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(ub) – In vier Tagen startet Hertha BSC in Oberhausen in die Rückrunde. Nach dem Besuch des Donnerstag-Trainings der Blau-Weißen heißt es:  Die Lage wird unübersichtlicher. Wo man sich nach drei Wochen Pause eine ausgeruhte Traumelf wünscht, regiert die Improvisation.

Nach dem 3:0 im letzten Test gegen den SV Babelsberg gibt es weitere Ausfälle zu registrieren. Heute nicht beim Training auf dem Schenckendorff-Platz waren: Maikel Aerts, Ronny, Peter Niemeyer, Fabian Lustenberger und Christian Lell. Fünf Spieler, die eigentlich in die Startelf gehören.

Ronny-Einsatz fraglich

Andererseits lohnt sich genaues Hinschauen: Aerts hat gegen den Drittligisten erstmals über 90 Minuten gespielt. Er hat eine regenerative Einheit in der Kabine absolviert. Seinem Einsatz am Montag steht wohl nichts im Weg.  Ähnlich formuliert Trainer Markus Babbel die Aussichten für Niemeyer: „Freitag, spätestens Samstag ist Peter wieder dabei. Das passt bis Oberhausen.“

Ronny wurde ein weiteres Mal am Knie untersucht, das er sich am Mittwoch verdreht hatte. Möglich, dass der Brasilianer am Montag passen muss. „Aber es sieht nach keiner langwierigen Verletzung aus“, sagte Babbel.  Ein Einsatz von Lustenberger hingegen ist wohl illusorisch. Er wird wegen Oberschenkel-Problemen derzeit aus der Belastung genommen.

Ungewißheit herrscht um Lell. Der klagt über Schmerzen an der Ferse. Ob es ein Fersensporn ist oder etwas anderes, lässt sich im Moment wohl nicht genau sagen. Seine Position als rechter Außenverteidiger ist jene, für die Hertha keine echten Alternativen hat. Kaka kann dort spielen, wird in Oberhausen aber als Manndecker benötigt. Christoph Janker steht nach seinem 10-Wochen-Ausfall derzeit nicht zur Verfügung.  Gegen Babelsberg hat Neu-Pr0fi Alfredo Morales auf dieser Position gespielt.

Der Trainer sieht die Lage pragmatisch: „Es wäre schön, wenn es anders wäre. Aber ich baue jetzt noch keine Alternativformationen. Wer weiß, was auf dem Weg bis zum Montag noch passiert? Wir haben einen großen Kader. Dem vertraue ich. Dann müssen andere ran.“

Jene, die auf dem Platz waren, trainierten von 11.05 bis 12.20 Uhr intensiv.  Konditionstrainer Henrik Kuchno hatten diverse Koordinationsübungen vorbereitet. Es ging um Slalomstangen herum, um schnelles Rückwärtslaufen, aus der Hocke über Hürde hüpfen. Und zehn Medizinbälle waren im Einsatz. Fünf gelbe, fünf blaue. Die Übung war einfach: So hoch werfen, wie möglich. Mein Eindruck: Das war die am wenigsten geliebte Übung heute.

Im Anschluß wurde  gespielt. Zwei gegen zwei und drei gegen zwei auf zwei Tore, die 30 Meter auseinanderstanden. Jeweils in 45 Sekunden mit hohem Tempo rasch zum Abschluss kommen. Später wurde auf diesem Mini-Feld mit 20 Leuten gekickt. Folge: So gut wie jeder durfte sich über einen Treffer freuen: Domovchiyski, Friend, Ebert, Lasogga, Beichler, Rukavytsya, Hubnik, Perdedaj, Djuricin, Raffael . . .

P.S. Anbei das neueste Ergebnis aus der Kreativstube von @rasiberlin. Wenn die Mehrheit sagt „so soll es sein, so kann bleiben“, nimmt er die ersten verbindlichen Bestellungen gern entgegen. Wir sollten – dies als Disclaimer – nur zusehen, dass wir die Aktion dabei belassen, als was sie begonnen hat: als Spaß. Also: kein Kommerz! Wäre schade, wenn am Ende einer Ärger kriegt – dann will es wieder niemand gewesen sein…!

Welcher Ausfall in Oberhausen würde Hertha am härtesten treffen?

  • Peter Niemeyer (51%, 174 Stimmen)
  • Christian Lell (14%, 49 Stimmen)
  • Ronny (13%, 44 Stimmen)
  • Fabian Lustenberger (12%, 41 Stimmen)
  • Maikel Aerts (10%, 34 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 342

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116
Kommentare

Dan
13. Januar 2011 um 16:02  |  6192

Verbindlich

1x GröFuMaZ – XXL


mArk78
13. Januar 2011 um 16:13  |  6193

Verbindlich

1x GröFuMaZ – XXL

…damit es über den Pulli für´s Stadion passt…


Sir Henry
13. Januar 2011 um 16:18  |  6194

Verbindlich

1xGröFuMaz – L

@mArk78: schon klar, übern Pulli…

Hätte nicht gedacht, dass ich das einmal sagen würde, aber ich glaube, Lells Ausfall würde am meisten schmerzen. So gut Ronny auch sein mag, könnten wir seinen Ausfall vorne eher kompensieren.

Für Niemeyer könnte, Schmerz, Raffa nach hinten rutschen.

Die Alternative für Lusti ist ja eh schon gefunden.


Sir Henry
13. Januar 2011 um 16:20  |  6195

@ub

wenn Rasi die Hemden zum Selbstkostenpreis durchreicht, müssten wir doch sauber sein, oder?


mArk78
13. Januar 2011 um 16:26  |  6196

@Sir henry

Meinst Du den Porno-EK!? So sagt man bei uns… 😉

Das mit dem Pulli habe ich von einem Sporthändler, als ich mir mal ein Hertha-Trikot holen wollte!!! 😀


hurdiegerdie
13. Januar 2011 um 16:28  |  6197

Verbindlich

1x GröFuMaZ – XXL


Petra Woosmann
13. Januar 2011 um 16:37  |  6198

Verbindlich

1x GröFuMaZ – L

Werde dann mal doch lieber eine Nummer größer bestellen, damits auch drüber passt (bei XXXL hätte ich als Zwerg Probleme mit der Länge 😉 )


hertha@berlin
13. Januar 2011 um 16:41  |  6199

Ich würde auch gerne eins haben 🙂

Verbindlich

1x GröFuMaZ – M


derMazel
13. Januar 2011 um 16:46  |  6200

Hallo erst einmal in diese gesellige Runde!

Bislang war ich einer der stillen Verfolger
dieser ausgzeichneten Informations- und Diskussionsplattform (nur geklickt hab ich immer, *schulterklopfer*), nun nötigt mich die Gier nach einem GröFuMaZ–Shirt doch meinen ersten Beitrag auf immerhertha zu verfassen.

Also, 1x GröFuMaZ in L bitte 😉

Meine Meinung zum möglichen Ausfall deckt sich mit der von SirHenry und ich bin ebenso erstaunt darüber: Ein Ausfall von CL wäre für unsere Hertha am schlimmsten, eben weil kein gleichwertiger (nichts gegen Morales, aber der hat noch Zeit) Ersatz in der DEF bereit steht, während doch in der OFF darüber diskutiert wird, wer denn „Opfer“ sein – und zuschauen muss. Sehen wir Ronnys ausfall also so: Babbel muss zu Montag einem Offensivspieler weniger vor den Kopf stoßen.
Und wir können hier mit ein bisschen Glück den Beichler mal unter Wettkampfbedingungen beobachten.


13. Januar 2011 um 16:58  |  6201

Ich hab für Niemeyer gevoted. Obwohl wir auf der Position einige als potenzielle Ersatzleute haben würde mMn einiges an Qualität wegbrechen.

Lustis Ausfall hat sich ja seit ein paar Tagen abgezeichnet und hab mich mit abgefunden. 😉

Und ohne Ronny, dessen neue Qualität unumstritten ist, haben wir ja fast eine komplette Hinrunde bestritten. Die anderen beiden beißen halt auf die Zähne dann wird das schon 😉


Zimsel
13. Januar 2011 um 17:07  |  6202

Verbindlich

1x GröFuMaZ – XXL

Wie löft das jetzt?


backstreets29
13. Januar 2011 um 17:11  |  6203

Boh ätzend….wenn ich gewusst hätte, dass hier schon die nächste Hiobsbotschaft (Lell) wartet,
wär ich nicht so ungeduldig gewesen.

Ich hoffe es ist kein Fersensporn bei Lell, da sowas schnell chronisch wird.
Bin gespannt, wie das Team am Montag aussieht.

—————Aerts—————-
Morales—-Kaka—-Nuemann—Kobi
————Knoll—Perdedaj————-
Ruka———–Raffa—————Ramos
———–Lasogga————————–

Das war die Aufstellung, die ich beim Lesen des
Blog-Eintrages im Kopf hatte, daher hab ich
auch für Niemeyer als schmerzlichen Ausfall gestimmt.
Auch wenn es eine sehr junge Mannschaft ist, die da oben steht, so hat sie nach miener Einschätzung doch die Qualität um sich in
Oberhausen durchzuseten


dstolpe
13. Januar 2011 um 17:14  |  6204

Kurzer Einwurf von den Blogvätern: Am besten wäre es wohl, wenn all jene, die Shirts bestellen wollen, sich direkt mit @rasiberlin in Verbindung setzen. Er übernimmt dann die Herstellung und Verteilung der Shirts und treibt auch seine Unkosten ein. Ist das für alle in Ordnung so?

@derMazel
Willkommen in unserem Kreise – und teile dich gern auch häufiger mit, nicht nur, wenn es was zu bestellen gibt 🙂


Sir Henry
13. Januar 2011 um 17:21  |  6205

hab mal eine email-adresse eingerichtet:

groefumaz (at) web.de

Werde dann rasi die Details rüberschicken, die email von rasi habe ich ja noch.


13. Januar 2011 um 17:46  |  6207

@ all:

danke aber sorry sir henry… war auch schon aktiv, habe eine mailadresse eingerichtet:

immerhertha (at) yahoo.de

mein plan:

bestellungen sind an die obrige e-mail-adresse zu richten (menge, größe und MaZ oder KaZ), werde dann etwa 10 tage lang bestellungen einsammeln. kümmere mich in der zeit um die unkosten (mit guter t-shirt qualität in der summe dann vielleicht ~20 €), die ich natürlich (jedem per re-mail + kontodaten von mir) kund tun werde. bitte dann um überweisung. dann der druck und wer versandkosten ( ~4 €) sparen möchte, dem könnt ich auch anbieten, dass wir uns vor dem union-spiel (05.02) treffen.

bin natürlich offen für planänderungen, hoffe mein plan ist nicht zu sportlich und so umsetzbar.

viele grüße rasi


apollinaris
13. Januar 2011 um 17:56  |  6208

..oder aber, man stellt das jpg. mit einer nicht zu kleinen Auflösung, ca 400kb sollten locker reichen..zur Verfügung, -dann kann es ja jeder selbst besorgen, ggfs sogar abändern-ich würde beispielsweise lieber ne Favre-Karikatur tragen…-??
(welche Schrift ist das eigentich?)


Sir Henry
13. Januar 2011 um 17:57  |  6210

So machen wir es, Rasi.

Vielleicht können die Mods die Mailadresse dahingehend „entstellen“, dass sie für bots unleserlich wird. Sonst findest Du nicht nur T-Shirtbestellungen im Postfach.

Meine Groefumaz hebe ich mir einfach auf. 🙂


13. Januar 2011 um 18:05  |  6211

@ sir henry:

was sind bots??? aber selbst wenn ein paar schlacker oder vw´ler shirts bestellen, wäre das für mich okay… 😉


dstolpe
13. Januar 2011 um 18:07  |  6212

@rasi
Bots sind automatisierte Emailversender = Spam. Guter Hinweis @sir, habe es geändert, aber so, dass jedes menschliche Wesen die Adresse noch nachvollziehen können sollte 😉


hurdiegerdie
13. Januar 2011 um 18:26  |  6214

Du kannst dir ja dein eigenes T-Shirt machen
@apolinaris. Das bekommt aber nicht unser IMMER HERTHA Gütesiegel. 😈

Ausserdem klingte BeHeTraZ 😥 blöd


Datcheffe
13. Januar 2011 um 18:41  |  6215

Nabend!

Kann man die T-Shirts auch bestellen mit den Bilder auf der Rückseite?

Wenn ja, würde ich beide nehmen!


13. Januar 2011 um 18:51  |  6218

@ datcheffe

sollte kein problem darstellen. bitte bei bestellung mit abgeben. aber wie sieht es denn dann mit der coporate identity aus… grübel… 😉 soll die gemeinschaft entscheiden…


apollinaris
13. Januar 2011 um 18:51  |  6219

das Gütesiegel ist schon kopiert 🙂
der Text wäre ja GröFuTraZ..geht doch 😉
Die Schrift würde ich gerne wissen-ein Favre-Foto habe ich ja im Repertoire..oder gibt es Vorbehalte?-Möchte nicht aus der Reihe tanzen…


fg
13. Januar 2011 um 18:54  |  6220

@ubremer:

meinst du, lusti könnte für düsseldorf wieder ein ernsthafter kandidat sein, oder läuft es – leider schon traditionell – bei ihm auf ein mehrwöchige/-monatige odyssee hinaus?


hurdiegerdie
13. Januar 2011 um 19:24  |  6221

Ich könnte dir ja den Schrifttyp nennen, @Apolinaris, ich unterstütze aber keine Spalter 😡


13. Januar 2011 um 19:46  |  6222

@ hurdie: 🙂 , und gib mir mal nen nachhilfekurs in coole-emoticons-erstellung. der teufel und der grimmige sind schon richtig gut…

@ topic:

meiner meinung nach ist mikel nicht zu ersetzen. nicht zwingend seiner leistung zwischen den pfosten aber allein schon sein auftreten im allgemeinen ist immens wichtig.


hurdiegerdie
13. Januar 2011 um 20:20  |  6223

@rasi

Ich hatte es schon mal gepostet, ich bin da auch blöd. Ich habe zufällig diese Seite für Kinder gefunden.

http://blog.panfu.de/so-macht-man-smileys/

Ich bentze die Darstellung mit Text zwischen Doppelpunkten, jetzt geschreiben mit Leerzeichen nach und vor dem Dopelpunkt, diese für den Smiley weglassen.

Also z.B. : mrgreen : für :mrgreen:


13. Januar 2011 um 20:23  |  6224

@ hurdie:

: lol :


13. Januar 2011 um 20:24  |  6225

@ hurdie:

??? 😆


apollinaris
13. Januar 2011 um 20:37  |  6226

@hurdi: ist das jetzt dein Ernst?-ich dachte, das sei alles ein spaßiges Unternehmen?
🙁


hurdiegerdie
13. Januar 2011 um 20:48  |  6227

Mensch @apolinaris, da müssteste mich aber bald besser kennen. Ich kann mich zwar stundenlang über Favre und Hoeness streiten, aber doch nicht über sowas.

Ich fänds in der Tat albern, wenn sich jetzt jeder sein eigenes Shirt machte, aber es wär mir echt egal. Ich werde den gemeinschaftlichen GröFuMaZ mit Stolz und Montype Corsiva (wenn ich nicht irre, hihi, hihi und wie heisst die Maultierstute von Sam Hawkins?) tragen.


hurdiegerdie
13. Januar 2011 um 20:55  |  6228

Monotype Latürnich!


Sir Henry
13. Januar 2011 um 21:09  |  6229

Mary.


derMazel
13. Januar 2011 um 21:26  |  6232

Also, allein um für Rasiberlin den Aufwand möglichst gering zu halten sollten wir uns in Sachen Rückseite vielleicht auf etwas einheitlichliches einigen… z.B eine Liste mit den MEGA-Transfers des GröFuMaZ (ich denke da so Knaller wie Tchami und Roy, um nur die vom Anfang zu nennen). Bei AF ist es aber schwieriger, von dem ist irgendwie,komischerweise, nichts hängen geblieben…

oder es einfach wie apollinaris selbst machen 🙄

@dstolpe

sieh‘ her 😉


apollinaris
13. Januar 2011 um 21:34  |  6234

warum denn albern?-es wurden doch sehr viele Wortspiele gemacht- der Erkennungswert ist doch immer der gleiche? Wenn das Formale identisch bleibt- das Logo dabei ist-dann ist doch der Phantasie keine Grenze gesetzt?-und ich spare locker 15,- wenn ich es mir selber mache (oha!)und @rasi hat auch viel weniger Arbeit?
Aber noch mal, ich bin in solchen Dingen immer etwas unsicher, weil gänzlich ungeübt: wenn das keine gute Idee ist, sagt es mir-dann mache ich das natürlich nicht, ich würde es ja niemals außerhalb des Trainings-oder Olympiageländes tragen wollen, also auch nur als Erkennungszeichen-insofern mag ich nicht albern wirken oder gar provozieren wollen 😉


hackespitze123
13. Januar 2011 um 21:42  |  6235

Eine Verletzung an der Ferse ist übel. Ich bin einmal beim Kopfballsprung auf nem Schotterplatz falsch aufgekommen. Fast ein Jahr lang hatte ich furchtbare Schmerzen in der Ferse sobald ich sie belastet habe. Sicher ist das bei Profimedizin etwas anders, aber bis eine Fersenverletzung geheilt ist dauert das echt ewig. Wär sehr doof wenn Lell längerfristig ausfallen würde. Hoffe mal es ist nur ne leichte Vereltzung.


ubremer
ubremer
13. Januar 2011 um 21:59  |  6236

@hackespitze,

willkommen, fühle er sich wohl in unserer Runde. Morgen/Freitag um elf Uhr ist das letzte öffentliche Training vor dem Rückrunden-Start in Oberhausen. Der Kollege Stolpe wird auf dem Schenckendorff-Platz sein und nach Lell Ausschau halten.

@fg,

zu Lustenberger ist es schwer im Moment was Vernünftiges zu sagen. Gestern beim Test hat er mit traurigen Augen im Windschatten einer Pappel gestanden und von der Bande zugeschaut, wie die Kollegen gespielt haben. Natürlich nervt es ihn, wenn er zum 238. mal gefragt wird: Wie gehts? Wann kannst Du wieder?

Er hat tapfer gelächelt: „Ich setze zwei, drei Tage aus, dann hoffe ich, dass es geht.“
Ich wünsche es ihm sehr, dass es so kommt.
Geduld haben, nächste Woche schauen wir wieder hin.


apollinaris
13. Januar 2011 um 22:15  |  6237

beoi Lusti frage sicher nicht nir ich mich: ist das nur Pech oder steckt das was ernsteres dahinter (irgendwie fällt mir Deisler mit seinen vielen Verletzungen ein und was danach kam…)


B. B.
13. Januar 2011 um 22:42  |  6239

Auch für mich als Dauerleser und kaum Schreiber bitte 1 X GröFuMaZ in L. Dazu eine kleine Geschichte von mir. Ich war schon lange ein Hoeness raus Befürworter. Auch mit dem Spruch, ich kann gar nicht so schnell eintreten, wie ich austreten möchte. Den Zeitpunkt und das Wie, fand ich dann jedoch mehr als unglücklich. Na ja, als es dann soweit war, meine Konsequenz: Mitglied seit dem 17.06.2009.
@rasiberlin, melde mich über die hier veröffentliche Mailadresse
@alle, lese hier so gerne, Danke!


ft
13. Januar 2011 um 22:49  |  6240

Mal abgesehen von der täglichen Dosis, der unendlichen, blauweißen Lazarettgeschichten.

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Wörtchen

EIGENKAPITAL ?

Hat da ein Altherthaner was als Erbe hinterlassen ?
Oder hat Preetz ne Schatzkiste mit alten Goldmedaillen von 36 unterm Olympiastation ausgebuddelt ?

Woher kommt die Finanzspritze, wenn se nicht von Fremden kommt ?

Das wäre ja dann wohl Fremdkapital.


Dawnfrawn
13. Januar 2011 um 22:50  |  6241

Bisher war ich ja auch nur stiller Beobachter und Klicker, bei den schönen Shirts muss ich mich dann doch mal melden und Lob aussprechen 😉

Zum Beitrag:

Ich hab für Niemeyer gestimmt, der würde mir von der Einstellung her am meisten auf dem Platz fehlen. Trotzdem würde ich seinen Ausfall als ganz gute Chance sehen mal was anderes auszuprobieren, wie z.B. schon die oben angesprochene Variante mit Knoll neben Perdedaj oder, was ich persönlich mal sehr gerne sehen würde, eine Raute mit Domo neben Lasogga.

@ub
Wie muss man sich denn die regenerative Einheit von Aerts vorstellen? Wird da nochmal das Knie bearbeitet damit es auch schön ruhig bleibt und bloß keine Reaktionen zeigt?


Spandau123
13. Januar 2011 um 23:10  |  6242

Blöde Frage vielleicht, aber wofür steht GröFuKaZ?

GröFuMaZ ist schon klar…


mineiro
13. Januar 2011 um 23:19  |  6243

Kurzfassung: Gibt man Eigenkapital, so hat man die Rechtsstellung eines Anteilseigners des Unternehmens und erhaelt eine Rendite nur, wenn das Unternehmen auch Gewinne macht. Wer Fremdkapital gibt hat nur einen Anspruch auf Zinsen und Tilgumg und verlangt dafuer Sicherheiten, weil er eben nicht vom Erfolg des Unternehmens abhaengig sein will.


stinkepunk
14. Januar 2011 um 7:51  |  6249

Will denn hier keiner was vom GröFuKaZ wissen?


Sir Henry
14. Januar 2011 um 8:39  |  6251

@ub

Du zitierst in Deinem Artikel Herrn Schiller dahingehend, dass der Investor keine Anteile am Verein erwirbt. Was nicht heißt, dass der Investor nicht aber Anteile an der KGaA (der dahinterliegenden Kapitalfesellschaft) erhält. Sonst wäre es nach meinem Verständnis kein EK.

Meines Wissens hält die KGaA 100% am Verein, oder?


mArk78
14. Januar 2011 um 8:45  |  6252

@ub

Im Online-Artikel hast Du es jetzt aber nicht ändern lassen, dass die F.U.G.E. nur insgesamt 4,5 Mio gezeichnet hat.


slipouvert
14. Januar 2011 um 9:23  |  6254

@ub:

in der heutigen mopo schreibst du, dass hertha den deal noch nicht bestätigen will und gegenbauer sich nicht äußert. gestern war in deinen online berichten zu lesen, dass gegenbauer es dir bestätigt hat und auch ein zitat von ihm zum investor (deutsch, steuerpflichtig in der brd). hat hertha jetzt einen rückzieher gemacht? oder ist das geschäft doch noch nicht so fix, wie wir alle angenommen haben?

lg aus dem ösi-land


ubremer
ubremer
14. Januar 2011 um 10:42  |  6256

@Spandau123 und @Dawnfrawn,

willkommen im Klub, fühlt Euch wohl. Der GröFuKaZ kann vielleicht der Größte Fußball Kapitän aller Zeiten sein? Was Aerts in der Kabine macht, können wir von draußen natürlich nicht sehen: Erst Radfahren und dann leichte Gewichte stemmen? Leichtes Jogging auf dem Laufband und dann Gymnastik? Oder umgekehrt? Und am Ende Massagen vom Physiotherapeuten. Sowas in der Richtung 😉

Zur 8-Mio-Spritze hat sich einiges angesammelt. @ft, das mit dem EIgenkapital hat @mineiro beantwortet.

@slipouvert, die Angelegenheit ist exakt soweit, wie am Donnerstag und Freitag in der Morgenpost beschrieben. Nachdem die MoPo-Nachricht auf dem Markt war, hat Hertha seine Schotten runtergelassen. Wobei man ein wenig Schmunzeln darf wie die „Kein Kommentar“-Politik bei Hertha aussieht. Schiller bei dpa: „Wenn das Geld fließen würde, würden damit die Verbindlichkeiten gesenkt. Der Betrag würde unseren Spielraum erheblich erweitern.“ Schiller im Tagesspiegel: „Das ist ein Meilenstein.“ 😉

Ich verstehe Hertha aber ein Stück weit: Wie am Donnerstag berichtet, ist der Vertrag noch nicht unterschrieben. Den Abschluss will der Verein natürlich nicht gefährden. Wenn unterschrieben ist, wird sich Hertha dazu äußern.

Meine Frage an @Mineiro: Wohlwissend, dass erst die Umrisse dieses Deals bekannt sind: Wie mutet Dich die Angelegenheit an?


Corran
14. Januar 2011 um 10:47  |  6257

GröFuKaZ = Größter Fussball Kapitän aller Zeiten


ubremer
ubremer
14. Januar 2011 um 10:51  |  6258

@Sir Henry,

im Moment hält der Verein 100 % Anteile der KGaA. Diese Anteile wäre es, die Hertha verkaufen würde, wenn ein strategischer Partner käme. Meine Information ist: Mit der 8-Mio-Spritze werden keine dieser Anteile erworben. Der Verein wird andere Gegenleistungen erbringen.
Bevor nun die logische Weiterfrage kommt: Welche Gegenleistungen? Habe in der Morgenpost skizziert, in welche Richtung es gehen wird. Aber das würde man gern sehr viel genauer wissen.

Da brauchen wir etwas Geduld, dann wird sich der Nebel lichten.

@mArk78, danke für den Hinweis, wird auch online geändert.


hurdiegerdie
14. Januar 2011 um 11:09  |  6260

Wie ich es lese, aber ich bin da wirklich Laie, sieht es doch eher wie ein weiterer Zugriff auf die Zukunft mit eher (kurzfristiger?) Erhöhung der Schulden aus.

Wird das Geld verzinst zurückgezahlt, hat man doch eher jetzt MEHR Schulden, oder? Bekommt der/die Gönner/gruppe Anteile an Spielern, gehen uns u.U. Teil-Gewinne am Verkauf verloren.

Na, ich warte mal ab, was so ans Licht kommt. Nennt mich Unke 😉 , aber so rosig sehe ich den Deal nicht, ausser man versteht ihn als Abwenden noch Schlimmeres (keine Lizenz 2. Liga bei Nicht-Aufstieg).


ubremer
ubremer
14. Januar 2011 um 11:32  |  6261

Ein weitere Erhöhung der Verbindlichkeiten würde die Deutsche Fußball Liga nicht akzeptieren. Ein wesentlicher Aspekt für Hertha ist, dass die 8-Mio-Spritze als Eigenkapital kommt und eben nicht die Schulden erhöht.

Ich finde, dass es für eine Meinung, ob Jubelstürme oder Unken 😉 , zu früh ist. Dafür sind einige wesentliche Aspekte noch offen.


stinkepunk
14. Januar 2011 um 11:46  |  6262

GröFuKaZ könnte doch auch für Größter Fussball KÖNNER aller Zeiten ?!? 😉


Blauer Montag
14. Januar 2011 um 12:00  |  6263

@mods
Wann erfahren wir, welche 18 Spieler den Weg nach Oberhausen (nicht nach Canossa!) antreten werden? Erst dann sähe ich mich in der Lage, irgendeinen konkreten Vorschlag für die Aufstellung zu posten.


hurdiegerdie
14. Januar 2011 um 12:02  |  6264

@ubremer

Nochmals, ich weiss nicht wie man das in der Finanzwelt nennt, und ob das im Lizensierungsverfahren nicht als Schulden bezeichnet wird, aber hier aus eurem Online Artikel:

„• Sind die Millionen ein Geschenk?

Nein. Die Finanzspritze ist kein Geschenk, sie ist an bestimmte Bedingungen gebunden. Die Summe wird verzinst. Grundsätzlich ist auch eine Rückzahlung vorgesehen. Darüber hinaus ist vorstellbar, dass der Investor Beteiligungen an, sagen wir, jungen Spielern hält, die Hertha bisher nicht anderweitig als Sicherheit abgetreten hat.“

Sorry, aber wenn ich Geld mit einer Verzinsung zurückzahle, zahle ich in der Regel mehr zurück als ich erhalten habe (mal Inflation, Euro-Sturz, etc. aussen vorgelassen). Ich habe also doch höhere Verbindlichkeiten. Egal wie man es nennt, es mag formal als „Keine Schuldenerhöhung“ angesehen werden, es erhöht den Handlungsspielraum, es erlaubt die Lizensierung, aber ich muss doch MEHR zurückzahlen.

Alles natürlich nur vorausgesetzt, dass der Deal so laufen wird. Ich teile aber vollständig die Auffassung, dass man abwarten muss, bis die Details bekannt sind.


ubremer
ubremer
14. Januar 2011 um 12:09  |  6266

@Blauer Montag,

offiziell erfahren wir Journalisten das nicht mehr. Trainer Babbel hat die Bekanntgabe des 18er-Kaders, die einst Lucien Favre eingeführt hatte, zu Saisonbeginn gecancelt. Nichtsdestotrotz wird nach dem Abschlusstraining zu erfahren sein: Steht Ronny im Kader? Und Lell? usw.


derMazel
14. Januar 2011 um 12:17  |  6267

Hab nun den Artikel in der Printausgabe auch gelesen und muss sagen, dass er (wie erwartet) dem interessierten Verfolger von HerthaBSC nichts wirklich neues verraten hat 😉 Obwohl hier der oft zitierte investigative Journalismus der Sache wegen auch fehl am Platz wäre (-> Gefährdung Abschluss).
Aber was ich mich wirklich Frage:

Warum wird nicht spekuliert? Normalerweise schießen die doch bei solchen Meldungen wie Maulwürfshügel aus dem Boden, aber in diesem Fall liest man nichts.

Woran liegt das? Haben die Medien gelernt, dass solche spekulationen oft schädlich für den Verein sind? Oder aber ist „der Maulwurf“, den der „Maulwurfjäger“ ja leider nicht zu fassen bekam, einfach hinfort in Richtung Mittellandkanal… ?!?

Und sehe ich es bei unserer Finanzspritze wie ub: wir sollten abwarten, welche Gegeleistung den nur genau für diesen Betrag erbracht werden müssen. Aber ein ist doch schon positiv festzuhalten: Es ist gut, dass es vermögende Leute gibt, die Hertha Nahe stehen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch finanziell etwas für den Verein zu tun. Am Wochenende am lautestesten sein werden diese Herren ja wohl nicht…
Aus meiner Sicht ist die Finanzspritze also erst einmal vorbehaltlos positiv zu beurteilen. Zumindest, bis die Gegenleistungen bekannt sein werden. Sollten Sie aller Dings unter Verschluss gehalten werden – nicht auszudenken.


Sir Henry
14. Januar 2011 um 12:30  |  6268

@hurdie
Ich könnte mir vorstellen, dass mit der Zeichnung des Eigenkapitals eine Rückkaufvereinbarung zu einem bestimmten Preis pro Aktie zwischen Altgesellschaftern und Investor vereinbart worden ist. So ließe sich auch die Geschichte mit der Verzinsung erklären, denn allein aus der Anteilseignerschaft an einer Gesellschaft läßt sich keine Verzinsung des eingesetzten Kapitals ableiten (siehe minero –> Rendite auf Eigenkapital nur bei erfolgreichem Geschäft, Ausschüttung einer Dividende/Rendite auf Beschluß der Gesellschaft).

Um mein einfaches Beispiel von gestern aufzugreifen und fortzuführen: Der Investor hat mit seiner Einlage von 20 EUR das Grundkapital auf 120 EUR erhöht. Gleichzeitig vereinbaren die beiden Parteien eine Kaufverpflichtung der neuen Anteile durch die Altgesellschafter zu einem festen Kurs (die angesprochene Verzinsung) zu einem festen Termin.

Also: am Tag 1 findet die Kapitalerhöhung statt, am Tag 365 kaufen die Altgesellschafter die Hälfte der 16,7%. Die Anteile an der Gesellschaft wären dann 91,7% zu 8,33%. Am Tag 730 kaufen die Altgesellschafter die restlichen Anteile, hätten damit wieder 100% der Anteile, der Investor wäre ausbezahlt, das Eigenkapital auf 120 EUR gestiegen.

Da das frische Geld am Tag 1 vorhanden ist, kann es wunderbar eingesetzt werden.

Interessant wäre an dieser Erklärung vor allem, dass nicht Hertha als Verein, sondern die Gesellschafter der KGaA für die Auszahlung des Investors geradestehen müssten. Außerdem würde dieses Modell die Aussage von Herrn Schiller untermauern, wonach es sich nicht um einen strategischen Investor handelt. Ein strategischer Investor baut üblicherweise keine Exit-Optionen ein.


Sir Henry
14. Januar 2011 um 12:37  |  6269

Zum Ursprung des Geldes fällt mir einiges ein:

Holsts Erbe (wenn es denn soviel war)
Gegenbauer privat
die Stadt Berlin (was großer Mist wäre)
die Olympiastadion GmbH (was ebenso großer Mist wäre)
Ein Verbund von verschiedenen Einzelpersonen (u.U. auch juristischen Personen), die aber geschlossen nach außen auftreten über einen gemeinsamen Vertreter
eine Mischung aus obigem

Auszuschließen sind Geschichten wie:

Anschutz oder ähnlich gelagerte Investoren, die aus meiner Sicht eher längerfristig einsteigen würden.


mArk78
14. Januar 2011 um 12:41  |  6270

@ Sir Henry

Dein Satz
„Interessant wäre an dieser Erklärung vor allem, dass nicht Hertha als Verein, sondern die Gesellschafter der KGaA für die Auszahlung des Investors geradestehen müssten.“

Hertha BSC ist ja Gesellschafter der KGaA, also müsste der Verein dafür ja irgendwie geradestehen…


derMazel
14. Januar 2011 um 12:43  |  6271

Das könnte es wirklich sein. Da sähe ich auch die Möglichkeit gegeben, dass das Geld „nicht unbedingt zurück gegeben werden muss (Ich weiß, bloß der Kurier, aber man greift nimmt die Strohalme halt). Angenommen, es gibt diese Rückkaufaktion zum festen Termin zum festen Preis: Da wäre es ein leichtes, dort Klauseln einzubauen, die dieses Rückkaufverpflichtung seitens Hertha zu bestimmten Bedingungen ausschließen (z.B man benennt eine Frist – und der Gönner lässt diese einfach verstreichen).

Genug Spekulatius 😀


catro69
14. Januar 2011 um 12:44  |  6272

Irgendwie wirkt es komisch, seltsam, wie Hertha mit dieser scheinbar so wichtigen Finanzspritze gegenüber der Öffentlichkeit auftritt.
Während im letzten Jahr Genußrechteerehöhungen und Stadionmietstundungen unbemerkt abgewickelt werden konnten, öffnen nun Andeutungen und das Inaussichtstellen von 8 Mios den Spekulationen Tür und Tor. Welche Absicht steckt dahinter? Sollen die Mitglieder auf Größeres vorbereitet werden?
Meine Milchmädchenrechnung sieht folgendermaßen aus:
Stammkapital (100% vereinseigen) = 2,6 Mio
genehmigungsfreies Genußrechtepotential = 5,5 Mio
Man erhöhe das Stammkapital auf ca. 5 Mio (Zustimmung der Mitglieder notwendig?) und läßt den Investor ca. 2,4 Mio zeichnen, die 50+1 Regelung ist erfolgreich berücksichtigt und der Gönner dürfte trotzdem das Sagen in der Gesellschaft haben.
Zum „Dank“ zeichnet der Spender die 5,5 Mio genehmigungsfreien Genußrechte.
So könnten Hertha ca. 8 Mio Eigenkapital zufließen, allerdings mit Zustimmung der Mitglieder. Sollte eine Erhöhung des Stammkapitals auch ohne Mitgliedervotum möglich sein, macht einfach einen Strich durch die Rechnung.
Wie gesagt, es mutet sonderbar an, dass eine Nachricht von dieser Tragweite nicht geheim gehalten wird, dass es anders geht, wurde in der jüngeren Vergangenheit bewiesen.
Von daher liegt der Verdacht nahe, dass die Öffentlichkeit und damit die Mitgliederschaft, gelinde gesagt, manipuliert wird: “ Wir brauchen das Geld, also habt ihr das Geld zu wollen und nun stimmt zu.“


Sir Henry
14. Januar 2011 um 12:50  |  6273

@mArk78

Ich schreib gleich zurück. Erst mal gibt’s Raguh Feng.


Sir Henry
14. Januar 2011 um 12:55  |  6274

@catro

Wir treten alle, mich selbst eingeschlossen, auf unseren einfahrenden Gewohnheitspfaden GmbH/AG. Bei der gesellschaftsrechtlichen Seltenheit KGaA gibt’s ein interessante Ausnahmen und Besonderheiten vor allem das
Stimmrecht betreffend. Ließ mal nach bei Wikipedia. Das ist spannend.


Spandau123
14. Januar 2011 um 13:01  |  6275

@ub und @Corran

Danke!


mArk78
14. Januar 2011 um 13:04  |  6276

@Sir henry

Chinesisches!? 😀


ubremer
ubremer
14. Januar 2011 um 13:04  |  6277

@der Mazel,

Warum wird nicht spekuliert?

Mich interessiert nichts weniger als Spekulationen. Ich finde Fakten interessant.

@catro69,

Von daher liegt der Verdacht nahe, dass die Öffentlichkeit und damit die Mitgliederschaft, gelinde gesagt, manipuliert wird: ” Wir brauchen das Geld, also habt ihr das Geld zu wollen und nun stimmt zu.”

Da hast Du jetzt aber tief in den Kaffeesatz geschaut 😉 Die 8-Mio-Spritze wird sicher nicht von den Mitgliedern genehmigt werden müssen. Allein weil die Zeit für eine Mitgliederversammlung fehlt. Hertha arbeitet im Moment an den Unterlagen für die Lizenz 2011/12. Die müssen zum 15. März hieb- und stichfest bei der DFL eingehen.

@hurdie,

ob eine Summe dem Eigenkapital zugerechnet wird oder den Verbindlichkeiten, ist klar geregelt. Die 4,5-Genusschein-Millionen etwa sind Eigenkapital. Und auch die 8 Millionen Spritze wird derart konstruiert sein.


hurdiegerdie
14. Januar 2011 um 13:06  |  6278

@sir henry,

das klingt in der Tat dann doch positiv. Na ich warte mal ab, aber halte die Augen offen 😯


Sir Henry
14. Januar 2011 um 13:11  |  6279

War nicht mehr zu erkennen, mArk. Der Kopf war schon ab. 😉


hertha-phil
14. Januar 2011 um 13:20  |  6280

Vielleicht hilft ja ein Blick nach Hamburg, um mögliche Gedankenspiele von Investoren und Vereinen zu verstehen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,714279,00.html

Wenn man das vernünftig ausgestaltet, kann das für beide Seiten interessant sein. Besser als ein Notverkauf wichtiger Spieler in jedem Fall.

HaHoHe


Corran
14. Januar 2011 um 13:24  |  6281

lolo, Wikipedia sagt:

Ragout fin (auch Würzfleisch, [b]Berlinerisch: Ragufeng) [/b]


hurdiegerdie
14. Januar 2011 um 13:37  |  6282

Ich sehe @ubremer, wir verstehen uns nicht. 😳

Es ist Geld, das man jetzt bekommt und das zukünftig erwirtschaftet werden muss, oder es ist geschenktes Geld. Und wenn man Zinsen zahlt, muss man zukünftig noch mehr erwirtschaften als man jetzt bekommt, auch mit @Sir Henrys Erklärung und auch mit Genussscheinen.

Na egal, ich warte jetzt mal ab.


sunny1703
14. Januar 2011 um 13:51  |  6283

Da die 8 Milllionen keine Spende sind,ist es im Grunde nichts weiter als ein Schuldenverschiebebahnhof.
So wie ich das verstanden habe, ist das Geschäft noch nicht mal in trockenen Tüchern.
Und wenn ich das auch richtig verstanden habe,läuft das Geschäft mit den neuen Genusscheinen ziemlich schleppend.Das kann ich schon sehr gut verstehen,denn in der jetzigen Situation von Hertha ist das papier eine sehr risikoreiche anlage,um nicht das wort zockerpapier über zu strapazieren.
Wenn sich also,was ja keiner hofft,nicht der Aufstieg einstellt scheint die Finanzlage bedrohlicher denn je und vor allem bedrohlicher als immer verlautbart wurde.
Ob das 8 Milllionen Geschäft zustande kommt oder nicht, mehr als nur ein Getrickse zur erlangung der Lizenz ist es nicht.
Noch haben wir 17 Spieltage vor uns und die werden darüber entscheiden, welchen sportlichen und damit auch wirtschaftlichen Weg Hertha in den nächsten jahren zumindest geht.
Wenn sie aber nicht aufsteigen……dann sollte Herthas Spitze mal keine Überlebensparolen ausgeben,sondern auch bereit sein von sich aus die Konsequenzen zu ziehen.
Noch bisher wissen wir sehr wenig, doch ich kann nur @hurdiegerdie zustimmen,passen wir alle bloß gut auf.

lg ,ein schönes we und einen spannenden Rückrundenstart
sunny


Sir Henry
14. Januar 2011 um 13:55  |  6284

Wo kann man eigentlich genaueres über den gesellschaftsrechtlichen Part und die Eigentumsverhältnisse von Hertha BSC e.V. und der verbundenen GmbH & Co. KGaA erfahren. Die Website gibt nicht viel her und Wikipedia sagt auch nichts.


Dan
14. Januar 2011 um 14:02  |  6285

@ubremer
Schöner Abschlußsatz

„Transparenz schafft Vertrauen“

Das stimmt sicherlich für die Öffentlichkeit, aber siehe z.B. Mietstundung ist mancher Geldgeber an etwas anderem interessiert.

„Verschwiegenheit schafft Vertrauen.“

Viele die Schiller und Gegenbauer privat und / oder aus Gesprächen kennen, werden wohl größtenteils übereinstimmend erklären, dass diese beiden Personen den Verein nicht durch undurchsichtige Investoren oder Spekulanten an die Wand fahren lassen würden.

Daher habe ich zumindestens was die Investoren angeht ein gutes Gefühl.

Das jegliche „Zuwendung“ ein Vorgriff auf Herthas Zukunft ist, ist schon lange nicht mehr von der Handzuweisen . Ausser den aktuellen Spielern steht Hertha BSC doch mehr oder weniger, wenn ich gerade aus dem Fenster schaue, mit seinem letzten Hemd im Regen.


Dan
14. Januar 2011 um 14:05  |  6286

Oberwichtigtuer Modus an
@sunny
Anleihe nix Genußscheine. 😉
Oberwichtigtuer Modus aus


catro69
14. Januar 2011 um 14:41  |  6287

@ ubremer
Jepp, das war dicke.
Wie erklärst Du dir denn die vermeintliche Indiskretion?
Ein Gönner, der nicht genannt werden will, ein Geschäft, das noch nicht in Sack und Tüten ist und dennoch fabulieren Schiller und Gegenbauer von „Meilensteinen“ und „in Deutschland lebenden und steuerpflichtigen Personen“, das „Eigenkapital erhöhend“ nicht zu vergessen.
Wenn ich mich recht entsinne, fand die vorletzte Mitgliederversammlung noch vor der endgültigen Lizenzerteilung statt (Mai 2010), in die Lizenzanträge kann der Ingo ja schreiben was er will (Vorsicht Spitzfindigkeit), am Ende kommt es auf die „kleinen“ Überarbeitungen und Nachträge an, nur müsste er dazu in Amt und Würden sein, genau wie der „GröFuPaZ“.
Wer sich über die „verpfändete Zukunft“ Herthas verstimmt zeigt, dürfte bei den neuesten, nur angedeuteten, Geschäften ebenfalls hellhörig werden und so kommen dann Öffentlichkeit und Mitgliederschaft doch wieder ins Spiel.


sunny1703
14. Januar 2011 um 14:49  |  6288

@dan,
Stimmt Fananleihe,.aber selbst bei der haben sie sich verrechnet.
Momentan habe ich den Eindruck seriöse Finanzplanung sieht anders aus.

Wenn ich mein Kapital irgendwo anlege, dann sicher nicht dort wo wenig oder keine Transparenz herrscht bzw . man den Eindruck bekommmt ,man wird beschwichtigt oder gar mit Unwahrheiten konfrontiert.

Wer dennoch dieses Risiko eingehen möchte dem empfehle ich dann eher griechische Staatanleihen,die sind genauso risikoreich bringen aber viel mehr Zinsen.

Mein bisheriger vorsichtiger Optimismus dass bei einem Verbleib in Liga 2 ,anders als viele unken, Herthas Lizenz nicht in Gefahr kommt, hat auf alle Fälle einen gewaltigen Dämpfer erhalten.

lg sunny


mArk78
14. Januar 2011 um 15:29  |  6290

@corran

Ich weiß schon, was Ragout fin ist… ich wollte nur ganz dezent auf Sir Henry´s ragut feng eingehen…


mArk78
14. Januar 2011 um 15:31  |  6291

@sunny

Du darfst Genussscheine nicht mit der Anleihe verwechseln, deren Geschäft gerade schleppend verläuft.

…wahrscheinlich will der gemeine Berliner gerade kein Geld für Hertha investieren, weil er eventuelle Rücklagen bilden muss, um den Abgabenforderungen einer möglichen grünen Ersten Bürgermeisterin nachzukommen… 😉


Sir Henry
14. Januar 2011 um 15:36  |  6292

Raguh, mArk, nicht Ragut. Bitte beachte die korrekte Schreibweise.

Ragut ist zweites Futur bei Sonnenaufgang. 😉


mArk78
14. Januar 2011 um 15:41  |  6293

@Sir Henry (der wievielte eigentlich!? 😉 )

Schon klar… Sonnenaufgang und Futur 2,5…^^


ubremer
ubremer
14. Januar 2011 um 15:50  |  6294

@sunny,

Wenn ich mein Kapital irgendwo anlege, dann sicher nicht dort wo wenig oder keine Transparenz herrscht bzw . man den Eindruck bekommmt ,man wird beschwichtigt oder gar mit Unwahrheiten konfrontiert.

wo hat Hertha Dich mit Unwahrheiten konfrontiert?

@catro,

ich denke, dass sowohl Gegenbauer als auch Schiller sehr unzufrieden damit sind, dass die Sache vorzeitig öffentlich geworden ist.


Tunnfish
14. Januar 2011 um 15:57  |  6295

Es scheint als wäre im Zusammenhang mit dieser Kapitalspritze mal eine investigative Recherche eines Fachmanns zur Aufklärung der finanziellen Situation bei Hertha sinnvoll. Insbesondere die Details und Fakten zu den Anleihen und Genussrechten mit entsprechender Wirkung hinichtlich Eigen/Fremdkapitalzurechnung und die Analyse der Konstrukte zur Finanzierung über Beteiligungsgesellschaften. Dies sollte erfolgen sobald die Details zu dem neuen Deal bekannt werden. Ich würde mich über eine leserfreundliche Analyse jedenfalls freuen aus der man die Entwicklung der letzten und spekulativ die voraussichtliche Entwicklung der nächsten Jahre (Sport-Five-Deals, Rückzahlungen) erahnen kann. Da gibt es doch bei der MOPO sicher jemanden der das könnte.. 🙂


ubremer
ubremer
14. Januar 2011 um 16:09  |  6296

@Tunnfisch,

irgendwie ist mir vage so, als Du ob alle diese Themen seit mehr als sieben Jahren in einer Berliner Abo-Zeitung regelmäßig und großflächig (und exklusiv 😉 abgebildet werden . . .


catro69
14. Januar 2011 um 16:19  |  6298

@ ubremer
So unzufrieden erscheinen die Aussagen aber dann doch nicht, gerade Gegenbauer traue ich einen flappsigen „Kein Kommentar“-Kommentar zu, mit seinen Andeutungen über die Herkunft des Geldes befeuert er die Sache eher, genauso merkwürdig ist Schillers Frohlocken bei der Höhe der Zuwendung.
Verlieren die Protagonisten ihre geschäftsmäßige Nüchternheit, weil der „Turn-around“ am Horizont erspäht wurde? Hoffentlich verplappern sie sich nicht weiter, denn den Schotter braucht Hertha, davon bin ich felsenfest überzeugt.


sunny1703
14. Januar 2011 um 16:32  |  6299

@ubremer
Wenn ich mein Geld anlege und derjenige verschweigt mir seine wahre Finanzsituation ,wie es um ihn steht,wie gefährdet seine Lizenz eventuell bei einem Nichtaufstieg ist ,so ist das schon mal eine unseriöse Art mit seinen Anlegern umzugehen.
Wenn er dann aber auch noch sagt,dass bei einem Nichtaufstieg zwar der Gürtel enger geschnallt werden muss,aber ansonsten keine Gefahren entstehen oder zumindest durch seine Erklärungen sowas andeutet,dann kann für den Anleger der Eindruck entstehen,es wird die Unwahrheit gesagt!.Mehr habe ich nicht geschrieben.
@mArk78
Danke für Deinen Hinweis,auf den ich schon nach @dans Hinweis reagiert habe.
Ich halte den Berliner Anleger für intelligent genug um dieses Papier in einer solchen Finanzsituation sich nicht zu kaufen.
Schließlich ist es eben keine Sicherheit wie ein Sparbrief ,der dem Einlagesicherungsfonds unterliegt,sondern führt bei Insolvenz zum Totalverlust,in diesem fall übrigens ähnlich wie bei einem genusschein.
Alleine schon deshalb sind Offenheit und Ehrlichkeit ein teil einer seriösen Verkaufspolitik für solche Scheine, Anleihen!

lg sunny


Sir Henry
14. Januar 2011 um 16:54  |  6301

@sunny

Bei jeder Geldanlage sollte der Zeichner/Investor/Sparer (nenn es, wie Du willst) zunächst einmal selbst, im ureigensten Interesse, die Chancen und Risiken der Anlage bewerten.

Wer befindet über das Maß an Seriösität? Letzlich die Sparer, die explizit oder implizit eine Abwägung ihrer Interessenslage vornehmen und sich für eine Sparform entscheiden.

Es ist also weniger eine Frage der Intelligenz der Anleger sondern eher eine Frage der Risikobereitschaft.


pan-flöte
14. Januar 2011 um 16:56  |  6302

nach meinem ski-urlaub mit wenig inet melde ich mich mal zurück – mit einem großen lob!

gerade wegen der fundierten berichterstattung über herthas finanzen schätze ich die morgenpost. keine panikmache – sondern seriöse recherche weit weg von bild, bz oder kurier. hut ab!

@bremu: ohne das ihr mir ein betriebsgeheimnis verratet, habe ich eine frage aus reiner neugier, wie das bei einer großen zeitung so abgeht:

gibts bei euch beiden eine interne aufteilung, wer welche hertha-themen beackert. mir ist aufgefallen, dass die großen, exklusive, investigativen geschichten fast ausschließlich von dir sind. sto liefert meist trainingseindrücke, verletztenberichte oder reportagen von den auswärtsspielen? zufall, oder habt ihr euch das so aufgeteilt?

und zum schluss noch ein leckerbissen für alle der zeigt, was für tolle arbeit unsere blogväter leisten und uns hier jeden tag bieten.

habe eine dpa-gestütze meldung zum thema 8 millionen spritze gefunden. da sagt w.gegenbauer: „Ich habe dazu mit keinem Medienvertreter gesprochen und bitte dafür um Verständnis.“ dass bremu uns da bei mopo-online schon längst mit den neuesten infos vom präsi versorgt hatte und ihn auch zitieren durfte, hatte wg zu diesem zeitpunkt wohl vergessen … 🙂

das zeigt mal wieder, dass keiner an immerhertha.de und der morgenpost vorbei kommt! bitte, bitte weiter so!


mArk78
14. Januar 2011 um 16:57  |  6303

@sunny,

sah es erst nach meinem Text, dass Dan Dich schon darauf hinwies. Weiß nicht, ob es unbedingt Intelligenz ist, die den Berliner hier vorsichtig walten lässt, sondern eher der fehlende Bezug zu Hertha.
Wenn Du nämlich die gleiche Vorsicht bei Schalke anwendest, hätte dieser nie auf 11 Mio (!) durch die Fan-Anleihe kommen können. die wird sogar etwas höher verzinst…


ubremer
ubremer
14. Januar 2011 um 17:10  |  6304

@sunny,

wenn das alles so wäre, wie Du es im Konjunktiv vermutest, hättest Du recht.

Aber da es ja nicht so ist . . . 😉

Der Verein hat gerade im November beim Verkaufsprospekt für die Hertha-Anleihe alle Chancen und Risiken aufführen müssen. Habe nochmal auf die Anleihe-Broschüre verlinkt.


Sir Henry
14. Januar 2011 um 17:17  |  6306

nun heißt es Lesen!!!


14. Januar 2011 um 17:33  |  6309

@tunnfisch
Wie Sir Henry schon sagte: Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Ergänzend zu den Hinweisen von ubremer sei dir ein Blick ins Unternehmensregister (hinter mein Nick) empfohlen. Dort sind alle Geschäftsberichte der HERTHA BSC KGaA publiziert.


sunny1703
14. Januar 2011 um 18:04  |  6317

@ubremer
Solche Veröffentlichungen sind bei Papieren dieser Art usus.
Ich meinte auch nicht den Hinweis darauf,dass das Papier ein Risikopapier iist,sondern die Hinweise auf den MV und sonstigen Veröffentlichungen,wie es um Hertha steht,wenn der Aufstieg nicht geschaffft wird.
Da dieses Papier ja eine Fananleihe sein soll,ist es ja auch an Fans gedacht und wer liest sich denn von denen die ganzen Seiten durch?!
Interessanter ist da dann schon der Hinweis auf der Herthahomepage zur Hertha BSC Anleihe wo unter Frage 20(falls ich mich nicht verzählt habe) die Frage steht:
Ist meine Anleihe abgesichert? Durch den Anlagensicherungsfonds beispielsweise?
Antwort:
Für den Fall einer Insolvenz von Hertha BSC gibt es für die Anleihe keine Einlagensicherung. Dies ist das einzige Risiko, welches Sie als Zeichner der Anleihe eingehen. Wir werden aber alles dafür tun, dass es dazu niemals kommt.

Diese Antwort hat einen humoristischen Preis verdient! 🙂

Es war jedochbisher nie davon die Rede es gibt Schwierigkeiten mit der Lizenz für Hertha im Falle des Nichtaufstiegs. Wäre das zu dem zeitpunkt bekannt gewesen,so es denn so sein sollte,wäre davon noch weniger gezeichnet worden als es bisher der fall ist.

Nicht jeder stammt wie ich aus einem Beruf der Wirtschafts- und Finanzbranche,nicht jeder hat jahrelang private Anlageberatung gemacht….und gerade wenn ein Papier für solche Anleger sein soll,die all das nicht lesen können und wollen, ist Offenheit und Einfachheit ein Stück Ehrlichkeit.

Aber natürlich hat auch jeder Recht auf eine andere Meinung 🙂

lg sunny

l


14. Januar 2011 um 18:13  |  6323

@sunny
trag’s bitte die humorisitsche antwort ein im phrasometer. stay tuned!


14. Januar 2011 um 18:15  |  6324

nee nochmal @sunny:
trage bitte die humoristische Antwort mit exakter Quellenangabe ein im Phrasometer.


derMazel
14. Januar 2011 um 18:18  |  6325

@ub:

Ich lese ja nicht ausschließlich MoPo;-)

Und meine damit, dass sich selbst der „Sport-Boulevard“ mit Spekulationen zurück hält.
Das es in der MoPo und hier nur knallharte Fakten veröffentlicht werden, ist doch wohl jedem klar 🙂
Da wird keine einzige namentliche Vermutung von sich gegeben, und ich frage mich warum.


14. Januar 2011 um 18:26  |  6326

..trotz allem Wissen und Nichtwissen: ich finde, es wird v i e l zu viel geschnackelt-so lange dermaßen vage Fakten bekannt sind, so lange könnte man doch einfach mal …abwarten?
Ich wüsste im Moment nicht wirklich etwas konkretes zu sagen-und niemand anderes überzeugt mich hier bisher vom Gegenteil. Warten wir´s doch mal ab-kann sich ja nur noch um ein paar Tage drehen, bis der Vertrag gezeichnet ist.


catro69
14. Januar 2011 um 18:55  |  6328

Weitere Infos seitens Hertha könnte es tatsächlich schon bald geben, die b.z. tippt auf den Neujahrsempfang von sportfive am 18. Januar…

Mal ne ganz andere Frage, beim Stöbern im Handelsregister fiel mir auf, dass es seit 29.12.10 eine neue GmbH gibt: die Hertha BSC Lizenz GmbH. Geschäftsführer: Micha und Ingo.
Ersetzt diese Gesellschaft die Hertha BSC Verwaltung GmbH, die ja die Geschäftsführung der Hertha BSC GmbH & Co KGaA ausübt und deren Geschäftsführer ebenfalls Preetz und Schiller sind, oder hat diese neue Gesellschaft andere Aufgaben?


catro69
14. Januar 2011 um 19:08  |  6331

Ah, steht ja da, die Lizenz GmbH übernimmt geschäftsführerische Aufgaben bei der Rechte GmbH (den Zusatz Hertha BSC spare ich mir mal), vorher hat dies die Infrastruktur GmbH getan, tut sie es immer noch?


14. Januar 2011 um 19:20  |  6333

@catro69
Hast du im Handelsregister auch irgendwelche Angaben gefunden über die Gesellschafter der GmbHs und deren Anteile?


Dan
14. Januar 2011 um 20:12  |  6337

Auweia ich bin kein intelligenter Berliner, ich habe wieder Hertha-Anleihen gezeichnet.

So ein Mist hätte das @sunny nicht früh sagen können. 😉


Treat
14. Januar 2011 um 20:16  |  6338

@apollinaris

Das heißt nicht Schnackeln, das heißt SchnackSeln und das tun bekanntlich die NEGER am liebsten!
Frag mal Frau von Thurn und Taxis! 😉

Nur ein Zitat, bitte nicht wegen rassistischer Anmutungen auf mich einschlagen, da bin ich gänzlich unverdächtig, ehrlich!

Eine Frage an unsere Society – Experten Uwe und Daniel: Wie ist denn eigentlich dieser stets freundlich wirkende ältere Herr, der gelegentlich im Bezahlfernsehen so tut als sein er Sportreporter, mit Frau von Thurn und Taxis verwandt? 🙂

Was die Anleihe angeht, wenn ich etwas mehr Geld locker hätte, würde ich definitiv so eine Schmuckanleihe zeichnen, Risiko hin oder her. Hier geht es doch nicht darum, ob und wie ich das Geld dafür wieder bekomme, sondern darum, meinem Verein zu helfen. Ich bin Herthaner, verdammt noch mal und ich wette, dass sehen die meisten derer so, die dieses Papierchen erworben haben.

Was die 8 Millionen angeht, ich bin vorsichtig optimistisch aber letztlich fehlt es noch deutlich an Fakten. Ich mache das aber dem Verein nicht zum Vorwurf, gerade manche unserer Finanzexperten sollten wissen, dass Diskretion bei gewissen Transaktionen das A und auch das O der Seriosität ist. Genauso kann es strategisch sinnvoll sein, durch kleine Vorabinformationen und Andeutungen eine gewisse Stimmung im Vorfeld zu schüren. Ob das alles WIEDER MAL nur die Trotteligkeit all der unfähigen, korrupten, dummen, unehrlichen und unethischen Verantwortlichen bei Hertha ist, die so bis ins Mark verdorben sind, dass sie wahrscheinlich auch kleine Kinder beim Mensch Ärger Dich Nicht beschummeln, oder ob da vielleicht Kalkül oder schlicht gewisse Notwendigkeiten dahinter steckten, das werden wir erst wissen, wenn dereinst die Fakten auf dem Tische zum Liegen kommen… 😉

Blauweiße Grüße
Treat


14. Januar 2011 um 20:37  |  6341

oh ja..ich erinnere mich dunkel-das war doch beim Friedmann, oder? Was das die Thurnerin, ja?- Finde den Opa mittlerweile irgendwie rührend-vielleicht auch nur, weil er mir nun schon seit Jahrzehnten im Ohr ist 🙂


Tunnfish
14. Januar 2011 um 21:12  |  6344

@ubremer
@blauermontag

„@Tunnfisch,

irgendwie ist mir vage so, als Du ob alle diese Themen seit mehr als sieben Jahren in einer Berliner Abo-Zeitung regelmäßig und großflächig (und exklusiv 😉 abgebildet werden . . .“

@tunnfisch
Wie Sir Henry schon sagte: Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Ergänzend zu den Hinweisen von ubremer sei dir ein Blick ins Unternehmensregister (hinter mein Nick) empfohlen. Dort sind alle Geschäftsberichte der HERTHA BSC KGaA publiziert.

Lesen kann ich wohl und das auch schon eine ganze Weile. Nur mit dem Verstehen hapert es. jetzt könnte der geneigte Leser meinen: Verstehen hat auch mit Verstand zu tun – und ich erwidere, daß ich wohl nicht der einzige bin der den Überblick verloren hat(siehe Forendiskurs). Es ist doch eine Frage der Darstellung und nicht des Textes. Ich kann mich jedenfalls nicht an eine grafische Aufmachung zu dem Thema erinnern, die reinen Zahlen in den Geschäftsberichten lassen Interpretationsspielraum und erleuchten mir nicht alle Details.


14. Januar 2011 um 21:48  |  6347

@tunnfisch
Ich bin Texter, kein Grafiker. Aber was genau verstehst du nicht in den Geschäftsberichten der Hertha BSC KGaA? Vielleicht gibt es dafür in unserem Kreise einen Übersetzer
„Bilanzsprech – Fandeutsch“ …..


hurdiegerdie
14. Januar 2011 um 22:11  |  6350

Ich gebe mal ein Beispiel:

Was ist passiert, dass das positive Eigenkapital im Abschluss Mitte 2009 bei plus 2.x Mio liegen, während sie jetzt nach TSP bei minus 6.5 liegen. Liegt das daran, dass man das positive EIgenkapital in Form von Genussscheinen wieder ausbezahlen musste?

So, jetzt sind ja die 8 Mio Spende Eigenkapital, das waren die Genussscheine 2009 auch. Werden die dann plötzlich zu negativem Eigenkapital, wenn man sie zurückzahlen muss?

Aber vielleicht ist ja auch was zum Abschluss 2010 passiert, was wir da noch gar nicht sehen können, da die Daten nur bis Mitte 2009 reichen. Ich bleibe dabei ( 😉 @uBremer), dass diese Finanztricksereien, die jetzt wie Eigenkapital aussehen, sich am Ende in Schulden umwandeln.

Ich bin da bei Tunnfisch, diese Finanzsprech ist mir unverständlich. Aber vergleicht man Herthabroschüren, dann tauchen mal 10 Mio als Fussnoten auf und mal nicht. Durchsichtig ist das für mich auch nicht.


14. Januar 2011 um 22:31  |  6353

@hurdiegerdie
Durchsichtig sind die Publikationen schon, da sie alle gesetzlichen Publikationsvorschriften vollumfänglich erfüllen. Allerdings kleiden sie die Fakten in eine Menge Worthülsen, obwohl die Fakten ziemlich banal sind. Die Hertha BSC KGaA erwirtschaftet seit Jahren Verluste.
Der wesentliche Grund dafür sind die (im Vergleich zu den Einnahmen) hohen Personalkosten.


hurdiegerdie
14. Januar 2011 um 22:56  |  6355

Blauer Montag

Aber die Leute werden uns hassen, deshalb höre ich hiermit dann auf:

Was sind Personalkosten? Mein Lieblingsthema:

Hertha hat zwischen 1. und 2. Liga den Etat um rund 40 Mio reduziert. Davon sind nur etwa 15 Mio Gehälter für Spieler.

Es bleibt also die Möglichkeit 25 Mio „im Umfeld“ zwischen 1. und 2, Liga einzusparen. Beispielsweise etwa 2-3 Mio für Jugendarbeit, wie immer das geht, da ja keine Mannschaft oder gar das Internat aufgelöst worden sind. Bleiben immer noch 20-22 Mio. Hotelkosten? Sind die Reisen nach Paderborn etc 20 Mio billiger als nach Köln etc.?

Verdienen Mitarbeiter von Hertha in der 2. Liga 20 Mio weniger (Preetz, Schiller??). Was wir sehen sind Zahlen, der Inhalt dahinter erschliesst sich mir nie!!!

Stecken sich da Leute in der ersten Liga mehr Geld in die Taschen, könnten wir die 20 Mio mit einem Sparkurs auch in der ersten Liga in die Mannschaft stecken. Sind Hotelkosten (man ging ja von 5 Sternen in der ersten Liga auf 4 Sterne in der 2. Liga runter) auf Auswärtsfahrten ein Faktor (und wenn ja, könnten wir nicht auch in der ersten Liga in 4-Sterne Hotels logieren, um mit dem Geld die Mannschaft zu verbessern?)

Blauer Montag, ohne Frage, alles ganz naive Fragen, aber es sind Fragen, die ich mir als naiver Fan stelle, und die Antworten finde ich nicht in den offiziellen Bilanzauszügen, da bin ich bei Tunnfisch.


catro69
15. Januar 2011 um 0:58  |  6360

@ Blauer Montag
„@catro69
Hast du im Handelsregister auch irgendwelche Angaben gefunden über die Gesellschafter der GmbHs und deren Anteile?“

Ja und Nein!
Ich versuchs mal, angefangen bei der KGaA:

„Der Verein Hertha, Berliner Sport-Club (Hertha B.S.C.) e.V. hält 100 % des Aktienkapitals der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA und 100 % der Anteile an der Hertha BSC Verwaltung GmbH.“
„Die Geschäftsführung der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erfolgt durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die Hertha BSC Verwaltung GmbH, Berlin (Stammkapital: € 25.000,00).“

„Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

Hertha BSC Rechte GmbH & Co. KG: 100 %
Hertha BSC Infrastruktur GmbH: 100 %

Das Haftkapital bei der Hertha BSC Rechte GmbH & Co. KG beträgt € 100.000,00. Die Pflichteinlage beträgt € 38.860.170,00.

Mit der Hertha BSC Infrastruktur GmbH wurde im Juli 2004 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen; die Hertha BSC Infrastruktur GmbH ist Komplementärin der Hertha BSC Rechte GmbH & Co. KG.“

Auf deutsch, die KGaA und die Verwaltung GmbH gehören dem Verein, die Rechte GmbH und die Infrastruktur GmbH gehören der KGaA und damit indirekt dem Verein.
Die Verwaltung GmbH führt die Geschäfte der KGaA und die Infrastruktur GmbH die Geschäfte der Rechte GmbH. Geschäftsführer von Verwaltung GmbH und Infrastruktur GmbH sind jeweils Preetz und Schiller, in der Verwaltung GmbH ist außerdem Thomas Herrich als Prokurist tätig.
Nun gibt es die neue Lizenz GmbH;
„Gegenstand: Der Erwerb, das Halten und Verwalten einer Kommanditbeteiligung an der Hertha BSC Rechte GmbH & Co. KG sowie das Halten und Verwalten von Lizenzen aller Art. Stamm- bzw. Grundkapital: 25.000,00 EUR „.
Geschäftsführer natürlich wieder Preetz und Schiller, womit sie es zu dreifachen Geschäftsführern gebracht haben. Wem die Lizenz GmbH gehört, hab ich noch nicht herausgefunden.
Na ja, alles etwas staubtrocken und als Laie von vielen Fragezeichen begleitet, ein Verein – fünf GmbHs, irgendwann hört auch mein Interesse auf und sehnt sich nach handfesten Dingen, wie Aufstieg, Meisterschaft und Champions League, den DFB-Pokal nicht zu vergessen, aber wahrscheinlich wirds „nur“ der Aufstieg und ne weitere GmbH, die niemanden außer ihre Geschäftsführer beschäftigt.


15. Januar 2011 um 10:05  |  6367

Danke catro für die aufwändige Recherche !!!

Die entscheidende Aussage steckt in folgender Passage:
„Die Geschäftsführung der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erfolgt durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die Hertha BSC Verwaltung GmbH, Berlin (Stammkapital: € 25.000,00).”
“Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:
Hertha BSC Rechte GmbH & Co. KG: 100 %“

Das Ganze könnte wie folgt angedacht sein:
Die unbekannten Geldgeber erwerben Kommanditanteile an der Rechte GmbH & Co. KG. Diese reicht ihre Gewinne durch an ihre Gesellschafterin, die Hertha BSC GmbH & Co. KGaA.

Der Einfluss und das Verlustrisiko der Kommanditisten bleibt auf die Rechte GmbH & Co. KG beschränkt. Da die Namen der Kommanditisten nicht publikationspflichtig sind, werden wir diese über das Unternehmensregister nicht erfahren.


15. Januar 2011 um 11:12  |  6370

Nochmal gaaaanz langsam für hurdiegerdie!
Die entscheidende Aussage steckt in folgender Passage:
„Die Geschäftsführung der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erfolgt durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die Hertha BSC Verwaltung GmbH, Berlin (Stammkapital: € 25.000,00).”

Wenn Du Dich mit den veröffentlichten Bilanzzahlen nicht zufrieden gibst, erwartest du von der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA mehr als von jedem anderen Wirtschaftsunternehmen. Wenn Du als Vereinsmitglied des Hertha BSC e.V. mehr Informationen haben möchtest, solltest Du dich für einen Aufsichtsratsposten bei der KGaA wählen lassen.


15. Januar 2011 um 12:18  |  6374

oha..endlich sagt mal jemand diesen Satz!-Danke, @Blauer Montag(bezieht sich auf deinen letzten Absatz)


hurdiegerdie
15. Januar 2011 um 16:39  |  6396

Interessant @apollinaris und @blauer Montag.

Wenn man etwas nicht genau weiss, soll man nach @apolinaris beser nichts drüber sagen (nur etwa 20 Mal schreiben, das andere nichts schreiben sollen, weil “ niemand anderes überzeugt mich hier“). Wenn man es genauer wissen/verstehen will, dann muss man auf einen von ca 5 Posten, @blauer Montag.

Nur Informationen bekommt man nicht.

Ist das nicht genau die Strategie, die Hertha fast zur Insolvenz 2006 geführt hat, die hauptverantwortlich für die Kosten-und Kaderreduktion in den Folgejahren war, und damit mitverantwortlich für den Abstieg? Immer schön Fragen auf 2-Jahre zurückliegende Bilanzen schieben.

Es ist auch egal, dass bei einer durchgeplanten Saison zur Halbrunde schon wieder 2 Millionen Schulden mehr da sind (warum eigentlich? Wegen des hohen Zuschauerzuspruchs?). Steht das in den Bilanzen veröffentlicht bis Mitte 2009?

Dass dem @Apolinaris Plattmachargumente, wie „du kannst dich ja auf einen der wenigen Aufsichtsratposten wählen lassen“, gefallen, das verstehe ich dagegen. Dann kann er weiterhin 20 Mal schreiben, dass andere doch nichts sagen/schreiben sollen, weil sie es nicht genau wissen. Denn es gibt ja nur eine Handvoll solcher Posten, und die schreiben hier nicht, der Rest wird also ausreichend unwissend bleiben, um von @Apolinaris gemassregelt werden zu können.

Wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt bleibt dumm.

Ich werde weiter fragen? Antworten wie die von Sir Henry oder Mineiro über das Eigenkapital, fand ich jedenfalls überzeugend und für mich hilfreich.


15. Januar 2011 um 16:50  |  6397

ich finde, du verlässt jetzt ein wenig die sachliche Ebene. Ich finde den letzten Absatz vom Blauen Montag einfach grundsätzlich richtig – denn dieser Kritikpunkt wird ja immer wieder genannt, seit Jahren. Und ich kenne nicht einen Betrieb, der dermaßen gläsern mit seinen Zahlen umgeht.Der wäre ja auch schön naiv! Also, bitte fahre mal die Emotionen wieder runter-meine Zustimmung zu diesem Punkt hat gar nichts mit dem zu tun, was du mir als „Maßregelung“ auslegst (wieso eigentlich?-ich habe mich max. 3 Mal zu diesem Thema bei immerhertha geäußert-und immer sehr ruhig und ohne jede persönliche Note??
Bezgl der Antworten von Mineiro und Sir Henry sind wir uns völlig einig..ich weiss gar nicht, welchen Strauss du mit wem hier andauernd ausfechten möchtest?


ubremer
ubremer
15. Januar 2011 um 16:59  |  6398

@hurdie,

habe gestern auf den Verkaufsprospekt zur Hertha-Anleihe verlinkt. Entgegen dem, was hier teilweise behauptet wird: Dort sind nicht nur die Zahlen bis Juni 2009 zu finden. Sondern auch die bis Juni 2010 (Seiten F-18 bis F-20) sowie die Planungen für 2011.

Es ist kein Problem, etwas nicht zu wissen. Wenn aber erklärt wird, wo etwas zu finden ist – einfach mal der Fährt folgen 😉

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