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(ub) – Die Meldung des Tages kam ohne Zweifel aus Dortmund. Die Festnahme eines mutmaßlichen Erpressers, der behauptet hatte, im Stadion und in der Nähe davon Sprengstoff deponiert zu haben.  Großveranstaltungen und Anschläge, diese Kombination weckt sofort tiefes  Unbehagen. Ohne in Panik zu verfallen: Reden wir über Sicherheit. Auch bei Hertha waren sie besorgt. Nicht nur, weil am Sonntag gegen den SC Paderborn das nächste Heimspiel ansteht. Über Monate hatte der Vereine auf vielen Wegen versucht, die vielzitierte  „Traumkulisse“ zustande zu bringen.

Am Vormittag hatte Mediendirektor Peter Bohmbach beim obligatorischen Pressegespräch mit Manager Michael Preetz und Trainer Markus Babbel (Foto: ub) mitgeteilt, dass Sonntag eine stolze Zuschauerzahl da sein wird. 66.000 Tickets sind verkauft. Paderborn, deren Zuschauer-Schnitt daheim bei  7500 Besuchern liegt, bringt beachtliche 3000 Unterstützer mit. Die größte Kulisse, vor der der SC Paderborn je gespielt haben wird, wird Gäste-Trainer den Seinen mit auf den Weg geben.

Als die Nachricht vom BKA-Einsatz am Nachmittag kam, war relativ bald die Rede davon, dass es sich um einen Einzeltäter handele. Nun ist Hertha ohnehin im ständigen Kontakt mit den Sicherheitsbehörden. Der wurde intensiviert. Thomas E. Herrich, Mitglieder der Geschäftsleitung und zuständig für die Sicherheit, verwies auf die bereits seit Monaten veränderte Lage. Ihr werdet es festgestellt haben, dass  seit Anfang  November 2010 im Olympiastadion erheblich mehr Ordner im Einsatz sind. Das gilt auch für die Polizei-Präsenz.

„Seit der allgemeinen Terrorwarnung des damaligen Innenministers im vergangenen Jahr, haben wir die Sicherheitsmaßnahmen überarbeitet und verschärft“, sagt Herrich. Mit Blick auf den aktuellen Vorgang werden alle Beteiligten noch eine Schippe drauflegen. Gleichwohl wirbt Hertha um Besonnenheit. Bittet darum, gegen Paderborn genügend Zeit für die Anreise mitzubringen ( = mehr als sonst 😉 ). Der Halbmarathon samt Sperrungen in der Stadt tut ein übriges.

Wie geht es Euch: Ändert der Fall Dortmund etwas an der Vorfreude auf die Partie? Wie empfindet Ihr die Sicherheit im Olympiastadion verglichen mit dem, was Ihr in anderen Stadien erlebt oder bei sonstigen Großveranstaltungen?

P.S. Ronny (Zerrung des Syndesmosebandes), Domovchiyski (Faserriss in der Wade), Perdedaj (Beschwerden am Sprunggelenk) und Djuricin (muskuläre Probleme) fallen gegen den SC Paderborn aus. Alle anderen, inklusive Peter Niemeyer, sind fit.

Der Vorfall in Dortmund hat für das Hertha-Spiel Sonntag . . .

  • macht mir keine Sorgen (62%, 212 Stimmen)
  • bedeutet mehr Zeit bei Anreise und Einlass (28%, 96 Stimmen)
  • macht mir Sorgen (7%, 25 Stimmen)
  • hält mich vom Besuch des Olympiastadions ab (2%, 7 Stimmen)
  • macht mir erhebliche Sorgen (0%, 1 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 341

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Im Olympiastadion fühle ich mich grundsätzlich . . .

  • sicher (50%, 167 Stimmen)
  • sehr sicher (39%, 132 Stimmen)
  • einigermaßen sicher (8%, 28 Stimmen)
  • manchmal unwohl (2%, 7 Stimmen)
  • meist unwohl (1%, 3 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 337

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72
Kommentare

31. März 2011 um 20:44  |  16307

Wir sollten sofort alle Stadien abschalten!


ubremer
ubremer
31. März 2011 um 20:51  |  16308

@Depeche Mode,
alle Stadien vom Internet abschalten ?


Petra Woosmann
31. März 2011 um 20:51  |  16309

Ich bin bei diesen Fragen immer auf der Seite unseres Innenministers / Berliner Innensenator: „Keine Panik, alles weiter wie bisher machen und auf die gute Polizeiarbeit vertrauen. “
Natürlich ist es anstrengend, wenn beim Einlass und bei der Anreise alles länger dauert. Aber wer 100%ige Sicherheit haben will, soll Zuhause bleiben.

🙂


Jimbo
31. März 2011 um 20:59  |  16311

@Petra

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt 😉


SnL
31. März 2011 um 21:00  |  16312

Ist das jetzt die neue Version von Immer Hertha-Bild?


31. März 2011 um 21:04  |  16313

ubremer

@Depeche Mode,
alle Stadien vom Internet abschalten ?

Na mindestens! Am Besten gleich komplett vom Tornetz nehmen, stilllegen und den Rasen kühlen.


dieter
31. März 2011 um 21:05  |  16314

Es gibt keine 100%ige Sicherheit, noch nicht mal zu Hause. 😉


31. März 2011 um 21:30  |  16318

ich sag´s mal so: alle modernen Massenveranstaltungen sind heutzutage in gewisser Weise gefährlich, vom Bombenanschlag bis Amoklauf (Einweihung des Hauptbahnhofes) ist alles dabei und möglich. Das kann nicht geändert werden oder man müsste eine Art Mega-Nacktscanner oder akzeptieren und wollen. Da plädiere ich für das (immerhin noch sehr überschaubare) „Restrisiko“.


slippen
31. März 2011 um 21:40  |  16319

Ja der Mensch ist schon ein seltsames Wesen. Die Gefahr ist sicherlich beim nächsten Heimspiel nicht größer als sonst, nur ist sie einem mehr bewusst nach den Meldungen aus Dortmund. Ich weiß auch nicht was mir lieber ist: Die Gefahr zu kennen und mich darauf einzustellen oder sie nicht zu kennen und sorglos zu sein… Aber immer zu Hause sitzen kann auch keine Lösung sein, zumal es da ja auch nicht ungefährlich ist, wie schon einige festgestellt haben 😉


scorerking
31. März 2011 um 21:52  |  16320

Mein erster Gedanke war auch der, dass dieses Thema doch hier wohl überflüssig sein dürfte und nicht hierher passen würde.

Allerdings beeindruckt mich, dass gegenwärtig (also zum Zeitpunkt des Verfassens meines Beitrages) genau 10 % der Befragten in der obigen Umfrage besorgt sind bzw. sich sogar deswegen vom Stadionbesuch abhalten lassen.

Ich stelle für mich fest:
Ich halte es mit der Aussage von @ Dieter.

Und über die Motive von Straftätern oder irgendwelcher Wahrscheinlichkeiten möchte ich hier auch nicht diskutieren, das gehört absolut nicht in dieses Forum!

Guten Abend 😉


fechibaby
31. März 2011 um 22:06  |  16321

Hertha ist nicht Dortmund. Dort wird Spitzenfußball gespielt und hier gibt es nur 2. Ligakost!!!!
Wem in der Welt würde es interessieren, wenn bei einem 2.Ligaspiel eine Bombe hochgehen würde???


scorerking
31. März 2011 um 22:29  |  16323

Der kicker meldet, dass Hertha Interesse an Andreas Ottl haben würde.

http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/550557/artikel_Kontakt-zu-Ottl—Entwarnung-bei-Niemeyer.html

Gute Nacht 😀


dieter
31. März 2011 um 22:34  |  16325

Was hat denn das mit 2. oder 1.Liga zu tun?!?
Richtig, gar nichts!
Wenn dann ist es von Interesse, dass es im weitesten Sinne „öffentlichkeitswirksam“ ist und das ist es bei 70.000 Zuschauern, noch dazu in der Hauptstadt (hat einen viel höheren Symbolwert) , bei einer Zweitligabegegnung genauso wie bei meinetwegen 80.000 im Signal-Iduna Park bei einer Erstligapartie.


scorerking
31. März 2011 um 22:38  |  16327

Ohh, das war ja schon längst thematisiert…
Habe etwas geschlafen!


hurdiegerdie
31. März 2011 um 22:40  |  16328

Ich mach mal wieder den Ketzer. Ich versuche immer ein wenig rauszubekommen, was die bei Hertha so trainieren und wie und was.

Alles aus der Ferne und unter Vorbehalt, aber wenn ich mal BZ (Hertha inside) und die MoPo so zusammen bekomme, lief es etwa so ab:

26. + 27. Trainingsfrei

28. nach Mopo: exakt eine Stunde Training: mit viel Lachen und nicht kompletter Mannschaft; Spiel 3 Mannschaften à 5.

29. nach BZ: Flankengott: Keeper Sascha Burchert spielte am Dienstag im Feld, gab eine Traumflanke auf den Kopf von Alfredo Morales, der nur noch einnicken musste.
Nach Mopo aber ein intensives Training mit (blöd, blöd, blöd) Verletzung von Ronny.

30. nach BZ: Andrang: Das Team von Coach Markus Babbel (38) trainierte am Mittwoch im Rahmen der Hautnah-Reihe beim TSV Helgoland. Scheint mir ein Showtraining gewesen zu sein.

31. nach BZ: Rad-Tour: Babbel änderte am Donnerstag kurzerhand das Vormittagstraining. Anstatt auf den Platz ging’s aufs Fahrrad.

ähem, klar Länderspielreise, aber als beeindruckende Vorbereitung… aber wie gesagt, weit aus der Ferne


dieter
31. März 2011 um 22:44  |  16330

Aha.. und wie sieht eine „beeindruckende Vorbereitung“ aus?


31. März 2011 um 22:57  |  16332

@hurdiegerdie/dieter Wichtig is‘ am 3.4. auf’m Platz!


johnny5
31. März 2011 um 22:57  |  16333

@hurdiegerdie

Unser Trainer hat familiäre Verpflichtungen auf dem Stern des Südens 🙂


dieter
31. März 2011 um 23:00  |  16335

@DepecheMode
Das brauchst du mir nicht zu sagen. 😉


hurdiegerdie
31. März 2011 um 23:09  |  16337

OK Stopp! Das läuft in die falsche Richtung und ich sehe warum!!! Mea Culpa.

Ich kann und will hier gar nichts kritisieren. Hertha ist gut und das sind ausgebildete Leute, die wissen schon, was sie tun.

Ich wollte nur mal beschreiben, wie das ankommt für einen kleinen unwissenden Dummy wie mich: Man bekommt einfach wirklich wenig mit, wie so Trainingsarbeit läuft, und man könnte auf falsche Gedanken kommen.

Aber Hertha ist gut, Babbel ist toll, alles läuft perfekt, wir sind 1. und Paderborn hauen wir weg.

Ich wollte ja nur sagen, dass ich für mich aus der Ferne der Schweiz gerne auch mal noch mehr über das Training wissen möchte.

Mopo ist hier absolut führend und ausdrücklich verdankt; fèr mich könnts noch mehr sein.

Gut so?


dieter
31. März 2011 um 23:16  |  16339

Ja, Polemik hilft immer.


ft
31. März 2011 um 23:22  |  16340

Um einmal zurück zu dem Thema „Sorgen, Ängste, Nöte “ zu kommen;
dass sind Plagen die dem Berliner fremd sind.
Der Berliner liebt die Gefahr wie andere Völker den Rotwein.

Sollte es allen Ernstes zu einer Bombenlegung im Olympiastadion kommen, so würde er in aller Seelenruhe auf seinem Sitzplatz ausharren und erst beim Pausenpfiff gemütlich zu seiner geliebten Currywurstbude schlendern und dort das Geschehen auf dem Rasen der vergangenen fünfundvierzig Minuten reflektieren.

Einige würden sich möglicherweise dazu hinreißen lassen dem Bombenentschärfungskommando zuzuschauen ;
aber spätestens beim Wiederanpfiff würde das Interesse daran erloschen sein und auch Sie würden wieder ihre Aufmerksamkeit dem Getümmel auf dem Rasen zuwenden.


Dovifat
31. März 2011 um 23:31  |  16342

Hertha hat keine Kohle und kann deswegen auch nicht von langhaarigen ( oder sonstwie frisurtechnisch verwirrten ) Bombenlegern erpresst werden.

Da waere Burgerwenden bei McD vermutlich profitabler…


31. März 2011 um 23:36  |  16344

@hurdiegerdie Ein Ketzer (zumal ein selbsternannter) hat nicht per se die Wahrheit und das moralische Recht auf seiner Seite. Ein besseres/wertvolleres Wesen seiner Gattung muß er nach der Definition her auch nicht sein. Also immer locker bleiben und fluffig durch die Hose/den Rock atmen.

Alles wird gut 😉


Inari
31. März 2011 um 23:40  |  16345

Dortmund „macht mir keine Sorgen“, aber „bedeutet mehr Zeit bei Anreise und Einlass“. Ich fühle mich aber sehr sicher im Olympiastadion, oder sagen wir nicht unsicherer als sonst irgendwo in einem „guten Bezirk“ in Berlin bei gutem Wetter.


derMarzel
31. März 2011 um 23:47  |  16346

ich schlag mich schnell auf auf die Seite von hurdie.

Mal ehrlich, kumulierte 4 Stunden Trainingsarbeit in 1 Woche hört sich doch eher nach Breitensport an. Es wäre also schon interessant zu wissen, was unsere Jungs dann doch noch so für einen Aufwand betreiben, sei es im Kraftraum, dem Schwimmbad oder der Massage-Bank…

Hab auch gehört, dass die in Frankfurt bei der Eintracht nun sogar 2mal am Tag trainieren.
Was die sich davon wohl versprechen?!?


johnny5
31. März 2011 um 23:50  |  16347

@hurdiegerdie

bei mir keine Sorge, habe deine Aussage schon richtig eingeordnet, denke ich. Wir alle tappen ja (glücklicherwiese) im Dunkeln, was Internas bei Hertha angeht (womit wir eine holprige Brücke zum gestrigen Thema geschlagen hätten:)) Trotz allem finde ich deine Frage / Aussage ja schon passend. Für MICH stellt sich dabei die Frage, ob ein Trainer Glaubwürdigkeit bei seinen Spielern erzielen kann, wenn er jeden Monat 2 Tage trainingsfrei gibt (auch wenn diese Tage eh frei wären), um in München weilen zu können; natürlich rein aus sportlicher Perspektive: ohne Frage, jeder hat ein Recht auf Privatleben. Nichtsdestotrotz bleibt offen, ob ein Trainer so Aufopferungsgabe, Leidenschaft und Identifikation mit dem Verein vorleben kann?

Nicht, dass ihr mich nun falsch versteht: mir geht es nicht um den sportlichen Erfolg dieser Saison, der offensichtlich mehr als zufrieden stellend ist, mir geht es eher um die langfristige Wirkung einer solchen Konstellation. Ach ja, ich habe keine Angst ins Stadion zu gehen 🙂


31. März 2011 um 23:52  |  16349

@derMarzel Die Spieler von Hertha, Herr Preetz und vor allem Babbel vollen vor allem Eines: NICHT AUFSTEIGEN! Deswegen auch die offensichtlichen Nachlässigkeiten beim Training. Das haben sie auch insgeheim schon versprochen.


hurdiegerdie
1. April 2011 um 0:08  |  16350

Nochmal @Driemer,
selbst wenn da eine gewisse Polemik durchschimmert, glaube ich wirklich, dass Widmayer und Babbel ihr Handwerk gelernt haben.

Ich hatte kürzlich schon mal angedeutet, dass man immer nur von Widmayer als Trainingsleiter hört, da hat mich @UB beruhigt, dass Babbel bei den taktischen Übungen extrem eingreift und Widmayer das Tagessgeschäft macht. Fand ich gut, deshalb finde ich den Blog gut, hat mich beruhigt.

Ich will alles über meine Hertha wissen, also provoziere ich auch mal. Wenn ich zusammenfasse, was ich über das Training finden kann, dann kommt das oft schräg rüber. Das wollte ich ausdrücken.

Ich frage mich, was ist aus dem Höhentraining geworden, ich frage mich, was vereinzelte Krafteinheiten mit Treppenlaufen mitten in der Saison sollen. Ich frage mich warum die in einer Länderspielpause, wenn sie wieder zusammen sind, fahrrad fahren? Das sind wahrscheinlich falsche Eindrücke, deshalb poste ich, damit mich Leute korrigieren , updaten und mit besseren Infos versorgen können.

Aus den Zeitungen alleine bekomme ich die nicht. Deshalb mag ich Trainingseindrücke der blogpappis, aber auch von Apolinaris oder anderen, die zum Training gehen können.

Alles nur schön finden, finde ich langweilig, aber das mache ich dann ab Donnerstag in Autralien, hihi.


dieter
1. April 2011 um 0:18  |  16351

Nur weil andere nicht ständig alles in Frage stellen heißt das nicht, dass sie alles immer nur schön finden.


Polyvalent
1. April 2011 um 8:27  |  16359

wilson
1. April 2011 um 8:44  |  16360

Wer Bengalos ins Berliner Olympiastadion durch die Sicherheitskontrollen bringt, wird es auch mit Waffen jeglicher Art schaffen.
Nichtsdestotrotz habe ich den Eindruck, dass die Kontrollen bei uns mitunter (das variiert sehr, von wem man durchsucht wird) deutlich schärfer sind als in anderen Bundesligastadien. Ich habe nicht viele „fremde“ Stadien besucht; da war es oft ein besseres Durchwinken. Das mag an meinem vertrauenswürdigen und spießigen Äußeren liegen. Ob ein „Terrorist“ sich durch einen bestimmten Dresscode outet, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Somit muss sich jeder Stadionbesucher darüber im Klaren sein, dass ein „Restrisiko“, wie es verschiedene User bereits geschrieben haben, bleibt.
Das gilt allerdings auch für den gesamten sonstigen öffentlichen Raum. Wer also ein Fußballstadion aus Angst vor einem Anschlag meidet, sollte sich auch in der U-Bahn, beim Rockkonzert, im Biergarten oder sonst wo genau umschauen.

Thomas E. Herrich – wofür steht das „E“ ?
Der Mann scheint großen Wert darauf zu legen.


derMazel
1. April 2011 um 9:02  |  16361

@DepecheMode
Unglaublich. Sagte nichts davon, dass ich irgendwelche Ziele gefährdet sehe oder aber sonst irgendetwas, was einen Ironieausbruch provozieren müsste. Ich sagte nur(gut, durch die Blume, das kann dann nicht jeder verstehen…) dass ich nicht verstehe, wie es zu derartigen unterschieden im Trainingsaufwand kommen kann. Sind ja schließlich beides Profimannschaften. Wenn Babbel demnächst(nach beratung mit Micha) weder mit Libero spielen will(„alles für den Aufstieg!“) findest du dass dann auch gleich richtig und gut und schreibst einen „die wissen was Sie tun“-Post, wenn jemand die Maßnahme vielleicht nicht versteht und erklärt haben will?! Ach steh ja auf diese treudoofe Gefolgschaft, aber so hohl? Nein Danke!


dieter
1. April 2011 um 9:14  |  16362

@der Mazel
Du solltest mal deine Wortwahl hier im Blog überdenken!
Das ist gelinde gesagt eine Frechheit!


f.a.y.
1. April 2011 um 10:03  |  16364

Mannomann, freue ich mich auf Montag, wenn hier wieder um die Sache und nicht den Ton gestritten wird.

Leute, die Sonne scheint und am Sonntag spielt Hertha bei Traumwetter mit Traumkulisse und unter den gleichen Risiken aus Sicht der Sicherheitsbehörden wie immer und überall bei Grossveranstaltungen.

Angst haben mir die Pässe zu Nicu gemacht. Um die Sicherheit sorge ich mich so viel oder wenig wie immer und überall. Nach dem 11. September habe ich mich anstecken lassen (war zu der Zeit in den USA) und mir danach geschworen, dieses Unbehagen nicht mehr zuzulassen. Denn sonst bleibt mir nur das gleiche wie Idrissou: Champions League spielen auf der PS3. Und dann hätte ich wirklich auch in echt nur noch virtuelle Freunde und dann wären wir wieder bei facebook…


1. April 2011 um 10:10  |  16365

Ich fühle mich bei Hertha so sicher, dass ich auch meine Kinder mitnehme. Die einzige Ausnahme war seit langem das Spiel gegen Union (komisch, da war ich ohne Kinder; muss so eine Art Vorahnung gewesen sein), wo nicht nur Bengalos im Stadion, sondern auch diverses Knallzeug vorm Stadion und beim Verlassen desselben gezündet wurde. Aber grundsätzlich finde ich die Stimmung unter den Zuschauern ziemlich entspannt und unproblematisch.

Man muss ja nicht unbedingt in die Ostkurve, wo die Kombination aus Alkohol und vielfach vertretenem simplen Gemüt eine latente Aggression mit sich bringt. Nicht falsch verstehen, das trifft bei Weitem nicht auf alle Ostkurvengänger zu. Aber wenn man die Ostkurve mit anderen Bereichen des Stadions vergleicht, dann fällt eben auf, dass dort eine andere Grundstimmung herrscht.

Dass nun die Ultras sich so am Thema Bengalos hochziehen und die Legalisierung fordern, kann ich für mich nicht nachvollziehen. Die sind verboten und gut ist. Aber mal ehrlich, Bengalos ins Stadion zu kriegen, sollte nicht so schwer sein. Dazu ist das Gelände viel zu groß und der Zaun viel zu lang.

Was das alles mit der Sicherheit vor einem terroristischen Anschlag zu tun hat? Nichts, weil es diese Sicherheit nicht gibt. Klar kann ich mich zu Hause einschließen, aber dann fällt mir vielleicht der schlecht montierte Küchenhängeschrank auf den Kopf, der mich, wäre ich im Stadion gewesen, verfehlt hätte.

Übrigens findet ihr unter meinem Nick ein paar einstimmende Bilder.


Dan
1. April 2011 um 10:18  |  16367

@wilson

Vielleicht ist er Star Trek Fan und fand James T. Kirk klasse. 🙂

Es gibt einen Juristen Thomas Erich Herrich in Berlin, ob er identisch ist mit dem bei Hertha arbeitenden Juristen Thomas E. Herrich kann ich nicht sagen.


1. April 2011 um 10:57  |  16368

Die Wunschergebnisse für heute Abend:

Bielefeld zeigt mit einem knappen Heimsieg ein letztes Aufbäumen im Abstiegskampf.

Ingolstadt untermauert auch auswärts seine gute Form, holt den Dreier und verschafft sich zusammen mit dem

KSC, der zu Hause ebenfalls die volle Punktzahl einfährt, etwas Luft im Abstiegskampf.


ubremer
ubremer
1. April 2011 um 11:24  |  16369

Nico Schulz, weil er Thema war, hier geht es zum Text

Stichwort Trainingsintensität:

Für alle Bedenkenträger: Eigentlich ist es noch viel schlimmer. Die Mannschaft hat vorgegeben, Fahrrad fahren gewesen zu sein. Die wirkliche und echte Wahrheit hat die Morgenpost enthüllt.

Frühstück Gestern waren die Profis knapp zwei Stunden auf ihren Mountainbikes unterwegs. Wer bei der Rückkehr indessen hochrote Köpfe und verschwitzte Körper erwartete, sah sich getäuscht. Entspannt rollten die Spieler zurück zur Kabine. Der Kader samt Trainerteam hatte im Grunewald eine ausgedehnte Frühstückspause in einem Cafe eingelegt. Einer ließ sich gar fahren: Sascha Burchert hatte einen Plattfuß am Hinterrad. Also klemmte sich der Ersatztorwart samt Fahrrad hinter Torwarttrainer Nello di Martino auf dessen Vespa.

Also, im Ernst: Die Addierung von Trainingszeiten, um zur Schlußfolgerung zu kommen ‚Hilfe, Hertha betreibt Breitensport‘ ist eine Milchmädchen-Rechnung. Habe so gut wie alle öffentlich zugänglichen Einheiten der vergangenen zwei Wochen inkusive Test gegen Braunschweig gesehen. Babbel hat nochmal heftig an Kondition, Dynamik und Kraft arbeiten lassen. Mit Zirkeltraining, Olympiastadion-Treppen hoch und runter . . . Die letzte dieser intensiven Einheiten hat Dienstagnachmittag stattgefunden. Glaubt mir: Da haben sich so gut wie alle Hertha-Profis gewünscht, sie wären Nationalspieler und hätten auf Reisen sein können.

Auch für die Fahrrad-Einheit, die eigentlich eine teambuildende Maßnahme war, hatte Babbel eine Begründung: „Man merkt den Nationalspielern an, dass sie nach den Reisen müde sind.“ Deshalb gab es am Mittwoch und Donnerstag keine Belastung.


Dan
1. April 2011 um 11:34  |  16371

@Catweazle (Ketzer) mit Kühlwalda (Unke) auf der Schulter

Auf der PK hat Babbel nochmals darauf hingewiesen, dass zum Krafttanken sowie für die Rückkehrer (Reisestrapazen) die Woche und eben auch der Donnerstag das Training regenerativ gestaltet wurde.

Heute soll das Training angezogen werden, aber man will ausgeruht und mit neuer Kraft die letzten Aufgaben angehen.


hurdiegerdie
1. April 2011 um 11:55  |  16372

Na also @dan und @ubremer,

mehr wollte ich doch gar nicht wissen. Danke für den Elektrik-Trick (post).


1. April 2011 um 11:56  |  16373

es herrscht einfach ein tiefes Mißtrauen im Berliner,der Trainer könnte ein Volldepp sein, jemand, der inhaltlich unterhalb der Kreisklasse agiert. Wenn die Mannschaft nach einer schwachen HZ deutlich engagierter zur Werke geht, braucht nur ein virtueller Jemand raunen, es könnte auch Preetz gewesen sein, der die Kabinenrede hielt..einziger Hinweis für diese steile These war die Aussage eines skyreporters, der seinen Halbzeitgast vermißte..trotzdem stürzten sich hungrig die (Ver-)zweifelnden darauf-wie erlöst vom bösen Geist, den Babbel loben zu sollen.-
Was ich meine: wer den Babbel im Kern die Klasse abspricht, einen Zweitligisten ordentlich zu trainieren zu können, wer ihm jedes taktische Wissen abspricht („wo sind sie denn, die Laufwege? ja, wo ist er denn, der Plan?? die wissen nicht wohin, die Armen?“), der wird immer und an allem zweifeln und dabei denken, es sei Ausdruck besonders kritischer Denkweise. Dabei stecken dahinter die Emotionen „Angst“ (nicht aufzusteigen) und „Unbehagen“ (gegenüber Babbel als Person), manchmal wohl auch Neid und Geltungsbedürfnis, aber das ist seltener, dahinter.
Dann gibt es jene, dem Babbel als Mensch eher sympathisch erscheint, dessen Karriere ein Zeichen für vorhandenes Know-How nehmen und grundsätzlich eher konstruktiv-aufbauend ausgerichtet sind.-
Was ich sagen möchte: es geht sehr viel weniger um inhaltliche Dinge als viele meinen. Wenn man sich dessen bewusst ist, lebt´s sich entspannter.
Vorsicht: das ist meine extrem subjektive Sicht, extra vergröbert, um zwei von mehreren Fraktionen ein wenig näher zu betrachten.
Da ich selbst auch zu sólch Fraktionen gehöre und im Verlaufe meines Lebens auch verschiedenen Fraktionen angehörte..sei mir das verziehen.
Prost!-Fange gerade an, meinen Geburtstag zu feiern-als seht mir diese freche Rede nach, die niemand persönlich kneifen will… 😉


catro69
1. April 2011 um 12:33  |  16374

Happy B-DAY Apo.

@ubremer
In deinem Artikel von heute erwähnst du ein 20jähriges Talent, das seine Ausbildung bei der Bahn geschmissen hat. Soll der Name nicht publik werden?


ubremer
ubremer
1. April 2011 um 12:38  |  16375

@apollinaris,

schließe mich mit den Glückwünschen den Vorrednern an. Alles Gute, gute Gesundheit, gute Nerven und ausreichend Gelassenheit 😉

@catro69

In deinem Artikel von heute erwähnst du ein 20jähriges Talent, das seine Ausbildung bei der Bahn geschmissen hat. Soll der Name nicht publik werden?

jep.


Exil-Schorfheider
1. April 2011 um 12:42  |  16376

@apo

Schließe mich ebenfalls meinen Vorrednern an.
Alles erdenklich Gute zum Geburtstag!

@catro

Soviele 20-jährige gibt es ja nicht, die auf dem Sprung in die Erste sind… 😉
Aber es ist gut, dass er dies nicht publik macht. Wurde bei den beiden New 99´ers auch so gehandhabt, die unsere U14 bald verlassen.

Off-topic

Schöner Aprilscherz:

http://11freunde.de/bundesligen/137387/dfb_entscheidet_st_pauli_wird_derbysieg_aberkannt


f.a.y.
1. April 2011 um 12:43  |  16377

@apo: na dann Happy Birthday und Prost. Bin auch ein Wandler zwischen den Fraktionen… Je nach Spiel und Ausgang desselbigen. Aber ich arbeite dran!


1. April 2011 um 12:57  |  16378

Du meinst wohl, an Deinem Geburtstag hast Du so eine Art Generalabsolution erhalten, oder wie? Ich fühle mich sehr wohl angegriffen und gekniffen.

Na, gut. 😉

Alles Gute zum Geburtstag, Trunk der Götter. Wünsche Dir viel Glück, Gesundheit und reichlich Sex.


hurdiegerdie
1. April 2011 um 13:00  |  16379

Glückwunsch @apolinaris!

Es soll da noch ein dritte Gruppe geben, die interessiert sich für alles, was um Hertha abgeht und möchte mehr wissen, besser verstehen, warum, was, wie gemacht wird.
Die sind dann glücklich und zufrieden, wenn sie lernen, dass Fahradfahren teambildend und regnerativ ist (nach einer zerissenen Länderspielpause) und freuen sich dann auf den nächsten Trainingsbericht, wo es um taktische Schulungen, Üben von Freistössen (auch jene die nicht in die Mauer gehen) und Laufwegen geht, einfach auch um zu kapieren, wie denn so eine BL-Mannschaft trainiert.

Manche von denen sehen den Menschen Babbel äusserst positiv, aber übertragen nicht automatisch seine fussballerischen Fähigkeiten der Vergangenheit auf seine aktuellen Fähigkeiten als Trainer, ohne ihn deshalb gleich als Depp zu sehen.

Diese Gruppe mag dann Bemerkungen gut finden, die besagen, dass man einem so jungen Einsteiger auch mal Zeit zugestehen muss (selbst wenn die Angst vor dem Nichtaufstieg in ihnen hochkriecht, wie die Kröte auf Catweazels Schultern).

Irgendwie gibt es auch Leute, die fühlen sich zu keiner Fraktion zugehörig, und es geht ihnen um inhaltliche Dinge, unabhängig davon, ob sich der eine oder andere davon gekniffen fühlen könnte.

Es soll sie vereinzelt geben, habe ich gehört 😉


Kilia87
1. April 2011 um 13:12  |  16380

@Apo

HÄPI BÖRSDÄI

Schließe mich mit den Glückwünschen an all die Vorgänger an. Hätte nicht gedacht, dass hier ein kleiner Aprilscherz rumturnt 😉

Thema Sicherheit: Ich fühle mich manchmal schon unwohl im Sadtion, gerade wenn irgendwelche Böller gezündet werden und n Fahnenschwenker bewusstlos am Boden liegt.

Die Einlasskontrollen bei uns sind schon ziemlich gut, will man in die O2-World macht man das Handtäschchen mal schnell auf und ist drin. Kein Abtasten, nüscht. Das finde ich wesentlich heikler. Ich erinnere mich aber mit Belustigung an ein Auswärtsspiel in Chosebuz, wo man seine Schuhe ausziehen musste und ich von ner richtigen „Kampflesbe“ abgetastet wurde. Also die hat richtig zugepackt!

Greets, wir sehen uns am Sonntag!!! 😀


driemer
1. April 2011 um 13:17  |  16381

Na dann alles Gute, @apollinares, und stell die leeren Flaschen nicht in den Anfahrtsweg der Paderborner. Sonst haben wir auch unsere Bedrohung. 😉


driemer
1. April 2011 um 13:24  |  16382

„hurdiegerdie // 1. Apr 2011 um 00:08

Nochmal @Driemer,“

Hm, räusper, habe ich da was verpaßt?


wilson
1. April 2011 um 13:31  |  16383

Oh – na dann, @ apollinaris:

Herzlichen Glückwunsch zum Fünfzigsten.


hurdiegerdie
1. April 2011 um 13:47  |  16384

@driemer,

ähh sorry! Dieter war gemeint!


driemer
1. April 2011 um 13:56  |  16385

Marc Seemann (Essen) trällert am Sonntag in die Pfeife. Leitete unser HR-Heim-Spiel gegen Osnabrück mit guter Benotung.
Die letzen 3 Spiele-Noten 4-5-5. Na, dann lohnt es sich, im Oly wieder gut zu pfeifen. 😉

@hurdiegerdie.
dachte ich mir schon, mir wird eher selten geantwortet. 🙂


1. April 2011 um 13:58  |  16386

ooch, driemer. Ich streichel Dir einmal virtuell übers Haupt. 🙂

Habe mich immer gefragt ob Du einfach D. Riemer heißt oder ob sich tatsächlich der englische Wortwitz hinter Deinem Nick verbirgt. Magst Du dazu was sagen?


sunny1703
1. April 2011 um 14:01  |  16387

Lieber@apollinaris.
Natürlich auch von mir meine allerherzlichsten Glückwünsche, vor allem jesundheit und vielleicht auch die erfüllung einiger schöner Träume 🙂
Oder nimmt der jute Apollinaris uns jetzt alle auf dem Arm(bei dem datum)………dann überhebe dich nicht 🙂

Zum Hauptthema und das sehe als eine Art Geschenk von mir an,lieber apollinaris,ich bin Deiner Meinung von gestern 21 Uhr 30.
Ich fühle mich im Stadion sicherer als auf der Rückfahrt im Zug, um es mal so auszudrücken.

Dass ich nicht dem Wunsch Folge geleistet und in die Politik gegangen bin, hat auch mit sowas wie Fraktionszwang zu tun.
Ich kann mich also bei keiner Gruppe so recht wiederfinden.
Grundsätzlich kritisiere ich was ich für kritikwürdig halte, und lass mich dabei auch nicht von einem Tabellenplatz blenden.
Das Gesamtergabnis eines Trainers bemesse ich allerdings fast ausschließlich danach.
Was nutzt es mir wenn man mir sagt,Trainer xy macht ein tolles abwechslungsreiches Training und die Kameraden erreichen dann 24 Punkte und werden abgeschlagen lächerlicher Letzter?!

Babbel hat einen Auftrag, der heißt Aufstieg,daran werde ich ihn messen, egal wie sympathisch oder unsympathisch er mir ist.

Mir persönlich,wohl wissend,dass ich da eine Mnderheitsmeinung vertrete sind das genug Trainingsberichte,aber wenn hier noch mehr gewünscht werden,bitte,ich sehe das wie bei facebook,mich zwingt niemand das zu lesen.
Ich bin eben in dem Punkt einer der“ die wahrheit ist uffn Platz“ vertritt. 🙂

Und ich hoffe , dass heute Bielefeld das Spiel der Saison macht,wobei es nach meiner Einschätzung noch wichtiger wäre,wenn Frankfurt gegen Bochum am Montag punktet.

lg und allen schon mal ein schönes we
sunny


derMarzel
1. April 2011 um 14:10  |  16388

@apo: Alles Gute zum Ehrentag!

Ich kann in keiner meiner Zeilen einen Kompetenz-Abspruch gegenüber Angestellten der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erkennen.

Die addierten Trainingszeiten sind natürlich kein Beleg für irgendetwas, und die Intensität ist ist ja, auch dank der guten Berichterstattung,deutlich geworden. Aber darum ging es mir ja garnicht. Ansatz war doch ursprünglich der: Da mir persönlich der öffentliche Trainingsaufwand sehr gering vorkommt, fragte ich mich, was die Spieler nach den Einheiten noch so treiben.Vereinfacht: Wird anschließend dort noch aktiv, vielleicht sogar individuell, weitergearbeitet oder geht’s unter die Dusche , in die Karre (oder S-Bahn ;-)) und ab nach Hause? Und darauf hätte ich nach wie vor gern eine Antwort. Weils mich einfach interessiert, wie das (Berufs-)Leben als Profi bei Hertha so ausschaut.

Ich zweifel in keinster Weise an, dass Team&Trainerteam während den Einheiten nicht hart und konzentriert arbeiten. Wir wissen aber alle, dass zu einem Leben als Profisportler mehr gehören sollte, als zum Training zu gehen. Man ist auch nach dem Training dafür zuständig, das Arbeitsgerät „Körper“ arbeitstauglich zu halten. Sei es die Ernährung oder sonst etwas, mit dem man seinem Körper schund tun kann. Oder nicht?

Konjunktiv:
Ich könnte jetzt auch schlussfolgern, dass Babbel diese Sachen vor Wochen angesprochen hat, weil es eben für einige nicht selbstverständlich ist. Weiter könnte sich für mich daraus ergeben ,jetzt richtig frech, dass sich daran nichts geändert hat. Sonst müsste man unter der Woche wahrscheinlich nicht ständig Grundlagentraining machen.

Soweit gehen würde ich aber nicht,aber der Ketzer in mir vielleicht. Wer weiß 😉

Ich frage mich lediglich(vorausgesetzt es heißt „Duschen und Auf Wiedersehen“) ob das nicht ein bisschen wenig ist, wenn die Jungs von Preußen Münster (aktueller 1. der Regionalliga West) in der Woche länger auf dem Trainingsplatz stehen.

Spontan besorgt mich sowas dann halt mal, zumal bei den Preußen viele Spieler noch einem „normalen“ Lohnerwerb nachgehen.

@Dieter: Ja, du hast recht. „treudoof“ und „zu hohl“ war definitiv zu direkt und in der Wortwahl unangemessen – dafür möchte ich mich bei depecheMode entschuldigen.

Ich störte mich heute morgen ungemein daran, dass meine Besorgnis auf ironische Weise in den Bereich der allgemeinen Verschörungstheorien gepackt worden ist.


derMarzel
1. April 2011 um 14:18  |  16389

Und dann noch etwas: Freue mich dann nun auf ein wahres Feuerwerk an Lauffreude und Einsatz am Sonntag, wenn man es doch schon so ankündigt („Kraft tanken“).

Würde das Thema nun eigentlich ganz gern belassen, und hoffe, dass ich es nicht SonntagNachmittag noch einmal hervor kramem muss.


driemer
1. April 2011 um 16:57  |  16391

Sir Henry, danke für die Streicheleinheiten. Ich hoffe, du bist nicht mit den 12 Händen meiner Kinder und den wunderschönen 2 meiner Frau ins Gehege gekommen. 😉

War ja nicht leidend gemeint. Ich bin nur ein gründlicher Leser jeder Meinung, und wenn ich dann selber meineln möchte, ist das Thema meist abgeschlossen und mein Beitrag ist von dem Wert der 24-Uhr-Nationalhymne früher beim RIAS.
Außerdem kennen sich hier viele Leute sehr intensiv aus früheren Arenen und haben sich anscheinend noch viel nachzutragen. Und dabei möchte ich sie gar nicht stören. 🙂

Ach ja:
Der Wortwitz ist der ursächliche Grund.


Treat
1. April 2011 um 17:24  |  16392

Lieber Apo:
Happy birthday tooo youuu, happy birthday tooooo youuuu, happy birthday, happy birthday, haaappppyyyy birthdaaaaaayyyy toooooo youuuuuuu! Alles Gute, viel Gesundheit, einen 6er im Lotto und was du sonst noch so brauchen kannst. Möge es dir und deiner kleinen Kneipe nicht fern unserer Straße im bestens ergehen!!!

@Sir Henry: Woher kennst du den @Odi´s Küchenhängeschrank? 😉

@all: Wenn Sonntag das Stadion wirklich gesprengt werden sollte, kriegen wir dann endlich ein eigenes, reines Fußballstadion? Vielleicht könnten die Herren Journalisten da gleich mal nachhaken? 😈 😈 😈 😈


Treat
1. April 2011 um 17:25  |  16393

@Apo:

imMER bestens ergehen, natürlich – tschulljung.


Sir Henry
1. April 2011 um 17:43  |  16395

@Treat,

Und wo spielen wir bis zum Saisonende? Ein temporäres Stadion mit Gitterrohrtribünen auf dem Tempelhofer Feld?


ubremer
ubremer
1. April 2011 um 17:45  |  16396

@Sir Henry,

Und wo spielen wir bis zum Saisonende

Stadion Rehberge


driemer
1. April 2011 um 17:58  |  16397

Hm, so richtig nachvollziehen kann ich die Diskussion ob des Trainingsumfanges nur bei @hurdiegerdie. So weit weg, zumindest von mir aus gesehen, und dann noch die vielen Berge dazwischen. Da möchte man schon wissen, welcher Stolperstein sich wo auftürmen könnte. 😉

Konditionstraining gemischt mit Schnellkrafterhalt – das hätte ich auch gemacht in so einer Länderspielpause für die Daheimgebliebenen. Die Abberufenen haben das mit ihrer Spielpraxis erledigt, bzw, mit den dortigen Trainingseinheiten.
Dann noch spielerisch mit dem Ball umzugehen, hat sicher einige Verkrampfungen im Kopf lösen können, genau so die Falschpfeiferei bei Einwürfen, Zweikampfverhalten und Abseitsentscheidungen. Das scheinen B&W sowieso zu mögen. Und da das Verhalten der Spieler in diesen Fällen gegenüber den Trainern nicht so ruppig sein wird wie während eines Punktspieles, hilft es langfristig, die Spieler mental zu erziehen. Mir gefällt es.

Die Trainingspausen zum Ende hin machen auch Sinn, sie unterstützen das Speichern der Trainingsabläufe ins Langzeitgedächtnis, machen es für die nächsten Trainingseinheiten vor den Spielen schneller abrufbar. Die Muskeln bleiben locker und dadurch wieder besser belastbar.

Der Vergleich mit Amateurfußballern oder Viertel- und Halbprofis gibt dahingehend nicht viel her, weil deren körperliche Grundlagen anders sind. Bei denen muß länger trainiert werden, weil der Trainingseffekt erst nach vielen Wiederholungen eintritt und die Muskulatur dabei nicht überreizt wird. Viele werden das von dem bekannten Kreis- oder Stationstraining her kennen. Der schon trainingsgewohnte Körper schafft in kürzen Intervallen von Übung und Pause eine höhere Belastbarkeit und damit auch einen besseren Trainingseffekt, ermöglicht mehr Wiederholungen mit der höheren Belastung, entsprechend des gewollten Ergebnisses im Ausdauer- und Schnellkraftbereich.

Darin liegen auch die Phänomene der Siege in den Pokalwettbewerben von extrem unterklassigen Gegnern. Sie werden dann aber in ihrem Ligaalltag diese Gewinnleistung nicht mehr
auf diesem hohen Kraftniveau wiederholen können. Die mentalen Gründe habe ich da mal nicht berücksichtigt. 😉


Sir Henry
1. April 2011 um 17:59  |  16398

@driemer

Da warste aber produktiv, meine Güte. Respekt.


Seppelfricke
1. April 2011 um 18:04  |  16399

Themen der nächsten Mitgliederversammlung:

1. Planung für die CL in der Saison 12/13

2. Bau des D. Hoeneßstadion samt Statue
(wahlweise Replik eines Faxes oder
ein 10m hohes D. Hoeneßstandbild)

3. Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Arne
F. samt Anstecknadel (damit was hängen
bleibt…)

4. Antrittsrede von Lothar „Der Greenkeeper“
Matthäus als neuer Trainer.

..in der Realität auf der Mitgliederversammlung aus diesem Albtraum aufwachen und zufrieden sein das wir die 1.Liga erreicht haben und die Abgabe der Motorradhelme gerade geregelt wird.


Treat
1. April 2011 um 18:07  |  16400

@ubremer:
Super Idee – Rehberge. Endlich mal nur 5 Autominuten bis zum Stadion… *g*

Habe eben auf Hertha TV die PK angeschaut. Dich erkenne ich inzwischen schon ohne vorher deinen Namen hören zu müssen… 😉

Irgendwie nett.

Bis Sonntag im Oly!

Blauweiße Grüße
Treat


Petra Woosmann
1. April 2011 um 18:09  |  16401

@apo: Happy Börthday to you …. 😆
Alles Gute und viel Gesundheit!!!!
🙂


hurdiegerdie
1. April 2011 um 18:28  |  16403

man @driemer, ditt haste aba schön erklärt. Nu weiss ich bescheid. Auch hinter den Bergen bei den ….

Starker Beitrag Daumen hoch


Sir Henry
1. April 2011 um 20:04  |  16419

@ubremer

Das Stadion Rehberge reicht ja gerade mal für die ImmerHertha-Truppe.


pax.klm
1. April 2011 um 21:10  |  16430

Wie das Oly in klein, gleich nebenan ne Freilichtbühne.
Haben nicht hier in den 80ern mal die Berlin Adler American Football gespielt?


1. April 2011 um 23:16  |  16439

VIELEN DANK FÜR DIE VIELEN GLÜCKWÜNSCHE !! 😳

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