Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(sto) – Montagabend besetzte Peter Niemeyer die halbrechte Position in der Viererkette – bei Querpass, dem Fußballtalk auf tvb, moderiert von Morgenpost- (und damit unserem) Sportchef Stefan Frommann. Seht hier, worüber die Runde um den Hertha-Profi, Union-Kollege Torsten Mattuschka und Ex-Nationalspieler Marko Rehmer diskutierte.

Nicht ausgeschlossen, dass Niemeyer nach seiner Premiere in Karlsruhe künftig auch im Hertha-Trikot häufiger halbrechts in der Viererkette spielt. „Er hat das hervorragend gemacht“, sagte Trainer Markus Babbel nachher und mochte nicht ausschließen, dass der Innenverteidiger Niemeyer nicht eine weitere von vielen Optionen im Defensivbereich ist. Schließlich scheint Raffael dieser Tage neben Fabian Lustenberger die ideale Besetzung der so genannten Doppelsechs im defensiven Mittelfeld.

Hubnik kehrt zurück, Neumann muss aussetzen

Zur Situation in der Abwehr ist dies zu sagen: Sebastian Neumann hatte – wie wir wissen – nach seiner gegen Karlsruhe erlittenen Knieverletzung großes Glück und wird nur etwa zwei Wochen ausfallen. Damit ist sichergestellt, dass nicht etwa wie zunächst befürchtet ein Kreuzbandriss die Entwicklung dieses großen Verteidiger-Talents (immerhin aktueller U21-Nationalspieler) in halbes Jahr oder mehr aufhält. Das Spiel gegen Cottbus kommt indessen genauso noch zu früh wie das folgende Spiel in Aachen – unsere Klickshows von heute sind dieser Tatsache ungeachtet zu betrachten.

Bei Roman Hubnik sieht es so aus, dass der Tscheche von Mittwoch an wieder mit der Mannschaft trainieren soll – und er in diesem Fall gute Aussichten auf eine Rückkehr gegen Cottbus hat. Mijatovic ist fit (toitoitoi), Christoph Janker stand in Karlsruhe erstmals seit seiner schrecklichen Bein-OP im November wieder im Kader.

Eure Meinung ist gefragt

Damit zu den Fragen für heute, Dienstag, den Tag, an dem die Profis letztmals vor dem Berlin-Brandenburg-Derby am kommenden Montag ausruhen durften: Mittelfeld oder Abwehr – wo ist Niemeyer für Hertha wertvoller? Und so ihr euch für die Innenverteidigung entscheidet: Wie soll die Besetzung dann lauten und warum? Zuletzt: Hieltet ihr Niemeyer sogar für befähigt, auch in der Bundesliga einen guten Innenverteidiger abzugeben?

Und wie erklärt es sich für euch, dass Trainer Babbel von den gelernten Stürmern Domovchiyski und Co. angefangen über den offensiven Mittelfeldspieler Raffael bis hin nun zu Niemeyer immer wieder Spieler um eine Position hinter ihre ursprünglich beste zieht und diese dort durchaus erfolgreich agieren?

Peter Niemeyer hilft Hertha mehr . . .

  • im defensiven Mittelfeld (62%, 215 Stimmen)
  • als Innenverteidiger (38%, 131 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 346

Loading ... Loading ...

Das beste Innenverteidiger-Pärchen im Moment ist . . .

  • Hubnik/Mijatovic (49%, 175 Stimmen)
  • Hubnik/Niemeyer (27%, 95 Stimmen)
  • Hubnik/Neumann (11%, 40 Stimmen)
  • Mijatovic/Niemeyer (6%, 22 Stimmen)
  • Hubnik/Lustenberger (2%, 7 Stimmen)
  • Niemeyer/Lustenberger (1%, 5 Stimmen)
  • Niemeyer/Neumann (1%, 4 Stimmen)
  • Mijatovic/Lustenberger (1%, 3 Stimmen)
  • Mijatovic/Neumann (1%, 3 Stimmen)
  • Und was ist mit Janker? (1%, 3 Stimmen)
  • Neumann/Lustenberger (0%, 1 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 358

Loading ... Loading ...

71
Kommentare

Rocco
15. Februar 2011 um 17:45  |  10142

Hab ich ja genau den richtigen Zeitpunkt erwischt um den blog zu lesen.
Meine Überlegung ist es Niemeyer dauerhaft in die IV einzubinden, damit Raffael eben auf der 6 neben Lusti spielen kann.
Da mir Mijatovic sowieso zu Hüftsteif ist, habe ich für Hubnik/Niemeyer gestimmt. Ob das umsetzbar ist , ist eine andere Frage..


Treat
15. Februar 2011 um 17:50  |  10143

Bin mit meiner Einschätzung exakt bei @Rocco.

Allerdings müsste sich noch zeigen, ob Niemeyer dieser Position tatsächlich auf Dauer gewachsen ist. Interessant ist es einfach deshalb, weil er damit die Plätze davor für Lusti und Raffa frei macht. Sollte einer der beiden ausfallen, könnte er aufrücken und Neumann in der IV übernehmen.

Bliebe nur die Frage, wohin mit unserem hüftsteifen Kapitän??? Wir dachten schon mal, er wäre verzichtbar…

Blauweiße Grüße
Treat


15. Februar 2011 um 17:54  |  10145

Bei Frage 1 weiß ich nicht, was ich anklicken soll. Niemeyer hat doch gerade mal eine Stunde in einem Spiel in der IV gespielt. Klar war das am Sonntag genau richtig und es lief gut. Aber anhand von 60 Minuten kann und will ich nicht entscheiden, ob er da besser ist als im defensiven Mittelfeld.


15. Februar 2011 um 18:00  |  10148

hallo Maria, ausgeschlafen?
Oder warst du nach Rückkehr aus Karlsruhe gleich Montag wieder arbeiten?


Espana2010
15. Februar 2011 um 18:04  |  10150

Auch wenn es nur eine Stunde war, hat er mir dort besser gefallen als der hüftsteife Mijatovic (siehe Rocco).
Dann wäre auch Platz für Lusti/Raffa als Doppel-6. Meiner Meinung nach kann Lusti Spiele besser eröffnen und ist auch für Raffa im Zusammenspiel besser.


15. Februar 2011 um 18:19  |  10151

Ich weiß nicht, warum der Trainer Mija zum Kapitän gemacht hat, aber da halt ich mich an das Motto: „Der Kapitän geht als letzter von Bord“.
Er scheint mir der Richtige zu sein, um den jungen Spieler Neumann auf dieser Position auszubilden. Vielleicht ist er soweit polyvalent, dass er auch einmal in der Defensive oder im Mittelfeld jene Spieler ersetzt, die ihre Defensivaufgaben nur schlampig erledigen.

Im übrigen wird Niemeyer bald wieder in der Doppelsechs gebraucht. Es sollte mich wundern, wenn Raffa und Lusti die letzten 12 Spiele durchspielen können, obwohl ich alle Daumen dafür drücke.


Dan
15. Februar 2011 um 18:24  |  10152

Offtopic:
EY ihr von der MoPo-TV tickt ihr noch richtig?

Den Vorspann mit dem Abstiegstrikot. Ihr habt doch einen am Kecks.


jap_de_mos
15. Februar 2011 um 18:30  |  10155

Mir fehlt eine Option: Niemeyer als RV! Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, hat er diese Position bei Werder auch mal bekleidet. Warum nicht mal für den schwächelnden Lell bringen?
Oder ist das keine ernstzunehmende Option?


15. Februar 2011 um 18:38  |  10157

@Blauer Montag

Ich habe drei Stunden geschlafen und musste dann schon wieder auf Arbeit… Aber ich bin doch jung, ich halte das aus 😉


sunny1703
15. Februar 2011 um 18:53  |  10158

Mich erinnert Mijatovic immer an unseren alten Joe. Der war auch etwas hüftsteif und wurde dennoch zu einer Art Helden.(Joe spielt übrigens zur Zeit bei Hoppowitsch sehr schlecht 🙁 )
Ich glaube Mijatovic und Hubnik sind das eingespielte Tandem und in Form hauen sie alles weg was in den Strafraum kommt,gerade Mijatovic erstaunt mich immer wieder mit gutem Stellungsspiel.
Fällt einer der beiden aus ist Niemeyer sicher eine gute Alternative.
Raffael muss lernen egal wie sich die Position nennt seine Freiheiten zu erkämpfen,lange wird er keinen Trainer damit erschrecken,wenn er nun plötzlich zu einer Art offensiven 6 mutiert.
Dem Spielgestalter von Hertha auf den Füßen zu stehen wird bei noch mehr solcher Spieler zur Hauptaufgabe werden.
Für mich glänzt Raffael übrigens nicht deshalb weil er nun so toll die defensive unterstützt,sondern weil er jetzt endlich das Tor trifft.
Es wird Spiele geben da wird Raffael wieder die Doppelsechs geben und es wird welche geben,da werden andere diese Aufgabe haben.
Doch über eins sollten wir uns im Klaren sein,sollte Raffael diese Rolle behalten, wird er im Falle des Aufstiegs defensiver spielen müssen,als jetzt in den umjubelten Spielen,ansonsten werden wir ganz große Probleme mit den Gegnern bekommen.
Oder und da bin ich bei apollinaris,es muss ein weiterer Gestalter geholt werden,falls nicht Ebert diese Rolle übernehmen kann.

Also Mijatovic,den besten Verteidiger der Hertha mit Hubnik den zweitbesten und Niemeyer ins defensive Mittelfeld.

lg sunny


backstreets29
15. Februar 2011 um 18:53  |  10159

Niemeyer ist dann in der IV am wertvollsten, solange ein Stamm-IV oder Lusti fit ist.
Mit seiner Polyvalenz ist er derjenige, der
in der Defensive nahezu jeden ersetzen kann.

Ob er das in der Buli in dieser Qualität auch kann,
muss man erstmal abwarten, das ist klar

Ach ist dat schön, dass Lulu wieder in der Buli ist 😀 😀


15. Februar 2011 um 18:54  |  10160

jap alter Fischkopp,
genau das meinte ich, als ich mich vorhin verschrieben hab.
Niemeyer sollte eine ernstzunehmende Option sein für all jene Positionen, auf denen andere Spieler ihre Defensivaufgaben nur schlampig erledigen.


Rocco
15. Februar 2011 um 19:00  |  10161

Macht Spaß sich die MoPo-TV Folge anzusehen, was nervt ist jedoch diese Einblendung „Spieler von Hertha BSC Berlin“, dieses Doppelgemoppel im Vereinsnamen geht mir tierisch auf den Geist. BSC Heißt doch Schon Berliner Sport Club, wozu noch das Berlin hintendran?


15. Februar 2011 um 19:01  |  10162

Durch die Situation Niemeyer und Lustenberger fit zu haben, gehören beide auf den Platz. Raffael spielt auf der sechs jedoch effektiver und mit den zwei Stürmern vorne haben wir mehr Tore geschossen als mit der 1 Stürmervariante. Also was tun mit Niemeyer? Als Innenverteidiger würde ich ihm vertrauen, aber auch als AV? Kann er das? Solange Hubnik und Mija fit sind wäre es ein falsches Signal einen draußen zu lassen. Für Babbel wird das dieses Wochenende scheinbar schwer.

Mir ist aufgefallen dass Herr Rehmer das Spiel leider gar nicht verfolgt hat, maximal einen Zusammenschnitt. Was er da über Raffael faselt von wegen auf der 10 besser gepielt weil offensiver als auf der sechs gegen Union kann ich nicht nachvollziehen. Er scheint die taktische Umstellung nur auf der Stürmerposition und nicht die im Mittelfeld erkannt zu haben. Seltsam wenn er als Experte da sitzt.


nocke79
15. Februar 2011 um 19:07  |  10164

Für die 2.Liga sind Hubnik/Mijatovic als IV´s wohl am Besten und Niemeyer im DM. Wenn Hubnik fir wird, dann kann ich mir gut vorstellen das Babbel Raffael wieder als OM aufstellt und dahinter Doppelsechs mit Lusti/Niemeyer. Frage mich wo noch Platz für Ronny wäre.
Babbel hat auf jeden Fall reichlich Varations-möglichkeiten.


15. Februar 2011 um 19:12  |  10165

ich bin komplett bei Niemeyer und deshalb das erste Mal nicht mitgeklickt. Kommt für mich viel zu früh. Gefühlsmäßig kann ich mir das vorstellen (ursula hatte das Anfang der Saison schon mal vorgeschlagen), vor allem in der 1. Buli, wo ich mir Mija nur schwer vorstellen kann.
Auffallend ist aber sein standing. Von allen Defensiven wird er am häufigsten als Anspielpartner gesucht ( Aerts spielt sogar fast ausschließlich auf ihn, wenn´s nicht lang geht). Schwierige Kiste. Spielerisch macht´s auf jeden Fall Sinn, kopfballstark ist er auch…Für Neumann allerdings…keine gute Idee.
Raffael sehe schon seit fast einem Jahr auf der 6..ich glaube einfach, dass es seinem Naturell, seinen Talenten und seinem „Gesichtsfeld“ am ehesten entspricht. Ich sehe leider aber keinen im OM , der auch nur annähernd eine konstant kreative und Löcher reißende Rolle spielen könnte. Vom Talent her am ehesten Ronny. Aber dem fehlt es noch an einigem, um konstant mit hohem Tempo spielen zu können. Domo kann es m.E. ganz und gar nicht (als Stürmer aber auch nicht-ich würde ihn abgeben..)Ebert wurde oft erwähnt, dem fehlt für diese Position aber m.E. die Ruhe und Übersicht, irgendweie auch etwas an I..; es ist eine recht anspruchsvolle Position…Solange Hertha im OM nichts nach legt, würde ich wohl doch mit Lusti/Niemeyer auf der 6 versuchen. Wenn es wirklich nicht geht, wie es in Karlsruhe ja aussah,-dann eben Raffa/Lusti..und Ronny als OM. Ob Niemeyer geopfert wird oder dann als fester IV neben Hubnik, wird man sehen..
Die 2. Frage: Pizek wurde von Favre umgebaut (ich dachte zu Unrecht-in Dortmund spielt er es sensationell!) Kacar kann vom OM, bis zum IV alles spielen (manche wollten ihn sogar als Sturmspitze einsetzen) Meyer hat Ballak schon als 6 gesehen, da spielte er sehr erfolgreich die 10–ich finde nicht, dass Babbel da so Ungewöhnliches macht. Ich bin mir bei Lusti beispielsweise nicht im Klaren, ob der nicht auch anders eingesetzt werden könnte, als in den letzten Jahren..?
Das Gute ist, dass babbel da sehr flexibel zu sein scheint. Vielleicht entdeckt er ja auch bald jemanden für die umgekehrte Richtung?
Man könnte sagen, als gelernter IV hat er ein besonders gutes Gespür für das Defensivverhalten. -Ich glaube an solche Dinge nur bedingt. Favre hatte m.E.. Schwierigkeiten, Offensivspieler richtig einzuschätzen, war aber selbst eher ein Offensiver..Bei Rehagel und Schaaf ist es eher umgekehrt..


15. Februar 2011 um 19:18  |  10166

ich wollte oben eigentlich schreiben ….oder auch als AV, da ich für Niemeyer dort ebenfalls Potential sehr und ihm beide AV Positionen zutraue, zumindest auf dem durchschnittlichen Niveau was wir dort haben.


15. Februar 2011 um 19:21  |  10167

ich sehe Niemeyer nicht an einer Seite spielen, den zieht es instinktiv immer zur Mitte..jedenfalls ist das meine Beobachtung


15. Februar 2011 um 19:29  |  10168

NAbend backs..s29,
zu den Verdiensten von LuLu, MP, DH, AF, FuFu, WG für die KGaA haben wir beim gestrigen Thema einen ausführlichen und gepflegten Diskurs geführt.

Ansonsten heißt es: Bye Bye Borussia.
Ihr steigt ab und die HERTHA steigt auf.


15. Februar 2011 um 19:31  |  10169

@apo
Wo kommen wir denn hin, wenn jeder spielt wie er will. Raffa macht das doch auch nicht.


15. Februar 2011 um 19:39  |  10170

verstehe ich jetzt nicht. Ick stehe uffm Schlauch?


wilson
15. Februar 2011 um 19:40  |  10171

„…und mochte nicht ausschließen, dass der Innenverteidiger Niemeyer nicht eine weitere von vielen Optionen im Defensivbereich ist“

Hä ?

Niemeyer also keine Option ?
Gehe ich Recht in der Annahme, dass Niemeyer keine Option für den IV-Posten ist ? Nein. Oder ja ? Ist es nicht so, dass er nicht keine Option ist ?
Sagte Babbel, dass er keine Option sein ? Sagt Niemeyer das auch nicht oder doch ? Zieht Babbel es nicht Erwägung, dass er keine Option sein könnte ? Kein Innenverteidiger ist auch keine Lösung. Keiner, der Niemeyer nicht ist. Oder nicht Niemeyer heißt.


15. Februar 2011 um 19:45  |  10172

Also ob es Niemeyer instinktiv in die Mitte zieht weiss ich nicht. Da er bisher immer in zentraler Position gespielt hat, würde ich das eher als „Position halten“ ansehen.

Trotzdessen sehe ich Niemeyer nicht als Rechtsverteidiger. Dafür sind seine Offensivqualitäten doch bestenfalls rudimentär ausgebildet.


15. Februar 2011 um 19:46  |  10173

warte apo
Wenn ich als Trainer sage, dass Niemeyer bspw. rechter AV oder linkes MF spielen soll, dann hat er da zu spielen und nicht in die Mitte zu ziehen.

Raffa würde doch auch nicht auf die Idee kommen, mit überflüssigen Dribblings sich in der gegenrischen Defensive fest zu rennen. Oder?


15. Februar 2011 um 19:51  |  10175

@ Blauer Montag: alles klar, ich verstehe. Stimmt natürlich. Aber es gibt doch instinktives verhalten. Als ich vor einem Jahr mal dachte, Raffa gehört auf die 6..war das ja so etwas. Niemeyer beim Training zu sehen ..das ist keiner für die Seite, behaupte ich einfach. Als IV kann ich ihn dagegen sehr gut vorstellen. Und bei Lusti denke ich immer, der müsste auch offensiv funktionieren-aber auch eher zentral, als auf einer Seite. Bei Ebert denke ich, der gehört an die Seite..:-)
Das lässt sich schwer erklären, man beobachtet Spieler und schaut auf ihre instinktiven Laufwege und Bewegungen, wo sie hinschauen und so weiter..in der Jugend macht das richtig Spass, weil man da die Jungs dann“ wild „ausprobieren lassen kann.. 🙂


15. Februar 2011 um 19:55  |  10176

ich vergaß apo,
du gehst ja gelegentlich zum Training.
Da verlaß ich mich einfach mal auf deine Eindrücke.


15. Februar 2011 um 20:17  |  10179

das sieht man mitunter auch im Spiel. Als Meyer vor Jahren im Doppelpass den völlig verdutzten Leuten sagte, „für mich ist der Michael der ideale Sechser“, war ich sofort auf seiner Seite. Ein Jahr später spielte er das dann bei Chelsea. Pizeks Umbau durch Favre hielt ich für aussichtslos und wetterte dagegen-und in Dortmund geht der ab, ich fasse es einfach nicht..Man braucht dafür Gefühl..aber genauso oft täuscht man sich wohl auch auch. Phantasielose Trainer sehen nichts-das, zumindest, ist Babbel nicht .
Aber so Besonderes sehe ich eben nicht, wie der Artikel ein wenig suggeriert.


15. Februar 2011 um 20:21  |  10180

@bertram
naja dann würde sich doch nicht viel ändern, aber er wäre auf dem Platz 😉


Exilherthaner
15. Februar 2011 um 20:34  |  10181

Der Mann heisst Piszczek und nicht Pizek und er ist nachwievor ein schlechter LAV.
Babbel setzt Raffael ja auch nur auf der 6er-Position ein, weil er ein Ueberangebot an Offensivspielern hat und irgendwo muessen die teuren Namen ja schliesslich spielen. Es haette auch ebensogut Domo oder Ronny treffen koennen. Ich sehe darin keine Meisterleistung.


15. Februar 2011 um 20:47  |  10182

In der 1. Liga, sollten wir sie denn erreichen, werden die Karten sowieso neu gemischt. Für die 2. Liga gilt als Standard:
IV = Hubnik/Mijatovic
DM = Niemeyer/Lustenberger

2 Stammspieler die mir viel mehr „Sorgen“ bereiten sind Aerts und Kobiashvili. Na mal schauen wie sie sich gegen C präsentieren.


15. Februar 2011 um 21:03  |  10183

@exilherthaner
also nun beginne ich an Deinen Fachkenntnissen zu zweifeln. Deine persönliche Sicht auf den Trainer und Deine Sympathien ist Deine Sache, aber Piszczek ist alles nur kein SCHLECHTER LAV, nenn ihn Durchschnitt, ich nenne ihn überdurchschnittlich aber niemals schlecht!
Und Raffael spielt eben nicht auf der 6 weil woanders kein Platz ist, sondern weil er es kann und es effektiver ist als mit ihm auf der 10.
Schaust Du Fussballspiele auch oder redest Du nur drüber?


15. Februar 2011 um 21:13  |  10184

@exilh..:
So, so-Klopp setzt also einen „schlechtenLAV“ ohne Unterbrechung in seine Viererkette ein ( die die mit Abstand beste Defensive stellt). Pizek ( Du verzeihst mir, dass ich lieber diesen unschreibbaren Namen eindeutsche, so, wie ich nach wie vor, nach wie vor lieber auseinanderschreibe.. ;-).
Pizek also steht vom Notendurchschnitt auf seiner Position z.Z. sehr weit vorne, sogar vor dem üblen AV Lahm.-
Die Theorie, dass Babbel Raffael auf der 6 spielen läasst, weil es in der Offensive ein Überangebot gäbe..ist nicht schlüssig, denn dieses gibt es im DM ebenso. Es ist wohl eher so, dass Raffael auf dieser Position so gut spielt, wie noch nie , seit er in Berlin ist.


Slongbo
15. Februar 2011 um 21:20  |  10185

Vielleicht haben die Vorredner den Nagel auf den Kopf getroffen mit der Gegenidee/Frage: Wo ist Lustenberger am besten eingesetzt?

Man könnte sich Niemeyer in der Viererkette überlegen und

Keeper
1 ———–2 —–3———4

Raffael
Ebert ———— Ronny
Lustenberger

Lasogga – Ramos

Und Raffael und Lustenberger arbeiten gut zusammen.


15. Februar 2011 um 21:25  |  10186

@slonbo: ich würde es nicht wagen, mit diesem langsamen Kobi und den extrem lasch verteidigenden Ruka(Ebert) und Ramos, eine Raute zu spielen. Bremen zeigt seit Jahren, wie anfällig dieses System unter Umständen ist…
Lust weiter vorne-ja..das kann ich mir durchaus vorstellen-ist aber reines Gefühl, nicht mehr. Vielleicht auch nur, weil Lusti eigentlich von der Statur eher wie ein 10er oder Außen wirkt.. 🙂 🙂


Slongbo
15. Februar 2011 um 21:38  |  10187

@apollinaris

Ja, das kann ich absolut nachvollziehen. Dazu fehlen die richtig guten Außenverteidiger und Ebert und Ronny sind da wohl auch (noch) nicht. Ich frage mich eigentlich auch nur, wo könnte Lusti, den ich einen richtig intelligenten Fußballer finde, eingesetzt werden, wenn Raffa weiter hinten spielt, was ihm gut zu Gesicht zu stehen scheint.


Stehplatz
15. Februar 2011 um 21:59  |  10189

Ich weiß nicht, ob Niemeyer sich umbedingt als Verteidiger sieht. Angesichts von Mijatovics selten souveränen Spielweise ist es natürlich verlockend einen dynamischeren Spieler wie ihn hinten reinzustellen. In Liga 1 sehe ich Mijatovics Zeit sowieso gekommen, allerdings wäre die Nachfolge in meinen Augen ungeklärt.
Man nehme es mir nicht krum, wenn ich hier mal das System des FC Barcelona einführen will. Da spielt mit Busquets ein Staubsauger hinter den Spielgestaltern Xavi und Iniesta. Ähnlich könnte man es auch mit Niemeyer,Lustenberger und Raffael versuchen. Es aber müsste einer weichen der restlichen 4 Offensiven weichen….

(Falls Babbels 4-1-4-1 bereits ein Versuch dahingehend sein sollte ziehe ich den Vorschlag zurück)


Herthaner4ever
15. Februar 2011 um 22:46  |  10190

@Rocco: Wenn dich das soaehr stört mit xdem Hertha BSC Berlin, empfehle ich Dir den Thread „Wir heißen Hertha BSC und nicht Hertha BSC Berlin“ im Hertha-inside-Forum:

http://www.herthainside.de/forum/viewtopic.php?f=32&t=10416&start=0


hertha@berlin
15. Februar 2011 um 22:55  |  10191

@ Rocco, mich nervt das auch total!
Wie viel Arroganz muss ein Herr Delling gepachtet haben um über Jahre den Namen eines Vereins falsch aus zu sprechen?


Exilherthaner
15. Februar 2011 um 23:18  |  10192

@Tunnfish
Piszczek ist ein schlechter LAV, weil ihm bisher schlichtweg die Defenisvqualitäten fehlen. Nur weil er beim BVB dort eingesetzt wird und offensiv überzeugt, sagt nichts über den einzelnen Spieler und seine Qualitäten aus. Natürlich sieht man als Aussenstehender erstmals das gesamte Team und wenn es läuft, dann muss natürlich auch jedes einzelne Rädchen im Getriebe gut sein oder? Nun, ich sehe das anders. Piszczek ist für mich ein vorzüglicher RM (zumindest in einer Rautenformation) oder gar rechter Aussenstürmer, aber seine Arbeit nach hinten hat viel Luft nach oben wie Babbel sagen würde….oder ihm fehlt eben die nötige Gier zum Verteidigen…wie auch immer. Erinnere dich doch mal an seine Leistungen bei uns, als es eben nicht lief und man daher besser erkennen konnte, wie sich ein solcher Spieler in wirlichen Drucksituationen verhält. Wieso bewertest du ihn nicht unter solchen Umständen? Es ist immer leicht, nicht aufzufallen oder sogar positiv aufzufallen, wenn alles einfach perfekt läuft. Das war bei Lell beim FCB so oder auch bei Stein in der Saison 08/09 der Fall.
Für mich ist der Pole in die gleiche Kategorie einzuordnen wie ein Jansen oder Fritz (alles nebenbei dt. (Ex)Nationalspieler…sogar auf den Aussenverteidigerpositionen: gut ausgebildete Mittelfeldakteure ohne nennenswerte Defensivqualitäten.

Ob Raffael effektiver auf der 6er-Position ist als auf der 10er-Position, ist schwer zu beurteilen, weil er selten als reiner 10er bei uns agiert hat. Ich könnte auch sagen, dass Hubnik in der IV besser ist als im DM 😉
Ich sehe Raffael nachwievor nicht auf der 6, da es ihm an Spielübersicht mangelt. Selten habe ich bei Raffael gute öffnende Pässen gesehen wie sie sein Bruder vorzüglich beherrscht. Raffael erkämpft sich den Ball und dribelt sich nach vrone. In eminen Augen macht das keinen guten 6er aus, aber das darf natürlich jeder so sehen, wie er will. Der Mangel an Spielübersicht macht sich in der 2.Liga nicht wirklich bemerkbar (bzw. man muss eben schon genau hinschauen), aber in Liga1 wird es zum Problem werden. Ich sehe Raffael weiterhin nur als (gelungene) Notlösung auf der 6er Position in Liga2 an….aber da ist er ja nicht der einzige Spieler im derzeitigen Team.


hurdiegerdie
15. Februar 2011 um 23:45  |  10193

Als Vertreter einer – vor dem KSC-Spiel – immer kleiner werdenden Minderheit, die eine defensive Doppel-6 Niemeyer/Lusti ablehnten, habe ich jetzt natürlich genau 0 Gründe für diese Doppelsechs, aber 6 für eine Doppelspitze mit Ramos, und Raffa als offensive 6. (kehehe)

Für mich ist ein fitter Lusti der bessere Niemeyer. So bleibt für Niemeyer, wenn Mija (der wird als Kapitän gebraucht) und Hubnik fit sind, leider nur die Bank. Das wird selten genug passieren, da Lusti eh‘ oft ausfällt und das Angebot an IVs auch nicht überreich ist. Das zur 2. Liga.

Für die erste Liga wird aus meiner Sicht eine defensive Doppelsechs trainiert werden müssen.

Vielleicht kann ein Niemeyer auf IV umtrainiert werden, denn bei aller Liebe zum Käptn sehe ich Mija da nicht. Schaffte es Niemeyer, wäre das toll, denn sein Spieleröffnung von der IV raus war prima und gute IVs sind teuer.


16. Februar 2011 um 1:00  |  10196

schließe mich ziemlich haargenau.


Datcheffe
16. Februar 2011 um 3:55  |  10199

Morgen!

da mir Niemeyer bei seiner Verpflichtung ziemlich unbekannt war, hatte mir mal jemand erklärt, das er eigentlich gelernter IV ist, der allerdings auch als Sechser sehr gut ist!!!

Ich weiß jetzt zwar nicht, ob das wirklich so ist, aber mir gefällt er auf beiden Positionen!

Er war ja schon bei Mijatovics Verletzung, als Alternative gehandelt worden!

Da Raffael auf der Sechs überraschend gut ist, würde ich ihn auch als IV spielen lassen, denn Fabian und Raffael geht wohl richtig gut, soweit wir mit zwei Sechser spielen wollen.

Sollten wir aber mit einem Sechser spielen, dann mit Peter auf der Sechs und Fabian als IV.
Peter Niemeyer ist als alleiniger Sechser wahrscheinlich nicht bzu überbieten!

Schönen Tag noch!

P.S. Schon wieder ein Luxusproblem! 😉


backstreets29
16. Februar 2011 um 5:43  |  10200

Guten Morgen @BlauerMontag

Eine sehr lesenswerte Diskussion, leider find ich die Bücher nicht bei amazon 😀

Abgesehen davon trübt das nicht meine Freude über Favre’s Rückkehr.
Meine Meinung zu AF, DH, Marko P usw dürfte hinlänglich bekannt sein
Allen Teilnehmern einen schönen Tag 😉


16. Februar 2011 um 11:18  |  10206

@exilherthaner
Zu Piszczek: Sowenig wie Du den Erfolg an einem einzelnen Spieler festmachen kannst, sowenig kannst Du den Misserfolg an ihm festmachen. Fest steht , dass Außenverteidiger immer schlechter aussehen wenn sie im Stich gelassen werden und besser wenn sie unterstützt werden. Trotzdem kann ich Deiner Schlußfolgerung keinen Nährwert abgewinnen, P. ist ein schlechter LV weil er defensive Schwächen hat. Demnach wären Kobi und Lell gute LV weil sie Defensiv besser sind als offensiv? Fällt eine Schwachstelle in einer Viererkette nicht einem Trainer wie Klopp oder den Bebobachtern des Kickers und auch vielen Fans auf, wenn sie tatsächlich da wäre?
Wenn Du sagst P. hat im Defensivspiel noch Luft nach oben: Ja hat er, stimme ich Dir zu, aber er bekleidet nun mal seine Position gut und erfolgreich und spielt diese somit nicht schlecht.

OK die Stellenbeschreibung über die Positionen 6 und 10 zu vergeben ist im Falle von Raffael ein Fehler. Da er weder eine klassische 6 noch eine klassische 10 spielt, entsprechend nicht genau die Eigenschaften besitzt, die diese Positionen beschreiben. Er interpretiert beides etwas offensiver ist eher 8 als 6 und eher 9,5 als 10 aber darum geht es nicht, Auch nicht darum ob er öffnende Pässe spielen kann oder nicht, jedem Tierchen sein Pläsierchen solange es erfolgreich ist.
Wichtig in der Diskussion ist: Raffael spielt um 20 Meter zurück gezogen wesentlich effektiver als weiter vorne, und das belegen seine Spiele auf den jeweiligen Positionen. Weiter vorn wie auch immer die Position heißt, bekommt er den Ball mit dem Rücken zum Tor und ist auf die Idee die hinter diesem ersten Pass steht angewiesen, noch dazu stehen ihm die DM und IV des Gegeners auf dem Schlappen, die diese Aufgabe dann auch gerne robust ausüben.
Spielt er dagegen weiter hinter, hat er das Spielfeld öfter vor sich, zumal er auch in den entscheidenden Situation den Ball miterkämpfen und sofort weiterspielen kann oder eben mit einem Dribbling sich Raum verschafft. Er leitet von dieser Position die Initiative der Angriffe selbst ein, dribbelb oder Kurzpass oder lang völlig wurscht. Seine Gegenspieler sind in diesem Fall dann manchmal offensive Kräfte mit Schwächen in der Balleroberung oder er lockt die DM soweit aus Ihrer Hälfte dass Räume entstehen.


st1age
16. Februar 2011 um 11:20  |  10207

Bei der ganzen Diskussion um Piszczek fällt mir übrigens auf, dass ihr ihn immer als LAV bezeichnet. Der spielt doch aber auf der rechten Seite, also RAV..naja egal..nur so ne Kleinigkeit am Rande


sunny1703
16. Februar 2011 um 11:24  |  10208

Lese ich die Beiträge hier,denke ich bei manchen doch an den guten alten Adenauer. 🙂
Aber Schwamm drüber, meine Betrachtungsweise hole ich mir auf dem Platz und damit meine ich nicht beim Training.
Mir wird hier zu viel Wirbel aus einigen jetzt wirklich ordentlichen Partien von raffael gemacht,ich betone aber nochmals, auffällig waren jedoch nicht seine defensivaktionen ,sondern seine Torgefährlichkeit. gegen andere stärkere gegner und später in der 1.liga brauchen wir jedoch auch einen zweiten sechser der defensiv dagegen hält und nicht mehr wie ein offensiver OM agiert.,selbst wenn er eher offensiv als 6 ausgerichtet sein soll.
Und damit wäre die Spielfreude und die gefährlichkeit von Raffael weg.
Ein Paar Niemeyer mit dem Defensivpart und Lustenberger erscheinen mir als Absicherung besser. Übrigens hat Niemeyer bei Werder im Mttelfeld agiert.
Raffael muss lernen sich seine Freiräume auch anders zu verschaffen, er ist auf einem guten Weg dahin , doch um wirklich ein guter zu werden, muss er das von jeder Position im Mittelfeld.
Entscheidend für seine Entwicklung wird sein, wie sehr er es schafft , Spiele zu drehen, die Mannschaft voranzubringen,wenn sie mal schwach spielt.
Auf lange Sicht wünsche ich mir für die 6 zumindest eine“ Drecksau“,einen Van Bommel, einen Jones,eine Vidal oder einen Gattuso, und ich hoffe dass unser „Gattuso“ Perdedaj wird mal gut genug.
Lustenberger und Niemeyer scheinen mir etwas zu brav für diese so wichtige leitende mitreißende Position auf dem Platz. Besonders der Schweizer.
Sollte Raffael abe r doch eine dauersechs werden,wird spätestens in der 1.Liga ein Spielmacher von Format gebraucht, nur wer bezahlt den.?!
Und wer sagt, dass die Doppelsechs in der 1.Liga überhaupt das system wird?
Zur Abwehr. Da spielt Niemeyer gegen den KSC 65 Minuten eine wirklich ordentliche Partie und schon wird er zum neuen Simunic ausgerufen.
Oje, er kann eine Alternative sein und vielleicht kann er demnächst den älter werdenden Mijatovic ablösen.
Dessen hölzerne Art mag nicht nicht unbedingt technisch hochstehend sein, doch war sie das bei Simunic ebenfalls nie und ist es bei einem mertesacker auch nicht.
Diese Spieler sollen möglichst den Ball nach vorne bringen,und allererster Linie ihre Abwehr zusammenhalten. Hubnik der gerade gegen Union und in einigen Spielen zuvor,ich denke mit Schrecken an die Zeit OHNE Mijatovic eher durchschnittlich bis schwach spielte haben und Mija haben gemeinsam wenig zugelassen,vielleicht bei der momentanen Form von Aerts auch gut so.
Langfristig hoffe ich aber nicht auf Niemeyer in der IV sondern auf Sebastian Neumann.
Insgesamt wird mir hier zu viel über Positionen diskutiert die doppelt und dreifach besetzt werden können, ich glaube z.b auch ein Ebert kann die 6 spielen.
Interessanter sind für mich jedoch die Positionen,die mir von der heutigen Sicht unter bzw zu schwach besetzt sind. Zukünftige Verbesserungen sind natürlich nicht auszuschließen.
Ganz klar die T1 und die t2 Position,so leid es mir für Burchert tut.Hat eigentlich schon mal jemand Strebinger in einem Spiel im Tor gesehen?
Könnte der für T1 oder T2 taugen?
Dann der RV ,Lell braucht zumindest Konkurrenz, der LV Kobi ist nach meiner Ansicht nicht mehr für eine weitere Saison gut,egal in welcher Liga.Könnte Schulz eine Alternative sein,dann bitte Spielpraxis für ihn auf der Position.
Zusätzlich müssen die beiden Außenpositionen umkämpft werden, Ebert, Ruka und Ronny, was bringen sie in Liga 1?
Ebenso ist es im Sturm,schafft Lasogga den Klassenunterschied,kommt Djuricin hinterher?
Überhaupt die Jungen,sie müssen den Etablierten mehr und mehr Konkurrenz machen.
Wenn ich in der Rückrunde was zu kritisieren habe an babbel, dass er bisher den Jungen weniger Einsatzzeiten gibt.
Hertha hat kein Geld für große Neueinkäufe und da ist es nötig weiter dem nachwuchs Einsatzzeiten zu geben.
Natürlich bleibt es ein vabanquespiel denn über allem muss der Aufsteig stehen.
Aber was diese Diskussion angeht, bei dem Überangebot,spielt der ,der Leistung erbringt und wer nicht,der geht auf die bank,egal wie er heißt!

lg sunny


16. Februar 2011 um 12:17  |  10212

huch, Ebert als 6?? Niemals-ds muss noch besprochen werden :-)- Für mich völlig absurd.-jedenfalls sind solche Diskussionen immer sehr ergiebig,-weil wir uns damit im Fleisch des Fussballs befinden, etwas abrücken vom Reissbrett …
Simunic war für einen IV geradezu Edeltechniker-für mich ohne jeden Zweifel. Sen Bewegungsablauf stand dazu manchmala etwas grotesk iim Widerspruch, aber wichtig ist, was ´hinten raus kommt 😉
Ja, ich stimme zu: die Grundsatzdiskussion bzgl Nimeyer kommt viel zu früh,-soo ist Babbels Konjunktiv-Satz („könnte Option sein“) wohl auch zu verstehen. Es ist im Mpment ganz sicher nicht geplant, ihn dort dauerhaft einzubauen, aber schön zu wissen, noch einen Trumpf im Ärmel zu haben (Stichwort: „Kaka“).
Raffa ist ein starker Fussballer, der auch körperlich einige Vorzüge hat (schnell, zäh, geschickt)-deshalb kann er so viele Positionen spielen. Anders als die reine Lehre der modernen Trainer (oft)-glaube ich aber, das es doch Idealbesetzungen gibt. Schweinsteiger stellte für mich immer internationale Klasse dar, seit er die & spielt, ist er eine Kategorie höher gerutscht. Als er in den letzten Wochen wieder auf der 10 spielen musste, sah man das deutlich.
Genau hierin liegt das Geschick des Trainers : kann er die individuellen Stärjen der Spieler gut erkennen?–hierin sah ich den ollen Meyer ganz weit vorne..
Mija ist z.Z. der Organisator, der Boss-den kann man nicht aus der Mannschaft nehmen.
Bin bei sunny: prinzipiell wichtiger wäre mir, Neumann weiter aufzubauen, als Niemeyer einzuarbeiten..einzuarbeiten..


16. Februar 2011 um 12:19  |  10213

man sollte noch mal den Text prüfen, bevor man ihn los schickt..Sorry, für die vielen Tippfehler..


Seppelfricke
16. Februar 2011 um 12:26  |  10214

Ich bin für alles zu haben aber nicht ebert auf der Sechs ^^. dazu fehlt ihm völlig das defensivverhalten. Das merkt man schon auf den außenbahnen.

Ich denke das langfristig Niemeyer und Lusti die Doppelsechs bilden. Raffa sehe ich trotz seiner guten Leistungen in den letzten Spielen weiter vorn im Mittelfeld.

Ich bin eh der Meinung das noch ein guter IV kommen muss, da mir die Personaldecke trotz Niemeyers polyvalenz (kleiner gruß an LF :-)) und Janker auf der Bank zu dünn ist. Aso und natürlich will ich auch das Neumann sich weiterentwickelt.


L.Horr
16. Februar 2011 um 12:41  |  10215

„Hubnik – Niemeyer“ wäre auch ´ne echte Erstliga-Alternative.
„Mija und Neumann“ wären ordentliche „Back-Ups“.

Die „Sechser“ wären mit Lustenberger , Perdedaj und gegebenenfalls Raffael ebenfalls erstklasssig besetzt.

Deshalb , die Torwartsituation und beide Aussenverteidiger brauchen dringend erstklassige Konkurrenz.


Seppelfricke
16. Februar 2011 um 12:53  |  10217

Das mit der Torwart und Außenverteidiger Situation sehe ich auch so. Da hat mich KEINER restlos überzeugt.

Lell ist da noch der beste. Und bei der Kritik hier und auch in den Zeitungen kann man sich zusammenreimen wie meine Meinung über Die anderen auf der TW – und AV-Position ist. :-S


sunny1703
16. Februar 2011 um 13:46  |  10220

@seppelfricke und apollinaris
Das mit Ebert war jetzt kein ernsthafter Vorschlag,sowohl seine Offensivqualitäten als auch seine Arbeit nach hinten lassen das für mich eine Malprobierenoption sein,doch wie schon erwähnt,hier gibt es zu viele Optionen und ich hoffe vor allem, dass unser Kampfschwein Perdedaj irgendwann erste Wahl ist.
@apollinaris, es ist inzwischen häufig, dass eigentlich eher 10er ,sagen wir mal Spielmacher zu 6er werden.Ein Ballack, ein Frings,ein Jarolim usw. Ob das eine positive Entwicklung für den Fußball ist,sei mal dahin gestellt,grundsätzlich ist das ja eher ein Schritt zurück, wie auch das sich breit machende Sturmkonzept mit einem Stürmer.
Rahn,Morlock,Fritz Walter ,Ottmar Walter,Schäfer sind nicht etwa die halbe Mnnaschft von 54 die mir im Schädel geblieben sind,sondern waren alleine die Angreifer,
Grabowski Müller, Hölzenbein, immer noch wenigstens drei 1974, Rummenigge,Klaus Allofs ,Hrubesch 1980
1990 waren es dann nur noch 2 Stürmer Völler,Klinsmann,1996 Klinsmann ,Kuntz……
2010 waren sowohl bei den Spaniern mit Villa als auch mit Van Persie bei den Niederländern nur ein Stürmer eingesetzt!
Wenn jetzt immer mehr die früheren 10er zu 6ern werden ist das bedenklich. Was kommt als nächstes?!
Ist wirklich jede Entwicklung des modernen Fußballs gut……..oder bin ich nur mit meinen Ansichten rückständig? Nach meiner Ansicht
sind diese ganzen Änderungen im system nicht der Spielkunst geschuldet ,sondern mehr und mehr dem NICHTVerlierendürfen!

lg sunny


16. Februar 2011 um 14:20  |  10223

LAV vs. RAV^^^peinlich, ich beginne an meinem Fussballsachverstand zu zweifeln, ich alter Wiederkäuer….
aber der ^^^^ hat angefangen :-p


16. Februar 2011 um 14:22  |  10224

@sunny

Dem kann ich nur wehement widersprechen. Wieso sollte es ein Schritt zurück sein, wenn ein Spieler, der bewiesenermaßen große Offensivqualitäten besitzt, diese nun auf einer defensiveren Position einsetzen darf? Das hat nichts mit Rückschritt, sondern viel mehr mit größerer Flexibilität im Spiel nach vorn zu tun. Ergo bewirkt eine solche Entwicklung eine grundsätzlich offensivere Ausrichtung eines Teams. Genau so wie die Entwicklung hin zu einer Spitze keineswegs eine Entwicklung zu einer defensiveren Spielweise ist. Ein Stürmer vor 20 Jahren hat mit dem, was man heute als Stürmer bezeichnet, nicht mehr viel gemein. Gleiches gilt für Verteidiger und Mittelfeldspieler, ja selbst für den Torwart. Als man früher noch mit 3 Manndeckern gespielt hat kam es kaum vor, dass sich einer der 3 mal über die Mittellinie bewegt hat. Heute hat man aber, trotz 4 Abwehrspielern, 2 Leute auf den Außenpositionen, deren Aufgabe es ist sich die Lunge aus dem Leib zu rennen, zur Grundlinie durchzugehen und den Ball Richtung Elfmeterpunkt zu flanken.
Nuri Sahin ist kein Dieter Eilts, Schweinsteiger kein Jürgen Kohler. Auch hier hat sich die Spielweise enorm geändert. Das könnte man jetzt für jede Position im normalen Fußball durchexerzieren, aber dafür habe ich gerade keine Zeit und auch keine Lust.
Fakt ist: wie offensiv eine Mannschaft spielt hängt nicht davon ab ob man mit 2 Sechser oder einem Sechser +Zehner spielt, ob man einen oder 3 Stürmer auf dem Feld hat. Die Frage sollte vielmehr lauten: wie hoch steht meine Viererkette, wie groß ist das Loch zwischen 6er- und IV-Position. Wie interpretieren die Außenspieler ihre Rollen, wie die Mittelfeldspieler. Solche Dinge sind entscheidend. All das ist übrigens belegbt, beispielsweise durch die Spielanalysen durch die Sporthochschule Köln. Also keine reine Phrasendrescherei.
Und noch etwas: In Zeiten der 3-Punkte Regel ist ein Unentschieden fast gleichzusetzen mit einer Niederlage. Von daher glaube ich nicht, dass der Grundgedanke der aktuellen Spielweise der des Nichtverlierendürfens ist.


Treat
16. Februar 2011 um 14:49  |  10225

Also mit der Idee, einen Lusti mal offensiver, quasi auf der 10 auszuprobieren, könnte ich mich richtig anfreunden. Ich denke, der könnte genau der richtige Mann sein, um „tödliche Situationen“ zu kreieren, einfach, weil er hervorragend antizipiert und hervorragende Pässe spielen kann.

Auch sonst kann ich mich wieder vielem, was hier geschrieben wurde anschließen, insbesondere die Auffassungen von @apo und @hurdie liegen hier wieder nahe an meiner eigenen Sicht der Dinge. Wobei ich zugeben muss, dass ich auch zu denjenigen gehörte, die vor dem KSC – Spiel die Doppelsechs im klassischen Sinne ganz klar bevorzugt haben. Tja, so kann man sich irren, dass KSC – Spiel hat mich einfach von @hurdies Ansatz überzeugt.

Was die Systemänderungen angeht, die @sunny anspricht, da empfinde ich dich wirklich manchmal als sehr der „guten, alten Zeit“ verhaftet, mein Lieber, allerdings kann ich abstreiten, dass dein Argument der Umstellungen wegen des „nicht verlieren Dürfens“ nicht völlig von der Hand zu weisen ist.

Insgesamt stelle ich fest, dass ich einzelne Spieler scheinbar viel weniger „analysiere“ als viele Schreiber hier. Ihr scheint ja wirklich sehr wissenschaftlich an die Sache heran zu gehen, ich bin dann mal auf die all die „Doktorarbeiten“ gespannt, die aus euren Erkenntnissen folgen werden! 😉

Ich selbst bin eher so ein Beobachter „des Ganzen“, ich beobachte nicht speziell Einzelne, sie fallen mir eher dann auf, wenn sie sich durch besondere Leistungen hervor tun. Beim Training war ich auch schon lange nicht mehr und werde wohl vorerst auch nicht mehr dazu kommen, weil ich bis mindestens Ende Mai keinen Schichtdienst mehr und damit auch keine freien Tage innerhalb der Woche mehr haben werde. Aber danach werde ich meine Sicht der Dinge auf jeden Fall auch mal wieder über ein paar Trainingseindrücke aktualisieren.

Was mir noch zu @sunnys behauptung einfällt, Raffa wäre nicht durch seine Defensivaktionen, sondern nur über seine gesteigerte Torgefährlichkeit aufgefallen: Aus meiner Sicht kompletter Unsinn!
Natürlich ist es aufgefallen, dass er auch endlich mal wieder ein paar Dinger rein gemacht hat aber über Monate fällt doch schon in nahezu jedem Spiel auf, wie akurat er mittlerweile in der Defensive arbeitet. Wie er ballführende Gegner einholt und dann den Ball erobert, notfalls auch mittels präziser und hervorragend getimter Grätschen, das ist schon a la Boneur oder wie das heißt.
Einige Daten aus der http://www.bundesliga.de Spielmatrix des KSC – Spiels sprechen da ebenfalls eine deutliche Sprache.
So hatte Raffa bei 95 Ballkontakten neben seinen 3 Toren auch 35 gelungene Pässe, 2 gelungene Weiterleitungen (wobei ich nicht genau weiß, was der Unterschied sein soll), 5 Ablagen, 5 gelungene Dribblings, 1 Steilpass, 2 gelungene Tacklings, 1 Abwehrblock, 2 abgefangene Bälle und vor allem auch 11 Ballgewinne zu verzeichnen. Das sind für einen so offensiv orientierten Spieler ausgezeichnete Werte, auch in den Defensivkategorien.

Finde ich zumindest.

So, weiter diskutieren, ich bin erst mal wieder raus.

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
16. Februar 2011 um 14:51  |  10226

Hmm, @bertrams Gegenargumentation finde ich allerdings auch sehr schlüssig…

Ich muss da noch mal in mich gehen.

Bin schon weg.

Blauweiße Grüße
Treat


nocke79
16. Februar 2011 um 15:27  |  10227

Bin ganz bei Betram, 1 Stürmer sagt garnichts aus über das Offensivspiel. Bestes Beispiel ist doch Barca, die nominell mit Villa auch nur einen Stürmer haben, aber trotzdem sehr offensiv spielen.


Blauer Montag
16. Februar 2011 um 16:42  |  10234

Zurück zur Eingangsfrage bzgl. Niemeyer:
Wie kann man am besten Nils Petersen von Cottbus stoppen? Wäre Niemeyer der Richtige dafür?


16. Februar 2011 um 17:17  |  10237

huch, ich liege mit @bertram auf einer Wellenlänge..wusste ich bis jetzt gar nicht..:-)
Bezieht sich auf den letzten post..

Noch etwas: für mich das beste System , das „modernste“, wird in Dortmund gespielt. Einfach, weil Klopp extrem gut mischt und auf sein „Spielermaterial“ (bezüglich der Stärken und Schwächen) eingeht. Hier sehe ich gegenüber dem so gelobten Spielsystemen von Mainz, Freiburg, Favres Hertha und sogar Arsenal (der Papa aller Systemdenker? Wenger) einen großen Vorteil . Ich behauptete ja, dass Herthas Spielweise spätestens in der nächsten Saison durchschaut sein wird -und bei Mainz und Freiburg wird es garantiert ziemlich ähnlich sein..
Die Kombination „Pragmatismus U n d Spielidee“ ist es wohl? Ne Art Kreuzung zwischen Trainern wie Jol, Meyer Hitzfeld und Rangnick, Favre, Tuchel & co…klopp kommt dem zur Zeit vielleicht am Nächsten und irgendwie auch Heynkes .
Babbel scheint mir auf sehr gutem Weg, allerdings neigt er vielleicht ein wenig zum Konservativem-ändert ungerne, braucht etwas lange, um Dinge zu ändern Ist ne Frage des Mutes und des temperaments. Da muss man aber erstmal abwarten, denn diese Saison ist dermaßen existenziell, das wohl niemand allzuviel experimentieren würde…


sunny1703
16. Februar 2011 um 18:01  |  10238

Na jetzt bekomme ich es aber ganz dicke 🙂
Viele Überlegungen die Ihr anstellt finde ich wirklich nachdenkenswert.
Es geht ja nicht um Flexibilität der Spieler,wobei ich schon mal darüber nachdenke,ob es wirklich ein Fortschritt ist,wenn früher ein Netzer sich um die eigene Achse drehen konnte um den Ball in die Tiefe des raumes zu platzieren :-)und heute bei Raffael,Diego oder welchem Spieler auch immer gleich Blutgrätschenwilli angeflogen kommt.
Ich finde aus Gründen noch nicht so entwickelterAthletik Frauenfußball oftmals ästhetischer.
Aber das kann natürlich jeder für sich anders sehen.
Sich mit einer mannschaft wie Barcelona auseinanderzusetzen ist im Grude schon absurd,nur wieso spielen die mit einer Spitze.
Spielt jetzt Messi rechter Verteidiger oder Villa Torwart?
Ich könnte ja jetzt auch die massenweisen 1 Stürmerantimannschaften aufzählen,wir könnten ja bei Hertha anfangen.
Mich interessiert eher was sind die Gründe,wenn jemand eine neue Taktik entwickelt.
Die seit 60 Jahren entwickelten Taktiken,waren fast immer rückwärts gewandt.
Die O muss stehen und kontrollierte Defensive, sind doch nicht meine Erfindungen,und auch keine Worte von Sepp Herberger.
Wenn die heutigen Spieler alle so flexibel sind,wenn die 3 Punkte regel so viel Offensivgeist hervorgebracht hat, frage ich mich,warum die Anzahl der Tore nicht steigt und warum nicht mal ein 3-2-2-2 probiert wird ,sondern jetzt sechs Defensive auf dem Platz stehen und dazu noch ein rest der ja seine defensivaufgaben erfüllen soll.
Warum toben Trainer über ein 3:3 was uns zum Jubeln bringt und warum bekommen sie fast orgiastische Gefühle bei einem 0:0 was wir nur mit Hallowach aushalten?!
Das sind nur Gedanken,ich will nicht die gute alte Zeit beschwören,aber ich habe doch Sorge,dass einiges am Fußball verloren geht weil der Taktik zu viel untergeordnet wird .Da scheinen sich unsere Denkweisen zu trennen,ich glaube,das hat mit dem was da auf dem Spiel steht zu tun, mit mehr Existenzgefahr mehr Sicherheitsdenken.
Zu Raffael,lieber treat,schau Dir mal die Benotungen und Kommentare von mir zu Beginn der Saison an,ich habe immer wieder erwähnt,dass der Brasilianer in seiner Defensivarbeit sich verbessert hat.
Aber wir brauchen keinen 6er,der sicher schöne Wendungen mache kann,sondern wir brauchen den Raffael,der die Kiste trifft und hoffentlich auch noch sein Abspiel in entscheidenden augenblicken verbessert.
Wenn ich neben etwas Konstanz an ihm was auszusetzen habe,dann seine schwache Anzahl an Assists, das ist für einen Spieler seines Formats schwach. Gäbe es nicht jetzt acht Tore wäre überhaupt seine Erfolgsstatistik eher mau.
Jubelt mir nicht alles zu schnell hoch,so wie wir auch noch nicht abgestiegen sind,wenn ein Spiel verloren geht,allerdings..Hertha braucht noch eine ganze reihe an Siegen.

lg der „konservative“ sunny


16. Februar 2011 um 18:16  |  10239

Bezüglich der höheren Athletik im Fussball habe ich mal ein Konzept an Herr Blatter geschickt nur noch mit 9 Feldspielern zu agieren um Raum für schöne Pässe zu schaffen, aber zum Einen hatte ich nicht genug Geld in den Umschlag gepackt (Katar ist da jetzt Benchmark bei denen) und zum Anderen wollten die Verlage Veröffentlichungen mit Zitaten die die Bezeichnung „11 Spieler,“Elf Freunde“ „Nationalelf“ und ähnliches enthalten Ihre Bücher nicht zurückrufen um diese kleine Korrektur vorzunehmen.

Zeitstrafen für gelbe Karten hätte zwar billiger werden können (habe Putin gefragt was da so angemessen ist) ,aber sowohl Fifa als auch Uefa haben die generelle Einführung technischer Hilfsmittel für die Strafzeitnahme abgelehnt und hielten die Kosten für jeweils einen Schiedsrichter pro bestraften Spieler der die Sekunden an den Fingern mitzählt für nicht finanzierbar.
Tja, dann müssen wir wohl mit der Erkenntnis leben, dass energisches destruktives Agieren in der Defensive ein guter Helfer für erfolgreiches Spiel sein können.


16. Februar 2011 um 18:19  |  10240

mir gefällt an Raffas Interpretation am Meisten, dass er für eine wunderbare Spieleröffnung steht, für Verlagerungen,für Überraschende Wendungen- dass er nun sogar wieder Tore schießt, beweist einfach sein gefundenes Selbstvertrauen und Sicherheit im Spiel (im Training traf er von ca 15 mal nur 2X das Tor!!!!!!!-Lasogga schoss 7x rein und traf bei den anderen Versuchen fast immer das Tor..:-)
Netzer würde auch heute ein Weltklassespieler sein, aber anders spielen, ebenso wie ein Kohler oder Litti. Qualität bleibt Qualität.
Frauenfussball ist für mich eine andere Sportart, ohne Quatsch. Ich finde es auch nicht ästhetischer, mir ist es viel zu langsam und technisch einfach viel zu schwach. selbst bei WM´s ist das ja kaum zu beschreiben, was da manchmal geschieht. Wie sieht´s da wohl in der dritten Liga aus…Ausnahmespielerinnen gibt es natürlich. Nee, da würde ich nicht miteinander vergleichen wollen.


sunny1703
16. Februar 2011 um 18:35  |  10241

@apollinaris
Natürlich wollte ich nicht die Schönheit des Frauenfußballs propagieren,außer irgendwann mal ein Bundesligaspiel,das DFB Poklaendspiel und einige Länderspiele sehe ich ja nichts.

Nur stört mich einfach doch beim heutigen Fußball die zu starke Athletik,…die nur noch wenig Harmonie für mein Auge zulässt.

Ich mag eben auch lieber Mozart oder Donizetti als Alban Berg hören. 🙂

Gibt es denn hier nur Kerle in diesem Laden? 🙂

Schrecklichstes Mittelalter 🙂

lg sunny


Treat
16. Februar 2011 um 18:49  |  10242

Und noch mal kurz zu Raffa, allerdings zu einem anderen Thema:

Viele – ich eingeschlossen – haben ja schon gelegentlich den recht lakonischen Gesichtsausdruck beklagt, den Raffa in aller Regel zur Schau trägt. Abgesehen davon, dass ich glaube, dass seine Mimik ziemlich unabhängig von seiner aktuellen Gefühlslage meistens so aussieht, hätten alle, die ihm einen Mangel an Lust oder Freude vorwerfen mal auf sein Gesicht beim Torjubel nach seinem dritten Tor achten sollen.
Ich glaube seither, dass er sich sogar sonst oft bewusst darum bemüht, sein Pokerface zu behalten. Das ist ihm nach diesem tollen Hattrick aber einfach nicht mehr gelungen und als ihm da die Gesichtszüge entgleisten, sah er einfach nur noch wie ein glücklicher kleiner Junge im Süßwarengeschäft aus – ein toller Anblick! So sehr konnte ich mich noch nicht oft mit ihm freuen und ich hoffe, dass das in den nächsten Jahren noch häufig möglich sein wird!

Blauweiße Grüße
Treat


16. Februar 2011 um 19:09  |  10243

@sunny: ich kann dich beruhigen: ich mag Mozart sehr, auch den schwulstigen Verdi..und die leisen Töne eines Ralph Towner oder David Qualey ziehe ich Babbels AC/DC aber sowas von vor.. 🙂
Lieblingsspieler von mir sind eher schwuchtelige Typen…nie ein Effe, Basler oder gar Loddar
🙂 🙂


hurdiegerdie
16. Februar 2011 um 19:30  |  10247

Jenau Treat,

und wer hat als einziger nach der Derby-Pleite geheult?

Kann mir keiner erzählen, dass dieser Raffa nicht mit Herz bei Hertha ist.


Blauer Montag
16. Februar 2011 um 19:52  |  10250

@apollinaris
Im Interview, welches die Berliner Morgenpost am 24.12.10 publizierte, sagte Babbel, er wäre Metallica-Fan.

Im heutigen Interview von Ubremer mit dem HERTHA-Präsidenten wurde nicht die Frage gestellt: KGaA=Kann Gegenbauer auch anders?
Und der Musikgeschmack des Präsidenten kam auch nicht zur Sprache.


16. Februar 2011 um 19:59  |  10252

@bluemonday
Ich bin enttäuscht, dass dieser enthüllungsjournalistische Ansatz nicht verfolgt wurde.
Aber der Widerfarmer hat zur Zeit genug in seinen eigenen Reihen zu pflügen, wenn man den Eklat berichten glauben darf. Wer wählt diese Bild/BZ Hörrohrhaltre eigentlich regelmäßig in dieses Gremium?
Kindisch, peinlich und trotzig……bähhh wieso sagt ihr mir nicht wer die Penunzen hat….“bähhh… ich muss doch meinen Lieferantenvertrag mit dem Boulevard erfüllen sonst darf ich demnächt meine Rechnung im Artemis noch selber bezahlen…“*
*Der Verfasser versichert, daß zufällige Ähnlichkeiten mit eventuell assoziierten Personen rein zufällig und nicnt gewollt sind und er dieses Zitat aus einer sicheren anonymen Präsidiumsquelle nicht erhalten hat.


16. Februar 2011 um 20:03  |  10253

@Blauer Montag: dann lieber AC/DC..:-)


Blauer Montag
16. Februar 2011 um 20:20  |  10256

Tja Tunnfisch,
den enthüllungsjournalistischen Ansatz hat ubremer in dem interview nicht verfolgt, zumindest nicht publiziert. Da könnten sich bei Bedarf noch einmal die Reporter des Tagesspiegels oder der TAZ dran versuchen.

Zumindest wissen wir jetzt, dass die nächsten Wahlen für das Präsidium des HERTHA BSC e.v. im Mai 2012 stattfinden sollen. Ich erkläre hiermit die Suche nach geeigneten Kandidaten für eröffnet.

@apollinaris
Den Titel „Nothing Else Matters“ with symphony orchestra by Metallica finde ich sehr stimmungsvoll und spannungsreich.
Und passt als Motto prima über diese Saison:
Nur der Wiederaufstieg: „Nothing Else Matters“!!!


Treat
16. Februar 2011 um 22:32  |  10267

Du sagst es, @hurdie und der Junge ist auch nicht nur wegen seines Bruders bei uns geblieben, obwohl das natürlich ein nettes Bonbon war.

Ich habe ihm geglaubt als er sagte, er habe den Abstieg mit verursacht, er werde jetzt nicht davon laufen!

Ist schon ein feiner Junge – hoffentlich noch lange in Hertha-Blauweiß!

Ebensolche Grüße zur Nacht
Treat

Anzeige