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(sto) – Trainingsfrei am Schenckendorff-Platz. Nix Neues also, auch nicht im „Kniefall“ Lasogga. Das malade Gelenk des Torjägers wird geschont – und dient bis zu einer Klärung des Sachverhalts den Gazetten von links bis rechts als willkommene Neuauflage des Evergreens „Zittern um . . .“.

Wir aber spekulieren nicht, wir halten uns an Fakten. Und wo mal keine Fakten sind, da philosophieren wir, und so beschäftigt sich Blogvater und Hobby-Philosoph dstolpe heute mit der Frage: „Hertha und die Störfaktoren im Aufstiegsrennen: Eitelkeit als größtes Hindernis?“ (und gebt es ruhig zu – mit der Überschrift habe ich euch mal so richtig ins Thema reingezogen, hm? 😉 )

Aber ich meine es ernst! Rein spielerisch, da habe ich mich bereits mehrfach und frühzeitig festgelegt, kann ich mir kein Szenario vorstellen, an dessen Ende der Aufsteiger nicht Hertha BSC heißen wird. Allein dieser Gedanke aber mag für manchen Spieler schon verführerisch sein – und in letzter Konsequenz dazu führen, gegen zu 100 Prozent und mehr motivierte Gegner die berühmten zwei, drei Hundertstel weniger zu geben. Und dann: Siehe November. . .

Friedhelm Funkel und die Leimspur der Konkurrenz

Wo es tabellarisch da in den finalen Tagen des Januar wieder nichts zu klagen gibt, ist der Zweitliga-Spitzenreiter Hertha BSC dennoch wenigstens zwei Gefahrenherden ausgesetzt. Der eine will von außen Brandsätze auf den auf Kurs befindlichen Dampfer werfen. Dass Hertha BSC die Übermannschaft der Zweiten Liga ist, bekommen der Klub und seine Angestellten von allen Seiten zu hören. Die aktuelle Version dieser Standardthese formulierte am Montagabend unser alter Kumpel FuFu: „Hertha BSC tritt hier mit einer Bundesliga-Mannschaft an. Daran, dass sie irgendwann davonziehen werden, besteht meiner Ansicht nach kein Zweifel.“ Klingt gut, aber die Absicht dahinter ist leicht zu entlarven: Sollen die in Berlin sich ruhig sicher fühlen. Wir legen ihnen eine Leimspur, und wenn sie darauf treten, werden wir an ihnen vorbeiziehen (zumindest werden wir es versuchen).

An Manager Michael Preetz und Trainer Markus Babbel ist es, dass ihre Spieler sich von solch salbungsvollen Weisen nicht im Ansatz einlullen lassen. Ihr Motto lautet: Wehret den Eitelkeiten! Hört nicht darauf, wenn andere hervorheben, wie gut ihr seid – zeigt es auf dem Platz!

Babbel bremst Ebert aus: Richtig so!

Ein zweites Feuerchen, das Feuerchen persönlicher Eitelkeiten, lodert intern, mal heller und mal weniger hell. Zurzeit lodert es an wenigstens zwei Stellen. Ob die während einer Transferphase immerwährende Suche von Vereinen nach Torjägern auch wirklich zum Zweitliga-Tabellenführer Hertha BSC und dort zu Adrian Ramos führt – wir wissen es nicht. Was wir hören: Nein. Was wir wissen: Ramos‘ Berater Helmuth Wennin verdreht seinem Klienten regelmäßig und wohl pausenlos mit Wechselgedanken den Kopf. Das für Ramos realistisch einzuordnen, ist Preetz‘ Aufgabe.

Babbel hat derweil damit zu tun, die Eigenwahrnehmung jener Spieler gerade zu rücken, die sich selbst viel, viel weiter sehen, als sie es eigentlich sind. Daniel Beichler war so ein Fall – und der Trainer handelte richtig, als er verbale Steilläufe nicht mit einem Platz im Kader belohnte. Und so handelte er nun auch bei Patrick Ebert. Beichler oder Ebert werden es anders beurteilen, aber ich finde: Es ist der einzig richtige Weg!

Denn was sollten andernfalls die Valeri Domovchiyski oder Rob Friend sagen, die auch gern spielen würden, aber auch nicht spielen – aber anders als Beichler oder Ebert nicht klagend in der Öffentlichkeit herumrennen?

Eure Meinung ist gefragt

Der Fall Ebert ist sicher der für euch am leichtesten greifbare, weil viel darüber geschrieben wurde. Sehe ich es falsch, oder kann es in Fällen wie diesen nur die eine Meinung geben, dass der Trainer hier richtig handelt? Auf welche Weise würdet ihr an Preetz‘ Stelle bei Ramos wirken? In der Klickshow stellt sich dreimal ein und dieselbe Frage – mit dreimal ein und demselben Ergebnis? Ich bin sehr gespannt!

Die Lobeshymnen der Konkurrenz. . .

  • belustigen mich (53%, 235 Stimmen)
  • finde ich gerechtfertigt (26%, 114 Stimmen)
  • machen mir Sorgen (22%, 98 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 447

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Die Wechselgelüste von Ramos. . .

  • machen mir Sorgen (50%, 221 Stimmen)
  • belustigen mich (44%, 196 Stimmen)
  • finde ich gerechtfertigt (5%, 24 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 441

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Die Eitelkeiten von Beichler und Ebert. . .

  • machen mir Sorgen (48%, 217 Stimmen)
  • belustigen mich (43%, 196 Stimmen)
  • finde ich gerechtfertigt (8%, 38 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 451

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85
Kommentare

backstreets29
25. Januar 2011 um 15:12  |  7645

Im Fall von Ebert hat Babbel völlig richtig gehandelt. Bedenklich finde ich dabei, dass Ebert anscheinend immernoch nicht in der Lage ist, abzwägen wann er was sagen soll und wann er am besten schweigt.
Vielleicht sollte man ihm generell ein Interviewverbot erteilen, seine letzte halbwegs akzeptable Äusserung ist ja schon ne Weile her.

Generell hat es eine Mannschaft, die individuell so überlegen ist immer schwer. Überlegenheit kann auch ein Fluch sein. Wer selber aktiv einen Wettkampfsport betreibt, weiss, wie leicht man gegen einen Gegner, dem man klar überlegen ist, auch ins Straucheln kommen kann.
Das ist die Gefahr bei Hertha, und wird sie wohl jetzt auch bei Dortmund sein. Bei Hertha wird man am Sonntag in Bielefeld sehen können, inwieweit der November lehrreich war. Ich bin da zuversichtlich


mArk78
25. Januar 2011 um 15:13  |  7646

Habe drei Mal „Belustigen mich“ geklickt.


DonG
25. Januar 2011 um 15:37  |  7649

Ehrlich gesagt, konnte ich und kann ich mit Ebert nichts anfangen. Es ist und bleibt ein überbezahltes Kind bei Hertha.

Beichler hätte eine Chance bekommen müssen. Es gibt Sportler, die wenn es ernst wird über sich hinauswachsen können. Dagegen im Training nicht auffallen wollen. Babbel hat seine Gründe, die ich vielleicht nicht kenne. Trotzdem sollte der Junge auf dem Platz zeigen können, ob er es packt.

Ramos, muss bleiben. Punkt. Auch wenn der Aufstieg auch ohne ihn zu packen ist. In der 1. BuLi ist er unverzichtbar.


Tunnfish
25. Januar 2011 um 15:50  |  7652

Ich finde es in allen drei Fällen gerechtfertigt mich besorgt belustigt zu fühlen, entsprechend drei verschiedene Antworten aufgrund der Tendenz.

Lob von der Konkurrenz ist immer schmeichelnd und mit einem Lächeln im Wissen über die eigenen Sorgen zu quittieren, aber in dem Wissen eben den teuersten Kader zu haben durchaus berechtigt.

Die Wechselgerüchte um Ramos sind aus seiner (Beraterssicht) monetären Sicht und gerechtfertigt allerdings finde ich dieses ständige aufkochen auch irgendwie lustig, während in mir die Angst nagt Hertha könnte doch noch irgendwie dringend Geld gebrauchen.

Über Eitelkeiten kann ich lächeln, solange sie jedoch nicht das äußere Erscheinungsbild betreffen mache ich mir grundsätzlich Sorgen, habe aber für die Jungspunde auch Verständnis.


Dan
25. Januar 2011 um 15:54  |  7653

“Viele Menschen sind zu höflich mit vollem Mund zu sprechen, haben aber keine Probleme, dies mit leerem Kopf zu tun”

(O. Welles)
————————
Na klar was soll M.B. denn sonst machen? Am Ende hat man einen Hühnerhaufen, der denkt mit Reden kommt man ins Team.

Ebert ist doch nun schon so lange im Geschäft, dass er es einfach nicht lernt die Fettnäpfe zu umgehen. Das kann doch kein blinder Ehrgeiz sein der das Hirn ausschaltet, vorallem, wenn man gerade erst vor zwei Monaten live miterleben durfte wie ein Mitspieler in ähnliches Fettfass getreten ist.

Eigentlich lustig wenn es nicht so traurig wäre.

Der Rest ist Tagesgeschäft, Favoritenrollen abgeben, den Gegner in Sicherheit wiegen. Aber trotzdem wird es Zeit, dass sich die Spieler vom VfL Bochum wieder den Anweisungen des Trainers unterordnen. „Man muss nicht jedes Spiel gewinnen.“ Langsam glaube ich die in Bochum spielen gegen den Trainer. Die sind cleverer als unsere Herthaner 09/10 🙂


pax.klm
25. Januar 2011 um 15:58  |  7654

Finde eher, dass hier keine Leimspur sondern eine Schleimspur gelegt wird! FuFu hatte er nicht letzte Saison ne Bundesligamannschaft trainiert? Hat nicht geholfen.
Belustigend schon, aber auch ärgerlich, so nach dem Motto, das ist ein Selbstläufer, na ja über die Auswirkungen konnten wir uns im Spätherbst ja so richtig ärgern! Ende Teil 1


25. Januar 2011 um 16:11  |  7656

war heute dreimal lustig; aber nur, weil mir bei der letzten Frage das Kreutchen für „schwer genervt“ fehlte.. 🙂
Wäre ich verantwortlich, würde ich in keinem Punkt anders handeln. Schön, dass Babbel & co. zwischen Stars und Sternchen unterscheiden können (kein Wunder bei Babbels vita)
Im Übrigen schon wieder ein 100% Text von Sto für das Selters. Kenne ich gar nicht, soviel Übereinstimmung…


L.Horr
25. Januar 2011 um 16:13  |  7657

Sorgen würde ich mir um den „Geist der Mannschaft“ machen ,würden Ebert und Beichler genügsam ihr „Hertha-Dasein“ fristen ohne anzuzeigen das sie auf Einsatzzeiten brennen.

In Einzelgesprächen mit ihnen hätte dies geklärt werden müssen.
Alleine die öffentliche Ansage von beiden : „Ich bin fit und will spielen“ macht sie noch nicht zu selbstverliebten Figuren ohne Teamgeist.

Alle haben Ebert Proffessionalität unterstellt als er und sein unbändiger Ehrgeiz in der Reha dafür sorgten , das er solch enorme GenesungsFortschritte machte.
Der selbe Ehrgeiz jetzt ist folgerichtig und muß nicht plötzlich sanktioniert werden !
🙂


Treat
25. Januar 2011 um 16:29  |  7658

@L.Horr: Na ja, es ist schon noch ein Unterschied, ob man seinen berechtigten und löblichen Ehrgeiz intern an den Trainer heran trägt oder ob man ihn stets in die vorhandenen Mikros und Kameras blökt, oder? Diesen feinen aber entscheidenden Unterschied kennen auch die Herren Beichler und Ebert, dessen bin ich sicher. Und sie kennen auch die provokative Wirkung solcher Aussagen, wenn sie öffentlich getätigt werden, da müssen sie sich über eine Reaktion nun wirklich nicht wundern.

@dstolpe: Hatte exakt denselben Gedanken wie @apo. Schon wieder so ein genialer Text, mit dem ich zu 100% überein stimme. Wenn du so weiter machst, gibt es für mich hier überhaupt nichts mehr zu diskutieren… 😉

Blauweiße Grüße
Treat


25. Januar 2011 um 16:33  |  7659

na, das kommt aber wirklich auf das „Wie“ an..und ich denke wirklich, dass jemand wie MB da genügend Erfahrung hat, solche Dinge einzuschätzen. Wenn man mich fragt: Ebert hat auch einen sehr persönlichen Anteil am Abstieg (nach seiner Spiegelaffäre gab´s einen jähen Absturz…); wenn auch nicht offiziell bestätigt, aber mit gesundem Menschenverstand durchaus nahvollziehbar..ist es wohl so, dass Ebert seine Bosse anglogen hatte..wie auch immer, man das alles werten mag: er läuft auf Bewährung und bezieht weiter gutes Geld-das ist ganz sicher nicht bei jedem Verein so. Und deshalb finde ich Eberts Gemaule via Medien doppet ärgerlich..!
@llenz: das hätte sich unser beider Lieblings-A lsenborner niemals erlaubt… 😉


25. Januar 2011 um 16:41  |  7660

Ich sehe den Fehler da drin, die beiden Personalien Beichler und Ebert gleich zu betrachten.

Im Fall Beichler war es ja nun so, dass Babbel deutlich einige Dinge unterstellt wurden. Ganz nach dem Motto: Der mag mich nicht, ich kann machen was ich will und spiele trotzdem nicht.

Bei Ebert war doch die Sachlage so, dass er einfach nur gesagt hat, dass er sich fit fühle und enttäuscht wäre, wäre er nicht im Kader. Was ist daran bitte schlimm? Der Junge ist Fußballer und möchte Fußball spielen. Darf er das nicht, ist doch das Empfinden von Enttäuschung das normalste auf der Welt.

Heutzutage ist es doch so, dass in Interviews mit Fußballprofis der Inhalt in 95% der Fälle identisch ist. Aus den anderen 5% wird gerne mal ein kleines Skandälchen gemacht. Auf der anderen Seite aber beklagen sich alle darüber, dass die Fußballer von heute von den Vereinen komplett handzahm gehalten werden.

Ich meine, was will man denn hören, wenn man Ebert fragt, ob er am Wochenende spielt?
„Natürlich würde ich gerne spielen, aber das ist allein die Entscheidung des Trainers. Aber wichtig ist nur, dass Hertha BSC gut aufgestellt ist und das Spiel gewinnt, ob mit oder ohne meine Hilfe.“
Danke, aber von diesem Gesabbel hab ich langsam die Faxen voll. Auch, wenn ich dieser Aussage inhaltlich absolut zustimmen würde, finde ich es nicht verwerflich, seine Enttäuschung (die nebenbei bemerkt ohne jegliche Kritik an MB geäußert wurde) zum Ausdruck zu bringen.


Seppelfricke
25. Januar 2011 um 16:44  |  7661

stimme apollinaris zu.

was ebert in der vorigen saison geleistet hat war unterirdisch. selten so wenig einsatz gesehen. für mich hat er damals zu recht in der rückrunde kaum noch eine rolle gespielt.

ich bin auch der meinung das man sich nicht ständig in irgendwelchen zeitungen beschweren soll oder ansprüche stellt. wo kommen wir denn hin wenn die bz die aufstellung entscheidet.

zumal noch dazu kommt das er lange verletzt wart und er meiner meinung nach erstmal in der u23 spielpraxis sammeln soll. danach kann er auf der bank platz nehmen und sich dann über einwechslungen für mehr empfehlen.

gegen den ehrgeiz spielen zu wollen hab ich überhaupt nichts. im gegenteil. aber man muss es doch nicht auf so nem weg versuchen. zumal er SPÄTESTENS (er will ja reifer und erwachsener sein…) nach dem Beichler-Interview wissen müsste was passiert


L.Horr
25. Januar 2011 um 16:44  |  7662

@Treat , eben „blöken“ habe ich Ebert nicht vernommen.

Wie steht´s dann eigentlich mit Raffa , welcher kurz vor Rückrundenbeginn wiederholt seinen Bruder forderte/wünschte/blökte, weil er dann noch besser spiele.

Letztlich geht´s ja darum ob die Kommunikation innerhalb Trainer zu Spieler funktioniert ?


08-15
25. Januar 2011 um 17:12  |  7663

Lobeshymnen der Konkurrenz:
Machen mir ernsthaft Sorgen. Das ist in der Tat eine gefährliche Leimspur, der man nur durch Abgleich mit einer am Besten externen sachlichen Einstellung zu dieser Sache begegnen kann. Auf der anderen Seite braucht’s die Balance! Man muss sich ja auch nicht wissentlich schlecht reden (jemand anders würde hier jetzt zu mir sagen „unnötig klein machen“ – Recht hatter!) 🙂

Ramos-Wechselgelüst:
Da fehlt mir der Auswahlpunkt „Nervt mich gerade voll ab!“ 🙂

Beichler-/Ebert-Eitelkeiten:
Auch hier eher sorgenvoll, weil das unnötig Gift ins Ganze reinbringen könnte.

Grundsätzlich ist es schon schön, wenn Spieler auch selbstbewusst, um ihren Platz kämpfen, ja, ggf. Ansprüche stellen/anmelden. Aber das muss dann ganz dicht im Fahrwasser der Leistung erfolgen.
Der Unterschied zwischen Ebert und Domo bspw. ist dann auch einfach typ-bedingt. Domo ist nicht so der ganz auffällige Typ. Das merkt man dann eben (leider) auch meist aufm Platz… Ebert neigt vielleicht dazu, ins andere Extrem abzugleiten. Wenn er sich da manchmal mehr im Griff hätte, vielleicht würde ihm das noch besser bekommen.

Wie auch immer, den glatt geschliffenen Musterprofi wird’s nicht geben (außer GröFuKaZ vielleicht…), aber wollen wir den auch wirklich haben? Das macht’s doch am Ende auch aus, dass alle unterschiedlich sind und darüber ihren individuellen Beitrag zur Mannschaft leisten. Klar, es macht es für die Lenker (Babbel/Wiedmayer/Preetz) schwieriger – aber wenn’s einfach wäre, würden sie’s vermutlich auch wiederum nicht machen. Bissel Herausforderung im Leben will man doch auch. Oder?


hurdiegerdie
25. Januar 2011 um 17:37  |  7664

Was blökt?

Das hat mich jetzt ja doch interessiert, der Begriff kommt doch aus dem Tierreich.

Blöken Schafe oder lassen die sich nur zählen?

Wie ist es mit Rindern? Sind es dort nur die Kälber (was ja als Analogie auf Jungspund Ebert und Beichler passen würde)? Oder ist man generell ein Rindvieh, wenn man ins Mikro blökt?

Wie ist es mit Ziegen? Oder meckern die nur? Oder kommt deren Gemecker einem Blöken gleich, quasi ein Gezicke.

Fragen über Fragen, die man sich nur stellt, wenn man keinen Bock mehr zum arbeiten hat (Böcke gibt es nur bei Ziegen und Schafen, nicht Rindern, oder?)


joergen
25. Januar 2011 um 17:46  |  7665

Hallo,
aus meiner Sicht kann sich die Konkurrenz äußern, wie sie will. Es ist Sache des Trainerteams, dass die Spieler sich davon nicht einlullen lassen. Das gleiche gilt für die Äußerungen von Ebert und Beichler. Auch hier muss die sportliche Leitung gegenüber den Spielern intern darauf verweisen, dass der Weg nur über die sportlichen Leistungen und nicht über Äußerungen in der Öffentlichkeit führt.
Etwas anderes gilt für die Wechselgerüchte von Ramos. Wenn das Ziel Aufstieg nicht gefährdet werden soll, muss er gehalten werden. Ansonsten wäre es auch kein gutes Zeichen gegenüber der Mannschaft, wenn Leistungsträger abgegeben werden. Ramos wird gebraucht.


Dan
25. Januar 2011 um 17:46  |  7666

@hurdiegerdie
natürlich gibt es

RINDERBOCK:

150g mageres Rindergulasch
200ml dunkles Bockbier
1 kleine Zwiebel
1 kleiner säuerlicher Apfel
Gewürze:
1 Esslöffel Sahnemeerrettich

Zubereitung:

Die Zwiebel fein hacken. Den Apfel schälen und entkernen und in Würfel schneiden. Fleisch, Zwiebel, Apfel und Bier gemeinsam mit dem Meerrettich in das Töpfchen geben und bei 200°C 45 Minuten backen

Ok und schon duck ich mich weg. 😉


peterpander
25. Januar 2011 um 17:48  |  7667

Lob der Konkurrenz:
Es liegt jetzt am Trainer (hier kann er sich beweisen, wie gut er die Spieler erreichen kann), bei den Spielern keine Überheblichkeit aufkommen zu lassen und das in positive Energie und mehr mentaler Stabilität auf dem Platz umzuwandeln, wie es Bayern ja schon seit Jahren praktiziert.

Ramos:
Ich glaube nicht das Ramos ernsthaft glaubt, das ein Verein zur Zeit 8 – 10 Mio Euro für Ihn bezahlen würde und nur dann lohnt sich ein Verkauf für Hertha aus finanziellen Aspekten.
Das ganze ist für mich nur Schaumschlägerei durch seinen Berater und den Medien.

Ebert/ Beichler
ich persönlich verstehe hier Babbel nicht, der Beichler hat in den meisten Vorbereitungsspielen überzeugt und Tore gemacht, man sollte im schon mal die Chance einräumen sich auf dem Platz zu behaupten.
Ausser in der letzten Partie war der Ruk… auch nicht gerade überzeugend.
Bei Ebert muss der Trainer entscheiden wie weit er nach der langen Auszeit schon ist und ihm ein paar Spiele bei der U23 können.
Seine Zeit wird auf jeden Fall noch kommen.

Ob Hertha die richtige Einstellung findet werden wir ja im nächsten Spielbeim Tabellenletzten gut beobachten können, ich habe jedenfalls ein ganz gutes Gefühl.


25. Januar 2011 um 18:30  |  7669

@dan:

haha… hab ich ein bock jetzt auf rind…und was passiert mit den restlichen 300 ml bockbier??? hmmm… lecker…. 😆


Blauer Montag
25. Januar 2011 um 18:33  |  7670

@dstolpe
Ich nehme an, ihr habt keinen Einfluss auf die Werbeeinblendungen oben rechts neben dem phrasometer. Bei mir erscheint dort heute Abend die Werbung von easyjet. Zu dem Thema von gestern würde sie bestens passen.


25. Januar 2011 um 18:34  |  7671

p.s. @ all shirt-fans:

war gerade bei der druckerei. bestellung läuft… 26 x… 14 stück für unsere blockväter… also: all in time…


backstreets29
25. Januar 2011 um 18:39  |  7672

@Peterpander

Ich bin überzeugt, dass Beichler bei Babbel sofort die Chance aufs Team hätte, wenn er sich im Training anbieten würde, bzw in den Spielen bei der U23 überragend gewesen wäre.
Aktuell scheint es aber so, dass er in der Hierarchie der Aussenspieler ganz hinten ist.


backstreets29
25. Januar 2011 um 18:41  |  7673

@rasiberlin
Ich hab mich zu dir noch im „UPDATE: Beichler und Kaka vor dem Absprung, Pause für Lasogga“


25. Januar 2011 um 18:53  |  7675

@ BACKSTREETS29:

hab verstanden und werde in zukunft versuchen mich zurückzuhalten. aber dein nickname ist schon sehr verleitend… denk da immer an robby w. mit seinen freunden… sonst nix weiter und ohne schlüpfrigen hintergedanken… aber werde mich jetzt mal auf google-suche begeben… und mich in sachen backstreets29 weiterbilden… wirklich nicht böse gemeint… sorry…


backstreets29
25. Januar 2011 um 19:02  |  7679

schon ok…..wenns um backstreets geht hier ein kleiner Tip:

http://www.backstreets.com


08-15
25. Januar 2011 um 19:10  |  7681

@Grüner Donnerstag
Werbeeinblendungen rechts oder links von irgendetwas waren GESTERN! HEUTE ist ZUKUNFT… und zwar werbefrei. 🙂


25. Januar 2011 um 19:13  |  7682

@08-15:

wir haben doch gerade gelernt keine nickname durch den kakao zu ziehen… gelber mittwoch…tztzttz… 🙂


08-15
25. Januar 2011 um 19:17  |  7683

@rasiberlin
Bin selbst Opfer… hatte hier nicht neulich mal irgendeiner als „08-16“ sein Unwesen getrieben?

Also, @Blauer Montag, war nett gemeint – „viel Spott, viel Ehr!“ (bin Fan von Ihnen und Ihren Nickname-Links und überhaupt) 🙂


25. Januar 2011 um 19:43  |  7686

@Hymnen: auf Hertha sind gerechtfertigt. Das darf die Spieler nicht sonderlich beeinflussen. Die Gefahr (unterbewusst) besteht natürlich und sollte nicht unterschätzt werden.

@Ramos: Ich kann Ramos i’wie verstehen, daß er lieber bei einem besser positioniertem Verein spielen will. Aber Berater-Flausen hin oder her, ein klareres Bekenntnis, zumindest bis Saisonende, hätte ich mir als Hertha-Sympathisant schon gewünscht.

@Beichler: Das Thema ist mir inzwischen fast zu müssig – nervt.

@Ebert: Seine Äußerungen emfand ich jetzt nicht so dramatisch. Der Denkzettel an ihn ist in Ordnung und wird auch die Mannschaft nicht weiter beschäftigen. Er soll einfach weiter machen und wird diese Saison noch seine Einsätze bekommen. Allerdings wird es dafür ein Opfer geben. Schulz? Ruka?

Das Problem scheint mir wirklich zu sein, daß der Kader zu groß bzw. in bestimmten Bereichen einfach zu überbesetzt ist.


hertha@berlin
25. Januar 2011 um 21:06  |  7687

Off Topic: @sto,

ich würde so gerne noch einmal im *ein Fußballmärchen zwischen Berlin und Wolfsburg (part II)* lesen, was sich aber leider nicht öffnen lässt.
Könnt ihr das noch einmal einstellen?
Ansonsten ist schon alles gesagt.
Eberts Äußerungen finde ich auch nicht so schlimm. Besser wäre es nicht aus zu sprechen, aber was da im Eifer des Gefechts so raus kommt soll man nicht über bewerten. Nach 10 Minuten Überlegung hätte er vielleicht auch etwas anderes gesagt.
Ramos werden wir sicher auch in der Rückrunde bewundern können. Er hat das sicher auch nicht so ungern, wenn sein Name hier ständig mit Wechselgerüchten in Verbindung gebracht wird.


f.a.y.
25. Januar 2011 um 21:07  |  7688

So, jobbedingt mehrere Wochen untergetaucht, hab ich heute endlich mal wieder mitgeklickt.

Was die Konkurrenz sagt, belustigt mich. Sollen sie uns doch großreden wie sie wollen, auf so nen Quatsch fallen wir nicht rein. Was kümmert sich die Eiche…

Bei Ramos fehlte mir die Option „Nervt/ärgert mich“, da finde ich nix lustig. Der ist für mich unten durch. Soll hier noch bis Ende der Saison seinen Söldnerdienst in Gefangenschaft tun und dann holla die Waldfee. Dass er weg will wissen ja alle. Ist ja auch okay. Dass er sich für besser hält als er ist, sei ihm gegönnt. Dass er das aber GröFuKaZ mässig direkt nach dem Spiel in die erste Kamera trompetet ist ein absolutes No-Go. Unprofessionell und extrem ärgerlich. Mir schwillt schon wieder der Kamm…

Ebert. Ohne Worte. Beichler. Wer ist das eigentlich? Das belustigt mich nur. Ihnen rufe ich zu: die BZ wird euch nicht in den Kader bringen, sorry. Wie lange hat sich Lassogga das Gestochere von Friend in aller Ruhe angeguckt, sich beim Training reingehangen? Und selbst jetzt tappt er nicht in die Falle, wenn ihn Journalisten nach seinen Ansprüchen in Richtung Stammplatz fragen. Sagt ich schon, dass ich den Jungen mag? Klicke hier „der erfreut mich“ an. 🙂


pax.klm
25. Januar 2011 um 21:27  |  7689

Teil 2
Zu Ramos, es ist nur leider so, dass dieser junge Mann auf mich nicht den Eindruck macht, als wäre er sooo gefestigt!
Seine Leistung ist wichtig für den Aufstieg und für die nächste Saison , wer denn plötzlich „Flausen“ im Kopf hat,… na ja! Find es halt nervend, dass dieser „Manager“ so viel Unruhe herein bringt , auch dass die Kommunikation zwischen Spieler und Verantwortlichen nicht so recht klappt, die family von Ramos auch nicht da ist, dass sind durchaus Hypotheken.
Zu den beiden Jungspunden!
War es nicht der Übereifer unseres Autoartisten der ihn außer Gefecht setzte?
Im Grunde finde ich es absolut gut, dass verstärkt auch auf eine „umfassendere“ Erziehung junger Spieler geachtet wird.
Die Zeit der sogenannten „Goldenen Generation“, die möchte ich so nicht mehr haben. Hier macht Hertha klar Fortschritte!
@bertram schreibt: „Bei Ebert war doch die Sachlage so, dass er einfach nur gesagt hat, dass er sich fit fühle und enttäuscht wäre, wäre er nicht im Kader. “
Hätte er gesagt, er würde sich freuen wenn er berücksichtigt wird, dann hätte er meine volle Zustimmung, aber so bleibt bei mir ein G`schmäckle zurück. So bitte nicht wieder Herr Ebert!


scorerking
25. Januar 2011 um 21:41  |  7690

Lobeshymnen:
– halte ich für gerechtfertigt, schließlich sind wir auf Platz 1 und wer bitte schön, soll denn sonst Favorit sein?!

Ramos:
– bereitet mir Sorgen, da ich ihn nicht für charakterlich gefestigt halte und wenn dann dieser doch so professionelle Berater immer wieder auf ihn einwirkt, kann das schon mal nach hinten losgehen
– hoffe, dass nach dem 31.1. Ramos bei dann noch besserem Wetter und noch besseren Platzverhältnissen noch mehr aufblüht

Beichler/Ebert:
– bereitet mir ebenfalls Sorgen, da es Unruhe in der Mannschaft verursacht
– ich hatte auf diese beiden als „Neuzugänge“ nach der Rückrunde gehofft, doch MB hat in meinen Augen bislang das Meiste richtig gemacht, daher vertraue ich ihm auch hier
– Ebert muss aufpassen, dass er nicht nur durch negative Schlagzeilen auffällt, ich bin skeptisch, ob er tatsächlich noch mal mental reift und auch altersgemäße Aussagen machen kann


Slongo
25. Januar 2011 um 21:47  |  7691

Blogmacher! Glänzender Artikel in der Mopo von morgen! Glänzende Analyse und der beste Ton, den eine Berliner Fußballmanschaft wahrscheinlich je erfahren hat. Das ist eine zweitligareife Meistertat.

Der berliner Wermutstropfen bleibt leider und klar unser Rob Friend – und seine Zuspieler. Jetzt können die Außen beweisen, dass sie ihn verstanden haben und mit den nötigen Anpielen versorgen! Jetzt müssen sie das Spiel so gestalten, dass Rob Tore schießen kann!

Bitte Herthaspieler, zeigt, dass ihr intelligent seid.

Macht Rob Friend in seiner Einsatzzeit zu eurem Goalgetter!


hertha@berlin
25. Januar 2011 um 21:49  |  7692

Leihathleten nehmen jetzt auch Schauspielunterricht um in der Öffentlichkeit besser an zu kommen.
Vielleicht wäre das auch etwas für Patty Ebert? Lol


25. Januar 2011 um 21:51  |  7693

@pax.klm:

„@bertram schreibt: “Bei Ebert war doch die Sachlage so, dass er einfach nur gesagt hat, dass er sich fit fühle und enttäuscht wäre, wäre er nicht im Kader. ”
Hätte er gesagt, er würde sich freuen wenn er berücksichtigt wird, dann hätte er meine volle Zustimmung, aber so bleibt bei mir ein G`schmäckle zurück. So bitte nicht wieder Herr Ebert!“

Es kann sich doch aber jeder denken, dass er sich in diesem Fall gefreut hätte. Hätte er sich so ausgedrückt, wie du es geschrieben hast, hätte sich dann jeder denken können, dass er enttäuscht gewesen wäre, hätte man ihn nicht berücksichtigt.
In der Äußerung von Ebert steckt in keinsterweise Kritik am Trainer oder irgendeine Forderung an seinen „Vorgesetzten“.
Nicht falsch verstehen: Ich fordere ja keinen Platz für Ebert im Kader, wenn MB der Meinung ist, dass er noch nicht so weit ist, ist das doch vollkommen in Ordnung. Ich finde es nur ungerechtfertigt, dass Ebert sich jetzt irgendwelche Watschen in der Öffentlichkeit einfängt.


hertha@berlin
25. Januar 2011 um 21:53  |  7694

P.S ich meinte Leichtathleten 🙂


scorerking
25. Januar 2011 um 22:01  |  7695

Klar, Ebert ist ein Typ, der polarisiert.
Mir geht es hier darum, dass er endlich mal wieder durch Taten auffalen soll, damit meine ich gelungene Aktionen im Hertha-Trikot!
Icvh erinnere mich an die beiden fast deckungsgleichen Interviews, die mit ihm in der Winterpause und ein oder zwei Jahre vorher geführt wurden (war hier im Forum auch ein Thema)
Selbstbewußtsein ist schön und gut, doch irgendwann müssen Taten folgen.
Ich stelle hier nicht sein fußballerisches Talent in Abrede, doch bevor er das nicht „darbietet“, möge er zunächst einfach mal schweigen.


scorerking
25. Januar 2011 um 22:04  |  7696

Ich sollte mal wieder die Vorschaufunktion einsetzen, um die Tippfehler zu verbessern.
😉


ubremer
ubremer
25. Januar 2011 um 22:19  |  7697

@Slongo,

welchen Text meinst Du? Diesen vom Dienstag?


Supersebby
25. Januar 2011 um 22:31  |  7698

Betrifft ev. Ausleihgeschäft von Daniel Beichler! Manager Michael Preetz: „Wer in 18 Spielen nicht im Kader ist, muss sich Gedanken machen.“
Diese Aussage von Michael ist wirklich sehr abenteuerlich! Er, vor allem er, müsste sich Gedanken machen so einen Spieler zu geholt zu haben. Beichler war die ersten 3 Monate verletzt, wieso dann 18 Monate, das ist unfair. Preetz wusste davon und hatte damals noch argumentiert, dass man das wisse und langfristig mit ihm plane. In einem wirtschaftlich so wichtigen und entscheiden Jahr so einen Spieler zu holen für knapp eine Million ist völlig amateurhaft. Noch amateurhafter ist jedoch diese Aussage als Manager über Beichler.


pax.klm
25. Januar 2011 um 22:59  |  7699

Bin ja wirklich kein Schalke-Fan, aber was der Draxler da eben gemacht hat, wow, die Jugend kommt, nicht nur bei Hertha!!


hurdiegerdie
25. Januar 2011 um 23:19  |  7701

Da ich mir Pokalspiele nicht ansehen kann, solange Kaiserslautern als Koblenzbezwinger gegen Duisburg das Halbfinale erreichen kann, war ich mal weg zum 2.-Liga Eishockeyspiel in CH.

Wollte mich nur bei Dan für das Rezept bedanken,
aber Fleisch vorher scharf anbraten und Zwiebeln glasig schwitzen und dann ….
Guinness, ……nur ein Spässle.

Habe beim Zurückkommen gerade noch das 3:2 gesehen; irgendwie ist Magath ein guter Trainer oder hat nicht Sch…. am Fuss sondern verwandelt es in Gold.
Tolle Geschichte mit Draxler(?).


26. Januar 2011 um 0:09  |  7702

Magath kommt bei mir seit Jahren nicht gerade sympathisch rüber-steht für vieles, was ich nicht mag. Davon unabhängig, kann er Mannschaften trainieren und formen (wie lange, weiss ich nicht..), wie kaum ein zweiter in Deutschland. Was mir persönlich am meisten gefällt dabei, ist seine Unaufgeregtheit und sein angenehmer Pragmatismus: ohne viel TamTam und Wortgerassel..macht er seine Arbeit. Stur und kompromißlos, irgendwie konservativ und doch modern.


26. Januar 2011 um 1:06  |  7703

@superseppy: ich kann da nichts amateurhaftes sehen??-Mit einem verletzten, sehr jungen Spieler, wird ein 4-Jahresvertrag abgeschlossen; schon daran sieht man, das dies eher ein strategischer Transfer ist. Auch konnte man nicht wissen, wie sich die Ronny, Ruka und wie sie alle heißen, entwickeln würden?-Nee, ganz im Gegenteil hat hier Preetz sehr weitsichtig gehandelt und babbel auch…so sehe ich das jedenfalls. Und ich bin wirklich Amateur 😉


Exilherthaner
26. Januar 2011 um 1:22  |  7704

@hurdiegerdie

Magath spricht die Sprache der Spieler aber was er jährlich an Fehleinkäufen anhäuft, ist schon extrem. Taktisch halte ich ihn für durchschnittlich.


nocke79
26. Januar 2011 um 1:47  |  7705

Die Lobeshymnen der Konkurrenz. . .
Nehme ich nicht weiter ernst. Ist doch klar das Hertha mit dem Kader Top-Favorit ist.

Die Wechselgelüste von Ramos. . .
machen mir Sorgen und nerven. Geht es auch so weiter falls wir aufsteigen? Dann zieht zumindest das Argument mit der ersten Liga nicht mehr.

Die Eitelkeiten von Beichler und Ebert. . .
naja, haben nunmal einen großen Kader und da kann nicht jeder spielen. Sollten sich mal fragen ob sie durch ihre Interviews ihre Chancen bei Babbel zu spielen erhöhen und dann zweimal nachdenken was sie sagen.
Würde aber beide gerne irgendwann man spielen sehen, um sie überhaupt einschätzen zu können.


pax.klm
26. Januar 2011 um 7:09  |  7709

Bertram // 25. Jan 2011 um 21:51

Kam vielleicht nicht deutlich genug rüber, ich möchte nicht auf Ebi ( oder ist das für den Diepgen rechtlich geschützt?) „Einprügeln“, sondern erhoffe mir bei ihm ein wirklichen Reifeprozeß. Den hat er aber auch nötig, darum geht es.
Und, so wie es formuliert war, entspricht es einer Forderung, die wie auch immer, nicht unbedingt die Harmonie fördert.
Ich „vermute“ mal , dass der Verantwortliche Trainer dies auch so sieht!
Zumindest verhält er sich etwas unklug der Ebi.
Hat vielleicht auch mit eigenen Erfahrungen zu tun.


backstreets29
26. Januar 2011 um 8:04  |  7710

Bei Ebert ist für mich die Frage, wann der Reifeprozess endlich mal einsetzt.
Er ist ja nun kein Rookie mehr sollte mittlerweile mitgekriegt haben, wie der Hase läuft.
Warum er dann doch immer wieder irgendwelchen Quatsch von sich gibt, erschliesst sich mir nicht, und wohl auch seinen Vorgesetzten nicht


micha
26. Januar 2011 um 8:28  |  7712

Leider ist die alte Dame ja wie die meisten alten Damen immer für Komplimente und Schmeicheleien zu haben und lässt sich allzu schnell einlullen. Alleine aus diesem Grund und den Erfahrungswerten aus diversen „Entscheidungsspielen“ ist mir etwas mulmig und wenn dann noch solche Berater wie von Herrn Ramos rumlaufen und die Leute verrückt machen… naja ich hoffe das unsere Jungs soviel Qualität haben, dass sie den ganzen Widrigkeiten trotzen und konzentriert durchziehen. Toi Toi Toi


mArk78
26. Januar 2011 um 8:35  |  7713

@nocke79

Gerade in dsto´s Artikel

http://www.immerhertha.de/2011/01/19/ein-paar-grundsaetzliche-gedanken-zum-status-quo-von-hertha-bsc/

finde ich, dass Deine Aussage vom Top-Favoriten gut widerlegt ist. Siehe Führungsspieler, Druck und Zufall in der Zweiten Liga.

Für mich ist das nur die allgemeine Erwartungshaltung der Konkurrenz, weil man es wie damals bei Köln oder Gladbach am hohen Etat festmacht. Die Negativ-Beispiele 1860 oder Bielefeld gibt es aber auch…


wilson
26. Januar 2011 um 8:45  |  7714

Vielleicht schwingt ja unterschwellig bei Ebert die Sorge mit, wenn es schon in der 2. Liga mit Einsätzen nicht klappt, in der 1. Liga endgültig durch den Rost zu fallen.

Babbel scheint ihm während der Saisonvorbereitung signalisiert zu haben: „Du bist mein Mann.“ Ebert hatte laut Medien die besten Werte des Kaders (erinnert Euch der Laktat-Arie), für „seine“ Position kamen ein leidlich unbekannter Australo-Ukrainer (was es nicht alles gibt…), ein Bürschchen aus Österreich und ein Wal aus Brasilien in Frage.
Dann verletzt er sich; der Verein baut ihn mit warmen Worten wieder auf. Ebert kommt zurück, fühlt sich wiederhergestellt, spielt in der U23 vor (Heine sinngemäß: „Dafür, dass er mehrere Monate verletzt war, hat er seine Sache ganz ordentlich gemacht“) und meint nun, Ansprüche geltend machen zu können, vergisst dabei aber (oder sieht es einfach nicht), dass da eine homogene Mannschaft auf dem Platz entstanden ist.
Er sieht obendrein einen Aerts zurückkehren, der trotz Knieverletzung eingesetzt wird. Der muss nach einem Spiel erneut pausieren und kehrt dann sofort nach Genesung wieder zurück ins Team. So könnte sich Ebert das für sich auch vorgestellt haben.

Mir liegt es fern, Ebert in Schutz zu nehmen – Verständnis für seinen Unmut und seine Ungeduld habe ich dennoch. Diese allerdings via Medien auszudrücken, ist schlicht und ergreifend einfach dusselig, weil sich noch niemand in eine Mannschaft reingequatscht hat.

Was kommt im nächsten Interview ?
„Sollte ich in den nächsten Spielen nicht im Kader stehen, muss ich mir Gedanken um meine Zukunft machen“ ?
Fortsetzung wird folgen. Garantiert.


backstreets29
26. Januar 2011 um 9:02  |  7715

*******************************************
Wilson: Mir liegt es fern, Ebert in Schutz zu nehmen – Verständnis für seinen Unmut und seine Ungeduld habe ich dennoch. Diese allerdings via Medien auszudrücken, ist schlicht und ergreifend einfach dusselig, weil sich noch niemand in eine Mannschaft reingequatscht hat.
*******************************************

Das ist genau der Punkt, den ich meine und wo ich mich frage wann bei ihm endlich mal das Hirn einsetzt. Was mich dabei am meisten irritiert und vor allem auch nervt ist, dass er scheinbar null komma null dazulernt.

Ich halte ihn wirklich für einen talentierten Fussballer, aber ohne Hirn nützt das grösste Talent nix.
Siehe K. Boateng


hertha@berlin
26. Januar 2011 um 9:07  |  7716

jetzt wird es langsam beleidigend.


hertha@berlin
26. Januar 2011 um 9:20  |  7718

na dagegen sind doch Pattys Äußerungen Balsam:)


Blauer Montag
26. Januar 2011 um 10:15  |  7719

Nein danke Dan,
dieser Werbepartner passt wie die Faust aufs Auge zu Herthas Image als familienfreundlicher Fußballverein „Aus Berlin Für Berlin“.

Verweifeltes Kopschütteln.
Beißen in die Tischkante.


wilson
26. Januar 2011 um 10:22  |  7720

Zürne nicht, @ Blauer Montag

Artemis ist in der griechischen Mythologie … die Hüterin der Frauen und Kinder.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Artemis)

Wenn das nicht familienfreundlich ist…


hurdiegerdie
26. Januar 2011 um 10:25  |  7721

Homo sum, humani nihil a me alienum puto!

Ich bin ein Mensch und nichts ist mir fremd, was Menschen betrifft. (Cicero)

Aber wahrscheinlich gehen Fussballfans nicht in Puffs. Ich frage ich nur, warum es dann so viele gibt?

Ich finde das lustig, sorry.


wilson
26. Januar 2011 um 10:28  |  7722

@ hurdiegerdie

Cicero…
hat doch auch mal für Hertha gespielt, oder ?!


Blauer Montag
26. Januar 2011 um 10:38  |  7723

Ihr könnt das gerne zum Anlass nehmen, euren Kindern die griechische und römische Geschichte zu erläutern. Wem jedoch die Zeit o.a. dafür fehlt, der wird sich in Zukunft überlegen, ob er seine Kinder ins Stadion mitnehmen kann.


backstreets29
26. Januar 2011 um 10:42  |  7724

Wo genau wird denn das Problem gesehen?
Dieses Bordell ist ein Wirtschaftsunternehmen, welches mit dem Ziel der Gewinnmaximierung Werbung macht. Ich denke die Anzeigen der Damen des horizontalen Gewerbes werden täglich in BZ usw auch von Minderjährigen gesehen.


Sir Henry
26. Januar 2011 um 10:52  |  7725

Artemis wirbt auch auf Bussen der BVG. Blauer Montag, Du kannst ja Deinen Kindern nicht die Augen verbinden.

Ich freue mich, dass Artemis wirbt. Bringt Geld.


hurdiegerdie
26. Januar 2011 um 10:59  |  7726

@backstreets29,

so sehe ich das auch. Die armen Kinder! Sehen die auf dem Plakat etwas, was sie nicht täglich an jedem Kiosk, Zeitung oder im Fernsehen sehen?

Was ist mit bwin? Spielsucht treibt soundso viele Familien jährlich in den Ruin. Oder ist es der nackte Busen?

Mein Sohn und Tochter haben den Busen ihrer Mutter ab dem ersten Tag gesehen, und daran hat sich über 22 Jahre nichts geändert, genauso wenig, dass sie bei Papa bemerken mussten, dass er auch einen Busen bekommen hat, aber sich ansonsten untenrum schon immer unterschieden hat.

Ich kann aber verstehn, dass solche Plakate vielen peinlich sein mögen. Ich halte es nun auch nicht für den besten Werbepartner, aber na ja.


mArk78
26. Januar 2011 um 11:11  |  7727

Ich finde das jetzt auch nicht unbedingt anstößig.
Wenn man bedenkt, dass bis vor kurzem bei St. Pauli in einer Loge Frauen an der Stange tanzten, wenn ein Tor fiel, ist mir die Werbeeinnahme lieber.

Denn sonst müsste man auch sämtliche Bier(Alkohol-)-Werbung ablehnen, wenn es um Familienfreundlichkeit und Suchtbekämpfung geht.


nocke79
26. Januar 2011 um 11:30  |  7729

@mArk78

kenne den Artikel. Aber denke mal bei Hertha sehen sie sich auch als Favorit. Haben nunmal den teueresten Kader und haben ja auch als Ziel Aufstieg ausgegeben. Das es kein Spaziergang wird und es schon eine weile her ist das ein Absteiger direkt wieder aufgestiegen ist auch klar.


Blauer Montag
26. Januar 2011 um 11:53  |  7730

Eure Argumente bezüglich der Werbung an Bussen, Zeitungskiosken u.ä. nehme ich zustimmend zur Kenntnis. Trotz alledem ist dieser Werbepartner für mich nich voll kompatibel mit dem Image eines familienfreundlichen Fußballvereins. Auch da bleibt etwas hängen …


ursula
26. Januar 2011 um 11:58  |  7731

Vinum Graecam in totam Europam illatum est…..
….und die PUFFS….


Sir Henry
26. Januar 2011 um 12:03  |  7733

Eigentlich soll im Artemis ja nichts hängen bleiben. Aber das nur so nebenbei.

Der Hauptkonsument beim Fußball ist keine Familie sondern männlich zwischen 15 und 75. Dass ist eben, nicht mal zufällig, auch die Zielgruppe des Artemis.

Die Werbetreibenden versuchen den Werbeerfolg zu maximieren. Dementsprechend kann nicht jede Werbung im Stadion kinderkompatibel sein.


Blauer Montag
26. Januar 2011 um 12:20  |  7734

Griechischer Wein?
Griechischer Fußball?
Griechische Staatsanleihen?

Beliebt in ganz Europa?

Ich weiß nicht recht …ursula


Seppelfricke
26. Januar 2011 um 12:25  |  7735

Sir Henry, 15-75? So sieht also die Nachwuchsgewinnung im horizontalen Gewerbe aus ^^


hurdiegerdie
26. Januar 2011 um 13:04  |  7736

Nur so nebenbei @Sir Henry:

😆 😆 😆


alorenza
26. Januar 2011 um 13:07  |  7737

Sorry, aber jede Entrüstung über die Artemis-Banden ist Spießer-Heuchelei.

Genauso wie die Themenwahl an sich. Der Konzern, der dieses Thema aufgegriffen hat, hat Zeitungen, die vor Sex-Angeboten nur so wimmeln und zwischendrin grinst (wie in meinem Blatt) der Dildoking (10 Prozent für Selbstabholer).

Wenn sich dann jemand hinstellt und den Zeigefinger hebt (was der Autor des Textes, Udo Muras, übrigens bewusst zu vermeiden versucht), ist es ein Pharisäer. Ende der Story.


ursula
26. Januar 2011 um 13:09  |  7738

Da gab es wohl „Übersetzungs-Diskrepanzen“
und vom griechischen Fußball, gar von Staatsanleihen hätte und habe ich besser
nicht geschrieben….

…..gratiam pro gratia!?


ft
26. Januar 2011 um 13:28  |  7739

Tja die Werbung und die Moral.

Ein immer wieder nettes und zündendes Thema.

Ich persönlich würde die Puffwerbung auch nicht so hoch ansiedeln wie der eine oder andere es tut.

Vielleicht weil ich Werbung häufig gar nicht zur Kenntnis nehme.

Aber wenn wir schon beim Thema sind:

Was wäre wenn unser Verteidigungsministerium mit einem unverschämt hohen Etat in die Werbung einsteigen würde ?

Die Zielgruppe , junge Kerle zwischen fuffzehn und fünfundzwanzig Jahren, sind ja kaum besser zu erreichen als in Sportstadien.

Mal als ein Aspekt.

Und wenn man bedenkt das wir bald ein Berufsheer haben und dies auch noch Nachwuchs braucht….

Was also wenn statt Audi und Aspirin Leopard und Fuchs im Stadion rumstehen ?


Nur mal so als Fantasie in den Ring der Meinungen hineingeworfen ?

Wäre doch denkbar oder ?


Slongbo
26. Januar 2011 um 13:39  |  7740

@ubremer – genau diesen!


hurdiegerdie
26. Januar 2011 um 13:41  |  7741

Sach ma @ft,

du wirbst doch nicht ernsthaft dafür, junge Menschen für die Armee zu werben? Muss mich getäuscht haben!

Ansonsten nochmal „19“ anhören und nachgoogeln in welchem Alter junge Deutsche in Kriegen gestorben sind, die der US die Ölvorräte sichern sollten.


ft
26. Januar 2011 um 13:49  |  7742

Nee hurdie,

Ich werbe nicht dafür.
Will bar nur mal „diesen Hut“ in den Ring geworfen haben, wenn es um Moral und Werbung geht.

Denn ich könnte es mir gut vorstellen, das jeder Finanzchef eines Sportvereins dabei schwach werden könnte wenn da auf einmal jemand vor der Tür steht und richtig solide Summen auf den Tisch legt.

Wenn Du nach meiner persönlichen Einstellung dazu fragst:

Ich würde solch Orte dann meiden.


Alpi
26. Januar 2011 um 14:00  |  7743

@ hurdiegerdie
hervorragender Kommentar über deinen Busen. Ich bin ein Freund der gepflegten Selbstironie.

Ansonsten hat es alorenza auf den Punkt gebracht. In meiner Fernsehzeitung ist schlimmere Werbung (z.B. MMS -Bilder – Versand) drin.

Was war nochmal das eigentliche Thema?

Lobeshymnen? Völlig unangebracht. Sollten jeden Spieler kalt lassen. Mit dieser Mannschaft ist es „fast“ Pflicht an erster Stelle zu stehen. Lobeshymnen wären angebracht, wenn alle Siege hoch und souverän ausgefallen wären.

Ramos? Das Thema nervt. Ramos und sein Berater nerven. Haben er und vor allem Hertha ein konkretes und ernsthaftes Angebot auf dem Tisch, kann er gerne laut über seinen Weggang reden. Aber dieses ständige „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“-rufen beschädigen sein Image und seine Zukunft.

Beichler und Ebert? Als junger Spieler muss man lernen, dass man nicht darüber enttäuscht sein darf, dass der Trainer einem anderen Spieler mehr Leistung zutraut. Man muss enttäuscht über sich selber sein, dass man weniger Leistung im Training gezeigt hat, als andere Spieler. Patrick Ebert sollte dies eigentlich bereits gelernt haben.


pax.klm
26. Januar 2011 um 14:08  |  7744

„Noch ist nicht alles erlaubt, die wandelnden Litfaßsäulen in Österreichs Fußballligen haben wir noch nicht gesehen, doch die Hosenwerbung kommt so sicher wie der nächste Wutausbruch von Uli Hoeneß. Das Wie ist das eine, das Was das andere. “ sagt oben angeführter Artikel.
Na solange da man keine Werbung für Würstchen macht!


pax.klm
26. Januar 2011 um 14:15  |  7745

Im Ernst die Grenze in der werbung zu Ziehen ist sicher nicht einfach!
Nur mal so ein paar Gedanken:
Werbung für ein Steakhaus? Trotz der Vegetarier?
Werbung für Clenbuterol! Na klar für Asthma Mittel!
Aber wenn dann dahinter ein Rennradfahrer abgebildet ist? Oder ein Kalb? Macht doch nichts, dopen und mästen tun doch alle!?
Und St. Pauli ist eh jenseits von GUT und BÖSE!


Stehplatz
26. Januar 2011 um 15:05  |  7748

Wer im Stadion auf Bandenwerbung achtet macht prinzipiell etwas falsch!

Artemis ist ein gensuso integerer Sponsor wie die Telekom, Targobank, DB oder Gazprom! Wenn es solche Unternehmen sponsern dürfen ist es lächerlich Artemis selbiges aufgrund von moralische Vorbehalten zu verwehren!


mArk78
26. Januar 2011 um 15:10  |  7749

Apropos Werbung und Litfaß á la Österreich:

Die Lebkuchen-Mafia hatte gestern auf dem linken Arm noch mal den Trikotsponsor drauf.

Seit wann ist das denn erlaubt!?


pax.klm
26. Januar 2011 um 15:42  |  7750

Hallo stehplatz, die Bandenwerbung heute, ist ja wohl auch eher für die TV Glotzer. Sie ist dann gut zu sehen wenn jemand „rangezoomt“ wird.


Stehplatz
26. Januar 2011 um 18:32  |  7775

Für das TV gilt das mMn genauso.

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