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(ub) – Nasse Füsse geholt beim Weihnachtsgeschenke-Jagen im Berliner Patschwetter? Alle Präsente eingepackt? Etwas Entspannung gesucht? Bitt‘ schön, eine Runde Gehirn-Jogging.

Wir erleben die letzten Tage im Dezember 2010, ein Jahrzehnt geht zu Ende. Zeit für die wirklich wichtigen Entscheidungen im Leben ;-):

Wer gehört in die Hertha-Elf des Jahrzehnts?

Damit die Findung etwas Struktur hat, ein paar Leitplanken, innerhalb derer gesucht wird: Wir reden über den Zeitraum von 2000 bis zum Juni 2010. Die aktuelle Saison in der Klasse, deren Namen mir gerade nicht einfällt, ignorieren wir einfach. Wir reden über die Bundesliga.

Beim Durchblättern der Jahrgangs-Hefte ist mir aufgefallen, wie viele interessante Offensiv-Spieler Hertha unter Vertrag hatte. Deshalb pfeifen wir bei der Suche der Hertha-Elf des Jahrzehnts auf das moderne Taktik-Gedöns (4-4-2/4-2-3-1). Wir spielen offensiv und riskant: 3-4-3.

Habe für die Click-Shows pro Position eine Vorauswahl getroffen. Für die Zahl der Klicks heißt das: Einer für den Torwart. Drei für die Abwehr. Vier fürs Mittelfeld. Drei für den Sturm.

Wer kommentieren möchte, kann natürlich auch andere Name aufstellen.

Meine Hertha-Elf des Jahrzehnts:

————— —–Kiraly ———-

——Friedrich —– Rekdal—–Simunic

–Deisler— Marcelinho —–Raffael——Gilberto

—Pantelic —–Preetz ——Ramos

Hertha-Torwart des Jahrzehnts ist . . .

  • Gabor Kiraly (71%, 407 Stimmen)
  • Jaroslav Drobny (17%, 99 Stimmen)
  • Christian Fiedler (12%, 67 Stimmen)
  • Gerhard Tremmel (0%, 1 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 574

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Die drei Hertha-Verteidiger des Jahrzehnts sind . . . .

  • Josip Simunic (28%, 439 Stimmen)
  • Arne Friedrich (21%, 337 Stimmen)
  • Kjetil Rekdal (14%, 213 Stimmen)
  • Eyjölfur Sverrisson (13%, 198 Stimmen)
  • Dick van Burik (8%, 127 Stimmen)
  • Marko Rehmer (6%, 87 Stimmen)
  • Jerome Boateng (3%, 52 Stimmen)
  • Andreas Schmidt (3%, 52 Stimmen)
  • Malik Fathi (2%, 29 Stimmen)
  • Steve von Bergen (1%, 16 Stimmen)
  • Hendrik Herzog (1%, 11 Stimmen)
  • Sofian Chahed (0%, 4 Stimmen)
  • Michael Hartmann (0%, 3 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 550

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Die vier Hertha-Mittelfeldspieler des Jahrzehnts sind . . .

  • Marcelinho (22%, 466 Stimmen)
  • Pal Dardai (13%, 274 Stimmen)
  • Sebastian Deisler (13%, 268 Stimmen)
  • Raffael (11%, 231 Stimmen)
  • Andreas Neuendorf (5%, 114 Stimmen)
  • Gilberto (5%, 110 Stimmen)
  • Dariusz Wosz (5%, 106 Stimmen)
  • Niko Kovac (5%, 96 Stimmen)
  • Fabian Lustenberger (4%, 78 Stimmen)
  • Stefan Beinlich (3%, 68 Stimmen)
  • Gojko Kacar (3%, 63 Stimmen)
  • Kevin Boateng (2%, 44 Stimmen)
  • Yildiray Bastürk (2%, 36 Stimmen)
  • Patrick Ebert (2%, 35 Stimmen)
  • Rene Tretschok (1%, 25 Stimmen)
  • Lucio (1%, 24 Stimmen)
  • Bart Goor (1%, 21 Stimmen)
  • Cicero (1%, 16 Stimmen)
  • Mineiro (0%, 2 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 580

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Die drei Hertha-Stürmer des Jahrzehnts sind . . .

  • Marco Pantelic (31%, 489 Stimmen)
  • Michael Preetz (30%, 474 Stimmen)
  • Andrej Voronin (14%, 217 Stimmen)
  • Alex Alves (9%, 142 Stimmen)
  • Adrian Ramos (9%, 139 Stimmen)
  • Christian Gimenez (4%, 59 Stimmen)
  • Fredi Bobic (2%, 39 Stimmen)
  • Artur Wichniarek (1%, 18 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 555

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Hertha-Trainer des Jahrzehnts ist . . .

  • Jürgen Röber (47%, 230 Stimmen)
  • Lucien Favre (35%, 172 Stimmen)
  • Hans Meyer (10%, 48 Stimmen)
  • Falko Götz (3%, 15 Stimmen)
  • Huub Stevens (3%, 14 Stimmen)
  • Friedhelm Funkel (1%, 6 Stimmen)
  • Karsten Heine (1%, 5 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 490

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57
Kommentare

Seppelfricke
23. Dezember 2010 um 13:20  |  4850

wieso ist denn Hubnik nicht dabei 🙁


ubremer
ubremer
23. Dezember 2010 um 13:25  |  4851

@Seppelfricke,

weil sieben Bundesliga-Spiele nicht für die Hertha-Elf des Jahrzehnts reichen 😉


LA49
23. Dezember 2010 um 13:35  |  4853

Wo ist Malik Fathi?


ubremer
ubremer
23. Dezember 2010 um 13:42  |  4859

@LA49,

. . . eingearbeitet 😉


Chrillinho
23. Dezember 2010 um 14:01  |  4861

@ubremer,

naja, viel öfter habe ich Wichniarek auch nicht wahrgenommen ;-).


backstreets29
23. Dezember 2010 um 14:30  |  4865

Bevor ich meine Elf reinstelle, muss ich erstmal Uwe Bremer auf nen kleinen Fehler aufmerksam machen : Preetz schreibt man mit 2 e 😉


L.Horr
23. Dezember 2010 um 14:36  |  4866

PANTELIC und MARCELINHO sind natürlich ob ihrer fussballerischen Leistungen zu Recht in der Elf der Dekade.
Was jedoch beide über alle anderen stellt sind ihre Extravaganz , ihre Individualität und simple Spielfreude.
Diese Alleinstellungsmerkmale schenkten Hertha Raffinesse , Spielwitz , überregionale Wahrnehmung , Erfolg und stifteten Identifikation.

Emotional ganz oben auch Kiraly , Dardai , Jolly , Fiedler und Rekdal.

Im Rückblick verdammt schöne Zeiten !


dreiergott
23. Dezember 2010 um 14:37  |  4867

was ist denn mit lukas piszczek?


backstreets29
23. Dezember 2010 um 14:39  |  4868

————Drobny—————
Friedrich—-Simunic—Sverrisson—Fathi

Deisler— Marcelinho —–Raffael——Gilberto

———Pantelic—–Preetz———————-

Auf der Bank:
Dardai ,weil er es einfach verdient hat
Fiedler, Herthaner für immer
Alves, Genie und Wahnsinn im Verbund
Lucio, weil es wohl die kürzeste Zeit eines Publikumslieblings auf dem Platz war
Zecke, weil sein Name untrennbar mit Hertha verbunden ist.


23. Dezember 2010 um 14:57  |  4869

——– KIRALY ——–
— FRIEDRICH — Rekdal — Simunic —
– MARCELINHO – Raffael – Dardai – Wosz
–Pantelic — PREETZ — Voronin–

TR – J.Röber

Die Bank
• Drobny
• Sverrisson, Schmidt
• Neuendorf , Ebert, Lustenberger
• Ramos

TK Ersatz – F.Götz

meine Hertha 2000-10

blau-weisse Grüße und allen hier **schöne Feiertage** 🙂


ubremer
ubremer
23. Dezember 2010 um 15:08  |  4870

@backstreets29,

wo Du Recht hast . . . (Dachte, der Fehlerteufel würde auch mal Weihnachten machen).

@Thomas K,

die Idee mit dem Trainer gefällt mir. Bastel‘ noch schnell eine Trainer-Abstimmung. Steht jetzt online.
Ich bekenne, wo mein Click beim „Hertha-Trainer des Jahrzehnts“ gelandet ist: bei Lucien Favre.


23. Dezember 2010 um 15:33  |  4871

@ubremer
Ich dachte mir wenn schon denn schon auch ein TR mit reinschreiben. Ich mag den Röber, der hat mich immer an meinen TR Schulze erinnert als ich in der Jugend bei Hertha spielte. Ist aber schon Lichtjahre her 😉


tOmtOm
23. Dezember 2010 um 15:33  |  4872

Torwart: Drobny (wegen seiner Leistung), Ersatz: Fiedel (treuer gehts nimmer)

Abwehr: innen Joe und Arne, außen Rehmer und Boateng, Ersatz: van Burik und Sverrison

Mittelfeld: Marcello, Raffael, Lusti und Kacar (wer braucht schon außen 😉 ) Ersatz: Deisler und Zecke

Sturm: Pante und Preetz Ersatz: Voronin, Ramos

Trainer: Favre, Ersatz: Röber

und an alle schöne Feiertage und ein paar Minuten zum erinnern an die geilen BuLi-Jahre


Treat
23. Dezember 2010 um 15:34  |  4873

Hmm,
gar nicht so einfach, bei der Auswahl und dabei ist diese, für diejenigen Fans mit einem besseren Gedächtnis als es mir gegeben ist – also für fast alle anderen vermutlich – noch recht begrenzt.

Im Tor schwankte ich zwischen Gabor und Fiedler, die ich beide sehr mochte, deren fairen Konkurrenzkampf ich mochte und die beide tolle Spiele für unsere Hertha abgeliefert haben. Letztlich habe ich mich dann für den „Treueren“ von beiden entschieden – mein ewiger Fiedel!

Meine Abwehr besteht neben Rekdal und Simunic noch aus Jolly Sverisson, diesen anderen da, diesen Friedricks oder wie der heißt – an den kann ich mich gar nicht erinnern… 😉 Im Ernst, geht man von der Qualität der guten Spiele aus, die Arne für uns gemacht hat, gehörte er auf jeden Fall in die Auswahl, er ist bei mir aber schlicht charakterlich durchgefallen.

Das Mittelfeld bilden bei mir:
Marcellinho – weil er der Beste ist, den wir je hatten!
Pal Dardai – weil er für mich sinnbildlich für das aufrechte, fleißige und ehrliche Kampfschwein steht, das man von Zeit zu Zeit auch mal braucht!
Raffael – weil er als einziger wenigstens in die Nähe von Marcellos Fähigkeiten kommt und dazu noch seine Fähigkeiten als Zweikämpfer in der Defensive entdeckt hat! Ich habe noch nie jemanden gesehen, der mit so einem unbewegten Gesicht so dermaßen viel Einsatz gezeigt hat – das nenne ich ein Pokerface!
Und last noch least Lusti – weil er mein aktueller Lieblingsspieler bei der Hertha ist! Ich liebe seine intelligente Art, Fußball zu spielen.

Im Angriff sind Preetz und Pante für mich Pflicht. Ramos habe ich als dritten Mann gewählt, bin aber nicht wirklich davon überzeugt. Die Alternativen haben mich allerdings noch weniger begeistert, obwohl ich kurz über Giminez nachgedacht habe…

Beim Trainer schwankte ich wieder. Fachlich war für mich Favre klar der Beste. Trotzdem habe ich mich emotional für denjenigen entschieden, der vielleicht sogar am wenigsten Sachkenntnis mitbrachte, mit dem ich jedoch mit die schönsten Zeiten als Herthafan verbinde: Jürgen Röber.

So, das war´s von mir, allen noch einen schönen Vorweihnachtsabend und
blauweiße Grüße
Treat


23. Dezember 2010 um 15:39  |  4874

Kiraly
Friedrich Joe Jolly
Stefan Nico Marcello Bastian
Pante Langer

Trainer: Meyer
Co: LF
Bank: Drobny, Malik, Kjetil, Jerome,Fabian
Andreas, Alex

Auffallend war für mich, das wir keine besondere Stürmertradition haben…
Beim Trainer, darf man das bei mir als Unentschieden werten: ich wünschte mir mal einen Mann, wie Jol oder Meyer für längere Jahre..oder einen LF, mit einem Alloffs an seiner Seite..


ubremer
ubremer
23. Dezember 2010 um 15:46  |  4875

@off topic:

Beim VfL Wolfsburg hat deren Manager gerade bekanntgegeben: „Wir werden aufräumen. Es wird Veränderungen im Kader und im Trainerstab geben. Wir müssen den bereits begonnenen Umbruch fortführen. Mit dieser Mannschaft ist in ihrer Zusammensetzung kein dauerhafter Erfolg mehr möglich.“
McClaren darf Trainer bleiben, es gibt einen neuen Reha-Trainer. Von den Profis werden Karim Ziani und Caiuby beurlaubt.


ubremer
ubremer
23. Dezember 2010 um 15:48  |  4876

@off topic,

Hertha BSC verlängert mit Radjabali-Fardi und leiht ihn nach Aachen aus

Hertha BSC hat den zum 30.6.2011 auslaufenden Vertrag mit Abwehrspieler Shervin Radjabali-Fardi vorzeitig bis zum 30.6.2013 verlängert. Gleichzeitig leiht der Hauptstadtklub den 19-jährigen, der seit 2004 bei Hertha BSC unter Vertrag steht und der zuletzt in der U 23 des Vereins zum Einsatz kam, vom 1. Januar 2011 bis zum 30.6.2012 an Zweitligakonkurrent Alemannia Aachen aus.

Quelle: Medienmitteilung von Hertha BSC.


Freddie1
23. Dezember 2010 um 15:55  |  4878

Die Vertragsverlängerung und gleichzeitige Ausleihe Fardis finde ich gut. So lernt man offenbar aus den Fehlern der Vergangenheit, wo uns junge Leute kostenlos verlassen haben.
Zur Mannschaft: Mit dem Vorschlag der Blogväter kann ich leben. Allein Gilberto würd ich hier rausnehmen und durch Lusti ersetzten (nicht positionsgleich, ich weiß). Ansonsten ist auch mein Trainer Favre.


Slaver
23. Dezember 2010 um 15:59  |  4879

@ubremer

Ist bekannt, ob man Fardi mit oder ohne Kaufoption verleiht?


Stehplatz
23. Dezember 2010 um 16:01  |  4880

@ ubremer
Wird Fardi mit oder ohne KO verliehen?


Der_5te_Offizielle
23. Dezember 2010 um 16:08  |  4882

@ubremer

Wo wir ja gerade auch über den Trainer des Jahrzehnts abstimmen, zwei Fragen:
1) Ist mittel- oder langfristig eine Rückkehr von L. Favre realistisch oder ist dieses Kapitel endgültig abgeschlossen ?
2) Wie wäre Deine Meinung zu einer Rückkehr ?


Treat
23. Dezember 2010 um 16:10  |  4883

Nachdem sich R-F. bislang selbst gegen den nicht immer überzeugenden Kobi nicht mal ansatzweise durchsetzen konnte, halte ich das für eine sehr überlegte und richtige Maßnahme.

Durch die Vertragsverlängerung wird nicht das Risiko eingegangen, ein Talent frühzeitig zu schlechten Konditionen dauerhaft zu verlieren und gleichzeitig wird dem Spieler signalisiert, dass man weiterhin an sein Potential glaubt und langfristig durchaus auf ihn baut. Durch die Ausleihe kommt er dann vermutlich auch auf die für den nächsten Entwicklungsschritt so wichtige Spielpraxis.

Im Gegensatz zu uns Fans hier, die ja gerne mal schnell hysterisch werden und dann Alles eh immer schon am besten gewusst haben – zumindest aber viel besser als die Vollpfosten, die bei unserem Herzensclub in der Verantwortung stehen – scheint man bei Hertha durchaus ruhig und mit Perspektive Entscheidungen zu treffen. Gefällt mir gut!

Blauweiße Grüße
Treat


ubremer
ubremer
23. Dezember 2010 um 16:36  |  4886

@Slaver und @Stehplatz,

(das muss jetzt unter uns bleiben)

yep, Aachen hat im Anschluß eine Kaufoption. Nein, ich weiß nicht, wie groß dann die Ablöse wird. Die Kollegen in Aachen erzählen mir, dass die Alemannia links hinten extrem Bedarf hat. Insofern sieht es so aus, als habe Radjabali-Fardi realistische Einsatzchancen.

@Der_5te_Offizielle,

Favre zurück zu Hertha? Kurzfristig sehe ich da keine Chance. Denke, dass Favre mal eine ordentliche Trainer-Station woanders absolvieren sollte. Wenn dann ein, zwei weitere Jahre ins Land gegangen sind, kann man sich die Frage nochmal anschauen.


Steve
23. Dezember 2010 um 17:07  |  4888

Also extremen Bedarf sehe ich in Aachen eigentlich nur, wenn sich Achenbach verletzen oder bereits im Winter gehen sollte. Anderenfalls ist die dortige Situation auf links genauso wie bei uns auf rechts. Man hat zwar einen starken Stammspieler – okay ihr seht Lell nicht so stark – aber dahinter kommt nicht wirklich was. Es fehlt also ein Backup. Diese Rolle wird Fardi sicherlich einnehmen und hin und wieder bestimmt seine Chancen bekommen, aber einen Einsatz als Stammspieler – solange Achenbach bleibt – würde mich wirklich verwundern.

Die Kaufoption ist ärgerlich, aber derartige Zugeständnisse muss man wohl dem Verhandlungspartner wohl eingestehen. Ist ja bei Niemeyer im Endeffekt nicht anders.


backstreets29
23. Dezember 2010 um 18:55  |  4891

Ich hab bei der Trainerfrage auch für Favre gestimmt, obwohl die Frage für mich schwer zu beantworten war.
Röber war mir aber dann allein zu wenig, da ich den Anteil von Bernd Storck und Jolly doch zumindest gleich gewichte.


backstreets29
23. Dezember 2010 um 18:57  |  4892

Ein kurzer Nachtrag noch zur Trainerfrage, die sich ja wohl zumindest bis zum Sommer doch erledigt hat.

Leider lässt man A. Wenger bei Arsenal nicht gehen, aber R. Benitez wäre jetzt auf dem Markt 🙂


sunny1703
23. Dezember 2010 um 19:10  |  4893

@ubremer
danke erstmal für die Info…bin eigentlich kein Freund von Leihen mit KO,doch vermutlich hätten die Aachener ihn sonst nicht genommen. Allerdings frage ich mich auch was passiert dann mit Achenbach,soll er ins LM ,denn er ist ein guter scorer.
Und ich hoffe mal ,die Leihe so zu verstehen,dass Hertha auch auf dieser Position was tun wird.Ob jetzt im Winter oder erst im Sommer wird sich zeigen,doch eine weitere Option für die Defensive weniger,ist nicht ohne Risiko!

Meine Elf

Drobny

Friedrich,Rekdal,Simunic,SvB

Dardai,Marcello,Deisler,Raffael

Pante,Preetz

Trainer Favre


ubremer
ubremer
23. Dezember 2010 um 19:25  |  4894

@sunny1703,

die interne Planung für die linke Abwehrseite dürfte so aussehen:

1) Levan Kobiashvili
2) Nico Schulz
3) Ronny

Ich sehe da keine Risiko für diese Zweitliga-Saison.


Seppelfricke
23. Dezember 2010 um 20:09  |  4895

Die Leihe mit Fardi ist für mich ohne Nachteil. Wir haben für links genug Spieler, Fardi kann sich in Aachen weiterentwickeln und man könnte noch einen Erlös erzielen.

Das totale Optimum wäre es, wenn er sich gut entwickelt, Hertha die Kaufoption die Aachen hat ablehnen kann und er zurückkommt.

Auch wenn Rodnei mittlerweile nicht mehr Stammkraft beim FCK ist, aber die 400.000 die wir nach seiner sehr starken 2.Ligasaison bekommen haben, fand ich doch etwas wenig.


23. Dezember 2010 um 20:13  |  4896

Für RF ist das wunderbar-mehr als mittlere 2. Liga..traue ich ihm schlicht nicht zu. Nun kann er endlich spielen und ggfs. mich und andere Lügen strafen. Denke, da gibt es noch ein paar Kandidaten..


Exilherthaner
23. Dezember 2010 um 20:59  |  4897

@ub

Weder Ronny und erst Recht nicht Schulz haben bei mir den Eindruck hinterlassen, dass sie gute Aussenverteidiger waeren. Ich denke, Hertha sollte sich hier nochmals auf dem Transfermarkt umschauen im kommenden Sommer (aber du schriebst ja sowieso von dieser 2.Ligasaison und da stimme ich mit dir ueberein).
Die Leihe von Fardi ist verstaendlich, auch wenn die KO aergerlich ist. Da haette man ihn auch zu einem kleineren Verein ohne KO ausleihen sollen.

@Seppelfricke
Eine Kaufoption kann Hertha nicht ablehnen, sonst gaebe es ja keine Kaufoption 😉

Bei Hartmann und Bigalke wird man wohl getrennte Wege im Sommer gehen oder?


ubremer
ubremer
23. Dezember 2010 um 21:36  |  4898

@Exilherthaner,

warum soll mit Hartmann und Bigalke nicht möglich sein, was
mit Radjabali-Fardi möglich war? Sprich eine Verlängerung und eine Ausleihe? Es sei denn, die beiden haben konkrete andere Optionen. Aber bringen wir einfach noch etwas Geduld auf.

P.S. Wir alle können uns kein Urteil über eine Kaufoption erlauben. Um das einzuschätzen zu können, muss man wissen, was Aachen im Fall des Falles zahlen wird. Erst dann, wenn RF so gut war, dass Aachen die Option zieht und wir parallel wissen, wo Hertha steht, erst dann lässt sich einschätzen: War der Deal marktgerecht oder nicht?


Steve
23. Dezember 2010 um 21:41  |  4899

Hier stimme ich Ihnen absolut zu, ubremer. Die Details der Kaufoption sind uns – Nutzern – nicht bekannt und ihnen vermutlich auch nicht, also ist jegliche Spekulation darüber eigentlich unnötig. Es kann ja auch sein, dass die Kaufoption an Bedingungen geknüpft ist. Man wird wohl oder übel den Spätfrühling 2012 abwarten müssen, um zu erfahren, was der Deal letztlich beinhaltete.


23. Dezember 2010 um 21:52  |  4900

@mods
Meine drei Wünsche für das kommenden Jahrzehnt:

1. Mehr gebürtige Berliner in den Profikader, in die Elf und das Management für das kommende Jahrzehnt.

2. Mehr Nachhaltigkeit in der sportlichen und kaufmännischen Führung.

3. Einen Trainer mit einem klaren sportlichen Konzept von der F-Jugend bis zu Profikader. 7 Profitrainer hat Hetha in den vergangen 10 Jahren verbraucht.


Tobias
23. Dezember 2010 um 22:25  |  4901

Also, wenn man sich hier etwas wünschen darf (es ist ja nun fast Weihnachten) dann wünsche ich mir Lulu Favre zurück.
Allerdings mit einem ständigen Dolmetscher. Ich glaube, dass es das ist, woran alles letztendlich gescheitert ist.
Ich war ein paar Jahre selbst im (nicht englischsprachigen) Ausland tätig und weiß, wie blöd man sich als Nahezu-aber-nicht-ganz-richtig-Sprachkundiger mit ein paar halbfertigen Sätzen ins Abseits manövrieren kann. Da fehlte ihm einfach ein professioneller Medienreferent an der Seite, zumindest ein Übersetzer.

Fachlich und menschlich ordne ich ihn zum Besten ein, was Hertha je passieren konnte oder wird.
Ich würde einfach zu gern sehen, was ein Favre aus dem vorhandenen Spielerpool machen würde, wen er aufstellte und wen nicht.
Aber wie schon erwähnt, auf absehbare Zeit wird das Träumerei bleiben. Wünschen wir ihm eine gute nächste Trainerstation, die (bitte, bitte) nicht in VWburg liegt.


23. Dezember 2010 um 22:42  |  4902

..aber“ Lulu „Favre wollte doch gehen…?-Wieso sollte ein Verein, der abgestiegen ist,- vielleicht auch, weil sein Cheftrainer die Brocken hinschmiß,-so einen Mann wieder zurückholen? Und im Speziellen: warum sollte das Preetz tun?? Preetz, der bat und bat und bat…?
Manche Fragestellungen verbieten sich von selbst. Sogar zur Weihnachtszeit.
Ich habe „Lulu“ nicht persönlich kennengelernt. Ob er wirklich menschlich so astrein war, weiss ich nicht. Aber ich möchte es doch sehr bezweifeln dürfen..kommt wohl immer auf die Perspektive an…


Tobias
23. Dezember 2010 um 23:10  |  4903

@ apollinares: Diese Reaktion kann ich verstehen, da es wirklich so schien, als hätte Favre hingeschmissen. Vielleicht war es wirklich so, ich glaube das aber nicht. Favre schien fassungslos, ratlos – ja. Aber das war wohl nicht das erste Mal in der fraglichen Saison. Vielleicht zu sensibel? Kann sein.
Mein Eindruck (ja, ich kann mich täuschen) war der, dass er nach ein bis drei Tagen immer wieder Herr der Lage war.
Ich bin fest davon überzeugt, dass es einfach den Umständen des Managementwechsels (und dem Sprachproblem) geschuldet war, dass Favre – im Gegensatz zu Funkel (!!!) – so wenig Zeit zur Schadensbegrenzung bekam. Preetz wollte nicht seinen Job an den des Trainers binden, da verstehe ich ihn. Mit etwas mehr Reife im Job hätte er vielleicht noch ein paar Spiele mehr durchgehalten, dann wäre uns diese 2.-Liga-Saison VIELLEICHT erspart geblieben. Wer weiß.
Aber um wieder @topic zu sein: Favre bleibt mein Top-Trainer des Jahrzehnts, auch wenn ich die Röber- und Meyer-Zeit nicht missen möchte. Schier endlos erschienen mir hingegen die Zeiten von Stevens, Götz und Funkel. Da war ich oft schon zum Anpfiff bedient.
Aber hey, wir haben ja Babbel. Den kann ich noch nicht so richtig einordnen. Genauso oft gefreut wie enttäuscht. Am Ende der Saison wissen wir mehr…


23. Dezember 2010 um 23:41  |  4904

soweit ich weiss, hat Favre ausdrücklich um seine Demission gebeten. Preetz hatte somit keine Wahl, denn er kann den Trainer ja nicht an die Kabinentür ketten..?
Nebenbei gesagt: Ich würde vorsichtig sein, mit so großen Emotionen. (es sei denn, man kennt sich näher..!).
So wenig, wie ich bashing von Fernstehenden verstehen kann (Friedrich, Funkel etc), so wenig kann ich Heiligsprechung nachvollziehen. Wenn man sagt: „Fachlich und menschlich ordne ich ihn zum Besten ein, was Hertha je passieren konnte oder wird.“-Also sogar für die Zukunft ausschließt, je wieder so einen tollen Menschen (und Trainer), zu bekommen..nimmt das etwas bizarre Formen für mich an. Ich bitte, mir das Spröde an mir, nicht all zu übel zu nehmen.


hurdiegerdie
23. Dezember 2010 um 23:42  |  4905

Also ich habe das jetzt mal gegoogelt, wie Preetz Favre bat und bat und bat… Ich habe auch mal gegoogelt, dass Favre selber gehen wollte….

Gefunden habe ich nichts, ich nehme mal an @apolinaris war dabei und hat deshalb bessere Quellen.

Ansonsten gibt es das berühmte Teeküchengespräch, bei dem Favre hingeworfen haben soll. Dies wird von Gegenbauer und Preetz bestätigt. Favre wehrt sich gegen diese Darstellung heute noch und verweist darauf, dass die beiden ihn ja schliesslich gefeuert haben und eine Begründung dafür angeben mussten.

AW hatte ja auch 2 Chancen, ich würde Favre jederzeit wieder eine einräumen, zumal er wohl eifrig Sprachen lernt.


24. Dezember 2010 um 0:03  |  4906

nun, ich gebe das wieder, was ich u.a. von einem der Mods hier vor ein paar Tagen gelesen hatte..und was ich selbst meinte in einigen Szenen (Interviews) gesehen zu haben. Da war eine tiefe Ratlosigkeit. Wie soll denn so etwas funktionieren? Die Mannschaft ist abgestiegen! Der Verein ist auch durch Fehlenscheidungen des Trainers(!) abgestiegen..also, ich kann mir kaum ein Szenario vorstellen, wie man Favre hier noch mal arbeiten lassen könnte?. Ich erinnere an die seltsame PK (mit den juristischen Beisitzern, Souffleuren)..ich halte das für völlig absurd..vielleicht in 10 Jahren.
Apol war nicht dabei, aber liest Zeitungen und diesen blog.-Jeder kann sich irren. -Aber für die Zukunft auszuschließen, dass man einen Trainer wie Favre wieder bekommen könnte..ist der irrationale Teil an der Beziehung zu Trainer Favre, der mich von jeher (und bis heute) stutzen ließ. –


Tobias
24. Dezember 2010 um 0:05  |  4907

Ich möchte hier nicht die Verwerfungen zwischen Favre-Fans und -Ablehnern anfeuern. Obwohl es mir ein schönes Winterpausenthema scheint ….
😉
Jedenfalls bin ICH überzeugt, dass, sofern die Andeutungen von @backstreet29 s.o. nicht doch wahr werden, wir nicht so schnell von einem Trainer mit solcher taktischer Raffinesse und Akribie heimgesucht werden, wie L. Favre es war.
Daher bleibe ich bei meinem Statement, dass er zum Besten gehört, was Hertha je passieren konnte und – mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit – je (damit meine ich mein bescheidene Restlebensdauer) passieren wird.

Das schließt aber wirklich nicht aus, dass wir andere Erfolge mit anderen Trainern sehen werden. Ich freue mich darauf! Es wäre mir nichts lieber, als mit meiner Einschätzung falsch zu liegen.


ubremer
ubremer
24. Dezember 2010 um 0:06  |  4908

@hurdiegerdie,

die Quelle für die „Affäre Teeküche“ in Hoffenheim bin unter anderem ich. Habe damals mit allen drei Leuten gesprochen, die in der Teeküche von Hoffenheim dabei waren. Acht, neun Tage lang hat Favre die Angelegenheit auch nicht dementiert. Erst seit seine „Berater“ (die ihn derart beraten haben, dass Favre seither keinen Job mehr bekommt hat) die Statements für Favres Pressekonferenz im Hotel Adlon vorbereitet haben, gilt die Linie: Favre wollte nie aufhören.

Wahr ist das Gegenteil, was ungefähr 47Mal in aller Ausführlichkeit beschrieben worden ist.

@hurdiegerdie, auch in der Schweiz weiß man: Der Schweizer Lucien Favre ist ein vielschichtiger Charakter. Mit spannenden Eigenschaften, vielen Qualitäten, einem beinahe künstlerischen Gespür für Fußball-Taktik – und mit dunklen Seiten. Frag mal beim FC Zürich, wie sauber 2007 der damalige Favre-Abgang war. Oder frag bei Favres engstem Vertrauen in Berlin, seinem (Schweizer) Cotrainer Harald Gämperle, ob Favre seit seiner Entlassung bei Hertha Ende September 2009 je wieder ein Wort mit Gämperle gesprochen hat . . .

Ob Hertha mal einen neuen Trainer suchen wird oder andere Vereine: Alle fragen sich: Wem vertrauen wir unseren teuren Kader an? Was kann der? Was ist das für ein Charakter? Wie verhält er sich in guten Zeiten? Und wie in schwierigen Zeiten?


hurdiegerdie
24. Dezember 2010 um 0:28  |  4909

Ich habe ja gar nichts dagegen @ubremer, dass man meint, sich von Favre habe trennen müssen, oder dass er am Ende wirklich auch ratlos war. Was soll er auch machen wenn sich der eigene Kapitän gegen ihn spielt.

Ich mag nur die Übertriebung nicht, er wollte doch gehen und hat die Brocken hingeschmissen, die Mannschaft im Stich gleassen und das obwohl ja Preetz gebettelt und gebettelt hätte, dass er doch da bleiben sollte (sozusagen auf Knien). Wie kann man denn nur daran denken, soooooooo einen bösen Mann wiederzuholen (Orginalzitat: „weil sein Cheftrainer die Brocken hinschmiß,-so einen Mann wieder zurückholen?“)

Vielleicht war es so in der Teeküche, vielleicht war er nur frustriert und ratlos, nicht ganz unverständlich nach einem 5:1). Jedenfalls liest sich das 2 Tage später in einer anderen Zeitung schon wieder anders:

http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/hertha-feuert-lucien-favre/1607648.html

Da steht nichts von Demission, nichts von aufhören wollen, nichts von Ratlosigkeit, nur davon, dass er die Entscheidung die Preetz getroffen hat „professionell aufgenommen habe.“, dass er aber weitermachen wollte. Und dies nicht 8 Tage später.

Dazu, dass Favre noch keinen Job hatte, hatte ich mich auch schon geäussert. Man zähle einfach mal durch wie viele ausländische Trainer es in Topligen gibt, und Favre will (noch) nicht wieder in der Schweiz arbeiten.


24. Dezember 2010 um 0:48  |  4910

na, hurdi, ich äußere mich zu diesem Thema ja nun extrem selten (obwohl von anderer Seite immer..und sehr regelmäßig die gleichen Dinge kommmen) und wenn, dann verkürze und pointiere ich natürlich etwas.
Aber, mal im Ernst: wenn ein Preetz mehrfach gesagt hat, dass er ihn sehr bearbeitet hätte und Favre nun mal partout aufhören wollte.(dazu fällt mir der Kapitän und sein sinkendes Schiff ein…)..und der Verein im Folgenden in eine existentielle Situation gerät (Abstieg)- vielleicht auch, weil ein paar falsche strategische Entscheidungen(Kader) darunter waren(..es auf Friedrich zu reduzieren, ist wirklich nicht sehr seriös!.)–dass der Trainer eine abstruse PK veranstaltet (kannst du dich erinnern, dass ich unmittelbar danach sagte:das wird ihm vermutlich seine Karriere auf die nächste längere Zeit kosten“..?),..und so weiter. Das alles..ist für mich vergessen und Schnee von Gestern. Aber zu glauben, dass man Favre wieder in diesem Verein arbeiten und bezahlen würde..das..das macht mich echt stutzig. Auf solchen Gedanken (immer wieder) zu kommen, hat etwas Irrationales an sich.- Ich empfinde gerade etwas ähnliches, wie damals, als ich schon das Gefühl hatte, das Teile der Fans, ein etwas ungesundes Verhältnis aufbauen. Du weisst, dass ich sehr differenziet über Favre denke.


24. Dezember 2010 um 0:56  |  4911

noch Mal , hurdi: Favre findet in Deutschland keine Arbeit. Und das, obwohl er hier teilweise für Furore gesorgt hatte. Nach allen Gesetzen der Liga, hätte er viel öfters in den letzen Monaten in der Verlosung sein müssen!- Dass er jetzt in den Staaten ist..ist vermutlich das Gegenteil von dem, wie er seine Karriere plante.
Es sprechen sich Dinge herum..Ich will kein bashing inszenieren..um Himmels Willen. Aber ihn ständig zurück zu wünschen..oder böse Machenschaften ( Friedrich) zu vermuten, die dem armen, völlig integren und grundsympathischen und ehrlichen schweizerischen Trainer in Berlin zerstört haben-geht mir etwas gegen den Strich!
Der Abstieg ist für mich verdaut-In meiner Analyse haben Preetz, Gegenbauer, Favre, Großteile der Mannschaft und Funkel Anteile daran-ohne jeden Zweifel, ist Favre eben auch darunter.
Und irgendwie wird ein wenig an dieser geschichte gekliddert, wenn Favre immer seinen Freispruch erhält (und gar zurück gewünscht wird).


Exilherthaner
24. Dezember 2010 um 2:17  |  4912

Favre war/ist ein genialer Trainer, jedoch auch ein schwieriger Typ. Nur an der Seite eines allmächtigen Hoeness hat es geklappt….ein Anfänger wie Preetz musste da zwangsläufig scheitern, weil er es nicht verstanden hat, den Trainer aufzubauen und im Team (gerade bei dem „Es-bleibt-immer-etwas-hängen“-Kerl) für Ruhe zu sorgen. Mit Favre ist es ähnlich wie mit Pantelic: auch ein schwieriger Charakter aber ein guter Fussballer und zur Zeit ebenfalls auf dem Abstellgleis. So etwas passiert eben….nur schade, dass bei beiden Abgängen Hertha der grösste Leidtragender war und immernoch ist.


24. Dezember 2010 um 3:49  |  4913

@ exilherthaner: jepp, so ähnlich sehe ich das mit Favre (ob er genial oder nur virtuos ist, wird seine weitere Karriere zeigen müssen)..deshalb weiter oben: wenn ein Trainer Favre, dann nur mit einem Manager ala´Alloffs.:-), ansonsten bekommst du Probleme .
Das Interview mit Ebert zeigt übrigens auch Pantelic (dessen Karriere altersbedingt ausklingt) in einem etwas anderem Licht. Diese facetten sind es, die uns doch so fehlen, wenn wir über die Spieler und Trainer sprechen. Ich kann mit dem sehr eindimensionalen Bild von Friedrich beispielsweise sehr wenig anfangen. Seine vielen Jahre in Berlin, will ich nicht auf sein Wirken in den letzten 12 Monaten reduzieren..und das auch noch ausschließlich auf Gerüchtebasis- zumal: wenn die Mannschaft nicht mehr mit dem Trainer wollte/konnte,-ist es seltsam, dass ausschließlich am Kapitän festzumachen. Favre hatte vermutlich deutlich mehr Baustellen-alles andere ist gruppendynamisch unsinnig. -Wenn die Mannschaft hinter dem Trainer steht, kann ein (sowieso eher ruhiger) Kapitän gar nichts ausrichten. Zu einem Sturz gehören alle Leitwölfe dazu: Kacar, Dardai, Cicero, Friedrich, Simunic, Pante,Dobny, Steve von Bergen..das waren die mächtigsten, wenn ich mich nicht falsch erinnere. Die allermeisten von ihnen müssen mitmachen, wenn sie „gegen den Trainer spielen“-das war aber nicht so. Ich halte das alles eher für Legendenbildung zu Friedrichs Lasten, um Favre zu entlasten (oder sein Scheitern erklären zu können) . Wir kennen Favres Ansprachen nicht, vielleicht hatte er in der Krise keinen Zugang mehr gefunden..was wissen wir schon?-
Von allem etwas weniger und endlich Mund abputzen..und dem neuen Trainer das Vertrauen schenken.
Ich habe selten mit gegebauer übereingestimmt, aber in seinem jüngsten Interview, bezeichnet er die Forderung nach „System und taktischer Ordnung“ für >pseudointellektuelle Kritik<..ein bißchen muss ich ihm zustimmen. Seit dem "Taktiker" favre ( der aber auch ausrechenbar war!), kursiert dieser Anspruch in Teilen der Anhängerschaft. Als wenn ein Babbel von Taktik keine Ahnung hätte. Ich sag mal so: die deutlich bessere Spielanlage der letzten beiden Spiele..kam auch nicht `"über Nacht"…die Spieler stehen auf dem Platz..und das sind alles keine Schüler mehr..

FROHES WEIHNACHTSFEST !


Treat
24. Dezember 2010 um 6:51  |  4914

Das sich hier jeder Beteiligte in seiner jeweiligen Position für derart unantastbar hält und meint, NUR die andere Seite könnte irren und er selbst würde ja NUR die Übertreibungen der jeweils ANDEREN Seite anprangern und pointieren, wobei er selbst diese elende und wohl niemals auflösbare Grundsatzdebatte permanent mit befeuert, ist irgendwas zwischen drollig und peinlich – die Wahrheit liegt wohl auch hier, ebenso wie im Falle Favre, in der Mitte!

Ich habe ja immer klar zur Pro-Favre-Fraktion gehört und sehe mich bis heute auf dieser Seite, allerdings ist das bei mir nie in Heldenverehrung ausgeartet – wie wohl bei den Wenigsten – und ich war und bin durchaus in der Lage auch Defizite zu benennen, wie z. B. seinen nach meinem Dafürhalten problematischen bis ungeschickten Umgang mit sog. „Stars“.

Dennoch bin ich der Meinung, dass er eine langfristige Vision hatte, die Hertha, hätte man ihm die dafür notwendige Zeit und wohl auch die notwendigen Mittel dafür einräumen können, auf Dauer auf jeden Fall weiter geholfen hätte.

Wie dem auch sei, im Zuge seiner Entlassung wurde hier bislang eine Tatsache ignoriert, die hier – unter anderem von unseren Mods – auch schon früher klar und deutlich geschrieben wurde.

Es scheint klar zu sein, dass Favre um seine Entlassung gebeten hat und das Preetz mit ihm weiter machen wollte. Wer hätte Grund hier an den Aussagen und Erkenntnissen von Uwe Bremer zu zweifeln und er war ja nicht der Einzige, der das so dargestellt hat? Mehr als persönliche Aussagen von allen drei Beteiligten kann doch wohl niemand von euch vorweisen, oder? Keiner war dabei aber alle wissen es besser, das ist WIRKLICH peinlich, finde ich!

Was allerdings für meine Begriffe völlig unklar ist, ist, WIE SEHR Favre gehen und WIE SEHR Preetz ihn halten wollte.

Vielleicht hätte es noch eine gemeinsame Zukunft gegeben – ob zum Guten oder zum Schlechten gehört wiederum ins Reich der Spekulationen – aber das war nach DEM EINEN, bislang unberücksichtigten Vorfall, aus Vereinssicht wohl nicht mehr möglich. Und dies war die Aussage von Harald Gämperle vor laufender Kamera. Erst DANACH stand die Trennung von Favre fest, völlig egal, wer da vorher was auch immer wollte!

Und vielleicht kann man es damit auch mal gut sein lassen. Manche – darunter ich – werden Favre in überwiegend guter Erinnerung behalten und in seiner vorzeitigen Entlassung in erster Linie eine verpasste Chance für Herthas Zukunft sehen. Andere werden in ihm einen spleenigen Trainer mit ungeschickter Menschenführung und Mangel an Durchhaltevermögen sehen und froh sein, dass wir ihn los sind.

Vielleicht stimmt ein bisschen von Beidem. Ist aber letztlich auch egal, denn jetzt heißt es, unseren Trainer Babbel mit seiner Mannschaft zu unterstützen. Später einmal können wir dann darüber philosophieren, ob er der Beste war, den wir je hatten, der Schlechteste, oder ob er vielleicht auch einfach nur ein Trainer war, der seinen Job so gut gemacht hat, wie er es vermochte.

Nun wünsche ich allen hier noch ein glückliches und harmonisches Weihnachtsfest und hoffe, dass wir hier im kommenden Jahr genauso viele interessante Artikel lesen und kommentieren / diskutieren werden, wie im Jahr 2010!

Bis hier hin war es mir eine große Freude! Dafür Dank euch allen und insbesondere auch an Uwe und Daniel!

Blauweiße Weihnachtsgrüße
Treat


backstreets29
24. Dezember 2010 um 7:27  |  4915

Favre war und ist für mich genau das, was Hertha
dringend gebraucht hat und auch nach wie vor braucht.
Jemanden der mit wenigen Mitteln aus einem Kader viel machen kann, wenn alle mitziehen, siehe die Saison 2008/2009
Jemanden, der Visionen hat und diese glaubwürdig verkaufen kann, weil er daran glaubt.
Im gleichen Zug ist Favre aber auch jemand, der einen Sportdirektor an seiner Seite braucht, der Favre „lesen“ kann. In Zürich war das Bickel, in Berlin anfangs Honess, bis sich die beiden im Erfolg auseinanderdividierten und sich so ein wichtiger Teil des Umfeldes und natürlich auch die Mannschaft spalten liess.

Im Teeküchengespräch hat Favre meines Wissens darauf gedrungen, dass Preetz an Hertha denken muss. Gegenbauer war wohl ebenso gegen eine Entlassung wie Preetz. Die Alternative wäre wohl gewesen, Friedrich, Ebert und noch den einen oder andern aus dem Kader zu entfernen. Eine Maßnahme die aber auch schon zu spät gekommen wäre und aufgrund der Qualität des damaligen Kaders gar nicht durchführbar gewesen wäre.

Der Abstieg ist meiner Ansicht nach nicht erst während der Saison, sondern schon gegen Ende der erfolgreichen Vorsaison eingeleitet worden.
Ein Kapitän, der sich in aller Öffentlichkeit (nicht in den Medien) beim Manager
über den Trainer ausweint. Ein Stürmer, der den Trainer auf dem Platz beschimpft. Und ein Manager, der hier und da zufällig immer wieder Abfällgikeiten über den Trainer fallen lässt, sind Fundamente, um ein erfolgreiches System in Grund und Boden zu trampeln.
Ein Transferüberschuss, der aufgrund der katastrophalen Situation im Winter ad absurdum geführt wurde, und ein Trainer, der als Retter geholt wurde und eigentlich spätestens nach 3 RÜckrundenpartien hätte gefeuert werden müssen.
Das alles, hat zum Abstieg von Hertha geführt, also ein Zusammenspiel von vielen vielen Situationen, Charaktären usw usw usw, aber niemals kann hier nur DH, LF oder Preetz die alleinige Verantwortung dafür gegeben werden.

Lucien Favre dürfte sich den Weg in die Bundesliga verbaut haben, obwohl ich der Meinung bin, dass er in Bremen die Bedingungen vorfinden würde, die er und auch der Verein brauchen.

Taktisch gesehen ist Babbel in meinen Augen die absolute Antithese zu Lucien Favre.
Wenn ich nur dran denke, mit wieviel taktischem Geschick Siege eingefahren wurden, mit denen niemand gerechnet hätte, krieg ich heut noch Pippi in den Augen 🙂

So, jetzt bleibt mir nur noch den Bloggern Ubremer und dstolpe und allen, die hier auf einem so tollen, interessanten und fruchtbaren Niveau mitdiskutieren, ein gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest, schöne Feiertage und skiurlaubsbedingt schon jetzt ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2011 zu wünschen.

backstreets29


Treat
24. Dezember 2010 um 8:00  |  4916

@backstreets29:

Na dann einen schönen Skiurlaub, Hals und Beinbruch und immer eine Handbreit Pulverschnee unter den Brettern!

Blauweiße Grüße
Treat


catro69
24. Dezember 2010 um 8:49  |  4917

@ ubremer
Gute Zehnjahresmannschaft, allein Raffael würde bei mir nicht auftauchen, Wosz oder Beinlich hätten meine Zustimmung, trotz Verletzungen haben sie eins gemeinsam, sie sind mit Hertha nicht abgestiegen (ich bin nachtragend). Nach der Logik verbieten sich Friedrich und Ramos ebenfalls und ich stelle auf 4-4-2 um, van Burik und Sverrisson betreten den phantastischen Rasen des utopischen reinen Fußballstadions in Tegel/Tempelhof.
Trainer dieser elf/zwölf Cracks ist ganz klar J.Röber, der Aufstiegscoach, der Championsleagueerreicher, der zweifache Liga-Pokalgewinner, einfach der „beste Mann“.
Sein Co ist Hans Meyer, der rosenzüchtende Retter.
Manager des Jahrzehnts: mangels Auswahl, unser Dieter.

Die Elf:
Schlabberhose
Dick – Rekdal – Jolly – Joe
Basti Fantasti – Marcello – Zaubermaus (Paule) – Gilberto
Pante – der Lange

Euch allen ein schönes, nicht zu stressiges, Weihnachtsfest.


Datcheffe
24. Dezember 2010 um 10:35  |  4919

Moin, Moin!

Bis auf den Torwart, würde ich Kiraly nehmen, stimmt meine Mannschaft des Jahrzehnts, mit der von Backstreets 29 überein!

Schöne Weihnachten euch alle!


24. Dezember 2010 um 12:00  |  4920

@treat: ich melde mich zu diesem thema meist, nachdem ich ca 10 Mal in diesem Zusammenhang „geschluckt“habe. Dann muss ich aber. Aufgemacht habe ich noch nie damit. Befeuern ist etwas anderes…s. 10-Jahreself.
Für mich ist Favre der 2. oder 3. beste Trainer, den Hertha je hatte-allerdings: hatte ihm ein Korrektiv gefehlt ,ohne dies, war er leider für Hertha letztlich auch schädlich. meiner Sicht sehr viel eher..nun auch für Dich, schöne Tage..:-)


scorerking
24. Dezember 2010 um 14:06  |  4921

Frohe Weihnacht @all

Es ist deutlich zu spüren, dass ein „Winterloch“ vorherrscht.
Sonst würde über aktuelle Dinge diskutiert werden und nicht gefühlte 50 Kommentare über Favre geschrieben werden.
Mich interessiert inzwischen viel mehr, wie das jeweilige Festessen bei Ronny und Konsorten aussieht, denn die eine oder andere Pummelfee würde das ZIEL 2011 gefährden.

Aber ich habe ja verstanden, das Thema ist die Dekadenelf, nun gut, befassen wir uns mit der blanken Theorie. Zumindest bei der Playstaion könnte man es schaffen, diese Wunschmannschaft mal zusammen spielen zu sehen.
Nur der Trainer kommt dort nicht vor…

Lasst euch alle reich beschenken und ich freue mich auf die nächsten Themen!!!


Petra Woosmann
25. Dezember 2010 um 11:13  |  4940

Hallo an alle,
ich bin ngrad ziemlich bestürzt und traurig. Unser spieler A. Ramos soll einen Unfall unter Alkoholeinfluss verursacht haben und einen Radfahrer schwer verletzt haben. Ich hoffe sehr, dass der Radfahrer wieder gesund wird und A. Ramos dies verkraftet. Sorgen mache ich mir aber, wie sich das auf unser alte Dame Hertha auswirkt.
🙁


25. Dezember 2010 um 13:12  |  4943

wir wissen noch rein gar nichts, außer : am frühen Morgen 0,53 Promille im Blut zu haben,-hat mit grobem Alkoholmißbrauch nicht viel zu tun. Bei Ramos´körperlichen Werten, reichte dazu ein Glas Rotwein, getrunken innerhalb der letzen Stunde..oder 3 Glas Rotwein 3-4 tunden zuvor..aus.
Ursache, für den Unfall, könte auch Müdigkeit gewesen sein..oder der fahrradfahrer..oder oder-ich hoffe, es wird einigermaßen gut recherchiert. Einfach wird´s nicht-Kolumbien ist ein sehr spezielles Pflaster…


29. März 2011 um 16:44  |  16060

Meine Meinung!!!!
Das Team was ihr gewählt habt.
Aber für mich kommt Falko Götz zu schlecht weg.
Ihr habt wohl alles vergessen.

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