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(sto) – Na, hat die Überschrift euch neugierig gemacht? Ich wusste es! Dabei ist so viel gar nicht passiert – nur saß ich heute, Montag, trotzdem ab 11 Uhr schon wieder im Medienraum von Hertha BSC. Dabei hat die Mannschaft nach dem Trainingslager an der Algarve doch zwei Tage frei bekommen. Und auch sonst hatte der Klub nichts Neues zu vermelden. Der Anlass war stattdessen ein vom Verband der Sportjournalisten (VDS) organsiertes Seminar, bei dem Journalisten Einblick erhielten in die Gedanken- und Arbeitswelt der Schiedsrichter. Und umgekehrt. Zu Gast waren der Berliner Fifa-Schiedsrichter Manuel Gräfe und Ex-Referee Lutz Fröhlich (Foto: sto), der heute von der Frankfurter DFB-Zentrale aus das Schiedsrichterwesen mit koordiniert. Der Termin fand deswegen in Herthas Medienraum statt, „weil Sie nicht wissen möchten, was wir, wie es ursprünglich geplant war, im Olympiastadion an Miete hätten bezahlen müssen“, erklärte VDS-Präsident Erich Laaser, dessen Name euch von TV-Übertragungen bei SAT1 geläufig sein könnte. Wie zu hören war, wollte das Olympiastadion 4000 Euro haben.

Anhand von 32 strittigen Szenen aus der Hinrunde der laufenden Saison in den beiden höchsten Ligen wurden Fallbeispiele aufgezeigt und erklärt, weshalb der Schiedsrichter so oder so entschieden und ob er damit richtig gelegen hatte. Um es vorwegzunehmen: In Insgesamt 36 Fällen lasten sich die Schiedsrichter nach der ersten Saisonhälfte klare Fehlurteile ihrer Zunft an. Ob das nun viel oder wenig ist, möge jeder für sich selbst beurteilen. . .

Hertha kam bei den 32 Szenen genau einmal vor: In Form des gegen Aue gewährten Elfmeters, der – ach was – eindeutig berechtigt war.

Erfreulich offen geführte Diskussion

Interessanter noch als die Videosequenzen an sich war die offene Diskussion mit Gräfe und Fröhlich. Erst nach gut vier Stunden waren alle Szene gezeigt und alls Fragen gestellt und beantwortet – zwei Stunden mehr als ursprünglich vorgesehen. Aus Sportreportersicht sage ich: Solche Termine sollten idealerweise noch häufiger als nur einmal pro Jahr stattfinden. Eine Quintessenz unserer Befindlichkeiten, die wir den Schiedsrichtern mitteilten, war: Teilt euch mit! Verschanzt euch nicht hinter verschlossenen Türen! Natürlich ist es für den Schiedsrichter meist eher negativer Natur, wenn TV- oder Printjournalisten nach einem Spiel um ein Statement bitten. Aber macht es die Lage nicht noch viel schlimmer, wenn der Referee beharrlich schweigt? Die Botschaft war: Die wie auch immer geartete Stellungnahme wird Medien und auch immerhin helfen, die Sicht des Spielleiters besser nachvollziehen zu können. Alles andere wirkt feige.

Mal sehen, welche Früchte dieser Dialog noch trägt.

Von unserem blau-weißen Lieblingsverein gibt es derweil wenig Neues zu berichten. Markus Babbel flog noch am Sonntagabend direkt vom Zwischenstopp in Palma de Mallorca weiter nach München – was ich nach einer Woche wie dieser und mit Blick auf das erste Rückrundenspiel am kommenden Montag auch absolut in Ordnung finde. Mannschaft und Trainer haben in Portugal viel und hart gearbeitet, da sollen alle jetzt auch noch mal zwei Tage den Kopf frei bekommen dürfen, ehe es ab Mittwoch an den Feinschliff geht.

Alfredo Morales, oder: Wo ist mein Ticket?

Die Rückreise an sich verlief weitgehend ereignislos. Wir waren mit 20 Minuten Verspätung in Faro gestartet, was das Zeitfenster in Palma recht klein machte. Nichts wurde es mit dem Plan von Maikel Aerts, auf Mallorca einen kleinen Happen zu sich zu nehmen. Stattdessen ging es vom einen Flieger rein in den Bus, zum Terminal – und direkt weiter zum nächsten Gate. In diesen 25 Minuten bis zum Start der Anschlussmaschine nach Tegel musste aber noch das Gepäck von insgesamt aus Faro ankommenden 66 Passagieren verladen werden, darunter allein 1,3 Tonnen(!) an Material von Hertha BSC. Was einer logistischen Meisterleistung gleichkommt, gelang dem Bodenpersonal in Palma.

Für den mannschaftsintern größten Aufreger hatte Alfredo Morales gesorgt, der seine Einsteigekarte für den Flug nach Palma nicht mehr finden konnte. Während er die Spitzbuben Knoll und Neumann im Verdacht hatte, wähnte ich schon einen Jungprofi auf dem Absprung – hätte ja sein können, dass er schon einen Vorvertrag bei Portimonense SC unterschrieben hatte… 😉 Letztlich war es Peter Niemeyer, der Morales‘ Bordkarte gefunden hatte und sie dem aufgebrachten Jungen mit einem Lächeln in die Hand drückte.


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Kommentare

Slongbo
10. Januar 2011 um 17:43  |  5917

Wieso oder wo findet Niemeyer Morales Ticket, wäre wohl die bildhafte Frage.

Doch nein! Bild aus! Herzlich willkommen in Berlin und weiterhin gute Berichterstatung über unseren Lieblingsverein.

Blauweiße Grüße
Euer Slongbo


Seppelfricke
10. Januar 2011 um 17:52  |  5919

Ganz interessantes Thema. Ich bezweifel leider das sich die Schiedsrichter mehr der Öffentlichkeit stellen.

Lustig das sie ausgerechnet den Elfmeter gegen Aue zeigen. Das war ja mal ein klarer für JEDEN ersichtlicher Elfmeter. Das man dies nochmal bespricht find ich schon merkwürdig.

Warum nicht die rote Karte für Ramos in Paderborn mit Bewertung des Schiedsrichterverhaltens nach dem Spiel (sportgerichtsurteil und seine folgen) oder das „Abseitstor“ von Gekas gegen Dortmund.

Naja, nette Veranstaltung aber veränderungen (chip im ball als Beispiel) wären mir lieber.


Dan
10. Januar 2011 um 17:59  |  5920

Aaaahhh die drei Punkte gegen FC Ingolstadt sind in Gefahr. Der König ist dort gelandet. 🙁


Blauer Montag
10. Januar 2011 um 18:05  |  5921

Tut mir leid dstolpe,
zu den Schiris fällt mir noch nix ein. Stattdessen erinnere ich gerne an die vorweihnachtliche Verlosung der Fan-CD von Frank Zander im letzten Jahr. Wenn mich mein seniles Gedächtnis nicht trügt, haben dstolpe und ubremer damals vage weitere Gewinnspiele in Aussicht gestellt. Ich hätte dafür einige Preisvorschläge:
1. Ein Führung durch die Autostadt Wolfsburg unter dem Regenschirm des Cheftrainers. Da bleibt nix mehr hängen!
2. Ein Besuch mit dem Hertha-Kapitän
in der Münchner Nobeldiskothek P1
3. Eine Teezeremonie mit Pierre Littbarski
im Japanischen Garten im Erholungspark Marzahn
4. Eine Chäääsefondue mit Lucien Favre
5. Wüstensand aus Kattarh
6. Eine Schlabberhose von Gabor Kiraly
7. Ein Fernschreiber


mArk78
10. Januar 2011 um 18:16  |  5923

Aber, aber, Blauer Montag!

Nicht ein Fernschreiber, sondern DER Fernschreiber


Blauer Montag
10. Januar 2011 um 18:32  |  5926

That’s it mArk: DER Fernschreiber!


08-15
10. Januar 2011 um 19:35  |  5927

Wichniarek bei Ingolstadt. OK. Willkommen zurück in Deutschland. Und mindestens ein Spiel, wo er dann wieder besonders motiviert sein wird.

Thema Schiedsrichter: Finde ich ja gut, die heutige Veranstaltung. Den journalistischen Appell, ruhig nach dem Spiel auch mal Stellung zu beziehen, weiß ich noch nicht so recht einzuordnen. Einerseits käme das auch meinem Bedürfnis, speziell nach strittigen Situationen, entgegen. Andererseits: Ist das, wenn man nicht richtig damit umgeht, nicht doch wieder nur noch mehr Öl ins Feuer der vermeintlichen benachteiligten Mannschaft und deren Anhängerschaft?


Chuk
10. Januar 2011 um 20:56  |  5928

4000 Euro Miete wollte das Olympiastadion haben?! Wieviel haben die Schiris den Hertha für den Medienraum gezahlt? Wahrscheinlich gar nichts, denn es besteht ja ein „super“ Verhältnis zw. den beiden Parteien. 😉


Dan
10. Januar 2011 um 21:14  |  5930

Oh Oh Chuk. Bitte keinen neuen Bestechungsskandal heraufbeschwören. 😉


Petra Woosmann
10. Januar 2011 um 21:48  |  5931

Die Ingolstädter tun mir leid. Hat ihnen denn keiner gesagt, dass der Artur nichts mehr bringt? Naja, 3. LIga war ja ganz schön.
🙂


scorerking
10. Januar 2011 um 23:30  |  5933

König Artur fährt also Audi, na dann gute Fahrt, von mir aus kann Ingolstadt auch in der 2. Liga bleiben, da gibt es weitaus weniger sympathische Mannschaften.
Zecke hat sich doch dort auch nicht so unwohl gefühlt…
Nun zu den Schiedsrichtern, ist ja toll, dass Gräfe ein Berliner ist. Doch in diesem Fall haben wir mal ungefähr genau so ziemlich gar nichts davon, denn er führt seine Spiele ja zumeist recht souverän (neigt zwar zu einem Hang von Arroganz, aber so ticken Berliner halt manchmal), doch wann wird er Hertha mal leiten…bestenfalls bei einem Freundschaftsspiel.

Und der Hermsdorfer Lutz Michael Fröhlich hat inzwischen eine recht einflussreiche Position beim DFB inne, doch nicht mal subjektiv erkenne ich hier leider auch nur den allerkleinsten Vorteil für die Berliner Vereine.
Kritiker können jetzt wieder anmerken, dass Schiedrichter ja unparteiisch sind (oder besser sein sollen), aber den Eindruck haben wir Berliner Hertha Anhänger bekanntermaßen in den letzten Jahren (oder war es überhaupt schon mal über einen längeren Zeitraum der Fall???) in keinster Weise verspürt.
Nun gut, ich finde es positiv, dass der DFB den Schiedsrichtern die Marschroute vorgibt, den Dialog mit den Vereinen zu suchen.
Ich gehe mal davon aus. dass es hier kein Einzelfall war, dass die hochrangigen, regional vorhandenen Schiedsrichter in den Dialog zu den Profi-Vereinen treten. Ansonsten kennt man das ja, wenn kurz vor Saisonbeginn die angepassten Regeln durch die Schiedsrichter gegenüber den Vereinen erläutert werden.

Ich bin übrigens gespannt, wann Beichler das erste Mal spielen wird. Offensiv hat MB ja zur Zeit tatsächlich die Qual der Wahl, bleibt zu hoffen, dass sämtliche Kreuzbänder (jaa, sämtliche) halten.

Blauweiße und aufgetaute Grüße


Exilherthaner
10. Januar 2011 um 23:39  |  5934

@Petra

Bei Ingolstadt wird der Druck für Wichniarek nicht so hoch sein wie bei uns. Ich traue Wichniarek in der Rückrunde mehr Tore zu als z.B. Friend und denke, dass er somit zum Klassenerhalt der Audibediensteten beitragen könnte.


scorerking
10. Januar 2011 um 23:49  |  5935

Habe noch was vergessen:

Kompliment an @Blauer Montag,
auf diese Preise muss man erstmal kommen…sehr reizvoll 🙂
Würde hier als Bewertung eine 1- geben 😉

@the blogfathers stolpe and bremer

Gibt es schon eine Lösung, wie die Spielernoten für die Rückrunde aussehen (ganze oder geteilte Noten)?
Hoffe, dass ich nichts überlesen habe, sofern das schon geklärt sein sollte…


backstreets29
11. Januar 2011 um 7:57  |  5940

@Blauer Montag
Ich bewerbe mich hiermit offiziell für den Punkt Nr 4 🙂 Alternativ würde ich auch meinen Smoker anschmeissen 😉
Lulu weiss bestimmt auch schöne Steaks zu schätzen

Zu den Schiris.
Der Weg der Schiris sich mal zu erklären, ist sicher begrüssenswert, ich hoffe der nächste Schritt ist es, auch mal Fehler zuzugeben. Hier hatte der Verband die Möglichkeit mit gutem Beispiel voran zu gehen. Leider hat man das ungenutzt verstreichen lassen


Herthaner4ever
11. Januar 2011 um 8:01  |  5941

Das ist wieder mal typisch, es gab 2010/11 bzw. im gesamten 2010 genug strittige Szenen GEGEN Hertha, und was zeigt man ? Einen völlig unstrittigen korrekten Elfer FÜR Hertha, so nach dem Motto, was wollt Ihr eigentlich, es gab gar keine strittigen Szenen gegen euch, höchstens eine für Euch und die war auch noch korrekt. Interessant ist auch, dass sich 32 Szenen angeschaut wurden, obwohl es 36 waren, die als Fehlentscheidungen eingestuft wurden – bei so einer langen Sitzung hätte man die 4 Szenen auch noch zeigen können, oder ? Oder waren darunter die Szenen, die GEGEN uns waren ?

Mal ein anderes Thema: Was haltet Ihr von der Wahl von Lionel Messi zum Weltfußballer ? Ich halte es für eine Fehlentscheidung. Sicher ist er ein grandioser Spieler, aber bei der WM blaß und ohne Tor, auch ohne internationalen Titel oder Finalteilnahme. Mehr verdient hätten es die mitnominierten Barca-Kollegen Iniesta und Xavi, aber auch Schweinsteiger, Lahm, Müller (wegen CL-Saison 2009/10 inkl. Finale, CL-Saison 2010/11, Deutsche Meisterschaft und Pokalsieg, Super WM, SUper EM-Quali und Müller Torschützenkönig) oder auch Özil (neben Super- WM und Quali auch Super-Saison bei Real) un, um nicht nur Deutsche zu nennen (das keiner unter den Nominierten und auch in der Mannschaft des Jahres steht ist ein schlechter Witz!) Sneijder, Mit Inter Meister, Pokalsieger und CL-Sieger und Vize-Weltmeister).


backstreets29
11. Januar 2011 um 8:30  |  5942

Ich bin zwar bekennender Messi-Fan, hätte aber in diesem Jahr Iniesta oder Xavi ganz vorne erwartet, die es aufgrund ihrer Titelgewinne und den konstant guten Leistungen wohl auch eher verdient gehabt hätten.
Lahm war im zweiten Halbjahr ebenso zu schwach für einen solchen Titel, wie Müller. bei Schweinsteiger hätte man die Entwicklung loben können, aber mit Verlaub, zu einem Iniesta oder Xavi fehlt ihm nach meinem Empfinden einfach der Tick Leichtigkeit, Genialität und Esprit. Aber das ist nur mein subjektives Empfinden


Chuk
11. Januar 2011 um 8:32  |  5943

@Herthaner4ever:
Ich halte die Wahl von Messi auch für falsch, aber noch viel schlimmer finde ich, dass Marta bei den Frauen erneut gewonnen hat. Es sind immer die Gleichen. Die FIFA ist so berechenbar. Und seit der umstrittenen WM Vergabe an Katar ist auch das letzte Fünkchen Hoffnung in diesen Verband erloschen. Dort geht es nur noch um Geld, Geld, Geld und Prestige.


wilson
11. Januar 2011 um 8:51  |  5944

Interessanter Artikel zum Schiedsrichter-Seminar.

Ich kann gut nachvollziehen, dass zwei Berliner (Ex-)Schiedsrichter sich nicht zum Ankläger ihrer (Ex-)Kollegen machen. Die Offenheit ist zu begrüßen und die Zurückhaltung, nicht alle Fehlentscheidungen durchzukauen ist doch in Ordnung. Aus Sicht der anderen Schiedsrichter hätten sich zwei Leute aufgeschwungen, die anderen an den Pranger zu stellen.

Bei eingeräumten 36 Fehlurteilen in 34 Spielen werden 36 Vereine der ersten beiden Ligen naturgemäß eine vollkommen andere Sicht der Dinge haben. Trainer wie Klopp und Vereine wie Hertha BSC werden eine ganz andere Quote ermitteln. Wenn man sich den Spaß machte, die Statements aus Interviews und Pressekonferenzen der Trainer zu sammeln, kommen 36 Trainer auf mindestens 1 Fehlentscheidung gegen den eigenen Verein pro Spiel. Wie oft schauen wir uns ein und dieselbe Szene immer wieder an und wissen nach der 76. Zeitlupe noch immer nicht, ob es nun Elfmeter war oder nicht…

Prinzipiell bin ich immer dafür, die „Schuld“ für eine Niederlage zu allererst bei der Mannschaft zu suchen. Gravierende Schiedsrichter-Fehlurteile wird es – genauso wie gravierende Abwehrfehler und 100%ige Torchancen-Versemmler – immer geben.

Ich erinnere mich gerne an den Dialog zwischen Spieler und Schiedsrichter, der sinngemäß wie folgt über die Bühne ging:
„Hey Schiri – was pfeifst Du für einen Mist ?“
„Und was spielt Ihr für einen Mist ?!“


Herthaner4ever
11. Januar 2011 um 9:32  |  5945

Der Dialog spielte sich zwischen Thomas Helmer und Bernd Heynemann ab.
Helmer: „Mensch, Bernd, Du pfeifst heute aber wieder einen Mist zusammen!“ Heynemann:“Mensch, Thomas, Du spielst aber auch wieder einen ganz schönen Mist zusammen!

Das hat Helmer vor ein paar Wochen im Doppelpaß zum Besten gegeben. Solche Offenheit wünsche ich mir von den Schiris, da muss man nicht gleich gelb geben. Ansonsten: Man muss unterscheiden zwischen „klarer Fehlentscheidung“ und strittiger Szene. Die Szenen, die das Fernsehen in 100 Zeit- und Superzeitlupen aus gefühlt 300 unterschiedlichen Perspektiven mit verlangsamtem Tempo oder gar Standbild erst aufklärt oder nicht mal dann, die sind doch entschuldbar. Als Fehlentscheidung würde ich die nicht engen Entscheidungen sehen, die die völlig klar waren. Auch würde ich nicht immer dem Schirir die Schuld geben, wenn ein Spieler geschickt eine Schwalbe einbaut, ist der natürlich mindestens genau so schuld und gehört im Nachhinein gesperrt.

Ich wäre aber dafür, eine Pflicht einzuführen, dass der Schiri nach dem Spiel auf der PK erscheinen muss. Dann gäbe es das „ich äußere mich nicht“ nicht mehr.


Treat
11. Januar 2011 um 10:33  |  5947

@Herthaner4ever:

Das kannst du nicht machen, Mann. Klingt vielleicht auf den ersten Blick ganz reizvoll, den Schiri nach einem Spiel zur Äußerung zu zwingen aber wohin soll das denn führen?

Es gibt auch noch so etwas wie Menschenrechte und die gelten interessanter Weise auch für Menschen, die sich einem gerade unbeliebt gemacht haben.

Auch ein Schiri hat das Recht, sich nach einer – auch für ihn – aufreibenden und vielleicht aufgrund bestimmter Vorkommnisse auch emotionalen Partie erst einmal zu sammeln. Er wird bei den meisten Fehlentscheidungen – und hier bin ich im Übrigen vollkommen bei deiner Definition von knappen und von FEHLentscheidungen – nicht sicher sein, dass es welche waren, sonst hätte er vermutlich andere getroffen. Er wird also zunächst selbst per Fernsehmitschnitt sehen wollen, welcher Art seine Fehler überhaupt waren, bevor er sich irgendwo äußert.

Dass der Schiri einen der schwersten Jobs auf dem Platz hat, darüber sind wir uns hier ja – so glaube ich – alle einig. Da muss man den Mann auch schützen. Man stelle sich nur einmal vor, eine oder mehrere krasse Spielentscheidungen wären gegen das Heimteam gepfiffen worden und der Mann muss sich direkt im Anschluss an das Spiel im Medienraum des jeweiligen Vereins vor und mit Vertretern des Vereins und vor Pressevertretern, von denen vermutlich nicht wenige auch eher eine Affinität zum Heimverein aufweisen, äußern. Das ist ja wie ein Tribunal, das geht für meine Begriffe gar nicht!

Was ich aber finde ist, dass der DFB hier stärker in die Verantwortung genommen werden müsste. Es müsste beispielsweise im Nachgang zu schweren Fehlentscheidungen ein obligatorisches klärendes Gespräch mit dem für den Schiri zuständigen Schiri-Obmann beim DFB geben, in welchem ihm seine Fehler aufgezeigt werden, er aber auch Gelegenheit erhält, seine Sicht der Dinge ohne Anfeindungen von anderer Seite darzulegen. Im Anschluss gäbe es dann von DFB – Seite oder – falls er den Mut und das Bedürfnis dazu hat auch vom Schiri selbst – eine Erklärung dem VEREIN gegenüber – denn die Öffentlichkeit hat darauf meines Erachtens keinen Anspruch, der Verein wird das dann schon veröffentlichen – und der jeweilige Obmann hätte zu entscheiden, ob weitere Maßnahmen, wie z. B. eine Sperre des Schiris für einen oder mehrere Spieltage erforderlich sind. Die so entstandene freie Zeit für den Schiri könnte für Themen bezogene Nachschulungen genutzt werden.

So ungefähr könnte ich mir das vorstellen.

Blauweiße Grüße
Treat


Herthaner4ever
11. Januar 2011 um 10:39  |  5948

Okay, dass mit den „Schiris zur PK“ war vielleicht nicht ganz zu Ende gedacht. Grundsätzlich fände ich es ohnehin besser, Interviews – mit Spielern, Trainern, Funktionären und Schiris – erst dann zu machen, nachdem diese die Möglichkeit hatten, sich die Szenen anzuschauen. Zumindest sollten die Reporter nicht unmittelbar nach dem Spiel zu solchen Szenen fragen, wenn sie sich diese noch nicht ansehen konnten, aber auch als Schutz, da alle direkt nach dem Spiel noch emotional unter dem Eindruck des Spieles stehen und vielleicht auch mal was unbedachtes sagen. Vielleicht sollten Interviews generell erst eine gewisse Zeit nach dem Spiel erlaubt werden, jedenfalls kann ich auf solche Fragen wie „Wie fühlen Sie sich nach dem Spiel ?“ gut und gerne verzichten.


sunny1703
11. Januar 2011 um 11:07  |  5950

@treat
Ein sehr gut ,weil auch auf Ausgleich und Verständnis basierender Beitrag!
Die zweite Hälfte des letzten Absatzes möchte ich durch eine Idee ergänzen,die uns Fans als auch den Schiederichetrobmännern hilft zu entscheiden,ob der Schieds-bzw Schiriassistent wirklich eine Fehlentscheidung aus seiner Sicht gefällt hat.
Warum führt man nicht eine Art Helmkamera für Schiedsrichter ein.Die hätte den Vorteil die Sicht des Schiedsrichters zur jeweiligen Situation zu erkennen und uns fans die Möglichkeit zu geben,bestimmte Situationen mit weniger Wut auf den Schieds:-,Schiriassistenten anzuschauen.
Ich bin mir sicher 75% der Fälle der Fehlentscheidungen,sind aus Schiedsrichtersicht keine Fehlentscheidungen,diese Kamera sollte auch nur in realer Geschwindigkeit laufen,denn nur das das sieht der Schiedsrichter.
Ich bin mir sicher,die hier manchmal anklingenden Verschwörungstheorien hätten sich dann erledigt und wir könnten auch mehr Verständnis für die Situation der Schiedsrichetr bekommen,für ihre Sicht und der sekundenschnelle aus der sie entscheiden müssen.
Für DFB und DFL wäre das zum einen die Möglichkeit wirklich zu schauen,ob da Fehlentscheidungen oder einfach schlechte Sicht das Problem der fehlentscheidung war,man könnte also nachschulen oder aufpassen,ob da jemand öfters durch falsches Stellungsspiel auffällt.
Man könnte auch schauen,ob ein zusätzlicher Tor – und Strafraumrichter Sinn macht, oder ein Chip im Ball.
Weitere Neuerungen,die aus der erfolgreichsten Sportart der welt eine Amisportart oder eine der Ballsportarten machen,die gerne auch nur einen Bruchteil des Erfolgs des Fußballs haben sind überflüssig.
Nur weil Herthas Stürmer das Tor nicht treffen,können wir ja auch nicht verlangen,die Tore doppelt so groß zu machen.

lg sunny


Chuk
11. Januar 2011 um 11:14  |  5951

@sunny1703:
Eine Helmkamera finde ich eine sehr Interessante Idee. Nur befürchte ich, dass die Schiris da nicht mitspielen, denn man stelle sich nur mal vor, was passiert wenn der Linienrichter mal nicht aufmerksam ist und in der Gegend rumguckt (weil er seine Frau auf der Tribüne sucht) bzw. vergisst die Kamera abzuschalten wenn er zur Halbzeit in die Kabine geht (und die Kamera womöglich auch noch Ton aufzeichnet) und es dadurch einen Mitschnitt der Unterhaltung der Schiris gibt … 😉


11. Januar 2011 um 11:54  |  5952

Helme für Schiris??-Manchmal geht uns echt die Phantasie durch..chuks Einwand reicht schon, um die Undurchführbarkeit etwas ironisch anzudeuten..
Messi ist immer die richtige Wahl.Es gab gestern ein schönes Interview mit dem Jugendtrainer vom FC Barcelona- des hat das, finde ich, ganz gut beantwortet.
Zwischen Özil und den drei klafft m.M. noch eine halbe Liga ; Schweinsteiger ist auf dem Weg-wenn der noch etwas konstanter und spektakulärer agiert, ist es soweit. Bei Real spielt Özil eine erstaunlich gute Rolle, noch aber zeigt ihm Kollege Ronaldo die Hacken..
Nicht falsch verstehen: ich stehe auf Özil..der wird noch richtig wachsen, mit diesem Trainer wird das gar nicht ausbleiben können.


11. Januar 2011 um 11:59  |  5953

ach so: betr. der (für mich sehr überzogenen )Endlos-Diskussion um die Schiris: schließe ich mich dem Beitrag von @treat gerne an.


hurdiegerdie
11. Januar 2011 um 12:02  |  5954

Na ja, die Schiedsrichter. Immer wieder heiss und immer wieder gerne diskutiert, auch von mir.

Ich kann und werde nie verstehen, warum man Schiedsrichtern nicht die Hilfen an die Hand geben will, die heute möglich sind. Warum verwackelte Bilder einer Helmkamera, um zu sehen, ob der Schiri die Fehlentscheidung aus seinem Blickwinkel nicht „verhindern“ konnte, aber nicht Bilder, die aus verschiedenen möglichen Perspektiven ihm/ihr die korrekte Entscheidung vereinfachten.

Warum ein Chip im Ball, der ja nur anzeigt, ob der Ball hinter der Linie war, aber nicht Hilfsmittel, die zeigen, ob der Treffer mit der Hand über die Linie gedrückt worden ist?

Profifussball ist so kommerziell geworden, warum nicht Profischiedsrichter, die davon wie Fussballer leben könnten, auch nach dem Sport? Der DFB hat doch genug Geld und auch die Vereine könnten einen Obolus an eine Schirikasse entrichten?

Eine PK mit Profischiedsrichtern, vorab ausreichend informiert über vorhandene Hilfsmittel, wäre dann auch richtig interessant. Heutzutage würde ich gar keinen Schiri in der PK wollen. Was soll er denn sagen: „Es ging alles so schnell, ich habe nach bestem Wissen und Gewissen ohne Hilfsmittel entschieden, und wenn es falsch war, tja ich bin auch nur ein Mensch.“

Fussball mit seinen 3-4 Toren pro Spiel ist weit stärker abhängig von nur einer Fehlentscheidung als andere Ballsportarten mit 80 und mehr Körben, 50 und mehr Toren, etc.

Wonach beurteilt man eigentlich, was die weltweit erfolgreichsten Sportarten sind?

Fussball hat nur in Jahren mit WM und EM die grössten Fernseh-Reichweiten. An den Super-Bowl kommen CL-Fussball-Finals nicht ran, wohl jedoch Spiele der Baseball-Finals.

Wie hiess es kürzlich in der Lindenstrasse (ich gestehe!): Fussball ist schw..l, die richtige Sportart heutztage ist Basketball. Vielleicht auch eine Altersfrage, wie lange dieser weltweit beliebteste Sport mit seiner starken Abhängigkeit von einzelnen Fehlentscheidungen und so wenigen Toren noch die beliebteste Sportart bleibt. Wenn ich meinen Kindern anbiete, ob wir zum Fussball, Handball, Basketball oder Eishockey gehen wollen, wird die Entscheidung bei mehrfacher Wahlmöglichkeit schwierig, aber Fussball ist selten dabei.


Chuk
11. Januar 2011 um 12:21  |  5955

Ein super Interview mit Maikel Aerts:
http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/vonkindern-kann-man-viel-lernen/3695268.html
Man ist der Kerl sympatisch. 🙂


11. Januar 2011 um 12:21  |  5956

na ja, für mich gibt es diese Frage gar nicht: man frage mal 10 Jährige in Moskau, in Tkio, in Schanghei, in Kairiro, einem afrikanischen, australischen Dorf (diese Liste kann unendlich weiter gesponnen werden) nach dem Namen von Messi , Beckham und die Älteren nach Pele´, Maradonna etc…und das Gleiche versuche man dann mit den Stars der anderen Sportarten..Dann hätte man >einen< Inputwert.
Für mich gibt es wirklich nicht geringsten Zweifel, dass Fussball ein unglaubliches weltweites Interesse weckt, darin weit über allen anderen Sportarten stehend..warum das so ist, ist eine extrem interessante Frage. Ich kann es nicht wirklich begreifen…
(Nicht überall ist Fussball die Nummer 1 -das ist natürlich klar, aber wohl fast immer unter den TOP 5))


Blauer Montag
11. Januar 2011 um 12:25  |  5957

@scorerking
Vielen Dank für dein Kompliment betr. meiner Preisvorschläge. Zur Note 1- würde dstolpe wahrscheinlich sagen „Da ist noch Luft noch oben!“

@bss29
Ich werde versuchen, das Chääääse Fondüüüü am Schweizer Nationalfeiertag zu terminieren.


11. Januar 2011 um 12:33  |  5958

@chuck: schade, dass Aerts nicht früher zu uns gestoßen ist..wir haben wenige Spieler mit Kultstatus , Aerts hätte definitiv das Potential dazu…


hurdiegerdie
11. Januar 2011 um 12:47  |  5960

@apollinaris

Ehrlich, ich zweifele ja auch gar nicht daran, dass Fussball weltweit eine, wenn nicht die! bekannteste Sportart ist.

Ein Grund für mich ist, du brauchst halt nur ein paar Leute und einen Ball und ein bisschen Platz, also notfalls geht das auch in der afrikanischen Steppe. Für Basketball brauchst du schon ein Feld mit Körben. Wir haben doch mit Kastanien auf dem Schulhof gekickt und einen Lederball hat immer irgendeiner dabei gehabt. In Tokio (Sumo) hätte ich schon meine Bedenken, in Australien ist Cricket sehr beliebt (wie in vielen bevölkerungsreichen Ländern wie Indien, Pakistan, etc), insbesondere aber Australian Footy, und ob in Russland Eishockey-Spieler nicht noch bekannter sind (im Norden Europas würde ich mich das auch fragen), weiss ich nicht.

Ich persönlich wehre mich jedoch gegen das Argument, weil es so erfolgreich ist, sollte man – bezogen auf den Profifussball – nicht technische Änderungen in Erwägung ziehen.

Der Hinweis auf andere Sportarten, in denen solche technischen Hilfsmittel Gang und Gebe sind, wird dann oft mit dem Argument abgetan, dass dies relativ erfolglose Amisportarten sind, und Fussball eben so erfolgreich ist, weil er so einfach ist und keine Hilfsmittel braucht (oder so erfolgreich ist, weil er keine Hilfsmittel zulässt). Diese Argumentation verschliesst sich mir, ich kann sie akzeptieren, teile sie aber nicht.

Fussball war erfolgreich auch schon zu Zeiten, wo man noch nicht wechseln durfte, es keine Rasenheizung gab, etc. Der Sport, Regeln und technische Hilfsmittel ändern sich auch im Fussball, und das ist auch gut so!


11. Januar 2011 um 12:55  |  5961

ja, Hurdi, da bin ich ja nicht abgeneigt,-aber bitte seeeehr in Maßen, davon bin ich allerdings überzeugt. Der chip sollte Standard werden (im Prfifussball), beim Videobeweis habe ich schon durchaus Bedenken…
Fakt für mich: man sollte vieeel gelassener mit all dem umgehen, DAS wäre für mich der (naive) Königsweg…
(zu deinen Beispielen: deshalb sagte ich ja…mindestens..unter den TOP Five….;-)-


mArk78
11. Januar 2011 um 13:07  |  5962

@apollinaris

Deinem Vorschlag mit dem Chip kann ich gern folgen. Würde es aber sehr begrüßen, wenn die Netto-Spielzeit eingeführt würde, damit Ballspielereien á la Sevilla aufhören…

@blauer Montag

Und dem „Da ist noch Luft nach oben“ würde er ein ziemlich gelassenes „stay tuned“ folgen…


mArk78
11. Januar 2011 um 13:08  |  5963

… lassen…


11. Januar 2011 um 13:22  |  5964

Weil ja immer wieder so Fragen kommen: Wie arbeiten Hertha-Reporter eigentlich, gibt es Absprachen, hilft man sich??? Schaut Euch einfach die beiden Aerts-Texte mal an. Schätze, dass die Absprache zwischen SGoldmann und DStolpe ein Satz war: „Ich mach n Interview, dann kannst Du ja ne Geschichte machen.“ Dann arbeiten sie bei dem Termin zusammen und liefern zwei Klassetexte.

Ein bisschen mehr pure Info im Interview. Ein bisschen mehr Seele in der durchgeschriebenen Geschichte (meine Meinung). Und alle haben gewonnen.

In diesem Sinne

happy days

alorenza


hurdiegerdie
11. Januar 2011 um 13:30  |  5965

@alorenza

.. und der Berliner Kurier war nicht dabei, oder überinterpretiere ich den Nick?


dstolpe
11. Januar 2011 um 13:32  |  5966

@all
Schiedsrichter. König Artur. Weltfußballerwahl. Neue Gewinnspielideen. Und das alles in einem Thread. Ist das nun das Winterloch? Oder seid ihr einfach sagenhaft? Ich jedenfalls staune ob der laufenden Diskussion auf so vielen Ebenen – und das wie immer brav und anständig. Toll! Danke!

@alorenza
Vielen Dank für das schöne Plädoyer – bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage 😉


Chuk
11. Januar 2011 um 13:32  |  5967

@hurdiegerdie:
Da liegst du schon ganz richtig was den Nick betrifft.


sunny1703
11. Januar 2011 um 13:40  |  5968

@hurdiegerdie
Ob so eine Kamera technisch möglich ist,kann ich nicht beurteilen,ich bin mir aber sicher,dass sowas möglich ist oder demnächst ist.
Mir geht es darum viel mehr Verständnis für Schiedsrichter zu entwickeln.
Ich halte jeden Vergleich zwischen Äpfel und Birnen für absonderlich.
Die regeln in anderen sportarten sind doch nicht deshalb verändert worden,weil es die Sportler wollten,sondern weil es ihnen von den fernsehanstalten aufgetragen wurde.Wäre Tennis nicht so eine elitäre Sportart,hätten sie da auch schon das Netz höher gesannt,,um Bum bummaufschlagspiele zu vermeiden,die damen sähen etwas weniger kräftig aus.
Jede Sportart wird fernsehgerecht gestaltet und die Spitzensportler machen das mit,weil sie dadurch eventuell besser verdienen.
Im Übrigen kann man Handball genauso einfach spielen wie Fußball,vielleicht erinnerst du dich noch daran,dass in unserer Kindheit Feldhandball noch ziemlich angesagt war und wir das auch spielten.
Aber ich bin mir sicher alle handballer würden sofort Fußballregeln einführen,gäbe es dafür so viel geld wie im Fußball zu verdienen,Feldentscheidungen eingeschlossen.
Ich gehe mit apollinaris konform,einige geringe veränderungen ja,allerdings ist mir erstmal der Versuch mit Tor-Strafraumrichtern viel lieber als der Chip und zwar weil diese regel in allen klassen und altersstufen geändert werden kann.
Ich halte nichts von getrennten Regeln für amateure und Profis innerhalb einer sportart oder sie sollten zumindest so gering wie möglich sein.
@hurdiegerdie,ich weiß Du hast Deine sehr klare Meinung dazu(die ich selbstverständlich schätze),aber ich bin mir sicher bei vielen wäre das hier kein Thema gäbe es nicht in den letzten Jahen einige gravierende Fehlentscheidungen gegen Hertha.Wäre hertha immer Begünstigter solcher Entscheidungen gewesen,der Lärm wäre kaum zu hören.Ich erinnere mich nur noch an die WM wer hat sich denn da groß über den nicht gegebenen Treffer für die Engländer aufgeregt,Ausgleich für Wembley war der Tenor.
Ich gehe wieder konfom mit apollinaris,das ganze Thema etwas niedriger brennen lassen,wenn wir nicht aufsteigen hat die Mannschaft und die sportliche Leitung versagt und nicht irgendwelche Schiris.
Und bitte nicht noch mehrMacht den Medien,irgendwann fallen keine Tore mehr und dann verlangen die Medien sieben spieler auf dem Platz und die schon erwähnten größeren Tore.Der Sport sollte auch mal ein Stopp gegenüber dem Einfluss der Medien setzen.
es ist schon schlimm genug,dass Fußballvereine von fanbeteiligungen leben,doch abhängig von den Finanzen eines Herrn Kirchs usw sind und waren.

lg sunny
Nichts für ungut,wir werden uns darüber noch häufig auseinandersetzen ….und das ist auch gut so 🙂


Blauer Montag
11. Januar 2011 um 13:50  |  5969

@dstolpe
Wieso denn Winterloch?
Ihr hattet doch selbst das Motto vorgegeben:
„Blogg around the clock!“


11. Januar 2011 um 14:05  |  5970

@sunny: feine Essenz aus dem Vielschigen gezogen! Zustimmung!!(ich kann auch Ausrufezeichen..:-))))


Herthaner4ever
11. Januar 2011 um 14:17  |  5972

Noch mal zurück zum Thema Weltfußballerwahl:

ich war eigentlich für einen ganz anderen Spieler als Weltfußballer des Jahres 2010. Vergesst Messi, vergesst Xavi, Iniesta und wie sie alle heißen.

Der einzig wahre Weltfußballer 2010 kann nur einer sein: (Trommelwirbel) Unser Herthastürmer des 21. Jahrhunderts:
ARTUR WICHNIAREK!!!!

Es sei denn, ich habe das nicht so verfolgt, er hat im 2. Halbjahr 2010 nicht so Klasse gespielt, wie einst bei uns… Viel Spaß, Ingolstadt!!!


dstolpe
11. Januar 2011 um 14:31  |  5973

@Herthaner4ever
Du hast schon von der Existenz unserer SWK gehört? 😆


sunny1703
11. Januar 2011 um 14:34  |  5974

Weltfußballer des Jahres war für mich Diego Forlan!


11. Januar 2011 um 14:38  |  5975

meiner..Rooney (bis zu seiner Verletzung, die ihm die WM verhagelt hat..). Forlan hat bei der WM überragend gespielt!


alorenza
11. Januar 2011 um 14:45  |  5976

Weltfußballer? Arne Friedrich! Kein anderer! Was für ein Leader! Was für ein Finisher! Was für ein Killer! Hat zwei große Teams in einem Jahr zerstört! sieben Smileys und einmal Ernstguck!


Blauer Montag
11. Januar 2011 um 14:45  |  5977

Als Kassenwart der Schlechte-Witze-Kasse SWK verbuche ich 69 ct zu Lasten Herthaner4ever.


hurdiegerdie
11. Januar 2011 um 14:45  |  5978

Ich will das ja nicht ausufern lassen @sunny

..oder doch!

Da man Bewegung von Schiedsrichtern auf dem Feld und damit verwackelte Bilder nicht abschaffen kann oder gar sollte, ist für mich eine Helmkamera, verglichen mit anderen techn. Hilfsmitteln eben nur eine sehr weit entfernte Lösung. Mir geht es aber eher darum:

Warum technische Hilfsmittel (Helmkamera) auf der einen Seite zulassen, auf der anderen Seite andere technische Mittel (festinstallierte Kameras) jedoch nicht? Das ist für mich ein Widerspruch.

Und natürlich geht es um Geld, um sehr viel sogar…eben darum.

Und … ich möchte mal sehen, wie du auf der Wiese mit Taschen den 7-Meter-Kreis absteckst, den brauchst du aber, während du beim Kicken auf der Wiese nicht unbedingt eine Strafraummarkierung brauchst.

Und diese, sorry Mär, von Gleichheit in allen Klassen und Alterstufen. Schon jetzt gibt es nicht überall den 4. Schiedsrichter und in unteren Klassen wird sogar ohne Linienrichter gespielt. Womit würde denn die Gleichheit beibehalten werden, wenn du jetzt einen 5. Schiedsrichter oder einen Chip im Ball einführst?

Damit änderst du genausowenig die Regeln (wie auch mit Kameras nicht), wie du Gleichheit zwischen Klassen und Altersstufen beibehieltest.

Und jawohl ärgere ich mich über das nicht gegebene Englandtor, das Hand-Tor von Huntelaar, etc., weil ich es für unnötig halte. Das hat doch nichts damit zu tun, dass ich mich bei Fehlentscheidungen gegen Hertha natürlich noch mehr ärgere.

Ein Stopp gegenüber Medien … cool schaffen wir halt Skype und Fernsehübertragungen ab.

Die Fussballwelt wäre gerechter. Der Fan im Stadion hätte mehr Einfluss, die Ligen wären ohne CL Millionen ausgeglichener, der Sinn von Werksmannschaften und ihren Vorteilen würde relativiert werden, etc.

Boykotiere doch den Medienwahn, kein Skype, keine Übertragungen mehr anschauen. Es gibt viel zu tun, fangt schon mal an!


mArk78
11. Januar 2011 um 14:46  |  5979

Ich hätte auch für Forlan gestimmt.
Aber ich nähre mich ja nicht von den Fleischtöpfen der FIFA…


dstolpe
11. Januar 2011 um 14:46  |  5980

@Bl. Montag, alorenza
…und die Höchststrafe von 1 Euro für jeden, der schlechte Witze über das Wirken und Wesen des einen und einzigen wahren Kapitäns…!


alorenza
11. Januar 2011 um 14:49  |  5981

Wo kann ich den Fuffi einzahlen??? (Alex-Alves-Gedächtnis-Frage)


dstolpe
11. Januar 2011 um 14:49  |  5982

9. Stock, Altbau, bekanntes Gebäude 🙂


11. Januar 2011 um 14:50  |  5983

nun..wobei mich interessiert hätte, welche beiden „großen Mannschaften“ das gewesen sein sollen`??


Herthaner4ever
11. Januar 2011 um 14:56  |  5984

Hey, wen DH schon „GröFuMaZ“ ist, dann ist ja wohl Arne mindestens „GröFuKaZ“ (Größter Fußball-Kapitän aller Zeiten) wenn nicht gar „GröFuSpaZ“ ! Obwohl ihm der Artur dabei gefährlich nahe kommt. Weitere 69 ct von mir ?


alorenza
11. Januar 2011 um 14:56  |  5985

Maradonas Hertha und Favres Argentinien. Oder umgekehrt. Jedes Mal, wenn ich mich zu erinnern versuche, beginnt dieser gleißende Schmerz hinter meiner Stirn. Dann krieg ich keine Luft mehr, pralle gegen Wände und führe imaginäre Telefongespräche über Wechsel in Radkappen-Metropolen. Weit vor Saisonende und Abstiegsentscheidung. Und wenn ich dann mit nem aufgespannten Regenschirm und der Aral-Meisterschale mitten im Wohnzimmer stehe, schaut mich meine Frau wieder so komisch an …


11. Januar 2011 um 15:01  |  5986

ich kann in diesem Fall nur deine Frau grüßen..;-)


Treat
11. Januar 2011 um 15:05  |  5987

@alorenza
Die letzten beiden Beiträge haben mich richtig zum Lachen gebracht – vielen Dank dafür!

Und den GröFuKaZ von @Herthaner4ever finde ich auch richtig gut!

Blauweiße Grüße
Treat


Blauer Montag
11. Januar 2011 um 15:13  |  5988

@Herthaner4ever
Du erhältst eine virtuelle Gutschrift von 69 ct als Innovationspreis für den den GröFuKaZ.
Per Saldo weist dein Konto 0 EUR aus.


sunny1703
11. Januar 2011 um 15:15  |  5989

@hurdiegerdie
Oder Du gehst zu einer anderen Sportart, in der es ja alles schön gerecht zugeht,wenn Dir die fehlentscheidungen so auf den Keks gehen.
Das ist genauso polemisch wie deine Bemerkung zu Fernsehübertragungen.
Fußball ist trotz der schlechten Erfahrungen durch die Kirchkrise,eine der wenigen Sportarten die sich nicht in völliger Abhängigkeit von den Medien, sind,noch nicht….die damaligen Ausuferungen waren schlimm genug und haben ua hertha voll erwischt.
Den Medien geht es doch aber nicht um Gerechtigkeit,das ist doch ein Alibi,die wollen uns Werbung andrehen,Werbesendungen mit Fußballunterbrechung,Fehlentscheidungen pro und contra einem Verein sind denen doch total egal.
Aber wir drehen uns im Kreis,ich will es mal einfach ausdrücken,machen wir es doch so,Du gehst solange Dir der Fußball jetzt zu ungerecht erscheint,woanders hin und sollten solche dinge wie Videobeweis mit Werbeunterbrechung Nettospielzeit und was weiß ich noch alles eingeführt werden,gehe ich nur noch zum Amateurfußball.
Ich meine ja zwei Torrichter die eben auch den Strafraum beurteilen,die könnten Pflicht sein und sind ohne Probleme einführbar…..
Den vierten Mann gibt es zwar nicht,aber ich glaube in den unteren Klassen sind bei pflichtspielen auch Schiriassistenten Pflicht…..ohne das jetzt ganz genau zu wissen..

lg sunny


Seppelfricke
11. Januar 2011 um 15:31  |  5990

Och nö, jetzt geht hier anscheind das blogger bashen los 🙁 .

Wie ich schon in meinen Kommentar von oben schrieb. Wenn es nützliche Verbesserungen gibt, kann man sie gerne einführen, WENN sie nicht den Charakter des Fussballspiels zerstören.

Das heißt Chip im Ball, strengeres Vorgehen gegen Spielverzögerung und „Verletzungsanfälle“ gerne, aber nicht solche Sachen wie den Videobeweis. Das ist mir ein zu starker Eingriff und lässt ja auch keinen Spielfluss zu.


hurdiegerdie
11. Januar 2011 um 15:35  |  5991

@sunny

ich gebe bei Fussball als einem der wenigen Sportarten ohne völlige Medienabhängigkeit auf!

Ich wende mich lieber dem GröFuSpaZ zu, weil ich das „Sp“ noch nicht verstanden habe. Also bei „Spieler“ würde mir das zu sarkastisch werden. 😉


11. Januar 2011 um 15:56  |  5992

@ Seppelfricke:

meiner meinung ist die diskussion zwischen hurdie vs. sunny KEIN bashen. eher eine anregende beleuchtung zweier seiten zu einem thema, welche mich selber zu einer meinung, die ich vorher nicht eineindeutig hatte, bringt.

danke hurdie + sunny

p.s. haha…GröFuSpaZ… macht t-shirts mit konterfei, rückennummer und GröFuSpaZ…


sunny1703
11. Januar 2011 um 16:44  |  5993

@Seppelfricke
Keine Sorge,ich wollte wahrlich nicht bashen, und @hurdiegerdie mit Sicherheit auch nicht.
Ein solches Thema geht eben manchmal eben nicht ganz ohne Polemik ab. 🙂

Aber danke dennoch für den Hinweis! 🙂


Eginho
11. Januar 2011 um 16:47  |  5994

Bei der Diskussion zu den Strafraum-Schiris fällt mir ein Kommentar meiner kanadischen Omi zur damaligen Einführung des zweiten Hauptschiris im Eishockey (inklusive Linienrichter also insgesamt vierten Schiri auf’m Eis…) ein: „Now we got FOUR blind mice!“ ;o)

HA HO HE!!!


Seppelfricke
11. Januar 2011 um 16:47  |  5995

ich meins ja nicht böse ihr beiden ;-).

kenne es bloß aus anderen foren wo es dann zu weit ging. verzeiht mir.

Der Kicker.de Artikel zu Stark ist doch perfekt zum Thema. So sieht gute Zusammenarbeit mit allen aus. Das heißt aber auch, dass Rafati wieder schlechtester Schiedsrichter wird, wenn Stark sich bessert. ^^


Blauer Montag
11. Januar 2011 um 16:50  |  5996

@seppelfricke
Please would you be so kind to translate the word „bashen“ into correct German?!


dc
11. Januar 2011 um 17:08  |  5998

Ich habe zuerst „Morales findet sein Trikot nicht“ gelesen und mich die ganze Zeit gewundert, wieso er nach seinem Ticket sucht und wann wo letztentlich das verlorene Trikot geblieben ist.


ursula
11. Januar 2011 um 17:18  |  6000

So stelle ich mir ein „lebendiges Forum“ vor!!!
In dem ZWEI mit guten Argumenten in Augen-
höhe miteinander diskutierend „polemisieren“!

Wie auch immer, so sollte es mit Dank an den
„sunny“ und „ahnungsloser“ auch HIER sein!

Wenn denn dem ANDEREN nicht die Hosen
ausgezogen werden….


Dan
11. Januar 2011 um 17:41  |  6006

@ursula
:] Wer ist hier „ahnungsloser“ als wer? 🙂


pax.klm
11. Januar 2011 um 17:58  |  6011

Vielleicht sollten auch mal die Schiris gefragt werden, was sie denn so an Verbesserungen gerne hätten?


dstolpe
11. Januar 2011 um 18:42  |  6018

Thema Schiedsrichter… was ich gestern noch recht interessant/nachvollziehbar/mitteilenswert fand:

– Thema „Schiris zur PK“ hatte ich angeschnitten. Dazu Manuel Gräfe: Trainer müssen von Berufs wegen zur PK. Wir machen das immer noch nur nebenbei – und die häufigen Negativschlagzeilen wirken sich so schon genug auf unser Berufs- und Privatleben aus. Heißt: Die Schiedsrichter schotten sich mitunter ganz bewusst von Fragestellern ab.

– Das von @treat angemehnte kritische Gespräch durch den DFB mit einem durch schwere Fehlleistungen auffällig gewordenen Schiedsrichter findet längst statt. Etwa mit einem Wolfgang Stark zum Thema Körpersprache. Alles weitere – Rechtfertigungen, Sperren zum Zwecke von Nachschulung – ist kaum realistisch, ebenso wenig der wenn auch reizvolle Gedanke von @sunny einer Helmkamera (wie es sie im Eishockey bei Linienrichtern übrigens schon lange gibt).

– Zu Themen wie Chip im Ball und Co.: Da zeigten Fröhlich und Gräfe sich weitgehend „meinungsfrei“, das heißt: Was sollen sie sich (offiziell) eine Meinung aneignen, wenn die Fakten doch eh irgendein Senioren-Board bei der Fifa festlegt (genau so haben sie es natürlich nicht gesagt, aber der Sinn ging dahin). Fröhlich outete sich immerhin aber doch als Fan des Spiels Fußball mit all seinen Fehlern. Auch daraus resultiere der Reiz dieser weltweit populärsten Sportart. Ich gestehe, dass ich da durchaus bei ihm bin.

– Fifa Schiedsrichter Gräfe hat durchaus schon Erfahrungen gemacht mit den in EL und CL eingesetzten Torrichtern, dem 5. und 6. Offiziellen also. Er sagt: „Sie haben mir nicht geschadet, aber auch nicht genutzt.“ Seine Meinung daher: „Ich brauche sie nicht.“ Weitere Offizielle würden nur Kosten verursachen, aber wenig Nutzen bringen. Sie würden außerdem das Stellungsspiel des HSR dahingehend verändern, dass er dorthin läuft, wo er einen Blickwinkel vermutet, den die TR nicht hätten – mit Auswirkungen auf seine Laufwege dann auch in Spielen ohne TR (und das kann ja im Rhythmus Donnerstag/Samstag durchaus vorkommen – mit womöglich fatalen Folgen für seinen Blick auf das Spielgeschehen.

Insgesamt eine wirklich interessante, neue Einblicke eröffnende Veranstaltung.

Habt ihr weitere Fragen zum Thema?


11. Januar 2011 um 18:49  |  6020

Merk hatte ziemlich viel Kritik von seinen Kollegen einstecken müssen, als er technische Hilfsmittel vorschlug…
Ich bin da naiv. Möchte so wenig wie mögich verändern. Ich denke da fast identisch wie der Kaiser Franz..
..Das TV sollte aufhören, jede bescheuerte Szene 22 Mal zu wiederholen, nur , weil der Fuss des Angreifers im Abseits war..und dann kommentieren:“ es war ein irreguläres Tor“. Der Trainer der betroffenen Mannschaft sagt: “ klare Fehlentscheidung“..nächste Woche wird von beiden Akteuren in anderem Zusammenhang davon gesprochen, dass“ man im Zweifel für den Angreifer hätte“..und dass dem „Schiri hier das Fingerspitzengefühl fehlte“..Schön während einer WM zu sehen-da wird von „uns“ extrem mit zweierlei Maß gemessen-und wenn man nicht mit macht, ist man schnell der Nestbeschmutzer 🙂
Ein wenig Anarchie und viel viel Emotion und Legende(Wembley als Symbol) gehört vielleicht zum Faszinorium einfach Fussball dazu..?
Gerechtigkeit wird es trotz aller Elektronik sowieso nicht geben können.
Die Schiris sollten vielleicht nicht nur sich selbst kontrollieren ( und dann Ärger bekommen, wenn jemand zu viel „Fingerspitzengefühl“ zeigt.) Vieleicht sollte man dieses Gremium etwas öffnen ?
Wenn Torrichter klarste Dinge im Strafraum nicht erkennen, muss das ruhig mal öffentlich gemacht werden.-Insofern bin ich tatsächlich auch für etwas mehr Transparenz im Schiribereich-die arbeiten viel zu abgeschottet-wie so´ne whoodoo-Sekte. Vielleicht würden dann diese Verschwörungszenarien (die ich besonders bekloppt finde) auch etwas weniger werden..?


11. Januar 2011 um 18:50  |  6021

uii..da hätte ich den Beitrag vom blovater gerne vorher noch gesehen..:-)


sunny1703
11. Januar 2011 um 19:08  |  6022

@dstolpe
Danke für Deinen Beitrag, so weiß ich wenigstens,dass zwei weitere Schiris als überflüssig angesehen werden,man lernt immer nur dazu 🙂

Auch das mit der helmkamera aus dem Eishockey wusste ich nicht.
Die war für mich auch vor allem eben dazu gedacht,dass wir fans mal einen Blick bekommen,wie ein Schiri in dem Augenblick das Szenarium sieht!
Die Idee kam mir mal beim Anschauen letztes jahr vor der lauberhornabfahrt.

Dannke auch apollinaris,für deinen Beitrag!

lg sunny


ursula
11. Januar 2011 um 19:23  |  6024

@ dan

Ja das war wohl ein „Faux pas“; muss ich wohl
„ahnungslos“ sein! Sorry!


Pille
12. Januar 2011 um 1:36  |  6049

@Seppelfricke
Das mir den „Schwerverletzten“ nach Rempler und der, daraus resultierenden, Spielzeitreduzierung um gefühlte 5 Min. wurde doch im Regelwerk festgelegt.
Leider kann ich mich nicht erinnern wann ein Schiri zuletzt einen Spieler aufgefordert hat das Spielfeld zu verlassen und sich draussen zu krümmen.


Pille
12. Januar 2011 um 1:38  |  6050

Ich warte auch immernoch, voller Vorfreude und Hoffnug, auf den Schiedsrichter der mal 12 Minuten als Nachspielzeit anzeigt, bzw. anzeigen lässt.

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