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(sto) – Tja, wie ist es nun zu bewerten. dieses 2:2 im Duell der Aufsteiger gegen Augsburg? „Nicht Fisch und nicht Fleisch“ sei das Ergebnis für Hertha BSC, sagte Peter Niemeyer. Kein Erfolg eben, aber auch keine Schande.

Ein Rückstand wurde aufgeholt, eine Führung verspielt. Am Ende stand ein Punkt, der trotz allem besser ist als keiner. „Aber bei allem Respekt – wer gegen die zwei Dinger zulässt, der verdient es auch nicht, das Spiel zu gewinnen“, sagte Niemeyer in seiner bekannten selbstkritischen Art.

@jap_de_mos stellte die These auf, Trainer Markus Babbel sei „sowohl in positiver Hinsicht (Stichwort Halbzeitansprache) als auch in negativer (nur EIN Wechsel und das in Minute 79!)“ durchaus eine Mitschuld am Spielverlauf zu attestieren.

Nur zwölf Minuten waren wirklich gut

Unzweifelhaft ist, dass Babbel in der Pause lautstark die bis dahin unübersehbaren Defizite anprangerte: Passivität im Spiel ohne Ball und zu große Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. Als das besser wurde, fielen prompt auch zwei Tore binnen zwölf Minuten – ehe leider der Schlendrian wieder Einzug hielt.

Weshalb er nur einmal wechselte und das erst nach 79 Minuten – er sich also für den Friedhelm-Funkel-Gedächtnispreis bewarb -, erklärte Babbel am Sonntag so: „Ich wollte in erster Linie den einen Punkt sichern, nicht noch durch einen Konter das 2:3 riskieren.“ Desweiteren klagte Niemeyer zwar über Schmerzen im Oberschenkel (Prellung), trotzdem wollte Babbel nicht auf ihn als kopfballstarken Defensivspieler verzichten – „schließlich hatten wir schon zwei Gegentore nach Standards kassiert.“

Was meint ihr: Ist das eine dem Spielgeschehen angemessene Erklärung? Oder bleibt ihr dabei, dass Babbel mit (noch) mehr Offensive ein Signal hätte senden müssen?

Ich kann Babbel weitgehend verstehen. Durchaus angstvoll erlebte er die Minuten nach dem 2:2. Zu wenig gefestigt erschien auch mir Hertha im Spiel gegen den Ball. Es drohte eine Blamage; ich wäre das Risiko, etwa einen der Sechser für Ben-Hatira zu opfern, auch nicht eingegangen.

Gegentore nach Standards als Dauerproblem

Auf zu einfache Weise lädt Aufsteiger Hertha in aller Regel zu Gegentoren ein: Es würde ja niemand etwas sagen, wenn die Gegner mit verwirrenden Kombinationen zu Toren kämen. Doch weit gefehlt! Sieben Gegentore stehen bis jetzt zu Buche. Je eines resultierte aus einem Einwurf (gegen Nürnberg), einem Elfmeter (in Hamburg) sowie einer Ecke (gegen Augsburg). Deren drei direkt (in Hannover) oder indirekt (in Dortmund, gegen Augsburg) aus Freistößen – und somit nur ein einziges unmittelbar aus dem Spiel heraus; und auch jenes, das 1:2 in Hamburg, aus einer Nachlässigkeit im Abspiel von Maik Franz.

Zum Vergleich: Von bislang acht Berliner Toren resultierte eines aus einem Franz-esquen Patzer (gegen Augsburg) und zwei aus Ecken (in Hamburg und Dortmund). Alle übrigen Tore war zum Teil schön herausgespielt, besonders jenes in Hannover.

Gegentore nach ruhenden Bällen hingegen „können mal passieren“, sagt Babbel, „aber bei uns passieren sie deutlich zu oft.“ Der Auftrag an die Spieler lautet, herausziehende Gefahr „rechtzeitiger zu erkennen und bis zum Schluss aufmerksam zu sein“.

Ottl ließ Hosogai laufen

„Mehr Galligkeit“, fordert auch Christian Lell: „Diese letzte Konsequenz, dran bleiben und den Ball klären zu wollen.“ Es war ein Gruß der beiden wohl an die Adresse von Andreas Ottl – den Namen des Sünders nannte Babbel auf Nachfrage zwar nicht -, der vor dem 0:1 Gegenspieler und Torschütze Hosogai aus den Augen verloren hatte. In solchen Szenen konzentrierter und konsequenter zu werden – dieser Prozess habe sowohl auf dem Platz, als auch in den Köpfen der Spieler vonstatten zu gehen, sagt Babbel. @jap darf also aufatmen. . . 😉

Zum Schiedsrichter, den @treat ansprach und den er mit einer „2“ bewertete: Ich fand den guten Herrn Schmidt unsicher in der Bewertung von Zweikämpfen, gerade solchen in der Luft; da gab es ein, zwei fragwürdige Pfiffe bei Duellen von Hubnik gegen Mölders. Zwar war keines der vielen Fouls in der zweiten Hälfte gegen Raffael zwingend rot-würdig, weil sie häufig irgendwo rund um den Mittelkreis stattfanden. Trotzdem gelang es dem Schiedsrichter nicht, die ständigen Angriffe auf Herthas Spielmacher zu unterbinden. „Die Schiedsrichter müssten Raffa besser schützen“, fordert Babbel: „So schlimm wie am Samstag war es noch nie.“ Sah auch Niemeyer so: „Die Fouls gegen Raffa haben Überhand genommen.“ Ich würde mutmaßen, dass Schmidt in der Montag-Ausgabe eines Fachmagazins mit einer „5“ bewertet sein wird.

Erscheint euch Babbels "Wechsel"-Begründung plausibel?

  • Nein (52%, 236 Stimmen)
  • Ja (38%, 170 Stimmen)
  • Ist mir egal (10%, 47 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 453

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Gegentore nach Standards sind. . .

  • eine Frage mangelnder Konzentration (48%, 223 Stimmen)
  • ein tückischer Mix aus beiden Komponenten - und daher umso schwerer zu beheben (40%, 187 Stimmen)
  • eine Frage mangelnden Trainings (12%, 54 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 464

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119
Kommentare

Ursula
18. September 2011 um 16:38  |  37824

Nee, dstolpe, aber vielen Dank! Es ist schon
ein paar Wochen her, für mich aber ein sehr
tiefer Einschnitt, ich bin alt geworden, tja….

Und jetzt spüre ich jeden Tag dieses Alter,
diese beginnende senile Demenz….

…..und das Wissen um die Tatsache, so alt
wie du geworden bist, wirst du “gedoppelt”
nicht mehr! Das deprimiert, und wenn dann
noch die User HIER, wie heute, die Finger
auf diese Wunden legen, mich ertappen bei
absoluten Fehlinterpretationen…..

….und so, mit diesen inneren Wunden, will
ich nächste Woche Marathon laufen….

….vielleicht bekommt man dann in der neuen
M 6O-Gruppe am Start gleich einen Gehstock,
sozusagen symbolisch!? Ich leide…..Erster??


dstolpe
18. September 2011 um 16:42  |  37826

Huiuiui, @Ursel, das ist an diesem trüben Tag aber ein schwerer Fall von Midlife Crisis…und es ist noch nicht mal November! Carpe diem!


Stehplatz
18. September 2011 um 16:46  |  37827

Mal aus dem Letzten hierreinkopiert:

Was mich hier nervt ist das ständige kritisieren von Raffael. Nicht weil ich ihn so toll finde oder weil er immer perfekt spielt, sondern weil mir da immer ein paar Dinge unter den Tisch fallen.

Wo war gestern die linke Seite? War sie jemals da außer defensiv? Immer über Raffaels egoistische Dribblings meckern, aber macht Torun irgendwas anders? Warum kriegt Ottl es nicht gebacken am Mann zu bleiben bzw. warum wird Raffael dann dafür gescholten? Die schlechte Haltung von Raffael wird bemängelt, aber hat man schonmal jemand über Lasoggas “Technik” geschimpft? Wie wärs mal mit einem Maßstab für alle oder geht das hier sarazinesk nach Staatsbürgerschaft?


Ursula
18. September 2011 um 16:50  |  37828

Ich gehe hier auch mit „jap-de-mos“ und
meiner eigenen gestrigen Feststellung, dass
zumindest einige „frische Wechsel“ vollzogen
hätten werden müssen, wenn sich denn
einige Kandidaten „flehentlich“ um eine Aus-
wechslung bemühten!

Wenn es nicht läuft und die Karre sitzt fest,
hätte Babbel mit Alternativen aufwarten
müssen, wenn man noch den Siegtreffer
erzielen will, der leicht möglich war, denn
diese Augsburger Abwehr mit entsprechender
„Dormunder Laufbereitschaft“ hätte auch
noch spät geknackt werden können!

Der Tausch „Ronny“ war überfällig und
folgerichtig, aber warum so spät und sonst
gar nichts…??

Die ganze taktische(?) Ausrichtung war für
ein Auswärtsspiel gegen einen starken
Gegner angelgt!

Warum Lustenberger nicht wenigstens als
JOKER im eigenen Stadion….

….weniger Impulse als OTTL und Niemeyer
hätte „Lusti“ nur geben könne, wenn er noch
wochenlang auf der Bank „versauert“……


jap_de_mos
18. September 2011 um 16:58  |  37830

Hm, ich bleibe bei meiner These, dass Babbel es durch ausbleibende Wechsel verpasst hat, neue Impulse zu setzen.
1. Man darf auch ehemalige Bayern-Spieler auswechseln… 😉
2. Man kann auch offensive Spieler gegen offensive Spieler tauschen. Auch das bringt erfahrungsgemäß zumindest potentiell frischen Wind, ohne die Defensive zu schwächen
3. Ebert war unter der Woche angeschlagen, da kann man auch früher wechseln, wenn die Kräfte schwinden (zumal er eine sehr kraftraubende Spielweise hat).
4. Ein extrem motivierter Kargbo saß auf der Bank, ebenso ein dribbelstarker ÄBH. Beides probate Mittel gegen schwimmende Abwehrreihen, denen die Kräfte schwinden (oder schwindende Abwehrreihen, denen die Kräfte schwimmen? Das war bei der Augsburger Reihe kaum zu entscheiden… 😀 ).

Interessant in jedem Fall, dass Babbel sein Wechselverhalten selbst thematisiert – auch wenn ich nicht ganz sicher bin, wie ich das bewerten soll.

Ach ja, Thema Standards: Das ist mindestens AUCH der Job des Trainerteams. Gehe aber davon aus, dass das ein Schwerpunkt der nächsten Wochen sein wird. Das sind zu leicht her geschenkte Punkte!

P.S. Bevor hier ein falscher Eindruck entsteht: Ich mag Babbel und will ihn noch ne Weile als Trainer behalten… 😉


jenseits
18. September 2011 um 17:13  |  37831

Der Erklärung Babbels für die späte Auswechslung kann ich nicht so richtig folgen. Wenn er Lusti für Ottl oder meinetwegen Niemeyer eingewechselt hätte, dann hätte er mit Lusti die Defensive doch nicht geschwächt, sondern eventuell zusätzliche Impulse auch für die Offensive gebracht. Und es war doch relativ früh erkennbar, dass es nicht Ottls Tag war.

Warum er ausgerechnet Ebert aus dem Spiel genommen hat, verstehe ich nicht. Er war doch einer der wenigen, die nach vorne nach was gebracht haben und das Zusammenspiel mit Lell klappt inzwischen so richtig gut. Ich hätte eher Torun rausgenommen und mit Ben-Hatira versucht, einen laufstarken und auch etwas erfahreren Offensiven Lasogga, der gestern auch etwas überfordert war, an die Seite zu stellen.


dstolpe
18. September 2011 um 17:18  |  37832

@jenseits
Ebert war unter der Woche erkältet und auch angeschlagen. Babbel sagte, ihm sei „der Saft ausgegangen – auch wenn er das vielleicht anders gesehen hat“.


jenseits
18. September 2011 um 17:25  |  37833

Danke, @dstolpe.

Konnte ich so nicht feststellen, mich hat dieser Wechsel verwundert.


Blauer Montag
18. September 2011 um 17:30  |  37834

Das schlampige Genie, so wurde Raffael gelegentlich schon bezeichnet. Das Kompliment kann man auch dem Trainer machen. Soweit ich sein Training beobachten konnte, ist die Vorbereitung aufs nächste Spiel derzeit gut. Aber er reagiert genauso zögerlich wie die Mannschaft, wenn die einstudierten Spielzüge nicht erfolgreich sind. Vor dem Augsburgspiel wurden Angriffe über die Außen trainiert. Im gesamten Spiel kamen laut bundesliga.de 11 Flanken vor das Augsburger Tor, daraus machte Lasogga 1 Torschuss. Wenn der Trainer sieht, dass die Augsburger im eigenen Strafraum die Lufthoheit haben, hätte er früher in der 2. Halbzeit umstellen können – mit Ben-Hatira und Kargbo gab es dafür weitere Optionen.

Es ist leider müßig, den verlorenen Punkten lange nach zu trauern. Auf jeden Fall muss das Verhalten bei gegnerischen Freistößen deutlich besser werden. Vor 8 Tagen schoss Pizarro beide Tore gegen den HSV nach Ecke oder Freistoß.


dstolpe
18. September 2011 um 17:30  |  37835

@off topic
Schalke im Heimspiel gegen Bayern mit dem Tannenbaum….


Ursula
18. September 2011 um 17:38  |  37836

Carpe diem, ich soll den Tag leben lieber „dstolpe“ UND neque crisis
pecuniaria mitescere et relaxari videtur….

….“und die Finanzkrise wird auch nicht
entspannter“ und mit „Midlife Crisis“
hast Du mir dann noch den Abend versüsst….

Und nun die Bayern schauen!!


herthaforlife
18. September 2011 um 17:41  |  37837

@dstolpe

Ich möchte hier mal die Anmerkung von jenseits aufgreifen und fragen, wie sich Babbel zum Thema Lustenberger äußert? Wenn man sich die Erklärung Babbels zur Wechseltaktik anschaut, fällt mir eben auch auf, dass diese beim Thema Lusti nicht schlüssig erscheint! Kommt ein Wechsel unter den Sechsern selbst dann nicht in Frage, wenn einer angeschlagen und der andere bereits vorbelastet daher kommt?

Dieser Umstand irritiert mich schon arg…


Ursula
18. September 2011 um 17:52  |  37838

Schalke – Bayern 0 : 1, aber watten Tor….


Ursula
18. September 2011 um 17:53  |  37839

Möchte auch mal wissen, wie sich Babbel
bei direkter und gezielter Nachfrage in
Sachen Lustenberger äußert….

…immer noch Schonung ob Überforderung…?


dstolpe
18. September 2011 um 17:54  |  37840

@herthaforlife
Ich kann guten Gewissens sagen, dass der Name Lustenberger heute kein einziges Mal fiel


Ursula
18. September 2011 um 17:59  |  37842

Eben(dd)! Leider…..


herthaforlife
18. September 2011 um 18:02  |  37843

@dstolpe
Und das bedeutet jetzt was? Ist Lusti mittlerweile nicht mal mehr als Alternative ein Thema wert?


Ursula
18. September 2011 um 18:10  |  37844

Das wird noch bös` enden, die Sache mit
Lustenberger! Man muss ihn doch wenigstens
ganz „eng „in die Stammelf mit einbeziehen,
wenn er denn schon nicht in der Startelf steht!

Es kann doch nicht sein, dass dieser Mann
mit seinen Qualitäten überhaupt kein Thema
mehr, für die mit Überangeboten an buli-
reifen Spielern gesegnete Hertha, sein darf….


apollinaris
18. September 2011 um 18:21  |  37845

der Name fiel ja auch deshalb nicht, weil keiner nachfragt. Lusti ist im Moment mehr ein Fan-Thema, denke ich. Wer Lusti beim Training sieht, kann nur sagen: da ist jemand bestens gelaunt und ohne Groll. Mindestens bisher.


Blauer Montag
18. September 2011 um 18:27  |  37846

dett hasse nu‘ grad genau richtig gesagt über Lusti @apo. Schönen Sonntag 😀


herthaforlife
18. September 2011 um 18:31  |  37847

@apollinaris

Mir geht es da auch weniger um persönliche Empfindlichkeiten sondern eher um die sportliche Alternative! So schwungvoll kam unser Spiel ja gestern nicht daher, dass man eben eine weitere Aus/Einwechslung nicht mal hätte riskieren können. Und da verwundert es mich eben, dass Lusti ziemlich außen vor erscheint… und nun meine Frage… Warum?


herthaforlife
18. September 2011 um 18:35  |  37848

Upps… Sollte natürlich Befindlichkeiten heißen… (nicht Empfindlichkeiten)…


Blauer Montag
18. September 2011 um 18:53  |  37849

Nein hfl, ich denke nicht, dass irgendein Spieler im 18er Kader außen vor ist. Die Frage jedoch, wer von diesen wann (ab welcher Spielminute) spielt, kann nur der Trainer beantworten.


Ursula
18. September 2011 um 18:58  |  37850

@ herthaforlife, ich bleibe da genauso
hartnäckig, warum Lustenberger, ich
habe ihn auch im Training gesehen….

……nicht ein naher an der Stammelf
stehender Wechselkandidat sein DARF!

Desgleichen kann und möchte ich mich
nicht an dieser „Raffael schadet eher“-
Debatte beteiligen!!

Das Raffael schon, wenn nötig und möglich
eher abspielen sollte und den Kopf für freie
Sicht hoch nehmen müsste, na klar….

…. aber wer, Ramos war nicht präsent, bot
sich den läuferisch AUF DAUER im Spiel
als Anspielstation an?

Wenn ein, das „System(?)“ keine Offensiv-
kreationen ermöglicht, bleibt EBEN NUR
Raffael mit egoistisch anmutenden offensiven
Einzelaktionen, zumal auch Lasogga (fast)
immer mit dem Rücken zu Raffael steht
und mit einem Anspiel gar nicht rechnet….!?

In der Regel sind auch Mitspieler kaum auf
gleicher Höhe, da Raffael, wenn er antritt,
so schnell ist, dass kein Auge trocken bleibt
und meines auch nicht, wenn ich sehe, wie
seine Intensionen auch oft genug klappen
und Wirkung beim Gegner hinterlassen…..

Ich bleibe und gern intensiver begründet
dabei, dass Hertha BSC ohne Ramos und
eben Raffael keinen bundesligatauglichen
Sturm hätte, was man gestern am Fehlen
von Ramos deutlich erkennen konnte, wenn
man nur wollte!


Blauer Montag
18. September 2011 um 19:00  |  37851

Oooooh @ursula,
beim Training?
Auf dem Schenckendorffplatz?
WANN?


Ursula
18. September 2011 um 19:04  |  37852

Bist Du täglich da „Montag“? Ansonsten
„top secret“! Mensch Montag, bin doch
„under cover“ da und frag`mal „kraule“,
ick bin doch ooch nicht so wichtig….

Bayern führt 2 : 0 durch Müller, Spiel ist
entschieden!


herthaforlife
18. September 2011 um 19:10  |  37853

@Blauer Montag

Deshalb ja auch meine Frage an dstolpe… denn er ist nun mal näher am Geschehen als wir alle hier und hat die Möglichkeiten da mal fundiert nachzuhaken!

Wie ich schon erwähnte, kommt mir die Begründung vom Coach nicht zwingend schlüssig daher und hinterlässt bei mir Fragezeichen. Wenn selbst ein noch nicht ganz fitter Ronny seine Chance erhällt warum dann eben nicht auch ein Lustenberger… vorausgesetzt die gesetzten Protagonisten auf dem Platz spielen so wie gestern (nebst Gelbbelastung eines Ottls und einem angeschlagenen Niemeyer)

Auf den Punkt gebracht geht es mir nicht um irgendein Fanboygehabe sondern um pure Information warum ein Lusti nicht mal mehr das Vertrauen genießt, einen angeschlagenen Spieler zu ersetzen?


Ursula
18. September 2011 um 19:13  |  37854

Genau!


Blauer Montag
18. September 2011 um 19:18  |  37855

Gelegentlich bin ich als Besucher beim öffentlichen Training @ursula, so auch in der letzten Woche.

Wann warst Du als Besucher(in) dort in der letzten Woche?

Wer ist „kraule“? Heißt dein Hund so? Hunde dürfen nicht auf den Trainingsplatz … 🙄 🙄 🙄


Ursula
18. September 2011 um 19:21  |  37856

„Montag“, ick habe eben so jelacht…..
Warst Du jetzt unfreiwillig superkomisch
oder, ick liege immer noch auf der Erde,
ehrlich…..

Endstand Schalke – Bayern 0 : 2


apollinaris
18. September 2011 um 19:22  |  37857

ich verstehe Babbels Erwiderung durchaus ..ich glaube nicht, dass es in der 70. Minute auf der 6 ne Wechselnotwendigkeit gab? Aber grundsätzlich kann man über eine andere Strategie bei Heimspielen, in denen es gegen „schwächere“ geht, ruhig nachdenken..


Ursula
18. September 2011 um 19:26  |  37858

Heißt EIN Hund so? Ich habe ZWEI und
die heißen BEIDE nicht „kraule“, es sind
Mädchen! Ich krümme mich immer noch!

Übrigens Mädchen, ich als Besucherin mit
Perücke….?


Blauer Montag
18. September 2011 um 19:28  |  37859

Lass gut sein @ursula. Ich kombiniere …

1. Dein Hund heißt nicht Kraule.
2. Du warst noch nie beim Training der Hertha Profis. Daraus folgt …
3. die „Realitätsbezogenheit“ deiner Kommentare.


Ursula
18. September 2011 um 19:33  |  37860

Och „Montag“ ditt war nich nett! Dabei hat
die CDU doch zujelegt!

Selbst wenn ich in der letzten Woche, was
ich eigentlich wollte, nicht präsent war,
vielleicht hast Du mich auch abgeschreckt,
nee, nee wäre jetzt unfair mit den gleichen
Waffen zurück zu hauen, war ich schon mehr
beim Training der „HERTHAPROFIS“ als Du
wahrscheinlich je Fußballspiele gesehen hast!??

Daher auch meine „Realitätsbezogenheit“
meiner Kommentare……


apollinaris
18. September 2011 um 19:37  |  37862

oh Mann, und da wunderste dich 😀 ?


apollinaris
18. September 2011 um 19:39  |  37863

ach so: nur wegen dem Respekt vor (oder gegenüber?) @hurdi..benutze ich mein Lieblingswort nicht..das mir schon in die Tastatur geflossen war..und ich brav gexxxt habe. 🙄


Ursula
18. September 2011 um 19:39  |  37864

Da staunste „apo“ und sonst biste immer dabei!
Nee, ist doch nur Spaß mit „Montag“!


Ursula
18. September 2011 um 19:40  |  37865

Gut „gexxxt“, danke „hurdie“…..


f.a.y.
18. September 2011 um 19:57  |  37868

@apo: selbst wenn er die letzten zwei Reihen nicht durch einen Wechsel unnötig in Unruhe bringen will: Torun gegen Ronny oder ÄBH und/oder Lasso gegen Kargbo wären doch Möglichkeiten gewesen? In der 80. kann er Ebert dann ja immer noch rausnehmen. Nach der Roten gab es keinen Ruck. Nix. Spätestens da hätte ich mir einen Einfluss von außen gewünscht…


Ursula
18. September 2011 um 19:59  |  37869

Ich sage es jetzt ganz vorsichtig und leise,
große Zustimmung @ f.a.y.!


f.a.y.
18. September 2011 um 20:00  |  37870

Sokratis fällt am Sonntag eventuell aus. Plus Wiese. Da könnte vielleicht… 🙂


Herthaber
18. September 2011 um 20:06  |  37871

Aus dem Mittelfeld kam sehr wenig bzw. garnichts, da wäre zur Halbzeit eine Auswechselung durchaus sinnvoll gewesen. Lustenberger oder Ban Hatira hätten soviel mehr nicht verkehrt machen können. Das 0:1 hat sicherlich Ottl zu verantworten und das hätte der dann auch verstanden mal auf der Bank platz zu nehmen. Wenn man das Spiel dreht zeigt es doch, daß mehr drin gewesen ist. Um so ärgerlicher ist dann das Unentschieden.


Ursula
18. September 2011 um 20:15  |  37873

Das Remis ist ärgerlich! Ich glaube aber nicht,
dass in der Endabrechnung diese verlorenen
zwei Punkte irgend eine relevante Rolle
spielen werden ! Weder um den Abstieg,
der wird vorher gesichert, noch um eine
evtl. Teilnahme an europäischen Wett-
bewerben, noch im Kampf um die
Deutsche Meisterschaft…..


Stehplatz
18. September 2011 um 20:15  |  37874

Babbel: “Ich habe lieber den angeschlagenen, kopfballstarken Lasogga auf dem Platz, statt eines weiteren kleinen Stürmers. Wir waren so anfällig bei den Standards, da wollte ich lieber auf Nummer sicher gehen.”

Welches Fußballspiel hat dieser Mann gesehen?


apollinaris
18. September 2011 um 20:16  |  37875

@fay: kein Widerspruch meinerseits..


kraule
18. September 2011 um 20:19  |  37876

Lustenberger.

Einer meiner Lieblingsspieler mit unheimlich viel Potenzial, sollte man meinen…….

Aber das er oft als der Heilsbringer auserkort wird…nun ja…..

Was hat der gute Fabi denn schon groß gerissen, bei den Großen?

Der wird seinen Weg machen, wenn er soweit ist und das zu beurteilen, sind wohl sie meisten von uns nicht in der Lage……..

……ich schreibe schon wie ursel…… halbe Sätze…. lasse vieles offen……. 😉

Im ernst, wo hat Fabi bewiesen, dass er in der Buli besser aufgehoben als Ottl oder Peter?
Im Training kann ich den Vorsprung nicht erkennen…vor den Stamm 6ern.

Hätten wir gestern das 3:1 gemacht…oder der Raffa….würden wir heute ganz anders diskutieren.

Ich hoffe Babbel bleibt uns noch lange erhalten!!!


kraule
18. September 2011 um 20:30  |  37877

Ps.
Ich feiere jetzt erst einmal mit den PIRATEN ! ! !

Geil, oder?


Stehplatz
18. September 2011 um 20:34  |  37878

Warum nicht mit der FDP feiern? Die haben doch deutlich über ihrem Stammwählerpotential Stimmen geholt?!


Ursula
18. September 2011 um 20:39  |  37879

Mein letzter Satz für heute, so wie Babbel
nach Dortmund zu Recht ob der Einstellung
der Mannschaft hoch gelobt wurde, so wird
man doch zumindest darüber reden können,
wenn vermeidbare Fehler die „Laientrtainer“
dieser Welt , solche“objektiv“ gesehen haben,
die letztlich zwei Punkte gekostet HABEN
KÖNNTEN…..

Und „kraule“, ich kann Sie beruhigen, Sie
schreiben nicht wie „ursel“, auch wenn Sie
vieles offen lassen…..


Herthaber
18. September 2011 um 20:40  |  37880

@kraule
in Bezug auf Lustenberger habe ich nicht nur alleine eine andere Meinung. Der Lusti hat bereits mehrfach bewiesen, daß er im Abwehrbereich wie im Spielaufbau große Übersicht hat und in brenzligen Situationen instinktiv das Richtige macht. Daß er sich natürlich noch weiterentwickeln muß steht doch außer Frage. Aber wie soll er das machen, wenn er nicht eingesetzt wird. Glaubst du das er schlechter als Ottl bzw. Niemeyer ist? Wohl kaum, da hätte er sicher mithalten können und für den Spielaufbau sogar mehr und ich finde das hätten wir gebraucht.


Ursula
18. September 2011 um 20:50  |  37881

Das Wort zum Sonntag, das Wort zu Nacht,
man merkt doch deutlich, dass dieses Remis
irgendwie KEINEM passte, von MANCHEN
wie eine vermeidbare Niederlage gehandelt
wurde….verständlich, finde nicht nur ich….!


herthaforlife
18. September 2011 um 21:11  |  37882

@Kraule

Lies dir lieber noch einmal die Posts zum Thema Lustenberger durch und du wirst erkennen, dass hier niemand irgendjemanden als Heilsbringer einstuft!

Ich kann nur wiederholt erklären, dass ich nicht verstehen kann, warum ein angeschlagener Spieler wie Niemeyer auf dem Platz bleibt (Risiko einer größeren Blessur?) und ein Lustenberger anscheinend keine Alternative darzustellen scheint…

Hier wäre für mich interessant, in Erfahrung zu bringen, wo der Coach die Defizite von Lusti sieht, wenn er einem angeschlagenen Spieler augenscheinlich den Vorzug gibt?!

Das sehe ich dann auch nicht mal als Kritik am Coach, sondern eher als das Schließen einer Informationslücke!? Denn mit den gegebenen Informationen fehlt mir da bisher die Logik!


Felix BSC
18. September 2011 um 21:17  |  37883

Hab die Posts drüber nich gelesen, also einfach ignorieren, falls redundant, aber:
Wenn Niemeyer über Schmerzen geklagt hat, wieso kam dann nich Lusti? Der ist ja jetzt auch nicht grad ein Anfänger! Und größer als 1,60m is er auch. Und ich würde mal unterstellen, dass ein fitter Lustenberger höher springen kann, als ein angeschlagener Niemeyer…
Für mich ist Babbels Aussage nicht wirklich plausibel.


catro69
18. September 2011 um 21:42  |  37884

Hm, wenn ich den einleitenden und ergänzenden Worten vom Stolpe Daniel richtig folge, hätte Babbel ohne Eberts Erkältung gar nicht gewechselt.?
Eine Erklärung könnte das Vertrauen (Babbels) in seine Truppe sein. Nach dem Motto: „Die Jungs haben nach der Pause Reaktion gezeigt, warum nicht auch nach dem Ausgleich…“
Da dies wohl nicht so kommuniziert wurde, bin ich mit Babbels Erläuterungen zur Wechselunwilligkeit nicht zufrieden.

Kurz zu Raffael, täusche ich mich, oder hat er seine Antritte erst nach dem (von ihm mitverschuldeten) Ausgleich gestartet? Ich hab das gestern Wiedergutmachungsversuche genannt. Starke Antritte gegen unsortierte Gegner sind ein Mittel ne Abwehr zu knacken, Fuß auf den Ball und dann in den freien Raum damit ein anderes. Mir fehlt da die Ausgewogenheit. An den ansatzweise hübschen Stafetten mit seinem Bruder hat er ja auch gern teilgenommen (oder sonst mit Ramos). Die aus seinen Antritten resultierenden Freistöße im Niemandsland geben den Gegnern allgemein die Zeit sich neu zu sortieren, starke Freistoßschützen gibt der Kader leider nicht her und sind auch nicht im Rahmen des Budgets, von daher kann ich darauf verzichten (wenn auch nicht völlig).

Damit bin ich beim Freistoßthema, bzw. der Schwäche nach ruhenden Bällen. Das hat Babbel richtig erkannt und ich bin mir sicher, dass es besser werden wird. Der Grat zwischen totaler Konzentration auf den direkten (zugewiesenen) Gegenspieler und dem Verfolgen des Spielgeschehens ist halt schmal, mit ein wenig Geduld sollte dieser Kritikpunkt spätestens zur Winterpause vom Tisch sein.


jap_de_mos
18. September 2011 um 21:59  |  37885

Nachvollziehen kann ich, dass Babbel Niemeyer mit 1,91m drauf lassen wollte – unsere Verwundbarkeit bei Standards ist ja nun wirklich eklatant, da muss man dann nicht noch wen anders bringen.
Ansonsten bleiben viele Fragezeichen. Ist der Rest des Kaders wirklich so weit von der Stammelf entfernt???


Herthaber
18. September 2011 um 22:12  |  37886

Also im Mittelfeld sind wir sehr gut besetzt.
Ottl, Niemeyer,Ronny,Lustenberger,Ben Hatira,Ebert,Perdedaj und Morales. Wenn es also nicht läuft, dann muß ich einem Anderen die Chance geben, wann denn bitte sonst ??


monitor
18. September 2011 um 22:40  |  37887

@jap
Ich glaube Marcus Babbel ist selbst unsicher, das Eis in Berlin, auf dem er sich bewegt ist dünn, weshalb er lieber auf bekannte Kräfte setzt.
Ich finde das auch nicht gut, aber wenn er damit Erfolg hat, kann man es ihm nicht ausreden.


hurdiegerdie
18. September 2011 um 23:28  |  37888

@apolinaris: gexxxe finde ich gut. Ich gebe mir auch Mühe, öfter mal ein Post nicht abzuschicken und mehr zu xxxen. Ich kann dir aber versichern, dass es dich diesmal nicht getroffen hätte. 😉

Ansonsten kann ich nur sagen, ich hatte Besuch, habe mir die Szenen nicht nochmal angesehen und so nichts dem hinzuzufügen, wie ich es im Spiel gesehen habe. Mit allen Fehlern, die eine solche emotionale Spielbetrachtung mit der Qualität im Internet mit sich bringt.

Der Schiri war ok bis gut für mich, Raffa war 60 min schlecht, dann stark. Babbel ist nicht mein Lieblingstrainer und ich sehe ihn nach wie vor kritisch, aber ich sehe auch keine ernsthafte Alternative.

Dies zusammengenommen sind Raffas Egoismen für mich Notwendigkeiten, die in Ermangelung eines offensiv ausgerichteten Spielplans gegen einen ersatzgeschwächten Mitauftseiger mit dem geringstem Budget der Liga in einem Heimspiel einfach die zurzeit einzigen Möglichkeiten für Überraschungsmomente in einem solchen Spiel.

Wir haben jetzt 6 Spiele, die Schonfrist von 100 Tagen geht bis zum Köln-Spiel.

Ich habe für mich jedoch jetzt schon einen guten Überblick. Wir hatten den Meister, die Mannschaft, die bis jetzt einen Punkt gegn Hertha geholt hat, gewonnen gegen starke Stuttgarter, einen Punkt geholt gegen Hannover (gerade auch den Meister geschlagen), zu Hause gegen den Mitauftseiger nicht gewinnen können und gegen Nürnberg in einem Grottenspiel verloren.

Wir haben zu Hause kaum Möglichkeiten, können aber wie gegen Stuttgart gewinnen. Die Defensive steht, ist aber extrem anfällig bei Standards. Der defensive Spielplan mit einigen geschickten Umschaltspielzügen wird uns auswärts einige Punkte bringen, das Fehlen eines Planes zu Hause gegen defensive Mannschaften wird uns einige unnötige Punkte kosten.

Alles in alllem eine Mannschaft, die um den Abstieg spielt, aber gute Karten in der Hand hat, dies souverän vermeiden zu können. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.


hurdiegerdie
19. September 2011 um 0:07  |  37889

Kleiner Nachhakler

Mich würde mal interessieren, wie viele (viel versprechende, wie immer man das definiert) Torchancen der Blog hier gesehen hat.

Ich nehme mal den laienhaften Fehler von Sankoh zum 2:1 raus.

a) ein Kopfball von Lasso
b) ein schwacher Schuss von Raffa nach Vorarbeit von Lasso
c) das 1:1
d) der Schuss mit der Pike von Ottl

Sieht jemand mehr (ehrliche Frage)?


hurdiegerdie
19. September 2011 um 0:08  |  37890

uups, ein Freistoss von Ronny :mrgreen:


Exil-Schorfheider
19. September 2011 um 7:37  |  37891

@hurdie

Deine fünf Chancen erhöhe ich um einen weiteren Schuß von Ottl… 😉


jap_de_mos
19. September 2011 um 8:54  |  37892

Als Konsequent aus dem Wechselunwillen und den Eindrücken der letzten Spiele stellt sich mir eine große Frage: Wie breit ist unser Kader tatsächlich aufgestellt (aus Babbels Perspektive)?
Wenn ich das richtig sehe, hat Babbel bislang im Prinzip mit einem 13er-Kader gearbeitet:
– Kraft
– Lell, Franz, Hubnik, Mija, Kobi
– Ottl, Niemeyer, Ebert, Torun, Raffael
– Lasogga, Ramos
Einsätze für ein paar Minuten lasse ich jetzt einfach mal weg.
Hält er den Rest für so viel schwächer? Haben diese 13 besonders überzeugt? Hat er Angst vor Wechseln („Never change a winning team!“)?
Bin ein bisschen ratlos und würde diese Diskussion ungern auf Lusti reduziert wissen – da sind ja noch andere Spieler im Kader, die für einen Einsatz in Frage kommen sollten…


Sir Henry
19. September 2011 um 9:05  |  37893

@jap

Wahrscheinlich ist Babbel im Kern ein sturer Knochen, der wenig Lust auf Veränderungen hat. Auch im letzten Jahr hat er lediglich in der Hinrunde ein paar Experimente gewagt. In der Rückrunde war der Kader doch ziemlich stabil.

Das ist auch in Ordnung, so lange die Punkte fließen (was immer noch der Fall ist). Schwierig wird es nur, wenn aus diesem Stamm mal einer wegen Verletzung (Ramos) oder Sperre (bald Mija) ausfällt. Dann kann man nur hoffen, dass der Rest der Mannschaft nicht zu weit weg ist.

Ich bin schon der Meinung, dass man das Wechselkontingent möglichst immer ausschöpfen sollte. Ein Spiel unter Wettkampfbedingungen ist durch nichts zu ersetzen.


Ursula
19. September 2011 um 9:26  |  37894

Wettkampfbedingungen und Wettkampfhärte,
genau das ist es „Sir Henry“ und deshalb sind
Trainingseindrücke der Betrachter und die
Präsentation der Spieler nur bedingt tauglich
für Bewertungen und Schlussfolgerungen!

Babbel wird wissen, illuminiert wird nur im
SPIEL oder nicht und dort, auch in klürzeren
Einsätzen, kann dann ein Spieler evtl. auch
eine höchst progrediente Entwicklung
nehmen!

Der Spruch, „auf der Bank sind schon die
begabtesten Talente versauert“, kommt nicht
von ungefähr!


jap_de_mos
19. September 2011 um 9:44  |  37895

@Sir: Das sehe ich alles ziemlich genauso. Mein Hauptkritikpunkt ist tatsächlich, dass Babbel im Spiel so wenig wechselt. Wenn ein Spieler nach 60min kommt, kann man ncoh etwas bewirken – nach 79min eher nicht…


Appius
19. September 2011 um 9:51  |  37896

das Thema Auswechsulungen habe ich absolut auch nicht verstanden. Ich bin von Babbel in dieser Hinsicht echt entäuscht.

@stolpe

vielleicht solltet ihr da einfach mal genauer nachfragen, was mit Lusti ist. Gerade weil der doch fit ist und Babbel im April noch folgendes gesagt hat:

„Ich weiß, was ich an ihm habe“

„Wenn er fit ist“, sagt Babbel, „wird er immer seinen Platz bei mir finden.“

http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/herthas-aufsteiger/4094316.html

Meiner Meinung nach fehlen diese Spiele nach vorne, die von Lsti ausgehen. DAs hat Ottl nicht drauf. Es wird hier ohne Grund an einem Spieler festgehalten. Das sorgt für Frust bei anderen.

Lustenberger kann diese Pässe nach vorne spielen und gleichzeitig Stabilität verleihen. Das hat sogar Friedhelm Funkel damals erkannt gehabt, wo Lusti einziger 6er im System war.


f.a.y.
19. September 2011 um 9:51  |  37897

Ich bin schon der Meinung, dass man das Wechselkontingent möglichst immer ausschöpfen sollte. Ein Spiel unter Wettkampfbedingungen ist durch nichts zu ersetzen.

@Sir: da ist er. Des Pudels Kern! Das bringt mein Lusti-ÄBH-Kargbo – Magengrummeln auf den Punkt. Danke.


Sir Henry
19. September 2011 um 10:04  |  37898

Mal abgesehen davon, dass sich auch der stets gutgelaunte Lusti irgendwann mal fragen wird, welche Aufgabe ihm im System Babbel mittelfristig zugedacht ist.

Nur weil Lusti eventuellen Unmut nicht nach außen trägt heißt das noch lange nicht, dass er sich nicht auch Gedanken um seine Zukunft macht.


Treat
19. September 2011 um 10:27  |  37899

@dstolpe: Kannst du mich nicht mal in einem Blog – Beitrag zitieren, wenn ich etwas Sinnvolles von mir gegeben habe? Oder kommt das so selten vor? 😉

Noch einmal zu meiner Schiri – Bewertung:
Auch ich habe ihn während des Spiels im Oly als sehr unsicher und tendentiös wahrgenommen und hätte ihm vermutlich eine 5 gegeben. Jede Szene für sich betrachtet (mit Ausnahme der überzogenen roten Karte und der aus meiner Sicht falschen Entscheidung auf Freistoß vor dem 2:2) war jedoch bei der Nachbetrachtung auf Hertha – TV für mich nachvollziehbar und ich musste mir eine Fehleinschätzung der Schiri – Leistung im Stadion eingestehen. Vielleicht bin ich mit meiner 2 ein wenig über das Ziel hinausgeschossen, um die Scharte der vorherigen Fehleinschätzung wieder auszuwetzen, jedoch sehe ich in abschließend aufgrund des „Video – Beweises“ trotzdem mit einer soliden, wenn auch bisweilen wenig souverän wirkenden Durchschnittsleistung, mithin einer 3 -. Einverstanden? :mrgreen:

@apo: Ich bin auch entsetzt über den Wahlausgang aber vermutlich aus anderen Gründen als du… 😉 Da fragt man sich, wozu man mal wieder 14 Stunden im Wahllokal gearbeitet hat… 🙄

Blauweiße Grüße
Treat


Herthaber
19. September 2011 um 10:27  |  37900

Bin voll bei @Appius.
Wenn sich mal jemand aus dem derzeitigen Mittelfeld verletzt, dann ist er gezwungen etwas zu verändern und muß einen Spieler bringen der keine Spielpraxis hat. Ob das der Weisheit letzte Schluß ist ? Sehr fraglich. Ich würde ihn ja verstehen wenn die momentanen Mittelfeldler funktionieren würden aber die 1. Halbzeit hat doch gezeigt, daß nach vorne nichts lief. Was sollen die Einwechselspieler denn soviel schlechter machen ? Neuer Wind bringt frischen Schwung. Auch kann ich die Wechsel kurz vor Schluß nur aus tkatischen Gründen verstehen, wenn aber zur Halbzeit nichts läuft, muß ich doch sofort etwas tun und nicht 10Min. vor Schluß.


dstolpe
19. September 2011 um 10:47  |  37901

@treat
Du…was Sinnvolles…hier im Blog…ich verstehe jetzt nicht?!? 😉 😉 😉

Jedenfalls schreibt der „kicker“ heute zu Herrn Schmidt: „Note 5, pedantischer Auftritt mit krassen Schwächen in der Beurteilung von Luftkämpfen. Die Rote Karte gegen Langkamp war ebenso überzogen wie die Gelbe Karte gegen de Jong.“


apollinaris
19. September 2011 um 11:56  |  37902

@treat: hab ich echt was über den Wahlausgang gesagt? -Weiss iich gar nicht mehr 😳
Entsetzt bin ich eigentlich (auch)gar nicht-überrascht, dass die Piraten so hoch und die Freidemokraten dermaßen tief…über beides aber durchaus positiv amüsiert und vorallem: zustimmend. Nicht erfreut hat mich die Essenz dieser Wahl..was immer ich damit sagen will 😉


Dan
19. September 2011 um 12:11  |  37903

Mir schwirrt der Kopf, zweieinhalb Tage aufzuholen.

Da staut sich schnell was auf und ich muß vorsichtig sein. 😉

Haben wir Väter unter uns? Sicher! 23.08.2011
Lustenberger wird Vater. Ob er nun viel Geld verdient oder Profi ist, ist er doch in erster Linie Mensch.
Schlafmangel wird nicht kompensiert durch Geldverdienen. Ich bezweifle sogar, dass ein alles „Abwälzen“ auf die Mutter möglich – geschweige denn von Lusti gewollt ist. Preetz und Babbel, selbst junge Väter, können dies wohl bewerten.
Warum dann Lustenberger auf der Bank statt Perde könnte man fragen. Beantworte ich für mich, warum sollte man Lustenberger falsche Signale senden? „Du bist nah an der Mannschaft, aber kommst nicht auf die Bank, weil Vater geworden.“
Bei den wenigen von mir beobachteten Trainningseinheiten und eben dem U23 Spiel gegen St. Pauli II, wirkt Lustenberger nicht spritzig. Das betrifft vorallem die, auch von mir herbeigesehnte, offensiven Akzente nach vorne.
Defensive steht er wie gewohnt sicher, aber eben das schnelle Umschalten nach Balleroberung hat kaum geklappt.
Ich wundere mich aber über Aussagen, dass Ottl gut gegen den BVB war, aber mal wieder schlechter zuhause gegen Augsburg. Scheinbar aber keiner darauf kommt, dass es lediglich mal wieder an der fehlenden Laufbereitschaft und somit fehlenden Anspielmöglichkeiten für ihn und Niemeyer lag. Wen soll also Lustenberger anspielen? Oder geht der Ruck durch die Mannschaft : „Oh jetzt kommt Lusti nun laufen wir uns aber mal frei.“?

Babbel und die Auswechslungen:
Ich unterstelle es keinem, aber würde man sich mit dem Auswechselverhalten von Babbel beschäftigen kann man Babbels bisheriges Auswechsleverhalten erahnen.

Wenn Hertha BSC zurückliegt versucht Babbel mit Einwechslungen dem Spiel neue Impulse zu geben. Hatte damit gegen HSV und H96 Erfolg.

Hat Hertha Punkte auf der Haben-Seite (Führung oder Remis), scheint Babbel grundsätzlich Vertrauen in seiner ersten Mannschaft zu haben. Eine Auswechslung ist Standard, weitere erfolgen um Zeit runterlaufen zu lassen.

Wir können für uns beurteilen, ob das gegen Augsburg zu wenig (feige?) war. Aber Babbel, der am nahesten am Team ist, wird für sich die Situation richtig eingeschätzt haben und hat uns , für mich plausibel, die Erklärung für die „Punktsicherung“ gegeben.

Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass es diese Einwechseldiskussion gab, als man gegen Stuttgart 1:0 in der 82. Minute gewann und bis dahin ebenfalls nur einmal gewechselt wurde.

Gleichzeitig bezweifle ich ,überspitzt, dass der Trainer teilnahmslos in seinem Trainerstuhl sitzt und sich so denkt:“ Och läuft doch ganz gut, habe jetzt keinen Bock aufzustehen oder mir Gedanken zumachen.“ und wir die Einzigen sind die sich Gedanken machen und die richtigen Namen in den Ring werfen.

Raffael:
Ein Bashing von Raffa sehe ich wie @Stehplatz nicht und ich will darauf auch nicht groß eingehen, aber ebenso wie @apo sehe ich es so, dass bei der Szene „Rote Karte“ Raffael locker auf den mitlaufenden Lasogga hätte abgeben können, statt in drei bis vier Augsburger zu rennen.

Kargbo:
Meine Meinung: er ist noch nicht soweit und daher für mich verständliche Entscheidung.


pax.klm
19. September 2011 um 12:17  |  37904

Hier mal noch was zu Raffa,
aus spox:


pax.klm
19. September 2011 um 12:18  |  37905

9.45 Uhr: Hertha-Spieler Raffael beschwert sich über die brutalen Fouls in der Bundesliga und hat Angst um seine Gesundheit. Beim Spiel gegen den FC Augsburg wurde der Brasilianer gleich siebenmal zu Fall gebracht. „Ich wurde dreimal übel gefoult, und ich habe Angst, dass ich eines Tages schwer verletzt werde“, sagte Raffael der „Bild“: „So wird man als Spieler aus dem Spiel genommen. Das ist wie Körperverletzung.“ Hertha-Trainer Markus Babbel sah es ähnlich und sagte zum „Kicker“: „Das war ja fast eine Treibjagd ab Mitte der zweiten Halbzeit. Da ist der Schiedsrichter mehr gefordert.“


jap_de_mos
19. September 2011 um 12:21  |  37906

@Dan: Klar ist Babbel näher an der Mannschaft. Und natürlich will er das beste für sein Team herausholen und entscheidet sich bewusst dafür, nicht zu wechseln. Aber die Nähe zur Mannschaft ist ein Totschlagargument. Natürlich hat er seine Gründe, aber dennoch will ich mir das Recht erhalten, sie in Frage zu stellen (wenn er sie denn nennt) oder seine Entscheidung in Frage zu stellen (wenn er die Gründe nicht nennt). In diesem Zusammenhang sei nochmal auf mein obiges „P.S.“ verwiesen… 😉
Danke für deine Eindrücke bezüglich Lusti – kann schon sein, dass er noch (immer) nicht bei 100% ist – und die wird er brauchen, wenn er Ottl oder Niemeyer verdrängen will. Gerade ersteren sehe ich nicht so schlecht wie einige andere hier. Setzt m.E. auch mehr Akzente nach vorne als Niemeyer.


Tunnfish
19. September 2011 um 12:28  |  37907

Der von vielen gelobte hochtalentierte Hyballa ist arbeitslos, der hochangesehene Önning wohl bald auch,da chronisch erfolglos, der bei manchem noch beliebte Funkel neuerdings unaufsteigbar und sitzt wieder auf dem Karussell, Kloppo flüstert sich den Mund fusselig, der Magier Magath zaubert so wenig wie der Professor Rangnick den Erfolg errechnet.
Trainer sind Menschen, Menschen machen Fehler und her Babbel schlägt sich in dem Wettbewerb um die wenigstens Fehler in der Bundesliga bisher ganz gut.
Das Verbesserungspotential ist unübersehbar, aber überschaubar, in diesem Sinne wünsche ich dem Team von oben bis unten und hinten bis vorne, weiterhin das nötige Glück und viel Erfolg. Zum restlos unzufrieden sein habe ich vielleicht später in der Saison noch Gelegenheit im Augenblick aber eher nicht.


Blauer Montag
19. September 2011 um 12:36  |  37908

Moin @apo, @Dan und @Exil-S.

ihr habt Post 😉


Blauer Montag
19. September 2011 um 12:39  |  37909

Petri Heil @Tunnfisch,
vor allem den letzten Absatz deines Kommentars um 12:28 finde ich große Klasse. 😀 Meine volle Zustimmung dafür.


Treat
19. September 2011 um 12:49  |  37910

Nun gut @dstolpe, das bekommst du bei passender Gelegenheit zurück… 😉

Dann liege ich mit dem Kicker eben quer – nicht zum ersten Mal – aber das nicht einmal inhaltlich, sondern eher in der krassen Wertung. Sooo schlecht fand ich den Auftritt des Schriris nun wirklich nicht. Aber vielleicht fehlt mir auch einfach der geübte Blick? :mrgreen:

Was die Wechselei angeht, bin ich hier mal wieder beim Mainstream. Ich glaube zu verstehen, warum Babbel wenig ändern will, um seine Mannschaft noch stabiler und selbstbewusster zu machen aber das geht dann eben zu Lasten von spontanen Änderungsmöglichkeiten bzw. kreativen frischen Ideen während des Spiels und könnte fatal schlecht eingespielte Spieler für den Fall bedeuten, das Ausfälle kompensiert werden müssen. Vom Frust, trotz guter Leistungen auf der Bank zu „versauern“ ganz zu schweigen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Babbel sollte mehr und früher wechseln!

Blauweiße Grüße
Treat


Sir Henry
19. September 2011 um 12:52  |  37911

@Dan

Alles richtig, was Du sagst. Aber eben nur unter dem Vorzeichen, dass die Punkte geholt werden, was derzeit der Fall ist.

Meine Kritik bezieht auf den Fall, wenn es mal nicht mehr so gut laufen sollte, was hoffentlich nie eintritt, oder ein oder mehrere Spieler ausfallen sollten, was hoffentlich auch nie eintritt. Ich wünschte, Babbel würde jetzt in der guten Zeit die Spieler aus der zweiten Reihe mit Einsätzen belohnen und näher ans Team bringen und ihnen Wettkampfpraxis geben.

Das betrifft nicht nur Lusti, bei dem ich das Argument „frische Vaterschaft“ absolut anerkenne (o, ja). Aber wir haben ja noch Perde und Kargbo und noch ein paar andere.

Würde, denke ich, auch der Motivation der Spieler gut tun.


Exil-Schorfheider
19. September 2011 um 13:24  |  37912

19. September 2011 um 13:27  |  37913

Friedrich und Wolfsburg lösen Vertrag auf !!

Wolfsburg (dpa) – Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich spielt nie mehr für den Bundesligisten VfL Wolfsburg. Der Kontrakt des 32 Jahre alten und derzeit verletzten Abwehrspielers wurde aufgelöst.
«Ich habe heute beim VfL Wolfsburg um Auflösung meines Vertrages gebeten», schrieb Friedrich am Montag auf seiner Internetseite. «Wir bedauern dies, wünschen ihm natürlich für seine Zukunft alles Gute»,
sagte VfL-Manager Felix Magath laut einer Club-Mitteilung. Der Vertrag lief noch bis 2013. «Ich werde die nächsten Wochen nutzen, um gut zu überlegen, wie es weitergeht und welchen Weg ich einschlagen möchte», kündigte Friedrich an.


playberlin
19. September 2011 um 13:29  |  37914

@ all

Weiß jemand, wieso Nico Schulz am Wochenende beim Spiel der U23 in Meuselwitz vorzeitig ausgewechselt wurde (37. Minute)? Ist er verletzt?


Sir Henry
19. September 2011 um 13:32  |  37915

@AF

DAS wiederum tut mir sogar etwas leid, auch wenn diese Vertragsauflösung mit reichlich Schmerzensgeld versüßt worden sein dürfte.

Er wird entweder bei den Löwen unterkommen (sofern DH tatsächlich dorthin geht) oder zu RB Leipzig wechseln.


dstolpe
19. September 2011 um 13:46  |  37916

…oder @sir er wird/muss tatsächlich seine Karriere beenden, wie es infolge der anhaltenden Beschwerden ja auch schon das eine oder andere Mal kolportiert worden ist. Aber, um das ausdrücklich zu sagen: Ich weiß und ich wünsche es ihm auch nicht.


Sir Henry
19. September 2011 um 13:50  |  37917

Rückblickend kann man vielleicht sagen, dass sich AF für die deutsche N11 in Südafrika geopfert hat. Wäre nicht das erste Mal, dass Spieler auf ein Ereignis hin „fitgemacht“ werden (durchaus auch auf eigenen Wunsch) und danach nicht wieder auf die Füße kommen.

Darf AF nach Auflösung des Vertrags außerhalb der Transferperiode eigentlich überhaupt wechseln? Wenn es denn für aus gesundheitlichen Gründen überhaupt in Frage kommt.


Dan
19. September 2011 um 13:54  |  37918

@pax:

Was sagten schon Jugendtrainer zu ballverliebten Jugendspielern: Es gibt auch die harte Schule um es zu lernen, wer den Ball zu lange hält, kriegt eins auf die Socken.

Wobei ich natürlich Raffa bei allen Fouls nicht zu langes Halten bescheinige.
—-
@Sir
Aber was soll z.B. ich bewerten? Was wäre wenn oder das was geschehen ist?

Wo siehst Du gerade gute Zeiten? Ich habe bisher kein einziges so souveränes Spiel gesehen, in dem ich sagen würde, jetzt hätte mal Kargbo 15 Minuten Eingewöhnzeit verdient.

Ich fand alle Spiele sehr eng.

Auch wenn Lasogga schwach gespielt hat, traue ich ihm eher diesen einen Augenblick zu als einen Kargbo, der sich noch selbst zurechtfinden muß.

Lustenberger wird z.B. unterstellt, wenn er seine Chance bekommt ist er gleich 100% da. Das sah damals nach seinem zweiten Fußbruch so aus, es wird aber vergessen , dass er vorher Einsätze in der U23 hatte und dort sich von Spiel zu Spiel steigerte.

Nico Schulz, Sebastian Neumann, Alfredo Morales, John Anthony Brooks, Fanol Perdedaj usw. bekommen ihre Spielpraxis in der U23.

Am 24.09. 13:30 gegen RB Leipzig gibt es wieder die Chance, die Hoffnungsträger unter Wettkampfbedingungen zu beurteilen.

Ich würde jedem Spielpraxis in der Bundesliga geben, wenn Hertha 3:0 führt.

Zur Zeit sehe ich diese Spiele nicht, auch nicht in naher Zukunft. Lustenberger und Ben-Hatira sehe ich derzeit als Grenzfälle. Klar in der ersten 18 und vielleicht nur nicht in der ersten 11, weil paar wichtige % fehlen. Bei dem einen ggf. das Neugeborene und beim anderen ggf., weil er noch nicht so lange dabei ist und in der Abstimmung das eine oder andere Rädchen justiert werden muß.

Für mich ist es ärgerlich, dass wie sooft die Lösung des Problems, die schon öfters nachgewiesene Laufbereitschaft wäre.

Warum dies nun schon über mehrere Jahre und Trainer hin, ein Problem ist, weiß ich nicht.


19. September 2011 um 14:03  |  37919

Tunnfish // 19. Sep 2011 um 12:28

Der von vielen gelobte hochtalentierte Hyballa ist arbeitslos, der hochangesehene Önning wohl bald auch,da chronisch erfolglos, der bei manchem noch beliebte Funkel neuerdings unaufsteigbar und sitzt wieder auf dem Karussell, Kloppo flüstert sich den Mund fusselig, der Magier Magath zaubert so wenig wie der Professor Rangnick den Erfolg errechnet.

Tuchel ist auch bald auf dem Markt. Es hat sich den „Fluch der Fußball Manager Serie “ auferlegt.
Das wäre auch mal ein Hinweis für unseren Manager eine entsprechende Klausel in zukünftige Trainerverträge aufzunehmen. 😉


dstolpe
19. September 2011 um 14:05  |  37920

@sir

Darf AF nach Auflösung des Vertrags außerhalb der Transferperiode eigentlich überhaupt wechseln?

Nein, darf er nicht. Frühestens zur Winterpause kann er bei einem neuen Verein unterschreiben. Als vertrags- bzw. arbeitslos gelten momentan nur solche Spieler, die das auch mit Datum 1. Juli waren.

Wenn es denn für aus gesundheitlichen Gründen überhaupt in Frage kommt.

Ich glaube, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass AF für Hertha unter keinen Umständen – weder gesundheitlich, noch finanziell – in Frage kommt. In jedem gegenteiligen Fall dürft ihr mir diese Festlegung jederzeit um die Ohren hauen. Es wird nicht soweit kommen.


Dan
19. September 2011 um 14:07  |  37921

Na dann gute Besserung AF.

Wobei natürlich die Geschichte sich etwas seltsam anhört (liest).

Ohne Absicherung löse ich einen noch laufenden Vertrag bis 2013 nicht auf und AF wird wohl kaum etwas zu verschenken haben.

Sollte AF wirklich Sportinvalide werden, dann hat doch der Verein sicherlich eine entsprechende Versicherung um deren Verlust aufzufangen.

Also irgendein Paket wurde meines Erachtens hinter den Vorhängen geschnürt. 😉


Sir Henry
19. September 2011 um 14:08  |  37922

@Dan

Ich sehe gerade (jetzt, derzeit) gute Zeiten, denn wir holen Punkte. Im Schnitt gerade 1,5 pro Spiel, was reichen würde.

Nicht zuletzt würde ein gelegentlicher Wechsel auch den Druck auf die Stammspieler aufrecht halten.


Slaver
19. September 2011 um 14:11  |  37923

Innerhalb Deutschland darf Arne Friedrich vor der Winterpause keinen neuen Vertrag unterschreiben. Erst zum 01.01.2012. Ins Ausland dürfte er aber schon vor diesem Zeitpunkt wechseln.


Sir Henry
19. September 2011 um 14:11  |  37924

@dstolpe

Von einem Wechsel zu Hertha habe ich nie gesprochen, halte ihn auch weder für gewollt, erwünscht oder sonstwie erstrebenswert, meine Meinung zumindest.

Ich kann nicht einschätzen, ob er einen guten Trainer abgegeben würde.


Exil-Schorfheider
19. September 2011 um 14:12  |  37925

@Dan

Ich denke in die gleiche Richtung, zumal AF während der Ausfallphase, zu der meiner Meinung nach das Aufbautraining gehört, nicht von Wolfsburg, sondern von der BG entlohnt wird.

Da sollte es nur so aussehen, als hätte AF um die Auflösung gebeten…liest sich schließlich besser…


Stehplatz
19. September 2011 um 14:13  |  37926

Ein ihm würdiger Abgang ist das! Nicht mehr und nicht weniger!


apollinaris
19. September 2011 um 14:22  |  37927

@heute bin ich mit 100% bei Dir. Ich hatte nachts ein kleines Resümee´gezogen, worin ich auch detailliert auf Lusti einging. Ich hatte Bedenken wegen der Länge und auch keinen Bock auf eine drohende Grundsätze-Diskussion, deshalb nicht auf „senden“ gedrückt. Ich kann es mir wirklich supi einfach machen und einfach in deinem Winschatten surfen und fröhlich pfeifen: ich sehe das so wie Don Dan gesagt hat..
Die Bedenken sind aber allesamt nachvollziehbar und gehen mir auch phasenweise durch den Kopf-ich komme aber am Schluss auf das Ergebnnis von dan :-).
ich erinnere an das Wort von @uBremer vor kurzem: Lusti ist nahe dran, wird seine Chance bekommen..die er dann nutzen muss. Was hier meistens etwas zu kurz kommt: auch Lusti versteckt sich gerne, wenn es nach vorne geht. Bei seinem U23-Turnier war m.E. diese defensive Spielweise sehr auffällig; so gut er gespielt hat-aber gerade das, wa wir uns von ihm wünschen, sehe ich bei ihm gar nicht so stark..Und: Ottl hat doch schon wunderbare Eröffnungen gezeigt??Ist das Dortmundspiel echt schon vergessen?
Warum die Berliner zum Laufen zu faul sind, immer einen Traitt brauchen-ist mir schleierhaft!-Habt ihr die Stars von Bayern gestern flitzen sehen-irre, was Freude alles bewirken kann..Fehlt bei Babbel vielleicht im Training das Körnchen LUST MACHEN? Gier muss man auich erzeugen-tagtäglich. Babbel setzt auf die Eigeninitiative- das ist eherenhaft gedacht, aber bei verwöhnten Wohlstandsjungen ziemlich .. 🙄
Neben seiner Konsequenz und Klarheit, die ich positiv sehe.: fehlt bei der(all)täglichen Ansprache und Arbeit vlt. das Temperament.. 😉 ?


apollinaris
19. September 2011 um 14:28  |  37928

-Mindestens 9 Jahre tadellose Arbeit bei Hertha-mit vielen Highlights-eine grandiose WM gespielt, zum Abschluss..und dort sogar ein Nati-Tor hinbekommen! Klasse Karriere für einen, der sich alles erarbeiten musste, weil er außer einer enormen Antrittsgeschwindigkeit..nicht übermäßig viel Talent geschenkt bekam.
Ich habe sehr großen Respekt und wünsche dem Herthaner alles Gute!
P.S. mit einem Magth würde ich äußerst ungerne meine letzten Tage verbringen 😀


Dan
19. September 2011 um 14:33  |  37929

@Sir

Punkttechnisch gebe ich Dir natürlich recht, aber ich dachte wir sprachen von einer guten Zeit jetzt Spieler aus der zweiten Reihe einzuwechseln um ihnen Spielpraxis zu geben.

Und hier sehe ich keine gute Zeit, weil die Spiele zur Zeit doch recht knapp gewonnen / gepunktet werden und zum experimentieren wenig Platz ist.


Sir Henry
19. September 2011 um 14:39  |  37930

@Dan

Wenn wir diese Dinger mal eben nicht knapp gewinnen, dann werden wir uns noch sehnsuchtsvoll an den Beginn der Saison erinnern. Hoffentlich habe ich unrecht.

Du hast natürlich auf die einzelnen Spiele bezogen vollkommen recht. Ich wünsche mir mal wieder ein 3:0 nach 75 Minuten. Aber dafür hätten wir in Liga Zwo bleiben müssen.


Dan
19. September 2011 um 14:45  |  37931

@BM

Training Mittwoch werde ich nicht schaffen. Zuwenige trockene Tage für viel Gartenarbeit, wenn ich Samstag zur U23 will.


Dan
19. September 2011 um 14:47  |  37932

@sir

Ich wünsche mir mal wieder ein 3:0 nach 75 Minuten. Aber dafür hätten wir in Liga Zwo bleiben müssen.

Da hat er aber auch nicht viel gewechselt 😆


Sir Henry
19. September 2011 um 14:52  |  37933

@Dan

Sieh zu, dass Du Deinen Garten fertigkriegst! 😉


Herthaber
19. September 2011 um 15:10  |  37934

@Dan

Das Argument der Punktesicherung kann ich nur akzeptieren für die letzten 10 Minuten aber nicht wenn die 1. Halbzeit so gespielt wird, wie gesehen. Was haben sie für Dampf in den ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit gemacht und dann war wieder nichts und prompt fällt das 2:2. Da war noch genügend Zeit für eine Auswechselung. 30 Minuten das Ergebnis sichern klappt nicht immer.


19. September 2011 um 15:20  |  37935

news-ticker:

Oenning nicht mehr HSV-Trainer

Michael Oenning ist offenbar ab sofort nicht mehr Trainer des Hamburger SV.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, haben sich der Verein und Oenning (45) einvernehmlich getrennt. Beim Spiel am Freitag in Stuttgart wird Rodolfo Cardoso, derzeit Trainer der zweiten HSV-Mannschaft, auf der Bank der Hamburger sitzen.


Treat
19. September 2011 um 15:21  |  37936

Habe jetzt nicht alles hier gelesen, also auf die Gefahr hin, bereits Bekanntes zu wiederholen:

Der HSV hat sich trotz aller gegenteiligen Bekundungen nun doch von Trainer Oenning getrennt, berichtet der Kicker.

Sorry für OT,

blauweiße Grüße
Treat


Dan
19. September 2011 um 15:39  |  37937

SWK-Alarm:

Der Oenning hatte wenigsten einen Punkt in seinem Namen aber Cardoso ?


Sir Henry
19. September 2011 um 15:46  |  37938

Hertha hatte zur selben Zeit vor zwei Jahren schon zwei Punkte mehr auf dem Konto.


19. September 2011 um 16:09  |  37939

news-ticker II:

Bulgarien entlässt Matthäus!!!

quelle: bild.de/facebook


19. September 2011 um 16:10  |  37940

news I + news II = matthäus neuer hsv-coach??? 🙄


Sir Henry
19. September 2011 um 16:13  |  37941

@rasi

Niemals wird Loddar neuer Trainer beim HSV.

Ich könnte aber damit leben, denn sollte es doch passieren, stünde ein Absteiger schon fest.


Blauer Montag
19. September 2011 um 16:19  |  37942

Michael Jahn schrieb heute in der Berliner Zeitung u.a. Folgendes über die Tücken einer Reifeprüfung … Eine schlüssige Erklärung, warum seine Mannschaft nicht in der Lage ist, einmal 90 Minuten dominant aufzutreten, hatte Markus Babbel nicht. „Das verstehe ich auch nicht so recht. In der Zweiten Liga haben wir das oft sehr ordentlich hinbekommen. Wir müssen es wieder lernen, dominant zu sein.“ ….. Hier findet ihr den vollständigen Artikel http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0919/sport/0020/index.html

Welche waren denn die Spiele im Olympiastadion, in denen Hertha klar dominierte. Zunächst fallen mir nur 2 Spiele ein gegen halbwegs gleichwertige Gegner.

Hertha BSC Berlin – VfL Bochum 2:0 (1:0)
15.11.2010 – Aufstellung Hertha BSC Berlin

Sejna
Lell, Hubnik, Neumann, Kobiashvili
Niemeyer
Domovchiyski (65. Perdedaj), Raffael (88. Djuricin), Rukavytsya, Ronny (65. Nico Schulz)
Lasogga

Zuschauer 28.973

Tore
1:0 Lasogga (32.)
2:0 Lasogga (69.)
© DFB – Letztes Update: 13.01.2011 17:59:08

Hertha BSC Berlin – Erzgebirge Aue 2:0 (1:0)
12.12.2010 – Aufstellung Hertha BSC Berlin

Sascha Burchert
Lell, Mijatovic, Hubnik, Kobiashvili
Lustenberger (81. Knoll)
Rukavytsya (72. Nico Schulz), Raffael, Ronny (89. Neuendorf)
Lasogga, Ramos

Zuschauer 45.892

Tore
1:0 Kobiashvili (37. Foulelfmeter)
2:0 Lasogga (65.)

© DFB – Letztes Update: 13.01.2011 18:01:06

Oder hat Euch ein anderes Heimspiel in der 2. Liga besser gefallen?


Sir Henry
19. September 2011 um 16:22  |  37943

Also gegen den KSC lief es schon zu Hause sehr rund. Und Arminia Bielefeld wurde auch deutlich geschlagen.


Blauer Montag
19. September 2011 um 18:46  |  37952

Quit right @sir henry,

Nichts gegen unsere Freunde aus Karlsruhe.
Aber der KSC und Bielefeld waren in der letzten Saiso das Fallobst in der 2. Liga, aber keine gleichwertigen Gegner.


Sir Henry
19. September 2011 um 19:04  |  37953

Quit right @sir henry,

Warum soll ich aufhören, richtig zu liegen. 😉

Okay, was für die SWK.


Blauer Montag
19. September 2011 um 19:10  |  37954

Ich leg‘ für Dich aus @sir henry.
Den hasse‘ doch verdient. Wo Du liegst, ist stets oben. 😀


sunny1703
19. September 2011 um 19:25  |  37958

Gute Besserung Arne Friedrich!

Blauer Montag

Fallobst der 2.Liga……hääääääääää, also vielleicht trügt mich ja mein Erinnerungsvermögen, aber bei aller Freude über eine tolle Rückrunde und den Aufstieg, Dein Fallobst der 2.Liga waren für Hertha oftmals schwer verdaulich, vor allem auswärts.
Und diese Tendenz scheint sich diese Saison fortzusetzen.
Aber auch wenn es ein ganz anderes Thema ist, ich fand das Spiel gegen Fürth gut,………….oder ist das auch Fallobst gewesen?

lg sunny


Blauer Montag
19. September 2011 um 19:45  |  37964

Allet schick @sunny,
da bin ich voll deiner Meinung. Beide Spiele der Hertha gegen Fürth waren prima – das Heim- genauso wie das Auswärtsspiel. Soll ich noch mal unseren Praktikanten ins Archiv des DFB nach den Aufstellungen schicken?


21. September 2011 um 10:52  |  38224

[…] Wie Babbel das 2:2 gegen Augsburg erklärt und warum er nur … […]

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