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(ub) – Hier der Bericht vom ersten Treffen nach der „Winterpause“.  Das Wichtigste: Adrian Ramos war da. Der Kolumbianer erklärte sich mit Hilfe von Dolmetscher Alcir Pereira Manager Michael Preetz und  Trainer Markus Babbel. Was Adrian über den Unfall in Cali erzählt hat, in Kurzform:

Die Angelegenheit mit seinem Unfall sei nicht so dramatisch gewesen, wie es die Medien in seiner Heimat gemacht hätten. Er sei im belebten morgendlichen Verkehr von Cali langsam, vielleicht 25 km/h, mit dem Wagen auf einer vierspurigen Straße auf der rechten Spur unterwegs gewesen. In Kolumbien gehe es etwas chaotischer zu als im deutschen Straßenverkehr.

Radfahrer mitten auf der linken Spur

Links neben ihm sei ein Radfahrer in der Mitte der linken Spur unterwegs gewesen, das ist auch in Cali nicht normal. Gerade als er ihn mit seinem Wagen überholt habe, sei der Radfahrer nach rechts rübergezogen. Ramos habe nicht mehr reagieren können, der Radler sei gestürzt.

Ramos habe angehalten, die Polizei verständigt, die zufällig in unmittelbarer Nähe war. Dann habe er eine Ambulanz gerufen. Der Radler habe eine Platzwunde am Kopf gehabt. Die Polizei habe ihn befragt. Vom Radler und ihm seien jeweils Blutproben genommen worden. Er habe am Abend zuvor mit Freunden in den Weihnachtstag gefeiert. Da habe er ein oder zwei Bier getrunken.

Jetzt kümmere sich sein Anwalt um die Angelegenheit. Nach derzeitigem Stand müsse er auch nicht zurück nach Kolumbien, um den Behörden zur Verfügung zu stehen.

Hertha-Pressesprecher Peter Bohmbach: „Wir haben keinen Zweifel an den Angaben von Adrian. Wir glauben ihm und sind froh, dass er wieder bei uns trainieren kann.“

Ramos rannte auf dem Schenckendorff-Platz (re vor Ronny, Raffael und Kaka/Foto:ub). Der Trainer hat sich eine Einheit mit Intervall-Läufen ausgedacht.

Nicht dabei war Maikel Aerts. Der Torwart macht bis Jahresende Reha, er wird erst am 2. Januar im Trainingslager in Portugal einsteigen. Außerdem fehlten mit  Niko Schulz (17) und Marco Djuricin (18/Dank an @Steve 😉 ),  die beiden Küken.

Djuricin und Schulz zahlen Lehrgeld

„Es sind halt noch Jugendspieler, sie müssen lernen“, schmunzelte Trainer Markus Babbel.

Schulz und Djuricin waren am Montag wegen eines stornierten Fluges in Wien steckengeblieben. Babbel: „Du kannst bei solchen Wetterverhältnissen nicht den letzten Flieger buchen, da muss man ein oder zwei Maschinen vorher nehmen.“

Ansonsten ließ der Trainer am Ende Elf gegen Elf auf das große, weitgehend schneefreie Feld spielen.

Jetzt geht es zur Trauerfeier für den verstorbenen Ex-Präsidenten Wolfgang Holst.


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Kommentare

L.Horr
28. Dezember 2010 um 12:45  |  5086

Na, das sind ja bezüglich Ramos beruhigende Nachrichten ! (natürlich auch bezüglich der „relativ“ geringen Verletzung des Radfahrers).


Sir Henry
28. Dezember 2010 um 12:56  |  5087

Passend zum Foto oben: in Cali ist schönes Wetter, ein paar Wölkchen am Himmel bei 20 Grad.


Petra Woosmann
28. Dezember 2010 um 13:04  |  5088

Auch bei mir herrscht erstmal Erleichterung. Hoffe, es geht alles glimpflich aus.
🙂


Steve
28. Dezember 2010 um 13:04  |  5089

Hallo ub,

erstmal ein großes Danke für den Bericht vom Trainingsauftakt.

Nach dem Lob folgt bekanntlich die Kritik, die aber heute eher eine klugscheißerische Anmerkung ist:
Marko Djuricin hatte meines Wissens nach am 12. Dezember seinen 18. Geburtstag und ist folglich nicht mehr 17. Ist wie gesagt eher eine Kleinigkeit.

P.S.: Zahlen Nico und Marco neben dem Lehrgeld auch eine kleine Spende in die Mannschaftskasse? Ist da was bekannt?


ursula
28. Dezember 2010 um 13:15  |  5090

Sollte das alles so stimmen, kann man wieder
einmal resümieren, „viel Lärm um nichts“….

…..und da hat man sich so einen Kopf gemacht
und schlimmere Befürchtungen gehegt!?


hurdiegerdie
28. Dezember 2010 um 13:17  |  5091

Mich beunruhigt das ja eher. Da feiert einer in den nächsten Tag hinein (bis 6.45 Uhr), also zumindest etwa 7 Stunden lang, und erreicht über diese Zeit bei 1.85 m mit 1-2 Bier eine BAK von 0.53.

Das heisst Ramos wiegt so etwa 12 Kilo. Kein Wunder, dass er sich so schwer durchsetzen kann 😉


Dan
28. Dezember 2010 um 13:43  |  5092

@hurdiegerdie
Wir kennen ja nicht das kolumbianische Bier, was wissen wir was da gebraut wird. 🙂

Vielleicht sowas wie das alte Elefanten-Bier mit 15 Umdrehungen oder so. 😉


la49
28. Dezember 2010 um 14:03  |  5094

Sorry, aber bei 0.53 Promille Restalkohol um 06:45 morgens war Ramos am Abend sturzhackevoll.

Ein oder zwei Bier? Das passt nicht mal bei einer Maß.

Soll er doch zugeben, dass er mit seinen Kumpels kräftig gebechert hat.


Matzelinho
28. Dezember 2010 um 14:18  |  5095

Niemand weiß, wann er die 1-2 Bier zu sich genommen hat?!


hurdiegerdie
28. Dezember 2010 um 14:33  |  5096

na gut @Dan, Matzelinho, also entweder das Bier hatte 15 Umdrehungen (obwohl Kolumbien wie fast alle Länder der 2 amerikanischen Kontinente (plus andere Kontinente) von SABMiller dominiert wird), dann dürfte er auf einen Body Mass Index von etwa 12 kommen, was tödlich ist, oder er hat sich die Biere reingekippt, kurz bevor er sich ins Auto gesetzt hat, was ziemlich blöde wäre.

Stimmig ist die Geschichte nicht, aber jetzt ist auch wieder gut von meiner Seite aus. Warten wir ab, was Hertha macht und wie stark der Sch…. Ramos zukünftig beeinflussen wird.

Mir schwant nichts Gutes. (a propo da trifft der Frosch einen Storch, der ihn fressen will. Der Frosch: „aber ich bin ein Schwan, ich bin ein Schwan, das sagen mir alle“. „Wie kommst du denn da drauf“, fragt der Storch. Da lässt der Frosch die Hosen runter. Der Storch stottert „Mein lieber Schwan“.)


Dan
28. Dezember 2010 um 14:33  |  5097

@la49

Der kann sein letztes großes Bier aber auch um 5:12 Uhr getrunken haben. 🙂


Dan
28. Dezember 2010 um 14:35  |  5098

@hurdiegerdie

Du bist kein Schwan und auch kein Frosch, sondern eine Unke. Nur negativ hier rumunken mannomann. 😉


28. Dezember 2010 um 14:38  |  5099

!-2 Bier sind natürlich etwas schlecht geschwindelt..aber, für ein paar hardliner hier:

pro Stunde baut der Körper etwas 0,15 Promille Alkohol ab. ;man muss nicht hackedicht sein, um morgens noch 0,53 im Blut zu haben. Jemand, der ca 85 kg wiegt, kann auch mit 1,3 Promille noch ziemlich gerade gehen.-Und selbst wenn Ramos etwas betrunken war??-
Schließt nun einfach mal das kapitel, denkt an die Zeit als Ihr 25 ward..oder an die Herren Creyuff (verzeiht die Schreibweise-ich meine jedenfalls König Johan), Breitner,Schumacher, Effenberg, Augenthaler,Netzer &co oder an die Spitzensportler anderer Sportarten, wenn die Ferien haben-..und kommt mal wieder vom Thron der Intoleranten herunter..Seien wir doch froh, das mal wieder „Lärm um Wenig“ war-mindestens mutmaßlich. Noch kennen wir die Wahrheit nicht-aber es ist nun nicht mehr angesagt, auch nur einen Pieps darüber zu spekulieren…


La49
28. Dezember 2010 um 14:46  |  5100

Wollte Babbel den Spielern nicht einen individuellen Trainingsplan für die Feiertage mitgeben?

Da stand bestimmt drin: „Und in der Nacht zum Heiligabend haust Du Dir ein paar hinter die Binde, damit Du laktatwertfreundliche 1,3 Promille hast – Hauptsache Du kannst noch geradeausgehen!“

Ramos hat in den letzten 6 Wochen sch… gespielt – wie eine Flasche leer (aber die ist ja nun wieder hochprozentig voll). – Und selbst die Reise nach Kolumbien angesichts der paar Tage trainingsfrei sind einfach körperlicher Stress. Maximal der Aspekt der Familienzusammenführung würde das erklären.

Aber nun die Alkoholgeschichte und ein nettes Märchen.

Ramos soll jetzt mal schnell schauen, wie er in der Rückrunde einen 0,53-Toreschnitt-pro-Spiel hinbekommt.

Zielwasser hat er ja nun ausreichend getrunken.


Halblinks
28. Dezember 2010 um 14:53  |  5101

was machen denn die beiden „Küken“ in Wien, wenn man fragen darf?
Waren die beide zusammen im Urlaub? Djuricin ist ja mal zumindest Ösi, aber Nico?


Dan
28. Dezember 2010 um 15:08  |  5102

@Halblinks

Schulz & Djuricin sind seit der Akademie-Zeit beste Kumpels (Freunde). Wird er wohl mal mit gefahren sein.
—— Ende @halblinks

Wenn ich das so alles lese, frage ich mich, hätte Hertha BSC nicht die Aussetzung der Menschenrechte für eine Saison bei der UN beantragen sollen. Damit zum Wohle der Hertha-Fans und dem Aufstieg das überbezahlte Fussballer-Pack hätte einkaserniert werden können.

Ich hoffe den speziellen Unterton der Worte konnte man herauslesen.


ubremer
ubremer
28. Dezember 2010 um 15:32  |  5103

Zurück von der Trauerfeier im Palais am Funkturm. Eine würdevolle Veranstaltung für den verstorbenen Wolfgang Holst.
Gesprochen haben Ex-Präsident Heinz Warneke, Aufsichsichtsrat-Chef Bernd Schiphorst, Olympiastadion-Pastor Bernhard Felmberg sowie Präsident Werner Gegenbauer. Dazu ein Streich-Sextett von den Berliner Symphonikern. Am Ende mit einer zu Tränen rührenden Version von „Nur nach Hause geh’n wir nicht“.
Alles sehr angemessen.

Und ein bisschen mit Augenzwinkern, so wie Holst war. Schiphorst erzählte von einem Treffen des Ältestenrates vor einigen Jahren. Holst war auf dem Weg dorthin gefallen und blutete am Kopf, als er ankam.

Besorgnis, Wolfgang, was ist passiert?

Holst: „Hatte gerade eine Auseinandersetzung mit Hoeneß.“

Ungläubiges Staunen beim Ältestenrat, Empörung macht sich breit.

Holst wartet eine Moment, ehe er fortfährt: „Ihr solltet mal den Hoeneß sehen.“


28. Dezember 2010 um 15:38  |  5104

danke.


Dan
28. Dezember 2010 um 15:43  |  5105

dito danke.


L.Horr
28. Dezember 2010 um 16:32  |  5108

.“…….. ihr solltet mal den Hoeness sehen „!

Ich glaube das beschreibt Holst treffend !


hertha@berlin
28. Dezember 2010 um 16:49  |  5109

lol, danke @ubremer, die Stimmung wurde mit kurzen, knappen Worten perfekt *rüber* gebracht.

Im Fall Ramos bin ich auch sehr erleichtert, dass der Unfall wohl relativ glimpflich ausging und glaube unserem Spieler auch aufs Wort:)
Ansonsten bin ich bei Dan und auch dafür, dass die Menschenrechte für die hoch bezahlten Profis sofort ausgesetzt werden sollten.
Freie Tage müssen im Kloster verbracht und der Transfer dorthin, eskortiert werden, um eine Verwicklung in Unfälle zu vermeiden.


ubremer
ubremer
28. Dezember 2010 um 17:11  |  5111

Auch auf der Hertha-Homepage gibt es einen Text samt Foto-Galerie zur Trauerfeier sowie der Beisetzung von Wolfgang Holst.

Zu den „Küken„:
Der Trainer hat gesagt, von ihm gibt es keine Strafe für das Verpassen des Trainingsauftaktes. „Das soll der Mannschaftsrat mit Niko und Marko regeln. Und ich bin sicher, die lassen sich da was einfallen.“


Teddieber
28. Dezember 2010 um 17:21  |  5112

Also ich bin für NULL Promille für ALLE Personen die in der Öffentlichkeit stehen. 😉

@ DS
Der Bericht in der Printausgabe zu Wolfgang Holst hat mir gefallen.

Ein letztes RIP Wolfgang Holst.


Bigfrodo
28. Dezember 2010 um 17:31  |  5113

Bin auch dafür mal beide Augen zuzudrücken und Ramos in Ruhe zu lassen. Das ist uns alles schon passiert (mit den Promille ;-)) und mit dem Radfahrer wird er sich sicherlich schon selber in den Allerwertesten beissen und das anständig regeln! Und die beiden Küken haben bestimmt ne sch… Zeit auf dem Flughafen gehabt, also Schwamm drüber. Wer will da schon den ersten Stein werfen? Bin froh das dann alle wieder zusammen da sind! @ubremer vielen Dank für ein tolles Jahr mit eurer Kolumne und guten Rutsch und bitte weiter so!


sunny1703
28. Dezember 2010 um 17:33  |  5114

Wichtig ist, dass es dem Radfahrer wieder besser geht.
Stören tut mich ,dass Herr Ramos eindeutigen Unfug erzählt. 0,53 Promille ,zwei Bierchen am Vorabend…….sind Bierchen bei denen Eimer.@hurdiegerdie hat dazu alles richtige geschrieben.

Ich habe in dem Alter wahrlich reichlich Mist gebaut,aber ich habe auch dazu gestanden. Sowas kann ich von Herrn Ramos auch verlangen oder von Herrn Lell oder von Herrn Ebert oder oder……Hertha ist ein Sammelsurium von Undiszipliniertheiten neben dem Platz.
Hier muss von der sportlichen Leitung auch mal rigoroser eingegriffen werden,als immer nur Beschwichtigungen und Herunterspielen.

Für mich zieht eine laxe Einstellung bei solchen dingen andere nach sich und sei es ein scheinbar noch glimpflich verlaufendes Vergehen wie das von Herrn Ramos!

Mir ist es ein Rätsel,wie ein Herr Lell noch immer die Binde des stellvertretenden Mannschaftsführer tragen darf,das ist wie die Hells Angels zum Sicherheitspersonal zu machen ,um keinen Ärger mit denen zu provozieren,Altamont lässt grüßen.

Diejenigen die dieses Verhalten hier verteidigen oder runterspielen,möchte ich mal lesen,wären das keine Spieler von Hertha,sondern einem anderem Verein oder andere nicht genehme Gruppen.

Die rechte,auch die unschuldsvermutung gelten selbstverständlich für Alle,die Pflichten jedoch auch.

Herr Ramos soll in Zukunft seine Leistung auf dem Platz bringen, das ist mir lieber wie eine Diskussion über seine Trinkereien in Kolumbien.

lg sunny


Blauer Montag
28. Dezember 2010 um 17:39  |  5115

@sunny
Gestatte mir eine kleine Korrektur:
„Herr Ramos soll in Zukunft seine Leistung auf dem Platz bringen, das ist mir lieber als eine Diskussion….“
@ubremer
Werden die Laktatwerte nach den Intervallläufen von Hertha publiziert?


ubremer
ubremer
28. Dezember 2010 um 17:46  |  5116

@Bigfrodo,

danke für die netten Worte.

@alle,

ein, zwei Bierchen“ verstehe ich nicht im Wortsinne, sondern als Bild, das mir sagen will: Wir haben nicht unmäßig getrunken.

@Blauer Montag,

es war kein Laktattest. Und wäre es ein Laktattest gewesen, hätte Hertha die Werte wie bei allen vorangegangenen Laktattests nicht veröffentlicht 😉

Im übrigen: Wer lief in der schnellen Gruppe schon wieder vornweg?
(Kleiner Tip: Hat bisher 0 Saisonminuten gespielt)


Seppelfricke
28. Dezember 2010 um 17:57  |  5118

Ich hoffe doch unser „Youngster“ Dardai.

Wenn es jemand aus Graz war, würde es mich aber auch nicht stören. 😉


mArk78
28. Dezember 2010 um 17:58  |  5119

@ubremer

Garantiert Patrick „Ich bin mal wieder geläutert“ Ebert.
Man muss sich schließlich präsentieren…


28. Dezember 2010 um 18:00  |  5121

@sunny: über solche Dinge würde ich zu jederzeit immer das Gleiche sagen. Du solltest mich insoweit kennen, dass ich fern von jeden Vereinsmeirei bin. Nur: als jemand, der auch recht lange in der Suchtarbeit tätig war, dessen Abschlussarbeit den Titel „Theorien der Sucht“ hatte, und nun auch noch praktische Erfahrungen mit dem Ausschank hat…fühle ich mich geradezu gezwungen, manche Dinge zurecht zu rücken.-0,53 Promille ..sind recht wenig-und in Kolumbien wird man, genauso wenig wie in Deutschland routinemäßig auf den THC-Wert getestet…?- Die Fahreinschränkungen würde ich gerne mal in Relation setzen..Aber, im Ernst: hier wurde recht viel Lärm um ziemlich wenig gemacht. Das finde ich schon..Offensichtlich hat niemand so richtig einen Peil davon, wie die jungen Sportler, vom Eishockey, über Basketball bis Fussball so ihr Leben in Berlin gestalten..? Dazu gehört weder wildes Tingeln durch die Nachtbars..aber eben auch kein Leben wie im Kloster ..(wobei dort die vielen leckeren Kräuter …).
Also das Wort „Trinkereien in Kolumbien“..transportiert einen subtext, den ich angesichts der bekannten Fakten schon für unagemssen und tendiös halte. Sorry, aber ich bin in solchen Dingen empfindlich-egal, um was es geht. Dass man einem der wenigen gwollten Wortführer nicht die Kapitänsbinde des Stellvertreters weg genommen hatte…ist für mich ein MUSS gewesen-alles andere hätte ich kritisisiert. Mannschaftsführung ist eine schwierige und knifflige Angelegenheit-bisher scheinen die Verantwortlichen sehr guten Überblick zu haben. Mindestens ist das mein Eindruck aus der Ferne-ich hatte schon mal einen anderen Eindruck, diebezgl.
Mir ist aber klar, das solche Dinge außerordentlich kontrovers behandelt werden. Mitunter prallen bei diesen Themen ganze Weltbilder aufeinander. Solange wir im respektvollen Diskurs bleiben- ist das der Sache ja auch angemessen. Schließlich wiegen solche Dinge ähnlich schwer, wie Taktiktraining und Übungen der Standards..;-)


ubremer
ubremer
28. Dezember 2010 um 18:05  |  5123

@Seppelfricke,

von mArk78 lernen, heißt Siegen lernen 😉


Blauer Montag
28. Dezember 2010 um 18:06  |  5124

@ubremer
veröffentlicht im eigentlichen Sinne hat Babbel die Laktatwerte am anfang der Saiosn nicht. Aber er hat damals die schlechten Werte vieler Spieler beklagt…

@hurdiegerdie
Deine Einzahlung von 59 ct in die Schlechte-Witz-Kasse wird hiermit notiert.


Dan
28. Dezember 2010 um 18:10  |  5125

Ich kann mich erinnern, wie mal unter uns Herthanern diskutiert wurde, ob nicht auch Hertha BSC einen Marcelo dos Santos mit der Kapitänsbinde in Griff bekommen hätte, wie Monate später ein Magath in Wolfsburg.

Ein Glück weiß ich, dass bei dem User die vierstellige Zahl nicht das Jahr ist in dem er geboren wurde. Ich würde eher die Gegenfrage stellen, würden wir uns über solche (von mir jetzt absichtlich scherzhaft untertrieben) Billeballe überhaupt aufregen, wenn es sich nicht um Herthaner handelt?
Also ich für meine Person habe nur eine begrenzte Zeit, mich abwertend zungeschnalzend durch die Promiwelt zubewegen. Ich denke ich bekomme 99,99999% garnicht mit.


pax.klm
28. Dezember 2010 um 18:13  |  5126

Er hat wirklich nicht gesagt wie groß die Biere waren. So eine DoMa oder nen pint (Pinte), ne Gallone oder ein Fäßchen sind ja schon unterschiedlich groß…
Es war keiner von uns dabei, auch die Angabe von 0,53 Promille, wer hat sie kontrolliert ?
Ich möchte mal den Autofahrer sehen der freiwillig „zugibt“ er hätte zuviel getrunken…
Das Problem ist wohl eher die 0,0 Promille Grenze, da kommt schon noch was nach, aber Geldstrafe und Verlust des nationalen Führerscheins, dass machen ja „viele“ mal mit, ersoll ja Fußball spielen und nicht Rennen fahren!
Ärgerlich, aber nicht essentiell!


Blauer Montag
28. Dezember 2010 um 18:18  |  5127

@appollinaris
Dein Beitrag heute ist so nüchtern wie dein nickname. Aber du sprichst darin tatsächlich eine wichtige Frage an: wie gestalten die 30 jungen Profifußballer aus 14 Nationen bei Hertha ihr Leben jenseits der Trainingsplätze in der 3,4 Mio Stadt Berlin? Der ein oder andere Spieler scheint hier im letzten Jahrzehnt die Orientierung genauso wie seine Leistung verloren zu haben. Jedesmal wenn ich den Namen Gekas als Toptorjäger der 1. Liga lese, geht mir diese Frage durch den kopf.


mArk78
28. Dezember 2010 um 18:23  |  5128

@ubremer

Danke!
Konnte nur dieser „Neuzugang“ sein, denn Ähnliches las man von ihm in der Sommervorbereitung, bevor die Übermotivation in den Kreuzbandriss gipfelte.

Ich finde auch, dass hier ziemlich viel Wind gemacht wurde, weil keine konkreten Info´s vorlagen. Eine Bestrafung in Kolumbien wäre auch für mich das Maximum, da er wie gesagt im Urlaub war.

Anders sähe ich die Sache bei diesem U19-Torwart vom FC Hollywood.


Dan
28. Dezember 2010 um 18:27  |  5129

@Blauer Montag

Wahrscheinlich panschen die Frankfurter Griechen ihren Uzo nicht so mit Wasser, wie so mancher „Ich bin IN-Grieche“ in Berlin.

Somit ist mit 100% Zielwasser auch eine hohe Trefferquote zu verbuchen. 🙂


pax.klm
28. Dezember 2010 um 18:30  |  5130

Frankfurt a.M. ist doch auch ein Moloch, Köln, Hamburg, München tobt da nicht auch das Leben?
Gekas hat anfänglich in/für Berlin auch getroffen, aber wo blieben die Anspiele? Das sehe ich für Friend ähnlich.
Aber grundlegend ist die Frage schon: Was machst Du?
Bei richtiger Anleitung, und danach sieht es bei Hertha z.Zt. aus, ist mir um die jungen Spieler nicht bange…
Der König von Berlin ist ja weg…
Ansonsten wäre ein gewisser Ehrenkodex schon sehr wünschenswert, genauso wie alle die Sprache ihres Gastlandes / Arbeitgebers leidlich lernen/können sollten!


hertha@berlin
28. Dezember 2010 um 18:49  |  5131

Gekas hatte meiner Meinung nach ein Lieblingslokal in Berlin gefunden.
Wenn ich ihn so sehe, würde ich sagen, dass er in diesem Jahr ca. 10Kilo weniger auf den Rippen hat.
Eine bessere Körperverfassung bringt auch eine bessere Konzentration. Da geht dann der eine oder andere Ball schon eher ins Tor. In Erinnerung habe ich einen angespielten Gekas der den Ball gerade wieder über, neben da Tor gesetzt hatte und die Hände vor die Augen schlägt
Nun, soll keiner sagen, dass daran nun auch der Verein schuld war.
Für die Körperverfassung soll nun doch jeder selbst verantwortlich sein 🙂


Blauer Montag
28. Dezember 2010 um 19:05  |  5132

@pax.klm
Jetzt ist aber eine Einzahlung in die Ganz-Ganz-Schlechte-Witze-Kasse fällig für den Satz „Der König von Berlin ist ja weg….“ Die oben erwähnte Anekdote von Wolfgang Holst sollte dir (sofern vorhanden 😉 ) den Trennungsschmerz erleichtern. Für die Restschmerzen hat Dan ja bereits das richtige Zielwasser empfohlen.


Dan
28. Dezember 2010 um 19:10  |  5133

@Blauer Montag
Auch wenn ich dem @pax die Antwort klaue, der König von Berlin kam nicht aus dem Schwabenland sondern aus der Ukraine. 🙂


pax.klm
28. Dezember 2010 um 19:12  |  5134

hertha@berlin
Für die körperliche Verfassung von Gekas wäre ja wohl sein Vorgesetzter zuständig gewesen, FF, meint jemand, dass er in F keine Restaurants sind, da in der Gegend gibt es wohl auch ne Menge an Ablenkungspotential…
Pax


Datcheffe
28. Dezember 2010 um 19:25  |  5136

LOL, am Abend ein, zwei Bier getrunken und morgens um kurz vor 7 Uhr noch 0,53 Restalkohol, geiles Zeug, was die da brauen!

Aber egal, hört sich ja alles sehr entspannt an und jetzt heißt es bitte ranklotzen!

WIR WOLLEN AUFSTEIGEN, MEINE HERREN FUSSBALLSPIELER!


Blauer Montag
28. Dezember 2010 um 19:35  |  5137

@dan
So weit so unverständlich dann die Anspielung auf den König von Berlin… Mit zur Zeit 0,0 Promille kann ich dir und pax im Moment nicht folgen 🙁


hertha@berlin
28. Dezember 2010 um 19:50  |  5138

@pax.klm jemand der hier so richtig gut verdient sollte wenigstens auf seine körperliche Verfassung achten oder sollte FF für ihn kochen? 🙂
Wahrscheinlich gibt es auch in F Lokale.
An irgendeiner Stelle sollte die Eigenverantwortung eines Sportlers anfangen und dies vielleicht bei seinem Körper?


mArk78
28. Dezember 2010 um 20:09  |  5139

@blauer montag

Die Beiden meinen Andrej Voronin, den ukrainischen Lebemann, der sich nach wenigen guten Spiele mit Krone, Mantel und Zepter ablichten ließ…


scorerking
28. Dezember 2010 um 21:50  |  5142

Na ist doch erstmal positiv, alle Spieler (naja zumindest fast alle) sind beim Trainingsauftakt dabei. Jetzt geht es langsam in die Vollen, denn die Rückrunde sollte etwas überzeugender gestaltet werden als der Mittelteil der Hinrunde.

Bei Aerts habe ich ein „mulmiges“ Gefühlt und hoffe, dass er den Anriss des Kreuzbandes muskulär kompensieren kann. Etwas ähnliches hatte ja Markus Miller beim KSC vor etwa zwei Jahren auch geschafft.

Gefallen hatte mir gestern der Link zum alten Ebert-Interview. Hier bin ich leider auch eher skeptisch, mal sehen, wie gut er mental drauf ist oder besser gesagt, wie er gereift ist…
Dazu muss aber auch weiter daran gedacht werden, dass ein Kreuzbandriss nach einem halben Jahr normalerweise noch nicht komplett verheilt ist und es nicht ratsam erscheint, die Dauer der Pause durch Übermotivation möglichst kurz zu halten.
So, bin eigentlich ein Optimist, deswegen reicht das jetzt selbst mir…

Nach wie vor bin ich überzeugt, dass Hertha auf einem der ersten beiden Plätze landen wird!!!

Blauweiße Grüße und ein „Machet jut, Wolfgang“


pax.klm
28. Dezember 2010 um 22:20  |  5143

@Blauer Montag
Egal wie hoch der Alkoholspiegel von Ramos war, es war juristisch sicher zu viel und auch in Kolumbien wird wohl jemand der entsprechend mit Restalkohol im Blut in einen Unfall verwickelt ist, der Schuldige sein, denn er dürfte da wo er ist eigentlich so nicht sein!
Aber vielleicht hatte der Radfahrer auch Alkohol intus?
@hertha@berlin
Wenn die Spieler eigenverantwortlich handeln, dann brauchen wir keine Trainer mehr… grins…
denn auch die verdienen viel…
Ernährungspläne sollten möglichst von den med. Abteilungen zusammen mit dem Trainerteam für die jeweiligen Spieler erstellt werden!
Warum nur scheiterten etliche gute Spieler in Berlin, um dann in den Folgevereinen zu „explodieren“?
Falsche Eigenverantwortung? Mangelnde Unterstützung durch Trainerteam?
Hertha ist zur Zeit auf dem richtigen Weg was die Auswahl neuer Spieler angeht, darum sollten wir alle Geduld üben, auch was den Einsatz vom Österreicher durch Babbel angeht…


Exilherthaner
28. Dezember 2010 um 22:37  |  5145

@ub

J.Kennedy hat heute seine Teilnahme an der Asia-Meisterschaft abgesagt. Heisst das, dass Ruka nachnominiert wird?


Dan
28. Dezember 2010 um 23:56  |  5147

@Exilherthaner

Ich kenne die Nachnominierungs-Regeln der Asia-Games nicht aber das sind die 23 Spieler die heute aktuell gemäß FoxSport von Osieck gemeldet wurden.

Nathan Burns, Tim Cahill, David Carney, Nathan Coe, Jason Culina, Brett Emerton, Richard Garcia, Brett Holman, Mile Jedinak, Brad Jones, Harry Kewell, Neil Kilkenny, Robbie Kruse, Scott McDonald, Jon McKain, Matt McKay, Lucas Neill, Jade North, Sasa Ognenovski, Mark Schwarzer, Matthew Spiranovic, Carl Valeri, Luke Wilkshire

Somit wurde Robbie Kruse für Kennedy gemeldet. Ruka scheint vorerst aus dem Rennen zu sein, aber in England wird noch gespielt und drei Socceroos sind noch aktiv dabei.


Dan
29. Dezember 2010 um 0:19  |  5148

Tim Cahill (Everton)
Richard Garcia (Hull City)
Scott McDonald (Middlesbrough)

haben ihre Spiele heute scheinbar unverletzt überstanden. 🙂


Exilherthaner
29. Dezember 2010 um 0:56  |  5149

@Dan

danke für den Hinweis. Dann bleibt uns wohl Ruka erhalten.
Schon eigenartig, dass Everton Cahill abstellt bei der Tabellenposition. Für die Asiaten scheint dieser Cup wol eine gewisse Bedeutung zu haben.


Sir Henry
29. Dezember 2010 um 7:33  |  5151

Dortmund stellt Kagawa ab. Ich wette, Klopp macht deswegen auch keine Luftsprünge vor Freude.


Freddie1
29. Dezember 2010 um 9:30  |  5155

Auf jeden Fall gibt es bei unserem Konkurrenten Ärger wegen Chong Tese.

http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/546653/artikel_Kommt-Chong-Tese-schnell-zurueck.html


hertha@berlin
29. Dezember 2010 um 10:23  |  5156

@pax.klm, wieso einzelne Spieler bei anderen Vereinen besser ankommen müsste man im einzelnen ansehen.
Bei Gekas würde ich sagen, dass er hier bei Hertha *nullBock* hatte und seine Dividenden locker mitgenommen hat.
Den Trainer für die Körperliche Verfassung eines 30jährigen Sportlers verantwortlich zu machen ist mir schleierhaft. Nun gut ich war jahrelang in einer anderen Sportart tätig, die nicht unbedingt ein Mannschaftssport ist.
In anderen Sportarten achten eben schon die Jugendlichen auf ihre Verfassung.
Was für mich für einen Profifußballer um die30 ein muss ist.
FF hatte sich viel von dem versprochen und Vertrauen gehabt. Gekas ist dem schlicht und ergreifend in den Rücken gefallen.


f.a.y.
29. Dezember 2010 um 10:23  |  5157

@Freddie
Dann wollen wir doch mal hoffen, dass die 60er am ersten Spieltag gegen Bochum den Tese Verlust ausnutzen können. Denn die machen mir langfristig weit weniger Sorge als Funkel mit den Pottlern.

Und wenn wir schon dabei sind, wollen wir doch Zeckes Ex-Verein gegen Augsburg auch gleich die Daumen drücken, denn sowohl Traore als auch Ndjeng fehlen wohl noch eine Weile.

Was bleibt noch? Achja: WIR müssen natürlich auch wieder nen souveränen Start hinlegen. Dann das Leistungsloch zur Rückrundenmitte auslassen und am Ende den längeren Atem haben. Puh. Das sind ja gleich drei Sachen auf einmal. Geht das?


Dan
29. Dezember 2010 um 11:29  |  5158

@f.a.y.
Na klar mit dem Überraschungs-Ei hoffen wir bloss nicht, dass erst in jedem siebten Ei ein Volltreffer steckt. Sondern der Babbel jetzt die Zeit nutzt und gut schüttelt und alles auf die Waage legt und wenigsten zehn Volltreffer und fünf „One-Pointer“ heraussucht sowie höchstens zwei Nieten. 😉


Dan
29. Dezember 2010 um 11:39  |  5159

@ub

Könntest Du so freundlich sein und für uns Fans klären, ob die 14:30 Uhr angesetzten Trainingseinheiten draussen auf dem Platz sind?

Danke im voraus.


ubremer
ubremer
29. Dezember 2010 um 13:44  |  5161

@Dan,

nein, heute/Mittwoch und morgen/Donnerstag wird nachmittags drinnen trainiert.

Wer Hertha in diesem Jahr draußen begutachten will: Die letzte Gelegenheit bietet sich morgen/Donnerstag ab 10 Uhr auf dem Schenckendorff-Platz.


Dan
29. Dezember 2010 um 14:12  |  5162

@ub

Danke sehr

@o8-15
Hat sich dann für mich dieses Jahr erledigt, weil ich im Gegensatz zu Dir noch dienstlich anwesend sein muss. 🙂 Suche Dir also einen für 10:00 Uhr. 😉


29. Dezember 2010 um 16:37  |  5169

OK, Danke für die Info (@ubremer, @dan). Dann werde ich mir mal für morgen 9 Uhr den Wecker stellen…

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