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(ub) – Hertha BSC empfängt am Freitag den VfB Stuttgart (20.30 Uhr, Olympiastadion). Die Pressekonferenzen vor den Bundesliga-Spielen sind obligatorisch. Damit Ihr einen Eindruck habt, was da los ist, in welche Zwänge der Trainer, hier Markus Babbel, gerät.  Schalten wir mal rein in das Pressegespräche von heute.

Journalisten-Frage: Herr Babbel, haben Sie sich entschieden, ob Sie gegen Stuttgart Pierre-Michael Lasogga aufstellen?

Markus Babbel: Ja.

Frage: Teilen Sie Ihre Entscheidung mit uns?

Babbel: Nein.

Frage: Wenn Lasogga spielen sollte, steht Rob Friend dann im 18er-Kader?

Babbel: Das könnte so sein, muss aber nicht.

Frage:  Ist das Spiel gegen Stuttgart ein besonderes?

Babbel: Ja. Ich habe fünf gute Jahre dort verbracht. Habe nochmal die Deutsche Meisterschaft feiern können. Ich habe dort mein Debüt als Trainer in der Bundesliga geben dürfen. Das ist ein besonderer Verein für mich, dort gibt es super Leute, die einen guten Job machen.

Frage: Ist Maik Franz nach seinem Nasenbeinbruch spielfähig?

Babbel: Da weiß die BZ mehr als ich. Maik hat heute eine Maske bekommen. Morgen werden wir sehen, ob er damit spielen kann. Dann werden wir eine Enscheidung treffen.

Frage: Was macht Sie zuversichtlich, dass Hertha ein Heimsieg gelingt?

Babbel: Wir wissen, dass es schwer wird. Da kommt eine Mannschaft, die viel Qualität hat. Die haben nach ihrem schwierigen letzten Jahr mental dazugelernt. Wir müssen über 90 Minuten alles abrufen, was wir in den Auswärtsspielen nur phasenweise abzurufen konnten: Hochkonzentriert sein, hohe Laufbereitschaft an den Tag legen. Und die Chancen eiskalt nutzen, die sich uns bieten. Ich bin zuversichtlich, dass wir das hinbekommen.

Frage: Sie haben zu Wochenanfang Ronny heftig kritisiert. Gab es eine Reaktion im Training?

Babbel: Ronny hat ordentlich trainiert. Aber ich bin nicht, wie ich es lesen musste, ein „Brasilianer-Hasser“. Mananger Michael Preetz und ich sind uns völlig einig: Es ist schade, dass ein so hochkarätiger Spieler es nicht versteht, mehr zu machen. Er muss mehr auf außerhalb des Platzes achten. Wir sind beide nach wie vor zu 100 % von Ronny überzeugt. Aber er muss lernen, dass der Fußball sich geändert hat. Zu meiner Zeit wäre es noch möglich gewesen: Da hat es gereicht, wenn man nur 60 Minuten gelaufen ist. Heute geht das nicht mehr. Es machen sich so viele Leute Gedanken über Ronny. Irgendwann muss jetzt auch von ihm was kommen. Es ist einfach nur schade.

Frage: Überlegen Sie gegen Stuttgart mit zwei Stürmern aufzulaufen?

Babbel: Könnte sein, dass ich mit drei Stürmern auflaufe.

Frage: Offensivfeuerwerk?

Babbel: Absolut.

Frage: Sie überlegen ernsthaft die Startelf komplett umzustellen?

Babbel:  Eigentlich haben wir immer so gespielt: Mit dreieinhalb Stürmern.

Frage: Aber Sie stellen schon noch einen Torwart auf?

Babbel: Nee, das ist kein Flachs. Torun, Ramos Ebert und dahinter Raffael, das sind für mich dreieinhalb Stürmer.

Frage: Trotzdem, sind zwei Stürmer, also Ramos und Lasogga eine Option?

Babbel: Hm, eine Option schon. Aber dann muss ich einen anderen raustun. Und wenn Sie sagen ‚zwei Stürmer‘: Wir spielen zu Hause und wollen offensiv spielen.

(Heiterkeit im Auditorium)

Babbel: Ich merk schon: Ich bin wieder gut drauf.

—— ——– – – ————- – – ——— – – ————- – – ——–

So weit, so gut.  Was hat der Trainer preisgegeben? Geplaudert hat er nur, wo es nicht wichtig war: Über seinen ehemaligen Arbeitgeber. Aber bei aktuellen Themen: Welche Taktik entnehmt Ihr seinen Antworten? Bleibt das Personal, wie es war? Oder hat er sich für Änderungen ausgesprochen? Wie dünkt Euch die Lage von Rob Friend? Und wie die von Ronny?

Tauschen wir die Rollen: Ihr sitzt als Trainer auf dem Podium, die Medien vor Euch. Natürich habt Ihr  einen Plan für das kommenden Spiel. Den Ihr im Internet-Zeitalter aber mitnichten verraten wollt. Wie tretet Ihr bei so einem Termin auf?

P.S.1 Hertha erwartet 50.000 Zuschauer gegen Stuttgart.

P.S.2 Nein,  die Namen Ottl, Niemeyer und Lustenberger sind nicht gefallen.

P.S.3 Habe die Ehre morgen/Donnerstag beim „Hertha-Echo“ eingeladen zu sein (18 – 19 Uhr).  Zu hören ist die Sendung im Livestream http://www.hertha-echo.de
sowie über Antenne 88,4 oder im Kabel 92,6 MHz. Es wird unter anderem um unser Buch „Immer Hertha“ gehen, über diesen Blog – und mutmaßlich ein klein wenig um Fußball.

Babbel und seine öffentlichen Auftritte . . .

  • zeigen seine Schlagfertigkeit (34%, 167 Stimmen)
  • sind für Trainer ein notwendiges Übel (26%, 129 Stimmen)
  • sind als Showgeschäft zu verstehen (24%, 119 Stimmen)
  • sollen vor allem verschleiern, was er eigentlich vorhat (9%, 46 Stimmen)
  • zeigen seine Unbeholfenheit (5%, 26 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 487

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Nach den Babbel-Äußerungen wird Pierre-Michel Lasogga . . .

  • auf der Bank sitzen (64%, 305 Stimmen)
  • in der Startelf gegen Stuttgart stehen (36%, 169 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 474

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Nach den Babbel-Äußerungen wird Rob Friend . . .

  • das Stuttgart-Spiel von der Tribüne sehen (92%, 432 Stimmen)
  • im Kader für das Stuttgart-Spiel stehen (8%, 37 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 469

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Ich als Bundesliga-Trainer würde . . .

  • es ähnlich wie Babbel handhaben (67%, 308 Stimmen)
  • nichts mtteilen, was wichtig für den Verein ist (29%, 134 Stimmen)
  • offener sein bei solchen Gesprächen (4%, 20 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 462

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113
Kommentare

Halblinks
24. August 2011 um 18:42  |  33837

ERSTER!!


Halblinks
24. August 2011 um 18:45  |  33839

Läuft also eher unter Flachs, so eine PK, oder?
Wurden auch noch irgendwelche „brauchbaren“ Infos rausgerückt?


IvooiV
24. August 2011 um 18:46  |  33840

Mist, zweiter!
Babbel lässt sich nicht in die Karten schauen. SPielt Lassoga oder auch nicht? Wer kommt dann auf die Bank? Erhält Lusti endlich seinen ersten Einsatz? Fragen über Fragen, das Ergebnis wird Babbel hoffentlich recht geben.


bama286
24. August 2011 um 19:01  |  33841

Babbel hat doch klar und deutlich seine Taktik und Aufstellung verraten, man muss nur zwischen den Zeilen lesen.

i) Lasogga spielt oder nicht.
ii) Friend steht, sollte Lasogga spielen, im 18er-Kader oder nicht.
iii) Für Babbel ist es ein besonderes Spiel.
iv) Franz spielt oder nicht.
v) Babbel möchte gewinnen.
vi) Babbel ist kein Brasilianer-Hasser, er findet es nur schade, dass Ronny nicht mehr aus seinem Talent macht.
vii) Es könnte sein, dass wir mit 3,5 Stürmern spielen.
iix) Es könnte sein, dass Lasogga und Ramos spielen.
ix) Wir wollen offensiv spielen.

Ich finde, dass es da keinen Interpretationsspielraum gibt. 😉

Der letzte Punkt ist jedoch wirklich interessant. In der Ersten Liga habe ich von Babbel noch keine derartige Äußerung gehört, dass er offensiv spielen lassen möchte. Er hätte das ja auch gar nicht rechtfertigen können, nach den Auftritten gegen Nürnberg und in Hannover.

Wie viele Spieler stehen denn noch auf dem Platz, die Babbel zu Stuttgarter Zeiten noch trainiert hat? Vielleicht kennt er ja die ein oder andere Schwachstelle. Wie damals mit Funkel gegen Frankfurt, hach, wie wir die auseinandergenommen haben! 😀


hurdiegerdie
24. August 2011 um 19:23  |  33843

Achtung Spass:

Man merkt, dass Babbel selber nicht so genau weiss, was er von seinen Stürmern hält.

Da er immer mit 3.5 Stürmern gespielt hat, bleibt nach dem ersten Spiel, dass einer von Torun, Ramos oder Ebert nur als halber Stürmer angesehen wird. Dementsprechend sind Raffael und Lasogga Vollstürmer.


Bolle75
24. August 2011 um 19:27  |  33844

Für mich klingt das so als ob er sich noch nicht sicher ist alles so zu lassen wie zuletzt oder ob es Änderungen geben wird.
Weiterhin will er sich nicht in die Karten schauen lassen.
Ich persönlich glaube das sich am ehesten im Mittelfeld etwas ändern wird als wie im Sturm. Dort ist das Spielerangebot am höchsten und die Qualität am dichtesten. Ottl, Niemeyer oder Lusti sowie Ebert, Torun oder Ruka. Warum nicht aber auch mal wieder Perde oder Morales und sei es nur als Einwechlung. Ob Hubnik aufläuft wird an der Spielanlage nicht so viel ändern. Der Trainer weiß aber was er an ihm hat und wird nach Trainingsleistung und ob Franz durch die Maske behindert wird, entscheiden ob er spielt.
Lasogga bleibt vorerst Joker.
Bez. Ronny denke ich er will den wachrütteln und anstacheln. Er hat ja schließlich mehmals das Wort schade in den Mund genommen, böse Kritik klingt anders. Jemanden abgeschrieben zu haben ebenso. Ich hoffe das die Verantwortlichen Ronny dahin bringen auch Konditionell in der Buli mitzuhalten. Das ganze ist doch eigentlich nur eine Vorlage und nun ist Ronny am Zug die Antwort zu geben.
Ob es bei Ronny die richtige Vorgehensweise ist kann ich nicht beurteilen.


IvooiV
24. August 2011 um 19:31  |  33845

Ach, was anderes, Herr Bremer. Hertha erwartet 50.000, wurde auch eine Vorverkaufszahl genannt? Ich meine vor ein paar Tagen in einer anderen Berliner Zeitung gelesen zu haben, dass der VVK wohl sehr schleppend läuft…


ubremer
ubremer
24. August 2011 um 19:35  |  33846

@IvooiV,

wir Duzen uns hier, wenn Du magst 😉

Nein, es gab keine andere Zahl als „wir erwarten 50.000“. Im Umkehrschluß passt das aber zusammen mit Deiner Annahme.


24. August 2011 um 19:37  |  33847

Ihr sitzt als Trainer auf dem Podium, die Medien vor Euch. …Wie tretet Ihr bei so einem Termin auf?

Der ein oder andere wird solche Pressekonferenzen von zu Hause kennen.
Es sprechen abwechselnd Frau und Einer von uns.

„Wo trefft Ihr Euch am Samstag?“
„In so `ner Kneipe.“
„Wie – in so `ner Kneipe.“
„Na, in so `ner Kneipe halt.“
„Geht´s auch genauer?“
„Irgendwo in Schöneberg. Wo genau weiß ich nicht. Wir treffen uns am U-Bahnhof.“

Dieses Gespräch zieht sich „Du musst doch wissen, welcher U-Bahnhof blablabla“, bis einige Minuten später Runde 2 beginnt.

„Was macht Ihr denn in der Kneipe?“
„Hertha gucken.“
„Wer kommt denn alles?“
„Die üblichen.“
„Wer sind denn die üblichen?“
„Na, die üblichen halt. Weißt schon.“
„Nein, weiß ich nicht.“
„Du kennst die doch sowieso nicht.“
„Ich könnte die doch mal kennenlernen.“
„Ja.“
„Geht Ihr danach noch woanders hin?“
„Wo sollen wir denn noch hingehen?“
„Das frage ich Dich ja.“
„Mal sehen.“

Weiter mit dem üblichen Geplänkel. Dann Runde 3 – der darauffolgende Morgen.

„Wie spät war es denn, als Du nach Hause gekommen bist?“
„Muss so gegen halb zwei gewesen sein.“
„Es war dreiviertel vier!“
„Warum fragst Du, wenn Du es besser weißt?“
„Weil ich es von Dir wissen wollte.“
„Verstehe ich nicht.“
„Dann erkläre mir doch mal, wie dieser Lippenstift an Dein Hemd kommt.“
Das verstehe ich auch nicht.

Runde 4

Auftritt eines neuen Protagonisten.

„Was genau versprechen Sie sich denn von einer Eheberatung?“


IvooiV
24. August 2011 um 19:37  |  33848

Ok, alles klar 😉


Toto
24. August 2011 um 19:51  |  33850

Soll ich nun lachen oder weinen, weil Babbel Ebert als Stuermer sieht. 🙁


Polyvalent
24. August 2011 um 19:51  |  33851

Danke @wilson, der Abend ist gerettet, herrlich.

Aber mal im Ernst, irgendwoher kommen mir die Diskussionen bekannt vor, einzig dass bei mir Schöneberg durch Wedding ersetzt wird.


Bolle75
24. August 2011 um 20:01  |  33852

@Wilson: Da hab ich ja richtig Glück.
Bei mir kommt eher die Frage wann gehst du denn mal wieder zu Micha.
– Ach, was habt ihr (3 Weibchen) denn für einen neuen Film? … schon verstanden ich rufe mal an. … Ok um XX:XX in die Sportsbar XY und anschließend noch bei dir nen Absacker und „Alle Spiele alle Tore“ Hast du noch nen neuen Film OK … ich bring noch nen paar Bier mit , bis gleich.
– Kommst du nach hause oder schläfst du da?
– Werde wahrscheinlich wieder auf der Couch einschlafen.
Ein Schrei aus den zwei Kehlen der jüngeren Weibchen sagt mir dann schon was jetzt kommt.
An das große Weibchen gerichtet:
– MAMMAA, dürfen wir dann bei dir mit im Bett schlafen …

Mensch tust du mir leid 😉


dieter
24. August 2011 um 20:10  |  33853

Babbel hat ja schon einmal gesagt, dass er seine Aufstellung vorher nicht verrät.
Insofern kann ich seine zumeist „nichtssagenden“ Antworten auf die immer wieder von den Journalisten gestellten Fragen wer denn spielen würde, ob er mit einem oder zwei Stürmern spielen lassen werde etc. pp. sehr gut verstehen.

Er will sich halt nicht in die Karten schauen lassen.

Seine, zumindest für mich, humorvollen Antworten gefallen mir und sind mir lieber, als ein griesgrämiger Trainer, der dann gar nichts sagt oder genervte Antworten gibt.

Er erinnert mich dabei schon ein wenig an Hans Meyer, den ich im übrigen ebenfalls sehr gemocht habe, und versteht meiner Meinung nach solche PK’s als Teil seiner Aufgabe, die er souverän mit Charme und Witz meistert.

Meiner Meinung nach ist sein (nicht zu unterschätzender) Umgang mit der bestimmt nicht einfachen Berliner Medienlandschaft sehr gut und professionell.

Zum letzten Satz würde mich mal ein Feedback von unseren Blogpappis interessieren, nämlich wie sie ihre Arbeit mit Herrn Babbel empfinden?! 😉
Danke dafür.

Zum Spiel am Freitag.

Bin mir ziemlich sicher, dass wir wieder im 4-2-3-1 spielen werden.

Ohne, dass ich Trainingseindrücke habe (welche in meine Entscheidung mit einfliessen würden), würde ich Ebert eine Denkpause geben (den würde ich sogar mehrere Spiele draußen lassen, bei dem was der im Spiel verzapft) und dafür Lasogga wieder von Anfang an als einzige Spitze spielen lassen.

Dahinter dann Ramos, Raffael und Torun.

Bei den zwei Sechsern bin ich eigentlich auch der Meinung, dass vom Potenzial gesehen Lusti unbedingt in die Startelf gehört, vertraue aber im Gegensatz zum einen oder anderen hier 😉 Markus Babbel, dass er seine berechtigten Gründe dafür hat, bislang anders aufzustellen.

Die beiden AV’s und der Torhüter stellen sich für mich von selbst auf.

Wenn Franz problemlos mit Maske das Abschlusstraining bestreiten kann denke ich, dass er wieder mit Mija die Innenverteidigung bilden und Hubnik auf der Bank Platz nehmen wird.


elaine
24. August 2011 um 20:13  |  33854

„Dann erkläre mir doch mal, wie dieser Lippenstift an Dein Hemd kommt.“

@ wilson, ich muss mal mit Deiner Frau reden.

Diese Frage ist taktisch unklug. Da muss frau andere Strategien entwickeln um heraus zu bekommen, wie der da hin kommt..
Ihr könnt verstehen, dass ich diese Taktik, hier nicht veröffentlichen kann und halte es da auch mit Babbel.


Exil-Schorfheider
24. August 2011 um 20:17  |  33855

Herrlich, @wilson und @Bolle!

An Hans Meyer musste ich auch denken. Zumal MB doch selbst noch ein „Ich merk schon, ich bin wieder gut drauf.“ los wurde. Solange es nicht in der Klaus Augenthaler-Gedächtnis-PK endet, wo sich der Protagonist die Fragen selbst stellt, finde ich es in wohl dosierter Form in Ordnung.

Gefällt mir besser als das, was man bspw. während der Frauen-WM sah, als eine Spielerin „spontan“ in der PK nach dem Mikro griff und die Mitspielerin interviewte…


dieter
24. August 2011 um 20:24  |  33856

@wilson

Danke für die Lacher. 🙂


monitor
24. August 2011 um 20:32  |  33858

@Dieter

Ja, da bin ich größten Teils bei Dir.
Gerade die Pflichtnummer mit der PK ist doch nervend, trotzdem Pflichtnummer.
Alle Journalisten wollen was heraus kitzeln, in dem Bewusstsein, daß der Trainer nichts preisgeben will! Irgendwie fragwürdig!

Als Fan eines ehemaligen Trainers von Hertha BSC B…ups.. aus dem eher bergigen Bereichs Europas, nicht aber der EU, finde ich, das Babbel seinen Job als Trainer sehr gut macht.
Ich bin grundsätzlich froh, das Micha Preetz ihn für Hertha gewinnen konnte und glaube da wächst was ! Wohin sehen wir später.

Manche seiner Kritiker scheinen ihn jetzt schon mit einem Weltklassetrainer zu vergleichen und Hertha mit Real oder den anderen üblichen Verdächtigen. 😉

Soweit sind wir doch erst nächstes Jahr :-))) !


Petra in Berlin
24. August 2011 um 20:33  |  33859

Kicher … Danke, das rettet diesen Tag 🙂


Blauer Montag
24. August 2011 um 20:45  |  33863

Tauschen wir die Rollen: Ihr sitzt als Trainer auf dem Podium, die Medien vor Euch. Natürich habt Ihr einen Plan für das kommenden Spiel. Den Ihr im Internet-Zeitalter aber mitnichten verraten wollt. Wie tretet Ihr bei so einem Termin auf?

Die Spieler werden im nicht öffentlichen Training auf den nächsten Gegner eingestellt, die kennen meinen wahren Plan.

Als Trainer würde ich auf dem Podium zunächst einmal die Stärken des Gegners ausführlich loben. Dagegen hilft nur eine Dreierkette in der Innenverteidigung. Die Außenverteidiger sollen die gegnerischen Stürmer schon an der Mittellinie abfangen – optional aber auch hinten mit einrücken. Im Sturm würde ich drei Stürmer tangential rotierend angreifen lassen. Im Mittelfeld sollen 2 Spieler die Pässe der Gegner antizipierend abfangen. Morgen im Abschlusstraining werde ich sehen, welche Spieler der Fülle dieser Aufgaben gewachsen sein werden.


dieter
24. August 2011 um 20:45  |  33864

@monitor

Schließe mich deinem zweiten und dritten Absatz an. 😉

Gegen deinen letzten Satz hätte ich nichts einzuwenden. :mrgreen: 😉


ccjay
24. August 2011 um 20:49  |  33865

Kann man sich so ne PK nicht knicken? Bin ja selber durchaus interessiert an Hertha. Aber so doll nun auch wieder nicht, dass ich solche „Nicht-Informationen“ brauche. Realistisch betrachtet kann man ja offenbar keine wirklichen Infos erwarten. Könnte die Presse dann nicht einfach auf das Event verzichten?
Wenn die wenigstens wie beim Boxen androhen würden, wann sie dem Gegner den Knock-out (sprich das Siegtor) verpassen, um ihm Angst zu machen, hätte es ja Sinn. Aber so!?

@wilson: Super! So ein Gespräch könnte aber auch zwischen Mama und einem Teenager stattfinden.


Sir Henry
24. August 2011 um 21:18  |  33869

@wilson

Sehr schön. Schon fast loriotnesk.

Gelegentlich gibt es die Variante am Samstag gegen 18:00 Uhr:

Sie: „Was denn? Ist heute schon wieder Sportschau?

Er: schweigt.


Sir Henry
24. August 2011 um 21:21  |  33871

@ubremer

Du bist ja schon ein alter Hase im Berliner Fußballgeschäft und hast schon so viele Trainer kommen und gehen sehen. War denn einer von denen so offen und hat Dir am Donnerstag die Aufstellung vom Samstag in den Block diktiert?


ubremer
ubremer
24. August 2011 um 22:01  |  33879

@wilson

ist Kult.


elaine
24. August 2011 um 22:09  |  33883

OT
im Spiel Udinese-Arsenal wurde eben ein Stürmerfoul gepfiffen, weil ein Udineser einen Spieler von Arsenal am Trikot gezogen hatte.

Es war zwar kein Tor gefallen, aber ansonsten sah es aus, wie das Ziehen am Trikot von Franz am letzten Sonntag. 😉


ubremer
ubremer
24. August 2011 um 22:11  |  33887

@Sir,

mir hat noch nie ein Trainer zwei Tage vor dem Spiel die Aufstellung gesagt. Ich vermeide auch, so etwas zu fragen. Zum einen wäre es dumm, bei ein (oder zwei) ausstehenden Trainingseinheiten sich so früh festzulegen. Kann immer was passieren. Und wir (Medien/Fans) haben ohnehin einen grundsätzlichen Vorteil: In Kenntnis des Resultates sagen wir: Im Nachhinein wäre es besser gewesen . . .
Der Trainer muss sich immer vor dem Spiel festlegen.
Außerdem vermeide ich solche Fragen, weil ich das Arbeitsverhältnis nicht belasten möchte. Indem der Trainer entweder flunkern muss, zu Notlügen greift oder, falls er mir gegenüber ehrlich ist, seine Mannschaft in Gefahr bringt (weil ich ja Spieler xy sagen könnte: Du bist übrigens nicht dabei). Ich respektiere: Das Wichtigste für einen Trainer ist seine Mannschaft.


Sir Henry
24. August 2011 um 22:17  |  33889

Danke, Euer Ehren (aka @ubremer).

Keine weiteren Fragen.

PS: Via Vai?


monitor
24. August 2011 um 22:20  |  33892

@ub
Danke,
bestätigt meine Einschätzung von außen.


ubremer
ubremer
24. August 2011 um 22:28  |  33896

@Sir,

so gegen 18 Uhr


Sir Henry
24. August 2011 um 22:30  |  33898

Yup.


Sir Henry
24. August 2011 um 22:35  |  33901

PUI

Sitze hier, betrachte das aufziehende Gewitter in Richtung Süd und habe derweil „Exile on Main Street“ auf dem Ohr.

Gibt Schlimmeres.


dieter
24. August 2011 um 22:36  |  33903

@ubremer

Wie ich schon weiter oben fragte würde mich interessieren, wie sich die „Zusammenarbeit“ zwischen Markus Babbel und den Medien aus z.B. deiner Sicht darstellt? 😉


ubremer
ubremer
24. August 2011 um 22:45  |  33906

@dieter,

das ist ein weites Feld. Das zudem auf mehreren Ebenen spielt. Ich hatte etwa zu einem Trainer, der aus einem bergigen Land stammt, das aber nicht der EU angehört, ein exzellentes Verhältnis. Viele Kollegen haben überhaupt keinen Zugang zu jenem Trainer gefunden. Ein klarer Wettbewerbsvorteil für die Morgenpost. Wenn man es so eng ziehen will.
Auf einem anderen Blatt steht, ob es für Hertha sinnvoll ist, wenn ein Trainer mit zwei Dritteln der Medienvertreter nicht recht klar kommt.

Über Babbel möchte ich hier nix sagen. Wir arbeiten zusammen. Da schickt es sich nicht, wenn wir über A- oder B-Noten sprechen (ganz abgesehen, könnte er das umgekehrt auch tun).
Nur soviel: Ich mag seinen Humor.

P.S. aus der Rubrik „was macht eigentlich . . . Arne Friedrich?“ Felix Magath hat den Ex-Capitano erstmal zur U23 des VfL Wolfsburg geschickt.


Sir Henry
24. August 2011 um 22:54  |  33907

Ohne Flachs: wäre Friedrich eine Option für Union?

Seine N11-Karriere dürfte doch sowieso beendet sein und er kann weiter in Berlin wohnen.

Ich schätze, Friedrich würde eher nicht nach Dubai wechseln wollen.


dieter
24. August 2011 um 22:56  |  33908

Danke @ubremer.
Habe vollstes Verständnis, dass du zu Babbel im Detail nichts sagen kannst/möchtest.

Gehe dann davon aus, dass du Hans Meyers Humor auch mochtest. 😉


ubremer
ubremer
24. August 2011 um 23:00  |  33909

@Sir,

Arne Friedrich zu Union.
Und ich sag‘ noch, stell‘ Dir Sweet Virginia nicht so laut

@dieter,

manchmal war Hans Meyer ganz erfrischend. Aber manchmal hatte das ähnliche Züge, wie die Diskussion, die gerade im vorangegangenen Blogeintrag geführt wird: Geht es darum lustig zu sein? Oder mit dem eigenen Humor den anderen zu zeigen, wie blöd die sind?

@Exile on Mainstreet,

weil ich gerade dabei bin Tumbling Dice 😉


Sir Henry
24. August 2011 um 23:09  |  33911

Vielleicht will er auch nur „Dem Fluß folgen“. Und das geht gar nicht zu laut.


dieter
24. August 2011 um 23:10  |  33912

Hmmm.. jetzt stellt sich mir die Frage, wer denn im vorangegangenen Blogeintrag Hans Meyer ist/war?! 😆

Muss mir aber niemand beantworten diese Frage. :mrgreen:

Gut’s Nächtle @all. 😉


Sir Henry
24. August 2011 um 23:21  |  33913

@Meyerscher Humor

Als Außenstehender fand ich es IMMER sehr erfrischend. Mag sein, dass es in der täglichen Zusammenarbeit irgendwann zuviel des Guten war.

Ein großer Unterschied zum wahren Meister des Humors übrigens, der dem Gegenüber diesen Niveauunterschied nie unter die Nase reiben mußte. Dafür hat der auch nie eine Fußballmannschaft trainiert sondern allenfalls die Berliner Philharmonie.


Freddie1
24. August 2011 um 23:23  |  33914

Ach! Ach was!


Sir Henry
24. August 2011 um 23:29  |  33916

Herr Ober, darf ich IHNEN vielleicht etwas bringen?


Freddie1
24. August 2011 um 23:33  |  33917

Kennen SIE Kassel?


Felix BSC
24. August 2011 um 23:39  |  33920

SCHMECKT’S? haben Sie gefragt!


Treat
24. August 2011 um 23:51  |  33922

Danke für diese Einblicke Uwe, ich finde deine Haltung äußerst respektabel.

Was Babbel angeht – seinen Humor finde ich auch toll und ich habe ein gewisses Grundvetrauen, nun ja, wohl sogar schon etwas mehr aber das gründet sich im Prinzip nur auf ein gutes Bauchgefühl. Gänzlich überzeugt von seinem Weg bin ich hoffentlich am Ende der Saison. Ich maße mir aber nicht an, Dinge von Außen besser beurteilen zu können als der Trainer.

Ich rechne diesmal mit Lasso von Anfang an als Belohnung für sein schönes Tor gegen Hannover. Aber wer weiß, vielleicht findet Babbel auch dessen Rolle als Edeljoker toll und handelt nach dem Grundsatz: Never change a winning team. Wir dürfen wie immer gespannt sein.

Allen eine gute Nacht und blauweiße Grüße
Treat


Sir Henry
25. August 2011 um 0:07  |  33923

Es muss gehen. Andere machen es doch auch!


VB
25. August 2011 um 7:31  |  33924

Wie siehts aus mit Hubnik? Im Kader für das Stuttgart-Spiel?


Exil-Schorfheider
25. August 2011 um 7:49  |  33926

@VB

Ich denke, das entscheidet die heutige Probe, ob Franz für den Maskenball geeignet ist oder nicht… 😉

@Sir

Was haben Dir denn die Unioner getan, dass Du denen AF an den Hals wünschst? Oder hoffst Du, ihn desöfteren im Via Vai zu sehen? 😉


Polyvalent
25. August 2011 um 8:57  |  33927

Da neben Arne Friedrich auch Jo Simunic mehr oder weniger auf dem Markt ist, wäre die Favr`ische Stamminnenverteidigung für relativ wenig Geld zu haben (Union?).

Wenn man dann noch sieht was aus dem anderen Stammpersonal aus der Saison 2008-2009 geworden ist (Drobny, Stein, Von Bergen, Cicero, Nicu, Kacar, Pantelic) und man weiss, dass es mit der mannschaftlichen Geschlossenheit auch nicht weit her war, ist der Erfolg fast (Favres System, hervorragene Einzelaktionen) unerklärbar.


Freddie1
25. August 2011 um 9:07  |  33928

Maske, welche Maske ?


Blauer Montag
25. August 2011 um 9:19  |  33929

Kann das sein @polyvalent ;-),

der (Miß-)Erfolg im Fußball unerklärbar?


Dan
25. August 2011 um 10:01  |  33930

Kicker Print:

Transfereinschätzung für Hertha BSC:

Stürmer Rob Friend (30, Vertrag
bis 2013), für den sich u.a. Frankfurt
interessiert, und Verteidiger
Kaka (30, Vertrag bis 2012) können
gehen. Verlässt Friend Hertha, holt
der Klub noch einen Angreifer. Die
ursprünglich angedachte Verpflichtung
eines weiteren Linksverteidigers
hat deshalb im Moment keine
Priorität mehr. Wegen Kaka laufen
noch Gespräche mit Omonia Nikosia
und Aris Saloniki, dagegen ist
das Thema Sporting Braga erledigt.


Polyvalent
25. August 2011 um 10:03  |  33931

Eben @Blauer Montag,
aber werden doch auch hier immer wieder einfache Erklärungen für (Miß-)Erfolg herangezogen, die allesamt in Herthas Erfolgssaison widerlegt wurden:

1) Trainer; aber warum scheiterte Favre dann in der darauffolgenden Saison (er ist wohl auch nur für höchstens zwei Jahre gut)
2) Mannschaftliche Geschlossenheit; war kaum vorhanden (Balkan-, Südamerika-, Deutschlandfraktion)
3) Überrragende Einzelspieler; aus keinem ist ein Superstar geworden (einzig Piszczek hat seinen Marktwert gesteigert)

Fazit: (Miß-)Erfolg ist eigentlich unerklärbar, aber trotzdem schön, mit Euch zu kommunizieren.


Blauer Montag
25. August 2011 um 10:20  |  33932

@polyvalent,
bevor ich hier die nächsten Herbststürme provoziere, versuche ich mich gar nicht erst an Erklärungen für Erfolge und Mißerfolge der Hertha im Jahr 2009. Hier und heute hoffe ich vor allem auf Erfolge im Jahre 2011, notfalls auch ohne Erklärungen …. 😉


Exil-Schorfheider
25. August 2011 um 10:45  |  33933

@freddie

MB meinte doch, dass MF heute die Maske testet, um zu sehen, ob er morgen spielen kann…


Sir Henry
25. August 2011 um 10:55  |  33934

@Exil

Es geht hier um Vic Dorn.

http://www.youtube.com/watch?v=3Ay_7nYgm5E

😉


Exil-Schorfheider
25. August 2011 um 11:08  |  33935

@Sir Henry

Verstehe…


derMazel
25. August 2011 um 11:12  |  33936

@Exil-S:

Gibt es schon neues von der Karten-Front für’s Dortmund-Spiel?


Exil-Schorfheider
25. August 2011 um 11:27  |  33937

@der Mazel

Schreibe mir mal:

mArk78 (at) web.de


Sir Henry
25. August 2011 um 11:28  |  33938

Von der Website des VfB Stuttgart

Das Team wird im Olympiastadion von rund 2.300 Fans unterstützt. Es gibt in Berlin noch restliche Tageskarten für Gästefans.


pax.klm
25. August 2011 um 11:32  |  33939

Hallo elaine,
>Es war zwar kein Tor gefallen, aber ansonsten sah es aus, wie das Ziehen am Trikot von Franz am letzten Sonntag. <
Genau das ist es, viele sind der Meinung, dass so ein Zupfer selbstverständlich im Strafraum Elfer bedeutet, umgekehrt gar nichts, genau wie außerhalb des 16er´s.
Für mich gilt, wenn regelverst0ß, dann Bestrafung, egal wo! RV bleibt RV!


Exil-Schorfheider
25. August 2011 um 11:34  |  33940

@Sir

Na dann werde ich mal mein Fritz Walter – Gedenk-Bärtchen ankleben und ins Stadion gehen… 😉

@der Mazel

Ich dachte, Du beobachtest das von selbst. Der Mitglieder-VVK lief bereits am Montag an, ab heute kannst Du selbst bestellen…


f.a.y.
25. August 2011 um 11:38  |  33941

Der Herr Kraft weiss schon, wie man sich in Berlin beliebt macht:

herthabsc.de: Die HERTHA-Fans haben vor allem zuhause, aber auch in den Auswärtsspielen bewiesen, dass sie hinter der Mannschaft stehen und haben unglaubliche Stimmung gemacht. Bist du von den HERTHA-Fans auch so begeistert?

Kraft: Ich bin von den HERTHA-Fans sehr begeistert. Alleine schon in der Vorbereitung waren auch bei kleinen Spielen die Fans da und haben Stimmung gemacht. Zuhause beim Auftakt waren sie auch riesig mit ihrer Choreographie. Sie stehen immer hinter der Mannschaft und sogar bei den Auswärtsspielen habe ich sie immer herausgehört.

Dass der von ner Mannschaft kommt, die ja gar keine Fans sondern nur Merchandise Käufer hat, muss an dieser Stelle ja nicht explizit erwähnt werden. Kann aber. 😀


Sir Henry
25. August 2011 um 11:44  |  33942

@Exil

Heißt das, Du kommst am Freitag nach Berlin?


jenseits
25. August 2011 um 11:44  |  33943

@Blauer Montag,

Du bist das also, der hier die Herbststürme hervorgerufen hat! 😉

Ich hatte mich schon seit Tagen gewundert, woher die labile Athmosphäre rührt… Sicherheitshalber: 😉 😉 😉

Ich hoffe jedenfalls, dass Babbel Lusti einsetzt, vielleicht als Geschenk für den jungen Papa. An dieser Stelle auch von mir Glückwünsche an das Paar zum kleinen Jonas Jan!

Ich habe nicht mehr den genauen Wortlaut Niemeyers in Erinnerung, aber er monierte doch so etwas wie das Auseinanderfallen von Defensive und Offensive und ein nicht einheitliches Agieren. Das ist sicherlich eine Aufgabe für jeden in der Mannschaft bzw. für die gesamte Mannschaft, daran zu arbeiten, aber ich stelle es mir mit Lustenberger als „Bindeglied“ eben leichter vor, auf Grund seiner Fähigkeiten in der Spieleröffnung und auch weil er sich für die Offensive als Anspielpartner anbietet. Würde ihn jedenfalls gerne mal wieder spielen sehen…


derMazel
25. August 2011 um 11:49  |  33944

@Exil-S:

Sie haben Post!


Exil-Schorfheider
25. August 2011 um 11:56  |  33945

@Sir

Ich würde wahnsinnig gern, schaffe es aber nicht.
Aber ich arbeite auf Augsburg hin.


derMazel
25. August 2011 um 11:57  |  33946

Jemand eine Idee, wo man noch Tickets für den Gästeblock in Dortmund her bekommt? Ticketbörsen oder ähnliches?!


Blauer Montag
25. August 2011 um 12:11  |  33947

@jenseits
„labil“ ist meines Erachtens das Punktekonto der Hertha – 2 Punkte nach drei Spielen. Zuwenig? Die labile Stimmung könnte eine Folge davon sein. Aber ich vertraue den Worten von Peter Niemeyer, dass an der Abstimmung zwischen Defensive und Offensive gearbeitet wird. Dann (Freitagabend?) kommen weitere Punkte aufs Konto.


Dan
25. August 2011 um 12:32  |  33948

f.a.y. // 25. Aug 2011 um 11:38

Vorsicht – nichts gegen Merchandise Käufer.

Ich habe diese Saison schon, den Waschmittelverbrauch von Zeugwart Herzog refinanziert. 🙂


Polyvalent
25. August 2011 um 12:56  |  33949

Relativ interessantes Babbel-Interview in der heutigen Stuttgarter-Zeitung:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.markus-babbel-im-interview-in-berlin-ist-alles-schwieriger-als-beim-vfb.e63935e2-ee72-4b51-92c7-f164e473b94f.html

Besonders gut fand ich die Antwort zu der Berliner Medienlandschaft:

St.-Zeitung: Ist es schwerer in Berlin zurechtzukommen als in Stuttgart?

Babbel: Mit Sicherheit. Das ist sogar ein Quantensprung. Was etwa die Medienlandschaft betrifft, war Stuttgart ein echter Hochgenuss. Da hat es richtig Spaß gemacht. In Berlin dagegen ist alles schwieriger. Hier gibt es zehn Tageszeitungen, die untereinander in knallhartem Konkurrenzkampf stehen und Schlagzeilen produzieren, dass einem die Haare zu Berge stehen. Da wird nicht nur unglaublich viel, sondern häufig auch unglaublich unsachlich berichtet. Es ist sehr schwierig, hier in Ruhe zu arbeiten. Aber, und dies möchte ich klar betonen: Ich fühle mich bei der Hertha, in Berlin allgemein sehr wohl. Ich möchte etwas aufbauen und bekomme die Gelegenheit dazu.


Blauer Montag
25. August 2011 um 12:58  |  33950

Könntest du @Dan,
den Waschmittelverbrauch von Zeugwart Herzog auch quantifizieren? 😕 😀


ubremer
ubremer
25. August 2011 um 13:08  |  33951

@Polyvalent,

wie ordnest Du die Aussage von Babbel ein?

@off-topic

Heute von 18 bis 19 Uhr: “Hertha-Echo” im Radio Zu hören ist die Sendung im Livestream http://www.hertha-echo.de
sowie über Antenne 88,4 oder im Kabel 92,6 MHz.

Habe die Ehre dort als Studiogast eingeladen zu sein. Es wird unter anderem ein kleines Gewinnspiel geben. Zu gewinnen ist das Buch “Immer Hertha” 😉


Blauer Montag
25. August 2011 um 13:16  |  33952

Hier gibt es zehn Tageszeitungen, die untereinander in knallhartem Konkurrenzkampf stehen und Schlagzeilen produzieren, dass einem die Haare zu Berge stehen.

Als Cheftrainer würde ich die gar nicht lesen. Ich würde lesen lassen, vom Presseprecher der Hertha und dessen Mitarbeitern. Die werden mir hoffentlich nur das Nötigste berichten.


Exil-Schorfheider
25. August 2011 um 13:28  |  33953

@ubremer

Das Buch habe ich schon… und mit den anteiligen Tantiemen bestimmt was im Verlag finanziert, oder? 😉

Geht das Zuhören auch ohne Kabel in Süddänemark?


Exil-Schorfheider
25. August 2011 um 13:29  |  33954

Streiche den letzten Satz… da steht ja eine Web-Adresse… 😀


ubremer
ubremer
25. August 2011 um 13:33  |  33955

@E-S,

bei http://www.herthabsc.de sind die Sendungen vom Hertha-Echo ebenfalls im Archiv anzuhören (falls jemand die Live-Sendung verpasst hat).


Exil-Schorfheider
25. August 2011 um 13:33  |  33956

@BM

Ich kann dem Punktekonto nur eine gewisse Volatilität abgewinnen im Vergleich Aussage Babbel vs. Realität, aber das wird man immer haben.

Labil ist es für mich zum Ende hin, wenn es nicht reichen sollte… aber wie Du schon sagtest, mich interessieren erstmal nur die Ergebnisse in 2011…


calla
25. August 2011 um 13:37  |  33957

PK`s sind mehr oder weniger aufschlußreich – je nach anwesenden Protangonisten und immer im Sinne eigener Interessen. Ich finde, dass Babbel mediensicher ist und sich und Hertha gut verkauft. Das Gleiche gilt für unsere Medienlandschaft.

Was Babbel in der Stuttgarter über seine Erfahrungen mit Berliner Medien schreibt, lese ich als Schulterklopfer für Bremer, Stolpe & Co. Stuttgart kann sooo spießig und langweilig sein, die ansässigen Medien spielen ihre Rolle halt brav mit. Da lob ich mir mein Berlin – so bunt und und….Hertha eben!
Meyer empfand ich meistens als anstrengend, ja sogar arrogant. Er hat seine giftigen Anspielungen meist nur geschickt im Witz verpackt.

@ub
Schneidet jemand die Sendung mit ? Werde nicht online sein…


ubremer
ubremer
25. August 2011 um 13:41  |  33958

@calla,

siehe Antwort um 13.33 Uhr: Es gibt neben dem Livestream ein Archiv bei http://www.herthabsc.de


calla
25. August 2011 um 13:43  |  33959

super! danke 🙂


jenseits
25. August 2011 um 13:44  |  33960

@Blauer Montag,

2 Punkte aus 3 Spielen sind zwar nicht viel, aber wir sind auf Platz 13! – Wenn Hertha da auch nach dem 34. Spieltag noch steht, dann bin ich zufrieden.

Für Freitag bin ich zuversichtlich: wir werden einen schönen Abend im Olympiastadion erleben – bei einem spannenden Spiel und Temperaturen über 20 Grad und am Ende einen Sieg für Hertha (3 : 1)! Wären dann schon 5 Punkte…


Polyvalent
25. August 2011 um 13:45  |  33961

@ubremer
Ich verstehe Babbel schon, da die Boulevard-Presse (BZ, Bild, Kurier) jede noch so unwichtige Kleinigkeit abdruckt und ohne der Sache auf den Grund gegangen zu sein, bewertet und damit Meinung macht.
Beispiel: Kaum ist ein Stammspieler einmal nicht in der Start-Elf (zuletzt Raffael, Lasogga, Lustenberger), werden von diesen Blättern irgendwelche fadenscheinige Argumente für die Nicht-Nominierung beschrieben, die in den allermeisten Fällen rein gar nichts mit der Wahrheit zu tun haben. Vielleicht hat Lustenberger in den drei Partien nicht gespielt, weil er die Geburt seines ersten Kindes im Kopf hatte (davon war in diesen Zeitungen bis vorgestern nichts zu lesen) und nicht weil Ottl ein Bayern-Bonus geniesst.

Oder heute, in Zeiten wo jede Nacht mehrere Autos abgefackelt werden schreibt Euer Schwester-Blatt vom überaus verärgerten Mijatovic, weil ihm jemand einen Kaugummi an die Scheibe seines Wagens geklebt hat und er diesen nicht sofort entfernen konnte … (wie wäre es denn mit einem Spendenaufruf und eine Sammelaktion).


ubremer
ubremer
25. August 2011 um 13:48  |  33962

@Polyvalent,

immer hübsch bei der Wahrheit bleiben: Es ging um Christian Lell 😉


Blauer Montag
25. August 2011 um 13:51  |  33963

jepp @jenseits,
5 Punkte für Hertha sind viiiiel schicker als 5 Punkte in Flensburg, Süddänemark 😉 .


Blauer Montag
25. August 2011 um 13:52  |  33964

wie jetzt @ubremer,
Christian Lell klebt Mijatovic einen Kaugummi ans Auto?


Polyvalent
25. August 2011 um 13:55  |  33965

@ubremer
Entschuldige, dies macht den Bericht allerdings weltbewegend …


jenseits
25. August 2011 um 13:58  |  33966

@Blauer Montag: 😆

@Polyvalent: 😆


Sir Henry
25. August 2011 um 14:13  |  33967

@Polyvalent:

aber der Boulevard druckt den Schrott ja nicht, weil im Lager noch Druckerschwärze übrig ist, sondern weil es Leute gibt, die genau so etwas lesen wollen.

Als Herthafans leben wir pressetechnisch in Berlin doch im Schlaraffenland. Mindestens sechs Zeitungen, die alle ihre unterschiedlichen Ideen unters Volk bringen.

Es ist nun an uns, Wichtiges von Unwichtigem zu scheiden und die entsprechende Einordnung und Gewichtung vorzunehmen.


25. August 2011 um 14:22  |  33968

Interview Babbel (danke für den Link @ Polyvalent)

Vorab:
Leider habe ich von Physik keine Ahnung – viele behaupten, dass das beim Fußball nicht anders sei.

Jetzt startet die Klugscheißerei:
Mir ist der Begriff „Quantensprung“ mal um die Ohren gehauen worden. Seitdem achte ich darauf, wenn er Verwendung findet.
Wikipedia weiß dazu:
Umgangssprachlich wird heute oft von einem Quantensprung gesprochen, wenn von einem großen oder ungewöhnlichen Fortschritt die Rede ist, oder um eine plötzliche Änderung oder eine neue Stufe einer Entwicklung zu bezeichnen… Diese Metapher ist zwar verbreitet, aber falsch. … jede noch so kleine Zustandsänderung (ist) immer ein Quantensprung, es gibt nichts kleineres. Es gibt nichts kleineres.

Babbel sagt, dass die Medienlandschaft in Berlin um so vieles schwieriger sei. Das ist jetzt mal `ne richtige Neuigkeit! In Berlin wird sicherlich mehr Geschiss um alles als in Stuttgart gemacht. Aber Babbel hat doch auch in München gespielt – da wird es sich doch nicht allzu sehr von den Berliner Verhältnissen unterscheiden. Deshalb staune ich, dass ihn das zu überraschen scheint. Und dass die Sportseite jeder Tageszeitung auch zwischen den Spieltagen gefüllt sein will, weckt zwar kein Mitleid für die bedauernswerten Journalisten. Dass sich diese z. T. aber auf Trash-Nachrichten stürzen, erst recht, wenn im Blatt in großen Lettern agiert wird, ist bekannt, weil sich Sex & Crime nun mal noch besser verkaufen lassen als Fußball. Ebert in der Gosse ist interessanter als der Pass von Ebert in die Gasse.
Mich überrascht die Blauäugigkeit von Babbel.

Ein Quantum (oh!) Trost bleibt ihm: seine Zeit in Berlin ist endlich.


Exil-Schorfheider
25. August 2011 um 14:25  |  33969

@Sir Henry

Das interpretierst Du mal wieder völlig falsch! Die Leute wollen nicht, sie müssen das lesen, weil sie die 0,20€ Mehraufwand für die MoPo nicht auf Tasche haben… 😉

@wilson

Zur Münchener Presse gibt es in der neuen 11freunde-Ausgabe eine nette Passage im Hauptartikel. Ich suche das heute nachmittag mal raus…


Blauer Montag
25. August 2011 um 14:26  |  33970

Leser lesen für Leser @sir henry?

Hat schon jemand heute alle Nachrichten für Herthafans gelesen? Gab es ergänzend zu den Nachrichten in der Morgenpost und der Stuttgarter Zeitung sonst noch etwas von Gewicht?


Sir Henry
25. August 2011 um 14:36  |  33971

@Exil

Glaube ich nicht. Es will einfach nicht jeder jeden Tag eine halbe Seite über Hertha lesen. Das ist weniger eine finanzielle Entscheidung.


25. August 2011 um 14:40  |  33972

jaaaaa, @bm gibt neuigkeiten für hertha-(auswärts)fans:

„DB schenkt Hertha-Fans einen Zug nach Essen“

vgl.: http://www.hertha-bsc.de


Blauer Montag
25. August 2011 um 14:45  |  33973

Stimmt @wilson,

„Ronny staucht seinen Knöchel in der Küche“

hat weniger sex and crime als

„Lolitas Liebesnacht mit Lell“.


Blauer Montag
25. August 2011 um 14:48  |  33974

Das ist wahrhaft netter Zug @rasiberlin 😀


Polyvalent
25. August 2011 um 14:48  |  33975

@Sir Henry,
über die Sache mit dem Kaugummi hätte sich heute aber niemand beschwert, wenn er es nicht erfahren hätte. Zumindest bei diesem Bericht hatte eine Tüte Druckerschwärze wohl das Verfallsdatum erreicht.


25. August 2011 um 14:49  |  33976

Roman Weidenfeller:
„Hat Ronny was mit Lell?“


Exil-Schorfheider
25. August 2011 um 14:53  |  33977

@Sir

Hier ist das Lesen also das Problem. Denn im Boulevard ist viel mit Bildern unterlegt und man kommt auch auf eine Seite, oder wie? 😉


Blauer Montag
25. August 2011 um 14:54  |  33978

@wilson
„Hertha baut die Höhenkammer um zum Dark Room“ :mrgreen:

„Marcelinho als Trainer zu Union?“

„Fredi Bobic zurück in Berlin“


Polyvalent
25. August 2011 um 14:58  |  33979

Mensch @wilson,
habe Dich gar nicht am Samstag in der Zitadelle gesehen ?!


25. August 2011 um 15:02  |  33980

@ Polyvalent

Ick Dir ooch nich.


Sir Henry
25. August 2011 um 15:06  |  33981

@Polyvalent

Es hätte sich aber auch niemand darüber beschwert, wenn Philipp Lahm sein Pamphlet nicht in der Bild vorab veröffentlichen ließe. Dann wäre dieser Teil des Blattes eben mit anderen Sachen gefüllt worden.

Die hohe Kunst der Bildleute liegt eben genau darin, die FÜR DIE LESER interessanten Geschichten rauszupicken, in knackige Sätze zu verpacken und mit stimmigen Bildern zu versehen. Die Mischung macht’s und der Erfolg gibt der Zeitung recht.

Eine schwere Aufgabe, vor der jeden Abend jede Zeitung steht. Bei anderen Blättern eben mit anderem Inhalt, aber im Grundsatz genau so.

Zumal es bei einer echten gedruckten Postille auch keine Rückmeldung gibt, welche Artikel die Mehrzahl der Leser nun verschlungen hat und welcher gar nicht gelesen wurde. Da ist dann die Erfahrung der Pressefritzen gefragt.


Sir Henry
25. August 2011 um 15:12  |  33982

@Exil

Versuch mal, einen Text im Bildstil zu schreiben. Das ist schwerer als man annimmt. Kurze Sätze, Hauptsätze. Fakten. Behauptungen, die wie feststehende Tatsachen formuliert werden.

Dazu die Beschränkung der Textlänge.

Auch die Form: hier und da fett gedruckt, hier und da kursiv, ab und zu unterstrichen.

Und die Leser honorieren das, denn sie kaufen die Zeitung.


f.a.y.
25. August 2011 um 15:13  |  33983

@Dan: DAS ist etwas ganz anderes. Du bist schließlich in erster Linie Fan und kaufst daher den Fanshop leer. 🙂 Bei den Bayern isses halt andersrum.


25. August 2011 um 15:31  |  33984

…bz findet das babbel-interview in der stuttgarter-zeitung nicht so gut:

http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/hertha-babbel-zieht-ueber-berlin-her-article1256307.html


Manulinho
25. August 2011 um 15:38  |  33985

Und damit bestätigt sich Babbels Aussage wohl.


L.Horr
25. August 2011 um 15:42  |  33987

… Babbels Humor ist betreffs der Berliner Medienlandschaft , insbesondere wegen „Bild“ u. „BZ“ reiner Selbstschutz um nicht komplett zu verzweifeln.

Jedoch die Symbiose beider Seiten zwingt sie täglich an einen Tisch.

@Polyvalent , den „kurier“ in einen Topf mit Bild und BZ zu werfen ist unsachlich.

Nachher kommt noch´n TGS-oder taz-Leser und haut die „Morgenpost“ auch noch in diesen Topf ! 🙂


Dan
25. August 2011 um 15:43  |  33989

f.a.y. // 25. Aug 2011 um 15:13

Ach die Bayern – Fans füllen den Fan – Shop auf? 😉 Ok Ok


L.Horr
25. August 2011 um 15:46  |  33991

@rasiberlin ,
igitt ! , hab gerade den von dir verlinkten Rundumschlag der BZ gelesen .

Gaaaaaaaaaaaaaanz ekelig , von ganz übler Güte !


Polyvalent
25. August 2011 um 16:04  |  33996

@Sir Hernry,
Tach Herr Diekmann

@L.Horr (mein erstes Idol)
ok., aber erst seit A. Lorenz dort schreibt. Hast Du jetzt etwa den Tsp. und die TAZ zusammengekloppt?


Sir Henry
25. August 2011 um 16:05  |  33997

Der B.Z.-Artikel ist der Beweis für die Richtigkeit der Babbelschen Aussagen.


Sir Henry
25. August 2011 um 16:21  |  34002

@Polyvalent

nix iss mit Herr Diekmann.

Die Zeitung verkauft sich massenhaft. Das muss man akzeptieren, auch wenn man sie sich selber nie kaufen würde.

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