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(sto) – Der Satz sorgte für den Lacher des Abends. Nachdem seine Jungs im Sommer, nun ja, ja etwas „deformiert“ in die Saisonvorbereitung gestartet wären, da habe mit Fitnesstrainer Henrik Kuchno ein Mann erheblichen Anteil daran, dass die Profis von Hertha BSC sich bei ihrem nun zurückliegenden Mallorca-Trip „oberkörperfrei präsentieren“ konnten. So sprach es Markus Babbel gut gelaunt am Abend der Mitgliederversammlung vor nun exakt einer Woche, und der Satz sagt einiges aus über den 38-Jährigen – über seinen Humor, aber mehr noch über seine Qualitäten als Teamplayer.

An selber Stätte hatte Babbel der Basis von Hertha BSC ein Jahr zuvor den Aufstieg versprochen. „Mission erfüllt“, durfte er nun in den Saal hineinrufen. Aber Herthas Cheftrainer ist niemand, der sagen würde: Die Sonne scheint über uns allen, weil es mich und nur mich gibt. Nein, bis hinab zum Busfahrer vergaß Babbel niemandem aus dem Funktionsteam hinter dem Team für seinen Beitrag zu danken.

Babbels Dank an die Mitarbeiter

Aber speziell eben seinen Stabsangehörigen. Kuchno etwa. Oder Rainer Widmayer: „Ohne ihn wäre ich nur die Hälfte wert.“ Oder Christian Fiedler. Der hat hier ja dasselbe schwere Standing wie zu Profizeiten: Man liebt ihn oder man kann mit ihm und seiner Art nichts anfangen. Sagen wir mal so: Etwas mehr Fröhlichkeit hat noch niemandem geschadet, aber dieser gut gemeinte Ratschlag ist Fiedler – auch intern – nicht erst einmal zugerufen worden.

Bei Widmayer ist es sicherlich so, dass mit ihm und Babbel zwei Hälften ihre jeweiligen Stärken zu einem erfolgreichen Gesamtprodukt vereinen. Widmayer ist der Mann, der den Spielern immer und immer wieder die täglichen Übungsinhalte vermittelt. Und Babbel ist derjenige, der das Prozedere beobachtet, der Strömungen erkennt und sich im Verlauf einer Woche einen Eindruck davon verschafft, wer den Lerninhalt besonders gut verinnerlicht hat, wer gut mitzieht und sich für einen Einsatz am Wochenende aufdrängt.

In Summe hat das Trainerteam den Absteiger Hertha BSC in bemerkenswerter Weise zurück in die Bundesliga geführt. Ich bleibe dabei: Ich entsinne in jüngerer Vergangenheit keinen Gejagten, der gleich im ersten Anlauf der hetzenden Meute derart leichtfüßig entkommen ist.

„Causa Lell“ gefährdete die Mission

Schlüsselmomente mag es viele gegeben haben. Wie viel Mut musst du als Trainer haben, vor 48000 Zuschauern einen 17-Jährigen zu bringen, wenn der „Königstransfer“ sich nach nicht mal einer Minute selbst ausknockt. Nicht auszudenken, was gewesen wäre, hätte Hertha zum Saisonauftakt gegen Oberhausen nur 2:2 gespielt? Ob dann wieder fast 50000 zum folgenden Heimspiel gegen Bielefeld erschienen wären? Kritisch wurde es im Winter. Da drohte Babbel das Team zu verlieren; nein, er hatte es schon so gut wie verloren, weil sein Reden in dieser Phase nicht mit seinem Handeln kongruierte und er in der Disko-Causa Lell überdies den Eindruck erweckte, als seien unter Gleichen einige im Team gleicher als andere.

Aber Babbel hat die Kurve bekommen. In dieser Phase und insgesamt. Wenn sich gegenüber seiner ersten Cheftrainerstelle in Stuttgart eines deutlich entwickelt hat, dann die Konfliktbereitschaft des Markus B. Beim VfB hatte er es am liebsten harmonisch. Ein Fehler, hatte er im Nachhinein festgestellt. Also scheute er nun nicht die Auseinandersetzung – mit dem zu dicken Ronny, dem insgesamt zu unfitten Team, dem zu braven Raffael, dem zu späten Rukavytsya und, und, und. . .

Neues Denken in Westend

Babbels Wirken bei Hertha hat über den sportlichen Erfolg hinaus noch eine zweite Ebene. Der gebürtige Münchner hat das Denken beim Hauptstadt-Klub verändert; ob nachhaltig oder nicht, wird sich in Krisenzeiten weisen. Erst einmal aber hat es den Anschein, als könne sich auch in Westend eine preußische Form von „mia san mia“ entwickeln. Babbel, der 16 Jahre beim FC Bayern spielte, machte den Anfang und platzierte das Sieger-Gen überdies im Spielerkreis, indem er Lell holte. Kaum zufällig war es der Ex-Münchner, der nach vollbrachter Meisterschaft in Aue festhielt, dass Hertha entgegen früherer Tendenzen es diesmal eben nicht auf den letzten Metern verdaddelt hat. Thomas Kraft und Andreas Ottl verstärken den Trend nun noch – und nur übelste Ketzer werden schimpfen: Nur weil der Babbel keine anderen Kontakte hat, kauft er den Bayern die Reservebank leer.

Vielmehr ist es so, dass Babbel sich bestens fügt in die Maxime: Qualität ja – nur kosten darf sie nicht viel. Wer wenig bis gar kein Geld hat, braucht andere Fähigkeiten. Hertha hat jahrelang über seine Verhältnisse gelebt und wird unter dieser Last einer Vergangenheit auf Pump noch ein gutes Jahrzehnt zu leiden haben. Es bedarf neben einer gewissen Schläue auch gute Kontakte, um begehrte Spieler zu einem Klub wie Hertha BSC zu lotsen, dessen bundesweites Image objektiv betrachtet nicht eben schillernd ist. Mit Lell, Peter Niemeyer, Kraft und Ottl hat das nun schon wenigstens in vier Fällen hervorragend funktioniert. Hertha ist unter Babbel jünger geworden, reicher an Perspektive – und, gleichfalls nicht ganz unwichtig, auch „deutscher“. In aller Regel erleichtert das die Identifikation von Fans mit ihrem Klub.

Hertha und seine Trainer

Babbels unmittelbare Vorgänger waren der dröge Friedhelm Funkel und der introvertierte Lucien Favre. Babbel ist anders. Er ist lebhaft und mitteilsam. Auf dem Trainingsplatz ist er nicht so erfahren wie die deutlich älteren Berufskollegen, aber er ist lernwillig. Gleichzeitig weiß er, dass es auch für einen Ex-Profi mit seiner Vita keine Garantie gibt, im Trainergeschäft Fuß fassen zu dürfen. Schon gar nicht, wenn er bei seiner ersten Station als gescheitert galt. Und so dankte er nach seinem Berliner Premierenjahr Manager Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer „für den Mut, auf mich gesetzt zu haben“.

Viel mehr als an Favre oder Funkel erinnert Babbel mich an einen anderen großen Hertha-Trainer der jüngeren Vergangenheit: Nein, nicht an Falko Götz ;-), sondern an Jürgen Röber. Den habe ich zwar nicht selbst als Hertha-Trainer erlebt. Aber aus Erzählungen von damals scheint es mir, als wäre Röber genau wie heute Babbel kein Trainer der Gattung „Rangnick“ – die den Fußball verwissenschaftlichen wollen und noch den letzten Laufmeter in seinem ganzen Sinn oder Unsinn analysieren. Sondern die Entscheidungen schon mal aus dem Bauch heraus treffen – und akzeptieren, dass diese sich mal als richtig und mal auch als nicht zutreffend erweisen. Ich erkenne den Sinn der Gattung „Rangnick“, finde Typen wie Babbel aber irgendwie . . . tja, greifbarer.

Preetz‘ Rückhalt ist nicht selbstverständlich

Und genau wie einst Röber den Rückhalt von Manager Dieter Hoeneß hatte, so steht nun auch Michael Preetz hinter Babbel. Das ist, wie uns die schwierige Partnerschaft von Hoeneß und Favre lehrte, keine Selbstverständlichkeit. Gleichwohl sind auch diese beiden über alle zwischenmenschliche Sympathie hinaus eine Zweckgemeinschaft. Genauso wie Hertha es sich in dieser Saison nicht leisten konnte, nicht aufzusteigen, darf aus dem Bundesliga-Rückkehrer nun ein Fahrstuhlklub werden.

Meine Wertung: Markus Babbel ist ungeachtet aller noch bestehenden Schwächen und Defizite ein Glücksfall für Hertha BSC. Mit dem Bundesliga-Aufstieg hat er gleichwohl erst seine Gesellenprüfung bestanden. Sein Meisterstück steht noch aus – wobei zu dessen Erfüllung nicht zwangsläufig das Herbeiführen einer „Salatschüssel“ nötig ist. Die Etablierung des Hauptstadt-Klubs als feste Größe unter Deutschlands besten 18 würde schon ausreichen.

Herthas Trainerleistung in der Saison 2010/11 war. . .

  • gut (47%, 189 Stimmen)
  • sehr gut (44%, 178 Stimmen)
  • befriedigend (7%, 28 Stimmen)
  • ausreichend (1%, 5 Stimmen)
  • mangelhaft (0%, 1 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 401

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Markus Babbel wird. . .

  • noch lange Zeit Hertha-Trainer sein (71%, 251 Stimmen)
  • Hertha nach der Saison 2011/12 aus freien Stücken verlassen (19%, 67 Stimmen)
  • noch in der Hinrunde der Saison 2011/12 entlassen (6%, 22 Stimmen)
  • von Hertha nach der Saison 2011/12 keinen neuen Vertrag erhalten (4%, 15 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 355

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62
Kommentare

jap_de_mos
23. Mai 2011 um 15:48  |  23037

Die letzte Frage ist etwas seltsam, was die Auswahlmöglichkeiten betrifft. „Noch lange Hertha-Trainer“ oder „nur noch ein Jahr“ (oder kürzer) – da fehlt mir die Alternative: „noch 2-3 Jahre den Ton angeben“ o.ä.
Ansonsten ein schöner Artikel, der meine Zustimmung findet. Hoffen wir, dass seine Lernwilligkeit und -fähigkeit erhalten bleiben!


El Famoso
23. Mai 2011 um 16:02  |  23038

@ dstolpe auf ein neues 😉

Mit diesem Post möchte ich die starre Sichtweise hier im Blog mal ein wenig aufbrechen. Manchmal muss man nämlich über den Tellerrand hinausblicken. Und dann erkennt man (hoffentlich), dass man mit drei 6ern und trotzdem ohne Tannenbaum spielen kann.
„Drei 6er“, hört sich zunächst ganz schön defensiv an. Muss es aber gar nicht sein, wenn man die Viererkette zu einer Dreierkette umfunktioniert, was angesichts Mijatovics Defiziten (langsam, hölzern, unbeweglich) auch gar keine so schlechte Idee ist.
Zudem hätte das auch den Vorteil, dass man in der Offensive weiterhin mit den starken Flügeln spielen kann. Stellt sich nur die Frage nach der Besetzung. Ebert-Ruka, Ebert-Ramos, Ruka-Ramos oder doch lieber mit Raffa auf Außen?!
Ich kann mir sehr gut ein 3-3-3-1 vorstellen, was wie folgt aussehen könnte:

———–Kraft———

Lell—–Hubnik—–Kobi

Lusti—–Niemeyer—–Ottl

Ebert—–Raffa—–Ramos

———Lasogga———–

Jetzt kann man sich natürlich streiten ob Ruka nicht lieber links spielen sollte und Ramos stattdessen im Sturm. Oder ob Lusti der bessere zentrale 6er ist und so weiter und so fort. Aber mir gehts in erster Linie nur ums System und darum eine bessere Alternative zum Tannenbaum zu finden.

Mfg El Famoso


wilson
23. Mai 2011 um 16:07  |  23039

@ dstolpe

…in der Disko-Causa Lell…
Aber Babbel hat die Kurve bekommen.

Allein ? Mit wessen Hilfe ? Mein Erinnerungsvermögen lahmt.


dstolpe
23. Mai 2011 um 16:13  |  23040

@wilson
Sagen wir so: Er hat die Kurve bekommen – durch eigene Maßnahmen, aber auch, weil er auf Ratschläge anderer gehört hat. In der Phase kam viel zusammen und führte – das ist das Wichtigste – zu einem guten Ende und damit einer Fortführung der Zusammenarbeit. Es hätte zu der Zeit auch anders kommen können. Belassen wir es mal dabei, alles weitere würde zu tief in den Raum des nicht felsenfest Belegbaren hineinführen.


wilson
23. Mai 2011 um 16:17  |  23041

Gut. Danke.


Dan
23. Mai 2011 um 16:32  |  23042

Irgendwie fehlt mir was zwischen Ende 2011/2012 und lange Zeit. Wobei drei Jahre als Trainer im gleichen Verein schon eine lange Zeit in der heutigen Zeit wäre.

Wenn sportlich nichts dazwischen kommt, dann wird eher Babbel die Entscheidung treffen wie es weiter geht. Will er weiterhin ein Team aufbauen und transfermässig mit der Hand im Mund leben oder strebt er nach höheren Weihen mit mehr Geld in der Transferkasse?

Trainerleistung habe ich als gut bewertet. Bei mir fließt aber weniger die Spielweise ein, die hätte sicher „schöner & attraktiver“ trotz 2.Liga sein können, sondern vorallem die richtigen Antworten zu den vielen Problem auf und um das Fußballfeld.
Ob Vertrauen in die Jugend, Aerts, Senja oder Burchert oder Selbstkritik als er das „Friend-System“ kippte und mit Lasogga belohnt wurde.
Der harte Kurs zu Beginn oder Fixierung auf das Ziel.
Seine und Michael Preetz Aussendarstellung haben dem Verein Bonuspunkte in Berlin und Bundesweit gebracht. Röber musste das erst lernen, Babbel hatte es schon drauf.

Bis auf das 1. Heimspiel hatte ich nie das Gefühl, dass seine Entscheidungen Glück waren. Und selbst das Spiel muss man dann wieder rausnehmen, denn umsonst hatte Djuri ja auch nicht auf der Bank gesessen.

Es wird auf alle Fälle interessant. Letzte Saison war ich skeptisch, vorallem wegen der Mentalität und dem Nervenflattern die „Bayern“ sein zu müssen.
Entgegen anderen halte ich die erste 11 für bundesligatauglich und selbst die Bank wird nicht mit No-Names besetzt sein. Auch von der jungen Garde traue ich zwei bis drei Spielern die Rolle als qualifizierter Ersatz zu.

Die T-Shirts „Mission erfüllt“ werden auch nächstes Jahr ihren Zweck erfüllen.


pax.klm
23. Mai 2011 um 17:06  |  23043

Nach eigenen Aussagen kommen die Ex- Münchener weil der Micha und der Markus Visionen eines besser werdenden und wachsenden
Vereins vermitteln. Sie kommen alle mit recht langen Vertragslaufzeiten, zu Bedingungen die finanziell eher nicht den Reiz ausmachen!
Will damit sagen, sie kommen wegen den Verantwortlichen der Hertha und dem was hier entstehen soll!
Ein Teil dessen sind das Trainerteam und die wiederentstehende Herthafamilie , auch inkl. der Fans.
Die die sich hierrauf einlassen kommen nicht als Eintagsfliegen!
Sollte nicht alles den Bach runter gehen, d.h. sportliche Ziele werden nicht annähernd erreicht, die Verschuldung wächst, die Fans werden ecklig und es kommen nur noch 20 T zu Eitrittspreisen ab 30€ aufwärts – oder ähnliche Szenarien- dann wird uns Markus der Babblige
noch ein paar Jährchen erhalten bleiben und der Verein wird hier und da Erfolge erzielen!
MB ist für mich in Stuttgart nicht gescheitert, die sind an Hertha vorbeigezogen…
Die sind mehr an sich selber gescheitert…
Sehe Hertha irgendwo im Mittelfeld der Liga mit Möglichkeiten nach oben, was ich aber nicht erwarte!( Als Erwartungshaltung)


coconut
23. Mai 2011 um 17:21  |  23044

Tja, Frage 2 habe ich mangels Auswahlmöglichkeit auch nicht beantwortet.
Zumal es bei einem Aufsteiger eh reichlich ungewiss ist, was aus dem Aufstiegstrainer wird. Läuft es gut, kann es sein, das Babbel hier noch „ein paar Jahre“ ist. Kommt man ins straucheln, wird dem nicht so sein. Denn eines ist klar: Einen Abstieg in direkter Folge zum Aufstieg, können wir uns wohl nicht leisten.
Ansonsten hat Babbel sein Ziel erreicht. Ich fand es insgesamt gut. Zum sehr gut hätte eine souveränere Hinrunde und eine klarere Linie gehört. Aber es hat ja letztlich auch so ohne großes Zittern gereicht.
Also: Jut jemacht Marcus 😉


Beetlecrasher
23. Mai 2011 um 17:52  |  23045

Wie lange uns Herr Babbel als Trainer erhalten bleibt ist wirklich schwer zu beantworten. Aus meiner Sicht gibt es zwei Szenarien fuer die neue Saison:

1. – Er hatt Erfolg mit Hertha und wird fuer andere groessere Vereine wie Bayern Muenchen interessant. Laut Beckenbauer gibt es da durchaus positive Stimmen, die Ihm schon jetzt eine Zukunft bei den Bayern zutrauen. Eine enge Verbindung besteht ja sowieso in die Richtung und Hitzfeld wird nicht ewig weitermachen.

2. – Es lauft eher schlecht fuer Hertha und Herr Preetz versucht durch einen Trainerwechsel neuen Schwung ins Team zu bringen.

Ich habe also nicht das Gefuehl, das uns Herr Babbel lange erhalten bleibt. Auch wenn ich es mir derzeit wuenschen wuerde.

Davon abgesehen lebt seine Familie wohl immernoch in Muenchen. Solange dies der Fall ist, wird er nie richtig in Berlin „ankommen“.


23. Mai 2011 um 17:55  |  23046

nun, was soll ich auf den langen und sehr ausführlichen Text noch groß sahen: ich kann nahezu jeden Satz unterschreiben. Mich hat am Meisten seine Lernfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit beeindruckt. So konservativ er (als Trainer) sein mag: er ist dabei das Gegenteil von „stur“-und das ist sehr selten in der Buli.-Und seine Teamfähigkeit belegt seine Modernität im Umgang mit Menschen-nicht ganz unwichtig, wie das Beispiel Magath oder van Gaal schön illustriert.
Sollte er eine richtig gute Saison mit der Hertha hinlegen, wird es schwer, ihn halten zu können. Männer mit seiner vita gibt es z.Z. nicht viele, die gleichzeitig sich Meriten als Trainer erworben haben.-
Ich wünschte mir eine Ära- allein -es fehlt der Glaube…
Wat macht der Doll eigentlich 🙂


Dan
23. Mai 2011 um 18:12  |  23047

@selterflasche

Der wartet auf einen Anruf aus Frankfurt. 🙂


Blauer Montag
23. Mai 2011 um 18:31  |  23048

Dankeschön für einen der längsten Artikel, welche @dstolpe hier geschrieben hat. Fast alle Mitglieder des Trainerstabes wurden erwähnt. Die Bedeutung von Fitnesstrainer Kuchno hat Babbel zu Recht bereits bei der MV erwähnt. Das laufintensive Pressing erfordert eine brutale Fitness. Ich hatte ja berfürchtet, die Mannschaft könnte bei den Auswärtsspielen in der Rückrunde einbrechen. Im Gegenteil, sie wurde stärker und hat ihre Gegner oft klar dominiert.

Der einzige, der heute nicht erwähnt wurde, ist der Trainer der U23. Ich hoffe, die Zusammenarbeit wird noch enger, so dass beide Mannschaften die gleichen Systeme spielen, und die Spieler sich rasch in der einen wie der anderen Mannschaft zurecht finden.

Mein Gruß an den Trainerstab: Genießt euren Urlaub.

Gestattet mir zum Beginn des Sommertrainings folgende Wünsche:
1. Gute Integration der neuen Spieler
2. Gute Stimmung im großen Kader.
Es wäre schade, wenn sich die Spieler schon im Trainingslager die Knochen zertreten beim Kampf um die Plätze in der Startelf. Jeder wird früher oder später gebraucht. In der letzten Saison wurden bei 34 Spielen insgesamt 29 Spieler eingesetzt.

http://fussballdaten.de/vereine/herthabscberlin/2011/#Saison

3. Eine bessere Einbindung von Raffael, Ramos, Ronny und Rukavytsya in das Spiel der Mannschaft.

3. Eine enge Zusammenarbeit mit, und die Rotation der Spieler zwischen Profiteam und U23.


23. Mai 2011 um 19:14  |  23050

Klasse Geschrieben, meine volle Zustimmung


tabson
23. Mai 2011 um 19:47  |  23051

Mich würde es mal interessieren, ob Preetz im besagten Herbst schon einen Ersatzkandidaten parat hatte. Anzunehmen ist das, denn so etwas gehört zu seinem professionel zu führenden Job.
Und es stand schließlich eine ganze Menge auf dem Spiel (ganz nebenbei auch nichts weniger als Babbels und auch Preetz Karriere). Ich kann einfach nicht glauben, dass die beiden so sehr an sich glaubten, wie sie heute beteuern. Und folglich kann ich auch nicht glauben, dass (,auch in Hinblick auf die Ersatztrainersuche) hier ’nichts hängen bleibt‘.


Bolle75
23. Mai 2011 um 19:50  |  23052

Habe nur für gut gevotet.
Warum eigentlich frage ich mich jetzt.
Er hat toll gestartet, Aufbruchstimmung entfacht.
Zusammen mit Preetz tolle Tranfers getätigt.
Wie geschrieben die Mannschaft durch alle Tiefen erfolgreich hindurchgeführt.
Das einzige was man ihm ankreiden könnte wäre das lange festhalten am 4-1-4-1 als es nicht lief. Aber da war der Charakter der Mannschaft der zum Saisonende hin auch weniger schöne Spiel 2:0 gewann noch nicht entwickelt. Er hat nach der Herbstkriese doch nur noch richtig Entscheidungen getroffen. Kein Trainer kommt Fehlerfrei durch die Saison.

Herr Babbel, Sie haben das sehr gut gemacht, wenn ich genau darüber nachdenke.
Ich hoffe der Mut, 17 Jährige im Eröffnungspiel zum Matchwinner werden zu lassen, kommt ihnen nicht abhanden.

Ich würde mich freuen zu sehen was Babbel nach 4 Jahren aus unserer alten Dame gemacht hat und hoffe auf eine lange Zusammenarbeit.


Bolle75
23. Mai 2011 um 19:53  |  23053

@tabson: Wenn Babbel der ist, für den ich ihn halte, war ihm völlig klar das vielleicht schon mit jemandem gesprochen wurde und ich schätze ihn so ein das er das niemandem krumm nimmt. Babbel weiß was es heißt Trainer zu sein.


23. Mai 2011 um 20:12  |  23054

apollinaris schrieb:
Mich hat am Meisten seine Lernfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit beeindruckt. So konservativ er (als Trainer) sein mag: er ist dabei das Gegenteil von “stur”-und das ist sehr selten in der Buli

Zu meinem Unverständnis, wurde ihm (Babbel) Sturheit und Beratungsresistenz von vielen fast die gesamte Hinrunde vorgeworfen.


Blauer Montag
23. Mai 2011 um 20:30  |  23055

Auch damit könnten wir die Sommerpause füllen @depechemode 😉

Wir kramen aus den 23055 comments dieses Blogs noch mal die positiven und negativen Highlights heraus? Nee, auch die Foristen hier sind nicht stur und beratungsresistent. Sag ich mal bis zur nächsten „Glückwunsch-SMS“.


monitor
23. Mai 2011 um 22:10  |  23056

Schöner Artikel lieber sto,

zu dem Satz:

„Nur weil der Babbel keine anderen Kontakte hat, kauft er den Bayern die Reservebank leer.

ist mir spontan die Entgegnung eingefallen: „Gut so, Gott sei Dank bildet er sich keine guten Kontakte in Brasilien ein“! 😉

Vielen Dank auch für den dezenten Hinweis, daß mein Idol Fiedler eine Spaßbremse ist. Das erklärt einiges an Kommentaren von Hertha-Nahestehenden.

Zu Jürgen Röber möchte ich noch ergänzen, daß er ein beliebter Trainer war, der auch viele gute Ergebnisse ablieferte. MB kann da irgendwann mithalten, deshalb wird er langfristig bleiben.
Der FC Bayern hat schon ganz andere Kaliber vor den Kopf gestoßen, zwei Jahre Bayern und dann arbeitslos weil das Tripple nicht geklappt hat, ist schon ganz anderen passiert.

Hier kann Babbel der Architekt des Erfolges werden, mit Preetz als kongenialen Partner. Ähnlich wie Schaaf/Alloffs, das ist viel mehr wert, auch monitär.


Dan
23. Mai 2011 um 22:44  |  23057

@tabson
Professionell ist, wenn man erst über die Probleme redet, analysiert, Lösungen findet und dann umsetzt. Wenn das nicht klappt, sollte eine externe Lösung gefunden werden.

Da @sto aber extra darauf hinweist, dass MB bei der internen Analyse zuhörte und sich beraten liess, wird keine externe Lösung von Nöten gewesen sein. Denn die interne Lösung konnte erfolgreich umgesetzt werden.

Es bleiben immer nur schwarze Gespinster hängen, wenn man sie an die Wand malt. 🙂


sunny1703
23. Mai 2011 um 22:52  |  23058

@dstolpe,ein wirklich guter Beitrag 🙂
@monitor,dann musst Du aber hier die Medienlandschaft abschaffen,ansonsten kann ich mir nicht vorstellen,dass ein Babbel eine allzu lange Krise als Trainer bei Hertha überlebt. Der Vergleich mit Bremen hinkt mir da sehr,Vergleiche mit Hamburg,München oder Köln sind eher gestattet.

lg sunny


monitor
23. Mai 2011 um 23:22  |  23059

@sunny

Hat nicht das relativ frühe Austauschen Favre/Funkel gezeigt, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss ist und zudem viel Geld kostet? Ich meine: Abgestiegen sind wir trotzdem!

Du hast natürlich recht, was die Medien betrifft, aber man kann sich da auch wehren, siehe Thema Aerts.

Wenn man das intelligent managt und bewußt die üblichen Mechanismen des Fußballgeschäfts aushebelt, kann das zu einem Imagegewinn mutieren.
Allerdings braucht es Risikobereitschaft und letztendlich einen vorzeigbaren Erfolg!


23. Mai 2011 um 23:48  |  23060

sunny meint wohl nicht, das wünschenswerte, sondern den status quo. Und der ist leider so, wie sunny das beschreibt. Vielleicht kann man ja den Boulevard in Berlin verändern-allein, mir fehlt auch hier der Glaube.


monitor
24. Mai 2011 um 0:16  |  23061

@apo und sunny

Ich war schon als Kind ein Träumer.
Ich laß mir das nicht nehmen.

Ich habe mal geträumt, Hertha ist in der zweiten Liga und das Stadion ist voll! Ist wahr geworden .

Ich setzt mich jetzt mal entspannt zurück und denke dankbar an dieses letzte Jahr zurück!

Gute Nacht! Schreiber träumt von Hertha BSC 😉


Stehplatz
24. Mai 2011 um 0:32  |  23062

Ich kann nach wie vor nicht die Einschätzung über Babbel teilen!
Er hat die Mannschaft weiterentwickelt in puncto Fitness, eventuell bei der Mentalität, aber um das zu bestätigen braucht es eine Saison in die Hertha nicht als haushoher Favorit geht. Geordneten Spielaufbau, das Spiel ohne Ball, Spielkultur etc. konnte er nicht vermitteln. Bisher. Taktisch war das auch nicht immer so glanzvoll wie es dargestellt wird. Die anfänglich vielversprechende Jugendförderung wurde gegen Ende der Saison aufgegeben und die derzeitige Personalpolitik in Anbetracht der anstehenden Aufgabe macht nicht nur mir wenig Hoffnung, dass sich dieser Zustand wieder umkehrt.

Für mich trug Babbel letztes Jahr ein Schild mit der Aufschrift:“Ich lerne noch!“ Mit dem Kader und sonstigen Vorraussetzungen war es kein Hexenwerk aufzusteigen. Er hatte Zeit den Kader kennenzulernen, Ideen zu entwickeln für die eigentlihe Mission: Klassenerhalt! Es wird sich in der Bundesliga zeigen, ob der Herr Babbel neben einer großartigen Selbstdarstellung auch in den Kernkompetenzen des Trainertums seinen Mann stehen kann. Was in der zweiten Liga passiert ist letztendlich egal, da man sich nichts dafür kann. Auch mit den Röberschen Tugenden besteht man in der ersten Liga nicht mehr. Babbel muss die Mannschaft taktisch und spielerisch weiterentwickeln und letztendlich die Klasse halten. Auch hier wird er es leichter haben als beispielsweise Stanislawski oder Das er die Zeit dafür bekommen wird steht fest, da sich der Manager es nicht so schnell leisten kann den 4 Trainer in 3 Jahren zu holen ohne selbst dran glauben zu müssen.


Stehplatz
24. Mai 2011 um 0:50  |  23063

edit: Stanislawski oder Kurz, die nicht mit einem ähnlich gut besetzten Kader aufsteigen durften.


pax.klm
24. Mai 2011 um 1:23  |  23064

Monitor, danke! Ich werde von der neuen Hertha träumen, die an der jetzt gearbeitet wird!
Die Presse bringt auch das was wir lesen wollen, denke ich an Stehplatz, sehe ich förmlich das Scheitern vor Augen!
Der Wiederaufstieg ein Selbstläufer, eigentlich hätten wir ja keinen Trainer gebraucht, mit dem Kader mußten wir ja aufsteigen!
Wozu brauchten wir einen Trainer? Die Mannschaft hätte das auch alleine geschafft!
Wenn das aber so ist, dann verstehe ich den Abstieg nicht, heißt es nicht bei den Meisten, der damalige Kader war so richtig Buli-tauglich?
Was ist denn der jetzige? Nicht Liga tauglich oder doch?
Wenn man es als egal betrachtet was in der 2ten Liga passiert, weil man sich nichts dafür kaufen kann, dann verstehe ich diesen Vergleich immer noch nicht!
Jürgen Röber war mit Sicherheit kein Übertrainer, dennoch schätze ich sein Wirken immer noch sehr! Aber Brian und Ali hat er nach meiner Meinung verkannt!
Und Babbel hat es ja auch viel leichter, -wir bauen schon mal vor für den Fall wenn er Erfolg hat! Oder Stehplatz?
Bedenklich nachdenkliche Grüße
zur Nacht
Pax


Exilherthaner
24. Mai 2011 um 1:59  |  23065

Ziel erreicht, aber viel Qualität sehe ich beim Trainergespann nachwievor nicht. In puncto Fitness und Disziplin war die Mannschaft tadellos aufgestellt…in Sachen Spielkultur und Taktik war das m.e. eher blamabel.
Ich sehe es wie @stehplatz: babbel hat sich bisher nur als Selbstdarsteller profiliert und in der kommenden Saison sind dann zum ersten Mal seine Trainerqualitäten gefordert. dann schauen wir mal, was der Bayer in Berlin leisten kann. Ich denke nicht, dass babbel bis zur Winterpause überlebt.
Und beim VfB ist babbel weniger an seiner Harmoniebereitschaft gescheitert, sondern vornehmlich daran, dass das zu spielende System einfach nicht gepasst hat und babbel nicht in der Lage war, einen Ausweg zu finden. Dass babbel aber seinen Trainerehrgang als Entschuldigung für den Beinahabstieg des VfB heranzieht, ist verständlich. Ich würde es genauso machen und dann am Ende sogar noch mit der Enke-Keule schwingen, um den Eindruck gänzlich perfekt zu machen.


DonG
24. Mai 2011 um 5:23  |  23067

Babbels Zeugnis:

Anfang: vielversprechend
Mitte: planlos
Ende: überzeugend

Nachdem ich im Herbst und Winter über die 1.-Liga Tauglichkeit von Babbel gezweifelt habe, sehr ich jetzt mit Hoffnung auf die neue Spielzeit.

Klasse Verpflichtungen von Preetz und Babbel!


f.a.y.
24. Mai 2011 um 7:33  |  23068

@ Exilherthaner: bessere Freistöße, bessere Ecken, taktisch clever gern zB Fürth und Bochum. Nicht gesehen? Oder anders gesehen? Und die sogenannte Enke Keule hat er nicht auf sich bezogen, sondern weil ein paar Idioten fast Kindern das allseits beliebte „wenn ihr absteigt, schlagen wir euch tot!“ zugerufen haben.

Ich sehe eine Mannschaft, die geschlossen spielt, die gewinnen will un die auch Schweinespiele für sich entscheiden kann. Wären wir in der zweiten Saisonhälfte in den Pokal eingestiegen, wären wir weiter gekommen.

Ich hoffe auf eine lange Zeit des Duos Preetz: Babbel. Hertha war lange nicht so sympathisch wie jetzt.


f.a.y.
24. Mai 2011 um 7:36  |  23069

P.S. Sehe es wie Don G: im Winter hatte ich die Hoffnung fast aufgegeben, jetzt sehe ich hier was ganz tolles entstehen.


jap_de_mos
24. Mai 2011 um 7:41  |  23070

Nun, den Trainerlehrgang sehe ich nicht als „Entschuldigung“ von Babbel, sondern als tatsächlich großes Handicap, das noch nicht sehr viele Trainer erfolgreich haben überwinden können. Der einzige, der mir da spontan einfällt, ist Stanislawski. Aber viele andere sind genau daran gescheitert.
Es ist in der Tat ne schwierige Kiste, wenn man jede Woche mehrere Tage am Stück nicht beim Team sein kann.
Meine Sichtweise ist aber auch die, dass wir dieses Jahr taktisch und spielerisch nicht unbedingt überzeugt haben. Ob das am Trainer oder an der Liga liegt – wir werden sehen…
Freu mcih auf jeden Fall auf Samstagnachmittage, an denen ich auch mal wieder mitfiebern kann (und nicht nur meine Frau als *brr* Schalke-Fan…)


24. Mai 2011 um 8:31  |  23071

„Siegergen“, das „implantiert wurde“… Ich dachte diesen Bullshit glaubt sich der Babbel nicht einmal selbst. Aber offensichtlich sind Reporter für solch einen Unsinn genauso empfänglich. Verwunderlich! Wo es doch so offensichtlich ist, dass damit so überhaupt gar nichts gesagt wird, außer dass man etwas nicht erklären kann oder will. Trainer dürfen das, solange man sie lässt. Aber Reporter, die ernst genommen werden wollten, sollten das nicht auch noch völlig unreflektiert wiederholen.


Inari
24. Mai 2011 um 8:45  |  23072

Zu Frage 1: Herthas Trainerleistung in der Saison 2010/11 war. . .
gut (46%, 123 Stimmen)

Mir hat Babbel zu lange auf Kobi gesetzt und dafür Ronny nicht spielen lassen. Ronny war in allen seinen Einsätzen hinten mindestens so gut wie Kobi und dafür nach vorne viel gefährlicher und auch ballsicherer. Da hätte ich mir einfach mehr Initiative einen Alteingedienten durch „junges Blut“ zu ersetzen. Am Ende hat sich auch Kobi gefangen, daher kann man Babbel auch recht geben ihn weiter spielen zu gelassen zu haben. Aber über 2-3 Monate war Kobi in jedem Spiel maximal mit Note 5 zu bewerten.

Ansonsten sehr gute Trainerleistung, sowohl im Umgang mit dem Team (soweit man als Fan von außen das bewerten kann), als auch im Umgang mit den Medien.

Daher von mir eine 2+, eine gute 2.

Zu Frage 2: Markus Babbel wird. . .
von Hertha nach der Saison 2011/12 keinen neuen Vertrag erhalten (6%, 14 Stimmen)

Das habe ich aus Mangel an Alternativen angeklickt, da „lange“ eine sehr undefinierte Zeitspanne darstellt. Ich würde mir wünschen, wenn wir noch 2-3 Jahre mit Babbel als Trainer die erste Liga erleben könnten. Danach sollte man sich trennen, da es auch nicht schlecht ist wieder neuen Wind in den Club zu kriegen und sicherlich auch Babbel nochmal bei einem größeren Club Trainer sein möchte. Die Aufmerksamkeit von den Bayern hat er ja schon bekommen. Und wenn es dann doch nicht für Bayern reichen sollte, dann vielleicht für Dortmund oder schalke oder Wolfsburg oder…


wotsefack
24. Mai 2011 um 8:45  |  23073

Wenn ein Trainer mit 9 Punkten Vorsprung Meister der Liga wird, hat er seinen Job „sehr gut“ gemacht. Wo ist da bitte noch Luft nach unten? Das bei einer Saison über 34 Spieltage nicht ausnahmslos ALLES glatt läuft ist normal. Der Erfolg von Fussballmannschaften hängt stark mit der Mannschaftskonstellation und Teamplay und nicht nur dem Zukauf von Individualstars zusammen. (siehe Verlauf diese Saison Buli) Das war meines Erachtens Herthas Stärke diese Saison. Wenn sie das in die neue Saison mitnehmen, glaube ich fest daran, dass Hertha nichts mit dem Abstiegskampf zu tun bekommt.


pax.klm
24. Mai 2011 um 8:56  |  23074

@ werter Exilherthaner und hallo Enno!
Woher kommt eure Frustration?
Diese klingt jedenfalls in euren Beiträgen durch…und werter Enno wo ist Dein Problem?
Auch User – Blogger ,und mehr bist Du hier auch nicht, sollten ein gewisses Niveau nicht unterschreiten. Leider haben die Beiträge auch die in anderen Foren sowie in „Deinem Blog“ den Eindruck vermittelt, dass außer Dir so und so alle keine Ahnung haben, irgendwie wirken Deine Einlassungen ganz schön blasiert…
Willst Du eigentlich ERNST genommen werden?


24. Mai 2011 um 8:58  |  23075

Das Thema „Markus Babbel und Hertha BSC“ ist schon ein merkwürdiges. Neben starker Begeisterung gab es in der Saison teils massive Kritik an ihm, nicht nur in der Schwächephase vor der Winterpause, sondern bereits im Vorfeld der Saison und dann auch ziemlich grundsätzlicher Natur. Mittlerweile ist das etwas abgeklungen, vielleicht auch nur im allgemeinen Jubelchor um sofortigen Wiederaufstieg und Zweitligameisterschaft untergehend. Immerhin: Das absolute Topziel der Spielzeit wurde von Anfang an angenommen und es wurde erreicht. Nicht immer eine Selbstverständlichkeit.

Bei mir ist das inzwischen gefühlt leicht umgedreht. Ein Erklärungsversuch: Zu Beginn des Babbel-Einstiegs war ich sehr begeistert. Da hat jemand eine Chance gesucht, sie bei Hertha gefunden und auch angenommen. Die öffentlichen Auftritte direkt nach Bekanntwerden seines Engagements, Manager Preetz betont das auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit, waren einnehmend. Da war plötzlich jemand, der der zarten Pflanze „Aufbruchstimmung“ auch ein Gesicht und noch weiteren Schwung verlieh. Er konnte eine Begeisterung entfachen, die uns durch die Saison getragen hat. Ein wichtiger Aspekt dieser Aufstiegssaison und für die sog. „neue Hertha in Berlin“.

Mein Verhältnis gegenüber Babbel ist nun im Verlaufe der Saison nicht überkritisch geworden. Aber ich würde sagen, es hat sich normalisiert. Er ist kein Zauberer (hat er selbst nie behauptet) und musste erkennen, dass so eine Saison nicht unbedingt ein Selbstläufer ist (auch das hat er nie behauptet). Ich denke, es war wichtig, dass er mal eine vollständige Saison mit einer Mannschaft arbeiten konnte. Um Erfahrungen als Trainer zu sammeln, ist das ein „Muss“. Zeigt aber auch das hohe Risiko, das Hertha eingegangen ist, mit einem im Prinzip Trainernovizen so eine fast schon existenzielle Mission anzugehen. Auch wenn alle vorher sagten „Mit dem Kader kannst Du nur aufsteigen!“

Markus Babbel hat in der Saison dazu gelernt und wird auch noch weiter lernen müssen. So gesehen ist er eben „nur“ ein ganz normaler Trainer und es wird weiterhin nicht allen hier 100% perfekt gefallen, was er aus der Mannschaft macht. An der Stelle sollte man aber auch seinen Co-Trainer Rainer Widmayer noch mal erwähnen, der entscheidenden Anteil an der Arbeit des Trainerstabes hat. Der Trainer Markus Babbel ist es nicht allein, auch wenn er nach außen den Kopf hin hält. Das soll jetzt weder positiv oder negativ klingen, sondern einfach mein mittlerweile Normalmaß in der Haltung zum Trainer weiter darstellen.

Seien wir aber weiter geduldig, denn Babbel ist nachwievor am Anfang einer Trainerkarriere.


JK
24. Mai 2011 um 9:12  |  23076

Jetzt schon wieder eine Trainerdiskussion?

Wie schlecht ist das denn???


Chuk
24. Mai 2011 um 9:17  |  23077

@pax.klm:
Danke, du hast das aufgeschrieben was ich gedacht habe. 😉


Bolle75
24. Mai 2011 um 9:54  |  23078

Das dies hier schon wieder zu einer Trainerdikussion wird finde ich schade. Die Unterstellung des fehlenden System kann ich nicht ganz nachvollziehen. In der zweiten Liga muss man ein System haben welches mit einbezieht das der Unterlegene ständig am Grätschen ist. Das haben wir Spiel für Spiel erlebt und wenn der Gegner das mal nicht getan hat ist ganz schnell ein Offensives Feuerwerk explodiert. Das Feuerwerk kam seltener vor als auch ich mir das gewünscht hatte aber ich fand schon das man ein System hatte. Das System beruhte auf Fehler des Gegners warten und hinten nicht viel zulassen. Die passende Aufstellung dazu hat man dann im laufe der Saison gefunden. Das dies nicht von Saison an perfekt funktioniert hatte war zu erwarten aber es hat sich immer weiter gesteigert bis wir dann das Ziel erreicht hatten. Natürlich gibt es Dinge die in Liga1 anders laufen müssen aber ich fand den Favre Stil immer ein Tor mehr zu schießen als der Gegner auch nicht gerade aufregend.
wir werden nächstes Jahr gegen den Abstieg kämpfen und da kann uns die Erfahrung dieser Saison immer Gegenhalten zu müssen nur helfen.
Ich für meinen Teil habe kein Problem damit das Babbel noch lernen muss. Ich lerne auch jeden Tag und tue das gerne. Babbel hat als Trainer hier aber einen Vorteil. Er hat viele Trainer kennengelernt und kennt das Profigeschäft sehr gut. Er wird schneller lernen als andere Trainer, ich wünsche ihm viele richtige Entscheidungen und eine Trainerdiskussions freie Saison.

und jetzt auf zum schaffe


wilson
24. Mai 2011 um 9:55  |  23079

@ apollinaris´ Kommentar gestern, 17.55 Uhr trifft bei mir ins Scharze.

Interessante Sichtweisen darüber hinaus unter den Kommentaren.

Da lässt sich einer, Babbel, in ein Projekt einbinden, welches nicht scheitern darf. Sicherlich – und das hat Babbel bestätigt – eine Chance für jemanden, der bei seiner ersten Trainerstation vermeintlich gescheitert ist.

Resultat: das Projekt gelingt wie geplant; und zwar souverän mit einer kleinen temporären sportlichen Delle von einer Niederlageserie, die, wie ich gestern erfahren durfte, den Projektleiter fast den Kopf gekostet hätte. Unterstellt, dass @ dstolpe richtig liegt in der Annahme, dass es in puncto „Fortführung der Zusammenarbeit zu der Zeit auch anders (hätte) kommen können“, ist es schon erstaunlich, dass Babbel vorgeworfen wird, er habe „planlos“ (@ DonG) agiert.
Mir kommt der platte, nichtdestotrotz richtige Spruch, dass in jeder Krise auch eine Chance liegt, in den Sinn und sehe in der Bewältigung dieser Krise mitnichten Planlosigkeit. Babbel hat es geschafft, diese Krise zu bewältigen und die Mannschaft zu dem gemeinsamen Ziel zu führen. Sollte er dabei den ein oder anderen „Flüsterer“, gleich ob aus der Mannschaft oder unter seinen Vorgesetzten, gehabt haben, ist ihm dies in Sachen Teamplay umso höher anzurechnen, denn das Letzte, was ein Verein braucht, ist Beratungsresistenz bei einem leitenden Angestellten.

Mir liegt es fern, Babbel in den blau-weißen Himmel zu heben, nur weil er einen einmaligen Erfolg hatte. Er ist Novize und es wird sich im Laufe seiner Karriere, ob bei Hertha oder woanders, zeigen, ob er ein guter Trainer ist. Äußerungen à la „Mit dem Kader und sonstigen Voraussetzungen war es kein Hexenwerk aufzusteigen“ wie von @ Stehplatz formuliert, halte ich für despektierlich, angesichts der Schwierigkeit, ein Ziel unbedingt erreichen zu müssen.
Mein „Mitleid“, sich wie Babbel Herausforderungen, die nur zwei Resultate haben können – Scheitern oder den Brautstrauß zu fangen – zu stellen, hält sich in Grenzen. Meinen Respekt dafür, das Ziel erreicht zu haben, hat er.
Ziele, deren Erreichen in den Status der Selbstverständlichkeit gehoben werden, enden – wie jeder von uns wissen sollte, gelegentlich auch mal mit einem Strauchler weit vor der Ziellinie. Andere fallen schlichtweg auf die mitunter recht große Fresse – und kommen nicht mehr hoch.


hertha-phil
24. Mai 2011 um 10:09  |  23080

Ich habe Babbels Arbeit als „gut“ bewertet und finde den Notenschnitt aus den Votes zwischen „sehr gut“ und „gut“ genau angemessen.

Was macht denn einen guten Trainer aus?
Für mich sind es drei Dinge:

1. Gute Transfers:
Egal ob Geld vorhanden ist oder nicht, ist es wichtig, Spieler zu finden, die die Mannschaft taktisch und spielerisch weiter bringen und dabei auch menschlich ins Gefüge passen. Da man selten bewährte Spieler kaufen kann, gehört dazu eine gute Menschenkenntnis und eine „fußballerische Phantasie“, wie sich ein Spieler im neuen Umfeld entwickelt.

2. Taktische Einstellung:
Sowohl in Trainingsinhalten, als auch bei der Aufstellung und dem Coaching während des Spiels zeigt sich, ob ein Trainer offensiv und defensiv eine Mannschaft flexibel prägen kann.

3: Psychologie und Menschenführung:
Dies ist meiner Meinung nach die wichtigste Disziplin. Nur 11 Spieler können in der Startelf stehen. Es gibt immer Konflikte im Team. Die Arbeit mit den Medien und der Umgang mit den Erwartungen von außen. Und besonder die Motivation nach verlorenen Spielen. Wie erreiche ich die Mannschaft? Welchen Spielern kann ich auch mental vertrauen?
All das sind Punkte, an denen sich auf Dauer ein Trainer immer wieder beweisen muss. Ein C.Daum hat in seiner besten Zeit ein Jahr lang motivieren können, dann waren alle Sprüche bekannt. L.Favre ist in der Abstiegssaison genau daran gescheitert, nicht an taktischen Dingen oder an einem zu schwachen Kader (ausgenommen vielleicht die Verletzung von Drobny).

Wenn ich die drei Bereiche getrennt bewerte, dann sehe ich Babbel von außen bei 1-2 / 2 / 1-. Dass dabei natürlich auch die häufigen Siege helfen, versteht sich von selbst. Seine wahren Fähigkeiten muss Babbel zeigen, wenn auch häufiger Spiele verloren werden.

Ich hoffe, dass sich mit Preetz, Babbel und Co. ein kontinuierlich erfolgreiches Team etabliert.


bawue_herthaner
24. Mai 2011 um 10:40  |  23082

Nun ja – Trainerdiskussion? Vielleicht eher eine Traier-Potential-Diskussion?

Mich würde interessieren, wieviel Babbel selbst vor dem Monitor verbringt oder ob es auch da eine Arbeitsteilung gibt mit Widmeyer.
Babbel hat zumindest angedeutet, dass er sich den modernen Methoden nicht verschließt – und daher ist er besser als Röber.
Er hat taktisch getestet (wie Favre zu Beginn) und trotzdem den Titel geholt!

Das ist sehr gut – denn das Potential eines Trainers sieht man dann, wenn er dazu lernt und Krisen bewältigt an denen andere (Favre z.B.) scheiterten.
Babbel hat sein Potential noch lange nciht ausgeschöpft – und wohl auch das vom Trainerstab nicht – insofern sind das traumhafte Aussichten.

Ein extra-Lob für die Mentalitätsschulung – DAS ist der Unterschied der Abstiegs- zur Aufstiegself! Da waren kaum Spiele in denen man ihnen für Einsatz nicht ein Bienchen hätte verleihen dürfen.

Fazit: Sehr gut – mit Luft nach oben in der Taktik!


Sir Henry
24. Mai 2011 um 10:59  |  23083

Es sollte die Frage erlaubt sein, inwieweit ein Trainerschein für einen Bundesligatrainer überhaupt notwendig ist. Für mich ist das reine Prinzipienreiterei. Dass Babbel damals unbedingt den Schein machen musste, lag ja zu einem Großteil auch an der kleinkarierten Sichtweise des Hr. Sammer jnr., der in seiner blasierten Art und Weise auf die Teilnahme an dem Kurs gedrungen hat.

Klar sollte ein Trainer sein Handwerk beherrschen. Aber ob das der Fall ist oder nicht, zeigt sich doch in der Arbeit im Verein. Und seine erste Zeit beim VfB war formidabel.

Für mich hat der DFB in Person von MS der Karriere eines hoffnungsvollen Jungtrainers eine massive Delle verpasst. Das hätte auch leicht schiefgehen können.

PS: Zur Klarstellung sei gesagt, dass mir das Schicksal des VfB herzlich egal ist.


Dan
24. Mai 2011 um 11:16  |  23084

Auringonkukka // 24. Mai 2011 um 08:58

Sehr schön beschrieben.
—— Ende Auringonkukka

Aber mehr sollte man auch von einem Menschen nicht erwarten. Wer Babbels Vita kennt, kann vieles einordnen. Wer ihm ans Bein pinkeln will, kann es ohne Frage tun. Doch wie billig mancher das Scheitern in Stuttgart daher nimmt, ist schlicht weg peinlich.

2008/2009
Nach dem 14. Spieltag übernimmt Babbel den VfB Stuttgart auf Platz 11 mit 18 Punkten und 19-21 Toren.
Am 34. Spieltag – 20 Spieltage später schließt er die Saison auf Platz 3 mit 64 Punkten und 63-43 Toren ab.
46 Punkte in 20 Spielen ist ein Punktdurchschnitt von 2,3 pro Spiel. Das kann sich sehen lassen.

2009/2010
Der VfB Stuttgart verkauft sein Stürmer-As Gomez an Bayern. Den Stürmer der in mehr als 150 Spielen für den VfB 111 Scorerpunkte sammlte. Die spät geholten Pogrebnjak (02.08.)und Hleb(30.07) haben Anlaufschwierigkeiten und dann verletzt sich in einer entscheidenen Phase Cacau.

Babbel hält mit einem 2:0 in Glasgow den VfB in der CL im Rennen, die dann unter Gross mit einem weiteren Sieg ins Achtelfinale ziehen.

Babbel wir nach dem 15. Spieltag auf Platz 16 mit 12 Punkten und 12:21 Toren entlassen. 0,8 Punktdurchschitt.
Die Defensive ist gleich geblieben, doch der Gomezwechsel konnte nicht kompensiert werden.

Die ach so schlechte Bundesligatauglichkeit eines Markus Babbels liegt also bei 35 Spieltagen bei 58 Punkten (1,657 Punktdurchschnitt) und 56-43 Toren.

Das der Schweizer Gross dann eine hervorragende Rückrunde hingelegt hat, will ich nicht verschweigen. Das er 7. Spieltage später in seiner nächsten Saison mit 3 Punkten auf dem Konto ebenfalls gehen durfte will ich dann auch gesagt haben. 🙂

Ich bin mir also nicht sicher, womit man nun die Bundesligauntauglichkeit eines Markus Babbels begründet.
„Gute Saison“: Ja er hat ein fertiges Team übernommen und hat es wieder auf Vordermann gebracht.

„Schlechte Saison“: Gomez weg, Königstransfers viel zu spät nämlich eine Woche vor dem 1.Spieltag und Trainerschein. Ja er hat das Team nicht in den Griff bekommen, doch wieviel Zeit hatte er zur Verfügung? Ich meine nicht die Spieltage, sondern die wöchentliche Arbeit mit der Mannschaft.

Mit diesen Daten würde ich es mir jedenfalls nicht rausnehmen, Babbel abzuwerten.


24. Mai 2011 um 11:37  |  23085

schon bei Latteck und Hitzfeld wurde gesagt: “ bei Bayern könnte der Greenkeeper trainieren und die würden trotzdem Meister werden“-keine Ahnung, wer das gesagt hatte (Max Merkel?)-dieser Spruch ist alt und trotzdem falsch und auch etwas ahnungslos…
Natürlich ist Babbel ein Lernender (das war Favre aber de facto auch-und er zeigt in Gladbach, dass er das auch getan hat, in anderen Bereichen natürlich)-das ist ja wohl klar-und trifft für alle Trainer zu, die Hertha verpflichten könnte. Und wie es aussieht,wenn ein Trainer meint, er sei „fertig“, kann man sich bei van Gaal und Magath ja mal genauer anschauen..
Dass Hertha taktisch „blamabel“ gespielt habe, ist eine groteske Verzerrung: 9 Punkte Vorsprung und ein überragendes Torverhältnis sprechen schon zahlenmäßig gegen diese Aussage..Und wir hatten eben noch nicht mal einen überragenden Knipser ( den gab es anderswo!), sondern wir hatten gleich mehrere Top-scorer-und das ist eher Beleg für Spielkultur.
Ohne Frage gibt es Luft nach oben ( die Balance im Spiel stimmte nicht immer, das Umschalten hätte einige Male etwas durchdachter sein können , -SAF 🙁
aber auch in Freiburg, Dortmund Mainz hatten die Trainer jeweils längere Zeit, um ihren Mannschaften etwas nahe zu bringen..
Abschließend zum Xten Male: dieses angebliche Malus -VFB-Rauswurf-kann nur ein übler Scherz sein, wenn man sich die Personalpolitik des VFB anschaut?!- wieso wird das immer wieder vorgekaut? Demnach wäre Favre ja auch ein fragwürdiger Trainer, schließlich wurde er gefeuert..wie hohl ist das denn nur??
Für mich hat Babbel sehr gute Arbeit geleistet, muss jetzt allerdings dies bestätigen- und die Mannschaft hat jetzt seinen Stempel-also kann man ihn auch 100%ig daran messen.


Sir Henry
24. Mai 2011 um 11:37  |  23086

OT:

Dirk „Shoot and Score“ Nowitzki hat mit den Mavs Spiel 4 gewonnen und braucht nun nur noch einen Sieg zum Einzug ins Finale.

Nowitzki selber hat wieder über 40 Punkte erzielt.

Weiter so!

Ich glaube, bald gibt es kurze Nächte.


revo
24. Mai 2011 um 12:06  |  23087

Ist Babbel in Stuttgart denn wirklich gescheitert?
Ich finde es viel verwunderlicher das es in Stuttgart kein Trainer schafft über einen langen Zeitraum Erfolg zu haben… Sammer,Trapattoni,Gross und im nächsten Winter Labbadia…

Ich habe die Leistung als sehr gut bewertet…
Ich hätte nie im Leben erwartet das wir mit so vielen Punkten Vorsprung aufsteigen..
Babbel hat zweifelsohne was verändert…
Die Spiele die wir gewinnen musste, haben wir gewonnen! Allem voran das Spiel in Bochum…Hätten wir dort verloren,….

Taktisch war es auch auf keinenfall schlecht..Ich war sowohl in Bochum und auch in Duisburg Live im Stadion…in beiden Spielen gab es so gut wie keine Torchance für den Gegner…

Und gegen die kleinen ist es halt immer so eine Sache… Wenn der Gegner sich nur aufs verteidigen konzentriert, haben die besten Mannschaften ihre Probleme damit…

Ich hoffe das sich bei Hertha 2 gefunden haben (Preetz und Babbel) die was zusammen aufbauen…
Die Überzeugungsarbeit an jungen Spielern scheint ja schonmal weltklasse zu sein….


Freddie1
24. Mai 2011 um 12:31  |  23088

Wer so erfolgreich und souverän aufgestiegen ist, kann nicht viel falsch gemacht haben, sach ich mal ganz platt. Das meiste ist ja schon gesagt worden. Insbesondere @dan und @wilson kann ich nur zustimmen. Auch vielen anderen, die keine taktischen Fehler erkennen können.
Was anderes: ich bin heut abend im GOAL, um über den Vorabdruck der 11-FREUNDE-Ausgabe über Hertha zu lauschen. Ist jemand von euch auch da?


Exil-Schorfheider
24. Mai 2011 um 12:40  |  23089

Dan
24. Mai 2011 um 12:49  |  23090

Cu Freddie 🙂

Wer zuerst da ist hält nen Platz frei ?


Freddie1
24. Mai 2011 um 13:09  |  23091

@dan: sehr gern.
Ick komm wieder mit Püppi.


Exil-Schorfheider
24. Mai 2011 um 13:26  |  23092

Und für mich bitte einen Frontbericht?
Exemplar kommt Donnerstag eh ins Haus…

@freddie

Hatte ich gar nicht gesehen, dass Du auch drauf hngewiesen hast… 😉


Treat
24. Mai 2011 um 13:49  |  23093

Eigentlich ist alles gesagt – nur noch nicht von jedem. Wo habe ich das kürzlich nur gehört? 😉

Richtig, der Herr Schiphorst wars, damit mir hier nicht noch jemand mit Plagiatsvorwürfen kommt.

In aller Kürze kann ich mich all denjenigen anschließen, die Babbel eine gute bis sehr gute Leistung für die vergangene Saison bescheinigt haben, wobei ich persönlich für „sehr gut“ gevotet habe. Die üerhöhte Erwartungshaltung Einiger erschließt sich mir hingegen ebenso wenig, wie die arrogante Haltung Anderer gegenüber allen, die nicht nach deren Gusto argumentieren.

Insbesondere @Dan hat diese Arroganz wieder einmal perfekt entlarvt.

Auch ich würde mich wünschen, dass aus Preetz und Babbel ein Team a lá Alloffs und Schaaf wird. Allerdings hege ich an der Durchführbarkeit leider ähnliche Zweifel wie @apo und @sunny. Aber man wird ja noch mal träumen dürfen? 🙂

Und was dieses Sonderheft der 11 Freunde angeht, habe ich das richtig verstanden, dass es da ab Donnerstag im Handel gibt? Muss ich haben! Von der Veranstaltung hatte ich leider im Vorfeld nichts gehört und nun habe ich keine Zeit mehr dafür. Freddie, Dan und allen anderen Besuchern dennoch viel Spaß dabei!

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
24. Mai 2011 um 13:52  |  23094

Ah, habe gerade gelesen, ist gar kein Sonderheft, nur eine Titelstory. Na egal, muss ich trotzdem haben.

Leider bin ich Donnerstag schon um 5 Uhr früh auf dem Weg nach Trier. Hoffentlich gibt es das Heft im Zeitungsladen der gut sortierten Autobahnraststätte…

Blauweiße Grüße
Treat


ft
24. Mai 2011 um 13:53  |  23095

Gute Arbeit getan;
der junge Padavan.

Wird einst ein Meister werden…


Freddie1
24. Mai 2011 um 13:54  |  23096

@exil-schorfheider: macht ja nüscht. Jau, das Blättchen landet auch bei mir alle 4 Wochen in den Briefkasten. Wenn´s Intimitäten zu berichten gibt, die nicht in der Printausgabe landen, kann ich ja mal schildern. Allerdings werde ich heut abend ohne Laptop unterwegs sein, so dass ich nicht einen packenden Frontbericht wie einige hier von der MV schreiben kann.


Freddie1
24. Mai 2011 um 13:58  |  23097

@treat: Heft sollteste eigentlich überall kriegen. Im Übrigen hat das Zitat der gute Schiphorst ooch geklaut. Ist von Karl Valentin. Aber nicht von dem Linienrichter, der uns verar… hatte, der Komiker.


Treat
24. Mai 2011 um 14:32  |  23098

@Freddie1
Klar, das mit dem ollen Valentin wusste ich schon, mein Bezug war eher der zum „wo habe ich das kürzlich gehört“… 🙂
Aber in dem Falle wäre es natürlich kein Plagiat, da hast du natürlich Recht, jedoch war das auch nicht so bierernst von mir gemeint.

Was das Heft angeht – mal sehen. Ich versuche es dann einfach auf der mir unbekannten Raststätte meines Vertrauens oder direkt in Trier. Ggf. könnte ich das Heft ja auch noch online nachbestellen. :mrgreen:

Blauweiße Grüße
Treat


Stehplatz
24. Mai 2011 um 15:31  |  23099

Falls man mich missverstanden haben sollte. Es ging nicht darum Babbels Kopf zu fordern, sondern den nächsten Schritt von ihm und der Mannschaft für den er letztendlich verantwortlich ist.


dstolpe
24. Mai 2011 um 15:40  |  23100

Da das Thema nun schon auf den Abend und den Auftritt von Michael Preetz im GOAL umschwenkt, leisten die Blogpappies dem wie bestellt Folge … weiter geht es nebenan! 🙂


23. Juni 2011 um 19:49  |  25661

[…] hat sich sein Vertrag, so war es ausgehandelt, um ein Jahr bis Juni 2012 verlängert. Wir haben hier ausführlich über den Trainer […]

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