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(mkl)  – Der Papst kommt nach Berlin, das ist inzwischen unverkennbar. Nicht nur an der Arbeitsstätte der Blogpappies, wo er schon jetzt übergroß vom Gebäude grüßt. Auch am Schenckendorffplatz kündigte eine gefühlte Hundertschaft der Polizei von seinem Besuch im Olympiastadion. Während die Fußball-Profis trainierten, hatten nur ein paar Meter weiter die Sicherheits-Profis ganz andere Sorgen: Gullis wurden verschweißt und doppelt kontrolliert, die Strecke hinter dem Schenckendorffplatz zig Mal abgefahren. Es soll ja auch alles sicher zugehen.

Warum ich euch das über den Papst erzähle? Weil die Messe im Olympiastadion nur deshalb möglich ist, da Hertha am Sonntag ein Auswärtsspiel in Bremen hat. Und das heißt für uns: Es darf auf Punkte gehofft werden. Fünf Punkte holten die Berliner bislang bekanntlich in der Ferne, dem gegenüber stehen nur vier Heimpunkte. Auch die Art und Weise, mit der die Mannschaft bislang zu Werke ging, legt den Verdacht nahe: Auswärts geht es derzeit irgendwie leichter.

Hertha ist 2011 auswärts noch unbesiegt

Hertha BSC zum Beispiel hat im gesamten Kalenderjahr 2011 noch kein einziges Auswärtsspiel verloren. Fanden gut drei Viertel dieser Partien auch in Liga zwei statt, so fallen in diesen Zeitraum doch immerhin auch die Reisen nach Hannover und zum Deutschen Meister 2011.

Aber, und das ist an dieser Stelle ganz wichtig, nicht nur bei Hertha ist das so. Sage und schreibe sieben Mannschaften haben in dieser Saison auswärts mehr Punkte geholt als daheim: Bayern, Hertha, Nürnberg, Leverkusen, Mainz, Köln und Augsburg. Hinzu kommenzwei Teams, bei denen sich die Punkte die Wage halten, Hoffenheim und Wolfsburg.

Neun Mannschaften sind zu Hause nicht besser

Exakt die Hälfte der Bundesliga-Mannschaften versteht es derzeit also nicht, den vielbeschworenen Heimvorteil auch für sich zu nutzen. Und die Mischung ist bunt, vom Abstiegskandidaten bis zum Meisteranwärter.

Nur Zufall? Mir scheint dem nicht so zu sein. Beim Durchforsten der Statistik fällt auf: In der Endabrechnung des Vorjahres haben dieses Kunststück gerade einmal zwei Mannschaften (Leverkusen und Mainz) fertiggebracht, Gladbach schaffte einen Gleichstand. Die Endtabelle von vor zehn Jahren spricht eine noch deutlichere Sprache: In der Saison 200/01 holten alle Teams daheim mehr Punkte als in fremden Stadien. Hm.

Wo ist er also hin, der vielzitierte Heimvorteil? Früher hieß es: Wir haben ein Heimspiel, wir haben eine breite Brust, unsere Fans werden es denen schon. . .und so weiter.  Hört man den Protagonisten heute zu – und ich meine wieder nicht nur Hertha, sondern allgemein-, kommen da schon überraschende Aussagen heraus: Vom „Nachteil, zu Hause spielen zu müssen“, ist da manchmal die Rede, vom Druck und der Pflicht, das Spiel zu machen.

Aber auch eine ganz nachvollziehbare Begründung wird geliefert, Levan Kobiashvili hat sie parat: „Verteidigen ist einfacher. Defensiv spielen kann jeder, offensiv spielen nur der FC Barcelona.“

Das Wort der Saison: kompakt

An der Stelle kommt dann ein Wort ins Spiel, dass hier schon oft diskutiert wurde: „kompakt“. Egal, wen man was wozu fragt, die erste Antwort ist in 90 Prozent der Fälle: Wir müssen vor allem kompakt stehen. Natürlich ist das wichtig, aber es darf doch nicht dazu führen, dass Mannschaften verlernen, das Spiel selbst zu machen.

Klar ist, dass es Vorteile hat, auswärts eine Lauerstretegie zu fahren. Vielleicht ist es wirklich so, dass immer mehr Trainer den Eindruck haben: Auswärts bloß nichts riskieren. Aber, das gilt natürlich dann auch für die Teams, die man selbst zu Gast hat. Dann sind die Räume eng, und alles neutralisiert sich.

Was meint ihr: Erleben wir einen Paradigmenwechsel? Wie empfindet ihr das? Ist es wirklich so, dass aus einer rein taktischen Sicht ein Auswärtsspiel Vorteile bringt? Oder ist das Zahlenspielerei, die sich am Ende der Saison in Luft auflöst – und damit zum jetzigen Zeitpunkt Zufall ist?

Weiter Bangen um Ramos und Lasogga

P.S.: Die Einheiten des heutigen Tages verliefen ereignislos. Pierre-Michel Lasogga und Adrian Ramos fehlen noch immer. Am Nachmittag fuhr das gesamte Team Fahrrad.

Die neue Auswärtsstärke der Bundesligisten ist. . .

  • kein Zufall, sondern ein Trend, der anhalten wird (62%, 228 Stimmen)
  • nur Zufall und wird sich wie in allen Jahren noch relativieren (38%, 138 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 366

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Hertha wird aus Bremen. . .

  • zwar nicht den nächsten Sieg landen, aber immerhin die Auswärtsserie aufrechterhalten (49%, 197 Stimmen)
  • mit der zweiten Saisonniederlage zurückkehren, der ersten auswärts im Jahr 2011 (28%, 110 Stimmen)
  • mit der nächsten Überraschung in Form von drei Punkten zurückkehren (23%, 93 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 400

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171
Kommentare

Blauer Montag
21. September 2011 um 16:39  |  38249

„Am Nachmittag fuhr das gesamte Team Fahrrad.“

Gestatte mir zum letzten Satz meine erste Frage @mkl: Gibt es heute bewegte Bilder vom radelnden Team o.ä.?


Herthaber
21. September 2011 um 16:43  |  38250

@mkl

Beim HSV waren wir auch schon.


mkleinemas
21. September 2011 um 16:50  |  38251

@BM: heute leider nicht.
@herthaber: Ja, richtig…ich verstehe den Hinweis jetzt nur nicht. Worauf beziehst du das?


mkleinemas
21. September 2011 um 16:51  |  38252

@herthaber: Ah, jetzt hab ich die Stelle gefunden….manchmal sieht man ja den Wald nicht. Danke für den Hinweis!


juriberlin
21. September 2011 um 16:53  |  38253

@mkleinemas: vermutlich hierauf:
„Fanden gut drei Viertel dieser Partien auch in Liga zwei statt, so fallen in diesen Zeitraum doch immerhin auch die Reisen nach Hannover und zum Deutschen Meister 2011.“


pax.klm
21. September 2011 um 16:54  |  38254

Herthaber // 21. Sep 2011 um 16:43 , na ja, wenn der Auftritt durchaus sehenswert war, war es die Punkteausbeute eher nicht! Bei dem Blech…, haben die nicht den Punkt von uns?


jap_de_mos
21. September 2011 um 16:55  |  38255

Empfinde das ähnlich. Das liegt m.E. zurzeit daran, dass sich ein neues System durchsetzt (4-2-3-1), das generell defensiver „denkt“. Und so Recht scheint noch niemand ein taktisches Mittel gegen diese „Kompaktheit“ gefunden zu haben, außer…
a) individuelle Klasse
b) Standards
c) Tempospiel auf extrem hohen technischem und taktischem Niveau.

Da a) und b) aber auch einen hohen Faktor Zufall an Bord haben, führt langfristiger Offensiv-Erfolg nur über c). Das wiederum geht nur über eine hohe Qualität der Spieler sowie große Geschlossenheit und Kontinuietät (Stichwort: „blindes Verständnis“).
Mit anderen Worten: Kobi hat Recht! 😉


Herthaber
21. September 2011 um 17:05  |  38256

das Kontern ist immer einfacher als ein Spiel aufzubauen. natürlich braucht man hierfür auch die schnellen Leute und was ja immerwieder gepredigt wird ist das schnelle Umschalten von Verteidigung auf Angriff. Da jeder von einer Heimmannschaft erwartet, daß sie das Spiel macht, ist die Auswärtsmannschaft immer im Vorteil, es sei denn, sie ist so stark wie die Bayern aufgestellt. Ausnahmen gibt es immer wieder, wie z.B. Dortmund (letzte Saison) oder Hannover. Die spezielle Heimstärke kann sich auch durch Platzverhältnisse und Fans entwickeln. Kommt dann noch Selbstbewußtsein ins Spiel wird das Kontern schwerer. Schächer aufgestellte Mannschaften können mit Kontern einiges erreichen.


Blauer Montag
21. September 2011 um 17:12  |  38257

Si señor @jap.

Kobi hat Recht: „“Verteidigen ist einfacher. Defensiv spielen kann jeder, offensiv spielen nur der FC Barcelona.” So spricht ein zukünftiger (N11)-Trainer.

@jap hat Recht: „Da a) und b) aber auch einen hohen Faktor Zufall an Bord haben, führt langfristiger Offensiv-Erfolg nur über c). Das wiederum geht nur über eine hohe Qualität der Spieler sowie große Geschlossenheit und Kontinuität (Stichwort: “blindes Verständnis”).“ Daran wurde mit hohem Tempo und voller Konzentration bspw. am letzten Mittwoch im Training gearbeitet. Es war leider davon im Spiel gegen Augsburg viiiel zu wenig zu sehen. 🙄 🙄 🙄


Bolle75
21. September 2011 um 17:52  |  38258

Tja, aktuell ist das ein Trend aber ich denke es wird noch dieses Jahr passieren das sich auch technisch schwächere Mannschaften darauf verstehen, diese Sytembedingten 6+2 Verteidiger der 4-2-3-1 Taktik zu durchbrechen. Die Kompaktheit besteht ja nur um den Ballführenden Spieler herum und ich vermute die Lösung werden schnelle, offensive, diagonale Seitenwechsel werden, welche am besten über eine Station via Onetouch durch die Mitte oder sehr präzise Flanken in den Lauf über den Platz stattfinden. Das Verschieben um anschließend Anspielpartner zu haben wird der Knackpunkt sein, dazu schnelle und ausdauernde Spieler. Letzendlich geht es nur darum die 6+2 Defensiven auseinander zu ziehen und somit ihrer Kompaktheit zu berauben. Bin gespannt ob ich recht habe und wer das als erstes in die Tat umsetzt. Spätestens bei der EM werden wir aber Mannschaften erleben die ein 4-2-3-1 knacken.
Allgemein denke ich aber das Taktik eine immer größere Rolle spielt. Früher reichte eine gute Taktik mit ausreichnder Ausdauer aber um heute die Gegner zu schlagen braucht es zusätzlich eine sehr gute Ausdauer. Der Fussball verändert sich … ich finde es klasse.


Etebaer
21. September 2011 um 18:05  |  38259

Das Spiel zu machen ist weder ein Zwang noch eine Tugend – zwingend ist der Klassenerhalt in der Bundesliga und den kann man nicht für die Show aufs Spiel setzen, weil man meint, das man 25 Jahre und ein paar Milliarden investitionen Vorsprung, die die FCB haben durch ne schöne Angriffstaktik dauerhaft auslgeichen kann.
Es kommt auf die Spieler an, gute Spieler kosten Geld, das Ausbilden guter Spieler kostet Geld, diese zu halten kostet Geld, Ideale helfen da überhaupt nicht weiter, sondern realistische Selbsteinschätzung, Geduld und harte Arbeit bis es dem Schicksal gefällt, mal eine Gelegenheit zu bieten, für den, der sie Erkennen kann und Nutzen will.
Bis dahin darf man sich keine Blösse geben, Angegriffen wird immer aus der Defensive, denn das ist die Basis für alles.
Grade die schnellen Angriffe nach der Balleroberung sind ja auch noch die gefährlichsten!

Im übrigen hat Hertha ja 2 Tore gegen Augsburg geschossen und nur deshalb nicht gewonnen, weil man zu doof war.
Was die Wichtigkeit von Standards belegt!

Die Reihenfolge für Erfolg ist Defensive, Konter, Standards, Gelegenheit, Erfolg, Preisgeld, Investition, Offensive und bei jedem Schritt kann es scheitern und wer keine Reserven hat, ist dann gleich wieder bei Null.
In der Bundesliga mehr als irgendwo sonst.

Gladbach steht ja auch oben, weil die solange nicht verlieren, bis der Gegner entnervt einen Fehler macht und das 1:0 dann reicht.
Das klappt auch nicht jede Saison und grade in Gladbach muß sich noch zeigen, ob man in der Lage ist, künftige Verletzungen, Abgänge adequat zu ersetzen.

Aber mit Hurrastil um des Hurras willen, ohne Rücksicht auf das Spielermaterial, kommt man nirgendwo hin.

„Dominanz“ ist ein Symptom, keine Medizin.


pax.klm
21. September 2011 um 18:07  |  38260

Die Heimstärke hatte früher sicher auch direkt mit dem Platz zu tun, Breite, Länge, Höhe!
Richtig: Höhe, hat die Fifa nicht einem der Andenländer seine Spiele in einer gewissen Höhe
xooom über Meeresspiegel auszutragen?
Dann gab es Plätze sooo lang und ganz schmal, Plätze fast quadratisch, das spielte sicher auch ne Rolle, heute ist das Alles globalisiert,…. 🙄


21. September 2011 um 18:14  |  38261

früher war Manndeckung angesagt in Auwärtsspielen und tief stehen. Das ging auch oft gut, nur meistens eben nicht. Heute gibt es sehr diszipliniere Verteidigungstaktiken. Hat man keine überragende Qualität im Kader, sieht man zuhause einfach schlecht aus. Auch deshalb ist ein Raffael und Ramos eben unverzichtbar im derzeitigen Kader und könnte Torun , aber auch durchaus Ruka eine Waffe sein. All jene müssten aber sehr gut in Form sein,nicht schwächeln, wie am Samstag 🙁
In Heimspielen würde ich etwas anders aufstellen als in Auswärtsspielen.- Aber das ist mr selbst nicht ganz geheuer.. Wie machen es die Kloppos & co eigentlich? Ich glaube, die unterscheiden auch nicht zwischen Heim-und Auswärtsaufstellung (System) , oder?-
In Zukunft müssen in der Nachwuchsarbeit wieder auch die Stürmer und Außenläufer stärker im Fokus sein-hier gibt es m.E. im Vergleich zu Mittelfeldspielern, eine kleine Qualitätsdelle.. 🙂


Blauer Montag
21. September 2011 um 18:15  |  38262

ergänze „untersagt“ @pax
…einem der Andenländer untersagt…

Nach meinen fragmentierten Geographiekenntnissen müsste es sich dabei um Bolivien handeln.


Felix BSC
21. September 2011 um 18:23  |  38263

Der Fußball entwickelt sich immer weiter. Dementsprechend wird auch irgendwann dieses System geknackt werden und ein neues wird sich etablieren.
Seit ich Fußball verfolge, hat sich so viel getan. ’96 wurde noch mit Libero gespielt, dann kamen zwei Viererketten, die Raute, die Doppelsechs und nun eben 4-2-3-1.
Ich tippe mittelfristig auf etwas offensiveres, à la 4-3-3, was die Bayern ja eigentlich spielen und vielleicht auch auf 4-1-2-3 mit zwei offensiven Mittelfeldleuten um die immer kompakter 😉 stehenden Abwehrreihen durchbrechen zu können.
Komme was wolle, ich freue mich es zu erleben. Hoffentlich fällt Babbel zuerst ein Patentrezept gegen das aktuelle System ein…


derMazel
21. September 2011 um 18:26  |  38264

@BM&pax:

Auch Equador wurde gemaßregelt.


Exil-Schorfheider
21. September 2011 um 18:27  |  38265

@pax

So genormt sehe ich die Plätze aller Welt noch nicht. Ich meine, in Freiburg ist die Maße eine andere als z.B. im Oly. Es sind ja auch nur Richtwerte innerhalb des DFB, innerhalb derer die Vereine die Spielfläche kreiden müssen. Bei FIFA und UEFA sieht es dann schon wieder ander aus.

http://de.wikipedia.org/wiki/Spielfeld


bama286
21. September 2011 um 19:23  |  38267

Ich meine, dass gerade Freiburg irgendwann im letzten Jahrzehnt als letztes das Alleinstellungsmerkmal des „etwas anderen Platzes“ entzogen wurde. Irgendwas haben die damals umgebaut, der Platz war glaube ich zu schmal.

Alle Plätze in der Bundesliga sind nun meines Wissens nach gleich groß. Irgendwie gibt es noch Unterschiede im Gefälle, nur wenige, ich denke mich erinnern zu können, dass es nur ein Platz war, sind wirklich gerade.

Alle Angaben ohne Gewähr. 😉


Ursula
21. September 2011 um 20:03  |  38268

Off topic!
Guter, werter „pax“, wie sage ich es denn
meinem Kinde, ohne es einzuschüchtern?
Ich bin soeben erst dazu gekommen einen
weiteren Beitrag von heute vormittag von
Dir mit Kopfschütteln zur Kenntnis zu
nehmen!

Du schreibst doch tatsächlich, was ich
schon wusste und stell` Dir mal vor, Du
zitierst komplett einen gestrigen Beitrag
von mir an „frankophot“ mit dubioser
Quintessenz, das Du Dir Sorgen um mich
machen würdest….??

Das ist an und für sich angenehm. nur sind
leider zwei Dinge eingetreten, die ich wieder
einmal nicht verstehe! Worum geht es Dir?
Meinen eigenen Text s. o. kannte ich schon,
und was ich Dir in meinem vorangehenden
Beitrag prognostiziert habe, ist eingetreten!

Bewährte Trittbrettfahrer und/oder Hecken-
schützen, wie z. B. „rasiberlin“, „monitor“ etc.
nutzen jede sich bietende Gelegenheit, sich
HIER qualifiziert, in diesem Fall gegen mich,
mit trefflichen Beiträgen einzubringen!

Realität ist, dass es DIE auch im TSP-Forum
gab und wenn er will, wird einmal mehr, der
„dan“ es bestätigen können, dass es am
Anfang vom Ende so ging, dass nicht ein
vernünftiger Dialog über Fußball, Hertha
möglich war, ohne das ernsthafte und ganz
fachliche Beiträge „unterminiert“ wurden!
Resignation allenthalben, dass man dann
gern selber „mitzickt“, zum Selbstschutz ist
doch nachvollziebar oder, ohne mich zum
„Opfer“ machen zu wollen…..

Durch „rasiberlin“ bin ich trotz Abwesenheit
und ohne Replik in den erlauchten Kreis,
als Skandinavienfreund, der“ Trolle“, die
man nicht füttern sollte, aufgenoommen
worden! Wieviel gibt es HIER jetzt davon?
Sind die ansteckend?

Regt sich über so eine üble, primitive
„Anmache“ HIER keiner auf oder ist es,
weil es gern „eloquenter Schreibende“
absondern, nunmehr hoffähig gweorden??


pax.klm
21. September 2011 um 20:06  |  38269

ok wollte verboten verwenden, fand diese Formulierung nicht ganz angebracht und siehe das „Vergessen“ geht auch bei mir los. Danke für die ergänzung, BM, das trifft es…
Die Mini-Anforderungen sagen dann Plätze wie 120x45m oder 90x90m , na das sind dann Heimvorteile! Im Ernst, warum war es früher so wichtig Auswärts wenigstens mal ne Trainingseinheit im Fremdstadion auf dem Rasen gehabt zu haben?
Damit nicht nur die Heimmannschaft die Löcher im Rasen kennt?
Damit man sich auf die Größenverhältnisse einstellen kann?
Trainiert heute noch ne Heimmannschaft überhaupt im Stadion selbst oder wird der Rasen geschont?
Wo bleibt da der Heimvorteil, wenn etliche Hardcorefans auswärts mehr Alarm machen als der Heimclub auf die Beine stellt?

Dat Oly hatte mal einen in der Liga sehr goßen und auch breiten Platz, das ist nach dem Umbau nicht mehr der Fall. Auch sind die Plätze in der DFL nach den Fifa-Normen gestaltet!
Stadiongröße gleicht sich auch immer mehr an
und die Schwarzen pfeiffen -so scheint es- zu midest in Berlin nicht für die Heimmannschaft, sondern eher dagegen, um nicht den Eindruck der Parteilichkeit zu erwecken?!


Blauer Montag
21. September 2011 um 20:07  |  38270

Wo bleiben bloß unsere Statistiker und Taktiker??

Die wären die Richtigen, um ein solch komplexes Thema noch einmal zu durchleuchten.


21. September 2011 um 20:27  |  38271

nee, also die Beschaffenheit der Plätze hatte mich (jedenfalls) nie besonders beeindruckt-da waren 2 Tore und 4 Eckfahnen. Wenn es nicht extreme Dimensionen hatte ( Löcher, nasser oder extrem hoher Rasen etc), war´s einerlei. -Es war wohl mehr die Psyche und Einstellung. Viele Trainer haben von vornherein ein defensiveres Vorgehen gewählt, auf Abwarten und Kontern gespielt. Und umgekehrt eben andersherum. Heute hat die Verteidigung mehr Kreativität und gleichzeitig gilt nicht mehr „auswärts wollen wir nen Unentschieden“-es wird sehr oft auf Sieg gespielt, mental jedenfalls).
Wie bei vielen Kampfsportarten: die Kunst der Selbstverteidigung hat den eigenen Sieg zum Ziel. Nicht der frühe , primitive KO ist das Mittel, sondern die schlaue Antizipation. Der Angreifende muss nun seinerseits mehr Kreativität und Technik entwickeln.-Die Trainer sind alle auf sehr hohem taktischen Niveau-daher gibt es für jede Massnahme , eine Gegenmassnahme. Wie sagte vorhin jemand: auch der jetzige Standard wir übermorgen überholt sein..


monitor
21. September 2011 um 20:45  |  38272

Der Fußball ist viel anspruchsvoller geworden. Die Spieler können sich nicht mehr so ihren Neigungen hingeben, sondern müssen sich einem Konzept unterordnen.
2006 hat Klinsmann den One Touch populär gemacht. Sah gut aus, aber sowie sich der Gegner darauf einstellt, wird er zum Ballverlustprinzip.
Löw hat dann die Ballsicherung wieder stärker betont.
So ändern sich die „Moden“, mal Schlaghose, mal Röhrenjeans.
Bin gespannt, wann ein Trainer den Libero neu erfindet. 😉

@etebaer 18:05
Der Beitrag war sehr aufschlussreich. Ich kann da vielem nur zustimmen.


21. September 2011 um 20:47  |  38273

„Hurra, wir spielen auswärts, oder: Auf der Suche nach dem Heimvorteil“

gute überschrift. auswärtssiege beim „feind“ zu feiern ist auch viiiiiiiel besser als im oly… und dann besser in freiburg als in cottbus… weil die reise nach hause länger ist… 🙂

p.s.@rasi: gib IHM (IHR) kein futter… demut, demut, verfolge die linie von mb und mp!!! sei stark…

p.s.II: real rs-real m 0:0 zur hz…


pax.klm
21. September 2011 um 20:59  |  38274

Okay, Ursula // 21. Sep 2011 um 20:03

Es liegt mir fern mich an diesen „Scharmützeln“ zu beteiligen, selbst wenn der ein oder andere Beitrag nicht meinen Vorstellungen von einem gepflegten Blog entspricht.
Damit meine ich alle zu persönlich werdende Beiträge!
Möchte Dir aber dennoch antworten.
Sollte etwas verloren gehen, vergib mir…
Du schriebst Deinen Kommentar am 20.9.2011 um 22.22 Uhr,
meitest aber ich würde mich auf einen Kommentar vom Motag,d. 19.9.2011 beziehen!
Mitnichten! Darum nochmal eine Kopie Deines Kommentares, aus welchem ich zitierte.
Finde meinen Kommentar dahingegen wichtig, da der „Redakteur“ auch Babbel zitierte und der sprach von fast 1 !
Nachzuschauen nach gut 30sec im ersten Interview!
Ich finde es schon wichtig, dass wir hier entweder richtig zitieren, was mir ohne profunde Kenntnisse* oft schwerfällt, oder deutlich machen , wen oder was wir meinen!
Da Du zwar oft nen eigenen Kopf hast und Deine Meinung sehr hoch schätzt, Du in der Vergangenheit (im TSP) diese meist aber auch entsprechend begründet hast, in der letzten Zeit aber „einige“ Dinge verwechselt hast, nicht „richtig“ wiedergegeben hast, mache ich mir schon Sorgen, ob es Dir wirklich gut geht? Ist kein Fake! Ich versuche als Christ zu leben, darum ist mein Nachfragen tatsächlich ernst gemeint!
Burn Out, Depressionen, Demenz treffen viele Menschen auch „jüngere“! Also nicht alles immer gleich als „Angriff“ empfinden!

Obwohl ich damals im TSP bei der Diskussion um das Leitbild als geheuchelt und unschön, selbstinzinierend empfand, meine Gefühle hatte ich da denn auch nicht mehr so im Griff,
hoffte aber HIER dieses Gezicke als überwunden empfinden zu können!
Einige die ich persönlich kennenlernen konnte, mit denen zoffe ich mich manchmal auch (stimmt´s sunny und hurdie und ….?) hier …?!
Es gibt für mich aber eine Grenze: den Respekt möchte ich aktiv und passiv nicht verlieren, ansonsten: Gute Nacht Freunde!

Mal in einer anderen Version:
http://www.youtube.com/watch?v=FQzZmIi2dyw


Ursula
21. September 2011 um 21:01  |  38275

Tja „rasi“, sei stark, gib IHR kein Futter……….


pax.klm
21. September 2011 um 21:06  |  38276

Sorry, einzufügen sind:

…um das Leitbild — – vieles — als geheuchelt und unschön, selbstinzinierend empfand….


pax.klm
21. September 2011 um 21:10  |  38277

pax.klm // 21. Sep 2011 um 20:06

Die Axt im Walde nun wieder:
Ergänzung
zumindest


monitor
21. September 2011 um 21:11  |  38278

@pax
Schöner Link, schönes Lied.
Die Brille von Wolf war meiner damals sehr ähnlich. 🙁
Wenn ich nicht irre stammt der Song von Reinhard Mey. Ist zeitlos und ein Beispiel dafür, daß es auch in den siebzigern gute deutsche Musik gab.


pax.klm
21. September 2011 um 21:12  |  38279

Aufstellungen? Vielleicht pobiert es ja mal wieder jemand mit der WM-Aufstellung!


pax.klm
21. September 2011 um 21:13  |  38280

probiert


Blauer Montag
21. September 2011 um 21:16  |  38281

rasiberlin // 21. Sep 2011 um 20:47

“Hurra, wir spielen auswärts, oder: Auf der Suche nach dem Heimvorteil”

Es kommt doch stets auf den Zusammenhang an @rasiberlin ;-).

Eindeutig zweideutig sind die „Auswärtsspiele“ die prickelnsten. Ob frau/mann dagegen tagein/-aus einen „Heimvorteil“ genießen darf, wäre gesondert zu erörtern. 😉 😉 😉


monitor
21. September 2011 um 21:16  |  38282

@pax
Mann muß nicht alle Fehler selbstkritisch korrigieren.
Wenn man flüssig liest übersieht man sie automatisch! 🙂


monitor
21. September 2011 um 21:19  |  38283

@BM
Das ist jetzt aber sehr fragwürdig, was Du da schreibst.
Mensch, morgen kommt der Papst und Du schreibst hier so harmlose, aber SEHR mißverständliche Texte. 😉


Blauer Montag
21. September 2011 um 21:22  |  38284

wieso denn lesen @monitor? 😉

Es gibt doch die Tasten für den Bildlauf und das Mausrad. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Exil-Schorfheider
21. September 2011 um 21:23  |  38285

@pax

WM-Aufstellung? Das aus den 50er/ 60er-Jahren!? 😉


Ursula
21. September 2011 um 21:23  |  38286

Jetzt habe ich Dich verstanden „pax“!
Du musst Dir aber keine Sorgen machen!
Im Rahmen von Marathonläufen lasse ich
mich regelmässig, nicht nur kardiologisch,
durchchecken! Mir geht es geistig, seelisch
und körperlich altersbedingt, @dstolpe, überdurchschnittlich gut! Ein „burn out“
ist nicht in Sicht, wenn man davon absieht,
dass ich Freistöße und Ecken verwechsele…..

….aber ich verwechsle auch rechts und links……

Meine Laborwerte liegen sämtlich im Norm-
bereich! Ich nehme keine einzige Pille, außer
reichlich Magnesium und mein Gewicht
liegt seit vielen Jahren konstant bei 80 Kilo,
plus/minus 500 g!

Deine ehrliche Sorge, weiß ich zu schätzen
und ich verspreche, Dir immer mit Respekt
zu begegnen! Gute Nacht!


Blauer Montag
21. September 2011 um 21:24  |  38287

Nee @monitor,

meinen Kommentar um 21:16 finde ich eindeutig zweideutig. Desweiteren bin ich evangelisch, da kann mir der Papst egal sein.


elaine
21. September 2011 um 21:24  |  38288

hier ist ein Link zu den Spielfeldgrößen der Stadien.

http://www.transfermarkt.de/de/1-bundesliga/stadien/wettbewerb_L1.html

Ich dachte nicht, dass das Oly da kleiner ist als der Iduna-Park


pax.klm
21. September 2011 um 21:25  |  38289

Danke @monitor!
@all
Ein Song der auch noch ein wenig zum Nachdenken anregt:
http://www.youtube.com/watch?v=euWqCKR5eGo&NR=1


pax.klm
21. September 2011 um 21:31  |  38290

Danke @elaine für den link, früher war das Oly mit eines der größten Spielfelder, da gab es sicher noch so etwas von Heimvorteil!
Spielte Dortmund früher nicht „Rote Erde“ Hamm?

http://de.wikipedia.org/wiki/Stadion_Rote_Erde


jenseits
21. September 2011 um 21:37  |  38291

@elaine,

ich hatte mir schon früher überlegt, ob Dortmund nicht einen Vorteil daraus zieht, weil sie ja schließlich alle zwei Wochen in diesem großen Stadion, das sowohl in der Länge als auch in der Breite ca. 10 % größer ist als bspw. das Oly, spielen. Ich könnte mir vorstellen, dass es günstiger ist, die Mannschaft vom größeren Stadion auf ein kleineres umzustellen, als umgekehrt. – Vielleicht aber auch nicht… 😉


pax.klm
21. September 2011 um 21:39  |  38292

Exil-Schorfheider // 21. Sep 2011 um 21:23
Das war wohl noch 1970 bei der WM in Mexico die Grundausrichtung!

Mit Patzke und Wolters , Spieler auch bei der Hertha!
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Patzke


elaine
21. September 2011 um 21:40  |  38293

@jenseits

ja, ich denke auch, dass das ein Vorteil ist.

Jedenfalls hatte ich in der letzten Saison oft das Gefühl, dass Hertha sich in den kleinen Stadien sehr schwer tut. Gerne wüsste ich auch, wie groß das Spielfeld in Oldenburg ist, denn das kam mir sehr klein vor.


pax.klm
21. September 2011 um 21:41  |  38294

Damit ich nicht ungerecht bin:
http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Wolter


elaine
21. September 2011 um 21:42  |  38295

P.S.

Ich meine damit, dass auch eine gewisse Größe des Spielfeldes nicht unterschritten werden soll 😉


monitor
21. September 2011 um 21:46  |  38296

@pax
1970 gab es ab 20 Liter Benzin bei Shell? oder einer anderen Spritkette eine Münze zum sammeln. Eine DIN A 4 Pappe mit ausgestanzten Löchern war das Sammelalbum. Meine Cousine hatte das Ding komplett in ihrem Zimmer. Mit BERND PATZKE. Ich war immer (10 Jahre alt) verdammt stolz, wenn ich die Papptafel mit Bernd Patzke sah!


pax.klm
21. September 2011 um 21:51  |  38297

Meine Tafel hat sich nach diversen Umzügen in
“ Luft “ aufgelöst!


monitor
21. September 2011 um 21:54  |  38298

@pax
„Verluste gibt’s immer!“

die ist in unsererErinnerung auch viel schöner, als in „echt“!
So gesehen, man weiß nie wozu was „gut“ ist!


monitor
21. September 2011 um 21:55  |  38299

Die Tafel


Exil-Schorfheider
21. September 2011 um 21:55  |  38300

@elaine

Wer spielte denn in Oldenburg!? 😉


Ursula
21. September 2011 um 21:57  |  38301

Doch noch ein Wort zum „Abgesang“
@ jenseits, das ist in der Tat anders
herum! Unabhängig davon, was man
für Spielermaterial, unmögliches Wort,
zur Verfügung hat, z. B. Ruka, schnell
und Laufstark = großes Spielfeld, ist
es schwieriger, eine Mannschaft von
einem kleineren Stadion auf ein größeres
umzustellen, weil….

….sich (fast) alle taktischen Maßnahmen
im und um den Mittelkreis, auf einer Fläche
von ca. 10-15 % des gesamten Spielfeldes
abspielen und dort auch vorentschieden
wird, wer gewinnt oder verliert!

Ergo desto größer ein Spielfeld, desto
kreativer können mit mehr Platz, die
taktischen Vorgaben des Trainers auch
von den Spielern interpretiert werden!

Schnelle Spieler mit weniger Technik
können natürlich auch ihre Laufstärke
besser zum Tragen bringen können!

Die Einstellung dann auf ein kleineres
Spielfeld wird komplizierter, aber einer
guten Mannschaft wie der Hertha…..


elaine
21. September 2011 um 21:57  |  38302

@E.-S

sorry, ich meinte Osnabrück!

Ist ja grausam, dass hier immer jemand ganz genau aufpassen muss 😳


monitor
21. September 2011 um 22:03  |  38303

@elaine
Sieh es doch mal so, anstatt Rechtschreibhilfe a’la Windows wird Dir hier mit menschlicher Einschränkung/ Bereicherung der gleiche Service geboten! 😉
Ist doch gut, …oder! 😉


Hilli
21. September 2011 um 22:08  |  38304

@elaine den Stadion-link gibt es nicht nur für die 1. Liga :
http://www.transfermarkt.de/de/3-liga/stadien/wettbewerb_L3.html
ist genauso groß wie unser Oly ,


elaine
21. September 2011 um 22:08  |  38305

@monitor,

jepp, ohne ImmerHertha geht es überhaupt nicht mehr 😀

Hier kann man sich wirklich in jeder Beziehung weiter entwickeln 😉


elaine
21. September 2011 um 22:10  |  38306

@ Hilli, danke ,

Ist nicht zu glauben ❓


pax.klm
21. September 2011 um 22:12  |  38307

Okay habe Fußball im Verein nur etwa 5 Jahre gespielt, danach Hallenhandball nur etwa 10 Jahre , ich meine intensiv, ohne Boxen, Judo, Bogenschießen, u. u. u. das anstrengendste das Reiten etc pp
Will sagen, die am meisten umkämpfte Fläche ist der Fußballplatz…..


Exil-Schorfheider
21. September 2011 um 22:21  |  38308

Ursula // 21. Sep 2011 um 21:57

Ergo desto größer ein Spielfeld, desto
kreativer können mit mehr Platz, die
taktischen Vorgaben des Trainers auch
von den Spielern interpretiert werden!

Versteh ich nicht ganz. Warum hat Finke „sein“ Freiburg dann auf einem kleinen Geläuf das Kurzpass-Spiel zelebrieren lassen und jeder meinte, dass dies so gut gelinge, liegt an der „Enge“ der Spielfläche?


jenseits
21. September 2011 um 22:22  |  38309

@ursula,

ich muss gestehen, ich kann Dir nicht so ganz folgen – was aber nicht an Dir, sondern wahrscheinlich an mir heute liegt, denn ich hatte schon Interpretationsschwierigkeiten bei @elaine. Mir kommt’s so vor, als würdest Du erst schreiben, die Umstellung von kleinem auf großes Stadion wäre leichter, später aber umgekehrt. – Genauso wie bei @elaine! Oder ist da gar ein von mir wieder einmal nicht bemerkter Witz versteckt? Vielleicht fehlt mir aber auch nur Eisen oder Magnesium oder sonst was…


Hilli
21. September 2011 um 22:24  |  38310

@elaine, na ja wer weiß wer da die weißen Striche zieht, das ist dann vielleicht ein 20m Raum und nicht ein elfer, sondern ein 15er… und somit wirkt es kleiner (oder hat das schon mal jemand nachgemessen??) http://www.smilies.4-user.de/include/Trinken/smilie_trink_010.gif


monitor
21. September 2011 um 22:25  |  38311

@pax
Ich mußte mal Handball spielen, weil die Betriebsmannschaft der Lehrlinge (Azubis) meines Ausbildungsbetriebes nicht genug Handballer zusammenbrachte.
Die erste Ansage eines meiner erfahrenen Mannschaftskameraden war: „Ey, den mußte doch halten (foulen!)“
Seit dem spiele ich lieber Billard! 😉


Hilli
21. September 2011 um 22:27  |  38312

up, das war anders geplant, mit dem Smilie – ich lerne es NIEE!!Aber der fällt glaube ich unter das Jugendschutzgesetzt. Von daher ganz gut so.


Exil-Schorfheider
21. September 2011 um 22:34  |  38313

@monitor und @pax

Ich spiele immer noch gern Handball, nachdem ich 15 Jahre pausierte und mal beim Fußball den „Bomber“ gab…

@jenseits

Nein, ursula verfährt nach dem Schmidtschen Motto „Stromlinienförmigkeit: Warum muss ich am Ende des Satzes(Beitrages) die gleiche Meinung haben wie am Anfang!?“

@ursula

Nicht krumm nehmen! Kleiner Scherz auf Deine Kosten, weil ich mich gerade auf Harald Schmidt freue! 😉


Ursula
21. September 2011 um 22:36  |  38314

Ja eben, aus der Not eine Tugend machen,
wenn man die Spieler dafür hat geht´s
noch besser @ E-S.

@ jenseits, ja wenn man diese taktischen
Vorgaben in einem Bereich um den Mittel-
kreis (@ apo Bermuda-Dreieck) auf einem
kleinen Spielfeld entwickelt hat und damit
auch leidlich zu recht kommt, dann aber
selbiges in einem großen Stadion (Platz)
umsetzen darf, nimmt man sich die Enge,
macht es leichter, dieses Umsetzen …..

…..nun wieder im Umkehrwert das Erlernte
von einem großen Spielfeld mit dem selben
Effekt in ein kleines zu „transformieren“,
macht die Sache ungleich schwieriger!

Vielleicht hat ja „pax“ doch Recht und ich
drücke mich einfach bescheiden aus?


elaine
21. September 2011 um 22:37  |  38315

@ jenseits

nee, ich habe mich wirr ausgedrückt 😉

Ich wollte sagen, dass ich auch glaube, dass die Dortmunder Vorteile aus ihrem großen Spielfeld haben.

Auf der andren Seite fand ich die Felder in der 2.Liga teilweise so klein, dass fast nicht alle drauf passten. Und sah dies auch als einen Nachteil.
Aber, auch das war meine selektive Wahrnehmung, wie man nachlesen kann.
Um mich teilweise zu rehabilitieren, bin ich total bei Hilli und nehme mal an, dass dort falsch gekreidet wird. 😉 😉 😀


monitor
21. September 2011 um 22:39  |  38316

@exil
Ich wollte dem Handball niemals die Bedeutung absprechen.
Nur für mich ist es nichts.
Aber die Handballer mit den Heiner Brandt Gedächtnisschneuzern habe ich auch genossen!


Exil-Schorfheider
21. September 2011 um 22:47  |  38317

@monitor

So sollte das gar nicht rüber kommen. 😉


21. September 2011 um 22:48  |  38318

ach ja. die Shell-Münzensammlung..morgen werde ich sie gleich mal suchen 😀 😀 Meine ist nämlich vollzählig!!
Hm-also Mannschaften, die technisch und taktisch anspruchsvoll spielen, kommen mit kleineren Spielfeldern besser zurecht, das dürfte auf der Hand liegen. Aber: zu 90 % sind die Ausmaße ja nicht so auseinander in der Liga. Größere Felder liegen prinzipiell beiden Mannschaften gleich gut. Vorteile also unterm Strich für die bessere Mannschaft- hihi-ich zahle gerne 3.- Euro freiwillig. nee, m Ernst: macht wenig aus, behaupte ich-es sei denn, man spielt plötzlich auf einer Art Flugzeugrollfeld oder einer kleinen Hundehütte-aber, wie gesagt: die Unterschiede sind ja nicht so arg. Viel viel wichtiger ist doch die Beschaffenheit des Bodens-und auch da sind die Bedingungen in der 1. Liga ziemlich ausgewogen.
Fazit: Heimvorteil findet heutzutage weniger statt als früher-weil sich
a-die Bedingungen angeglichen haben und vor allem (Rasen wir auch nun fast überall gesprengt…)
b: die Spielauffassungen nicht mehr so tradiert sind.
🙂
Ruka mag sicher etwas größere Spielfelder
Raffa vielleicht kleinere, dürfte ihm schlicht egal sein..
Mija mag´s aber sicher eher eng und Niemeyer wieder etwas weiter (würde ich mutmaßen).

Mir war´s egal, Hauptsache der Platz war eben und kurz geschoren und der Ball (und Schiri) keine Pflaume.


Hilli
21. September 2011 um 22:51  |  38319

@Ursula // 21. Sep 2011 um 22:36
genau! deshalb hat Hertha in Dortmund gewonnen und tut sich zu Hause so schwer, ist der Schenckendorffplatz größer als das Opy?


Hilli
21. September 2011 um 22:57  |  38320

nicht Opy sondern natürlich Oly.
Mal was anderes, der Papst macht es möglich, nach seinem Besuch im Oly bekommt das kleine Feld einen neuen Rasen, der wird gegen Köln dann eingeweiht, im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht klappt es dann einen sicheren Heimsieg auf dem neuen Grün.


jenseits
21. September 2011 um 22:58  |  38321

elaine // 21. Sep 2011 um 22:37

@ jenseits

nee, ich habe mich wirr ausgedrückt 😉

Danke Dir für Deine charmante Rücksichtnahme! 😉

Ich versuche jetzt lieber nicht zu eruieren, ob ich das mit dem Wechsel von kleinem zu großem und zurück zu kleinem Stadion wirklich verstanden habe…

Auf kleineren Plätzen haben doch alle die Möglichkeit zu trainieren. Aber nicht alle können regelmäßig ihre taktischen Vorgaben auch auf einem Riesenfeld wie im Signal Iduna Park entfalten und mit den entsprechend größeren Räumen lernen umzugehen. Oh je… 😀


Ursula
21. September 2011 um 22:59  |  38322

Das Problem wird sein, dass mit dem
neuen Rasen, auch das Spielfeld gekappt
wird oder war es umgekehrt….

….ich geh´ jetzt ins Bett wirklich! Nächtle!


Hilli
21. September 2011 um 22:59  |  38323

.. und bezahlt wird das neue Grün auch noch vom Papst.


f.a.y.
21. September 2011 um 23:01  |  38324

Bei Kreide und Plätzen fällt mir immer sofort dieses Meisterwerk ein.

http://g.co/maps/awtzn

😀


catro69
21. September 2011 um 23:04  |  38325

Bei den Angaben zu den Spielfeldgrößen (Danke @elaine) hab ich so meine Zweifel. Nach den ebenfalls schon geposteten Spielregeln, müßte in Dortmund und Gelsenkirchen zu jedem internationalen Spiel „umgekreidet“ werden. Vielleicht ist die „Bruttorasenfläche“ gemeint?
Denke, auch wegen TV, ist zumindest in der Buli 105 x 68 das Standardmaß.


jenseits
21. September 2011 um 23:07  |  38326

apollinaris // 21. Sep 2011 um 22:48

Ruka mag sicher etwas größere Spielfelder
Raffa vielleicht kleinere, dürfte ihm schlicht egal sein..
Mija mag´s aber sicher eher eng und Niemeyer wieder etwas weiter (würde ich mutmaßen).

😆 😀

@fay

Das ist wirklich gut!


Hilli
21. September 2011 um 23:09  |  38327

@ursula
„Das Problem wird sein, dass mit dem
neuen Rasen, auch das Spielfeld gekappt
wird“ nee das sind die Piraten, und die sind im (roten) Rathaus


elaine
21. September 2011 um 23:10  |  38328

@ f.a.y. lol ,das sieht gut aus 😀


Hilli
21. September 2011 um 23:15  |  38329

so geh jetzt H.Schmidt gucken und tschüss


Exil-Schorfheider
21. September 2011 um 23:17  |  38330

@Hilli

Nee, das wäre ja Kapern, was die Jungs veranstaltet haben! 😉


monitor
21. September 2011 um 23:17  |  38331

Nachdem was ich in der Vergangenheit so gelesen habe mag Ronny wohl einen kurzen und engen Platz!
Da sind dann die Laufwege nicht so lang! 🙂

Okay, SWK klingelt!


monitor
21. September 2011 um 23:20  |  38332

@fay
Geht doch nichts über „erfahrenes“ Personal!
Schönes Bild. Hat der Ball eigentlich die gleichen Konturen dort?!


Hilli
21. September 2011 um 23:23  |  38333

@Exil-Schorfheider
also (Königsberger)Klops mit Kapern, die mag ich, schmecken Lecker!! mit Kartoffeln dazu! auch Erdäpfel genannt.


Exil-Schorfheider
21. September 2011 um 23:34  |  38334

@hilli

Nee, ist klar! Du meintest ja auch Entern… ^^


Hilli
21. September 2011 um 23:39  |  38335

@Exil-Schorfheider
ja genau!! erinnert mich an die bald kommende Adventszeit, da gibt es wieder Enten (ohne“r“) gebraten !! so jetzt bin ich aber wirklich wechhh.
Bei H.Schmidt ist gerade Pausen – Werbung .


21. September 2011 um 23:40  |  38336

ts, ts…@jenseits, @jenseits.. 😳 🙄 😀


monitor
21. September 2011 um 23:44  |  38337

@jenseits
Ein Schelm, wer böses dabei denkt!


jenseits
21. September 2011 um 23:49  |  38338

@apo & monitor,

ist doch echt ein prima Thema, die Spielfeldgröße – viele kreative Kommentare!

😀


Exil-Schorfheider
21. September 2011 um 23:59  |  38339

@jenseits und monitor

Wartet nur, bis @dstolpe Euch die Beiträge für die SWK mitteilt! 😀


jenseits
22. September 2011 um 0:26  |  38340

@Exil-Schorfheider,

der ist doch heute gar nicht da und merkt’s nicht! 😀


22. September 2011 um 2:54  |  38341

oha..ich habe den Raffa zum Hengst gemacht..au weija 😳


Blauer Montag
22. September 2011 um 6:41  |  38342

Moin Hilli,
ist doch ganz lustig die Seite mit der Fahne pur


22. September 2011 um 8:03  |  38343

@fay:

mir fällt bei plätzen und kreide immer nur dies ein…. 😆

http://www.schwedentipps.se/blog/wp-content/uploads/2010/06/deutschland_england_kein_tor.jpg


22. September 2011 um 8:10  |  38344

Guten Morgen,

ich werfe mal die Frage ein, wie die Einführung der Drei-Punkte Regel zu taktischen Veränderungen geführt hat?

Gruß Leuchtfeuer


22. September 2011 um 8:19  |  38345

@leuchtfeuer:

…vom gefühl her, zog die einführung der 3-punkte-regel keine großen veränderungen nach sich, weder taktisch noch verhältnis sieg/unendschieden/niederlage… aber da wird gleich @dan was sagen zu können, wenn er denn mal wach wird… 😆


f.a.y.
22. September 2011 um 8:39  |  38346

@rasi: der ist auch immer wieder gut. War drin! 🙂 Allerdings ist der andere Platz nicht mit Photoshop sondern offenbar mit einem guten Herrengedeck am Morgen entstanden.

@Leuchtfeuer: ich warte auch erstmal ehrfürchtig auf Datenkrake @Dan. Bevor ich unqualifiziert und aus drm Bauch heraus was von „mehr auf Sieg gespielt, weil ein Sieg und 2 Niederlagen so viele Punkte wie 3 Unenschieden bringen“ fasele. Weil dann ja immer die Psychologie ins Spiel kommt. Und es vielleicht einer Mannschaft doch besser bekommt Funkel-Fussball als Hyballa-Hurra zu spielen?


Blauer Montag
22. September 2011 um 9:06  |  38347

Moin @ f.a.y and @ll,
wo stehen denn derzeit die Mannschaften, die Funkel-Fußball, Hyballa-Hurra oder Oenning-Offensive spielen durften? Dabei fällt mir wieder der Witz ein, den @freddie1 kürzlich hier schrieb: Was ist der Unterschied zwischen einem Ö und dem H S V ?

Und wer schrieb hier kürzlich, dass er in der Zeitung (welcher?) ein Foto von Ronnys Spielfeld geshen hätte?


22. September 2011 um 9:11  |  38348

@bm:

denke der richtige platz mit den geeigneten abmaßen für ronny wäre dieser:

http://src.discounto.de/pics/product/1223/31577_Tischfussball-Kicker_xxl.jpg

oh, oh… swk ruft…


playberlin
22. September 2011 um 9:14  |  38349

@ Blauer Montag

Lass mich raten… das Ö hat zwei Punkte, der HSV nur einen…?!


Blauer Montag
22. September 2011 um 9:14  |  38350

Hundert.


Blauer Montag
22. September 2011 um 9:15  |  38351

Der war zu einfach, nicht wahr playberlin 😉 ?


playberlin
22. September 2011 um 9:25  |  38352

@ Blauer Montag

Der war einerseits einfach, andererseits habe ich ihn am letzten Samstag in der Ostkurve gefühlte 26mal gehört…:-)


Exil-Schorfheider
22. September 2011 um 9:29  |  38353

Bei Harald Schmidt wurde gestern eine neue Bauern-Regel bekannt gegeben.

Der Dachs gräbt sich seinen Winterbau – darunter sitzt schon der Ha-Es-Vau!


Hilli
22. September 2011 um 9:36  |  38354

Mahlzeit @ Blauer Montag // 22. Sep 2011 um 06:41 vergrößern und mit nach Bremen nehmen!


Blauer Montag
22. September 2011 um 9:46  |  38355

Ich will mich doch nicht blamieren @hilli.

die Fahne ist zwar schön blauweiß, aber nicht die Fahne der Hertha. Aus der von dir „gelinkten“ Seite kann man nur die URLs kopieren und hier in den Blog einfügen. Aber die Bilder selbst (in dem Falle gif-Dateien) kann man hier nicht einfügen.


playberlin
22. September 2011 um 9:54  |  38356

http://www.transfermarkt.de/de/rangnick-tritt-offenbar-als-schalke-trainer-zurueck/news/anzeigen_72541.html

Rangnick tritt als Schalke-Trainer zurück – gesundheitliche Gründe.


Sir Henry
22. September 2011 um 9:58  |  38357

Das ist aber ein Knaller, @playberlin.


Dan
22. September 2011 um 9:59  |  38358

Damit es keine weiteren Ratereien gibt. 😉

Für 1. bis 3. Liga gilt:

§ 3 der Durchführungsbestimmungen

„Spielfläche
Das Spielfeld der Sportplatzanlage muss eine Naturrasen-Spielfläche haben.
Die Spielfeldabmessung muss 105 Meter x 68 Meter betragen. Der DFB-Spielausschuss
kann innerhalb folgender Bandbreite Ausnahmen bewilligen: Länge
zwischen 100 Meter und 110 Meter, Breite zwischen 64 Meter und 75 Meter.
Außerhalb der Begrenzungslinien des Spielfelds soll eine mindestens 1,5 Meter
breite Grasnarbe oder Kunstrasenfläche vorhanden sein. Der ganze Spielfeldbereich
soll 120 Meter x 80 Meter betragen.“

Die Daten bei transfermarkt.de sind demnach veraltet oder falsch.


Sir Henry
22. September 2011 um 10:10  |  38359

Gute Besserung, Herr Rangnick.

PS: Da ist ja gerade ordentlich Wirbel auf dem Trainerkarussel. Schalke, HSV.


Dan
22. September 2011 um 10:12  |  38360

Die Datenkrake kann folgenden Link zur Information anbieten:

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,640446,00.html

Anzumerken ist, dass früher mit mehr Stürmern gespielt wurde, heute teilweise nur noch mit einem.

Nicht wahr @jenseits? Hast die Kapitel schon durch? 🙂


jenseits
22. September 2011 um 10:19  |  38361

@Dan,

ja genau! 😀


backstreets29
22. September 2011 um 10:20  |  38362

Durch den Rücktritt von Rangnick, gute Besserung von hier, sind 2 Ex-Vereine von Huub Stevens auf Trainersuche.
Mal sehen, für wen er sich entscheidet.


Exil-Schorfheider
22. September 2011 um 10:21  |  38363

Hier wird es bestätigt:

http://www.bild.de/sport/fussball/schalke/trainer-tritt-zurueck-20090362.bild.html

Erschöpfungssyndrom? Kein Wunder bei einem Mann, von dem einst Assauer sagt, er würde sich sogar um den Busfahrer kümmern wollen.


Sir Henry
22. September 2011 um 10:25  |  38364

Hoffentlich stimmt das mit dem Burn-out auch. Da besteht zumindest Hoffnung auf Heilung.


jenseits
22. September 2011 um 10:32  |  38365

Zunächst dachte ich, für den HSV würde es langsam sehr schwer werden, noch einen vernünftigen Trainer zu finden, der bereit ist, sich das anzutun. Aber Stevens soll ja gesagt haben, er stünde bereit. Bin ziemlich gespannt, wer dort Trainer wird.

Auch Gelsenkirchen ist ja so ein Pflaster… Aber zumindest jetzt ist dort Rangnick nicht rausgeschmissen worden – gute Besserung an dieser Stelle! -, sondern ist selbst zurückgetreten.


jap_de_mos
22. September 2011 um 10:49  |  38366

Das wäre generell mal ein spannendes Thema für eine Reportage: Die Arbeitsbelastung für Trainer in der Bundesliga. Und vielleicht auch der Unterschied zwischen Freiburg und Bayern München…
Oder gibt’s sowas schon in irgendwelchen Online-Archiven?
Ich habe auf jeden Fall großen Respekt vor Ralf Rangnick. Es ist gar nicht so leicht, auf seinen Körper zu „hören“ und dann auch entsprechend konsequent zu handeln. Hoffe, dass er seinen Akku wieder aufladen kann und dann – wo und wie auch immer – wieder erfolgreich arbeiten kann.


dstolpe
22. September 2011 um 11:16  |  38367

Erst Miller in Hannover, jetzt Rangnick – ketzerisch kann man fragen: War Enkes Freitod am Ende doch für etwas gut? Und sei es nur, dass andere aus der Glitzerbranche Fußball sich öffnen und nicht länger hinter einer Maske verstecken, sondern Erschöpfung in all ihren Graduierungen als nichts Verwerfliches zu erkennen beginnen. Es wäre ein gutes Zeichen


Blauer Montag
22. September 2011 um 11:18  |  38368

Bei der großen Nachfrage in jeder Saison der deutschen Profiligen sollten sich Pal Dardai und Levan Kobiashvili beeilen, ihre Trainerausbildung erfolgreich abzuschließen. Denn was sonst so auf dem Markt ist, hatte uns D@n schon einigen Wochen gelinkt http://www.trainerkarussell.de


22. September 2011 um 11:23  |  38369

Danke @Dan für den Artikel. Gut, einen weiteren Blickwinkel zu bekommen.

Stellt sich mir die Frage: Wurde nun mehr Wert auf die Abwehrarbeit gelegt, weil man den zusätzlichen Punkt verteidigen wollte oder weil der finanzielle Druck wuchs gewinnen zu müssen? (TV Gelder für besere Platzierung)
Wobei: Sieg bleibt Sieg, den alle Mannschaften sind ja von der Punktevergabe gleichermaßen betroffen. Deshalb bleibt für mich die Frage, wäre der Toreschnitt höher geblieben, wenn die Drei-Punkte Regel nicht eingeführt worden wäre?

Gruß Leuchtfeuer


Treat
22. September 2011 um 11:27  |  38370

Gute Besserung Ralf Rangnick und Daumen hoch für:

dstolpe // 22. Sep 2011 um 11:16

Blauweiße Grüße
Treat


jap_de_mos
22. September 2011 um 11:48  |  38371

@dstolpe // 22. Sep 2011 um 11:16: Volle Zustimmung!
Wobei tatsächlich zu fragen bleibt, ob die Fußball-Branche falsch „tickt“ und etwas Grundsätzliches geändert werden müsste, um solchen Erschöpfungserscheinungen entgegen zu wirken.
Wobei da sicherlich die Frage zu stellen ist, wie hoch die „Dunkelziffer“ ist. Spannendes Thema, aber von außen eigentlich nicht zu beurteilen.
Ein Aspekt, der mir grad noch einfällt: Machen die deutschen Trainer noch immer zuviel selbst? In England herrscht ja eher das Modell „Teamchef“ vor. Vogts wollte das ja damals in Leverkusen einführen, ist aber grandios gescheitert…


Dan
22. September 2011 um 11:53  |  38372

@Leuchtfeuer // 22. Sep 2011 um 11:23

Ist zwar schwer zu sagen, aber nimmt man die allgemeinen Floskeln von Trainern und Manager:

a) die wenigen sich bietenen Chancen effektiver nutzen

b) kompakt stehen und wenige Chance aus dem Spiel heraus zulassen

dann geht es wie in diesem Artikel beschrieben in Richtung Sieg mit einem Tor.

2009 / 2010 wurden
49 Spiele mit 2:1 gewonnen (29H/20A)
44 Spiele mit 1:0 gewonnen (26H/18A)
37 Spiele mit 1:1 beendet
28 Spiele mit 0:0 beendet
dann sind das 158 Spiele von 306 Spielen die recht eng und torarm ausgingen.

Früher waren diese Ergebnisse ebenfalls häufig, aber z.B. vor Einführung der 3 Punkte Regelung (93/94) lag der 3:1 Sieg auf Platz 1 (43 Spiele) der häufigsten Ergebnisse und das 2:0 auf Platz 3 (39 Spiele) das 0:0 hingegen war mit Platz 7 (20) recht „abgeschlagen“.


Blauer Montag
22. September 2011 um 12:25  |  38373

Dan // 22. Sep 2011 um 11:53

….Ist zwar schwer zu sagen, aber nimmt man die allgemeinen Floskeln von Trainern und Manager:

a) die wenigen sich bietenen Chancen effektiver nutzen

b) kompakt stehen und wenige Chance aus dem Spiel heraus zulassen

dann geht es wie in diesem Artikel beschrieben in Richtung Sieg mit einem Tor.

2009 / 2010 wurden
49 Spiele mit 2:1 gewonnen (29H/20A)

Gestatte mir noch eine Zusatzfrage zu diesen Zahlen: Kannst Du sagen, wieviele dieser Spiele wurden noch gedreht? Will fragen, eine Mannschaft ging mit 1 Tor in Führung, aber letztlich gewann der Gegner?

Meine subjektive Wahrnehmung formuliert ad hoc die Hypothese, dass die Mannschaften unterschiedlich intensiv in der ersten oder zweiten Halbzeit darum kämpfen, 1 Tor zu schießen. In welcher Spielminute auch immer dies gelungen ist – anschließend versucht dann die führende Mannschaft, ihren Strafraum abzuriegeln und keinen weiteren Treffer mehr zu zulassen.


22. September 2011 um 12:35  |  38374

@ Dan danke für das Licht im Dunkeln:-)

@ jap_de_mos // 22. Sep 2011 um 11:48 :

Die Frage ist für mich eine individuelle. Du fragst:“ob die Branche falsch tickt?“

Aus meiner Sicht ist jeder für sein Wohlergehen eigenverantwortlich. Nicht die Branche ist ursächlich für ein „Burnout“, sondern jeder selbst muss mit sich und seiner Gesundheit achtsam umgehen.

Gruß Leuchtfeuer


f.a.y.
22. September 2011 um 12:38  |  38375

@jap: ich denke das ist eher eine gesellschaftskritische Frage, da sie nicht auf den Fussball begrenzt beantwortet werden kann. Ich kenne 30jährige, die in der „Werbung“ arbeiten und Burn-Out haben…


Dan
22. September 2011 um 12:48  |  38376

@Blauer Montag // 22. Sep 2011 um 12:25

5 von 20 Auswärtsspielen

11 von 29 Heimspielen


22. September 2011 um 12:59  |  38377

@jap:
aus meiner Sicht ist die Branche in sich völlig unvernünftig, überdreht und überhitzt. In einer völlig verrückten Geschwindigkeit wird versucht, Erfolg zu erzielen ( Erfolg heisst auch bei einigen: nicht abzusteigen). Gelder werden bewegt, die es gar nicht gibt. Eigene Leitbilder werden permanent neu entworfen, weil das einzige Diktat der Erfolg ist. Menschlichkeit geht immer weiter verloren, selbst dann, wenn man es versucht.Der Erfolgs-Opportunismus ist zerstörerisch. Es ist , will man im Profifussball dabei sein, im Grunde kaum möglich, auszusteigen. Menschen verändern sich spürbar. Am Trainer (aber auch am Torwart) machen sich die negativen Auswirkungen vielleicht am deutlichsten bemerkbar. In meinen Augen sind sie diejenigen, mit dem meisten Druck: bei ihnen wird im Grunde kein Fehler übersehen/verziehen/relativiert.
Wenn Raffael 5 richtig schlechte Pässe spielt und kein Gegentor entsteht, bekommt er vielleicht ne schlechte Note. Wenn er ein grottiges Spiel gemacht hatte und der Ball springt nach ne Ecke auf seinen Fuss-und von da geht er in´s Tor: ist meist „alles vergessen“. Als Torschütze bist du eigentlich immer außerhalb der Kritik. Als Torwart hälst du deinen Kasten wunderbar rein-machst dann einen größeren und einen kleineren Fehler,die Mannschaft verliert das Spiel- mindestens in der Öffentlichkeit bist du der Depp. (deshalb war die Reaktion der Mannschaft auf Aerts letzte Saison ü b e r r a g e n d ..)
Als Trainer-na, das sieht man ja täglich: da wirst du ständig als Ahnungsloser, Dilettant, dumm, arrogant, falsch..bezeichnet-wenn es nicht so läuft. Oder als Halbgott, ohne Fehler, einem Genie gleich gefeiert-wenn es läuft.
Wenn man sich das Drama Bundesliga mal genauer anschaut: es ist ein groteskes Menschenbild, was da gelebt wird.
Da spielt der HSV wirklich einen sehr schlechten Ball, mit vielen Nationalspielern..und schafft es nicht, bei Ecken sich zu stellen??-Alles, wirklich alles liegt dann am Trainer: die Spieler sind faul, nachlässig, ohne Bereitschaft-aber der einzige, der richtig ernsthaft Kritik bekommt..und endlich gefeuert wird: der Trainer.
Nicht immer hilft dann das „so ist das Geschäft. So sind die Mechanismen.“
Das funktioniert-aber eben nicht immer. Aber ganz sicher ist nicht der Einzelne dran „schuld“ oder dafür verantwortlich, wenn Menschen in diesem kranken Kreislauf kollabieren..
Der Kollaps ist hier (vielleicht) eigentlich das Normale..jedenfalls aus meiner Sicht.


22. September 2011 um 13:01  |  38378

@fay: ja, natürlich-es gibt dieses Phänomen auch in anderen Branchen. Werbung, Medien, Politik etc sind ebenso gefährdet. Dadurch wird es aber nicht weniger oder leichter. Im Gegenteil.


22. September 2011 um 13:08  |  38379

@Apo, dem stimme ich zu.
Und es ist sehr schwer, bei sich selbst zu sein. In der Weise: Schau ich nach innen oder nach aussen, um glücklich zu sein.

Auch in meinen Gedanken dazu, geht es nicht um „Schuld“ . Rangnick hat für sich selbst die „richtige Entscheidung“ getroffen. Da vor ziehe ich meinen Hut.

Gruß Leuchtfeuer


f.a.y.
22. September 2011 um 13:12  |  38380

@apo: war auch in keinem Fall verharmlosend gemeint. Eher alamierend. Jeder einzelne sollte sich nämlich mal grundlegend fragen, was Erfolg ist. Momentan scheint es so, dass es allein auf Kohle ankommt. Wer „Geld/Macht hat“, oder halt beim Fussball „gewinnt“, ist erfolgreich.

Wenn sich aber – tolles Beispiel! – die Mannschaft hinter einen mässigen Spieler stellt und sagt, den brauchen wir… dann wird von überall aufgejault. (ich auch…) Dabei hat die Mannschaft wahre Grösse gezeigt und Teamgeist gelebt. Darauf sollte man als Fan stolz sein.

Höher, schneller, weiter geht halt nur bis zum Anschlag. Und zwischendurch purzeln die ersten vom Karussell. Und die Börsen implodieren. Und in Berlin wird gemeckert, weil es nur einen Punkt gegen Augsburg gab. Verrückte Zeiten..


Blauer Montag
22. September 2011 um 13:13  |  38381

Danke @Dan um 12.24
1/4 der Auswärtsspiele und 1/3 der Heimspiele wurden noch „gedreht“. Hältst du diese Stichprobe an Spielen der Saison 2009/10 für ausreichend groß, um meine ad-hoc-Hypothese zu verfizieren?

In welcher Spielminute auch immer eine Mannschaft durch ein Tor in Führung gegangen ist – anschließend versucht die führende Mannschaft, ihren Strafraum abzuriegeln und keinen weiteren Treffer mehr zu zulassen. In der Mehrzahl der Spiele gelingt dies auch.


22. September 2011 um 13:18  |  38382

@fay: hatte ich auch nicht so verstanden. Das brannte mir schon oft auf der Zunge. leider thematisiert man das ja immer erst, wenn etwas „passiert“ ist- dann auch oftmals pathetisch und überzogen ( Enke..)
Ich fürchte aber, dass wir das nicht ändern werden. Nur sollten wir vielleicht wirklich aufmerksamer werden, wenn Gegenläufiges passiert: in der Tat war ich von der Mannschaftsaktion schwer beeindruckt. Statt sich über den Sündenbock zu freuen ( man ist dann ja fein raus..), haben sie Verantwortung übernommen: ganz selten, so etwas! Übrigens scheint mir Babbel jemand zu sein, der diese Art von Selbstständigkeit fördert-. mindestens machen einige seiner Bemerkungen auf mich diesen Eindruck. (nur ne Vermutung)


Blauer Montag
22. September 2011 um 13:18  |  38383

@f.a.y.
Deinem Kommentar um 13.12 stimme ich nahezu vollständig zu. Aber die Unzufriedenheit über das Unentschieden gegen Augsburg halte ich für berechtigt, aus der Angst der Fans vor dem erneuten Abstieg der Hertha. Keiner weiß im Moment, ob die 2 Punkte am Ende fehlen, um nicht in die Relegation zu müssen.


Blauer Montag
22. September 2011 um 13:19  |  38384

@apo, welche Mannschaftsaktion meinst du gerade?


22. September 2011 um 13:26  |  38385

… die aktion, wo mikel aerts von der mannschaft in schutz genommen war… letzte saison…


Exil-Schorfheider
22. September 2011 um 13:27  |  38386

@BM

Der „Medienboykott“, den ich auch beeindruckend fand!


f.a.y.
22. September 2011 um 13:30  |  38387

@BM: das „sich hinter Aerts stellen“ (s.o.) meinte @apo.

Und das 2:2. Da sind die Gäule vielleicht mit mir durchgegangen. War grade im Schwung und so… Aber dieses Fordern eines Kantersieges via Presse auf der einen Seite und der damit fast zwangsläufig geschürten Enttäuschung bei den Fans auf der anderen, sehe ich schon ein bisschen als Symptom. Druck lastet eh auf jeder Mannschaft, vielleicht sollten grade ehemalige Fussballer da nicht auch noch von aussen so einen Wirbel machen. Denn im Ergebnis kann das doch nur bedeuten: hoher Sieg = Vorgabe erfüllt, okay; ein Punkt = schlecht, Meckern; kein Punkt = Wahnsinn, Ausrasten. Das einzelne aus Aufregung über einen eventuellen Abstieg am Ende der Saison zwei eventuell wichtigen Punkten… nee. Dortmund und Augsburg hat 4 Punkte ergeben. Wer hat vorher mehr erwartet?


f.a.y.
22. September 2011 um 13:33  |  38388

P.S. @BM (und dann höre ich auch auf damit): Du sagst selbst:

Keiner weiß im Moment, ob die 2 Punkte am Ende fehlen, um nicht in die Relegation zu müssen.

Warum also jetzt schon Meckern? Damit man -sicher ist sicher- schon mal gemeckert hat?


jap_de_mos
22. September 2011 um 13:38  |  38389

Hm, sicherlich ein wichtiger Hinweis, dass das vor allem ein gesellschaftliches Phänomen ist. Ich arbeite in der Kirche und beobachte das zunehmend, vor allem in Führungspersonen, die eine große Verantwortung tragen. Da schließt sich dann der Kreis zu z.B. Ralf Rangnick.
Bedenklich ist in der Tat der permanente Erfolgsdruck, der eine stetige Steigerung fordert. „Stillstand ist Rückschritt“, oder wirtschaftlich formuliert: „Ohne Wachstum geht alles den Bach runter“.
Im Fußball kommen außerdem zwei Komponenten zusammen, die eine gefährliche Mischung ergeben können: Geld und Emotionen. Da ist es dann doppelt schwer, sich den „Mechanismen“ der Branche zu widersetzen.
Mal wieder gilt: Es ist das Eine, ein Problem zu benennen, aber etwas ganz Anderes, auch zu dessen Lösung beizutragen… 🙁


22. September 2011 um 13:39  |  38390

@fay: ja, diese Geschichte von den Ehemaligen „Wolln endlich mal ne Gala sehen“..ausgesprochen von den eher Limitierten, fand ich auch nicht gut ( dazu hatte @hurdi die richtigen Worte gefunden)-der, der wirklich Galafussball konnte ( Ete Beer), war mit einem knappen Sieg zufrieden..das ist doch bodenständig 🙂
Man muss, finde ich, eine gute Mitte finden. einerseits sollte man die Hochbezahlten nicht verzärteln- aber eben auch nicht den Presshammer raus holen.Aber dass auf die Trainer dermaßen abgeladen wird-das halte ich für echt furchtbar. Ich erinnere mich an Hitzfeld, der sah phasenweise so aus, dass ich mit einem Herzinfarkt stündlich rechnete. Was der Magath da betreibt, aber jetzt auch Funkel..Das kann gar nicht gesúnd sein…
Ich würde Funkel schon aus diesem Grund nicht einstellen. Ich verstehe viele Vorstände nicht, ehrlich gesagt..


Dan
22. September 2011 um 13:39  |  38391

@Blauer Montag // 22. Sep 2011 um 13:13

Naja @BM dann ist aber das 2:1 zu kurz gedacht, was ist mit dem 1:1 ? Das sind 100% in der die führende Mannschaft ihren Führung nicht verteidigen konnte. Oder ? 🙂

Und Stats geben den Spielverlauf nicht wieder. Es gab auch einige, die nachgesetzt haben und das 2:0 machten und erst wie Dortmund letztens gegen Hertha zum Ende das 1:2 schossen.

Oder hat Dortmund gegen Hannover am letzten Spieltag gemauert und doch 1:2 in xxxSekunden verloren.

Bayern gegen ManU ? usw. usf.

Ich kann also deine ad-hoc-Hypothese in keinsterweise beweisen. Für solch eine Erhebung reichen nur die Ergebnisse nicht aus.
Da wären die Spielverläufe, Ballbesitz, Zweikampf, Aufenthalt der Mannschaften in eigenen und gegnerischer Hälfte, Torchancen, Torschüsse, Paraden, Schiedsrichterentscheidungen und und und und und und und notwendig. Also eine echte Feldstudie. 🙂

Fußball ist Fußball und kein Schach in dem ein Bauernvorteil im Läuferendspiel ggf. zum Sieg gereicht. 😉


22. September 2011 um 13:49  |  38392

@jap: „stillstand ist Rückstand“-das ist eine uralte chinesische Weisheit, wurde im „Buch der Wandlungen-Iging“ schon beschrieben (von Kunfutse kommentiert).
Die Frage muss man vielleicht so stellen: was ist Stillstand? Wann ist Stillstand?
Beispiel: man arbeitet mit einem völlig neuen Konzept . Man ist sich bewusst, das erst mittelfristig, die Kurve nach oben gehen kann. Leider verliert die Mannschaft anfangs öfters als geplant. Konfutse würde den Keim des Fortschritts suchen, um zu erkennen, ob es Stillstand gibt oder ob im Stillstand bereits der Fortschritt enthalten ist, sich nur noch verbirgt.
So gesehen, war der Wechsel von Favre zu Funkel falsch. Aus sich der Bundesligaarithmie aber verständlich: „erst mal nicht absteigen-dann wieder um die Philosophie kümmern“-Traurig, falsch und richtig zugleich: ein kleines Irrenhaus eben.
In Amerika haben sie es elegant gelöst. Ganz so übel ist es nicht-aber eben auch nicht ideal..
Ein echtes Rotwein-Thema..
Gute Bessrung für RR!
Und für uns: kritisieren ja..aber vielleicht nicht immer so vehement und grundsätzlich (?) Konstruktiv-und sich selbst auch der Kritik unterziehen . Austausch eben.


22. September 2011 um 13:51  |  38393

sorry für ein paar dumme Tippfehler , z.B schreibe ich einmal „sich“ statt „Sicht“. Sorry, bin ein wenig in Eile. 😳


22. September 2011 um 13:52  |  38394

@ apollinaris // 22. Sep 2011 um 13:39

Du schreibst: Was der Magath da betreibt, aber jetzt auch Funkel..Das kann gar nicht gesúnd sein…

Aus meiner Sicht muss es aber auch nicht krank machen. Wenn man geerdet ist, und so wirkt zumindest FF auf mich, dann kann man sich entscheiden wie man das „von Aussen“ bewertet und ob man dies auf sich selbst bezieht.

Gruß Leuchtfeuer


Herthaber
22. September 2011 um 13:58  |  38395

zur Info

R. Rangnick aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten.


Exil-Schorfheider
22. September 2011 um 14:08  |  38396

Guten Morgen, @Herthaber!
Auch schon uffjestanden!? 😉


Herthaber
22. September 2011 um 14:11  |  38397

@Exil-Schorfheider

Scheint ja so, Habe mir bedauerlicherweise erspart den Blog zu lesen. Sorry !


Exil-Schorfheider
22. September 2011 um 14:19  |  38398

@herthaber

Kleines Späßchen! 😉


Chuk
22. September 2011 um 14:22  |  38399

Kurzes Videostatement von Markus Babbel zum Rücktritt von Ralf Rangnick:
http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/videos/sport/markus-babbel-zum-ruecktritt-von-ralf-rangnick/4649816.html


22. September 2011 um 14:35  |  38400

@Leuchtfeuer: eine Mannschaft zu führen und zu trainieren..das ist eine sehr komplexe Angelegenheit, auch mit sehr vielen Bindungen einhergehend, auch menschlicher Art. Diese Ruhe-und Pausenlosigkeit in einem unzweifelaft extrem druckbeladenen Job (Abstigeg, Aufstieg, Abstieg, CL..gleich in zwei verschiedenen Klubs. Aus der Ferne würde ich ohne allzu große Zweifel „workoholic“ vermuten. Aus der Ferne,natürlich. Geerdet empfand ich damals Hitzfeld, als er sich Pause nahm-Klinsmann, der sich Zeit nahm, auch Favre (!), der sicher viele Angebote hatte..mir kommt das doch sehr getrieben vor..


Blauer Montag
22. September 2011 um 14:47  |  38401

So weit, so gut @Dan
Es war mir klar, dass die Stichprobe an Spielen zu gering ist, um meine Hypothese zu verifizieren. Denn dafür müsste man:
a) die Stichprobe der untersuchten Spiele deutlich vergrößern, und
b) die von dir genannten Werte Ballbesitz, Zweikampf, torschüsse, Freistöße, Ecken u.a. mehr müssten für alle spiele in eine multivariate Auswertung einbezogen werden.

Die Auswertung bezogen nur auf einen Parameter „Spiel gedreht ja/nein“ greift sicherlich viel zu kurz.


Blauer Montag
22. September 2011 um 14:54  |  38402

@f.a.y.
Auf welchem Teil des Planeten lebst Du ;-)?

Wenn der Berliner nüscht mehr zu meckern hat, is‘ er entweder
– rundum zufrieden
oder
– tot.

Der Superlativ eines Komplimentes aus dem Munde eines Berliner lautet: „Da kannste nich‘ meckern.“


22. September 2011 um 15:07  |  38403

@apo: getrieben trifft es sehr gut wie ich finde.
Und die Frage stellt sich wovon? Durch den Druck der Medien, Fans, des Vereins? Davon können wir, denke ich, ausgehen. Und dennoch bleibt es ein menschliches Dilemma. Warum fällt es so schwer sich abzugrenzen? Warum so schwer „Nein“ zu sagen. Das liegt in jedem selbst und ist daher auch nur von jedem selbst zu beantworten. Die von Ihnen genannten Trainer haben ihre Entscheidung getroffen. Selbstverwirklichung ja und scheinbar nicht um jeden Preis.

Viele Grüße Leuchtfeuer


22. September 2011 um 15:14  |  38404

Ja..@Leuchtfeuer. Ein wirkliches „Rotwein-Thema“, sehr komplex, sehr ernst-sehr allgegenwärtig.
Grüße gern zurück 🙂


f.a.y.
22. September 2011 um 15:29  |  38405

@BM: weiß ich ja. Aber dann darf man sich halt auch nicht wundern, wenn Spieler woanders aufblühen. Oder bei vollem Oly die Ladehemmung blockiert. 😀


catro69
22. September 2011 um 16:22  |  38406

@Blauer Montag – So isset!


limmetstadthustler
22. September 2011 um 16:55  |  38407

hmmm… gut oder schlecht???

„Our shower of snouts – that’s the correct collective noun – have told us that Wenger also wants Barcelona’s promising foetus Rafa Alcântara and Hertha Berlin’s Brazilian midfielder Raffael.“

http://www.guardian.co.uk/football/2011/sep/22/football-transfer-rumours-arsene-wenger


der 5. Offizielle
22. September 2011 um 17:03  |  38408

@ limmetstadthustler

Keine Ahnung, wie seriös diese Quelle ist.
Vielleicht hat ja Favre, als er bei Wenger hospitiert hat,
dem guten Arsene von Raffa vorgeschwärmt.

Und bei den momentanen Leistungen von Raffa
einerseits und den momentanen Leistungen von Arsenal
andererseits könnte man solche Gedankenspiele
schon verstehen. 😉


Blauer Montag
22. September 2011 um 17:04  |  38409

@f.a.y. und catro69,

Seit 1978 l(i)ebe seit 1978 in Berlin. Ich wundere mich gar nicht mehr über
– mürrische Grenzpolizisten
– Staatsbesuche amerikanischer Präsidenten,
– den Geruch von Zweitaktbenzin,
– Politiker und Manager, die Jahre im voraus ihre Einnahmen von den Banken kreditieren lassen, so dass ihre Nachfolger den Landeshaushalt oder das Vereinsbudget jahrelang am Rande der Insolvenz führen müssen,
– randvolle Atommülllager,
– kaputte S-Bahnen,
– verrottende Schulen,
– vollgesch… Gehwege und Parks,
– Schläger und Brandstifter,
– mobbende Spieler,
– Sprechblasentrainer …

…. to be continued.

@sir henry schrieb neulich, für ihn wäre der Herbst die schönste Jahreszeit. Für mich ist Berlin im Sommer am schönsten. Und wenn die Hitze in der Stadt unerträglich wird, setze ich mich in die S-Bahn, fahre zum Wannsee, Schlachtensee, Wandlitzsee oder Straussee, um mich abzukühlen.

Da kannste nich’ meckern.

Und auf welchem Teil des Planeten lebst Du @f.a.y.?


limmetstadthustler
22. September 2011 um 17:12  |  38410

keine ahnung wie seriös diese quelle tatsächlich ist… halte das mehr für die typisch englische gerüchteküche…

ABER, trotzdem zeigt das, dass einer der meist kritisierten Spieler der Hertha, als einer der Wenigen Spieler der Hertha, doch Begehrlichkeiten anderer (Top-)Clubs weckt oder zumindest Erwähnung in der Gerüchteküche findet…


Ursula
22. September 2011 um 17:13  |  38411

Rangnick tut mir leid!
Wenn man sich mehr oder weniger
durch eigene Erfahrungen im Fußball-
profigeschäft auskennt, als Spieler
und Funktionär oder bereits als Trainer,
steht jeder früher oder später vor der
Entscheidung, auf Kosten einer Familie
oder eines sinnvollen Privatlebens den
Beruf des Trainers mit “Leib und Seele,
ganz oder gar nicht, auszufüllen!

Das gilt sicherlich auch für Führungs-
positionen aller Art, ob Bankmanager
oder Firmenbosse, selbst die mittleren
Führungsangestellten von Unternehmen
sind bereits über dem normalen Stunden-
plan eines “gewöhnlichen Angestellten”
über Gebühr eingebunden!

Im Fußballsport geht es neben den
durchaus vorhandenen finanziellen
Anreizen und bei einer Entscheidung,
Fußballlehrer mit Qualifikationen für
die Profiligen zu werden, auch um
ständig wechselnde Konzepte und
einer großen Fluktuation von Mit-
arbeitern, sprich Spielern, die den
ganzen Kerl “rund um die Uhr” in
Anspruch nehmen! Öffentlichkeit,
Druck seitens eines Vereins, und
das wird oft vergessen, der eigene
Anspruch, sein eigenes Renommée
zu optimieren, selbst Erfolge haben
zu wollen, und dann tritt gern dieser
finanzielle Anreiz in den Hintergrund!

Finanzielle Unabhängigkeit hilft zwar,
aber schützt vor Torheit nicht!

Eigentlich wird diese Überforderung
schon sehr schnell fühlbar, aber diese
“SUCHT Fußball” übertüncht letztlich
vorhandene Warnsignale immer und
immer wieder! Letztlich wird einer dann
zum “Workoholic”, aber das trifft bei
Rangnick nicht den Kern! Einige der
” Dauerbrenner” dieser Branche haben
doch längst ihren Zenit überschritten,
wären finanziell unabhängig, jagen aber
noch immer dem großen imaginären
Erfolg hinterher!

Sie bemerken aber nicht, dass sie längst
ausgebrannt sind, keine “Kreativität”
und Impulse für eine Mannschaft mehr
einbringen können, zumal dann, wenn
sie nicht zu den begabtesten der Branche
zählten! Das Ende ist eine dauerhafte
Entlassungskette, aber durch Verzweiflung
von Vereinen, letztlich diesen Trainer mit
dem alten, guten Ruf erneut zu engagieren,
darf man “irgendwie” weiterdümpeln…..

….es merkt ja keiner und die “Sehenden”
sollen verstummen! Z. B. ohne Friedhelm
Funkel wäre Hertha nicht abgestiegen…..

Die ganz Klugen dieser Branche, stellten
früh fest, dass sie ihre Lebensvorstellungen
so nicht realisieren können, zumal wenn sie
dann noch ihre Vorstellungen von Fußball
nicht umsetzen können oder dürfen!

Nehmen, nicht einfach, längere Auszeiten!

Die ganz, ganz Klugen dieser Branche
lernten irgendwann “unterwegs” auch
zu DELEGIEREN und haben in großen
Vereinen einen fähigen und kompetenten
Trainerstab installiert, dem sie vorstehen
und dem sie beratend, inspirierend zur
Seite stehen, Paradebeispiel Ferguson!

Leute wie Rangnick, die letztlich ALLES
machen wollen, sind über kurz oder lang
zum Scheitern verurteilt, mehr durch sich
selbst, als das seine Lebensschwingungen
gar einen internen oder externen Anstoß
bedürfen! Rangnick wird nicht wieder-
kommen oder als ein ganz Anderer….


Ursula
22. September 2011 um 17:28  |  38412

Erster!


22. September 2011 um 19:33  |  38423

@ursula: exakt. Seg´he den Trainerberuf haargenau so, habe es ja auch oft genug beschrieben ( gerade den Punkt des Deligierens…). Einzig die extreme Verfügbarkeit, der Zwang zur permanenten Freundlichkeit und dem ganzen DrumHerum (Kinder, Frau etc)hast du m.E. zu stark ausgeblendet-die ist wohl nur vergleichbar mit (anderen) Popstars und Politikern -und deshalb ein sehr brutales Zusatzhandicap


Ursula
22. September 2011 um 20:07  |  38428

Ja „apo“, nur dann wäre der Beitrag noch
länger geworden!


22. September 2011 um 20:16  |  38429

..es gibt kein „zu lang“, wenn der Text gut ist 😉


Ursula
22. September 2011 um 20:20  |  38430

O. K. !


pax.klm
22. September 2011 um 22:00  |  38439

Und auch darum ist es GUT, dass der Babbel im Hotel wohnt, viele der häuslichen Probleme und der privaten „Programmpunkte“ „prallen“ an seiner Situation ab, er kann sich so ganz der Hertha widmen!…
Probleme daraus sind dann später zu lösen!


pax.klm
22. September 2011 um 22:07  |  38442

Trainerteam, Spezialtrainer, Einbindung anderer Fachleute, das Ganze als Team, das ist es was ich hier und dort , auch schon zu Beginn der Abstiegssaison als Ideal darstellte, sehe das vermehrt so, darüber hinaus ist die Eigen verantwortung eines jeden Protagonisten gefordert!


22. September 2011 um 22:51  |  38449

@pax: spzeill dein letzter beitrag ist Musik in meinen Ohren…!


Günther
7. Mai 2012 um 14:21  |  81193

Jaja, eine halbe Saison später sind alle Aussagen des Beitrags zum Auswärtsnachteil komplett widerlegt. Nur 2 Teams sind zu Hause nicht besser als auswärts.

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