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(sto) – Dem Sportskameraden Daniel Beichler dürften am Donnerstagvormittag in der Mannschaftskabine ganz schön seine österreichischen Ohrwascheln geglüht haben – und deshalb kehren wir bei Immer Hertha auch hochoffiziell ab von der an sich bis Jahresende verfügten Auszeit in der Frage „was ist eigentlich mit. . .“

Die erste Ansage gab’s heute vor dem Training vom Chef, von Trainer Markus Babbel, mit dieser Quintessenz: Durch Reden allein, lieber Daniel, hat es noch keiner in einen Kader geschafft, erst recht nicht bei mir, und das gilt auch für dich. Es folgte vor versammelter Mannschaft in der Kabine eine kurze Abhandlung dessen, was Hertha BSC in den Tagen vor dem „Endspiel um die Herbstmeisterschaft“ am Samstag in Augsburg gebrauchen und nicht gebrauchen kann – und zu letztgenannten Dingen gehört ganz sicher jenes (von hier an schon eifrig diskutierte) Interview, das Beichler der BZ gegeben hat.

Zu diesem ist Folgendes zu sagen: Die Vorgabe des Vereins an uns Journalisten lautet, dass alle Interviews vor der Veröffentlichung zum Gegenlesen durch Pressesprecher Peter Bohmbach zur Verfügung zu stellen sind. Dass dies im vorliegenden Fall nicht geschehen ist, versteht sich von selbst. Stattdessen hat der Spieler – was er intern zunächst auch noch bestritten hat – das Interview gegengelesen und in der veröffentlichten Form freigegeben.

5000 Euro Geldstrafe on top

Die Konsequenzen für Beichler sind hart: „Er wird definitiv nicht im Kader für das Spiel in Augsburg stehen“, sagte Babbel auf meine Frage diesbezüglich. Außerdem wird Beichler für seinen Soloritt 5000 Euro Geldstrafe bezahlen müssen.Auch teamintern, glaubt Babbel, hat Beichlers Standing enorm geritten; mir wurde zugetragen, dass auch Kapitän Andre Mijatovic und Routinier Zecke Neuendorf Gesprächsbedarf hatten.

Als ich nach der Pressekonferenz noch mit Babbel sprach, hob der nochmals hervor, wie eng die Mannschaft im Verlauf der jüngst bewältigten Ergebniskrise gerückt sei. Da kann, da darf er es nicht dulden, wenn nun ein Reservist quer schießt und dem Trainer so grundlegende Sachen wie mangelndes Vertrauen zum Vorwurf macht. Babbel sagt, mit kaum einem Spieler habe er seit Saisonbeginn so oft und so intensiv gesprochen wie mit Beichler. Umso mehr enttäuscht ihn dessen Vorwurf. Und könne er den Frust des mit großen Erwartungen nach Berlin gewechselten und vom Verein auch als riesiges Talent angekündigten Nationalspielers auch verstehen – es bleibe dabei, dass ein Spieler sich bei Babbel vor Einsätzen erst dessen Vertrauen erarbeiten müsse – täglich, auf dem Platz, über einen längeren Zeitraum.

Wie es aussieht, wird eure Geduld da draußen nun erneut auf eine harte Probe gestellt werden: Ihr seid zurecht gespannt auf das fußballerische Potenzial des Daniel B. Auch uns würde interessieren, wie gut dieser hoch veranlagte Spieler den Wechsel in den deutschen Fußball mit seinen hohen Anforderungen im körperlichen und läuferischen Bereich (Stichwort: Tempo; auch in Liga zwei) zu meistern im Stande ist. Doch aus heutiger Sicht wage ich sogar eine für Beichler ganz und gar unerfreuliche Prognose: Er sehe bei „inklusive Torhütern 26, 27 Spielern die Obergrenze“ dessen, womit sich in einem Trainingslager mit der Gruppe vernünftig arbeiten lasse. Wenn ich da die Reihen mal so durchgehe – nicht ausgeschlossen, dass der Sportskamerad Beichler demnächst wieder mit der U23 wird üben müssen. . .

Eure Meinung ist gefragt

Wie steht ihr zu dem Vorfall: Ist die drastische Maßnahme von Babbel und auch Manager Michael Preetz gerechtfertigt? Oder beurteilt ihr sie als zu hart? Und was sollte Beichler nun tun: Sich, wie im Interview angekündigt, in der Winterpause mit seinem Berater zusammensetzen, also gewissermaßen in den Schmollwinkel verkrümeln? Oder die Herausforderung annehmen?

P.S.: Wer noch mehr lesen möchte, dem sei morgen der Einsatz von 90 Cent empfohlen – nein, nicht zur Einzahlung in die SWK, sondern am Kiosk als Investition in eine druckfrische Berliner Morgenpost.

P.P.S.: Neues in der Torwartfrage: Erst am Freitagnachmittag oder sogar am Spieltag selbst will Babbel die Keeper Burchert und Sejna darüber informieren, wer von den beiden in Augsburg im Tor stehen wird. Für sich selbst habe er „schon eine Tendenz“, sagte Babbel, und diese dürfte wohl pro Burchert gehen.

Habt ihr Verständnis für Beichler?

  • Ja - aber der Weg war der falsche (41%, 163 Stimmen)
  • Nein - nur Leistung führt zum Erfolg (29%, 115 Stimmen)
  • Nein - erst recht nicht so (12%, 47 Stimmen)
  • Wer ist Beichler? (11%, 43 Stimmen)
  • Ja - auch der Weg war richtig (8%, 32 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 400

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81
Kommentare

16. Dezember 2010 um 17:59  |  4186

m.e. eine richtige entscheidung von mb.

lässt mb in meiner gunst noch ein stückchen steigen. bin ein freund von den entscheidungen und der person. würde gerne ihn 3-4 jahre hier bei uns sehen, denn wenn er das schafft, geht´s hertha auch nicht so schlecht…

glaube, dass patty ebert und ruka das interview in der bz gar nicht so schlecht fanden… 😉


wotsefack
16. Dezember 2010 um 18:00  |  4187

Nach meiner Einschätzung ist Herr Beichler über das Ziel hinaus geschossen und die Reaktion von Herrn Babbel ist wichtig und richtig. Herr. B ist als großes Talent geholt woden, als Verletzter angekommen und nun Herankämpfender. Diese Situation erfordert Geduld. Punkt.


Seppelfricke
16. Dezember 2010 um 18:04  |  4189

Genau das richtige was ihm jetzt passiert. Ich wiederhole mich, aber das Interview war ne riesen Dummheit und ich hoffe das er drauß lernt und nicht auf stur schaltet. wie gesagt wenn er wechseln will, seine ablöse + 10 beteiligung für graz müssens schon sein 😉 .

Was mich aber freut an diesem Bericht ist die Tatsache, dass wir anscheinend endlich einen Kapitän haben der sich um die Mannschaft kümmert.

Wie musste ich doch lachen über den, so steht es wirklich in der suedeutschen von gestern, von Hertha im stichgelassenen, favre „bewunderer“ arne f. der hier mal Kapitän sein sollte und sich dann sein eigenes süppchen kochte.


Chuk
16. Dezember 2010 um 18:09  |  4190

Na da haben wir ja die lang herbeigesehnten Informationen über den Sportskamerad Beichler. Schade nur, dass es so negative sind. Ich hätte es besser gefunden wenn er auf dem Platz aufgefallen wäre. 😛
Nun ja, ich finde die Strafe gerechtfertigt, denn was Hertha nicht gebrauchen kann ist so ein Intrigengeflecht wie es wohl damals auch gegen Favre gestrickt wurde. Deshalb ist dieses Handeln vom Verein nur konsequent.
Jetzt habe ich ein bisschen die Befürchtung, dass wir Beichler auch in der RR ersteinmal nicht zu sehen bekommen. Oder er besinnt sich an Weihnachten und fällt nur noch duch Leistung auf. Zu wünschen wäre es ihm.
Falls Beichler sich mit seinem Berater zusammensetzt und einen Wechsel in Erwägung zieht, würde das nicht gerade für sein Charakter sprechen. Los Bubi, reiß dich zusammen und verbuche das Geschehene unter Jugendsünde!


Dan
16. Dezember 2010 um 18:26  |  4192

Ja – aber der Weg war der falsche.

Aber der ganz falsche Weg, wenn die Aussagen von M.B. bezüglich Gesprächen mit Beichler stimmen und warum sollte er hier lügen?

Junge Spieler die im Training gebrannt haben, haben ihre Einsätze bekommen. Und einen Zecke für seinen Teamspirit mit 89 Minuten Bankdrücken und 2 Minuten Spielzeit zu belohnen, kann man nicht wirklich als einen persönlichen Angriff sehen.

Meine Beichler-Hirngespinste hatte ich schon im Yankee-Artikel geschrieben. Der Beichler-Alleingang würde dazu passen. Keiner setzt sich so in die Nesseln, wenn er nicht eine Hintertür hat.


ubremer
ubremer
16. Dezember 2010 um 18:32  |  4193

@Dan,

dann wollen wir die „Hirngespinste“ doch mal ausbauen: Da soll der Mateschitzdieter, bevor er irgendwann demnächst Hertha BSC übernimmt, eine Anzahlung leisten. Eine Million für Daniel B. legt RB Salzburg auf den Tisch – und fertig is‘ die Laube.


Dan
16. Dezember 2010 um 18:38  |  4195

@ubremer
Wenn ich Dich so lese, ist Babbel wohl ein „kleines“ wenig mehr als angefressen. 😉


hurdiegerdie
16. Dezember 2010 um 18:45  |  4196

Was sich der Beichler gedacht hat? Und so doof sind die Jungprofis auch nicht! Es war doch wohl klar, und es dürfte auch ihm klar gewesen sein, dass das jetzt im entscheidenden Spiel um die Herbstmeisterschaft als Ersteinsatz nach der OP nichts werden dürfte.

Ich spekuliere da mit Dan… irgendwelche Angebote für einen Wechsel zur Winterpause.

Ihn nicht ins Trainingslager mitzunehmen, ginge mir zu weit. Entweder er ist ein rrrichtiger Hoffnungsträger, auf den man mit einem 4 Jahresvertrag gebaut hat, und bei dem man froh war, ihn trotz anderer Angebote zu Hertha zu holen, dann muss man dem Jungschen die Leviten lesen und weiter gehts.

Oder man hat sich getäuscht, aber das kann man doch jetzt wegen der Verletzungspause noch gar nicht absehen, oder doch?

Denkzettel für Augsburg: Ja.

Ansonsten: Therapie statt Strafe


16. Dezember 2010 um 18:52  |  4197

Nach dem Satz würde der bei mir KEIN Spiel mehr im Stadion erleben. Es sei denn er kauft sich ´ne Eintrittskarte.

„In der Winterpause werden mein Berater und ich die Situation besprechen.“

Gute Reise Herr Beichler! Und tschüss!


Slongbo
16. Dezember 2010 um 18:58  |  4198

Toll, Schneeschippen für Beichler … Ganz geniale Idee! Hut ab! Klingt ja richtig modern und pädagogisch!

Ich frage mich viel eher: Wie ist es welchem Schmierenblattreporter gelungen, den jungen Profi so blank vor die Flinte zu ziehen? Und das direkt vor dem Augsburg Spiel Hat der Verein seinen Jungen etwa zu alleine gelassen? Hat ein cleverer Schmierfink diese psychologisch schwierige Situation vielleicht gezielt ausgenutzt? Hätte Hertha da nicht mütterlicher und beschützender auftreten können …
Tolle Jugendarbeit, Hertha!

In jedem Fall @B.Z.: Da hat B.Z. der Hertha ja einen richtigen Liebesdienst erwiesen, da sieht man, wie das Blatt seinem Verein wirklich gegenüber steht: Vernichtend, wenn es um ne „geile“ Meldung geht.

Aber es gilt auch: Hätte Babbel vielleicht mehr mit Beichler sprechen müssen? (Kann ja so schwer nicht sein …)

Wie kommt es, dass der Junge keinen Rückhalt fühlt? Alleine Schuld ist nie einer!

Und was Favres junge Leute angeht: Da waren auch noch Lukas Piczek, der ja bei Dortmund keine so unbedeutende Rolle spielt und doch wohl von Favre geschult wurde und Steve van Bergen spielt regelmässig in der Serie A in Italien, liebe Leute. Kurzes Gedächtnis, ja? Und der allseits beliebte Raffael und Ramos waren ja wohl – nach Preetzscher Verzögerung, weil er den Russen zuerst wollte – auch Favre-Einkäufe.

Schöne Weihnachten –
auch an meinen armen Daniel Beichler!


Pedibo
16. Dezember 2010 um 19:09  |  4199

Ich verstehe nicht, was an diesem Interview so falsch gewesen sein soll; Babbel und Preetz sollten sich bewusst sein, dass sie mit ihrem Verhalten soetwas provozieren. Interviews wie das von Beichler sind dann das Ergebnis. Da wird ein Spieler, der sich nach seiner Verletzung rangekämpft hat, nicht berücksichtigt, man gibt ihm kein Vertrauen und null Perspektive. Babbel zeigt auch hier wieder, dass er einfach nur unfähig ist, Spieler einschätzen zu können. Wie bei Ronny, so nun wahrscheinlich auch hier. Ein Schulz wird Woche für Woche auf den Außen eingesetzt, obwohl der linker Außenverteidiger ist und auf den offensiven Außenpositionen nichts gerissen hat. Lustenberger wurde nach seiner Verletzung zu lange draußen gelassen und nur durch äußere Umstände ist er überhaupt in den Kader gerutscht, Ramos soll den Flügelspieler mimen, Friend durfte zu lange rumgurken, Raffael wird stets auf der falschen Position eingesetzt. Die Idee ihn als Sechser auflaufen zu lassen ist – pardon – einfach nur hirnrissig. Babbels Aussagen zu dieser Variante ist auch so leer („Er muss sich sich in den Dienst der Mannschaft stellen!“). Warum stellt er Raffael also nicht ins Tor? Dort kann er sich auch in den Dienst der Mannschaft stellen.

Und letzte Woche dann der Höhepunkt. Schulz hat seine Einwechselgarantie, Knoll musste auch auflaufen, weil Babbel seinem Image als „Jugendförderer“ fördern muss, und dann kam sogar noch Zecke. Er wechselte den Fußballrentner ein, obwohl es keinerlei Anlass dazu gab, keine Not auf der Ersatzbank herrschte, die Spieler auf dem Platz kein beruhigendes Element brauchten (wofür Zecke sowieso total ungeeignet ist).

Da fliegt Beichler für einen 35-jährigen aus dem Kader – wer würde sich da nicht verarscht vorkommen? Babbel hat einfach keinen Plan; dass die Mannschaft anch der Ergebniskrise angeblich näher zusammengerückt sein soll, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht haben sie sich eher gegen die Taktik des Trainers verschworen.

Und nun gibt es wieder mehr blinden Aktionismus von Babbeetz. Aus dem Kader geflogen und Geldstrafe. Rukavytsa flog für ne Verspätung aus dem Kader. Und was war nochmal die Strafe von Lell, der nach einer Niederlage in einer Assi-Disco feiern musste und dann noch in eine Schlägerei verwickelt wurde? Das Tragen der Kapitänsbinde.


Seppelfricke
16. Dezember 2010 um 19:12  |  4200

@slongbo

Wenn er seine Interviews nicht dem Pressesprecher zu authorisierung vorlegt, was er muss, kann man ihm auch nicht helfen. wenn er dann noch abstreitet das er dies nicht getan hat, dann soll er mal in ruhe bei der u23 nachdenken was er falsch gemacht hat.

wenn die roten dosen ihn haben wollen, dann bitte 1 mio mindestens und das nicht als dosenpfand ^^.

danke übrigens für die beichler infos, auch wenn wir ja eigentlich nicht mehr drüber diskutieren wollten ^^ 😉 .


backstreets29
16. Dezember 2010 um 19:18  |  4201

Beichler hat sicher den falschen Weg gewählt und auch ne deftige Ladung Hirnlosigkeit oder charmant formuliert, jugendlichen Sturm und Drang, an den Tag gelegt, wenn er das Interview auch noch gegengelesen hat.
Wichtig finde ich, dass sich zwei erfahrene Spieler seiner „angenommen“ haben.

Die Sanktion von Babbel ist nachvollziehbar, allerdings auch ein typisches Verhaltensmuster einer angeschlagenen Führungskraft, die nochmal Stärke demonstrieren will/muss.

Dass Beichler frustriert ist, ist doch völlig nachvollziehbar.
Mit Sätzen von Babbel wie „Vertrauen über lange Zeit erarbeiten“ schlägt er Beichler doch sofort wieder eins auf die 12, wenn man sieht, welchen Vertrauensvorschuss Spieler wie Ruka oder Friend bei Babbel haben.

Meiner Ansicht nach sollte Babbel, falls das überhaupt noch möglich ist, dringendst erneut seinen Führungsstil überdenken und umschwenken, sonst sind wir schneller wieder in der Krise, wie Babbel „München-Flug“ sagen kann


backstreets29
16. Dezember 2010 um 19:20  |  4202

@ubremer
Nachtrag bzgl Red Bull.
Die 1 Mio für Beichler wäre bestimmt nur eine Anzahlung auf das Engagement von Mateschitz bei Hertha oder?
Mit einem Bruchteil des Formel-1 Budgets wäre Hertha enorm geholfen und Mateschitz tuts nicht weh.

Mit Hauptstadt-Hertha in einem schicken neuen Stadion könnte ich gut leben 😉

Aber auch das Thema „Investor“ wäre toll für die Winterpause


Petra Woosmann
16. Dezember 2010 um 19:20  |  4203

Ich bin schwer enttäuscht von Herrn Beichler. Das ist unterste Schublade und geht nicht. Damit hat er sich es zurecht erstmal verscherzt mit Babbel. Sieht man das Alter, denkt man vllt. es hängt damit zusammen. Ich denke, der Berater will Kohle machen und ihn woanders gg. Provision unterbringen. Schade!


wilson
16. Dezember 2010 um 19:28  |  4204

Konsequent.
Klare Linie. Ich mag so was, weil es berechenbar ist.

Es soll ja genug Neuschnee kommen…


16. Dezember 2010 um 19:34  |  4205

@ wilson:

… dank petra und der nachbar hat den autoschlüssel… 🙂


Seppelfricke
16. Dezember 2010 um 19:34  |  4206

ich bin kein kurvengänger und schon garnicht ein ultra. aber wenn ich hier gerüchte höre das ich bald zu „rasenballsport“ berlin gehen muss dann geh ich auch demonstrieren und hört bitte endlich mit dem neuem stadion auf. wovon soll das denn bezahlt werden? mittels überschuldung oder einer totalen abhängigkeit vom investor? aber das ist ne andere baustelle. und deswegen beruhig ich mich jetzt 😉


apollinaris
16. Dezember 2010 um 20:07  |  4207

ne ganz klare Sache, finde ich. Wenn es dann noch stimmen sollte (und ich zweifle nicht daran), dass Babbel verhältnismäßig viel mit ihm gesprochen hat, ist der Vorgang doppelt ärgerlich. Nichts ist wichtiger, wenn man mit jungen, ehrgeizigen und egoistischen Bestverdienern (mit meist magerer menschlicher Reife) zu tun hat,-als Konsequenz und klare Linie. Das wirkt in jeder Hinsicht positiv. Das kann ich auch ganz und gar nicht als Zeichen von „angeschlagegener Autorität“ deuten-da fehlt mir jeder Zusammenhang. Schade erstmal-denn ich hatte fussballerisch große Stücke auf Beichler gehalten. Wenn es so ist, wie @dan mutmaßt,-werden wir wohl Zeuge einer recht kühlen Trickserei…nun denn- vielleicht war dies aber ja auch nur ein Wendepunkt.
Schaun wir mal..
@slongbo: wir sprechen aber von deutlich jüngeren Spielern? -Ich habe damals sehr gut darauf geachtet-leider war da sehr wenig; allerdings gab der damalige Jahrgang, wie man jetzt auch sieht ( Hartmann, Fardi, Bigalke etc) auch nicht so viel her…
Aber verabschieden sollte man sich schleunigst von der Vorstellung, ein 22 Jähriger Profi müsste mehr Mütterlichkeit durch den Verein erfahren..ich finde schon, dass man manchmal den Bock zum Gärtner macht..wirs sprechen ja nicht von B-Jugendlichen..?? Das sind keine kleinen, unschuldigen Kinder, die gerne mit den anderen mitspielen wollen..die wissen schon oft sehr genau, was sie wollen und wie sie das erreichen..


Exilherthaner
16. Dezember 2010 um 20:46  |  4208

@ub

Bevor Babbel den guten Daniel verscherbelt, soll er erstmal den kanadischen Turm verkaufen.
Ich bleibe dabei, 2.5mio einfach so in den Sand gesetzt, ist mehr als fahrlaessig und die Herthafuehrung sollte Babbel mal dahingehend kritischer beaeugen bei zukuenftigen Transfers. Scheinbar ist seine Transferpolitik genauso abstrus wie seine Spieltaktik….das ganze aergert mich so masslos! Zumindest hat er mit Lasogga, Djuricin und Schulz gewisse Transferwerte geschaffen.


slipouvert
16. Dezember 2010 um 21:33  |  4209

@slongbo
ich finde, du solltest hier nicht beleidigend gegenüber der reporter der berliner z. werden. finde das niveau hier eigentlich super, aber was du hier von dir gibst, geht schon unter die gürtellinie.

@bremu
ich finde herthas verhalten und die strafe richtig! beichler hat einen fehler begangen – das muss gerade vor so einem wichtigen spiel bestraft werden.

ich hatte ja bis zum schluss die hoffnung, dass die zitate in der schärfe nicht gefallen sind. aber da er es laut deinem bericht ja selbst freigegeben hat, ist das hinfällig. hat beichler keinen berater, der ihn bremsen konnte?

den redakteuren der berliner z. sollte man übrigens keinen vorwurf machen. es ist ja nicht ihre aufgabe, dass hertha sich in ruhe auf das augsburg-spiel vorbereiten kann. oder wie schätzt du das als experte ein, bremu?

was mich noch interessieren würde:
habe ich es richtig verstanden, dass hertha jedes interview gegenlesen will? dann ist es ja prinzipiell unmöglich, dass sich ein spieler öffentlich ausführlich kritisch über sport-chef oder trainer äußerst …

in diesem fall kann ich den verantwortlichen journalisten verstehen, dass ihm die freigabe von beichler gereicht hat. schließlich ist er erwachsen. und die berliner zeitung ist mit der geschichte heute gesprächsstoff unter uns fans. ich denke, bremu/sto hätten dieses interview auch nicht zu hertha geschickt, sondern gleich nach beichlers-freigabe für uns online gestellt 😉 stimmts, chefs?

lg aus dem beichler-land und ein schallendes hahohe! 🙂


16. Dezember 2010 um 22:13  |  4210

Ich finde es schon erstaunlich wie neunmalklug hier manche daher reden.
Da wurde wissentlich ein Turm in den Sand gesetzt und Leibwächter Babbel hat beichlerschädigend seinen Posten verlassen.

Es ist die Hertha-Hölle!


Dan
16. Dezember 2010 um 22:14  |  4211

Alle 126 Minuten ein Scorer Punkt trotz ggf. abstruser Spieltaktik, ist dann schon sehenswert.

Ohne Frage ist das Spiel mit Friend als alleinige Spitze unattraktiv. Vorallem wenn er nicht das bekommt, was er braucht. Flanken und nochmals Flanken.
Hier kann man meines Erachtens, wenn überhaupt die Kritik an Babbels-Taktik ansetzen, weil er fußverkehrt die Aussen besetzt und ihnen somit das Flanken aus vollem Lauf /flüssiger Bewegung nimmt.
Anderseits hat Ruka auch bewiessen, dass er mit der „Mini-Robben“-Variante Torgefahr produziert.

Ich verstehe dann nie die Welt, wenn Spieler „Pupen“ sein sollen, weil sie mal schlecht spielen oder überhaupt schlecht spielen und trotzdem etwas beitragen.
Pupe : Friend 4 Tore drei Vorlagen
Pupe Domo 5 Tore null Vorlage
Pupe Ruka 1 Tor fünf Vorlagen

das sind fast 42% aller Hertha Tore und insgesamt waren sie zu 62,5% an allen 24 Toren (15 Toren) direkt beteiligt.

Ja ich gebe zu das der Fussball nicht schön anzusehen ist, aber ich weigere mich diese Spieler nun als Fehleinkäufe oder sonstige Versager zubetiteln, dafür habe sie für die 32 Punkte und Platz 2 zuviel geleistet.


Chrome
16. Dezember 2010 um 22:20  |  4212

Ich glaube nicht, dass ubremer und dstolpe das getan hätten („hinter dem Rücken des Vereins“ so etwas veröffentlichen).

Genau wie bei Raffael vor kurzem muss ich mir jedoch auch hier die Frage stellen, ob nicht a) zum einen die Reaktionen (vor allem hier) maßlos übertrieben sind und b) wie so etwas zustandekommt (Führungsseitig). Wie muss es in Beichler aussehen das er dieses radikale Mittel wählt? Eingeschnapptes Kind oder ähnliches? Das erscheint mir wesentlich zu einfach.

Ich gewinne hier den Eindruck, als würden a und b einfach zusammengeschmissen und das Ergebnis lautet: Beichler ist ein böser undankbarer Kerl, der aus dem Verein geschmissen gehört, auch wenn das nun bewusst überspitzt formuliert ist. Babbel hat reagiert, durchaus angemessen. Aber den Spruch dazu „nur mit reden kommst du nicht in den Kader“. Nun, da könnte man fragen, mit was denn dann? Wenn ich mir ansehe mit welchen „Leistungen“ diverse Herren seit Wochen auflaufen dürfen, finde ich diese Frage mehr als berechtigt. Für das Protokoll: Beichler hat nicht eine einzige Minute spielen dürfen in der HR, Verletzung hin oder her, dass erscheint mir absolut abstrus nach einigen Bildern/Szenen der Vorbereitung.

Lange Rede kurzer Sinn, für mich wird hier mit zweierlei Maß gemessen. Um es zusammenfassend auf einen Nenner zu bringen: Beichler hat festgestellt, dass er spielen will und sich übergangen fühlt, zudem spürt er kein Vertrauen. Welche dieser Aussagen ist jetzt genau falsch?

Was man hier kritisieren kann ist die Art und Weise (Zeitungsinterview) wie er seine missliche Lage bekannt macht. Darauf wurde angemessen reagiert. Damit sollte es sich haben. Ansonsten können wir Ebert gleich mit in den Bus in Richtung Österreich stecken. Raffael auch, der hat immerhin vor kurzem auch ein Interview gegeben und festgestellt, dass er falsch eingesetzt wird. Komisch, kurz danach wurde er partiell anders in einem anderen System eingesetzt. Stichwort Aue.

Ansonsten sollte man sich hier nahtlos an das halten, was @Exilherthaner passend beschreibt.

Beichler hat nen etwas „dümmlichen“ Fauxpas begangen, nicht versucht das Vereinsgelände in die Luft zu jagen Herrgott….


Slongbo
16. Dezember 2010 um 22:26  |  4213

@slipouvert – hallo mein lieber, unter der gürtellinie ist eigentlich doch nur dein bordname :))

Und ein wenig seriöser: Ich bin mit Dir absolut nicht einer Meinung. Eine verantwortungsvolle Presse achtet eben nicht nur auf den Marktwert einer evt. sogar erschlichenen Nachricht, sondern orientiert sich an Wahrhaftigkeit und Aufdeckung. Hier aber bürstet die B.Z. eindeutig ein Thema auf Krawall.

Schön, wenn Du das „scharf“ findest und hoffst, dass die MoPo ebenso fahrlässig vorgehen würde. Nun, wäre dem so, dann wären hier viele private Kommentatoren nicht gut aufgehoben in diesem Forum.

Und @alle ich bleibe bei der Meinung, dass ein Verein sich um zuerst hofierte und dann quasi fallengelassene Spieler sehr wohl – und auch väterlich oder mütterlich – zu kümmern hat! Tut der Verein das nicht, zumal, wie hier angedeutet, weil der Trainer um sein eigenes Standing bangt – denn fachlich hatte Babbel noch rein gar nichts bewiesen, so sehr ich ihm das auch wünsche … – dann versagt der Verein in seiner langfristigen Perspektive und Verantwortung.

Und wenn beim Thema Daniel Beichler nicht noch echte Neuigkeiten auftauchen, die zeigen, dass er doch nur ein dummer oder geldgieriger Junge ist, wie hier von manchen ziemlich blauäugig in den Raum gestellt, dann bleibe ich absolut dabei: Hertha muss seine Talente mit aller zur Verfügung stehenden Kraft positiv fördern. Hertha muss verhindern, dass ein solcher Reporter so ein Interview überhaupt erst bringen kann!!!

Es gilt weiterhin: Daniel Beichler ist ein Junior. Babbel und Preetz stehen voll in der Verantwortung der Erfahrenen.


Dan
16. Dezember 2010 um 22:31  |  4214

Achso falls jemand mit dem Begriff Pupen nichts anfangen kann:

„Pupen“ steht für puplaues Bier ohne Kohlensäure


Slaver
16. Dezember 2010 um 22:35  |  4215

@Slongbo

„Hertha muss verhindern, dass ein solcher Reporter so ein Interview überhaupt erst bringen kann!!!“

Genau dafür müssen ja alle Spieler Interviews vor der Veröffentlichung zum gegenlesen der Presseabteilung von Hertha BSC vorlesen, damit so etwas nicht veröffentlicht wird. Nur wenn der Spieler diesem nicht nachkommt und das in Eigenregie macht, dann kann der Verein bzw. die Verantwortlichen des Vereins da wenig tun.

Das Beichler GENAU DAS umgeht ist die eigentliche Schande, die es in meinen Augen so schlimm macht. Ansonsten hätte man ja noch sagen können er war frustriert und hat das aus seinem jugendlichen Leichtsinn gemacht. Das er aber Hertha BSC dann umgeht, dass ist dann absolut vorsätzlich von Beichler, weil er will dass dieses Interview abgedruckt wird in dem Wissen, dass es nicht abgedruckt wurden wäre, hätte er es bei Brohmbach vorgelegt.


slipouvert
16. Dezember 2010 um 22:40  |  4216

dass hertha im fall beichler fürsorglicher auftreten muss, kann ich einfach nicht verstehen! der bub ist 22, nationalspieler und seit 5 jahren profi!!!!
womit die berliner boulevardzeitung aus dem schneider ist, ist die tatsache, dass er das interview – laut bremus/sto quellen – persönlich freigegeben hat! er wurde also nicht von einem reporter auf dem falschen fuß erwischt, sondern hat es bewusst platziert. auf ein interview mit dieser brisanz – und dass es das hat, beweisen herthas reaktionen und die von uns hier – hätte eohl keine zeitung, ob in at oder hier, freiwillig verzichtet. oder bremu/sto ;). ?


Exilherthaner
17. Dezember 2010 um 0:41  |  4217

@dan

Bei Barcelona würde Friend wohl auf seine 20 Tore in der Saison kommen (wenn man Guardiola zwingen würde, in einzusetzen)…und nach so einer 20-Toresaison würde Barcelona ihn gewiss verkaufen. Warum? Weil er der falsche Spieler für das zu spielende System ist und dadurch der ganze Fussball Barcelonas leidet. Natürlich will ich nun nicht Barcelonas taktisch perfektes Spiel mit dem babbelschen Umherirren auf dem Platz vergleichen, aber sei dir gewiss, dass auch Spieler wie Ramos oder Raffael unter Friend leiden und den kanadischen Turm gar nicht mehr anspielen. Du musst mir wirklich nicht mehr mit irgendwelchen Statistiken kommen, denn ich habe Augen im Kopf und habe jedes Herthaspiel über die volle Länge gesehen. Friend ist ein Fehleinkauf wie es schlimmer kaum mehr geht (wird ja nur noch durch Wichniarek getoppt), da er für 2.Ligaverhältnisse sehr viel gekostet hat und dieser Transfer m.e. nah an der Grenze zur Veruntreuung von vereinseigenem Kapital ist….doch da Hertha letztgenanntes gar nicht mehr besitzt, können wir diesen Punkt getrost unter den Tisch fallen lassen 😉
Je eher Freind wieder zu Geld gemacht und von der Gehaltsliste gestrichen werden kann, desto niedriger fällt das Minus aus….da läuft die Zeit nämlich gegen uns, ausser, jemand zwingt den guten Babbel dazu, Friend pausenlos einzusetzen und Friend erzielt doch noch seine 20 Tore und wechselt nach Barcelona.

Zu Beichler: ich halte seinen Gang an die Öffentlichkeit für den falschen Schritt und dafür muss er eben mit den Konsequenzen leben. ABER wer sagt denn, dass er nicht spielbereit und eine Verstärkung ist? Nur weil Babbel ihn nicht einsetzt, heisst es noch lange nicht, dass er nicht in den zurückliegenden Wochen mit massig Toren dafür gesorgt hätte, dass wir nun mit massig Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze aus runtergrüssen. Ich habe erlebt, wie Spieler (Lustenberger, Ronny) von Babbel wochenlang ignoriert wurden, um dann beim ersten (!) Einsatz in der Startelf sofort gute Leistung zu bringen, als ob nie etwas gewesen wäre. Ergo wird sich Daniel B. das Gleiche gedacht haben (wer will es ihm verübeln) und hat seinem Frust freien Lauf gelassen.


Treat
17. Dezember 2010 um 1:28  |  4218

Ich finde die Maßnahme richtig und die geschlossene Reaktion von Sportlicher Leitung und Mannschaft geradezu vorbildlich.

Zu glauben, ein 22jähriger Fußballer wüsste heutzutage nicht ganz genau, was er mit einem solchen Interview zu erreichen gedenkt, ist in meinen Augen ein wenig naiv. Die Jungs haben ALLE diverse Medientrainings durchlaufen, die Jungs wissen ALLE, dass jedes Interview durch den Pressesprecher von Hertha gegen zu lesen und zu GENEHMIGEN ist. Die Jungs haben BERATER, die ihnen solche Flausen frühzeitig und wider besseren Wissens in den Kopf setzen, weil sich so vielleicht noch eine lukrative Provision heraus holen lässt.

Die tappen nicht einfach so dümmlich auf eine böse Reporter-Falle rein, auch wenn ich zustimme, dass dies für ein Revolverblatt wie die B. Z. natürlich ein gefundenes Fressen ist.

Das jetzt aber zu benutzen, um seine allgemein schlechte Einschätzung der Herren Babbel, Preetz oder wem auch immer zu pflegen und auszubauen, das ist in meinen Augen doch eher billig und vor allem sehr, sehr konstruiert.

Hier hatte sich ein bereits jetzt gut verdienender Jungprofi entweder überhaupt nicht im Griff oder es steckte volle Absicht und kühle Kalkulation dahinter. In beiden Fällen war die Reaktion des Vereins perfekt. Und auch wie die Mannschaft selbst dabei geschlossen mit zieht, wie der Kapitän und der erfahrene Zecke, der bei den Jungen ein riesiges Maß an Glaubwürdigkeit besitzt, sich den Kerl noch mal einzeln vornehmen und ihm klar machen, dass man jetzt vor dem letzten Hinrundenspiel ALLES gebrauchen kann, nur nicht solche Unruhe stiftenden Nebenkriegsschauplätze, dass imponiert mir und ist in dieser konsequenten Form nicht selbstverständlich.

Nun sollte es aber auch wieder gut sein und Beichler sollte die Chance bekommen, zu beweisen, dass er seine Lektion aus dieser Sache gelernt hat. Dies kann er zeigen, indem er weiterhin gute Trainingsleistungen erbringt, die notwendige Geduld aufbringt, seinen Trainer bzw. die sportliche Leitung insgesamt nicht mehr belügt und Probleme künftig intern klärt, anstatt seine „Vorgesetzten“ öffentlich an zu schießen, um von Außen Druck auf sie zu machen. Das kann nur nach hinten los gehen!

Wenn er sich dann bewiesen hat, wird er in der Rückrunde seine Chance bekommen, es wird nur etwas länger dauern als ohne diesen Vorfall – aber das hat er sich nun selbst zuzuschreiben!

Wenn er hingegen einknickt und im Schmollwinkel verschwindet oder weiteren Ärger provoziert, dann ist er vielleicht ein gut veranlagter junger Spieler, aber leider einer der vielen, denen der frühe Erfolg viel zu sehr zu Kopfe gestiegen ist und die sich aufgrund ihrer charakterlichen Schwächen im Profisport niemals durchsetzen werden.

Wir werden sehen.

Schade übrigens, dass hier in einigen Beiträgen wieder eine enorme Schärfe in die Diskussion kommt, bisher hatten wir das mit der Sachlichkeit, sowie Spaß und gegenseitigem Respekt – auch für andere Meinungen – in diesem Blog sehr gut im Griff, ohne uns gegenseitig oder die bei Hertha und der Presse handelnden Personen zu beleidigen. Ich hoffe sehr, wir können dieses Niveau halten, es wäre sehr schade um die herausragende Diskussionskultur hier.

Allen eine gute Nacht und
blauweiße Grüße
Treat


scheusreh
17. Dezember 2010 um 1:41  |  4219

@ Exilherthaner

100% Zustimmung zum Thema Beichler.

Babbel sollte sich schon mal hinterfragen, ob es bei ihm wirklich nach Leistung geht, oder ob er sich nicht doch von Zeit zu Zeit von anderen Dingen leiten lässt. Das ist zumindest mein Eindruck.

Es wurden ja schon viele Punkte angesprochen wie z.B. Strafe Ruka, keine Strafe Lell, oder die lange Nichtberücksichtigung von Lusti und Ronny.

Beichler´s Frust ist nachvollziehbar und der Weg war der falsche, soweit herrscht ja größtenteils hier einvernehmen und dem kann ich nichts hinzufügen.

Im Fall Beichler ist jetzt Preetz gefordert, die „Streithähne“ an einen Tisch zu setzen und das Thema endlich aus der Welt zu schaffen, vorher gibts keinen Weihnachtsurlaub für die beiden.

Den bevor Beichler aus Frust im Winterurlaub ganz zu macht und man sich nach der Winterpause mit seinem Berater rumschlagen darf (hatten wir ja auch alles schon mal), sollte man das vorher klären. Sollte es keine gemeinsame Zukunft geben, wüsste Hertha wenigstens auch früh genug bescheid um zu reagieren.

Ob ein Beichler Abgang nun schade wäre oder nicht, kann ich nicht beurteilen da ich davon bisher von ihm zuwenig gesehen habe. Aber Unruhe kann kein Verein brauchen und wenn es Charakterlich nicht passt, dann lieber gleich die Episode beenden.

Es geht hier um den Erfolg von Hertha und nicht um persönliche Eitelkeiten (gilt für Babbel und Beichler).


Datcheffe
17. Dezember 2010 um 5:37  |  4220

Moin,Moin!

Ganz kurz und knapp: War wohl klar!
Das Interview war ein klassisches Eigentor!

Viel Spaß beim Schneeschippen, Daniel! 😉


pax.klm
17. Dezember 2010 um 6:33  |  4221

@ scheusreh
Verstehe ich Sie richtig?
Nicht auf zum Schneeschippen für / durch Herrn Beichler, sondern auf zur Demontage des Herrn Babbel?
Denn nichts anderes währe es, wenn den geplanten Aktivitäten des Herrn Beichler durch eine „Vermittlung“ des Managers statt fände/ folgen würde!
Prima, nicht mehr Spiegeltreten oder „Ghettomanieren“ sondern „Ösicharme“, genau das hilft uns weiter… cry:


backstreets29
17. Dezember 2010 um 7:42  |  4222

@pax.klam

So wie ich das sehe hast du scheuesreh total missverstanden.

Er ist ja im Grunde der gleichen Meinung, wie die meisten hier, allerdings wünscht er sich, ebenso wie ich, dass Babbel seinen Führungsstil mal hinterfragen würde.
Ich hoffe aber, dass es dafür noch nicht zu spät ist


mArk78
17. Dezember 2010 um 8:40  |  4226

@exilherthaner

Der Friend-Transfer ist in allererster Linie wohl MP und nicht MB anzulasten.

Desweiteren gab es doch genügend Aussagen, wenn ich nicht irre, sogar von Dan, dass er bei U23-Spielen wie gegen den HSV II KEINE gute Leistung gezeigt hat. Ergo gehört er für mich nicht ins Team, solange andere besser sind.

Kannst Du das Gegenteil beweisen, dass sich DB im Training oder durch gute Leistungen in der U23 angeboten hat!?


Blauer Montag
17. Dezember 2010 um 9:04  |  4228

Moin, moin, isses nicht ein schöner Blog hier?

Wilson schreibt schon das aus meiner Sicht passende Schlusswort, bevor die mods das Thema überhaupt eröffnen.
http://www.immerhertha.de/2010/12/15/hertha-die-new-york-yankees-und-rob-friend/#comment-4146

Aber nein, stattdessen werden dann noch wahlweise gegen den Trainer, Preetz oder andere Spieler reichlich verbale Spitzen abgegeben.

Und zu den angeblichen Fehleinkäufen im Hertha-Sturm hat Dan dankenswerterweise nochmal die Fakten aufgelistet.
http://www.immerhertha.de/2010/12/16/nach-interview-babbel-wirft-beichler-aus-dem-kader/comment-page-1/#comment-4211

Ich weigere mich, nach gerade einmal 16 spielen Friend bereits wieder als Fehleinkauf zu disqualifizieren. In der letzten Saison ist auch Gekas weit seinen Möglichkeiten geblieben. Gekas genauso wie Friend bekommen zu wenige gute vorlagen.

Das Umschalten zwischen Defensive und Offensive genauso wie die Anspiele in die Spitze und die Standards sind bei Hertha nach wie vor verbesserungsbedürftig. Es ist der Job des Trainerstabes, daran in der Winterpause mit den Spielern zu arbeiten.


Dan
17. Dezember 2010 um 9:05  |  4229

In den letzten sechs Spielen hat Friend zweimal von Beginn an gespielt und wieviel Tore und Vorlagen haben die achso an Friend leidenen Ramos und Raffael in diesen Spielen zustande bekommen.

Eine Vorlage kein Tor von Raffa, Nada von Ramos.

Waren die Spiele gegen Osnabrück und Duisburg durch eine von Friend befreite Hertha besser? Wohl kaum.

Dieses Team spielt nach seinen Möglichkeiten schlecht, aber dieses Team hat bisher nur verloren wenn der Einsatz nicht stimmte.

Dies hat viele Faktoren, aber wenn ein Raffa in einer schlechten Phase den Mund aufmacht und sagt er sowie Ramos spielen auf der falschen Position, dann frage ich mich warum haben sie/er das nicht schon gesagt, als sie auf der gleichen Position sieben Tore und neun Vorlagen zustande brachten.

Und meines Erachtens haben wir das Spiel gegen Aue nicht wegen überragender Leistungen von Raffa, Ronny und Ramos auf ihren Lieblingspositionen gewonnen.

Ich persönlich würde bei dem Saisonverlauf und der Krankenakte eines Lustenberger nicht davon sprechen, dass er lange nicht berücksichtigt wurde.

In der Vorbereitung fällt er mit einer Schienbeinverletzung aus und wird dann wegen seiner Krankenakte und Anzeichen zum Ermüdungsbruch vorsichtig aufgebaut. Als er wieder rangekommen ist und angreifen will (und Herr Babbel sich schon auf eine Alternative nach dem Aachen-Spiel freut) wirft ihn ein Muskelfaserriss bis Ende Oktober zurück.
Dann beginnt wieder das rankämpfen an die Truppe. Wie gesagt ich sehe diesen Verlauf nicht als absichtlichen ahnungslosen Verzicht auf Lustenberger an. Eher frage ich mich, ob Lustenberger sofort sogut war weil er behutsam wieder aufgebaut wurde.


Treat
17. Dezember 2010 um 10:12  |  4230

@Dan

So was von richtig! Aber so was von… 😉

Blauweiße Grüße
Treat


f.a.y.
17. Dezember 2010 um 10:38  |  4231

Hallo liebe Herthaner,

nach wochenlangem parasitärene Mitlesens möchte ich nun doch auch mal meinen Senf dazu geben. Und zwar hoffentlich sachlich, denn auch ich finde den Ton innerhalb dieser kleinen Gemeinde bisher toll. In anderen Foren werden da seitenlang Kleinkriege geführt, während man hier auch immer mal lachen kann.

Zum Thema:

1. Beichler hat damit definitiv das Eigentor des Monats geschossen und erinnert mich stark an Joe, der seinen Abgang ja auch mit Hilfe der Presse vorbereitet hat. Schade, hatte mich sehr auf den Jungen gefreut.

2. Vielleicht, ganz vielleicht, liegt es aber auch an unseren Vereinsverantwortlichen? Erinnert sei an dieser Stelle an Herrn Hitzlsperger, der über den neuen Coach Gross damals sagte: „Er fragt die Spieler viel, er sitzt nicht bis zum Trainingsstart abgeschottet alleine in der Kabine. Er will alles aus der Mannschaft wissen. Er zeigt sich permanent.“ Das suggeriert natürlich einiges über Vorgänger Babbel. Der ja in der PK auch sagte, dass seine Tür jederzeit offen stehe. Was den Verdacht nahelegt, dass er sich IM Büro befindet. Und Herr Beichler hat vielleicht erwartet, dass auf IHN zugegenagen wird. Ebenso wie übrigens ein Herr Stein dies von Preetz nach dem Abstieg erwartet hat. Und da niemand auf ihn zukam, war er „menschlich enttäuscht“. Nicht, dass ich ihn diese Saison gerne hier gesehen hätte, aber darum gehts gar nicht.

Eventuell sollte man doch mal überlegen, ob Preetz und Babbel zwischenmenschlich nicht die grössten Leuchten sind und daher der ein oder andere Profi (die klugen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses) anfängt Frust zu schieben.

Nur so eine Idee. Trotzdem abschliessend nochmal der Hinweis, dass der Frust von Beichler für mich verständlich/ nachvollziehbar ist, der Gang zur Presse aber entweder dämlich oder kalkuliert und damit ärgerlich bleibt.


Blauer Montag
17. Dezember 2010 um 10:39  |  4232

Moin @all
wie vertreiben wir uns die Zeit, bis die mods wieder Lesefutter in die Krippe werfen?


backstreets29
17. Dezember 2010 um 10:50  |  4233

@ Blauer Montag ich sitze in der Arbeit und hab genug zu tun….kann dir gern was abgeben 😀

Alternativ könntest du auch an alle heisse Schokolade und Plätzchen verteilen


ubremer
ubremer
17. Dezember 2010 um 11:00  |  4234

@f.a.y,

willkommen in unserer Runde.

Zum Thema Beichler sind die Argumente ausgetauscht. Weil die Frage kam, was wir als Morgenpost machen, wenn es um kritische Interviews geht:

Hertha hat seinen Spieler wohl zu Saisonbeginn mitgeteilt, dass alle Interviews der Medienabteilung vorzulegen sind. Dass ist Baustelle des Vereins, aber nicht meine als Zeitung.

Ich lege von mir aus der Medienabteilung nichts vor. Hätte ich also bei Beichler auch nicht getan. Es sei denn, die Spieler sagen (was ihr gutes Recht ist), dass sie das so handhaben wollen. Oder es ergibt sich aus der Situation – man sitzt mit Manager/Trainer/Präsident und Pressechef beim Interview -, dass klar ist: Wird vorgelegt.

Die Frage, die ich mir stelle, lautetet: Ist eine Geschichte/Interview wahr oder nicht? Weil es das Ziel von Zeitungen ist, den Lesern interessante Themen anzubieten.


f.a.y.
17. Dezember 2010 um 11:11  |  4236

@ubremer

Da stellt sich dann doch aber die Frage: wenn es nicht wahr sein sollte, warum glauben Babbel und Preet eher der Zeitung mit den zwei Buchstaben als ihrem eigenen Spieler?

Ich bleibe dabei: die interne Kommunikation muss dringend verbessert werden. Hoffe und denke, das unser neuer Kapitän das hinbekommt.


Blauer Montag
17. Dezember 2010 um 11:17  |  4237

@bss29
klingt lecker, geht aber real nicht. Ich darf meine Schüler nur virtuell verlassen. Ansonsten muss ich das Klassenbuch schreiben und Berichtshefte kontrollieren.


Blauer Montag
17. Dezember 2010 um 11:25  |  4238

@f.a.y.
knallhart nachgefragt:
Haben Beichler, Simunic und Ramos etwa den gleichen Berater?


f.a.y.
17. Dezember 2010 um 11:28  |  4239

@Blauer Montag

😀

Gibs zu: Du bist kein Lehrer, sondern Spielerberaterberater!


hurdiegerdie
17. Dezember 2010 um 11:32  |  4240

Es ist halt alles schwierig, wenn man Beichlers Leistung nicht wirklich von aussen beurteilen kann.

Wenn die Leistung nun schlecht gewesen sein soll gegen den HSV in der 2. Mannschaft, ja nu, das war am 2. Oktober. Er ist Mitte August operiert worden und dort wurden ihm 2 Monate Pause vorher gesagt. Der 2. Oktober war da schon recht früh.

Im Spiel darauf hat er ein (das) Tor gemacht und in dem Spiel danach einen Elfer „rausgeholt“; nicht so schlecht als Wiederaufbau nach einer OP. Im Spiel danach wurde er ausgewechselt und ward nicht mehr gesehen, vielleicht, weil seine Leistungen schlecht waren….ich weiss es nicht.

Ich würde die 2. immer als ein Team sehen, wo die Spieler der 1. Mannschaft rangeführt werden sollten. Also warum hat er nicht mehr gespielt?

Mir muss es fern liegen, irgendwelche Schuldzuweisungen loszulassen, da ich Trainingsleistungen nicht beurteilen kann.

Aber irgendwas hängt schief.

Entweder bringt Beichler einfach die Leistung nicht, und ich meine er hätte seit Oktober dann 2 Monate Zeit gehabt, denn spielfähig war er ja, dann muss man fragen warum. Als Ösi-Nationalspieler, selbst wenn es nur ein Five-Hit-Wonder gewesen sein solllte, dann müsste es für ein gutes Team der 2. Bundesliga reichen (und das bei all den Lobeshymnen) . Und in der November-Dezember Zeit gab es ausreichend Gründe, mal einen anderen Offensiven ranzulassen.

Oder er ist nicht so schlecht, aber Babbel bewertet ihn als im Moment nicht passend für sein System, was das gute Recht eines Trainers ist.

Oder es lag wirklich der kolportierter Streit vor und Babbel ist nachtragend.

Oder Beichler sieht seine Felle davonschwimmen (wenn, Ramos, Ruka, Schulz, später noch Ebert und wer weiss wer noch auf „seiner Position“ spielen können, und zickt deshalb jetzt.

Oder
Oder
Oder

Eines ist klar: In diesem Moment war es blöd von Beichler, aber irgendetwas sagt mir (Treats Bauchgrummeln war wohl ansteckend), da steckt mehr dahinter als „nur“ fehlende Leistung.


Sir Henry
17. Dezember 2010 um 11:39  |  4241

@Blauer Montag

Schneemann bauen?

Zum Thema: Hätte ich vor zwei Tagen geahnt, welche Folgen meine Frage zum Thema Beichler hat, hätte ich einfach meinen Rand gehalten.

Meine Fragen zum Thema sind nun beantwortet. Ich gebe zu, ich hatte andere Antworten erwartet und bin vom Spieler Beichler enttäuscht.

Die Handlungsweise der Herren Babbel und Preetz gefällt mir. Die beiden sollten die Zügel ruhig wieder etwas fester anziehen. Vergessen wir nicht, dass mit dieser Strenge im vergangenen Sommer die Mannschaft auf Vordermann gebracht wurde.

Zum Thema BZ/Presse allgemein hatte ich mich schon einmal geäußert. Würden sich die Schreiberlinge von der BZ als Fans verstehen, hätten Sie den Spieler nicht in diese Situation manövriert. Sollte der Spieler von sich aus den Kontakt zur Zeitung gesucht haben, hätte ein verantwortungsbewußter Journalist das Thema nicht bearbeitet bzw. wäre im Anschluß an das Interview zur Pressestelle gegangen und hätte um Freigabe ersucht.

Am Ende läuft es aber natürlich darauf hinaus, dass die Zeitung verkauft werden soll. Und so lange es Leser gibt, die diese Art der Berichterstattung gutheißen, so lange wird die Zeitung verkauft.

Ein großes Aber gibt es: Der Umgang im beruflichen Leben ist natürlich nicht immer leicht. Ich denke, dass dem einen oder anderen Spieler hierfür das richtige Gespür für den korrekten Umgang fehlt. Hand aufs Herz: wir sind doch in unserem Berufsleben alle schon mal in das eine oder andere Fettnäpfchen getreten. Nur stand dann davon nichts in der Zeitung.

Nun führt die Kombination aus einem unzufriedenen, im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzen unerfahrenem und unsicherem Spieler auf der einen sowie einer schreibwilligen Journaille auf der anderen Seite zu diesem dämlichen Interview. Da haben wir den Salat.

Die sportliche Führung des Vereins (Babbel, Preetz, Kapitän, Mannschaftsrat) sollte sich als Konsequenz überlegen, wo in der Vergangenheit der Spieler allein gelassen wurde. Nicht jeder steht so fest auf seinen zwei Beinen wie ein Pal Dardai. Offensichtlich braucht Herr Beichler erhöhten Betreuungsbedarf.


ubremer
ubremer
17. Dezember 2010 um 11:47  |  4242

@Sir Henry,

Journalisten sollen keine Fans von wem auch immer sein. (eine gewisse) Distanz ist das Schlüsselwort, um den Job verantwortungsbewusst zu machen 😉


ursula
17. Dezember 2010 um 11:47  |  4243

@ hurdiegerdie

Da steckt mehr dahinter!!! Aber diesmal habe
ich nicht die geringste Idee und in meinem
Bekanntenkreis weiß auch KEINER, WAS???

Ich versuche Licht ins Dunkel zu bringen,
aber fragt man konkreter, auch medizinisch,
nichts……

….es war nichts, es ist nichts und wie es
aussieht, wird es auch nichts….


Sir Henry
17. Dezember 2010 um 12:02  |  4244

@ubremer

Dass Du Deine Geschichten nicht zur Autorisierung vorlegst, ist Dein gutes Recht. Es ist aber auch Dein gutes Recht, und von dem machst Du ja offensichtlich Gebrauch, eine Geschichte NICHT zu schreiben bzw. einen verantwortungsbewußten Ton zu wählen. Schätze ich Euch falsch ein wenn ich behaupte, dass ihr mit dieser Geschichte noch zu Babbel/Preetz marschiert wäret um eine Gegenmeinung einzuholen? Schon aus Gründen der Balance. Ihr hättet auch nicht den Interviewstil der BZ gewählt, sondern hättet einen Artikel geschrieben.

Ihr müsst übrigens nicht darauf eingehen, immerhin sitzt ihr mit den Jungs der BZ im gleichen Haus. Macht ihr eigentlich gemeinsame Redaktionssitzungen Bild/BZ/Morgenpost?

@f.a.y.

Ich glaube, dass es einem unsicheren Spieler leichter fällt, sich einem „verständnisvollen“ Journalisten „anzuvertrauen“ als sich im direkten Gespräch mit seinem Vorgesetztem zu stellen, in dem evtl. auch die eigenen Versäumnisse glasklar aufgezeigt werden. Das wissen Babbel und Preetz und glauben deshalb, was in der BZ steht. Und auch wenn die Wiedergabe des Gesprächs in der BZ aus dramaturgischen Gründen gestrafft und pointiert wurde, so weigere ich mich zu glauben, dass Beichler etwas ganz anderes als das Geschriebene gesagt hat.

Abgesehen davon sollte sich Beichler mal wieder beruhigen. Immerhin finden sich auf unzähligen Trikots, T-Shirts, Jacken, Briefen, Flyern etc. von Hertha BSC seine Initialen. Wenn das keine Unterstützung ist…


Sir Henry
17. Dezember 2010 um 12:09  |  4245

@ubremer

In dem Punkt „Fan“ werden wir in diesem Leben nicht mehr auf einen Nenner kommen, das sehe ich. 😉

Sollten wir uns einmal über den Weg laufen, dann besprechen wir das mal von Angesicht zu Angesicht. Ich glaube nämlich, dass unsere Ansicht gar nicht so weit auseinanderliegen. Lediglich unsere Begriffe sind verschieden.

Abgesehen davon musst Du das auch sagen, damit der Hans-Joachim-Friedrichs-Preis für Dich noch möglich ist. 😉 Du weißt, „Sache“ „gute“ „Journalist“ „gemein machen“.


Blauer Montag
17. Dezember 2010 um 12:11  |  4246

Ach Ursula,
schau einfach in deinen Kalender, dann weißt auch du was dahinter steckt….Am 1. Januar wird die nächste Transferliste eröffnet.

Lehn Dich zurück und betrachte voller Bewunderung die Namen all jener illustren Nationalspieler aus Felix Austria und vielen anderen Ländern, die von heut an tagtäglich in den Medien auftauchen werden.


backstreets29
17. Dezember 2010 um 12:21  |  4247

Was für ne besch…Auslosung in der CL
Schalke in Valencia….das riecht nach Ausscheiden
Bayern gg. Inter und am allerhärtesten trifft mich, dass das Endspiel wieder im Achtelfinale stattfindet Arsenal gg. Barca


Blauer Montag
17. Dezember 2010 um 12:27  |  4248

Igitt bss29,
jetzt packst du gleich 3 meiner derzeitigen Unworte in einen einzigen comm.: Schalke, Bayern, CL. Beim Lesen dieser 3 Worte spielen meine Gefühle aus Berliner Sicht Achterbahn.


Sir Henry
17. Dezember 2010 um 12:33  |  4249

@ds

Habe übrigens jetzt erst den MoPo-Artikel gelesen und finde ihn hervorragend.

Bilde mir übrigens ein, dass sich speziell in diesem Artikel auch nachvollziehen lässt, welchen Einfluß dieser Blog inhaltlich auch auf Euch hat.

@ub

Dieser Artikel stützt übrigens meine These vom „Fansein“ (von der reinen Begrifflichkeit einmal abgesehen): ihr werdet schon wissen, wer an dem erwähntem „nicht näher benannten nächtlichen Streifzug einiger Spieler in Berlin“ beteiligt war. Aber ihr schreibt es nicht auf. Gut so.

Gebt’s doch zu: Ihr liebt den Verein eben auch. 😉


ursula
17. Dezember 2010 um 12:44  |  4250

Danke @ Blauer Montag

Eine treffliche Idee, nur was hat das mit
Hertha BSC zu tun?


Blauer Montag
17. Dezember 2010 um 12:47  |  4251

Nun Ursula,
es wäre möglich, dass
a) Hertha Spieler (ver)kaufen möchte,
b) Spieler von Hertha zu einem anderen Verein wechseln möchten.


mArk78
17. Dezember 2010 um 12:53  |  4252

Ärgerlich, dass einem Exil-Herthaner nur die kostenpflichtige Lektüre Eurer Artikel im Internet zur Verfügung steht… 🙁


Sir Henry
17. Dezember 2010 um 12:55  |  4253

einfach über Google-News suchen und dann den Artikel anklicken.


mArk78
17. Dezember 2010 um 13:04  |  4254

@Sir Henry

Bin ich zu blöd?
Kann den Artikel nicht finden bei google news…


Sir Henry
17. Dezember 2010 um 13:08  |  4256

nee geht nicht. Einfach Hertha BSC als Suchbegriff, ist dann der zweite Artikel.


Blauer Montag
17. Dezember 2010 um 13:12  |  4257

Wo wird zur Zeit das berühmte Theaterstück von Dario Fo gespielt? „Bezahlt wird nicht.“


hurdiegerdie
17. Dezember 2010 um 13:32  |  4258

Leute,

tauscht emails aus. Sonst nehmt ihr uns, den im Ausland lebenden, subversiven „Schwarzfahrern“ noch die Möglichkeit, MoPo Artikel zu Hertha kostenfrei online zu lesen.

Mark, solltest du im Ausland leben, geht das sooo sowieso nicht (aber anders ;-)).


westend
17. Dezember 2010 um 13:34  |  4259

Über Google news kostenlos an den Bezahlartikel? Pfui. Jemand muss doch die Journalisten bezahlen…

Egal.

Zu Beichler ist alles gesagt. Nur Lell geht mir mehr und mehr auf den Senkel. Wieso hat ein Fussball-Profi ein Pfandleihhaus????? Das kann doch nur nach hinten losgehen:

http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2010/12/17/hertha-bsc/neuer-klage-aerger-fuer-lell.html


Blauer Montag
17. Dezember 2010 um 13:55  |  4260

OMG, wie sich auf einmal die Spieler drängeln, auch ja zum 1. Januar auf der Transferliste zu erscheinen …
Sonst wäre mein Lösungsvorschlag für Lell:
GmbH-Anteile verkaufen und auf das Training konzentrieren. Von mir aus kann er sein Geld überall legal anlegen, dazu gehört auch ein Pfandleihhaus. Aber doch bitte nicht als aktiv tätiger Geschäftsführer und Gesellschafter einer GmbH.


Blauer Montag
17. Dezember 2010 um 13:58  |  4261

@ sir henry
ich bräuchte da noch ein update über die von dir erwähnten „nächtlichen Streifzüge einiger Spieler durch Berlin“. Es werden noch weitere Kandidaten für die nächste Transferliste gesucht ……


hurdiegerdie
17. Dezember 2010 um 14:01  |  4262

@Westend

warum nicht die Unioner? Deren Artikel sind immer frei. 😈


Sir Henry
17. Dezember 2010 um 14:07  |  4263

nur für die Geschichtsbücher:

über Google News Nachrichten zu suchen und diese dann zu lesen ist nicht illegal, nicht mal grau legal sondern einfach tief im grünen Bereich. Ich hacke nichts und logge mich nicht über irgendeinen Server auf den Fiji-Inseln auf den Springer-Server ein.

Die Morgenpost wird mit Sicherheit Kenntnis von dieser Lücke haben und bestrebt sein, selbige zu schließen. Sollte das Bestreben nicht vorliegen, wird die Morgenpost einen Grund hierfür haben. Vielleicht erhofft sie sich eine Erhöhung der Klickzahlen?

Ansonsten können wir gerne eine Debatte über Bezahlsysteme von Nachrichtenportalen/Zeitungen im WWW führen. Ist eine komplizierte Kiste. Das passt aber nicht so richtig hierher.


Sir Henry
17. Dezember 2010 um 14:10  |  4264

@Blauer Montag:

Ich habe von dieser Geschichte heute zum ersten Mal in dem MoPo-Artikel gelesen. Insofern kann ich keine weiteren Erkenntnisse beitragen.

Da die Autoren schweigen, was ich sehr begrüße, werden wir auf ewig raten müssen.

Ich wage mal die These, dass Pal Dardai nicht mit dabei war. Hehe.


Sir Henry
17. Dezember 2010 um 14:15  |  4265

Zu Lell:

Was Lell mit seiner Kohle anstellt, ist seine Sache. Bin aber schon überrascht, dass er so im operativen Geschäft stecken soll, wie es der Artikel suggeriert.

Bin aber bei der Geschichte sehr skeptisch. Hofft hier jemand, dessen Klage auf schwachen Füßen steht, über entsprechende mediale Begleitung die Chancen auf einen Vergleich zu erhöhen?


Dan
17. Dezember 2010 um 14:22  |  4266

*Ironie an*
Ich denke dafür muss Lell definitiv in die U23 zurückgestuft werden. Heute noch. Am besten verkaufen. Strafe muss sein. Er ist ja schon viel zu glimpflich aus der Diskotheken-Nummer rausgekommen ggf. sogar ohne Anzeige. *Ironie aus*

Ich denke @ub und @dsto können einen Artikel ihrer MoPo Kollegin Anja Schramm über Akpoborie empfehlen.


17. Dezember 2010 um 14:23  |  4267

@ hurdiegerdie:

weil für die 3 leute, die sich für union interessieren, es sich nicht lohnt die seite zu verschlüsseln… 😉

@ topic lell:

und wenn er anteile von einem puff hält und er der beste kunde wäre, wäre es mir auch egal, denn (achtung!!!): ENTSCHEIDEND IST AUF´M PLATZ…


PreussischeProvinz
17. Dezember 2010 um 14:26  |  4268

Wie immer „polyvalente“ Themen hier 😉 weiter so
Zum Thema Beichler: Mit Sicherheit der falsche Weg zur falschen Zeit, wobei man den jungen „Noch?“-Nationalspieler schon ein wenig verstehen kann, er brennt halt auf den Einsatz. Gut, die Beweggründe dazu kann man immer in Frage stellen, brennt er weil er hungrig aufs spielen ist oder seinen Marktwert/Platz in der Nationalmanschaft sichern will?
Habe hier wie einige aber irgendwie auch ein leichtes Bauchgrummeln wieso „DB“ bis dato nicht spielen durfte aber bei Babbel dürfen wohl immer nur „Musterschüler“ auflaufen, siehe Ronny. Unter ihm wären Typen wie Mario Basler wohl noch nichtmal in der U23 gelandet 🙂
Blauweisse Grüsse


Seppelfricke
17. Dezember 2010 um 14:40  |  4269

nächtliche Streifzüge…

da fallen mir doch gleich wieder Nicu und Piszeck ein die man in der letzten Saison des öfteren Donnerstags im Puro getroffen hat.

rasiberlin, deine Meinung zu Lell gefällt mir und stimme dir zu. Wichtig ist auf dem Platz


westend
17. Dezember 2010 um 14:41  |  4270

Sicher ist es reine Privatsache, in welche GmbHs Herr Lell sein Geld steckt. Aber klug ist es nicht gerade, als Profifussballer mit „medialer Präsenz“ ein Pfandleihhaus zu gründen und dieses auch noch operativ (per SMS) zu führen. Komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.


ubremer
ubremer
17. Dezember 2010 um 15:43  |  4271

@Sir Henry,

Hajo Friedrichs hatte ich mir für die nächste Argumentationsrunde schon bereit gelegt, aber das hat sich nun erledigt – ein Punkt für Dich.

Auch wenn BILD, BZ und Morgenpost zum selben Verlag gehören: Als Zeitung sind wir Konkurrenten. Jeder will seine Gazette verkaufen, mit möglichst interessanten/eigenständigen Geschichten. Jeder möchte ein Thema exklusiv haben. Deshalb gibt es natürlich keine gemeinsamen Redaktionssitzungen.

Wenn in der Morgenpost mal eine bestimmte Formulierungen allgemein gehhalten ist, hat das sicher nix mit Fan-Sein zu tun. Wenn man sich öffentlich äußert, ob in der Zeitung oder übrigens auch wir alle hier: Was behauptet wird, muss man belegen können. Im Umkehrschluss – man behauptet etwas, das nicht zu belegen ist – kann man juristisch belangt werden. Diese Radar-Antenne läuft bei uns Journalisten permanent mit/bei Euch, wenn Ihr Euch öffentlich äußert, sollte die Antenne ebenfalls in Betrieb sein 😉


hurdiegerdie
17. Dezember 2010 um 16:16  |  4274

aha @ubremer.

Ist das der hippokritische Eid den Jounalisten ablegen müssen? 😉


ubremer
ubremer
17. Dezember 2010 um 16:33  |  4275

@Dan,

gern empfehle und verlinke ich zur Akpoborie-Geschichte der Kollegin Anja Schramm.

@hurdiegerdie,

„hippokritischer Eid“, die Kreation könnte in meiner Sammlung „Wort des Tages“ landen.


17. Dezember 2010 um 17:27  |  4276

@mods
Während ich darauf warte, dass ihr wieder Lesefutter in die Krippe werft, würde ich ja gern noch einmal wilsons gesammelte Werke lesen.
Aber kann mir einfach nicht die Nummern seiner Kommentare merken.

Mein Wunsch zu Weihnachten: eine Suchfunktion für diesen Blog.

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