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(sto) – Es war Montag um genau 13.01 Uhr, da blinkte mein Posteingang auf und @backstreets29 fragte aus dem – wie ich nun weiß – in Teilen süßer-Senf-freien München, wo Kollege Bremer und ich uns denn herumtrieben, während die Diskussion unter euch da draußen gerade mal mehr und mal weniger hochkochte: schlaflose Nächte etwa?

Ich kann dich dahingehend beruhigen, lieber Glenn, so schlimm isset noch nich‘! 😉 Wie Kollege Bremer richtig antwortete: Der Hertha-Zug rollt weiter, das heißt, nein, er hat ordentlich Fahrt aufgenommen, und – um im Bilde zu bleiben – das auf einigermaßen abschüssiger Strecke. Training, Gespräche, Recherche, Zeitung machen – zu morgen habe ich in der Printausgabe der Berliner Morgenpost so ziemlich alles abgebildet, was es aus heutiger Sicht abzubilden galt: Markus Babbels Wirken in Krisenzeiten ebenso wie sprachlose Stürmer ohne Tore, Routiniers in der Krise, das Szenario im Tor und frierende Südamerikaner.Ich sage mal so: Die 90 Cent sind für den nach blau-weißen Zeilen giernden Fan keine ganz verfehlte Geldanlage 😉 Jedenfalls sei so auch meine gestern und heute andauernde Teilnahmslosigkeit an euren Gesprächen begründet.

Friend kombiniert, Friend bolzt, Friend schweigt

Über den Trainingstag an sich lässt sich berichten, dass Herthas Medienabteilung den wartenden Journalisten um 10.15 Uhr kommunizierte, dass das für 10 Uhr angesetzte Üben erst um 11 Uhr beginnen werde. Als es tatsächlich soweit war, ließ Babbel die Seinen ohne große Verzögerung … Fußballspielen. „Die Jungs sollen nicht stumpf im Kreis laufen, sondern Spaß mit dem Ball haben“, lautete seine Begründung. Und er sagte auch, dass er sich das Feuer jenes 45-minütigen Spielchens auf kleine Tore „auch auf dem Platz“, also im Spiel, wünsche. Was er sich dort außerdem wünschen wird, ist jenes außerhalb des Wettkampfs an den Tag gelegte Verständnis von Rob Friend mit Adrian Ramos; wie der Kanadier dem Kolumbianer gestern einmal den Ball zum Abschluss servierte, war im Wissen um ihr gemeinsames Wirken im Ernstfall jedenfalls durchaus bemerkenswert.

Den gewohnten Rob Friend hatte es vorher zu sehen gegeben. Ihr müsst euch das so vorstellen, dass die Spieler in zwei Teams auf je zwei kleine Tore spielten, die einige Meter auseinander standen und je gut einen halben Meter hoch und etwas weniger als einen breit sind. Da ist Präzision im Abschluss gefragt. Und was tat Friend? Er bolzte den Ball aus gut zwei Metern nur etwa drei Meter über den Querbalken. . . 🙄

Noch ein drittes Mal agierte Friend bemerkenswert: als er vom Trainingsplatz ging. Ein paar Sätze zur allgemeinen und seiner persönlichen Situation? „Nicht erlaubt“, sagt Friend und blickt entschuldigend drein. Nicht erlaubt? Warum, von wem aus? „Weiß ich nicht“, sagt Friend, und dass wir für mehr Informationen doch bitte Mediendirektor Peter Bohmbach konsultieren sollten – zu dessen Erstaunen. „Weiß ich nicht, lautete auch dessen Antwort auf die Frage nach der Urheberschaft eines möglichen Maulkorbs für die Profis.

Babbel streicht den freien Tag

Schon Dienstag wird Kollege Bremer beobachten (können), wie sich die blau-weiße Großwetterlage diesbezüglich entwickelt. Denn den geplanten freien Tag hat Babbel gestrichen; seine ebenso knappe wie nachvollziehbare Erklärung: „Wir müssen arbeiten.“ Er hat uns gegenüber des weiteren gewohnt ausführlich seine Sicht auf die Hertha-Krise dargestellt (diesbezüglich können wir Journalisten ihm nun wirklich gar keinen Vorwurf machen). Quintessenz: Nur harte Arbeit löse die Probleme und er traue sich deren Bewältigung einwandfrei zu. Es sei zugegebenermaßen „eine schwierige Situation, aber auch eine lösbare Situation“.

Hoffnung schöpft Babbel aus Andre Mijatovics für Mittwoch avisierter Rückkehr ins Mannschaftstraining. Man mag zum Kapitän stehen wie man will, diese Zahlen sagen doch einiges aus: Mit Mijatovic holte Hertha in neun Spielen 23 Punkte, ohne ihn in den folgenden sechs noch gerade ebenso sechs Punkte. Das kann Zufall sein, muss es aber nicht.

An alle Freunde der Klickshow: Die macht heute Pause – und ich jetzt Feierabend. War ein langer Tag. Euch seien diese zwei Themen und Fragen mit in die Nacht und den morgigen Tag gegeben: Es betrifft in erster Linie uns – aber wie empfindet ihr es als Fans und letztlich auch Konsumenten, wenn Spieler sich in für sie und/oder das Team schwierigen Zeiten in Sprachlosigkeit hüllen? Und mit welchen Emotionen sehr ihr im Hier und Jetzt der in der Vergangenheit schon diskutierten und da vielleicht noch anders beurteilten Rückkehr von Mijatovic entgegen? Zumal, da ich euch ganz zum Schluss für heute noch verrate, dass Sebastian Neumann nach Auskunft von Babbel und der Ärzte in diesem Jahr besser kein Spiel mehr macht, da andernfalls eine Ermüdungsfraktur im maladen Fuß drohe. . .


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Kommentare

tabson
6. Dezember 2010 um 21:20  |  3477

Ehrlich gesagt, bin ich sogar froh, wenn mal keiner was sagt. Dieses abgebabbelte Geschwafel von Gier, Engagement und / oder Laufbereitschaft brauche ich für meinen Teil erst mal nicht mehr.

Des Weiteren möchte ich gerne @winter zitieren, der mir gestern bei hertha-inside.de aus der Seele sprach: „Es gab Zeiten, da spielten wir den schnellsten Ball der Bundesliga und auch europaweit spielten nicht viele schneller als wir. Wir waren passsicher und taktisch eine Augenweide. Und nu, nun haben wir das. (…) Uns wurde scheinbar alles abtrainiert. Hauptsache wir sind gierig!“


6. Dezember 2010 um 21:31  |  3478

Schließe mich @tabson an: Finde mal etwas Stille (ob nun verordnet oder nicht) auch nicht verkehrt. Was soll man groß sagen oder erklären? Sie sollen trainieren, sich auf die nächste Aufgabe konzentrieren und mentale Besinnung betreiben.

Thema Mijatovic: Da möchte ich noch schnell los werden, dass die Statistik von @dstolpe ja ganz nett ist, aber vor dem Hintergrund der jetzigen Situation gar nichts zählt. Das war die Zeit, wo die meisten Gegner vor Hertha insgesamt spürbaren Respekt hatten – diesen Vorsprung hat Hertha in den letzten Spielen leider erbärmlich verdaddelt. Also, nicht zu große Hoffnungen in den einen Spieler Mijatovic setzen. Und vor allem bitte nicht zu früh bringen, wenn er nicht 100% fit ist.


ivokeeper
6. Dezember 2010 um 21:42  |  3479

ich habe es schon vor wochen geschrieben. wenn uns etwas ein bein stellen sollte dann nur die eigene einstellung. nun haben wir den salat. spieler….haltet ruhig euren mund….was sollt ihr auch kommentieren. eure schlechte leistung? gebt lieber auf dem platz die passende antwort.
ich hoffe ich friere mir nächsten sonntag nicht umsonst die füße ab. hoffe das mijatovic,falls er spielen sollte, seine mitspieler besser zusammenstaucht. in diesem sinne….hoffe das es bald wieder aufwärts geht.


ubremer
ubremer
6. Dezember 2010 um 22:05  |  3480

@08-15,

wenn ein Spieler nicht fit ist, gehört er nicht auf den Platz. Aber brauchen kann Hertha einen gesunden Mijatovic schon: Neumann und Jancker sind verletzt, Lustenberger wird als Niemeyer-Vertreter (Gelb-Sperre) auf der Sechs gebraucht.


Seppelfricke
6. Dezember 2010 um 22:20  |  3481

@ ubremer, dstolpe, warum verratet ihr nicht das Rehmer/Ebert auf TV Berlin im Morgenpost Tv sind :-D.


Seppelfricke
6. Dezember 2010 um 22:28  |  3482

zum thema ;-).

ja was soll friend denn sagen. eigentlich kann er einem leid tun. es läuft nicht, steht in der kritik und da wird dann alles auf die goldwaage gelegt. Mir ist es lieber das sie die Woche schweigen (auch wenn wir alle was neues wissen wollen) und dann gegen Aue den Schritt nach vorne machen.
Ich bin froh das Mijatovic gesund wird. Ich hoffe das er fit ist und bleibt. IV-Position ist ja zur Zeit dünn besetzt und Lusti muss wirklich den Sechser für Niemeyer machen. Ich werde mich mit meiner Kritik wieder etwas zurückhalten und versuchen voran zu gucken.

Danke uBremer und dStolpe für alle Infos. Die Pause habt ihr euch verdient 😀


Exilherthaner
6. Dezember 2010 um 22:37  |  3484

@ub
Lutenberger im DM? Ist das denn sicher oder nur einer Vermutung/Hoffnung deinerseits?

Ansonsten erwarte ich nichts von der Rückkehr Mijatovcis. Neumann hat mich spielerisch mehr überzeugt. Aber vielleicht ist es gut für Burchert, wenn da ein erfahrener Mann vor ihm steht und ihn mit seiner ganzen Erfahrung dementsprechend aufmuntern kann, wenn er mal wieder hinter sich greifen muss.


6. Dezember 2010 um 22:40  |  3485

@ubremer, dstolpe

Mal eine Frage an euch, die ihr ja mehr oder weniger täglich das Vergnügen habt, das Training zu beobachten: Wie groß ist der Anteil an Übungseinheiten, die gezielt auf das Erlernen von vernünftigen Spielzügen basieren? Auf Ballgewinn ausgelegtes individualtaktisches Defensivverhalten, schnelles Umschalten, schnelles, direktes Kurzpassspiel, Erlernen/Üben von Laufwegen, etc.. Vielleicht wäre auch ein Vergleich mit dem Training der Übungsleiter der jüngeren Hertha-Vergangenheit interessant (Funkel, Favre).
Im Spiel kommen nämlich genau diese Dinge viel zu kurz, es wäre interessant zu wissen, ob Babbel versucht dem entgegenzuwirken.


ubremer
ubremer
6. Dezember 2010 um 23:04  |  3486

@Exilherthaner,

wo gehört Lustenberger denn hin, wenn nicht ins defensive Mittelfeld? Wenn er mit seinen 1,79 m im Tor bleiben sollte, sehe ich schon wieder „Fiedler“-Diskussionen auf uns zukommen: Ist der groß genug? 😉


Exilherthaner
6. Dezember 2010 um 23:54  |  3487

@ub

Für mich gehören auch weder Raffael noch Domo ins zentrale Mittelfeld oder Friend gar aufs Feld, aber man wird ja von Spieltag zu Spieltag aufs Neue überrascht 😉
Aber ich schliesse mich dann mal deiner Hoffnung an und wünsche mir den Lusti ins DM….neben Knoll!


apollinaris
6. Dezember 2010 um 23:57  |  3488

Mit Mija ist zwar ein etwas hüftsteifer und technisch nicht besonders ausgebildeter IV..aber er hat offenbar strategisches Talent und vor allem eine Führungsrolle intus. Angesichts der seit Jahren chronischen Abwesenheit von starken „Typen“, war der Ausfall Aerts UND Mija für mich der Hauptgrund der Form-und Ergebniskrise. Lell, Kobi , Raffa & co sind scheinbar viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt-einzig Niemeyer macht auf mich noch einen kommunikativen Eindruck..
Dass die Spieler mal ne Weile nichts sagen, finde ich durchaus angemessen..Angeblich soll sich Kobi aber doch der MoPo gegenüber ausgeheult haben?-Seine Pässe kämen deshalb nicht an, weil Babbel das nicht üben ließe?-Für einen x-fachen Nationalspieler eine gewagte Aussage..Ich habe es lieber, wenn die Spieler solche Dinge intern ansprechen und auf dem Platz etwas von ihnen zu sehen und hören ist. dann dürfen sie auch gerne Interviews geben und ihr Image pflegen..
Auf Lusti warte ich schon seit Wochen, natürlich gehört er auf die 6..und Mija in die erste Elf!


apollinaris
7. Dezember 2010 um 0:08  |  3489

wo soll eigentlich der Raffa spielen, wenn nicht im zentralen MF?? Meiner Ansicht nach, kann er nichts wirklich“ erstklassig“. Gut spielt er auf Favres 91/2. Eine Spitze (mit Rücken zum Tor) ist er nicht-ebenso wie Ramos keine vorderste Spitze ist. Die Idee, Raffa auf die offensive 6 zu stellen, wie Babbel das angedacht hat-ist in diesem Kader aber durchaus überlegenswert. -Wenn er die Risikodribblings sein lassen kann und fixer abspielt ( ala Schweinsteiger), würde das durchaus spielerischen Sinn machen. Denn eine Spieleröffnung ist einfach mit diesem Personal schwer herstellbar (offenbar). Nur: wohin dann mit Lusti/Niemeyer? Ne Triple-Sechs gibt´s ja nicht. Wenn Mija und Hubnik als IV agieren..wo spielt dann ein Niemeyer/Lusti?-Insofern ließe ich Raffa wohl doch lieber im OM.
Und zu Ramos würde ich den Durju stellen und wenn die Brechstange her muss, alternativ den Lasogga.
Wir haben keine überragende 9-der „Königstransfer“ ist z.Z. der schwächste aller Stürmer und ein Hemmschuh für das Fussball“spiel“.


Exilherthaner
7. Dezember 2010 um 0:44  |  3490

@apollinaris

Raffael gehört in den Sturm…am besten neben Ramos. Oder vielleicht bei einem Dreiersturm auch auf aussen, aber niemals nicht gehört der Brasi ins Mittelfeld. ALL die vergangenen Spiele müssten doch dem letzten hier die Augen geöffnet haben, dass Raffael ein Spiel nicht aufziehen kann.

Zu Raffael auf der 6er-Position:

apollinaris schieb:
„Wenn er die Risikodribblings sein lassen kann und fixer abspielt ( ala Schweinsteiger), würde das durchaus spielerischen Sinn machen.“

Ja, und wenn Friend technisch gut wäre und dazu auch noch schnell, dann wären wir auch schon weiter 😉

Ich habe es langsam dermassen satt, dass Babbel versucht, Stürmer zu Mittelfeldspielern umzufunktionieren. Das hat an den vergangenen 15 Spieltagen nicht geklappt und wird auch bis zu seiner Entlassung nicht funktionieren. Man kann das mit einem…vielleicht auch 2 Stürmern probieren, aber doch nicht mit 4 (!) Stürmern gleichzeitig…das ist doch Wahnsinn! Das ist genauso dumm wie Pejcinovic als LAV oder Lustenberger als ROM unter Favre (wollte ich nur erwähnt wissen, damit einige hier nicht meinen, ich würde nur vorurteilsvoll mit Babbel ins Gericht gehen, denn auch andere (bessere) Trainer machen schliesslich Fehler).

Zu Mijatovic und Aerts: ich denke nicht, dass zwei mental starke Spieler in der Abwehr dafür sorgen, dass aufeinmal in der Offensive jeder Pass haargenau auf den Mitspieler kommt. Zumindest hat das nicht geklappt, als beide noch auf dem Feld standen. Da ging nämlich dieses konzeptlose und unpräzise Gekicke schon los. Aber wenn Babbel darauf hofft, dann soll das eben so sein. Dem Mijatovic kann man die Gier ja nicht absprechen 🙂


Dan
7. Dezember 2010 um 0:47  |  3491

Friends Schweigen ist der Beweis was Babbel schon andeutete, es gibt erfahrene Spieler die nicht bereit sind Verantwortung zu übernehmen.

Was mir viel wichtiger als eine ausweichende Antwort von xy ist, wäre das sich die Führungsspieler endlich outen und endlich einmal Verantwortung übernehmen als mit sich selber beschäftigt zu sein. Endlich ihre Aufgabe übernehmen und sich den jungen Spielern als Vorbild in Einsatzwille und Profitum aufzudrängen.

Ich spreche hier speziell Kobi, Lell, Niemeyer und Friend an.

Vielleicht waren wirklich Mijatovic und Aerts die Spieler gewesen, die sich ihrer letzte Chance in der 1.Liga zu spielen bewusst sind. Vielleicht ist es dieser Wille diese Chance zu ergreifen und das Alter, dass ihnen die Möglichkeit gab dem Team mental ein Stempel aufzudrücken. Es ist sicherlich nicht ihre fussballerische Klasse die sie ggf. für den Trainer so wertvoll machte, sondern vielleicht das Gefühl als Erfahrener in der Pflicht zu stehen ein Team auf dem Spielfeld zu führen. Wachrütteln, verbale Arschtritte oder auch einfach mal ein Schulterklopfer für Schulz nach einer guten Aktion.

Präsent sein auf dem Platz, der Turm in der Schlacht, an dem sich andere orientieren oder hochziehen und sich dem @dstolpe in den Weg zu stellen und zu fragen: „Haste keine Frage an mich?“

Ich kann es nicht beweisen, aber unserem Kapitän würde ich die Presseflucht weniger zu trauen.

Aber in eine Rückkehr vom Mijatovic würde ich noch nicht soviel hinein interpretieren. Ich weiß nicht wie der heutige medizinische Standard ist und die Formel lautet, aber vor guten einem Jahrzehnt galt noch eine Faustregel / Aussage, solange wie Du nicht mehr trainieren konntest soviel Zeit benötigt man auch um wieder an die Leistung vor der Verletzung heranzureichen.

Der Capitano war sechs Wochen vom Fenster und hat jetzt ca. 7 Tage Laufen und 3 Tage am Ball hinter sich. Präsent ja aber Leistung ?

Und wieder werde ich mich überraschen lassen, was passiert.

Nikolaus ist zwar vorbei, aber egal ich hätte mir gewünscht das nicht immer das schwächste Glied eins auf den Sack kriegt. Sondern die die dafür verantwortlich sind, dass sie keinen Pass über 5 Meter an den eigenen Mann bringen können und schon über 24 sind. 🙂


Etebaer
7. Dezember 2010 um 1:07  |  3492

Im Fußball ist es doch viel interessanter über alles Mögliche zu spekulieren, anstelle die üblichen vohersagbaren Miß- und Erfolgsphrasen serviert zu bekommen.
Das Philosophieren über Fußball, das Spekulieren über die Gründe für Erfolg und Mißerfolg, zukünftige Entwicklungen, Wunschaufstellungen, Spielerfavoriten etc. da liegt das Interessante!

Füge man hinzu, ab und an mal einen Frank Rost, der sich in die Nesseln setzt mit für jeden offensichtlichen Aussagen, die den Heiligenschein dimmen, dann hat man das Tüpfelchen auf dem I, aber auch nicht mehr.

Das Fußball 30% pures Glück (Zufall, Gelegenheit) ist, will doch eh keiner hören!


Exilherthaner
7. Dezember 2010 um 1:18  |  3493

@Etebaer

ein befreundeter FCB-Fan sagt dazu immer nur, dass man das Glück stets erzwingen muss.
Aber gut, was weiss ich als Fan eines weniger erfolgreichen Vereins schon davon. Für unsereiner scheinen die Gegebenheiten (Transfers, Spielverlauf und -ausgang und noch vieles mehr) doch eher zufälliger Natur 😉


Exilherthaner
7. Dezember 2010 um 1:20  |  3494

@Dan

ich würde Niemeyer aus deiner Liste herausnehmen. Der gehört da nicht hin, da er bisher stets mit vorzüglicher Leistung aufwarten konnte. Der ist mein persönlicher Königstransfer. Ehre, wem Ehre gebührt!


Dan
7. Dezember 2010 um 2:47  |  3495

@exilherthaner

Ich spreche nicht von Leistung sondern von Verantwortung übernehmen. Ein Team führen. Auf dem Feld regulierend eingreifen.

Gerade ein DM der das Spiel zentral vor sich hat, hat hier beste Möglichkeiten mit seinem Mitspielern zu kommunizieren.

Wenn es nur nach Leistung gehen würde, gäbe ich Dir da recht.

Das war aber nicht die Tendenz meiner Aussage für diese Liste.

Es geht auch nicht darum dem einzelnen Spieler die Schuld zu zuweisen, aber diese vier müssten sich meines Erachtens ins Scheinwerferlicht hinstellen und an sich selber Forderungen stellen.

Spielrhytmus, Teamführung auf dem Feld, lautstarke Kommandos oder gestenreiche Hilfestellung für junge Spieler, pushen, mitreissen, sich den einen Schritt mehr quälen und damit die Bereitschaft den anderen zeigen usw. usw.
Mannschaftsabend einberufen, abschließen und zivilisiert raufhauen.

Von alleine Extraschichten schieben.

Ich könnte noch x Beispiele nennen was erfahrene Spieler machen sollten um ein Team zu helfen ausser seiner Leistung.

Es nützt nix, wenn ein Spieler eine Top-Leistung ablegt und er seine Mannschaft nicht „mitnimmt“.

Wir mögen den teuersten Kader und die „besten“ Spieler haben, aber wir haben keine Mannschaft (behaupte ich mal so, weil sie mir auf dem Feld, ausser bei der Ostkurven-Feier, zu leblos erscheinen).

Und auch wenn andere wieder wahrscheinlich das Gegenteil behaupten. Teambildung, Teamcharakter kann nicht befohlen werden, sondern kommt von innen aus dem Team.

Wenn aber mögliche Führungsspieler sich ihrer Verantwortung nicht bewusst sind oder übernehmen wollen, wer stößt dann den Hackordnungs- und Teamprozess an?

Schulz, Perde,Knoll, Morales,Burchert, Domo, Lasogga, Djuri, Lusti, Ruka, Ronny?

Wie gesagt ist meine Meinung, woran es ebenfalls liegen kann. Ich bin halt oft der Meinung einer allein ist selten Schuld im Mannschaftssport.

P.S.
In meiner Liste habe ich wenn ich genauer nachdenke auch Hubnik vergessen. Habe aber im Hinterkopf, dass er Neumann ganz gut betreute. Grenzfall, könnte ich besser beurteilen, wenn ich „Inside the Team“ wäre. 🙂


apollinaris
7. Dezember 2010 um 3:24  |  3496

@dan
vorzügliche Beschreibung von Dingen-die mindestens genauso wichtig sind, wie das, was alle anderen Mannschaften auch machen. Oder glaubt jemand ernsthaft, die Trainer von Augsburg, Düsseldorf, Bochum oder Union..sind so unendlich viel besser als der Babbel..?!
Immer wird gerne das Einfachste herangezogen: das, was am Plausibelsten erscheint. Leider werden immer die Relationen vergesssen..und bald schon treten Mechanismen ein, die tatsächlich dazu führen (können) , dass der Trainer anfängt, die Mannschaft zu verlieren. Und wieder freuen sich Teile der Fans-es kommt der nächste Hoffnungsträger. Und der scheitert (oft genug) an der immer noch gleichen Mannschaft. Weil die faulen Äpfel nicht gefunden(gesucht) wurden.
Solch eine sportliche Krise hat viele Gründe. Tabellerisch und punktemäßig sollte man dafür arbeiten, sich gemeinsam aus dem Strudel zu ziehen-das schweisst zusammen-und der so sehr vermißte teamspirit könnte entstehen.
Wenn aber die Öffentlichkeit die Raffas und Ramos und all die anderen bedauern, weil die ihre Laufwege nicht finden können (allen Ernstes..)-obwohl sie doch so viel bessere Fussballer seien, als der Rest der Ligakicker ( die natürlich auch nicht von morgens bis abends Laufwege üben)-dann kann ich das nicht wirklich glauben. Auf jedem Bolzplatz setzen sich auf Dauer die besseren Spieler durch- auch ohne Trainer. Und noch mal: ich gehen nicht davon aus, dass der Rest der 2. Liga aus lauter Klopps und Rangnicks, Favres oder Tuchels besteht. Sondern da sind die Luhutays, Kopftstoßmeier, Bruns,Wollitz, Neuhaus & co….
Also: mindestens Waffengleichstand, behaupte ich mal-es sollte also die Mannschaft entscheiden. –Spielerei aus und weiter
im Ernst: ich meine, dass man nicht die Spieler immer so verhätscheln sollte. Babbel muss Farbe bekennen und etwas verändern-, ja!-aber die Mannschaft steht mindestens genauso in der Pflicht. Das könnten die Fans im Oly auch mal zum Ausdruck bringen..


Dan
7. Dezember 2010 um 4:16  |  3498

@apollinaris

Da rennst Du bei mir offene Türen ein.

Babbel und die Mannschaft müssen daran arbeiten, aber für mich ist die Mannschaft zur Zeit in der Pflicht. Es scheitert ja nicht daran, wenn schnell gespielt werden kann, sondern wenn in der Spieleröffnung einfachste Pässe über 5 – 10 Meter nicht ankommen oder man sich von motivierten Mannschaften den Schneid abkaufen lässt.

Gegenhalten ist eine Charaktersache und kein Spielzug.
Sich aus einer Umklammerung freilaufen, bewegen und anbieten ist Einsatzwille und kein Spielzug.
Den Kopf heben und den Nebenmann sehen statt drei Gegenspieler auszutricksen ist Übersicht und kein Spielzug.

Babbel selbst sollte sich meines Erachtens bezüglich Friend hinterfragen. Wenn Friend dann konsequent Flügelspiel und Flanken sowie Ecken und Freistösse schinden. Also Linksfuß auf Links und Rechtsfuß auf rechts. Primär Flanken weniger nach innen ziehen.

Ohne Friend – also mit Stürmern mit Ballgefühl, dann bitte Raffa in die 9 1/2 .

Ich perönlich glaube an einen Dreier gegen Aue sowie einen Punkt in Augsburg. Damit wäre zwar meine Wunschpunktzahl (34) um einen Zähler verpasst, aber ok und Aufstiegstendenz.


Etebaer
7. Dezember 2010 um 6:41  |  3500

Das Glück kann man nicht zwingen, manchmal besucht es einen, aber dazu braucht es natürlich eine Einladung und offene Türen.
Also, die ganzen Glückstore, Flatterbälle etc. die zu Punkten führen muß man natürlich überhaupt versuchen, denn wenn man es nicht macht spielt man nur mit 70%.
Wobei Lasogga es ja noch vor nicht langer Zeit gezeigt hat – in die Ecke teingeworfen und mit Glück getroffen, er hat es versucht und wurde belohnt!

Nur auf Glück kann man sich aber auch nicht verlassen, denn dann spielt man nur noch mit 30%.


backstreets29
7. Dezember 2010 um 7:36  |  3501

Das ist schon richtig, dass man sich nicht auf Glück verlassen kann, aber man kann sich auf die eigene Stärke verlassen, so sie vorhanden ist. Zu Saisonbeginn ist die Mannschaft und auch das Trainergespann aufgetreten wie ein Panzer im Maisfeld. Da marschierte man mit breiter Brust über das Feld, und strahlte Selbstvertrauen aus. Eine Ausstrahlung, die nach dem 0:0 gg. Aachen Stück für Stück allen Beteiligten abhanden gekommen ist. Jetzt ist man seit einiger Zeit in einer Phase, in der nicht nur das Team ratlos und vor allem hilflos wirkt, sondern auch der Trainer und das ist nach meiner Ansicht das Gefährliche momentan. Wer unsicher ist, macht sicher Fehler. Personalentscheidungen, die oft nicht nachvollziehbar sind, Wechsel, die nicht wirklichl erklärbar sind, Aufstellungen wo man sich wundert. Es bedarf eines wahren Kraftaktes von allen Beteiligten, um diese Zustand zu ändern und vor allem auch wieder zurück in die Spur zu finden. Man wird spätestens am Samstag sehen, ob Babbel dafür der richtige Mann ist. Bisher hat er es nicht anklingen lassen, dass er weiss, wie er der Mannschaft aus dieser Nummer raushelfen kann. Ich finde, dass der Babbel, den man heute sieht, leider viel von dem Babbel verloren hat, der im Mai hier angetreten ist.

@dstolpe
Wo treibst du dich denn rum, dass es an süssem Senf mangelte? 😀


Blauer Montag
7. Dezember 2010 um 8:30  |  3502

@mopo
Daniel Stolpe beendet seinen Artikel in der heutigen Morgenpost mit den Worten: „Raum für Verbesserungen gibt es in vielen Bereichen. Babbel will bei der Psyche der Spieler anfangen. „Wenn der Kopf unsicher ist, sind schnell auch die Füße falsch eingehängt“, sagt er: „Aber das kriegen wir wieder hin.“ Da bin ich extrem neugierig auf die Berichte vom Training in dieser Woche. Insbesondere Friend und Raffa wirken unsicher, finden im Spiel nicht ihre Position und nicht ihre Mitspieler. Das haben ja bereits Dan und der exilherthaner geschrieben.


7. Dezember 2010 um 8:39  |  3503

@Seppelfricke

Also da haste nichts versäumt. bei „Rehmer/Ebert auf TV Berlin im Morgenpost Tv“. Das war ein eher peinliches Geschwafel. Ebert ist ja nun alles andere als ein Medienprofi, aber der Moderator ist ja auch nicht viel besser. Zeitung ist eben nicht = TV.
Ich habs dann nicht mal zu Ende geguckt.


Blauer Montag
7. Dezember 2010 um 9:09  |  3504

Es nützt ja nix, den Sand in den Kopf zu stecken.
Stattdessen habe ich mir noch einmal die Statistik vom 20. Spieltag – 14.02.09 – angeschaut:
Hertha BSC : FC Bayern München 2:1 (1:0)
http://www.bundesliga.de/de/statistik/vergleich/index.php?&competition=22&main_team=162&oppos=156
Beide Tore schoss damals Andrey Voronin, die Vorlagen kamen von Ebert und Raffael. Hertha spielte im 4-4-2, mit Raffael als zweiter spitze hinter Voronin. Nun frage ich Euch, lieber Blogger: Könnte dies ein Ansatz für ein erfolgreiches Spiel gegen Aue am Sonntag sein?


Mike
7. Dezember 2010 um 9:23  |  3505

@Blauer Montag:
Aber wo sollen wir denn jetzt so schnell Voronin herbekommen? 😉


Blauer Montag
7. Dezember 2010 um 9:29  |  3506

@mike
Friend oder Lasogga müssen den Voronin geben.
Vor allem wollte ich zeigen, in welchem Spielsystem Raffa sinnvoll zum Herthaspiel beitragen konnte. Unter den Trainern Funkel und Babbel gelingt ihm diese viel zu selten. Ich habe den starken Verdacht, dass ihm entweder die Anweisungen der Trainer nicht richtig übersetzt werden, oder er diese Anweisungen schlicht ignoriert.


Mike
7. Dezember 2010 um 9:32  |  3507

Ich würde es mir wünschen, dass die Beiden oder zumindest einer von ihnen den Voronin gibt am Sonntag.

Es hat halt alles nicht den Anschein eines Plans derzeit.


Blauer Montag
7. Dezember 2010 um 9:42  |  3508

Soweit so traurig Mike!
Ich blogge hier einfach so vor mich hin in der vagen Hoffnung, dass jemand in der sportlichen und kaufmännischen Leitung bei Hertha all unsere Beiträge tatsächlich liest, und daraus einen nachhaltig zukunftsfähigen Plan macht.


backstreets29
7. Dezember 2010 um 9:49  |  3509

Liest man die heutige Presse, dann scheint Babbel intern schon deutlich mehr angezählt zu sein, als ich bisher vermutet hatte. Das ist zum Teil schon starker Tobak, was da zu lesen ist, deckt sich von der Sache her aber mit den Beobachtungen, die man hier nachlesen kann


Dan
7. Dezember 2010 um 9:58  |  3510

@Blauer Montag

Mit dem Einsatzwillen und Laufbereitschaft des damaligen Teams in diesem Spiel schlägst Du jeden Gegner.

Da haben unsere gespielt wie Paderborn gegen uns. Ich habe da so ein schönes Kalenderblatt vom Kicker. Da wollen sie zwar Ribery zeigen, aber das Wichtige aus Herthasicht waren die vier Herthaner die um Ribery standen und alle Passwege zugestellt hatten sowie Doppelten falls einer ausgespielt wird.

Aue ist nicht Bayern. Aue wird im Oly kein Spiel mit offenem Visier führen. Daher werden wir auch im eigenem Stadion Aue nicht auskontern wie damals Bayern.

Um Deine Frage zu beantworten, natürlich kann dies ein Ansatz sein, weil Raffa wie von mir schon um 4:16 gefordert eine 9 1/2 gespielt hat.
Ramos könnte den Voronin geben.
Aber glaubst Du wirklich mit 30,6 % Ballbesitz und 41% gewonnene Zweikämpfe wird Hertha gegen Aue bestehen und die Zuschauer zufrieden sein?

Es war ein geiles Spiel und hat es sogar bei mir von der Festplatte auf die DVD geschafft, aber wohl kaum Aue-tauglich. Es sei den man will ein Musterbeispiel wie der Underdog dem Favoriten mit Einsatz ein Bein stellt.


hurdiegerdie
7. Dezember 2010 um 10:06  |  3511

@blauer Montag

Friend und Lasogga können nicht den Voronin geben, dazu sind sie fussballerisch zu limitiert. Die musst du à la Preetz mit Flanken füttern, oder draussen lassen. Für mich passt da ein Djuricin besser.

Ich bleibe dabei, entweder will man ein System mit Friend/Lasogga, dann muss es darauf ausgerichtet sein, oder man will ein System mit einer Spitze, dann darf es nicht Friend oder Lasogga sein.

So, von mir aus jetzt genug bashing bis zur Winterpause, hoffen wir, dass ich mich täusche und Babbel besser ist als ich glaube, denn was ich grossartig finde, ist sein Wagnis mit jungen Spielern. Das hätte ich gerne weiter behalten.


Chris
7. Dezember 2010 um 10:09  |  3512

@ubremer & @dstolpe

Danke für jeden Trainingsbericht hier. Finde ich sehr wertvoll und wünsche mir gern mehr davon.
Interessant fänd ich auch, wenn es gelänge hier mal die Trainingseinheiten einer ganzen Woche nachzuzeichnen. Insbesondere interessiert mich, wie oft werden eigentlich bekannte Schwachtellen im Spiel geübt, z.B. Flanken, Standards und Pässe aus dem MF in die Spitze?


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 10:10  |  3513

@Blauer Montag:

Damals hatten wir doch aber Gold am Fuß. In dieser Phase ist uns ja auch alles geglückt. Wenn ich mich recht erinnere, war das erste Tor von Voro doch ein Kopfball nach einer Halbfeldflanke von Ebert. Der Ball war gefühlte 20 Minuten in der Luft und ein gewisser Lell in Rot verlor die Orientierung. Will sagen, dass es eigentlich ein unmögliches Tor war.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass irgendjemand in dieser schönen Saison einen Kredit auf den Erfolg aufgenommen hat, den wir seit zwei Jahren mit Zins und Zinseszins zurückzahlen.


7. Dezember 2010 um 10:28  |  3514

Sir Henry,
um deine letzte Frage/Vermutung zu beantworten, bitten wir noch einmal die Herren Bremer und Stolpe, noch einmal hinab zu steigen in das Archiv der Berliner Morgenpost. Nach meiner altersschwachen Erinnerung hat U. Bremer damals die Konditionen für die alte Hertha-Anleihe. Die Zinssätze waren gestaffelt, je nach Platzierung der Mannschaft am Ende der Saison.


7. Dezember 2010 um 10:36  |  3515

Dein Eindruck hat Dich nicht getrogen Sir Henry.
Ich bin gerade zurück aus dem Archiv, und habe Bremers Artikel vom 22.5.2009 mitgebracht:
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1097323/Hertha_gibt_geheimem_Anleger_bis_zu_25_Prozent_Zinsen.html


sunny1703
7. Dezember 2010 um 10:43  |  3516

@hurdiegerdie
Kann Dich in Deinem letzten Absatz nur unterstützen,egal wie man Babbels Arbeit zur Winterpause bewerten wird,selbst wenn es eine Wechsel geben sollte.
Egal wie der neue heißt,er muss sich bei dem Einsatz junger Spieler an Babbel messen lassen müssen.
Im Sturm ist der spielende Stürmer Ramos,auch wenn momentan völlig außer Form gesetzt,zumindest gegen Augsburg würde ich auch einen zweiten spielenden Stürmer einsetzen.
Gegen Hintendrinaue könnte es schon anders sein,doch auch hier wäre ich eher für Djuricin oder Lasogga(der ist beweglicher als friend und hält auch mal drauf) denn für Friend,einfach weil zur Zeit keine Flanken kommen,die ihn füttern.
Deiner Hoffnung dass Du nicht Recht hast,schließe ich mich und ich gehe mal davon aus,sämtliche andere Foristen gerne an,was nutzt alles Rechthaben,wenn am Ende Platz 5 oder 8 dabei rumkommt!

lg sunny


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 10:55  |  3517

@Blauer Montag

Mein Vergleich war eher poetischer denn faktischer Natur. So ein bisschen Faust am Dienstag Vormittag.

A propos Faust. Da fällt mir doch glatt die Choreo vom letzten Heimspiel gegen GE ein. Da waberte doch auch Herr Goethe durchs Olympiastadion. http://www.hertha-inside.de/bilder/choreo/Choreo4.jpg


7. Dezember 2010 um 11:01  |  3518

@ Sir Henry
GE? GE? GE? Ich komm nicht drauf.
Oder meinst Du etwa Schlacke 05?

Auf alle Fälle ein wunderschönes Foto!


dstolpe
7. Dezember 2010 um 11:07  |  3519

@Bertram, auch Chris
Deine/Eure Frage lässt sich nicht absolut beantworten. Das Training ist in seiner Gesamtheit ein Mix aus vielen Komponenten. Mal wird vor allem gelaufen und die Stabilisation/Koordination geübt. Mal wird locker gekickt, mal mit mehr Intensität. Mal stehen Passspiel/Laufwege auf dem Programm oder taktisches Verschieben/Umschalten, mal Flanken und Torabschluss. Die wirklich relevanten Einheiten aber sind jeweils die unmittelbar vor den Spielen – und die sind IMMER unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Hier werden die Feinheiten einstudiert.

Um deine Frage in Bezug auf Funkel/Favre zu beantworten: LF hat wirklich bis zum Erbrechen auf jedes Detail geachtet – das ging bis zur richtigen Fußhaltung beim ersten Pass bei Joe oder der ihn latent in Rücklage bringenden Armhaltung im Abschluss bei Pante.

Ich würde Babbel in dieser Hinsicht hinter Favre einordnen, aber nicht auch hinter Funkel. Dem schreibe ich nun wirklich keine einzige positive Hinterlassenschaft bei Hertha zu, und das meine ich genau so wie ich es hier schreibe.

@Dan
Dein Eindruck bzgl „Presseflucht“ täuscht dich nicht: Ein Mijatovic hat uns bis jetzt kein einziges Mal stehen lassen und steht auch sonst sehr offen für Fragen zur Verfügung.

Auszunehmen aus deinem Routiniers-Bashing 😉 ist allerdings in der Tat Niemeyer, der neben ordentlichen Leistungen auch verbal vorangeht – auf wie neben dem Platz, in den Spielen wie auch davor oder danach.

@backstreets
Na, in dieser dusseligen Arena im Norden der Stadt. Siehe die Kommentare im LIVE-Blog, dort noch ganz am Anfang. Alles ein schöner Skandal, und bei genauerer Betrachtung hätte ich da schon aus Protest abreisen sollen! 😉

@Blauer Montag
Was den heutigen Tag angeht, so zitiere ich die SMS der Medienabteilung von Hertha BSC von 9.30 Uhr:

„Die Mannschaft trainiert heute nicht auf dem Platz, sondern wird eine spezielle Einheit im Aspria absolvieren! Am morgigen Mittwoch wird ab 11 Uhr wie gewohnt auf dem Schenckendorff-Platz gearbeitet werden.“


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 11:08  |  3520

Zum Thema: Ich denke, es ist schon okay, wenn die Jungs mal schweigen. Die großen Redner haben wir ohnehin nicht im Team.

Was mir nicht einleuchtet ist, welchen unterwöchigen Eindrücken folgend Herr Babbel immer weiter auf Taktiken setzt, die erwiesenermaßen nicht zum Erfolg führt.

Vielleicht tut auch Raffa mal eine (Denk-) Pause gut. Ne schöne kuschelige Decke auf der Bank und Heizsocken zurechtgelegt und ihn dann zur zweiten Halbzeit bringen.

Mir fällt auf, dass Raffa im Zusammenspiel auf dem Platz seine Favoriten hat. Diese werden immer wieder gerne angespielt, wenn verfügbar. Fehlen ihm diese Spielpartner, geht er lieber alleine und läuft sich dann irgendwann fest.

Als Ronny sein erstes Spiel von Anfang an machte, brachte Raffa ihn immer wieder ins Spiel. Letztes Jahr gehörte Cicero noch zum Kreis der Erlauchten. Man mag das Bevorzugen einzelner Spieler als Schwäche bezeichnen, okay. Aber es ist eine Eigenart mit der wir leben müssen. Wenn wir also grundsätzlich der Meinung sind, dass das nun einmal das Spiel von Raffa ist und wir seine Rolle stärken wollen, dann sollten wir ihm möglichst viele „Spielkameraden“ an die Seite stellen und ihm eine Position ohne Stellenbeschreibung zuweisen. D.h. er hätte sämtliche Freiheiten auf dem Platz, Ronny und Ramos wären seine Sekundanten.


mArk78
7. Dezember 2010 um 11:10  |  3521

@blauer Montag

Kleine Korrektur zu Deinen Ausführungen.
Die alte Anleihe, die Du erst ansprachst, hat aber nichts mit dem von Dir gefundenen Artikel zu tun… 😉


7. Dezember 2010 um 11:11  |  3522

Gestatte folgende Nachfrage dstolpe:
Was ist ein Aspria?


7. Dezember 2010 um 11:14  |  3523

Ach nein mArk78,
wie soll ich den sonst die Kopfzeile des Artikels verstehen: „Doch es gibt Investments, die sich lohnen. Etwa für jene Personen, die Hertha BSC im Dezember 2007 vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt haben. Der Bundesligist hat Genussscheine über diese Summe aufgelegt.“ Hier ist doch die Rede von der Anleihe aus 2007 oder?


Mike
7. Dezember 2010 um 11:20  |  3524

@Sir Henry: Wer oder was ist GE? Wo die Choreo herkommt…


Chuk
7. Dezember 2010 um 11:21  |  3525

@ Blauer Montag
Bin mir nicht 100% sicher … aber das hier könnte es sein: http://www.aspria-berlin.de/de


mArk78
7. Dezember 2010 um 11:27  |  3526

@blauer Montag

Das sind Genussscheine, die zu dieser exorbitanten Verzinsung ausgegeben wurden.

Die Hertha-Anleihe aus 2006 hatte eine andere, fast schon lächerliche Verzinsung dagegen.


ursula
7. Dezember 2010 um 11:28  |  3527

Man sollte über seinen Schatten springen können!

Der „Königstransfer“ war keiner!

Wenn es wieder Diskussionen über Besetzungen
des Mittelstürmers gibt, sollte man Rob Friend
künftig ausklammern!

Wenn möglich zu retten, was zu retten ist und
ihn auf die Transferliste setzen, vielleicht
benötigt noch ein Verein einen „Knipser“ und
es kommen noch ein paar Euros rüber, die
man für einen „konventionellen Mittelfeldler“
anlegen könnte, der spielgestaltend und auch
im guten Sinne den Spielern den Arsch heiß
machen könnte!

Ruhe in die ungesunde Hektik bringen!!

Die Mittelstürmerposition ist nämlich mehr
als ausreichend besetzt! Ich sehe Djuricin
klar nach Punkten vorn, bräuchten wir einen
Friend, haben wir Lasogga, oder!?

Und Ramos ist ja auch noch da!


plumpe-master
7. Dezember 2010 um 11:33  |  3528

@sto/bremu

könnt ihr diesen vorfall aus dem training bestätigen, oder ist das die übliche bild/bz/kurier-panikmache?

http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/bei-hertha-liegen-die-nerven-blank-article1055426.html

http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2010/12/07/hertha-bsc/trainings-zoff-burchert-schreit-beichler-an.html

sollte es wirklich so gewesen sein, wäre es für mich erschreckend und ein zeichen, dass es in der mannschaft nicht mehr stimmt. und das können wir mit den zwei schweren spielen vor der brust überhaupt nicht gebrauchen …


mArk78
7. Dezember 2010 um 11:37  |  3529

@Mike

GE ist das Kfz-Kennzeichen für Gelsenkirchen…

@blauer Montag

Muss mich selbst auch noch mal korrigieren. Die erste Anleihe ging bereits 2005 raus.


Mike
7. Dezember 2010 um 11:40  |  3530

@Mark: Danke!


dstolpe
7. Dezember 2010 um 11:55  |  3531

@ursula
Ja, Rob Friend erfüllt derzeit nicht die Erwartungen und auf die gesamte bisherige Saison nur ansatzweise.

Aber im selben Beitrag schreibst und forderst Du: „Ruhe in die ungesunde Hektik bringen!!“

Meinst Du, dass es in dieser Hinsicht wirklich Sinn macht, jetzt aktionistisch irgendwelche Verkäufe zu planen? Und stattdessen im zunehmend anspruchsvollen Marathon um den Aufstieg als neue Nummer eins in der Hierarchie einen 17(!)-Jährigen zu bestimmen, mit all den Höhen und Tiefen, die Sportler und Menschen in diesem Alter gewöhnlich durchlaufen? Und gleich dahinter einen 18-Jährigen?


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 12:06  |  3532

Es läuft doch alles auf Ramos als Sturmspitze und Raffa als hängende Spitze hinaus. Dazu Ruka links außen.

Fehlt natürlich einer auf rechts. Noch ist Ebert nicht wieder fit. Domo vergessen wir einfach mal. Beichler wäre evtl. da. Aber der scheint sich derzeit nicht gerade aufzudrängen, sonst wäre er ja mal mit dabei.

Habe irgendwo mal gelesen, dass Ramos darunter leidet, dass seine Frau und sein Kind in Brasilien sind. Herrgott, kann Hertha die beiden nicht einfach hierherbringen?


7. Dezember 2010 um 12:19  |  3533

@Sir Henry
deine Vorschläge bezüglich Ramos, Raffa, Ruka find ich gut. Was ich nicht verstehe:
1. Domo vergessen wir mal?
2. Ramos leidet darunter, dass seine Frau und sein Kind in Brasilien sind? Ramos ist Kolumbianer und hat laut bundesliga.de noch nie in Brasilien gespielt.


dstolpe
7. Dezember 2010 um 12:22  |  3534

@Blauer Montag
Du weißt doch: Brasilien oder Kolumbien – Hauptsache Asien! 😉

@plumpe-master
Erst wird Leidenschaft und Emotion gefordert, und plötzlich ist es das Zeichen für Auseinanderbrechen der Mannschaft, wenn es auf dem Fußballplatz(!) unter Männern(!) auch mal lauter wird?


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 12:23  |  3535

@ Blauer Montag

zu 1. Domo hat doch in den vergangenen Partien unterirdisch gespielt. Zu Beginn der Saison war das zwar nicht anders, aber er hat ab und an Tore erzielt, das entschuldigt einiges.

zu 2. Kolumbien klar, nicht Brasilien. Mein Fehler. Ist aber aus Ramos‘ Sicht genau so weit weg.


ursula
7. Dezember 2010 um 12:35  |  3537

@ dstolpe

Aus der Not `ne Tugend machen und wann,
wo würde man noch etwas für Rob Friend
bekommen, wenn der z. B. den Rest der
Saison auf der Bank verbringt….

…..und mit „Ruhe in den Beritt“ meinte ich
natürlich dieses hektische „Mittelfeld“, was
eben keins ist! Grüße


7. Dezember 2010 um 12:42  |  3538

@dstolpe
Katarrh oder Russland – Hauptsache Karibik!

@sir henry
Domo oder Raffa – genau das ist die Entscheidung.
Beide zusammen auf dem Platz blockieren sich.
Aber warum nicht pro domo contra Raffa?


wilson
7. Dezember 2010 um 12:47  |  3539

Dieser Domo, @ Sir Henry, den „wir einfach mal vergessen“ sollen ist noch immer Herthas bester Torschütze.

Was fällt mir dazu ein ?
Hertha schießt keine Tore derzeit. Gibt es da einen Zusammenhang ?

Eine der am wenigsten nachvollziehbaren Entscheidungen des Trainers war aus meiner Sicht, am Sonntag gegen 1860 in einem Spiel zumal, wo Raffael verletzt fehlte, Domo „einfach mal zu vergessen“.

@ Blauer Montag
ProDomo !


Jürgen Warres
7. Dezember 2010 um 12:48  |  3540

Hallo! Bin ein großer Fan von Markus Babbel…..nach wie vor…..aber er ist jung,macht auch Fehler,hier speziell die Bevorzugung der Jungen !! Raffael soll auf die „6er“ Position zurück….Friend wird nach langer Pause 2x in der 81.Min.erst eingewechselt…….In Osnabrück,wo seine Kopfballstärke gefragt war bleibt er ganz draußen….Pal Dardai,Herthas Rekordspieler wurde ganz aufs Abstellgleis geschoben.Kein Wunder,das er gegen „60“ zum Trainerlehrgang in Ungarn weilte!! Nur da,wo jung und alt harmonieren,ist der Aufstieg möglich…..Es war ein Fehler von Markus Babbel zu sagen….im Zweifelsfall immer der Jüngere!!Nur eine schnelle Umkehr ermöglicht wieder die Erfolge!!!Pack’s an Markus…..noch ist es nicht zu spät…..Setze ein Signal und stelle Pal Dardai in die Startelf gegen Aue……


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 12:55  |  3541

Na also, ich weiß nicht, Blauer Montag. In den letzten Spielen ist mir Domo jeweils genau zwei Mal aufgefallen: Bei der Manschaftsvorstellung und bei der Nennung seines Namens zur Auswechselung. Raffa hingegen hatte bestimmt schon bessere Tage, aber er ist auf jeden Fall der bessere Fußballer. Er ist immer anspielbar und fordert auch die Bälle. Er ist einer der wenigen bei Hertha mit ’nem feinen Fuß (ich war damals auch ein Anhänger Brian Roys). Seine Fehlerquote in den Sekunden nach der Ballannahme bzw. bei direkter Weiterleitung des Spielgeräts ist unglaublich gering. Es ist immer wieder sehenswert, wie er den ersten und zweiten Gegenspieler aussteigen lässt.

Leider trifft er dann meist drei, vier Sekunden später die falsche Entscheidung. Anstatt zu seine Mitspieler mitzunehmen und einzubinden, versucht er auch noch am dritten Gegner vorbeizukommen. Das geht dann gerne mal schief.

Ich bin der Meinung, dass Raffa schon lieber abspielen würde, ihm aber die Stationen fehlen. Hier greift dann wieder mein o.a. Konzept der Buddys auf dem Feld.

Bei Raffa kann man davon ausgehen, dass er immer versucht, dass Spiel nach vorne zu treiben. Anders als Lell, Ruka, Kobi und wie sie alle heißen, denen beim Anblick eines gegnerischen Trikots das Herz in die Hose rutscht.

Es gab mal eine Zeit, da gab es einen auf links außen namens Michael Hartmann. Mit seiner Fähigkeit, den ersten Spieler stehen zu lassen und dann zur Grundlinie durchzugehen hat er es bis in die Nationalmannschaft geschafft. Warum ist Ruka dazu nicht in der Lage?


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 13:07  |  3544

@wilson

Domo hat auch das letzte Tor am 10. Spieltag gemacht, danach hat er noch an fünf Partien teilgenommen. Er hatte also fünf Mal Gelegenheit, sich als Phantom zu positionieren und trotz Dauerunsichtbarkeit zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und zu treffen. Hatter aba nich‘!

Wenn er den wenigsten der große Antreiber, Macher, Denker und Lenker wäre. Isser aba ooch nich‘!

Wenn ihn sein Verhalten auf und neben dem Platz zum Leithirsch qualifizieren würde, ihn unersetzlich für die ganze Hertha-Familie machen würde. Tut ‚et aba ooch nich‘!

Sorry wilson, prodomo wirkt hier nicht. Hier muss schärferes Zeug her.


7. Dezember 2010 um 13:09  |  3545

@sir henry
und es gab mal Verteidiger bei Hertha, die hießen Rodnei, Chahed und Fathi. Wo spielen die heute???


mArk78
7. Dezember 2010 um 13:17  |  3546

@blauer Montag

Lautern, Hannover, Mainz…

…das ließe sich auf Lakic und Olic weiterführen, die jetzt wo spielen!?


ubremer
ubremer
7. Dezember 2010 um 13:23  |  3548

@Sir Henry und @Blauer Montag,

für den Überblick: Habe, als Preetz im Juni 2008 als Manager begonnen hat, mal die Verträge von Hertha zusammengefasst: Sportfive/Anleihen/Genussscheine/Banken-Verträge


7. Dezember 2010 um 13:28  |  3550

@mArk78
in München und K’lautern.
Au Backe, wer schrieb hier doch heute oder gestern? „Der Krampf beim Sport beginnt zwischen Ohren?“
sowie „Geduld ist nicht die Tugend von Fußballfans und Journalisten“. Könnte es sein, dass fehlende Geduld und fehlende Konzepte rings ums Olympiastadion krampfauslösend wirken?


7. Dezember 2010 um 13:38  |  3553

Danke ubremer,
gestützt auf den Artikel von 2009 könnte ich einen Teil der Ungeduld bei Hertha erklären durch die finanziellen Verpflichtungen. Meine Lebenserfahrung sagt mir: „Not macht erfinderisch!“ Gerade jetzt sind intelligente Lösungen gefragt, keine neuen Schulden.


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 13:55  |  3556

@Blauer Montag und mark

Mir geht es weniger um konkrete Spieler als vielmehr um Spielweisen.

@ubremer.

Bin mir nicht sicher, was der Link mit der aktuellen Diskussion zu tun hatte. Nichtsdestrotrotz ist der Artikel lesenswert. Schön sind die Links am Ende des Artikels. Man hatten wir Sorgen…


plumpe-master
7. Dezember 2010 um 17:28  |  3573

@sto

Emotionen sind ja ok und erwünscht. Und ich habe selbst lange genug Fußball gespielt um zu wissen, dass es unter Männern auf dem Platz auch mal laut und rau werden kann. Aber zwischen notwendigen Emotionen und „Halt die Fresse, du Vollidiot“, wie Bild, Kurier und BZ schreiben, ist doch schon ein Unterschied. Das hat auf dem Platz – und schon gar nicht innerhalb einer Mannschaft – nichts zu suchen. Darum hatte ich dich als Trainingsbeobachter gefragt, ob diese Worte tatsächlich so gefallen sind …


Dan
7. Dezember 2010 um 18:49  |  3576

@dstolpe

Danke für die Berichtigung/persönliche Wahrnehmung bezüglich Niemeyer.

Während eines Spieles kommt diese Körpersprache bei mir nicht rüber. Ich meine damit sowas wie SvB im seinem letzten Jahr vormachte. Sprach mit Spielern, organisierte mit Zurufen und Handzeichen die Abwehr und Vorderleute, während ein A.F. als Kapitän emotionslos seinen Stiefel runterspielte.


Stehplatz
7. Dezember 2010 um 19:18  |  3579

@ ubremer/dstolpe
Kann Hertha sich im Winter überhaupt was aus den abgemagerten Rippen schneiden um evtl. nachzuverpflichten? Gibt ja genug Baustellen und Lücken….

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