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(ub) – Die aktuelle Hertha-Nachrichtenlage gibt heute noch nix her. Das wird sich ändern, wenn die DFL morgen den Saison-Spielplan veröffentlicht. Zu der Frage Rob Friend zurück nach Kanada, höre ich von Hertha:  „blühende Phantasie“. Und kann bisher auch „kanadischer Medien“ als Quellen nicht finden. Bevor uns die Aktualität wieder im Griff haben wird, noch ein grundsätzliches Thema, dessen sich @calla angenommen hat: des Legionärs. Man kann das Thema aus vielen Blickwinkeln anschauen. Wie wird der Legionär angesehen? Wann wird er zum Star ernannt? Wann  zum Fußball-Söldner? Das schwankt.  In welche Rubrik fällt etwa jemand wie Friend?

Zur Defintion: Im Sport wird unter einem Legionär jemand verstanden, der außerhalb seines Heimatlandes seinem Beruf nachgeht (so ist es im Folgenden gemeint. Wohl wissend, dass die Begrifflichkeit nicht in jedem Fall die Realität abbildet: Podolski/Klose sind geborene Polen, aber deutsche Nationalspieler/Yildiray Bastürk ist in Deutschland geboren und aufgewachsen, aber türkischer Nationalspieler). @calla hat das Wort:

Segen oder Verhängnis

(ca) – Buenos días señores, y bienvenidos! Welcome in good old Germany! Kommt zu uns, verzaubert und bereichert uns mit Eurer Magie und werdet unsere Helden!

Diesen oder ähnlichen Lockrufen folgten in den letzten Jahren tausende von Fußballlegionären aus ihren fernen Heimatländern in die europäischen Ligen. Seit Bosman bedient man sich dieser Wettbewerbsmittel, um konkurrenzfähig zu bleiben oder zu werden.

Seit Bosman 1995  ist alles anders

In ganz Europa verdienen mittlerweile ausländische Profis ihr Geld in den zumeist Top-Ligen der Mannschaftssportarten, wie Fußball, Handball, Eishockey etc. Da der Fußball international sehr hohes Ansehen genießt, ist der Stellenwert des Fußballlegionärs und sein Sold entsprechend hoch.

Mit dem Bosman-Urteil 1995 wurde der europäische Transfermarkt praktisch revolutioniert. Es legte fest, dass seither Fußballer dieselben Rechte genießen wie alle anderen Arbeitnehmer in Europa. Seit 1995 durften also die Vereine beliebig viele Uefa-Ausländer einsetzen. Ab 2001 konnten 5 Spieler aus dem Nicht-EU-Ausland auflaufen. Seit 2006 dürfen in der Liga beliebig viele Ausländer spielen – die Liga ist praktisch überschwemmt worden mit ausländischen Kickern. Folge: Auch mittelmäßige Fußballer wurden angeheuert in der Hoffnung auf schnellen Erfolg und die Nationalmannschaft beklagte ausbleibende Erfolge. 2007/08 betrug der Ausländeranteil in der Bundesliga noch 50%. Doch nimmt deren Anzahl ständig ab, heute sind es ca. 47%

Eine Einschränkung gibt die Liga nämlich seitdem vor: mindestens 8 Nachwuchskräfte aus der Region müssen beim Verein unter Vertrag stehen. Diese sogenannte Local-Player-Regelung wurde zusammen mit der Aufhebung der Ausländerbegrenzung eingeführt.

Wer bei Hertha erinnert sich später noch an Bastürk?

Fußballlegionären wird oft nachgesagt, dass sie sich nicht mit ihrem Verein identifizieren. Sie würden nicht alles geben – vllt. Yildiray Bastürk? Kaum jemand wird sich in ein paar Jahren noch an ihn erinnern. Die Hoffnungen, die auf ihnen ruhen, sind oft ungleich höher als beim eigenen Nachwuchs, sie wirken überfordert und ziehen weiter. Oder sie brauchen eine sehr lange Eingewöhnungszeit. Anders betrachtet: die Fußballer, die jahrelang beim selben Verein unter Vertrag stehen, will oft kein anderer Verein haben oder sind ihnen zu teuer – vllt.  Arne Friedrich? Er beschäftigt die Fans heute immer noch.

Was ist der Unterschied, wie Spieler von außen von den heimischen Fans wahrgenommen werden? Was macht den Legionäraus? Kann man z.B. einen Pal  Dardai oder Giovane  Elber Legionär nennen?

Mehr Geduld mit eigenen Talenten als mit Legionären?

Nicht nur Hertha, auch die Nationalmannschaft fängt nun langsam an, die Früchte zu ernten, die da einst gesät wurden. Beide werden sich zwangsläufig weiter entwickeln. Auch weil Entwicklung immer was mit Jugend zu tun hat. Die diesjährige U21-EM zieht, finde ich, ein gesteigertes Interesse auf sich. Wenn auch leider ohne Beteiligung des Noch-Titelträgers Deutschland. Die allermeisten Spieler, die in Dänemark vorspielen,  stehen bereits in Vereinen der höchsten europäischen Ligen unter Vertrag – wie Fabian Lustenberger 🙂 .

Eine sehr gute Entwicklung. All die zauberhaften Dinge, die bisher fast ausschließlich von Legionären quasi in copyright zur Schau gestellt wurden und die wir alle so lieben, entstehen gerade wie von selbst in den eigenen Reihen, vor der eigenen Haustür. Die Akzeptanz der Khediras, Özils und Boatengs ist gestiegen. Die Müllers und Götzes stoßen dazu. Oder umgekehrt. Sie bereichern ihre Vereine und unsere Bunte Republik Deutschland. Das ist gelebte Integration.

Jetzt Ihr: Was macht für Euch einen Legionär aus? Wer war Eurer Meinung nach in den letzten Jahren ein Legionär in Herthas Kader? Wer nicht? Sollten mehr Jungstars, die in Deutschland ausgebildet wurden, auch für die deutsche Nationalmannschaft spielen – z.B. Nuri Sahin? Wie seht Ihr die Gesamtentwicklung?

P.S.1 Zu den Clickshows: Jeweils eine Stimme, bis auf die dritte Umfrage: Dort sind bis zu drei gestattet.

P.S.2 Im Spielplan für für die Bundesliga-Saison 2011/12, der Dienstag veröffentlicht wird, wird Hertha mutmaßlich mit einem Auswärtsspiel beginnen. Wer wäre der ideale Auftaktgegner?

Was macht einen Legionär aus?

  • kein Interesse am Verein - nur her mit der Kohle (66%, 172 Stimmen)
  • Er erfüllt immer seinen Vertrag, um dann zum nächsten Handgeld/Verein zu ziehen (26%, 68 Stimmen)
  • Er ist begehrt und wird deshalb von vielen Klubs umworben (8%, 21 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 261

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Macht es für Hertha Sinn, auf Legionäre zu setzen?

  • Nur, wenn sie ins Mannschaftsgefüge passen (66%, 180 Stimmen)
  • Nur, wenn vergleichbare deutsche Spieler teurer sind (29%, 80 Stimmen)
  • Immer, wenn sie günstig zu haben sind (5%, 13 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 273

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Gibt es diese Spezies im heutigen Hertha-Kader?

  • ja (63%, 161 Stimmen)
  • nein (37%, 96 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 257

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Wenn nennen wir einfach nur Herthaner?

  • Pal Dardai (40%, 252 Stimmen)
  • Ejyolfür Sverrisson (17%, 109 Stimmen)
  • Kjetil Rekdal (12%, 76 Stimmen)
  • Fabian Lustenberger (12%, 76 Stimmen)
  • Marcelinho (10%, 60 Stimmen)
  • alle (3%, 20 Stimmen)
  • Josip Simunic (3%, 19 Stimmen)
  • Adrian Ramos (2%, 11 Stimmen)
  • Andre Mijatovic (1%, 6 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 295

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Herthas Wunschgegner zum Saisonstart ist . . .

  • Borussia Dortmund (17%, 47 Stimmen)
  • Bayern München (12%, 33 Stimmen)
  • FC Augsburg (11%, 31 Stimmen)
  • 1. FC Nürnberg (10%, 28 Stimmen)
  • VfL Wolfsburg (9%, 24 Stimmen)
  • Borussia Mönchengladbach (8%, 21 Stimmen)
  • FC Schalke (6%, 17 Stimmen)
  • SC Freiburg (5%, 15 Stimmen)
  • 1. FC Köln (4%, 12 Stimmen)
  • Hannover 96 (4%, 11 Stimmen)
  • Hamburger SV (4%, 11 Stimmen)
  • 1. FC Kaiserslautern (3%, 9 Stimmen)
  • TSG Hoffenheim (3%, 8 Stimmen)
  • FSV Mainz (2%, 5 Stimmen)
  • VfB Stuttgart (1%, 4 Stimmen)
  • Werder Bremen (1%, 3 Stimmen)
  • Bayer Leverkusen (0%, 1 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 280

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84
Kommentare

Exil-Schorfheider
20. Juni 2011 um 11:55  |  25291

Zum Spielplan hatte ich neulich schon die verquere Idee, mit einem Auswärtspiel beim amtierenden Deutschen Meister zu beginnen. Bessere Reichweite kann man nicht erzielen im ersten Spiel, da es ja live übertragen wird…


Sir Henry
20. Juni 2011 um 11:57  |  25292

Aber ne bessere Methode, gleich ne Packung zu kassieren gibt es auch nicht.


Sir Henry
20. Juni 2011 um 11:58  |  25293

, <– Das oben fehlende Komma. 😉


Exil-Schorfheider
20. Juni 2011 um 11:59  |  25294

Sir Henry, im Juni zur Miesmuschel mutiert!? 😉
Das erste Spiel der letzten Saison hat Dortmund zuhause gegen Leverkusen verloren! 😉


Sir Henry
20. Juni 2011 um 12:02  |  25295

Ist noch keine Miesmuschelsaison. Fängt erst im September an. Warts ab.


20. Juni 2011 um 12:06  |  25296

Auswärts zu Beginn der neuen Bundesliga Saison ist schon OK, zumal es ja aus terminlichen Gründen nicht anders geht. JA – auch bei Hertha gibt es noch heute Legionäre – Denke da mal an Ramos, der sich nie so richtig zu Hertha bekannt hat aber wenn es um mehr Geld geht als ertser auf der Matte steht. Zumal er in der 2. Liga nicht mal auf etwas von seinem 1. Liga Gehalt verzichtet hat. Ganz anders als Raffael und andere, die ihre „Mitschuld“ am Abstieg sahen.
Wenn es geht und bezahlbar ist, sollte man auf Berliner Talente bzw. deutsche Buli. Spieler setzten und am besten nicht auf „Söldner“. Wir brauchen junge, inelligente und frische Spieler, die sich zu 100% mit dem Verein identifizieren.


Exil-Schorfheider
20. Juni 2011 um 12:24  |  25297

Zitat NKBerlin

„Wenn es geht und bezahlbar ist, sollte man auf Berliner Talente bzw. deutsche Buli. Spieler setzten und am besten nicht auf “Söldner”. “

Hm, gibt es keine deutschen Söldner? Was ist z. B. mit Albert Streit?


Sir Henry
20. Juni 2011 um 12:31  |  25298

Mir ist ein ehrlicher, unspektakulärer Typ Skacel tausendmal lieber als einer der Sorte „Emblemküsser“.

Vielleicht legt sich auch der angenehme Schleier des Vergessens über meine drei Hirnschlaufen, aber so ein richtiger Söldner fällt mir, auch für die Vergangenheit, gar nicht ein. Durchlaufende Posten (aka Spieler) einige, aber Söldner?


Sir Henry
20. Juni 2011 um 12:32  |  25299

@Exil

An Streit musste ich auch denken, aber den hat ja Schalke an der Backe. Hehe.


20. Juni 2011 um 12:42  |  25300

bin für nen (auswärts-)spiel gegen den fcb:

1. sind die jungs aus münchen dann noch nicht so eigespielt wie wir, da wir ja vermutlich mit dem großteil des kaders in den trainingsstart gehen

2. haben wir dann das sicher-ausverkaufte heimspiel im winter, spiele lieber bei guten wetter gegen vermeinlich unattraktive gegner aufgrund der höheren zuschauerzahlen/-einnahmen…


sunny1703
20. Juni 2011 um 12:48  |  25301

Und Streit ist rumänischer Herkunft,wenn man es denn wirklich genau nimmt. Aber das ist spielt natürlichkeine Rolle!
Mein Tipp ein Auswärtsspiel und ein starker Gegner hätte den Vorteil,dann in der Rückrunde bei schlechtem Wetter eine volle Hütte zu haben.
Ich tippe aber auf Freiburg oder Hamburg auswärts.
Titulierungen wie Söldner oder Legionär sind nicht unbedingt in meinem alltäglichen Sprachschatz,aber DER Herthaner für mich schlechthin ist Pal Dardai.

lg sunny


08-15
20. Juni 2011 um 13:12  |  25302

Danke @calla

Ehrlich gesagt, das Stichwort „Local-Player-Regelung“, das ich bisher so nicht wirklich auf dem Schirm hatte, wirft bei mir noch mal eine ganz andere Frage auf: Erfolgt Herthas Jugendstil denn nun aus Überzeugung? Oder erfüllt man da am Ende doch auch nur Auflagen?

Legionäre, die sind von der Begrifflichkeit her schon eher negativ besetzt bei mir. OK, @Sir Henry liegt nicht so falsch, wenn er die allzu überengagierten Trikotküsser ablehnt. So was erwarte ich auch nicht.
Wenn ein Spieler es aber längere Zeit bei einem Verein aushält, finde ich das schon mal ein gut – bei allen ökonmischen Interessen, die da im Hintergrund immer mitschwingen. So würde ich z.B. Simunic und Friedrich durchaus eine gewisse Zuneigung zu Hertha unterstellen, auch wenn ihre Abgänge dann jeweils, nun, sagen wir mal „merkwürdig“ waren.
Was sagt man denn aber im Kontrast dazu z.B. zu so Spezalisten wie Marko Pantelic? Oder Andrej Voronin? Haben die schon Legionärscharakter?

Zum Auftaktspiel: Ich bin dafür, dass wir das einfach gewinnen. 🙂


westend
20. Juni 2011 um 13:13  |  25303

Schön wäre zum Start zuhause BSG Radfahrzeug oder Schlacke.


08-15
20. Juni 2011 um 13:14  |  25304

Ich entschuldige mich noch für die Tippfehler und überzählige Wörter… *gnarf*


catro69
20. Juni 2011 um 13:18  |  25306

Legionäre, Söldner, Wandervögel gibt es, seit es den Profifußball gibt. Der Sprung in die Topligen erfolgt meistens über Vereinswechsel, ob in ganz jungen Jahren, oder eben später. Von daher hab ich kein Problem damit, der Spieler erhofft sich einen Karrieresprung, der Verein eine Verstärkung seines Kaders und somit sportlichen Erfolg.

Dank des Aufstiegs hat Raffael null Einbußen am Geldbeutel erfahren und auch der Arbeitzplatz für seinen Bruder dürfte kein unwichtiger Entscheidungshelfer gewesen sein, unsere/seine Hertha in die zweite Liga zu begleiten. Auch ein Raffael ist eben nur ein Profi, aber Hertha hat halt ein sehr hübsches Paket geschnürt, ohne das er wohl nicht zu halten gewesen wäre (und damit Ramos auch nicht). Vereinstreue und Verbundenheit zur Stadt mögen mitentscheidend gewesen sein, aber ausschlaggebend? Ich glaubs nicht.

Was die Wechseltätigkeiten von Profis angeht, möchte ich noch das heutzutage übliche Verleihgeschäft in den Ring werfen, gabs früher (vor 15 – 20 Jahren) eben fast gar nicht, da mußte der Jungprofi es beim Stammverein schaffen, ansonsten war die Karriere vorbei, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Im Prinzip werden die Youngster damit zu Legionären ausgebildet und ich werde den zukünftigen Lippenbekenntnissen und Wappenküssereien noch weniger Glauben schenken, als ohnehin schon.

Klar macht ein mit Berliner Talenten durchsetztes Herthateam die Mannschaft ungemein sympathisch, aber auf Kosten des Erfolgs oder der Liga? Nö, dann doch lieber eine auf Dauerwanderschaft befindliche, fertig ausgebildete Verstärkung. Alles ne Frage des Geldes.


hurdiegerdie
20. Juni 2011 um 13:20  |  25307

Schöner Beitrag@Calla,

Ich habe keine Definition für Legionär und für mich kann ganz definitionslos ein Legionär auch Deutscher sein (siehe Streit). Es ist für mich nur so ein Gefühl, jemand der sich nur für seinen Vorteil interessiert und dem der Rest ziemlich egal ist. Leider ist die Grenze zwischen Profifussballer im Allgemeinen und Legionär im Besonderen sehr fliessend. Spielen sie nicht alle für Geld und wollen die bestmöglichen Verträge, wo auch immer?

Die Bezeichnung Legionär ist somit für mich nicht benennbar, trotzdem würde Dardai nicht dazugehören, Simunic eher auch nicht, ein Bastürk vielleicht, aber lassen wir das mit den Namen.

P.S.: das zu den local playern hätte mich interessiert, der Link gibt aber nicht viel her 😉
Ich habe das auch bisher anders verstanden (weniger als 8, nämlich 4; nur eine Empfehlung der UEFA keine Regelung, es gelten auch ausländische Spieler, wenn sie im Verein ausgebildet worden sind etc). Bissele mehr, aber immer noch unklar vielleicht hier:
http://de.uefa.com/uefa/footballfirst/protectingthegame/youngplayers/index.html

Genauere Definitionen zum local player würden mich interesieren.


Exil-Schorfheider
20. Juni 2011 um 13:20  |  25308

dewm
20. Juni 2011 um 13:20  |  25309

@08-15: Na wenn DU DICH entschuldigst wäre das ja geklärt… 😉


20. Juni 2011 um 13:40  |  25310

@ exil:

link funzt nicht… 🙁


20. Juni 2011 um 13:42  |  25311

… meinste den senioren-meister von hertha b.s.c.?


Exil-Schorfheider
20. Juni 2011 um 13:42  |  25312

@rasi

Sorry… dann direkt auf die Homepage von Hertha…
Die Senioren sind Deutscher Meister geworden… 😉


20. Juni 2011 um 14:50  |  25313

@ exil – Wenn Du mich schon zitierst, so vergesse den zweiten Satz dann Bitte auch nicht, der bezog sich nämlich auf die gemeinten berliner – und deutschen Talente.

Wenn es geht und bezahlbar ist, sollte man auf Berliner Talente bzw. deutsche Buli. Spieler setzten und am besten nicht auf “Söldner”. Wir brauchen junge, inelligente und frische Spieler, die sich zu 100% mit dem Verein identifizieren.


Exil-Schorfheider
20. Juni 2011 um 14:55  |  25314

@NKBerlin

Moment!
Ich habe Deinen kompletten Satz zitiert! 😉
Und „deutsche Buli. Spieler“ beinhaltet für mich nicht nur Talente, sondern alle deutschen Spieler… sogar die ursprünglich aus anderen Ländern stammenden, um sunny gleich mit ins Boot zu nehmen.


20. Juni 2011 um 15:12  |  25315

@ exil – JA – und der ZWEITE Satz den ich meinte war: Wir brauchen junge, inelligente und frische Spieler, die sich zu 100% mit dem Verein identifizieren. Damit schloss ich alle „Söldner “ aus Berlin und Deutschland aus.


calla
20. Juni 2011 um 15:15  |  25316

@hurdi
In der Spielzeit 2006/2007 mussten mindestens vier, in der Spielzeit 2007/2008 mindestens sechs und in der Spielzeit 2008/2009 mindestens acht lokal ausgebildete Spieler bei dem Verein als Lizenzspieler unter Vertrag stehen. Die Anzahl ist also schrittweise erhöht worden.

Hier nochmal ein anderer Link (01/06) für Dich:
http://www.fussball24.de/fussball/1/7/38/22449-keine-auslaenderbeschraenkung-mehr-im-profifussball


Exil-Schorfheider
20. Juni 2011 um 15:22  |  25318

@calla

Ich erinnere mich dunkel, dass man auch „4+4“ zur LocalPlayer-Regelung sagt…


Blauer Montag
20. Juni 2011 um 15:24  |  25319

Holá calla,
gestatte mir zu deinem letzten Kommentar eine nachfrage: Wie ist der Begriff „lokal ausgebildete Spieler“ (durch die DFL) definiert?

Wenn schon auswärts starten, dann gerne beim 1. FC Köln mit dem neuen Trainer. Wer zu spät trainiert, den bestraft die HERTHA. :mrgreen:


Exil-Schorfheider
20. Juni 2011 um 15:35  |  25320

@bm

Steht doch im Link:

„Von diesen lokal ausgebildeten Spielern muss jeweils die eine Hälfte im Alter zwischen 15 und 21 Jahren für mindestens drei Spielzeiten für ihren Club, die andere Hälfte zumindest im Bereich des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) spielberechtigt gewesen sein.“


calla
20. Juni 2011 um 15:41  |  25321

@Blauer Montag
Ein vom Club ausgebildeter Spieler ist ein Spieler, der in drei Spielzeiten/Jahren im Alter zwischen 15 und 21 Jahren für den Verein spielberechtigt war. Ein vom Verband ausgebildeter Spieler ist ein Spieler, der in drei Spielzeiten/Jahren im Alter zwischen 15 und 21 Jahren für einen Verein im Bereich des DFB spielberechtigt war.

@08-15
eine wirklich romantische Vorstellung – aber nein, es wird das Angenehme und von den Fans Geforderte mit dem Nützlichen verbunden und erfüllt auch noch schwupps alle Auflagen. Aber natürlich nur nicht Hertha.
Woher kommen denn sonst plötzlich all die Jungstars???


20. Juni 2011 um 16:07  |  25322

Wes(sen) Brot ich brech , des(sen) Lied ich sing….

Und wenn der Nachbar anstatt Brot Kuchen hat, dann zieh ich eben um und schlage mir mit Kuchen meine Plautze voll….

Da ich als Profisportler ja auch eine soziale Verantwortung habe, versuche ich meinem Berater und dessen Familie auch ein Gnadenbrot zukommen zu lassen….

Vereinstreue, Dankbarkeit bzw. Identifikation mit einem Verein stirbt aus, die Zeiten eines Dardai, Fiedler oder Nikolov sind so gut wie vorbei…
Auch 11 Freunde muss man schon lange nicht mehr sein, da helfen auch 11 Ich AGs mit drei/ vier 1 € Kräften, mein Cheff ist doch sowieso in spätestens zwei Jahren beurlaubt oder zieht in beiderseitigen Einvernehmen zu den größeren Fleischtöpfen weiter….

Meine Konserven im Keller haben eine längere Halbwertzeit bzw. MDH als die durchschnittliche Kaderzusammenstellung einer durchschnittlichen Fußballmanschaft.

Solange die vorhandenen Regeln/Gesetzte nicht konsequent umgesetzt und Verstösse sanktioniert werden, wird sich an dieser Scheinheiligkeit nix ändern und die Spieler/ Trainer und deren Berater werden weiterhin den Vereinen auf der Nase rumtanzen und wenn nicht wird eben dagegen geklagt.


calla
20. Juni 2011 um 16:34  |  25324

ups, damit nüscht in den falschen Hals gerät –
es muß natürlich heißen:
…aber natürlich nicht () nur Hertha 🙂


pax.klm
20. Juni 2011 um 17:19  |  25325

Vielleicht spielen die Vereine selbst ja eine „üble“ Rolle?
Könnte es vielleicht sein, dass es ne ganze Reihe von Spielern gibt, die sich total dem Verein verbunden fühlen, die aber für den Verein nicht gut genug sind?
D.h. der Verein sucht nach besseren?!
Ok, zur zeit sind wir mal Nutznießer dieses Denken: Thomas K. , Lasso,
können die Fans aber mehr von den Spielern erwarten als sie und der Verein selbst bereit sind zu geben?
Warum ging die Zaubermaus? War er ein Söldner?


pax.klm
20. Juni 2011 um 17:21  |  25326

zur Zeit,
in der Vergangenheit ging Hertha mit verdienten Ex nicht so dolle um, jetzt ist der Verein auf einem besseren Weg…


f.a.y.
20. Juni 2011 um 17:56  |  25327

Hm. Schönes Thema @calla! Ich mag Hertha jetzt zumindest lieber, als den Kader vor ein paar Jahren. Das liegt ganz unbedingt an den vielen Berlinern. Aber auch an sympathischen „Auswärtigen“ wie Lustenberger. Wichtig ist in meinen Augen, dass auf dem Platz die Sprache des Trainers gesprochen wird. Deswegen ist Ramos für mich genause wie Gekas ein Söldner. Wer nicht mal versucht, die hiesige Sprache zu lernen, den verbindet auch nichts. Will ja jetzt nicht die gesellschaftspolitische Diskussion lostreten, aber das gilt im Alltag wie im Fussball.

Dardai ein Legionär? Nee. Simunic schon eher, Pante sowieso. Als Legionär muss man schon eine Menge Embleme in möglichst verschiedenen Ländern geküsst haben.

Auf den neuen Spielplan freue ich mich schon, um wie viel Uhr gibt es den denn? Hoffe natürlich auf den BVB. Zum Auftakt eine Auswärtsreise in ein angemessen (!) volles Stadion mit lauten Fans. Was will man mehr, um sich vom Elend (teilweise) 2. Liga zu erholen und wirklich zu wissen „der BSC ist wieder da!“?


jenseits
20. Juni 2011 um 18:07  |  25328

Also ich kann nicht so viel mit den Begriffen „Söldner“ oder „Legionär“ anfangen. Persönlich kenne ich keine Profisportler, deswegen sind meine Überlegungen hierzu durch keinerlei eigene Erfahrungen untermauert.

Ich denke, dass es unter Profifussballern ähnlich viele unterschiedliche Charaktere und Persönlichkeiten gibt, wie auch sonst in der Gesellschaft. Es werden verschiedene Aspekte bei den einzelnen Spielern entscheidungsrelevant sein, wenn es um die Frage geht, ob sie zu einem anderen Verein wechseln oder bei dem bisherigen verbleiben sollen. Für manche mag das Finanzielle allein ausschlaggebend sein, ganz unabhängig davon, von welchen Annehmlichkeiten / Möglichkeiten ein Vertrag sonst noch flankiert ist. Das würde ich vielleicht am ehesten mit dem Begriff „Söldner“ verbinden.

Ich sehe aber auch den Profispieler, der in dem relativ kurzen Zeitraum, der ihm zur Verfügung steht, möglichst viel Erfahrung sammeln und erfolgreich sein möchte. Es macht wahrscheinlich auch ganz einfach mehr Spaß, als guter und anspruchsvoller Fussballer in einer Mannschaft zu spielen, die es ihm ermöglicht, auf hohem Niveau möglichst auch gegen hochklassige Gegner zu spielen, weil man so das eigene Können viel besser unter Beweis stellen kann.

Ob sich ein Spieler mit seinem Verein identifiziert, hängt ja nicht nur von ihm, sondern auch vom Verein ab. Dazu gehört neben dem Trainer vor allem die Vereinsführung, aber auch bestimmt das weitere Umfeld, wie Akzeptanz bei den Fans etc. Nicht immer werden beide Seiten zusammen passen. Keine Ahnung, ob das so zutrifft, aber ich könnte mir vorstellen, dass der Wechsel in der Vereinsführung insgesamt dazu geführt hat, dass sich Spieler heute bei Hertha besser aufgehoben fühlen als zuvor und dies eine Identifikation mit dem Verein erleichtert.

Egal ist es mir jedenfalls nicht, wie sehr sich jemand mit dem Verein verbunden fühlt. Auch in „normalen“ Unternehmen legt man Wert auf corporate identity. Wenn dann aber auch noch Fans eine große Rolle spielen, wird das in meinen Augen noch wichtiger. Ganz einfach ausgedrückt: Schön wäre es, der Verein / die Vereinsführung würde den Spielern einen Rahmen bieten, in dem sie sich wohl fühlen und deshalb ein Gefühl der Zugehörigkeit entwickeln – natürlich muss man dafür auch nach passenden Persönlichkeiten bei den Spielern suchen. Das fördert m.E. den Zusammenhalt in der Mannschaft und wäre deshalb wohl auch das erfolgversprechendere Modell.

Als Fan/Anhänger finde ich es gut, wenn sich ein Spieler sagt: Mit Hertha habe ich lieber Erfolg als mit einem anderen Verein.


Petra back home
20. Juni 2011 um 18:12  |  25329

Mhm, was sind im Fußball Söldner für mich? Menschen, die einzig und alleine dem Geld folgen und kein echtes (nicht dieses geheuchelte) Interesse am Verein und an den Fans haben. Und das hängt überhaupt nicht von der Nationalität des Spielers ab. Ist aber zum Teil auch nur so eine Bauchsache, kann ich nicht richtig erklären. 🙁

Ein Ramos geht so leicht in diese Richtung, leider auch, weil sein Manager ständig die Geldsau durchs Dorf treibt. Ehrlich und nie auch nur den Hauch eines Söldners hatte ein Pal Dardai an sich. 😀


Blauer Montag
20. Juni 2011 um 18:23  |  25330

No me burlan de Ramos señores.
Ob Adrián Ramos ein „Legionär“ ist, weiß ich nicht. Aber ich weiß: Ramos ist ein Topscorer. Ich hoffe steinstark, dass seine Tore in der kommenden Saison wesentlich zum Klassenerhalt beitragen werden. Das ist mir glatt noch eine Einzahlung in die SWK wert: Lieber einen „Legionär“ als Torjäger, statt Legionellen in der Duschkabine.

@Blogväter und Hertha BSC
Wenn Adrián Ramos Intensivunterricht Deutsch haben möchte, oder ein Dolmetscher Spanisch/Deutsch benötigt wird – ubremer hat meine Emailadresse.


ubremer
ubremer
20. Juni 2011 um 18:26  |  25331

@f.a.y.,

Auf den neuen Spielplan freue ich mich schon, um wie viel Uhr gibt es den denn?

die DFL präsentiert den Spielplan Dienstag ab 11 Uhr. Sky überträgt, im Internet bei http://www.bundesliga.de.


hurdiegerdie
20. Juni 2011 um 18:32  |  25332

Danke @calla,

d.h. doch im Prinzip, dass Lasso ein Local Player ist (und Stark?).

Man könte auch sagen, dass mindestens 4 der 12 Deutschen zwischen 15 und 21 Jahren sein müssen, bzw. sowie 4 der „Ausländer“ unter 22 Jahre alt UND im Verein ausgebildet sein müssen. Alternativ könnte man aber auch 8 „Deutsche“ unter 22 im Kader haben.

Hat der DFB hier andere Empfehlungen als die UEFA, denn dort gilt das ganze unabhängig von der Nationalität (was ich gut finde!!!!)? Man könnte – nach UEFA – also auch 8 Spieler unter 22 Jahren haben, solange sie 3 Jahre lang in Deutschland ausgebildet worden sind (was dann kein 4+4 mehr wäre).

Oder?

Ich finde dieses Amtsdeutsch immer furchtbar schwer.


calla
20. Juni 2011 um 18:42  |  25333

@hurdi,
Lasogga wird in 3 Jahren ein local player sein.
Er ist aber mindestens ein sogenannter Quotendeutscher. Was ihm natürlich gar nicht gerecht wird, so sind die Fakten halt.

Ganz schön schwierig, oder? Ich meine auch die Umsetzung.


jenseits
20. Juni 2011 um 18:43  |  25334

Als Auftaktspiel wünsche ich mir Bayern, aus genau den Gründen, die @rasiberlin genannt hat.

Außerdem schließe ich mich dem Wunsch von @08-15 an. 🙂


calla
20. Juni 2011 um 18:45  |  25335

…natürlich ist er auch einer der anderen 4 „Verbands“-LP`s


jenseits
20. Juni 2011 um 18:51  |  25336

@calla:

Warum ist Lasogga erst in drei Jahren ein local player? Das verstehe ich gerade gar nicht. Sorry, hoffe die Frage ist nicht zu blöd.


hurdiegerdie
20. Juni 2011 um 18:52  |  25337

Nochmals Danke @Calla, ich gehe mal davon aus, dass du das Ganze im Gegensatz zu mir durchblickst.

Ich wäre bei Formulierungen wie
„Von diesen lokal ausgebildeten Spielern muss jeweils die eine Hälfte im Alter zwischen 15 und 21 Jahren für mindestens drei Spielzeiten für ihren Club, die andere Hälfte zumindest im Bereich des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) spielberechtigt gewesen sein.“

davon ausgegangen, dass auch Lasso dazugehört, weil er schon 3 Spielzeiten im Bereich des DFB spielberechtigt war.

Warum müssen die das immer so kompliziert machen. Wer sind denn dann die 8 bei uns?


calla
20. Juni 2011 um 19:00  |  25338

@hurdi @jenseits

Also nochmal langsam, es ist etwas verfranzt:
Lasogga (19) wäre in in drei Jahren ein vom Verein (Hertha) ausgebildeter Spieler, wenn er denn heute noch 18 wäre. Zu viel Konjunktiv…

Er ist aber immerhin ein vom Verband ausgebildeter Spieler und daher einer der 4, natürlich @jenseits.

Sorry für die Verwirrung. Wollte zum Ausdruck bringen, dass Lasso als von uns ausgebildet zählen könnte, in 3 Jahren, wenn er ein paar Monate jünger wäre. 🙂

Schwere Geburt!


jenseits
20. Juni 2011 um 19:09  |  25339

Vielen Dank, @calla 🙂

Also letztes Jahr wurde Lasogga noch von Leverkusen ausgebildet, ja? Verstehe ich das jetzt richtig? Deswegen ab jetzt noch drei Jahre, bis er ein von Hertha ausgebildeter local player sein könnte, wenn er jetzt erst 18 Jahre alt wäre?


Blauer Montag
20. Juni 2011 um 19:14  |  25340

Danke @calla und Exil-S,
erst jetzt kam ich dazu, eure Erläuterungen und den Link zum „Local Player“ zu lesen.

Laut fussballdaten.de hatte der Herthakader im Februar 2011 folgende Spieler deutscher Nationalität:

Torwart Land geboren
31 Marco Sejna D 20.03.1972
21 Sascha Burchert D 30.10.1989 (ausgebildet bei Hertha, U 21)

Abwehr
2 Christian Lell D 29.08.1984
14 Sebastian Neumann D 18.02.1991 (ausgebildet bei Hertha, U 21)
27 Alfredo Morales D 12.05.1990 (ausgebildet bei Hertha, U 21)
6 Christoph Janker D 14.02.1985

Mittelfeld
18 Peter Niemeyer D 22.11.1983
26 Nico Schulz D 01.04.1993 (ausgebildet bei Hertha, U 21)
29 Marvin Knoll D 05.12.1990 (ausgebildet bei Hertha, U 21)
20 Patrick Ebert D 17.03.1987 (ausgebildet bei Hertha)
30 Andreas Neuendorf D 09.02.1975
25 Lennart Hartmann D 03.04.1991 (ausgebildet bei Hertha, U 21)
15 Sascha Bigalke D 08.01.1990 (ausgebildet bei Hertha, U 21)

Angriff
19 Pierre-Michel Lasogga D 15.12.1991 (U 21)

Im August 2010 waren von den 14 deutschen Spielern 7 Spieler unter 21 Jahren alt.

Im Rückblick auf das Thema der Jugendarbeit bei HERTHA http://www.immerhertha.de/2011/06/15/ komme ich heute zu der Auffassung, die Arbeit der HERTHA-Akademie war und ist allein schon deshalb erforderlich, um die Quotenauflagen der DFL zu erfüllen.


calla
20. Juni 2011 um 19:32  |  25342

@jenseits
So interpretiere ich das jedenfalls.
Im Grunde ist diese Sicht auf Lasso nicht wichtig. Er ist in 3 Jahren 22. Aus.


calla
20. Juni 2011 um 19:37  |  25343

Moment mal!
Lasso ist doch aber schon 1 Jahr hier! Also wie jetzt? Müsste er doch in 2 Jahren als bei uns ausgebildet gelten.


jenseits
20. Juni 2011 um 19:53  |  25344

Danke schön, @calla!


jenseits
20. Juni 2011 um 19:55  |  25345

@calla:

Genau das war eigentlich meine Frage. Ob Lasogga letztes Jahr als bei Leverkusen oder bei uns ausgebildet gilt.


calla
20. Juni 2011 um 19:58  |  25346

@BM
plus Fanol Perdedaj, 19 Jahre – der fehlte noch.
Damit stimmts dann


jenseits
20. Juni 2011 um 19:59  |  25347

Bei welchem Verein ist denn ein Spieler „registriert“, wenn er ausgeliehen wird? Bei dem der ausleiht, oder bei dem, der verleiht?


Sir Henry
20. Juni 2011 um 20:01  |  25348

a propros „verfranzt“. Danke, @calla, für das Stichwort.

Sollte nicht heute der Umstrittene alles klar machen?


hurdiegerdie
20. Juni 2011 um 20:08  |  25349

Also abschliessend zu den Local Playern:

Ich komme letzte Saison auf 9:
Burchert, Neumann, Perdedaj, Hartmann, Knoll, Morales, Schulz, Bigalke, Lasso, Djuricin

Wegbrechen werden diese Saison Hartmann, Bigalke ggf. Knoll, dafür rücken Brooks und Torun nach. Ob Burchert noch gilt, weiss ich nicht, vermutlich, sonst hätte man ihn nicht behalten (böser Hurdie, böser Hurdie)

Einigen wir uns darauf, dass Lasso kein Söldner oder Legionär ist.


jenseits
20. Juni 2011 um 20:17  |  25350

Local player müssen doch nicht unter 22 Jahre alt sein, oder? Ich habe es so verstanden, dass sie lediglich zwischen 15 und 21 Jahren mindestens 3 Jahre in einem deutschen Verein ausgebildet worden sein müssen. Also Ebert ist auch local player, oder?

Sorry für die Penetranz! 🙂


Blauer Montag
20. Juni 2011 um 20:25  |  25351

Tranquilo @calla, Gemach, Gemach!
Nach meinen Daten in comment #25340 wurde Pierre-Michel Lasogga am 15.12.1991 geboren. Er feiert am 15.12.2012 seinen 21. Geburtstag. Dann wäre er gerade 2,5 Jahre bei Hertha. Für mich bleibt Lasogga als „Local Player“ ein im Verband ausgebildeter Spieler.

Ferner nennt Fussballdaten.de folgende Spieler.
23 Fanol Perdedaj ALB 16.07.1991 (ausgebildet bei Hertha, U 21)
35 Marco Djuricin A 12.12.1992 (ausgebildet bei Hertha, U 21)
Da beide keine deutsche Nationalität haben (sehr wohl aber Deutsch als „Muttersprache“ 😉 ), verstehe ich sie nicht als „Local Player“.

@hurdiegerdie
Sascha Burchert wird dieses Jahr bereits 22, egal wo er dann auf diesem Globus Bälle fängt 😉 . Das ist wie mit dem Fahrrad fahren. Einmal gelernt und nie wieder vergessen.


hurdiegerdie
20. Juni 2011 um 20:29  |  25352

@jenseits,

darin sehe ich keine Penetranz. Bei mir läufst du offene Türen ein, mich interessiert das.

Ich kann nur sagen, ich weiss es nicht! Ich reime mir auch nur was zusammen. Mag sein, dass Ebert gilt; gilt dann auch Sejna?


Blauer Montag
20. Juni 2011 um 20:32  |  25353

Ist schon ok @jenseits

Also ich interpretiere den Link etwas anders:
http://www.immerhertha.de/2011/06/20/calla-denkt-uber-stars-soldner-und-die-bunte-fusballrepublik-deutschland-nach/comment-page-1/#comment-25316

Zweifelsfragen sollten wir schicken an den Pressesprecher der DFL. Wahrscheinlich arbeitet der im Jahre 2011 unter solch einem wunderschönen Titel wie „Managing Director Corporate Communications“.


jenseits
20. Juni 2011 um 20:36  |  25354

@hurdie,

ich denke es gilt für Sejna und auch für Zecke… Der Wortlaut gibt ja nicht her, dass es sich um jugendliche Spieler handeln muss und m.E. spielt auch die Nationalität keine Rolle.


apollinaris
20. Juni 2011 um 20:42  |  25355

ich blicke da nicht durch, wenn ich ehrlich bin..
😯


hurdiegerdie
20. Juni 2011 um 21:01  |  25356

Danke @jenseits,

so ergibt das Ganze für mich Sinn. Ansonsten müsste man ja jede Saison sehen,dass man genug Jungsche im Kader hätte, Spieler verleihen wäre schwierig, so aber umso sinnvoller, weil man sie als im Verein ausgebildete zurückholen könnte.

Aber dann sind es pro Saison nur 4, die im Verein ausgebildet worden sein müssen, und 4 andere, die irgendwo in Deutschland ausgebildet worden sind, und eben 12 Quotendeutsche. Macht das Ganze weniger dramatisch.


jenseits
20. Juni 2011 um 21:04  |  25357

Oder so:

Unter den geforderten 12 deutschen Lizenzspielern müssen sich mindestens 8 local player befinden, die dürfen dann aber ruhig über 21 sein. Ich glaube, so ist’s… 🙂


hurdiegerdie
20. Juni 2011 um 21:13  |  25358

Also doch nicht abschliessend, … 🙄

@BM für mich sind Perdedaj und Djuricin mit Sicherheit local player, weil sie im Verein ausgebildet worden sind, die Nationalität spielt keine Rolle. Bei Burchert hatte ich ein Fragezeichen gesetzt, weil diese Alters-Geschichten meist zum STart des Wettbewerbes gelten (deshalb können auch ältere in der U21 spielen, siehe Lusti) gelten, und da wäre Burchert noch nicht 22. Nach @Jenseits Interpretation ist es aber sowieso egal, wie alt er ist, weil er mehr als 3 Jahre bei Hertha (und zwischen 15 und 21 Jahren) ausgebildet worden ist.

@jenseits: Wenn ich es richtig verstehe, gilt ausgeliehen nicht, weil sie im Kader stehen müssen (8 von 25 Spielern im Kader).


hurdiegerdie
20. Juni 2011 um 21:29  |  25359

@jenseits // 20. Jun 2011 um 21:04

Och nö, jetzt bin ich wieder verwirrt.

Ich habe das gerade unabhängig verstanden 12 Deutsche und 8 local player, wobei local player nicht über die Nationalität bestimmt ist. Es darf sich natürlich überlappen 😉


Blauer Montag
20. Juni 2011 um 21:40  |  25360

Bleib locker hurdiegerdie
Du weißt: Warten auf die Blogväter ähnelt gelegentlich dem Warten auf Godot. Wahrscheinlich werden wir armen, nichtsnutzigen Unwissenden hierzu keine statistisch journalistisch fundierten Antworten mehr erhalten. Fußball ist Tagesgeschäft. Morgen gibt’s den neuen Spielplan frisch in die angeschlossenen Blockhäuser. 🙁


jenseits
20. Juni 2011 um 21:40  |  25361

Ach @hurdie, ist es nicht furchtbar? 😉

So, wie Du es zuvor beschrieben hast, habe ich es auch verstanden. Also local player unabhängig von der Nationalität. Ob das aber stimmt?


JK
20. Juni 2011 um 21:46  |  25362

Macht es für Hertha Sinn, auf Legionäre zu setzen?

Warum nicht die Möglichkeit mit NEIN zu antworten?

Das wäre meine Antwort………

Weiterhin schönes Sommerlöchle 😉


hurdiegerdie
20. Juni 2011 um 21:49  |  25363

@BM,

ich bin völlig locker. Für mich sind das wichtige Punkte, wenn man die Qualität und Notwendigkeit der Jugendarbeit bewerten will.
Kaderauffüllung oder spielen lassen, deutsch oder nicht, Altersbeschränkung ja oder nein, kaufen oder selbst ausbilden. Das spielt doch alles rein bei der Beurteilung der Jugendarbeit.

Mir hat das jetzt viel gebracht und ich habe „meine“ Regelung zusammen. Danke an alle die mitgemacht haben und sorry an alle, die das genervt hat.


Blauer Montag
20. Juni 2011 um 21:54  |  25364

Dank ist angekommen hg.
Hüte Dich vor Legionären, die dich ins Sommerloch schubsen wollen. Und vor Legionellen sowieso …


20. Juni 2011 um 22:02  |  25365

[…] nach dem baumlangen Stürmer erkundigt haben. Hertha-Experte Uwe Bremer schreibt bei immerhertha.de hingegen: Zu der Frage Rob Friend zurück nach Kanada, höre ich von Hertha:  ”blühende […]


apollinaris
20. Juni 2011 um 22:48  |  25366

hmm..ich rätsele: was soll der link mir eigentlich sagen?


Exil-Schorfheider
21. Juni 2011 um 7:54  |  25367

off topic:

Die BILD muss ein Sommerloch füllen…

http://www.bild.de/sport/fussball/hertha-bsc/winkt-geldregen-18451850.bild.html


catro69
21. Juni 2011 um 9:34  |  25368

Warum soll diese „Neuigkeit“ ein Sommerlochfüller sein?


Exil-Schorfheider
21. Juni 2011 um 9:46  |  25369

Weil es doch schon bekannt ist, dass Arsenal für Samba bietet…

Dan hatte schon vor zwei Wochen gepostet, dass diese Summe im Raum steht…


catro69
21. Juni 2011 um 10:03  |  25370

Darum „Neuigkeit“ in Anführungszeichen, aber für die Masse der Sport- und Herthainteressierten dürfte es doch neu sein, bzw. Wiederholung schützt vor Vergessen.
Das Sommerloch hätte die Bild auch mit möglichen Pantelicverhandlungen füllen können…


Exil-Schorfheider
21. Juni 2011 um 10:59  |  25377

Ich weiß nicht, ob ich da anders denke, aber die Masse der Sport- und Herthainteressierten wird doch diese Info schon haben, oder nicht?


apollinaris
21. Juni 2011 um 11:50  |  25425

nee, exil..wir hier sind Enthusiasten. Der „normale“ Anhänger weiss das sicher nicht…und die „normalen“ Sportinteressierten sowieso nicht.. 😉
Dass ich je pro-BILD argumentieren würde .. 😳


Inari
5. Mai 2012 um 16:15  |  80504

Gott sei Dank Perde runter. Das war richtig knapp.


Inari
5. Mai 2012 um 16:17  |  80508

guter Konter.


Inari
5. Mai 2012 um 16:18  |  80509

DAS MUSS ELFMETER GEBEN!


Inari
5. Mai 2012 um 16:18  |  80512

WAS EIN DRECKSSCHIEDSRICHTER

FUCK YOU KINHÖFEr.

gott was der alles falsch gepfiffen hat.


Inari
5. Mai 2012 um 16:19  |  80513

Kinhöfer ist so ein schisser. panik nochmal rot und elfer zu geben, die flachpfeife.


Inari
5. Mai 2012 um 16:21  |  80517

Bisher Kinhöfer und Linienrichter note 6. einfach miserable Leistung.

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