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(ub) –  Die Begründung war ebenso schlicht wie einleuchtend: „Wir haben zu arbeiten“, sagte Markus Babbel. Deshalb wurde der trainingsfreie Dienstag gestrichen. Wer nun erwartet hatte, dass der Trainer von Hertha BSC ab 11 Uhr auf dem Schenckendorff-Platz Spielzüge einstudieren lassen  oder Torabschluss proben würde, sah sich getäuscht.

Verlassen lag der Trainingsplatz im Schatten des Olympiastadions da. Die Profis des Fußball-Zweiligisten ließen es sich vier Kilometer entfernt gut gehen: Wellness im Aspria, einem Spa und Fitness-Club in Charlottenburg. Aktive Erholung samt Sauna und Schwimmbad. Das gestylte Ambiente ist Balsam für die Sinne, das Aspria Berlin wurde ausgezeichnet als einer der „World’s finest Spas“.

Babbel, die Familie und die freien Tage

Manager Michael Preetz hat nach dem 0:1 bei 1860 München, der dritten Niederlage in Folge, mit Blick auf das Topspiel gegen Aue gesagt: „Wir müssen jetzt kühlen Kopf bewahren“.  Der Trainer hatte schon in der Vorwoche gemeint: „Wir müssen viele Dinge besser machen. Aber ich werde jetzt nicht in blöden Aktionismus verfallen.“  An andrer Stelle antwortete Babbel auf die Forderung nach mehr Training: „Ich begehe doch keinen Selbstmord und trainiere die Mannschaft unter der Woche kaputt, so dass sie am Wochenende platt ist.“

Bevor Ihr mit Euren Meinungen kommt: Das Thema freie Tage hat eine Vorgeschichte bei Hertha.  Nach den ersten beiden Niederlagen hatte die Manschaft jeweils zwei Tage frei bekommen. Nach dem 0:2 gegen Duisburg in der Vorwoche hatte es intern bereits Diskussionen gegeben, den freien Montag zu streichen. Nicht, um Straftraining zu machen, aber vielleicht irgend einen gemeinsamen Termin als Gruppe. Da hatte Babbel noch entschieden: Nein, alle sollten mal den Kopf freibekommen. Er war an jenem Montag dann nicht in der Stadt.  Man darf annehmen, dass er auf Heimatbesuch bei seiner Familie in München war.

An diesem Wochenende hatte Babbel – einen Hertha-Sieg bei den „Löwen“ vorausgesetzt – geplant, am Sonntag bei der Familie in Bayern bleiben wollen. Nach der Niederlage in der Allianz Arena indessen war klar, dass der Trainer mit der Mannschaft nach Berlin zurückfliegt. Diesmal entschied die sportliche Leitung, den eigentlich freien Dienstag zum Arbeitstag zu erklären. Allerdings mit einer Wellness-Einheit in einer anderen Umgebung als der üblichen Kabine, eben dem Aspria.

Die Mannschaft hat Spinning gemacht, auf Laufbändern und mit Gewichten gearbeitet. Im Anschluss ist die gesamte Gruppe Essen gegangen.

Ist die Forderung nach mehr Arbeit populistisch?

Was ist Eure Meinung: Was braucht Hertha jetzt – die Trainingsintensität erhöhen? Arbeiten bis an den Rand der Erschöfpung? Oder ist das Populismus? Geht es vielleicht um eine intelligente Balance zwischen Anspannung und Entspannung?

Wir alle wissen, das die Mannschaft nach zuletzt vier Niederlagen binnen fünf Spielen nicht vor Selbstbewusstsein strotzt. Was bringt sie nach vorn für die letzten beiden Partie gegen Aue und Augsburg?

Herthas Tag im Nobel-Fitnessclub ist . . .

  • eine gute Idee (40%, 110 Stimmen)
  • ein verkehrtes Zeichen für verhätschelte Profis (33%, 90 Stimmen)
  • was hat ein Spa mit Fußball zu tun? (17%, 48 Stimmen)
  • mir egal (10%, 27 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 275

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55
Kommentare

Chuk
7. Dezember 2010 um 13:02  |  3542

@ ub
Der Fehlerteufel hat zugeschlagen: Das Ding heisst doch „Aspria“ und nicht „Apria“.

Teambildene Maßnahmen finde ich auf jeden Fall besser als zu Hause alleine rumzuhängen. 🙂


ubremer
ubremer
7. Dezember 2010 um 13:03  |  3543

@Chuk,

danke.


7. Dezember 2010 um 13:20  |  3547

Herzlichen Glückwunsch Herr Babbel,
einmal mehr eine richtige Maßnahme zur falschen Zeit. Bitte um einen Eintrag ins Phrasometer:
„Entscheidend ist auf’m Platz!“


dstolpe
7. Dezember 2010 um 13:23  |  3549

In dem Fall, @Blauer Montag, lässt sich jetzt aber auch nicht sagen, dass es „einmal mehr eine richtige Maßnahme zur falschen Zeit“ war. Oder eine falsche zur richtigen. Eine richtige zur richtigen. Falsch zur falschen. Nein, die Antwort kriegen wir demnach erst Sonntag.


apollinaris
7. Dezember 2010 um 13:36  |  3551

ich bin nicht nah genug dran. Allgemein: natürlich sind solche Dinge manchmal angesagter, als Ecken-Training (zumal ich davon ausgehe, dass solche Einheiten Raffa & co in den letzen 36 Monaten bis zum Erbrechen gemacht haben sollten.-Mir fehlt es seit längerem an spürbaren Teamspirit-wie immer, bei solchen kniffligen psychologischen Dingen: es kann gut sein, aber auch „falsch verstanden“ werden. Mindestens ist es das Umgekehrte zu Magaths peinlich-alberner „Kurze-Hosen-Nummer“-die aber bei schlichteren Gemütern ganz sicher gut angekommen ist..
Das können die Journalisten, die täglich bei der Mannschaft sind, ganz sicher besser erfühlen. -Ein Patentrezept gibt es einfach nicht-das Allermeiste bei einer Gruppenführung ist-neben dem Fachlichen-dass Fingerspitzengefühl.
Von Außen mutet es ganz sicher erstmal befremdlich an..Allerdings: die „kurzen Hosen“ wiederum befremdeten mich deutlich mehr..


ursula
7. Dezember 2010 um 13:38  |  3552

@ dstolpe

….oder am Saisonende, was die „falscheste“
von allen „Metaphern“ wäre…..


wilson
7. Dezember 2010 um 13:49  |  3554

Es war einmal vor vielen Jahren, als @ wilson noch zur Schule ging.
@ wilson war kein dummer Schüler, ein Intelligenzbolzen war er allerdings auch nicht. Aber eines war er ganz sicher: stinkend faul.
Und weil er immer schlecht vorbereitet zu Klassenarbeiten ging, musste er seine Mitschüler bitten, ihn abschreiben zu lassen. Das funktionierte eine Zeitlang, bis der kleine @ wilson das erste Mal beim Abschreiben erwischt wurde. Dies sprach sich unter den Lehrern rum und eines Tages wurde @ wilson bei Klassenarbeiten beäugt wie sonst nur die Blonde aus der Nachbarklasse mit den dicken…

Da er nicht mehr abschreiben konnte, versemmelte er eine Klassenarbeit nach der anderen und deshalb gab der Klassenlehrer @ wilson einen guten Rat:
ÜBEN – ÜBEN – ÜBEN

Und als @ wilson lieber mit seinen Freunden Fußball spielen wollte als zu lernen, sagten seine Eltern:
ÜBEN – ÜBEN – ÜBEN

@ wilson hat sein Ziel, versetzt zu werden, damals mit Ach und Krach erreicht.

Was hat das alles mit Hertha zu tun, wird sich die geneigte Leserschaft fragen ?!
Der Populist in mir schreit:
ÜBEN – ÜBEN – ÜBEN !

Aber ich bin eben einer schlichteren Gemüts.


apollinaris
7. Dezember 2010 um 13:58  |  3557

@wilson: um das klar zu stellen: wenn jemand meint, die sollen lieber üben, statt saunen-kann ich das gut akzeptieren. Wenn jemand bei Minusgraden den Leuten die Strümpfe , Handschuhe und Mützen auszieht, um sie zu „Männern“ zu machen-dann halte ich das für „Turnvater Jahn-Methodik“-und dieses „Burschenschaften-Getue“ findet ganz sicher in bestimmten Kreisen großen Anklang-das meinte ich-ganz im Sinne von Manni Breukmann, der das wunderbar karrikiert hatte.


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 13:59  |  3558

@wilson

Das hast Du aber schön formuliert.

Zumal sich die Arbeitszeiten der Herren ohnehin in Grenzen halten.

Vielleicht läuft im Spa auf einer Großbildleinwand ein Taktikvideo, während umbrafarbene Schönheiten mit schwarzen Augen die Verspannungen im Rücken der Herren lösen.


7. Dezember 2010 um 14:03  |  3559

Prima Sir Henry,
ich bestell dann auch gleich noch eine der Schönheiten gegen meine Verspannungen….


7. Dezember 2010 um 14:18  |  3560

… lieber ne schöne für die entspannung als ne schöne verspannte…

ick gloob wir sind im puff… da liegen ja die parallelen zu hertha wieder sehr nahe… 🙂


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 14:22  |  3561

@rasiberlin

Bist Du bei den Harlekins oder deutet der Link auf eine grundsätzliche Sympathie hin?


7. Dezember 2010 um 14:26  |  3562

sic tacuises sir henry


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 14:33  |  3563

@Blauer Montag.

Sapienti sat


apollinaris
7. Dezember 2010 um 14:34  |  3564

nur mal spekuliert: es wird ja gerne von Journalisten und Publikum auch „der Psychologe“ gefordert. Klar ist: die Krise ist neben dem sportlichen, auch eine mentale Krise. Was, nun spekuliere ich: was, wenn der beratende Psychologe dem Trainerteam dies als „teambildende Mssnahme“ empfohlen hat?
Ich weiss, dass solche Dinge einer Gruppe deutlich mehr geben können, als geschliffen zu werden oder bei tiefem, seifigen Boden „Laufwege“ zu trainieren. Oftmals ist natürlich härteres Training angesagter. Von außen lässt sich das schwer beurteilen-es gibt keine Patentrezepte. Mourinho hatte nach der 0:5 Niederlage auch erst mal> frei< gegeben..

Dass die Außenwirkung nicht die beste ist, war irgendwie klar.(.insofern war Magaths Massnahme eine ziemlich durchschaubare Aktion..)


pax.klm
7. Dezember 2010 um 14:35  |  3565

Beim Beäugen der Trainingstermine, rieb ich mir verwundert die Augen ! Wie? Nur einen Termin pro Tag?
Für mich ist das Training auf Amabasis!
Da habe ich schon während des Studiums mehr Trainingseinheiten gehabt!
Das soll jetzt aber nicht heißen, die sollten zwei Einheiten pro Tag intensiv Kraft-, Schnellkraft-,Ausdauertaining machen, denn der Wechsel von Anspannung und Entspannung muss schon gewahrt bleiben. Die Auswahl an Antworten reicht dennoch nicht, denn es fehlt mir an temporären personalisierten Übungseinheiten. „Notfalls “ nicht nur Standarts, sonder auch das ABC des Fußballs…
Paßspiel, Stoppen in den verschiedensten Versionen, denn das lässt sich durch viel Üben von einfachen Fähig- und Fertigkeiten zur „Perfektion“ drillen…
Habe schon einige abwechslungsreiche Trainingseinheiten gesehen, selten aber „ganz einfache“!
Eine weitere Überraschungsaufnahme ist, dass ich des Öfteren (egal bei welchen Tainern der letzten Jahre) die „Torgeilheit“ der Spieler in den dargebotenen Übungen vermiße.
Noch zu Erstligazeiten waren einige Kibitze noch während des Trainings der Ansicht, dass wenn SIE SO SPIELEN KEIN TOR ERZIELT WIRD. So war es dann auch…
Wiederholt sich alles ?
Ich hoffe auf ein gutes Ende,
auch wenn die Spieler wohl kaum „abkochen“ müssen, denn sie treten ja nicht in Gewichtsklassen an?
Oder wurden sie schon gewogen und für zu leicht erachtet?
Grüße von einem nachdenklichen
PAX


7. Dezember 2010 um 14:40  |  3566

@ Sir Henry:

… beides trifft zu


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 14:44  |  3567

@ rasiberlin

Leider gibts hier keine Möglichkeit einer persönlichen Nachricht. Ich hab da mal eine Frage oder zwei zu dem Thema. Das gehört aber nicht hierher. Bist Du irgendwo in einem Forum, wo eine PM möglich ist?

@alle Sorry für das OT. Ich will den thread nicht hijacken.


Exilherthaner
7. Dezember 2010 um 14:45  |  3568

@wilson
Ich fand deinen Beitrag recht amuesant und zutreffend 🙂

@apollinaris
Neben reinem Konditionsbolzen gibts auch andere Formen des Trainings. Und wieso wir auf einmal eine mentale Krise haben, ist mir auch nicht ganz klar bei dem Tabellenstand. Vielleicht kannst du mich ja ein wenig aufklaeren.


7. Dezember 2010 um 14:51  |  3569

@ Sir Henry:

nee, verfolge NUR immerhertha.de, habe aber ne mailadresse:
(Edit: Auf Wunsch die adresse entfernt oder Hier werden sie geholfen 😉 /ub)


hurdiegerdie
7. Dezember 2010 um 14:53  |  3570

Ich verstehe die Aufregung nicht.

Klickt man auf den Link zum ASPRIA im Lead-Text, so hat man doch gleich auf deren Website im grossen Banner oben die Leitsätze des Spa.

Einer ist:
Ich will besser trainieren.


Sir Henry
7. Dezember 2010 um 14:53  |  3571

@rasi

Danke, habe ich kopiert. Nimm sie gleich mal wieder raus, sonst hast Du bald viele Freunde. Vielleicht können die beiden Mods mal schnell helfen.

Mail folgt.


ubremer
ubremer
7. Dezember 2010 um 17:18  |  3572

@alle,

Das Sportgericht des DFB hat Marco Sejna für seine Rote Karte in der Partie bei 1860 München „wegen unsportlichen Verhaltens“ für ein Spiel gesperrt.


7. Dezember 2010 um 17:33  |  3574

… hatte eigentlich auf eine 2-spielsperre gehofft… wäre besser für sascha gewesen… und dann in der rückrunde wieder mit mikel…

oh mann, hab vor sonntag angst… wie soll das wetter werden? hauptsache nicht zu kalt, sonst spielen wir wieder nur mit 8 feldspieler + 2 südamerikaner!!! ;-(


westend
7. Dezember 2010 um 17:47  |  3575

Angst? Nee. Ich tippe auf ein 3:0 für Hertha.


7. Dezember 2010 um 19:08  |  3577

@rasiberlin
Es wird ’ne Nagelprobe! Klar, steht Burchert unter besonderer Beobachtung am Sonntag. Vielen sitzt das HSV-Spiel noch tief in den Knochen (wobei ja hoffentlich auch mittlerweile geklärt ist, dass Burcherts Vorderleute den „pannigen“ Auftritt maßgeblich eingeleitet haben). Wenn er sich am Sonntag bewährt, könnte ich mir vorstellen, dass er auch gegen Augsburg im Tor steht, auch wenn Sejna prinzipiell wieder zur Verfügung stünde. Ich drücke Burchert die Daumen.

Sejna: Nur ein Spiel Sperre… hätte ich jetzt auch nicht erwartet. Denke, da hat der DFB „ausgleichende Milde“ (Fall Ramos) walten lassen.


7. Dezember 2010 um 19:14  |  3578

@ 0815:

drücke die daumen ganz feste mit… gerne kann er marco verdrängen, auch kann er gerne mikel verdrängen und uns aufsteigen lassen…und dann wird bald nerlinger bei m.p. anrufen weil er den schlacker neuer nicht bekommen hat… 😉

kann nicht schon sonntag 13.30h sein…


ft
7. Dezember 2010 um 19:39  |  3580

Wenn Du im Training auf Leistungssteigerung arbeiten willst, mußt Du die Refraktärzeit berücksichtigen.

Das ist die Zeit zwischen zwei Einheiten wo physiologisch bedingt die Leistung absinkt.
Man muß sich das wie eine Sinuskurve vorstellen.
Die Refraktärzeit ist dabei der tiefste Punkt des negativen Teils der Kurve.
Wenn man dieses absinken der Leistungsaufnahme beim Training nicht berücksichtigt und täglich weiter das gleiche oder gar ein stärkeres Pensum absolviert, stagniert bzw. sinkt sogar die Leistungsaufnahme.
Berücksichtigt man aber diese Refraktärzeit und nutzt sie meinetwegen zur Erholung oder zur theoretischen Bildung.; läßt den Körper mal ruhen, dann steigert sich die Leistung langfristig gesehen enorm.
Deshalb, finde ich, ist diese Abwechslung für die Truppe gar keine schlechte Idee.
Babbel macht da nicht mal was besonders außergewöhnliches mit der Badeveranstaltung, sondern folgt nur dem Einmaleins des Leistungstrainings.

Sowas nennt man Reize setzen.

Mal was anderes tun . In einer nichtalltäglichen Umgebung.

Das kann im Moment mehr bringen, als ein einfacher freier Tag oder eine Sonderbolzeinlage.
Zu dem psüschologischen Faktor solch einer Maßnahme sag ich nichts.
Aber aus physiologischer Sicht ist die Aktion schon richtig.


ursula
7. Dezember 2010 um 20:16  |  3582

Na ja dann gibt es eigentlich noch differenziert,
die absolute und die relative Refraktärzeit und
inwieweit man bei (Sonder)bolzeinlagen massiv
im anaeroben Bereich „gewirtschaftet“ hat….


Halblinks
7. Dezember 2010 um 20:33  |  3583

mich nervt ein wenig der Zusammenhang zwischen Babbels Ansinnen, die Mannschaft „nicht kaputt zu trainieren“ und der offensichtlichen Notwendigkeit, die Mannschaft taktisch voranzubringen.
Er geht doch offensichtlich nach wie vor davon aus, dass das einzige Problem der Mannschaft in der „fehlenden Gier“ und der mannschaftlichen Motivation liegt, oder?
Vernünftiges taktisches Schulen und Training hat doch überhaupt nichts mit „kaputtrainnieren“ zu tun.
Eine Frage an die täglichen Trainingsplatz-Kiebitze:
Wieviel Zeit in der Woche Verbringen die Profis denn mit dem Einüben von Laufwegen und taktischen Formationen?


Dan
7. Dezember 2010 um 20:53  |  3584

Keine Ahnung was es bedeutet wenn ich den Peter Niemeyer noch um 16:55 auf der Geschäftstelle treffe. Scheinen doch wohl mehr zu machen als 100 Minuten auf dem Platz zu bolzen oder zu saunen.

P.S.
(Genau 08/15 habe Deine SMS erst auf der Geschäftsstelle gelesen. Dafür aber mitbekommen, dass es für Andre ganz gut aussehen soll.)


BlauBär95
7. Dezember 2010 um 21:15  |  3585

ich denke es ist definitiv eine gute idee die spieler statt ihres „total“ freien tages mal einen „freien“ tag ihm spabereich zu verbringen, das sollte die kommunikation, das kollektivgefühl und und das selbstbewusstsein stärken!


ubremer
ubremer
7. Dezember 2010 um 21:40  |  3588

@Halblinks,

wer wann was wo wie oft trainiert, wurde mehrfach diskutiert. Etwa hier und hier und zuletzt vom Kollegen Stolpe hier. (7. Dezember/11.07 Uhr)

@Stehplatz,

wenn bis zum Ende der Transferfrist (31. Januar 2011) niemand gravierend ausfällt, glaube ich nicht, dass Hertha investieren kann/wird (verrückte Sachen wie: Hoffenheim bietet 9,5 Mio Euro für Ramos mal ausgenommen).
Davon abgesehen: Wo bist Du der Meinung, dass Hertha nachrüsten müsste?

P.S. @Wilsons Kurzgeschichte von 13.49 Uhr gefällt mir. Eigenständig. Kreativ. Thumb up!


Exilherthaner
7. Dezember 2010 um 22:57  |  3589

@Stehplatz

zum Thema Nachrüsten: man muss doch estmal schauen, ob Babbel Trainer bleibt. Wenn nicht, dann wird der neue Trainer schon seine eigene Philosophie miteinbringen, die sich ja deutlich von der unserigen (viele wollen ja gerne einen richtigen Spielmacher hier sehen) unterscheiden kann. Ausserdem kommen mit Ebert, Beichler und Ronny noch einige Mittelfeldspieler zurück.
Zur Zeit sehe ich auf gar keiner Position einen Handlungsbedarf…einzig die Torwartposition könnte kritisch werden, falls Aerts länger ausfällt und Burchert wieder extrem patzt, denn mit Sejna allein in die Rückrunde zu gehen, wäre zu riskant.


7. Dezember 2010 um 23:04  |  3590

@wilson
Da muss ich jetzt aber echt mal anmerken: Kreativ, ja. Thumb up, ja. Aber eigenständig? Erst musste Dir anscheinend Dein Klassenlehrer laufend die Leviten lesen und dann haste Deine Eltern im Nacken gehabt. Und das Ende vom Lied: Heute fristest Du ein Dasein als bemalter Volleyball auf einer einsamen Insel mitten in JWD und musst Dir ellenlange Monologe eines abgestürzten FedEx-Mitarbeiters anhören…
Ansonsten lieber Volleyball, meine ich, Deine Allegorie wohl schon verstanden zu haben. Etwas ratlos lässt mich halt die Frage zurück, wer in der aktuellen Hertha-Situation an die Stelle „der Blonden aus Deiner Nachbarklasse“ treten würde?

@dan
Na, immerhin. Aber Du warst mit Sicherheit nicht vergebens vor Ort. 😉


Treat
8. Dezember 2010 um 11:35  |  3593

So,
nach einigen Tagen Abstand – die brauchte ich in der derzeitigen Situation dringend mal – hoffe ich, nun wieder eine sachliche Betrachtungsweise an den Tag legen zu können.

Die Krise ist nach dem Spiel gegen 60 sicher nicht kleiner geworden, keine Frage. Dennoch denke ich, dass die Mannschaft bereits ein anderes Gesicht gezeigt hat als in den drei Partien zuvor und das dies durchaus Anlass zur Hoffnung geben darf. Es hat auch hier noch nicht alles geklappt – konnte man aufgrund der personellen Veränderungen auch nicht wirklich erwarten – und das unglückliche Gegentor, bei dem übrigens meines Erachtens nach Lusti alles richtig macht und lediglich Morales das Einrücken verpasst, was man einem Debütanten auch einmal verzeihen kann, haben dann ein Übriges getan.

Fakt ist, die Einstellung hat diesmal weitgehend gestimmt, es wurden Chancen erspielt. Allerdings agieren unsere Angreifer im Moment vor dem Tor derartig glücklos, dass ich dort wirklich einmal andere Reize setzen würde. Also zum Beispiel einen 2-Mann-Sturm, besetzt von Domo und Djuri oder auch mit Raffa anstelle von Domo. Auf jeden Fall gehören Friend aufgrund seiner derzeitigen Form – bzw. dem Mangel daran – UND Lasogga, weil er vielleicht einfach noch nicht soweit ist, derzeit beide für mich auf die Bank. Die Torflaute muss meines Erachtens mit eher spielerisch veranlagten Stürmern, die sich eine Chance auch einmal selbst erarbeiten können, besiegt werden.

Werden die positiven Aspekte aus dem Spiel gegen 60 auch gegen Aue wieder zu sehen sein und ist bis dahin wieder die eine oder andere personelle Alternative vorhanden, bin ich guter Dinge, dass ein Heimsieg die Tabellensituation wieder zu unseren Gunsten verändert.

Was die Maßnahme mit dem Tag im Spa angeht, hat @ft meines Erachtens alles dargestellt, was es dazu zu sagen gibt.

Blauweiße Grüße
Treat


böllenfalltor
8. Dezember 2010 um 19:10  |  3595

Wie groß ist die Chance, dass Zecke Neuendorf gegen Aue im Kader steht?


Sir Henry
8. Dezember 2010 um 19:15  |  3596

Ich sende mal ein Bergungstrupp in Richtung Westend. UB und DS sind verschwunden. Hoffentlich haben Sie einen Lawinenpieper dabei…


ft
8. Dezember 2010 um 19:16  |  3597

Genauso groß wie die Wahrscheinlichkeit das die Formation Strunz / Helmer / Babbel auflaufen wird.

🙂


Fred
8. Dezember 2010 um 19:17  |  3598

Die Maßnahme ist wirklich süß. Aber das passt zu Babbel. Und ganz ehrlich: So ziemlich jeder, der sich in der Szene auskennt, weiß, dass Babbel von moderner Trainingssteuerung keine Ahnung hat. Aber das kann man Babbel nicht vorwerfen, er ist ja noch ein Trainerlehrling. Die Vorwürfe richten sich eher an Manager Preetz. Der hätte eigentlich wissen müssen, das Babbel noch nicht das Format für den Hauptstadt-Klub hat.

Es grüßt der Fred


Sir Henry
8. Dezember 2010 um 19:19  |  3599

DER Bergungstrupp. Maskulin. „einen Bergungstrupp“ also. Umpf.


böllenfalltor
8. Dezember 2010 um 19:19  |  3600

@ft: hat er nur zum spaß bei den profis mittrainiert?


dstolpe
8. Dezember 2010 um 19:20  |  3601

@böllenfalltor
Entgegen der Annahme von @ft würde ich Stand heute schon davon ausgehen, dass Zecke im Kader stehen wird. Mehr dazu in Kürze nebenan.

@Sir Henry
Alles gut, Du und ihr müsst euch keine Sorgen um uns machen. Kollege Bremer sitzt an seinem freien Tag in der warmen Stube, und ich musste mich bis jetzt nicht durch einen Berg Schnee, sondern nur durch einen Berg Arbeit ackern 😉


pax.klm
8. Dezember 2010 um 19:24  |  3602

Gemäß dem von Helmer moderierten Programm des Ex-DSF sollen die Chancen für einen Eisatz von Zecke recht groß sein.

Obwohl, der ist ja schon so „alt“, dass er jenseits von GUT und BÖSE ist!


pax.klm
8. Dezember 2010 um 19:24  |  3603

Sorry: Einsatz


böllenfalltor
8. Dezember 2010 um 19:24  |  3604

Entwarnung also bei ubremer und dstolpe…Hoffentlich kann Sir Henry den Bergungstrupp (mit Bernhardiner oder ohne?) noch stoppen. Sonst war der Einsatz völlig umsonst und er muss ihn bezahlen…


ft
8. Dezember 2010 um 19:26  |  3605

Na da bin ich die news on this evening gespannt.

Mal so nebenbei:
Der Blog wird für mich langsam zur Sucht.

Es macht unglaublichen Spaß nach einem langen harten Arbeitstag hier vorbeizuschauen und nachzulesen was hier an Meinungen , Bemerkungen und Neuigkeiten zusammengetragen wurde.


hurdiegerdie
8. Dezember 2010 um 19:35  |  3606

OT

Den fand ich hübsch im Beitrag zu Blatters Imageschaden:

„Als ersten Schritt für die Aufbesserung des Rufs plant der Schweizer eine Task Farce“

Ist es nicht alles Farce, was er so plant?


DOkos
8. Dezember 2010 um 19:37  |  3607

Zecke im Profitraining? Hat er sich verlaufen? 🙂
Vielleicht ja eine neue, aber auch alte Alternative. Würde vielleicht gut tun einen erfahreneren Herren, der das Team mit Sicherheit auch Mal antreibt auf dem Feld zu haben. Falls er tatsächlich spielen sollte gegen Aue wünsch ich ihm dort viel Glück!


wilson
8. Dezember 2010 um 20:06  |  3608

Andreas „Zecke“ Neuendorf ?

Das riecht im ersten Moment nach Fan-Anbiederei.
Im ersten Moment.

Sind zwei gleich gut, spielt der Jüngere.
Jünger als wer ?
Besser als wer ?

Kann nur ´ne Ente sein…


wilson
8. Dezember 2010 um 20:07  |  3609

Anbiederei von Babbel, sollte ich mich mal wieder unverständlich ausgedrückt haben.


Dan
8. Dezember 2010 um 20:13  |  3610

Nachdem Dardai verlauten ließ, dass er gegen 1860 wegen einer Wadenverletzung eh nicht spielen konnte und daher die Freigabe für den Trainerlehrgang bekommen hat, finde ich es hilfreich wenn ein anderes Kampfschwein auf der Bank sitzt und blauweisses Herzblut verströmen läßt.

Da man davon ausgeht, dass der Aufsteiger keine bessere Mannschaft hat als Hertha und der derzeitige Erfolg aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung daher kommt, dann ist Zecke ggf. der Halbprofi der Verantwortung übernimmt und die benötigten Arschtritte auf dem Feld verteilt oder die Bank heiß macht.


Sir Henry
8. Dezember 2010 um 20:15  |  3611

Der Bergungstrupp befindet sich gerade im Teufelsberg Base Camp auf 45 m am Fuße der berüchtigten Nordwand. Die Akklimatisierung verlangt bedächtiges Aufsteigen. Die Funkverbindung ist in diesen Höhen bekanntlich immer unsicher. Was ich aus den abgehackten Berichten verstanden habe, wurde bisher wurde lediglich ein zerrissenes Taschentuch mit den kaum zu entziffernden Initialen DS gefunden.

Die Bernhardiner sind nicht mit. Hunde waren ausreichend da, aber es war beim besten Willen nix als Füllung für die Fäßchen aufzutreiben.


Dan
8. Dezember 2010 um 20:18  |  3612

@wilson

Besser als der zitternde Raffa und jünger als das zusammengezählte Alter aller Kleidungsstücke die Raffa gegen die Kälte aufbietet. 🙂


Dan
8. Dezember 2010 um 20:32  |  3613

Neues Futter für die „Neuer Trainer muss her“-Fraktion. Hans Meyer steht nach eigener Auskunft nicht zur Verfügung. Quelle Zeit online

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