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(sto) – Wenn Fußballprofis wortlos an Journalisten vorbei Richtung Kabine joggen, ist das meist Ausdruck einer handfesten Ergebniskrise. Ist es bei Hertha BSC also mal wieder soweit, dass die Herrschaften sprachlos sein möchten? Der Eindruck konnte am Tag nach dem 2:2 gegen Energie Cottbus, dem nächsten nicht gewonnenen Derby-Heimspiel, durchaus entstehen., als das Team von seinem regenerativen Lauf Richtung Waldbühne aufs Vereinsgelände zurückkehrte. Doch „nein, nein“, alles ganz anders versicherte Andre Mijatovic, als ich nachmittags mit dem Kapitän telefonierte: „Wir wollten zu euch kommen, aber Peter (Mediendirektor Bohmbach – Anm. d. Autors) sagte uns, ihr sprecht gerade mit dem Trainer. Da sind wir rein, es war schließlich kalt.“

Nehmen wir die Erklärung mal als solche hin und blicken stattdessen auf das, was Mijatovic außerdem sagte: „Dreimal in Folge haben wir jetzt zwei Gegentore kassiert. Da jedes Mal mindestens noch eins mehr zu schießen ist schwer.“ Das ist nicht weniger als eine Anklage an sich selbst und die Kollegen aus der Abwehr und ein kleines Entschuldigungsschreiben an die ja bemühten, aber eben auch nicht allmächtigen Sportskameraden in der Offensive.

„Ruhe bewahren, konzentriert weiterspielen“

Doch wer oder was ist nun das Problem, wer oder was die Ursache für die Flut an Gegentoren? Schon zehn sind es nach sechs Rückrundenspielen. „Wir müssen lernen“, sagt Mijatovic, „ein Spiel auch mal 1:0 zu gewinnen oder 2:1.“ Also entweder kein Gegentor zuzulassen, oder andernfalls zumindest „die Ruhe bewahren und konzentriert und konsequent weiterspielen.“

Keine Kritik also an Maikel Aerts, dem Mann, der die Gegentore in letzter Konsequenz nicht verhindern kann? „Nein“, sagt Mijatovic, und „nein“ sagt auch Babbel, der Trainer. Klar, der Niederländer mache gerade „eine Phase der Unsicherheit“ durch. Und die Pfiffe des Publikums, auch aus der sonst so treuen Ostkurve, ließen ihn „lernen, dass er für einen großen Klub spielt“, dessen Anhang nun mal keine Fehler verzeiht. „Aber das legt sich wieder“, sagt Babbel und meint zuerst die Schwächephase des Keepers und alsbald auch die Reaktion seiner Kritiker. Einen Torwartwechsel jedenfalls, so viel ist sicher, „wird es nicht geben“. Punkt.

Was meint ihr?

Ist es wirklich so einfach? Ist es vielleicht sogar gut so, richtig? Muss Babbel seiner Nummer eins gerade in der Krise den Rücken stärken? Oder verbindet er damit auf gefährliche Weise sein Schicksal mit dem eines angeschlagen Torwarts, von dem obendrein niemand verlässlich zu beurteilen vermag, ob dieser das Vertrauen einmal zurückzahlen kann – jetzt, und dann womöglich auch in Liga eins.

Babbel hält an Aerts fest - das ist . . .

  • falsch (49%, 220 Stimmen)
  • richtig (47%, 209 Stimmen)
  • mir egal (4%, 19 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 448

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Zehn Gegentore in sechs Rückrundenspielen - schuld ist vor allem...

  • die Abwehr (60%, 250 Stimmen)
  • der Torwart (21%, 87 Stimmen)
  • der Trainer (11%, 45 Stimmen)
  • das Mittelfeld (9%, 36 Stimmen)
  • der Angriff (0%, 1 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 419

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89
Kommentare

stinkepunk
22. Februar 2011 um 19:46  |  11071

Oh, iche wieder der erste. Ich denke er sollte jetzt erst mal (noch) an Aerts festhalten. Sollte die „Phase der Unsicherheit“ aber anhalten und noch der ein oder andere Bock zu einem schlechten Ergebnis führen, dann muss er wohl handeln.


22. Februar 2011 um 20:03  |  11074

das, was ich gestern geshen habe-auch dieses völlig schräge TV-Interview..lässt mich zweifeln. Normalerweise ist es richtig, einenr Nummer 1 den Rücken zu stärken, auch nach eine Schwächperiode. Das ist ja handelsüblich. Mir scheint es bei Aerts aber nicht eine einfache Formkrise zu sein, sondern ein ziemlcih tief sitzendes psychisches Phänomen -insofern bleibe ich skeptisch. Ich bin aber viel weiter weg als Fiedler, Mija, Babbel, Widmmayer & co.
und kann nur hoffen, dass mein Gefühl
falsch ist. Ich glaube also nicht, dass Aerts sich fangen wird..


la49
22. Februar 2011 um 20:04  |  11075

Mich ärgert schon wieder die Aussage des Kapitäns „Wir müssen lernen, ein Spiel auch mal 1:0 zu gewinnen oder 2:1“.

Falsch. Sechs – setzen!

Die sollen endlich hungrig (nicht gierig) sein und lernen, ein Spiel 5:1, 6:0, 7:1 zu gewinnen.

Wie das geht?
Mal bei Remark, Killmaier, etc. nachfragen.
Die waren hungrig – auf Tore.

Nicht diese Selbstzufriedenheit nach einem schnellen Führungstreffer, die den aktuellen Jahrgang auszeichnet.

Was soll das?
Mit einem 1:0 zufrieden zu sein? So wie gegen Union? So wie gegen Cottbus?

Was das bringt, wenn man ein Ergebnis über 75 Minuten halten will, haben wir ja gesehen.

Das kann die Mannschaft nicht. Das wollen die Fans nicht sehen. Das bringt keinen Erfolg!

Die Mannschaft muss endlich mal lernen, über volle 90 Minuten Gas zu geben!

Mijatovic ist kein gegnadeter Fussballer. Als IV spielt er eher klassisch-rustikal. Der Spielaufbau ist seine Sache nicht.

Als Kapitän hatte er bei mir immer als Führungsspieler ein paar Rabattmarken im Plus.

Aber bei solchen Aussagen könnte ich durchdrehen.

Bitte Niemeyer in die IV. Lusti als spieleröffnenden 6er neben Raffa.

Und die Binde an …… ja an wen?!

Wer hat in dieser Mannschaft „Eier“?

Mann, bin ich sauer!
Warum hat Mijatovic das Telefon abgenommen und mit unseren Chef-Bloggern gesprochen?

Ein Spiel 1:0 oder 2:1 gewinnen zu wollen, ist so katastrophal wie die Aussage, wie brauchen am Saisonende ein Torverhältnis, das um 1 Tor besser ist als das des Drittplatzierten.

Ist das Hunger?
Ist das Gier?
Ist das erfolgsorientiert?
Ist das die Einstellung, die man braucht, um aufzusteigen?

Im Abstiegskampf mag ein Tor mehr als der Gegner Gold sein.

Aber in der Zweiten Liga, mit dem Etat?
Da müssen die Spieler brennen!

Aber was machen die Herren in den blau-weiss-gestreiften Trikots?
Sind anscheinend mit dem knappesten aller Ergebnisse zufrieden.

Das ist die Zielsetzung?!
Ich drehe durch!


22. Februar 2011 um 20:04  |  11076

An Mikael festzuhalten ist erstmal richtig. Ihn jetzt noch mehr zu verunsichern bringt doch nichts.

Aber zum Saisonende muss da was passieren. Mit Fromlowitz soll es ja schon einen heißen Kanditat geben, sagt dieser ab haben wir ja immer noch guten Nachwuchs in den Reihen. Lusti zum Beispiel 😉

Anosnten ist für mich das Abwehrverhalten mom. katastrophal. Da wäre jeder TW auf kurz oder Lang überfordert. Lell mit diesen einen dummen Rückpass, er sieht ja und weiß es ja wohl auch das Aerts in Bedrängnis kommt und spielt ihn trotzdem. Kobi spielt auch viele Fehlpässe im Aufbau zeig sich aber Defensiv wenigstens endlich mal wieder Bundesligareif (Ab und An). Mijatovic wird man immer noch mit einer Körpertäuschung los und Hubnik ist mom. nach hinten auch nicht der beste.

Der Unterschied zum KSC Spiel?? Da haben Niemeyer und Lusti bzw. nachher Lusti und Raffe einfach viel abgeräumt. Und dann immer diese unnötigen Standartsituation weil ein Brasilianer meint der Gegenspieler kommt bestimmt durch 10 Mann also schubs ich ihn mal. Zurück zumn Thema Niemeyer war gg Cottbus Mega enttäuschend nach hinten …


22. Februar 2011 um 20:09  |  11079

..übrigens: den dümmsten aller Rückpässe hatte Lustenberger gegeben..soviel Ehrlichkeit muss sein. Auch, wenn es mein Lieblingsspieler ist. Der Bazillus ergriff gestern nahezu jeden-und das ist etwas , dass mir Sorgen macht..denn dies hatten wir vor ein paar Monaten schon mal…Preetz müsste da eigentlich sensibilisiert sein?


Blauer Montag
22. Februar 2011 um 20:10  |  11080

Es stimmt hinten und vorne nicht.
Einige Spieler lösen ihre Defensivaufgaben nicht.
Die Spieleröffnung nach der Balleroberung gelingt oft nicht. Als hilfloser Zuschauer möchte man am liebsten die ganze Mannschaft auswechseln.
Im letzten Blog schrieb pax.klm vom „Aufstiegskrampf“. Ich hoffe nur, Babbel, Preetz und Widmayer können den Krampf wieder lockern.


pax.klm
22. Februar 2011 um 20:12  |  11081

Denke auch, dass es richtig ist Aerts zu stärken!
Dies kann aber nur so lange gehen wie Aussicht auf Erfolg besteht!
Blick in die Analen! In der Aufstiegssaison nach dem 1:4 in Rostock nahm Röber den Fiedel raus und brachte Kiraly! Das war GUT!
Hans nahm dann den Kiraly wieder raus weil er inzwischen das Problem (psychisch) hatte!
Waren ja, aber nicht zu lange!


nocke79
22. Februar 2011 um 20:16  |  11082

Würde Aers austauschen, dass waren mir jetzt schon zu viele Fehler und Unsicherheiten.


ursula
22. Februar 2011 um 20:21  |  11083

Das er kein guter, gar ein Torwart für
die 1. Liga wäre, wurde leider von mir
von Anfang an, gegen Widerstände
bezweifelt!

Erst so langsam hegen auch ANDERE
Zweifel, offensichtlich nur Babbel nicht!

Räume aber gern ein, dass seine Verletzung,
seine körperliche und geistige Frische, diese
„Formkrise“ noch potenziert haben könnten!?

Das mit dem nach 14 Tagen wieder im Tor
stehen, war wohl letztlich auch ein Selbsttor!

Das war ja eben nicht nur der Kreuzband-
anriss, eben mehr und die Psysche…..

….und gestern wirkte er „anfällig“! Verletzt?
Gesund? Ich denke, das weiß nur er selbst…..

Nun aber, wie JEDER anstelle des
Markus Babbel eben neuer Babbel
werden könnte, sollte JEDER, auch
Sascha Burchert, den Aerts verdrängen
können und an diesem Wochenende auch MÜSSEN!

„Schlechter“ kann man es in beiden Fällen
nicht mehr machen, aber vielleicht ist
dies ja genau der Punkt……

….man hält „aneinander“ fest…..


Stehplatz
22. Februar 2011 um 20:27  |  11086

Ich finde es nicht so toll, dass sich alles auf Aerts fukosiert!
Sicher war er schlecht und in den Partien davor auch nicht in der Lage zu überzeugen, aber man wusste, dass man eine Kämpfernatur und keinen guten Keeper verpflichtet. Jedenfalls wurde es so dargestellt.

Was ich HIER vermisse: Wo wird der Trainer kritisch hinterfragt?
Denn:
Wo ist die Konstanz? Wo eine Steigerung? Wo ist der Spielaufbau? Wo ist die Alternative zu „System-Raffael“? Welches System spielen wir überhaupt? Wo ist die Jugend jetzt? Wer ist die LV-Alternative? Gibt es so die Perspektive in Liga1? Womit soll man Abstiegskampf bestehen können?

Es gibt eine Menge Diskussionsstoff, aber Aerts mir die geringste Sorge, weil er bei noch so einer Darbietung spätestens raus muss.


pax.klm
22. Februar 2011 um 20:30  |  11087

Nee Ursel noch halten die nicht wie 2 Ertrinkende zusammen!
Und fehlerfrei war der Drobny auch nicht, wie aber haben ihn viele da bewertet?
Und wo ist er heute, bei einem mittelmäßigen Erstligaclub auf der Bank, und in Berlin wäre er ein teurer Spieler gewesen, wenn er denn geblieben wäre!
Torhüter sind nun mal verrückt, zumindest manchmal, leider blickte bei Aerts gestern der Wahnsinn durch, das gebe ich zu!


L.Horr
22. Februar 2011 um 20:30  |  11088

Babbel muß an Aerts festhalten , noch !
Wenn jedoch die kommenden beiden Spiele ähnlich verlaufen , dann stellt sich Burchert quasi von selbst auf .

Zitat Mijatovic : “Wir müssen lernen, ein Spiel auch mal 1:0 zu gewinnen oder 2:1″.

Wie denn , mit noch mehr Geduld , Antriebslosigkeit , Arroganz und später Angst ?
Ich erwarte , Spielfreude , Siegermentalität und einfachste fussballerische Instinkte und nicht ´ne Verschärfung an Beamtenmentalität.

Unsere Talente hätten gestern vermutlich mit weniger vollen Hosen gespielt , das gestrige , ängstliche Mittelfeldgestochere jedenfalls war erbärmlich !


pax.klm
22. Februar 2011 um 20:34  |  11089

Stehplatz
Abstiegskampf?
Zuerst muß mal der Aufstieg stehen!
In Berlin werden die Fälle schon verteilt, bevor das wild erlegt ist, da unterscheiden wir uns (oder die meisten von uns) nicht vom Grö(Bu)MaaZ!


pax.klm
22. Februar 2011 um 20:36  |  11090

Beamtenmentalität.???
Du beleidigst Beamte, solche gibt es schon länger nicht mehr!
Vielleicht Verwaltungsangestellte? Nee ooch die nich!


sunny1703
22. Februar 2011 um 20:50  |  11092

Es bleiben für mich die Fragen,wie fit ist Aerts denn seine reaktionslangsamkeit zumindest momentan ist erschreckend und wie stark ist seine Psyche,die ja zumindest vom Schein so unerschütterlich wirkte und nun aber eher sehr labil zu sein scheint.

Zu guter letzt frage ich mich,wie schlecht ist Burchert,wenn bei gleicher verfassung der jüngere spielen soll.
Ist Burchert jedoch schwächer als Aerts,was ich mir kaum vorstellen kann,erwarte ich nach der Saison die Ablösung von Fiedler!
Ist Babbels Spruch ein weiterer Adenauer,würde mich das erstmals deutlich vom Trainer wegbringen.
Nein,das was ich im Fall Friend richtig fand,eine Entscheidung für Lasogga erwarte ich auf jeder Position ,eine Lex Aerts darf es nicht geben.
Vermutlich wird er aber in Aachen dennoch das Tor hüten und vielleicht helfen ihm ja niederländische Freunde, seine Leistungskurve ansteigen zu lassen.
Lese ich mir aber die fanforen durch und zwar schon vor seiner Formkrise,ist er dort nicht so wohl gelitten,wie ich dachte.
Wer immer in der Kiste steht,hauptsache er bringt Leistung!
Meine Entscheidung habe ich schon genannt pro Burchert und falls er das nicht bringt, die verpflichtung eines Arbeitslosen bis zum saisonende.


ursula
22. Februar 2011 um 21:21  |  11093

@ pax, ich habe nicht für Drobny plädiert,
nur gegen Aerts!

Dieses „Verbunddreieck“ der Innenverteidiger
mit dem Torwart, ist, wenn es funktioniert,
einer der Garanten, ein Spiel „zu Null“ zu
gestalten, die Qualität der gesamten Defensive
zu verbessern!

Nur wenn dieses „vertrauensbildende Dreieck“
wirklich eingespielt ist, Herr Mijatovic, kann
man auch knappe Spiele, so wie auch
gestern gewinnen, wenn denn „hinten“ die
Null steht….


pax.klm
22. Februar 2011 um 21:27  |  11094

Weiß ich, nur Drobny wurde selten so negativ gesehen, darum er der als Toptorhüter genannt wurde (nicht von Dir) auch in Relation zu Aerts und das was ein Keeper kostet…
Ansonsten bin ich auch Deiner Meinung, dass die Abstimmung hinten zu wünschen lässt!
Aber die Abwehr beginnt im mindestens im Mittelfeld und von da kam für das eigene Tor die größte Gefahr!


mightymouse
22. Februar 2011 um 21:31  |  11095

Festhalten an Aerts.

Kann ja wohl nicht sein!!!
Das hat er schon die letzten drei Spiele gemacht. Die Leistungskurve geht nicht nach untern, das ist ein Absturz um 90 Grad!!

Desaströs ist noch nett gesagt. Ich wechsel auch einen Feldspieler der dreimal in Folge ein Tor verursacht.

Warum nicht einen Grottentorwart, der nicht einfach mal ein schlechts Spiel gemacht hat, sondern total verunsichtert ist.

Die Fehler werden wieder passieren. Maikel ist in der Strafraumbeherrschung nur Durchschnitt – trotz seiner Größe – auf der Linie zu langsam und in der Spieleröffnung noch schlechter als Drobny – wenn das überhaupt geht.

Warum!!!?? setzt man jetzt nicht auf Burchert – ich dachte es gilt immer die Regel – wenn zwei die gleichen Leistungen bringen, dann spielt immer der Jüngere. Und so schlecht kann Burchert gar nicht sein im Moment.

Also wieder nur blödes Gelaber von Babbel.

Sorry für den Ton – aber ich bin echt angefressen – langsam geht er mit auf den Geist!!!


Exil-Schorfheider
22. Februar 2011 um 21:33  |  11096

@sunny

Du und wir müssen wohl mit dem vorhandenen Torhütern Vorlieb nehmen, da eine Verpflichtung von arbeitslosen Fußballern nach dem zweiten Transferfenster nicht mehr möglich ist.

@pax.klm

Gab es bei Hansa Rostock nicht eine 0-4-Pleite?


Seppelfricke
22. Februar 2011 um 21:36  |  11098

hab diesmal beide fragen unbeantwortet gelassen.

ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich lieber aerts oder burchert sehen will. ich bin von allen 3 torwärten nicht restlos überzeugt.

bei der 2. frage hätte ich alle mannschaftsteile mit ausnahme von lasogga angeklickt.

lasogga kämpft vorne einsam für und gegen die bälle.

ich find es erschreckend wie leicht unser mittelfeld überbrückt werden kann. egal ob über außen oder durch die zentrale. da ist kaum gegenwehr vorhanden. lieber darf der gegner sich raum freispielen anstatt das man die räume zumacht.

die abwehr wirkt von mal zu mal unsicherer und der torwart setzt dem ganzen die krone auf. mir fehlt einfach das torwart und abwehr zusammenpassen und so die nötige ruhe ausstrahlen. jedes mal wenn hubnik und mijatovic bedrängt werden, wirkt es so als ob da gar keine absprache stattfindet. die rückpässe sehen immer überhastet aus.

konterspiel findet auch nicht statt, wobei das glaub ich bei unseren spielern ein probates mittel wäre. lieber werden unnütze langsam und weite abschläge fabriziert die ALLE beim Gegner landen und die mittelfeldspieler spielen lieber ruhig quer als vertikal.


Seppelfricke
22. Februar 2011 um 21:43  |  11099

“Aber das legt sich wieder”, sagt Babbel und meint zuerst die Schwächephase des Keepers und alsbald auch die Reaktion seiner Kritiker.

1. hoffe ich und beim 2. weiß ich das die pfiffe nur lauter werden mit jedem fehler. so leid mir das auch tut da ich weiß das er eigentlich unterstützung bekommen muss aber bei solchen fehlern bin ich nicht bereit ihn anzufeuern. :-S


fechibaby
22. Februar 2011 um 21:57  |  11100

Aerts hätte in der Halbzeitpause bereits ausgewechselt werden müssen. Seine Knieverletzung scheint ihn hilflos zu machen. Der traurige Höhepunkt sind jedeoch die andauernden Rückpässe der sogenannten Abwehrspieler zu ihrem Torwart. Diese Spieler müssen doch merken, dass ihr Torwart keinen vernünftigen Ball zu den Mitspielern hinbekommt.
Dieses Spiel war in allein Mannschaftsteilen eine totale Blamage!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


sunny1703
22. Februar 2011 um 22:09  |  11102

@Exil-Schorfheider
Danke für Deine Info,das habe ich nicht gewusst..ich sage lieber nicht,was mir spotan nun zu Herthas transferpolitik im Winter einfällt!
Das hat Zeit bis morgen!!

lg sunny


hurdiegerdie
22. Februar 2011 um 22:29  |  11103

Ich machs nicht mit Absicht, aber irgendwie liege ich immer daneben.

Ich habe mir nochmals mehrfach die Gegentore angesehen, beide gingen nicht auf Aerts Kappe, das war meine Meinung während des Spiels und sie ist es auch jetzt noch.

Das Gegentor gegen den KSC war nicht spielentscheidend und das Freistosstor gegen Union hat Treat mehrfach beschrieben, auch da war es eher nicht sein Fehler. Er hat also keine Punkte verloren.

Er sah in vielen Szenen gegen Cottbus nicht gut aus, aber viele wurden auch durch ungenaue Rückpässe ausgelöst. Reicht jetzt ein schlechtes Spiel ohne spielentscheidenden Fehler, um Aerts zu entmachten, den Torwart No 1?

Ich würde das nicht machen, das wäre Aktionismus für mich, und der würde meine Zweifel an Babbel erhöhen. Es wäre ein Bauernopfer für mich, weil die Probleme m.E. woanders liegen.

Ich rede nicht von nächster Saison, so es dann eine in Liga 1 wäre. Aerts reichte da nicht und der Umgang mit Burchert diese Saison zeigt, dass wir wahrscheinlich sogar 2 neue Torleute in Liga 1 bräuchten. Aber jetzt den Tormann wechseln? Nee nich mit mir.


f.a.y.
22. Februar 2011 um 22:30  |  11104

So, bin auch mal wieder da… Aerts muss raus in Aachen und uns Sascha muss rein. Warum?

Aerts hat nicht EIN schlechtes Spiel gemacht und braucht Rückhalt, er wird von Spiel zu Spiel schlechter. Ich sass gestern bei gefühlt arktischen Temperaturen im Oly und konnte es gar nicht glauben. Den hätte ich schon um ihn zu schützen bereits zur Halbzeit ausgewechselt. Da ging gar nichts mehr. Das hat man bis in Reihe 21 gespürt. Dagegen war ja Hoetteckes Angstbibbern während der ersten 40 Minuten ein Fliegenschiss gegen. Nicht mehr tragbar. Sorry.

Ausserdem bitte ich doch alle mal die Signale an Burchert nicht zu vergessen. Wenn er ihn jetzt nicht bringt, dann heisst das doch, dass er nix taugt oder man ihm nix zutraut. Und warumwarumwarum geht man dann mit so einem Trio in die Rückrunde? Wohlwissend, dass man eben bis zum Sommer niemanden mehr holen kann? Ich heul gleich….

Wenn Aerts in Aachen so wie gestern spielt, gehen wir da unter. Und dann hoffe ich auf Michas Eier. Auf dass er im Sinne von @ursula handelt. Denn sonst macht der letzte das Licht aus und gute Nacht, Marie.

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme:
Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen.
Und ich lächelte und war froh – und es kam schlimmer! …


Dan
22. Februar 2011 um 22:32  |  11105

„Der Aerts muss brennen.“ keift es durch die ganze Stadt.

„Ach der arme Enke“ gestern noch Menschlichkeit geheuchelt.
———————

Ist an niemanden bestimmten gerichtet, fiel mir gerade nur ein und es gibt 1000 Gründe, dass man das doch nicht vergleichen kann.

Mir reicht nur einer um es zu erwähnen: „Es ist nur Fussball und keine Hexenjagd.“


f.a.y.
22. Februar 2011 um 22:37  |  11106

@Dan: dann verzichten wir doch auf den Aufstieg und lassen auch den armen Janker wieder spielen, weil der doch fast Invalide geworden wäre. Oder?

Eben um Aerts zu schützen, muss man ihn jetzt rausnehmen. Statt ihn sich selbst demontieren zu lassen. Warst Du gestern im Oly? Hast Du die Schwingungen gespürt? Der hat alle nervös gemacht….


f.a.y.
22. Februar 2011 um 22:41  |  11107

@Dan: sorry für die harsche Antwort. Aber immer die Enke-Keule rauszuholen halte ich für falsch. Der Mann war krank und hat sich nicht getraut, das zu sagen. Er ist nicht daran zerbrochen, dass der kicker ihm ne 5 gegeben hat. Im Gegenteil, er wurde ja für sein letztes Spiel noch gelobt. Diesen Zusammenhang von seinem Tod und den bösen Kritiken hat der Boulevard hergestellt, den gab es nicht! Nie. Der Mann war schwer depressiv und nicht traurig und enttäuscht über böse Fans und die Tageszeitungen.


ft
22. Februar 2011 um 22:51  |  11108

Ich weis nicht wie ich die Treue von Babbel zu Maikel Aerts deuten soll.
War es nicht neulich erst in Gladbach, das man (Eberl) fest zu Frontzeck steht und einen Nacht später wird zur Überraschung des letztgenannten ein neuer Trainer präsentiert ?

Was bedeuten solche Worte im Fußballgeschäft ?

Irgendwie trau ich dem Braten nicht und seh im Nebel der Glaskugel den Burchert vor mir aufsteigen.


Rocco
22. Februar 2011 um 22:59  |  11109

ich weiß irgendwie garnicht mehr was ich schreiben soll, mir geht das alles gerade tierisch gegen den Strich. Ich warte jetzt erstmal ab wie die Mannschaft in Aachen auftritt. Bin ich ja mal gespannt, aber ich erwarte eine Auswärtsniederlage und den Verlust der Tabellenführung.


22. Februar 2011 um 22:59  |  11110

Wird es denn besser wenn er gegen Aachen wieder so dumm ausschaut? Dann kann er doch gleich für immer ins Kloster gehen! Das macht doch keinen Sinn. Er hat ein mentales Problem, das muss er ausräumen. Nach dem letzten Spiel hat er gesagt, es passieren ihm keine Fehler mehr. Da ist er an seinem eigenen Anspruch gescheitert und hat jetzt einen richtigen Knacks. Ich meine er müßte selbst zum Wohle der Mannschaft mal zwei Spiele aussetzen. Mal zu seiner Familie fahren und in sich gehen, mental zu seiner Stärke zurück finden. Der will seit seiner Verletzung einfach zu viel!
Klar wenn er zwei gute Spiele macht hat er es auch weg, aber wenn nicht? Die Frage stellt er sich mit Sicherheit selbst und das ist doch schon Teil des Problems.
Insbesondere die Kommentare zu Burchert von FAY sind wichtig, was ist denn mit dem und seiner mentalen Situation, wenn er jetzt nicht das Vertrauen des Trainers hat, mehr Sicherheit auszustrahlen als Aerts in den letzten drei Spielen.
Und Hurdie. Klar wenn der Ball immer in des gegners Hälfte ist, hat der Keeper nichts zu tun, wenn er in deine Hälfte kommt, sind irgendwann vorher Fehler passiert, landet der Ball im Strafraum passieren noch mehr Fehler.
Aber Fakt ist, ein guter Torhüter, hat mindestens den Zweiten Ball und geht da auf den Ball drauf, bevor er des Gegners Kopf berührt und schmeißt sich nicht eine halbe Sekunde vorher auf den Boden. Was will er da unten, wenn der Gegner köpft? Wenn er dann den Abpraller ins Tor bekommt ok, aber so?


hurdiegerdie
22. Februar 2011 um 23:19  |  11112

@Tunnfish,

egal, dann hat er halt Schuld, ich sehe das anders. Er muss beim ersten Kopfball auf der Linie bleiben und kann erst reagieren als er sieht wohin der Ball gehen wird. Da wird aber der Weg zu lang. Er hat sich auch keine halbe Sekunde…. aber Wurscht, das sieht jeder anders.

Mir geht es jetzt um was anderes.
Warum hat den Burchert nicht gespielt, wo Aerts verletzt war? Selbst da wurde ihm noch Seijna vorgezogen, bis der sich ’ne gelb-rote abholte. Das war ein klares Zeichen gegen Burchert, der braucht jetzt kein weiteres. Wenn ihm wieder Seijna vorgezogen werden würde, kannst ihn für immer und ewig bei Hertha vergessen (muss man wahrscheinlich sowieso).

Niemand hier – befürchte ich – weiss doch, ob bei einer Aerts-Ablösung nicht Seijna ins Tor ginge.

Für mich ist das relativ klar. Babbel hält aber auch gar nichts von Burchert, ob begründet oder nicht, kann ich nicht beurteilen.

Apolinaris würde sagen, dass bei der Entscheidung für einen anderen Torwart bestimmt mit dem Torwarttrainer und den Abwehrchefs gesprochen wurde und werden würde. Die scheinen sich bei der Aerts Verletzung nicht alle lautstark für Burchert entschieden zu haben. Ob sie es denn jetzt täten?


Dan
22. Februar 2011 um 23:19  |  11113

@f.a.y.
Wer wen nervös gemacht hat ist für mich nicht geklärt. Wenn der Keeper 30 – 40 Rückspiele erhält, dann kann der von mir aus auch drei oder viermal über den Zappen hauen. Wenn man dann noch die Qualität einiger Rückpässe berücksichtigt, ist es ein Wunder das wir daraus kein Tor kassiert haben.
Und natürlich rege ich mich über das fast 2:3 mit der Slapstik-Einlage auf, aber nicht nur über Aerts sondern auch über die Kommunikation und das Anbieten seiner Vorderleute.

Und na klar kann ich auf einen Aufstieg verzichten, wo liegt da das Problem für mich?

Mir tuen nur die entlassenen Angestellten von Hertha dann leid.

Ich bin Herthaner durch und durch, aber Sport ist nun mal so, am Ende gibt es ein Ergebnis verdient oder unverdient spielt keine Rolle.

Hessel hat gerade diese kleine Heftchen rausgebracht: „Empört Euch!“ Ein Renner in Frankreich aber da geht es um andere Themen als Fussball.


Dan
22. Februar 2011 um 23:37  |  11114

Korrektur:
Ich nehme mal die gefühlten 30-40 Rückpässe zurück und berichtige die in 14 ermittelte. Da darf er natürlich für mich nur 1-2x über den Zappen hauen.


f.a.y.
22. Februar 2011 um 23:51  |  11115

@Dan: die Rückpässe waren grausam und machten den Eindruck, als wollten die Jungs Aerts den Rest geben. Aber die Unsicherheit hat nur er ausgestrahlt. Lell, Mija und Kobi scheinen mir zu reflexionsfrei um wirklich Unsicherheit auch auszustrahlen. Hubnik war der einzige, den das ganze offensichtlich fettich gemacht hat, der war ja gen Ende auch vogelwild.

Aber ein guter, wenigstens durchschnittlicher Torwart hätte den ersten schlimmen Rückpass galant auf die Tribüne gedroschen und dem Passgeber eine gepellt.

OT: gucke grade die letzten Minuten der Stuttgart-Demontage. Vielleicht sollten wir tatsächlich freiwillig auf den Aufstieg verzichten… noch so ne Saison wie 09/10 hält mein Herz und Gemüt nicht aus. Aber bei dem Gedanken, wer uns bei Nichtaufstieg erhalten bliebe und wer nicht. Hm. Da wird mir ganz anders.


22. Februar 2011 um 23:55  |  11116

ich kann auch keine direkte „Schuld“ an den Toren sehen. Manche sagten, der 5m -Raum sein Revier des Torwartes..?-Seltsam-aber der Ball flog ja gar nicht durch diesen Raum?-Er hat sich kein bißchen anders verhalten, als es 90% der Torleute gemacht hätten-den Kopfball aus unmittelbarer Nähe konnte er nicht verhindern-eher Mija, aber auch der nur schwer. So gesheen, hätte Lasaogga oder Ramos eigentlich kaum ein Tor schießen dürfen, denn das waren ja alles nur Fehler der Defensive.. 😉
Trotzdem bleibe ich skeptisch: mich machten weniger die Unsicherheiten für sich alleine stutzig, sondern die gesamte Ausstrahlung, man spürte das aufkommenden Unheil ja fast duch den Fernseher hindurch..
Ich hoffe sehr, dass ich mit meinem Gefühl falsch liege und sich bei Aerts da nichts schwerwiegenderes anbahnt. -In den letzten Spielen saß aber meist Burchert auf der Ersatzbank oder? Insofern…hätte sich die Hierarchie geändert?- Dazu müßten Stolpe & Brehmer mehr sagen können…
Die allgemeine Verunsicherung ist das eigentlich problematische an der gestrigen Leistung. Allerdings haben Hektik und zu viele Korrekturen in solch Fällen meist kontraproduktive Wirkung.
Man wird mit gebotenem Ernst reagieren. Solche Phasen machen neu zusammengestellte Mannschaften stark und schaffen Vertrauen auch, was das Binnenverhältnis Manschaft-Trainerteam anbelangt..natürlich nur im Falle des letztlich erzielten Erfolges(..)
Wenn´s schief geht, geht´s schief..und das Klima der Erde verschlechtert sich dadurch nicht und die Kriege werden auch nicht mehr..im Falles des Aufstieges trifft das jeweilige Gegenteil dann genauso wenig zu.-
Am 23. Spieltag als Tabellenführer einen Trainer zu wechseln..und dann nicht aufzusteigen, würde wohl sämtliche Sponsoren und Medien für immer von Hertha fernhalten…Das wäre eine völlig irrationale Entscheidung.
Wie sagte Favre in solchen Momenten?-Es bleibt viel Arbeit, wir verlieren zu schnell den Ball, wir müssen weiter arbeiten, das ist klarrr.-
Mehr bleibt zu diesem Zeitpunkt nicht -und dazu aufmerksam die Strömungen in der Mannschaft beachten und ggfs steuern.


Tunnfish
23. Februar 2011 um 0:00  |  11117

offtopic
@ubremer,@dstolpe
Wenn es eine SWK gibt, wäre es doch auch angebracht eine Galerie oder Archiv mit den gelungenen humoristischen Produkten dieses Blogs zu füttern. Eine Auswertung am Saisonende mit den BestOf stelle ich mir sehr amüsant vor.
Die ImmerHertha Bibliothek wider den tierischen Ernst dürfte im Sommer ordentlich gefüllt sein.


Seppelfricke
23. Februar 2011 um 0:04  |  11118

Der Boulevard feiert jetzt sicher. Perfekte Artikelvorlagen für den Herthateil.

Wenn ich die BZ von morgen sehe, „freu“ ich mich schon auf die diversen Kandidaten die man angeblich beobachtet und plant zu verpflichten.

Hildebrand, Tremmel, Fromlowitz, …


Exilherthaner
23. Februar 2011 um 0:19  |  11119

Ich würde weiterhin auf Aerts setzen. Gerade bei den Torhütern sollte man vorsichtig sein mit Wechseln. Sollte man Aerts jetzt demontieren, dann wird man ihn vielleicht gar nicht mehr einsetzen können. Narrenfreiheit sollte er aber nicht bekommen. Ein schlechtes Spiel gegen Aachen und ich würde auf Burchert setzen.
Generell sollte man in solchen hitzigen Phasen der Saison den Protagonisten die volle Unterstützung zukommen lassen. Scliesslich wir wollen wir ja alle das Gleiche am Ende: den Aufstieg….und das geht nur gemeinsam!

Ach so, bevor ich es vergesse: Babbel raus!

Kleiner Scherz, ich will nämlich die Babbelanhänger hier noch ein wenig leiden sehen 🙂


Etebaer
23. Februar 2011 um 0:41  |  11120

Aerts das Vertrauen zu geben ist erstmal völlig in Ordnung, es ist an Aerts es zu bestätigen und an Babbel das Ergebnis zu bewerten.

Mija ist Abwehrspieler und ich denke es ist der Natur des Abwehrspielers so zu denken.
Vor allem wenn man immer bei wenig erfolgreichen Teams spielt.

Ich denke aber auch, das es nicht die Philosophie von Hertha sein kann, nach einer Führung das Fußballspielen einzustellen – sondern ich will Begeisterung am Ballspiel, Torgeilheit sehn, ich will keine Wagenburgmentalität sehn, keine 70 Minuten rumgezitter vor dem Gegentor, das man immer fangen kann, sondern 90+ Minuten Aktivität!

Das schließt doch Rythmuswechsel und inteligentes Spiel nicht aus!!!


Exilherthaner
23. Februar 2011 um 0:56  |  11121

Etebear schireb:“Mija ist Abwehrspieler und ich denke es ist der Natur des Abwehrspielers so zu denken.“

Babbel war Abwehrspieler…..


Chris
23. Februar 2011 um 1:03  |  11122

Babbel muss Aerts im nächsten Spiel auf jeden Fall wieder aufstellen.
Was wäre das sonst für ein Signal?

Natürlich war das Spiel von Aerts schlimm. Der Ball vor die Beine von Shao, die Nummer in HZ1, wo er den Pass auf den Gegner spielt und nur mit viel Glück und Parade noch ne Ecke aus der Retourkutsche macht, div. Abstöße ins Nirvana… Von den Toren will ich aber nicht sprechen. Da sah er zugegeben schlecht aus, kann aber de facto kaum was anderes machen. Wenn deine Abwehrspieler die Zuordnung nicht halten und die Kopfballduelle beim Eckball verlieren, kommt´s für den Keeper meistens dicke…
Kritisch war m.E. die massive Unsicherheit, die Aerts ausgestrahlt hat. Das wissen jetzt auch die Gegner und werden sicher verstärkt draufgehen und aus der 2Reihe ihr Glück versuchen. Nur da muss er jetzt durch. Die Alternative würde vermutlich auch viel Unruhe reinbringen und ganz ehrlich Marco und Burchi waren auch nicht immer so verdammt sicher in ihren Auftritten in der Vergangenheit.

Vielleicht ist es sogar gut, dass wir nun auswärts ran müssen. Ich vermute Aerts hat jetzt nen bisschen Schiß vor der Abneigung der eigenen Fans. Das wird aber weg sein, wenn es in Aachen normal / gut läuft.

Und da wären wir bei etwas was mir echt Sorgen macht: Was muss bloß passieren, damit die mal ein Spiel 90 konzentriert spielen? Warum ist so wenig Bewegung ohne Ball da, wenn unsere AW Spielaufbau betreiben will? Warum lernt Ronny nicht mal abspielen? usw.

Ich bin sehr gespannt auf das nächste Match. Aber ich bin auch etwas nervös. Gerade Bochum und Augsburg haben sehr viel „einfacheres“ Restprogramm als wir… Wir wohl ne sehr enge Kiste.


Etebaer
23. Februar 2011 um 1:50  |  11123

Exilherthaner: „Babbel war Abwehrspieler…..“

Ich muß gestehn, das ich insgeheim ehemalige Abwehrspieler als Trainer immer etwas mit Skepsis betrachte…

Ist das ein Vorurteil, oder gibt es wirklich einen unterschiedlichen Ansatz was Mentalität und Denkweise von Trainern angeht, die nicht aus dem Abwehrbereich kommen?


Exilherthaner
23. Februar 2011 um 2:07  |  11124

Das ist wohl bei jedem anders.
Schaaf spielt extrem offensiv und Funkel extrem defensiv.

Ich frage mich, ob dieses Einbrechen nach einer Führung vielleicht zum Teil auch direkt auf Babbel zurückgeht nach dem Motto: „So Leute, wenn ihr erstmal vorne liegt, müsst ihr abwartender spielen, nicht ins offene Messer laufen sondern den Ball in den eigenen Reihen halten, den Gegner kommen lassen und dann im richtigen Moment zuschlagen“.

Vielleicht fällt es einigen Spielern dann schwer, den Hebel wieder umzudrehen…..ist nur ein möglicher Erklärungsversuch für diese Nichtleistung nach Führung.


NKBerlin
23. Februar 2011 um 7:40  |  11129

Aerts noch eine Chance geben ist OK, man sollte ihn aber weiterhin kritisch beobachten und falls diese fehlerhafte Leistung sich fortsetzt, MUSS er ausgewechselt werden. Mir wäre da Burchert zur Zeit lieber. Im Sommer dann aber auch einen neuen Torwart verpflichten. Hier ein paar, ab Juni 2011, ablösefreie gute Vorachläge dazu.
Kraft, Eilhoff, Miller, Stuhr-Elgaard, Pellatz


dutschke
23. Februar 2011 um 7:45  |  11130

Was ist das hier für ein Gelaber!

Da steht einer der schlechtesten Stammtorhüter seit Jahrzehnten im Tor der Hertha, hält Bälle nicht, deren Nichthalten einem Torhüter der Oberliga eventuell den Stammplatz kostet und einige „Sachverständige“ hier meinen scheinbar, die Aufgabe des Torhüters sei es die Lücke zwischen den beiden Pfosten auszufüllen!

Mattuschka,Aerts selber zum Tor gegen Union, Babbel selber zu den Toren gegen den KSC und diverseste Kommentatoren zu den Hampeleinlagen gegen Energie Cottbus gaben Aerts die Schuld an den Toren .

Worüber ist da dann noch zu diskutieren!?

Euer blog, der einige wirklich sachkundige Schreiber unter Euch hat, wird in den Fankneipen teilweise heftig diskutiert!

Doch seit einigen Wochen vermehrt sich das Gerücht Hertha lässt hier schreiben oder schreibt selber!


backstreets29
23. Februar 2011 um 8:02  |  11131

Guten Morgen aus dem sonnigen München 🙂 Aerts in der Krise, die Aussagen von Mijatovic lassen wir die Hutschnur platzen, aber wir sind Tabellenführer der besten 2. Liga der Welt und ein grosser Klub.

Schön langsam frage ich mich, ob die Verantwortlichen vöölig den Blick für die Realität verloren haben oder nach aussen diesen Schmonz kommunizieren, umd Ruhe zu haben.

Natürlich muss man an Aerts festhalten, wir haben keinen anderen. Alle drei patzen regelmässig und machen sich zur Lachnummer.
Dass Aerts seit seiner Verletzung eine gewisse Unsicherheit ausstrahlt sieht ein Blinder mit Krückstock. Dass seine Böcke Gott sei dank nicht immer Folgen haben, beschert uns die Tabellenführung.

Mijatovic Aussagen sind für mich absolut nicht nachvollziehbar, aber das nicht zum ersten Mal.

Wenn ich so überlegen spiele, dann darf mir, ein 1:0 nicht reichen, dann muss ich frühzeitig für die Entscheidung sorgen und nicht einen Zittersieg einfahren wollen, der durch eine blöde Aktion, einen Sonntagsschuss oder einen Torwartfehler noch gefährdet werden kann.


Stehplatz
23. Februar 2011 um 8:56  |  11134

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/sport/babbel_hertha_nach_dem_derby/332472.php

Der Artikel trifft es in vielen Dingen. Schade das sowas nur im Kurier steht.


Sir Henry
23. Februar 2011 um 9:07  |  11135

@stehplatz

Vielleicht stehts ja auch nur im Kurier, weil die anderen Postillen dieser Stadt die Lage anders einschätzen?


backstreets29
23. Februar 2011 um 9:11  |  11136

@Sir Henry
Das kann sein, aber ich finde der Kurier liegt bei seiner Einschätzung ziemlich gut 😉 Oder bist du anderer Meinung?


Manulinho
23. Februar 2011 um 9:14  |  11137

Wahre Worte.
Wenn ich das so lese muss ich sagen, dass mir Niemeyers Aussagen, wenn er mal zu Wort kommt, sehr gut gefallen.
Der Mann kommt sehr glaubwürdig rüber.


hertha-phil
23. Februar 2011 um 9:26  |  11138

Ich schließe mich den Kommentaren von @chris und @apollinaris an. An den Toren hat Aerts keine direkte Schuld, auch wenn seine Ausstrahlung keine Sicherheit vermitteln konnte. Dennoch könnte ich mir einen Wechsel auf der Position vorstellen, aber nur zu Sascha B, um dessen Perspektive ggf. für die 1.Liga zu testen.

Aber sonst muss man doch mal sachlich festhalten:

1. Cottbus kann sehr gut spielen (siehe DFB-Pokal in Wolfsburg 3:1 und gegen Hoffenheim 1:0), und das haben die gegen Hertha abgerufen.

2. Hertha ist keine Übermannschaft und war es noch nie, die mit dem Personal besser als Wolfsburg und Hoffenheim jede Mannschaft dominieren kann.

3. Bei all dem hat Cottbus dennoch kaum Chancen aus dem Spiel heraus gehabt. So wahnsinnig schlecht war dann das Defensivverhalten auch wieder nicht.

4. Gegen äußerst laufbereite und immer eng am Mann stehende Cottbusser ist es schwierig, einen geordneten Aufbau zu organisieren, daher wahrscheinlich auch die vielen Rückspiele.

5. Die beobachtete, unterschiedliche Einstellung ist der Ausgangslage schuldet. Hertha wollte das Derby nicht verlieren, das wäre wirklich schlimm gewesen, vor allem für die Psyche. Cottbus musste unbedingt gewinnen. Das Unentschieden ist auf dem Punktekonto wie eine Niederlage.

Daher sehe ich jede Diskussion über Babbel als völlig überflüssig an. Es kommt auf die Summe der Spiele und die Summe der Punkte und Tore an: Hertha hat von beidem die meisten! Insofern verstehe ich auch Mija, der das größte Verbesserungspotential hinten sieht.

„Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive eine Meisterschaft.“

Also, es gibt Dinge zu verbessern, unbedingt, aber keinen Grund für hektischen Aktionismus oder panische Kommentare.

HaHoHe


Bolle75
23. Februar 2011 um 9:28  |  11139

Aerts den Rücken stärken, bzw. dem Torwart allgm. halte ich grundsätzlich für richtig. Trotzdem wird auch er wissen das er nun auf Bewährung spielt. Mit seiner ganzen Art, groß, bullig, böser Blick und Körpersprache hätte ich ihn eigentlich für Selbstbewuster und stabiler gehalten. Es ist ganz einfach, entweder er kriegt die Kurve oder er sitzt bald auf der Bank.
Unsere Abwehr ist etwas was mir im hinblick auf die BuLi sorgen bereitet. Ich hoffe wir können min. 1 wirklich guten IV irgendwo Ablösefrei bekommen. Wir haben da hinten einfach die größte Baustelle. Unserer Offensive traue ich die BuLi ohne Probleme zu. Einzig Friend sollte man wenn möglich versuchen zu Geld zu machen bevor ganz zu spät ist. Die Zeiten der Wandelnden Banden geht selbst in der zweiten Liga vorrüber.
Wir brauchen einen Turm im Abwehrverband, vielleicht wird Neumann so einer aber darauf sollte man nich hoffen und sich noch weniger verlassen. Wenn Niemeyer kein Problem hat IV zu spielen dann soll er es ab sofort zun. Wenn er das auf Dauer nicht will sollte man nach alternativen suchen.

@All: Mir hat Ebert richtig gut gefallen wenn er in der Zentrale angespielt wurde, sah sehr Ballsicher aus und gefiel mir besser als auf der Außenposition. Bringe deswegen mal eine neue Variante für die 6er Position. 3 6er, ein echter mit Lusti oder Niemeyer und Raffa teilt sich mit Ebert die 6 bzw. 10 und beide wechseln sich immer wieder ab. Ist nur so eine Idee aber habt ihr nicht auch gesehen das sich Ebert in der mitte Pudelwohl fühlt? (Ich hatte so den Eindruck obwohl ja nicht mehr viel nach vorne ging) Ich kriege dieses Gedankenspiel nicht mehr aus dem Kopf, mich würden ein paar Meinungen dazu von euch interessieren.


Sir Henry
23. Februar 2011 um 9:28  |  11140

Yep, bin ich.

Ich halte die Panikmache für fehl am Platze. Ich bin der Meinung, dass es sich bei den schwachen Leistungen gegen Union und Cottbus NICHT um eine Wendung zum Schlechten handelt sondern vielmehr um Schwankungen um den großen Trend nach oben.

Wieso?

1. Statistisch: Hinrunde 1,9 Punkte pro Spiel. Rückrunde 2,2 Punkte pro Spiel.
2. Mental: bisher konnte die Mannschaft seit der Niederlagenserien im November auf jedes schwache Spiel ein starkes Spiel folgen lassen. Die Jungens packen das.
3. Äußeres: ich glaube, unsere SAF ist etwas zu wetterfühlig. Der extreme Frost ist ja nun vorbei.

Ich widerspreche auch der oft geäußerten Ansicht, dass die Jungs mangels Kampf verloren hätten. Vielmehr fehlten mir die spielerischen Mittel. Bei allem Respekt, aber die Lausitzer stellen ja nicht den künftigen CL-Sieger. Das ist auch viel Handwerk und wenig Kunst. Diese Jungs musst Du spielerisch dominieren. Laufen und grätschen kann jeder und sind, für sich genommen, keine Qualitäten sondern eine Grundvoraussetzung.

Ich gebe zu, ich habe auch keine Antwort auf die Frage, warum unsere Mannschaft am Montag Abend so weit unter ihren Möglichkeiten blieb.

Meine Vorschläge:

1. Aerts bleibt im Tor. Diese Chance muss er einfach bekommen. Sollte er nochmals patzen, muss natürlich reagiert werden.
2. Die Abwehr bleibt unverändert.
3. Mittelfeld: Doppel-6 mit Raffa und Niemeyer bleibt, Ronny bleibt auf Links, auf Rechts kommt Lustenberger für Ruka. Von Ebert als Starter halte ich gar nichts. Dazu war er mir zu phlegmatisch. Mit seinen rüden Fouls konnte er das nicht überdecken.
4. Der Sturm bleibt wie gehabt.

Das wäre eine Änderung. Lusti traue ich den Wechsel auf die Seite noch am ehesten zu, weil er meiner Meinung nach einer der intelligentesten Spieler ist, der sich schnell auf neue Situationen einstellen kann. Aber er sollte in die Startformation. Er ist viel zu gut als das man ihn draußen lassen kann. Und besser als Ruka ist er allemal.


L.Horr
23. Februar 2011 um 9:29  |  11141

Tschuldigung , aber dieses memmenhafte Spiel der Hertha zieht sich auch diese Saison wie´n „roter Faden“ von Spiel zu Spiel.

Beim Anpfiff ist es oftmals Arroganz , zum Abpfiff hin Angst , Babbel beschreibt es nicht ganz zu unrecht mit „fehlender Gier“ , Ebert spricht von „fehlendem Biss“.

Ich pers. schaffe es nicht mehr Detailfragen zum Hertha-Spiel zu analysieren , wenn ich bei deren Beantwortung feststelle , daß grundlegende Basics wie Einstellung , Siegermentalität und Laufbereitschaft der (Mann)schaft fehlen .

Wenn überhaupt schon in Erwägung gezogen werden musste , das das volle Oly das Team womöglich „zu sehr beeindruckt“ , dann lässt mich das kopfschüttelnd zurück !


hertha-phil
23. Februar 2011 um 9:37  |  11142

Ich kann mit dem Kurier-Artikel nichts anfangen, halt typisch Boulevard.

Nach dem Erfolg in in Karlsruhe wird fest vom Aufstieg ausgegangen, „Eine Liebe, die sich bei der Aufstiegsfeier am 15. Mai in Ekstase verwandeln wird. “
Zitat A.Lorenz vom 14.2. (Man muss heutzutage sauber zitieren…)

Und jetzt wird Angst geschürt: „So verspielen Sie alles, Herr Babbel!“ Titel von W.Heise/D. Rubert

Mir ist klar, Boulevard macht immer Auflage, indem Emotionen, positive, wie negative geschürt werden. Aber es hilft bei einer Beurteilung nicht, dieselben Emotionen verstellen bei einer nüchternen Analyse den Blick!

HaHoHe


pax.klm
23. Februar 2011 um 9:39  |  11143

Habe nur ne kurze Pause, muß zur Aufsicht. Darum mal schnell einen Gedanken so in den Raum gestellt!
Damals wars, Geschichten aus dem alten Berlin, von der alten Hertha, der regelmäßige Wechsel von Fraydl und Groß!
Der bekam Hertha damals ganz gut, kann mich aber nicht erinnern , ob es so etwas noch mal gegeben hat?
Wie wäre es mit Burchert als Heimtorhüter, so für die Fans?
Und als Auswärtskeeper den Aerts? so als Nr 1a?


sunny1703
23. Februar 2011 um 9:49  |  11144

Ich bin zwar sicher der Meinung Aerts ist in den letzten Spielen ganz schwach und muss sich die meisten der Tore anschreiben lassen, doch nachdem ich gestern darauf hingewiesen wurde, dass nun nicht mehr nachgerüstet werden kann,stellt sich eine andere Situation da.
Wir haben einen Torwart bei dem ich nicht weiß,ist er 100% fit, hat er einfach eine Formkrise oder hat er ein mentales Problem, noch mit seiner Verletzung oder aus anderen Gründen.
Dieser Torwart in dieser Form gefährdet das Unternehmen Aufstieg,ich behaupte mal,steigert sich nicht die ganze Mannschaft gewaltig, vergisst die Abwehrreihe nicht welch ein Unsicherheitsfaktor hinter ihnen steht, wird Hertha allerhöchstens 3.
Dann haben wir einen Torwart 2,Burchert, dessen Leistung nur die trainer beurteilen können.
Da er aber scheinbar nicht den Anspruch bei gleicher Leistung spielt der Jüngere gerecht wird,ahnt mir ganz Übles für die T Position bei unserem Verein.
Und Sejna ist ja wohl völlig weg vom Fenster.
Gehe ich mal davon aus,dass Babbel die Leistungen richtig einschätzt, ist es wirklich sinnvoll Aerts gegen Aachen nochmal einzusetzen,ein allerletztes Mal.
Ich erwarte dabei von Aerts aber nicht nur,dass er keine weiteren Tore veschuldet,sondern mit einer souveränen Leistung aufwartet.
Ansonsten Ihr Auftrag Sascha!
Was mich allerdings nach der Info von @Exil-Scorfheider am meisten aufregt,ist die tatsache mit solchen Keepern in die Rückrunde um den Aufstieg zu gehen.
Denn so wie ich die dinge jetzt verstehe in Verbindiung mit den Aussagen Babbels zu dem Einsatz jüngerer Spieler wird das mehr und mehr zu einer ziemlich verfehlten Einkaufspolitik.
Eventuell Aerts,Friend,Beichler, alles fehlgriffe eines wirtschaftlich so oder so schon maroden vereins.
Ruka,Lell und Ronny mit durchschnittlichen bis bescheidenen Leistungen ,nur Lasogga war ein treffer, und der ist von Widmeyer entdeckt worden.
Hoffentlich reicht es für den Aufstieg,dazu bedarf es aber einer gewaltigen Leistungssteigerung auf der t Position,egal von wem.
Ich drücke Aerts alle daumen,dass er es uns Kritikern in den letzten Spielen zeigt,dass er nicht nur dadurch auffällt sympathisch zu wirken, sondern auch sportlich zu überzeugen.

@Dan,Du hast mich immer auf Deiner Seite,wenn es darum geht Spieler gegen wie Du es nennst „hexenjagden“in Schutz zu nehmen,allerdings dann bitte auch bei allen Spielern und Verantwortlichen, ich nenne nur die“hexenjagd“ gegen Ebert,Friedrich oder Wichniarek,Hoeness, gegenbauer oder Holst!
Bei solchen Themen müssen wir uns jeder an die eigene Nase fassen und manchmal zurücknehmen, ich will mich da nicht ausnehmen.
Nur zumindest hier im blog empfinde ich die Kritiken an Aerts sehr sachlich,anders als in fanforen .und um es ganz klar zu sagen,mich verwundert die jetzige Krise des Aerts nicht,doch Pfiffe gegen ihn,sind unmöglich,genauso wie die gegen Friedrich und Wichniarek oder gegen Union,wenn sie Tore gegen Gegner von Hertha schießen.

lg sunny


hurdiegerdie
23. Februar 2011 um 9:53  |  11145

So nun ist das Thema auch wieder durch und wir können uns auf das Gladbach-Spiel vorbereiten 😉

Zur Nachbereitung: Im Kicker ist m.E. ein schönes Foto zum 1:2 , wo Aerts sogar noch steht, obwohl der Ball schon an ihm vorbei ist.

Weiss jemand, wer eigentlich für Hünemeier eingeteilt war? Niemeyer schweigt ja, aber war es wohl selber nicht .

@dan. Selbst bei Hessel kann man leicht Verbindungen zum Fussball finden. Er wurde in seiner Jugend recht stark von Sartre (einer meiner Lieblingsphilosophen) beeinflusst. Sartre ist der mit dem „beim Fussball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit des Gegners“. Vielleicht war ja Cottbus auch wirklich nicht soooo schlecht.

Eine Sartres Kernaussagen ist „In der Tat liegt das Sein“. Die haben wir im Fussball auch: „Uffm Platz liegt die Wahrheit“.


Sir Henry
23. Februar 2011 um 10:06  |  11146

Zu Aerts fällt mir noch eine Situation aus der zweiten HZ ein, bei der ein anderer Schiri auch auf indirekten Freistoß im Strafraum gegen uns hätte entscheiden können. Er hat völlig unnötig eine Rettungsrückgabe von ichweißnichtmehr aufgenommen. Die Rückgabe war unter Druck und die Proteste der Cottbusser hielten sich in Grenzen, aber von oben sah es so aus, als wäre es eine Rückgabe gewesen.


streiflicht
23. Februar 2011 um 10:38  |  11147

Das war mal wieder ein Spiel zum Abgewöhnen. Ich war wie alle ziemlich bedient. Und Enttäuscht. Und sauer. Dieses Rumgepuzzle am Ball in der 2. HZ – eine Schrotladung für die Netzhaut! Und dann all das unnötig ausgeschüttete Adrenalin dazu. Zum EntFANnen sozusagen.

Aber jetzt kriegt Euch alle mal wieder ein. Kein Grund, hektisch und sinnfrei auf Einzelne einzuprügeln. Das macht die Sache nicht besser und wir leben trotzdem noch. 🙂


f.a.y.
23. Februar 2011 um 10:40  |  11148

@Sir Henry: trau keine Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast… Zum gleichen Zeitpunkt in der Hinrunde hatten wir 16 Punkte, also 3 mehr als jetzt. 5 Siege und ein Unentschieden. Da wir nicht in die Zukunft gucken können, ist es statisch waghalsig die gesamte Hinrunde mit der erst begonnenen Rückrunde zu vergleichen. Insofern stehen wir mitnichten besser da. Im Hinspiel haben wir gegen Union noch ein Unentschieden geschafft, im Rückspiel verloren. Im Hinspiel gegen Cottbus gewonnen, im Rückspiel ein Unentschieden. Nicht dramatisch. Aber halt nicht besser. Und by the way: da hatten wir insgesamt nur 5 Gegentore, jetzt sind es doppelt so viele. DAS beunruhigt nun schon ein bisschen.

Aber was den Umgang mit der Mannschaft und insbesondere Aerts angeht bin ich zu 100% bei @sunny. Einen schwachen Spieler der eigenen Mannschaft pfeift man nicht aus. Wobei ich das Gefühl hatte, dass eher der Rückpass an sich ausgepfiffen wurde. Stimmungstechnisch war es nach meinem Empfinden eher so, dass jeder bei der Bewegung „Ball geht zu Aerts“ Stossgebete gen Himmel geschickt hat. Auch nicht wirklich aufbauend für einen Spieler, wenn er merkt, die Kurve hinter mir traut mir nichts mehr zu. Die Jungs vor mir eh nicht. Und ich mir ja eigentlich auch nicht…. Und grade deswegen hätte ich Aerts geschont. Vor der eigenen Demontage. Vor den eigenen Fans. Aber vielleicht hat Babbel das auch unterschätzt.


dstolpe
23. Februar 2011 um 10:40  |  11149

@tunnfisch
Sehr, sehr gern, Auftrag ist hiermit erteilt – go for it!

@dutschke
Willkommen im Kreis. Schön, wenn unser Blog Thema in vielen Fankneipen ist, und ja, es hat hier in der Tat einige wirklich sachkundige Schreiber, auf die ihre Blogväter auch wirklich stolz sind. Ich kenne viele von ihnen nicht persönlich – aber wage das Gerücht durchaus zu zerstreuen, es handelte sich hier um von Hertha bestellte Lakaien. Bleib‘ uns gewogen und Du wirst vom Gegenteil überzeugt werden.


backstreets29
23. Februar 2011 um 11:05  |  11150

Die Rückgabe in der 2. HZ kam von Kobi, es wurde aber auch eine Ecke gegen uns nicht gegeben, als Aerts 1,5 Meter neben dem Tor den Ball durchrutschen liess


Sir Henry
23. Februar 2011 um 11:19  |  11151

f.a.y.

Eine Hochrechnung kann naturgemäß keine Aussagen über die Zukunft herstellen, wie Du schon sagtest. Insofern kann man über die Aussagefähigkeit eines Punkteschnitts streiten, da gebe ich Dir recht. Allerdings haben wir derzeit von den siebzehn Spielen der Rückrunde bereits sechs absolviert, das ist mehr als ein Drittel. Insofern drückt der Punkteschnitt vielleicht ja doch mehr aus, als Du anerkennen möchstest.

Zudem denke ich, dass der Punkteschnitt nach sechs Spielen in der Hinrunde mit 2,7 ein Hammerschnitt ist, den keine Mannschaft auf Dauer halten kann. Diesen Schnitt als Maßstab für eine gesamte Saison zu nehmen, halte ich für vermessen.

Deine Aussage zu den kassierten Treffern ist völlig richtig und gibt Anlass zur Sorge.

Aber mal ein Wort zu unseren Gegnern: Wir hatten in der Hinrunde die Fähigkeit, die direkten Konkurrenten zu schlagen. Außer gegen Duisburg haben wir gegen keine Mitstreiter um die Aufstiegsränge verloren (Augsburg, Aachen), meist sogar gewonnen (Bochum, Fürth, Aue, Cottbus)! Gleiches gilt bisher in der Rückrunde. Diese Bilanz gilt es zu halten, dann werden wir die nötigen Punkte sammeln. Nicht zu vergessen ist auch, dass sich unsere Verfolger gegenseitig noch schön die Punkte wegnehmen werden. Sie fangen gleich am kommenden Wochenende damit an.

Abgesehen von der Nullnummer gegen Duisburg haben wir bisher keine sportlich wichtige Niederlage kassiert. Wir verlieren gegen Paderborn und Osnabrück? So what? Viel wichtiger sind die Punktgewinne gegen Cottbus, Aue, Bochum und Augsburg.

Und bevor mir einer mit Union kommt: Union zählt für mich rein tabellarisch gesehen zur Kategorie Paderborn und Osnabrück. Bei der Bewertung dieser Begegnung ist doch wohl auch eine gehörige Portion gekränkter Eitelkeit mit im Spiel.

(den Pokal Koblenz lasse ich mal außen vor: das ist ein anderer, für uns sekundärer Wettbewerb).


23. Februar 2011 um 11:34  |  11152

nun, ich weiss schon, warum ich den „Kurier“ u.ä. nicht „lese“..was soll denn daran vorbildhaft oder gar „richtig“ sein?! SchwarzWeiß-Gemale mag selbst mein 12jähriger Sohn nicht mehr ertragen..Völlig sinnfrei, solche Artikel.
Ruka auf Rechts wird absolut m.E. unterschätzt; Lustenberger ist mein Lieblingsspieler, aber er kann auf dieser Position ganz sicher nicht den Australier ersetzen?!
Wenn man sich so den blog genau durchliest und all die anderen Foren und dann ein Aufstellungsdestillat herstellen sollte, wird klar, dass kein Trainer jemals die richtige Fanaufstellung hinbekommen könnte.. 😉 Und jeder ist sich „absolut sicher“, die Sache richtig abzuschätzen. Ich weiss nicht, welcher Philosoph es war (Sartre war´s nicht..), aber es gilt nur ein Gesetz im Fussball (leider!)_ „Recht hat der, der am Ende Erfolg hat“.
Jaspers, den ich mehr schätze , hat das auch nicht gesagt…wer war das nur?


f.a.y.
23. Februar 2011 um 11:55  |  11153

@ Sir: solange wir nicht diejenigen sind, die von den direkten Konkurrenten die Punkte abgenommen bekommen, ist alles im grünen Bereich. In der Hinrunde haben wir DAS sehr gut gemacht. Bis auf das erwähnte Duisburg Spiel. Auch die Tatsache, dass wir gegen Union und Cottbus in der RR nicht gut ausgesehen haben, ist tabellarisch gesehen Wurst. Da bin ich absolut bei Dir. All das weiss ich ja. Aber trotzdem… da bin ich vielleicht zu schnell nervös. Deswegen ist es ja auch gut, dass ich im Verein nix zu sagen habe. 🙂


Sir Henry
23. Februar 2011 um 12:11  |  11154

f.a.y.

Wahrscheinlich könnte mir ein Psychologe attestieren, dass meine sämtlichen Ausführungen nichts weiter sind als ein Ventil zum Abbau des Ärgers. Als eine verzweifelte Suche nach der rettenden Sicherheit, dass wir es packen mit dem Aufstieg. Und vielleicht hätte er sogar recht.

Ich habe von der zweiten Liga so was von den Kanal voll, das läßt sich nicht mehr in Worte fassen.


sunny1703
23. Februar 2011 um 12:16  |  11155

@apollinaris
Das ist doch nun mal das Wesen einer Boulevardzeitung und seien wir doch mal ehrlich,wer von uns geht nicht mit Vorurteilen behaftet an manche Urteile ran.
Mir tun heute manche überzogenen Worte über einige Herren der Spitze schon etwas leid,damit meine ich nicht substantielle Kritik, und Du……..warst mich für Mr Favrehasser und Mr Funkelfreund persönlich(das magst Du anders sehen,aber für mich war das damals gerade zu Beginn meiner Zeit beim tsp so),Du magst Ruka und lehnst Ebert ab,das zweite teilst Du mit vielen,wie viel von all dem ist nicht auch Schwarz-weiß……diese zeitungen leben,davon und zwar recht ordentlich,ihr Einfluss ist sehr groß,viel zu groß,siehe Guttenberg!
Das gefällt uns beiden nicht,doch sind wir bei aller Kritik auch nicht frei von solchen Denkweisen.
In der Blöd stand jetzt ein relativ guter Beitrag zu Aerts,inwieweit das nun die wirkliche Meinung des Journalisten ist oder nur der stimmung des Herthafreunde geschuldet ist,können @ubremer und dstolpe besser beurteilen.
Wie nennt ihr das immer ein Rotweinthema,gibt es beim Rotwein auch Weißwein und ein Probiergläschen oder alkfreies Bier? 🙂

lg sunny


backstreets29
23. Februar 2011 um 12:18  |  11156

@ Sir Henry Mit Lulu lohnt es sich wenigstens wieder 1. Liga zu gucken 🙂 Ich freu mich auf Freitag AUSWÄRTSIEG!!!! 😉

2. Liga war nie schön und ist auch nicht schön, aber mit einer einigermassen ansehnlichen Spielanlage hätte man sie als sportliche Delle verkaufen können. So ist das für alle Beteiligten ne Quälerei und die Mannschaft verkrampft immer mehr.
Ramos und Co haben jetzt schon nur noch nen Bewegunsradius von einer toten Kuh


sunny1703
23. Februar 2011 um 12:32  |  11157

@Bolle75
Danke für Deine beitrag zu Ebert, ich habe das genau so gesehen und umso öfters ich mir das anschaue,umso mehr sehe ich das so.
Ohne jemanden hier was zu unterstellen,Ebert hat bei vielen ein schlechtes standing, deshalb werden seine Leistungen teilweise deutlich kritischer gesehen,als die anderer.
Daran haben die Medien ihren Anteil dran ,allerdings natürlich Patrick selbst.
Spielt er so weiter ,die übermotivation mal beiseite,könnte er wertvoll werden,denn er entlastet Raffael.
Verfällt er allerdings wieder in den alten Trott,dann weg mit ihm.
Vermutlich bei mir auch ein wenig Solidarität mit einem Geburtstags“verwandten“! 🙂

@dutschke
Ganz schön polarisierend,ich dachte immer das sei die Stärke vom Feindbild Springer !? 🙂
Nur ob hier jemand für Hertha schreibt oder nicht ist im grunde Wurscht,weil es ja keine Beschränkung gibt wer hier nicht schreiben darf.

lg sunny


Sir Henry
23. Februar 2011 um 12:46  |  11159

Bist Du Hertha, sunny?


dstolpe
23. Februar 2011 um 12:51  |  11160

Ne, @sir, da haste wat falsch verstanden: Die (der) sunny soll scheinen über Hertha!


Tobias
23. Februar 2011 um 12:58  |  11161

Hatte einen Kumpel mit im Stadion, der sonst nur 1. Buli schaut (halt ein Zugereister). War natürlich optimal mit der Kälte und diesem Spiel. Aber der hatte eine etwas andere Sicht auf das Spiel.

1. Ist ja erstaunlich guter Kombinationsfussball (nach der ersten Viertelstunde)
2. Boah, ist der Schiri schlecht
3. Nee, der Torwart ist aber mies drauf – der ist bestimmt raus beim nächsten Mal
4. Komisch, warum die auf einmal alle so nervös sind
5. Unentschieden ist ja noch ein gutes Ergebnis

Wenn ich das im Nachhinein betrachte, bin ich dafür, einen Mental- / Motivationstrainer hinzuziehen. Das ist reine Willens- und dann Nervensache. Kicken können die Jungs, und der Trainer hat auch schon mal ein Spiel gecoacht, die richtigen Leute aufgestellt.

Egal, ob Pomadigkeit oder großes Flattern, das fängt alles im Kopf an. Den Trainer würde ich da in Schutz nehmen wollen – er soll sich um die sportliche Komponente kümmern, da hat er genug zu tun.
Selbstvertrauen und -sicherheit sind Dinge, die man auch ganz ohne Ball trainieren kann. Im Ernst.


hurdiegerdie
23. Februar 2011 um 13:01  |  11162

Schon lustig,

wir diskutieren uns hier die Köpfe heiss mit teilweise 180 Grad entgegen gesetzten Meinungen, aber sind infiltriert von Hertha-Mitarbeitern, die nichts anderes zu tun haben, als in einem Blog von etwa 300-400 Personen (gemäss der Abstimmungen) Meinungsbildung zu betreiben.

Schönes Fundstück von einem TSP Schreiber über uns:
„Hertha-Schleim-Portal der BM“

Viel Feind, viel Ehr


Dan
23. Februar 2011 um 13:04  |  11163

@f.a.y.
Kein Problem. Es muss nicht sein, aber in dieser Form halte ich das schon aus. 😉 Die Hexenjagd und der „rausgeholte Enke“ sind ähnlich provokativ.

So wie Du das siehst ihn zu schonen und vor sich zu schützen, könnte man wie ich jetzt mal argumentiere, ihn auch die Chance geben sich zu rehabilitieren. Vielleicht gibt er das Vertrauen mit einer guten Leistung zurück.

Es ist ja auch ein Zeichen an die anderen Spieler, dass man nach einer schlechten Leistung (ich weiß viele würden jetzt drei Spiele sagen) nicht sofort raus ist.

Ich denke aber ebenfalls, dass Aachen ein Wahrsager für Aerts ist. Noch so ein offensichtliches unsicheres Spiel von ihm und es wird schwer Argumente für ihn zu finden.
—-
@sunny
Bei der Hexenjagd bin ich nicht anzutreffen und immer und jedesmal zu verteidigen nimmt den Biss des Besonderen. Ich fand es jetzt mal bei Aerts wieder wichtig, nachdem die Jagdsaison auf den Trainer kurz vorher auch schon eröffnet wurde.
—–
Kurzinfo: die Betreffende wissen wer gemeint ist:
10x Augsburg erledigt.


Chrome
23. Februar 2011 um 13:09  |  11164

@Hurdies TSP Fund:

Spiegel-Forum Niveau solch Aussagen, bestenfalls.

Vor allem bei einem derart abwegigen Vorurteil. Hertha-Schleim? Wohl eher das Gegenteil. Wenn ich hier lese und meine eigenen Gedanken dadurch erweitere, frage ich mich, sobald ich Babbels Verharmlosungen höre/lese, ob ich/wir (teils) in Wirklichkeit nicht völlig überkritisch sind…

Aber im Unterschied zu manch anderem wünschen hier alle dem Verein das allerbeste, prinzipiell. Dadurch kommt Sorge und Kritik zustande, vor allem bei derartigem Schwarz-Weiß Verlauf einer Saison. Aber die Libe zum Verein liest man hier stets raus, dass finde ich klasse. Wer das Schleimen nennt, bitteschön. Tiefe Teller sind nicht für jeden Suppenlöffel geeignet.


Herthaner4ever
23. Februar 2011 um 13:18  |  11165

Ich fand es erschreckend, vor allem in der 2. Hälfte, wie Cottbus das geschafft hat, einerseits bei Ballbesitz Hertha sehr tief und kompakt zu stehen, nach einem der obligatorischen Ballverluste von hertha aber blitzschnell auf Angriff umgeschaltet hatten und plötzlich in Überzahl oder mit mindestens genauso vielen Spielern vor Herthas Tor umschalteten. Und selbst in Unterzahl konnten sie unser Mittelfeld aber vor allem unsere Abwehr mächtig ins Wanken bringen. Und warum ? Weil die einfach VIEL beweglicher waren und geistig fitter. Die Hertha spieler haben hingegen jeden eigenen Angriff bis zum Stillstand verlangsamt. Da bot sich keiner an!!!


23. Februar 2011 um 13:25  |  11166

@sunny: und da habe ich mir so viel Mühe gegeben..und du siehst mich als „Favre-Hasser“ und „Ebert-Ablehner“..hä?! Ich fasse es echt nicht…


Dan
23. Februar 2011 um 14:06  |  11167

@Chrome

Was soll denn Babbel in der Öffentlichkeit sagen? Das Team und einzelne Personen rund machen und zum Frass vorwerfen?

Ich bezweifle, dass Babbel und Preetz diesen Schmusekurs intern fahren. Beide Karrieren sind doch eng mit dem Aufstieg verflochten.

In der Öffentlichkeit das Team / Personen aus dem Schussfeld nehmen und intern leistungsfördernd unter Druck setzen. Aerts vielleicht ein Aufbau-Gespräch und Ursachenforschung mit Fachpersonal und keinem „Tschaka-Tschaka“-Guru.
—–
@apollinaris
„One truth is clear, whatever is, is right.“
A.Pope vielleicht die Urquell von Recht und Erfolg die Du suchst?


sunny1703
23. Februar 2011 um 14:32  |  11168

@sir henry
Ich ,na klar ich bin der Gegenschiprebab hast Du das noch nicht bemerkt? 🙂
@apollinaris,ich wollte nur meinen bei aller gemeinsamer Ablehung von Boulevardjournalismus und deren Form zu schreiben,irgendwas davon steckt selbst in jedem von uns.

lg sunny


T.H.C.
23. Februar 2011 um 15:25  |  11169

Also ich tendiere dazu, Aerts weiter im Tor stehen zu lassen und seine Leistung in den nächsten Spielen kritisch zu beäugen.
Ich fand, dass er in der Hinrunde ein starker Rückhalt war bis zu seiner Verletzung. Ob ersligatauglich sei mal dahingestellt.
Die letzten drei Spiele ging seine Formkurve merklich nach unten, wobei ihm gegen Karlsruhe eigentlich nur das Freistosstor anzulasten wäre und auch gegen Union war er ja nicht NUR schlecht.
Das Spiel gegen Chosebuz war meiner Meinung nach das einzige, wo er absolut verunsichert wirkte.
Und ganz ehrlich, was ist denn die Alternative?
Burchert?
In den Spielen gegen Aue und gegen Augsburg hatte ich jedenfalls immer Angst, wenn der Ball in die Nähe unseres Strafraums kam.
Burchert ist jedenfalls kein Keeper, der Ruhe ausstrahlt!

Hertha ist zur Zeit ne echte Wundertüte, man weiss nicht was rauskommt.
Wahrscheinlich hauen sie Aachen 3:1 die Hucke voll, Aerts hält nen Elfer und noch drei Unhaltbare und das Forum hat ihn wieder lieb.

Was mir viel mehr Sorgen macht sind zwei Drittel unserer SAF, die bei Auswechslungen jedesmal den Eindruck machen:“WAS, ICH???“
Obwohl ja nur Ronny ausgewechselt wird; unser Kolumbianer ist ja gesetzt, trotz extremer Probleme bei der Ballannahme.

HaHoHe


ursula
23. Februar 2011 um 15:30  |  11170

@ hurdiegerdie, hey das war nicht gut, dass
Sie das SO weitergegeben haben, wenn es
nicht schon ohnehin die MEISTEN HIER
zur Kenntnis nahmen….

….haben doch gerade Sie nicht nötig und wer
sich HIER wohlfühlt, „fühlt“ sich doch auch
ohnehin nicht angesporchen!

Dass das HIER anders funktioniert als beim
TSP, war bestimmt die Intension des Users,
der für seinen Sarkasmus, den ich übrigens
liebe, bekannt ist! Grüße


hurdiegerdie
23. Februar 2011 um 15:41  |  11175

Wie? Was? @ursula,

Das war Sarkasmus von dem Herrn? Dann habe ich ihn falsch verstanden und entschuldige mich natürlich!

Allein mir fehlt der Glaube.


Chrome
23. Februar 2011 um 15:41  |  11177

@Dan

Völlig richtig, mir ging es auch mehr um den angesprochenen Kommentar. Das Babbel dennoch gerne und oft beschwichtigt ändert sich dadurch ja nicht, und die Frage was genau sie Intern erzählen oder eben auch nicht ist ja das spannende, wieso die grosse, spürbare Verunsicherung? Das er davon ablenkt ist gleichzeitig verständlich und bedauerlich. Personelle Konsequenzen haben hierbei immerhin den Vorteil, dass man erkennen kann was der Trainer als Problem sieht. So tappen wir weiter im Dunkel umher 🙂


f.a.y.
23. Februar 2011 um 16:17  |  11182

@Dan: aber das mussten doch Lusti, Raffa, Ebert, Ronny, Friend, Beichler auch schon aushalten. Die einzigen, der trotz extremer Leistungsschwankungen gesetzt sind, sind Kobi und Adrian.

Aber gut, bei einem Torhüter ist es tatsächlich etwas anderes, insofern gebe ich allen, die ihn in Aachen bringen würden Recht. Wenn man ihn jetzt rausnimmt, dann muss wer-auch-immer-es-sein-wird den Rest der Saison spielen. Sonst hat man zwei Nervenbündel (s. Union).

Daher hätte ich ihn zur Halbzeit rausgenommen und mir eine Verletzung ausgedacht. Ihn mental aufgebaut und eventuell in Aachen oder sonst beim nächsten Auswärtsspiel in Fürth gebracht. Aber halt nicht direkt mit dem Rücken zur OK, die seit dem Unionspiel auch ein Nervenbündel ist.

Aber ICH hätte auch gegen Union Ebert gebracht und mit Doppelsechs gespielt und vor allem nicht verloren! Warum fragt mich eigentlich keiner, ob ich nicht den Trainer machen will??? 😀


f.a.y.
23. Februar 2011 um 16:30  |  11185

leicht OT und dennoch irgendwie passend: Stuttgart wechselt in der Euro den Keeper, weil Ulreich nicht genug Sicherheit ausstrahlt. Wobei die ja nun auch komplett verzweifelt sind….


pax.klm
23. Februar 2011 um 17:11  |  11189

sorry Exil-Schorfheider , du hast natürlich recht!
Pax


kraule
23. Februar 2011 um 21:04  |  11216

“Hertha-Schleim-Portal der BM”:

Na, na @ursula……
Sie wollen Ihrem Glaubensbruder zur Seite springen, finde ich wirklich voll OK!
Ganz im Ernst!

Aber jeden Fehltritt mit Humor/Sarkasmus im Nachhinein zu entschuldigen,
no go!
Zu billig und Ihrer nicht würdig!

Und nun zum Thema:

Sollte Aerts wirklich spielen, ist das der erste schwere Fehler von Babbel. Er wird angreifbar…..wenn Aerts den Sieg rettet, wird er jedoch der Held….Beide eigentlich.

Ha ho he

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