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(sto) – So langsam muss man sich wohl Sorgen machen um das Gemüt von Fabian Lustenberger. Kollege Bremer hatte schon so wunderbar bildhaft beschrieben, wie der Schweizer beim Test gegen Babelsberg im Schatten eines Baumes traurig am Spielfeldrand stand, als er mitansehen musste, wie die Kollegen sich da für den Rückrundenstart einspielten. Entsprechend verpasste der fußballerisch so wertvolle, aber körperlich so wenig belastbare Mittelfeldspieler den Auftakt in Oberhausen – aber schien nun, nach Peter Niemeyers Ausfall, mehr denn je unverzichtbar. Doch wenn Hertha BSC am Sonntag zur Mittagszeit Fortuna Düsseldorf im Olympiastadion zum ersten Heimspiel im Kalenderjahr 2011 zu Gast hat, wird dieser Lustenberger erneut nur zusehen können. Nicht die Muskulatur streikt diesmal, sondern ganz profan: die Gesundheit. Ein Infekt, so ist zu hören, hat Lustenberger befallen. Weder konnte er am Samstag das Abschlusstraining bestreiten, noch wird er gegen Düsseldorf dem Kader angehören.

Wie weit ist Fanol Perdedaj?

Und jetzt?

Niemeyer verletzt, Lustenberger krank – die Personallage im defensiven Mittelfeld bereitet Bauchschmerzen, und ich bin einigermaßen froh, dass ich nicht Markus Babbel bin, der Trainer, der nun zu entscheiden hat, wie er diese so sensible Position im modernen Fußball taktisch und dann auch personell zu besetzen gedenkt.

Fakt ist: Fanol Perdedaj werden sie bei Hertha spätestens jetzt in Watte packen. Doch was meint ihr: Ist der 19-Jährige mit der Erfahrung aus 468 Profiminuten (alle in der Zweiten Liga) schon soweit, dass Babbel ihm die alleinige Verantwortung im defensiven Mittelfeld anvertrauen sollte? Alternativ: Wer sollte neben Perdedaj abräumen – ein klassischer Sechser wie Knoll oder Morales? Oder ist Raffael die ideale Besetzung, jetzt eben mit einem noch stärker auf die Defensive gerichteten Blick als bei seinen bisherigen Einsätzen in diesem zentralen Bereich des Spielfeldes? Ich gestehe ja, dass ich mehr und mehr ein Fan eines zurückgezogenen Raffael werde; einfach, weil mir gefällt, wie er sich zum Teil tief in der eigenen Hälfte die Bälle erobert und sie dann mit bemerkenswertem Eifer nach vorne schleppt. Ist Raffael dann eben nicht mehr so oft in den Abschluss involviert – na und, dafür hat Hertha andere. Und mal unter uns: So ganz beeindruckend war Raffaels Ausbeute – gemessen an seinen immensen Möglichkeiten – bis jetzt auch in Liga zwei nicht.

Pal Dardai – hat Babbel hier richtig gehandelt?

Eine zweite Frage, die sich zwangsläufig stellt: Hat Babbel zu früh reagiert, indem er Pal Dardai kurz vor dem Jahreswechsel zu den Amateuren versetzt hat? Immerhin ist ja immer mit dem Ausfall von zwei Leistungsträgern gleichzeitig zu rechnen. Oder war und bleibt die Entscheidung richtig, den Generationswechsel auf Pals Position jetzt, in Liga zwei, einzuleiten. Erst recht, da mit Knoll und Morales zwei nachweislich qualifizierte Nachwuchskräfte zur Verfügung stehen?

P.S.: Sehr viel mehr als Lustenbergers Ausfall war vom 18er-Kader für das Spiel gegen Düsseldorf vorerst nicht in Erfahrung zu bringen. Offen bleibt damit zunächst, ob Patrick Ebert und/oder Daniel Beichler diesmal den Sprung in den Kader geschafft haben. Doch wer Babbel kennt, der weiß, dass ihm zuallerletzt gefallen hat, wie Ebert sich in den vergangenen Tagen verbal geriert hat. So etwas hat der Trainer – getreu seinem Motto „erst Leistung, dann Ansprüche“ – in der Vergangenheit nicht eben inflationär mit einem Platz im Kader belohnt. Frag‘ nach bei – so ein Zufall! – Beichler.

Wie soll Babbel im defensiven Mittelfeld agieren?

  • Mit der Doppelsechs Perdedaj/Raffael (58%, 137 Stimmen)
  • Mit der Doppelsechs Perdedaj/Knoll (23%, 54 Stimmen)
  • Mit Perdedaj als einzigem Sechser (10%, 23 Stimmen)
  • Mit der Doppelsechs Perdedaj/Morales (10%, 23 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 237

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War es ein Fehler, Dardai zu den Amateuren zu schicken?

  • Nein, der Generationenwechsel ist und bleibt richtig (70%, 171 Stimmen)
  • Ja, jetzt könnte Babbel den treuen Pal gut brauchen (30%, 74 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 245

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72
Kommentare

Sascha
22. Januar 2011 um 18:04  |  7229

Erstmal ne andere Sache:

Das Tor gegen uns im DFB-Pokal wurde gerade zum Tor des Jahres gewählt….


Blauer Montag
22. Januar 2011 um 18:04  |  7230

Mit der Doppelsechs Perdedaj/Raffael !
Unsere ach so teuren Stürmer stehen sich vorne oft genug auf den Füßen. Hoffentlich gelingt es Raffa, sie von hinten heraus besser in szene zu setzen!


playberlin
22. Januar 2011 um 18:05  |  7231

Ich hoffe sehr, dass Fanol Perdedaj bereits weit genug ist, diese wichtige Position auszufüllen. Ich selbst habe ihn leider bislang nicht so eindrucksvoll erlebt, als dass ich für morgen mit ruhigem Gewissen an die Sechser-Position denke. Hatte bisweilen eher den Eindruck, als spiele er viele Sicherheitspässe. Zudem ist er aufgrund seiner Körpergröße kein Vergleich zum kopfballstarken Niemeyer.

Aber vielleicht – und das hoffe ich sehr – straft er mich ja Lügen und macht ein tolles Spiel, dann wäre uns allen geholfen.

Ich denke dennoch, dass ein Dardai als Backup eine gute und vor allem erfahrene Alternative für eine solche Situation wäre, aber Babbel hat sich nunmal anders entschieden und wird sicher seine Gründe dafür haben.


22. Januar 2011 um 18:08  |  7232

Raffa/Perde..aus schon oft erwähnten Gründen .
Zwei Greenhorns auf der 6 fände ich sehr gewagt (dann beinahe eher eine alleinige).
Raffa sehe sehe ich schon länger nicht als Stürmer, ließ sich ja immer schon sehr gerne sehr weit zurückfallen-
Ebert sollte zwar selbstbewusst seine Position einfordern, aber ganz sicher nicht via Boulevard.
Ich denke, die Sache mit Pal wurde sehr gut durchdacht, insofern..was soll man dazu sagen?-Ich finde, es gibt auf dieser Position fast ein Überangebot , denn auch ein Kaka´könnte, wenn alles reisst, diese Rolle für ein paar Spiele spielen.


22. Januar 2011 um 18:09  |  7233

Zu Perdedaj ist zu sagen: in der Balleroberung und im Antizipieren ist der Junge schon sehr weit für sein Alter. Problematisch wirds bei ihm nur, wenn er den Ball hat. Passgenauigkeit ist nicht unbedingt seine Stärke, um das mal vorsichtig auszudrücken. Von daher hätte ich tatsächlich gerne noch einen spielstarken Nebenmann wie Raffael für Perdedaj.


dstolpe
22. Januar 2011 um 18:15  |  7235

@sascha
Habe es nicht gesehen – haben sie das in der Sportschau bekannt gegeben? In der Netzwelt findet sich dazu noch nichts…


ft
22. Januar 2011 um 18:18  |  7236

Raffa und Perdedaj – auch meine Wahl.

—————
Und bei mir taucht heute zum ersten Mal die Frage auf:
Was machen ohne Raffa ?

Ich hab den Eindruck, dass er die Eierlegendewollmichsau von Hertha ist.

Es fehlt nur noch das er den Torhüter mimen muss.
Dann hat er eigentlich alles durch. Unser braver Feuerwehrmann.


fg
22. Januar 2011 um 18:18  |  7237

@ubremer/dstolpe:

könntet ihr evtl so nett sein und kurz die allerwichtigsten facts aus dem mopoartikel zu ramos hier nennen? hoffe das ist nicht zu schmarotzermäßig 😉
muss man sich arge sorgen machen, dass er geht? würde babbel das überhaupt zulassen??


fg
22. Januar 2011 um 18:20  |  7238

@sascha/dstolpe/all:

wäre aber irgendwie arm, wenn so ein glücksding sogar tor des jahres werden würde. unabhängig von der bitterkeit des ausscheidens war es doch wirklich nur ein klärungsversuch des koblenzers, dazu noch das pech bei sejna.


slipouvert
22. Januar 2011 um 18:20  |  7239

@dstolpe:
gibts schon was neues zum thema ebert/beichler? gehe mal davon aus, dass einer der beiden den sprung in den kader geschafft hat. beide kann ich mir nicht vorstellen. frag doch mal bremu, der konnte uns vor den letzten spielen immer den kader sagen 😉


Dovifat
22. Januar 2011 um 18:26  |  7240

Weder Knoll noch Morales sind „klassische“ Sechser im Sinne eines Abraeumers vor der Abwehr.

Durch seine Technik und Schnelligkeit ist Morales im Mittelfeld fuer die Rolle des box-to-box Spielers ( gibt leider keine sinnvolle deutsche Bezeichnung ) praedestiniert und hat gegen 1860 ja auch schon so gespielt.

Knoll zieht als Spielmacher aus einer vergleichsweise tiefen Position heraus das Angriffspiel auf und diktiert das Tempo, aehnlich wie beispielsweise Andrea Pirlo seit einigen Jahren eingesetzt wird.

Dadurch ergeben sich natuerlich Konsequenzen fuer die moeglichen Kombinationen und die meisten Trainer wuerden beide in einem 4-4-2 oder 4-2-3-1 wohl nicht nebeneinander in der Zentrale spielen lassen, sondern einem von beiden einen Defensivspezialisten zur Seite stellen.

Babbel scheint sich um solche Konventionen aber wenig zu kuemmern. Wir duerfen gespannt sein, welche Loesung er morgen praesentiert.

Ich waere ja weiterhin fuer ein 4-3-1-2, aber das werden wir leider mit ziemlicher Sicherheit nicht sehen 🙁


Bassoonist83
22. Januar 2011 um 18:26  |  7241

Ich schätze mal Fanol alleine wäre ein zu großes Risiko. Raffael sollte nach hinten gezogen werden, denn auf diese Weise prifotiert man auch in dieser Misere von unserem Überangebot an guten Offensivkräften und kann auf diese Weise auch Beichler mal eine Chance geben.

Im bezug auf Pal:
Mal im Ernst. Man ist doch hinterher immer schlauer. Ich will keinen der Polemik bezichtigen, aber dieses Nachkarten muss doch eigentlich nicht sein. Wir haben auch so noch genug Möglichkeiten, das auszubügeln (siehe oben).

Zum Tor des Jahres:
Von welchem Verband?^^ Die FiFa hat doch Altintop ausgezeichnen. 😉
Oder hat der DFB da was eigenes ausgezeichnet? Wenn ja wär es schade, dass es so ein Sonntagsschuss geworden ist, was es meiner Meinung nach war. Da gab es sicherlich anspruchsvollere Tore die man eher hätte nehmen können/sollen.


backstreets29
22. Januar 2011 um 18:29  |  7242

So, damit ist mein Posting bzgl Lusti und Fanol als 6er Pärchen hinfällig.

Ich hätte dann Fanol und Dardai gern gesehen
Leider konnte man das nicht abstimmen, obwohl es sehr gut zur zweiten Frage gepasst hätte.
Ich bin übrigens der Meinung, dass man Pal jetzt sehr gut gebrauchen kann und der Abschied zu früh kam


ft
22. Januar 2011 um 18:33  |  7243

In der Tat der Glückstreffer von Michael Stahl von der TUS Koblenz ist zum Tor des Jahres der ARD Sendung Sportschau gekürt worden.

http://www.sportschau.de/sp/tor_des_jahres/


ursula
22. Januar 2011 um 18:34  |  7244

Das wäre für mich in der Tat eine sehr
wirksame und realistische Alternative,
der KAKA als SECHS mit Drang nach
vorn! Dabei fallen evtl. „Eier“ (Nach-
lässigkeiten) weniger ins Gewicht, als
in der sensibleren Innenverteidigung….

Ich hätte ihn zu gern in 1. Buli-Zeiten
dort gesehen! Vielleicht wäre er dann
längst 1. Wahl! Der Mann hat klar
Qualitäten, im Zweikampf, Kopfball,
Härte (auch gegen sich selbst), nur durfte er nach den „unglücklichen“
Darbietungen selten oder gar nicht
mehr ran! Wenn doch, potenzierten
sich die Fehler, gleich Automatismen!

Ich denke, hier sind gewisse Parallelen
zu Rodnei auszumachen, der mich
übrigens auch heute gegen die Bayern
überzeugte! Leider zu wenig Geduld
der Hertha-Verantwortlichen, mit den
„Brasis“, gleich seiner ganzen, illustren Trainerschar…

….biste erst mal unten durch, haste
ooch keene Lobby…


Petra Woosmann
22. Januar 2011 um 18:35  |  7245

Das Tor gegen uns im Pokal ist definitiv Tor des Jahres. Sehr sympathischer Torschütze, der offen zugibt, dass es ein Glückstor war. Und nun hat er die Medaille live in der ARD-Sportschau erhalten, Nicht schön für uns, aber für diesen jungen Spieler einfach toll. 😉
Und ich bin für Raffa neben Perdedaj, denke das gibt in punkto Ballbehauptung mehr Sicherheit fürs Spiel.


Exilherthaner
22. Januar 2011 um 18:39  |  7246

@sto
Knoll ein klassischer 6er? Der ist ebenso sehr ein klassicher 6er wie Friend ein flinker und spielstarker Spieler ist.

Raffael im DM? Nein danke. Warum? Weil er zwar den Ball gut erkaempfen kann und im gegnerischen Strafraum auch in der Lage ist, den Ball passicher zum Mitspieler zu bringen, aber zwischen Balleroberung und Ballabspielen hat Raffael es sich leider zur Gewohnheit gemacht, erstmal 20-30Meter mit dem Ball zurueckzulegen. Das kostet sehr viel Zeit. Daher waere es wuenschenswert, einen Spieler neben Perdedaj zu haben, der auch mal einen kluegen Pass ueber 30 Meter spielen kann, um das Spiel schnell zu machen (wie z.B. Lustenberger). Damit waeren wir wieder bei Knoll, der das kann und daher in meinen Augen eben kein klassischer 6er ist wie z.B. Perdedaj. Ich bin aber gerne bereit, den Ausdruck moderner 6er gelten zu lassen.
Mein Tip lautet aber dennoch Perdedaj+Raffael, weil Babbel ein Gewohnheitstier ist und es ihm daher einfacher faellt, die Spieler auf dem Feld hierhin oder dahin zu verschieben anstatt die die passenden Spieler fuer die jeweiligen Positionen zu finden…aber er ist ja noch ein junger Trainer.


dstolpe
22. Januar 2011 um 18:40  |  7247

@Dovifat
Interessante Einschätzungen zu Morales und Knoll, die ich so – mangels Chancen zur Beurteilung im Spiel – so bis jetzt (noch) nicht teilen kann. Aber ich werde beide bei Gelegenheit mal daraufhin überprüfen.

Was mich außerdem interessiert: 4-3-1-2 – wie würde das personell und taktisch denn bitte aussehen?

@Exilherthaner
Einverstanden – moderner Sechser ist eine Bezeichnung, die auch sehr gut akzeptieren kann! 😉 Und in der Tat ist es wohl schwer, Knoll überhaupt auf eine Position festzulegen. Wie sagte er mal zu mir: „Ich kann überall spielen – außer in der Innenverteidigung.“ Und in Portimao stand er spaßeshalber ja sogar mal im Tor…


ursula
22. Januar 2011 um 18:46  |  7249

@ dstolpe

Na taktisch wäre es doch klar, wie die
Ausrichtung! Aber eben die personelle
Besetzung mit Spielern, die ein 4-3-1-2
auch interpretieren können, unter
Einbeziehung des „Bermuda-Dreiecks“
rund um den Mittelkreis…


dstolpe
22. Januar 2011 um 18:56  |  7250

@ursula
Mit „taktisch“ meinte ich, wie sich die Aufgabegebiete der drei defensiven Spieler konkret gestalteten… und personell: Dann ballte sich das Überangebot der Offensive noch stärker auf der Bank bzw. Tribüne.


Dovifat
22. Januar 2011 um 19:41  |  7251

Das 4-3-1-2 ist im Grunde nur eine aufgeloeste Raute und v.a. in Italien beliebt. Meistens gibt es keinen designierten Abraeumer mehr und die drei ZM ( nicht DM !! Wer die Doppel“sechs“ verbrochen hat, sollte mindestens eine Woche mit dem worst of der letzten Hertha-Saison gefoltert werden ! ) uebernehmen den Schutz der Abwehr und den Spielaufbau in einer fliessenderen Aufgabenverteilung als in der Raute ueblich. Die „1“ ist dann meist ein trequartista.

Milan hat das in der juengeren Vergangenheit beispielsweise gerne mit Seedorf-Pirlo-Gattuso in der Zentrale und Ronaldinho davor gespielt. Mit taktisch gut geschulten Spielern ist das ein sehr flexibles System, mit dem man zwei „richtige“ Stuermer aufstellt, immer noch wie in der Raute die Zentrale des Spielfelds beherrschen und dort leicht Ueberzahl schaffen kann, fuer das man aber eben nicht mehr einen Platz fuer einen rein defensiven Mittelfeldspieler opfern muss.

Und auch wenn ihr das vermutlich nicht gerne hoert: In den letzten Spielen unter Funkel sah das schon sehr aehnlich aus und Raffael lieferte in der freien Rolle einige seiner besten Partien im Hertha-Hemdchen ab.


L.Horr
22. Januar 2011 um 19:47  |  7252

Ich merke das mir die „Blog-Umfragen“ hier zunehmend aufzeigen wie ohnmächtig ich bezüglich Fragen/Entscheidungen der Aufstellung bin .
Natürlich habe auch ich sekundenschnell Kreuzchen parat , registriere aber im selben Zeitraum , das alles was ich zum Besten geben kann lediglich eher meinem Wunschdenken entspricht.
Alles fernab von Kompetenz und sogar zuzustehendem Bauchgefühl.

Keine Sorge , es macht mir ja auch Spass , aber ich spüre wie froh ich bin das Babbel die „Drecksarbeit“ 😉 machen muß.
Erstens weil er dafür bezahlt wird und zweitens weil er Eindrücke aus Training , Gesprächen und auch erlebtem Bauchgefühl hat welches mir fehlt.

Der Vorteil liegt dennoch bei mir , ich kann mir auf die Schulter klopfen wenn mein Tip aufging und weis von nichts wenn ich daneben lag.

Für morgen : wie wird/werden die 6er besetzt , kommt Beichler oder Ebert auf rechts , was passiert mit Ramos oder spielt Friend sogar neben Lasogga ???????

Ich vertraue Babbel zu 100% , wenn nicht ihm , wem dann ?


ursula
22. Januar 2011 um 20:00  |  7253

@ dstolpe

Richtig!


ursula
22. Januar 2011 um 20:17  |  7254

Eine sehr gut bezahlte „Drecksarbeit“,
@ L. Horr!

@ Dovifat, ein fein erarbeiteter Beitrag mit
viel Sachverstand, der einleuchtet und sich
gut liest!

Ich würde z. Z. dennoch ein „antiquiertes“
4 – 4 – 2 spielen und mehr wert auf weniger
wirre Laufwege legen! Mit Laufbereitschaft
einfach zu gestalten, und lässt Möglichkeiten
für das vorhandene Überangebot offensiver
Spieler (@ dstolpe) zu!

Das Vakuum in großem Radius rund um den
Mittelkreis könnte aufgelöst, mit Leben (?)
gefüllt, zumindest minimiert werden….

…vielleicht dann auch ein GEORDNETES
Mittelfeldspiel mit einem „freien“ Raffael??


dstolpe
22. Januar 2011 um 20:24  |  7255

@dovifat
Interessante Erläuterung, in der Tat. Hatte ich so nicht auf dem Schirm – aber Kollege Bremer und ich betonen nicht umsonst immer wieder, dass freilich auch wir durch euch lernen…!

Nichtsdestotrotz: In meiner Printvorschau aufs Spiel lobe ich unter anderem Babbel für seinen Mut, regelmäßig fünf Offensive aufzustellen. Dagegen bedeutet 4-3-1-2 rein nominell nur drei offensiv, aber sieben eher defensiv orientierte Spieler. Frage an dich und euch: Wie passte das zu der (auch hier) immer wieder laut werdenden Forderung nach dominantem, proaktivem Spiel?


fechibaby
22. Januar 2011 um 20:49  |  7256

Der Rauswurf von Dardai ist und bleibt ein riesengroßer Fehler vom Trainer Babbel!!
Das wird sich im Laufe der Saison noch deutlich zeigen.
Raffael hat in der Defensife überhaupt nichts zu suchen. Er muß offensiv Herthas Angriff ankurbeln.
Den dauerverletzten Lustenberger sollte man so schnell wie möglich verkaufen, solange er kein Sportinvalide ist.
Und nun wollen wir mal abwarten, was unsere Superherthaner gegen die Düsseldorfer ausrichten können.


Chuk
22. Januar 2011 um 20:54  |  7257

Ich verstehe nicht, warum hier z.T. von Dardais Rauswurf gesprochen wird. Er hilft den Amas. Das ist eine Versetzung und kann vom Trainer jederzeit Rückgänig gemacht werden. Wenn also ein Junger mal nicht so gut ist, dann bin ich mir sicher, dass Dardai seinen Einsatz bekommt. Sollte das nicht der Fall sein, bleibt alles so wie es derzeit ist.


trainer-storck
22. Januar 2011 um 20:55  |  7259

immer noch nichts neues in sachen kader????


ubremer
ubremer
22. Januar 2011 um 21:08  |  7260

@trainer-storck,

willkommen in unserem Kreis. Trainer Babbel hat nicht nur das Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf zwei Tage vor dem Spiel ausgedehnt. Eine seiner ersten Massnahmen war das Canceln von der Bekanntgabe des 18er-Kaders, den Hertha zuvor veröffentlicht hatte. Deshalb stehen wir Journalisten manchmal da und wissen, dass wir nix wissen.


fechibaby
22. Januar 2011 um 21:13  |  7261

Babbel wird niemals Dardai zurückholen. Dieser Fehler wird entscheidend sein im Aufstiegskampf.
Der Trainer ist und bleibt ein arroganter FC Bayern Spieler.
Morales, Knoll und die anderen jungen Spieler sind völlig unerfahren. Sollte Hertha mit diesen Spielern das Unmögliche schaffen und doch aufsteigen, werden sie in der nächsten Saison noch weniger Punkte holen als in der Abstiegssaison.


Exilherthaner
22. Januar 2011 um 21:16  |  7262

@dovifat
Kommen in einem 4-3-1-2 die Aussenbahnen nicht zu kurz? Existiert da ueberhaupt noch ein gescheites Fluegelspiel oder wird dieses gaenzlich aufgegeben?

@sto
Wieso lobst du Babbel fuer 5 Offensivkraefte? Siehst du etwa eine ueber weite Strecken konstante Korrelation zwischen der Anzahl an Offensivkraeften und der Anzahl an geschossenen Toren?
Bisher hatten wir mit Niemeyer nur einen defensiven Spieler im Mittelfeld und haben unser Mittelfeld somit dem Gegner preisgegegeben. Man kann deutlich sagen, dass es eine Korrelation zwischen defensiver Stabilitaet und der Anzahl an Defenisvspielern gibt. Wie sieht es in der Offensive aus, um auf deine Frage zurueckzukommen? War es denn so, dass wir mit 5 Offensivspielern stets den Gegner in die eigene Haelfte gedreangt haben und uns massenhaft (!) Torchancen erarbeitet haben, die dann natuerlich auch zu Toren gefuehrt haben? Oder war es eher so, dass sich unsere Offensivkraefte, die ja alle nicht gerade fuer ihre grosse Spielintelligenz bekannt sind, auf den Fuessen standen und der Ball somit mit grosser kreativer Spieluebersicht (Achtung Ironie) von der Abwehr und Niemeyer einfach weit nach vorne gehauen wurde?
Letztendlich will ich nochmals kurz einwerfen, dass man bei guten Spielern gar nicht mehr zwischen Offensiv- und Defenivspielern unterschieden muss. Wenn man solche Spieler hat, dann immer rauf aufs Feld. Hat man sie nicht, wie in unserem Fall (und selbst Raffael zaehle ich nicht hinzu), dann MUSS man die richtige Balance finden und die liegt 100% nicht bei 5 Offensivspielern zeitgleich auf dem Feld, wie die gesmate Hinrunde es gezeigt hat.
Daher gibts fuer mich dafuer keinen Lob an Babbel und mutig ist er erst recht nicht.


22. Januar 2011 um 21:19  |  7263

ich finde nicht, dass die italienischen Mannschaften für uns Vorbild sein sollten-mag da lieber den spanischen Fussball und nicht zuletzt die deutsche Übersetzung davon durch J. Löw. Und diese Spielweise ( und die des FCB letzte Saison) scheint MB eher zu mögen und vorzuschweben- ob der Erfinder der Doppelsechs gleich bestraft gehört,weiss ich nicht.. 🙂
letztlich ist JEDES System , neben der Frage des vorhandenen Spielerpotentials, immer auch Geschmackssache. Nichts schaue ich mirweniger gerne an als die italienische Liga oder CL-Spiele mit italienischer Beteiligung. Mag übertrieben sein…


ostkurven-fanatic
22. Januar 2011 um 21:28  |  7264

laut bz stehen ebert und beichler BEIDE NICHT im kader. denke, dass die da genauso wenig wissen wie bremu/sto, da dass training laut bremu ja nicht öffentlich war. woher sollen die das wissen, wenn immerhertha und der tagespiegel im dunkeln tappen. hätteauch keine erklärung dafür, warum beide raus sein sollen. für mich mal wieder ein bz-märchen. seriöse klarheit werden wir wohl erst morgen im stadion haben…


Exilherthaner
22. Januar 2011 um 21:36  |  7265

@apo
sehr korrekt von dir…..


ubremer
ubremer
22. Januar 2011 um 21:40  |  7266

@ostkurven-fanatic,

auch Dir ein Willkommen. Der Kollege Stolpe und ich sagen zum Hertha-Kader: Im Moment wissen wir es nicht.

Aber das schließt nicht aus, dass andere Zeitungen konkrete Infos haben. Insofern können wir erst morgen mit Blick auf den Aufstellungsbogen sagen, ob die BZ in dieser Frage Recht hatte. Gedulden wir uns einfach noch ein wenig.


catro69
22. Januar 2011 um 22:00  |  7267

@Dovifat
Diese aufgelöste Raute hört sich anspruchsvoll an, dazu bedarf es sicherlich geschultem Personals, weil, wenn es schlecht gespielt wird, auf nen einzelnen Sechser hinausläuft. Wem würdest Du diese Position dann anvertrauen?
Mit der Doppelsechs sind wir vor nicht mal zwei Jahren ziemlich weit gekommen, deswegen verstehe ich den Hinweis auf den Verbrecher, der sie verbrochen hat, nicht ganz.

Pal wäre jetzt natürlich ne tolle Alternative, aber wir haben den Jugendkurs eingeschlagen, also müssen wir auch dazu stehen. Ich bin Babbel da nicht böse, irgendwann muss/musste dieser Weg konsequent gegangen werden.
Ich würde die Doppelsechs mit Perde und Knoll besetzen, da ich dieses Duo so schon bei den Amas hab spielen sehen.
Dieses Pärchen ist qualitativ, Stand heute abend, ne Nummer kleiner anzusiedeln, als beispielsweise Peter und Lusti, was zum nächsten möglichen Paar führt: Kaka und Raffael! Ist vielleicht die „höherwertige“ Lösung, wenn Raffael diese Position überhaupt spielen will und Kaka nicht die Flatter kriegt.

Je länger ich darüber grübel, umso mehr freut es mich, dass ich diese Frage nicht zu entscheiden habe. Drei Punkte, egal mit wem, egal wie (na ja…).
Allen Stadiongängern ein spannendes und erfolgreiches Herthaspiel.


ursula
22. Januar 2011 um 22:00  |  7268

Dominantes, proaktives Spiel oder wie
sinnvoll sind „Systemspielchen“!?

Frei nach Johann-Wolfgang, Systeme sind
Schall und Rauch und ein kluger Argentinier,
El Flaco, ergänzte schon vor 100 Jahren, dass
Systeme, die nicht mit Leben gefüllt werden,
“Reißbrettspielereien” ohne Substanz sind!

Er sprach von Rechenexempel am Reißbrett
für intelligente Spieler, die ich nicht habe…

Ich kann da nur hinzufügen, was ist denn
noch zusätzlich, wenn die ne Dyskalkulie
haben….

Dieser César Luis Menotti “erfand” übrigens
die polyvalenten Spieler! “Gut ausgebildete
Spieler bedürfen keiner starren Ordnung
auf dem Spielfeld“….

…..die beste Taktik ist hohe Laufbereitschaft
hoch verteidigen und die Räume eng machen,
möchte ich gern ergänzen und funktioniert
in und mit jedem System!

Systeme können nur zu geordnetem Spiel
beitragen, aber wenn man die Aussenbahnen
ignoriert (@ Exilherthaner) und noch keine
leidliche Spieleröffnung beherrscht, taugt
nicht mal der gute Wille zu welchem System
auch immer….

Morgen “einfach” das Spiel offensiv
dominieren und gut ist!


Dovifat
22. Januar 2011 um 22:10  |  7269

@dstolpe: Achtung Phrasenalarm: Offensivspiel ist eine Sache der Einstellung, nicht der Aufstellung 🙂

Was haben die fuenf Angreifer Hertha denn in der Hinrunde gebracht ? Im oberen Tabellendrittel hat nur Aue weniger Tore geschossen und der zweite Tabellenplatz zur Winterpause war wesentlich der trotz des mangelnden Schutzes aus dem Mittelfeld enorm stabilen Abwehr zu verdanken. Mir ist auch nicht so ganz klar, wie Du auf die sieben Defensiven im 4-3-1-2 kommst. Die „3“ sind ZM, also nominell genau die Position der Mittelfeld-„4“ im 4-1-4-1. Da rechnest Du die dann aber ploetzlich offensiv ?

Generell ist eine starre Einteilung in defensive und offensive Spieler ueberholt, sogar bei den dem Vereinsfussball weit hinterherhinkenden Nationalmannschaften. Ich kann mich da dunkel an ein WM-Spiel erinnern, in dem eine grosse Fussballnation mit einem der besten Spieler aller Zeiten als Trainer und einem starren 4-1-5 aehnlich der Babbelschen Variante gegen eine nominell defensiver aufgestellte Mannschaft keinen Stich sah…

Die zentrale Frage ist eben nicht, wieviele Stuermer auf dem Platz stehen, sondern mit welchem Konzept die Mannschaft zum Torerfolg kommen soll. Und ob dieses Konzept auf dem Platz funktioniert. Wenn schon durch leichtes Pressen eines individuell unterlegenen Gegners auf Niemeyer und die beiden Aussenverteidiger kein Ball mehr kontrolliert von hinten nach vorne kommt, muss man den zweiten Teil doch eindeutig mit Nein beantworten und da helfen auch „mutige“ Aufstellungen wenig.

Fuer einen reinen Strafraumstolperer wie Friend braucht man halt exzessives Fluegelspiel, fuer pfeilschnelle nach innen ziehende Aussenstuermer einen zentralen Ballverteiler. Gab es in der Hinrunde jeweils nicht und daran trugen die Verletzungen wohl keine nennenswerte Schuld. Auch die Aussenverteidiger koennen ohne Absicherung entweder durch den Vordermann oder aus dem zentralen bzw. defensiven Mittelfeld heraus nicht staendig nach vorne bomben, usw.

In der ersten Haelfte der Saison haben die taktischen und personellen Puzzleteile oft nicht zsuammengepasst und das war der Hauptkritikpunkt, zumindest von meiner Seite.

In einem 4-3-1-2 koennten nun mehr Spieler auf ihren Primaerpositionen eingesetzt werden, mit dem in Spitze und Breite exzellent besetzten ZM sollte die Spielkontrolle in diesem Bereich auch kein Problem sein. Durch diese Absicherung haetten die Aussenverteidiger deutlich mehr Freiheiten nach vorne, Raffael muesste nicht mehr staendig die Baelle von hinten nach vorne schleppen und koennte stattdessen seine eigentlichen Staerken einbringen und mit dem aus meiner Sicht deutlich staerksten Nachwuchsspieler Knoll waere dann auch endlich mal ein vernuenftiger strategischer Spielaufbau moeglich. Niemeyer, Domo und Raffael koennen das Mittelfeld eben nicht spielerisch dominieren…

Idealerweise wuerde das dann so aussehen:

Aerts-Lell, Hubnik, Mijatovic/Neumann, Ronny-Perdedaj/Niemeyer, Knoll/Kobi*, Lustenberger/Morales-Raffael-Lasogga, Ramos/Ruka

( *Ja, Kobi ist eigentlich auch ein ZM und nur Aushilfs-AV )

Natuerlich wuerde so der eine oder andere reine Offensivspieler auf der Strecke bleiben. Das ist wegen des horrenden Ueberangebots in diesem Bereich aber sowieso unvermeidlich, unabhaengig vom System.

Nicht das wir uns falsch verstehen: Mein 4-3-1-2 ist natuerlich nur eine denkbare Variante und vermutlich nicht mal die beste. Mit entsprechenden Justierungen kann Hertha zweifellos auch mit einem 4-1-4-1 und allen moeglichen sonstigen Zahlenspielchen ueberzeugende Spiele hinlegen und dem Gegner weniger offensichtliche Angriffspunkte als in der Hinrunde geben.

Die fussballerische Idee dahinter muss aber stimmen ( und mit dem vorhandenen Personal durchfuehrbar sein. )


Mineiro
22. Januar 2011 um 22:17  |  7270

@ostkurven-fanatic:

Bei der B.Z. stand Rob Friend letzte Woche auch in der Startelf… 😉


alorenza
22. Januar 2011 um 22:29  |  7271

Patty Ebert ist definitiv nicht im Kader für das Spiel gegen Dü-Dorf.


08-15
22. Januar 2011 um 22:33  |  7272

Ah, die Infos verdichten sich langsam. 🙂
Danke, @alorenza.


alorenza
22. Januar 2011 um 22:37  |  7273

Verdichten ist schön gesagt. Bin auf ner Party, habe den Gastgeber mal schnell um sein Wlan-Passwort gebeten und wollte eigentlich das Thema Bratkartoffeln checken. Und dann sah ich das hier köcheln. Happy night, 3 points. period!


playberlin
22. Januar 2011 um 22:41  |  7274

Laut B.Z. stehen weder Ebert, noch Beichler, noch Knoll oder Morales im Kader. Sehr unrealistisch.

Somit blieben neben den vermeintlich gesetzten Aerts, Lell, Hubnik, Neumannm, Kobi, Perdedaj, Ruka, Raffael, Ronny, Ramos und Lasogga noch für die Bank Burchert, Kaka, Schulz, Domo, Djuricin und Friend….ein Platz wäre also noch frei… oder habe ich wen vergessen? Dardai wirds ja wohl nicht sein.

Daher gehe ich von einem eher geringen Wahrheitsgehalt des Artikels in der B.Z. aus.


fg
22. Januar 2011 um 22:53  |  7275

@dstolpe/ubremer:

ihr wollt HIER wirklich nichts zur causa ramos sagen?


08-15
22. Januar 2011 um 22:56  |  7276

@alorenza
Aber wenn Du gerade gerade auf ’ner Party bist, ist „verdichten“ doch wirklich treffend. Viel Spaß. 🙂


Mineiro
22. Januar 2011 um 23:13  |  7277

Zumindest Morales oder Knoll müssen morgen im Kader stehen, da es sonst auf der 6er Position für Perdedaj gar keinen Backup geben würde.

Daher mach ich jede Wette, dass der Kader lt. B.Z.-Artikel so wie es da steht nicht stimmt.


dstolpe
22. Januar 2011 um 23:15  |  7278

JETZT: Der GröFuKaZ im Sportstudio… Ich erwarte knallharte Aussagen, was sonst!?


Sir Henry
22. Januar 2011 um 23:22  |  7279

Muss ja ne irre spannende Party sein, alorenza, auf der

1. der Gastgeber keine Ahnung hat, wie man anständige Bratkartoffeln macht (Pfanne und Öl müssen HEISS sein) und
2. Du offensichtlich lieber hier rein schaust.


Sir Henry
22. Januar 2011 um 23:27  |  7280

Betreffend des BZ-Berichts: die wissen eben, dass Unsereins vor dem Spiel noch ein paar Infos lesen möchte. Ob es dann stimmt, haben wir um 1330 doch schon wieder vergessen. Wer nimmt sich denn schon am Abend nochmal die Zeitung vom Frühstück raus und vergleicht?


Sir Henry
22. Januar 2011 um 23:39  |  7281

Bleibt doch nicht immer was hängen beim GröFuKaZ: Italienisch zum Beispiel.


Steve
23. Januar 2011 um 1:40  |  7282

@Dovifat
Danke für die Ausführungen. Deine Taktiklehrstunden kommen bei HI in letzter Zeit ja etwas zu kurz, aber sie lesen sich immer wieder gut. Im Übrigen schön, dass du meinen „Vergleich“ Knoll/Pirlo inzwischen übernimmst, um die Qualitäten von Knoll „zu erklären“. 😀


Datcheffe
23. Januar 2011 um 6:18  |  7284

Moin, Moin!

Also, ich habe mir gleich gesagt, das es ein halbes Jahr zu früh war, Pal Dardai zu den Amas abzuschieben, denn jetzt bräuchten wir ihn eigentlich.

Laut BERLINER KURIER steht Fanol heute wohl alleine auf der Sechs und Babbel wird sein 4-1-4-1 System spielen.

Und ich gebe zu, Babbels Mut zu Neuem in allen Ehren, aber das bereitet mir ziemliche Bauchschmerzen, das Fanol nun den Solosechser machen muss!

Ich persönlich hätte, durch den Ausfall von Peter auf alle Fälle die Doppelsechs, auch gerne mit Raffael gesehen, aber nicht Fanol alleine, denn dazu fehlt ihm einfach die Erfahrung eines Peter Niemeyer!

Nun gut, wir werden sehen, vielleicht hat Raffael die Anweisung, in Defensivsituation als zweiter Sechser einspringen und falls wir siegen, hat Babbel, der natürlich die Truppe bessereinschätzen kann, als ich, wieder Recht gehabt!

Zu Fabian: Mensch, du tust mir langsam wirklich richtig leid, Dein Verletzungspech nimmt ja garkein Ende,
Aber auf alle Fälle gute Besserung und eine schnelle Genesung!

Auf einen Blau- weißen Sieg heute!!!

@alorenza, die Bratkartoffeln sind hier genug gewürdigt worden.
Nächstes Mal bei passender Gelegenheit wieder………….du weißt, bis in alle Steinzeit und noch 3 Steine weiter ! *DEVIL*


23. Januar 2011 um 7:12  |  7285

Guten Morgen,

so dann möchte ich in meinem ersten Post hier mich auch mal zu dem einen oder anderen Thema äußern…

Ich habe für Fanol und Knoll gevotet,
selbst wenn beide nicht über große Erfahrung im Profibereich verfügen sind sie mMn gute Spieler.
Fanol würde in einer doppel 6 den defensiveren Part übernehmen, Knoll ist meines Erachtens auch kein 6er sondern ein 8er (ZM), so in etwa würde es auch mit Raffa aussehen.
Raffa gehört für mich nichts ins Mittelfeld, auch wenn er sich die Bälle im TIEF holen muss (was ja eigentlich nicht seine größe Stärke ist, also das Bälle verteieln).
Er ist und bleibt ein Stürmer bzw. ein HS,
das dies mit unserem Personal aber nicht ganz umzusetzen ist liegt einfach an der falschen Transferpolitik. Ich hätte statt unserem kanadischen Freund lieber einen „10er“ oder einen ZM geholt der einfach spielgestalter sein kann, einen der sich die Bälle hinten holt, einen Doppelpass spielen kann, oder auch mal einen Ball in die Tiefe spielt…
Ronny wäre da evtl. ein Typ für, aber ich weiß nicht inwiefern er konditionell da rein passt. Cicero hat diesen Part letzte Saison in der Raute gut übernommen, und war trotzallem immer mit vorn und konnte doch auch noch das ein oder andere Tor schießen.

Für das 4-3-1-2 haben wir einfach kein Personal, weder vorn im Sturm noch im MF. Außer man besetzt den Sturm mit Ramos-Domo/Beichler und dahinter Raffa.
Das MF könnte nur so aussehen: Lusti-Niemeyer-Ebert… und das wäre mir dann doch zu unausgewogen.
Ich plädiere immer noch für ein 4-4-2 mir nem flachen MF/doppel 6.
ggf. noch ein 4-2-3-1, aber nicht dieses total unsinnige 4-1-4-1, was nie wirklich passt.
Meißt spielen wir dann mit 4 oder sogar 5 gelernten Stürmer, die einfach defensiv zu schwach sind und sie diese garnicht verinnerlicht haben (weiß es gerade nicht anders aus zudrücken)

Mein Team würde wohl so aussehen

————Ramos————-
—————Raffa————
Beichler——————Ebert
——-Lusti—–Niemeyer—–
Ronny–Neumann-Hubnik–Lell
————–Aerts————-

das wäre due Aufstellung im 4-4-2,
man kann auch Mijatovic für Neumann bringen. Gern würde ich auch Morales für Lell sehen, dieser wäre off. um einiges stärker und hat auch klar eine wesentlich bessere Technik als dieser.

4-2-3-1

————-Ramos————
Beichler——Raffa——-Ebert
——–Lusti—–Niemeyer—-
Ronny-Neumann-Hubnik-Morales
————-Aerts————-

Ramos ist und bleibt für mich ganz klar ein
reiner Stürmer, aber irgendwie checkt Herr Babbel nicht wo unsere Spieler am stärksten/wertvollsten sind.
Da wird ein Domo ins OM gesteckt, wo man gesehen hat das er einfach nur in der Luft hängt und er ganz vorn einfach am besten aufgehoben ist.
Ähnlich gilt es für Raffa, er ist und bleibt kein Spielgestalter, sinnvoller wäre es wenn er die Bälle so 20 – 30 Meter vor dem Tor bekommen würde und sich diese nicht im MF holen müßte, er kann mit seiner überragenden Technik, seinen tollen dribblings einfach 2 oder gar 3 Spieler aussteigen lassen und dann DEN Pass spielen oder zum Tor ziehen, 30 Meter weiter hinten nutzen im seine Anlagen nur bedingt. So wie oben beschrieben hat er es auch beim FCZ gespielt, dafür wurde er geholt und dafür ist er auch am meisten prädestiniert.
Ich denke wenn wir mit einer Doppel 6 spielen und Lusti mal fit ist, könnte er auch zum großen Teil am Spielaufbau teilnehmen und Raffa müßte sich nicht die Bälle hinten holen…

So hoffe habe nix vergessen und mich nicht zu oft wiederholt zu haben…

3 Punkte müssen heute so oder so drin sein, gerade weil unsere Kokurrenten haben federn lassen…


ursula
23. Januar 2011 um 9:26  |  7286

Nee, nee er hätte nicht Recht gehabt, wenn
„Wir“ siegen!

Das mit Fanol Perdedaj KANN gut gehen,
natürlich, aber es geht doch auch um eine
erkennbare Spielanlage, die gerade heute
auch „zusätzliche Zuschauer“ bei der Stange
halten sollte und sie wieder kommen lässt,
mit einem „ansehnlichen“ Spiel!

Immer nur improvisieren und auf die
Individualisten hoffen ist keine gute Idee!!

Klare Ansage für heute gegen spielstarke
Düsseldorfer, ne Doppelsechs mit KAKA
und Fanol oder Raffael klar konzeptionieren…


backstreets29
23. Januar 2011 um 9:49  |  7287

Guten Morgen,
die Diskussion um 4-3-2-1 ist hochinteressant, und auch das Posting von Dovifat fasst alles serh schön zusammen, was wir hier seit einem halben Jahr diskutieren. Vernachlässigt wird aber dabei, der Faktor zweite Liga.

Hertha ist zwar individuell auf allen Positionen besser als die Konkurrenz, aber eben nicht um so viel besser, dass man den Gegner laufen lässt und sich seine Punkte „erspielt“. Der Faktor Kampf ist mir hier in dieser Taktik-Diskussion deutlich zu unterrepräsentiert.
Dieser Faktor ist nämlich in nahezu jedem Spiel das Quäntchen, was Hertha’s „Taktische Marschrichtung“ in bloße Phrasen auflöst und man nur durch „Dagegenhalten“ im Spiel bleibt. Gott sei Dank hat die Mannschaft das erkannt und wirkt nicht mehr so hilflos, wie gegen Koblenz und Osnabrück.

Für mich immer wieder widersprüchlich sind die Aufstellung an sich: Ruka auf rechts beraubt ihn seiner Stärken. Raffa stellt sich in den Dienst der Mannschaft, verliert durch den hohen Aufwand an Defensivarbeit aber auch sehr viel Qualität nach vorn. Ramos ist ein Stürmer, der nach innen zieht um den Abschluss zu suchen, damit ist aber ein Friend völlig deplatziert, der auf Flanken warten muss, die ein Ruka (spielt falsche Seite) oder Ramos (zieht nach innen) aufgrund ihrer Spielanlage gar nicht bringen können. Lasogga macht das taktisch und spielerisch besser, weil er versucht, sich in das Spiel mit einzubinden, und sich die Freiheiten nimmt, überall als Anspielstation zu fungieren.
Es kommt mir so vor, als ob Hertha mit einer Mischung verschiedener taktischer Marschrichtungen ins Spiel geht, um vielleicht flexibel reagieren zu können. Leider ergibt sich daraus nicht ein Mischmasch der Vorzüge der einzelnen Systeme, sondern es endet regelmässig in langen Bällen, weil man aufgrund zugestellter Lauf/Passwege, dem hohen Druck des Gegners es nicht schafft, den Ball spielerisch nach vorne zu bringen.

Ich möchte jetzt nicht wieder darauf herumreiten, dass der Kader evtl falsch zusammengestellt ist. Das bringt nix, weil es a) nicht mehr zu ändern ist und b) wir mit dem was wir haben jetzt leben müssen und das Maximum rausholen müssen und auch den Aufstieg schaffen werden
Der Kader wurde sicher mit Hinblick auf Liga 1 zusammengestellt und da sehen wir ganz gut aus. Punktuelle Verstärkungen, dann hat man ein Mittelfeldteam.
Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesem Kader in Liga 1 spielerisch mehr Freude hätten, als jetzt.
Für heute würde ich mich für folgende Variante entscheiden:

——————Aerts——————-
Lell—–Hubnik—-Neumann—Schulz
————-Perde—-Kobi————–
Ebert————-Raffa———–Ronny
—————–Lasogga——————-

@Olaf:

Bratkartoffeln kann man gar nicht genug würdigen. 😉


dstolpe
23. Januar 2011 um 9:52  |  7288

@supporter
Schön, dass Du zu uns gefunden hast, fühl dich wohl!
Schöne Darlegung deiner Gedanken auch – nur: wo in all den Wunschformationen ist Lasogga? Verweigerst Du dich etwa der allgemeinen Euphorie (Hysterie) um den Jungen? Wäre interessant…!


backstreets29
23. Januar 2011 um 10:04  |  7290

Ich denke nicht dass Supporter sich verweigert, aber in seinem System ist nachvollziehbarer Weise kein Platz für Lasogga.
Ramos wäre hier der kongeniale Partner von Raffa, der Lasogga aufgrund seiner Spielanlage nicht sein kann. Ramos ist technisch hervorragender sehr gute Pässe spielender Sturmpartner, der auch den Nebenmann einsetzt, während Lasogga ein passabel technisch veranlagter Vollstrecker ist.
Wie gut das Zusammenspiel von Ramos und Raffa funktionieren könnte, hat man ansatzweise in der letzten Saison gesehen.

Ich hoff ich tret mit meinem Vorgriff niemandem auf die Füsse 😉


Blauer Montag
23. Januar 2011 um 10:04  |  7291

Moin dstolpe,
hast du heute Dienst in der Teeküche der Morgenpost? Dein Artikel in der Printausgabe heute ist eine schmackhafte Frühstücklektüre.


23. Januar 2011 um 10:16  |  7292

@ dstolpe

Ich bin der vollen Überzeugung das ein Ramos gerade in Hinsicht auf die 1. Liga der besser Stürmer wäre. Wir werden uns gerade nächste Saison viel auf Kontern beschränken, beschränken müssen. Da ist Lasogga wie auch ein Friend der falsche Spielertyp, mit diesen Stürmern gewinnt man dort keine Spiele, und wenn dann nur wenn man Sie in den letzten 20min bringt und dann die Brechstande auspackt.
Evtl. habe ich diese Meinung exklusiv, aber mit der oben beschrieben Aufstellung und der entsprechenden Taktik, würde wir mMn mehr Gegner „beherrschen“ können, bzw. denen unseren Spielstil aufdrücken.
Wir haben die spielerischen mittel auch mal ein Spiel dominieren zu können, doch durch die Taktik bzw. der Formation in der Babbel spielen läst, wird das leider nix.
Ich habe ja ansich nichts gegen das 4-1-4-1, aber dann bitte mit ensprechendem Personal, da wir dies nicht haben und es zumeißt auch noch mit 5 Stürmern spielen werden wir damit an die Wand fahren.

Klar zählt momentan nur der Aufstieg, das sollte uns allen klar sein.

Ich habe halt permanent das Gefühl, einige Spieler wissen nicht wie sie sich taktisch zu verhalten haben, defensiv wie auch offensiv, aber das liegt zum Teil auch daran das ähnliche Spielertypen nebeneinander spielen.
Somit treten sie sich immer auf den Füßen, bzw. rauben sich gegenseitig den Platz.
Gut zu sehen wenn Domo und Raffa gemeinsam im OM gespielt haben.
Raffa hat sich die Bälle meißt hinten geholt, Domo kam wenn dann nur im 16er an den Ball, da mache ich ihm aber nicht den Vorwurf, sondern dieser geht wenn dann an unser Trainerteam.

So zurück zu Lasogga, ich denke der Junge hat Talent, so wie Babbel spielen lässt, also mit „Stoßstürmer“ ist er wohl die beste Besetzung, da ich aber eher „technisch stark“ aufstellen würde, wäre er nunmal nicht 1. Wahl. Wir haben so viele Spieler die stark am Ball und im dribbling sind. Nur mit einem Lasogga und noch viel weniger mit Friend kann man so spielen lassen.
Lasogga kämpft, gibt keinen Ball verloren, das finde ich sehr beeindruckend. Ich denke aber man sollte man abwarten und schauen wie es ist wenn die „Magie“ etwas verflogen ist und wie es dann um ihn steht.

Ich bin evtl. auch etwas voreilig, aber ich denke halt auch weiter, wie sollen wir uns bei einem Aufstieg positionieren?!?
Es wird wohl keine, bzw. nur punktuelle Verstärkungen geben ( evtl. auf LV,RV,IV ). Wir oben schon beschrieben werden wir uns vermehrt aufs Kontern konzentrieren müssen, und da haben wir mit Ramos einen der besten Stürmer in Deutschland in unseren Reihen. Wir sollten endlich mal anfangen Spieler dort aufzustellen wo wir den größten Vorteil von ihren Stärken erwarten können.

Lasogga wird in meinen Augen, in der 1. Liga kaum einen Stich sehen, ich würde mich freuen mich zu irren, aber daran glauben tue ich nicht.

Es tut mir leid wenn mein Post jetzt etwas wirr ist, aber ich hoffe er ist doch irgendwie verständlich…

***
Kleiner „Verbesserungsvorschlag“ evtl. sollte man das Kommentarfenster etwas größer gestalten, es ist schon schwierig wenn man einen etwas längeren Kommentar verfasst nochmal drüber zulesen wenn man so viel scrollen muss…
***


23. Januar 2011 um 10:17  |  7293

natürlich gibt es die Vorschaufunktion, nur leider kann ich darin ja nichts „abändern“


23. Januar 2011 um 10:18  |  7294

@ backstreets29

genau so sieht es aus…
ich habe das etwas anders umschrieben aber diese kurz Fassung sagt eigentlich alles!

Danke 🙂


dstolpe
23. Januar 2011 um 10:32  |  7295

@supporter
Gute Erklärung. Liest sich soweit logisch. Und schön zu sehen auch, dass nun nicht alle(s) und jeder den Lasogga Pierre in den Himmel heben.

@Blue Monday
Vielen Dank für die Sonntagsblumen! Und ja, die Teeküche ist heute vollzählig besetzt. Kollege Bremer und ich werden pünktlich die Stadiontore passieren – und@all Daheimbleibende, euch mit der Aufstellung als gewohnte Grundlage für eine LIVE-Debatte versorgen.


Blauer Montag
23. Januar 2011 um 10:36  |  7296

@supporterBLN
Du könntest das Füllhorn deiner interessanten Ideen hier noch einmal an einem der trainingsfreien Tage ausschütten. Da werden bestimmt viele Kommentare zu abgegeben. Heute sind viele Fans schon auf dem Weg ins Oly. Ich muss auch gleich los. Hasta la Vista!


23. Januar 2011 um 10:40  |  7297

@ Blauer Montag

ich weiß diesen Post nicht wirklich einzuschätzen…

Es werden höchstwahrscheinlich nicht viele so denken, aber damit kann ich gut leben…
Ich bin evtl. auch etwas verwöhnt durch Favre, aber taktisch war er immer auf einem sehr hohen Niveau, diesen Eindruck habe ich Babbel nunmal so garnicht 🙁


Sir Henry
23. Januar 2011 um 10:54  |  7298

@ds

Wann seid ihr eigentlich üblicherweise im Stadion? Eine Stunde vor Anpfiff?


ft
23. Januar 2011 um 11:04  |  7299

Einen Geburtstagsgruß über die Luftbrücke der Herzen geht von hier aus an Rob Friend.

Mögest Du heute 30 Tore schießen. 🙂


ursula
23. Januar 2011 um 11:11  |  7300

@ SupporterBLN

Der „Blaue Montag“ meint charmant, Dein
Beitrag sei diskussionswürdig und das finde
ich übrigens auch, nur…..

….gibt es da schon konträre Vorstellungen….

….ansonsten auch ich muss mich langsam
„einpellen“, es ist im Stadion immer kälter
als vor der Haustür!


Treat
23. Januar 2011 um 11:28  |  7301

So, den Stadiongängern viel, viel Spaß und jubelt ein bisschen für mich mit, der ich heute leider wieder auf die Sky-Übertragung angewiesen bin.

Interessante Posts @supporter, diskussionswürdig alle Mal, einziges, dafür wirklich recht dickes Haar in der Suppe ist für mich deine Bemerkung, dass Babbel einfach nicht checkt, wer wo am besten ist. Das finde ich arrogant und anmaßend, ist aber natürlich nur meine persönliche Meinung. Wenn du hier nach Zustimmung suchst, dass Babbel in jeder Hinsicht ein Schaumschläger und Totalversager ist, wirst du mit Sicherheit fündig werden.

Nichtsdestotrotz war auch ich immer ein Favre-Fan, wenn man vielleicht mal mit seinem aus meiner Sicht problematischen Umgang mit „Stars“ absieht.

Was das taktische Verständnis eine Markus Babbel angeht, darüber werde ich frühestens nach der Hinrunde der nächsten Saison in der ersten Bundesliga urteilen. Ich glaube, das ist erst dort wirklich einschätzbar. Vielleicht gebe ich dir dann Recht, vielleicht auch nicht.

Bis dahin halte ich es eher mit der letzten Kernaussage Ursulas, die so oder so ähnlich auch schon @Dan seit langem propagiert: Unabhängig vom System und Personal einfach maximale Lauf- und Kampfbereitschaft zeigen und den Gegner offensiv dominieren, dann ist Hertha die beste Mannschaft in Liga 2!

Auf die „fucking three points“ gegen DüDo und

blauweiße Grüße
Treat


dstolpe
23. Januar 2011 um 11:55  |  7302

@treat
Also irgendwas machst Du da bei der Dienstplanung falsch… Nimm dir gefälligst ein Beispiel an deinen Blogvätern, die können trotz Job auch zu den Spielen… 😉 nix für ungut, der musste jetzt einfach schnell sein 😉

@Sir
Da gibt es keine feste Regel, aber in etwa eine Stunde vorher, ja. Und dann machen wir, was ihr auch macht: Mit Bekannten (in unserem Fall: Kollegen) über das nahende Spiel philosophieren. Heute freue ich mich außerdem auf einen Kollegen von der NRZ in Düsseldorf, den ich schon viele Jahre kenne.


backstreets29
23. Januar 2011 um 12:15  |  7303

So, 45 MInuten vor Anpfiff….wo bleibt die Aufstellung?? Und wer sitzt auf der Bank? 😀


Sir Henry
23. Januar 2011 um 12:22  |  7304

Eh Backy, Sonntag Zweite Liga=Anpfiff 1330.


23. Januar 2011 um 12:27  |  7306

@ Treat

das kam wohl wirklich etwas überheblich rüber. Aber das Problem besteht ja nicht erst seit MB.

Aber das er einfach nicht wegkommt von diesem 4-1-4-1 ist doch sehr problematisch. Es geht ja auch nicht nur um dieses System, aber wir haben dafür meiner Meinung nach nicht das geeignete Personal, bzw das Personal über welches wir verfügen sollten in einem anderen System besser Platz finden.
Das die Einstellung in jedem System stimmen muss ist eigentlich selbstverständlich.

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