich unsere beiden „Informatiker“, sprich unsere Protagonisten der schreibenden Zunft wirklich ganz gut gehalten, finde ich… 😉

Es ist eine Freude, dieses Projekt hier wachsen zu sehen und es dabei sogar ab und an aktiv begleiten zu können!

Zum Spiel:
Etwas enttäuscht bin ich schon, weil ich hoffte, der erzwungene Ausfall von Ramos könnte Babbel dazu bewegen, die eine oder andere Systemumstellung vorzunehmen. Das er nun nur auf einer Position wechselt und sonst alles beim Alten bleibt, lässt für mich zwei Schlüsse zu.
Entweder, ihm fällt wirklich nichts Anderes ein oder ihm fehlt der Mut zur Veränderung – das wäre aus meiner Sicht wirklich ein Armutszeugnis und deutlich weniger als ich ihm zutraue, ja sogar von ihm erwarte.
Oder er ist aus Gründen, die sich mir nicht vollständig erschließen, weil es mir dafür an Fachkompetenz mangelt, der Ansicht, dass das bestehende System – trotz der bestehenden Schwächen – für das Spiel gegen Bochum dennoch ideal geeignet ist. Auf Letzteres hoffe ich natürlich und werde jetzt nicht den Stab über Babbel brechen (soweit man das bei diesem Tabellenstand überhaupt kann oder sollte), solange ich das Ergebnis seiner Überlegungen, sprich, den Verlauf und das Ergebnis des Spiels noch nicht kenne.

Abgesehen davon, wer weiß ob er A-Elf hin, B-Elf her, trotz der Eindrücke aus dem Abschlusstraining nicht doch noch eine Überraschung, entweder von Anfang an oder durch einen frühzeitigen Systemwechsel bei ausbleibenden, schnellen Erfolg für uns in der Hinterhand hält. Insgesamt halte ich den Mann nämlich für relativ clever.

Mal sehen, ob da nicht vielleicht doch noch ganz schnell ein Lasogga für einen Friend stürmt und/oder ob selbiger nicht doch noch durch einen zweiten, spielenden Stürmer oder einen zweiten, das Spiel ordnenden 6er ergänzt wird.

Hinterher werden wir schlauer sein, bis dahin, Daumen drücken und ein wenig Vertrauen haben!

Blauweiße Grüße
Treat


hurdiegerdie
12. November 2010 um 23:10  |  1833

Mir machen @dovifat und @exilherthaner Angst.

Nicht weil ich die Kommentare nicht teilen könnte, sondern weil ich immer dachte, ich wäre überkritisch. Ruhig Hurdie habe ich mir gesagt, schaue auf die Tabelle.

Aber wenn nur die Hälfte über Babbel und Widmayer wahr wäre ….. Paaaaanik.

Zum Glück, beruhigt mich @treat wieder ein bisschen. Also warten wir mal ab.


backstreets29
13. November 2010 um 8:00  |  1837

Unverständlich, dass er an der Aufstellung nix ändert. Ronny für Ramos war logisch, aber wer ersetzt Friend und wer ersetzt Ruka.

Ich meine Babbel muss jetzt was ändern, auch um Reizpunkte zu setzen und so die Mannschaft wieder auf Linie zu bringen, insbesondere was die Einstellung betrifft Wie ich das mache, erzähle ich dann Dienstag früh 🙂


Blauer Montag
13. November 2010 um 10:09  |  1839

Ruhig Blauer, hab Vertrauen und Geduld….
Wenn der Trainer selbst schon sagt, die Einstellung gefällt ihm nicht, dann muss er, wie bss29 heute morgen schrieb, Reizpunkte setzen!

Ich würde nicht von Systemumstellung sprechen oder den Asutausch einzelner Spieler fordern. Ich würde ähnlich wie Tuchel in Mainz in der Startelf rotieren lassen, um die jeweils geistig und körperlich aggressivsten Spieler aus den Platz zu schicken.


Dan
13. November 2010 um 11:01  |  1840

26 Punkte, Platz 1 und eine „Paderborn war bemühter“-gerechte aber trotzallem zweifelhaft zustande gekommende Liga-Niederlage und alles muss geändert / hinterfragt werden.

Der Trainer-Novize Babbel ist nun nach Stuttgarter Aussagen der Ahnungslose und sein Co-Trainer die eigentliche graue Eminenz.

Wenn der Hafer sticht, gehen einem die Pferde durch.

Mich würde mal interessieren, wer erkannt und verstanden hat, dass Paderborn durch ihre aggressive und laufintensive Spielart Herthas Paßspiele zum erlahmen gebracht haben und Hertha dazu gezwungen hat hohe Bälle zu spielen. Auch eine Pantelic, Voronin, Preetz usw. hätten nicht anders ins Spiel gebracht werden können, als ihn hoch anzuspielen. Sie hätten vielleicht das eine oder andere Anspiel technischer behaupten können, aber wenn die Mitspieler genauso mit aufgerückt wäre wie geschehen, hätte ihnen das ebenfalls nichts genutzt, weil wie Friend der Aufnehmer für abtroffende Bälle fehlte hätte einem mitspielenden Stürmer die Anspielstation gefehlt.

Um die Spielweise von Paderborn zu durchbrechen muss schnell und direkt gespielt werden. Das bedeutet aber auch die Schaltzentrale Raffael umzuerziehen oder ein schnelleres Umdenken beizubringen und vorallem aber auch Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung.

Und da lehne ich mich mal weit aus dem Fenster, es gibt keinen Profi-Trainer der seinen Spielern verbietet sich auf dem Feld zubewegen und sich dem Mitspieler als Anspielstation anzubieten.

Domo profitierte davon, dass das Hauptaugenmerk auf Friend lag, Domo solo wird mM nach so effektiv sein wie er es vor der Saison war.

Duricjin war bisher verletzt und nach Augenzeugenberichten soll er sich gegen Wolfsburg II bezüglich Einsatzwillen auch keinen Zacken aus der Krone gebrochen haben.

Somit bleiben von den Stürmern Friend und Lasogga und da ist die 60/30 Minuten-Reglung akzeptabel.

4-2-3-1 ich glaube noch letzte Saison hat man einem Trainer diese defensive Spielweise zuhause als Anfang vom Ende vorgeworfen.

Es ist nicht das System was nicht stimmt sondern meines Erachtens die Laufbereitschaft der zwei Zehner um Niemeyer zu entlasten und die Laufbereitschaft allgemein, wenn man von Abwehr auf Angriff umschaltet.

Das wird auch trainiert, aber das Körnchen mehr Energie muss der Spieler auf dem Feld aufbringen und nicht der Trainer an der Aussenlinie.


backstreets29
13. November 2010 um 12:01  |  1842

@Dan Zum Teil bin ich bei deinen Argumenten bei dir. Schnelles direktes Spiel usw usw., aber es war ja nicht das erste Mal, dass Hertha durch die Laufbereitschaft und Aggressivität des Gegners aus demKonzept gebracht wurde. Einige scheinen sich ihrer Sache zu sicher (Friend, Ruka……) sodass hier die letzten 10 bis 15 % fehlen, die es einfach braucht wenn man über den Kampf ins Spiel kommen will (zeitlo schöne Phrase :D) daher plädiere ich für diese Reizpunkte. Domo hat in meinen Augen nicht von der Präsenz eines RF profitiert, sondern weil er aus der Tiefe kam und steil geschickt werden kann. Die Anspiele an Friend waren im Grossen nicht soooo schlecht, dass die ein mittelmässig begabter Zweitligaspieler nicht verwerten könnte. Warum dann nicht mal Domo UND Lasogga als Spitzen? Hätte den Vorteil, dass 2 Stürmer die Defensive beschägtigen und Raffa, Ronny/Ramos hätten mehr Platz zum kombinieren und aus diesen Gründen komme ich eben zu dem Schluss, dass es AUCH eine Systemfrage ist


Blauer Montag
13. November 2010 um 12:26  |  1844

ok dan,
du nennst es Laufbereitschaft.
Das und nur das fehlt bei einigen Spielern.
Sonst brauchen wir nix weiter infrage stellen.
Manche Beiträge hier verstehe ich als konstruktive, wenn auch gelegentlich vorschnelle Kritik. Wenn die Laufbereitschaft, werden einzelnen Systeme und einzelne Spieler weniger wichtig.


bawue_herthaner
13. November 2010 um 14:12  |  1845

Gegen schwache Gegner sollten wir dann bestimmte Künstler raus lassen und mehr auf die setzen, die körperliche Robustheit mitbringen.
Also statt Domo sollte Raffael raus (bzw. jeweils 45min volle Kanne). Friend und Lasogga je 45 min die Gegner müde machen.
Fanol rein (Gattuso…) von Beginn an. Denn durch die bessere Stabilität hinten können wir kompakter vorrücken.

Wenn Mentalität gefragt ist, dann sollte man Raffael raus nehmen, dem ist schneller der Schneid abgekauft als anderen – und dann ist er wirklich rot-gefährdet.


hurdiegerdie
13. November 2010 um 15:56  |  1851

Babbel zum Ahnungslosen zu machen, @Dan, geht natürlich gar nicht, das fände meine Frau auch nicht gut, die mag den nämlich.

Aber einfach nur Laufbereitschaft als Begründung ist mir dann doch auch zu einfach. Von den 13 Pflichtspielen bisher haben mir gerade mal die (na ja KSC und Bielefeld, aber die…) gegen Cottbus und Fürth gefallen. Bisschen wenig und für die Motivation ist letztlich ja auch der Trainer mit verantwortlich, zumindest in der Häufung von „unmotivierten“ Auftritten.


Exilherthaner
13. November 2010 um 19:15  |  1856

@Dan
Babbel ist sicherlich kein Ahnungsloser aber eben auch kein Taktikexperte. Er hat eben in anderen Bereichen seine Qualitäten (interne und externe Kommunikation…..alles Bereiche, die z.B. unserem schweiz. Trainer komplett abgingen). Würde ich ihn mit dem Taktikfuchs Favre vergleichen, dann würde ich ihm damit sicherlich damit keinen Gefallen tun. Daher ist es doch auch nicht schlimm, wenn er sich die Aufgaben des Traineramts mit Widmayer teilt. Versteh mich nicht falsch, ich mag Babbel vom Typ her und würde mir wünschen, dass er noch viele viele Jahre hier bei uns Trainer ist, da er einen Draht zu den Spielern und ein Auge für Talente besitzt. Aber ob das allein genügt, um in einer hochklassigen Liga zu bestehen?
Ansonsten mache ich meine Kritik nicht nur am Paderbornspiel fest sondern an fast sämtliche Spielen der Hinrunde.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass du (oder sonst irgendein Herthafan) mit dem jetzigen Fussball zufrieden bist. Gerade nach dem Abstieg haben wir uns einfach mal schönen Fussball verdient und wenn ich mir den Kader so anschaue, dann ist das m.e. auch nicht zu viel verlangt.
Ich würde sagen, dass wir zur Zeit bei etwa 40-50% Leistungsvermögen sind. Vielleicht schafft es Babbel mit seinen markanten Sprüchen, die Truppe noch auf 60-70% zu bringen. Mehr traue ich ihm einfach nicht zu. Das sollte aber für den Aufstieg mehr als genügen.


Dan
13. November 2010 um 20:59  |  1859

Hi,
na klar muss die Mischung stimmen. Babbel ist Gewinn aber auch Risiko als Trainer-Novize.
Zwischen Favre liegen glaube ich auch paar Jährchen an Lebens- und Trainererfahrung.

Das wusste man und das muss man ihn auch zugestehen.

Anderseits hat er die Mission angenommen und hat sich in Stuttgart auf den Hosenboden gesetzt, weil er zu sehr auf andere gehört hat als auf seine eigene sowie Co-Trainer Stimme.

Vielleicht hat jemand recht, dass neue Reizpunkte gestzt werden, anderseits kann aber eine Wiedergutmachung vor eigenem Publikum ebenfalls anreiz sein.

Das schöne ist doch keiner weiß was genaues und wir akzeptieren jedermans Meinung, dass ist was Fussball medial und unter den Millionen Bundestrainer am Leben erhält.

Schönen Sonntag noch.


Pille
13. November 2010 um 23:51  |  1865

@Dovifat
Fürth hat den offenen Schlagabtausch gesucht?
Dann muß ich irgendwie ein ganz anderes Spiel gesehen haben. Das Fürth das ich gesehen habe hat gemauert und getreten wie nix gutes.

Zum Thema: Friend hat für mich ne schöpferische Pause verdient. Die Leistungen (unabhängig der fehlenden Torerfolge) der letzten Spiele gehen garnicht.
Ich bin für den zweiten Sechser, dafür Domo raus oder in die Spitze. Da ist er eh besser aufgehoben.
Er kann knipsen, ist recht schnell, hat aber leider keinerlei Talent sich in den Spielaufbau einzubringen.


sunny1703
14. November 2010 um 13:49  |  1874

Ich finde es interessant,wie hier immer wieder mit dem Adjektiv “ schön“ im Zusammenhang mit Fußball hantiert wird.
Bei einer frau werden sich vermutlich zehn bis tausend verschiedenen Ansichten dazu finden lassen.
Und so subjektiv und vor allem differenziert ist es auch beim Fußball.
Für einen Trainer heißt schön,meistens erfolgreich ein taktisches Konzept umgesetzt.Das sind meistens Spielereien,die wir Fans nicht sehen oder gar verstehen.
Zum anderen ist für den Trainer und die Spieler schön mit schön erfolgreich verbunden.Der kapitalismus und der eigene Broterwerb erleichtern diese denkweise!
Der fan versteht oftmals Offensivfußball darunter,doch mindestens genauso viele verbinden damit schön erfolgreich.
Schwer zufrieden zu stellende fans wollen beides Offensiv und erfolgreich.
Und eben weil dieser begriff,sehr subjektiv und von jedem anders interpretierbar ist,kann ich mit dieser Titulierung innehalb einer Diskussion wenig anfangen,es sei denn derjenige erklärt mir zu dem Adjektiv gleich seine eigene Sicht dieses Begriffs im Zusammenhang mit Fußball.
Ein User schreibt er hätte 2-4 solcher Spiele in dieser saison von hertha gesehen,das sind also zwischen einem fünftel und einem Dritell aller Spiele.
Nur frage ich mich welche deutsche Profimannschaft spielt zur zeit in einer solchen Schönklassifizierung in einer höheren Größenordnung!?
Die einzige Mannschaft der BVB schafft das zwar in der 1.Liga in etwa zu erfüllen,aber dafür sind sie in den Pokalwettberweben meistens gruselig anzuschauen.
In der 2.Liga gibt es sicher keine Mannschaft die diesen Ansprüchen genügt.
Doch dann muss ich auch fragen,wie viele Mannschaften haben es denn im bezahlten deutschen Fußball in den letzten 20 Jahren geschafft diesen undefinierbaren „Schönfußball“ zu spielen?!!Vor allem in der genannten Größenordnung!
Wer in der 2.liga bestehen will ,muss über den Kampf zum Spiel finden,der muss Tugenden der 2.Liga annehmen und vor allem niemanden unterschätzen.
Mann muss sich immer bewusst sein,dass das obere Drittel der 2.liga und das untere Drittel der 1.liga auch eine Liga für sich sein könnten,weil sie nur eins trennt,die finanziellen Möglichkeiten,sportlich ist der Unterschied weniger sichtbar.
Hertha wird in den nächsten Wochen zeigen müssen,ob sie ohne Zweifel spielerisches vorhandenes potential auch gemeinsam mit Kampf und dem notwendigen Respekt vor jedem Gegner der 2.liga dazu nutzen können ,um in der tabellenspitze weiter mitzuspielen.

Ich habe vor einigen tagen schon mal auf das Beispiel Hoffenheim in der 2.Liga verwiesen.
Eine Mannschaft,die vom spielerischenPotential und den finanziellen möglichkeiten der heutigen Hertha um Längen voraus war,dazu mit einem erfahrenen Trainer rangnick.
Dennoch brauchte dieses „Super“team der 2.liga 17 Spieltage und weitere Millioneneinkäufe in der winterpause um mit der richtigen einstellung und den großartigen spielern noch knapp der Aufstieg zu schaffen.
Für Hertha gilt es bis zu Winterpause 35 + punkte zu erreichen,umso mehr umso besser.
Taktisch bevorzuge ich auch eine Doppelsechs,doch wichtig ist überhaupt mehrere Systeme spielen zu können.
Never change a winning team ,ist zwar gegenüber den eigenen Spielern Respekt und anerkennung für deren leistung, doch sie birgt auch das risiko der höheren ausrechenbarkeit.

Eins hat Hertha in dieser saison,den neben Augsburg und Bochum breitesten qualitätskader.
Dieser sollte diverse systeme ermöglichen,.von der dreierkette,über die doppelsechs,einer doppelspitze mit verschiedenen stürmertypen oder gleichen stürmertypen usw…Die flexibilität kann zum Erfolgsrezpt werden,allerdings muss man dazu einem neuen trainer mit einer dazu auch zur hälte neuen mannschaft mehr zeit gewähren,solange begnüge ich mich mit schönen oder hässlichen Punkten,am besten drei davon……wobei gegen Bochum,mein bauch…aber lieber nicht unken !!

lg sunny


Exilherthaner
14. November 2010 um 19:21  |  1891

@sunny

nur ganz kurz: unter schoen spielen verstehe ich keinen Hurra-Fussball oder etliche Hacke-Spitze-Tor etc.. Ich verstehe darunter in erster Linie Ordnung und Disziplin und das fehlt mir bisher unter Babbel. Ich fand z.B. auch die Spielweise von Inter in der letzten Saison shcoen oder unser Fastmeisterschaftsjahr unter Favre. Ich kann mich aber auch fuer diziplinierten Offensivfussball begeistern (Arsenal oder der BVB).
Muesste ich Babbels Handschrift hier mit einem Wort beschreiben so wuerde ich sagen, wir spielen reinen Individualistenfussball. Da gibts kaum eine Verbindung zwischen verschiedenen Mannschaftsteilen und Tore werden hauptsaechlich durch Einzelaktionen erzielt. Mir reicht das nicht.
Ich hoffe, du verstehst nun, was ich mit „schoenem“ Fussball meine.


Blauer Montag
14. November 2010 um 19:38  |  1892

schön war das jahr mit favre leider nur bis zum 0:0 gegen schlacke 04 ;-(


sunny1703
14. November 2010 um 20:12  |  1896

@exilherthaner
Das habe ich jetzt verstanden ,danke für die Aufklärung.
Ich gehe mal davon aus,Du meinst so etwas wie Inters 5:3 gegen Palermo in der vergangenen Saison.
Nach diesem Spiel ist aber ein Mourinho garantiert ausgerastet.
Oder meinst Du das 0:0 gegen Barcelona oder das 1:1 gegen Rubin Kasan,das 2.2 zu Hause gegen kiew.
Beim BVB gebe ich Dir Recht,zumindest in der Liga hat er geschafft etwa die Hälfte aller spiele Deinen kriterien nach zu gestalten,aber die Pokalspiel national und international sind eher peinlich!Man kann nur hoffen,dass Klopps truppe den einzug in die nächste EC runde noch schafft. So “ schön“ gespielt jedenfalls nicht.

Sorry,das war jetzt nicht fair gegenüber Dir. Du hast sicher an Leistungen von Inter wie gegen die Bayern im Finale gedacht.
Ich habe auch meine Vorstellungen,ich mag auch diszipliniertes Spielen zum Beispiel die Bayern der Rückrunde der letzten Saison.Oder den Fußball der spanischen Nationalelf!
Doch betrachtet auf eine Saison bleiben dann eben kaum mehr als ein Drittel „schöner“ Spiele.
Unser Gedächtnis ist bei erfolgreichen Mannschaften so gepolt ,das schlechte aufgrund des Erfolges ganz schnell zu vergessen.
Das Beispiel Favre und Hertha wird sicher keine Unterstützung außerhalb von Berlin finden,die haben eher über diesen Fußball geko….!
Nur von was reden wir?
Von Vereinen wie Inter die mit ca. 400 Millionen Euro Schulden sich eine Megastartruppe leisten. Von bayern den Überfliegern des deutschen Fußballs,von Arsenal mit knappen 500 Millionen euro verschuldet.Oder dem Schulden BVB der nur durch die Gnade des DFB überhaupt noch existiert.
Nein,niemals schön für oder durch Schulden machen!!
Und wir können uns auch nicht mit den Bayern messen.
Bleiben wir auf dem Teppich.Alle mannschaften die schaffen mit „Schön“ betitelt zu werden haben kaum ein Drittel der Saison so gespielt.Hertha ha mein Schönspielverständnis in zwei drei Spielen diese Saison erfüllt.Und in Liga 2 werden wir mit Schönspielen nur selten was errreichen,mit taktischer Disziplin dann schon viel eher,da bin ich ganz bei Dir,werter exilherthaner!
Am besten ,wir holen so viel wie möglich Siege,egal wie und wenn da noch ein paar Leckerbissen dabei waren,freuen wir uns umso mehr.
Und glaube mir,im Falle des Aufstiegs werden wir alle die heute noch in Grauzone zwischen schön und naja zu beurteilenden spiel besser bewerten.
Wir sind doch alles nur Menschen UND wir sind alles nur Herthafans 🙂

lg sunny


Exilherthaner
15. November 2010 um 2:22  |  1904

Lieber sunny

du hast leider immer noch nicht ganz verstanden, worauf ich hinauswill. Mir geht es nicht um die reinen Ergebnisse. Ein Mourinho oder ein Fvare hätten ihre Spiele auch alle mit 7:6 gewinnen können anstatt mit 1:0 und in diesem Fall würde ich nicht besonders erfreut darüber sein, auch wenn 3 Punkte auf der Habenseite zu verzeichnen wären. Und man braucht auch keine Unsummen an Geldern, um „schön“ zu spielen….schau einfach mal nach Aue oder Fürth und staune! Aber natürlich braucht es Geld, damit die Leistungsträger in der Nachfolgesaison nicht weggekauft werden. Daran krankte ein Klopp bei Mainz und dieses Problem hat er z.B. beim BVB nicht mehr. Nichtsdestotrotz bin ich nachwievor der Meinung, dass es viele Vereine in Liga2 gibt, die uns rein taktisch und spielerisch weit überlegen sind. Ich will mir gar nicht ausmalen, wo ein Babbel mit einer Truppe wie Aue landen würde…wahrscheinlich da, wo jeder sie erwarten würde….aber das ist nur Spekulation meinerseits. ür mich wäre jetzt die Zeit gekommen, für Liga1 vorzubauen. Das sieht das Trainergespann anders und wird zu gegebener Zeit dafür auch den Kopf hinhalten müssen.

Noch zwei Dinge nebenbei:

Ich würde als Herthaner nicht mit dem Finger auf Klopps Pokalpleite zeigen 😉

Arsenal ist schuldenfrei. Du verwechselst das wohl mit Chelsea oder Manu.


sunny1703
15. November 2010 um 11:06  |  1911

Lieber Exilherthaner,

Drei Dinge.
1.Ich zeige nicht als Herthaner auf Klopp,sondern als jemand der in einer „Schönspieldiskussion“ ist, bei der ist um die Quantität schöner Spiele innerhalb einer Saison geht.
2.Meine Zahlen von Arsenal waren leider von 2009 inzwischen habe ichneue Zahlen nach denen ist der Verein „nur“noch mit 230 Millionen Euro in der Kreide.
Ich halte auch nichts davon die Werte der Spieler einzuberechnen,das leider immer noch zu viel gemacht wird.Das gestattet sich teure Spieler zu kaufen und so mal eben meine Finanzen zu frisieren.
Ein weiteres beliebtes Mittel zum Frisieren ist das Umschulden in andere dem Verein gehörende Schwesterfirmen.Sicher ist Arsenal nicht Man United,aber schlimm genug sind auch sie.
3. Meine Lebensgefährtin ist Osnabrückerin und so wie sie „meine“ Hertha zu auch „ihrer“ Hertha gemacht hat,beobachte ich immer mit etwas Sympathie den VFL Osnabrück und damit auch die 2.Liga.Wenn Du mir sagen möchtest,dass Fürths Spiele für Dich schön sind,dann haben wir eine völlig differenzierte Vorstellung von schönem Fußball.
Das Geschrei möchte ich mal erleben,was hier los wäre ,hätte Hertha so viel Punkte wie Fürth und spielte auch noch solchen Fußball.
Und Aue profitierte bis vor kurzem davon gewaltig unterschätzt zu werden.Die Spiele ,die ich von Aue gesehen habe fand ich erfolgreich,aber auch ziemlich langweilig!Doch keine Frage,die Geschmäcker sind verschieden.

Die Hertha,Babbel alles muss sich in den nächsten Wochen beweisen.
In einem stimme ich Dir aber gerne zu,die bisherige Leistung war nur von der Punkteausbeute,ein Hinweis auf den Aufstieg.Die Leistung hat noch Luft nach oben.
Einen Grund für Euphorie gibt es noch nicht und wird es vermutlich auch noch lange nicht geben,sprich wir müssen uns über den Moment freuen!

lg sunny


dstolpe
15. November 2010 um 13:35  |  1920

@Sunny, Exilherthaner
Euer Gesprächsverlauf erinnert in Grundzügen ja schon an „Gut gegen Nordwind“ 🙂


Exilherthaner
16. November 2010 um 23:51  |  2040

@sunny

auch wenn du das vermutlich nicht mehr lesen wirst:

1. Man muss nicht jedes Spiel gewinnen…das hat ein weiser Mann bei uns mal gesagt und sollte Klopp die CL erreichen oder gar Meister werden, dann ist die Pokalpleite nebensächlich. Daher sollte man das alles relativ sehen.

2. Da hast du Recht und ich muss mich korrigieren. Man sollte aber auch bedenken, dass Arsenal 100% Eigentümer des Stadions ist. Da muss man also gar nicht erst mit Spielern verrechnen, um zu sehen, dass diese 250mio GBP bereits komplett gegenfinanziert sind.

3. Ich finde, dass Fürth im Bereich ihrere Möglichkei9ten (!) recht gut spielt. Auch hier rate ich dir eine relative Betrachtungsweise oder anders ausgedrückt: mit Mainz oder Freiburg die Klasse zu halten ist schwieriger, als mit dem FCB Meister zu werden. Ich hoffe, du verstehst, worauf ich hinaus will.

Zumindest sind wir uns einig, dass Hertha mehr kann und es liegt an Babbel, dieses endlich mal zum Vorschein zu bringen.

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