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(sto) – Wir haben es längst gelernt: Dem Spieler Markus Babbel war es zuwider, wenn draußen an der Seitenlinie ein Trainer auf- und abrannte und pausenlos Kommandos aufs Feld brüllte. Also verfolgt er heute das Geschehen meist mit der Contenance eines Ottmar Hitzfeld.

Und wir wissen auch, dass dem Trainer Babbel Disziplin wichtig ist, sehr sogar. Er glaubt schon, hat er kürzlich wieder mal in einem Interview gesagt, dass er Hertha BSC in dieser Hinsicht ein wenig voran gebracht hat. Diese Ratio, dieses Kühle, wird Babbel nun auch beibehalten, wenn um ihn herum alle ausflippen. Die Ansage ist dabei mehr als deutlich: Wehe dem, der erst recht vor und genauso nach einem faktischen Vollzug des Aufstiegs auch nur ein Prozent nachlässt.

Noch zwölf Punkte sind das Ziel

Sein nur so dahingesagt erscheinender Anspruch, er wolle „auch wenn wir rechnerisch durch sind in allen Spielen volle Konzentration sehen und alle Punkte holen“, ist genau so gemeint. Aus diesem Grund läuft dieser Tage das, was Babbel „eine ganz normale Vorbereitung auf ein Ligaspiel nennt“. Am Ostermontag ist Hertha beim MSV Duisburg zu Gast.

Eineinhalb Stunden hat er entsprechend die Mannschaft am Gründonnerstag trainieren lassen. Hauptbestandteil der Einheit war das allseits beliebte, aber ungemein schweißtreibende Spielchen zwei gegen zwei auf große Tore. Angefeuert wurden die Profis von einer erneut großen Zahl von Zuschauern, darunter eine Austauschklasse aus Neuseeland, die zum Schluss und zur Erinnerung ein Foto mit der Mannschaft machen durfte. Besonderen Spaß hatte in diesen Minuten naturgemäß der Australier Nikita Rukavytsya, der ja gewissermaßen „aus der Ecke“ stammt. 😉

Doch zurück zu Babbel und dessen Forderung nach „högschder Disziplin“: Unabhängig vom Ausgang des heutigen Spiels der Bochumer in Paderborn verfügte er, dass es Samstag nach dem 10-Uhr-Training kein gemeinsames Fußball-Gucken der Mannschaft geben darf. Doch damit nicht genug, mit ebensolcher Gnadenlosigkeit hat Babbel verfügt, dass es auch Montag in Duisburg keine große Sause geben wird, wenn die Spieler vorher die noch fehlenden Punkte erobert haben. Eine Party, einen nächtlichen Ausflug mit open end, soll es nicht geben.

Was meint ihr?

Wie mutet euch das an? Babbels Position ist, dass sein Team bis zuletzt konzentriert zu Werke gehen soll; könnte ja sein, dass es am letzten Spieltag noch darum geht, ob Augsburg oder vielleicht doch noch Bochum oder sogar Fürth Zweiter wird. Diesen Sportsgeist werden die anderen loben (oder auch nicht), aber es mag auch solche geben, die fragen: Hat dieser Babbel ein Problem mit Emotionen? Auswüchse wie Freude oder Enttäuschung scheinen Herthas Trainer jedenfalls auf ganz merkwürdige Weise immer ein wenig suspekt.

P.S.: Was Duisburgs Trainer Milan Sasic im Vorfeld des Spiels zu sagen hatte (und es war eine ganze Menge, man versteht nur leider kaum etwas davon), seht und hört ihr hier.

Babbels Ehrgeiz im Endspurt finde ich. . .

  • genau richtig (82%, 450 Stimmen)
  • übertrieben (18%, 96 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 546

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70
Kommentare

jap_de_mos
21. April 2011 um 18:17  |  18806

Hertha hat schon oft genug zuviel gefeiert. Wenn da jetzt einer ist, der das etwas begrenzt, ist das nicht verkehrt. Immerhin verleitet die Stadt durchaus zu ausgedehnten Partygängen.
Problematisch wird’s, wenn er auch NACH der Saison noch nciht recht feiern will. Aber da hat er ja schon anderes versprochen… 😉
Babbel schreibt Professionalität groß – das ist für die Hertha sicher kein Nachteil!


Blauer Montag
21. April 2011 um 18:23  |  18807

Babbels Ehrgeiz im Endspurt finde ich. . .

* genau richtig (100%, 2 Stimmen 😉 )

Er will die Meisterschaft – in der 2.Liga. Ich weiß nicht, ob er dann mit dieser Trophäe durchs Brandenburger Tor laufen wird. Seit dem Ende des 2. Weltkriegs war dies keinem einzigen HERTHA-Trainer vergönnt, eventuell auch den kommenden Jahren niemand.

Ob der Trainer Markus Babbel in der 1. Liga und in Europa genauso erfolgreich sein wird, wie der oben erwähnte Ottmar Hitzfeld, zeigt uns die Zukunft. Ich hätte nix dagegen, wenn er diese Erfolge mit HERTHA feiern würde.


Stehplatz
21. April 2011 um 18:23  |  18808

er will die spannung noch hochhalten was wenn man erster bleiben möchte auch genau richtig ist. bisher ist die scharte des letzten jahres noch nicht ausgewezt. aber das wäre sie falls man die meisterschaft holen könnte. das wäre ein zeichen dass man wirklich nur einen unfall korrigiert.


Exil-Schorfheider
21. April 2011 um 18:33  |  18809

Absolut korrektes Verhalten vom Trainer!
Da scheint einer Lehren aus der ersten Trainer-Saison gezogen zu haben, die unserem ehemaligen „Sauhaufen“ mit Sicherheit gut tun!

Umso größer wird doch das Party-Interesse der Jungs am 15.05.!!!


hertha@berlin
21. April 2011 um 18:41  |  18810

„Babbels Ehrgeiz im Endspurt finde ich genau richtig “
1. ist es fair den gegnerischen Mannschaften gegenüber, die eventuell noch von Niederlagen von Augsburg profitieren könnten? (wenn Hertha den gewinnen würde)

2. mutet es an, wie Leistungssport :).

Babbel macht das richtig gut. Und wir wollen ja eigentlich auch im Oly feiern. 🙂
Wenn das schon vorher ab geht, dann ist es später schon abgestanden.
Meine Nägel sind in Hinblick auf das Duisburg-Spiel, wo ich dabei bin (Yee-Haw!!) blau-weiß lackiert. Damit haue ich so richtig auf den Putz!


Exilherthaner
21. April 2011 um 18:43  |  18811

Das ist doch sowieso irgendwie eine Pseudodiskussion. Es geht doch um Einstellung und vor allem Aufstellung…da muss Babbel zeigen, was er drauf hat. Grimmig gucken kann ja jeder, aber da hat er mich zumindest bisher vollends ueberzeugt.


ft
21. April 2011 um 18:47  |  18812

Total korrekte Einstellung des Übungsleiters.
Noch ist der Bär nicht erlegt.
Noch steht ein eventueller Aufstieg nicht fest.
Und deshalb darf auch gar nicht weitergedacht werden als bis zum nächsten Spieltag.

Babbel liegt da vollkommen richtig.

Teile der Presse und des Funks mögen dass anders sehen wollen, ich hingegen steh da voll beim Trainer.
Da paßt kein Blatt Papier zwischen uns.


Blauer Montag
21. April 2011 um 18:48  |  18813

Exilherthaner // 21. Apr 2011 um 18:43

Das ist doch sowieso irgendwie eine Pseudodiskussion.

Psssssssst Exilh., das muss aber jetzt unter uns bleiben 😉


Exil-Schorfheider
21. April 2011 um 18:48  |  18814

@ft

Moment! Entwickelt sich Herthino zum Problembär, dass Du ihn erlegen willst!? 😉


Blauer Montag
21. April 2011 um 18:52  |  18815

Was wohl die Berliner Stadtbären zu solchen Redensarten sagen? Oder Sir Henry als dem Herthinho sein Pressesprecher

http://www.berliner-baerenfreunde.de/web/


Exil-Schorfheider
21. April 2011 um 18:54  |  18816

@bm

Würde mich auch interessieren!


Blauer Montag
21. April 2011 um 18:54  |  18817

@Exil-Schorfheider

Sie haben Post …..


Blauer Montag
21. April 2011 um 18:58  |  18818

Schätze mal Exil-Schorfheider,
DER Fernschreiber von dem Herthinho sein Pressesprecher ist gerade defekt…
😳 😳 😳 😳


ft
21. April 2011 um 18:58  |  18819

Nuja… die Redensarten. 🙂

Ich hätte auch schreiben können:
„Noch ist die Kuh nicht vom Eis…“


Exil-Schorfheider
21. April 2011 um 19:00  |  18820

@bm

fühle mich wie Tom Hanks in „E-Mail für Dich“… 😀


f.a.y.
21. April 2011 um 19:01  |  18821

Was sollte die Mannschaft nach dem Duisburgspiel auch feiern? Isch denn scho Weihnachten?


Blauer Montag
21. April 2011 um 19:05  |  18822

@ft
Freies Assozieren bei immerhertha.de – weiter nüscht.
Die Kuh auf dem Eis siehst du hier:

http://www.google.de/search?tbm=isch&hl=de&source=hp&q=kuh+auf+dem+eis


Treat
21. April 2011 um 19:08  |  18823

@ft: Hertha hat jetzt auch ´ne Kuh? :mrgreen:

@Exilh…: Klar, wenn´s nix über den Trainer zu meckern gibt, ist es eben eine Pseudodiskussion… 🙄

Selbstverständlich vollkommen richtig. Ein auch im Angesicht des nahenden Erfolges völlig geerdeter Trainer ist genau das, was Hertha bislang gefehlt hat, zumindest seit der Demission eines gewissen Schweizers… 🙂

Außerdem zeigt es, dass Babbel die Berliner Medien- und Fanlandschaft schon sehr gut versteht (trotz fremder Sprach ~ bayrisch). Er weiß offenbar genau, auf wen als erstes geschimpft und wer bei nur etwas lockeren Zügeln sofort wieder der neue Party – Meister wäre…

Blauweiße Grüße
Treat


Exil-Schorfheider
21. April 2011 um 19:09  |  18824

Treat
21. April 2011 um 19:10  |  18825

Sprache, nicht Sprach.

…auf wen geschimpft WÜRDE…
… Party – Meister wäre, wenn das Ziel Zweitligameisterschaft doch noch verpasst würde…

Verdammt, ich brauche Urlaub…

Blauweiße Grüße
Treat


Blauer Montag
21. April 2011 um 19:13  |  18826

@treat
Dafür, dass die heutige headline 50 Minuten alt ist, sind 20 Kommentare ’ne ganze Menge für eine Pseudodiskussion – darunter auch 2 mit kritischem Blick auf die Berliner Medien.


21. April 2011 um 19:42  |  18829

Völlig richtige Einstellung, sehe ich ganz genauso.

Das Ziel kann nur heißen den anderen zu Zeigen wie Stark Hertha wirklich ist, also 12 Punkte aus den letzten 4 Spielen.

Blau-Weiße Ostergrüße


wilson
21. April 2011 um 19:52  |  18831

Vorab – ich bin weder Feierbiest noch Party-Animal (ist das das Gleiche ?)

Du kannst nicht bis zum Erbrechen behaupten „Wir haben noch gar nichts erreicht“ und wenn Du dann was erreicht hast, setzt Du noch einen drauf und verwehrst, das dann Erreichte zu feiern.
Meine Güte – die sollen es krachen lassen, sobald sie aufgestiegen sind. Die haben genau eine Saison genau auf dieses Ziel hingearbeitet.

Bis Freitag wird´s doch wohl reichen, wieder einen klaren Kopf zu kriegen.
Und die Älteren wie Mijatovic und Kobi müssen dann halt einen Stonsdorfer weniger trinken.

Einmal kräftig feiern und danach wieder das inflationär gebrauchte Zauberwort „Fokussieren“ strapazieren, selbiges tun und am Freitag 70.000 Zuschauern ein erfolgreiches Fußballspiel bieten.

Kann doch nicht so schwer sein.


wilson
21. April 2011 um 19:54  |  18832

Oh !

Bochum nur 0 – 0.

Ich werde doch gleich zum Feierbiest.


dstolpe
21. April 2011 um 19:55  |  18833

Ergebnisdienst aus Paderborn:
SCP – VfL Bochum 0:0. Das richtige Ergebnis eines schlechten Fußballspiels!

Mit dieser Konsequenz für Hertha BSC: Indem der Vorsprung nun neun Punkte beträgt und Bochum damit rechnerisch noch vorbeiziehen könnte, wird beim Hauptstadtklub auch im Falle einer Fürther Niederlage am Samstag niemand von „Aufstieg geschafft“ sprechen. Fest steht also: Frühestens Montagabend in Duisburg kann Hertha die Rückkehr mit einem eigenen Sieg perfekt machen.

Frohe Ostern!


hertha@berlin
21. April 2011 um 19:56  |  18834

die Fürther haben aber das leichtere Restprogramm, außer der gegen 1860 liegen denen wohl keine Hürden mehr im Weg


Blauer Montag
21. April 2011 um 19:57  |  18835

Bye Bye Friedhelm Funkel
„Man muss nicht jedes Spiel gewinnen“


wilson
21. April 2011 um 20:01  |  18836

Friedhelm, sprach die Frau Mama –
wir steigen auf und Du bleibst da.


f.a.y.
21. April 2011 um 20:10  |  18838

wilson // 21. Apr 2011 um 20:01

Friedhelm, sprach die Frau Mama –
wir steigen auf und Du bleibst da.

Vielen Dank, wilson! Das gekoppelt mit dem grausigen Spiel grade eben, treibt mir die Freudentraenen ins Gesicht.


dstolpe
21. April 2011 um 20:11  |  18839

FuFu: „Die Entscheidung fällt am letzten Spieltag – die um Platz drei, die Entscheidung davor ist gefallen.“

Als Bochum-Fan würde mir drei Spiele vor Saisonende bei so einer weinerlichen Erklärung ziemlich der Kragen platzen…


Sir Henry
21. April 2011 um 20:13  |  18840

Konspirative Emailringe unterwegs.

😉

Das nimmt ja langsam echte Ausmaße an.


Sir Henry
21. April 2011 um 20:19  |  18841

@dstolpe

Jetzt wissen die Bochumer, wie es uns in der letzten Saison Woche für Woche erging. Wie ich es gehasst habe.


f.a.y.
21. April 2011 um 20:20  |  18842

@sir: hab ich auch grade gedacht. Ohje, fast koennen sie einem leid tun…


21. April 2011 um 20:20  |  18843

im Falle eines Aufstieges muss es erlaubt sein, einen Tag abzufeiern-um sich danach (natürlich) ernsthaft und voller Konzentration dem Sportlichen zu widmen..Ob das wirklich so geht, weiß ich nicht-glaube eher, dass man dann anfängt, zurückzuschrauben..Vom fussballerischen her, macht Babbel haargenau das Richtige. Ob es angemessen ist?- Ich traue der derzeitigen Truppe eigentlich zu, dass sie nach einer Fete wieder in die Spur findet, mindestens zu 90%..ich würde die Jungs einen Tag feiern lassen, dazu einen Tag mehr frei..und dann geht´s weiter.
Die weren das ziemlich intensiv abgespriochen haben , die Trainer , Babbel &co. und hoffentlich die richtige Entscheidung treffen. Ne Belohnung sollte man spontan bekommen dürfen..anderes frustriert ein wenig..
Bin diesmal skeptisch, ob Babbel die richtige Strategie gewählt hat..Ich mutmaße aber : damit die Spieler nicht JETZT schon in Feierlaune kommen (wenn man die Fete mehr oder weniger plant) und sich nicht voll auf das Spiel konzentrieren, wird kommuniziert:“ nix is, mit Feier..!!“-aber nach dem Spiel..sieht die Sache dann ganz anders aus. So würde ich das jedenfalls handhaben.. 😉


f.a.y.
21. April 2011 um 20:27  |  18844

@apo: Ich denke, dass sie im Flieger zurueck 2 Minuten „nie mehr 2. Liga“ singen duerfen und das muss dann reichen. 😀

Ich bleib dabei: der Aufstieg selbst war das Minimalziel, die Felge ist das eigentliche. Wenn die sicher ist, brechen die Daemme. Vorher darf man sich freuen, aber es sollte nicht vom Trainer sanktionierte Feierei geben.

So interpretiere ich Babbel. Aber vielleicht wird er tatsaechlich spontan weich, wenn die Jungs ueberzeugend gewinnen. 😎


la49
21. April 2011 um 20:47  |  18847

Bloss jetzt nicht feiern.

Wenn FF jetzt 3x mit 10:0 gewinnt und wir alle Spiele verlieren, ist Bochum vorbei.

Verdammt, ist das knapp!

Ich sage Euch, das geht mit dem Aufstieg noch schief. Ich habe da so ein Gefühl.

😉

Wenn es was zu feiern gibt, soll man es auch krachen lassen. Wie sieht das denn aus, wenn in Duisburg die Fans abgehen und die Spieler mit traurigem Blick mal kurz Winke-Winke machen.

Das sind Profis, die wird Babbel für das 60-Spiel schon in Form bekommen.


Sir Henry
21. April 2011 um 20:49  |  18848

Nach Fest kommt Lose, Herr Babbel. Also bitte die Schraube nicht überdrehen.

Ich glaube aber, der Babbel Markus ist gar nicht so. Oder könnt ihr Euch einen Metalfan vorstellen, der den Headbang innerlich vollzieht? In Wahrheit zieht sich der Trainer nach Feierabend regelmäßig eine Kelly-Family-Gedächtnis-Perücke über, dreht die Anlage auf und lässt es dermaßen krachen, dass auf der Krummen Lanke (wohnt er da? Egal, es geht ums Bild) die Enten spontan zum Schlachtensee rübermachen und die Nachbarn die Fenster schließen.

Ehrlich gesagt, ist mir egal ob Babbel feiert oder nicht. Soll er es doch lassen. Seine Hauptaufgabe ist das Training der Mannschaft und der sportliche Erfolg. Daran gemessen ist alles in Ordnung.

Die Jungens können doch ihr eigenes Ding machen.


Mineiro
21. April 2011 um 20:53  |  18849

Wäre ich Babbel, dann würde es mich auch ziemlich stören, wenn sich vor dem Spiel alle nur darüber Gedanken machen, wie und wo nach dem Spiel der Aufstieg gefeiert werden kann. Diese Gedanken machen sich genau die Leute, die im Falle einer Niederlage in Duisburg die ersten sind, die wieder vieles in Frage stellen.

Babbel ist für den sportlichen Erfolg verantwortlich und dafür das Team absolut auf den Erfolg und auf nix anderes fokussiert ist. Lasst ihn doch das Spiel in Duisburg erstmal gewinnen (wird schwer genug, schließlich stehen die nicht umsonst im Pokalendspiel), dann wird Babbel auch grünes Licht zum Feiern geben.

Nur so lange die drei Punkte nicht gutgeschrieben sind, sollte man ihn (und das Team) mit solcherlei Fragen einfach mal in Ruhe lassen, weil das nämlich von der eigentlichen Aufgabe sehr ablenken kann.


Exilherthaner
21. April 2011 um 21:14  |  18850

@Treat
Fuer mich ist es einfach irrelevant, wie der Trainer aussieht, wie er angezogen ist oder ob er perfektes Deutsch beherrscht. Daher ist das fuer mich eine reine Pseudodiskussion. Wenn du solche Sachen immens wichtig findest, dann bitte schoen.


Blauer Montag
21. April 2011 um 21:27  |  18851

Prima, dass dein Fernschreiber wieder funktioniert, Sir Henry. Und ich habe die Vermutung, du könntest richtig liegen mit der Einschätzung seines Charakters. Bei der Lektüre der Babbel-Biographie bei wikipedia bin ich zu ähnlichen Schlussfolgerungen gekommen.

Nur die Journalisten scheinen nicht zufrieden zu sein mit den verbalen Brotkrumen, die ihnen der Trainer hinwerft. Daraus lässt sich nur mit Überzeichnungen eine Schlagzeile machen.


andi79
21. April 2011 um 21:56  |  18852

Sobald der Aufstieg rechnerich fest steht, wird Babbel schon seinen Spielern einen Abend zum Feiern geben. Dann noch einen freien Tag zum Erholen und danach wird er nochmal Disziplin fordern.
Was mich viel mehr interessiert ist eigentlich, ob am letzten Spieltag wieder nach dem Spiel auf dem Maifeld gefeiert wird wie beim letzten Aufstieg.
Ob Babbel nun feiert oder nicht ist mir egal. Wir bauchen kein Feierbiest 🙂


Blauer Montag
21. April 2011 um 22:19  |  18853

Richtig andi79,
wir brauchen kein Feierbiest.
Wir brauchen einen Trainer, der a) HERTHA in die 1. Liga führt, und b) sie dort halten kann. Noch ist rechnerisch vieles möglich – Danke für die Warnung la49 🙄 🙄 🙄 🙄


Renates Mann
21. April 2011 um 22:58  |  18855

Ach iwo, wenn der Aufstieg feststeht, wird nicht mehr ernst gespielt. Dann wird für die Zukunft geplant! Wir werden uns mittelfristig als dritte Kraft in Fußballdeutschland etablieren!

+
+
+

Nicht!

+++

Für meinen Geschmack macht Babbel alles richtig.

Wenn ein Unternehmen schon nach 3 Quartalen sein Jahresziel erreicht, gibts ja auch nicht den Rest des Jahres frei.

Und: Wir sind (dann) nur aufgestiegen. Ab dem Aufstieg beginnt die Arbeit für den:

Klassenerhalt.

Ja, richtig.

Klar sind wir vielleicht ambitionierter als andere Vereine, aber (gegebenenfalls) am 1. Spieltag im August sind wir ein Aufsteiger.

Und statistisch gesehen steigen Aufsteiger sicher wahrscheinlicher ab als Nicht-Aufsteiger.

Wenn der Babbel das jetzt ernsthaft durchgezogen wissen will, dann finde ich das gut. Denn es lässt erahnen, dass er eine Linie hat, die er durchziehen will.


Renates Mann
21. April 2011 um 22:59  |  18856

PS: Frohe Ostern allen!


andi79
21. April 2011 um 23:18  |  18857

a) haben wir fast erfüllt. Dank der Tordifferenz muss Bochum schon +31 Tore aufholen und natürlich alles gewinnen.
Bleibt nur noch Fürth.
b) wäre das Ziel der nächsten Jahre.
c) brauchen wir Fans, die sich auch mit weniger als 20 Siegen in einer Saison abfinden können


waidmann2
22. April 2011 um 2:42  |  18862

Seit Lassos 3:0 letzten Sa geht es – unabängig von allen Beteuerungen – nur noch um die nächste Saison. Nur so war Friend’s 30 Min-Chance zu werten. Ich hoffe und gehe davon aus, dass weitere Spieler des Kaders – vor allem die Jungen (Schulz, Knoll, Morales, Perdedai, Duricin)- noch längere Einsatzzeiten bekommen, um unter realen Bedingungen ihren Wert für die nächste Saison zu beweisen – oder eben nicht. Ein wichtiger Baustein für die Bedarfsermittlung neuer Spieler. Das funktioniert aber nur wenn das ganze (!) Team wirklich 100% spielt. Insofern macht Babbels Ansage viel Sinn.


Chuk
22. April 2011 um 6:53  |  18866

Ich finde Babbels Einstellung auch genau richtig!
Einen Schlendrian können wir nicht gebrauchen. Und das diese Jahr die „Felge“ am letzten Spieltag wieder an den Gast im Oly geht muss auch nicht sein. Außerdem muss man sich ja nur mal Rostock in Liga 3 angucken. Denen fehlt auch nur noch ein Punkt und jetzt haben die (mit den Aufstiegstrikots im Gepäck und dem Kasten Bier im Bus) zweimal hintereinander verloren. Das müssen wir nicht haben. Volle Konzentration bis zum Schluß!
@all: Ein schönes Osterwochenende! 🙂


Blauer Montag
22. April 2011 um 7:14  |  18867

Apropos Rostock chuck,
sofern sie tatsächlich noch den fehlenden Punkt holen wäre das ein Grund mehr für Hertha, die 2. Liga zu verlassen. Dann brauch‘ ich nicht mehr zu lesen, wie vermeintlich gut unterrichtete Journalisten schreiben, Hertha BSC (Berlin) täte sich besonders schwer in den „Ostderbys“. 🙄 🙄 🙄

@andi79 um 23:18
Also ich für meinen Teil wäre in der nächsten Saison bereits zufrieden, wenn Hertha in der 1.Liga 10 Siege + X schafft.


Treat
22. April 2011 um 9:48  |  18868

Ach weißt du @exilherthaner, ich hatte einfach schon wieder vergessen (ich Schussel), dass Babbel außer seinem blendenden Aussehen, seinen perfekt sitzenden Maßanzügen und dem fehlerfreien Erlernen der Fremdsprache Hochdeutsch absolut nichts zu bieten hat. Ich habe es jetzt mal wie du gemacht und die Tabelle einfach umgedreht, um das wahre Trainerpotential dieses Versagers zu ergründen. Und siehe da – wir sind ABGESCHLAGEN LETZTER!!!
Ich neige in Demut mein Haupt vor so viel Durchblick! 😉

Ach so, kann das permanente Versagen dieser Mannschaft in dieser Saison überhaupt diesem Trainer angelastet werden? Schließlich braucht man doch bei so einem Kader eigentlich überhaupt keinen Trainer, oder? :mrgreen:

Wenn du einfach mal über deinen Schatten springen und zugeben könntest, dass du den Trainer einfach nicht leiden kannst und es richtig schei…. findest, seinen souveränen Durchmarsch mit der Mannschaft in dieser Saison anerkennen zu müssen – das wäre ein Stück weit Ehrlichkeit und würde zeigen, dass auch du in der Lage bist, deine Vorurteile ab und an zu überprüfen und nicht nur regelmäßig bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu bestätigen und anders lautende Erkenntnisse schlicht zu ignorieren oder konsequent zu negieren, mögen die Argumente auch noch so fadenscheinig sein.

Ganz ehrlich? Ein bisschen tust du mir leid. Muss doch hart sein, im Gegensatz zu allen anderen als einziger immer den Durchblick zu behalten, oder? 🙄

Man, man, man.

Ich hoffe, du kannst dich wenigstens – trotz des Trainers – ein ganz kleines bisschen über den Aufstieg freuen.

Wenn nicht, dann freust du dich eben wieder, wenn du am Ende Recht behalten hast und der Versagertrainer Babbel doch irgendwann endlich gefeuert wurde – eines Tages wird es soweit sein, vielleicht schneller als du zu hoffen wagst.

Kopfschüttelnde Grüße
Treat


kraule
22. April 2011 um 10:11  |  18871

Ach is dit herrlich…..

Ostern, frei, schönet Wetter…….
und wir haben keene andere Sorgen 😉

Wat is dit Hertha-Leben zur Zeit schön,
ick jenieße dit……..

Frohe Ostern Allen 🙂


westend
22. April 2011 um 10:35  |  18873

Babbel raus — aus Muenchen!

In Grunewald laesst es sich auch gut leben, fragen Sie mal Herrn Lell.

Spaß beiseite, Babbel hat einen guten Job gemacht. Ich denke aber, dass seine wahren Qualitaeten erst in Liga Eins zum Tragen kommen werden.

An die U23-Gebildeten unter uns: gibt es den einen oder anderen aus der Truppe, der fuers naechste Jahr neu in die Erste hochrutschen kann / sollte?


Exil-Schorfheider
22. April 2011 um 10:50  |  18877

@westend

Ich würde gern den Fabian Holland sehen.
Habe seltenen Bezug zur U23, aber @apo schwärmt von ihm wie von keinem Zweiten…


pax.klm
22. April 2011 um 11:00  |  18878

Verweise auf diesen link, die Äußerung von MP stimmt mich zuversichtlich.
Besonders in Bezug auf den „Jungen“… 🙂

http://www.fussballtransfers.com/belgien/hertha-bsc-preetz-klart-geruchte-um-dede-und-wolf-auf_19066

Im SW von und in Berlin wohnen etliche der H…., muß ja nicht Grunewald sein, es soll da knapp außerhalb, eine der Kinder-freundlichsten Gemeinden
D geben…, muß er nur den Aerts fragen (u.a.) 🙂

Schöne sonnige Tage –und Zeit zum Nachdenken!—
wünsche ich allen @..
Pax


pax.klm
22. April 2011 um 11:06  |  18879

Langsam entwickelt sich die Alemannia zum Abledger der Hertha…
Vielleicht…

http://www.fussballtransfers.com/alemannia-testet-hertha-eigengewachs_19080


08-15
22. April 2011 um 11:09  |  18880

Für alle Hertha-Junkies (auch über Ostern):

Radio (Berlin): UKW 99,1 Mhz
Stream (weltweit): http://aufstiegsradio.de/

Bis zum letzten Spieltag immer freitags-montags. Viel Musik und alle halbe Stunde ein paar Hertha-News.

Und wie heißt es im Jingle so schön?
„Flankt Euch rein! Die Frequenz, für Hertha-Fans…“


Blauer Montag
22. April 2011 um 11:37  |  18885

westend // 22. Apr 2011 um 10:35

Babbel raus — aus Muenchen!

In Grunewald laesst es sich auch gut leben, fragen Sie mal Herrn Lell.

Nicht bloß im Grunewald 😉
Berlin hat eine große Vielfalt an guten Wohnorten: von Müggelheim bis Wannsee, von Heiligensee bis Lichtenrade. Wer allerdings die Fahrtzeiten per PKW zum Schenckendorffplatz kurz halten möchte, sollte in Charlottenburg oder Spandau wohnen. 😀


pax.klm
22. April 2011 um 11:49  |  18886

Spandau? War da nicht was mit den Bürgersteigen?

Oder ist der Vorort von Hamburg tatsächlich schon eingemeindet? 😀 😉


Renates Mann
22. April 2011 um 11:52  |  18887

Spandau ist die Hauptstadt vom Havelland!

Zecke soll man hier auch früher öfter gesehen haben.


Exil-Schorfheider
22. April 2011 um 11:55  |  18888

@pax

Schön, dass sich Herr Hyballa um Lennart kümmert. Blöd nur, dass er selbst in Köln als Trainer gehandelt wird…


22. April 2011 um 12:27  |  18889

@exil-Sch: ich sehe in F. Holland keinen Überflieger ala´Götze, auch nicht Draxler..um das mal einzuordnen 🙂
Aber ich sehe ihn besser als Gattusso, beispielsweise: er ist ein sehr sachlicher Spieler, paßsicherer Spieler mit viel Überblick. Dazu hat er eine tolle Schußtechnik. Von den Jungen macht er mir fast den besten Eindruck, das stimmt. Er hat aber wohl Herzprobleme- aber keiner weiss da etwas genaueres, scheint mir.. Ganz alleine stehe ich aber, wie gesagt, mit dieser Einschätzung nicht; man ist ja nicht zufällig Kapitän solch einer Mannschaft-und auch ein bekannter Ex-Profi von Hertha ist schwer angetan von ihm.
Dass er nie erwähnt wird-scheint wohl mit seiner Gesundheit zusammenzuhängen. Denn , wenn man die Spielberichte beachtet, wird Holland sehr häufig zu den Besten gezählt, häufiger als die „Arrivierten“ jedenfalls 😉
Vielleicht kann ja mal jemand genaueres recherchieren..jemand, der nahe an der Mannschaft ist..? :mrgreen:


Exil-Schorfheider
22. April 2011 um 12:51  |  18890

@apo

Das habe ich ja auch nicht gesagt, dass Du ihn ihm den Überflieger siehst!! 😉


22. April 2011 um 13:07  |  18891

Tja Exil-S.,
das ist der Lauf der Natur.
Im Frühling kommen viele ins Schwärmen:
Die Bienen, die Vögel, die Fußballfans usw….. 💡

Von Ausnahmen an Orten „tief im Westen“ mal abgesehen


22. April 2011 um 13:35  |  18893

sind wir Fussballfans nicht vielleicht doch nur ein wenig „altgriechisch“ motiviert?-Ich meine, erwachsene Männer um die 50-60 gucken sich kurzbehoste, gelfrisierte und Kettchenbehängte Jüngelchen an-geraten in´s Schwärmen oder verfluchen sie und zermalmen sie,-wie es nur Shakespeare konnte, wenn er von verschmähter Liebe sang…
Oder wie? Oh je? 😯 😳


Exil-Schorfheider
22. April 2011 um 13:37  |  18894

Oh, @apo!

Schon vom Maibock gekostet!? 😉


22. April 2011 um 14:14  |  18897

bsssssssssssssssssss……


hertha@berlin
22. April 2011 um 14:29  |  18900

@apoll.
okay, ihr Männer seid schon eigenartig, da sind wir Frauen doch ganz anders. lol

Babbel kann ich auch nur den von @pax.klm erwähnten Vorort empfehlen. Die Anbindung zum Schenkendorfplatz ist ideal und ich werde, jetzt mal einen langen Spaziergang in dem herrlichen Ort machen. See You 🙂


Blauer Montag
22. April 2011 um 14:48  |  18901

Nein apo,
für mich hat das Faszinosum „Fußball“ folgende 2 Gründe.

A. Dialektisch
Wir leben in einer vielfach normierten und quadrierten Welt. Das einzig Runde darin ist der Ball. Der besondere Reiz des Fußballs besteht in seinen vielfältigen technischen und taktischen Möglichkeiten und dennoch eher zufälligen Ergebnissen. Es ist leichter gesagt als getan, wenn es heißt. „Das Runde muss ins Eckige.“

B. Persönlich
Es ist eine Quelle ständiger Ablenkung von den häuslichen und beruflichen Pflichten 😀 😀 😀


Exil-Schorfheider
22. April 2011 um 16:45  |  18906

@bm

Das erinnert mich an einen Witz bzw Jingle von Radio Fritz:

Und nun ein Witz für alle Fans der euklidischen Mathematik: „Upps, mein Ball is umjekippt!“


pax.klm
22. April 2011 um 16:47  |  18907

Danke @08/15 für den link zum Aufstiegsradio! Duddelt den ganzen Tag im Hintergrund!
Nun aber den Grill angefeuert! Sorry….


Blauer Montag
22. April 2011 um 17:05  |  18908

@Exil-S
Eine weitere Anekdote zur Ablenkung würde ich gerne auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen.

Nach dem 2:1 Sieg im Finale der EM 1996 hat der deutsche Kanzler die Kabine der deutschen Nationalmannschaft betreten. Die Spieler sollen ihn singend begrüßt haben: „Helmut, senk den Spitzensteuersatz, Spitzensteuersatz, Spitzensteuersatz.“ Markus Babbel könnte es ggf. bezeugen, er war ja damals auch in der Kabine 😳

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