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(ub) – Markus Babbel gegen Claus-Dieter Wollitz – viel unterschiedlicher können zwei Menschen den gleichen Beruf wahrscheinlich nicht interpretieren. Am Montag stehen sie sich im Olympiastadion gegenüber, der Cheftrainer von Hertha BSC und der vom FC Energie. Hier in diesem Blog ist Babbel für sein Coaching während des Derbys, genauer gesagt die Abwesenheit des Coachings, heftig gerügt worden. Wollitz ist einer, der im Gegenteil unterwegs ist: Ob er Wasserflaschen durch die Gegend tritt, Brüllattacken startet – Rumpelstillzchen hätte nix auszusetzen.

Der Kollege Martin Kleinemas hat für die Sonntagsausgabe der Berliner Morgenpost Wollitz in Cottbus besucht. Und konzentrierte 75 Minuten mit dem Energie-Trainer gesprochen. Es ging auch  um einen Aufreger der Hinrunde. Da hatte Wollitz Richtung Berlin gepöbelt: Mit der Mannschaft Tabellenerster zu sein, sei  kein Kunststück. Aber wenn er Trainer wäre, hätte Hertha mehr Tore geschossen.

Babbel. Wollitz.  Trainer.  In Berlin –  da kann man ins Nachdenken kommen. Oder getreu der Devise des längst im Ruhestand befindlichen Jean Pütz vom WDR sagen: Wir basteln uns einen prima Hauptstadt-Trainer.

Wer nicht in Berlin auftreten kann, scheidet ohnehin aus. Ciao an die Herren Stevens, Büskens . . .

Wie sieht der ideale Hertha-Trainer aus?

So viel Kredit bei den Fans im Olympiastadion wie Jürgen Röber in seiner guten Zeit? So viel taktisches und technisches Verständnis wie Lucien Favre? Dessen Bundesliga-Rückkehr gegen Schalke wird sich der Kollege Stolpe übrigens morgen vor Ort in Mönchengladbach anschauen. Gut gefallen hat mir die Beschreibung eine TV-Reporters gestern zur Partie vom VfL Bochum: „Friedhelm Funkel ist der Mourinho der Zweite Liga.“  Ich hätte gern diverse Mourinho-Anteile in Berlin. Aber nach den acht bleiernen Monaten von Funkel bei Hertha wüsste ich nix, was man Hertha von diesem Trainer wünschen soll. Von Babbel vielleicht die Mannschaftsführung, die er ordentlich unter Zug hält? Und sein bayrisches Selbstbewusstsein „Platz da: Wo wir sind, ist der Erfolg.“ Von Ottmar Hitzfeld die Fähigkeit trotz haufenweise Egos im Team als Mensch integer  zu bleiben und deshalb den allseits akzeptierten Vormann abzugeben? Die Coolness von Barca-Trainer Pep Guardiola? Von Arsene Wenger dessen Vorstellungsgabe vom schönen Fußball?   . . .

Wer und wessen Fähigkeiten fallen Euch noch dazu ein?

Der Trainer als Projektionsfläche

Oder sind wir alle etwas überkandidelt? Vielleicht hat Hertha mit Markus Babbel genau den Trainer, den es in dieser Aufstiegssaison braucht. Einen mit vielen Stärken. Einen, der Aufbruchstimmung verbreitet hat, als Hertha die am meisten benötigt hat (im vergangenen Mai). Einen, der diesen Sack Flöhe, gern auch die Mannschaft genannt, zusammenhält, Hertha ist Spitzenreiter. Und, klar, Babbel hat auch Schwächen. Weil er ein Mensch ist. Wie die Wenger, Hitzfeld, Röber  . . .

Vielleicht gibt es gar keinen idealen Hauptstadt-Trainer? Nur eine Sehnsucht der Fans, die niemand je stillen wird?

Den idealen Hertha-Trainer . . .

  • wurde im September 2009 entlassen und jobbt nun Gladbach (46%, 247 Stimmen)
  • ist der jeweils amtierende: aktuell also Markus Babbel (24%, 128 Stimmen)
  • gibt es ohnehin nicht (21%, 112 Stimmen)
  • gibt es, nur muss man ihn noch finden (8%, 45 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 532

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102
Kommentare

19. Februar 2011 um 16:25  |  10477

irgendwie mag ich diese Themenstellung nicht wirklich..es wird die üblichen Mechanismen auslösen. Natürlich war auch das FF-Bashing dabei, eine Liebeserklärung an Favre usw. usf…Nö..ohne mich. Ich habe bei der Abstimmung Nr. 1 geklickt-ich hätte bis zum Frühjahr mal gerne keine Grundsatzdiskussionen gehabt. Frommer Wunsch. Wir sind beim Fussball. Wieso vergesse ich das immer wieder..?


pax.klm
19. Februar 2011 um 16:35  |  10478

Ist für mich eine Momentaufnahme, mal so mal so!
für die meisten „Bundestrainer“ in den Foren gibt es den sowieso nicht! Der eene meent, wir brauchen was for de Medien, der andere meint , wir brauchen nen Taktiker, der nächste möchte eenen backen! Und so weiter und so fort!
Ick hätte versucht um jeden Preis den Herrn Favre zu halten, so mit Krankschreibung, vermehrte Unterstützung durch Assistenz-Trainer mit Spezal-Aufgaben. So auf Honorar-Basis.
So wie das Deutsch von Lucien heute ist, so hätte es damals sein müssen! Dann hätte es auch besser mit der Außendarstellung geklappt!
Funkel war nett, aber watt nen Zauderer, nee,nee
Röber war einer meiner Favoriten, hat aber so manchen Herthaner verkannt und „kaputt“ trainiert!
Für mich passt Babbel ganz gut, Hertha im Wandel, gute Außendarstellung, genügend Selbstbewußtsein, hoffentlich genügend Selbstkritik, naja ich bin zur Zeit recht zufrieden!


Exilherthaner
19. Februar 2011 um 17:12  |  10482

Favre mit der Ausstrahlung eines Babbels.


Blauer Montag
19. Februar 2011 um 17:19  |  10483

Den idealen Hertha-Trainer . . .
* gibt es, nur muss man ihn noch finden.

Der aktuelle Trainer des FC Barcelona heißt seit 2008 Josep Guardiola, Spitzname Pep, geboren am 18.1.1971. Guardiola war seit 1984 in der Jugendabteilung des FC Barcelona ausgebildet worden, und gehörte seit der Saison 1990/91 als Spieler zum Profikader.

Für mich verkörpert er die Qualität der fußballerischen Ausbildung in Barcelona, und die Qualität der Profimannschaft. Deswegen habe ich wie oben zitiert abgestimmt. Obwohl meine Antwort präzise heißen müsste:
* gibt es, nur muss man ihn noch ausbilden.

P.S. Gab es heute noch eine PK bei HERTHA?
Wenn ja, hieraus neue Nachrichten zum Spiel am Montag?


Datcheffe
19. Februar 2011 um 17:22  |  10484

Wen ich angeklickt habe, ahnt wohl jeder, das braucht es keine Erklärung!


Blauer Montag
19. Februar 2011 um 17:23  |  10485

Lass mich nachfragen Datcheffe:
du hast markus Babbel angeklickt.


ubremer
ubremer
19. Februar 2011 um 17:28  |  10486

@Blauer Montag,

die Pressekonferenz zum Spiel war am Freitag. Die hat der Kollege Stolpe besucht. Und der Termine gehörte, wie ich gehört habe, nicht in die Top-500 der interessanten Hertha-Pressekonferenzen 😉


Dan
19. Februar 2011 um 17:29  |  10487

Sorry Blogväter,
das ist eine unnütze Fragestellung. 😉

Der erfolgreiche Trainer ist der richtige / ideale Trainer in Berlin und überall auf der Welt.

Wer alle Spiele gewinnt oder Titel gewinnt, gibt wenig Angriffsfläche. Der kann pöbelnd gegenüber der Presse auftreten oder sonstige Defizite aufweisen. Der Erfolg relativiert einiges, wenn es nicht gerade ein „No Go“ ist.

Gibt aus einem Sportfilm folgende Situation die das gut beschreibt. Ein ältere Sportler nimmt einen jungen Sportler unter seine Fittiche und spricht ihn auf seine dreckig / schimmlige Badelatschen an. „Wenn Du ein Star bist, sind der derzeitige Zustand Deiner Schuhe eine Extravaganz, jetzt bist Du einfach nur ein Schwein.“
—–

Um aber ein wenig konstuktiv auf Eure Frage einzugehen bin ich der Meinung, dass Hertha einen Tainer benötigt, der jeden Tag die Spieler ein wenig besser macht und somit deren Markwert steigert um sie dann gewinnbringend zu verkaufen.
Oder um das eigene Team aufzustocken und somit Transferausgaben zu vermeiden.

Also Einsatz von jungen gescouteten Spielern aus der Akademie oder preiswert Eingekaufte.

Dies bedeutet auch, das Mitwirken in der Akademie-Konzeption sowie Umsetzung.

Bis zur Entschuldung darf dieser Trainer dann von mir aus in der entsprechenden Liga mittelprächtige Tabellenplätze abliefern.


backstreets29
19. Februar 2011 um 17:46  |  10488

Ich seh das mittlerweile so, dass Hertha es bei Favre so gemacht hat, wie in etlichen Spielen: Man hatte eine Chance und hat sie liegengelassen, wobei hier natürlich alle Beteiligten Fehler gemacht haben.

Der perfekte Hertha-Trainer ist in meinen Augen der, der das Optimum herausholen kann.
So einen wird man sich aber ebenso backen müssen. Wichtig wäre es mal wieder Konstanz auf die Trainerstelle zu bringen. Optimalerweise mit einem Mann, der Ahnung und ein Konzept hat, aus den vorhandenen Möglichkeiten für Hertha eine zukunftsfähige Mannschaft aufzubauen.
Aktuell scheint hier natürlich der kurzfristige Erfolg vorrangig zu sein, wobei ich hoffe, dass sich das in der nächsten Saison nicht rächt


Etebaer
19. Februar 2011 um 17:51  |  10489

Den idealen Trainer gibts nicht – Trainer verweilen noch weniger Zeit in ihren Vereinen als Spieler!
Hertha braucht den idealen Sportdirektor, der im Hintergrund die Mittel-/Langfristige Planung macht und je nach Bedarf den zu gegebener Zeit bestmöglichen Trainer am Markt zur Fußball-Philosophie des Vereins verpflichtet, bis der nächste Frust-/Angstausbruch der unweigerlich kommt, diesen hinwegfegt.
So ist das Business, am Erfolgreichsten ist der, der sich am Besten an die Umwelt anpaßt und resolut, schnell, zielgerichtet handelt.

Der HSV hat wohl grade ein Großkaliber an Land gezogen, der den Unsinn der letzten Jahre reparieren muß.
Das sollte ein lehrreiches Beispiel for Hertha sein.
Wirtschaftliche Komptenz muß mit Sportlicher verheiratet werden!!!


Etebaer
19. Februar 2011 um 17:57  |  10490

Und damit will ich Preetz nicht kritisieren, dieses Jahr wird ein guter Job gemacht, nicht alles geht auf, manches Überraschende passiert – steht am Ende Platz 1 oder 2 muß man gute Arbeit attestieren!

Favre sollte Sportdirektor werden, oder Teil eines Trainerteams, aber nicht als Headcoach arbeiten, genau wie ein Veh.
Beide haben Fachkenntnis, sind offenbar angenehme Parlierer, haben aber Probleme mit dem nötigen Pragmatismus und sind mental nicht robust genug.


ubremer
ubremer
19. Februar 2011 um 17:58  |  10491

@backstreets29,

Aktuell scheint hier natürlich der kurzfristige Erfolg vorrangig zu sein, wobei ich hoffe, dass sich das in der nächsten Saison nicht rächt

Was meinst Du damit?

@Etebaer,

Hertha hat mit Michael Preetz einen Geschäftsführer Sport, beim HSV wird Frank Arnesen wohl einen Vertrag bis 2014 als Sportdirektor bekommen. Nachdem Arnesen zuvor Geld ausgeben durfte bei Vereine wie PSV Eindhoven, Tottenham und Chelsea: Was kann Hertha davon lernen?


Etebaer
19. Februar 2011 um 18:02  |  10492

Vom absehbaren Mißerfolg des HSV als die sportliche Kompetenz abgegeben wurde und der Wirtschaftspart des Vereins das Ruder übernahm.
Es müssen beide Säulen stark im Verein sein.

Ich sage ja, wir haben Preetz und momentan gibt es keine Anzeichen, das der keinen guten Job macht! 🙂

Ich glaube das der Däne sehr gut zum Dino paßt 😉


hurdiegerdie
19. Februar 2011 um 18:14  |  10493

Der ideale, weil beste Trainer wird wohl nicht zu Hertha kommen, da kann man mehr woanders verdienen.

Einen sehr guten hatten wir, aber das reicht ja für Berlin nicht. Er muss auch noch sprach- und mediengewandt sein. So ein Kloppo wäre ganz gut: Guter Trainer und für den Berliner auch noch Herz mit Schnauze. Aber dessen nächste Station wird wohl eher bei den Bayern werden.

Ansonsten bin ich bei Dan . Jeder Trainer, der Hertha in der 1. Liga mit jungen Eigengewächsen hält und dabei Schulden abbaut, wäre ideal.


backstreets29
19. Februar 2011 um 18:18  |  10494

@Ubremer
Ich meine damit, dass man es unter Umständen versäumt, die Mannschaft taktisch und spielerisch so auszubilden, dass in der Bundesliga auch besteht, wenn man in den Abstiegskampf trudeln sollte. Aktuell, bzw in dieser Spielzeit werden die Spiele über individuelle Klasse gewonnen. In der 1. Liga wird das nicht mehr so einfach sein.
Hier hätte ich mir mehr Ausbildung für das Kollektiv gewünscht und mehr Willen, den Spielern klar zu machen, dass man sich nicht nur auf Raffa und Co ausruhen kann.
Mit kruzfristigem Erfolg meine ich, dass man finanziell grosse Anstrengungen unternommen hat, um eine überragende Zweitliga-Truppe ins Rennen zu schicken. Das hat auch geklappt, bringt uns aber in die Bredoulle, nur sehr eingeschränkt die aktuellen Baustellen (AV-Positionen) bearbeiten zu können.


Bolle75
19. Februar 2011 um 18:24  |  10495

Mir geht das ganze mittlerweile ähnlich auch den Zünder wie der heutigen Nr.1 @apollinaris
Lasst den Babbel mal machen. Der war nie in der zweiten Liga und hat das dafür doch sehr gut gemeistert. Wer weiß was der rausholt wenn er dort trainiert wo auch immer gespielt hat.


19. Februar 2011 um 18:29  |  10496

@backstreet : meine provokante These: Konzeptfussball ist wohl von allen Spielformen die Anfälligste-wenn man von den reichen Varianten ala´Arsenal mal absieht ( die aber verhältnismäßig wenig gewonnen haben).
Begründung ein andermal..
Ich habe nicht erkennen können, dass das aktuelle Trainerteam es verabsäumt hätte, im spielerischen Bereich zu trainieren?- Ich sehe das beinahe noch intensiver (mindestens vielseitiger)trainiert als und dem Vor-vor-Trainer. Bei diesem war allerdings sehr ausgeprägt, auf Einzelne zuzugehen, und diesem individuelle Dinge beizubringen. Hier hat Babbel eventuell Nachholbedarf. Andererseits: war Babbel auch nicht ein Edeltechniker (im gegensatz zu Favre) und hat da vermutlich nicht die gleiche Kompetenz .


Dan
19. Februar 2011 um 18:35  |  10497

@backstreets29

Ohne den finanziellen Kraftakt in dieser Saison, bräuchten wir nächste Saison auch die aktuellen Baustellen bearbeiten.

Denn für die nächste Saison in der Zweiten Liga zu überleben würde z.B. Fardi für Kobi vollkommen reichen.


Dan
19. Februar 2011 um 18:36  |  10498

…nicht bearbeiten


ubremer
ubremer
19. Februar 2011 um 18:37  |  10499

@backsstreets29,

meine Gegenthese lautet: Hertha nutzt das Jahr Zweite Liga gleich reihenweise, um Talente auf die erste Liga vorzubereiten. Die Herren Perdedaj, Neumann, Schulz, Lasogga und Djuricin haben reichlich Gelegenheit, um Fuß zu fassen im Männerbereich. In der Hoffnung, dass alle 2011/12 auch das Niveau der Bundesliga treffen können. Das gleiche gilt für Ronny und Rukavaytsya, die in der Verfassung, mit der sie in Berlin angetreten sind, bei keinem Erstligisten hätten bestehen können. Hertha wird so sechs oder sieben Spieler neu entwickelt in die erste Liga mitnehmen (die Kleinigkeit mit dem Aufstieg als gegeben vorausgesetzt 😉 ).

Damit sehe ich Deine Forderung als weitgehend erfüllt an, dass ein Trainer mit den vorhandenen Spielern/Talenten Hertha zukunftsfähig aufstellt.
Richtig bleibt dennoch: Hertha muss grundsätzlich was auf der linken Seite tun. (den Bedarf im Sturm würde ich mit Ramos decken).


backstreets29
19. Februar 2011 um 18:44  |  10500

@ubrmer
ok…das ist genauso eine These, wie meine Behauptung 😉 Ich hoffe, dass du Recht hast.
Ich hoffe, dass diese Spieler auch den Sprung in die 1. Liga schaffen. Am wenigsten Bedenken habe ich da bei Ronny und Perdedaj und natürlich Lasogga, bei dem sich zeigen muss, wie er reagiert, wenn er mal blaß bleibt. Zukunftsfähig meine ich aber auch in taktischer Hinsicht. Wie gesagt, was ich schrieb ist eine These, basierend auf meinen Beobachtungen. Ich sehe zum Beispiel einen Nico Schulz noch lange nicht so weit, dass er der Mannschaft in Liga 2 helfen kann, da muss er noch zulegen.


L.Horr
19. Februar 2011 um 18:58  |  10501

Der Stand des Votings (Favre) macht mich sprachlos !

Ist zwar nicht repräsentativ , aber ich hatte das hier im Blog nicht erwartet !!!!!!!!


backstreets29
19. Februar 2011 um 19:00  |  10502

@L.Horr
Wieso sprachlos? und warum hier im Blog?


Exilherthaner
19. Februar 2011 um 19:22  |  10503

apo schireb: „meine provokante These: Konzeptfussball ist wohl von allen Spielformen die Anfälligste-wenn man von den reichen Varianten ala´Arsenal mal absieht ( die aber verhältnismäßig wenig gewonnen haben).
Begründung ein andermal..“

Ich brenne geradeaus auf DIESE Begruendung 😀
Man muss da noch nicht mal ins Ausland schauen, um dieses These zu widerlegen (Freiburg, Mainz, BVB, Bremen, Aue, Augsburg)….und immer daran denken: es geht hier ums Preis-Leistungsverhaeltnis (gerade im Hinblick auf Arsenal ist das Preis-Leistungsverhaeltnis phaenomenal!) und keiner erwartet hier so zu spielen wie Barcelona.

Ich sehe es wie @backstreets und fuerchte mich ein wneig vor der kommenden 1.Ligasaison, denn Talente zu entwickeln, heisst nicht, sie einfach nur ins kalte Wasser zu werfen (siehe Goetz), sondern ihnen auch technisch und taktisch das noetige Ruestzeug zu verpassen. Der gute Schulz weiss doch oftmals gar nicht, wie er sich auf dem Platz richtig zu verhalten hat und das kann man nach all der Zeit sicherlich nicht mehr mit dem jungen Alter entschuldigen.


19. Februar 2011 um 19:35  |  10504

Bremen, BvB sind weit entfernt von „Konzeptfussball“…die spielen Fussball mit Idee und Verstand- .
Freiburg, Mainz stimmen schon sehr viel eher..und genau diese Mannschaften sind seit Jahren sehr bald ausrechenbar..aber das ist wirklich ein Rotwein-Thema.(Stichwport: „Plan B“)
Phänomenal ist es durchaus, wie Arsenal das macht, allerdings finanziell ganz und gar nicht ohne ausgesprochen hohem Einsatz-. Insofern würde ich das schon etwas tiefer hängen..ein bißchen mehr hätte dabei rauskommen dürfen.


hurdiegerdie
19. Februar 2011 um 19:38  |  10505

Mir ist das zu hoch. Spielt Dortmund konzeptlos?


Dan
19. Februar 2011 um 19:39  |  10506

Ich liebe es, wenn die Laufwege eines A-Jungspielers, der vor 7 Spieltagen sein letztes bewertbares Spiel (30+ Min.) spielte, als Streichholz zum Kokeln benutzt werden.


19. Februar 2011 um 19:52  |  10507

Ist immer schwer zu sagen, welcher Trainer für einen Verein der beste ist. Das ist einfach zu sehr abhängig von zu vielen verschiedenen Faktoren. Zusammenstellung des Teams, Struktur der Führungsriege, Anspruch im Umfeld, sportliche Situation und finanzielle Möglichkeiten. Daher ist es schwer herauszufinden, welcher Trainer für Hertha der beste wäre. Aber ich versuchs mal:

Der beste Trainer für Hertha wäre der, der den sofortigen Wiederaufstieg packt. Er sorgt dafür, dass die Mannschaft, die ausschließlich aus U19-Spielern besteht, in der Aufstiegssaison mindestens 90 Punkte erreicht bei einem Torverhältnis von mindestens +70. Natürlich bedingt durch atemberaubenden Offensivfußball, bei dem alle Akteure in jedem Spiel 90 Minuten lang kämpfen. Durch den jungen Kader schafft er Transferwerte, die wiederum das knapp 40 Mio-Schuldenloch stopfen. Spätestens 2 Jahre nach Wiederaufstieg steht er auf einem Champions-League Platz (Hauptstadtclub ohne Champions League? Geht gaaaarnicht!). Er mag Currywurst, lebt nicht in einem Hotel, spricht akzentfrei deutsch und ist auf gar keinen Fall Schwabe (was allerdings die Sache mit dem akzentfreien Deutsch schon mit einschließt).

Wie wärs mit dem Weihnachtsmann? Oder ist der Schwabe?


Dan
19. Februar 2011 um 20:08  |  10509

@hurdiegerdie

Ich denke die Selterflasche meint mit dem Konzeptfussball, dass was immer 6 Monate klappt und von den Journalisten hochgejubelt wird und wenn dann sich die anderen Trainer darauf eingestellt haben ist das Konzept geknackt und es geht dann meistens in die andere Richtung wie runter.
Siehe letztes Jahr z.B. Gross oder als der KSC vor paar Jahren mal wieder nach der Hinrunde schon an der EL-Tür anklopfte und dann sagenhaft abstürzte.
Ich glaube auch nicht an eine Mainz- oder Freiburg-Aera, wie sie Bremen nun schon zweimal (Rehagel+Schaaf) schafften auch an eine Klopp-Aera beim BVB glaube ich nicht.

Angeblicher Konzeptfussball geht immer nur auf wenn er erfolgreich ist oder sich Vereine durch schwierige Zeiten mit dem Trainer beissen und dafür belohnt werden.

@Etebaer hat es schon ganz gut auf den Punkt gebracht, der Verein muss ein langfristiges Konzept haben und entsprechendes sportverantwortliches Personal zur Durchsetzung installieren und deinstallieren.

Denn ansonsten fängt man jedesmal wieder mit einem neuen Konzept des neuen Trainers von vorne an.

Deshalb ist wahrscheinlich der „Jugendwahn“ nicht nur auf „Babbels-Mist“ gewachsen. Denn die Jugendansage hatten wir schon auf dem „Im Dialog mit Hertha“ bzw. auf der Mitgliederversammlung und da hat er sicherlich noch nicht viel von unseren Jugendlichen gesehen.


Dan
19. Februar 2011 um 20:11  |  10510

@Bertram

Hallo?

Wo ist das Double im ersten Jahr? 😉


backstreets29
19. Februar 2011 um 20:13  |  10511

@Dan Das hat doch nix mit „Kokeln“ zu tun. Schulz war für mich auch nur ein Beispiel.

Es geht hier auch nicht darum, in irgeneiner Form Babbel ans Bein zu p…., sondnern nach meinem Empfinden um eine generelle Diskussion, was die Zukunft bringen kann


hurdiegerdie
19. Februar 2011 um 20:17  |  10512

Schönen Dank für den Versuch @Dan, verstehe ich trotzdem nicht. Hängt Konzeptfussball mit der Dauer des Trainers im Verein zusammen, dann müsste doch aber Bremen….. welches doch gerade nach Apo konzeptionslos spielt.

Hmm ich muss ja auch nicht alles verstehen 😆


Blauer Montag
19. Februar 2011 um 20:31  |  10513

Die Eingangsfrage von ub habe ich schon in comment #10483 beantwortet. Desweiteren teile ich die Aussagen von bolle75, Dan und hurdiegerdie.

12 Spieltage vor Ende der Saison stelle ich meiner Glaskugel akut andere Fragen.

Werden wichtige Spieler noch verletzt?
Wieviele Niederlagen wird HERTHA noch einstecken?
Wird HERTHA das Saisonziel erreichen?
Welcher Trainer trainiert HERTHA in der nächsten Saison? In welcher Liga?

Zu all diesen Fragen bleibt meine Glaskugel trüb und stumm – sie zeigt mir nur ein Bild. Am Montag wird ein HERTHA-Spieler eine gelbe Karte bekommen. Und wenn ihr jetzt ein Gesicht dazu seht, tut mir einen Gefallen: Schreibt den Namen nicht in die Zeitung oder ins Internet! Wir wollen es nicht herbei schreiben.


Dan
19. Februar 2011 um 20:54  |  10514

@hurdiegerdie
Alles kann und verstehe ich auch nicht. 🙂

@backstreets29
War natürlich etwas provokativ, aber mir will nicht in den Kopf, warum man einem Trainer-Novizen einfach keine Zeit zur Entwicklung geben will.
Zeit die man jedem in seinem Beruf gibt.

Klar ist Babbel nicht perfekt, aber wir sprechen doch nicht über einen Trainer-Dino mit jahrelanger Erfahrung sondern über einen mit jetzt 20 Monaten Trainer-Erfahrung.
Tuchel z.B. ist seit 2000 im Trainergeschäft. Natürlich nicht in hoher Verantwortung, aber allein der Kontakt und die Beobachtung von Profi-Trainern dazu die Jugendarbeit perfekter Nährboden, das alles zusammen also das was er gelernt hat wird ihm sicherlich zu gute kommen. Erfahrungen aus 10 Jahren.

So sehe ich das eben im Ganzen und nicht nur weil Hertha jetzt einen Aufstieg braucht.


Dan
19. Februar 2011 um 20:59  |  10515

@Blauer Montag

Werden wichtige Spieler noch verletzt?
Ja

Wieviele Niederlagen wird HERTHA noch einstecken?
2

Wird HERTHA das Saisonziel erreichen?
Ja

Welcher Trainer trainiert HERTHA in der nächsten Saison?
Markus Babbel

In welcher Liga?
Bundesliga

Gegenfrage:
Die ganze nächste Saison oder einen Teil?
😉


pax.klm
19. Februar 2011 um 21:03  |  10516

Konzeptfußball hat wohl weniger mit Konzepten zu tun.
Eher mit Programm, vielleicht vergleichbar mit dem eine zeitlang recht erfolgreichen Spiel der Sowjetunion der späten 60er und frühen 70er, welches sie immerhin in das Endspiel der EM brachte, wo dann Deutschland ein Feuerwerk abbrannte!
Lediglich einstudierte Spielzüge sind für den Gegner anfänglich nicht zu bewältigen, verlieren dann wenn sie „geknackt“ sind, aber ihre Wirkung.
Vergleichbar der Enigma!
Zum Sowj. Spiel damals schrieb ein Autor, er wäre wie wenn man vor dem Bullauge einer Waschmaschine säße! So langweilig.
Zum Fußball gehören auch „Geistesblitze“, Kunst und nicht nur die reine Maloche nach Schema F.
Systemfußball mag ja in Perfektion ganz erfolgreich sein aber es ist , ist aber sicher nicht die einzige Alternative zum: Da ist der Ball und 22 rennen hinterher!

Der Babbel kann halt in meinen Augen nicht alles, was nicht heißt, dass er nicht dazu lernt!
Und wichtig ist doch, wie die einzelnen Rädchen ineinander greifen!
Bevor jemand einen Vertrag unterschreibt, prüft er in der Regel die Voraussetzungen , spricht über Ziele,
Möglichkeiten etc,pp.
Damit es ihm nicht so geht wie Dettmar Cramer im Juli ’74!

Im Übrigen finde ich, sollte ein guter Trainer auch entsprechend delegieren können.
Sehe das Vorbild ein wenig beim American Football.
Spezialisierte Co-Trainer unterstützen das „Konzept“ der Förderung junger, alter, talentierter, manchmal auch fertiger Spieler und helfen bei der Weiterentwicklung! Ggf mit Dazs!


ursula
19. Februar 2011 um 21:37  |  10517

Der ideale Trainer für Hertha kann der
Markus Babbel mit Sicherheit NOCH nicht
sein! Es ist doch NICHTS erreicht, was nicht
ein ANDERER mit diesem KADER für die
2. Liga, nicht auch hätte erreichen können!

Ich weiß nicht einmal, ob er ein guter oder
ein „schlechter“ Trainer ist!?

Woher soll ich das auch wissen? Ich kann
ihn einfach nicht beurteilen und sein Ziel,
den sofortigen Wiederaufstieg haben ER
und die Hertha noch nicht erreicht!

Noch einmal die bisherigen Stationen in
dieser Saison hätte m. E. sogar Friedhelm
der Zaghafte, Funkel der Zauderkönig,
„Fufu“ der Betonmischer erreichen können….

…..selbst Falko unser „Beau“, der Röber
sowieso, auch Stevens wäre mit dieser
Mannschaft aktueller Tabellenerster!

Babbel bietet immer wieder Ansätze zur
Kritik, die hoffentlich verstummen wird,
wenn er sein Nahziel erreicht hat, aber das
MUSS nicht so sein…..

…..und dann sind WIR ALLE und der Verein
Neese!! Der wirklich BESTE Trainer, mit
Konzepten und Visionen war sicherlich der
Monsieur! Leider mit damaligen menschlichen
Schwächen und schlechten Sprachkenntnissen!

Rezepte, Konzepte und gar Visionen kann
ich bei dem Trainereleven übehaupt nicht
erkennen! Man MUSS ihm eine Chance
geben, aber musste es gerade dieses (!)
Himmelfahrtskommando sein, dass noch
immer so filigran ist und letztlich erst in
den LETZTEN fünf Spielen entschieden wird!!


Blauer Montag
19. Februar 2011 um 21:49  |  10519

@Dan
Respekt für die Weitsicht deiner Glaskugel.
Damit liegst du im Moment weit vorne.
Umso schwerer ist für mich, deine Gegenfrage zu beantworten: „Die ganze nächste Saison oder einen Teil?“ Wesentliche Teile für die Antwort werden wir hoffentlich schon im Sommer-Trainingslager und der nächsten Transferperiode bekommen. Es kann ja nur besser laufen als im Katastrophen-Sommer 2009 mit Preetz und Favre.
Wenn ich allein die Blogs hier in den letzten 2 Wochen lese, wird nach einigen Niederlage in der nächsten Saison auch schon wieder der Kopf des Trainers gefordert. Meine Antwort Stand heute: Er wird einen Teil der nächsten Saison Trainer sein.


Blauer Montag
19. Februar 2011 um 21:54  |  10520

thumbs up ursula!
nur deine einschätzung zu favre teile ich nicht.
meine Meinung dazu habe ich bereits am 14. und 15.2. hier gepostet, und bin zu müde, dir einen zweiten aufguss zu bereiten.


Dan
19. Februar 2011 um 21:56  |  10521

@ursula
Ein erfolgreiche Himmelfahrt ist ja was wir alle erhoffen. 😉


Exil-Schorfheider
19. Februar 2011 um 22:06  |  10523

@blauer Montag

Interessant wird doch die Tatsache, wie der Vertrag ausgestaltet ist. Man las oft, der Vertrag von MB verlängert sich bei Aufstieg… Nun hatte aber dsto neulich die Aussage eines Users hier bestätigt, dass man in entscheidenen Gremien nicht mit dem Trainer zufrieden sei… vielleicht sucht man ja dann eine andere Lösung!?^^


Exilherthaner
19. Februar 2011 um 22:33  |  10525

@apo

Also wenn der BVB und Bremen keinen Konzeptfussball spielen, dann weiss ich auch nicht. Ich denke, du missverstehst den Begriff schlichtweg.
Gerade beim BVB sieht man doch, wie jedes Rädchen ins Andere greift und so ziemlich jeder weiss, wann er wohin zu laufen oder zu passen hat. Das hat System….im Gegensatz zum babbelschen Fussball…ohne die Südamerikaner würden wir gegen den Abstieg spielen.
Und was die angebliche Anfälligkeit (erklärt hast du sie nicht) anbelangt: ein Konzept setzt sich eben auch nur dann durch, wenn es erfolgreich ist. Wir sehen nur einen Bruchteil der eingeübten Dinge/Systeme/Konzepte, da die meisten einfach ertragslos sind oder waren. Was wir aber dann sehen, hat sich herausselektiert und ist eben nicht mehr so anfällig als das, was vorher da war. Natürlich gibt es für jede Art von Fussball auch ein Gegenpart und man kann jedes Team knacken egal, wie einstudiert die Laufwege etc. sind. ABER wie oft kommt denn sowas vor? In der Liga kann man es doch verkraften, wenn man z.B. extrem offensiv spielt und jede Abwehrreihe knackt und dann gegen eine Mannschaft verliert, die genauso offensiv agiert (m.e. eins der Hauptprobleme der Bremer unter Schaaf), denn allzu oft wird das nicht vorkommen. o oder so bringt ein funktionierendes System immer Stabilität im Gegensatz zum reinen Individualistenfussball, den wir vor Favre und nach Favre gespielt haben. Ich erwarte von Babbel nicht dumm offensiv zu spielen, ich erwarte von Babbel nicht dumm defensiv zu spielen, ich erwarte von Babbel schlichtweg intelligent zu spielen, so dass die Hertha eben nicht ausrechenbar ist, weil die taktischen Mängel einfach zu gross sind. Das hat uns Punkte in der Hinrunde gekostet und ist m.e. immer noch nicht behoben (siehe 1.Hälfte gegen den KSC).

Zu Arsenal: was kostet den ein ständiger CL-Platz in der Premier League? Was musste denn ManCity bereits alles ausgeben, um überhaupt an den ersten 4 Plätzen riechen zu dürfen? Was bringt denn ein ständiger CL-Platz an Einnahmen in der heimischen engl. Liga und in der CL ein? Bevor du also irgendetwas tiefer hängen willst, nenn mir doch bitte Zahlen, anstatt hier einfach mal so zu behaupten, das ganze lohnt sich nicht. Arsenal hat keinen Mäzen/Eigentümer und schreibt keine roten Zahlen, erkläre mir also, wie sie überhaupt überleben, wenn es sich nach deinen Erkenntnissen nicht lohnt?

@Dan
Babbel bekommt von mir keine Zeit, weil ich denke, dass er lernresistent (sprich die gesitige Qualität fehlt einfach) ist und zweitens, weil Hertha keine Zeit hat. Wir müssen aufsteigen und wir dürfen nicht wieder absteigen. Beides sind zwei Ziele, die ich Babbel nicht so ohne weiteres zutraue. da müssen Raffael, Ronny, Ramos über sich hinauswachsen, um das zu erfüllen.
Preetz hätte einen anderen Trainer, der keine zig Jahre braucht, um sich zu entwickeln, verpflichten sollen. Wieso hat man nicht einen wie Tuchel geholt, der „ist seit 2000 im Trainergeschäft. Natürlich nicht in hoher Verantwortung, aber allein der Kontakt und die Beobachtung von Profi-Trainern dazu die Jugendarbeit perfekter Nährboden, das alles zusammen also das was er gelernt hat wird ihm sicherlich zu gute kommen. Erfahrungen aus 10 Jahren.“?
Preetz wollte einen jungen Trainer mit grossen Namen….mehr nicht und das ist traurig und führt mich über @Etebears Beitrag wieder zur konzeptlosen Hertha mit 3 katastrophalen Trainerpersonalentscheidungen (Rauswurf Favre, Verpflichtung von Funkel und Babbel) innerhalb von einem Jahr. Der Fisch stinkt eben immer vom Kopfe her!


ursula
19. Februar 2011 um 22:35  |  10526

@ Blauer Montag, ich lag da mal wie Sie,
bin aber in Sachen Lucien Favre (fast)
vom Saulus zum Paulus geworden….


hurdiegerdie
19. Februar 2011 um 23:12  |  10527

ich habe inzwischen das hier noch gefunden, wem’s hilft:

http://passives-abseits.blogspot.com/2011/02/konzeptfussball.html


Stehplatz
19. Februar 2011 um 23:36  |  10528

Es ist doch noch gar nicht Sommerpause? Könnte man bei diesem Thema denken.
Sich jetzt einen Trainer basteln zu wollen, kommt ein paar Monate zu spät! Strahlemann Babbel ist in meinen Augen ein jüngerer unerfahrener Bruno Labbadia. Wie es mit seiner Vita aussieht weiß man ja.


Exil-Schorfheider
19. Februar 2011 um 23:41  |  10529

@hurdie

Das fand ich noch am Besten, weil zutreffend:

„Die TSG Hoffenheim hat auch ein Konzept. Auch wenn dieses Konzept heißt, wir vertreten was immer Dietmar Hopp ins Mikrofon sagt.Die Konzepte in Hoffenheim gehen von „wir maschieren mit alten, nur bedingt bundesligatauglichen Stars wie Jochen Seitz und Francisco Copado in die 2. Liga“ über „wir holen uns junge und teure Ausländer wie Carlos Eduardo, Luiz Gustavo und Demba Ba um uns in der Bundesliga zu etablieren (und wundern uns hinterher darüber, dass das Söldner sind…)“ über „Wir setzten auf junge, deutsche, aus Stuttgart kommende Spieler“ zu „Wir verkaufen in der Winterpause unsere Leistungsträger.“

In dieser Winterpause wurden die Unterschiede auf dem Transfermarkt sehr deutlich. In Hoppenheim hieß es auf einmal, dass man einem jungen Mann nicht daran hindern kann, seine Träume zu verwirklichen. Was einen anderen jungen Mann dazu veranlasste, unbedingt zum Tabellenletzten nach England zu wollen… Ich habe selten eine Verhandlung gesehen, in dem der Verkäufer so scharf drauf war, seinen eigenen Leistungsträger loszuwerden und ihn unbedingt zu einem Konkurenten zu schicken…
Wenn man dieser Tage in Freiburg anfragt, ob man einen Leistungsträger kriegt, bekommt man nur Antworten wie sie „können das Verhandeln ruhig weiter üben, die kriegen ihn trotzdem nicht“. Wenn Hopp mit der Einstellung in den Gustavo-Transfer gegangen wäre…“


nocke79
19. Februar 2011 um 23:52  |  10530

Der perfekte Hertha-Trainer schafft es irgendwann mal den Titel zu holen, kommt am besten aus Berlin, hat über 10Jahre für Hertha gespielt und ist durch und durch Herthaner.
Glaube allerdings nicht daran das jemals alle Faktoren auf einen Trainer zutreffen werden.
Selbst ein Pep Guardiola unterschreibt nur 1-Jahresverträge, weil am Ende der Saison auch nur am Erfolg(Meisterschaft) gemessen wird.

Finde Babbel als Trainer in Ordnung. Ist ja auch die Frage welche Trainer im Sommer frei waren und sich einem Zweitligaklub anschließen würden. So viele tollte Alternativen gabs doch nicht, wenn doch soll sie mir mal jemand sagen.

Man sollte bei der ganzen Trainer Diskussion auch mal ans ganze Trainerteam denken. Bei Klopp z.B. übernimmt der Co-Trainer viel taktische Arbeit, ist dafür ruhiger am Spielfeldrand und Klopp der Motivator.
Ähnlich wars bei Klinsmann/Löw. Also ein Trainer muss nicht unbedingt alles alleine können, er muss dann halt gut delegieren können. Der Trainer trifft natürlich die endgültigen Entscheidungen, aber seine Zuarbeiter sind auch enorm wichtig.
Kann Babbels Co nicht richtig einschätzen. Kennt jemand Rainer Widmayer und kann was über seine Fußballkompetenz sagen?

P.S. Fardi hat Heute sein erstes Tor gemacht 🙂


19. Februar 2011 um 23:53  |  10531

also ehrlich, hurdi: wenn ich schreibe: der BvB und Werder Bremen spielen mit „Verstand und Plan“..machst du daraus „apollinaris meint, Bremen spiele ohne Konzept“..??
Konzeptfussball wird von Schaaf und Klopp meiner Meinung nicht gespielt- das Abweichende l von Konzeptfussball heisst doch aber nicht, dass man ohne Sinn und Verstand (Plan) auf dem Platz herumirrt??-Das würde ja bedeuten, dass >Konzeptfussball< eine idiotische Worthülse wäre…denn ich glaube schon, dass alle Profimannschaften mit einem taktischen Plan (mehr oder weniger) in die Spiele geschickt werden…sogar FF dürfte das machen.
Konzeptfussball heisst doch (so verstehe ich diesen Begriff wenigstens), dass, vergröbert gesagt, nach einem Muster gespielt wird; dass trainierte Laufwege einen sehr großen Wert haben, dass nach sehr strengen Vorgaben sich bewegt wird (deshalb haben es intuitive Spieler es bei solchen Trainern häufig schwer.).- Dortmund macht auch all das, aber mit mindestens 50% "freier Auslegung". Ein Rotweinthema, finde ich..sonst ufern die Beiträge aus.
Jedenfalls meine ich natürlich nicht, dass bremen nun ohne Konzept spielen würde (wenn es auch aktuell sehr zum Verdruss meines Sohnes so aussieht..).
Auch van Gaal neigt dazu, das Fussballspiel zum Konzeptfussball zu machen: er "scheitert" an den Genies Ribery,Robben etc
hoben hat..das war schon äußerst befremdlich.
Van Gaal nennt sein System "Positionsspiel". Wie auch immer: ich bin nur sehr bedingt ein Freund davon..und wenn, dann muss es wie dan schon skizzierte, fest im Verein integrierte Spielphilosophie sein, ansonsten würde es ein Desaster geben, weil bei jedem Trainerwechsel ein mittleres Chaos herrschte.
Mir sind "freie Systeme", wie sie Klopp, Rangnick und wohl die meisten Trainer spielen lassen deutlich lieber. Der eine mit mehr, der andere mit weniger Finesse. Ohne taktiche Disziplin geht heutzutage aber natürlich nichts mehr..deshalb ist die Diskussion über Konzeptfussball fast schon eher eine akademische.
Aber meistens ist ja alles doch ganz anders als wir denken: oder hätten viele gedacht, dass Arsene Wenger niemals Videoanalysen mit den Spielern macht??-Niemals?-Ich hätte eher das gegenteil angenommen..


20. Februar 2011 um 0:11  |  10534

@exilherthaner: wie kommst du da drauf, zu sagen, babbel hätte zu wenige „geistige Qualität“??
Das ist schon sehr gewagt, finde ich? Woran misst Du das? -Sehr befremdlich.

UND zu deiner Replik..wenn man nicht „Konzeptfussball“ spielt , heisst das doch nicht, wie Du schreibst, dasss die Alternative zwingend >reiner Individualistenfussball< wäre..
Auch hier: die Mischung machts. Ich halte nun mal nicht von zu engen Korsetten. An dieser einen Stelle bin ich tatsächlich mal beim Sammer . (der aber auch nicht für "Konzeptionslosigkeit statt Konzept" eintritt..)
Warum Koneptfussball gut bekämpfbar ist?-Weil ein Konzept verstehbar ist..und weil Fussball keine "unendliche Geschichte" wie Schach ist. Nach 12 Monaten weiss man spätestens als gegnerischer Tariner, was man tun kann. jedes "Konzept" wird letztlich dann doch durch die Qualität der Spieler bestimmt. Der Konzeptfussball ist solange erfolgreich, wie er von seiner Überraschung zehren kann.Deshalb sind Freiburg und Mainz, trotz toller Philosphie (unironisch) Fahrstuhlmannschaften. Nur Ausnahmen mit sehr viel Geld und Spitzenspielern wie Arsenal können das in dieser Strenge dauerhaft auf höchstem Niveau spielen.
Und nun -spätestens-sind wir beim Rotwein..


Exilherthaner
20. Februar 2011 um 1:50  |  10536

@apo

Wer so einen komischen Einkaufskurs fährt, einen Friend über Monate da vorne rumdümpeln lässt, das Mitteleld mit Stürmern besetzt oder einen fitten Lustenberger auf die Bank verfrachtet, dem spreche ich die geistige Reife in Sachen Trainergeschäft ab. All diese Sachen wurden ja hier shcon seit Monaten durchgekaut. Ich sehe Babbel nicht besser als Leute wie Basler, Götz oder Loddar.

Nochmals zum Konzeptfussball: natürlich ist es ausrechenbar aber das macht es nicht weniger leicht, daraus Profit zu schlagen. Ich kann dir die Schwachpunkte z.B. vom BVB nennen….dennoch wird zur Zeit kaum eine Bulimannschaft dagegen ankommen. Ich sehe da auch keine 50% freie Auslegung. Woran misst du das? Wie kommst du auf so einen Wert?
Und ja, Vereine wie Freiburg oder Mainz sind Fahrstuhlmannschaften, aber auch hier mal über das Preis-Leisungsverhältnis nachdenken! Beide Vereine investieren so wenig, dass es doch verwundert, dass solche Vereine sich a) in die Buli spielen können und b) sich dort auch über Jahre halten können. Denkst du etwa, dass mit dem babbelschen Fussball und mit den begrenzten finanz. Mittel, die Freiburg und Mainz zur Verfügung haben, beide Punkte erfüllt werden könnten?
Konzeptfussball: das ist Fussball, der mehr erzeugt als es die Gesamtheit seiner Einzelbestandteile vermuten lassen würde. Jeder wird in seiner Rolle besser gemacht, als er es für sich allein betrachtet ist. Fremdpositionierte Spieler gibt es so nicht mehr, da sie entweder an die betreffende Position adaptiert oder durch andere Spieler ersetzt wurden.
Da kann ich immer nur das Paradebeispiel Marc Stein nennen: Das ist ein blasser 2.Ligaspieler, der aber unter Favre mehr oder minder durchschnittliche Leistung in einer Liga gebracht hat , die seine Fähigkeiten bei weitem übersteigt. Da wusste er, wie er sich richtig zu verschieben hatte, um nicht gross in Bedrängnis zu kommen bzw. seine Mitspieler wussten, wie sie sich zu verschieben haben, damit er nicht in Bedrängnis kommt. Dass er immer mal wieder für Patzer gut war ist ob seiner spielerischen Qualität bzw. dem Fehlen derselbigen verständlich.
Schauen wir uns mal den Lell bei uns an: ein ebenfalls mehr als durchschnittlicher 2.Ligaspieler. Oftmals fällt er mir durch grobe Fehler im Stellungsspiel auf in einer Liga, die er eigentlich locker meistern sollte. Er lässt oftmals nicht nur sich, sondern auch seine Kollegen dumm aussehen. Er hat sich seit Saisonbeginn kein Deut verbessert…..ich würde sogar sagen, dass er zu Beginn besser war. Ich lehne mich aus dem Fenster und behaupte, dass unter Favre (oder einem sontigen gut geschulten Taktiktrainer) so ein Spieler solides Buliniveau erreichen würde. Unter Babbel spielt er seinen Stiefel runter ohne Aussicht auf Verbesserung. Und das gilt ja leider nicht nur für Lell sondern auch für andere gestandene Spieler im Kader. Einzig Raffael hat einen grossen Schritt nach vorne getan, aber das war schon unter Funkel zu beobachten.
Wenn du als Spieler eben genau weisst, was zu tun ist, dann spielt es sich leichter, denn Automatismen erleichtern das Leben ungemein.


20. Februar 2011 um 3:19  |  10537

danke für die sachliche Entgegnung, nicht böse sein, dass ich kurz antworte-ich sagte ja: Rotweinthema:
– die 50% „freies Spiel“sind natürlich frei geschätzt.-Die Spieler Sahin, Götze..Kagawa..haben sehr viele Freiheiten..und das ist auch gut so. Zuviel System entmündigt die Spieler und beraubt sie manchmal ihrer besten Eigenschaften:der Lust und Intention..und Eigeninitiative!
Automatismen sind sehr gut,-bis zu einem gewissen Grad. Es fällt auf, dass Mannschaften wie Arsenal, Freiburg und auch Mainz ..der Plan „B“ fehlt, wenn der Masterplan nicht funktioniert..selbst bei Rückstand und nur noch Restspielzeit von 5 Minuten..vergessen sie die „Brechstange“..Klopp geht da sehr viel pragmatischer heran als manch „typischer“ Systemtrainer.
Bochum, St. Pauli u.v. andere sind auch kleine, sehr finanzschwache Mannschaften und schaffen im Grunde seit Jahrzehnten ähnliches, wie Freiburg, Mainz etc.
Ich würde das nicht ideologisieren wollen. Systemfussball ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Und auch diese Art zu trainieren und zu spielen ist abhängig von einem sehr guten Trainer. Theorie alleine..reicht für 25 Mann nicht aus.
Zu deiner Einschätzung über Babbel und deinen Begründungen für Dein Urteil, dass er die Sache „vom Kopf her“ schon nicht drauf hätte..kann ich nur einen Rat geben: vorsichtiger zu sein. Ich halte mich für einen normal intelligenten Menschen und finde in allen von dir genannten falschen Trainer-Entscheidungen sehr gute und rationale Gründe (manchmal gibt es vielleicht sogar Sachzwänge?). Ich teile sie nicht immer.Aber: nur, weil man selbst eine Entscheidung anders treffen würde, heisst es nicht, dass die andere damit falsch ist.
Ich war vor kurzem zufällig Ohren- Zeuge der Männerrunde Ziege,Babbel und unserem Co Widmeyer, der permanent sprach)-ich kann dir versichern: du unterschätzt Babbel und Widmeyer kolossal..die sind schon gut geschult…
Lell muss oft die Defensivfaulheit von Ruka kompensieren-wenn du defesiv 1:1 oder gar 1:2 stehst, siehst du meistens schlecht aus. Dass Lell klassische Fehler macht (die flasche Bahn aufmacht o.ä.) kommt so gut wie nie vor.
Zitat:
„Konzeptfussball: das ist Fussball, der mehr erzeugt als es die Gesamtheit seiner Einzelbestandteile vermuten lassen würde. Jeder wird in seiner Rolle besser gemacht, als er es für sich allein betrachtet ist. Fremdpositionierte Spieler gibt es so nicht mehr, da sie entweder an die betreffende Position adaptiert oder durch andere Spieler ersetzt wurden.“

-Genau das ist die Theorie- und genau das glaube ich nicht..und das bewahrheitet sich m.E. täglich auf vielen Plätzen. Van Gaal ist für mich das allerbeste Beispiel dafür, dass diese Theorie fehlerbehaftet ist. Ausnahmen wie Arsenal, mit ihren überragenden Weltklassefussballern , die sie auch teuer einkaufen und wechseln..ändern daran für mich nicht viel. Und letztlich ist auch hertha ein wenig auf falschen Kurs gegangen, weil die „Mischung“ vernachlässigt wurde.
Wir werden uns da nicht treffen können via viele Zeilen, trotzdem hat es mir etwas gebracht, dafür danke. 😉


20. Februar 2011 um 8:21  |  10539

Wenn man nur lange genug schlecht von einem Trainer denkt und darüber redet weshalb er wahrscheinlich nicht erfolgreich sein wird, kommt mit Sicherheit der Tag an dem man recht behält.

Man könnte jetzt 100 Trainer heraussuchen, die vorzeitig Ihren Verein verlassen mußten oder deren Saisonleistung nicht der Leistungsfähigkeit Ihres Kaders entspricht.

Fehler machen Menschen genug um sie ihnen vorzuhalten. Jeden Tag und regelmäßig die richtigen Entscheidungen treffen ist schier unmöglich.

Es gibt wohl nur ganz wenige Trainer, die dauerhaft erfolgreich sind.

Kann sich Hertha diese leisten? Gibt es eine Garantie, daß ein heute erfolgreicher Trainer morgen bei Hertha ebenfalls Erfolg hat? Gibt es ein unbezwingbares Erfolgsrezept für das Mannschaftstraining?

Ich denke nicht.


DEF
20. Februar 2011 um 10:15  |  10540

Die Entwicklung von BMG ist ja nun sehr interessant zu verfolgen, da der Herr PK-Gott nun keine Voronin´s, Pantelic´s oder Joe´s in Topform zur Verfügung hat. Er muss mit einem Fahrstuhlteam arbeiten. Mal sehen, was der Taktikfuchs mit dem qualitativ eher bescheidenen Personal so anfangen kann… Wenn er mit BMG sang und klanglos absteigt, waren es wahrscheinlich Kompromisse die er eingehen musste, aber bestimmt keine Fehler seinerseits.
Man merkt auch, besonders hier im Blog, dass der Stachel der Niederlage gegen Union sehr tief sitzt. Babbel kann nichts. Babbel hat nur Glück, dass er diverse Einzelkönner im Team hat. Nun bin ich niemand, der mit Fußball sein Geld verdient… allerdings habe ich den Eindruck, dass da sehr wohl seit mindestens dem Augsburgspiel der Hinrunde ein Team auf dem Platz steht, dass diesen Namen auch verdient. Da werden Spiele nicht mit Aktionen Einzelkönner entschieden, sondern schöner Kombinationsfußball gezeigt und das Team arbeitet gut zusammen. Unseren Gegnern werden kaum Chancen eingeräumt. Aber ne, hat nichts mit Babbel zu tun, wahrscheinlich erscheint unseren Spielern der Schweizer im Traum und sagt ihnen wie sie Fußball zu spielen haben…

Zur Zeit ist Babbel für mich der ideale Trainer, da man die nötige Einstellung für die 2. liga an den Tag legt, seine spielerische Klasse ausspielt und in jedem Spiel den Gegner absolut dominiert.


Dan
20. Februar 2011 um 10:58  |  10541

Manchmal bin ich einfach nur sprachlos über Ferndiagnosen und Personenprofile ohne das der Ersteller auch nur ein Promill im Entscheidungsprozess oder Findung eingebunden war.

Aber wenigstens das wollte ich gesagt haben.


hurdiegerdie
20. Februar 2011 um 11:41  |  10542

Sorry Apolinaris, war natürlich flapsig von mir eingeworfen.

Ich verstehe den Begriff Konzeptfussball immer noch nicht. @Dan schien darunter zu verstehen, das wäre Fussball wobei langfristige Trainer eine Rolle spielen, also Bremen. Aber genau die sind nach deiner Meinung „weit weg vom Konzeptfussball“, d.h. in meiner flapsigen Art, sie spielen eben konzeptloser Fussball.

Wenn du den BvB nennst als Nicht-Konzeptfussball; da wurde m.E. über Jahre am Konzept gearbeitet und Spieler nach und nach passgenau eingebaut. Wenn man Experten trauen darf, haben die das Verschieben vom Dreiecken und das Pressing bis zur nahen Perfektion einstudiert, also „Konzeptfussball“ total.

Wenn dann Mainz als Beispiel des Konzeptfussballs herangezogen wird, fällt mir immer nur der „Masterplan“ von Tuchel ein, der bei vielen Kopfschütteln auslöste, weil er Nationalspieler oder angehende Nationalspieler auch mal draussen gelassen hat. Für mich bedeutet das, dass er eben kein starres Konzept spielt, sondern flexibel auf den Gegener ein- und aufzustellen versucht.

Ja, ich weiss nicht was Konzeptfussball heisst, die Beispiele erhellen mir das Konzept nicht, und ich glaube es ist in der Tat nicht viel mehr als eine Worthülse, die man ausführen muss, damit andere auch das Gleiche darunter verstehen. Rotweinthema trifft es gut 😉


L.Horr
20. Februar 2011 um 11:44  |  10543

backstreets29 // 19. Feb 2011 um 19:00

@L.Horr
Wieso sprachlos? und warum hier im Blog?

Antwort :
Sprachlos macht mich , daß ein ehemaliger Hertha-Trainer welcher am 33. Spieltag die mögliche Meisterschaft und am 34.Spieltag die CL-Teilnahme verhaspelte und 6 Spieltage später , nachdem er Hertha auf den 18 Tabellenplatz ablegte , selbst völlig orientirungslos entlassen werden musste , unserem amtirenden Trainer vorgezogen wird.

Verklärende Huldigungen kann man ja mit einem Schmunzeln akzeptieren , dieses Voting hier werte ich aber als Affront gegen den aktuellen Trainer Babbel.

Dieser traf im Juni 2010 auf eine in Agonie taumelnde Hertha und änderte diese Stimmung hin zu Zuversicht und Aufbruchstimmung.

Babbel versprach Euphorie zu entfachen , den sofortigen Aufstieg , Offensivfussball und ernstzunehmende Integration junger Hertha-Talente.
Dies alles von 0 auf 100 , ohne großartigem Vorlauf.

Und er hat´s geschafft , der Zuschauerschnitt wird sich bei 45.000 einpendeln , der sofortige Aufstieg als Tabellen-Erster ist sehr wahrscheinlich , wir erleben zumindest gewollten Offensivfussball und die Integration von sagenhaften 7 Talenten in den Kader erregt bundesweit aufsehen.

Das Voting macht mich derzeit nicht mehr nur sprachlos , es treibt mich auch zum Kopfschütteln , wie können Wahrnehmungen derart weit auseinander driften ?

Thema II : Ein idealer Trainer besitzt Fachkompetenz , Sozialkompetenz und variabel die Fähigkeit beim jeweiligen Verein dessen Strömungen aufzunehmen , gemessen an dessen Budgets zu hantieren , auf dessen Vereins-Philosophie (Talente , Spielsystem etc.) einzugehen.

Ein guter Trainer erfüllt möglicht die drei Korsettstangen des Trainer-Profils :-9


Treat
20. Februar 2011 um 11:53  |  10544

@Dan:

DANKE – du hast gerade meinen Blutdruck wieder in den nicht lebensbedrohlichen Bereich gesenkt!

Und das nur durch zwei kurze aber unglaublich treffsichere Repliken, nicht zu fassen, wie selbstgerecht und arrogant sich manche anmaßen, über ihnen völlig fremde Menschen zu urteilen! Das hast du mit deiner trockenen, entspannten Art viel besser gekontert als ich dazu bei meinen emotionalen Ausbrüchen jemals in der Lage gewesen wäre. Nochmals danke!

Was den „perfekten“ Trainer angeht, den es schon qua Definition nicht geben kann, da bin ich vollends bei @bertram.

So und für mehr reicht es jetzt erst mal nicht mehr, diese Diskussion ist so hilfreich wie ein Pickel am Ar… Wenn wir momentan keine (oder kaum) Probleme haben, die gestellten Zielsetzungen zu erreichen, dass diskutieren wir uns eben welche herbei – wir wissen ja aus der Ferne eh immer alles so viel besser als die bescheuerten Verantwortlichen…

Blauweiße Grüße und fallt mir nicht vom Pferd,

Treat


Treat
20. Februar 2011 um 11:56  |  10545

Kleiner Zusatz, damit ich nicht wieder missinterpretiert werde:

Nein, @ursula, SIE waren NICHT gemeint.

Danke.

Treat


fg
20. Februar 2011 um 11:59  |  10546

ich halte es mit apollinaris` ersten post: ein z zt unnötiges bis störendes thema, da es nur dazu beiträgt, beim nächsten nichtsieg wieder auf babbel rumzuhacken.
herthas wahl mit babbel nach dem abstieg war gut. natürlich hätte es NOCH besser laufen können.
aber dieses thema ist einfach zum jetzigen zeitpunkt kontraproduktiv.


20. Februar 2011 um 12:00  |  10548

Also ich mag keinen Rotwein. Bin eher so der Typ Bierbauch. Würde trotzdem gerne meinen Senf dazugeben.

Die Frage ist doch, was Konzeptfußball eigentlich ist. Und was Konzeptfußball heute ist. Für mich ist dieser Begriff schon seit Jahren überholt. Es hat ewig gedauert, vor allem in Deutschland, bis wissenschaftliche Analysemethoden im Fußball angewandt wurden. Auch die taktischen Anforderungen an einen Trainer sind in den letzten Jahren mehr und mehr gestiegen. Das beste Beispiel ist doch der Kontrast Friedhelm Funkel – Lucien Favre. Funkel, an Ideenlosigkeit nicht zu übertreffen, während Favre immer wieder versucht hat seine taktischen Überlegungen auf den Platz zu bringen. Er hatte eine Idee, ein Konzept. Wogegen Funkel einfach gehofft hat, wie es übrigens bei vielen Trainern der alten Schule der Fall ist, dass die individuelle Klasse der Spieler den Karren schon aus dem Dreck zieht.

Also, was ist ein Konzept? Da wäre das auf Ballbesitz und schnelle Ballzirkulation ausgelegte Spiel, das beispielsweise Favre und Pezzaiuoli, das „organisierte Chaos“, das Klopp und Rangnick bevorzugen. Das könnte man jetzt noch ewig weiterführen. Auch Dutt, Tuchel, Slomka etc. haben ihre Idee, ihr Konzept. Nach dieser Idee werden Spieler verpflichtet, die dann, wenn alles klappt, wie Zahnräder ineinander greifen. Das kann funktionieren, zeigt aber auch, wie wichtig dabei die Transferperioden und vor allem auch die finanziellen Gegebenheiten der Vereine sind. Lucien Favre hat es ja auch schon angedeutet, aber ich merke, dass ich gerade abschweife.

Worauf ich hinauswill: Konzeptfußball ist ein weitläufiger Begriff. Auch das „organisierte Chaos“, das die Dortmunder im Moment spielen, ist ein absolut durchdachtes Konzept, auch wenn es eben teilweise, wie der Name schon sagt, etwas chaotisch wirkt.


20. Februar 2011 um 12:07  |  10549

Der „Senden“ Button hat mein Schlusswort verschluckt!

Schlusswort: Konzeptfußball ist nichts mehr, was besonders modern, besonders innovativ ist. Die genannten Trainer sind keine Vorreiter des modernen Fußballs, sondern sie wenden einfach nur das an, was sie in den Seminaren während des Erlangens der Fußballlehrer-Lizenz lernen. Letztendlich ist es aber wichtig zu sehen, dass ein Konzept allein nie reicht. Man braucht natürlich auch entsprechendes Personal. Zumal es, wie man bei der FC Bayern-Flügelzange sieht, auch nicht schlecht sein muss, wenn man Spieler hat, die in manchen Situationen einen feuchten Dreck auf das Konzept geben.


backstreets29
20. Februar 2011 um 12:13  |  10550

@L.Horr
Ich denk wir drehen uns da im Kreis. Das was du als Argumentation für Favre bemängelst, nutzt du als Stilmittel für Babbel.

Zum Thema II:
Da bin ich bei dir. Welche dieser Eigenschaften Babbel aber zu eigen ist, wird sich erst mit der Zeit zeigen.

Ich bin momentan nicht unzufrieden, was die Leistung und den Tabellstand angeht, aber es nagt einfach, dass mehr möglich gewesen wäre, und man auf der Euphoriewelle wirklich hätte reiten können. Und genau dieses: „Es wäre mehr drin gewesen“ hat uns den Klassenerhalt und im Jahr davor die CL gekostet


backstreets29
20. Februar 2011 um 12:19  |  10551

Nachtrag: Mich würde noch interessieren, woran ständig die mangelnde soziale Kompetenz Favre’s festgemacht wird?


ursula
20. Februar 2011 um 12:22  |  10552

@ Treat, danke! Das hilft!


ursula
20. Februar 2011 um 12:27  |  10553

Und ohne „Konzeptfußball“ geht es nicht!
Ich meine, ohne ein Konzept, Fußball zu
spielen, wie die Beispiele Einzelner anhand
von Dortmund und Mainz aufzeigten….

….nicht starr, variabel und flexibel; aber mit
Konzept eben!


streiflicht
20. Februar 2011 um 12:35  |  10554

Babbel ist schon deswegen zur Zeit genau der Richtige und Beste für Hertha, weil er noch nicht das Gegenteil bewiesen hat.
Ganz einfach!

Exilherthaner, Stehplatz: Die Tabelle lügt nicht.
Wie kann man damit unzufrieden sein?


20. Februar 2011 um 13:06  |  10555

@hurdi: Dreiecke bilden usw ist normaler,moderner Fussballansatz, seit vielen Jahren bekannt-für mich nur Teil des sog. Konzeptfussballs.
These: ohne Sahin und Götze im Team, muss das derzeitige Spielsystem in Teilen umgestellt werden.
-Ohne Ribery u/o Robben ist Bayerns Magie dahin
-ohne Simunic und Pantelic klappte auch Favres System nicht mehr
– ohne Herzog/Micoud/Özil..lässt sich eine offensive Raute nicht spielen..
Fussball ohne Konzept und Plan geht gar nicht im Zeitalter der Athletik und der modernen Trainingsformen -die „reine Lehre“ vom „System“(“ die Spieler arbeiten gleichwertig und austauschbar innerhalb des vorgegeben Plans“)-halte ich persönlich für falsch und wirklichkeitsfremd-da letztlich sich das System nach den vorhandenen Spielern ausrichten muss. Mischformen sind für mich der deutlich realistischere Ansatz. Ich respektiere aber durchaus Vereine, die das seit Jahrzehnten erfolgreich praktizieren. Möchte trotzdem deren Weg nicht verallgemeinern oder auf Hertha BSC gemünzt sehen.
Ich bin sehr sicher, dass Favre in Gladbach(wenn man ihn lässt) tolle Arbeit leisten wird-auch, weil er ganz sicher einiges anders angehen wird..da wette ich. (Wer wird eigentlich „CO“ in Gladbach??)


pax.klm
20. Februar 2011 um 13:09  |  10556

@ ursula ,irgendwo schriebst Du von systemischem Fußball, dieser Begriff trifft e für mich eher.
und @ die anderen
Das Konzept
http://de.wikipedia.org/wiki/Konzept
beinhaltet für mich den systemischen Fußball!
System
http://de.wikipedia.org/wiki/System

Interessant
http://www.zeit.de/online/2009/36/fcbayern-robben
Damit wir dann über das gleiche reden, dasselbe geht eh nicht!
Da passt nur
http://www.youtube.com/watch?v=c9e3j9q62us
Das ist vielleicht tatsächlich so wie treat schreibt:
So und für mehr reicht es jetzt erst mal nicht mehr, diese Diskussion ist so hilfreich wie ein Pickel am Ar…
Lieber treat das Problem ist: jucken tut er schon …und schon bist ‚e an KRATZEN!


Dan
20. Februar 2011 um 13:12  |  10557

Manfred Stefes (1. Assi)
Frank Geideck (2.Assi)
Uwe Kamps (TW)


20. Februar 2011 um 13:13  |  10558

ah ja: ganz wichtig für erfolgreichen Fussball mit weniger Geld als andere,ist für mich Kontunuität. Dann bilden Spielidee, Kaderaufbau und Jugendförderung von ganz alleine eine Harmonie..und man braucht auch keine hochtrabend klingenden „Spielphilosophien“.
Tuchel wurde Unrecht getan: sein „Machtchplan“..dürfte Alltag aller Buli-Trainer am Spieltag sein. Mindestens kann ich mir es nicht anders vorstellen. Es wird von jeher von Journalisten und fans viel zu viel hineingeheimnist.


20. Februar 2011 um 13:14  |  10559

wat weisst du eigentlich nicht??-jetzt werde ich mal recherchieren, wer die beiden Assis sind :: 🙂


Dan
20. Februar 2011 um 13:17  |  10560

Mal sehen, ob heute Ewald heute seine Haftpflichtversicherung bemühen muß, wenn er die Aue-Eckfahne umgrätscht. 🙂


Dan
20. Februar 2011 um 13:40  |  10561

@selterflasche
Wie im richtigen Leben, man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo es steht. 🙂

Ewald wird wohl eher Eilhoff umgrätschen als die Eckfahne.


sunny1703
20. Februar 2011 um 14:19  |  10562

Vielleicht wird es an der Zeit mich zu outen.
Ich habe KEINE homosexuellen Neigungen und daher kann ich auf die Frage wie soll ein Hertha Trainer aussehen höchstens die Antwort geben wir völlig wurscht.
Bei Frauen als Trainer hätte ich früher darauf noch einige genauere Antworten geben können, doch selbst das ist heute auf ein wie sie nicht sein sollte reduziert worden.
Ich empfehle Euch daher diese Frage doch besser in einem Blog der Hertha Damen zu diskutieren,die können sicher bessere Antworten darauf geben.
Gleichzeitig empfehle ich eine Diskussion über das richtige Essen zu einer erfolgreichen Mannschaft und sicher extremst wichtig,wie viel Sex vor dem HerthaSpielen macht den einzelnen Spieler unschlagbar.

Einige haben hier eine Diskussion über Konzeptfußball gestartet,sozusagen die Fußballphilosophie,spannend weil ausführlich,doch immer erst dann sinnvoll,wenn man sich darauf verständigt hat,was mit dem Begriff überhaupt gemeint ist.

Für mein Verständnis hat der der das beste Konzept, der am Ende der Saison erfolgreich war.
Ob sein Konzept nächste saison dann noch erfolgreich ist,wird sich zeigen.

Jemand glorifizierte dann hier noch den FC Arsenal.
Nun ist es so, dass in England schon eher mal ein Trainer länger arbeiten kann.
Nur ob ausgerechnet das Wengersche System so ein Vorbild für die Bundesliga ist, bleibt doch zweifelhaft.

Eine mannschaft die fast ausschließlich nur aus Legionären(3 Engländer im kompletten Team,das ist schlimmer als Cottbus zu seinen ärgsten Zeiten) besteht ist bei uns schon nicht mehr machbar und hat auch wenig Rückendeckung der Fans,zumindest muss dann ein andauernder Erfolg vorhanden sein.
Viele ,fernab der Herthabrille kritisieren den Vertrag Herthas mit der Bahn wegen des Rufs der Bahn.
Ich halte diese Vorwürfe wie ich schon geschrieben habe für falsch.
Noch mehr kritisieren dass S 04 als Hauptsponsor Gazprom hat, wobei es immer noch ein rieseiger Unterschied ist,ob jemand Eigner oder Sponsor ist.
Nun wird Arsenal hier als eine art „Vorbild“ in diesem Bereich dargestellt,ein Börsenverein,dessen Wert von allen möglichen auch nicht sportlichen faktoren abhängig ist.
Doch gibt es auch bei Arsenal drei große Eigner zum einen kurz vor der Möglichkeit Übernahme angebote zu machen , den US Immobilienhai Stan Kroenke, dem Londoner Diamantenhändler Danny Fiszman
und……..dem Generaldirektor der Gazpromtochter Gazprominvest Alischer Usmanow.
Ist das die schöne heile moralische Welt vorgeführt an den Eignern des FC Arsenal?!

Jedem seine Meinung dazu!

lg sunny


Dan
20. Februar 2011 um 14:27  |  10563

@sunny
Auch wenn die Selterflache nicht nötig hat springe ich mir mal bei. Nicht Arsenal stand im Rampenlicht sondern die Arbeit von Arsène Wenger. Denke das ist ein Unterschied.


ursula
20. Februar 2011 um 14:45  |  10564

Genau @ pax.klm,

ohne systemische, „dirigistische“ Vorgaben
seitens des „Spielleiters“ geht es auch nicht!!

Dazu gehören auch die „Dreiecke“, elementare
Laufwege, also „Grundwege“, wenn ich z. B.
„klatschen“ spiele, heute O.T.S. (one touch)
sollte man schon wissen, wohin man läuft….

…nicht in´s Nirvana etc., etc.!

Diese „systemischen Grundlagen“ sollte ein
Trainer schon vermitteln! Insbesondere dann,
wenn Spieler neu integriert werden oder eine
Mannschaft überhaupt aufgebaut wird usw. ……

….oder NEU zusammen gestellt wird, ggf. gar
über einen längeren Zeitraum, langfristige
Planungen!

Ne „never ending story“ und viel zu komplex
für nen schönen Sonntagnachmittag! Grüße


20. Februar 2011 um 14:56  |  10565

!-ich verstehe jetzt gerade nicht, um was es geht? Meint man babbel und Widmayer würden die nur „spielen“ lassen, nach dem Motto: geht´s raus, spielt einfach Fussball..“macht was ihr wollt, Hauptsache, wir gewinnen!“..?
Oder wie ?


20. Februar 2011 um 14:57  |  10566

Diese ständige Trainer-/Systemdiskussion finde ich langsam ermüdend.


Petra Woosmann
20. Februar 2011 um 15:11  |  10567

Super, der KSC führt 2:1 gegen Frankfurt – das doch mal was nettes am Wochenende… 🙂


kraule
20. Februar 2011 um 15:17  |  10568

Alleine der Begriff Konzeptfußball liegt mir schon irgendwie im Magen.

Ich stelle mir die Frage, wird evtl. Systemfußball gemeint @apo?

Weil, Konzept würde ich im Fußball mit Tatik übersetzen…oder? Ich frage das jetzt mal ganz unsicher in die Runde und will das nicht etwa besser wissen. 😉

Es gibt in der Tat gute und bessere Trainer, im bezahlten Fußball.
Wichtig(er) ist für mich die Mischung und die Passgenauigkeit. Der Trainer muss zur Mannschaft passen und umgekehrt. Das ist für mich das A und O.

Das gilt im mentalen, intellektuellen Bereich und in der allg. Auffassung vom Fußball.

Hätte man in den siebzigern einen typischen italienischen Trainer z.B. nach Dortmund geholt, hätte das ziemlich sicher nicht gepasst.

Favre war, für Herthas interne Bedingungen und den angedachten Weg, der absolut Richtige. Für Berlin der absolut schlechteste Trainer den man holen konnte.
Hier, wo nach 2 Niederlagen alles in Frage gestellt wird, keine Zeit ist, der Druck der Medien und der Fans immens ist….. konnte es eigentlich nicht klappen.

Mannschaften wie Barca, Inter etc. brauchen eine namenhafte Autoritätsperson. Vom fachlichen her, könnten diesen Job 99% der Profitrainer ausfüllen. Aber die STARS und Millionäre bei „Laune“ zu halten, die Bereitschaft immer 100% abzurufen….. das ist das Ding!
Spielen tun die fast von alleine.

Oder denkt jemand man kann einem „gestandenen“ Profi noch 30-40% antrainieren?

Lell und Kobi werden bei dem richtigen Trainer zu Flankengöttern 😉 ?

Spielintelligenz hat man oder nicht, wie ganz normale Intelligenz.
Man kann sich zwar etwas in der Lernleistung verbessern, aber wenn etwas fehlt, kannst du üben wie ein Idiot, du wirst nicht den Nobelpreis in Physik holen.

Ha ho he


fechibaby
20. Februar 2011 um 15:28  |  10569

Das Favre als idealer Hertha Trainer auf Platz 1 bei der Abstimmung steht ist doch wohl ein Witz.
Ihm haben wir es doch zu verdanken, dass jetzt Liga 2 angesagt ist. Er holte massenweise seine Wunschspieler und hat Hertha damit in den Abgrund geführt.
Aber die Blogger hier geben ja Hoeness und Friedrich die Schuld. Friedrich ist immer noch besser als jeder aktuelle Verteidiger zur Zeit bei Hertha.


Stehplatz
20. Februar 2011 um 15:29  |  10570

Das letzte mal als Hertha nach der Hinrunde dritter wurde war es am Ende der Saison Platz 4. Dieses mal müssten man vielleicht nicht den Abstieg fürchten, aber die restlichen Konsequenzen stimmen überein!

Babbel holt schlicht und einfach zu wenig aus den Möglichkeiten des Team heraus. Aber das sollte bei einem Punkt Abstand auf Platz 3 jeder für sich entscheiden.


20. Februar 2011 um 15:32  |  10571

bin bei Dir,@kraule!-System-Konzeptfussball in der Form , wie sie z.B. @Exilherthaner“ mit seinem Zitat illustriert hat, -sehe ich als Synonym.
Im Grunde sträube ich mich gegen diese Begrifflichkeiten.
Aber am Meisten sträube ich mich eben gegen geschlossene Systeme. Ob in Philosophie oder Politik- eine natürliche Abneigung befällt mich dann- im Fusball ist es nicht anders.- Man gerät dann immer sehr schnell in Grundsatzdiskussionen-das kann dann gar nicht ausbleiben.
In der realität dürften die Unterschiede zwischen den vielen Trainern ab einem bestimmten Niveau, was das taktische Verständnis anbelangt, ziemlich gering sein.-deshalb wünschte ich mir schlicht und einfach: jemanden mal wenigstens eine Saison lang Zeit zu geben, ohne gleich in´s Grundsätzliche zu gehen oder gar am Intellekt zu zweifeln ..Berlin braucht einen Trainer, dem die Leute vertrauen. Babbel könnte durchaus so einer sein. Die Stadien sind voll und das hat auch mit Babbel etwas zu tun..


wilson
20. Februar 2011 um 16:53  |  10572

Hertha hat aktuell einen Projektleiter.
Babbel verantwortet den sportlichen Bereich des Projekts „Sofortiger Wiederaufstieg“.

Visionen und Konzepte sind dem unterzuordnen. Gelangt das Projekt zu keinem erfolgreichen Abschluss, ist eh Feierabend mit den Babbelschen Konzepten, sofern es diese – und ich unterstelle das – gibt.


20. Februar 2011 um 16:56  |  10573

Na prima,
84 Kommentare zu einem Thema, welches zu Recht als derart überflüssig wie ein Pickel qualifziert wurde.
Wollen wir jetzt die 100 Kommentare voll machen, indem wir in den Blödelmodus schalten?
Oder widmen wir uns bis zum Anpfiff am Montagabend im Oly anderen Dingen des tägliche Lebens?


hurdiegerdie
20. Februar 2011 um 17:30  |  10578

Ich finde es immer spannend zu sehen, wer denn festlegt, ob ein Thema relevant ist oder überflüssig wie ein Pickel. Ich würde mir nicht anmassen, das beurteilen zu können.

Die Anzahl der Posts spricht ebenso für sich, wie die Abstimmung dafür spricht, ob man eine Meinung doch relativ alleine hat – zumindest in diesem Rahmen. Wenn ein Thema langweilig wäre, würde doch niemand drüber schreiben, oder?


sunny1703
20. Februar 2011 um 18:42  |  10582

@hurdiegerdie
Wenn die Anzahl der Posts über den Sinn oder Unsinn eines Themas entscheiden,na dann gute Nacht und ich hoffe nicht,dass die Kollegen von BZ oder Blöd das hier übernehmen,ich bin mir sicher die finden Themen die übertreffen jedes Ergebnis.
Vorschläge habe ich ja schon gemacht,ich bin mir sicher andere finden auch noch diverse“Reißer“!

Oder politisch,es sind auch 68% aller Deutschen dafür Guttenberg im Amt zu lassen.

Wem es denn gefällt!


20. Februar 2011 um 19:04  |  10586

..lt ARD..74%… *staun*


Exilherthaner
20. Februar 2011 um 19:50  |  10594

@Treat

ich urteile über den Trainer Babbel und nicht über den Menschen Babbel! Ein ganz feiner Unterschied, der deinen Angriff gegen mich ein wenig überzogen aussehen lässt.
Wenn ein Spieler keinen gepflegten Ball spielen kann, dann sage ich das so (–> hat nich die Klasse für gehobenen Fussball); beim Trainer gelten für mich die gleichen Masstäbe. Du darfst das gerne anders sehen und es auch so schreiben, ohne dass ich dich dafür attackieren werde, weil ich dahingehend ein toleranter Mensch bin und auch gerne andere Meinungen zulasse.
Warst du es nicht, der mir hier vor kurzem noch eine seitenlange Moralpredigt gehalten hat? Vielleicht einfach mal andere Blogger so behandeln, wie du selber gerne behandelt werden willst….unabhängig von der hier getätigten Meinung.

So, heute hat Favre 3 Punkte mit Gladbach eingefahren. Das ist zwar in meinen Augen zwar nur der „Neue-Besen“-Effekt, aber vielleicht kann er auf der Welle des Erfolgs doch noch die nötigen Punkte einholen und nebenbei die Gladbacher jeden Tag ein bisschen besser machen 🙂


pax.klm
20. Februar 2011 um 19:53  |  10595

Zu @apo
Vielleicht weil jeder schon „abgeschrieben“ hat oder das
FA besch….. möchte?


hurdiegerdie
20. Februar 2011 um 19:59  |  10597

Sunny, posts in einem solchen Blog sind m.E. selbstregulierende direkte Demokratie.

Man kann nicht für direkte Demokratie sein, wenn einem dann nicht passt, wie die Mehrheit über Guttenberg denkt. Direkte Demokratie Ja, aber nur wenn es meiner Meinung entspricht?

Bei der Guttenbergdebatte vergisst man auch immer so arme Schweine wie mich, die ihr Studium damit finanziert haben, solchen Leute ihre Diss zu schreiben. Mit 15’000 Mark bin ich fast 18 Monate über die Runden gekommen.


20. Februar 2011 um 20:12  |  10600

nun lass ihn doch exil
der gute treat wirkt schon recht angespannt, je mehr die entscheidenden Spiele anstehen. Dann geraten manche Beiträge überlang und überreizt. Aber ich mag ihn, da ich weiß, er kommt auch wieder runter.

Und nun ist mir auch wieder eingefallen hurdiegerdie, was an dem Thema Favre relevant ist: Das Chäääääsefondue!!!
Ich wollte es doch am 10. Januar beim nächsten Gewinnspiel stiften (hinter mein Nick!), habe aber Monsieur Favre seitdem nicht erreicht. Soweit ich weiß, wohnst du doch in der Schweiz. Könntest Du bitte in der nächsten Länderspielpause Herrn Favre besuchen, um mit ihm zu klären
1. den Termin:
a) nach dem Abstieg von M’Gladbach,
b) dem Aufstieg der HERTHA,
c) dem Gruppenspiel HERTHA – Barcelona in der Champions League November 2012?

2. den Ort:
a) Schenkendorffplatz,
b) Nijmwegen achtern Dijk,
c) Tellplatz in Bern?


sunny1703
20. Februar 2011 um 20:17  |  10602

@hurdiegerdie
Na dann lass mal hören für wen Du das alles gemacht hast,da sind vielleicht noch mehr als 15 000 Mark drin :-)(euro)
Direkte demokratie hieße ja, dass wir erstmal darüber abstimmen,ob wir diese s thema haben wollen.
Das hier ist wohl eher eine Mediendemokratie.
Wenn wir das jetzt weiter diskutieren, gibt es noch 250 posts 🙂
Deshalb ein Gruezi und ab zum Tatort 🙂

lg sunny


hurdiegerdie
20. Februar 2011 um 20:46  |  10607

@sunny, ich kenne die Preise heute nicht mehr, aber glaube mir, viele Dr. med haben eher reiche Eltern gehabt als ausreichend Geduld und Zeit.

@Blauer: Hier in der Presse wird über die Bild gelästert, wie man Favre „Superhirnli“ oder so nennen kann. Er ist Romand!
Von daher geht Tellplatz in Bern gar nicht!

Am Lac Leman wäre nett oder in La Chaud de Fonds, sonst kenne ich 2 gaaaanz g…le Orte, wo es super Fondue gibt mit Blick über den See und die französischen Alpen, aber doch nicht in Bern, wo die Romands von den Schweizerdütschen regiert werden.

Ich frage ihn mal, wenn ich ihn demnächst wieder auf dem Markt von Lausanne treffe. Ich befürchte nur, da wird er jetzt nicht mehr so oft sein.


20. Februar 2011 um 20:55  |  10611

Alles klar hurdie,
ich erwarte eben auch, dass er eventunnel in der nächsten Länderspielpause über den Markt schlendern wird.


hurdiegerdie
20. Februar 2011 um 21:27  |  10618

96! Irgendwie müssen wir doch die 100 noch voll kriegen


Treat
20. Februar 2011 um 23:58  |  10633

@Blauer Montag:
Danke für die freundlichen, wenn auch entlarvenden Worte… 😉

Bin auch schon längst wieder unten.

Allerdings bringen mich eher selten anstehende Spiele auf die Palme als viel mehr das Gefühl, das ein Mensch, der sich nicht wehren kann, weil er hier nicht dabei ist – wenigstens soweit ich es weiß – mit überharten und für meine Begriffe oft eben auch überheblichen und selbstgerechten Betrachtungen nieder gemacht wird. Solchen Menschen bei zu springen und die anderen auf diese von mir gefühlte Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, ist dann ein Reflex, den ich mal mehr, mal weniger im Griff habe.

Du darfst mir jedenfalls gerne glauben, dass ich dasselbe – wahrscheinlich genauso unnötiger Weise – für dich oder auch für den @exilherthaner täte, wenn ich das Gefühl hätte, hier würde so etwas geschehen und niemand wäre da, der euch verteidigt.

Ich weiß nicht, woher dieser „Beschützerinstinkt“ kommt aber ich weiß, dass ich eine generelle Abneigung gegen Menschen habe, von denen ich das Gefühl habe, dass sie ihre Selbstbestätigung darin finden, sich über andere zu erheben und sie von dort aus zu beurteilen. Menschen, die NIE ihre Meinung ändern, weil sie eben schon immer ALLES ganz, ganz genau gewusst haben. Wenn man mit ihnen argumentiert, wird man immer wieder neu formulierte Begründungen dafür hören, warum sie eigentlich doch die ganze Zeit richtig lagen, notfalls wird man eben etwas nicht richtig verstanden haben und kann ja gar nichts dafür, dass man nicht so klug und durchblickig ist wie der andere…

Nun sind die Möglichkeiten virtueller Kommunikation ja bekannter Maßen beschränkt und es ist daher durchaus möglich, dass ich manche solcher für mich unberechtigten und von Ingnoranz oder Arroganz – oder wenigstens einem eklatanten Mangel an Demut – zeugenden Bewertungen ganz anders verstehe als sie tatsächlich gemeint waren. Das passiert mir wahrscheinlich sogar öfter mal. Allerdings ist es, wie ich schon schrieb ein Reflex, gegen von mir empfundene Ungerechtigkeit zu schreiben, einen Appell zu verfassen, sich einmal an die eigene Nase zu fassen und bei sich selbst anzufangen.

Tue ich auch gerade wieder – bei mir selbst anfangen… 😉

Ich weiß auch nicht, ob ich das jemals in den Griff bekommen werde, weil mich solche Eigenschaften schon immer abgestoßen und wirklich wütend gemacht haben.

Nun warst es in den letzten Wochen des öfteren Du, @exilherthaner, der mir mit Formulierungen aufgefallen ist, die für mich genau in dieses Schema passten. Du bleibst zwar in deinen Formulierungen meist sachlich und machst auch mal einen Spaß mit. Aber für mein Empfinden hast du dabei immer wieder die Grenze zwischen einer eigenen, starken Meinung und halsstarriger Besserwisserei und Ignoranz hinsichtlich von Dingen, die man meiner Überzeugung nach aus der Ferne gar nicht abschließend beurteilen kann, immer wieder überschritten.

Das kommt mir oft vor als suchtest du einfach immer und überall das Haar in der Suppe, als würde es dich regelrecht ärgern, wenn es bei Hertha mal gut läuft. Als wärst du nur glücklich, wenn du so richtig über all die Idioten meckern kannst.

Das ist natürlich auch nur ein unvollständiger Eindruck aus der Ferne und kann völlig falsch sein aber ich kann natürlich nur auf das reagieren, was ich wahrnehme. Bei Menschen, die so schreiben wie du oft, würde ich einfach gerne mal lesen, dass sie jemandem Recht geben, weil sie eines Besseren überzeugt wurden. Oder dass sie einmal wenigstens über etwas nachgedacht haben, weil sie die Argumentation des anderen stimmig fanden. Menschen, die stets von dem überzeugt sind und bleiben, was sie von Anfang an gesagt haben und die – egal was andere sagen – einfach NIE bereit sind, ihre Meinung zu ändern oder auch nur mal eine andere Perspektive einzunehmen, sind mir einfach von Grund auf suspekt.

Absolut möglich, dass ich dich da völlig falsch interpretiert habe und falls das so ist, tut es mir sehr leid, wenn du dich zu Unrecht von mir angegriffen fühltest. Ich habe ja schließlich auch nicht darüber zu befinden, wie du dich in der Öffentlichkeit zu benehmen hast, dafür hast du ja Mami… 😉 Das ist bei mir wohl eher berufsbedingt.

Wie auch immer, vielleicht bin ich einfach zu sehr Moralist für die Fußballwelt und vielleicht tappe ich dabei auch einfach zu oft in meine eigenen Fallen.

Auf jeden Fall dürft ihr mir glauben, dass ich kein Plastik – Moralapostel bin, der immer gern mahnend den Zeige- oder andere Finger heben will, um allen zu beweisen, was für ein aufrechter Kerl er selbst ist, sondern dass es dabei wirklich um meine tiefsten Überzeugungen geht. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir ALLE fehlbar sind und sehr gut daran täten, an ALLE und JEDEN den oder die wir beurteilen wollen, mit einem entsprechenden Maß an Achtung und Vorsicht heran zu gehen und nicht immer so schnell mit einem Urteil – vor allem nicht mit einem negativen – bei der Hand zu sein.

Da das auch für meine Beurteilung von Mit-Bloggern wie @exilherthaner gilt, möchte ich meine obigen Worte ausdrücklich nur als einen ganz persönlichen Eindruck über den ich mich austausche möchte, nicht jedoch als eine Beurteilung verstehen, darin liegt nämlich FÜR MICH ein ganz feiner Unterschied.

So, das war jetzt wieder viel Text für einen späten Abend, ich hoffe, ich bin nicht wieder irgendwem auf dem Schlips getreten.

Gute Nacht und blauweiße Grüße
Treat


Exilherthaner
21. Februar 2011 um 1:28  |  10638

@treat

Danke für die Erläuterung. Gibt nicht viele, die ihre kostbare Zeit für sowas opfern und das respektiere ich sehr.
Nun, ich bin nicht so lernrestistent wie du zu glauben scheinst; so habe ich bei vielen der Neuzugänge meiner Meinung bereits revidiert….und das nicht nur zum Negativen 😉
Ich kann nicht verhehlen, dass ich nicht bei jedem der hier diskutierten Themen komplett neutral an die Sache herangehe. So wirst du wohl nie gutes Wort von mir über Hoeness oder Friedrich hören solange dieser Blog existiert….aber das ist kein Vorurteil mehr sondern schon ein Prinzip 😉

Der Abstieg sitzt mir immernoch tief im Mark und ich gebe zu, dass ich ein „wenig“ genervt bin, wie sich unsere alte Dame durch die Liga würgt…..zumal ich wirklich wirklich wirklich der festen Überzeugung bin, dass es auch einfacher gehen könnte…..und dann kommt wieder diese Angst hoch, dass wir wirklich am Ende der Saison drei Endspiele haben werden und wir mit nur 1-2 Punkten die ersten drei Plätze verfehlen. Ich habe eben nicht diese grosse Gewissheit wie etwa 90% der hiesigen Blogger, dass Hertha den Aufstieg schafft, denn zu oft hat dieser Verein komplett versagt und mir ist einfach schleierhaft, wie jeder hier vom sicheren Aufstieg ausgeht. Dafür spricht in meinen Augen nicht viel.
Mag sein, dass ich zu hart mit Babbel ins Gericht ziehe……..beim Funkel habe ich auch gedacht: „Mensch, gib im noch ein Spiel, der ist so erfahren.“ Und bei der nächsten Niederlage dachte ich wieder:“ Noch ein Spiel, irgendwann muss der Knoten ja platzen“.
Die Geduld hat sich damals nicht ausgezahlt und die jetzige Situation erinnert mich doch eben sehr an das letzte Jahr und dann kommt wieder diese Angst hoch mit den Endspielen zu Saisonende.
Du kannst mir glauben, dass ich persönlich nichts gegen Babbel habe. Wenn ich also sagen, dass Babbel nicht die geistige Reife zum Cheftrainer besitzt, so ist das in meinen Augen so, als ob ich sagen würde, dass ein gutes Stellungsspiel für Lell ein Fremdwort ist oder dass eine saubere Ballannahme nicht gerade Friends Friend ist.
Nun ja, hoffen wir auf drei Punkte gegen Cottbus und falls wir verlieren, dann meide ich den Blog für einige Tage, um dich nicht wieder auf den Plan zu rufen 😉


Exilherthaner
21. Februar 2011 um 1:33  |  10639

@treat
Nebenbei: ich hoffe, du verbiegst dich nicht und bleibst so…nerven tut es wohl keinen wirklich. Du gehörst schon zur guten Seite der Macht 😉


kraule
21. Februar 2011 um 9:07  |  10646

100!

😉

Alle zufrieden? Ich hoffe nicht! 3 Punkte heute Abend…dann ist schön 😉

Ha ho he


sunny1703
21. Februar 2011 um 9:47  |  10649

@exilherthaner
Kritik ist ausdrücklich erwünscht und selbst wenn nicht einer meinung ist,so hält sie eine Diskussion am Leben.
Das Niederschreiben einheitlicher Meinungen wäre das Aus für solche seiten,denn sie leben von unterschiedlichen Ansichten,eben so wie wir Menschen unterschiedlich sind oder auch den Herthafan unterschiedlich definieren.
Ich sehe hier wenig persönliche Anmache ,ich lese auch seltenst persönliche Verunglimpfungen von Spielern ,Trainern oder anderen leitenden Angestellten.
Kein noch so toller Spiele r muss auch ein solcher Mensch sein und umgekehrt. Ich selbst habe immer was gegen Frank Rost gehabt,bis ich mitbekam ,was der alles als Nichtfußballer leistete und seither sehe ich den Typ anders positiv ,auch auf dem Platz und so ging es wohl jedem von uns schon mal.
Sonstige Kritik müssen sich aber diese Personen gefallen lassen,dafür bekommen sie teilweise ein sehr nettes „Schmerzensgeld“ und andere wie gegenbauer und Co sind für das Lenken meines Vereins verantworlich und da habe ich schon ein wachsames Auge rauf,wie sie es machen.
Ich persönlich wünschte mir hier manchmal etwas mehr Pfeffer in der Diskussion, doch ein Gleichgewicht zwischen Kritik und Zustimmung wird es wohl nirgends geben,das wissen die die wie ich vom tsp kommen und da auch noch schreiben zur Genüge.
@treats Aussagen sind richtig und nachvollziehbar,bezogen auf die direkte kritik sehe ich sie aber anders.
Ich meine damit egal ob 3:0 Sieg oder 3:0 Niederlage @exilherthaner hau weiter Deine Meinung raus,das ist garaniert auch nicht treats Intention gewesen ,das zu unterbinden.

Beitrag 101 meldet sich ab! 🙂

lg sunny


Treat
22. Februar 2011 um 0:18  |  10922

@exilherthaner:

Bin heute leider noch nicht in den Blog gekommen und möchte jetzt – während ich mich nach einer enttäuschenden Leistung im Gefrierschrank Oly im Auftaumodus befinde – auf keinen Fall versäumen, dir für deine sehr freundlichen Worte zu danken.

Die Art, wie du mit meiner Kritik umgegangen bist, zeugt von echter Größe und ist damit schon die Gegenthese zu dem Eindruck von Selbstgerechtigkeit, den ich manchmal – zum Glück fälschlich – hatte.

Leider scheint das heutige Spiel, zu dem ich mir fest vorgenommen habe, heute nichts mehr zu schreiben, viele deiner Befürchtungen wieder bestätigt zu haben – verdammt! 😉

Was übrigens Hoeneß und Friedrich angeht, auch da liegen wir auf einer Welle, genau wie bei Favre und einigen anderen Dingen.

Verbiegen werde ich mich mit Sicherheit nicht aber mich selbst überprüfen und versuchen, meinen eigenen Ansprüchen besser zu genügen, das werde ich schon von Zeit zu Zeit… 😉

Wie dem auch sei, nach einem unglaublich kalten Abend im Oly – und das gleich in mehrfacher Hinsicht – wünsche ich dennoch allen Blauweißen eine gute und erholsame Nacht – noch sind wir 2 Punkte vorn, Leute!

Blauweiße Grüße
Treat

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