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(mkl) – Die Situation im Sturm mutet vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag so ein bisschen wie Déjà-vu-Erlebnis an. Wieder steht Adrian Ramos nicht zur Verfügung. War es vor zwei Wochen noch eine schmerzhafte Zyste am Gesäß, die ihn verhinderte, ist es dieses Mal seine Sperre durch die Gelb-Rote Karte aus dem Spiel in Bremen. Wieder einmal liegen vor einem Heimspiel also die Hoffnungen auf den Schultern von Pierre-Michel Lasogga. Irgendwie ist das nur konsequent, hatte Trainer Markus Babbel ohnehin auswärts meist eher auf Ramos gesetzt – um zu Hause dem 19-Jährigen eine Chance zu geben.

Lasoggas Bilanz bisher (294 Spielminuten in sechs Partien, ein Tor, eine Vorlage) ist zwar nicht überwältigend, aber für einen jungen Spieler, der den Schritt in die höchste Spielklasse erst einmal schaffen muss, durchaus beachtlich, wie ich meine. Das zeigt sich auch an Lasoggas Stellenwert in der U21-Nationalmannschaft. Unter Trainer Rainer Adrion ist der bullige Stürmer gesetzt. Und nicht nur das, es wird stets betont, dass er bereits unter besonderer Beobachtung steht, im positiven Sinne. Heißt: Der Schritt in die A-Elf könnte für ihn beizeiten recht kurz sein.

Bullige Typen dringend gesucht

An diesem Umstand zeigt sich ein interessantes Phänomen, das bei Hertha und insgesamt auch flächendeckend zu beobachten ist: Im deutschen Nachwuchs-Fußball gibt es seit Jahren kaum noch klassische Stoßstürmer, zumindest eben nicht in einer Güteklasse, die eine schnelle Nominierung für die Nationalmannschaft rechtfertigen. Versteht mich nicht falsch: Lasogga ist ein guter Stürmer. Er hat aber (noch:)) keine Torquote wie ein Messi, er hat noch nicht den Instinkt eines Gomez, er ist nicht so schnell und quirlig wie ein Podolski. Trotzdem scheint er etwas zu verkörpern, wonach für die Nationalauswahlen händeringend gesucht wird.

Unbestritten haben die Profi-Klubs in den vergangenen zehn Jahren sehr gut ausgebildet. Das zieht sich durch fast alle Mannschaftsteile. Torhüter? Seit jeher eine deutsche Domäne. Defensivspieler? Reichlich. Profis für das offensive Mittelfeld? Derzeit wohl der beste Stand, den Deutschland seit 20 Jahren besessen hat. Nur im Sturmzentrum laufen zumeist Spieler aus aller Herren Ländern auf – was ja auch nicht schlimm ist. Die jungen Wilden, die derzeit die Schlagzeilen beherrschen, spielen aber samt und sonders auf anderen Postitionen.

Auch bei Hertha klafft ein Loch im Zentrum

Wir haben uns hier heute nur die Frage gestellt: Woran liegt das eigentlich? Warum ist dieser Trend auch bei Hertha erkennbar? Schaut man sich die Liste der Nachwuchspieler an (Burchert: Torwart. Schulz, Morales, Brooks, Neumann, Perdedaj: Abwehr bzw. Mittelfeld), fällt nur Abu Bakarr Kargbo als reiner Mittelstürmer auf. Mit 18 wartet er noch auf den großen Durchbruch. Lasogga zählt hier jetzt nicht einmal, er kam ja aus Leverkusen und ist kein Ergebnis der eigenen Jugendarbeit.

Hat die Umstellung auf andere Spielsysteme – vor allem natürlich das 4-2-3-1 – zu einer reduzierten Nachfrage an reinen Stürmern geführt, während der Bedarf an Offensiv-Allroundern gestiegen ist? Welche Erklärungen habt ihr sonst? Habt ihr sogar Gegenbeispiele, liegen wir falsch mit diesem Eindruck? Und wenn nicht: Woran liegt es, dass die deutschen Klubs auf allen Positionen Lösungen finden – nur eben nicht im Sturmzentrum?


84
Kommentare

29. September 2011 um 17:40  |  39368

keiner vor mir?


Blauer Montag
29. September 2011 um 17:40  |  39369

Numero Uno


29. September 2011 um 17:41  |  39370

Zum Thema: sorry, dazu fällt mir nix ein…


Touché
29. September 2011 um 17:41  |  39371

First come, First serve 🙂


29. September 2011 um 17:41  |  39372

Dos, Kollege Montag, dos


29. September 2011 um 17:43  |  39373

wow, im Nu sechs Kommentare (+ X), da stricken andere wochenlang für 😉


Blauer Montag
29. September 2011 um 17:46  |  39374

Gratuliere egmonte – gib‘ mir FünF 😀

AC/DC with Cheap Trick

Lasso B. Goode

http://www.youtube.com/watch?v=iOaGNU4aPS0


pax.klm
29. September 2011 um 17:53  |  39375

Versuche mal einen Beitrag und gehe in die Vergangenheit!
Damals wars…
Beim Bolzen auf der Str. war der der Star, der vorneweg recht egoistisch seine Buden zimmerte!
Dat waren auch die im Verein hoch angesehenen!
Nun sind auch andere Dinge wichtig, Einzelkämpfer sind nicht mehr so gefragt, der Egoshooter, der bekommt dann halt auch oft nicht den Ball, am Strand spielen wir, nur nicht Fußball, deswegen mußte DH auch immer nach BrasiLand…
Teamplayer sind auch gefragter…, das finde ich auch gut so…


Blauer Montag
29. September 2011 um 17:55  |  39376

So weit so schwierig.

Ein Überangebot an Fragen.
Ein Mangel an Auswahlantworten.

Da geht’s mir spontan genauso wie @gmonte um 17:41 …. bin erstmal wech …


Dan
29. September 2011 um 18:01  |  39377

Ich sehe das Problem für Stoßstürmer eher darin, dass die Zeiten und Spielweise die einst Rüdiger Abramczik oder Manfred Kaltz zu „Assistkönige“ verhalfen lange vorbei sind.

Ich habe das Gefühl, dass die Außen zwar für eine schnelle Spieleröffnung genutzt werden, aber das das „bis an die Grundlinie durchstarten und scharf reinflanken oder auch scharf und flach“ nur noch sehr selten angewandt wird.

Zu meist wird schon Höhe Strafraum nach innen gezogen und versucht mit kurzem schnellen Paßspiel die Torchance zu kreieren.

Nicht umsonst hat die Taktik gegen BVB geklappt, die wussten nicht was sie Aussen anstellen sollen.

Ich kann mich jedenfalls nicht wirklich daran erinnern, dass ich ein Spiel gesehen habe, in der ein Team überwiegend das Spiel über die Aussen zelebrierte und den Stürmer in der Mitte mit Flanken fütterten.

Aber nur so kann man eigentlich erwarten, dass ein Stoßstürmer
a) vermehrt seine Stärke ausspielen kann
und
b) auch seinen Abstauber-Instink.


Exil-Schorfheider
29. September 2011 um 18:03  |  39378

Du willst also nur klicken, @bm!? Wie langweilig…


Der Taktiker
29. September 2011 um 18:12  |  39379

Die „Mittelstürmer“ Problematik ist sicherlich zum größten Teil der momentanen und zukünftigen Entwicklungstendenz des modernen Weltfußballs geschuldet.

Die klaren Grenzen zwischen Mittelfeld- und Angriffsreihe verschwinden zunehmend. Analysiert man den europäischen Spitzenfußball und seine Systeme erkennt man, das Angriffstaktisch die Mittelfeldspieler im ständigen Rotations- und Rochadenprozess mit den Stürmern sind, um flexibel und unberechenbarer zu werden. Mittelfeldspielern fällt die Umstellung auf Angriffsspiel dabei leichter als gelernten Stürmern die Versetzung ins Mittelfeld.

Ich persönlich halte den Spielertyp „Mittelstürmer“ für noch längst nicht ausgestorben. Wichtig ist nur, das er neben körperlicher Präsenz auch fußballerische Qualität mitbringt und diese Kombination ist leider selten vorhanden.


sunny1703
29. September 2011 um 18:17  |  39380

Ich versuche es mal mit einem Sachbeitrag passend zu dem guten Beitrag von@mkl.
Das angesprochene Problem sehe ich ähnlich, mit der Einschränkung, dass im modernen Fußball Spieler anderer Positionen viel mehr Tore schießen als noch vor einigen Jahren oder gar Jahrzehnten. Meine Güte, Katsche Schwarzenbecks Schuss aus gefühlten 50m kurz vor Schluss der Verlängerung gegen Atletico Madrid 1974 war schon was außergewöhnliches für einen Vorstopper seines Typs.
1954 wurde Deutschland noch mit 5 Stürmern Weltmeister,schafft es der nächste Titelträger mit einem oder gar keinem Stürmer mehr?!
Die Frage, die ich mir immer stelle ist, sind all diese angeblich neuen modernen Spielsysteme nicht dem Erfolgszwang im Profifußball geschuldet?
Dieses System ursprünglich in der Schweiz in den 30 er „erfunden“, wurde in den 60er vom damaligen InterTrainer Herrera zu einem Erfolgssystem umgewandelt. Der Hintergrund war klar, möglichst vieleSpieler in der eigenen Hälfte haben und dann schnell mit vielen Spielern in die gegnerische Hälfte ausschwärmen.In Deutschland prakizierte zu Beginn der Bundesliga „Riegel- Rudi“ Gutendorf das anfangs sehr erfolgreich.
Doch egal wie neu oder modern so ein System ist, ich mag es nicht. Es hat einen Defensivcharakter ,ich bevorzuge lieber offensivere Systeme.
Ich finde es auch schrecklich wenn neuerdings geniale offensive Spieler plötzlich zu DM mutieren,selbst wenn sie diese Position ordentlich ausüben, sind sie mir irgendwie ihrer Spielfreude beraubt.
Doch vielleicht bin ich naiv, vielleicht will ich den Zwang zum Nichtverlierenmüssen im Profifußball nicht immer akzeptieren. Kann sein, dass es so ist. Mit knapp über 50 ist man/n vielleicht konservativer, also verzeiht mir diese unmoderne Einstellung…….oder gehört das zu den vielen modernen Dingen, die man nicht braucht!?

lg sunny


pax.klm
29. September 2011 um 18:22  |  39382

Dann halt so:

Individuelles Training für die Stars von morgen.

Berlin – Im Oktober 2011 findet zum ersten Mal das Hertha BSC Fördertraining statt. Das Fördertraining findet dann immer monatlich statt und umfasst jeweils vier Trainingseinheiten auf dem Trainingsgelände am Nordufer. Bei den etwa 75-minütigen Einheiten, die in der Regel freitags stattfinden werden, werden die Kids von professionellen Hertha-Trainern individuell gefördert. Durch diese besondere Förderung kann spezialisiert auf die Stärken und Schwächen der Stars von morgen eingegangen werden.

Teilnehmen können alle Jungen der Jahrgänge 2005 bis 2000. Die Teilnahmegebühr beträgt für Kids-Club-Mitglieder 35,- Euro und für Nicht-Mitglieder 39,- Euro. Das schicke T-Shirt, das jedem Kind für die Trainingseinheiten zur Verfügung gestellt wird, kann anschließend natürlich behalten werden. Das Fördertraining bietet den Kids eine unabhängige Möglichkeit, sich unter professioneller Anleitung weiterzuentwickeln, die Vereinszugehörigkeit spielt demnach keine Rolle.


jenseits
29. September 2011 um 18:30  |  39383

Was issn los, @Blauer Montag, so erbarmungslos? 😉

Ich glaube, dass die Zeiten des reinen Stoßstürmers tatsächlich zu Ende gehen. Ähnlich wie bereits die Zeit für Torhüter alten Schlags, die hauptsächlich auf der Linie die Bälle runterfischten, vorbei sind. Der mitspielende Torwart, der in gewisser Weise auch die Aufgaben des ehemaligen Libero übernimmt, ist gefragt, und es ist keine Seltenheit, dass sie heute eine Distanz von 5 km im Spiel zurücklegen.

@Dan hat schon beschrieben, dass die Außen heute nicht mehr bis zur Grundlinie laufen, um von dort ihre Flanken in den Strafraum zu schlagen, die dann vom Stoßstürmer verwertet werden könnten. Durch die defensiven Aufgaben, die auch der Stürmer übernehmen muss, gleicht er sich auch einem Mittelfeldspieler an. Deswegen nimmt wohl auch die Bedeutung der offensiven Mittelfeldspieler zu, die ja allesamt auch Tore schießen können. Reine Stoßstürmer sind vielleicht auch zu berechenbar. Es sei denn, sie sind auf ihrer Position so talentiert, wie beispielsweise Gomez. Ohnehin wird ja nur noch relativ selten mit zwei Stürmern gespielt, auch daher ist die Nachfrage nicht mehr so groß. Aber das ist natürlich keine Antwort auf @mkleinemas Frage, warum wir hier nicht so viel talentierten Nachwuchs im Sturmzentrum hervorbringen.


29. September 2011 um 18:35  |  39384

@blue monday:

FünF!!


Blauer Montag
29. September 2011 um 18:39  |  39385

Gemach @Exil-S. und @jenseits,
ein gut sortierter Korb an Fragen und Antworten hätte mir den Einstieg ins Thema erleichtert.

Andere Schreibern fiel der Einstieg ins Thema leichter. Ist doch ok, kann ich auch mal die Hände von den Tasten lassen. Bis später.


Blauer Montag
29. September 2011 um 18:44  |  39386

Alles Klar @gmonte

Der Sandman hat da noch ein Betthupferl von Metallica 😉 http://www.youtube.com/watch?v=70592GhomwQ


hurdiegerdie
29. September 2011 um 18:49  |  39387

Einer der Blogpappies hatte mal vor geraumer Zeit eine Aussage des DFB-Jugendtrainers/Chefkoordinators/wasweissich zum Stürmertyp im System mit nur einem Stürmer reingestellt. Zusammenfassend, wenn ich mich recht erinnere: einen bulligen, technisch unbegabten Spieler kann man dafür nicht brauchen (und ich sage nicht, dass Lasogga technisch unbegabt ist, aber noch unfertig 😉 ).

Viele Mannschaften wollen jetzt kompakt stehen und mit überfallartigen Angriffen das Überraschungsmoment schaffen, um die kompakt und gut stehenden Mannschaften auszuhebeln. Dazu braucht es aber einen spielenden Mittelstürmer, sonst fehlt eben ein Anspielstation und aus der/dem eventuellen Überzahl/Überraschungsmoment wird eine Unterzahl oder ein schneller Ballverlust.

Jetzt nicht wegen Favre (wirklich nicht!) aber Voronin oder Pante waren so Spieler, die man nicht nur für den finalen Torschuss anspielen konnte, die mal den Ball halten konnten, oder aber sich im 1 gegen 1 durchsetzen konnten. Genau da sehe ich z.B. Lasogga noch nicht. Ein Lasogga braucht, wie Dan es sagt, Flanken von aussen, nur kommt man da schwer hin, wenn das ganze System eher defensiv ausgerichtet ist.

Einen Lasogga braucht man m.E., wenn die restliche Mannschaft eine solche Dominanz in der gegnerischen Hälfte ausüben kann, dass man ihn füttern kann aus dieser Dominanz heraus. Bei hauptsächlich schnellem Konterspiel wird es für Lasogga schwer.

Dazu kommt, dass Hertha dann m.E. auch noch häufig in den Fehler verfällt mit langen, weiten und hohen Bällen den vermeintlich kopfallstarken Lasogga ins Spiel zu bringen, der dann aber gegen 4 Abwehrspieler und nicht nachrückender Mannschaft völlig auf sich alleine gestellt ist (siehe auch Friend-System 😉 ).


ubremer
ubremer
29. September 2011 um 19:10  |  39388

hurdiegerdie
29. September 2011 um 19:21  |  39389

Danke @ubremer,
da gab es aber im Blog noch mehr dazu, hab’s inzwischen gefunden:

“Wormuth sagte, dass man (falls man nicht Didier Drogba zur Verfügung hat) dafür einen antrittsschnellen, technisch guten Stürmer braucht, der auch nach hinten arbeitet. Deshalb Olic vergangene Saison bei den Bayern (und nicht Gomez), deshalb Torres bei den Spaniern. Wormuth: “Ein grosser, wenig beweglicher Stürmer ist in diesem System nicht hilfreich.”

Na ja, wenn man heute Gomez sieht, ist das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen.


apollinaris
29. September 2011 um 19:25  |  39390

also ich glaube ganz und gar nicht, dass die Zeiten eines Stoßstürmers vorbei sind . Mindestens in Deutschland wurde in den letzten Jahren sehr Mittelfeldlastig trainiiert ( in den Jugendakademien), weil man erkannte, dass „wir“ spieltechnisch“ aber auch in der indivifuellen Technik, ziemlich weit hinterher hinken-und die „deutschen Tugenden“ nicht mehr ausreichten, um international um Titel spielen zu können (weil auch „die anderen“ körperlich zugelegt haben). Wie immer, muss man nachjustieren auf den Außenbahnen und im Sturmzentrum klaffen große Qualitätslöcher. Ich bin absolut sicher, dass man bald nach Stürmern ala´Gomez lechzen wird-denn Torinstinkt,gepaart mit Technik-das ist der Stürmer der noch immer gebraucht wird. Deshalb kann der barrios nicht ersetzt werden und Pante und Voronin damals auch nicht bei uns. Mit Teamplayer vers Mannschaftsspieler hat das m.E. nichts zu tun.
Ganz bestimmt an die sehr extreme Kompaktheit und dem nahezu perfekten Verschieben-aber ebenso groß ist für mich der Anteil an der versäumtem Prämisse: der robustere Stürmertyp wurde schlicht vernachlässigt.
Nur, weil Barca mit den Minis vorne spielt, müssen das Deutsche ja nicht machen, jedenfalls nicht in dieser Ausschließlicchkeit.
Ein Klose in Hochform beispielsweise, ist für mich ziemlich nahe dran, an dem, wie ich mir einen perfekten Mittelstürmer auch zukünftig vorstelle, vielleicht noch einen Tick robuster..


apollinaris
29. September 2011 um 19:32  |  39391

Favre hatte das ja bei Raffael schon beschrieben, in dem er ihn -irgendwie zu Recht- aber auch fatalerweise (für Raffa) zu einer 9 1/2 machte. Ich sehe ihn eher als 10 1/2 , 😀 🙂 -oder aber als tollen, sehr modernen 6er..
P.S. Bevor jemand mir einen Widerspruch attestiert; bei Pantelic und Voronin war es derr Torinstinkt, der nicht zu ersetzen war..sie waren k e i n e Lassoga-Typen.
Ein Lasso wird seinen Weg gehen, da bin ich sicher. Ein doch arg limitierter Stürmer ala´Friend ist schon jetzt nicht mehr ganz auf der Höhe, mindestens nicht in einer europ. Spitzenliga.-Das ist aber keine Typ-Frage, sondern schlicht fehlende Qualität.


jenseits
29. September 2011 um 19:37  |  39392

@apo, die Frage ging doch gar nicht so weit, dass man nun gleich den Mittelstürmer ganz in Frage stellt. Barrios und Pantelic oder auch Klose sind m.E. nicht mit Lasogga vergleichbar. Die sind allesamt technisch versiert, zweikampfstark und können selbst flanken und übernehmen auch mehr defensive Aufgaben.


Blauer Montag
29. September 2011 um 19:40  |  39393

Ein @apo in Hochform beispielsweise, ist für mich ziemlich nahe dran, an dem, wie ich mir einen perfekten Blogbeitrag auch zukünftig vorstelle, vielleicht noch einen Tick robuster… 😉

So show me the way to next whiskey bar …
http://www.youtube.com/watch?v=f5B28w51ygQ


adailton
29. September 2011 um 20:01  |  39394

Ich denke die Zeit der echten 9er ist vorbei. Der Fußball wird immer taktischer und es kann sich eine Mannschaft nicht mehr erlauben mit einem echten Strafraumstürmer zu spielen.

Vor einigen Jahren wurde in fast jedem System mit zwei Stürmern gespielt jetzt ist es nur noch einer. Die Abwehrreihen mit zwei Innenverteidigern sind aber (noch) erhalten geblieben. Im Spiel bedeutet dies, dass einer der beiden Innenverteidiger mit ins Mittelfeld vorrücken kann und dort ein Übergewicht erzeugt. In Folge wird der Stürmer nur noch wenige Anspiele erhalten die er verwerten kann.

Lässt der Stürmer sich aber in Mittelfeld fallen, reißt er entweder die Abwehrreihe auseinander was Räume für seine Mitspieler schafft, oder erzeugt ein Übergewicht im Mittelfeld, wenn die Innenverteidigung ihre Formation nicht aufgibt.

Der Stürmertyp Lasogga hat nur eine Chance wenn die eigene Mannschaft über extreme Ausnahme Könner verfügt, wie es bei den Bayern der Fall ist, die zwei Spieler binden können. Oder bei einem Rückstand wenn die Brechstange rausgeholt wird.

Gegen den 1. FC Köln würde ich Ben-Hatira für Ramos bringen.


Orgelpfiff
29. September 2011 um 20:40  |  39395

Ich kann mich noch gut an eine Schlagzeile erinnern, ich glaub im kicker wars: Links Dietz, rechts Kaltz – dann knallts!

Hier mal ein ganz nettes Interview mit Hrubesch, so zwischen Minute 3 und 6 Sagt er auch mal kurz was zur damaligen Spielweise.:

http://www.youtube.com/watch?v=GuzRIHjxgIE

Erinnert mich schon an Lasogga. Jetzt noch Bernhard Kobiashvili und Manni Lell, dann gehts ab!


pax.klm
29. September 2011 um 22:32  |  39396

jenseits // 29. Sep 2011 um 19:37
Auch wenns an apollo gerichtet war,
>B und Pantelic oder auch K sind m.E. nicht mit Lasogga vergleichbar. Die sind allesamt technisch versiert, zweikampfstark und können selbst flanken und >übernehmen auch mehr defensive Aufgaben.< <
Im Hinblick auf Pante war das mit den defensiven Aufgaben aber sicher soo nicht gemeint, oder?

Bei Lasso fängt die Defensive schon am gegnerischen Strafraum an!
Ein zweiter oder gar dritter nachsetzender Mann, was könnte die Hertha erfolgreich werden…


pax.klm
29. September 2011 um 22:38  |  39397

Sehr interessant finde ich noch die min 7 von hotte h , nämlich das Verhältnis vom Trainer zu jungen Spielern, ein „persönlich“ vertrauensvolles Verhältnis, das ist es was gebraucht wird um etwas aufzubauen, darum sind auch einige der „jüngeren“ jetzt zur Hertha gewechselt, weil das „Grundvertrauen zu P u B da ist?!


pax.klm
29. September 2011 um 22:40  |  39398

Mich würde mal interessieren wie Lasso und Raffa seitlich versetzt , gemeinsam im Sturm wirbeln könnten?


derMazel
30. September 2011 um 0:28  |  39401

Zack! 4 Tickets für Essen sind gebucht!

Yipiaeh!


hbscwilly
30. September 2011 um 0:42  |  39402

Ich glaube, daß man die Mittelstürmerdiskussion von der Lasso – Diskussion getrennt behandeln sollte. Meiner Meinung nach ist Lasso ein Stürmer, der sich mit einem 4 – 4 – 2 wohler fühlt. Sein Sturmpartner zieht einige gegnerische Abwehrspieler und er hat Platz. Und den scheint er zu brauchen.
Defensive ist seine Sache ohnehin nicht. Auch etwas, was den Stürmertypen Lasogga defizitär erscheinen läßt.


30. September 2011 um 1:03  |  39403

@pax: die beiden würden sich die Räume nehmen, nehme ich an. Raffa braucht das feld vor sich; mit dem Rücken zum Tor, liegt ihm nicht auf Dauer. Lasso kann gut ablegen , ansonsten muss man ihn auf de Fuss (an)spielen, er hat eine ganz außergewöhnlich gute Schusstechnik. Von 10 Bällen aus dem Lauf in Strafraumhöhe, gehen bei ihm ca 8 auf´s Tor. Bei Raffa nur ca 4-5. Das beoabachte ich schon lange. Keiner (außer fabian Holland) hat mich bisher mehr beim Schusstraining überzeugt..
Lasso ist ein Strafraumstürmer; Klose übrigens auch. In bestimmten Spielsituationen sind die Instinkte und die besonderen Fertigkeiten solcher Spielertypen Gold wert. Gerade bei einer Mannschaft wie Bayern München, die viele Spiele dominiert und sehr oft um den Strafraum herumspielt, immer wieder in diesen hinein kommt-ist Gomez eben z.Z. perfekt besetzt. Mannschaften wie der BvB spielen ein völlig anderes Spiel, hier ist ein sehr schneller und beweglicher,spielstarker Mittelstürmer etwas wichtiger. (er sollte aber auch treffsicher sein…) Für Hertha ist z.Z. deshalb eben ein Ramos passender, weil Hertha selten einen Gegner permanent unter Druck setzt, in deren letztes Drittel drängt. Gegen Köln könnte man durchaus ein 4-4-2- wagen, aber sehr oft wird man es eher nicht tun.
Typen wie Lasso werden immer gebraucht, da bin ich sicher-es kommt halt darauf an, wann und wo. In Barcelona spielt man sich bis zur Torauslinie die Bälle quer und steil-diese Art zu spielen, würde ich nicht raten, zu kopieren..das liegt nur den Spanieren und potentiell noch den Brasilianern.
(Auch bei Standards sind die kernigen und schusssicheren Typen gefragt oder aber eben deren Instinkt ,die Kugel auch mal mit dem Hintern einzunetzen)


waidmann2
30. September 2011 um 2:08  |  39404

Auch wenn das nun an der originären Frage des Tages etwas vorbeigeht – ich möchte den Gedanken von @Adailton um 20.01 aufgreifen („Vor einigen Jahren wurde in fast jedem System mit zwei Stürmern gespielt jetzt ist es nur noch einer. Die Abwehrreihen mit zwei Innenverteidigern sind aber (noch) erhalten geblieben. Im Spiel bedeutet dies, dass einer der beiden Innenverteidiger mit ins Mittelfeld vorrücken kann und dort ein Übergewicht erzeugt“).
Genau dieses Aufbrechen der relativ statischen 4er Abwehrreihen erwarte ich eigentlich schon eine Weile. Gerade bei Hertha könnte dies gut funktionieren.
Man nehme nur noch einen IV – sagen wir mal Hubnik – und platziere davor ein kleines (magisches?) Dreieck bestehend aus Niemeyer und davor Ottl und Lusti. Dass damit das Problem Lusti gelöst wäre, ist nur ein Nebeneffekt. Wichtiger wäre ein Qualitätsgewinn im schnellen Spielaufbau aus der Defensive und ein Übergewicht im MF. Dass Peter dann in Defensivsituationen auch einen guten (zweiten) IV geben kann, wissen wir bereits.
Also ein dynamisches 3-3-3-1 wenn man so will.
Es wäre sicher keine Allheilmittel gegen jeden Gegner aber bei manchen Aufgaben, vor allem bei Heimspielen, gut vorstellbar.


Herthaner4ever
30. September 2011 um 7:10  |  39405

Also, ich sehe das eher so, dass der Übergang zwischen Sturm und Mittelfeld fließend ist oder anders definiert wird. So eine neue Erfindung ist das 4-2-3-1 ja auch nicht. Früher hätte man die beiden Außen eher als Stürmer definiert – also
4-2-1-3 und dass mn zwischen DM und OM unterscheidet ist auch eher neu, also eigentlich ist das 4-2-3-1 = 4-2-1-3 nichts anderes als das klassische 4-3-3, dass die Holländer seit Jahren spielen. Beispiel Podolski: Eigentlich ein Stürmer, spielt om 4-2-3-1 von Löw aber als linker Mittelfeldspieler. Fazit: Den Mittelstürmer gibt es nach wie vor, er ist sogar wichtiger als je zuvor. Was sich verändert hat sind die Außenstürmer, die jetzt mehr oder weniger verkappte Mittelfeldspieler „auf den Außen“ sind, aber auch noch alle diese Aufgaben eines klassischen LM oder RM erfüllen müssen, dazu gehört, das Spiel in die Breite ziehen und Flanken. Wie oft musste früher ein Stürmer flanken ? Früher mussten die Stürmer die Flanken verwerten, selten schlagen. Der OM hat sich auch verändert, er ist längst nicht mehr nur Spielmacher, sondern hat auch die Aufgaben der „hängenden Spitze“ mit übernommen. Das Spiel machen heute eher die DM, und das meist nicht alleine sondern im Verbund (Doppelsechs), meist mit klarer Aufgabenverteilung, der eine eher defensiv der andere eher offensiv.

So gesehen hat Deutschland diese Entwicklung 1990 schon vorweg genommen, Lothar Matthäus war nie eine klassische 10 sondern eigentlich immer eher ein Sechser.

Im Grunde hat sich die gesamte Taktik komplett gewandelt. Selbst von den Außenverteidigern wird erwartet, dass sie die Rolle der LM/RM übernehmen können. Insgesamt müssen alle mehr Allrounder sein, als Spezialisten. Da finde ich, hat sich die Position der Mittelstürmer eigentlich eher am wenigsten geändert.


Dan
30. September 2011 um 8:04  |  39406

Weiter 900 Karten gegen Köln verkauft. Samstag 25° und sonnig als mach Euch bereit auf 50.000 +


Blauer Montag
30. September 2011 um 8:35  |  39407

Moin,
also das 4-4-2 klappte gegen Nürnberg überhaupt nicht, und wurde seitdem auch nicht trainiert, soweit ich weiß. Ich glaube nicht, dass diese Mannschaft in der Lage ist, dieses System ohne Training wieder erfolgreich zu spielen.

Vermutlich wird es Lasso gegen Köln als Surmspitze richten. Es wurde ja bereits beschrieben, wie aggressiv er vorne gegen den Ball arbeitet. Dabei könnte er durchaus mehr Unterstützung bekommen. Andererseits erwarte ich, das Lasso flexibler spielt und sich öfter auch zurückfallen lässt als Anspielstation ins Mittelfeld.
Wenn er dabei ein oder zwei Gegenspieler mitnimmt, werden dann hoffentlich Räume frei, in die seine Mitspieler stoßen können.


jap_de_mos
30. September 2011 um 8:45  |  39408

Spannende Diskussion.
Klar ist für mich: Dieser Spielertyp wird dringender gebraucht denn je. Aber nur noch in einfacher Ausführung (statt Doppelspitze). Das bedeutet: Die Luft wird auf der Position dünner…
Folgende Trends habe cih in den letzten Jahren beobachtet:
– Ein Stürmer reicht => schon ausreichend diskutiert. Hat natürlich auch Folgen für die jugendmannschaften.
– Stürmer werden umgeschult. Beispiel Pisczcek (verdammt, wie schreibt man den???), vom ST (und Torschützenkönig in Polen) zum RV. Den umgekehrten Weg geht eigentlich nie jemand.
– Die Aufgabe der Mittelstürmer werden komplexer, immer mehr Spieler scheitern daran.
– Technisch hochwertiger Fußball ist zunehmend gefragt. Da wird der Ball gerne mal ins Tor „getragen“ – ein klassischer 9er stört da eher.
Alles gute Gründe – und dennoch bleibt ein verwundertes Kopfschütteln. Lasso wird seinen Weg machen, da bin ich mir sicher – er muss sich allerdings noch daran gewöhnen, als Einzelkämpfer unterwegs zu sein.
(Wer ihm mangelnde Defensivarbeit vorwirft, braucht noch sehr gute Argumente, um mich zu überzeugen. Bislang habe ich einen gegenteiligen Eindruck…)


stesh
30. September 2011 um 8:55  |  39409

Vom Aussterben bedroht..?

Jeder Spieler hat es am Anfang schwer. Heute wohl eher als früher, da wird einem keine Zeit gelassen, sich erst einmal zu behaupten oder einzugewöhnen.

Du musst sofort deine Leistung abrufen und am besten gleich ein genialen Paß spielen oder ein Tor schießen, damit dich alle „lieb“ haben.

Und je „größer“ ein Club, desto höher die Erwartungshaltung.

Wenn jemand das Vertrauen bekommt und er auch die Chance im „Tagesgeschäft“ bekommt, kann man immer ein „guter“ werden.

Lest mal den Beitrag:

http://www.bundesliga.de/de/historie/1970/meldung_archiv.php?f=0000132686.php


hurdiegerdie
30. September 2011 um 9:26  |  39410

Verstehe ich nicht @BM.

Ich höre doch immer, dass der eine oder andere Trainingskiebitz soviel Taktiktraining von Babbel sieht.

Sollte es da bei einer BL-Mannschaft nicht möglich sein, 2 verschiedene Systeme spielen zu können? Oder braucht Babbel noch weitere 100 Tage, um ein zweites System einstudieren zu können 😈 ?

Allerdings würde ich gegen Köln jetzt auch nicht in einem 4-4-2 auflaufen, zumal der zweite Stürmer fehlt.


helly
30. September 2011 um 9:27  |  39411

Den genialen Pass spielte Lasso auf Raffa, der semmelte aus acht Metern über das Augsburger Tor!
Torun’s Tor entstand nach Pressing und Balleroberung durch Lasso. Der Verteidiger wurde anschließend von Luhukay vom Feld genommen.
Ich bin froh, dass Lasso Herthaner ist, er wird seine Chancen weiter nutzen!


f.a.y.
30. September 2011 um 9:27  |  39412

Ich denke, dass jede Mannschaft einen brauchen kann, der Torinstinkt hat. Guckt man sich momentan Dortmund an, fehlt in meinen Augen genau so ein Spieler. Götze spielt Marseille schwindlig, macht dann aber das Tor nicht. Raffa hat solche Aktionen auch schon gehabt. Lasso könnte die Haken nicht schlagen, aber das Tor würde er machen…

Zur Statistik: ist die bei Lasso wirklich so schlecht zu sehen? Petersen hat zwar im Vergleich besser abgeschnitten, aber Lasso hat ein spielentscheidendes Tor gemacht. Kein 7:0. Und er wurde bereits beim Stand 1:1 eingewechselt, also durchaus in einem offenen Spiel. Der Junge wird seinen Weg gehen und uns hoffentlich noch lange viel Freude bereiten!


Freddie1
30. September 2011 um 10:30  |  39413

hurdiegerdie
30. September 2011 um 10:48  |  39414

Ich finde ja auch die Frage von @Adailton und @waidmann2 spannend, und sie beschäftigt mich schon eine Weile.

Wenn der Gegner nur mit einem Stürmer spielt, braucht man da noch eine 4er-Kette?

Könnte man da nicht mit einer 3er-Kette spielen und Überzahl mit einem 5er Mittelfeld (mit gut nach hinten arbeitenden Aussen) schaffen und entsprechend mit 2 Stürmern agieren (zumindest in Heimspielen)?

Etwa so (wenn alle dürfen):
————-Kraft
——Lell —Hubnik —-Kobi
Ebert —- Niemeyer (Ottl) —-Raffa—-Lusti —-ÄBH (Torun)
——-Ramos——–Lasogga

Wobei dann die 6er ggf. die Aussen absichern?

Gewagt, ich weiss.


limmetstadthustler
30. September 2011 um 10:52  |  39415

Ich denke auch, dass Lasso vor allem in Heimspielen gegen „kleinere“ Gegner (wer ist kleiner als ein Aufsteiger? 🙂 ) sehr wertvoll sein kann. Wenn die sich hinten verbarikadieren und man gezwungen ist über die Flügel zu attackieren. Der MF-Spieler ist zwar meist zugestellt, aber der AV (meines Erachtens eine der wichtigstens Positionen, sofern man keinen Messi im Team hat) kann oft in die Löcher vorstossen und Flanken schlagen. Wie war das bei Lassos einzigem Saisontor? Es ist durchaus eine Möglichkeit die Gegner mit Angriffen über die Aussen zu verwirren, wer erwartet sowas heute noch? 🙂
Bei Lasso happert es noch ein bisschen… aber der Junge ist auch noch lange nicht auf dem Höhepunkt seiner Karriere und kann (und wird) sich def. noch weiterentwickeln…


jap_de_mos
30. September 2011 um 11:09  |  39416

…und schon sind wir wieder beim guten, alten 3-5-2 😉
Darüber denke ich auch schon ne Weile nach. Die Frage ist halt, ob man den defensiven Raum mit drei Spielern ausreichend besetzen kann. Gerade, wann man die AV als „Anschieber“ nach vorne braucht. Die 6er müssten halt auch nach Ballverlust schnell hinter den Ball kommen, sonst wird’s im 1:1 verdammt eng.
Aber so in etwa könnte in der Tat ein Weg aussehen, um die „kompakte“ Spielweise, die neuerdings in aller Munde ist, auszuhebeln.


f.a.y.
30. September 2011 um 11:19  |  39417

@hurdie: hab ich auch das ein oder andere Mal schon als Vorschlag gehört. Würde das dann aber eher so sehen:

—————–Kraft————–
Lell ——— Hubnik—– —Kobi
—–Peter/Ottl——-Lusti——–
Ebert(Torun)————- ÄBH
—————-Raffa—————
——Ramos——–Lasogga——

Also als 3-2-2-1-2, wo die beiden Flügel eben als AV nach hinten rücken, wenn sie überlaufen werden (so wie jetzt auch) und die 6er im Grunde als zusätzliche IV funktionieren (bei gegnerischem Ballbesitz).


30. September 2011 um 11:51  |  39418

für mich bleibt die 4er-kette erste Priorität-schon alleine das Abseits-Stellen (enorm wichtiges Stilmittel) würde dadurch enorm erschwert-ich kann mir eine wirkliche Kompaktheit nur sehr schwer vorstellen, mit ner Dreier-Kette.Aber in Fussball-Dingen denke ich meist sehr konservativ, vermutlich denke ich da noch als Spieler-und da mag ich die Dreier-Kette nur in der Vorstellung als Offensiver ( als schneller Mann, nehme ich die auseinander, dass es eine Wucht ist..es ergeben sich ja geniale neue Räume..)-
Ach, die Hertha hat doch längst mehrere Systeme gespielt, oft genug sogar während eines Spieles. Aber ne Grundformation spielen doch nahezu alle Mannschaften? Ich glaube nur auf der Playstation wechselt man ständig, je nach Gegner die Grundform. !-3 Systeme sollte man spielen können und die können sie ja auch. Aber wie bei allen Mannschaften, gibt es eine , die man zu 90% spielt.
Das Hin-und Hergeschiebe von van Gaal z.B. hat die Spieler schlecht werden lassen ( Schweinsteiger!!)- Heynkes findet ne Grundordnung, die zur Mannschaft passt-und zack! BvB , Barca, ManU-welche Mannschaften spielen denn „mal so, mal so“?


Exil-Schorfheider
30. September 2011 um 11:58  |  39419

@hurdie

Interessanter Ansatz mit der Dreier-Kette. Habe neulich einen Artikel über Barca gelesen, dass sie ein 3-4-3 spielten, dass noch wuchtiger war als das sonst praktizierte 4-3-3. Ich such den mal heraus…


30. September 2011 um 12:03  |  39420

Noch mal bei einem weiteren Kaffe:
@herthaner4ever hat´s gesagt: wieso denkt man, man spiele „nur“ mit einem Stürmer, wenn Bayern mit Robben,Gomez, Ribery und Müller antreten?Auch Poldi ist ein Außenstürmer, Reuss..etc-. Ich sehe auch Ramos, wenn er über links kommt, nicht als LM an. Heute wird mit Halbstürmern gespielt und außerordentlich fixen 10ern, die auch sehr torgefährlich sind-da ne 3er-Kette?-hielte ich für verwegen.


pax.klm
30. September 2011 um 12:09  |  39421

Na dann machen wir aus der W
M Aufstellung

einfach ne X
M Aufstellung!


pax.klm
30. September 2011 um 12:10  |  39422

W
M

X
M


jenseits
30. September 2011 um 12:19  |  39423

@Exil-Schorfheider,

meintest Du diese Analyse des Spiels Barcelona gegen Osasuna auf Spielverlagerung?


hurdiegerdie
30. September 2011 um 12:23  |  39424

Na @Apollinaris, dann bin ich ja beruhigt, dass Hertha ein 4-4-2 spielen könnte, wenn sie es wollte, was ich gegen Köln nicht machen würde.

War ja nur, weil @BM das bezweifelte. Da dachte ich, ich frage mal bei den Trainingsbeobachtern nach.

Was man auf einer Playstation kann oder nicht, weiss ich nicht, weil ich sowas noch nie in meinem Leben besessen, geschweige denn gespielt habe, das wirst du besser wissen.

Was Barca und Manu machen (können), interessiert mich persönlich auch ziemlich wenig, da mir schon ein Zwanzigstel der Schulden reicht. Da die ihre Liga sowohl zu Hause als auch auswärts (fast bis zur Langeweile) dominieren und 22 gleichwertige Spieler trotz Schulden haben dürfen, kommen sie vielleicht mit einem System aus (auch bei Spielerausfällen). Der BvB scheint Probleme mit nur einem System zu haben, wenn Leute wie Sahin oder Barrios (und andere) fehlen.

Mir fällt es halt trotzdem weiterhin schwer, glauben zu müssen, dass man zwangsläufig auswärts gegen Bremen und Dortmund mit dem gleichen System spielen muss wie zu Hause gegen Augsburg (oder Kaiserslautern, oder, oder). Ich hoffe, das ist ok?

Warum man mit 4 Leuten leichter Abseits stellen kann als mit 3 Leuten würde mich dagegen interessieren (ehrlich!). Ist es nicht so, dass bei 4 Leuten die Fehlerquelle (einer schläft) grösser ist als bei 3 Leuten?


30. September 2011 um 12:39  |  39425

ach, warum immer so biestig? gegen Köln könnte ich mir (grundsätzlich)ein 4-4-2 vorstellen..DANN; WENN Hertha Ramos zur Verfügung HÄTTE. Ich dachte, wir wären hier beim theoretischen Fachsimpeln? Puhh, sorry, du kannst anstrengend sein 😯
Ich bin da eben anderer Ansicht als Du. Ne Dreierkette kann wohl nur funktionieren, wenn sie ne Art Mini-Libero installiert (so wird´s ja oben auch beschrieben), weil sonst 2 schnelle Leute schlicht die Räume nutzen kann-jetzt ist ne 4er Kette ja schon sehr anfällig für „Schnittstellen-Bälle“- und der „Zurückhängende“ müsste dann schon sehr sehr aufmekrsam und antrittsschnell sein, um dann immer auf die „Linie“ zurück zu kommen.
ich stelle mir das immer als Spieler vor: und da sehe ich plötzlich Räume vor mir. .
Ich müsste das auf dem Platz sehen können- dann kann ich es besser beurteilen. Ich sagte schon häufiger: ich bin nicht ein großer Taktik-Fan, sondern sehe Fussball eher immer noch aus der Spieler-Perspektive. Und ne Dreier-Kette stelle ich mir sehr anfällig vor, vor allem gegen richtig gute und schnelle 4- 5 Offensive, wie Bayern, Hertha, Dortmund, Leverkusen sie z.B. oft aufstellt..
Aber: ich lerne immer dazu-habe nur auch ne Meinung- ich hoffe, das ist auch ok?
Ich bin eben, wie viele viele andere, skeptisch gegenüber ner Dreierkette-


hurdiegerdie
30. September 2011 um 12:48  |  39426

G…er Artikel @jenseits! Danke!

Das finde ich u.A. besonders interessant:

Während der Großteil der Trainer heutzutage auf das 4-2-3-1 schwört, da man mehr Präsenz im Mittelfeld besitzt und über eine geregelte Bindung zum Sturm verfügt, gibt es weiterhin viele Trainer, die auf das 4-4-2 setzen. Der Grund hierfür liegt darin, dass man durch zwei zentrale Stürmer die Last des Torerfolgs auf mehrere Schultern verteilt und dadurch die Fixierung auf eine Person und seine Tagesform verringert, während man gleichzeitig die Chancen auf einen Torabschluss erhöht. Der Trend bei diesen 4-4-2-Befürwörtern geht allerdings dazu über, dass man das richtige Sturmduo findet – beide torgefährlich, doch einer eher hängend und als Anspielstation für das Mittelfeld, der andere vorne als Prellbock und Knipser.

Das ist m.E. eines der Hauptprobleme bei Hertha im 4-4-2 (oder ohne Raffa), dass die Bindung zum Mittelfeld fehlt und es so oft in ein lang-weit-hohes Anspielen der Stürmer ohne geeignetes Nachrücken des Mittelfeldes abdriftet. 4-4-2 geht zur Zeit bei Hertha mit Ramos und Lasogga nur mit einem zuuuu offensiven Spiel, d.h. Raffa zusätzlich als offensiven 6er, meiner Meinung nach (oder mit 3er Kette 😉 ).


f.a.y.
30. September 2011 um 13:03  |  39427

@apo: mit 3er Kette gegen Bayern ist natürlich Selbstmord. Ging mir eher um Heimspiele wo der Gegner selbst tief steht und nur Kontern will. Köln, FCK und solche Kaliber. Gegen spielstarke offensive wie die Brezeln bin ich eher für das klassische 9-0-1. 😀


Sir Henry
30. September 2011 um 13:11  |  39428

Ich finde diesen Artikel auch hochinteressant, aber irgendwie ist er mir auch wieder zu theoretisch.

Ich unterstelle, dass Barca auf Grund der unglaublichen Klasse der Einzelspieler praktisch jedes System spielen könnte und trotzdem gegen 99% aller möglichen Manschaften gewinnen würde. Erst die Tatsache, dass der hohe 50 m Pass in den Fuß des Mitspielers gespielt wird und dieser dann nicht erst fünfmal nachfassen muss, um den Ball unter Kontrolle zu bringen, sondern sofort wieder was damit anstellen kann, versetzt den Trainer in die Lage, ein System planen zu können. Der Faktor Zufall geht gegen Null. Das führt zu der unglaublichen Dominanz im Spiel.

Bei Barca würde sogar Catenaccio schick aussehen.

Inwieweit die phänomenale Überlegenheit Barcas das Ergebnis der Klasse der Einzelspieler ist (meine Meinung) oder das Ergebnis des Systems, bleibt zu diskutieren.

Wie immer im Leben ist es wahrscheinlich etwas von Beidem.

Wie würden eigentlich Barca gegen Barca spielen?


hurdiegerdie
30. September 2011 um 13:17  |  39429

@Sir Henry:

vermutlich 0:0 oder 5:5, sicher aber 11 gegen 11 😉


Exil-Schorfheider
30. September 2011 um 13:18  |  39430

@jenseits

Yes! Das ist der Artikel! Danke! 😉


Sir Henry
30. September 2011 um 13:18  |  39431

Aaacch, Schnickschnack, @hurdie. 😉


Dan
30. September 2011 um 13:19  |  39432

Babbel hat doch selbst gesagt er spielt doch immer mit vier Stürmern. Und das sieht man auch in den Taktikspielchen, wenn die typischen vier Torun, Ebert, Raffa und Ramos bzw. auswechselbar mit Lassogga, Ruka, Ronny, ÄBH den Angriff vortragen.

Die Vier kreuzen dann ihre Laufwege, passen schnell und schließen je nach Situation ab. In der Vierergruppe mit Lassogga ist Lasogga auch der der am häufigsten gesucht und abschließt, aber auch ÄBH versucht es gern schon vom 16er.

Die Gruppe mit Raffa hingegen hat viele die den Abschluß suchen. Da sind Raffa und Ramos vielleicht nur paar % vor Torun und Ebert.

Ansonsten bin ich heute fertig mit der Welt. Zwei Stunden gerade bei Hertha bezüglich der RWE + Bahnkarte angestanden. Aber nur weil die natürlich den Vorverkaufsbeginn Essen und VW auf den selben Tag legten.

75% der Leute wollten nur zu VW. 🙁
—–
@Freddie1
Ja sieht ganz gut aus. Online sind ca. 50.0143 minus Sichtbehinderung schon weg. Dazu kommen noch die Gäste.

Wie siehts es morgen aus, noch eine Wurscht ein Getränk vor dem Spiel beim Preußen?
@treat? @Sir? @dewm? & Co?
—-


Sir Henry
30. September 2011 um 13:24  |  39433

@Dan

Muss morgen vor dem Spiel zum Tickethinterlegungsschalter und möchte rechtzeitig dort sein, weil es sehr schnell sehr voll wird. Insofern stehen die Chancen ganz gut.

Wieder bei Heinz?


Blauer Montag
30. September 2011 um 13:27  |  39434

apollinaris // 30. Sep 2011 um 12:39

ach, warum immer so biestig? … Ich dachte, wir wären hier beim theoretischen Fachsimpeln? Puhh, sorry, du kannst anstrengend sein

😡 Puhh, aber wirklich und wahrhaftig anstrengend. 😡

Wo ich heute morgen nix weiter schrieb, als dass seit dem Nürnbergspiel weder ich noch irgendein anderer Augenzeuge ein öffentliches Training in einer 4-4-2 Formation beschrieben hätte. Was noch nicht ausschließt, dass dieses vielleicht im nicht öffentlichen Training erfolgt. Möglich ist alles … der Pokalsieg genauso wie der Abstieg 🙄 🙄 🙄

Alle interessierten Fans sind herzlich eingeladen, in der nächsten Woche das öffentliche Training zu besuchen. Dann könnt ihr Euch selbst ein Bild davon verschaffen, ob und welche Spielsysteme bei Hertha trainiert werden.

http://www.herthabsc.de/index.php?id=46


Dan
30. September 2011 um 13:37  |  39435

@Sir Henry

Ja der Heinz arbeitet beim Preußen 🙂 . Man kann den hinteren Bereich des Biergartens wo Heinz uns immer bediente, als ungefähren Treffpunkt ausmachen. An das Ergattern von Sitzplätzen habe ich meine Zweifel.

Ach ja auf der Hertha Seite gibt es einen Hinweis zu dem heutigen Ansturm.

http://www.herthabsc.de/index.php?id=413&tx_ttnews%5Btt_news%5D=11189&cHash=feba3fc6bf3ddd005dff29c56d156147

Suchbild: bin auch drauf und ganz sicher nicht vorne, obwohl ich schon ca. 9:30 anwesend war.


Sir Henry
30. September 2011 um 13:42  |  39436

@Dan

Ziemlich genau in der Mitte des Bildes neben der Person im hellen Hemd?!?


Freddie1
30. September 2011 um 13:46  |  39437

@dan, sir und co : sehr gern beim Preussen.
Uffn Bier und Boulette.


Treat
30. September 2011 um 13:47  |  39438

@Dan
Weiß noch nicht, evtl. fahren wir morgen vor dem Spiel noch nach Potsdam zum Apfelfest, dann könnte es knapp werden.

Melde mich kurzfristig.

Blauweiße Grüße
Treat


Blauer Montag
30. September 2011 um 13:51  |  39439

Ich glaube @Dan,
deinen schemenhaften Umriss oberhalb der beiden Kanaldeckel auf dem Suchbild erkannt zu haben.

Gigantisch dieser Ansturm 😀


Sir Henry
30. September 2011 um 14:06  |  39440

OT:

Erhält die Gastmannschaft eigentlich einen Anteil am Umsatz der Ticketverkäufe? Wenn ja, ist dieser Betrag fix oder abhängig von der Zahl der verluaften Gästetickets?


Sir Henry
30. September 2011 um 14:07  |  39441

verluaften=verkauften


Dan
30. September 2011 um 14:09  |  39442

Jut die Jungs. 🙂 Aber ihr habt bestimmt früher schon geübt die Maus in der Fernsehzeitschrift: „TV“ zu finden. 😉

Der nette Herr mit dem hellen Hemd, hat dann aufgegeben, aber sozial wie ick bin habe ick ihm Karten für RW Essen mitbesorgt. Ist ooch ein ganz harter Herthaner heim, auswärts und U23.


Blauer Montag
30. September 2011 um 14:14  |  39443

Danke @Dan,
diese Fernsehzeitschaft hatte doch tatsächlich meine Oma abonniert. Zu einer Zeit, als es nur die öffentlich-rechtlichen Fersehsender gab.


hurdiegerdie
30. September 2011 um 14:17  |  39444

Warum ich jetzt wieder biestig bin… Ich habe doch auch nur theoretisch über Aufstellungen gefachsimpelt. Aber na ja, lassen wir das.

Ich kann leider nicht zum Preussen, bin in Freiburg. 😉
Ich hoffe auf eure Hilfe bei der FuGo und Schiri-Wertung. Ich schaffe das Hertha-Spiel nicht, da es im Anschluss zur Geburtstagsfeier meiner Freiburger Freunde geht.


Dan
30. September 2011 um 14:43  |  39445

@Sir Henry

§ 50
Abrechnungen der Spiele im DFB-Vereinspokal
der Herren
1. Bei Pokalspielen gilt Einnahmeteilung. Der Einnahmeteilung unterliegen die Einnahmen aus
dem Kartenverkauf und der Bandenwerbung.

2. Vor Teilung der Einnahmen sind nachstehende
Positionen absetzbar:
2.1 Umsatzsteuer;

2.2 Veranstaltungskosten in Höhe von 15 % der
festgestellten Einnahmen ohne Umsatzsteuer;

2.3 Kosten für Schiedsrichter, Schiedsrichter-
Assistenten und Schiedsrichter-Beobachter;

2.4 Fahrtkosten für die reisende Mannschaft für
bis zu 22 Personen für das tatsächlich in Anspruch genommene Verkehrsmittel, die jedoch nicht höher sein dürfen als die Kosten
für die Deutsche Bahn unter Einbeziehung aller
möglichen Sondertarife. Bei Reisen bis zu
100 km einfacher Entfernung wird die zweite
Wagenklasse vergütet, bei größeren Entfernungen die erste Wagenklasse. Die Benutzung von IC/lCE-Zügen ist zulässig.

2.5 Tatsächliche Übernachtungskosten im Falle
einer Entfernung von mindestens 250 km
vom Sitz des Vereins für höchstens 22 Personen
und einer Nacht für nicht mehr als
€ 40,00 pro Person.


Sir Henry
30. September 2011 um 14:51  |  39446

Interessant, @Dan. Und wie ist es in der Liga?


Sir Henry
30. September 2011 um 14:53  |  39447

Nochmal OT:

Wie oft haben Pante und Voro eigentlich gemeinsam gespielt? Wie oft davon standen sie zusammen in der Startelf? Wie waren die Ergebnisse dieser Spiele?


Freddie1
30. September 2011 um 14:56  |  39448

Ohne wie @dan dies mit allen Durchführungsbestimmungen unterfüttern zu können, sag ich mal: nüscht.
Die Unioner hatten sich doch tierisch aufgeregt, dass Hertha die Preise für die Gäste im Vergleich zu anderen Spielen angehoben hatte und somit der Konkurrent „gesponsort“ worden ist.


Dan
30. September 2011 um 15:01  |  39449

Schließe mich da @Freddie 1 an. Für den DFB-Pokal muss es eine Regelung geben, denn in der Liga hat ja jedes Team sein 17 Heimspiele.

Aus dem Gedächnis heraus würde ich sagen die standen in der Liga nur 8x zeitgleich auf dem Feld.


Freddie1
30. September 2011 um 15:04  |  39450

Voro und Pante standen auch nach meinem Gedächtnis nur wenig zusammen aufm Platz.
Und funktionierte dann auch nicht wirklich.


Dan
30. September 2011 um 15:23  |  39451

Die 8 x ist fast richtig, Voronin und Pantelic standen genau 9 x zusammen in der Startelf.

7 x standen sie gemeinsam auf dem Feld nach einer Einwechslung, davon waren es aber nur 2 Spiele in denen sie mehr als 30 Minuten „zusammen“ spielten.


Exil-Schorfheider
30. September 2011 um 15:29  |  39452

@Sir

Wie kommst denn darauf, dass die Gäste an den Zuschauer-Einnahmen der Liga-Heimspiele partizipieren? Ist es sooo heiß in Berlin? 😉

@Dan

Lese ich richtig, dass der Heimverein die Übernachtungskosten des Gastes von den Einnahmen abziehen darf? Würde RWE denn die Kosten von Hertha BSC auslegen!?

Gruß aus dem sonnigen Süddänemark! Bin erst mal zum Richtfest! Korn bei dem warmen Wetter… puuh… 😉


Dan
30. September 2011 um 15:47  |  39453

Exil-Schorfheider // 30. Sep 2011 um 15:29

Ohne nun zu zitieren, muss dass Heimteam die Fahrkosten und ggf. die Übernachtungskosten tragen.

Ich hoffe Du hast blauweissenkieler zum U23 Spiel geschickt? Aber eigentlich haste doch Zeit, 2 Stunden Trinken und Hauswand einreißen und dann abe zur U23 oder wie? 😉

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