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(st0) – 2:2 im Berlin-Brandenburg-Derby – und jetzt? Hat Hertha BSC gegen Cottbus im Gefrierschrank Olympiastadion einen Punkt gewonnen? Oder zwei Punkte verloren? Mich lässt das Ergebnis ebenso ratlos zurück wie die Leistung der Heim-Mannschaft, die zum x-ten Mal in dieser Saison nach einem Gegentor völlig den Faden verloren hat. Ich kann das nicht verstehen – aber stehe mit dieser Haltung zum Glück nicht allein. Bevor ich mich in Rage rede… – die Einzelkritik.

Maikel Aerts: Es war ein Spiel zum Vergessen für den Niederländer. Diesen Anfangssatz übernehme ich aus dem KSC-Spiel – und noch viel mehr als vor einer Woche besitzt er heute Gültigkeit. Beim 1:1 machte er wenigstens einen unglücklichen Eindruck, das 1:2 ging auf seine Kappe, denn der Fünfmeterraum ist nun mal das Revier des Torwarts. Und schon den zur vorangegangenen Ecke führenden Ball hatte er zwar prima pariert, ihn aber zuvor auch völlig willenlos in die Füße von Jula gespielt. Über beide Gegentore hinaus viele unglückliche Szenen (mit jener in der 70. als Höhepunkt, als er Shao den Ball fast vor die Füße rollte), aber kaum eine gelungene Parade. Note 5

Christian Lell: Spielte wie immer mit, aber ragte wie immer nicht heraus – nicht einmal an diesem schlechten Abend des Kollektivs. Seine beste, weil einzig gelungene Offensivaktion – eine resolute Balleroberung gegen Ziebig – entwertete er, indem er den Ball in die Füße des erstbesten Verteidigers spielte. Er war es auch, der Aerts erst in jene Bredouille brachte, die dem 1:2 vorausging – weil er einen irrlichternden Ball erst völlig falsch einschätzte und dann panisch wurde. Note 5

Roman Hubnik: Der Tscheche hatte bei seiner Rückkehr in die Startelf eine Aktie am 1:1, aber erzielte auch das so wichtige 2:2, sein zweites Saisontor (und wieder in einem Derby!). Dazu mit ein bisschen Licht hier und Schatten da – ergibt in Summe Note 4

Andre Mijatovic: Der Kapitän bot an sich eine wohltuend strukturierte Leistung, verlor jedoch auch das Kopfballduell gegen Jula, dem das 1:2 folgte. Note 4

Levan Kobiashvili: Der Linksverteidiger gefiel mir einmal mehr besser als rechts Lell. Ja, Kobiashvili ist langsam. Aber er spielt noch immer mit mehr Ruhe – und er rettete im konkreten Fall, als Shao das Aerts-Geschenk in Minute 70 nicht selbst annehmen, sondern noch einmal querlegen wollte. Allein dafür: Note 4

Peter Niemeyer: Dass der Cottbusser Druck mit fortschreitender Spieldauer immer mehr zunahm, lag sicher auch daran, dass das zentrale Mittelfeld keine entsprechende Gegenwehr leistete – und damit auch der sonst so starke Niemeyer. Erst die Hereinnahme von Lustenberger sorgte für zusätzliche Stabilität. In der Schlussminute setzte Niemeyer noch eine nicht mal so schlechte Schussgelegenheit hoch über das Cottbusser Tor. Note 5

Raffael: Dass der Brasilianer nicht in jedem Spiel eine so tolle Leistung wie in Karlsruhe abrufen kann, ist selbstverständlich. Aber nach noch ordentlichem Beginn tauchte er mehr und mehr ab – dabei wären gerade seine Impulse wichtig gewesen, um für Entlastung zu sorgen. So blieb nur die eher zufällige Freistoß-Vorlage zum 2:2 – auch (oder: erst recht?) dann, als er nach Lustenbergers Einwechslung weiter nach vorn rückte. Note 4

Nikita Rukavytsya: War physisch anwesend, das kann ich bestätigen. Aber wer immer dem Ukraino-Australier eine ausreichende Leistung (oder sogar noch besser) attestieren will, der war entweder bei einem anderen Spiel – oder er möge mir Eindrücke liefern, die meinen Eindruck korrigieren. Schwach, ganz schwach. Note 5

Ronny: Hatte seinen genialen Moment, als er Lasoggas Handzeichen folgend jenen sensationellen 35-Meter-Ball spielte, der zum 1:0 führte. Oder um Energie-Trainer Wollitz zu zitieren: „Timing, Druck, Gefühl – da stimmte einfach alles. Riesenkompliment diesem Mann.“ Mehr kam an diesem Abend vom Brasilianer indes nicht. Note 4

Adrian Ramos: Das Bemühen war dem Kolumbianer ja nicht abzusprechen. Aber er hatte wohl eines jener Spiele erwischt, in denen du als Fußballer was-auch-immer tun kannst – es wird zuverlässig die falsche Entscheidung gewesen sein. Irgendwann tat Ramos dann aber gar nichts mehr – und auch das war nicht gut. Note: 5

Pierre-Michel Lasogga: Der 19-Jährige erzielte auf unnachahmliche Weise sein siebtes Saisontor – und wurde in der Folge das Opfer der Plan- und Hilflosigkeit der Kollegen hinter ihm. Wo kein Ball, da keine Wirkung – so einfach ist das. Vorzuwerfen ist Lasogga das nicht. Note 4

Patrick Ebert: Der 23-Jährige kam feierte nach Kreuzbandriss sein Olympiastadion-Comeback. Nach 59 Minuten löste er Rukavytsya ab, zeigte zwar Einsatzwillen, aber hatte nicht eine gelungene Aktion. Note 5

Fabian Lustenberger: Der Schweizer sorgte nach seiner Einwechslung (71., für Ronny) spät, aber nicht zu spät für mehr defensive Stabilität. Mit ihm spielte Hertha statt 4-4-2 nun im 4-2-3-1 – was im Spiel nach vorne indes keinerlei Wirkung zeitigte.

Rob Friend: Der Kanadier durfte die letzten sieben Minuten mal wieder mitmachen, haute sich kräftig rein, aber bekam nicht auch mal wirklich einen Ball vor die Füße.

——————–

Erklärung:

1 = sehr gut, 2 = gut, 3 = befriedigend, 4 = ausreichend, 5 = mangelhaft, 6 = ungenügend

Bewertet wird, wer mindestens 30 Minuten gespielt hat.

Eure Meinung ist gefragt

Die sonst nach Spielen übliche Three-Stars-Wahl verkneife ich mir heute aus gegebenem Anlass – und verweise stattdessen auf meine obigen Eingangsfragen. Außerdem interessiert mich weiter eure Meinung zu Aerts – und der Frage: Was nun, Herr Babbel? In der Pressekonferenz hat er Aerts ein weiteres Stück angezählt („Maikel hat nicht sicher gewirkt“), ihn aber auch ein stückweit aus der Schusslinie genommen: „Wir haben ihn mit zu vielen Rückpässen zum Teil auch unnötig in die Bredouille gebracht. Es fehlte das Gespür bei seinen Vorderleuten, ihm zu helfen.“ Also, wechseln oder nicht? „Das ist eine Phase, durch die Maikel nun durch muss – und aus der er gestärkt wieder herauskommen kann. Er hat schon etliche Gegentore verhindert, da war er für uns da. Jetzt sind wir für ihn da.“

Was meint ihr: Richtig oder falsch diese Worte? Was sonst kann, was muss der Trainer tun, um seinen Herren Profis endlich einmal deren Verunsicherung nach Gegentoren auszutreiben?

2:2 - Wie bewertet Ihr das Ergebnis

  • Ein Remis im Heimspiel ist zu wenig: Hertha hat zwei Punkte verloren (75%, 333 Stimmen)
  • Hauptsache, nicht verloren: Ein Punkt ist besser als keiner (25%, 109 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 442

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143
Kommentare

DonG
21. Februar 2011 um 23:57  |  10909

Hertha hat einen „Guttenberg“ als Trainer!

Babbel ist ein Plagiat eines Trainer. Der Mann könnte als PR Berater oder Pressesprecher von Favre arbeiten, niemals mehr. Beruf verfehlt Herr Babbel!

Ich behaupte, dass in der 1. Liga der Abstieg durch die Qualität auf der Trainerbank entschieden wird. Gladbach wird es mit Favre schaffen. Wolfsburg mit Litti, Stuttgart mit Labbadia, 1.FCK mit Kurz ehe nicht.

Wenn Hertha aufsteigt, dann liegt dass an der Qualität der Einzelspieler Raffael, Ramos, Lassoga jedoch nicht an dem Trainer. Ich hoffe, dass der Aufstieg nicht wie in der 1. Liga am Ende von der Qualität des Trainer anhängig sein wird. Gegen Augsburg mit Jos Luhukay und Bochum mit Funkel, hätte Hertha dann keine Chance.

Funkel viel besser als Babbel. Ich kann wohl in diesem Forum keine schlimmere Beleidigung aussprechen, ohne zensiert zu werden.

Babbel ist unser Guttenberg, mehr Schein als Sein.


Sir Henry
22. Februar 2011 um 0:00  |  10912

Ich klicke mal nichts an. Heute würde ich sagen, zwei Punkte verloren. Aber ich glaube, morgen früh freue ich mich über den Punkt. Seht es doch mal so: im letzten Jahr hätten wir dieses Spiel in der 85. Min verloren.


dstolpe
22. Februar 2011 um 0:02  |  10913

@DonG
Sehr harte Einschätzung, aber sehr launig formuliert. Teile die Meinung nicht in jeder Hinsicht – trotzdem spontan Thumb up! 😉


Seppelfricke
22. Februar 2011 um 0:09  |  10915

ich versteh nicht wofür ronny eine 3 bekommen hat.
wenn man die torvorlage als grund nimmt kann man auch lasogga eine 3 geben weil er ja richtig gelaufen ist… . Von Ronny kam bis auf den tödlichen Pass garnichts und der ist mir keine 3 wert.


DonG
22. Februar 2011 um 0:14  |  10917

@dstolpe

ich bin wütend. Alle Spieler werden schlechter. Es gibt kein Variation bei Taktik. Es gibt keine Sicherheit. Keine Impulse von der Bank. Die Verantwortung dafür trägt Babbel.

Babbel ist eine Gafahr für den Aufstieg!


dstolpe
22. Februar 2011 um 0:15  |  10918

@Seppel
Hast völlig Recht, eine „3“ war auch nicht meine Absicht. Ist korrigiert. Seht es mir bitte nach – irgendwann an diesem Tag (inzwischen gestern) bin ich um 8 Uhr in Mönchengladbach aufgestanden – es war ein laaanger Tag. Gute Nacht zusammen!


HerrThaner
22. Februar 2011 um 0:16  |  10920

Komisch, sonst finde ich Lell hier immer zu gut bewertet und heute, wo er mir ganz gut gefallen hat, kriegt er ne 5…
Offensiv war er in HZ 2, so traurig das auch ist, unser auffälligster Spieler.
Und Ronny fand ich, abgesehen von dem Pass auf Lasogga, ziemlich schwach. Viel zu ballverliebt und lässt sich mit der Pille immer nach außen abdrängen. Auf keinen Fall bester Spieler heute.


Seppelfricke
22. Februar 2011 um 0:17  |  10921

Kein Ding, dstolpe. Ich hab mich nur gewundert. ^^
Dann wünsch ich dir und allen anderen eine geruhsame Nacht.

Morgen wird weitergebloggt.


Dawnfrawn
22. Februar 2011 um 0:21  |  10923

Ich kann der 3 bei Ronny auch nicht wirklich Gefallen finden… klar war der Pass genial, keine Frage aber danach kam einfach viel zu wenig bis gar nichts von ihm.
Bei Hubnik würde ich persönlich zwischen einer 3 und einer 4 schwanken, ich fand seine Leistung, nicht nur wegen dem Tor, besser als die von Mijatovic.

Ebert würde ich auch besser als eine 5 einstufen, bei ihm hat man wenigstens gesehen, dass er auch mehr machen wollte und auch mehr versucht hat, von seinen Mitspielern aber einfach nicht mehr kam, womit er ganz allein auf weiter Flur war, da Raffael auf der anderen Seite zu finden war.


kjetil
22. Februar 2011 um 0:21  |  10924

– was muss aerts noch tun, um eine 6 zu kriegen? der typ is ja so dermaßen runter mit den nerven. hoffe er kriegt irgendwie nochmal die kurve.
– hertha stand locker 30 meter zu tief. in einem heimspiel gespielt wie eine auswärtsmannschaft, die keinen stich sieht. warum so zaghaft?
– mijatovic kann NIX mit dem ball am fuß. seine „pässe“ sind eine katastrophe. einfache zuspiele gehen höher als weit und landen bestenfalls im nichts. niemeyer sollte ihn da ersetzen, zumal von niemeyer selbst im mittefeld davor auch recht wenig für den spielaufbau kommt.
– ebert dürfte diese saison kein faktor mehr sein. ist bitter zu sehen, wie sehr er körperlich hinten-an steht.
– hätte ruka für eine mögliche einzelaktion noch drinnengelassen.
– ronny ist eine frechheit. neben seiner weiter nicht vorhandenen schnelligkeit ist es ein unding, dass er regelmäßig nur noch menschen von seinem heimatkontinent bedient, statt auch mal einen besser postierten spieler auf der anderen seite zu sehen.
– der schiedsrichter heut wahrlich mit zweierlei maß.
– mich nervt, dass hertha so viel direkt spielen will. wenns es zehn mal am stück klappt, bis der ball im tor ist, wunderbar. aber wann ist das schon der fall? im normalfall ist er nach der dritten station weg. man darf den ball auch mal stoppen und den kopf hochnehmen, bevor man den ball weiterleitet.
– war cottbus wirklich so stark, oder hatte hertha keine eier? wenn zweiteres, wäre es – zumal in einem heimspiel, wo man nach rückstand kurz vor der pause psychologisch wichtig den ausgleich macht – sehr bitter.
diese zweite hz war schon sehr ernüchternd, hertha fand ja praktisch nicht statt. woher kommt sowas?
– ärgerlich, dass ramos bei seinem sprint in hz2 nicht den kopf hoch nimmt und den besser gestellten mitspieler anspielt, statt sich festzulaufen, sowie dass lells (keine 5!) schöne balleroberung nicht den weg zum nebenmann gefunden hat.
– hertha MUSS jetzt leider mal ne richtige serie starten, um sich abzusetzen, sonst schwant mir in entscheidungsspielen am ende böses.


Chrome
22. Februar 2011 um 0:24  |  10925

Meine Frage lautet: Was nun, Herr Preetz. Notentechnisch ist alles pefekt auf den Punkt gebracht, da braucht man nichts zu ergänzen, stimme vollkommen zu.

Aber noch einmal: Was nun, lieber Michael Preetz (Ohne Ironie, ich mag ihn wirklich)?

Die Superlative die man brauchen würde, um diesen neuerlichen Offenbarungseid zu beschreiben, kann man kaum aufzählen, es würde schlicht zu viel Platz in Anspruch nehmen. Nach diesem Spiel noch zu Aerts zu halten ist ein No-Go. Ich sage nicht, dass er nie wieder aufgestellt werden sollte. Aber ich hoffe inständig, dass Markus „Stur und Wortlos“ Babbel Burchert oder Sejna zumindest für ein oder zwei Spiele die Chance gibt, es besser zu machen. Aerts verunsichert eine Abwehr, die umherrennt wie ein Rudel Eichhörnchen auf Koks noch mehr, spielt zudem selbst auf tiefstem Niveau. Sollten wir aufsteigen: Fromlowitz her, sofort!

Zudem die Nibelungentreue zu Rukawitzja. Es ist nicht mehr zum aushalten. Wie schlecht muss dieser Mann denn noch spielen, um endlich (gegen wen auch immer) ausgetauscht zu werden? Ist der Kader nach Ansicht von Babbel so grauenhaft schlecht, dass ich als Fan mir dieses gegurke Woche für Woche weiter ansehen muss?

Nach diesem Spiel stehen sich wieder einmal zwei Perspektiven bzw. Dimensionen gegenüber: Einerseits das viel zitierte „wir sind immernoch Tabellenführer“. Richtig, sind wir.

Auf der anderen Seite das ebenfalls zichfach diskutierte: wo ist die Handschrift, wo das Konzept, wo die Laufwege, wo der Mut und der Glauben sowie die Umsetzung der eigenen Stärken.

Egal wie man es dreht und wendet, nach wie vor kann mir keiner erklären, wo diese enormen Schwankungen in der Leistung der Mannschaft herkommen, wieso pro Spiel im Schnitt nur 20 Minuten Fussball gespielt und der Rest der Zeit bestenfalls mit „kein Schaden angerichtet“ verbracht wird (was immer seltener klappt). Das einzige was irgendeinen Sinn macht ist in der Tat: die Klasse einiger Spieler bringt Punkte. Nichts anderes.

Rückschläge, ja, dass gestehe ich Mannschaft und Trainer zu. Vollkommene Ratlosigkeit nicht. Genau die hat heute aber ihren Höhepunkt erreicht, trotz eines glücklichen Punktgewinns.

Ich stelle die Frage des was tun an Preetz, weil ich Babbel schlicht nicht zutraue eine Antwort zu finden. Er hat mir einfach zuviele Big Points verschenkt und zeigt durch absolut gar nichts eine Tendenz zur Besserung. Da hilft auch ein Kantersieg gegen Karlsruhe der auf der Klasse eines Raffael beruht (und auf absolut nichts anderem) herzlich wenig.

Noch Tabellenführer…


scheusreh
22. Februar 2011 um 0:26  |  10927

Habe mich für 2 Punkte verloren entschieden.

Sowohl Babbel, als auch die GESAMTE Mannschaft, haben bei mir fast jeglichen Kredit verspielt.
Ab und an mal ein gutes Spiel und nach Führung, die Köttbullar schaukeln geht nicht und das reicht auch nicht.
Das es dann schwer ist, wieder hoch zu schalten, dürfte selbst ein Brettergymnasiast kapieren.

Das ist Faulheit und fehlende Moral, seitens der Mannschaft. Der Trainer tut sein übriges dazu.

Mannschaft und Trainer, für alle eine 6 von mir.
Ich nehme da KEINEN aus.


monitor
22. Februar 2011 um 1:13  |  10928

Ich habe das Spiel auf Sport 1 gesehen.
Frank Buschmann ist ein sehr guter Kommentator.

Hertha ist ein ziemlich launischer Haufen.
Wenn’s läuft sind alle top bis gut.
Aber wehe der Gegner hält dagegen.
Dann wird’s abenteuerlich.

Warum wir Aerts geholt haben ist nicht ganz so fragwürdig, wie es bei Kiraly oder Drobny war.
Fiedler war nicht schlechter , aber einer von hier. Zu kurz war er auch nicht, den Strafraum hat er genauso schlecht beherrscht, wie seine teuren Nachfolger, also man hätte viel Geld sparen können.
Fahti war nicht schlechter als Kobi, Madlung könnte gerade günstig zu haben sein, wir sollten mehr auf unsere Talente vertrauen. Auf die alten und/oder die Neuen.
Entweder Senja oder Burchert. Lieber Burchert. Der ist jung und hat Perspektive.
Zu Babbel:
Der ist alles andere als ein Guttenberg. Er ist ein junger Hoffnungsträger, der noch Zeit braucht. Jose Morinho o.ä. hat für Berlin gerade keine Zeit. 😉

Wieviele vielversprechende Talente haben Berlin verlassen, weil sie gegen die teuren Neueinkäufe unseres GöFuMaZ keine Chance mehr sahen, oder sind als Devisenbringer verscherbelt worden. Wieviele Trainer haben hier ein Stück „Altersversorgung“ abgegriffen? Das macht sich alles in der Schuldenbillianz bemerkbar.

Laßt uns endlich Geduld aufbringen und gebt den Verantwortlichen eine Chance… zu lernen.
Es nützt nichts aufzusteigen mit einem „weiter so“.
Der Verein muß umdenken! Weg vom Augenblicklichen, hin zum Nachhaltigen.

Habe fertig


Exilherthaner
22. Februar 2011 um 1:46  |  10929

Ich will hier kein Salz in die Wunde streuen, aber so langsam sollte jedem (!) klar sein, dass wir mit dieser Hertha-Mannschaft um den Aufstieg zittern müssen und ich bleibe bei meiner Meinung, dass wir – sollte es zu richtigen Endspielen kommen – nicht aufsteigen werden.
Mir tut es nur um die vielen Fans leid, die wöchentlich ihr Geld und ihre Kraft in diesen Verein stecken. Zur letzten Saison hat sich nicht viel geändert ausser ein paar Namen am und auf dem Spielfeld. Ein Neuanfang sieht anders aus.

@Chrome
Sollte Preetz wirklich reagieren, dann wird es wohl punktetechnisch sowieso zu spät sein.
Ich bin für heute (und wie schon so oft davor) bedient. Zumindest gibts moren in der CL richtigen Profifussball zu geniessen.


22. Februar 2011 um 2:44  |  10931

in der CL spielt auch Schalke, die letzten Samstag eine erbärmliche Leistung zeigten-wie auch Bayern ohne Robben und Ribery in der Buli teilweise extrem wenig auf die reihe brachten; ich bin da nicht so euphorisch.


Exilherthaner
22. Februar 2011 um 3:04  |  10932

@apo

Sehe ich genauso. Gegen Aachen bin auch ich nicht euphorisch, aber da müssen wir jetzt durch.


Chuk
22. Februar 2011 um 6:30  |  10938

Das erste Mal stimme ich mit allen Noten überein!
Jetzt stellt sich nur die Frage, wie diese schlechte Mannschaftsleistung zu einem Unentschieden geführt hat? Sind wir selbst wenn wir schlecht spielen so „gut“?


VB
22. Februar 2011 um 7:38  |  10939

Verstehe nicht wie alle so ruhig bleiben können, ich bin fassungslos, ich war gestern so sauer das gibts garnicht! So können wir nicht aufsteigen. Ich bin niemand der nach jedem Spiel ruft : Babbel raus!, aber jetzt kann ich mir keine andere Lösung vorstellen. Babbel bekommt es leider leider einfach nciht hin diese Mannschaft so aufzustellen/trainieren/einzustellen, das sie mal Leistung zeigt. Ich erwarte ja nicht 34 Siege in Serie, aber ich erwarte das die Mannschaft zeigt das sie Siegen möchte. und das vermisse ich seit dem 1. Spieltag. Und mal ehrlich.. die 6 Tore gegen den KSC lagen auch stark daran das der KSC in der 2. Halbzeit wie eine Schulmannschaft gespielt hat.

Wir haben gestern 25 Minuten super gespielt. Ich dachte wenns so weiter geht hauen wir die Westpolen weg. Aber Pustekuchen. nach 25 Minuten einfach aufgehört Fussball zu spielen. Was soll das? den gehört das Gehalt gekürzt, das ist Arbeitsverweigerung. Ich kann im Krankenhaus auch nicht aufhören nach 2 Stunden Patienten zu behandeln, da bekomm ich auch auf die Mütze. Warum dürfen das unsere Spieler?!


22. Februar 2011 um 7:44  |  10940

Gibt denn der Kader gar nix mehr her?
Der 18er Kader bestand gestern Abend aus den von mir am Freitag benannten üblichen Verdächtigen (hinter mein Nick) zzgl. Rob Friend. Reine Platzverschwendung, ihn überhaupt noch auf die Bank zu setzen.
Ansonsten werden es wohl auch im nächsten Spiel all jene besser machen müssen, die gestern Abend versuchten, Fußball zu spielen. Ist denn keiner von denen in der Lage, die Defensive zu ordnen und da Ruhe rein zu bringen?

Was haltet ihr von folgender Aufstellung, um auswärts die nächsten 3 Punkte zu holen?

Torwart
Sascha Burchert

Abwehr
Christian Lell
Peter Niemeyer
Andre Mijatovic
Levan Kobiashvili

defensives Mittelfeld
Fanol Perdedaj
Fabian Lustenberger

offensives Mittelfeld und Angriff
Adrian Ramos
Raffael
Nikita Rukavytsya
Pierre-Michel Lasogga


witcher
22. Februar 2011 um 8:05  |  10941

Ein grausames Spiel der Hertha – wie ein Absteiger. Eine Ansammlung mittelmäßiger Einzelspieler. Am schlimmsten finde ich Raffael und Ronny. Eigensinniges Gedribbel, Fehlpässe, Selbstinszenierung. Ausser Hubnik ist die Abwehr nicht erstligareif. Viel zu langsam und hüftsteif. Furchtbar!


tabson
22. Februar 2011 um 8:17  |  10942

Wäre interessant, wenn ihr mal Aertz auf den Zahn bzw. das Knie fühlen könntet. Diese ungewohnten Unsicherheiten können nicht so schwer erklärbar sein. Verschweigt er und sein Trainer uns vielleicht etwas?


Manulinho
22. Februar 2011 um 8:21  |  10943

@Montag
Setz Ebert für Ruka und dann geh ich da mit.
Patty versuchts wenigstens, außerdem scheint es mir zwischen Lellinho und Ebert besser zu passen.


Manulinho
22. Februar 2011 um 8:23  |  10944

@tabson
Das glaube ich nicht.
Wird wohl eher daran liegen, dass er in jedem Spiel einen rein bekommt.
Kannst du dich noch an das letzte „zu Null“ erinnern?


Exil-Schorfheider
22. Februar 2011 um 8:38  |  10945

@manulinho

Das war gegen Aue… ist also noch nicht so lange her…


Manulinho
22. Februar 2011 um 8:42  |  10946

@ Exil-Schorfheider
Nur stand in diesem Spiel der junge Sascha im Tor.


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 8:43  |  10947

@witcher
„Eine Ansammlung mittelmäßiger Einzelspieler. Am schlimmsten finde ich Raffael und Ronny. Eigensinniges Gedribbel, Fehlpässe, Selbstinszenierung. “ Genau so hab ich’s auch gesehen. Und es war nicht das erste Spiel, bei dem das Brüderpaar durch sein Gedribbel den Rest der Mannschaft und alle Fans nervös macht. Ich erwarte von den beiden schnörkelloses Spiel und wesentliche Impulse für die Offensive.
Flanke Ronny – Tor Lasogga – so geht’s doch.


Chuk
22. Februar 2011 um 8:48  |  10948

Das Brüderpaar wollte bestimmt die Eltern (die sind doch im Moment in Berlin, oder?!) beeindrucken. Ist ja kräftig nach hinten losgegangen … 😛


backstreets29
22. Februar 2011 um 8:50  |  10949

So, Kinder im Kindergarten, Frau in der Arbeit und ick habe heute frei. Gott sei dank, dann erspar ich mir das Gespött in der Arbeit 🙂

Aerts: 5,5
Lell: 4
Hubnik 3,5
Mijatovic: 4
Kobi: 4,5
Niemeyer: 5
Raffa: 4
Ronny: 4,5
Ruka: 5,5
Ramos: 5
Lasogga: 4,5

Ebert: 5
Lusti kam viel zu spät

Das als Noten mit einer Nacht Schlaf über dieses Spiel.
Als Sofortmaßnahme erhält Preetz Interviewverbot während der Halbzeit und hat sich in der Kabine einzufinden.

Und dann beschäftigen mich immer und immer wieder die gleichen Fragen: Was hat Babbel mit Ronny für ein Problem? Es gab auch andere Kandidaten die sich für eine Auswechslung aufgedrängt haben und nicht nur der, der mit einem Pass ein Spiel entscheiden kann.
Gleichzeitg hat Ruka anscheinend völlige Narrenfreiheit

Der geneigte Leser darf hier bei den Trainingsbeobachtungen von Uwe und Daniel immer wieder wohlwollend zur Kenntnis nehmen, dass Spieleröffnungen, Kurzpassspiel usw trainiert werden.

Warum kann man da in einem Spiel nichts erkennen. Für eine ballsichere Mannschaft wäre Cottbus gestern ein gefundenes Fressen gewesen. Mit 2, maximal 3 exakten Pässen wäre man vor dem Tor gewesen.

Aber stattdessen werden lange Bälle von hinten geschlagen, weil ab der Position vor den IV’s keine Bewegung ist.
Ich versteh nicht, wie man da als verantwortlicher Trainer/CO-Trainer so cool bleiben kann. Ich hätt die Glotze an die Wand werfen können

Schockierend finde ich die Quasi-Schockstarre in die die Mannschaft nach einer 1:0 Führung verfällt und das seit über 20 Spielen.

Ich mag den Nachschuss von Lorenz heute, aber das wirft die Frage auf, was meint der Realist 🙂


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 9:00  |  10950

Ich bin und bleibe ratlos bss29.

Welchen Nachschuss von Lorenz meinst Du?


Inari
22. Februar 2011 um 9:02  |  10951

zu den Noten:

Die gesamte Abwehr war ein Totalausfall, jeder hohe Ball wurde gefährlich, auch wenn er noch so leicht abblockbar war. Ganz schlecht dem nachrückenden Gegner nach gewonnenem Kopfballduell den Ball vor die Füße geköpft. Kein Stellungsspiel der Abwehr. Total langsam in der Bewegung. Hubnik war noch der beste Abwehrspieler, aber keiner sollte über die Note 5 hinaus kommen. Die Idee, immer wieder auf Aerts zu spielen – und das schlecht! – , obwohl Aerts ein absoluter Unsicherheitsfaktor ist, ist nicht nachvollziehbar.

– Lell war mMn besser als Kobi. Er hat vorne wenigstens versucht Akzente zu setzen, Kobi fällt mir nur durch sinnlose Flanken ins nichts, Fehlpässe und Pässe ins Aus auf. Lell 5+, Kobi 5.

– Hubnik 5+

– Aerts: Note 6. Alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Die Note 5 kann ich nicht nachvollziehen. Herthiho hätte besser gehalten.

Mittelfeld: Ich gebe allem vor der Abwehr prinzipiell eine Note besser als 5+,also etwas im 4rer Bereich. Warum? Um zu zeigen, dass die Abwehr mMn mit Abstand das schlechteste auf dem Platz gewesen war. Klar kam von Ruka und Ramos wenig, insbesondere von Ruka (Ramos 4), aber wenigstens haben sie halbwegs versucht ihre Funktion einzuhalten.

Lasogga: Ihr gebt ihm eine 4. Wieso? Ihr sagt doch, dass er alles richtig gemacht hat, was er machen konnte. Vorzuwerfen sei ihm das schwache Mittelfeld und die nicht existente Abwehr nicht. Na dann gebt ihm auch eine Note, die er verdient hat. 3+.


laotse
22. Februar 2011 um 9:09  |  10952

@Blauer Montag: warum Mijatovic und nicht Hubnik?


stinkepunk
22. Februar 2011 um 9:10  |  10953

Finds schon lustig wie hier nach jedem nicht so gutem Spiel an allem gezweifelt wird. Das ist wohl die Berliner Seele, aber es ist schon etwas dran. Wenn der Gegner versucht das Spiel zu machen, verliert die Hertha schnell den Faden. Meiner Meinung nach liegt das in erster Linie an der Abwehr. Die kriegt in Punkto Spielaufbau kaum was hin. Wenn der Ball mal zwischen den Offensivreihen läuft, dann wird das was, aber ein geordneter Aufbau von hinten findet nicht statt. Das ist ein Grund, warum es in Karlsruhe nach der Auswechslung von Neumann auf einmal lief. Vorher haben die sich hinten den Ball zugeschoben und keiner hat sich getraut den Ball mal nach vorn zu spielen. Als dann Niemeyer der Mittelfeldspieler in der Abwehr stand, hat er diese weiter nach vorne gezogen und auch die richtigen Pässe ins Mittelfeld gebracht.

Mein Fazit: An den Verteidigern möchte ich im Einzelnen nichts kritisieren, aber es fehlt dort einer, der das Heft in die Hand nimmt. Wenn der Spielaufbau von hinten heraus funktioniert und die Abwehr besser mit dem Mittelfeld harmoniert, dann läuft es einfach besser. Also Mija oder Hubnik raus und Niemeyer in die IV. Nur MB wird das sicher nicht tun, weil er 1. seinen Kapitän nicht ohne Grund auf die Bank setzen kann und 2. Hubnik von allen Verteidigern immer noch der beste ist.

An Babbel möcht ich hier (noch) nichts kritisieren. Was muss ein Trainer machen um gute Arbeit zu zeigen? Ich denke doch, dass die Mannschaft in der Tabelle gut darsteht. Nach 23 Spielen 14 Siege, 4 Unentschieden und 5 Niederlagen und damit Platz eins. Ich wette vor Saisonbeginn hätte manch einer diese Bilanz zu diesem Zeitpunkt sofort unterschrieben.

Ein wenig anders sieht es bei Aerts aus. Zwischenzeitlich fand ich ihn recht gut, mittlerweile tendiere ich aber ihn raus zu nehmen. Andererseits, wenn dann ein Sejna oder Burchert auch immer wieder für Patzer gut ist und dann immer zwischen den Pfosten rochiert wird… siehe Union. Meiner Vermutung: Aerts hat Angst um sein Knie, deswegen gab es das ein oder andere unglückliche Gegentor (Union, KSC) und das führte dann zu weiteren Unsicherheiten. Erst mal, wie Babbel sagt, da muss er durch. Wenn dadurch dann aber noch das ein oder andere Spiel verloren wird, muss die Reisleine gezogen und Aerts durch Burchert ersetzt werden.

So, nachdem ich endlich mal wieder meinen Senf dazugegeben habe wünsche ich noch einen schönen Tag.

Ha Ho He


wilson
22. Februar 2011 um 9:18  |  10954

Die Unsicherheit / Verunsicherung von Aerts war bis in den Oberring zu spüren. Es traute sich gegen Ende niemand mehr zum Torwart zurückzuspielen. Einen Torwart muss man regelmäßig anspielen dürfen; das sehe ich anscheinend komplett anders als Babbel. An meiner Meinung, dass Burchert die Saison hätte spielen sollen, hat sich nichts geändert. Jetzt muss das Zeichen von Aerts selbst kommen, ob er sich für stark genug hält, im nächsten Spiel im Tor zu stehen. Gepaart mit der Einschätzung des Torwarttrainers muss dies das Kriterium für einen Einsatz im nächsten Spiel sein.

Ramos versprang nahezu jeder Ball. Ronny wäre der erste Kandidat für die erste Auswechselung gewesen. Stattdessen hat es Ruka getroffen, der aufgrund seiner Schnelligkeit am ehesten in der Lage gewesen wäre, das Spiel durch eine Einzelaktion zu entscheiden. Solange aber einzelne Spieler sich auf zwei Anspielstationen beschränken und weitere Optionen offensichtlich nicht wahrnehmen wollen, muss man diese Spieler (Raffael, Ronny) fragen, wen sie für würdig genug erachten, an ihrem eigenen Spiel teilhaben zu lassen.
Andererseits: welcher Spieler in Blau-Weiß signalisierte gestern, dass er den Ball haben wollte ? Keener. Elendes Hin- und Hergeschiebe. Bloß keine Verantwortung übernehmen und die anderen mitreißen. Angst, dieses Spiel zu verlieren, hemmte gestern die Akteure – und ich weiß auch heute Morgen noch immer nicht, warum das so war. Man blökte sich auf dem Platz an, ohne dass die Fehler abgestellt wurden. Es wurde geblökt, aber es fehlte die Kommunikation.
Die Viererkette versäumte es mehrfach, die Cottbusser ins Abseits laufen zu lassen, weil (in erster Linie) einer der Innenverteidiger grundsätzlich verpasste, den einen Schritt nach vorne zu machen.
Eigene Einwürfe nahe der Grundlinie des Gegners führten zu Kontern, die einem bei gefühlten Temperaturen von minus 50 Grad den Schweiß auf die Stirn trieben.
Cottbus hat es verstanden, die Räume verdammt eng zu machen. Die elf Blau-Weißen liefen nicht und boten sich nicht an. So kannste kein Spiel gewinnen.
Hertha fehlt die ordnende Hand auf dem Spielfeld. Niemeyer war bestrebt, die Angriffsaktionen der Cottbusser früh zu unterbinden, scheiterte in unschöner Regelmäßigkeit und stellte dadurch seine Hinterleute vor kaum zu lösende Probleme, zumal diese in ihrem Leben keinen Sprintwettbewerb mehr gewinnen werden.
Eine resolutere Mannschaft als Cottbus hätte Hertha gestern auseinandergenommen und in den Trümmern ihrer Aufstiegsträume liegend zurückgelassen. Er war ein unverdient gewonnener Punkt für Hertha.

An der Trainerdiskussion beteilige ich mich nicht.


Halblinks
22. Februar 2011 um 9:23  |  10955

was mich nervt, ist, dass die Mannschaft seit Saisonbeginn keine Entwicklung zeigt. Die Abwehr ist seit 23 Spieltagen ein Torso, zusammengestellt aus hüftsteiffen Antifußballern. Da würde der Rückpassautomat Arne Friedrich noch rausragen. Hätte nie gedacht, dass ich sowas mal schreiben würde. Gestern war es zum davonlaufen. Mittlerweile gibt es j auch kein Spiel mehr, in dem Aerts nicht irgendeinen Bock schießen würde, der zu einem Tor führt.
Dass Ruka eine Luftpumpe ist, das ist auch nichts Neues. Dass Patrik Ebert noch zu weit von seiner Top-Form entfernt ist, um der Mannschaft zu helfen, dass ist aber eine Fehlentscheidung des Trainerstabes. Warum hat man Beichler weggegeben? Ich habe das damals sehr kritisch geshen, jetzt bewahrheitet es sich. Hat man vor 6 Monaten noch von dem tollen Überangebot an Offensivkräften fabuliert, sieht man jetzt schon kaum noch Alternativen. Die Fehlpässe und verlorenen Zweikäpfe konnte man gestern nicht mehr zählen. Das Mittelfeld war gerade in Hz 2 komplett in der Kabine geblieben. Da ging nichts mehr. Wenn Babbel den Spieler die 2. Hz aus dem Unionspiel als „Grusel“-Vorführung gezeigt hat, was macht er dann mit der gestrigen? Das war nochmal 2 Klassen schlechter. Eine solche Performance, vor den Wochen der Wahrheit ist mehr als beängstigend.

Und eins noch: Ich ertrage diese Jubelarien auch nicht mehr, wenn man zwischen den Gruselvorstellungen zufälligerweise mal einen KSC wegschießt, der sich in der 2. Hälfte selbst aufgibt. Das ist keine Klasseleistung eines Aufstiegsaspiranten. Auch dort war Hz1 eine Katastrophe. Ich glaube meine Tipp war, dass sie unter 59 Punkten bleiben. Ich gewinne den Preis tatsächlich, wenn die Mannschaft so weiter macht.
Bin bedient und danke Cottbus für den geschenkten Punkt.


stinkepunk
22. Februar 2011 um 9:27  |  10956

Nochmal zu Aerts: Man muss bezwichtigend erwähnen, dass er hin und wieder in unmöglichen Situationen wirdklich schlecht gespielte Rückpässe bekommen hat. Seine schlechte Leistung muss auch in aller Deutlichkeit seinen Vordermännern angekreidet werden. Hätte Sejna an seiner Stelle da gestanden, wären einige Situationen wahrscheinlich noch schlecht geendet, da seine fussballerischen Fähigkeiten noch ein wenig limitierten sind (seine Reflexe und Strafraumbeherschung sind hingegen gut).


Exil-Schorfheider
22. Februar 2011 um 9:32  |  10957

pax.klm
22. Februar 2011 um 9:33  |  10958

Also habe ne Nacht geschlafen, die bewertung fällt nun aber noch mieser aus!
Aerts war wirklich ein absoluter Unsicherheitsfaktor. Die Tore allerdings hat er wahrlich nicht alleine zu verantworten!
Die Tore von Energie kamen mit Ansage.
Besonders das midfield hatte meines erachtens eine große Verantwortung dafür. Ab der 25 min wurde ganz grottenschlecht nach hinten gearbeitet.
Warum nur traben die durch das ganze Mittelfeld nur nebenher?
Dann so um die 20m vor dem Tor muß „gesenst“
werden. Aufgefallen ist mir hierbei der Ronny sehr negativ. Ich hätte ihn schon eher vom Platz genommen.
Ende Teil 1, muß jetzt zum Schwimmunt.


hertha-phil
22. Februar 2011 um 9:33  |  10959

Liebe Leute

Ich habe das Spiel vollständig auf Sport1 gesehen (aufgezeichnet, ich kannte das Ergebnis daher bereits und konnte das ganze weniger aufgeregt angehen).

Vielleicht können wir den Ball ja auch mal flacher halten. Cottbus hat ein sehr gutes Spiel gemacht, hat jede Ballannahme versucht, sofort zu unterbinden und stand sehr gut. Das war ein Spiel, das auch so gut hätte in der 1. Buli stattfinden können.

Für mich war positiv:

– Hertha hat nicht verloren. In wie vielen Spielen
der Vergangenheit, auch gegen nominell
deutlich schwächere Mannschaften, hat
Hertha solche Spiele vergeigt?

– Das Direktspiel wurde zwar oft unterbunden,
weil Cottbus den Herthanern direkt auf den
Füßen stand, aber das ist mal eine Handschrift.
Und wenn es mal klappt, dann entsteht
Torgefahr! Ich erinnere mich an unzählige
Spiele zu Erstligazeiten, in denen immer
hintenrum gespielt wurde.

– Trotz der engen Deckung gelingt es Spieler wie
Ronny, Raffa, auch Lasogga den Ball zu
behaupten. Das kommt mir schon erstligareif
vor. Und teilweise sehr präzise Flügelwechsel!

– Bei aller Kritik an Aerts, die übrige Deckung
fand ich – entgegen meiner Erwartung – ganz
gut. Schwachstelle war für mich das defensive
Mittelfeld, hier fand zuwenig Gegenwehr statt.
Es gab fast keine herausgespielten Torchancen
für Cottbus!

Negativ fiel mir auf:

– Aerts: keine Chance in der 1. Liga!

– Zu viele Rückpasse zum Torwart. Nicht alle
waren aus der Not heraus.

– Ramos: Wenn es bei ihm nicht läuft, kann man
ihn getrost gleich auswechseln. Lasogga
kämpft wenigstens! Liegt es an der Kälte?

– Ebert: Außer Kampf null Effektivität. Den
Platz, den er braucht, hatte er gestern nicht.

Mein Fazit:

– Hertha ist in Liga 2 keine Übermannschaft. Wenn andere, wie Cottbus, läuferisch alles geben, braucht es geniale Spielzüge, um zum Torerfolg zu kommen. Und man kann doch Cottbus auch für dieses defensiv gute und engagierte Spiel auch mal ein Kompliment machen!

– Cottbus hat einfach alles investiert, das war zu sehen. Es war die letzte Chance, die MUSSTEN gewinnen. Hertha hat zwar den Kampf angenommen, aber nicht mit allerletzter Konsequenz jeden Zweikampf gesucht. Hertha wollte auf keinen Fall verlieren! Dann kann ein Spiel genau so laufen.

– Mit den Möglichkeiten, die ich gestern gesehen habe, sollte sich Hertha oben behaupten können. Die Tabelle der 1. Liga ist für mich ein Beleg, dass die ersten Mannschaften der 2. Liga und die schwächsten der 1. Liga auf einem ähnlichen Niveau spielen (siehe auch Cottbus im DFB-Pokal!).

– Bitte, falls vorhanden, legt die überzogene Erwartung ab, Hertha würde jedes Spiel dominieren – und dann auch klar gewinnen (das können auch zwei verschiedene Aspekte sein). Das gelingt nicht mal den Dortmundern, die einen Lauf haben.

– Die Trainerdiskussion finde ich albern. Babbel hat die richtigen Spieler eingesetzt und auch die richtigen Auswechselungen getätigt. Interessant wird, wie er mit Aerts umgeht.

– Aber bisher finde ich vor allem beeindruckend, dass Hertha und Babbel es schaffen, konstant in den Aufstiegsrängen zu bleiben. Ich bin zuversichtlich, wenn auf diesem Niveau weiter gearbeitet wird, dass am Ende auch der Aufstieg steht.

HaHoHe


schnitzel
22. Februar 2011 um 9:43  |  10960

So ganz verstehe ich die Kritik an Aerts dann auch nicht:

„Beim 1:1 machte er wenigstens einen unglücklichen Eindruck, das 1:2 ging auf seine Kappe“

Das 1:1 war ein gefühltes Eigentor von Hubnik. Den ersten Schuss pariert Aerts ja auch, und was soll er beim Nachschuss machen? Von Schuld kann wohl keine Rede sein. Das Tor geht klar auf Hubniks Kappe.

Und beim 1:2 muss er an die Ecke nicht rankommen – er bleibt auch im Kasten. Nach der Kopfballverlängerung kann er auch unmöglich herauskommen, weil er keine Chance auf den Ball hat. Er macht zwar 1-2 Schritte heraus – und höchstens das ist unglücklich – was aber nichts daran ändert, dass ein Cottbuser freistehend aus 4 Metern einköpfen kann. Hier haben eindeutig die Feldspieler versagt, die im Zentrum eingeteilt waren. Dazu frage ich mich, warum bei Ecken nicht bei beiden Pfosten wer aufgestellt wird.

Aerst war definitiv unsicher und ich halte ihn für die 1.BL nicht für geeignet. Dennoch ist er nicht an Allem schuld, was an Toren über uns kommt.

Und was auf jeden Fall passieren muss, ist ein Lustenberger über 90 Minuten. Und am besten Niemeyer auf die Bank, oder von mir aus auf eine Verteidigerposition. Mit Lustenberger haben wir einen genialen Mann in Sachen Passspiel, Spieleröffnung, Ballsicherheit, Spielintelligenz. Doppel-6 Lustenberger und Raffael, dazu Ebert mal von Anfang auf statt Ruka. Machen Sie, Herr Babbel!

Ja und trotz kleinerer Meinungsverschiedenheiten bin und bleibe ich ein eifriger Leser hier. Ihr macht hier eine großartige Arbeit, bitte weiter so!


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 9:48  |  10961

Hertha-Phil,
mir ist heute überhaupt nicht nach Schönrednerei. 🙁

Die Defensivarbeit in der Qualität von gestern Abend wird fürs Erreichen des Saisonziels nicht reichen. Da bin ich vollkomen der Meinung von wilson, halblinks, pax und anderen.

Applaus für Andreas Lorenz und Danke an Exil-Schorfheider für den Link.


Chuk
22. Februar 2011 um 9:55  |  10962

Ich bin voll bei @Hertha-Phil … gut war es nicht, aber ich habe schon schlimmeres (besonders vom Ergebnis) von unserer Hertha gesehen.
Trainerdisusskion finde ich völlig daneben.


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 9:58  |  10963

Noch Schlimmeres Chuk?
Wann?
In dieser Saison?


kraule
22. Februar 2011 um 10:01  |  10964

Gute Torwarte:
Eine ewige Tradition bei Hertha ist zu Ende!

Wir hatten schon traditionell fast immer gute Torwarte, angefangen mit den Wechsel TW Groß und Fraydl……….

Nun geht (mindestens) ein Virus durch Mannschaft und der fängt beim TW an.

Hat jemand beobachtet, dass seit dem Union Freistoß, jeder Freistoß in ähnlicher Entfernung, nach dem gleichem Muster auf unser Tor kommt, die Gegner uns mit Fernschüssen eindecken, was allerdings gar nicht nötig wäre…..Ecken tun es nun auch schon!

Ein nächstes Virus könnte das SAF Virus sein?!
Ist es bitter kalt und Fußball macht keinen Spaß……dann macht unsere SüdAmerikaFraktion und da im besonderen Ramos und Ronny, den „Unterschied“ aus. Raffa kämpft ja nun inzwischen!
Aber beim Thema Ramos schwillt mir inzwischen der Kamm bis zum geht nicht mehr. Einem guten Spiel folgt in schöner Regelmäßigkeit mind. ein schlechtes.

Ebert ist noch lange nicht da wo er der Mannschaft wirklich helfen könnte. Schöner Einstand beim KSC, gestern war aber wieder „normal“……..

Das 20 Minuten Virus!
Da fehlt mir jede Erklärung! Selbst der Versuch einer Erklärung gelingt mir nicht (mehr!). Ich hatte gewisse Dinge ja thematisiert aber das gilt nun nicht mehr. Denn es ist die Zeit gekommen wo durch das vermeintliche Gefühl der absoluten Überlegenheit, selbst der dümmste kapiert haben müsste, dass es schon mindesten 60 Minuten bedarf…..

Ein weiteres und daran darf ich gar nicht denken, wäre das Keine Mannschaft Virus.

Sollte dieses der Fall sein, ich kann es nicht glauben auch aufgrund persönlicher Beobachtungen und Gespräche, dann ist gar der Aufstieg in Gefahr. Denn diese Wahrheit kommt erst ungeschminkt auf den Tisch, wenn das Kind in den Brunnen fällt…

Babbel macht einen ordentlichen, keinen außergewöhnlichen, Job!
Dabei bleibe ich.

Trotzdem werden auch hier die üblichen Mechanismen greifen und greifen müssen…. hoffe es wird nicht nötig!

Ha ho he

Copy and paste aus TSP.


Chuk
22. Februar 2011 um 10:11  |  10965

@Blauer Montag:
Schlimmer geht immer … hätten wir keinen Punkt ergattert, dann hätte ich wahrscheinlich anders gedacht, aber so haben wir zumindest irgendetwas. 😛


backstreets29
22. Februar 2011 um 10:13  |  10966

Ich sehe das Problem darin, dass wir, und das schon seit geraumer Zeit, massive Probleme haben wenn ein Gegner kompakt steht.
Das ist aber in der Bundesliga noch viel ausgeprägter. In Liga 2 betrifft das nur die ersten 5 bis 7 Teams. In der Winterpause war ich mir noch sicher, dass wir, auch aufgrund der individuellen Klasse, von den 5 Aufstiegsaspiranten mindestens 4 hinter uns lassen. Sieht man sich aber die Entwicklung von Augsburg und Bochum an, kann man da schon ins Zittern kommen.


hurdiegerdie
22. Februar 2011 um 10:16  |  10967

Ich bleibe mal wieder bei dem, was ich gestern schon während und nach dem Spiel sagte.

Aerts war total verunsichert, aber am ersten Tor nicht Schuld. Hubnik legt den Ball zurück und Aerts verkürzt noch den Winkel, sonst wäre der erste Spitzler schon reingegangen. Ok, die Ecke vor dem 1:2, aber was machen denn Mija da und Niemeyer?

Ronny kommt mir viel zu gut weg. Dieser eine Pass, bei dem ich mir immer noch nicht sicher bin, ob es ein grober Abwehrfehler war. Ansonsten nur Ballverluste und schlechte Defensivarbeit.

Hubnik fand ich gut, sorry. Bei mir eine 3 es sei denn man kreidet ihm das erste Tor an.

An der Trainerdiskussion beteilige ich mich.

Weiss jemand was mit Djuicin ist? Ist der noch verletzt?


westend
22. Februar 2011 um 10:18  |  10968

Kann mit den meisten Noten leben, nur folgende würde ich ändern:

Aerts, schlechter = 6
– Es ist schon alles gesagt worden; was ist bloß mit diesem Typen los? In der Kurve kam gestern mehrmals die Frage, was der geraucht habe. Ich hoffe, seine katastrophale Leistung liegt in der Tat am Rauchen von Kräuterzigaretten aus Holland. Ansonsten jute Nacht, Marie. Mannomann, mein Puls…

Mijatovic, schlechter = 5
Einfach zu unsicher. Wollte jedes Mal wegrennen, als der Ball in Richtung Kapitano flog. Wo bleibt eigentlich seine von MB gepriesene Führung auf dem Platz?

Kobi, schlechter = 5
Der alte Mann und die linke Seite.

Ronny, schlechter = 5
Trotz Kurzarmtrikot viel zu wenig. Und sein beleidigter Abgang tut ein Übriges.

Lell, besser = 4
Hat mir im Vergleich gut gefallen. Gerackert, wenn auch erfolglos. Viel gelaufen. War aber scheinbar platt zum Ende der 2. Halbzeit.

Rukavytsya, schlechter = 6-
Ab in die U23.


backstreets29
22. Februar 2011 um 10:19  |  10969

@hurdie
Die Katastrophe beim ersten Gegentor beginnt, weil Kobi den Ball unbedrängt und ohne Hirn in die Mitte verlängert.

Beim zweiten ist es der Job des Torhüters seinen 5 Meter Raum zu sichern und sich den Ball zu schnappen.


Hertheraner
22. Februar 2011 um 10:21  |  10970

@stolpe

also ich war von dem Spiel eines aerts wieder einmal nicht angetan. Vielleicht sollte er einen Denkzettel bekommen und man Burchert eine Chance geben. Der ist so ein Riese und dazu die Glatze. Vor dem müsste jeder Angst haben. Doch der bleibt bei Ecken einfach auf der Linie und hält keinen Freistoß. Hinzu renn der durch den Fünfer wie Prinzessin Lillifee. Hier muss im Sommer definitiv was getan werden.
Wie soll dass nur aussehen, wenn nicht die Mattuschkas die Freistöße aufs Tor zirkeln, sondern die Fuchs‘, Robben, Riberys und Co???

Buschi hat gestern bei Sport 1 gesagt, dass wir an Fromlowitz dran wären. Stimmt das wirklich? Von dem wäre ich zwar auch nicht zu 100 % überzeugt, aber besser als Aerts sollte er sein.


playberlin
22. Februar 2011 um 10:22  |  10971

Gegen Aachen mit folgender Aufstellung, sonst droht eine Niederlage:

————–Buchert ——————-

Lell—Hubnik — Niemeyer — Schulz

——–Raffael—Lustenberger——-

Ruka—————————-Ramos

———–Domo—-Lasogga———–

Allerdings mus auch JEDER alls geben, und nicht wie gestern nur spazierengehen.

P.S.:
Mangels Alternative zu Kobiaschvili hier den offensichtlich derzeit etwas formschwachen Schulz. Lieber sähe ich Fardi, der bei Aachen derzeit auftrumpft und den wir in seiner momentanen Verfassung sehr gut gebrauchen könnten.


Exil-Schorfheider
22. Februar 2011 um 10:31  |  10972

@westend

Da Rukao Ukraino-Australier ist, dürfte es schwer sein mit Einsätzen in der U23. Laut DFB-Statut dürfen dort keine Ausländer eingesetzt werden, deren Heimatland nicht der EU angehört


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 10:32  |  10973

Vergiss es am besten gleich wieder hertheraner, was Buschi vollkommen sinnfrei in sein Mikro plappert.

Im Moment zählt nur der Aufstieg.
Dann und nur dann ist eventunnel Geld verfügbar, um einen jüngeren TW zu verpflichten.

Stifte hier bitte nicht noch ein neues Thema für diesen Blog. Mir hat das letzte Thema „Wir basteln uns den idelaen Hertha-Trainer“ schon die Laune verdorben. Solche Themen sind für mich in der Endphase der Saison die Verschwendung geistiger Ressourcen. Mit diesen sollte man eher das Sommerloch füllen.


wilson
22. Februar 2011 um 10:35  |  10974

@ Hertheraner
„Der ist so ein Riese und dazu die Glatze. Vor dem müsste jeder Angst haben.“

Das trifft auf Nikolai Valuev und Meister Proper auch zu. Vor denen hat auch keiner Angst.


hurdiegerdie
22. Februar 2011 um 10:51  |  10975

@backsstreets:

dann ist er ja am ersten Tor noch unschuldiger, oder?

Beim 2. Tor sehe ich die Hauptschuld am verlorenen Kofballduell von Mija in einer Gegend, wo der TW m.E. nichts zu suchen hat. Ob er dann im Fünfer dahin spritzen muss, wo eigentlich Niemeyer schon steht, darüber lass ich mit mir reden. Ich will Aerts Leistung auch nicht schön reden, sie war grottenschlecht. Die Tore haben jedoch für mich vorrangig andere zu verantworten.

Aber die Tore selbst sind auch nicht mein Problem. ein 4:2 oder 6:2 ist doch auch schön, selbst ein 3.2. Es ist die Aufgabe des Mittelfelds nach 20 Minuten, die mich nervt. Es ist das fehlende Coaching, wenn sich das Spiel nach 20 Minuten dreht, das mich nervt. Es ist die mangelnde Einstellung einiger Spieler sobald es Gegenwind gibt, die mich nervt.


08-15
22. Februar 2011 um 10:51  |  10976

Wir haben nicht gegen Cottbus verloren!
OK, kleiner Scherz, aber wir alle wissen doch,wie Herthas Bilanz gegen die Lausitzer aussieht. (Man könnte hinterfragen, warum ist das eigentlich so? Und warum hat Hertha speziell gegen Mannschaften aus Ostdeutschland in Mehrzahl massive (mentale) Probleme, den Killerinstinkt auszupacken?)

Klaro, Jubelarien nach dem KSC-Spiel waren eigentlich nicht angesagt, aber sind es dann jetzt im Umkehrschluss (nach einem Unentschieden) gleich wieder die Trümmerarien? Es ist das ewig gleiche Lied, dass gesungen wird. Unsere Ansprüche sind so verdammt hoch, dass wir natürlich erwarten, dass Hertha durchmarschiert! Meiner Meinung nach, absoluter Anfall von typischer Berliner Arroganz.

Das Spiel war sicherlich mit eines der schwächsten, seit längerer Zeit.

Thema „Aerts“: Da bin ich absolut Babbels Meinung. Zuviele Rückspiele! Klar, muss ein Torwart auch prinzipiell ins Spiel einbindbar sein, aber wofür stehen denn diese ganzen Rückspiele? Sie stehen für Ideenlosigkeit in puncto Spieleröffnung. DAS ist doch das Problem. Dass Kollege Aerts dann in der Shao-Situation noch die Oberschlafmütze gibt und fast das 2:3 verschuldet – ja, das muss er aber voll auf seine Oberschlafmütze nehmen. Das war peinlich.

Thema „Ebert“: Wie ich schon sagte, ich finde ihn noch nicht spritzig genug. Würde da weiterhin Ruka eine Chance geben. Ich traue ihm auch diese eine Einzelaktion zu, die vielleicht spielentscheidend ist. Man muss es ihm nur mal REINPRÜGELN, dass er diese auch mal wieder sucht. Ansonsten gebe ich allen Recht: Gestern, das war nüscht.

Thema „Niemeyer“: Mich nervt das langsam, dass er da im Mittelfeld alleine die Löcher stopfen muss. Das System ist ausrechenbar. Hertha kann komischerweise in der Anfangsphase den Gegner immer noch mit einem scheinbaren Offensivübergewicht beeindrucken, aber nach 20-30 Minuten, kann man sich darauf einstellen. Erklärt vielleicht auch langsam, warum Hertha es immer nur schafft, max. diese eine gute halbe Stunde abzuliefern? Zudem: Niemeyer ist ein guter Kämpfer, aber ihm fehlt es leider an Technik, um gewonnene Zweikämpfe/Bälle positiv weiterzuverarbeiten. Der spieleröffnende Pass, den sehe ich zu selten. Präferiere mehr und mehr die Doppelsechs mit Lustenberger von Beginn an. Beide kämpfen das Mittelfeld ab, und Lusti spielt bitte öfter den Favre’schen Vertikalpass. Und vielleicht mal zur Überraschung die Umstellung zu einem späteren Zeitpunkt des Spiels auf ein anderes System (4-1-4-1 – wenn es denn passen sollte…).

Thema „Babbel“: Er macht sicherlich (aus unserer Sicht) nicht immer alles richtig. Aber er ist doch bestimmt auch keine Vollpfeife. Zudem hat er mit Widmeyer jemanden an seiner Seite, von dem ich glaube, dass er positiven Einfluss auf Babbel hat. Aber über ihn wird letztlich das „Schicksal“ entscheiden. Klappt’s mit dem Aufstieg, wird Vieles eher im positiven Kontext gesehen werden und die negativen Dinge werden nachrangig bleiben. Klappt der Aufstieg nicht, wird’s umgekehrt kommen.

Thema „Tabelle“: Wieder Punkte auf die Konkurrenz verloren. Schade. Hertha kann sich einfach nicht richtig wegarbeiten. Und zeigt sich damit (leider) etwas als instabiler Tabellenführer. Uns allen gefällt das natürlich nicht (s.o. Thema „Durchmarsch“). Aber selbst in dem blöden Fall, dass wir jetzt die Tabellenführung noch mal abgeben müssten, wird abzuwarten bleiben, wie die anderen damit umgehen. Es ist vielleicht leichter, die da oben zu jagen und auf deren Fehler zu warten als für die da oben von Spieltag zu Spieltag die Tabellenführerqualität zu bestätigen. Da sind wir leider eben doch noch nicht das Bayern München Ostdeutschlands.

Weiter geht’s! Hertha muss sich da jetzt durchbeißen und Spiele „killen“. (Zum Glück gibt’s keine Derbys und Freunde-Spiele gegen den KSC mehr)


22. Februar 2011 um 10:59  |  10977

Erstmal mein Beileid an alle, die gestern auch im Stadion waren. Hat mich irgendwie an den UEFA-Cup Auftritt gegen Lens erinnert. Sowohl fußball- als auch temperaturtechnisch.

Zum Spiel: Eine der schlechtesten und uninspiriertesten Leistungen, die ich von Hertha in den letzten Jahren präsentiert bekommen habe. Wie man dieses Spiel nicht verlieren konnte ist mir bis jetzt, rund 12 Stunden später, ein absolutes Rätsel.

Ich will jetzt nicht alles schlecht reden, denn immerhin stehen wir immernoch auf Platz 1 und sind damit immerhin immernoch in einer besseren Position als jedes andere Team der Liga. Von daher kann man eigentlich nicht meckern. Aber ich bin Berliner, also mach ich’s trotzdem:

Man muss sich einige Fragen stellen und auch, wenn Babbel hier aller Wahrscheinlich nach nicht mitliest, darf er sich da gerne mit angesprochen fühlen.

Defensive: Wieso schafft es die Mannschaft nie gegen hoch stehende Gegner das Spiel ordentlich zu eröffnen?

Es geht jetzt nicht um Stellungsspiel oder ähnliches, da kann jeder Verteidiger mal einen schwarzen Tag haben und das ist auch nicht das Problem. Mir geht es um die mangelnde Spieleröffnung. Dieses Problem zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Hubnik ist dazu noch am ehesten in der Lage und auch Lustenberger hat gezeigt, dass er das eigentlich kann. Mijatovic ist Innenverteidiger der alten Schule, der hat das vermutlich nie gelernt, was man allerdings auch sieht. Aerts ist fußballerisch sowieso nicht dazu in der Lage. Wirklich enttäuscht bin ich da aber von unseren Außenverteidigern und von Niemeyer. Lell sollte als jemand, der Champions League gespielt hat, doch das gewisse Maß an fußballerischer Qualität und Ruhe am Ball mitbringen, um das eben genannte runde Objekt eben nicht einfach nur stur die Linie lang nach vorne zu dreschen. Ganz davon abgesehen, dass mindestens die Hälfte dieser plan los nach vorn gechippten Bälle eh im Seitenaus landen. Die Fehlpassquote bei ihm im Aufbauspiel, wenn es darum geht den Ball flach an einen Mittelfeldspieler nach vorn zu bringen, ist erschreckend hoch. Vor allem gestern. Ähnliches gilt für Kobi. Bei ihm ist es weniger der Ball, der die Linie lang gespielt wird, als vielmehr der Ball hin zum (wenn möglich doppelt) gedeckten Mitspieler. Das, was man sich von so einem Urgestein nämlich erhofft, Ruhe am Ball und vor allem Übersicht, das lässt der Mann in dieser Saison leider allzu oft vermissen. Grausig die Ballverluste gestern. Niemeyer hatte gestern vermutlich einfach nur einen schlechten Tag erwischt, bei ihm ist das ja nicht die Regel, dass er die Bälle im gestrigen Maße vertendelt. Trotzdem muss man diese Leistung von gestern, wenn man dieses Spiel betrachtet, natürlich erwähnen.
In einer Mannschaft muss jeder einzelne in der Lage sein, dass Spiel ordentlich zu eröffnen. Von mir aus soll der Torwart fußballerisch ne Gurke sein, wenn er denn genug Anspielstationen im Defensivverbund hat, die diesen Part für ihn übernehmen. Es kann allerdings nicht sein, dass man bei 6 Leuten, die vor einem stehen, maxinmal 2 Leute anspielen kann, die dann mit dem Ball auch was vernünftiges anstellen und den Ball irgendwie ordentlich nach vorne befördern können. Allein deshalb sehe ich mit dieser Defensive für die neue Saison, egal in welcher Liga, schwarz. Die Defizite im Bereich Spieleröffnung sind eklatant. Hier sollte man wohl Neumann für die neue Saison integrieren, zusammen mit 2 neuen Außenverteidigern. In diesem Zusammenhang stellt sich für mich die Frage, wieso man Fardi hat gehen lassen. Der Mann spielt in Aachen richtig, richtig gut (Kickerschnitt 3,3 nach 5 Spielen. Vergleich: Lell 3,5; Kobi 3,68). Das hat er schon bei seinen Einsätzen unter Favre gezeigt. Wieso er hier unter Babbel keine Chance bekommen hat ist und bleibt mir ein Rätsel.

Offensive: Wieso schafft es die hochkarätig besetzte Offensivabteilung von Hertha BSC nicht, miteinander vernünftig Fußball zu spielen?

Auch hier ist das Problem das gepflegte Kurzpassspiel. Und es ist nicht das Nicht-Können der meisten Spieler. Ronny und Ruka versuchen lieber sich gegen 2, am besten 3 Mann durchzusetzen, anstatt den besser postierten Nebenmann anzuspielen. Dass Ronny und vor allem Ruka dazu fußballerisch nicht in der Lage sind, sollte ihnen eigentlich bewusst sein. Ramos stand gestern auch wieder mal total auf dem Schlauch. Was aber auch daran lag, dass er und Ramos sich permanent selbst die Räume weggenommen haben.


Sir Henry
22. Februar 2011 um 11:03  |  10978

Ich wiederhole noch einmal, was ich bereits gestern Abend gesagt habe: wenn der eigene Keeper offensichtlich unsicher ist, dann wird der bestimmt nicht sicherer, wenn hinter ihm die Ostkurve pfeift. Bei allem Verständnis für den Unmut (ich ärgere mir ja selbst auch die Platze): wenn wir da ins Stadion gehen sind wir doch erst einmal keine Theaterkritiker sondern Fans, die versuchen müssen, ihrer Mannschaft den Rücken zu stärken.

Um das noch deutlicher zu machen: wenn die Truppe schlecht spielt, dann kann man pfeifen, dann muss man pfeifen. Wenn die ganze Mannschaft und vor allem der Torwart hoch unsicher ist, dann muss man versuchen, die Jungs wieder aufzubauen.

Wenn sich Ebert zu fein für den Sprint ist, dann muss man meckern. Wenn sich bei Ronny und Raffa mangels Bewegung eine Rauhreifschicht auf der Haut bildet, muss man sie antreiben. Wenn Ruka den Weg zwischen den Strafräumen unterhalb der Grasnarbe zurücklegt (auf dem Rasen hab ich ihn jedenfalls nicht gesehen), dann muss man ihn ins Leben zurückholen.

Aber wenn einem Keeper die Hosen killen, dann bau ich den Mann auf! Wir haben gestern einen schwachen Torwart noch schwächer gemacht.

Eine Entschuldigung für den guten Maikel möchte ich aber noch anbringen: das Geläuf im Olympiastadion ist offensichtlich am Ende seiner Lebensdauer angekommen (fürchte aber, dass es erst zum Pokalfinale neues Grün geben wird). Die oftmals schlechten und unmotivierten Rückpässe holperten auch noch. Unserem Torwart rutschte das Herz doch bei jedem flachen Ball in die Hose.


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 11:09  |  10979

Oh nein 08-15
meine Laune wird mit jedem Kommentar schlechter. Mit deinen Aussagen zum Vertikalpass u.a. hast Du Recht. Aber deine Aussagen über Mannschaften aus Ostdeutschland sind für mich das Letzte. Welche Mannschaften meinst Du? Erzgebirge Aue, Energie Cottbus und Union Berlin?
Oder meinst Du Koblenz, Paderborn und Osnabrück, bei denen Hertha bereits verlosen hat.

Und der allergröbste Unfug ist die Aussage über „das Bayern München Ostdeutschlands“.
HERTHA BSC ist ein Klub „Aus Berlin. Für Berlin.“


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 11:16  |  10980

thumbs up Sir Henry.
Wer den Montagabend nicht am kalten Stadion verbracht hat, kann nicht mit erleben, wie neben der Kälte auch die Unsicherheit den HERTHA-Spielern in die Glieder kriecht. Da sieht dann der TV-Zuschauer eben nur ein nervöses Spiel zweier Mannschaften aus Ostdeutschland …


Klaus
22. Februar 2011 um 11:18  |  10981

Wie schlecht muss Aerts spielen, um eine sechs zu bekommen? Die fünf zeigt ja, dass Ihr noch Potenzial nach unten seht. Das macht mir Angst.


ursula
22. Februar 2011 um 11:24  |  10982

Erstmals volle zustimmung „Blauer Montag“!
Leider ein so nicht gewohnter Kommentar
von „08-15“, einerseits und andererseits….

….auch so gesehen und dennoch…..!?

Das hat mit unserem „Scharmützelsee“ rein
gar nichts zu tun guter „08-15“, absolutes
Unverständnis!

Ich werde das gleich noch begründen und
fordere erstmalig die, eine Demission eines,
unseres Trainer´s!

Markus Babbel kann aktuell und künftig
erst recht nicht Hertha BSC weiter helfen….


08-15
22. Februar 2011 um 11:53  |  10983

@Blauer Montag
Na dann schaue sie Dir doch mal an, die Gesamtbilanz gegen Cottbus, Union, Rostock, Aue… da haben wir, warum auch immer, oftmals nicht gut ausgesehen und hatten teilweise echt die „Hosen voll“. Und warum war Preetz denn im Vorfeld relativ genervt, ob der Thematisierung „Derby, Cottbus, Negativbilanz“? Die Jungs ausm Osten sind i.d.R. besonders motiviert gegen das große Berlin. Es ist so. Und dabei ist es dann offensichtlich egal, ob eine Cottbusser Mannschaft zu 100% aus Rumänen besteht oder nicht.
Die Provinzniederlagen gegen Koblenz, Paderborn und Osnabrück kommen dann leider noch oben drauf – Großstadt (Hauptstadt!)-Snobismus pur!

Und: „HERTHA BSC ist ein Klub. Aus Berlin. Für Berlin.“ – von mir aus doch gerne! Aber so sieht uns doch kaum einer außerhalb Berlins! Verstehste denn nicht? Ich wollte hier zudem indirekt das „Bayern-Gen“ thematisieren, das eben so doch nicht vorhanden zu sein scheint. Vor allem dann nicht, wenn man’s mal brauchen könnte. Ich bin echt der Letzte, der Hertha zu Bayern München machen möchte. Aber hey, von anderen lernen und über den eigenen Tellerrand hinaus schauen, kann nie schaden (und so ein bissel copy und paste wird doch wohl „erlaubt“ sein?) 🙂

Gut, dann warten wir mal gebannt auf @ursula’s große Analyse und Trainerdemissionsbegründung…


ursula
22. Februar 2011 um 11:58  |  10984

Aschermittwoch oder der Katzenjammer kommt bestimmt!

Noch ist Karneval, Fasching! Noch ist Hertha BSC auch der präsente Spitzenreiter der
2. Liga!

Noch fährt der Zug Richtung Aufstieg, aber die FahrPLÄNE werden, wie bei unserem Sponsor der “Bahn”, heftig durcheinander gewirbelt!

Probates Stilmittel oder nicht, der Trainer
gehört demissioniert!!!

Falls sich einmal unsere “Fußballexperten” die Mühe machen sollten, bei “Arschkälte” ins Stadion zu gehen, wird nun meine „uralten“,
vom 1. Spieltag an, wiederholten Feststellungen von “oben” besser verstehen!

Es ist dem Trainerstab unter “Führung (?)” von Markus Babbel bis gestern nicht gelungen,
einen VERBUND aus Torwart und der
Innenverteidigung zu installieren!

(M)ein Wort noch zu Aerts selbst, hieße Fledermäuse nach Neuwestend zu tragen…..

Es gelingt der Viererkette KEINE Spieleröffnung, nicht einmal eine elementare Bindung zum „Defensiven Mittelfeld“ herzustellen!

Bindung und GEORDNETES Aufbauspiel zum Angriff “tote Hose”….

Nur aus durchaus destruktivem Zerstören und “Abfangen” gegnerischer Zuspielschwächen,
die eigenen dramatisch außer Acht lassend, resultieren EIGENE “ANGRIFFE“….

…..SELBST kreierte Torchancen die BABBEL sieht, wo denn, eine Hand voll (???)….

…. LÖCHER im großen Radius rund um den Mittelkreis, das berüchtigte “Bermuda-Dreieck” und irrationale LAUFWEGE sind nicht nach
zu vollziehen!!! HALBWEGS konstruktives
Spiel von der Außenbahn findet nicht statt!!!

Elementare Laufwege, die sich die Spieler mittlerweile auch gegenseitig um die Ohren
hauen, ich rede nicht von Drei- und Vierecken, OTS à la Barca, sondern “klatschen” wie in der
Jugend “erlernt”, sind nicht einstudiert oder gewisse “Automatismen“!!!

Devise, durch die Mitte, vorn hilft der liebe
Gott oder Lasogga!?

Dieses “Kollektiv”, wenn es denn eines ist, ist total verunsichert!

Die Mannschaft stagniert, KEINE progrediente Entwicklung; sie entwickelt sich seit Saisonbeginn zu sehen´s eher degressiv
und die starken Gegner kommen noch!

Sage mir keiner, dann wird es mit der Motivation auch besser!!??

Denn es herrscht DAUERHAFTE Konzeptionslosigkeit vor, wie von Anbeginn!!!

Bibelanlehnung, denn Herthas Spiel wäret 20 Minuten, wenn´s hoch kommt, sind´s 30!
Das reicht nie und nimmer! Warum nur??

Herthas Spiel in der 2. Hälfte zu Cottbus und Babbel zu Wollitz,
machen nicht nur LEIDENSCHAFTLICHE ”Missverständnisse” des “Coachings” offenbar, leider auch Konzepte und Einstellung
beider Kollektive…

….es ist Zeit, bevor der Katzenjammer am Aschermittwoch uns überkommt, auch
einmal einen Trainer zu entlassen, der aktuell
mit dem Team noch Spitzenreiter ist!

ERSTMALIG diese, meine Forderung!!

Durch Hans Meyer oder aus Kostengründen “Ersatzbefriedigung” aus den eigenen Reihen, den aktuellen Trainer ersetzen!

KEINER macht es mit diesem Kader schlechter!!! Nur JETZT ist Aktionismus
gefragt, Herr Preetz!!!

Nicht dann übereilen, wenn das “bekannte Kind” wieder in den Brunnen gefallen…..

Der Aschermittwoch, der Katzenjammer stehen uns in´s Haus, bevor das Saisonziel erreicht wurde…

….Rehagel musste als Tabellenzweiter auch Beckbauer weichen!

So neu ist das NICHT, aber bei HERTHA dringend von Nöten!!!

Ich sehe kein Licht am Ende des Tunnel´ s, seit nunmehr 23 Spielen….

…..mit Interimsphasen, geprägt von Individualismus!!!


sunny1703
22. Februar 2011 um 12:08  |  10985

Nach TV Spiel und zweimaliger Anschau vor allem betreff strittiger Spieler,sind meine Noten differenzierter,.natürlich in so einer Betrachtung nicht erkennend ,ob jemand lauffaul war, doch dafür Einzelaktionen und Passpiel ,Einsatz usw deutlich erkennend.
Also die Noten Aerts,ich weiß nicht wann wir jemandem eine 6 geben wollen,aber mehr als eine 5- war das nicht.
Lell, wie üblich mit schlimmen stellungsfehlern,allerdings auch eine starke offensivaktion,gefällt mir offensiv deutlich besser als Kobi,müsste sein defensivverhalten jedoch verbessern 4-
Hubnik relativ sicher im Abwehrverhalten schwach im Aufbau,aber ein Tor 3-
Mijatovic,defensiv noch ein klein wenig besser,Mijas Stärke ist das Stellungsspiel,doch offensiv müsste mehr vom Käptn kommen. 4+
Kobi gestern defensiv deutlich besser als Lell, allerdings was ich nicht begreife wie der eigentliche Mittelfeldspieler Kobi es nicht schafft mal einen ball an den Mann zu bringen
4+
Raffael seltenst auffallend,die ganzen Diskussionen wo er seinen besten Platz hat sind überflüssig,da es bei ihm auf seine Willenskraft und dem gegner ankommt,wie sehr er ihn aus dem spiel nimmt,was mich immer noch ärgert siind trotz toller Technik oftmals zuwenig Übersicht für den freistehenden Nebenmann 4-
Niemeyer,sein absolut schlechtestes Spiel in Berlin 5,das minus lasse ich mal weg
Ronny, teilweise in der 1.Halbzeit besser im Bilde als sein Bruder ,allerdings stark nachlassend 4-
Ruka,defensiv eine Katastrophe,Lells Schwierigkeiten über 60 Minuten hatten auch den namen Ruka .Für ein Spiel,dass ihm hätte liegen müssen, viel zu wenig,auch wenn er in der ersten Halbzeit einige gelungene Aktionen hatte 4-
Ramos ein Stolperer durch nichts positiv auffallend 5
Lasogga,kaum in Erscheinung getreten ,aber er war beim Tor da und knippste,aufgrund einiger Abspielschwächen 3
Ebert und da habe ich natürlich nochmal genauestens hingeschaut,…mit Ball war er in der zweiten halbzeit nach seienr Einwechslung der der überhaupt Herthachancen initiierte,wer das nicht glaubt,bitte nochmal die letzten 30 Minuten anschauen.Sicher zwei recht rüde Attacken ,aber meine Güte,das war nichts anderes als ein van Bommel,ein effenberg,ein jeder Leader 6er es auch tut um die Mannschaft wachzurütteln.
Da ich hier der Vorwurf von Stadionbesuchern kam,er sein lauffaul gewesen, werte ich ihn etwas runter 3

Das Spiel gestern hat positive Seiten. Hertha hat einen Punkt gewonnen gegen einen stärkeren Gegner.
Sie haben zwei Punkte Vorsprung,sie liegen immer noch im Zwei Punkte Schnitt.
Ich finde hier wird zu viel eine Niederlage gegen Union oder das Remis gegen Cottbus zu einem debakel gemacht,es waren beide Spiele spielerisch schlecht,doch wer andere Spiele der Liga sieht,weiß,andere da vorne sind auch nicht gerade Erstligareif,wenn ich nur an die schlechte Leistung von Bochum gegen Bielefeld denke.
Aber und d as ist auch ganz dick zu unterstreichen macht nicht aus einer halbzeit gegen sich selbst aufgebende Karlsruher einen Champagnerligakandidaten.
Die Wahrheit liegt da wo sie schon seit Saisonbeginn liegt,Hertha ist eine von mehreren Mannschaften,die um den Aufstieg spielen werden und heute nach Spieltag 23 mit den besten Aussichten.
Ich persönlich traue immer noch nicht Aue und Fürth den ganz großen Coup zu,bei Duisburg wird sich zeigen ob sie den Anschluss durch eine kleine Serie noch schaffen.
Mir fehlt bei Hertha Konstanz in den Leistungen,sowohl über mehrere Spieltage als auch wärend der 90 Minuten. Diese Herthamannschaft ist bis auf ganz wenige Ausnahmen NICHT Erstligatauglich,es fehlt mir auch etwas wie teamgeist!

Eine Trainerdiskussion ist in der momentanen Tabellensituation kontraproduktiv,und wie ich finde absurd.
Über Fehler babbels können wir jedoch gerne streiten.

Also Köpfe nicht hängen lassen,es geht nur um Fußball 🙂

lg sunny


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 12:11  |  10986

Die Bilanz gegen Mannschaften wie Union, Erzgebirge, Hansa und Union ist so alt und wichtig wie kalter Kaffee. Wann hat Hertha überhaupt das letzte Mal gegen Hansa gespielt.
Gegen Union und Erzgebirge spieln wir hoffentlich zum ersten und letzten Mal in einer gemeinsamen Liga. Und Bayern München hat für mich kein „Sieger-Gen“, sondern schlicht einen Weißwurstkessel voller Geld. All das interessiert mich akut gar nicht.
Nur der Wiederaufstieg: „Nothing else matters!“ Ich hoffe es scheitert nicht aus den von ursula so wortreich genannten Gründen.


westend
22. Februar 2011 um 12:15  |  10987

@Exil-Schorfheider: ich meinte eher die U23 Herthas (Regionalliga)…


08-15
22. Februar 2011 um 12:24  |  10988

@Blauer Montag
Weißwurstkessel voller Geld hin oder her – das reicht ja nicht. Irgendwann musste auch mal lernen und gelernt haben, souverän mit Ansprüchen, die an Dich gestellt werden, umzugehen. Und das können die Bayern – in der Regel! Siehe Wolfsburg: Die haben einen ganzen Kofferraum voll Geld. Und? Aber egal.

Bei Deinem „nur der Wiederaufstieg zählt!“ bin ich voll dabei.


sunny1703
22. Februar 2011 um 12:33  |  10989

Zu Aerts
Ich habe seit Beginn der Saison meine Probleme mit dem Niederländer.
Ich habe zur Winterpause einen neuen Torhüter vehement gefordert.
Doch irgendwas wie Befriedigung kann ich anhand der ganz schwachen Vorstellngen dieses Torhüters nicht empfinden.
Es geht um Hertha und nicht um eigene Selbstbefriedigung in Form von recht behalten.
Von Beginn an hatte Maikel Schwächen in der Luft,doch er hatte Ausstrahlung und schien der Deckung Rückhalt auch dadurch zu geben..Ein ordentlicher zweitligatorwart.
Seit seiner Rückkehr, stelle ich aber völlig unkoodinierte Strafraumbeherrschung fest, und was für einen Torwart in dieser Klasse nicht mehr geht,eine ganz schwache Reaktionszeit.
Ich habe mir einige Szenen genau in Zeitlupe angeschaut ,besonders bei einer als ein Cottbusspieler aus näherer Entfernungselbst überrascht den ball nicht mehr richtig Richtjung Herthator bekommt,da kann man gut verfolgen,dass eine reaktion von Arérts erst beginnt als der ball im grunde schon an der Torauslinie war,das war in der Situation für eine zweitligatorwart viel zu spät,denn eins müssen Torhüter in den oberen Klassen haben,wirklich erstklasige Reaktionen auf der Linie.
Ich frage mich nun,hatte Aerts die nie oder ist das eine Folge seiner Verletzung?!

Zum zweiten bin ich erschrocken wie dieser Typ der so martialisch daher kommt, plötzlich zum Angsthasen ,zu einem Nervenbündel wird,es sind ja nicht nur rückgaben,(Babbel eine selten dämliche Begründung,im modernen Fußnball müssen die Torhüter mitspielen)sondern auch Abwürfe der erste Freistoß von Union usw,der gute Maikel gibt nicht Erfahrung ab ,sondern strahlt die Unsicherheit eines Frischlings im Tor aus.
Ich gehe davon aus,dass Babbel Aerts gegen Aachen nochmal spielen lässt,doch eigentlich hieß es mal bei gleicher Leistung spielt der jüngere.
Aerts Niveau kann einTorhüter kaum noch unterbieten,vielleicht ist ja dadurch die regel außer Kraft gesetzt,weil ja Burchert nicht sein niedriges Niveau hat.
Aber im Ernst, für mich gehört auch Burchert die nächsten Spiele ins Tor auch wenn ich von ihm nicht überzeugt bin und wenn der dann ebenfalls patzt holt für die restlichen Spiele einen arbeitslosen Keeper.
Sollte die T Situation weiter ein solches Problem bleiben,sollte sich Hertha am Ende de Saison allerdings auch mal Gedanken über einen anderen T trainer machen.

Mit der Hoffnung im nächsten Spiel endlich mal einen Torwart im Tor zu erleben,der verantwortlich für drei gewonnene Punkte ist,egal wie er heißt

lg sunny


andrae
22. Februar 2011 um 12:34  |  10990

Ich bin nur ein Ab-und zu Stadionbesucher, kein Experte. Mein Tipp gestern war genau richtig, Unentschieden. Irgendwie, das sage ich nur aus dem Bauch heraus, wirkt diese Mannschaft daheim plötzlich verkrampft, die Bindungen fehlen untereinander, intuitives Denken ist sehr selten. Auch die Sprint/Schnelligkeitsqualitäten einiger Spieler könnten besser sein. Wer aber in die 1.Liga aufsteigen will muss mehr Qualität haben, sonst wird Hertha nur ein Punktelieferant sein, wäre für Berlin schade.


Dan
22. Februar 2011 um 12:34  |  10991

@wilson
Danke, dann brauche ich das nicht mehr schreiben.

-Ruka läuft sich den Wolf auf der rechten Seite und sind die Südamerikaner bereit die Seite zu wechseln? Nein. Immer schön klein klein auf der linken Seite.
Das sollte man vielleicht auch in einer Beurteilung beachten, man kann nicht auffällig spielen, wenn die SAF eine ganze Seite ignoriert, weil da keiner von der SAF steht.

Ansonsten immer das Gleiche was überwiegend fehlt. Bewegung Bewegung Bewegung. Da kannste üben im Training was du willst, wenn sich in der zweiten Halbzeit acht von 11 Spielern verstecken und den Ball nicht wollen, dann bekommt man so einen Mist geboten.

Wenn hier angedeutet wird es wird nur 10-25 Minuten ordentlicher Fussball gezeigt, dann frage ich mich wer ist für diese Minuten verantwortlich und wer ist dafür verantwortlich, dass danach das Fussballspielen eingestellt wird.

Angeblich kennen die Spieler keine Laufwege, Schwachsinn die laufen ja noch nicht einmal.

Branburgfreundliche Arbeitskollegen haben mir bestätigt, Cottbus war schwach und nur weil sie immer wieder den einen Schritt mehr gemacht haben, sahen sie besser aus weil sie besser in die Zweikämpfe kamen.

Ich stelle es mir bildlich vor, wie Babbel & Co. ihre Spieler ermahnen, sich bloss nicht zuviel zubewegen und nicht die ganze Breite des Spielfeldes zunutzen.

Manch einer behauptet wir steigen ggf. nur wegen der Individualität der SAF auf. Ich behaupte dagegen, wenn in enggemachten Spielen, die SAF weiterhin andere Mitspieler nicht einbinden, dann war Cottbus nicht das letzte Team das speziell die Passwege zwischen der SAF zustellt.

So sehe ich das.


Chuk
22. Februar 2011 um 12:47  |  10993

Ist heute eigentlich jemand von den Blogvätern beim Training (10 Uhr) gewesen?


ursula
22. Februar 2011 um 12:55  |  10994

@ dan

„angeblich kennen die Spieler keine Laufwege,
SCHWACHSINN, die laufen ja nicht einmal“….

….vielen Dank, warum habe ich mir dann die
Mühe gemacht, zu erklären?

Frage mich allerdings, WER für diese simple
Tatsache zuständig ist…..

Zumindest wäre mir diese Erklärung für
BABBEL noch ABWERTENDER gewesen….

….und würde doch quintessentiell bedeuten,
je EHER desto besser, noch DIESE WOCHE!!!
Demission, oder…..? Grüße


Seppelfricke
22. Februar 2011 um 13:05  |  10995

Ursula wer soll denn bitte kommen wenn man jetzt Babbel entlässt?

Hans Meyer kümmert sich lieber um seine Rosen und lässt sich auch nicht mit mehreren Teppichen herlocken. ^^

Andere „verdiente“ Herthatrainer will ich erst garnicht erwähnen. Ansonsten sehe ich niemanden der jetzt übernehmen könnte.


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 13:09  |  10996

Und genauso sehe ich das auch Dan.
Wie man gegen HERTHA die Punkte holt, weiß jeder seit der profunden Analyse von UNION vor dem Derby. Meine Quintessenz aus diesen 40 Seiten und dem Spiel von gestern Abend:
– den Latino-Herthanern auf der linken Seite die Passwege zustellen,
– immer fest druff den Flatterball auf Torwart Aerts.


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 13:20  |  10998

Mal eine für mich wichtige Frage:
Ist heute trainingsfrei bei Hertha?

Ich hatte ja angekündigt, nur noch an trainingsfreien Tagen in den Blödelmodus zu schalten. Grad weiß ich noch nicht, in welchem Modus ich auf Seppel’s Frage eingehen sollte. Es wäre bestimmt höchst emotional, erheiternd und wenig zielführend, hier in den Blog ein Dutzend verdienter Trainernamen einzustreuen.


Sir Henry
22. Februar 2011 um 13:22  |  10999

Ich halte es nicht für geboten, beim derzeitigen Stand der Dinge den Trainer in Frage zu stellen.


ursula
22. Februar 2011 um 13:22  |  11000

@ Seppelfricke, im Amateur- und Jugendbereich
gäbe es doch Alternativen, denn s. o., schlechter
kann es für mich KEINER machen….

…und eine kämpferische Einstellung, ein Konzept endlich muss her!

Einhellig wurde doch HIER festgestellt, dass
nur der sofortige Wiederaufstieg zählt…..

…und dieses Ziel ist mit BABBEL nur mit viel,
VIEL GLÜCK möglich…..

….oder aber NICHT!!! Dann im Mai noch
einmal „Aschermittwoch“!? Nee, ich bleibe
dabei, jetzt ist PREETZ gefragt, dass meinte
ich auch vor KURZEM @ dstolpe, er MUSS
jetzt handeln!

Will man denn macht- und handlungslos
zusehen, wenn JETZT noch die Weichen
MIT DIESEM KADER in die richtige
Richtung gelenkt werden KÖNNTEN….


Chuk
22. Februar 2011 um 13:22  |  11001

@Blauer Montag:
Training war heute 10 Uhr angesetzt.


Chuk
22. Februar 2011 um 13:24  |  11002

… und bis zum nächsten Spiel gibt es laut herthabsc.de keinen Trainigsfreien Tag mehr.


22. Februar 2011 um 13:28  |  11003

Dass angeblich nicht einstudierte Passwege, das Problem sein sollen, hat für mich schon fast mit zwanghaftem Nichthinsehenwollen..zu tun?-Auch gestern war die 1. HZ Beleg dafür, dass diese kuriose Analyse eher etwas für den Reißwolf ist.- Taktisch bin ich nunmehr ganz auf hurdis Linie (wollte das gestrige Spiel ja abwarten): Niemeyer muss geopfert werden (als Backup für DM und IV bestens geeignet!!)-und Lusti zusammen mit Raffael auf die 6. Perde ist durchaus ne Überlegung-aber irgendwie schwant mir dann das Gleiche wie bisher…
Dass die SAF Spiele gewinnen kann, hat sie bewiesen, dass sie Spiele ebenso verlieren kann, steht für mich ebenso außer Zweifel!-Da wird der
Ball dermaßen oft nicht schnell genug in die richtige Richtung abgespielt, dass es ein Jammer ist..Ich bin sicher, das Trainerteam sieht das genauso- aber traut sich nicht, zu handeln. Was passiert, wenn die SAF 10% weniger Lust hat, weiss man ja schon vom letzten Jahr..nur DH hat das bei Cicero offensichtlich nicht mitbekommen..
Da haben es die Verantwortlichen nicht sehr leicht
Ich bin kein Freund von eindimensionalen Erklärungen-es muss schon noch mehr hinzukommen-aber die SAF ist schon ein nicht unwesentlicher Erklärungsansatz für die desolate 2. HZ- dazu kommt aber leider auch die mentale Schussfahrt vom Aerts- als ich ihn im Interview danach sah-hatte ich keinen Zweifel mehr: der Baum von Kerl steht komplett neben sich-und wie ein Bazillus breittete sich diese Unsicherheit von Minute zu Minute, von Flop zu Flop aus. Hier scheint mir angesagt, den ungemein sympathischen Kerl in Schutz zu nehmen. Alles aus der ferne: es kommt mir vor, als habe er sich psychisch verausgabt, als er mit eisernem Willen gegen das drohende Karriereende kämpfte..?
Nun kommt sunnys Stunde: tatsächlich haben wir plötzlich ein massives, akutes TW-Problem.-Ich würde Aerts aus dem Tor nehmen..und dem jungen Mann den Rest der Saison das Vertrauen schenken, einschließlich den Wacklern, die ohne Zweifel kommen werden..
Ebert hat sich nach miner Einschätzung Null entwickelt: außer Kampf und Bissigkeit..setzt er ohne Kopf zum Harakiri an. Auf der 6 wäre er wohl in jedem Spiel rotgefährdet. Zu einem Bommel fehlt im darüber hinaus aber: alles.
Ich kann hurdies Einwand, dass zu wenig auf Veränderungen im Spiel eingegangen wird, nicht viel sagen-das müßten Beobachter, die sehr nahe dran sind, näher erläutern: es gibt Trainer, die das anders machen und mit Täfelchen am Rand stehen (Lienen z.B.)- das macht viele Spieler eher nervös ..Ich glaube, da gibt es kein ideales Verhalten. Die eigentliche Arbeit während der effektiven Spielzeit hat das Team zu bestreiten. Und wie seit jeher: fehlen dem Team irgendwie die maßgebenden Figuren auf dem Spielfeld..
Es fehlt an Disziplin..es ist nicht leicht, den richtigen Hebel zu finden..die Abhäängigkeit besteht nun mal.
Gezielte kleine Umstellungen und ein eindeutiges Gespräch mit der SAF..und vor allem eines NICHT: Hektik und Panik verbreiten. Denn das wäre am Rande des…


hurdiegerdie
22. Februar 2011 um 13:31  |  11004

Ich sehe das auch wie @Dan, aber in der Schlussfolgerung (nicht der letzten Konseqeunz)wie @Ursula.

@Dan beklagt doch die fehlende Bewegung ebenso wie die Vernachlässigung der Nicht-SAF-Seite schon seit Mitte der Hinrunde . Dann muss der Coach halt auch mal dazwischenhauen. Es kann doch nicht sein, dass sich daran nichts ändert. Das ist Aufgabe des Trainer/Coach-Teams.

Ich habe schon in meinem Halbzeitkommentar die Leistung von Ronny und Ramos beklagt. Dann muss halt mal einer raus. Wenn er keine Alternativen sieht, dann muss er die SAF-Fraktion eben auf verschiedene Seiten aufteilen, wobei ich mich dann schon frage, warum man eventuelle Alternativen weggehen lässt. Aber wir können doch nicht hoffen, dass sich gelungene Umstellungen nur durch Verletzungen ergeben.

Ich halte nichts von einer Trainerentlassung, die hätte dann zur Winterpause geschehen müssen. Jetzt müssen wir durch, auch wissend, dass uns Babbel ja hier liest 😉

Ausserdem habe ich nach den ersten beiden Spielen der Rückrunde gesagt, dass Hertha aufsteigt. Dabei bleibe ich. Blöderweise treffen bei mir immer nur die negativen Aussagen ein 😥


ursula
22. Februar 2011 um 13:33  |  11005

Amen! Dein „Reisswolfwille“ geschehe! Tschüss,
schönen Tag noch! Bis „Aschermittwoch“…..


ursula
22. Februar 2011 um 13:35  |  11006

@ appolinaris, hatte ich s. o. vergessen!


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 13:38  |  11007

Chuk, was hättest Du gerne von mir?
Einen ernsten Kommentar zu den Aussagen von apoll, henry und hurdie
oder einen humoristischen Überblick über den Trainermarkt im Februar 2011?


22. Februar 2011 um 13:41  |  11008

@hurdi:klar, dazwischenhauen..Aber ich glaube ganz ehrlich, so leicht ist das mit solch einer mächtigen Gruppe in der Gruppe nicht. Man braucht sie ja auch. EWrinnert an solche Dinge wie Robbery & co. Das ist unheimlich schwer und gefährlich. Mir schwillt genauso der Kamm und ich hätte niemals Ruka rausgenommen, sondern Ronny oder Ramos. D A S muss jetzt angesprochen werden, ohne Zweifel-aber eines ist auch klar: mit Wut im Bauch geht das auch nicht. Dazwischenhaun geht in der regionalliga oder wenn man Zeit hat oder einen Mittelfeldplatz riskieren könnte..Am längeren Hebel sitzen die Spieler..Falls Eure Theorie richtig ist, hat Favre das ja auch zu spüren bekommen…


22. Februar 2011 um 13:43  |  11009

Mit einem sicheren Torwart als Rückhalt gewinnen wir das Spiel.
Die Verunsicherung war förmlich zu greifen und erfasste Position für Position die Spieler von hinten nach vorne.
Die Konsequenz kann nur heißen auf der TW Position zu tauschen.
Torhüterleistungen entscheiden manchmal Spiele, gestern war es so auch wenn der Begriff unentschieden dies nicht aussagt.
Die Frage bleibt natürlich ob Burchert diese Sicherheit ausstrahlen kann, aber das Risiko würde ich genau jetzt eingehen und zwar für den Rest der Saison.


22. Februar 2011 um 13:45  |  11010

@ursula: wenn es Dich besänftigt: ich bezog meinen Beitrag fast ausschließlich auf @ dan. Deinen habe ich nur bis zum Anfang des zweiten Absatzes gelesen-weil ich ahnte zu wissen, was da kommt.
Auch ich habe Nerven und auch mich berührt das, was da gerade passiert…


Chuk
22. Februar 2011 um 13:50  |  11011

@Blauer Montag:
Ich wollte nur behilflich sein … du kannst schreiben was und wie du willst. 🙂


Sir Henry
22. Februar 2011 um 14:00  |  11012

Für den Samstag sind für Aachen 7-8 Grad vorhergesagt. Da klappts auch wieder mit der SAF.


hurdiegerdie
22. Februar 2011 um 14:14  |  11013

@blauer Montag,

also ich nähme gerne ersteres, bin aber auch immer für guten Humor zu haben. Neue Buchtitel?

Hans Meyer (2011). Zur Problematik des Rosenzüchtens in Jena zu Zeiten der ehemaligen DDR. Karl-Marx-Verlag, Leipsch

Bernard Challendes (2010). Auch isch versetzen kann Züri-Berge nach Berlin. Presse Indépandante Romande, Lausanne/Genève

@apolinaris,

ja, „Dazwischenhauen“ war martialisch und ist meist sinnlos, aber ich meinte eigentlich auch nur, dass es von der Leitung eine Reaktion geben sollte, wenn man immer wieder die gleichen Probleme erkennt, sonst kommt der Verdacht auf, dass man sie entweder nicht erkennt, oder nicht weiss, wie man darauf reagieren soll.

Sonst waren wir ja in der Spielanalyse gestern recht nahe beieinander, eigentlich auch mal nett.


Dan
22. Februar 2011 um 14:22  |  11014

@apollinaris

Wie schon gesagt, angebliche nicht einstudierte Laufwege ist nicht auf meinen Mist gewachsen.

Ich sage nur, wenn es die gibt (und daran glaube ich), dann nützen die nichts, wenn sich beteiligte Spieler nicht bewegen. Nicht weil sie nicht wissen wohin, sondern einfach weil sie den Schritt mehr nicht machen.

Vorallem dann, wenn sie glauben 75% ihres Können reicht für die Zweite Liga aus. Hiermit ist nicht nur die SAF gemeint, sondern auch ein Lell. Dienst nach Vorschrift, das wird schon reichen.

Aber ich wiederhole mich nur, denn das Gleiche habe ich schon nach dem Union Spiel, der Paderborn Niederlage, dem Pokalaus geschrieben. Ob da ein Muster erkennbar ist, weiß ich nicht, bin ich nicht nah genug dran. Das es aber teilweise nach anfänglicher Überheblichkeit und fehlenden Einsatzprozenten aussieht, würde ich schon behaupten. Das Umschalten klappt dann selten.
—-
@Hurdie würde ich soweit recht geben, dass Babbel „dazwischen schlagen muss“, doch man sieht meines Erachtens, dass er es auch tut. Ansonsten könnte ich mir öffentliches Anzählen von Ronny und Verbannung (KSC) auf die Bank nicht erklären.
Inwieweit dann der uninspirierende Auftritt von Raffael gegen den KSC (bis zur Ronny-Einwechslung) in die Meinungsrichtung (bockige SAF) von @apollinaris geht kann wohl keiner beurteilen.

Ich muss dann wohl auf das viele Glück, vom dem @ursula gesprochen hat, hoffen, denn ich glaube nicht, dass Heine oder Tretschock es BESSER machen würden. Nicht in diesem Stadium.

Was mir auch fehlt, es ist keiner auf dem Feld der PRÄSENT ist oder in der Schwimmphase PRÄSENT sein wollte.


kraule
22. Februar 2011 um 14:25  |  11015

Richtig ursula!
Jetzt, JETZT wo die „Kritiker“ oben auf sind, da MÜSSEN Köpfe rollen!

Sofort das Präsidium abwählen!
Manager entlassen!
Spieler supendieren!
Babbel sowieso weg!

Nur Aktionismus zählt jetzt!

Nur dann werden wir sicher 2012/2013 CL spielen……

Halt, ich vergass! Der neue Trainer sollte Hans heißen, stimmt´s?

Oder aber wir sind mal ganz verrückt und warten die nächste Euphorie-Welle ab 😉

Ha ho he


Sir Henry
22. Februar 2011 um 14:33  |  11016

hurdie, folgender Titel wäre angemessener.

Meyer, Hans: „Im Osten wuchsen Nelken besser“ Roman, Mönchengladbach/Nürnberg 2011


Halblinks
22. Februar 2011 um 14:46  |  11018

ich glaube, in der Hinrunde wußten die ersten Gegner nicht, wie sie mit der vermeintlichen spielerischen Übermannschaft Hertha BSC umgehen sollen. Als Folge ließen sich die ersten Gegner auch oftmals überrennen und es fehlten die Mittel, dagegenzuhalten.
Die Allemannia war der erste Gegner (ok, Union in Hz2 des Hinspiels auch schon), der durch kompaktes Stehen im Mittelfeld die Angriffsbemühungen der Hertha vollständig unterbinden konnte. Das kopierten viele und Niederlagen gegen vermeintlich viel schlechtere Teams entstanden.
Zwischendurch beschert die 2. Liga Hertha glücklicherweise aber immer wieder Gegner, die so limitiert sind, dass ihnen selbst die einfachsten Mittel fehlen, die Hertha zu bremsen.
Viel schlimmer ist aber, dass mittlerweise viele Teams verstanden haben, wie sie die anfällige Abwehr der Hertha mit einfachen Mitteln zum schwimmen bringen. Union hats gezeigt, selbst dem KSC ist es gelungen und Cottbus hat es nur nachgemacht.
Ergo, nicht nur das Offensivspiel ist leicht zu stoppen, nein, auch die Abwehr ist schnell unter Druck zu setzen.

Das erklärt auch, warum die Gegentore zu Beginn der Saison noch wenige waren, zuletzt aber auf im Schnitt 2 pro Spiel angewachsen sind.

Die Allemannia freut sich doch schon aufs Wochenende, denn Teil1 der Lösung können sie schon. Die konzentrieren sich auf Teil 2 und werden einen schönen Heimsieg einfahren.

Wenn es Babbel nicht langsam mal gelingt, seiner Mannschaften seinerseits die Antworten auf die „Fragestellungen“ der 2. Liga beizubringen, dann war es womöglich die vorerst letzte Tabellenführung.


Tovi
22. Februar 2011 um 14:51  |  11019

Jede Mannschaft weiß , das mit Kampf und Standards bei Hertha Gewinnt man, ganz simple die Bälle Richtung Tor ballern. Und Strafstösse Provozieren. 20-30 Meter vor den Tor. Und das kann fast jeder Zweitliga Mannschaft.
Warum ist das so, fragen Sie den Trainer.


Stehplatz
22. Februar 2011 um 14:57  |  11020

Das der Trainer Babbel hier erst endgültig gescheitert sein wird, wenn wir nicht aufsteigen, ist so zu akzeptieren.

Es ist Überflüssig noch etwas zum Cottbusspiel und all denen davor zu sagen. Jeder der nicht blind ist, sieht was Sache ist. Nur so langsam sollte sich mit dem Gedanken anfreunden, dass der Aufstieg in dieser Verfassung keinerlei Garantien hat.


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 14:57  |  11021

Bis zum nächsten Trainingsbericht gebe ich euch meinen humoristischen Überblick über den Trainermarkt im Februar 2011.

Michael Frontzeck: Musste Nijmwegen achtern Dijk verlassen.

Muammar Gaddafi: Sucht neue Führungsaufgaben.

Christian Groß: Spricht polyvalentes Schwyzerdütsch.

Thomas Helmer: Plaudert eloquent in jede Kamera.

Jürgen Klinsmann: Hat das bayerische „Siegergen“.

Pierre Littbarski: Will zurück in seine Heimatstadt.

Hosni Mubarak: s. Gaddafi.

„Zecke“ Neuendorf: Hat bereits einen großen Künstlernamen.

Peter Neururer: Ist immer auf dem Markt.

Ralf Rangnick: Attraktiv und preiswert.

Bernd Storck: s. Littbarski.

Thomas Strunz: s. Klinsmann.

Christian Ziege: s. Littbarski.


backstreets29
22. Februar 2011 um 15:07  |  11022

Christian Gross find ich gut.
Rangnick ist zwar attraktiv, aber nicht preiswert

Bevor man aber jetzt über einen Nachfolger von Babbel diskutiert, bin ich bei Stehplatz, dass Babbel erst gescheitert ist, wenn der Aufstieg nicht mehr drin ist.

Das Problem bei der Geshcihte: Dann ist alles zu spät für Hertha und wir gehen eher in Richtung Bielefeld als in Richtung Hoffenheim.

Preetz muss Babbel jetzt mal wieder an die Kandare nehmen und Antworten einfordern.
Ebenso der Manschaftsrat ist hier gefragt und man sollte sich mal vor Augen führen, dass man
mit solchen Auftritten und Ergebnissen etwas mehr gefährdet als nur die Tabellenführung


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 15:13  |  11023

hurdie schrieb um 13:31
„Jetzt müssen wir durch, auch wissend, dass uns Babbel ja hier liest ;-)“

Du glaubst …
Du hoffst …
Du weißt … dass uns Babbel hier liest?


Dan
22. Februar 2011 um 15:15  |  11024

@Blauer Montag

Eduard Geyer: Siegreich in Berlin oder Wie ziehe ich Berlin den „Aufbau-Ost“-Zahn


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 15:16  |  11025

backss29
Was hältst Du von

Marko Rehmer: Kommt bei Morgenpost.TV sympathisch rüber.


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 15:18  |  11026

Tss Tss Tss Dan!
mein Gedächtnis lässt nach.
Wie konnte ich nur den alten Ede vergessen…..


backstreets29
22. Februar 2011 um 15:18  |  11027

@BlauerMontag Rehmer war als Spieler taktisch ein totaler Blindfisch aber sau schnell. Hat noch nie eine Mannschaft trainiert, was denkst du würde ihn befähigen Babbel abzulösen? Seine schicke Frisur?


backstreets29
22. Februar 2011 um 15:20  |  11028

Falls uns die Ideen ausgehen, können wir ja noch ein altes Foto von Max Merkel und Ernst Happel aufstellen *kopfschüttel*


sunny1703
22. Februar 2011 um 15:23  |  11029

@Blauer Montag,
Um Himmels Willen,nachher hält sich Babbel an den Unsinn den wir hier schreiben.
Der Mopoblog als Begründung für Niederlagen oder den Nichtaufstieg!!
Damit hätte Arne Friedrich ja doch ausgedient 🙂

lg sunny


Dan
22. Februar 2011 um 15:29  |  11031

@blauer Montag
einen Bösen habe ich noch und dann ist Schluß, sonst werden wir der Trauer hier nicht gerecht.

Wolfgang Funkel: Ich mach es besser als mein Bruder oder die Familienehre muss wieder hergestellt werden.


22. Februar 2011 um 15:32  |  11032

@dan_ich hatte dich genau so erstanden, und auf deinem Satz zustimmend „aufgebaut“.. 😉
@hurd. : ich sehe es immer noch fast identisch, wie Du es um 14:14 sagst, kein Gegensatz 🙂
(ja, ich genieße das auch mal!)


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 15:35  |  11033

lg sunny und Dan
Galgenhumor hilft mir halt am schnellsten über meine Trauer und Ängste. Zumindest lenkt er davon ab.


Dan
22. Februar 2011 um 15:43  |  11034

Irgendjemand hat vorhin mal Beichler ins Spiel gebracht. Denke St Gallen hat sich das auch anders vorgestellt.

Beichler schlapp drei Wochen krank (grippalen Infekt), kehrt wohl erst diese Woche zurück.


bääärliner2011
22. Februar 2011 um 15:54  |  11035

Die Spieler verstehen immer noch nicht , um WAS es geht!!!Sie spielen (fast immer)arrogant, nicht konzentriert ohne Kampfgeist…! Kämpfen,Kämpfen und noch mal Kämpfen…!
Wer nicht bereit zu kämpfen darf nicht bei Hertha spielen. Sie müssen endlich kopieren : jeder ( unnötig) verlorene Ball ist eine Katastrophe etc.! Viele Hertha Spieler sind arrogant ( auf dem Spielfeld), statt genau Ball abspielen , versuchen Sie tricksen, dribbeln, Was fast immer zum Ballverlust fuhrt!!!
Noch eine zu Trainer: Sie müssen (endlich) Mannschaft richtig einstellen .Ich meine : Taktisch und Mentalisch. Ich habe in diesen Saison keine gute Spiel ( ich meine 90 Min. und nicht 20 , 30, oder 45Min.) gesehen. Leider muss ich sagen : Spielerisch darf Hertha BSC 2010/2011 nicht aufsteigern…; Mit solche Einstellung hat Hertha BSC in Bundesliga nicht zu suchen…! Fast alle Führungsspieler sind unkonzentriert ( im Spiel) , füllen sich zu sicher, spielen leblos und lustlos…; Sie denken: … weil Sie verdienen mehr Geld , sind Sie viel besser spielen als die Spieler von andere Mannschaften….!!! 40000 müssen sich beim minus8° in Olympiastadion quellen und solche Hertha Auftritt beobachten…! Grausam !!!
Über Tabelle darf keiner ( Trainer und Spieler) bei Hertha mehr reden!!!
Leistung, Kampfgeist muss HIER , dann wird Tabelle ( am Ende) alles zeigen!!!
Billige Ausreden will ich nicht mehr hören und lesen!!! Wachen Sie endlich auf !!!


wilson
22. Februar 2011 um 16:11  |  11036

Hat jetzt eigentlich irgendjemand den Babbel entlassen ?

Kümmert sich da einer von Euch darum oder wer macht das ?

Es geht mal wieder nichts voran: die Argumente sind ausgetauscht, die guten Vorschläge liegen auf dem Tisch – und was passiert ? Nüscht. Ihr müsst da dran bleiben, Freunde. Knallhart. Festbeißen.


NKBerlin
22. Februar 2011 um 16:29  |  11037

Hier mal ein guter Trainervorschlag: Büskens !!


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 16:29  |  11039

Du hast den S-Bahn-Streik vergessen wilson.

Die hier für gewöhnlich gut unterrichteten Greise befinden sich noch im PKW auf der Rückfahrt vom Schenckendorffplatz mit dem heutigen Trainingsbericht in der Tasche. Bis jetzt ist es mir nur gelungen, einige der Verantwortlichen bei Hertha BSC satirisch zu interviewen.

Michael Preetz: „Das Desaster vom Schwarzen Montag verlangt neue Lösungen. Wir haben auch welche. Aber ich kann mich nicht entscheiden, welche die Beste ist.“

Werner Gegenbauer: „Neuwahl des Präsidiums? Völliger Quatsch. Die nächste Mitgliederversammlung ist im Mai 2012. Wenn es meine Gesundheit gestattet, werde ich wieder kandidieren.“

Carsten Heine: „Ich weiß gar nix von irgendwelchen Blogs. Ich treibe mich nicht mit fremden Frauen im Internet herum.“

Maria, Praktikantin auf der Geschäftsstelle: „Ja, die Leistungen schwanken sehr, aber das heißt doch, dass sie auch wieder gut/sehr gut sein werden. Wie uns die Mannschaft überraschen kann, haben wir ja in Karlsruhe gesehen. Und nennt mich bescheuert, aber ich glaube, dass besseres/wärmeres Wetter unserer Mannschaft gut tun wird. Hoffentlich wird bald Frühling.“


hurdiegerdie
22. Februar 2011 um 16:45  |  11041

@blauer Montag
hurdie schrieb um 13:31
“Jetzt müssen wir durch, auch wissend, dass uns Babbel ja hier liest 😉 ”

Du glaubst …
Du hoffst …
Du weißt … dass uns Babbel hier liest?

Also er liest nicht alles, nur meine Posts zum Unsinn der defensiven Doppel-6 und 1-Mann-Sturm. 😉

Deshalb spielt er ja auch neuerdings wieder 4-4-2. Nächstes Mal stellt er dann auch Lusti auf die Niemeyer-Position, wirste sehen. 😆

Im Ernst: ich weiss in der Tat, dass sie bei Hertha ab und zu in die Blogs schauen, ob Babbel dabei ist weiss ich jedoch nicht.

Marcel Koller (2011). Und ich war auch Schweizer Trainer des Jahres – Gedanken zu Trainerentlassungen in Deutschland. Bern/Hogrefe.

Werner Lorant (2008). Was soll ich mit den Spielern reden, ich bin doch kein Pfarrer – Moderne Psychologie für Fussballspieler. Beinhart-Verlag, München.


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 17:15  |  11043

hurdie, zusätzlich empfehle ich dir folgende Lektüre.
Werner Lorant und Peter Zwegat (2011): Führungsqualitäten im Insolvenzverfahren. Beinhart-Verlag, München.
Dietrich Grönemeyer (2010): Fußball – Anstoß zur Schizophrenie. Kaptstadt Paperbacks
Lionel Messi, Andres Iniesta und Xavier Hernández i Creus (2002):
100 Formen für die Bildung von Dreiecken. Escuela La Masia


nocke79
22. Februar 2011 um 17:18  |  11044

Ach, jetzt eine Trainerdiskussion anzufangen bringt doch nichts. Ob ihr wollt oder nicht, Babbel wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit Trainer bis zum Saisonende bleiben. Egal was man nun von ihm hält.

Würde der Mannschaft nur bedingt Kampfbereitschaft absprechen. Ich habe da Gestern eher einige zittrige Beine gesehen. Und wenn man gefühlt jeden zweiten Pass zum Gegner spielt, kann man Kämpfen wie man will, ohne grobe Abwehrschnitzer bei Cottbus hätten wir wohl verloren.


Sir Henry
22. Februar 2011 um 17:24  |  11045

Reinders, Uwe „Der Oberlippenbart – Anschaffung und Pflege“ Verlag für den Mann, Rostock 2011

Schuhmacher, Harald „Zahnersatz im Profisport“ Dentus-Verlag, Sevilla 1982


Etebaer
22. Februar 2011 um 17:24  |  11046

Weiß jemand ob Aerts aus irgendwelchen Gründen Medikamente nehmen muß, ob das einen Einfluß auf seine Leistung hat?
Obwohl ich das erste Gegentor garnicht und das zweite nur teilweise ihm ankreide, die Nervosität ist wirklich erschreckend gewesen.

Hertha ist ansonsten vom Wellnessgefühl und Heldensyndrom der Familie Araujo & Friends abhängig, das müssen wir wohl durch und Preetz und Trainer haben eine wirklich große Aufgabe vor sich.
Hitzfeld sagte in einem Interview mal, das sämtliche Bundesligatrainer letztlich so viel Fachkenntnis haben, das Erfolg, oder Scheitern viel mehr an der Kompetenz in der Menschenführung hängen, als an allem anderen.

Vielleicht hilft ja eine Viertelstunde Sonnenbank vor dem Spiel? 😉


22. Februar 2011 um 17:29  |  11047

Ursula(2011): Das Verrückte Labyrinth der Laufwege, das Loch im Bermudadreieck und Hau‘ den Trainer – Gesellschaftsspiele für Fussballexperten. Demissionsverlag, Berlin

Aerts,Maikel(2011): Der 5-Meterraum durch das Prisma der Solidarität -Die Kunst des Teilens. Regina Coeli Verlag, Vaughn

Aurojo, Vasquez(2010):Take a break – Timesharingmodelle für Südamerikanische Touristen auf deutschen Grünanlagen. Wenninverlag, Cali


Paulchen
22. Februar 2011 um 17:36  |  11048

Also anfangs ist es ja immer sehr schön hier mitzulesen. Es gibt viele Beiträge, die wirklich relevant sind. Aber irgendwann driftet es ab in den Nonsense.

Und die Verhaltensmuster sind auch was die Beurteilung der Mannschaft immer die gleichen:

Nach dem KSC-Spiel haben hier viele die Mannschaft in den Himmel gelobt und ein bißchen übersehen, dass es ab einem gewissen Zeitpunkt im Spiel einfach keine Kunst mehr war, den KSC zu auszukontern.

Und jetzt, nach diesem Unentschieden sehen viele wieder ganz schön schwarz. Als wäre alles schlecht. Genauso lief es auch nach dem Union-Spiel.

Ich kann gut verstehen, dass die beiden Blogger irgendwann einen Beitrag nicht mehr mitkommentieren. Es lohnt sich dann einfach nicht mehr.

Freunde, mehr Gelassenheit!

Wer hat denn ernsthaft einen Durchmarsch durch Liga zwee ohne Niederlage erwartet?


hurdiegerdie
22. Februar 2011 um 17:51  |  11050

Der mit Aerts @Tunnfish gewinnt bei mir den Zobel-Preis


22. Februar 2011 um 17:52  |  11051

@paulchen
Ach naja, die Melodien sind immer ähnlich, nur die Lautstärken ändern sich.
Im Guten loben, im schlechten Toben und nie vergessen Meinungsfreiheit ist nur für die, die auch mitmachen.


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 17:58  |  11052

„Wer hat denn ernsthaft einen Durchmarsch durch Liga zwee ohne Niederlage erwartet?“
Ernste Frage, ernste Antwort für Paulchen: Ich nicht. Die Leistung von gestern Abend reicht nicht einmal dafür aus, in den verbleibenden Partien genügend Punkte zu holen. Ich frage also ganz im Ernst: Welchen Gegner kann HERTHA in der Form von gestern Abend schlagen???


Stehplatz
22. Februar 2011 um 18:03  |  11053

Keiner hat einen Durchmarsch erwartet.
Es hat aber auch keiner erwartet, dass man seit Saisonbeginn keinen nennenswerten Schritt vorwärts gekommen ist.


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 18:05  |  11055

Ich bin voll beim Stehplatz!


Sir Henry
22. Februar 2011 um 18:05  |  11056

Nikita Rukavytsya „Temporäre Invisibilität“ Perth/Berlin 2011
Valeri Domovchiyski „Ich war der Letzte. Mein Torerfolg über King Kahn“ München 2008


pax.klm
22. Februar 2011 um 18:09  |  11057

Also, nach den SchUnt lasse ich Teil 2 u 3 weg.
Wollte schon Schwimmhilfen aus Beton verteilen lassen!
Hatte dann Zeit auf dem Nachhauseweg nachzudenken!
Ist alles so gewollt!
Leute Hertha braucht eifach die Unterstützung im Aufstiegskrampf.
Also zeigt man den Unionern zweimal, zeitlich begrenzt, dass man viel besser spielen kann als sie, wenn die dann aber so gefrustet sind , dass sie aus lauter Angst vor dem Abstieg ähnlich spielen täten wie Hertha in den letzten 75 min. gestern und die Gefahr bestünde, dass sie gegen die Mannschaften da oben freiwillig verlieren, dann bauen wir sie auf. wir lassen sie gewinnen, sie glauben wieder an sich und hauen nun ihrerseits alle Gegner weg!
Und bei Energie lief es ähnlich, nicht zu dicht rankommen lassen, aber bitte nicht zu sehr frustrieren, damit sie weiterhin an ihre Chance glauben und ihrerseits auch alle Gegner weghauen!
Da beide Hertha nicht so richtig gefährlich werden können hat sich Hertha so strategische Partner gesichert!
Energie will ja noch aufsteigen und Union will viele Jahre noch der Stadtmeister sein!
Übrigens Hertha, ihr wolltet Enrgie auf den Mars schießen, das war nichts, denn Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück! Und das Hertha Midfield war der ideale Escortservice dafür!


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 18:09  |  11058

sir henry
deine Titel sind für mich viel erbaulicher als die Diskussion darüber, ob der Spieler Aerts oder Rukavytsya eine 5- oder 6+ verdient hat.


pax.klm
22. Februar 2011 um 18:13  |  11059

Sachlich , wenn alle nur darauf warten, dass ihnen die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, na dann das nix werden.
80% der angespielten Spieler liefen NICHT zum Ball oder boten sich an, eher versteckten sie sich!
Fußball ist ein Laufsport, kein Begleitservice!


pax.klm
22. Februar 2011 um 18:14  |  11060

Irgendwo im Nirwana-Herthas Verteidiger–oder
Watt machen die da?


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 18:15  |  11061

Schön dass du wieder bei uns bist pax.
Dein treffendes Wort vom „Aufstiegskrampf“ erklärt vieles – in den Beinen der Spieler genauso wie in den Köpfen der Blogger.


Halblinks
22. Februar 2011 um 18:37  |  11063

Hab noch ein Buchveröffentlichungen gefunden:

André Mijatovic „Profisport trotz Hüftschaden“ Berlin 2010/11
Arne Friedrich “ Der Rückpass in Vollendung“ Eine Chronik in Bildern, Berlin 2010
Rob Friend „Jedes Kind kann Ballspielen lernen – es ist nie zu spät“, Kanada vor langer Zeit


hurdiegerdie
22. Februar 2011 um 18:44  |  11065

Uwe Bremer „Ertunken im Ingwer-Zitronen-Tee“. Darjeeling, 2011
mit einem Vorwort von Daniel Stolpe, „Verbrühungen verhindern mit Fäustlingen der Göttergattin“


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 18:51  |  11066

Uiiiiie hurdie du traust dir ja wat.
Wahre unser virtuelles Gastrecht im Hause der Springer AG!

Halblinks, weitere Lieferungen, auch als Mängelexemplare, sind bei mir jederzeit willkommen.


pax.klm
22. Februar 2011 um 18:59  |  11068

Im Augenwinkel betrachtet – der TSP!
Hüter des schiefen Blicks, dieser Artikel trifft es schon, das Dilemma gestern Abend und das mit Aerts!
Lell und Konsorten haben den „Wicht“ erst aufgebaut!


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 19:03  |  11069

pax du sprichst in Rätseln.
Der TSP ist vermutlich eine renommierte Berliner Tageszeitung. Aber wer ist der Hüter des schiefen Blicks? Und welcher „Wicht“ wurde aufgebaut?


pax.klm
22. Februar 2011 um 19:46  |  11070

Ja es handelt sich um diese Zeitung und da um diesen Artikel:
http://www.tagesspiegel.de/sport/hueter-des-schiefen-blicks/3871834.html
Aerts ist für mich als Typ ein Riese, wenn vielleicht auch kein Toptorhüter, so aber nen guter…
Gestern und auch die Spiele davor ist etwas passiert, was ihn wie einen Zwerg / Wicht hat aussehen lassen.
Seine Fehler, die mangelnde Ausstrahlung und die absolute Verunsicherung, die dadurch immens gesteigert wurde, dass UNMÖGLICHE Rückpässe auf ihn gespielt(?) wurden. Was denken Lell, Lusti und die ANDEREN!
So wurde aus einem Riesen ein Zwerg – in der Ausstrahlung!
Ein Ball zum Keeper der auf halbem Weg liegenbleibt, das immer wieder ist wie eine Demontage!


dstolpe
22. Februar 2011 um 19:51  |  11072

Ihr seid weltklasse, Jungs, eure Buchtipps sind, was mich im Laufe so eines Zehn-Stunden-Tages ab und zu zum Lachen bringt. 😆

Trotzdem habe ich euch, bevor ihr noch völlig abdreht, nebenan frisches Futter in den Trog gelegt … und morgen darf sich, wer will, auf 200 Hertha-Zeilen Lesestoff in seiner Berliner Morgenpost freuen. So viel sei verraten: Es kommen mal ganz andere als die sonst üblichen Stimmen zu Wort.

Schönen Abend allerseits!


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 19:59  |  11073

Danke im Namen aller für das Kompliment dstolpe. Insgeheim hatte ich schon angst, wir überstrapazieren hier das virtuelle Gastrecht.

Meld dich ruhig wieder, dann bekommst Du die Liste unserer Neuerscheinungen.


Exil-Schorfheider
22. Februar 2011 um 20:05  |  11078

@westend

Ich weiß, dass Du Hertha’s U23 meintest. Deswegen habe ich das auch so erwähnt. Dort dürfen nur EU-Ausländer spielen.


22. Februar 2011 um 20:23  |  11085

@dstolpe
Also mit dem Zeugwart hätte ich jetzt nicht gesprochen, aber vielleicht hatte der ja die Hosen zu heiß gewaschen und die engen Dinger waren Schuld an den fehlenden Eiern. Was solls ich bin gespannt.


ursula
22. Februar 2011 um 22:02  |  11101

Letztlich der Geheimtipp der Frankfurter
Buchmesse, Markus Babbel (2/2011), „Kälte
im Stadion oder die Ehre der Hertha Preetz“,
erfolgreiche Versuche von Fehlentwicklungen,
Verlag Kiepenbauer & Gegenheuer.


Exil-Schorfheider
22. Februar 2011 um 23:08  |  11111

Es gibt aber auch ein brandneues Buch:

Mikael Aerts „Der Wohnwagen als Trutzburg – wie ich lernte, mich in Berlin durchzusetzen“, Februar 2011, Berlin(gesamtes Stadtgebiet)

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