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(ub) –  Der eine oder andere Kollege war überrascht.  Markus Babbel hat sich bereits am ersten Trainingstag der neue Saison festgelegt hat. Auf der Pressekonferenz sagte der Hertha-Trainer:

Wir haben mit Andre Mijatovic einen hervorragenden Kapitän. Er wird das bleiben. Andre hat im vergangenen Jahr einen sensationellen Job gemacht, er hat die Mannschaft geführt. Es gibt für mich keinen Grund, da etwas zu ändern.

Es war spekuliert worden, ob Mijatovic nach einem Jahr als Kapitän sein Amt an Christian Lell oder Peter Niemeyer abtreten muss. Schließlich hat Hertha mit Maik Franz einen erfahrenen Bundesliga-Verteidiger als Konkurrenz in der Abwehrzentrale geholt. In der Vorsaison war Mijatovic unumstritten Stammspieler, in der kommenden Bundesliga-Saison ist das noch offen.

Kurios: Der Trainer hat sich zu dieser Frage auf der Pressekonferenz am Mittag öffentlich festgelegt. Als ich Mijatovic auf dieses Thema nach dem Nachmittagstraining angesprochen habe, fragte er: „Das hat der Trainer gesagt? Dann freu‘ ich mich.“ Bei dem Thema, ob er nun wieder eine neue Runde für die Mannschaft ausgeben muss, lachte er: „Eigentlich habe ich in der letzten Saison schon eine Menge bezahlt.“

Die Entscheidung des Trainers ist eine zur Stärkung der Führungsstruktur. Mijatovic war in der Aufstiegssaison der unangefochtene Leitwolf in der Mannschaft. Mit seiner Festlegung signalisiert der Trainer: Andre zeigt auch in der Bundesliga, wo es lang geht.

Gleichwohl liegt das Spannungsfeld auf der Hand. Mijatovic ist 31 Jahre, er hat zuletzt drei Jahre in der Zweiten Liga zugebracht. Mit Hertha BSC erhält er seine wohl letzte Chance, sich in der Bundesliga zu etablieren. Er hat mit Bielefeld zwei Jahre erstklassig gespielt (2007-09). Mijatovic: „Damals war es für mich leichter in der ersten Liga als in der Zweiten. Weil in der Bundesliga besser gespielt wird und nicht nur gekämpft. Aber die Bundesliga hat sich weiterentwickelt. Ich bin gespannt.“

Mijatovic hat die Erfahrung von  41 Bundesliga-Einsätzen. Roman Hubnik bringt es auf sieben Bundesliga-Einsätze (aber 17 Länderspiele für Tschechien),  Franz auf  181. Will sagen: Es ist  möglich, dass die Kapitänsbinde nach fünf oder zehn Runden  auf Wanderschaft geht, weil Mijatovic auf der Bank Platz nehmen muss.

Was meint Ihr: Ist das ein Problem oder keins? Ist die Entscheidung zu früh gekommen oder genau richtig? Wen seht Ihr als Kapitän im Kader 2011/12?

Was immer Eure Meinung ist: Mijatovic kennt die Spielregeln. Er sagte, dass er sich gut erholt hat. Er war nach einigen Tagen in Frankreich vor allem in seiner Heimat in Kroatien. „Aber fünf Wochen Urlaub sind mir zu lang. Ich bin froh, dass es endlich wieder los geht.“

Wer die Fotos genau betrachtet: Ob links rum gelaufen wird oder rechts rum: Mijatovic läuft als erster Spieler (hinter Cotrainer Rainer Widmayer) oder in der ersten Reihe mit Konditionstrainer Henrik Kuchno. Und eine kleine Stärkung auf dem Weg zur Clickshow (Fotos: ub).

Die Kapitäns-Entscheidung von Trainer Markus Babbel . . .

  • ist richtig (53%, 231 Stimmen)
  • kommt zu früh (41%, 177 Stimmen)
  • ist falsch (6%, 25 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 433

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Der richtige Kapitän für Hertha ist

  • Andre Mijatovic (49%, 197 Stimmen)
  • Peter Niemeyer (33%, 132 Stimmen)
  • Patrick Ebert (6%, 24 Stimmen)
  • Maik Franz (5%, 19 Stimmen)
  • Christian Lell (4%, 16 Stimmen)
  • Raffael (3%, 13 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 401

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114
Kommentare

apollinaris
26. Juni 2011 um 11:36  |  25939

wow!
Für mich viel zu früh, diese Festlegung?
Wenn Franz/Mija und davor Ottl, Niemeyer die Doppelsechsspielen-wie wird das dann mit der Spieleröffnung ausehen?-
Ich wusste ja, dass Babbel ein konservativer Trainer ist…aber damit hatte ich jetzt nicht gerechnet 😯
100 Tage… 😉


ubremer
ubremer
26. Juni 2011 um 11:39  |  25940

@Lustenberger,

im O-Ton bei Blick.ch niedergeschlagen aber mit Fair-Play nach der Finalniederlage der Schweiz gegen Spanien. Der Tagesanzeiger aus Zürich feiert ein Schweizer Sommermärchen


Treat
26. Juni 2011 um 11:50  |  25941

Niedlich, dieses Schwiezer Dütsch oder wie das heißt – aber wenigstens versteht man es, da soll es ja noch viel fiesere Dialekte geben… 😉

Zum Thema Kapitän. Ich finde es auf den ersten Blick sehr gut, dass Babbel ein frühes Zeichen setzt um gar nicht erst Spekulationen außerhalb und Grabenkämpfe innerhalb des Teams ausbrechen zu lassen. Ich habe den Eindruck, er will den inneren Zusammenhalt im Team, der aus der erfolgreichen letzten Saison resultiert nicht gleich wieder ins Wanken bringen, indem er seiner Aufsteigertruppe signalisiert „Für die die zweite Liga war es gut genug aber jetzt setzen wir euch ein paar Erstliga – Spieler vor die Nase, die sind jetzt eure Chefs“. Erst mal stärkt er seinen Leadern der vergangenen Saison den Rücken und die neuen bekommen keine Vorschusslorbeeren und müssen sich ihre Position im Team wie echte Neue erarbeiten – das gefällt mir sehr gut.

Andererseits darf man sich natürlich berechtigt fragen, ob Mija realistischer Weise für die kommende Saison Stammspieler sein wird oder ob diese Position doch eher von Franz übernommen werden wird. Ich nehme aber an, dass Babbel auch keine Probleme damit hätte, ein weiteres klares Signal zu setzen und die Kapitänsbinde weiter zu reichen, wenn klar wird, das Mija nur noch Ergänzung sein kann. Und diesen wiederum halte ich dann auf jeden Fall für Sportsmann genug, eine solche Entscheidung problemlos und ohne internen oder externen Stunk mit zu tragen.

Zweiter Kapitän wäre für mich – insbesondere auch als Belohnung für die Leistung der letzten Saison aber auch nach Ansehen seiner Führungsqualitäten – Peter Niemeyer. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Mija in der Winterpause die erste Kapitänsbinde an ihn „vererbt“ und der zweite Platz dann an Lusti oder sogar einen der neuen geht. Kobi darf man wahrscheinlich auch noch nicht ganz abschreiben… Es bleibt interessant.

Blauweiße Grüße
Treat


Arzalan
26. Juni 2011 um 12:02  |  25942

Hmm, überrascht war ich schon, als ich die Überschrift gelesen habe. Hätte mit der Entscheidung auch wesentlich später und dann zu Ungunsten von Mija gerechnet.

Aber irgendwie find ich die ENtscheidung auch stark, so von meinem ersten Eindruck her. Sie zeigt ziemlich deutlich, dass Babbel weiß, was er will und sich nicht von anderen in die sportlichen Details reinreden lassen will. Es ging ja in der öffentlichen Diskussion nur darum, wer denn nun der Nachfolger von Mija wird. Aber gerade die Kapitänsposition sollte an die Person gehen, die der Trainer dafür am besten geeignet sieht. Und das hat dann halt mit Mannschaftsführung zu tun und kann nur schwierig von aussen beurteilt werden. Damit hat Babbel aber auch klar gemacht, dass der Kampf um die IV-Plätze noch keineswegs ausgemacht ist, sondern Mija eine realistische Chance hat (vielleicht dank der BInde sogar etwas mehr)

Wie sich das in der Saison dann entwickelt, wird natürlich spannend sein. Ich vertrau da einfach mal auf den Trainer, der macht das schon 🙂


ubremer
ubremer
26. Juni 2011 um 12:56  |  25943

@off-topic,

Kolumbien hat ein Vorbereitungsspiel für die Copa America mit 2:0 gegen den Senegal gewonnen. Adrian Ramos hat 90 Minuten durchgespielt.


Dan
26. Juni 2011 um 13:05  |  25944

Meine sportliche Erfahrung: Kapitäne können nicht nur auf dem Spielfeld helfen und führen.

Warum also eine erfolgreiche Führungsstruktur unnötig zerstören?

Wichtig ist, dass der Trainer / Verantwortlichen und die heutigen Führungsspieler die Neuen in die Stuktur „einarbeiten“.


driemer
26. Juni 2011 um 13:09  |  25945

Mahlzeit @alle,

als psychologische Entscheidung kann ich Babbels Aussage nur unterstützen. Die Mannschaft funktionierte letztlich in der vorigen Saison als eingeschworene Truppe. Sie hat ihre Eigenerziehung über die Solidarität geschafft. Da ist es gut, wenn sich die Neuen in das Gefüge einbinden können, ohne Experimente, ohne Neustrukturierungen. Sie können sich in die Mannschaft fallen lassen und so wirklich verstärken, ohne etwas Neues bilden zu müssen, das wieder Monate braucht, sich durchzusetzen.

Aber auch rein sportlich gesehen bin ich ob dieser Entscheidung nicht unbedingt verwirrt. Denn wenn wie bei uns die Kapitänsrolle nicht nur auf das Spiel sondern auch für das Training und auch außerhalb des Platzes ausgerichtet ist, muß der Kapitän nicht zwingend Stammspieler sein. In der Bundesliga sind sowieso mehrere Spieler vonnöten, die den Mund aufmachen. Und die Kapitänsbinde allein würde da eben gerade nicht reichen.

Babbel sagte es schon richtig, Mija hat die Mannschaft geführt, nicht nur die Spieler auf dem Platz.


driemer
26. Juni 2011 um 13:14  |  25946

Oh sorry, @Dan, du warst schneller mit dem Mittag fertig. Nimm meinen Beitrag also als Bestätigung des deinigen. 🙂


08-15
26. Juni 2011 um 13:20  |  25947

1. Finde Mijatovic als Kapitän super!
2. Finde es bescheuert, wenn die Kapitänsbinde während der Saison – und zwar nicht verletzungsbedingt – auf Wanderschaft geht.
3. Maik Franz als Kapitän wäre zu früh – der muss erst mal im Team ankommen.
4. Wenn ich über potenzielle Nachrückkandidaten nachdenke, fallen mir Lell und Niemeyer ein.

Vor dem Hintergrund von Punkt 2. finde ich die Babbelansage eigentlich zu früh. Andererseits muss sich Mija damit auch der Herausforderung stellen. Wie gesagt find’s doof, wenn der eigentliche Kapitän auf der Bank hockt (auch wenn @dan dazu berechtigte, ergänzende Hinweise gegeben hat). Oder Mija ist bei Babbel viel stärker gesetzt als wir alle annehmen und diese Diskussion war bisher nur eine künstliche, eher auf Spekulatius basierende bei Fans und Medienvertretern?


hurdiegerdie
26. Juni 2011 um 13:46  |  25948

Babbel wird es schon wissen.

Ich finde es merkwürdig, zumal ich ja noch zu den seltenen Geschöpfen gehöre, die Lustenberger weit vor Niemeyer (als jemandem dem man neben Lell die Kapitänsbinde antragen würde) sehen.
Dann zwei Kapitäne mit Mija und Niemeyer, die m.E. bei Verpflichtungen von Ottl und Franz eher auf der Bank sitzen müssten? Hmmm…
Schaun mer mal


ft
26. Juni 2011 um 13:47  |  25949

Das wird heute bestimmt n kurzer Blog . Bin da eins mit meinen Vorschreibern.
Mijatovic sofort als Käptn festzulegen ist mal wieder die richtige Entscheidung von MB.

Wer darüber grübeln mag weshalb es Fußballer gibt, die erst im letzten Drittel ihrer sportlichen Kariere so richtig durchstarten, der mag ja mal ein längeres Gespräch mit dem derzeitigen sportlichen Director von HBSC führen.

Das dürfte ein interessanter Rotweinabend werden.


Daniel
26. Juni 2011 um 13:48  |  25950

Wann wird Ramos eigentlich wieder ins Training einsteigen? Die Copa America geht doch bis zum 25. Juli, kommt er dann direkt danach zu Hertha oder bekommt er auch noch Extra-Urlaub? Das erste Pflichtspiel ist dann ja schon 1 Woche später.


apollinaris
26. Juni 2011 um 13:56  |  25951

Hm..noch bin ich nicht überzeugt worden. Ich binzwar ob der Mannschaftsführung so zufrieden wie noch nie beider Hertha..aber diese Entscheidung?-Ich glaube nicht, @dan, dass ein Kapitän nicht zwingend Stammspieler sein muss. Ich find, alles andere ist-künstlich. Ich glaube das nicht, habe es auch nie so erlebt.
Ich hätte gedacht, dass dies erst am Ende der Vorbereitung thematisiert würde-um dann sicher zu gehen. Mija, Lell oder Niemeyer-das waren wohl die einzigen, realistischen Kandidaten- die Neuen sowieso nicht. Ich finde die Entscheidung wirklich verfrüht. –
Die Struktur und ierarchie der Mannschaft ist ja gegeben-ich bin nicht sicher, ob der Trainer (so früh) so massiv den Status Quo zementieren sollte?-Mir fehlt in dieser Entscheidung ein bißchem die „Geschmeidigkeit“. Mindestens heute, so spontan aus dem Bauch heraus-bin ich (schon wieder) skeptisch, ob das so schlau war…
Ich fange an.,mich an Babbel zu reiben-irgendwie beruhigend-nach Monaten der permanenten Zustimmung.. 😉


fg
26. Juni 2011 um 14:23  |  25952

die klickmöglichkeit „ein anderer“ fehlt. bei mir wäre es lustenberger.


jenseits
26. Juni 2011 um 14:54  |  25953

Aus den bereits genannten Gründen finde auch ich es gut, dass Babbel sich erneut zu Mijatovic als Kapitän bekennt.

Die Frage ist doch, warum Babbel überhaupt über einen Kapitänswechsel nachdenken sollte. Die Aufstiegs-Mannschaft wurde weitgehend unverändert belassen – allzu viele Zu- und Abgänge haben wir nicht zu verzeichnen. Das einzig triftige Argument, Mijatovic die Binde abzunehmen, dass ich bisher vernehmen konnte, ist, der Kapitän müsse / solle in der Stammelf gesetzt sein. Aber wer ist das bei Hertha? Ich glaube, wenn überhaupt, wird sich das frühestens nach den ersten Spieltagen herauskristallisieren. Die vielleicht gesetzten Offensiven kommen meines Erachtens hierfür ebensowenig in Betracht wie die Neuen. Und ich sehe bisher nicht, dass Niemeyer eher als Lustenberger Stammspieler sein wird.

Lusti würde ich durchaus das Kapitänsamt zutrauen. 🙂


fg
26. Juni 2011 um 15:09  |  25954

@jenseits: eben, denn ich schätze niemeyer zwar sehr (als typ, als kämpfer und auch als fußballer), sehe aber (ganz theoretisch zum frühstmöglichen zeitpunkt jetzt der vorbereitung) irgendwie eher ottl und lusti auf der doppelsechs, weil ich ihnen abräumen UND spieleröffnung einen tick mehr zutraue als niemeyer. aber es ist natürlich wunderbar und vermutlich auch eh zwingend, auf dieser wichtigen position mehrere optionen (für verletzungen und formkrisen) zu haben, ggf. könnten natürlich auch perdedaj (bei fußballerischer steigerung) oder raffael (je nach taktik) dort auflaufen. die aufstellung(en) wird sicher noch oft ein spannendes thema hier werden 🙂


jenseits
26. Juni 2011 um 15:29  |  25955

@fg: Da schließe ich mir Dir an. Nur Ottl habe ich in den letzten zwei Jahren zu wenig beobachtet, als dass ich mir hier ein Urteil zutrauen würde.


jenseits
26. Juni 2011 um 15:32  |  25956

Sorry, das war kein absichtliches Berlinern. 😀

Nicht „mir“, sondern „mich“…


Freddie1
26. Juni 2011 um 15:52  |  25957

Ich denke auch, dass es richtig ist, die vorhandenen Strukturen nicht kaputt zu machen. Insofern ist die Wahl des Capitanos folgerichtig.
OT: die Rote Zora war gestern auch wieder da und hat gleich Iron Maik voll unter Beschlag genommen. (ohne Negerküsse)
OT 2: Das Spiel gegen Real wird live von Sport1 übertragen (Sorry, falls schon bekannt).


Dan
26. Juni 2011 um 15:58  |  25958

Tja @apollinaris aus meiner Erfahrung heraus kann es klappen. Natürlich nicht über Jahre, aber eine Saison locker.

(Nie einen langverletzten Kapitän gehabt? Ist der menschlich bei Dir gesunken oder haste den Respekt verloren, weil er nicht spielte? Ist nicht das gleiche, aber worum geht es sonst beim „Kapitän sein“ ? Nur Spielern im Spiel in den Hintern zutreten? Aufmunterne Worte? 😉 )

Der erarbeitet Respekt der letzten Saison, geht nicht so schnell verloren und die Neuen werden die Zeit haben ihren Platz in der Hackordnung zu finden.

Wie Du selber sagst sind Deine Ersatzleute Lell und Niemeyer. Zumindestens aus der letzten Saison wissen wir das Lell der Ersatzmann war. Wo ist das Problem, wenn Mija der Kapitän ist und Lell Vize?

Auf welcher Grundlage soll Babbel Mija „degradieren“ und Lell bzw. Niemeyer „befördern“. Folgenden die Mitspieler auf dem Feld Lell weniger, weil er nur Vize ist?

Ein Problem sehe ich nur, wenn Mija nicht zu der ersten Elf + Ersatzbank gehört, also nicht zur Top 18.

Desweiteren wird es sicher wieder den von der Mannschaft gewählten Spielerrat geben. 90 Minuten Spiel ist die eine und wichtige Sache, doch macht dies nur einen Bruchteil der Zeit aus, die die Mannschaft miteinander verbringt.

Für mich ist das ein marginales Thema, weil es meines Erachtens zu keinem Problem führen wird. Führungsspieler übernehmen Verantwortung mit oder ohne Binde. Beweisen sie ihren Wert, folgt man ihnen mit oder ohne Binde.

Apropo Hackordnung: Lasogga hat gestern immer noch die „Getränkekiste“ geschleppt.


b. b.
26. Juni 2011 um 16:02  |  25959

Klug von Babbel, diese Entscheidung. Ist gleich erstmal Ruhe im Karton. Hier lief ja schon die Diskussion. Der Trainer liest mit und schieb einen Riegel vor die Debatte. Hoffentlich ist erstmal Ruhe und wir, die Basis, akzeptieren . Sieht ja auch so aus, der Tenor hier ist ja „pro“. Argumente dagegen kommen moderat daher, passt. Ansonsten bin ich ganz bei Treat, Dan und driemer.
Noch nen schönen Sonntag in die Runde.
b. b.


Felix BSC
26. Juni 2011 um 16:05  |  25960

Ich finde die Entscheidung gut. In den Berliner Medien wird sowas ja mal schnell hochsterilisiert. Ich denke eh, dass die Binde als solche nicht sooooo wichtig ist. Wenn ich lese, dass Aerts, Mija, Niemeyer und auch Lell in den entsprechenden Phasen den Mund aufmachen, dann scheint die „Last der Führung“ ja auf viele kräftige Schultern verteilt. Die von Franz und Ottl kommen jetzt noch dazu.
Wer sich in einer wohl kommenden „Krise“ dann als Fels in der Brandung beweist wird sich zeigen.
So lange alle immer spielen und Verantwortung übernehemen wollen ist mir egal, wer die Binde trägt. Dann darf jeder von denen meinen Verein auf den Platz führen!


apollinaris
26. Juni 2011 um 16:10  |  25961

@dan: es ist ein sehr großer Unterschied, ob der Kapitän verletzt ist oder auf seiner Position die Nummer 3.-Ich möchte das gar nicht abeschließend beurteilen-ich halte es einfach für eine fragwürdige Entscheidung. Ich hatte mich aber auch geirrt als es um Aerts ging..Warum Babbel derart früh die Hierarchie festzurren musste?- die Trainer werden es besprochen haben.
Dass Mija sich gegen Franz und Hubnik durchsetzen wird-glaube ich einfach nicht. -Wir werden sehen: es ist eine Entscheidung, die man hätte später treffen können- . Eines ist aber eben auch klar: sie wird nicht über Wohl und Weh der Saison entscheiden.. 😉


jap_de_mos
26. Juni 2011 um 16:23  |  25962

Richtige Entscheidung aus meiner Sicht – so wurde ein unnötiger „Nebenschauplatz“ des Boulevards (und diverser Foren) abgeräumt. Nun diskutiert man noch 2-3 Tage drüber und dann ist das Thema durch und kommt frühestens im Laufe der Saison, wenn Mija nicht spielen sollte. Aber selbst dann sehe ich darin kein großes Problem.
Aber viel mehr gibt’s dazu aus meiner Sicht nicht zu sagen. Wir könnten hier höchstens noch diskutieren, wie wichtig es ist, dass der Käpt’n unumstrittener Stammspieler ist.
Dazu zwei Gedanken:
1. Es gibt immer weniger Stammspieler, die Mannschaften sind flexibler geworden, die Fluktuation hat zugenommen, das Spiel ist laufintensiver geworden.
2. Bei einer intakten Hierarchie ist die Binde nur ein „Nebengeräusch“. Es gibt eine Gruppe von Spielern die voran gehen und den Ton angeben. Schwierig wird’s nur, wenn der (vom Trainer bestimmte) Kapitän nicht Teil dieser Gruppe ist.
Deshalb meine Meinung: thumb up, Mr. Babbel!


Exil-Schorfheider
26. Juni 2011 um 16:34  |  25963

@dan

Danke für das Aufzeigen der „Hackordnung“.
Finde es völlig okay, dass Babbel-Markus sich so früh positioniert, auch wenn nicht klar ist, wer gegen Meuselwitz oder Nürnberg in der „Starting Eleven“ steht. Manch Eiertanz in anderen Situation wirkte sich da nicht so gut aus, als der „Käpt´n“ erst noch gewählt werden musste usw.

@ubremer

Konnte die Mopo gestern ergattern! Hat zwar 0,30€ „Export“-Aufschlag gekostet, aber das ist es stets wert! Schönes Interview mit dem Geschäftsführer Sport, der wahrlich gut gebräunt aus dem Urlaub gekommen sein muss. Das kann nicht an den Make-Up-Tiegeln liegen, wie @Sir Henry vermutet… 😉


calla
26. Juni 2011 um 17:19  |  25964

Ja, ist vielleicht `ne Entscheidung, die viele nicht so erwarten haben – ich auch nicht – find ich aber sehr gut.

Warum vorhandene bewährte Strukturen zerstören? Andre Mijatovic hat wirklich bewiesen, dass er ein Leader ist. Und gut auch, dass es so frühzeitig klar ist.
Es wird interessant zu beobachten sein, wie die Bundesliga das Gefüge der Mannschaft nochmal verändert und sie sich entwickelt.


ubremer
ubremer
26. Juni 2011 um 17:31  |  25965

@Exil-Schorfheider,

danke für die Blumen in Sachen Manager-Interview. Ich fand das Foto von Preetz deshalb gut, weil es mal ein anderes Motiv ist als ‚Manager guckt an der Seitenlinie‘ oder ‚Manager jubelt‘ oder ‚Manager denkt (Trainer unscharf im Hintergrund)‘. Was mir nicht ganz klar ist: Wo ist das Foto aufgenommen?

@off-topic,

bin gerade ’ne gute Stunde durch Berlin gefahren. Habe elf Autos mit Deutschland-Fähnchen gesehen. Und mehrere junge Frauen in den neuen deutschen Frauen-Trikots auf dem Weg zur U-Bahn. Also, ein bisschen WM-Athmo gibt es in der Stadt. Habe zufällig an der Arminius-Markthalle einen Tagesspiegel-Kollegen getroffen. Der war mit Frau und Kinderwagen auf dem Weg zum Public-Viewing. Da habe ich gestaunt: Public-Viewing zur Frauen-WM in Moabit.


Freddie1
26. Juni 2011 um 18:50  |  25966

Unsere Mädels sind ja gut drauf. 2:0 zur Hz.


ft
26. Juni 2011 um 18:55  |  25967

Wo wir schon beim Thema Damen WM sind;

weiß jemand wann und bei welcher Spielansetzung „unsere Bibiana “ pfeifen wird.


pax.klm
26. Juni 2011 um 19:03  |  25968

Hallo, Felix BSC // 26. Jun 2011 um 16:05

Ich finde die Entscheidung gut. In den Berliner Medien wird sowas ja mal
schnell hochsterilisiert.

Möchte nicht den Lehrer rauskehren, aber
sterilisieren bedeutet:
Mit Sterilisation (auch: Sterilisierung) bezeichnet man Verfahren, durch die Materialien und Gegenstände von lebenden Mikroorganismen einschließlich ihrer Ruhestadien (z.B. Sporen) befreit werden. Den damit erreichten Zustand der Materialien und Gegenstände bezeichnet man als „steril“.

Die ebenfalls an Stelle von „steril“ verwendete Bezeichnung „keimfrei“ ist missverständlich, weil es sich bei der Sterilisation nicht nur um die Entfernung oder Abtötung von Keimen handelt, sondern um die Entfernung oder Abtötung aller Mikroorganismen in jedem Entwicklungsstadium. Die Bezeichnung „keimfrei“ hängt zusammen mit der falschen Bezeichnung „Keim“ für Mikroorganismen in jedem Entwicklungsstadium, auch im aktiven Stadium.
Bedeutet auch:
Unter Sterilisation versteht man einen medizinischen Eingriff, der einen Menschen oder ein Tier unfruchtbar, also unfähig zur Fortpflanzung, macht. Die Sterilisation des Mannes und der Frau sind zuverlässige Methoden der endgültigen Empfängnisverhütung.

Beim Mann erfolgt die Vasektomie genannte Sterilisation durch Abbinden (Ligatur) oder Durchtrennen (Resektion) beider Samenleiter. Bei der Frau erfolgt die Sterilisation durch eine Ligatur der Eileiter (Tuben), der Entfernung eines Stücks der Eileiter oder durch die Entfernung des Fransentrichters (Fimbrientrichter). Um eine Eileiterschwangerschaft zu verhindern, sollte außerdem der Ansatz der Tuben an die Gebärmutter (Uterus) elektrisch verödet werden.

Diese Form der Empfängnisverhütung wurde seit Beginn des 20. Jahrhunderts in etlichen Staaten der Welt teilweise aus gesellschaftlichen Interessen, die den Individualinteressen übergeordnet wurden, eingeführt und häufig sogar erzwungen (z. B. freiwillige oder staatlich erzwungene Sterilisation aus Gründen der Eugenik), teilweise auch aus individuellen Motiven zugelassen….

Was Du meintest ist sicher:
Unter Stilisierung versteht man die Anpassung einer Gestalt oder Darstellung an einen bestimmten Stil oder die (oft schrittweise) abstrahierende Reduktion einer detaillierten oder naturgetreuen Vorlage (z. B. Zeichnung) hin zu einem einfachen Muster mit hohem Wiedererkennungswert und einfacher Reproduzierbarkeit (Vergleiche auch: Modell)….
….
Mit einer negativen Konnotation ist das Wort im Zusammenhang mit der sogenannten „Hochstilisierung“ belegt, die eine bewusst schönfärbende Stilisierung auf ein unrealistisch einfaches/gutes/hohes Niveau beschreibt. Dabei handelt es sich meist nicht um grafische, sondern um verbale – also sprachliche – Darstellungen von Sachverhalten.

Bitte nicht verübeln…


pax.klm
26. Juni 2011 um 19:04  |  25969

Zu MB, ich finde es gut und richtig, dass er Zeichen setzt!


pax.klm
26. Juni 2011 um 19:06  |  25970

Ach so, dat is ja keene Dr-Arbeit, dennoch, die o.a. Info sind aus Wikipedia…


26. Juni 2011 um 19:26  |  25971

Lothar Matthäus-Gedächtnis-Rede.. 🙂


hurdiegerdie
26. Juni 2011 um 19:31  |  25972

Hat mir jetzt mächtig imprägniert der Beitrag, Pax.

Meine Frau hätte dazu noch ne Frage:

Wenn man jetzt also aus Fussballschuhen, das sind ja auch Materialien und Gegenstände, wenn man aus denen jetzt im Ruhestand die Sporen rausschraubt, werden die dadurch dann steril und keimfrei und stinken nicht mehr so?


Sir Henry
26. Juni 2011 um 19:43  |  25973

Er ist halt ne Konifäre auf seinem Gebiet.


Dan
26. Juni 2011 um 19:52  |  25974

Ich finde er hat uns für das Thema senilbilisiert.


pax.klm
26. Juni 2011 um 19:58  |  25975

Um mit einem „Ex-Fußballer“ zu antworten:
hic Rhodos hic salta…


derMazel
26. Juni 2011 um 20:00  |  25976

Sensationell!


dieter
26. Juni 2011 um 20:03  |  25977

@apo

Bruno Labbadia 😉
Ausnahmsweise mal nicht der Lothar.


hurdiegerdie
26. Juni 2011 um 20:10  |  25978

Dieter: Stefan Effenberg

Aber wir sollten jetzt nicht übererigieren.


driemer
26. Juni 2011 um 20:10  |  25979

Und was ist mit der Knastration?


dieter
26. Juni 2011 um 20:13  |  25980

Nene @hurdie, dat war der Bruno und keen anderer. 😉


pax.klm
26. Juni 2011 um 20:19  |  25981

Hallo hurdiegerdie, jetzt aber bitte nicht dornen und Stacheln verwechseln, Rosen haben Stacheln,
die Dornen sind unter den Fußballschuhen, oder waren dit die Vögel?
Zu den Töppen und ihrem Geruch, ist ja auch kein Wunder, dass die Dinger riechen, wenn man immer noch mit denen namens Uwe Seeler oder denen mit Namen Franz Beckenbauer spielt…
Einfach mal die Socken wechseln und die Schuhe nicht als Hau(s)schuhe mißbrauchen…


hurdiegerdie
26. Juni 2011 um 20:23  |  25982

Dieter:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hitlisten_des_nordens/hitlisten303_item-20334_liste-55.html

Aber ich möchte da jetzt keine Attrappe reiten, sonst endet das Duett noch in einem Fiaker.


pax.klm
26. Juni 2011 um 20:24  |  25983

de facto: Dornen
Ach so:
Optime odor in corpore est nullus
Der beste Körpergeruch ist gar keiner


dieter
26. Juni 2011 um 20:29  |  25984

@hurdie

http://www.zitate-online.de/sprueche/sportler/1270/das-wird-doch-alles-von-den-medien-hochsterilisiert.html

Das Effenberg das auch mal gesagt hat wusste ich nicht.
Haben wir wohl beide recht gehabt. 😉


pax.klm
26. Juni 2011 um 20:30  |  25985

Lieber verfelixter bsc,
Honos reddaturus dignis , aber nächstes Mal bitte korrekt zitieren …


Exil-Schorfheider
26. Juni 2011 um 20:30  |  25986

@Dan

So wie @pax uns das gerade aufgearbeitet hat, muss ich sagen, er hat ne Provinzial für höhere Aufgaben gezeigt… 😉


Exil-Schorfheider
26. Juni 2011 um 20:35  |  25987

„eine Menge Proivinzial“!
Memo an Exil-S.: wieder die Vorschau nutzen!


Petra in Berlin
26. Juni 2011 um 21:26  |  25988

Ich hab gelesen, dass Bibiana Steinhaus das Spiel USA gg. Nordkorea pfeifen wird. 🙂


Petra in Berlin
26. Juni 2011 um 21:27  |  25989

Apropos, das sich Babbel zum Kapitän so früh festlegt, seh ich nicht als Nachteil. Denke er will der Mannschaft früh ein Gefüge geben, an dem sie sich halten kann.
🙂


hurdiegerdie
26. Juni 2011 um 22:11  |  25990

Ach ja, schön Pax, dass du mitspielst.

Grüssle Hurdie


correctly
26. Juni 2011 um 23:37  |  25991

Die Entscheidung ist zu diesem Zeitpunkt genau richtig. Da muss man jetzt nicht wieder den Trainer kritisieren, denn dieser hat ja wohl mehr Einblick in die Teamhierarchie als so mancher Blogger hier, nicht wahr @apollinaris…
Einfach mal dem Trainer mehr Vertrauen schenken und gut ist?


HerrThaner
27. Juni 2011 um 1:01  |  25992

@correctly: Ja, super Idee! Lass uns einfach immer „Ja und Amen!“ sagen zu allem was der Trainer macht! Ist doch so schön einfach!
Nur können wir dann auch gleich alle Diskussionsforen und Blogs dieser Welt schließen.

Btw finde ich die Entscheidung auch richtig und ich sehe hier auch nirgendwo echte Kritik am Trainer, aber du wirst da sicher schon was entdeckt haben. 😉


HerrThaner
27. Juni 2011 um 1:03  |  25993

Stehplatz
27. Juni 2011 um 1:50  |  25994

Babbel hat im letzten Jahr einen Neuzugang zum Kapitän gemacht. Sowas legt man nicht jedes Jahr hin. Es wird abzuwarten sein welche Rollen Franz und Mijatovic einnehmen werden und ob die beiden erstgenannten wirklich um eine Positionen konkurrieren. Mijatovic als Kapitän ist, gemessen an seiner Persönlichkeit, sicher keine falsche Entscheidung, aber anhand der sportlichen Qualität und seinen eher zu bezweifelnden zukünftigen Wert für die Mannschaft ist es nicht ohne weiteres zu verstehen, warum es jetzt nicht nochmal die Binde neu ausgeschrieben wird. Vielleicht überrascht mich Mija nochmal in der Vorbereitung und belehrt mich eines besseren..


27. Juni 2011 um 3:28  |  25996

@correctly: bisher habe ich noch keinem Trainer (außer König Meyer) derart viel Vertrauen entgegengebracht bei Hertha, wie dem babbel; aber ich mache mir hin und wieder meine eigenen Gedanken. Und freue mich jedesmal, wenn Babbel Recht behält: denn eines ist klar: er will dem Verein kein Bein stellen-insofern ist es IMMER gut, wenn MB die richtigen Entscheidungen getroffen hat.
Aber in diesem Fall bin ich absolut sicher, dass es mehrere richtige Varianten gegeben hat. . Etwas warten wäre auf keinen Fall falsch gewesen-ob es besser (richtiger) gewesen wäre-das wird man sehen. Comprende? 😉


pax.klm
27. Juni 2011 um 8:02  |  25997

HerrThaner // 27. Jun 2011 um 01:03

Ich bin mit dem was da im Training abgeht doch recht zufrieden. Mir kommt es so vor als ob jede Menge Dinge in´s Training einfließen, die ich bei vielen Trainern vorher vermißt habe… 😉

Ach so , allgemein, an all @ , bitte zurückhaltender mit den Superlativen ,
was heute alles „gesteigert“ wird…
Richtig ist richtig und falsch ist falsch, basta!
Aber heute geht es auch den Tod zu steigern.

Deklination des Adjektivs tot
Steigerung: tot – toter – am totesten
(http://de-en.dict.cc/deutsch/tot.html)

Also ick weeß nich…
Einen schönen Montag allen da draußen…
PAX


backstreets29
27. Juni 2011 um 8:05  |  25998

Da stellt sich die Frage, wie man „toter als tot“ definiert.
Ich denke die Herthaner können die Frage nach den Konditionseinheiten beantworten 🙂


Sir Henry
27. Juni 2011 um 8:19  |  25999

Pax, the man on a mission.


27. Juni 2011 um 9:08  |  26000

Das war richtig gute Unterhaltung gestern ab halb acht.
Ein nachträgliches Schmunzeln und Grüße.


Sir Henry
27. Juni 2011 um 9:34  |  26001

So wie Dein Blog, wilson. Auch große Kunst. Weiter so!


Linxfuss
27. Juni 2011 um 9:46  |  26002

Kann mich dem @wilson nur anschliessen..
Mitunter ist das (bisher nur) Mitlesen hier sehr gute Unterhaltung! Weiter so bitte!

Zum Thema: Ich sehe keinen Grund, an der, in der letzten Saison neu gegründeten, Hierarchie etwas zu ändern. Im Gegenteil, so ist diesbezüglich mittelfristig erstmal hoffentlich Ruhe (medial und den diversen Foren).

Ob Mija den Stammplatz behält und/oder die Kapitänsfrage in den kommenden Monaten noch einmal neu gestellt werden muss, wenn sich die Neuen eingelebt haben, bleibt abzuwarten (M.Franz?)


Sir Henry
27. Juni 2011 um 10:23  |  26003

Zum Thema:

Ich sehe zwei Aspekte in dieser Angelegenheit:

1. Durch die frühe Nominierung stärkt Babbel nicht nur Mija, sondern auch der gesamten Aufstiegstruppe den Rücken. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Art und Weise der Verkündung, die deutlich macht, dass er an der Eignung Mijas als Kapitän keine Zweifel aufkommen lässt.

2. Auf der anderen Seite könnte sich die Entscheidung, zumal die frühe Verkündung, im Laufe der Saison als Bumerang erweisen, wenn Mija dauerhaft nicht in der ersten Elf spielt und der Kapitän nicht auf dem Platz steht. Für mein (vielleicht etwas altmodisches) Empfinden, gehört der Kapitän auf den Platz. Babbel könnte versucht sein, Mija auf Grund der Kapitänsbinde etwas länger in der Stammmannschaft halten zu wollen, als es der Truppe guttut und als er es getan hätte, wäre Mija nicht Spielführer.

Für mein Empfinden überwiegt der zweite Aspekt und ich bin deshalb mit der Entscheidung Babbels, zumal zu diesem Zeitpunkt, nicht einverstanden.

PS: Ich hatte nicht den Eindruck, als hätte tatsächlich einer der Neuherthaner ernsthaft für den Job zur Debatte gestanden, hier nicht und schon gar nicht bei den Verantwortlichen der Mannschaft.


Chuk
27. Juni 2011 um 10:39  |  26004

@Sir:
Zu deinem 2. Punkt. Es könnte doch aber auch sein, dass Babbel insgeheim damit rechnet, das Mija nicht immer spielen wird und sein zweiter Kapitän (z.B. Niemeyer) öfter spielt. Damit hätte Babbel dann dem alten Kapitän den Rücken gestärkt und gleichzeitig einen neuen Mann auf dem Feld etabliert. Ich finde das einen raffinierten Schachzug. 😉


27. Juni 2011 um 10:58  |  26005

@pax: richtiger (..!) Einwand- ich schieb´s mal auf die Uhrzeit 😀


Slongbo
27. Juni 2011 um 11:02  |  26006

@Apo

Wie legst du den Link hinter deinen Nick? Ich habs mal mit

Linktext

versucht, aber erfolglos.
Kannst du mir einen Tipp geben?


Slongbo
27. Juni 2011 um 11:03  |  26007

Oh, jetzt hats geklappt, ohne, dass ich es wollte. Strange. Für nen Anfänger jedenfalls ….


westend
27. Juni 2011 um 11:06  |  26008

Finde es sehr gut, dass Mijatovic die Binde behält! Stärkt in der Tat den Rücken der Aufstiegsmannschaft.

Das ist wichtig auch aufgrund der Tatsache, dass Preetz trotz seiner Aussage vor dem Aufstieg (sinngemäß: „wir werden die Mannschaft nur punktuell durch Transfers verbessern“) eine Vielzahl von hochqualitativen Spielern an Bord geholt hat (sportlich natürlich zu begrüßen!) und damit in bester Politiker-Manier heute nicht mehr weiß / wissen will, was er gestern gesagt hat. Er stört damit massiv das Teamgefüge bzw. das der Stammelf — believe it or not.

DAS IST KEINE SPORTLICHE BEWERTUNG, SONDERN EINE FRAGE, WIE MAN ALS MANAGER UND KOMMUNIKATOR AGIERT UND FÜHRT!

Wer A sagt, muß auch B sagen. Aber das geht ja gern in der „Papa-Preetz-ist-der-Beste“-Stimmung unter.

Ich weiß, ich oute mich und bekomme (verbale?) Kloppe, aber beim Namen Preetz habe ich ein mulmiges Gefühl. Netter Typ, ein stolzer Herthaner — aber ich denke, er ist seiner Aufgabe nicht gewachsen.


Sir Henry
27. Juni 2011 um 11:11  |  26009

Nüscht iss mit „verbal“, westend. Komm nur ran.

😉


ubremer
ubremer
27. Juni 2011 um 11:15  |  26010

@westend,

Du konstruierst einen Gegensatz zwischen ‚punktuell verstärken‘ und ‚eine Vielzahl hochqualitativer Spieler holen‘.
Da würde ich doch gegenfragen: Bei einem Kader von, angenommen 28 Spieler: Wielange läuft Dein Kriterium von ‚punktuell verstärken‘? Und wann ist der Tatbestand einer ‚Vielzahl‘ erfüllt?
Stand 27. Juni hat Hertha vier Neue geholt + zwei Talente hochgezogen. (Zum Vergleich: in der Vorsaison waren es 19 Neue bei 21 Abgängen)

Preetz stört damit massiv das Teamgefüge bzw. das der Stammelf

Gegenthese: Der Manager tut, wozu er verpflichtet ist: Die Mannschaft auf Basis des vorangegangen Umbaus gezielt weiter zu entwickeln.


westend
27. Juni 2011 um 11:15  |  26011

Bring it on ; )


westend
27. Juni 2011 um 11:22  |  26012

@ubremer

Die Situation des letzten Sommers ist wahrlich nicht mit der heutigen vergleichbar.

Daneben wissen wir alle insgeheim, dass die genannten vier Spieler früher oder später Stammspieler werden (nach Adam Riese 36,4% der Stammelf).

Wie gesagt: rein sportlich alles ok. Aber ich stelle mich nicht vor dem Aufstieg hin, trommel mir auf die Brust und sage: „Die Mannschaft ist erstligatauglich und bleibt bis auf einzelne Verstärkungen so wie sie ist“.

Übrigens: Dieser Terminus „punktuelle Verstärkung“ erinnert mich sprachlich an Gegenbauers „Wir haben eine temporäre sportliche Delle“: http://www.bild.de/sport/fussball/praesident/spricht-von-temporaerer-sportlicher-delle-10307870.bild.html

Ein Schelm, der Böses dabei denkt…


jap_de_mos
27. Juni 2011 um 11:23  |  26013

@westend: Verstehe deinen Einwand ebenfalls nicht. Preetz hat genau das getan, was er angekündigt hat: das Team punktuell verstärkt. Viele forder(te)n einen gestandenen Stürmer und am besten noch einen neuen Spielmacher, Preetz sagt: „Brauchen wir nicht! Wir vertrauen den vorhandenen Spielern.“
Könnte es sein, dass deine Vorbehalte gegen Preetz (aufgrund der Abstiegssaison durchaus verständlich) dir an der Stelle einen Streich spielen und die Realität verzerren lassen?


27. Juni 2011 um 11:29  |  26014

nee..@westend-da muss ich auch „vehement“ widersprechen: ich hätte mir zwar ne andere Verteilung gewünscht ( 1X Stürmer 1X OM 1X Defensivallrounder plus X)-aber auch dies hätte das Mannschaftsgefüge „durcheinandergebracht“-das ist aber völlig normal und-um nicht @pax mit einer Steifgerungform von >normal< zu quälen- dies, UM SO MEHR,- wenn man bedenkt, dass hier ne Mannschaft gerade von einer Klasse in die nächste aufgestiegen ist…
Ich sehe keinen Widerspruch, wirklich keinen. 🙂
(Ich hätte eben als Trainer nur nichts so früh aufgezeigt, wie ich die Verteilung der Rollen sehe..)


27. Juni 2011 um 11:32  |  26015

out of topic:
@slongbo: die Progammierer haben es erfrischend einfach gemacht: du brauchst lediglich in die dritte Leerzeile des Log-In eine gültige Web-Adresse eintragen..dann funzt der link-so kannst du quasi bei jedem posting nen neuen link setzen, so du willst..


ubremer
ubremer
27. Juni 2011 um 11:34  |  26016

@westend,

weil Journalisten alles sind, nur nicht eitel, erlaube ich mir darauf hinzuweisen, dass dieses Gegenbauer-Zitat aus einem Morgenpost-Interview stammt 😉

Nochmal: Wieviel Änderungen verstehst Du unter ‚punktuell‘? Ab wann ist punktuell überschritten?
Dass Hertha vier Stammspieler geholt hat, ist derzeit von Dir eine Behauptung. Ob es Gefasel oder Realität ist, wissen wir erst, wenn die Saison läuft, oder?


westend
27. Juni 2011 um 11:34  |  26017

„Unsere aktuelle Mannschaft ist so zusammengestellt, dass sie auch das Gerüst nach dem Aufstieg bilden soll. Wir werden uns nur punktuell verstärken.“

http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/keine-neuen-top-stars-fuer-hertha-article1124177.html

Wenn ich (Stand heute) vier von elf Stammspieler auswechsle, ist das Gefasel vom Gerüst nur das, was es ist: Gefasel.


Exil-Schorfheider
27. Juni 2011 um 11:39  |  26018

@westend

Meine Glaskugel ist leider in der Reinigung, aber gibt Dir Deine wirklich die These her, dass alle vier Neuzugänge demnächst Stammspieler werden?
Ich sehe das noch nicht so, denn MB ist ein Freund der Rotation und selbst bei 36 Pflichtspielen (34 Liga & die zwei üblichen Pokal-Spiele) kann das nur zum Vorteil werden.


Exil-Schorfheider
27. Juni 2011 um 11:59  |  26019

Ach ja, off topic habe ich auch noch was:

http://www.herthabsc.de/index.php?id=413&tx_ttnews%5Btt_news%5D=10340&cHash=41eaf02c6344c4dc4eb4522d86b08e30

Traut Euch! Vielleicht kommt man bei Nike dann dahinter, dass Fußball-Trikots nicht immer eng sein müsssen…. 😉


westend
27. Juni 2011 um 12:02  |  26021

Ach, lasst uns doch nicht so naiv und gutmenschlich sein: Ottl, Kraft, Franz sind 100%ig Stammspieler. Torun kleines Fragezeichen, ok. Mal sehen, wer da noch kommt (Königstransfer).

Aber noch einmal: Ich will Preetz‘ Divergenz zwischen Wort und Tat nicht sportlich beurteilen (Argumente „Breite des Kaders“ etc. kann ich nachvollziehen). Ich will ihn als Manager beurteilen. Und da macht er (in diesem Fall kommunikative und motivatorische) Fehler am laufenden Bande.

Vor dem Hintergrund kann ich nicht in die Preetz-Hurragesänge einstimmen.


f.a.y.
27. Juni 2011 um 12:11  |  26022

Hm. Dass Mija jetzt schon zum Kapitän ernannt wird, finde ich persönlich so lala, aus Babbels Sicht aber richtig. Argumente pro gabs ja schon en masse, da schliesse ich mich einfach mal an.

Ich denke auch, dass es punktuelle Verstärkungen sind, die ich so (bis auf Ottl vielleicht) auch erwartet hatte. War nicht irgendwann die Rede von 3-5 Spielern? Der Thomas muss trotz allem erstmal am Platzhirschen vorbei (da hab ich keine Zweifel), Franz nun ja, wird wohl spielen, aber auch mal fehlen, Ottl sehe ich noch nicht in der Stamm 11 und Torun sowieso nicht. Eher so, dass Torun Herrn Ebert Druck machen soll, damit er ehrgeizig bleibt. Und Ottl ist unser Ersatz, weil unsere 6er ordentlich zu tun haben werden.


pax.klm
27. Juni 2011 um 12:12  |  26023

O.k. vor der Saison war von 3 Neuen auf alle Fälle die Rede! Nun sind es bisher 4, also im Hinblick auf die Ankündigungen im „grünen Bereich“ hulk, sehe aber die 4 nicht in jedem Fall als die Stammspieler.
Im Übrigen sehe ich den Lustenberger auch als Stammspieler oder seht ihr ihn als Ergänzungsspieler?
Ich als Trainer würde mir bei gleichwertigen/gleichstarken Spielern den als Auswechslung aufheben, der vielseitig ist. So kann auf taktische „Problemsituationen“ eingegangen werden und die Mannschaft noch mal nen Schub bekommen!

Zur Zeit finde ich nicht, dass die Neuzugänge die Struktur verändern…, denn die Neuen scheinen zu passen, bei TK wäre es fahrlässig gewesen ihn nicht zu holen…
Sehe dennoch eine faire Konkurrenzsituation der Keeper…


jap_de_mos
27. Juni 2011 um 12:13  |  26024

@westend: Ich denke, jeder hat verstanden, dass es dir vor allem um Kommunikation geht. Die Auseinandersetzung dreht sich um die Frage, was „punktuell“ bedeutet. 4 von 28 ist definitiv nur punktuell, soweit waren wir uns schon einig (oder?).
Bleibt nur noch die Frage, ob…
a) 4 von 11 noch immer „punktuell“ wäre
b) 3 von 11 als „punktuell“ durchgeht
c) Es überhaupt definitiv 3 von 11 werden.

Ich gebe zu Bedenken, dass der Begriff „Stammspieler“ mittlerweile deutlich weiter gefasst wird (und werden muss) als noch vor ein paar Jahren. Insofern würde ich da noch ergänzen:
d) 4 von 16 (oder 18) punktuell ist.
Sind wir uns an der Stelle über die Diskussionsgrundlage einig?


f.a.y.
27. Juni 2011 um 12:14  |  26025

Vor dem Hintergrund kann ich nicht in die Preetz-Hurragesänge einstimmen.

Oh. Die habe ich wohl verpasst… Nee, im Ernst. Ausser Franz und Kraft sehe ich keinen der neuen als 100%ig im Stamm. Und auch Franz startet sicher nicht von Anfang an. Wir reden hier schliesslich von Raffa-lass-ich-erstmal-auf-der-Bank Babbel.


westend
27. Juni 2011 um 12:18  |  26026

Klaro! Bin für e): „4 bis 5 von 11 ist nicht mehr punktuell“. Ob Helmes oder sonstewer — da kommt noch was.

Wir haben momentan diese „Wir-haben-uns-alle-lieb“-Stimmung, die bekanntlich sehr schnell ins Verderben führen kann. Ist irgendwie stimmungsmäßig wie vor 2009/10.


westend
27. Juni 2011 um 12:22  |  26027

@f.a.y.

Kann mich seit dem Abstieg nicht an einen einzigen Medienbeitrag erinnern, der kritisch gegenüber der Preetz-Gegenbauer-Combo war. Darunter zähle ich Tagesspiegel, Mopo, BZ, BILD, alle.

@ubremer: Wollen wir eine Clickshow machen: Preetz gute Arbeit oder schlechte Arbeit (gemäß approval rate US-Präsidenten)? Weiß schon das Ergebnis ; )


pax.klm
27. Juni 2011 um 12:28  |  26028

Babbel als Ex-Münchener, der kennt das Gebaren vieler Erfolgsteams und ihrer Trainer!
Rotation, Aufstellung nach taktischen Vorraussetzungen, das sind die Rahmen-Eck-Punkte, und das Ziel kann nur sein mit vertretbarem Aufwand die Klasse zu halten!
Darüber hinaus gehe ich davon aus , dass MP u. MB recht viel mit den wichtigen Spielern, wie auch den anderen reden…


westend
27. Juni 2011 um 12:29  |  26029

@pax.klm: Dein Wort in Gottes Ohr ; )


derMazel
27. Juni 2011 um 12:32  |  26030

@westend:

Aber da müsstest du doch eigentlich auch zufrieden sein, wenn du wirklich nur ein Problem mit der Kommunikation hast… . Das weitere Wirken ist doch schon als eher positiv zu beurteilen, oder nicht? Die Neuugänge sind doch wohl insgesamt voll in Ordnung und werden uns mittel-/langfristig sicher weiterhelfen. Und was ist mit dem neuen Standing der Hertha in und um Berlin? Welche Gründe führst du an, die deine eine negative Beurteilung der Arbeit argumentativ unterstützen? Es kann doch nicht an 1 Neuzugang liegen, der deiner Meinung nach über dem selbst gesetzten Limit von Neuzugängen liegt? Ick versteh‘ hier dit Problem nich.


27. Juni 2011 um 12:33  |  26031

ich sehe Ottl, Franz und Kraft als Start-Elf Tranfers (auf dem Papier)- zur Position vom Ottl habe ich schon oft genug etwas gesagt-diese Position hatte kein Bedarf, da war man (vielleicht etwas) in Versuchung geraten und dieser dann auch erlegen.-Da bleibe ich zwiegespalten. Ich kann hier aber auch keine Diskrepanz zwischen Wort und Tat beo Babbel erkennen?- Es bleiben bisher punktuelle Verstärkungen, keine Umbauten-nix: Man denke an frühere Transferzeiten, schaue nach Wolfsburg, Schalke etc
Punktuell verstärken heißt: gezielt auf bestimmten Positionen den Kader stabiler machen. Das ist geschehen-mit einem etwas arg verdicktem DM-aber gut-das ist meine Ansicht-. Ehrlich?-Irgendwie kommt mir diese Thematik jetzt etwas künstlich vor.. 😯
Ich war ein sehr harter kritiker vom Preetz-er war für mich ganz oben auf der Liste der Ventawortlichkeit für den Abstieg-hätte ihm nicht zugetraut, den Verein zu führen. Ich muss sagen: ich habe mich selten gründlicher in den Fähigkeiten eines Menschen geirrt wie beim guten Preetz-das war schon als Spieler so: da wollte ich ihn eigentlich fast immer auswechseln-bis er dann in Regelmäßigkeit das Siegtor schoss.. (ehrlich-so war das!!)


jenseits
27. Juni 2011 um 12:35  |  26032

@westend:

Ich glaube, ich verstehe Dich einfach nicht.

Könntest Du vielleicht sagen, was in Deinen Augen eine „punktuelle Verstärkung“ gewesen wäre, die Preetz‘ Aussage entsprochen hätte?

Wir haben bisher keine Abgänge an Stammspielern, es sind nur vier neue Spieler dazu gekommen. Dass man versucht, die Mannschaft der zweiten Liga nicht nur in der Breite zu verstärken, sondern auch qualitativ, damit man in der 1. Liga besser mithalten kann, halte ich für selbstverständlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Spieler darüber wundern und Preetz anders verstanden haben.


pax.klm
27. Juni 2011 um 12:36  |  26033

Hallo westend, Du schreibst : Wir haben momentan diese “Wir-haben-uns-alle-lieb”-Stimmung, die bekanntlich sehr schnell ins Verderben führen kann. Ist irgendwie stimmungsmäßig wie vor 2009/10.

Innerhalb der Mannschaft gab es damals erheblich mehr „Grüppchen“, „Egos“ als heute, dies ist gut so. Du brauchst sicher mehr Verbindlichkeiten als Trennendes um erfolgreich zu sein!
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Wahrnehmung der Hertha bundesweit und gar international!
Hier wird Hertha und das Auftreten , auch im Management-Bereich sehr positiv wahrgenommen!
DAS tut dem Verein und den Finanzen sicher gut!
Reibungspunkte in der „Truppe“ gibt es sicher auch so jede Menge…


westend
27. Juni 2011 um 12:36  |  26034

@all:

Wir sprechen uns zu diesem Thema in einem Jahr wieder. Ich hoffe inständig, dass ich rückblickend Unrecht gehabt haben werde.


pax.klm
27. Juni 2011 um 12:38  |  26035

Dies ist gut so , soll sagen heute ist es gut so, wir brauchen hier keine Könige!


Sir Henry
27. Juni 2011 um 12:50  |  26036

@Exil

Dein Link funzt nicht. Welche Neuigkeit meintest Du denn?


Blauer Montag
27. Juni 2011 um 12:50  |  26037

Ob Babbels Entscheidung zum Kapitän die erste Entscheidung in einer Kette von richtigen oder falschen Entscheidungen war, werden wir frühestens im August erkennen können. Die nächsten und aus meiner Sicht wichtigeren Entscheidungen stehen an vor dem Start a) nach Meuselwitz und b) dem ersten Heimspiel gegen Nürnberg. Soweit ich als Zeitungsleser erkennen kann, werden wichtige Entscheidungen im Konsens zwischen Babbel und Preetz entschieden – zumindest interpretiere ich das Interview mit Preetz in diese Richtung. Am Samstag wurde dies in der Printausgabe veröffentlicht, ist aber mittlerweile auch online verfügbar.
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1681782/Wir-wollen-uns-in-allen-Bereichen-verbessern.html

„Morgenpost Online: Hertha hat bei den Neuen mit Tunay Torun nur einen Offensiven geholt, aber drei Defensive mit Thomas Kraft, Andreas Ottl und Maik Franz.

Michael Preetz: Für die Bundesliga werden wir die Kompaktheit weiter stärken, die uns am Ende der Zweiten Liga ausgezeichnet hat. Aus einer gut stehenden Defensive wollen wir mit schnellen Angriffen versuchen, zu Toren kommen. Deshalb die Neuen. In der Innenverteidigung war klar, dass wir Qualität brauchen. Man kann nicht mit zwei erfahrenen Spielern wie Roman Hubnik und Andre Mijatovic sowie einem jungen Sebastian Neumann allein in eine Bundesliga-Saison gehen. Die Personaldecke wäre zu dünn gewesen.

Morgenpost Online: Das bedeutet, dass mit Maikel Aerts und Andre Mijatovic zwei Führungsspieler des Aufstieges auf der Bank landen können.

Michael Preetz: Gerade die Beiden wissen, dass wir Konkurrenz im Kader brauchen. Die werden ihre Plätze sicher nicht kampflos hergeben. Das wollen wir: Konkurrenzkampf. Wir wollen Ausfälle besser kompensieren können, als in der Vorsaison. Ich erinnere nur an die Phase, als Andre Mijatovic ausgefallen ist: Da haben wir vier Niederlagen kassiert. Kaum war er zurück, haben wir wieder gewonnen.“

Soweit die zum heutigen Thema passenden Aussagen von Preetz. Ich kann und will bis Anfang August warten, um zu sehen, welche Elf der Trainer in die ersten Partien schickt. Es ist mir völlig egal, ob von den neuen Spielern 1, 4 oder 6 den Rasen betreten werden, ob Lustenberger, Raffael oder Ebert auf der Bank sitzen werden usw. usw. . Ich verstehe auch nicht, wie man das heutige Thema zum Anlass nehmen kann für eine Pauschalkritik an der gesamten Arbeit von Michael Preetz.

Für mich zählen nur:
a) ein Sieg in Meuselwitz,
b) ein Heimsieg gegen Nürnberg ❗ ❗ ❗


Exil-Schorfheider
27. Juni 2011 um 13:20  |  26038

@Sir

Der Model-Aufruf… Hab schon gemerkt, dass beide Links nicht funzten und kapituliert, denn von der Seite kriege ich hier nichts rein… 🙁

@westend

Die Frage ist ja auch noch, wie man Gerüst definiert. Für mich ist damit eher eine Achse gemeint, so in etwa Kraft-Mija-Raffa-Lasogga…

Und das der Lange kommunikativ nicht die Eins ist, hat @driemer schon sehr gut dargestellt. Aber nicht jeder kann so geschliffen daher reden, wie z. B. der Magath-Felix und im Prinzip nichts meinen…


Dan
27. Juni 2011 um 13:48  |  26039

Exil-Schorfheider // 27. Jun 2011 um 13:20

Solange es die XXXL Shirts weiterhin gibt, brauche ich bei Nike nicht vorsprechen. 😉
—-

Apropo Kommunikation und Preetz. Wer seinen ersten MV-Auftritt als Manager miterlebt hat und die Auftritte der letzten beiden MVen, weiß das der Mann daran arbeitet. Alles andere ist wohl Auslegungssache oder Definition.


Blauer Montag
27. Juni 2011 um 13:51  |  26040

Nette Idee Exil-S.
mit den „Achsenmächten“.
Wäre ja auch möglich, dass sie Aerts-Mija-Niemeyer-Ramos heißen 😉

Meine Glaskugel sagt mir: „Ruhig Blauer, am 8.8.2011 kann ich Dir ein schärferes Bild der Herthaelf liefern.“

Hasta la vista amigos.


Etebaer
27. Juni 2011 um 13:54  |  26041

Ich hab mir mal die Pressekonferenz angeschaut, die zum Saisonauftakt, wo auch die 4 (Stamm???)Spieler dabei sind und fand Toruns Aussage ganz interessant, das er nach den Gesprächen mit Preetz und Babbel im WINTER schon entschieden hatte, bei einem Wechsel käme nur Hertha in Frage.

Für mich sieht das doch sehr geplant und von „langer Hand“ vorbereitet aus.

Im DM sind wir nicht Fett besetzt weil Lustenberger chronisch nur 50% einer Sasion spielt, bevor das nicht mal 2 Jahre hintereinander 100% sind, darf man nicht als Bank mit ihm planen, sonder hat von vornherein für eine weitere Alternative zu sorgen.

Ich bin überaus zufrieden bisher, mit der Transferpolitik, Preetz schleppt ja auch immer noch einige „Sündenfälle“ von DH mit und wenn es jetzt noch gelingt, diese bei passenden Vereinen in passenden Ligen unterzubringen, dann gibts von mir 10/10 Punkte stand jetzt.


Exil-Schorfheider
27. Juni 2011 um 13:55  |  26042

Ja, @bm, Achsenmacht hat schon mal nicht funktioniert, weil es die Falschen waren… 😉

@Dan

Ich weiß… es ging auch eher um die repräsentative Darstellung des „normalen“ Hertha-Fans… 😀
Und was die Kommunikation betrifft, ist es ganz logisch, dass der Lange daran arbeitet! Da gibt es aber wie gesagt noch Schlimmere!!!


driemer
27. Juni 2011 um 13:57  |  26043

@pax.klm um 8 Uhr 02

OT (off Toter … äh topic)

Mach dir keine Sorgen 🙂
Der Tod ist ja wie jedes Substantiv zwar deklinierbar aber nicht steigerbar.

Dem Adjektiv „tot“ geht es genauso.
Dieses Adjektiv gehört zu den so genannten „absoluten Adjektiven“, die grundsätzlich nicht gesteigert werden, da ihre Eigenschaften oder Zustände keinen Vergleich von Gradabstufungen oder Steigungen inhaltlich zulassen. Z. B. „tot, lebendig, unvergleichbar, schriftlich, schwanger, stumm,dreieckig, kinderlos, rein“.
So wäre „nicht ganz tot“ dann “ mehr tot als lebendig“ oder „mit fast toten Augen“.

Dazu kommen die „absoluten Adjektive“, deren Positiv schon die höchste oder niedrigste Graduierung darstellt, z. B.,“absolut, total, voll, extrem, einzig, maximal, minimal, optimal“.

Die „Umgangssprache“ interessiert das meist wenig, da kommen „der einzigste Grund“, „die optimalste Sicht“, „die extremsten Vorgänge“ als Unsicherheit ob der Steigerungsregeln als Übersteigerung vor.

Wenn man aber die „absoluten Adjektive“ in einem übertragenen, also bildlichem, Sinne verwendet, dann kann, wie hier geschrieben, der Zustand nach dem Konditionstraining durchaus luftschnappend mit einem „toter als tot“ treffend beschrieben sein. 😉

Und weil ich gerade vom „bildlichen Sinne“ schrieb. In der Kunst wird der Graduierungsvergleich gerne beim Bewerten von Bildern (oft im Komperativ) genutzt: „Dieses Bild hat die lebendigere Ausstrahlung als das andere.“ (brrrrr-schüttel),

Ähnlich verhält es sich mit den „Herkunftsadjektiven“, deren Steigerung nicht üblich ist. In besonderen Fällen, , z.B., auf @hurdiegerdie bezogen, kann „Er ist schweizerischer als der schweizerischste Schweizer.“ durchaus stimmig und damit erlaubt sein. 🙂


catro69
27. Juni 2011 um 14:09  |  26044

Heute ein sehr Fanfreundliches Training besucht. Der Ball im Mittelpunkt und zum Schluss ein Trainingsspielchen 10 gegen 10 auf verkürztem Feld.
Das B-Team gewann 2 -.0, Tore durch Torun (Vorlagen: Ronny und Djuricin).
Kraft hatte gegens A-Team keine Gelegenheit sich auszuzeichnen, ein Abseitstor von Lasogga (Vorlage Lell) wurde nicht gezählt.
Burchert gewann ein 1 -1 Duell gegen Torun.
Kurzer Schreck als Ruka länger am Boden liegen blieb, er hatte vorher schon leichte Probleme (falsch aufgekommen) mit dem Knöchel.
Team A: Burchert – Lell, Hubnik, Mijatovic, Kobi – Niemeyer – Ebert, Raffa, Ruka – Lasogga
Team B: Kraft- Morales, Janker, Brooks, Ronny – Perdedaj, Ottl – Kargbo, Djuricin – Torun
Während des Spiels machte Franz Einzeltraining.
Außer den ohnehin schon fehlenden Nationalspielern, sowie Schulz und Kaka, fehlte Sebastian Neumann.
Zuschauer: ca. 30, davon viel Presse


Chuk
27. Juni 2011 um 14:12  |  26045

@catro69:
Danke für den kleinen Trainingsbericht! 🙂


Dan
27. Juni 2011 um 14:23  |  26046

@driemer

😉
Ist man mit Zwillingen nicht schwangerer als mit einem Einzelkind. Zustand natürlich vor der Geburt?

Und ist man nicht am schwangersten, wenn es mehr als Zwillinge werden?

😉


jap_de_mos
27. Juni 2011 um 14:31  |  26047

@westend: Bislang hast du uns noch keine Aussage geliefert, was aus deiner Sicht „punktuell“ bedeutet. Bevor du damit nicht rausrückst, macht ne Diskussion wenig Sinn (sic! 😉 ).
Und für ne grundsätzliche Diskussion über Preetz‘ Arbeit fehlen mir im Moment Anlass und Motivation. Also: Du bist am Zug!


jap_de_mos
27. Juni 2011 um 14:33  |  26048

korrigiere meinen letzten Satz aus gegebenem Anlass: Westend, du bist am dransten! 😀


driemer
27. Juni 2011 um 14:45  |  26049

@Dan

das könnte sein, aber nur, wenn man mit einem Verhüterli verhüterter ist als mit einer Spirelli. Oder so. 🙂 🙂


27. Juni 2011 um 14:55  |  26050

gibt´s eigentlich auch ne Steigerung von verliebt-ergo selbstverliebt, oder von verletzt, verletzter am Verletztesten..? Na ja, wir werden dat Kind schon schaukeln tun-schreibt man in dem Falle, dit Schaukeln groß oda kleen?
Mir ist janz schummerich..und dann noch ditt mit dem westender da, mann. Ditt is is der balina: der sacht ja ooch“ kann man nich meckern“, wenn wat dufte findet-is schon een Kreuz, mit uns.

Aba, méin lieba ete: fett ist ditt DM schon, Du hast ja janz vülle leute vajessen uffzuzehln-denk an denPerde, den Raffa (der kann ditt!), den Holland-allet richtich jute Leute! Na-aba dit iss im Moment ohnehin keen Thema, de Welt hat sich schon längst weita jedreht.. 😉
Jott sei Dank, macht die ditt-sonst würdn wa völlig meschugge werdn..oda?


Slongbo
27. Juni 2011 um 16:11  |  26051

@apo
out of topic

Danke!


Etebaer
27. Juni 2011 um 16:20  |  26053

Darf ich daran erinnern das wir 1te Deutsche Bundesliga wo 15 von 18 Mannschaften in den Abstiegsstrudel kommen können?
Da muß man sich nicht in die Hosen machen, sondern vorbereiten und so nehm ich das wahr, Hertha bereitet sich vor, gewissnehaft, geplant…


hurdiegerdie
27. Juni 2011 um 21:39  |  26078

Also mal wieder mit ner fremden Hoteltastatur (keine Umlaute).

Bei dem schwanger und schwangerer ist ja die Forschung im Moment voll dabei:

Sperma light, schwanger ohne dick zu werden.

Bin schon weg zum neuen Blog.

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