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(sto) – Vom Hotelgebäude an sich müssen die Spieler von Hertha BSC durch eine kleine Unterführung laufen, dann liegt linker Hand schon der Trainingsplatz. Markus Babbel gefällt es. „So verlieren wir keine Zeit“, sagt der Trainer. „Außerdem sind wir allein hier in Portugal, können uns ganz in Ruhe auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten.“

Heute, Montag, fanden nun die beiden ersten echten Trainingseinheiten der Mannschaft an der Algarveküste im Süden Portugals statt. Aus Zeitgründen konnte ich nur vormittags zuschauen (irgendwann müssen die Texte ja auch geschrieben werden“, doch was ich gesehen habe, hat mir gut gefallen.

Die wohl wichtigste Botschaft des Tages: Maikel Aerts fliegt wieder. Zum ersten Mal seit 30. Oktober stand Herthas Torhüter Nummer eins wieder mit den Kollegen auf dem Trainingsplatz. Und es ging ihm gut dabei, sagte er nach gut einer Stunde Arbeit mit Sascha Burchert, Marco Sejna und Torwarttrainer Christian Fiedler: „Ich konnte alles mitmachen, hatte keine Angst, und das Knie hat auch nicht weh getan.“

Fiedler befand es sogar für vorteilhaft, dass der Platz sich nach dem Regen der Nacht zuvor noch recht tief und somit schwer bespielbar präsentierte: „Auch das wird dazu beitragen zu sehen, ob das Knie eine Reaktion zeigt oder nicht.“ Schließlich soll, nein, muss spätestens nach Ende des Trainingslagers Klarheit darüber herrschen, ob Hertha noch einmal einen Torhüter verpflichten muss – dies in dem Fall, dass die etatmäßige Nummer eins sich doch einer ihre Saison beendenden Kreuzband-Operation unterziehen muss.

Friend trifft im elf gegen elf

Im Trainingsspielchen elf gegen elf formierte Babbel die Teams so: Team ohne Leibchen: Burchert – Lell, Lustenberger, Neumann, Schulz – Niemeyer – Rukavytsya, Raffael, Ronny – Ramos, Friend. Wobei Ramos sich bei Ballbesitz des Gegners genau wie Raffael um je eine Position zurückfallen ließ.  Dieser Gegner in gelben Leibchen spielte so: Sejna – Kaka, Hubnik, Mijatovic, Knoll – Perdedaj – Ebert, Beichler, Domovchiyski, Djuricin – Lasogga.

Als einziger der 26 mitgereisten Profis war Levan Kobiashvili wegen einer Erkältung im Hotel geblieben. Als überzählige Profis absolvierten Alfredo Morales (mit Fitnesstrainer Henrik Kuchno) und Maikel Aerts (mit Fiedler) individuelles Training. Und Christoph Janker, der nach einer Oberschenkel-OP überhaupt nicht für Mannschaftstraining vorgesehen ist, übte (mit Physio Rainer Mörz) immerhin auch auf dem Platz.

Das Spiel endete mit einem 1:0-Sieg des A-Teams. Für den Treffer sorgte Rob Friend, der den Ball nach einem Steilpass von Raffael über den herausgeeilten Sejna hinweg ins Netz hob. Proteste der Gelben, „Abseits!“, riefen sie, Mijatovic legte sich den Ball sogar schon zum Freistoß zurecht. Aber: „Kein Abseits“, entschied Co-Trainer und „Linienrichter“ Rainer Widmeyer.

Profiverträge für Morales und Knoll

Eine weitere wichtige Botschaft hielt nach dem Mittagessen der Mannschaft Manager Michael Preetz bereit: Die laufende Verträge mit Alfredo Morales und Marvin Knoll sind in bis Juni 2013 gültige Lizenzspielervereinbarungen umgewandelt worden – zu entsprechend verbesserten finanziellen Konditionen. „Die Frage bei jungen Spielern ist immer: Wie ist der Weg nach oben? Bei den beiden hat sich gezeigt, dass der Weg über die U23 richtig war“, sagte Preetz.

Dagegen haben zwei andere der inzwischen vielen Talente aus dem eigenen Nachwuchs keine bis kaum eine Perspektive bei Hertha. „Bei Lennart Hartmann sieht es danach aus, dass die Wege sich im Sommer trennen werden“, sagte Preetz, der das auf das Überangebot auf Hartmanns Position im defensiven Mittelfeld zurückführt, wo neben Niemeyer und Lustenberger längst auch Spieler wie Perdedaj und nun auch Morales und Knoll die Nase vorn haben.

Bei Sascha Bigalke ist die Tür immerhin noch nicht ganz zu. „Bei ihm sollte der gleiche Fahrplan gelten wie bei Shervin Radjabali-Fardi“, sagte Preetz; also: Vertrag verlängern bei gleichzeitiger Ausleihe an einen anderen Klub. Der Fußbruch durchkreuzte diesen Plan; frühestens Mitte des Monats wird Bigalke wieder mit der Mannschaft trainieren können, frühestens Ende Januar ist an Einsätze zu denken. Dann aber schließt das Transferfenster bis Saisonende, wenn Bigalkes Vertrag ohnehin ausläuft. Ohne Interessent für eine Ausleihe aber wird Bigalke bei Hertha keinen neuen Vertrag erhalten. Oh, grausames Profigeschäft!

Eure Meinung ist gefragt

Was ist für euch die Nachricht des Tages: Dass Aerts (vorerst) beschwerdefrei ist? Dass Friend hoffen darf, seinen Torriecher wieder gefunden zu haben? Oder dass Preetz mit Morales und Knoll zwei weitere Stücken Zukunft an Hertha gebunden hat?

Und ehe ich euch damit in die Klickshow plus natürlich die tägliche Diskussion entlasse, möchte ich euch nicht vorenthalten, wie es aussieht, wenn Hertha-Reporter ihrer Arbeit nachgehen: Das Bild zeigt Tagesspiegel-Kollege Sven Goldmann mit Rukavytsya (hinten) und Michael Jahn von der Berliner Zeitung im Gespräch mit Kapitän Andre Mijatovic, das alles auf der Anlage des Teamhotels nahe Portimao. Eure Morgenpost erfreut euch derweil morgen mit einem großen Text über Ronny 😉

Die beste Nachricht des Tages ist. . .

  • die von Aerts beschwerdefreien Trainingstag (60%, 196 Stimmen)
  • die von der Verlängerung mit Morales und Knoll (33%, 108 Stimmen)
  • die von Friends Torerfolg (7%, 23 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 327

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39
Kommentare

LA49
3. Januar 2011 um 18:40  |  5494

The Flying Dutchman is back !!!


backstreets29
3. Januar 2011 um 18:42  |  5495

So, zurück vom Skiurlaub und schon gibts gute Neuigkeiten. Die Verlängerungen von Knoll und Morales hatte ich erhofft.
Das Knie von Aerts hält hoffentlich in der Rückrunde und man muss sich erst im Sommer nach einer Alternative umsehen.

Hab ich das richtig gesehen, dass Knoll als RAV im Trainingsspiel aufgelaufen ist?
Wie haben sich denn Beichler und Djuricin im MF geschlagen?

Witzig, dass die Meldung, dass Friend ein Tor im Training erzielt hat, erwähnenswert ist 😉

In diesem Sinne: Allen Immerhertha Usern ein glückliches zufriedenes 2011


hurdiegerdie
3. Januar 2011 um 18:47  |  5496

Morales und Knoll finde ich klasse, wobei ich mich wundere, warum nicht Morales auf der AV mitspielte; Knoll ist doch eher Mittelfeld, oder?

Bei Aerts warte ich den morgigen Tag ab.

Bei Friend weiss ich noch nicht, ob ich mich ins Abseits stelle.


Petra Woosmann
3. Januar 2011 um 19:00  |  5497

Die Verlängerung mit Knoll und Morales find ich gut und habs auch angeklickt. Aber die Nachricht von Aerts erstem Training les ich auch mit Freude, obwohl die Reaktion des Knies beim letzten Mal auch erst an den folgenden Tagen erfolgten. Mal sehen, wie es da weitergeht. Und für Rob Friend hoffe ich, dass wir in der Rückrunde sein Lied des öfteren im Olympiastadion hören werden.

Ansonsten höre ich mit Freude, dass es morgen einen großen Bericht über Ronny geben wird.

Viel Vergnügen weiter bei dieser harten „Kernerarbeit“ 😉


Dieter
3. Januar 2011 um 19:16  |  5498

Einen freundlichen Gruß mit den besten Wünschen für ein in jeder Hinsicht gesundes, glückliches und erfolgreiches 2011 an alle hier mitlesenden und -schreibenden Herthaner, insbesondere an die beiden Blogväter, wünsche ich zunächst einmal als Newbie hier in diese angenehme Runde.

Lese hier eigentlich von Anfang an mit und kann nur einstimmen in den Chor der Lobpreisungen bzgl. der Qualität des Blogs!
Dafür ein dickes DANKE an die Herren Stolpe und Bremer! 😉

Nun zum Thema und somit also zum Trainingslager.

Am meisten Sorge bereitet mir unsere nominelle Nummer 1, denn auch vor seiner damaligen Rückkehr in Rekordzeit zum Spiel gegen Ingolstadt hieß es nach zwei Trainingseinheiten, er wäre vollkommen beschwerdefrei.
Nach dem Spiel sah das dann ja leider anders aus.
Ich befürchte, dass Aerts um eine OP nicht herum kommen wird, wünsche ihm und uns aber natürlich das Gegenteil.

Ansonsten hoffe ich in erster Linie, dass sich im Trainingslager niemand ernsthaft verletzt, alle Spieler trotzdem (falls das überhaupt ein Widerspruch sein sollte) hochmotiviert bei der Sache sind und wir somit bestens vorbereitet in eine erfolgreiche Rückrunde gehen können, die schlussendlich mit dem Aufstieg belohnt wird.

Ich träume schon von einem ausverkauftem Haus im letzten Heimspiel gegen Augsburg bei 25 Grad und Sonnenschein und einem flotten Spiel zwischen zwei schon feststehenden Aufsteigern, bei dem Pal Dardai einen ihm gebührenden Abschied mit einer fantastischen Choreo nicht nur der Ostkurve, sondern des gesamten Stadions (meinetwegen ausschließlich des Augsburg-Blocks) geboten wird. 🙂

Hach… wenn es doch nur schon so weit wäre… 😉


playberlin
3. Januar 2011 um 19:20  |  5499

Das sind alles in allem gute und beruhigende Nachrichten aus milderen Gefilden.

Nur bei den vor zwei Jahren als große Talente gepriesenen Hartmann und Bigalke würde ich als Verantwortlicher (trotz der momentan vermeintlich großen Konkurrenz) noch einmal über das Modell Vertragsverlängerung mit anschließender Ausleihe – wie bei Shervin R.-Fardi und Alemannia Aachen – zu einem anderen Zweit- oder ambitionierten Drittligisten nachdenken.

Man stelle sich nur vor, der Aufstieg missglückt. Ein Niemeyer will nach eigenem Bekunden kein weiteres Jahr zweite Liga spielen. Andere werden eventuell ähnlich denken oder womöglich abgeworben (siehe gestrige Gedankenspiele um Lustenberger), so dass sich das vermeintliche Überangebot auf der Sechs schnell als Trugschluss entpuppen kann.

Falls ein Hartmann und/oder ein Bigalke woanders einschlagen, wäre die Liste der hoffnungsvollen, aber dennoch abgeschobenen Talente um weitere Beispiele reicher und Hertha um ein oder zwei Hoffnungsträger mit Potenzial ärmer…

Ansonsten:
Vorfreude auf den morgigen Ronny-Artikel:-)


ubremer
ubremer
3. Januar 2011 um 19:22  |  5500

@Dieter,

danke für die warmen Worte, fühle er sich hier wohl in unserer Runde 🙂

Wie wahrscheinlich eine OP bei Aerts ist oder nicht, dies Thema hat mir Doc Schleicher ausführlich erklärt, verlinke hier nochmal dorthin. So wie es verstanden habe: Alles ist individuell, erst recht ein Kniegelenk.


Datcheffe
3. Januar 2011 um 19:27  |  5501

Nabend!

Na, das Wichtigste ist wohl ohne wenn und aber, das Maikel fit zu seien scheint!

Ob das Tor von Rob eine Eintagsfliege war oder nicht wird sich noch herausstellen, obwohl ein gefühlvoller Heber wohl bei ihm schon eine kleine technische Sensation darstellt! 😉

Schön zu lesen ist aber auch, das Morales und Knoll, den Profivertrag in der Tasche haben und die Idee, Bigalke auszuleihen, halte ich auch für vernünftigt, denn er ist nicht umsonst Junioren-Nationalspieler, da muss doch endlich mal der Knoten platzen. So bleibt er in den eigenen Reihen und kann jederzeit wiedergeholt werden, sollte er sich auch so entwickeln, wie viele unserer frühen Schnellverkäufe, die dann irgendwo anders aufblühten und für die wir nur ein Appel und ein Ei bekommen haben!

Schönen Abend noch!


Dieter
3. Januar 2011 um 19:46  |  5502

@ubremer

Danke, dem Wohlfühlen steht hier bislang nichts im Wege. 😉


wilson
3. Januar 2011 um 19:51  |  5503

Bei Bigalke, Radjabali-Fardi und Hartmann sollte nicht vergessen werden, dass sie sich bei inzwischen drei Trainern nicht durchsetzen konnten.
Daher sehe ich da nicht unbedingt Parallelen zu vergangenen vermeintlichen Eilverkäufen. Irgendwann muss dann auch mal die Reißleine gezogen werden, selbst wenn diese Spieler dann bei anderen Vereinen den Durchbruch schaffen. Vielleicht lag es dann aber auch nur am Wechsel , dem neuen Umfeld oder dem Druck, es beim neuen Verein packen zu müssen?!

Die Gedanken, die @ playberlin vorhin äußerte („Man stelle sich nur vor, der Aufstieg missglückt.“), werden bei den Verträgen für Morales und Knoll eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben. Ich mag´s gar nicht schreiben, aber diese Spieler könnte man „polyvalent“ nennen, so dass beim worst case (Nichtaufstieg) nicht wenige Positionen durch (bezahlbare) Spieler aus dem eigenen Nachwuchs abgedeckt sind. Diese Vielseitigkeit fehlt Radjabali-Fardi und Hartmann, wobei ich gerade bei Fardi nicht begreife, warum er bei Hertha gescheitert ist; bin sehr auf die Einsätze in Aachen gespannt.

Aerts – da habe ich irgendwie kein gutes Gefühl.
Was passierte eigentlich mit dem „Fliegenden Holländer“ ? Ist der nicht am Ende abgesoffen ?


ubremer
ubremer
3. Januar 2011 um 20:03  |  5505

@playberlin,

ich halte in Sachen Hartmann mal die Gegenrede: Angenommen ich wäre der Berater des Spielers, wie sieht die Lage aus? Seit drei Jahren hat sich LH bei Hertha nicht durchgesetzt. Nicht in der Bundesliga. Beim neuen Trainer nicht mal in der Zweiten Liga. Hartmann braucht jetzt Spielpraxis, möglichst hochklassig.
Warum soll Hartmann im Sommer bei Hertha verlängern, statt es auf eigene Faust bei einem anderen Klub zu versuchen? (Ganz nebenbei: Einen Signing-Bonus gibt es beim Vereinswechsel, nicht aber bei einer Vertragsverlängerung)


playberlin
3. Januar 2011 um 20:13  |  5506

@wilson
Sicherlich scheint es auf den ersten Blick so, als hätten sich Bigalke, Radjabali-Fardi und Hartmann bei drei Trainern nicht durchsetzen können. Allerdings muss man auch sagen, dass sie nie eine echte Chance und dauerhaftes Vertrauen gespürt haben.

Bei Favre kamen sie wenn überhaupt zu Kurzeinsätzen, deren Anzahl man an einer Hand abzählen kann. Funkel hat die Talente sofort wieder zur U23 geschickt, da er mit erfahrenen Akteuren den Abstieg vermeiden wollte. Und auch unter Babbel haben die drei bislang keine Rolle gespielt. Also sehe ich dies nicht als Scheitern aufgrund mangelnden Durchsetzungsvermögens an. Man hatte den Spielern einfach keine echte Chance gegeben, sich unter Wettbewerbsbedingungen, sprich in Punktspielen, zu beweisen.

Und hier sehe ich durchaus Parallelen zu Spielern wie Balta, Salihovic, Samba, Rodnei und einigen anderen bereits in den vergangenen Tagen genannten Spielern. Diese wurden als hoffnungsvolle Talente gepriesen bzw. zu solchen ausgebildet, haben allerdings aus diversen Gründen nie wirklich die Möglichkeit erhalten, sich über mehrere Spiele hinweg zu zeigen, Selbstvertrauen aufzubauen und die dringend erforlderliche Spielpraxis zu erhalten.

Daher begrüße ich die Lösung, die bei Radjabali-Fardi gewählt wurde, sehr. Hier besteht die Möglichkeit, den zweifellos talentierten Spieler reifen zu lassen, um ihn in anderthalb Jahren zurückzuholen.

Leider hat man letztes Jahr beispielsweise Kaiserslautern bei Rodnei nach Ablauf der Ausleihe eine Kaufoption gewährt. Hier wurden offensichtlich Lehren gezogen.


3. Januar 2011 um 20:16  |  5507

@ubremer
Hast Du derzeit journalistische Kapazitäten frei, um den Wahrheitsgehalt des folgenden Gerüchtes zu prüfen, welches in Teilen bereits Realität wurde?

Der S-Bahn-Verkehr zwischen Westkreuz und Spandau ist
seit dem 2. Januar komplett eingestellt. Um allen Fußballfans die Anreise zum Derby am 5. Februar zu ermöglichen, könnte der Sponsor der Hertha folgende Maßnahmen ergreifen:
a) Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs SEV zwischen den Stationen Messe Nord und Olympiastadion?
b) Errichtung eines Behelfsbahnhofes für die Regionalzüge der Linien
RE 2, RB 10 und RB 14 neben dem S-Bahnhof Heerstraße?


hurdiegerdie
3. Januar 2011 um 20:18  |  5508

Das Problem @Wilson ist,…
…. damit der fliegende Holländer absäuft, muss sich Se(j)n(t)a auch von den Klippen stürzen.

Ob dann Richard die Musik zur Geschichte schreibt????


ubremer
ubremer
3. Januar 2011 um 20:32  |  5509

@Blauer Montag,

ganz ehrlich: keine Ahnung. Da fällt mir nur ein: Internet konsultieren oder die BVG oder die Bahn. Im übrigen wird Hertha im Vorfeld der Partie sicher kommunizieren, was auf den Anreise-Wegen los ist. Aber das ist in vier Wochen 😉


3. Januar 2011 um 21:01  |  5511

ganz ehrlich ubremer

die S(*+’§“%&)-Drecks-Bahn wird es auch in vier Wochen nicht schaffen, genügend Waggons auf die Schienen zu bringen. Hast du schon mal bei der Hotline der (Dreck)S-Bahn in der Warteschleife gehangen? Da hat die Presse vielleicht ganz andere Möglichkeiten, öffentlichen Druck für ein Ende dieses Desasters aufzubauen.


mArk78
3. Januar 2011 um 21:18  |  5513

@playberlin

Welche Lehren wurden denn bitte aus der Rodnei-Leihe gezogen!?
Auch bei RF gibt es für Aachen eine Kaufoption, die mittlerweile handelsüblich ist.
Ich denke mal, wenn der Spieler dort einschlägt, will er selbst nicht zurück und drängt seinen „neuen“ Verein, ihn zu kaufen. Anders kann es im Fall Rodnei nicht gewesen sein, denn der Junge hat ne Sahne-Saison für den FCK gespielt und schien anfangs auch starke Leistungen im Oberhaus abzuliefern.

Gelernt hat man meiner Meinung nach nicht aus diesem Geschäft…


gast
3. Januar 2011 um 21:36  |  5514

Lennart Hartmann werden alle Herthaner noch nachtrauern. Und wie playberlin schon sagt, Hartmann hat in diesen 3 Jahren nie das volle Vetrauen vom Trainer oder Vorstand bekommen, was ein junger Spieler eben braucht. Unter Favre hatte er sich kurz nach beginn seiner Karriere eine Schambeinentzündung zugezogen und fiel für knapp ein halbes Jahr aus. Danach was er für ihn schwer, wieder reinzukommen und richtig fit wurde er erst zur Abstiegssaison, wo er 1-2 Auftritte hatte, die nicht überrand gut, aber auch nicht schlecht waren. Dann ging es los mit den ganzen Niederlagen und Favre traute sich wahrscheinlich nicht, einen Mann wie ihn in so einer Situation zu bringen. Als Funkel kam, schickte er die Jungprofis direkt zu den Amateueren und unter Babbel hatte er auch nie eine wirkliche Chance sich in Spielen zu beweiesen. Technisch können vllt mit Raffael noch 2-3 andere Herthaner mit Hartmann mithalten. Habe auch Spiele von ihm in der a-Jugend gesehen und der Junge hat eine übersicht, welche unglaublich ist.

Von mir alles gute Lennart, bin mir sicher du wirst deinen Weg woanders gehn, und das sehr erfolgreich!


Dieter
3. Januar 2011 um 21:50  |  5515

@ mArk78

Was soll man denn bitte daraus lernen?!

Es gilt dabei doch immer, die Interessen von zwei oder sogar drei (die betreffenden Vereine und der Spieler) Parteien zu berücksichtigen.

Wenn interessierte Vereine einen Spieler nur mit Kaufoption leihen wollen, dann hat man als abgebender Verein doch erst mal grundsätzlich nur die Möglichkeit, abzulehnen oder zuzustimmen.

So bekommt man zumindest noch (kleines) Geld für Spieler, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen bei Hertha nicht durchsetzen konnten.

Außerdem macht es Hertha z.B. mit Niemeyer doch nicht anders und Preetz wird in diesem Falle dafür mit Sicherheit sogar überwiegend gelobt.
Bei Pantelic lief es genauso, Leihe mit Kaufoption.

Das andere Vereine das genauso machen und man Hertha da jetzt schlechte „Personalpolitik“ vorwirft kann ich nicht nachvollziehen.


Exilherthaner
3. Januar 2011 um 22:13  |  5516

@mark
KO sind nicht unbedingt handelsüblich (siehe Ekici, Schieber oder die ganzen Talente, die Leverkusen in die 2. und 3.Liga ausleiht).


mArk78
3. Januar 2011 um 22:16  |  5517

@dieter

playberlin war es, der meinte, man hätte aus der Rodnei-Leihe gelernt.
Ich sah darin nur Negatives.
Man hat ihn geholt, einen Ein-Jahresvertrag mit Option auf zwei Jahre unterschreiben lassen, diese Option gezogen und ihn auf den Betze geschickt.

Nichts anderes passiert jetzt mit RF. Der Vertrag wurde verlängert und er geht nach Aachen.

Für mich daher kein Unterschied.
Ich finde es ja auch gut, gerade wenn man den Niemeyer-Transfer sieht.


3. Januar 2011 um 23:28  |  5518

ich hatte sehr lange LH auf meiner Liste, das gestehe ich. An oberster Stelle. Als ich ihn dann vor ein paar Monaten mal wieder ein paar Mal spielen sah,war ich sehr enttäuscht. Technisch stark, gute Grundschnelligkeit. Ja,-alles richtig. Aber auch: wenig Rhythmuswechsel, wenig Inspiration. Ich hatte den Eindruck, dass er immer dasselbe macht/probiert. Vielleicht ist er einfach nur einer von den Fällen, wo einfach keine Weiterentwicklung mehr kommt? Dass neben den drei Cheftrainern, auch all die anderen sportlichen Verantwortlichen in LH seit Jahren irren, kann ich schwer glauben. Und schon gar nicht in einer zeit, da es einen Trainer gibt, der da ziemlich unbefangen scheint.
Für Hartmann kann man nur hoffen, dass ein Wechsel in ihm etwas auslöst. Das wäre auch icht das erste Mal (und nicht Hertha BSC azulasten). Bei Bigalke fürchte ich, dass er schlicht nicht die körperlichen Defizite kompensieren kann.


mArk78
3. Januar 2011 um 23:50  |  5519

@exilherthaner

Bei den genannten Spielern sind die abgebenden Vereine doch in ganz anderen Positionen.
Bayern macht sowas seit Jahren, siehe Lahm, Lell, Babbel u. v. a., um sie ausgebildet zurückzuholen, aber da stehen Interessenten eben auch Schlange…
Leverkusen sowieso, das ist deren Geschäftsmodell. Stuttgart hätte lieber den Schieber behalten sollen, aber das soll nicht unser Problem sein.


Exilherthaner
4. Januar 2011 um 0:20  |  5520

@mark

Ist mir schon klar, dass solche Vereine finanziell anders gebettet sind und wohl bei einer Ausleihe auch mehr Kosten übernehmen als wir. Dennoch klang es bei dir so, als ob Hertha weder bei Rodnei noch bei Fardi überhaupt eine andere Möglichkeit besässen hätte und da bin ich andererMeinung. Wenn man einen Spieler ohne KO ausgliehen bekommen will, dann ist das möglich…selbst für Hertha. Man hat dies ja in der Vergangenheit bereits mit Erfolg praktiziert (Okoronkwo, Piszczek).

Meines Erachtens käme eine Leihe z.B. auch für Djuricin in Frage, da ich nicht glaube, dass er in den nächsten 1-2 Jahren auf sonderlich viele Einsätze kommen wird. So wird er wohl in dieser Zeit „nur“ in Liga4 auflaufen und das ist m.e. reine Zeitverschwendung.


stinkepunk
4. Januar 2011 um 8:47  |  5525

Mijatovic sieht ja sehr motiviert aus bei dem Interview. Ist es Zufall oder Absicht, das Andre und Nikita die selben Uhren haben?

Und natürlich find ich die Verlängerung der Verträge für Morales und Knoll am besten. In wie weit Maikels Knie beschwerdefrei bleibt, ist abzuwarten.


backstreets29
4. Januar 2011 um 9:16  |  5526

Ich hab zu den Interviewfotos mal ne Frage:

Warum schreiben die Herren da noch mit?
Jedes Handy hat heute ne akzeptable Aufnahmefunktion, da könnte man sich das
mitkrizzeln doch sparen oder?


hurdiegerdie
4. Januar 2011 um 9:39  |  5528

Ich finde solche Diskussionen um KO/nicht KO immer schwierig, wenn man nicht die Details kennt. Ich habe mal versucht sie für R.Fardi zu googeln, habe aber nichts gefunden und selbst die MoPo lässt sich nicht aus.

Was wäre, wenn man eine KO von 1 Mio (Bereich Schorch) ausgemacht hätte. Das wäre doch nicht schlecht für einen, der kaum gespielt hat und ansonsten in 6 Monaten ablösefrei gewesen wäre. Auch für R.-Fardi ist es gut, weil er statt in die 3. oder 4. Liga mit vielleicht geringerem Gehalt, sich noch bei seinem Gehalt entwickeln kann. Hertha bekommt Geld für ihn, vermutlich mehr als die Ausbildung gekostet hat. Vieles hängt an der KO aber insgesamt sieht auch vieles nach einer Win-Win-Win Situation aus.

Rodnei ist auch so ein Fall für sich. Klar hat er sich gut entwickelt, wie es aussieht zu einem guten 2. – Liga IV mit Entwicklungspotential.
Aber ich erinnere mich noch, wie er geholt worden ist (ich google mal nicht die Summen); für nen Appel und ein Ei. Ursprünglich als Sparringspartner und um Hertha zu helfen die EL-Quali-Spiel zu überstehen, während viele Nationalspieler noch im verlängerten Urlaub waren. Er kam an Herthas IVs nicht vorbei. Die Fan-Kritik war eher lästernd. Dann hat er uns als AV sehr gegen die Bayern geholfen, aber er ist sicher kein AV. Er wurde verliehen und anschliessend verkauft, und das mit insgesamt einem Vielfachen des Einkaufspreises. Ich wünschte, alle Hertha-Transfers wären so positiv abgeschlossen worden. Post hoc, ergo propter hoc. Vieles kann immer erst im Nachhinein bewertet werden. Vereine müssen aber vorausschauend spekulieren.

Die Jungschen sind dabei immer ein Problem, da man nie weiss, ob sie sich und wie sie sich entwickeln, und oft tun sie das erst woanders.
Ich sehe bei Rodnei keine grossen Fehler Herthas.


stinkepunk
4. Januar 2011 um 10:19  |  5529

Ich meinte natürlich die gleichen Uhren. Deutsche Sprache schwere Sprache.


backstreets29
4. Januar 2011 um 10:58  |  5530

@stinkepunk

corporate identity 😀


ubremer
ubremer
4. Januar 2011 um 11:41  |  5532

@backstreets,

der Vorteil eines Aufnahmegerätes: Man hat alles, was der Gesprächspartner gesagt hat, exakt vorliegen. Der Nachteil: Man muss das alles abhören. Das kostet Zeit. Was haben Journalisten in der Regel am wenigsten? 😉

Wobei jeder Journalist selbst entscheidet, wie er es macht. Der Kollege Stolpe und ich nehme bei Interviews das Gesagte per Aufnahmegerät auf. Ansonsten arbeiten wir mit Notizen. Michael Jahn (vorn auf dem Foto mit Mijatovic) geht auf Nummer sicher: Aufnahmegeräte und Notizen. Der Kollege Goldmann vom Tagesspiegel hingegen (hinten mit Ruka) besitzt vermutlich weder einen Stift noch einen Block. Er ist in der Berliner Journalisten-Szene u.a. bekannt dafür, dass er nie etwas notiert. Er beobachtet und hört zu. Und zitiert aus dem Gedächtnis.

@gast,

willkommen im Klub. Auch Enno vom Hertha-Blog hat sich mit Lennart Hartmann beschäftigt.


Chuk
4. Januar 2011 um 12:21  |  5534

Für alle die gerne ein Paar weitere live Eindrücke vom Training in Portugal via Twitter bekommen möchten: http://twitter.com/hertha_inside


ubremer
ubremer
4. Januar 2011 um 12:55  |  5535

@Chuk,

guter Tip, bist mir zuvorkommen 😉

Weil doppelt genäht, besser hält:
http://twitter.com/hertha_inside


Treat
4. Januar 2011 um 15:26  |  5537

Ich finde, die Vertragsverlängerung mit zwei weiteren aussichtsreichen Jungs aus dem eigenen Nachricht ist ganz eindeutig die Nachricht des Tages. Davon erhoffe ich mir jedenfalls LANGFRISTIG einen deutlich größeren Effekt als von der Gesundung eines einzelnen Spielers, der sich jederzeit wieder verletzen kann. Das ist aber nur die perspektivische Wertung, nach dem Motto, was hilft dem Verein am nachhaltigsten.

GEFREUT habe ich mich schon bei der Überschrift wie ein Kleinkind, dass Maikel wieder dabei ist. Nun hoffe ich nur noch, dass die Stabilität des Knies sich in den weiteren Einheiten des Trainingslagers bestätigt und wir wirklich mit ihm als sicherer Nr. 1 in die Rückrunde gehen können. Bei entsprechenden Leistungen Burcherts, kann er seinen älteren Konkurrenten dann gern im Laufe der Rückrunde verdrängen, um sich auf die nächste Saison in der ersten Liga vorzubereiten.

Zu @playberlin und denen, die seiner (ihrer?) Argumentation zustimmen möchte ich noch bemerken, dass ich die Erkenntnis, den jungen Spielern, die sich seit 3 Jahren nicht durchgesetzt haben sei nie Vertrauen entgegen gebracht worden, gerne einmal belegt sähe. Hat jemand von euch da belastbare Hintergrundinformationen? Ansonsten klingt es nämlich ein wenig wie Wohnzimmercouch-Weisheit, einfach, weil es eben gut klingt, Phrasen wie „Junge Spieler brauchen einfach Vertrauen“ zu dreschen. Ob ein Spieler das Vertrauen seines Trainers in ausreichender Menge erhalten hat, sehe ich nämlich meiner Ansicht nach nicht zwangsläufig an der Anzahl der Einsätze im Wettbewerb. In erster Linie muss der junge Spieler sich im Training gegen die Konkurrenten durchsetzen, dann erhält er – gerade unter Babbel – auch die Chance, seine Trainingsleistungen im Spiel zu bestätigen. Oder wie erklärt ihr euch, dass Spieler wie Knoll, Morales, Lasogga, Djuricin und Schulz eingesetzt wurden, die ebenso jung und jünger sind als R-F, Hartmann, Bigalke und Co.? Die können sich ja wohl zuvor auch nur im Training durchgesetzt haben, obwohl die anderen schon mehr als 2 Jahre länger bei den Profis trainierten und daher eine entsprechende Erfahrung mitbringen, oder?

Ich denke, die Trainer sehen schon sehr genau hin und bei vielen jungen Spielern kommt einfach die Zeit, in denen die Entwicklung stagniert. Manchmal hilft dann nur ein Vereinswechsel, um die Entwicklung wieder zu forcieren und das hat das nicht das Mindeste damit zu tun, dass der Verein sich nicht genügend um die Spieler bemüht hat, sondern dass eben erst neue Herausforderungen in einem komplett neuen Umfeld die gewünschten Veränderungen bringen. Bei den Allermeisten dieser jungen Spielern, bleibt eine weitere Entwicklung allerdings vollständig aus, sie schaffen den Schritt zum Profi einfach nicht. Wenn jeder begabte Jugendspieler den Weg zum Profi schaffen könnte, bräuchte die Bundesliga 150 Vereine und jede A-Jugend könnte vollständig als nächstjährige Profimannschaft übernommen werden. Ich finde, da sollte man bei seiner Erwartungshaltung an den Verein mal ein wenig auf dem Teppich bleiben.

Alternativ könnten wir uns natürlich auch einen 50-Mann-Kader leisten, dann würden wir all die jungen Talente schön bei uns behalten, falls die irgendwann in 10 Jahren (siehe Olic) mal Weltstars werden und bis dahin können sie 1 Mal pro Saison spielen, weil all die anderen ja auch mal zum Zuge kommen müssen. 😉

Da finde ich es doch deutlich sinnvoller, die leistungsstärksten und aussichtsreichsten Spieler regelmäßig einzusetzen, bei Wackelkandidaten eine Ausleihe zum Sammeln von Spielpraxis in Erwägung zu ziehen und sich von denen zu trennen, die sich trotz Geduld und VERTRAUEN nach einer gewissen Zeit dennoch nicht durchsetzen können. Das hat nichts mit Kurzsicht oder Verantwortungslosigkeit zu tun, sondern schlichtweg mit der Anerkennung von Realitäten. Man kann nun mal nicht jedes Talent behalten.

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
4. Januar 2011 um 15:27  |  5538

Im ersten Satz muss es natürlich „aus dem eigenen Nachwuchs“ heißen…

Ich sollte doch die Vorschaufunktion nutzen, schätze ich. 😉

Gruß
Treat


mArk78
4. Januar 2011 um 15:52  |  5539

Richtig, @treat

Kann ich nur unterstützen, diese Aussage und gehe noch weiter:

Nicht jedes Talent hilft einem weiter und wird womöglich zum gestandenen Buli-Spieler geschweige denn Star, aber das auch aus verschiedenen Gründen. Und es ist nun mal Basisarbeit, den Trainer im Training von sich zu überzeugen.

Ich führe hier gern den selbsternannten „Ghetto-Prinzen“ an, der über die harten Lehrjahre in England nach Italien ging, als er merkte, dass man mit Leistung mehr erreicht…


wilson
4. Januar 2011 um 16:16  |  5541

Das ist jetzt nur aus der Erinnerung – und die wird schlechter, obwohl man alten Leuten nachsagt, bei ihnen funktioniere das Langzeitgedächtnis besser:
Radjabali-Fardi hatte seine ersten Profi-Einsätze in Uefa-Cup-Qualifikationsspielen im Jahn-Sportpark gegen irgendwelche osteuropäischen Gegner (irgendwo zwischen Ural und den 7 Bergen bei den 7 Zwergen) unter Favre. Funkel hat ihn dann noch ein Mal in Ventspils in der Euro-League (The Wettbewerb formerly known as Uefa-Cup) hervorgekramt.
An eine schlechte Kritik kann ich mich nicht erinnern und so stimme ich @ treat zu, dass Fardi die Chance, sich im Training oder bei der U23, bei denen sowohl Babbel als auch Widmayer regelmäßig zugegen sind, anzubieten, nicht nutzen konnte, und dass, obwohl Kobiashvili nicht unbedingt geglänzt hat. Allerdings ist Fardi auch sehr oft sehr offensiv orientiert und wenn Du einen Ronny oder Ramos vor Dir hast, gilt es in erster Linie, hinten den Laden dicht zu halten, da die beiden Genannten nicht unbedingt für ihre Defensivarbeit bekannt sind.
Ich bedauere es trotzdem und wünsche ihm, dass er in Aachen die Einsätze erhält, die ihm bei Hertha aus welchen Gründen auch immer nicht vergönnt waren.

@ hurdiegerdie

Hoffentlich macht nicht ein anderer Richard (nämlich Ashcroft) die Musik dazu, denn das wäre eine „Bittersweet symphony“.


hurdiegerdie
4. Januar 2011 um 17:40  |  5542

Cool @wilson, ich wusste gar nicht, dass Ashcroft auch ein Torwart ist 🙂


backstreets29
4. Januar 2011 um 18:16  |  5543

@ wilson

Seinen ersten Einsatz hatte Fardi in Otaci (Moldawien) nachdem man das Hinspiel im Jahn-Sportpark mit 8:1 gewonnen hatte.
Das Rückspiel endete 0:0

Das Heimspiel in der nächsten Runde war dann gegen Interblock Ljubljana nachdem man das Hinspiel in Slowenien mit 2:0 gewonnen hatte.
Auch hier kam Fardi zum Einsatz.

Anschliessend war erstmal über ein Jahr Pause, bis Funkel ihn dann in Ventspils (Lettland) als AV auflaufen liess. Überzeugen konnte er in Lettland aber nicht, enttäuschte aber auch nicht gänzlich.
Die ersten beiden Spiele würde ich aus der Wertung nehmen. 1. Wg der Gegner, die gerade mal 3.Liga Niveau hatte und 2. weil die Runde bei seinen Einsätzen längst entschieden war

Dass aber nur offtopic.

Wann gibts Teil 3 vom Trainingslager, Herr Stolpe?? 😀


wilson
4. Januar 2011 um 18:23  |  5544

Danke @ backstreets29

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