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Donnerstag, 10.2.2011

Trainer Babbel lobt Patrick Ebert

(ub) – Das war kurz und kompress: Gerade 45 Minuten dauerte die Trainingseinheit am Donnerstag bei Hertha BSC. Mit Blick auf seine Nationalspieler, die am Mittwoch im Einsatz gewesen waren, hatte Trainer Markus Babbel den Termin auf 15 Uhr gelegt. So haben die Herthaner international abgeschnitten:

Fanol Perdedaj kam mit der deutschen U 20 gegen Italien in Oberhausen zu einem 3:1 (na bitte Herr Löw, geht doch). Perdedaj spielte 78 Minuten auf der Doppel-Sechs. Ebenfalls im Einsatz für die erste Hälfte war der derzeit ausgeliehene Shervin Radjabali-Fardi als linker Verteidiger. Manndecker Sebastian Neumann durfte bei seinem zweiten U 21-Länderspiel in den letzten 26 Minuten ran, in Athen gab es ein mausgraues 0:0 gegen Griechenland. Adrian Ramos kann sagen, er habe im Estadio Bernabeu in Madrid 0:0 gegen den Weltmeister gespielt. Dass Kolumbien kurz vor Ende das 0:1 der Spanier kassierte, ist ihm nicht anzurechnen. Der Hertha-Stürmer war nach 58 Minuten als einzige Sturmspitze (ob sein Vereinstrainer hingeschaut hat?) ausgewechselt worden. Über Rob Friend und dessen 45-Minuten-Auftritt beim 0:1 von Kanada in Griechenland hatten wir bereits am Mittwoch gesprochen. Der einzige Herthaner, der über die volle Spielzeit ging, war Manndecker Roman Hubnik. Er verlor mit Tschechien in Kroatien (mit dem Ex-Herthaner Josip Simunic) 2:4. Nicht rechtzeitig zurück nach Berlin geschafft, hat es Levan Kobiashvili. Er hatte mit Georgien in Limassol 2:1 gegen Armenien gewonnen und dabei 57 Minuten gespielt. „Das war verabredet, die Flugpläne von Zypern liegen ungünstig“, erklärte Babbel.

Somit bestand das Training aus Gymnastik und Stretching. Zum Teil an der Spielfeld-Umrandung, an der heute nur einige wenige Trainingskiebitze lehnten, zum Teil auf vom Trainer ausgelegten blauen Matten. Dazu eine knappe Viertelstunde Joggen ums Trainingsareal – aktive Erholung für die Mannschaft. Der genaue Beobachter hätte vorher wissen können, was mir am Ende auffiel: Bei dem Material, das mit auf den Platz gebracht worden war, war kein Ball dabei. Und statt Fußballschuhen hatte alle Profis Laufschuhe an.

Für die Journalisten gab es im Anschluss beim Trainer lediglich noch ein Thema: Wie hat er Patrick Ebert am Mittwochabend beim Test der U23 gegen Schöneiche (3:0) gesehen? Ebert hatte dort nicht wie in den anderen Test im zentralen Mittelfeld agiert, sondern auf seiner angestammten rechten Außenbahn. @apollinaris hatte die derzeitige Verfassung vom Publikumsliebling nach seiner langen Knieverletzung gestern kritisch beurteilt. Babbel vermied jegliche Wertung: „Es war wichtig, dass Patrick 90 Minuten Einsatzzeit erhalten hat. Leider sind ja die beiden vorigen Spiele der U23 ausgefallen. Er hat bei den Zweikämpfen nicht zurückgezogen, ist da immer rein gegangen.“

Reicht es für den 18er-Kader am Sonntag gegen den Karlsruher SC? Babbel: „Ja, jetzt ist Patrick auch eine Option für uns.“ Reicht es bei schon für die Startelf? (Ebert mit der Nr. 20 immer vorn dabei/alle Fotos: ub) Da kam keine verbale Antwort. Aber das leichte Kopfschütteln des Trainers, war auch so zu verstehen.

Was erwartet Ihr von Ebert in Karlsruhe?

  • zumindest 20 starke Minuten nach seiner Einwechslung (64%, 235 Stimmen)
  • Dass er die Kollegen von der Bank aus unterstützt (23%, 86 Stimmen)
  • Schwung für unser Angriffsspiel (9%, 34 Stimmen)
  • Gefährliche Ecken und Freistöße (3%, 10 Stimmen)
  • Torvorlagen (1%, 2 Stimmen)
  • Tore (0%, 0 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 367

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67
Kommentare

10. Februar 2011 um 18:56  |  9368

@ubremer
ich hoffe Du hast Dir für irgendwann demnächst mal die Frage an Babbel nach Nico Schulz auf LV notiert (siehe wenn zwei Spieler gleich gut dann der Jüngere)


ubremer
ubremer
10. Februar 2011 um 18:56  |  9369

@Tunnfish,

morgen ist Pressekonferenz, Frage ist notiert (aber das muss jetzt uns bleiben) 😉


Mineiro
10. Februar 2011 um 18:57  |  9370

Sein Kopfschütteln kann ja auch nur sein Unverständnis darüber ausgedrückt haben, ob von ihm ernsthaft jemand eine Festlegung zu seiner Startelf für Sonntag bereits donnerstags erwarte, wo er doch extra zwei Tage vor dem Spiel ohne die Öffentlichkeit trainieren lässt, um möglichst viel von seinen taktischen Plänen unter Verschluss zu halten.


ubremer
ubremer
10. Februar 2011 um 19:00  |  9371

@Mineiro,

habe den Trainer vorhin gefragt, ob seine Elf für Karlsruhe stehe, wo nun alle Nati-Spieler gesund in Berlin angelandet sind. Hat er gesagt: „Joa.“ Habe ihm meinen Stift und Block gereicht: „Wenn Sie mir die Elf bitte notieren können.“ Babbel hat so getan, als ob er zugreifen wollte. Und im letzten Moment gesagt: „Ach, ich bin mir doch noch nicht ganz sicher.“


Marcel
10. Februar 2011 um 19:21  |  9373

Ich habe die ersten 45min zwischen Spanien und Kolumbien gesehen und Adrian eher auf der linken Außenbahn und nicht als Stoßstürmer gesehen und irgendwie hatte ich den Eindruck, dass er dem Spielgeschehen nur hinterher rennt. Zugegeben Kolumbien hatte es nicht gerade einfach gegen die Spanier, konnten sich aber durch häufig überhastete Konter etwas in Szene setzen.
Und grade die liefen an Ramos vorbei und wenn er mal hinter her kam, war die Aktion auch schon vorbei.
In der 2. HZ hatte ich das Spiel nur noch nebenbei laufen und ihn bis zur Auswechslung gar nicht mehr wahrgenommen.


Slongbo
10. Februar 2011 um 19:33  |  9374

10. Februar 2011 um 19:48  |  9376

@slongbo: na, in diesem Fall hätte der Trainer uch im Falle eines Kantersieges durch die Hertha nichts anderes gesagt. Aber leider stimmt es:durch jede Niederlage verliert sich der Respekt-vermutlich auch ein Grund für die vielen Niederlagen der bayern, dieses Jahr…
Niederlagen sind einfach Mist 🙁


10. Februar 2011 um 19:56  |  9377

zu Eberts Zweikämpfen (1. HZ): wenn ich nicht falsch erinnere, waren es höchsten 4 oder 5 (er hatte sehr wenig Ballkontakte), die bestanden aus 2 velorenen Pressschlägen in Höhe der Mittellinie (Ebert hat NICHT zurückgezogen) und die anderen beiden wurden leider auch verloren, weil es ihm an Schnelligkeit fehlte, bzw. Überblick (versuchte, durch 4 Leute durchzurennen..). Defensivarbeit gab es: keine.
Ich würde ihn in den Kader nehmen-weiters Warten könnte sich zu einer Demontage auswachsen (aber nur wegen der Öffentlichkeit..). Einwechseln aber nur bei eigener 2Tore-Führung. Ich hatte mir im Winter ne Menge von Ebert erhofft,-aber dafür braucht er sicher noch 2-3 Wochen Kurzeinsätze…meine Meinung.


ursula
10. Februar 2011 um 20:04  |  9378

@ apollinaris

Er braucht aber (Kurz)Einsätze in der
1. Mannschaft! Alles andere ist für die
Katz und wirkt demotivierend! Wer
will das?

Nein, solch eine lange Verletzungsphase
hat auch etwas mit der Psyche zu tun!

Richtige Form findet man nur an der
„vordersten Front“ und nicht in der
2. Reihe!


10. Februar 2011 um 20:08  |  9379

habe ich ja empfohlen..Zitat:“aber dafür braucht er sicher noch 2-3 Wochen Kurzeinsätze
Natürlich in der 1.


10. Februar 2011 um 20:32  |  9383

@tunnfisch
Öffentliche Fragen nach Schulz wären im Sinne des Spielers nicht zielführend. Babbel ist dann geneigt, den Spieler um so länger auf der Bank schmoren zu lassen. Im übrigen verstehe ich auch nicht die Kritik an Kobiashvili, wie ich bereits in meinem letzten comment schrieb (hinter mein Nick).


10. Februar 2011 um 20:35  |  9384

Ebert wird die Mannschaft bis zum Sieg in Karlsruhe von der Bank aus unterstützen. Das fänd ich derzeit schon völlig ausreichend.


fechibaby
10. Februar 2011 um 20:37  |  9385

Ebert kann und wird Hertha nicht weiterbringen.
Mit seiner Psyche ist es sowieso nicht toll.
Ich sage nur „Spiegelabtreter“!!!
Das ist kein Vorbild für die Berliner Fußballjugend.
Bitte nie mehr aufstellen.
Dann lieber Dardai aktivieren für die Profis.
Der hätte gegen Union wenigstens noch gekämpft.


10. Februar 2011 um 20:49  |  9386

Ach fechibaby,
lass Milde walten bei Patrick Ebert. Er hat den Strafbefehl akzeptiert und der Staatsanwalt hat die Akte geschlossen. Und für mich hat das nix mit der letzten Niederlage zu tun, die auch Dardai im Jahr 2011 nicht hätte verhindern können.

Keine Nachsicht habe ich dagegen mit dem ehemaligen Geschäftsführer der HERTHA BSC KGaA, der hier einen monströsen Schuldenberg hinterlassen hat. Dieses Handeln ist leider nicht justiziabel, lässt den Verein jedoch jedes Jahr aufs Neue um die Lizenz bangen. Jeder junge Spieler aus der Jugendakademie wird erwartungsvoll daraufhin beäugt, in welcher Weise mit ihm Transfererlöse zu erzielen wären. Ich hoffe nur, die jungen 17jährigen behalten unter diesem Druck ihre Spielfreude und ihren Trainingsfleiß. Wer vom Training müde ist, will hoffentlich nicht mehr bis 4 Uhr morgens um die Häuser ziehen.


dieter
10. Februar 2011 um 21:14  |  9387

@ apollinaris

Ich zitiere dich mal :
„Ich würde ihn in den Kader nehmen-weiters Warten könnte sich zu einer Demontage auswachsen (aber nur wegen der Öffentlichkeit..). “

Das ist aus meiner Sicht das größte Problem, was Babbel hat.
War das eigentlich bei den vorherigen Trainern auch so extrem oder fällt es mir jetzt nur besonders auf?! Ich weiß es nicht.

Ich versteh jedenfalls nicht, warum Ebert hier nun als Heilsbringer gesehen wird (so bekommt man jedenfalls bei dem einen oder anderen den Eindruck), der notfalls eben einbeinig auflaufen soll, denn auch so ist er besser als alle anderen Alternativen auf seiner Position, die zwar schon die ganze Saison über (incl. zweier Trainingslager/Vorbereitungen) voll trainieren und auch spielen können, aber einem auch nur zu 90 % fitten Ebert nicht das Wasser reichen können.

Noch dazu hat man kein Spiel oder Training von ihm gesehen aber das ist ja eh vollkommen überbewertet, denn Babbel nimmt ihn nur deswegen nicht in den Kader, weil er ihm noch immer das eine Interview übel nimmt.

Leistungsmäßig ist er natürlich schon so weit aber er lässt Ebert lieber noch ein bißchen schmoren, damit er zeigen kann, wer der Chef im Ring ist.

Babbel nimmt dafür natürlich auch billigend in Kauf, dass die Mission Wiederaufstieg (an der ja auch sein Job hängt – bin übrigens auch der Meinung, dass es für Babbel bei einem Scheitern bei uns gar nicht so leicht werden wird, einen neuen Job in Liga 1 oder Liga 2 mit Perspektivverein zu finden) scheitert, nur damit er sein Ego stärken kann.

So wie er es auch bei Beichler demonstriert hat.


Bolle75
10. Februar 2011 um 21:16  |  9388

Ich bin hier voll bei der @apollinaris 😉 , 2-3 Kurzeinsätze und dann kann es wieder los gehen.

Sollte es Hertha wirklich schaffen mal dominant ein Spiel zu beherrschen, war das letzte nicht zufällig gegen den KSC, dann gerne eine komplette Halbzeit bzw. 30-35 min. Hoffe natürlich das Babbel wieder einen klaren Blick bekommt und nicht wie gegen Union sich die ersten 20min in seine Netzhaut einbrennen.
Ach … ich wollte ja Babbel nicht mehr kritisieren. Irgendwie sitzt der Union Stachel doch tiefer als ich dachte.

Noch was an die Blogpappis: War denn der Holland heute nicht dabei? Hab da was auf BZ gelesen. Und nein, ich möchte nicht wissen ob er schon reif ist für den ersten Einsatz, nur ob und wie er dabei war. Ob er im Trainingskader bleibt werden die nächsten Wochen ja zeigen, würde mich freuen wenn ihr ihn mal im Auge behaltet.


10. Februar 2011 um 21:38  |  9389

Na wenn er schon im Kader stehen wird, sollte er dann auch 20 bis 30 Minuten spielen, egal wie’s steht. Vom Rumsitzen wird er auch nicht besser, bin da bei ursula.
Im Endeffekt jedoch nicht so wichtig, Hauptsache wir gewinnen und wenn es i’wie geht bitte auch mal deutlich. Wir müssen uns schließlich verlorenen Respekt (siehe @Selters) zurück erobern.


10. Februar 2011 um 21:45  |  9390

@dieter: verstehe deine Einwände nicht?ß Babbel hat immer gesagt, dass Ebert noch nicht so weit ist und das er Geduld haben muss…Alles andere waren Antworten auf Medienthemen. Oder erinnere ich da die Chronologie falsch?
Finde nicht, dass er sich das etwas vorzuwerfen hat. Ebert in den Kader zu nehmen, ist aber trotzdem richtig! Ebert war und ist ein wichtger Teil des A-Teams- und dieser status erzwingt diesen Einsatz. Dass eine weitere Woche von der Öffentlichkeit (auch des hiesigen Forums) nicht akzeptiert würde, kommt noch hinzu..Ich hätte es jedenfalls nicht als Demontage genommen. @ursula hat aber vollkommen Recht: irgendwann würde Ebert die Schultern hängen lassen..er ist ja nicht 17 und freut sich im Kader zu sein..sondern er fühlt sich als A-Spieler. Und Babbel hatte vor der Verletzung dies auch so kommuniziert.. 😉


10. Februar 2011 um 21:52  |  9391

Ja, Ebert ist ein A-Spieler in der Planung, ich glaube deswegen wurde auch 4-1-4-1 mit Domo gespielt um genau diesen Platz mit Ebert zu füllen. Ebert selbst sieht sich ja auch als 10er nicht als Flügelflanker. Allerdings hat das System nicht so richtig funktioniert, was mMn auch an Domo lag.
Trotzallem, mitnehmen klar in den Kader gehört er und 20 min sind auch ok am besten wenn er trotzdem am gleichen WE bei den Amas spielen könnte , geht das eigentlich? Wegens Praxis.


dieter
10. Februar 2011 um 22:06  |  9392

@ apollinaris

Bin da voll und ganz bei dir. 😉
Aber so wie Babbel zu Recht Geduld bei Ebert einfordert, so würde sie auch der von dir zitierten Öffentlichkeit bzw. dem Forum gut zu Gesicht stehen.

Ob nun eine Woche früher oder später spielt doch keine Rolle, wichtig ist doch, dass er der Mannschaft helfen kann, wenn er eingewechselt wird oder, wenn man tatsächlich mal deutlich führt, man ihn dann auch bedenkenlos bringen kann.


fechibaby
10. Februar 2011 um 22:11  |  9393

Nach der desolaten 2. Halbzeit gegen Union ist zu befürchten, dass Hertha am Sontag in Karlsruhe genauso auf die Mütze bekommt wie am letzten Spieltag der Saison 2008/2009, als man beim feststehenden Absteiger 0:4 verlor!!
Sollte dies der Fall werden, dann brennt der Baum für Babbel lichterloh!!!!!!


Seppelfricke
10. Februar 2011 um 22:17  |  9394

Ein Platz auf der Bank und höchstens 20 Min gegen den KSC, das wäre ok. Alles andere bringt ihm und Hertha nichts. Meiner bescheidenen Meinung nach. Dazu fehlen ihm einfach die Spiele.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum der Boulevard und manche ihn so gerne sehen wollen.
Er hat eine grausame, anders kann man es nicht sagen, Vorsaison hingelegt, wo er bevorzugt das Defensivverhalten aus dem Testspiel zeigte. Ruka ist selbst in schlechten Spielen besser als er, der nie einem Ballverlust hinterher gegangen ist.

Dann kommt das Verletzungspech, wofür er natürlich nichts kann aber es stärkt nicht gerade seine Stammplatzforderungen. Das Thema Interviews will ich garnicht ausführen.

Langsames heranführen und schauen was er dem Team bringt. Das ist das richtige.

Ruka ist für mich vor ihm gesetzt. Die Tore und seine Vorlagen sind bei allen Defiziten, die Ruka natürlich hat, immer noch ein Argument für einen Platz in der Startelf.

Ansonsten Lasogga wird für Friend kommen und hoffentlich Lusti für Ronny. Dann kann er keine Freistöße mehr schießen weil er nicht mehr auf dem Platz ist. ^^


ursula
10. Februar 2011 um 22:31  |  9396

…..und weil wir gerade dabei sind, das nicht
justiziabele Handeln eines gewissen KGaA-
Geschäftsführers zu rügen, in gewisser Weise
auch zu Recht, lädt uns bestimmt sein guter
und ehrenwerter Finanzchef Ingo S. ein, um
bei Kaffee und Kuchen vorzurechnen, was
UNS diese 0 : 4 Niederlage in Karlsruhe so
gekostet hat…..

….bis heute und darüber hinaus, wofür (fast)
ausschließlicher dieser Geschäftsführer die
Verantwortung trägt…….!!??

Alle aktuell Etablierten NICHT die geringste
Mitschuld tragen……


10. Februar 2011 um 22:41  |  9397

absolut einverstanden…mir ist das zu einseitig; deshalb bisher 0 Kommentar.


Exilherthaner
10. Februar 2011 um 22:44  |  9398

Ich erwarte von Ebert nicht viel….zu sehr erinnere ich mich mit Grauen an die letzte saison….aber gut, ist ja nur 2.Liga und da sollte es reichen.


Sir Henry
10. Februar 2011 um 22:50  |  9399

Seppel, Ebert ist beim Boulevard deshalb so gefragt, weil er einer der wenigen in der Mannschaft ist, der auch ausserhalb der direkten Fussballkreise so was wie eine gewisse Prominenz geniesst und bei dem auch mal passiert. Dardai mag auch bekannt sein, aber der ist viel zu gut geerdet, viel zu normal. Was willst Du über den guten Pal schreiben? Dass es lecker Gulasch gab am Wochenende?

Der gute Patrick hingegen fährt schon mal betrunken Auto oder sorgt dafür, dass die Autoteilezubehörindustrie ein Auftragsplus verzeichnen kann. Macht man zwar alles nicht, aber man kann drüber schreiben und sich angemessen aufregen.

Damit Ebert aber eine Person von Interesse bleibt muss er halt ab und zu spielen.


Seppelfricke
10. Februar 2011 um 23:10  |  9400

Also so ein original ungarisches Gulaschrezept würde mich schon interessieren. ^^

Mir ist ein Spielertyp wie Pal tausendmal lieber. Pal macht nicht groß Wind NEBEN dem Platz, Pal bringt/brachte seine Leistung AUF dem Platz. Und die Wahrheit liegt nun mal auf dem Platz. 😉

Wie oft hat man denn von ihm gehört „ich will spielen, ich muss spielen, ich gehe davon aus im kader zu sein“ als er bei den meisten Trainern zu Anfang der Saion nicht gesetzt war und sich auf der Bank wiederfand?

Was hat er stattdessen gemacht? Sich über Einwechslungen angeboten. Das ist es was ich mir von einem Spieler wünsche.

Auf verkaufsfördernde Werbung für die Zulieferindustrie oder Solidaritätsbekundungen für Marko – irgendwann krieg ich den 7 Jahresvertrag – Pantelic kann ich verzichten.

Aber wie gesagt jetzt wo er laut Babbel fit ist, kann er gerne eingewechselt werden. Schauen wir mal ob er seine Chance nutzt.


pax.klm
10. Februar 2011 um 23:15  |  9401

@seppelfricke
An so einem ungarischen Gulaschtopf sollte es nicht mangeln, damit könnte ich dienen. Ist aber gut dieses auf offenem Feuer umzusetzen! Nie umrühren, nur schwenken!
Also bei Bedarf…


11. Februar 2011 um 7:29  |  9405

Moin fechibaby,
zunächst einmal für dich ein Zitat aus Morgenpost Online. Den kompletten Artikel findest du hinter meinem Nick.

„Viereinhalb Monate ohne Tor, eine quälende Zeit für einen Stürmer.
Doch ungeachtet der öffentlichen Meinung stehen die Verantwortlichen weiter zu Friend. Schon Tretschok, selbst Champions-League- und Weltpokal-Sieger mit Borussia Dortmund, sagt nur einen Satz zu dem Thema: „Wenn Rob gegen Union den Ball nicht an den Pfosten setzt, sondern trifft, ist er der Derby-Held.“ Manager Michael Preetz, gelernter Torjäger, sagt: „Rob läuft das Pech hinterher. In der Szene macht er alles richtig. Setzt er den Ball drei Zentimeter weiter, gehen wir 2:1 in Führung und gewinnen.“ Auch der Trainer vermittelt den Eindruck, dass er keineswegs bereit sei, den Stab über dem glücklosen Kanadier zu brechen. So sagte Markus Babbel zur Rückkehr von Lasogga: „Schön, dass Pierre-Michel wieder da ist. Dann haben wir mehr Optionen in der Offensive.“

Also lass erstmal die Streichhölzer stecken.
HERTHA bleibt auch nächsten Montag weiter im Aufstiegsrennen, selbst wenn alle Spieler in Karlsruhe nicht das Tor treffen. Auch ein dreckiges 0:0 bringt einen Punkt.

Nach den Gründen für das 0:4 vor 2 Jahren solltest Du beim damaligen Kapitän AF und seinen Spießgesellen nachfragen.


wilson
11. Februar 2011 um 9:15  |  9406

Zwei Behauptungen:

Dardai, dessen Verdienste ich in keiner Weise schmälern will, kann der aktuellen Mannschaft nicht mehr helfen, zumal auf seiner Position keine Not herrscht.

Ebert, dessen Fitness ich nicht einschätzen kann, könnte der Mannschaft helfen.
Könnte. Sicher bin ich mir auch nicht. Eine Option ist er allemal.

Ein Problem gegen Union war doch, dass Babbel nur eine Offensiv-Alternative auf der Bank hatte und diese zu spät gewählt hat.
Gegen den KSC sieht das durch Lasogga, Domo, Djuricin und evtl Ebert schon deutlich besser aus. So viele Offensiv-Spieler können aber auch wiederum nicht auf der Bank sitzen.
Und nu ?


kraule
11. Februar 2011 um 9:15  |  9407

Ebert, dass ewige Talent.
Und wir behalten meist die eher guten Dinge in Erinnerung (natürlicher Selbstschutz).

Das scheint uns bei Ebert ähnlich zu gehen.
Will jemand allen ernstes behaupten, er war vor seiner Verletzung der Spieler, der Hertha den (positiven!) Stempel aufgedrückt hat?

Klar, er hatte den Kopf nicht frei… und davor, waren seine Flanken, seine Standards sensationell, besser als die von Ruka z.B.?

Für mich klare NEIN’s!

Sein pro ist; er ist ein fleißiger, berliner Junge!
Aber DER Heilbringer?????

Ha ho he


08-15
11. Februar 2011 um 11:06  |  9409

Nee, wenn Ebert tatsächlich in den Kader kommt, hat er schon viel erreicht. Dafür muss ihm ja auch wieder ein anderer Platz machen (motiviert natürlich besonder die Jungs, die meinten, schon dichter dran zu sein). Und wenn er dann auch noch 20 Minuten Einsatzzeit bekommen sollte, kann er echt zufrieden sein. Na, mal sehen.

@ubremer: Warum sind Deine Fotos eigentlich schärfer als die von @dstolpe?
🙂


Sir Henry
11. Februar 2011 um 11:09  |  9410

OT: weiß eigentlich jemand, ob die Mannschaft in der bayerischen Woche 14.-18.03. gleich unten bleibt? Lohnt sich doch kaum, zwischen den Terminen erst noch nach Hause zu fahren, zumal die Rückfahrt nach dem Montagspiel ohnhin erst am Dienstag wäre.


ubremer
ubremer
11. Februar 2011 um 11:21  |  9411

@08-15,

@ubremer: Warum sind Deine Fotos eigentlich schärfer als die von @dstolpe?
🙂

Ruhigere Hand? 😉


Zimsel
11. Februar 2011 um 11:34  |  9412

wie gemein 🙂


Exil-Schorfheider
11. Februar 2011 um 11:50  |  9413

@Sir Henry

Wenn, dann wissen das die Blogfathers… Man könnte ja eine TL-Woche einlegen…inklusive Mannschafts-Ausflug ins P1…

Man stelle sich die Schlagzeile vor:

„Aufschrei in der Münchener Schickeria – Blau-Weiße Schläger unterwegs! BMW-Zulieferer erlebt Boom wegen der Spiegel-Produktion!“… 😉


Sir Henry
11. Februar 2011 um 12:15  |  9414

Hehe.

Aber das P1 ist doch erst ab 18. Da darf doch die halbe Mannschaft gar nicht rein.


Blauer Montag
11. Februar 2011 um 12:18  |  9415

Und nu wilson?

Nun spekuliere ich mal einfach, welche 18 Spieler die Reise nach Karlsruhe antreten werden, und greife dafür in die Datenbank bei fussballdaten.de.

Ich vermute, dass die folgenden Spieler nach Karlsruhe fahren werden:

Nr. Torwarte Spiele bisher
1 Maikel Aerts 12
31 Marco Sejna 7

Abwehr
2 Christian Lell 21
3 Levan Kobiashvili 21
4 Roman Hubnik 20
5 Andre Mijatovic 13
14 Sebastian Neumann 8

Mittelfeld
18 Peter Niemeyer 18
26 Nico Schulz 16
12 Ronny 13
23 Fanol Perdedaj 12
20 Patrick Ebert 0

Angriff
9 Adrian Ramos 20
10 Raffael 19
13 Nikita Rukavytsya 19
17 Valeri Domovchiyski 16
16 Rob Friend 16
19 Pierre-Michel Lasogga 13

Auf der Bank im Wildparkstadion werden beim Anpfiff zunächst einmal Platz nehmen: Sejna, Neumann, Schulz, Perdedaj, Ebert, Friend und Domo.

Eine Frage dazu noch: Welche waren die beiden Spiele, bei denen Raffael nicht mitgespielt hat?


11. Februar 2011 um 12:20  |  9416

Einspruch Sir,
schau bitte noch einmal auf die Geburtsdaten der Spieler hinter meinem Nick.


Exil-Schorfheider
11. Februar 2011 um 12:26  |  9417

@blauer Montag

Das erste gegen Oberhausen und das Spiel gegen 1860…


ubremer
ubremer
11. Februar 2011 um 12:26  |  9418

@Blauer Montag,

empfehle, als zweiten Torwart Sascha Burchert (statt Sejna) einzuplanen.


08-15
11. Februar 2011 um 12:33  |  9419

Wenn’s so kommt, wie der Blaue Montag es uns beschreibt, würde sicherlich der Frustlevel bei

– Djuricin
– Knoll
– Morales

langsam weiter ansteigen. Und was mir noch gerade auffällt:

Lustenberger sitzt bei nicht mal auf der Bank? Ist der schon wieder verletzt?


wilson
11. Februar 2011 um 12:35  |  9420

Wat isn mit Lusti ?


Polyvalent
11. Februar 2011 um 12:36  |  9421

@Sir Henry

Evtl. muss die Mannschaft aufgrund einer großen Geburtstagsfeier zurück, denn zwischen Fürth1403 uns Ingolstadt1803 liegt bekanntlich Sunny1703.


ubremer
ubremer
11. Februar 2011 um 12:49  |  9422

@wilson und @08-15,

der Sportkamerad Lustenberger ist auf dem Jogging-Foto ziemlich genau in der Mitte (mit blauer Mütze) unterwegs. Ich gehe davon aus, dass er nicht nur im Kader ist, sondern auch in der Startelf stehen wird.


11. Februar 2011 um 12:50  |  9423

@wilson
Ich reiche deine Frage gleich mal weiter an ubremer: Wat isn mit Lusti?
Zusatzfrage: Ist Lusti topfit?

@all together now:
Wenn ihr
– Djuricin
– Knoll
– Morales
mit nach Karlsruhe nehmen wollt, wer soll statt ihrer in der deutschen Hauptstadt bleiben?


11. Februar 2011 um 12:54  |  9424

Gehe ich recht in der Annahme ubremer,
dass Niemeyer nicht topfit ist und deshalb in Berlin bleiben wird?


08-15
11. Februar 2011 um 12:58  |  9425

@Blauer Montag
Rückfrage: Wie kommst Du denn auf den Trichter, Lustenberger in Deiner Aufstellung GAR NICHT zu berücksichtigen?


sunny1703
11. Februar 2011 um 13:01  |  9426

Ich habe hier in diesem blog keine Beiträge gelesen,in denen Ebert zu einem Heilsbringer mutierte.
Es gab wie ich finde berechtigte Kritik an der Bank von Babbel gegen Union,manche hätten da eben einen Ebert als weitere Offensivkraft für 20 Minuten schon gern gesehen,zumindest nachvollziehbar nach der Verletzung von Djuricin.
Daran ist nichts heilsbringerisch.
Für mein Verständnis spielt Ebert auf rechts im MF auf der falschen Position,ob diese Beobachtung aus der 1.Liga auch in der 2:liga stimmt,keine Ahnung.
Ich amüsiere mich mehr darüber wie hier ein Spieler der zwischen Bank und Kader im Normalfall steht und kein einziges Spiel in dieser Saison absolviert hat,gefühlte 25 mal in diesem Jahr zum Thema gemacht wird.
Bringt doch endlich mal Beiträge Interviews zu Spielern die wirklich umstritte sind,wie Kobiashvili,Lell,Ronny,Ruka,Aerts Domo usw.

Wie sich Spieler die in der 1.Liga eher mit mäßigen Leistungen auf sich aufmerksam machten,in der 2.eher Kampfliga durchsetzen,hängt von deren Willen und Einsatzbereitschaft ab.
Hat Ebert die ,gut,wenn nicht ,dann ab zu Red Bull.
Übrigens hoffe ich Chemnitz wird in der 4.Liga den Titel holen,damit wir Fans wenigstens eine Saison vom Aufstieg dieser Kunstmannschaft verschont bleiben. Ein Abramowitsch Hopp in der 1. Liga reicht.
Oder Hertha muss sich jetzt um Mubarak bemühen,er oder sein Sohn werden bestimmt nicht verarmt die Macht abgeben. 🙂

lg sunny


08-15
11. Februar 2011 um 13:04  |  9427

Nachtrag @Blauer Montag
Schon klar. Wir können nicht davon ausgehen, dass Djuricin, Knoll und Morales dabei sind, aber das ist ja genau der Punkt: Mein Eindruck ist ja, dass der Kader ziemlich eng beieinander ist. Kann aber auch sein, dass der Eindruck falsch ist? Meine nur: Djuricin z.B. hat emotional vermutlich einen ziemlichen Abstieg hinnehmen müssen: Supereinstand im ersten Heimspiel, Vertragsverlängerung und dann Bankdrücker, vereinzelt Kurzeinsätze, Verletzungen oder gar Tribühne. Bei Knoll und Morales ähnlich, schätze ich mal. Bin gespannt, ob das auf Dauer gut geht. Denke, die Jungs wollen auch spielen. Aber anscheinend ist ein Djuricin nicht besser als ein Friend (Stichwort: Babbel-Maxime…). Ich sehe da Probleme „auf uns“ zukommen.


08-15
11. Februar 2011 um 13:08  |  9428

@ubremer
Thema Lustenberger… klar, man hat ja eigentlich auch nix gehört (von wegen Verletzungen). Den ultimativen Fotobeweis lieferst Du uns nun zudem. Also, der Kollege @Blauer Montag muss noch mal an seine Aufstellung ran oder die Datenbank von fußballdaten.de VERKLAGEN! 😉


ubremer
ubremer
11. Februar 2011 um 13:14  |  9429

@08-15 und @Blauer Montag,

in diesen Minuten läuft gerade die Hertha-Pressekonferenz zum KSC-Spiel, die der Kollege Stolpe besucht. Aber von meinen Eindrücken in dieser Trainingswoche stehen sowohl Lustenberger als auch Niemeyer zur Verfügung.
Meine Intuition sagt mir: Hertha wird 4-2-3-1 spielen. Ronny muss auf die Bank. Niemeyer/Lustenberger als Doppel-Sechs. Davor Ruka–Raffael — Ramos.


Polyvalent
11. Februar 2011 um 13:22  |  9430

@ubremer

und davor, wer ist nach Deinen Eindrücken die einzige Spitze?


ubremer
ubremer
11. Februar 2011 um 13:27  |  9431

@Polyvalent,

die Frage ist nur etwas ungerecht zu beantworten: Friend war nicht in Berlin und hat mit Kanada nicht getroffen. Lasogga wirkt fit und dynamisch. Und trifft bei jeder Trainingsübung. Insofern . . . Meine Wahl wäre klar: Lasogga.
Wobei als Trainer gibt es da noch ein perfides Argument: Wenn er von der Bank kommt, kommt Friend nicht auf Betriebstemperatur. Während Lasogga auch als Einwechselspieler sofort im Spiel ist.


11. Februar 2011 um 13:28  |  9432

Ja, das wäre exakt die Aufstellung, die ich auch wählen würde, knirschend, weil Raffa eigentlich die ideale 6 in diesem Team ist- aber wenn Lusti spielt..würde ich Raffael aber auch nach vorne ziehen. Spielt Raffa auf dieser Position wieder ineffektiv, müßte man eventuell doch den Niemeyer opfern..?
@08-15: ich sehe da keinerlei Probleme. Kann mir nicht voortellen, dass Knoll, Morales, oder Durju wirklich solche Ansprüche stellen-bin sicher, dass die Zugehörigkeit zum Profikader in diesem Alter als Auszeichnung verstanden wird!-Einen Kader von knapp 30 ha jede Mannschaft, davon können aber naturgemäß…und so weiter..
Deren Zeit kommt. Morales hatte im Amateurspiel auf mich einen einerseits hoch talentierten, aber auch sehr fehlerhaften Eindruck gemacht. Die brauchen noch etwas Zeit!!
FÜR STO ein tolles tool, zum Schärfen seiner upgeloadeten Fotos:
http://graviton.mach-mich-passig.de/upload2.php


Polyvalent
11. Februar 2011 um 13:42  |  9433

@ubremer

Aber normalerweise ist Friend doch der geborene Brechstangenstürmer. Also warum ihn nicht einmal nach der 60. einwechseln und vermehrt mit Flanken von den Flügeln „füttern“!?


ubremer
ubremer
11. Februar 2011 um 14:30  |  9434

@Polyvalent,

zum Leidwesen des Trainers haben in dieser Saison bisher weder Friend noch Ronny als Einwechselspieler irgendetwas bewegt (Ausnahme Ronny mit seinem Sensationspass zum 3:2 gegen Oberhausen).

Ganz abgesehen davon: Friend hat es als Hertha-Stürmer grundsätzlich schwer, weil es keine Außenverteidiger und auch auf den Außenbahnen im Mittelfeld keine Spieler gibt, die sich auf der Seite durchsetzen und nach innen flanken. Ramos macht das nicht, Ruka nicht, Lell und Kobi ebenfalls so gut wie nie.
Ganz abgesehen davon, ist diese Art Fußball zu spielen (4-4-2), derzeit im Profifußball nicht en vogue.


Sir Henry
11. Februar 2011 um 15:07  |  9436

— Berlin – Um halb zwölf geht Christian Fiedler vom Trainingsplatz in die Kabine. Der Mann ist bei Hertha BSC für die Torhüter zuständig und sichtbar schlecht gelaunt, was auch, aber nicht nur an der 1:3-Niederlage gegen den Hamburger SV liegt. Vor dem Training hat er die Zeitung mit den großen Buchstaben gelesen. Fiedler sucht und findet den Reporter, er hat seinen Schützling in daumenhoher Überschrift verballhornt zum „Kopfball-Torwart-Trottel“. Es fallen im Folgenden böse und sehr laute Worte: „Was bist du denn für ein Vogel?!“ – „Du hast Glück, dass du das nicht mit mir gemacht hast!“ Und: „Mein Gott, der Junge ist 19 Jahre alt!“ —

ubremer, das da oben ist ein Ausschnitt aus dem Tagesspiegelgelartikel vom 04.10.2009, dem Tag nach dem unseligen Spiel gegen den HSV und beschreibt das Aufeinandertreffen zwischen Christian Fiedler und Nahne Ingwersen (BILD).

Reden die beiden eigentlich wieder miteinander?

Ich komme deshalb drauf, weil ich erst vorgestern im Blogeintragleitartikel (sagt man das so?) wieder auf den Namen selbigen Schreibers von ebenjener Postille gestoßen bin, beim Versuch, Neues aus Ebert rauszuholen.

Das mußt Du nicht beantworten, ubremer (Stichwort Kollegenschelte), aber mich interessiert, welche Einflußmöglichkeiten diese Schreibenden auf die Spieler haben. Gibts da irgendwelche Leichen im Keller der Spieler? Oder sind viele der Jungs einfach nur erpicht darauf, ihren Namen in der Zeitung zu lesen, völlig egal, worum es geht?

Wie ist das mit der vielzitierten Verantwortung dem beschriebenen Subjekt oder Objekt gegenüber? Und warum geht der Spieler nicht nach dem Verriß her und sagt dem Reporter: „Du kannst mich mal!“?


Polyvalent
11. Februar 2011 um 15:10  |  9437

@ubremer

Sehe ich ja ähnlich, nur erinnere ich mich noch an die letzte Saison, wo wir uns in manchen Spielen, für die letzte Viertelstunde, nach einem Typen wie Friend gesehnt haben.

Momentan habe ich noch zwei sogenannte Brechstangentore auf dem Schirm, beides Kopfballtore von Ramos. Einmal letzte Saison gegen Leverkusen kurz vor Schluss zum Ausgleich nach einer Ecke von links und einmal diese Saison in Frankfurt zum 1:0 nach einer Lell-Flanke von rechts.
Wie gesagt,kein Allheilmittel, sondern lediglich eine Möglichkeit, ein spätes Tor zu erzwingen.


ubremer
ubremer
11. Februar 2011 um 15:18  |  9438

@Polyvalent,

und mir fällt noch ein „Brechstangen-Kopfball“ von Lasogga bei einer Auswärtsniederlage in ?? ein, der von der Unterkante der Latte zurück springt.

@Sir Henry,
der von Dir genannte Kollege war nicht dabei, als ein Journalist seine immer länger werdende Frage an Ebert gerichtet hat. Grundsätzlich ist das Verhältnis zwischen Journalisten und Spielern so:
Wie man in den Wald reinruft . . . 😉


Sir Henry
11. Februar 2011 um 15:27  |  9439

Na gut, ub, dann war es eben nach dem Training am 08.02.. Der Name des Kollegen wird expressis verbis im Artikel erwähnt.


ubremer
ubremer
11. Februar 2011 um 15:33  |  9440

@Sir Henry,

das Thema ‚Verhältnis Journalisten/Sportler und wie sich das verändert‘ mutet mich wie ein Teil jenes Themas an, das wir in der Rubrik „Rotwein-Thema“ abgelegt haben 😉

ubremer am 2. Februar 2011, 21.29 Uhr
@alorenza,
um mal einen Großen des Journalisten-Gewerbes zu zitieren: “Alle Bereiche im Journalismus haben mit Nähe und Distanz ein Problem, aber am stärksten scheinen sie im Sport zu sein.” Sagt Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung. Der wird zitiert in einer Studie “Hofberichterstattung im System Sport” von Simon Grünke aus dem Jahr 2010. Der hat sich mit der Ausbildung von Sportjournalisten befasst, mit Fanjournalisten, mit Gesinnungsjournalisten und mit strukturellen Problemen.
Das Fazit von Grünke heißt (verkürzt): Ein Problem für den Sportjournalismus seien die Kunden. Die seien wenig an Kritik und Reflexion interessiert, aber an Jubel und Unterhaltung. Ein anderes: Wie sollen TV-Stationen oder Zeitungen kritisch berichten, wenn sie Rechte teuer erworben haben (oder Medienpartner eines Vereines/Veranstaltung) sind? Eine These von Grünke: Die TV-Sender und der Boulevardjournalismus hätten sich diesen System “fast ohne Widerstand” ergeben.
Soweit die Studie. Meine Meinung: Ich sehe vieles differenzierter , als es dort gemalt wird. Allein das Beispiel Berlin zeigt, dass selbst das Etikett “Boulevard” sehr verschieden ausgefüllt werden kann. Da schaue man sich nur die BILD, die BZ und den Berliner Kurier an. Wie gesagt: Rotwein-Thema


Sir Henry
11. Februar 2011 um 15:37  |  9441

Dann schlage ich mal vor, lieber ub, dass wir uns alle in der Saure-Gurken-Zeit Ende Mai ein Wochenende von allen Verpflichtungen freinstellen (lassen). Dann treffen wir uns irgendwo im Märkischen, Familie Dardai kocht den Gulasch vor und wir gehen die „Rotwein-Themen“ an. 😉


backstreets29
11. Februar 2011 um 16:01  |  9444

Ich würde es ja so probieren:

——Aerts———
Morales—Hubnik—-Mijatovic—–Schulz
——-Lusti—-Niemeyer———
Ebert———————————–Ruka
————-Raffa—————————-
———————-Lasogga——————

Ich hab mir dieses Elend vom Samstag in einer
Aufzeichnung angesehen und bin ehrlich gesagt von den Auftritten von Lell, Kobi und Ramos
immernoch bedient


zimsel
11. Februar 2011 um 17:05  |  9453

bis auf die AV`s geh ich da voll mit ^^


Mineiro
11. Februar 2011 um 17:45  |  9460

@ubremer: „Wobei als Trainer gibt es da noch ein perfides Argument: Wenn er von der Bank kommt, kommt Friend nicht auf Betriebstemperatur.“

Sag dem Trainer mal, dass dieses Argument wenig überzeugend ist, da Friend in dieser Saison meistens auch dann nicht auf Betriebstemperatur kam, wenn er in der Startelf stand.

Für einen Profi darf es keine Rolle spielen, zu welchem Zeitpunkt des Spiels er eingesetzt wird, er hat die Leistung dann zu bringen, wenn er gebraucht wird und seine Chance erhält. Schafft er das nicht, dann sollte man besser ganz auf ihn verzichten und anderen Spielern vertrauen.


ursula
11. Februar 2011 um 18:52  |  9471

@ mineiro, das ist so schade, weil ich das genauso sehe und den Friend gern noch für irgendjemand unter den Weihnachtsbaum legen wollte…..

….ich denke bei seinen Tempraturen gibt es
bei Hertha keine Chance mehr für ihn, aber auch kein Geld mehr von Dritten, wenn er
denn endgültig ausgemustert ist! Aber wir hams ja!

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