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(sto) – Der letzte Dienstag im November ist ein langer Tag für Michael Preetz. Es ist in etwa eine Viertelstunde vor zehn Uhr, als der Manager von Hertha BSC die Kabine der Profi-Mannschaft betritt. Gut 30 Minuten lang spricht er zum versammelten Team. Im Anschluss an das 0:2 gegen Duisburg wollte Preetz „Antworten haben, warum die Spieler nicht das bringen, was wir fordern“. Letztlich sei sein Auftritt aber „eher ein Monolog gewesen“, berichtete Ohrenzeuge Markus Babbel. Und Kapitän Andre Mijatovic hielt im Anschluss fest: „Der Manager hatte voll Recht mit dem, was er gesagt hat. Ich glaube, die Mannschaft hat kapiert, worum es geht.“

Doch damit nicht genug der kämpferischen Worte seitens des Managers. Noch einige mehr folgten am Abend, als die Hertha-Gemeinde sich im Saal 1 des ICC zur Mitgliederversammlung unter dem Funkturm traf: genau hier (Foto: sto)! 😉

19 Uhr: Präsident Gegenbauer eröffnet die ordentliche Mitgliederversammlung von Hertha BSC, zu der nach erster Schätzung rund 600 Schäfchen der blau-weißen Herde erschienen sein sollten. Gegenbauer sagt, er freue sich auf die Veranstaltung – auch und obwohl „seit Donnerstag, seit ‚Hertha im Dialog‘, ja etwas geschehen ist, was eher neue Fragen aufwerfen wird“, er meint natürlich die Niederlage im Olympiastadion gegen den MSV. Doch dazu erst später am Abend mehr.

19.10 Uhr: Der Manager greift zum Mikrofon und bittet die vollzählig anwesende Mannschaft auf die Bühne. Applaus, keine Pfiffe! Patrick Ebert war dabei (Foto: ub). Für viele der Spieler ist es eine Premiere bei Hertha. Einer von ihnen hat das erste Wort, es ist der Kapitän, Andre Mijatovic. Er dankt den Fans für ihre Unterstützung und sieht „uns in der Pflicht, am Wochenende die richtige Antwort zu geben“. Was seine Rückkehr aus dem Krankenstand angeht: „Ich hoffe, nächste Woche wieder mit der Mannschaft zu trainieren.“

Es folgt Markus Babbel. Er dankt für das Vertrauen seit seiner Vorstellung im Mai und verweist auf den seitdem eingeschlagenen Weg: „Aber es ist kein Selbstläufer, das merken wir jetzt immer mehr.“ Auch er verspricht eine Antwort, „die wird relativ bald kommen, dafür arbeiten wir extrem hart. Darauf haben Sie mein Wort!“

Mein Eindruck: Das war nun sehr routiniert, aber auch sehr brav. Pep sieht anders aus, aber vielleicht ist zurzeit einfach auch nicht die Zeit für markige Worte. . .

19.20 Uhr: Während besonders verdiente Mitglieder geehrt werden (insbesondere die U19, die das DFB-Junioren-Pokalfinale erreicht hatte, mit der bronzenen Vereinsnadel), bittet der RBB-Kollege Nikolaus Hillmann darum, „euch alle da draußen grüßen“ zu dürfen. Immerhertha.de macht auch solche Wünsche möglich! 😉

Ehre, wem Ehre gebührt: Es betreten eher unbekannte Gesichter die Bühne – es ist die Meistermannschaft von Herthas Ü40, die sich Deutscher Meister nennen darf!

19.35 Uhr: Ein Kollege von einer anderen Zeitung, der namentlich nicht genannt werden möchte, fragt in die Ehrung für 25 und mehr Jahre Mitgliedschaft hinein: „Was ist langweiliger als Spiele von Hertha BSC?“ Selbst erteilte Antwort: „Mitgliederversammlungen von Hertha BSC!“ Die Strafe dafür folgt prompt und in Form der Ehrung für 40 und mehr Jahre Mitgliedschaft. Der Fußballgott möge verhüten, dass einzelne Sportskameraden schon 50 oder mehr Jahre Mitglied sind. . . Und so schön „Blau-weiße Hertha“ auch ist – wir hören gerade in etwa Runde 48 der Endlosschleife *seufz*

Auch im Foyer, wo das Catering gereicht wurde, steppte nicht der gerade der Bär (Foto: ub).

19.40 Uhr: Nun gut, wenn einer wie Wolfgang Holst mehr als 50 Jahre Mitglied ist, erwähnt das auch bei immerhertha.de Erwähnung. Er lebt ja gewissermaßen den Namen unseres Blogs – und erhält für seine unzähligen Verdienste um den Klub das Ehrenschild. Das Auditorium erhebt sich. „Ich bin gerührt“, ruft der 88 Jahre alte Holst bei seiner Dankesrede. Von der Mannschaft wünscht er sich „den Wiederaufstieg in die Bundesliga“. Applaus!

19.50 Uhr: Da geht noch mehr: 60 Jahre Mitglied – seit 1950! – ist Bernd Bröde. Nicht anwesend, aber gleichfalls 60 Jahre Mitglied: Dr. Günter Schüler, von 1952-1964 in Herthas Regionalliga- und später auch Bundesliga-Mannschaft.

Um euch die Ausmaße dessen zu verdeutlichen, was uns allen heute noch bevorsteht: Wir sind immer noch erst bei Tagesordnungspunkt 3) von insgesamt 15. . .

20.05 Uhr: Herthaner des Jahres ist … *trommelwirbel* … Felix Zwayer, Bundesliga-Schiedsrichter. Eine, wie ich finde, sehr schöne Pointe, wenn man mal bedenkt, wie intensiv Hertha sich in den vergangenen Wochen und Monaten an den sogenannten Unparteiischen reibt und gerieben hat. Wie findet ihr diese durchaus bedeutsame und herausragende Ehrung eines noch nicht einmal 30-Jährigen?

20.10 Uhr: So, jetzt wieder in medias res. Gegenbauer spricht über die Arbeit des Präsidiums. Über Fußball, Boxen, Kegeln und Tischtennis hinaus erteilt er weiteren Sportarten unter dem Dach von Hertha BSC unverändert eine Absage (Ausnahme: Das von Aufsichtsratschef Schiphorst protegierte und geförderte Beachvolleyball). Er präsentiert die aktuelle Mitgliederzahl: 19350, davon mit knapp 19000 die überwältigende Mehrheit in der Sparte Fußball; circa 3000 Mitglieder sind Frauen.

Die nächsten Minuten gehören den Abteilungsleitern. Ich erspare das euch und uns.

20.40 Uhr: Wir sind noch da, keine Bange. Für Insider: Es folgt ein kleines Highlight. Thorsten Manske verliest den Gewinn- und Verlustbericht des e.V. Er selbst weiß um seine … nun ja, etwas sonore Stimme, die bei diesem ohnehin schon trockenen Thema immer für Heiterkeit sorgt.

20.45 Uhr: „Ganz flott“, verspricht Schiphorst, wird TOP 5), der Bericht des Aufsichtsrates, vonstatten gehen. Fünf Sitzungen gab es und dabei Gespräche mit Preetz, Babbel und Gegenbauer. Außerdem spricht Schiphorst über sein zweites Steckenpferd, die „Hertha BSC Berlin-Stiftung“…

21 Uhr: Ältestenrat, Revisionsausschuss und Aussprache zu den Berichten des e.V. (die neue Microsoft-Software funktioniert, und manche zur Abrechnung eingereichte Buchpräsente waren mit 19,90 Euro weniger teuer als solche zu 29,90 Euro – machen wir es kurz: Vereinsalltag. . . Der nicht genannte Kollege, nennen wir ihn Wally Heidrich, fragt: „War da etwa Valium in der Erbsensuppe?“

21.15 Uhr: Eben begegnete ich im Foyer Ex-Profi Dirk Greiser. Der ist, wie manche von euch vielleicht wissen, Berater des Präsidiums. Meine Bitte an ihn: „Raten Sie dem Präsidium doch, manche Tagesordnungspunkte künftig etwas griffiger zu fassen.“ Er, lachend: „Ich berate nur in sportlichen Fragen. . .“

21.25 Uhr: TOP 9): Der Aufsichtsrat wurde von einer Mehrheit entlastet. Glück gehabt! TOP 10) betrifft die Entlastung des Präsidiums auf Antrag des Aufsichtsrates und Antrag des Revisionsausschusses. Auch hierfür stimmt eine deutliche Mehrheit. Geschichte wird gemacht, es geht voran! By the way: 991 Teilnehmer sind anwesend, davon sind 940 stimmberechtigt.

21.30 Uhr: Endlich, endlich wird es interessant: Es folgt der Bericht der Geschäftsführung, vorgestellt durch Michael Preetz.Er spricht über den sportlichen Status quo, das Heimspiel gegen Duisburg war „schlecht und enttäuschend“, aber: „Woran lag es? Wir haben Tugenden vermissen lassen! Unsere spielerische Qualität ist unstrittig. Aber bevor wir sie durchsetzen können, braucht es bedingungslosen Kampf. Gegen uns geht in der Zweiten Liga jeder Gegner an seine Grenzen und darüber hinaus und legt Laufbereitschaft, Einsatzwillen, große Härte und unbändige Kampfkraft an den Tag. Bevor wir unsere Klasse auf den Platz bringen können, müssen wir erst jene Tugenden zeigen; oder kurz gesagt: schlichtweg die Einstellung haben. Das ist die Grundvoraussetzung, Handwerkszeug.“

Dies einzufordern, sei nicht zu viel verlangt, und – siehe oben – deshalb habe er „heute morgen in der Kabine an diesen Auftrag erinnert, und der lautet: Am Ende der Saison auf einem Aufstiegsplatz zu stehen!“ Applaus. „Der November war nicht unser Monat, der Dezember soll und muss es wieder sein.“ Bis zum Ende der Hinrunde soll „eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde in eine sehr gute“ umgewandelt werden. Noch 166 Tage bis zum 15. Mai, bis zum … na, ihr wisst schon! 😉

Den Rückblick auf den Mai und die Zeit seitdem erspare ich uns weitgehend. Nur dies: „Hertha war am Punkt null. Aber Markus Babbel verwandelte dunkle Depression in blau-weiße Aufbruchstimmung.“ Sehr schön, Herr Preetz!

Es gibt Lob für Aerts, für Sejna, für Mijatovic. Lustenberger „brennt auf sein Saisondebüt“, sagt Preetz. Lustenberger, Ebert und Beichler „kann man im Grunde als Winter-Neuzugänge bezeichnen, denn sie werden unseren Kader noch stärker machen“.

Spieler wurden nach dem Abstieg gehalten, neue verpflichtet. Die „dritte, ganz wichtige Säule“ ist die Jugend, die „erstklassige Nachwuchsarbeit, die auch in Zukunft der Weg von Hertha BSC sein wird“. Fünf so genannte junge Wilde in der Profimannschaft sind „eine Top-Quote, darum beneiden uns viele andere Vereine“. Lob für Neumann, Lob für Schulz, Lob für Perdedaj, „unseren Gattuso“ (Preetz).

Und damit zum Saisonverlauf, vom tollen Start bis hin zu der „trügerischen Ruhe“, die selbiger hervorgerufen hat. Vorzeitiger Aufstieg? „Totaler Quatsch! Der Aufstieg ist kein Kurzstreckenrennen, sondern ein Marathon, bei dem man sich durch manche Strecken durchbeißen muss. Gerade müssen wir beißen. Wir brauchen einen langen Atem, den werden wir haben!“

Schlusswort Preetz: „Am 15. Mai 2011 sind wir wieder in der Bundesliga. Darauf gene ich Ihnen mein Wort!“ Damit, das sagen wir, verknüpft der Manager sein berufliches Schicksal ganz unwiderruflich mit dem sportlichen von Hertha BSC!

Diverse Mitglieder brauchen eine Stärkung (Foto: ub)

21.55 Uhr: Ingo Schiller stellt den Finanzbericht der Geschäftsführung für die Saison 2009/10 vor. Ihr kennt die Zahlen, deswegen hier nur noch einmal die wichtigsten Eckdaten: Die Einnahmen belaufen sich auf 79,5 Millionen Euro, dies bei 85,4 Millionen Euro Ausgaben. Der Schuldenstand stieg von 33,0 auf 37,5 Millionen Euro.

Von der neuen Fananleihe ist binnen der ersten zwei Wochen bereits eine Million Euro gezeichnet worden. Schiller: „Bis zu einer Summe von 4,2 Millionen fließen die Einnahmen in die Tilgung alter Kredite; jeder weitere Euro stellt zusätzliche Liquidität dar.“ Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.

22.05 Uhr: Seid ihr noch wach und aufnahmefähig? Durchhalten lohnt sich: Dem eher trockenen Bericht des Beirates der KGaA, vorgetragen von Gegenbauer, folgt der wesentlich munterere TOP 13), Aussprache! Ich sage nur: Rote Zora! 🙂

22.10 Uhr, AUSSPRACHE: „Was ist aus der vom Präsidium im Mai angekündigten Task Force für Krisenzeiten geworden?“ Gegenbauer: „Das Präsidium hat nie eine Task Force für Krisenzeiten angekündigt.“ Yippie-ei-o!

„Sind Verkäufe von Leistungsträgern in der nächsten Transferperiode definitiv ausgeschlossen?“ Schiller: „Ja!“

„Wird es eine Rückrunden-Dauerkarte geben?“ Schiller: „Nein!“

Lob für die sportliche Leitung, die Kaderplanung. Lob für „Hertha hautnah“ – nanu, was ist denn hier los???

Ein Mitglied, das in der Schiedsrichter-Gruppe aktiv ist, fordert die Unterstützung des Klubs zu „unterstützendem Bildmaterial bei strittigen Situationen. Der Ist-Zustand im Fußball ist auf Dauer nicht tragbar.“ Preetz: „Ich verstehe Sie. Aber Chip im Ball etc. obliegt nicht uns, sondern unterliegt Fifa-Regularien.“

Der Name Marko Pantelic fällt als mögliche Verpflichtung für den Angriff. Überraschenderweise nicht – das sage ich ausdrücklich – von einer Dame mit rotgefärbten Haaren! 😉

22.35 Uhr: Es naht die Schließung der Rednerliste.Die TOP’s 14)  Anträge (es gibt keine) und 15) Verschiedenes nehmen gewöhnlich nicht viel Zeit in Anspruch. Andererseits: Was am heutigen Abend ist schon gewöhnlich 🙄 Also geht es nun noch einmal darum, ob es denn nun „Hertha BSC“ oder „Hertha BSC Berlin“ heißt. . .

22.40 Uhr: Die Reihen lichten sich. Die Versammlung ist beendet. Präsident Gegenbauer spricht das Schlusswort: „Es gibt Nikoläuse. Ich hoffe, die Schokolade ist frisch und schmeckt gut.“ (Weihnachtsmann-Exklusiv-Foto: ub) Mir könnte jetzt ein Bier schmecken. Eines für jeden Tagesordnungspunkt.

Gute Nacht!

Preetz spricht zur Mannschaft - was sagt ihr dazu?

  • Die Antwort erfahren wir Sonntag in München (60%, 182 Stimmen)
  • Einmal ist es als Stilmittel okay (17%, 53 Stimmen)
  • Ich glaube schon, dass so etwas hilft (13%, 40 Stimmen)
  • Preetz macht den Hoeneß - purer Aktionismus (10%, 29 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 304

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104
Kommentare

stinkepunk
30. November 2010 um 15:57  |  2897

Hatte ich bei Latte FM auch immer als Möglichkeit: Der Mannschaft eine Standpauke halten… hat aber oft nicht geklappt 😉

Ich denke schon, dass das in Ordnung geht. Hauptsache die Mannschaft zeigt nun endlich mal auch auf dem Platz, dass seine Worte bis zu Ihnen durchgedrungen sind.


dstolpe
30. November 2010 um 16:18  |  2899

Tja, @stinkepunk, wie beurteilst Du, wie beurteilen alle anderen in diesem Zusammenhang Alleingänge wie den von Raffa heute in Bild? Nach dem Motto: Ja, wir spielen scheiße. Aber WIR (er und sein Kumpel Ramos) haben daran echt keinen Anteil, weil der Babbel Markus uns ja falsch einsetzt. . .


hurdiegerdie
30. November 2010 um 16:42  |  2907

@dstolpe

gibt es auch ne SWBK?
So jetzt seht ihr mal, wie das ist wenn man versucht euren Privatslang zu verstehen!

mit einem herzlichen und fröhlichen, nicht nachtragendem:

😛


mArk78
30. November 2010 um 16:44  |  2908

@dstolpe

Ich persönlich finde solche Alleingänge absolut unmöglich. Wenn, dann sollte er so intelligent sein, dies intern anzusprechen, von mir aus auch mit Übersetzung von portugiesisch ins Bayrische… 😀

So kriege ich den faden Beigeschmack nicht los, dass er vielleicht mit einem Absprung liebäugelt, wenn z.B. das „Hertha BSC 2010“, der VfB Stuttgart mit einem Angebot kommt…


LA49
30. November 2010 um 16:57  |  2909

@dstolpe

Der Artikel, auf den Du Dich beziehst, bestärkt mich – leider – in den Gefühl das einige angebliche Leistungsträger, die für Zweitligaverhältnisse eine Menge Geld bekommen, dessen sie tatsächlich wert sind, sie bislang nicht nachgewisen haben, irgendwie gegen den Trainer spielen.

Erschreckend!

Von einem Führungsspieler erwarte ich, dass er sich (meinetwegen wenn – das wäre eh die grösste Peinlichkeit – mt seinem Dolmetscher, weil er immer noch nicht die Sprache spricht, die in dem Verein, wo er seit Jahren angestellt ist, als erste Kommunikationssprache erwartet werden kann) mit dem Trainer hinsetzt und über die Taktik spricht, wie man gemeinsam gewinnen und aufsteigen will.

Saftige Geldstrafe und ggf. Verkaug in der Winterpause. Raffael und sein Berater liebäugeln ja eh schon mit Frankreich.

Für 10 Mio € darf er meinetwegen im Winter gehen!


LA49
30. November 2010 um 17:01  |  2910

sorry für die Tippfehler.

Ein Satz, der mich besonders ärgert und bei dem offen ist, ob er im Interview mit Raffael so gefallen ist oder der journalistischen Freieit Eurer Kollegen entsprungen ist:

„Die Drecksarbeit nach hinten, die bei Babbels System anfällt, macht es dem Brasilianer schwer kreativ zu sein. Dazu zieht auch der gelernete Stürmer Waleri Domowtschiski in der Zentrale viele Bälle an sich.“

Wo bitte zieht Domo Bälle an sich?
20 Ballkontakte gegen Duisburg.

Die Argumentation auf Basis Domo aufzubauen, ist lächerlich!


Seppelfricke
30. November 2010 um 17:03  |  2911

Ich finds sehr gefährlich das Raffael mit solchen Äußerungen an die Öffentlichkeit geht.

1. Haben wir da wieder unsere berühmte Südamerikanergruppe die unzufrieden ist.

2. Ist das ein Affront gegen den Trainer und seine Taktik. Wenn er unzufrieden ist soll er das dem Trainer und nur dem Trainer sagen und nicht der BILD, BZ oder Mopo (sorry 😉 ).

3. wälzt er die Schuld auf Babbel („Ich versuche immer das Maximum herauszuholen, aber immer geht das leider nicht. Vor allem auch, weil ich nicht meine Position spiele. „)

Genau so ein Mist ist es doch der genau jetzt niemand braucht. Klar müssen Veränderungen her. Klar spielt Ramos auf links nicht auf seiner Traumposition aber dann sollen sie das gefälligst intern ansprechen. Jetzt wo der Verein in einer schwierigen Phase der Saison ist bringt das nur Unruhe. Deswegen auch ne HARTE Geldstrafe.

Ich hatte eigentlich gehofft, dass die Zeit solcher Äußerungen vorbei ist, nach all unseren Abgängen…


Chrome
30. November 2010 um 17:11  |  2912

@dstolpe

Danke für den Hinweis, hatte den Artikel nicht gekannt/gelesen.

Ist ja immer so eine Sache, ob das alles was in dem Artikel steht absolut glaubwürdig ist und wirklich von Raffael stammt.

Im Gegensatz zu ein paar anderen Leuten habe ich mit seinen Aussagen allerdings überhaupt kein Problem, im Gegenteil: für meine Begriffe hat unser Chef-Techniker doch absolut recht. Er spielt seit Jahren bei Hertha auf einer Position, die nicht seine ist und für die er nicht geholt wurde. Und im derzeitigen System muss er dann noch den halben Sechser spielen. Das Ramos im Sturm am besten aufgehoben ist, haben wir doch letzte Saison gut beobachten können….

wenn ich daran zurückdenke und mir vorstelle, ein Ramos mit derartigen Leistungen ein paar Spielzeiten früher bei Hertha, da wäre bestimmt noch das ein oder andere Tor mehr drin gewesen.

Lange Rede kurzer Sinn: ich verstehe wenn man es „unprofessionell“ von Raffael findet, einen Satz „woanders bin ich besser“ loszulassen. Aber mir kommt es eher wie eine Hilfeschrei Richtung des Trainers (ggf Managers) vor. Und den kann ich absolut verstehen, nicht wenigen von uns Fans geht es ein Stück anders. Stellt sich die Frage ob man sowas intern ansprechen kann. Ganz ehrlich, ohne es zu wissen: vorstellen kann ich es mir nicht so recht, dafür ist Babbel zu autoritär.


wilson
30. November 2010 um 17:14  |  2913

Lösung für das „Raffael-Problem“:

Domo alleinigen 10er spielen lassen (wie in den ersten Spielen), dann hat er mehr Ballkontakte (torgefährlicher als Raffael ist er ja ohnehin) und Raffael hat Zeit, weiter über seine Lieblingsposition nachzudenken – auf der Bank.


mArk78
30. November 2010 um 17:17  |  2914

Sehr guter Vorschlaf, wilson!
Könnte ich gerade im Winter echt gut mit leben, wenn Raffa den zarten Brasi-Körper in der Thermo-Jacke wärmen darf.


Steve
30. November 2010 um 17:59  |  2916

Hmm…ich finde es etwas befremdlich was hier gerade passiert. Was hat Raffael denn groß falsch gemacht? Er hat lediglich das nachfolgende gesagt: „Für mich ist es nicht so, dass wir nicht alles geben und kämpfen. Ich versuche immer das Maximum herauszuholen, aber immer geht das leider nicht. Vor allem auch, weil ich nicht meine Position spiele. Das trifft auch auf Adrian zu. Auf anderen Positionen sind wir besser!“
Ist es heutzutage verboten, sich zu wehren? Ich denke nicht. Babbel macht es ja schließlich nicht anders, indem er sämtliche Fehler öffentlich bei der Mannschaft sucht, anstatt auch mal bei sich zu gucken. Oder wie soll ich diese Aussage verstehen: „Wir spielen verschiedene Systeme. Aber entscheidend ist, was die Spieler daraus machen. Und das ist im Moment einfach zu wenig.° Ich bin nicht der Meinung, dass es nur dann richtig ist, den Fehler bei anderen zu suchen, wenn man der Trainer.
Auch sonst ist an der Aussage von Raffael doch inhaltlich nichts falsches. Man kann nicht immer Bestleistungen abrufen und das Ramos und Raffa nicht auf Positionen spielen, wo sie ihre individuellen Stärken ausspielen können, sieht man Woche für Woche.

Allerdings werden Raffael hier Dinge vorgeworfen, die letztlich Schlussfolgerungen der BILD sind und nicht mehr.

@LA49
Bälle an sich ziehn bzw. fordern und Bälle bekommen, sind zwei Paar Schuhe. Richtig ist, dass ein zweiter Mann das bisschen Platz da vorne auch noch raubt, zumal wir ja nun schon mit einem eher statischen Stürmertyp agieren.

Insgesamt bleibt aber festzuhalten, dass hier schienbar fast jeder weiß, dass Raffael dieses Thema nicht schon bei Babbel mal zur Sprache gebracht hat.


Steve
30. November 2010 um 18:03  |  2917

Nachtrag:
Eine Passage, aus der deutlich wird, dass Raffael und sein Berater mit Frankreich liebäugeln, wirst du vermutlich nicht liefern können oder LA49?
Ich kenne lediglich diese Aussage: „Anfragen sind schön, aber mein Verein ist Hertha. Hier fühle ich mich wohl, hier bleibe ich.“ Liebäugeln sieht für mich definitiv anders aus.


catro69
30. November 2010 um 18:24  |  2918

Heute abend können die Mitglieder ihrem Raffa ja wieder zujubeln. Mit dieser Unterstützung wird er die 60er im Alleingang abschießen.
Leider macht unsere junge und recht neue Truppe Raffael zu ihrem zentralen Spieler, daher die vielen Ballkontakte. Als ein besonders mannschaftsdienlicher und effektiver Spieler ist mir Raffa aber nie aufgefallen, also verpuffen diese Ballkontakte wirkungslos.
Wie er darauf kommt, eine Position besonders gut spielen zu können, erschließt sich mir nach knapp drei Jahren nicht so ganz.
So wie es andere vor mir schon geschrieben haben, auf der Bank ist auch noch Platz, ein belebendes Element nach 60 Minuten bringen zu können, welcher Trainer träumt nicht davon? In der Zwischenzeit kann die Mannschaft wieder Mannschaft sein und nicht „Raffa und die anderen 10“.
Und nicht vergessen: kräftig jubeln, wenn Raffa auf die Bühne kommt.
Gespannte Grüße aus Boston.


hurdiegerdie
30. November 2010 um 18:28  |  2919

Ich bin was Raffa angeht bei @chrome und @steve


backstreets29
30. November 2010 um 18:48  |  2920

Also wenn man hier mit Raffa so hart ins Gericht geht, wofür es nach meiner Ansicht keinen Grund gibt, insbesondere dann, wenn man weiss wie Artikel in der BILD zustande kommen, dann überrascht mich im Nachhinein wieviel Nachsicht hier mit Lell geübt wurde


hurdiegerdie
30. November 2010 um 19:09  |  2921

Na Wilson,

ob wir heute was zu lesen kriegen? Dr. House gibt’s ja wohl auch nicht mehr!


hurdiegerdie
30. November 2010 um 19:32  |  2923

Da löst ja ein Highlight das andere ab, fast wie in Barcelona!


hurdiegerdie
30. November 2010 um 19:37  |  2924

40 cents für den Kollegen!


BerlinerHerthaFan
30. November 2010 um 19:40  |  2925

Was hat der den erwartet. Ne super Unterhaltungsshow. Es ist eine Mitgliederversammlung und kein rauschendes Fest.
meine Fresse


BerlinerHerthaFan
30. November 2010 um 19:43  |  2926

Außerdem sollte man manchmal die Leute ehren die sich über 40 Jahre die Hertha Anschauen mit ihren Höhen und noch mehr Tiefen 🙂


dstolpe
30. November 2010 um 19:44  |  2927

@hurdiegerdie
Wie meinen? Muss ich zahlen? Schlechte Witze gemacht?

An @Dan und @treat ergeht 1000 Dank für einen Euro für unsere Schlechte-Witze-Kasse 😉


hurdiegerdie
30. November 2010 um 19:48  |  2929

Nee der unerwähnte Kollege mit:

“Was ist langweiliger als Spiele von Hertha BSC?” Selbst erteilte Antwort: “Mitgliederversammlungen von Hertha BSC!”


30. November 2010 um 19:49  |  2930

hoffe, dass dr. house spannender gewesen wäre als heute unsere mv.

@ raffa + ramos:

ab + 10 °C im märz können wir die beiden wieder für uns spielen lassen. bin mächtig angefressen wegen der beiden…

@ ustolpe / ubremer:

vorsicht, tsp-goldmann probiert zu immitieren… probiert sich ab heute auch als kommentator… aber es wird bei einem netten versuch bleiben… jede wette… 😉


hurdiegerdie
30. November 2010 um 19:51  |  2931

Na, zu Holst könnte ich ja Geschichten erzählen von Geldkoffern unterm Tisch, aber da gabs euch beide in Berlin noch nicht.

Schiller wäre vor Neid erblasst.


30. November 2010 um 19:54  |  2933

Weil der nicht genannte Kollege sich gerade so despektierlich über Spiele von Hertha BSC geäußert hat (19.35 uhr) — kann man als Hertha-Reporter eigentlich Fan von Hertha sein?


dstolpe
30. November 2010 um 19:55  |  2935

@hurdiegerdie
Ach sooo… ist hiermit ausgerichtet (und wird eingetrieben – versprochen!) 😉

@Berliner Hertha Fan
Willkommen im Kreis – und verzeih‘ mir einfach manch‘ augenzwinkernde Bemerkung … sei dir versichert, dass wir das Engagement langjähriger Mitglieder durchaus zu würdigen wissen. Es zieht sich nur langsam etwas sehr in die Länge: bronzene Ehrennadel, silberne Ehrennadel, bald die goldene – und dazu immer und immer und immer wieder „Blau-Weiße Hertha“. . .

@egmonte
Die gibt es sicher. Besser ist aber wohl eine kritische Distanz. Und da im Kollegenkreis (wie überall) viele Nicht-Berliner sind, fällt vielen das auch nicht sehr schwer.


hurdiegerdie
30. November 2010 um 19:57  |  2936

Wie wo was Rasiberlin, finde ich ja gar nicht den Goldmann


fg
30. November 2010 um 19:59  |  2937

ich muss chrome recht geben.
wenn raffael seine form hat UND auf einer für ihn richtig geeigneten position spielt, ist er extrem wertvoll für hertha, gleiches gilt für ramos.
ist es nicht das (was im bildartikel) angesprochen wurde, was so viele hier bereits systemtechnisch bei hertha fordern?
das wären genau die positionen, wo sie hingestellt werden müsste. klassisch mit raffael in der raute vorne und neben ramos noch ein richtiger stürmer! es verspricht nun mal mehr erfolg, wenn die spieler dort eingesetzt werden, wo sie ausgebildet wurden und wo sie sich wohl fühlen.

diejenigen, die sich über die art und weise beschweren, wie raffael an die „öffentlichkeit gegangen“ ist, wissen vermutlich nicht, wie solche interviews/artikel entstehen, gerade wenn es die „freunde“ von bild oder bz fabrizieren.
da wird doch auch heftig mit suggestivfragen gearbeitet, weswegen sicherlich (auch mal reißerisch) das eine oder andere thema dann einen tick übertriebener dargestellt wird bzw. zitate etwas zurechtgebogen werden.
vielleicht war es ja auch wirklich der „hilferuf“, falls das thema von raffael schon mal beim trainer angesprochen worden sein sollte.

fazit:

1. lockerer mit dem artikel an sich umgehen!
2. system und besetzung sinnvoll (auch pro raffael und ramos) umstellen!


hurdiegerdie
30. November 2010 um 19:59  |  2938

Wie erst 3 von 15? Wann kommen die Toilettenhäuschen, ich muss Wilson simsen, der guckt wahrscheinlich Dr. House.


polyvalent
30. November 2010 um 20:02  |  2939

Kann es sein, dass das 60 Jahre Mitglied Bernd (B)röde heisst, denn war er in den 70ern mein Jugend-Trainer bei Hertha?

Edit/sto: Hast recht, ist geändert. Danke. Dicke Finger und so . . . 😉


30. November 2010 um 20:03  |  2940

@ hurdiegerdie:

tsp-goldmann ist der artikelschreiber des tagesspiegels mit den angehangenden kommentaren…


Sir Henry
30. November 2010 um 20:07  |  2941

@egmonte

Ich finde, jeder Hertha-Reporter sollte Fan sein. Dann wäre er nämlich gezwungen (und es wäre in seinem Interesse als Fan) abzuwägen, inwieweit er irgendeine blödsinnige, einfach so hingeworfene Bemerkung, oder sogar suggerrierte und forcierte Aussage, eines eventuell wichtigen, aber vielleicht etwas, nun ja, simpel gestrickten Spielers, abdrucken müsste. Dann hielte er nämlich einfach mal die Klappe. Um seinen Verein zu schützen.

Es ist doch sooo einfach, mit der Veröffentlichung sinnfreier, aus dem Zusammenhang gerissener Aussagen schlechte Stimmung von außen zu erzeugen. Fußballer sind prima darin, Blödsinn zu erzählen, denn sie sind was sie sind: Fußballer und keine Wortakrobaten. Disclaimer: Ausnahmen bestätigen die Regel, klar.

Und um Missverständnissen vorzubeugen: das bezieht sich nicht auf die hier bloggenden Kolleschen.

Keep on rollin‘, boys.


hurdiegerdie
30. November 2010 um 20:08  |  2942

@rasiberlin

das weiss ich wohl, aber ich finde keine Livekommentare von ihm zur MV.
Habe ich da was falsch verstanden?


dstolpe
30. November 2010 um 20:09  |  2943

@hurdiegerdie
Ich habe den sehr geschätzten Kollegen bis jetzt jedenfalls noch nicht gesehen…


30. November 2010 um 20:13  |  2944

[…] werfen. Während ich diese Zeilen schreibe, läuft die Mitgliederversammlung, die man hier und da live (nach)verfolgen kann. Ich denke, es dürfte ungemütlich werden. Wenig bequem ist es […]


30. November 2010 um 20:14  |  2945

@ Sir Henry

„Seinen Verein schützen“ dürfte sich schwerlich vertragen mit der von dstolpe angemahnten „kritischen Distanz“.
Vielleicht gibt es ja mal sowas wie „Presseleaks“ und wir erfahren, welcher Hertha-Reporter welchem Klub heimlich die Däumchen drückt 😉


ft
30. November 2010 um 20:17  |  2946

Herrn Bröde kenn ick och.
Ab und an kommt er zu uns zur Physio und regelmäßig sitzen wir bei Auswärtsspielen in der selben Kneipe und schauen Sky.
Ja der war mal Trainer bei H.


fg
30. November 2010 um 20:17  |  2947

bzgl des 19.35-„witzes“ tippe ich übrigens auf chef-draufschläger maikel tulpenkick.


Chrome
30. November 2010 um 20:18  |  2948

@ Unsere Live-Blogger.

Danke das ihr so tapfer die Stellung haltet. Ich schau hier alle viertelstunde von meinen Office-Documenten rüber auf den Aktualisierungsbutton und sehe, dass ihr bisher nen richtig spannenden Abend standfest verfolgt. Danke dafür! 🙂


hurdiegerdie
30. November 2010 um 20:31  |  2949

wie @chrome Aktualisierungsbutton?

Wo ist der denn? Ich suche schon die ganze Zeit, wie man das einfach aktualiseren kann. Echt!


30. November 2010 um 20:33  |  2950

@ goldmann:

meinte heute seinen online-bericht ohne bezug auf die heutige / jetztige mv…


30. November 2010 um 20:34  |  2951

jetztige??? jetzige!!! 🙂


mArk78
30. November 2010 um 20:45  |  2952

@hurdie

Kommt auf den Browser an… ist meist rechts in der Eingabezeile integriert, wo Du den Seitennamen eingibst… zumindest bei firefox 4.0…


Dan
30. November 2010 um 20:46  |  2953

Ebenfalls live von der mv, nun die tödliche sirene manske


mArk78
30. November 2010 um 20:47  |  2954

@rasiberlin

Er musste wohl intensiv auf seinen eigentlichen Kommentar antworten und hat nicht mitbekommen, was treat von ihm wollte… in Sachen Abteilungsverwechselung…


30. November 2010 um 20:53  |  2955

@ hurdiegerdie:

zur aktualisierung einfach die taste F5 drücken… 😉

@ mark78:

100 % recht für dich. war irgendwie ne peinliche nummer für tsp-golmann…


30. November 2010 um 20:57  |  2956

@ dstolpe:

„die gibt es sicher“ vs „viele nicht-Berliner im Kollegenkreis“…
Sehr diplomatisch formuliert. Ich vermute mal, auf zehn Hertha-Reporter kommen 1,5 Hertha-Fans, maximal. Aber das geht wahrscheinlich wirklich nicht zusammen.


hurdiegerdie
30. November 2010 um 21:02  |  2957

thx mark78 aber bin ich zu blöd trotz firefox, aber das mit dem f5 geht @rasiberlin


hurdiegerdie
30. November 2010 um 21:17  |  2958

Also bei Dr. House ist ein Baby verschwunden


dstolpe
30. November 2010 um 21:21  |  2959

@hurdiegerdie
Womit bei Dr. House deutlich mehr los ist als hier… 😉


mArk78
30. November 2010 um 21:28  |  2960

Ja, Dr. House ist jetzt schon spannender…

@dstolpe

Kannst Du Patrick E. mal fragen, ob seine neue Frisur damit zu tun hat, dass er wegen dem maladen Kreuzband nicht zum berühmtesten Friseur Berlins, dem „Berater“ von Christoph Schorch, kam!? Sieht ja echt gewöhnungsbedürftig aus, wenn man ihn sonst nur mit G.I.-Look kennt!!! 😉


hurdiegerdie
30. November 2010 um 21:32  |  2961

Ich habe einen Kollegen, der ist gerade 40 geworden und trägt jetzt auch sone Frisur – midlifecrisis 😯


mArk78
30. November 2010 um 21:35  |  2962

In meinem Handball-Team(„Kreisliga- Wo Handball noch Saufen ist“) läuft auch einer so rum, der ist aber auch „schon“ 34… 😉


hurdiegerdie
30. November 2010 um 21:43  |  2963

a propo Saufliga

Bei Leistungssportlern ist das „wahre Leben“ ja früh vorbei; gerade noch Spiegel….. schon naht das Karriereende (nicht auf die Verletzung bezogen, ich hoffe, er kommt da bald wieder).

Da kommt die Krise eben früher.


dstolpe
30. November 2010 um 21:44  |  2964

@mArk78
Patrick stand bei Hartmann und Gattuso – ich habe ihn zuerst gar nicht erkannt

Sensationeller Spruch übrigens! Ich kann aus dem Bereich Eishockey die kanadische Redensart „our drinking team has a hockey problem“ bieten 😉


hurdiegerdie
30. November 2010 um 21:48  |  2965

Ums mit Mittermeier zu sagen:

Ole, ole super Jugend, super Quote, ole ole

oder doch mit Udo Jürgens? Und immer, immer wieder geht der Babbel auf.


Bolle75
30. November 2010 um 21:49  |  2966

@dstolpe: „our drinking team has a hockey problem“ der ist auf jeden Fall besser als „Stockfehler“ 😉
Ick Grins mir grad einen …


mArk78
30. November 2010 um 21:50  |  2967

Ja, den Spruch kenne ich auch als:

„Meine Alkoholmannschaft hat ein Fußballproblem.“

Ich hatte aus der Vorbereitung schon mal ein Bild von ihm gesehen und wollte es nicht wahr haben. Muss er die 50.000 Euro etwa wieder in anderen Gewerben rein holen?


hurdiegerdie
30. November 2010 um 22:09  |  2968

hmmm TOP 13: ich hätte gerade so die richtige Bettschwere, ich hoffe, das wühlt mich nicht zu sehr auf.


hurdiegerdie
30. November 2010 um 22:13  |  2969

DAs Baby ist auch wieder da, na dann los!


dstolpe
30. November 2010 um 22:14  |  2970

@hurdiegerdie
Anschnallen – is‘ total uffrejend!


DepecheMode
30. November 2010 um 22:16  |  2971

Preetz fährt offensichtlich ja auch die Einsatzwille/Laufbereitschaft-Schiene bzgl. der aktuellen Mikro-Kriese.


Krautie
30. November 2010 um 22:17  |  2972

Super Blog, wollt ich nur mal einwerfen. Bin gegen 21h von MV geflüchtet, bevor ich in ein Koma gefallen wäre. Stimme der Erbsensuppe/Valium-Theorie vollstumfänglich zu….. Bitte alle Info die nur geht zur Aussprache (warum die nicht vorgezogen wird, werd ich nie verstehen…)!


hurdiegerdie
30. November 2010 um 22:20  |  2973

definitiv klingt ja ganz schön endgültig! Oder doch ent-gültig?


dstolpe
30. November 2010 um 22:24  |  2974

@Krautie
Willkommen bei uns, fühl dich wie zu Hause. Versprochen, ich blogge alles nur ansatzweise blogg-fähige zum Punkt Aussprache. Aber manches an Fragen und Anmerkungen MUSS einfach unter den Teppich gekehrt werden. . . 😉


Krautie
30. November 2010 um 22:33  |  2975

Danke, wie zu Haus fühlen ist momentan noch leichter, da ich auf der Couch vorm Fernseher hocke. :o) Was, keine Wortmeldung aus der Mitte des Raumes (wo sich die rote Zora heute befand – der Schopf ist unverkennbar)??? Wow.


hurdiegerdie
30. November 2010 um 22:34  |  2976

Och nö @dstolpe, wir wollen alles wissen von roten Toilettenhäuschen und das bis zur Morgenröte
😉


Krautie
30. November 2010 um 22:35  |  2977

Was ich jedoch ein wenig merkwürdig fand – dass das gesamte ICC heute in knallrotes Licht getaucht war von außen.


frankophot
30. November 2010 um 22:39  |  2978

das rote Licht ? Na deswegen:
„Der FC Bayern vermeldete am Dienstagabend auf seiner Jahreshauptversammlung in der Münchner Olympiahalle einen neuen Rekordumsatz, der sich auf 312 Millionen beläuft und damit knapp 16 Prozent über dem Vorjahr (268,7 Millionen Euro) liegt. Als Gewinn im Geschäftsjahr 2009/10 werden 2,9 Millionen Euro ausgewiesen“.

Is das nicht unser Ziel ? Und sind wir nicht der FCB der zweiten Liga ?


mArk78
30. November 2010 um 22:41  |  2979

Tsp-User „panteberlin“ war also auch vor Ort! 😀


Krautie
30. November 2010 um 22:42  |  2980

Och nö. bitte nich. Außer Babbel, Preetz und Gegenbauer machen uns auch den FC Hollywood. Dazu müsste Babbel aber erst mal seine Memoiren respektive Visionen veröffentlichen, die in 2 Jahren ohnehin bei Hugendubel auf dem 3,50 Euro-Stapel liegen.


hurdiegerdie
30. November 2010 um 22:44  |  2981

Krautie
30. November 2010 um 22:45  |  2982

Nu gut, recht unspektakulär diesmal. Prima fand ich, dass wirklich alle Spieler vor Beginn der Versammlung mit im Foyer und offen für Fragen/Fotos/Autogramme waren. Vielen Dank für die Berichterstattung und bitte macht weiter so, wirklich klasse! Guts Nächtle!


hurdiegerdie
30. November 2010 um 22:49  |  2983

Wie Schluss???? Was ist mit den Toilettenhäuschen? Wilson lyncht mich!

Na dann gehe ich auch mal schlafen. Danke war echt uffrejend @dstolpe 😐


Steve
30. November 2010 um 23:10  |  2984

@dstolpe
Auch von mir einen Dank, dass du so tapfer durchgehalten hast und dir bei dieser aufregenden Veranstaltung vermutlich die Finger wund getippt hast.


Mineiro
30. November 2010 um 23:36  |  2985

Ich habe es heute leider nicht ins ICC geschafft und bin sehr dankbar für die topaktuellen Informationen hier und bei hertha-inside.de

Vielen Dank für die Mühe! 🙂


Bolle75
30. November 2010 um 23:45  |  2986

Danke, laßt euch das Bier schmecken und schlaft gut.


Dan
1. Dezember 2010 um 1:13  |  2987

Ja die Schokolade hat geschmeckt nicht so wie Lindt oder Milka, aber einem geschenkten Gaul … usw.

Und das war auch der absolute Skandal, KEINE ADVENTSKALENDER,

Da kann ich @treat und @sunny nur beglückwünschen. 🙂

War das heute öde, Ehrungen hin Ehrungen her, das war heute eine taktische Meisterleistung die Mitglieder kirre zu machen und dazu die muskikalische Gefangenschaft in einer Zeitschleife. Also sowas wie heute habe ich glaube ich noch nie erlebt, das war wie 4 Stunden Manske.


Zina
1. Dezember 2010 um 1:52  |  2989

Hmmm, irgendwie find ichs doch recht komisch das meine beiden Wortmeldungen an dem Abend hier recht Kritisch gesehen werden.

Aber sowohl Projekte zur Fanbindung, wie es nunmal „Hertha hautnah“ ist, als auch die Richtige Aussprache meines Vereins sind mir Persönlich enorm wichtige Dinge. Mit den Finanzwesen und ähnlichem sollen sich lieber die in dem Fach kompetentere Leute befassen, Ich krieg beim Finanzdeutsch so oder so schon Kopfschmerzen….


pax.klm
1. Dezember 2010 um 8:21  |  2991

Also könnte man fast zu der Annahme kommen, die wichtigere Veranstaltung ist „Hertha im Dialog“… 🙂


backstreets29
1. Dezember 2010 um 8:57  |  2992

Wenn man die Ticker so nachliest, war es die richtige Entscheidung West Ham gg. Manu zu gucken 😀 da auf der MV ja so gar nix passierte.

Die Aussagen von Preetz und Babbel kannte man schon, schade dass es keine kritischen Nachfragen seitens der Mitglieder gab


Blauer Montag
1. Dezember 2010 um 9:09  |  2993

Moin moin, gibs heute einen Bericht vom Trainingsplatz?


Dan
1. Dezember 2010 um 9:38  |  2994

@ Blauer Montag

Au ja. Mal sehen ob Babbel vom Meistertrainer Magath lernt. Spieler ohne Handschuhe, Mütze und kurze Hosen raus zu Training. 👿


Dan
1. Dezember 2010 um 9:40  |  2995

Äh Nachschub.

Naturlich mit „nur kurzen Hosen“ zum Training.


Sir Henry
1. Dezember 2010 um 9:43  |  2996

@Dan

[quote]“Naturlich mit “nur kurzen Hosen” zum Training.[/quote]

Also ohne Jäckchen? 😉


Dan
1. Dezember 2010 um 10:09  |  2997

@Sir Henry

Nur das Trikot „extra dry“ 🙂 Sah jedenfalls heute morgen bei der ersten Tasse Kaffee im Frühstücksfernsehen erfrischen aus 🙂


Blauer Montag
1. Dezember 2010 um 10:12  |  2998

Na hab ich wohl was verpasst im Frühstücksfernsehen. Meine U-Bahn furh heute schon um 5:47 Uhr. Gäääähn.
Bitte haltet mich wach mit munteren Reden.
Thx a lot!


sunny1703
1. Dezember 2010 um 10:12  |  2999

@pax
Wichtiger ist natürlich die MV,aber wer nicht Tradition braucht,und mehr information haben möchte,dem kann ich nur „Hertha im Dialog“ nahe legen!
@dan
Ich könnte Dir ja jetzt erzählen,wer oder was sich hinter dem ersten Türchen verborgen hat und wie die Schokolade schmeckt,…..doch mein sadismus ist um die zeit noch nicht ausgeprägt genug ! 🙂

lg sunny


mArk78
1. Dezember 2010 um 10:28  |  3001

@Dan

Wen hat man im Frühstücksfernsehen gezeigt???

Gilt die Kurze-Hosen-Pflicht auch für die Journalisten!? 😉


Sir Henry
1. Dezember 2010 um 11:08  |  3002

@dstolpe und ubremer

http://www.lunatiks.de/brennendeTonne.jpg

Seid ihr das? Und wenn ja, was verbrennt da? Eintrittskarten verlorener Spiele? Das würde die Höhe des Feuers erklären…

PS: Leider kann man keine Fotos hochladen…


Blauer Montag
1. Dezember 2010 um 11:13  |  3003

Henry, ich glaub eher der Brennstoff in der Tonne sind eine Menge schlechte Witze.


Dan
1. Dezember 2010 um 11:24  |  3004

@Blauer Montag

Die Zeit kenne ich auch, aber nach dem ich gestern erst ,wie Du in dem Schokoladen-Kommentar sehen kannst, um 1:00 endlich von der MV zuhause war. Hatte danach eine Schlafattacke um „Blauweisse Hertha dir der gehört Sieg – Melodie“ mental zu löschen.


Blauer Montag
1. Dezember 2010 um 11:28  |  3005

Dan
im Interesse deiner geistigen Gesundheit ist es dir hoffentlich gelungen, diesen Ohrwurm zu löschen. Ein dauerhaftes Ohrwurm-Syndrom soll krankhaften Realitätsverlust und heftige Panikattacken auslösen.


Treat
1. Dezember 2010 um 11:33  |  3006

Mahlzeit.

Ich habe mich jetzt durch Berichterstattung und Kommentare gearbeitet.

Vielen Dank für die Infos, ich habe also genau das verpasst, was ich befürchtet hatte: Ein nettes Treffen mit meinen Kommentatoren-Freunden und den Herren Bremer und Stolpe. Sonst nichts.

Beim nächsten Mal klappt es wieder, Dan bekommt ja auch noch meinen Obolus-Anteil für die SWK zurück, den er mir dankenswerter Weise ausgelegt hat. 😉

Nun richten wir also unsere Aufmerksamkeit auf das dieswöchige Training und das Spiel am Sonntag – danach sieht die Welt hoffentlich wieder etwas blauweißer aus…

Ebensolche Grüße an Alle
Treat


dstolpe
1. Dezember 2010 um 12:54  |  3007

Mahlzeit, Herrschaften! Melde mich zurück vom Trainingsplatz, wo heute trotz Kälte ne ganze Menge los war. Den Situationsbericht gibt es, sobald ich nur einigermaßen wieder aufgewärmt bin. . .

. . . in etwa sechs bis acht Stunden also. . . 😉


Mineiro
1. Dezember 2010 um 13:58  |  3008

Na dann bin ich ja mal gespannt.

Hab heute zwar den ganzen Vormittag im Büro gesessen, friere aber trotzdem, weil hier seit gestern die Heizung immer wieder ausfällt und die Hausverwaltung das Problem scheinbar nicht in den Griff bekommt…


1. Dezember 2010 um 15:00  |  3009

ich


1. Dezember 2010 um 15:01  |  3010

habe


1. Dezember 2010 um 15:01  |  3011

den


1. Dezember 2010 um 15:02  |  3012

100ersten eintrag… hihi… sorry


dstolpe
1. Dezember 2010 um 15:18  |  3013

@rasi
Quatschkopf! 😉

@all
Zum ersten Mal über die magische Hürde gesprungen – toll!


1. Dezember 2010 um 15:37  |  3014

tut mir wirklich leid… ehrlich… mach ich nie wieder… versprochen!!!


1. Dezember 2010 um 15:41  |  3015

Also ich fand die MV ja ganz interessant, auch wenn ich vieles nicht verstanden habe (Finanzielles, Präsidiums-, Aufsichtsrat-, Ältestenratskram etc.) Lag aber wohl daran, dass es meine erste war. Und dass ich mein Smartphone dabei hatte 🙂

Den Teil mit den Ehrungen der Mitglieder hab ich (vielleicht glücklicherweise) verpasst, sodass ich keinen Ohrwurm hatte 🙂 Allerdings war ich gerade dabei, unten die Anwesenheitslisten auszuzählen (habe als Freiwillige beim Einlass geholfen), als plötzlich „Blau-weiße Hertha“ laut erklang und ich mich verzählte. Danke an denjenigen, der die Tür(en) zum Saal geöffnet hatte…

PS. Wessen Name mit T, U oder V beginnt, der hat von mir sein Armbändchen bekommen 🙂


Lisa Wagner
4. Dezember 2010 um 12:17  |  3142

Ich musste die Woche zu lnage arbeiten komme jetzt erst zur MV Betrachtung.
Ich fand diesmal die Versammlung angemessen. Stimmung gedämft, da die Mannschaft und der Trainer sich auch erst ( durch den Aufstieg) unter beweis stellen müssen. Die Ehrungen waren etwas lang. Klasse war, dass endlich Brüggemann mal geehrt wurde. Das war längst überfällig. Der hat unseren Club schon 1995 in der 2. Liga fainziell unterstützt, hat damals den Förderkreis aufgebaut. Dann Aufsichtsrat und heute Präsidium. Er ist zwar durch seine direkte Art manchen Machern unangenehm, aber aus meiner Sicht, auch einer der wenigen mit wirklicher Ahnung vom Profifussball.
So, jetzt zählen nur noch drei Siege in diesem jahr und dann haben alle Herthaner schöne Weihnachten

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