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(mkl) – Eine massive Schrecksekunde gab es zu überstehen heute am Schenckendorffplatz: Kurz vor Ende der morgendlichen Trainingseinheit prallten Patrick Ebert und Thomas Kraft im Mini-Testspiel zusammen, und zwar mit viel Wucht. Kraft konnte sofort aufstehen, aber Ebert hielt sich sein rechtes Knie und die Hände vor das Gesicht – das ist meist ein untrügliches Zeichen, dass ein Spieler weiß: Jetzt ist etwas kaputt. Er humpelte dann zur Torauslinie, ließ sich wieder auf den Boden fallen und wurde sofort am Knie versorgt. Zwar konnte er dann weitermachen, den Platz verließ er aber mit einem Kühlungsverband. Zur Erinnerung: Im Juli 2010 hatte sich Ebert ebenfalls im rechten Knie das Kreuzband gerissen. Vorher war es etwas ruppig zur Sache gegangen, Nikita Rukavytsya musste schmerzhafte Bekanntschaft mit Maik Franz machen. Auch er konnte aber weitertrainieren.

Ansonsten hat @catro alles richtig beschrieben:

Sehr viel Ballarbeit. Geübt wurden Doppelpässe und die dazu gehörenden Laufwege…Abschluss bildete ein Miniturnier auf doppelter Strafraumgröße (5 gegen 5 mit drei Mannschaften).

So bringt diese Länderspielpause zwei Gruppen hervor: Die einen ackern und holzen in einer hohen Intensität, es sind ja nicht viele Spieler einsatzfähig. Und dann sind da einige, die die „freie“ Zeit nutzen, um wieder komplett fit zu werden. Pierre-Michel Lasogga (Knie) setzte genauso weiterhin aus wie Adrian Ramos (OP-Folgen), Ronny fehlte wegen seines Knöchels, und Christoph Janker ist schlicht krank. Zeit, die Wunden zu lecken also.

Dabei ist das zumindest bei zwei Spielern nicht wirklich selbstverständlich: bei Lasogga und Ramos. Beiden lagen Einladungen zu ihren Nationalmannschaften vor, beide sagten ab. Babbel lobte diese Entscheidung in den höchsten Tönen: „Das zeigt mir, dass sie Vollprofis sind. So gerne man für sein Land aufläuft, der Verein geht einfach vor. Es sind ja keine vorgeschobenen Verletzungen“, meinte er, und sagte in seinem unfassbar trockenen Humor noch: „Für Adrian ist es sicher besser, wenn er nicht zehn Stunden am Stück im Flugzeug sitzt…“ Wohl war nach seiner Gesäß-OP. ;).

Das Dilemma mit der Ehre

Die Diskussion um das Dilemma „Nationalmannschaft oder Klub“ ist ja nicht neu, der Streit zwischen (einigen) Vereinen und dem DFB ist bekannt. Ich muss gestehen, dass ich gar nicht so genau weiß, auf welcher Seite ich stehe. Auf der einen bin ich Romantiker: Als aktiver Wettkampfsportler kann ich mir nicht vorstellen, dass es etwas Schöneres gibt als für sein Land zu starten (ich komme nämlich nie in den Genuss ;))  Auf der anderen Seite haben die Klubs natürlich Recht, wenn sie sagen: Ihr könnt nicht unsere Leute anfordern, sie kommen verletzt wieder, aber bezahlen für alles müssen wir. Rechtlich, darüber müssen wir ja nicht reden, sind die Vereine verpflichtet, ihre Spieler herzugeben – wenn sie denn fit sind. Was schon zu kuriosen Blitz-Verletzungen geführt hat. Oder, was ich ehrlicher finde, zu offenen Absagen.

Das kann schon mal Ärger geben. Bei Hertha kennen sie das zu genüge. Erinnert sei nur an den Fall Domovchyiski, den Bulgariens Trainer Lothar Matthäus aus der Mannschaft warf, weil er eine Partie zugunsten von Hertha absagte. „Solange ich Trainer bin, macht er kein Spiel mehr“, sagte Matthäus. Doch es geht auch einvernehmlich, wie der Fall Nikita Rukavytsya zeigt. Der Australier hatte sich ebenfalls offiziell eine Auszeit erbeten, um sich mit Hertha auf den Aufstieg konzentrieren zu können. Es wurde ihm gestattet.

Gut, wenn Lasogga ausspannen lernt

Jeder Fall ist also einzeln zu betrachten. Eine generelle Formel wird sich kaum finden lassen. In diesem Fall halte ich es für absolut richtig, dass beide Spieler nicht gefahren sind. Die Verletzungen sind unstrittig, und es geht bei den beiden ja um mehr: Bislang gehörten beide zu der Fraktion der Übereifrigen, jeder auf seine Weise. Ramos ließ sich bislang in bekannter Manier der Südamerikaner (und ich meine das nicht abfällig!) keine Reise nach Kolumbien entgehen, über Lasogga wiederum heißt es oft, man müsse ihn bremsen. Vor sich selbst. Im Training wie eben auch vor einer Reise nur Nationalmannschaft mit gereiztem Knie. Insofern unterstreiche ich Babbels Aussage in diesem Fall: Ja, dieses Verhalten ist professionell.

Wie geht es euch? Mögen die genannten Fälle recht eindeutig und durch die Hertha-Brille noch viel nachvollziehbarer sein, so erinnert ihr euch bestimmt an Fälle, wo es eben nicht so war. Wie ist eure generelle Haltung zu dem Thema? Müssten die Klubs ein Machtwort sprechen? Wer verhindert solche Verletzungs-Katastrophen wie ihm Fall Robben? Oder sagt ihr: Die Klubs stehen genug im Fokus – lasst den Jungs doch die paar Spiele im Jahr auf internationalem Parkett?

 


104
Kommentare

6. Oktober 2011 um 17:25  |  39970

1.


Petra in Berlin
6. Oktober 2011 um 17:37  |  39971

2.


Silberrücken
6. Oktober 2011 um 17:41  |  39972

Der Verein trägt auch das finanzielle Risiko, zumindestens die kompletten Gehaltskosten sollten vom Verband im Falle einer Verletzung für eine (n) angeforderten Spieler/-in übernommen werden.


hurdiegerdie
6. Oktober 2011 um 17:58  |  39973

oder @silberrücken, zumindest die Versicherung für selbige. Der DFB hat doch ausreichend Geld.

Vielleicht fiele dann auch mal das eine oder andere unsinnige Freundschaftsspiel weg.


Herthaber
6. Oktober 2011 um 18:08  |  39974

Dies zeigt eindeutig, daß der Kader funktioniert und die Jungs sich wohlfühlen und nicht mit aller Macht woanders Erfolge holen wollen. Es ist sicherlich profihaftes Verhalten, trotzdem hoch anzuerkennen, wenn Spieler auf Auftritte verzichten, die ihnen sicherlich mehr einbringen würden als normales Training, auch wenn kleine Verletzungen dazu beigetragen haben.


apollinaris
6. Oktober 2011 um 18:22  |  39975

profihaft ja, dem Veein gegenüber. Ich finde allerdings, dass man den jungen Spielern da ne Menge abverlangt..was gibt´s denn Größeres, als für sein Land zu spielen? -Davon träumt doch jeder , neben dem Traum von Real, Barca, Bayern etc
Ich bin da nicht ganz eindeutig.


Exil-Schorfheider
6. Oktober 2011 um 18:29  |  39976

Na ja, @hurdie, der DFB hält die Spiele nicht für unsinnig, da er damit das viele Geld verdient und der Trainer meint, die Mannschaft könne sich einspielen oder andere Systeme ausprobieren wie gegen Brasilien. Graupen-Partien wie gegen Dänemark finde ich auch nicht okay, aber leider hat der Bundestrainer recht.
Und wie sollen bspw. ärmere Verbände diese Kosten übernehmen, die nicht so reich wie der DFB sind? Die Abstellgebühren sind der richtige Weg, aber es darf gern mehr sein. Zumal die Versicherung nach den sechs Wochen Lohnfortzahlung meist von den Spielern getragen wird, es sei denn, es handelt sich um Spieler wie Robben, die ihr Gehalt nach den sechs Wochen weiterbeziehen.

Da finde ich ehrliche Absagen korrekt.


Silberrücken
6. Oktober 2011 um 19:01  |  39977

@hurdiegerdie
ja, das ist im Ergebnis sehr ähnlich.
Insgesamt ist es ja ein Wechselspiel; Person A spielt in der Nationalelf, steigert seinen Marktwert und das Ansehen des Vereins usw., deshalb die Übernahme des Risikos des Entgelds. Das Investititonsrisiko von kleineren Vereinen ist prinzipiell höher als von breiter aufgestellten. Die Auswirkungen können beträchtlich sein, wenn ein kleiner Verein 2 Leistungsträger/-innen abstellt und die in entscheidenden Phasen ausfallen -> Wettbewerbsverzerrung -> Wegfall der Transferfenster ist eine logische Folge -> Übernahme der Kreditierung übernimmt wer? 😉


kielerblauweiß
6. Oktober 2011 um 19:08  |  39978

Ich gehe davon aus, dass es war ist, dass gefundene Rechtschreibfehler behalten werden dürfen? 😉
Zum Thema: Lasogga z.B. sehe ich sehr gerne in der Nati – aber wenn`s nich geht, geht Hertha natürlich vor!


hurdiegerdie
6. Oktober 2011 um 19:17  |  39979

Ok @Exil-S.,
es war ein bisschen populemisch, aber nur ein bisschen. 😉

Ich meinte ja auch nur das „eine oder andere“ Länderspiel und meinte damit genau so Spiele wie gegen Dänemark. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Freundschaftsspiele aus den von dir genannten Gründen.

Höhere Abstellgebühren treffen ja die ärmeren Verbände ebenso. Und das der DFB seine Einahmen massgeblich über Freundschaftsländerspiele speist, halte ich für ein Gerücht.

Ausserdem fordert die Liga genau das (inkl. Versicherungen) umgekehrt von der FIFA für WMs und entsprechende Quali-Spiele, warum nicht Vereine für Freundschaftsspiele vom DFB?

http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1106/News/reinhard-rauball-forderung-hoehere-abstellungsgebuehr-nationalspieler.html

Sonst bin ich sehr bei Silberrücken, wobei sich der Verein ja über die Abstellgebühren auch an den Versicherungen mitbeteiligen könnte, auch wegen der Mehrwertsteigerung der Spieler, an denen der Verein ja bei Transfers mitverdient.


Herthaber
6. Oktober 2011 um 19:33  |  39980

Robben ist doch wiedermal ein Beispiel dafür, zufrüh wieder angefangen zu haben. Der Druck der Vereine ihre Stars auflaufen zu lassen, läßt manchmal keine 100% Genesung zu. Schön wenn ein Spieler begreift, daß er mit 100% Fittnes, sich selbst dem Verein und evtl. auch der Nationalelf am ehesten helfen kann. Natürlich möchte jeder spielen aber nur gesund ist er auch im Kopf frei, seine beste Leistung abzurufen.


calla
6. Oktober 2011 um 19:43  |  39981

Wenn Vereine ihre Spieler zu N11-Spielen abstellen müssen, scheint das selbstverständlich zu sein – ich sehe da aber Konflikte.

Keine Konflikte immerhin, die von Vereins- und DFB-Seite offen ausgetragen werden. Aber vielleicht mal sollten. Denn da schwelen Brandherde, die spätestens zu den nächsten olympischen Spielen in London ausbrechen werden.

Ich erinnere mich noch gut an unseren Kacar und S04-Rafinha, die unbedingt olympisch für Ihr Land auflaufen wollten und mehr oder weniger Druck ausgeübt haben, um unbedingt noch teilnehmen zu können, obwohl sie gleichbedeutend dringend bei ihren Vereinen gebraucht wurden. Ich bin da auf der Seite der Vereine.

Als Arbeitgeber, ganz profan betrachtet, sollte der abstellende Verein ein gewichtiges Mitspracherecht haben. Oder die Nationalverbände honorieren die Einsätze entsprechend. Ich meine bei Verletzungen wie bei Robben zum Beispiel, die der Spieler sich im N11-Trikot zugezogen hat, sollten finanziell entschädigt werden. Aber nicht nur mit nem Appel und nem Ei, sondern mit Entschädigungen wie Verdienstausfall.

Wenn Ramos oder Lasogga sich bei einem Freundschaftsspiel Kolumbien oder D U21 gegen wen auch immer ihre Kreuzbänder reißen, werd` ich sauer. Wer zahlt dann ihre Schrippen für eine wirklich lange Zeit?
Und wer tröstet uns dann? 🙁


Herthaner_20
6. Oktober 2011 um 20:01  |  39982

Ich denke,dass der Verein entscheiden können müssten,weil sie mit den Konsequenzen leben müssen.Wenn der große Star verletzt ist entscheidet das die Saison anders verläuft.Abgestellt sollten Spieler nur wenn die Spieler zu 100% fit sind und es keinerlei Besenken gibt kann der Spieler gerne abgestellt werden.Verein geht vor,vor allem bei Freundschaftsspielen !


Felix BSC
6. Oktober 2011 um 20:07  |  39983

Ich kenn mich in dieser Thematik nicht so aus, deshalb nur ne unfundierte Meinung:
Derjenige, der für den Einsatz des Spielers verantwortlich ist, sollte auch das (finanzielle) Risiko tragen. Also Fifa bei der WM, UEFA bei der EM und der DFB bei Freundschaftsspielen.
Den Vereinen da mit der angeblichen Wertsteigerung von Nationalspielern zu kommen halte ich für zu einseitig gedacht, weil der Nationaltrainer jaauch von sehr gut ausgebildeten Nachwuchsspielern profitiert. Es ist also ein Geben und Nehmen. Die Vereine bilden die Spieler aus und der DFB verdient bei Freundschaftsspielen und auch Turnieren, weil sie gute Leistungen vollbringen.
Aber im Großen und Ganzen freu ich mich über jeden Herthaner im Schwarz weißen Trikot, ist ja auch gut fürs Ansehen des Vereins.


Silberrücken
6. Oktober 2011 um 20:22  |  39984

Im Prinzip geht es doch um eine Absicherung der Vereine. Die Ausgestaltung der Bedingungen ist doch in wenigen Stunden möglich; nur dürfen die Vereine NICHT bestimmen, wann abgestellt wird!


Blauer Montag
6. Oktober 2011 um 20:22  |  39985

“Für Adrian ist es sicher besser, wenn er nicht zehn Stunden am Stück im Flugzeug sitzt…” Wohl war nach seiner Gesäß-OP. 😉 .

Solche Zeilen haben für mich höchsten Unterhaltungswert. Der wäre eigentlich nur noch zu toppen, falls Babbel, Preetz, Fiedler, Dardai oder einer der Spieler einmal selbst für immerhertha.de eine „keynote speech“ schrieben. Grad‘ beim heutigen Thema könnte Markus Babbel gerne noch einmal erzählen, wie es sich anfühlt, im deutschen Trikot Europameister zu werden.


apollinaris
6. Oktober 2011 um 20:34  |  39986

wenn Özil & co oder in den 90ern Matthäus und co. nicht abgestellt worden wären, wie wäre dann wohl der Tenor?- Ich bin da sehr gespalten, wie gesagt. Klar, der Verein hat sein glasklares Interesse am Tagesgeschäft (das Argument der Wertsteigerung ist aber keinesfalls nur Quark..)- der jeweilige Spieler aber will für sein Land (auch) auflaufen. Für mich als junger Mann wäre eine Welt zusammengebrochen, wenn meine Chefs mir das verweigert hätten…
Einfach isses nicht-ich denke, es wird so bleiben, wie es ist: überwiegend werden sie abgestellt werden-und das ist auch gut so (denke ich). Dass die Spieler gut versichert werden, davon gehe ich einfach mal aus..?


Herthaber
6. Oktober 2011 um 20:38  |  39987

Kennt jemand schon das Ergebnis gegen Oranienburger FC ?


jenseits
6. Oktober 2011 um 20:41  |  39988

Neumann macht das 2 : 0 !


hurdiegerdie
6. Oktober 2011 um 20:41  |  39989

@Herthaber,
ich muss mir zwar zwecks Familienfriedens alte Folgen von Voyager ansehen, aber das reicht nicht, um in die Zukunft zu gucken 😉


Slaver
6. Oktober 2011 um 20:42  |  39990

Gleichzeitig spielt übrigens die deutsche U19 gegen Nordirland. Dort hat Nico Schulz einen Doppelpack bisher erzielt.


Caravaggio
6. Oktober 2011 um 20:42  |  39991

OT:
Sebastian Neumann hat soeben ein Tor für die U21 gemacht.


Caravaggio
6. Oktober 2011 um 20:42  |  39992

Sorry, zu langsam…


Bolle75
6. Oktober 2011 um 20:44  |  39993

Der Verein profitiert aber auch davon wenn sich jemand auf Nati-Ebene einen Namen macht.
Ich denke es ist einfach auch ein wenig Fingerspitzengefühl, wie jetz z.B. bei Lasso, gefragt.
Natürlich haben die Bayern eher ein Problem als wie die kleine Hertha aber niemand sollte vergessen was für einen Schub eine gute Nati für die Liga bedeuten kann. Seit 2006 interessieren sich auf jeden Fall mehr Leute für Fussball als davor auch wenn ich das jetzt mit Zahlen nicht belegen kann.


calla
6. Oktober 2011 um 20:49  |  39994

@BM, schön gesagt, sehr pathetisch

Verheißungsvoll, sollten unsere „Angebeteten“ mal hier posten…vor allem innovativ

Na klar ist nationaler Erfolg nicht gleichzusetzen mit dem Tagesgeschäft. Stell Dir mal vor, Neuer oder Özil sagen uns für die Euro 2012 ab!


hurdiegerdie
6. Oktober 2011 um 20:49  |  39995

Danke @slaver. Hast du einen livestream?


apollinaris
6. Oktober 2011 um 20:54  |  39996

neumann macht per Kopf nach Ecke das Tor. Ansonsten hat er nichts zu tun…


Slaver
6. Oktober 2011 um 20:58  |  39997

@hurdie

Nein, nur den UEFA-Liveticker. Das Spiel ist aber auch gerade schon mit nem 5:1-Sieg für Deutschland zu Ende gegangen.


hurdiegerdie
6. Oktober 2011 um 21:09  |  39998

Danke @slaver, ich finds jetzt nicht so schnell und bin faul, gab es noch mehr Tore von Schulz?


Slaver
6. Oktober 2011 um 21:12  |  39999

Nein, die anderen 3 Tore haben Hofmann (2x) und Mendler gemacht.


hurdiegerdie
6. Oktober 2011 um 21:16  |  40000

Danke, Slaver


Herthaber
6. Oktober 2011 um 21:17  |  40001

@hurdiegerdie

Wieso ? Dir haben um 18:30 begonnen !


Herthaber
6. Oktober 2011 um 21:18  |  40002

@hurdiegerdie

Jetzt hats gefunkt. Die spielen ja erst morgen!!


Herthaner_20
6. Oktober 2011 um 21:19  |  40003

Klasse Nico 🙂


monitor
6. Oktober 2011 um 21:59  |  40004

>“Erinnert sei nur an den Fall Domovchyiski, den Bulgariens Trainer Lothar Matthäus aus der Mannschaft warf, weil er eine Partie zugunsten von Hertha absagte. “Solange ich Trainer bin, macht er kein Spiel mehr”, sagte Matthäus.<

Da muß man sich als Spieler wohl keine Sorgen machen. Nach ein paar Monaten ist alles wieder gut! 😉


monitor
6. Oktober 2011 um 22:15  |  40005

Zum Thema Nati/ Verein:

Wenn ich mir die Posts durchlese ist ja wohl unstrittig, daß beide voneinander profitieren.
Fakt ist aber auch, das der Verein mit einem Spieler allein gelassen wird, wenn sich dieser bei einem Nati-Einsatz verletzt hat.

Eine Lösung wäre eine gemeinsame Kasse der Liga und des DFB, aus der die Folgekosten eines Arbeitsunfalls für den DFB ausgeglichen werden könnte. Das ist dann aber keine Lösung für den Fall Robben, der sich für Holland (selbstverständlich für nix und wieder nix 😉 ) die Knochen malträtieren läßt und dann bei Bayern die medizinische Abt. gefühlte 3 Jahre belegt. Das wär dann wieder was für die FIFA oder UEFA.

Also lassen wir es einfach so, wie es ist, denn das hat bisher bestens funktioniert, außer wenn sich Uli oder Karl-Heinz mal wieder über ihre Luxusprobleme via BILD beklagt haben.

Dafür gibt es aber auch eine Lösung! Keine ausländischen Profis anheuern! 😉


catro69
6. Oktober 2011 um 23:04  |  40006

Tja, gestern noch Testspiele in der Nachbarschaft gewünscht, heute schon wieder unentschlossen, da morgen abend auch die N11 zu bewundern ist…
Werde mir wohl beides angucken. Also, auf nach O-burg.
Die Abstellungen zu den großen Turnieren bringen den Vereinen doch erhebliche Summen ein. In Zusammenhang mit Arne und 2006 meine ich was von rund einer Mio gelesen zu haben, die Hertha kassiert hat.
Versichert sind die Jungs, daran besteht kein Zweifel und bei schweren Verletzungen tritt auch die Berufsgenossenschaft ein, der Spieler würde dem Verein nicht auf der Tasche liegen. Der Investitionsverlust oder der Verlust auf zukünftige Erlöse ist mir zu spekulativ, das würde aus dem Arbeitgeber Proficlub ne Art Heuschrecke machen. Der sportliche Verlust, klar, den gibt es, aber zum (Fußball)spiel gehört eben auch Glück und Pech dazu, sonst wäre es kein Spiel mehr.
Die Verletzungsgefahr ist immer gegeben, ob bei der U-N11 (C. Müller), bei der Pediküre (Lell) oder beim Training (aktuell Ebert). Wenn wir das verhindern wollten, müssten wir die Jungs einsperren und ihnen das Fußballspielen verbieten. Wer will das schon?
Ich finds gut, wie sich Preetz mit den Verbänden auseinandersetzt und noch besser das wohltuend vernünftige Verhalten unserer Auswahlspieler.


Ursula
6. Oktober 2011 um 23:58  |  40007

„Populemisch“, habe ich ja noch nie gehört……


Exil-Schorfheider
7. Oktober 2011 um 7:38  |  40008

Schöner Satz von Babbel:

„Ich hoffe, dass Adrian bald wieder fit ist. Aber ein Ausfall bei Bayern wäre nicht so gravierend. Danach kommen mit Mainz, Wolfsburg und Gladbach die Gegner, wo wir punkten wollen. Bayern ist eh nur Bonus.“

http://www.bild.de/sport/fussball/adrian-ramos/blutvergiftung-bei-hertha-star-20336124.bild.html


catro69
7. Oktober 2011 um 8:40  |  40009

Von der Hertha-HP – zu nem BZ-Artikel, der im letzten Blog gepostet wurde:

Berlin – Entgegen der Berichterstattung in der „BZ“ am Donnerstag (06.10.11) „Herthas Ziel in der Winterpause: Keine Neueinkäufe“ in der dargestellt wird, dass das Präsidium von Hertha BSC Neuverpflichtungen in der Winterpause abgelehnt hat, beziehungsweise nur unter bestimmten Bedingungen genehmigt, stellt Hertha BSC fest, dass das Thema Verpflichtungen in der Winterpause kein Bestandteil der Präsidiumssitzung war.

„Der Inhalt dieses Artikels entbehrt jeder Wahrheit. Wir haben uns in der beschriebenen Präsidiumssitzung nicht über die Genehmigung eventueller Neuverpflichtungen unterhalten“, so Hertha-Präsident Werner Gegenbauer. Generell ist das Thema Neuverpflichtungen im Verantwortungsbereich der Geschäftsführung von Hertha BSC und inhaltlich nur Gegenstand in Präsidiumssitzungen, wenn die Geschäftsführung einen Antrag auf Genehmigung stellt. Dies geschieht bei einer festgelegten Größenordnung.


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 9:31  |  40010

Das Gehalt des Spielers mag im Falle einer Verletzung von einer Versicherung getragen werden und die Lohnfortzahlung ist über die BG ja wohl auch gesichert, aber den „Nutzungsausfall“ (klingt zynisch, mir fällt aber gerade nichts Besseres ein) zahlt kein Mensch. Die nicht geschossenen Tore und die nicht gehaltenen Elfer.

Ich behaupte, wir werden es noch erleben, dass sich der europäische Vereinsfußball entweder von der UEFA/FIFA löst und eine eigene Serie aufbaut oder dass sich die Grundlagen der Zusammenarbeit fundamental ändern.

Es wird Zeit zu einem masssiven Knatsch zwischen einem Verein und einem Verband kommen und dieser wird dann von der bilateralen Ebene (Bsp. FC Bayern vs. Niederländischer Verband) auf die große Bühne gehoben. Diese Auseinandersetzung wird dann zu einem juristischen Prozess eskalieren und dabei werden die Vereine im Großen und Ganzen Recht bekommen: derjenige der zahlt bestimmt über den Einsatz. Entsprechend anderslautende Klauseln in den Abstellungsbestimmungen zwischen Verbänden und Vereinen sind nichtig.

PS: Noch zum Markwertargument: ich halte dieses Argument für nicht stichhaltig, denn in gleichem Maße, wie sich der Marktwert steigern kann, kann er auch sinken. Oder denkt irgend jemand, dass Patrick Ebert bei der U23-WM (war es die U23 oder die U21?) vor einem Jahr (war es vor einem Jahr?) seinen Marktwert gesteigert hat?


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 9:33  |  40011

Es muss heißen: „Es wird in absehbarer Zeit…“


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 9:36  |  40012

Moin Exil-S.
und Danke für den Link zur Blutvergiftung. Da kann ich erst mal nur sagen: „Iiiigitt, wat’n Dreck. Gute Besserung Adrián, kurier Dich richtig aus.“

Ob das Bayernspiel ein „Bonus“ ist, wage ich persönlich zu bezweifeln. Ich bin leicht optimistisch, dass die Spieler darauf brennen werden, in München ein ähnlich gutes Spiel wie in Dortmund und Bremen zu zeigen. Denn das haben sie doch drauf.


Exil-Schorfheider
7. Oktober 2011 um 9:39  |  40013

@Sir

Es war die U21-EM, eine WM gibt es in dem Bereich nicht mehr. Maximal U20-WM und dann ist Schluss.


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 9:44  |  40014

Ich bilde mir ein, bei der B.Z. ein Muster erkannt zu haben, was die Kennzeichnung der Autoren bestimmter Artikel betrifft.

Ein Autor namentlich genannt: diese Artikel stellen Glossen, Meinungen oder Kommentare dar, auch so gekennzeichnet.

Zwei oder mehr Autoren: allgemeine Berichte vom Tage mit mehr oder wenig hohem Suggestivanteil, ab und zu eine Spekulation, Rückverfolgbarkeit auf einen bestimmten Journalisten auf Grund der Mehrfachnennung der Namen schwierig.

Keine namentliche Nennung (wie hier im Artikel) sondern nur mit „B.Z.“: wilde Spekulation, keine Quelle. Rückverfolgbarkeit zu einem Journalisten praktisch unmöglich, wahrscheinlich auch, um eventuelle Tippgeber aus dem jeweiligen Bereich (hier Präsidium), oder Spuren zu diesem, nicht zu offenbaren.

Aber was soll’s, das ist der Stil des Boulevard, das wird reichlich gelesen, und das hat damit seine Daseinsberechtigung. Der Trick ist, diese Nachrichten einordnen zu können.

Hinter dieser Nachricht steckt doch inhaltlich keine Überraschung: wenn es bis zum Winter extrem schlecht läuft, wird natürlich über Zukäufe diskutiert. Wenn alles in Butter ist, ist das kein Thema. Wo ist die Überraschung?


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 10:10  |  40015

Sir Henry // 7. Okt 2011 um 09:44

……… wenn es bis zum Winter extrem schlecht läuft, wird natürlich über Zukäufe diskutiert. Wenn alles in Butter ist, ist das kein Thema.

Moin @sir henry,
im Umkehrschluss halte ich auch folgende Aussage für zulässig: Wenn es bis zum Winter (extrem) gut läuft, könnte der aktuelle Kader auch um 3 bis 4 Spieler verkleinert werden, durch Verkäufe oder Ausleihgeschäfte. Denn Stand heute ist für mich noch nicht erkennbar, welche der ausgeliehenen Spieler im Sommer 2012 in den Herthakader zurückkehren werden. Auch um solche Planungen zu betreiben, wäre es prima, wenn die Mannschaft zum Ende der Hinserie 24 Punkte oder mehr bereits erreicht hat.


7. Oktober 2011 um 10:28  |  40016

Wie gerne schmückt sich ein Verein damit, Nationalspieler zu stellen?!

„Wir vom FC Bayern“ – und da sitzt die Lederhose schon das erste Mal etwas enger vor lauter Erregung – „stellen 7/8/9 deutsche Nationalspieler. Hinzu kommen Froooonk Ribéry und Arian Rrrrrrrrobben – exquisite Auswahlspieler.“ Hose ist inzwischen geplatzt vor lauter Stolz, um im nächsten Satz bereits Zeter und Mordio zu schreien ob der vielen – unsinnigen! Was erlaube DFB und FIFA? – Länderspiele, zu denen diese tollen Kerle abberufen werden.

„Wir vom FC Bayern wissen,“ – Alle Taschentücher bereithalten! – „dass wir nach einem großen Turnier sechs Wochen länger benötigen, um in der Saison richtig durchzustarten. Aber“ – Und jetzt wird’s melodramatisch – „wir vom FC Bayern wissen, dass wir Verantwortung dem deutschen Fußball gegenüber tragen. Und wir stellen uns dieser Verantwortung.“

Scheinheilige Grütze das alles.

Und für einige Spieler wird es – Achtung: Pathos – eine Ehre sein für ihr Land zu spielen.
Wenn sich der ein oder andere endlich entschieden hat, für welches Land es eine Ehre sein wird zu spielen.


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 10:34  |  40017

@wilson
Apropos A. Rrrrrrrrrrrrobben:
Ist der überhaupt zur Zeit gesund?
Wird er gegen Hertha spielen?


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 10:45  |  40018

@Blauer Montag

Als ob das gegen uns einen Unterschied ausmachte. Die verspeisen uns zum Frühstück, mit oder ohne holländische Sauce.


Exil-Schorfheider
7. Oktober 2011 um 10:47  |  40019

@Sir Henry

Die sollen aufpassen, dass sie sich nicht an uns verschlucken! 😉


7. Oktober 2011 um 10:51  |  40020

@ Blauer Montag

Robben ist immer krank. Is imma valetzt (hatten wir schon mal).
Ich hoffe, dass er gegen Hertha spielen wird.

Von mir aus soll die jeweils beste Mannschaft des jeweiligen Gegners antreten. Dann gibt’s anschließend keine Ausreden und dummes Geschwätz, dass Hertha nur deswegen bei Bayern gewonnen hat, weil Robben, Müller und Schweinsteiger „Aua“ hatten, Neuer seine Handschuhe nicht gefunden hat und Lahm sein zweites Buch schreiben musste.

Mir erschließt sich auch nicht, warum man sich freut, wenn ein Spieler der gegnerischen Mannschaft des Feldes verwiesen wird: ein Sieg gegen 11 Mann – gegen die beste Elf ist doch der schönste Sieg.
Aber das nur am Rande.


7. Oktober 2011 um 10:51  |  40021

@bm, @sir, @e-s:

Als ob das gegen uns einen Unterschied ausmachte. WIR verspeisen DIE zum Frühstück, mit oder ohne holländische Sauce!!!!!


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 10:55  |  40022

@rasi

Ja ja, ich will es ja auch glauben aber, na ja, so recht, ich weiß nicht, fehlt mir die richtige Überzeugung, dass… 😉

Nicht mehr als drei Tore fangen und wenn möglich wenigsten eins schießen, dann ist es schon okay. Bloß keine Klatsche kassieren wie die Freiburger. Wie war das nochmal? 7:0?


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 11:01  |  40023

Mit dem zweiten Frühstück schreibt man besser, nicht wahr @rasiberlin 😉 ?

Die Hertha wird sich in München nicht verspeisen lassen. Ich erwarte ein beinhartes Spiel in München, und ein Tor von Lasso oder Raffa. Ob Gomez oder Müller gegen Kraft zum Torerfolg kommen, wird sich zeigen.


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 11:04  |  40024

Mönsch @sir,
warum so skeptisch?
Wir sind nicht Freiburg, wir sind HERTHA.

Die bisherigen Leistungen unserer Defensive lassen doch gegen keinen Konkurrenten eine Klatsche befürchten.


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 11:10  |  40025

@Blauer Montag

Wenn einer mal, mit Mühe kaum,
gekrochen ist auf einen Baum.
Schon meint, dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der.


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 11:12  |  40026

😆 @sir henry, in Freundeskreisen auch bekannt als Wilhelm Busch 😆


hurdiegerdie
7. Oktober 2011 um 11:14  |  40027

warum @wilson, fällt mir KPB ein, für den es eine Ehre ist, für Ghana zu spielen, weil der DFB so ehrlos war, ihn nicht als 21?-Jährigen zur Nati einzuladen?

„Ich will ab sofort für Ghana spielen“, sagte der 22-Jährige der Sport Bild: „Ich habe Kontakt zu den Verantwortlichen aufgenommen. Diese Entscheidung habe ich für mich getroffen. Ich wollte mich beim DFB durchsetzen. Ich habe alles versucht.“ Boateng hat einen Vater aus Ghana und eine deutsche Mutter. Boateng hatte 2006 eine Einladung des ghanaischen Verbandes mit Perspektive auf die Teilnahme an der WM in Deutschland abgelehnt, weil er sich beim DFB durchsetzen wollte. Diese Chance sieht er nun nicht mehr. „Ich gehe mit dem DFB nicht im Streit auseinander. Es gibt keine negativen Gründe für die Entscheidung“, erklärte er: „Ich sehe meine Chancen beim DFB einfach nicht mehr. Das ist alles.


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 11:16  |  40028

catro69 // 6. Okt 2011 um 23:04

Tja, gestern noch Testspiele in der Nachbarschaft gewünscht, heute schon wieder unentschlossen, da morgen abend auch die N11 zu bewundern ist…
Werde mir wohl beides angucken. Also, auf nach O-burg.

Hallo @catro69,
heißt das, du fährst heute nach Oranienburg? Hättest du Zeit und Interesse, uns später einen kurzen Bericht zu schreiben?


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 11:17  |  40029

Tschö mit Ö, KPB :mrgreen:


hurdiegerdie
7. Oktober 2011 um 11:18  |  40030

@sir henry, na hoffentlich überkommt es nach dem Bayernspiel nicht den einen oder anderen mit

„Fließet aus dem Aug‘, ihr Tränen!
All mein Hoffen, all mein Sehnen,
Meines Lebens schönster Traum
Hing an diesem Tannebaum!“


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 11:27  |  40031

Schaun‘ wir mal @hurdiegerdie,
ob es nach dem Spiel in München Anlass für Tränen gibt und wenn Ja, bei wem? :mrgreen:

Stand heute hätte meines Erachtens nur jener Blogger (Name ist mir entfallen) Anlass für Tränen, der vor dem Spiel gegen Augsburg hier träumte vom 4:1 Heimsieg der Hertha 🙄 .


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 11:30  |  40032

Eingedenk der Tatsache, dass Faust immer passt, wie wäre es nach dem Spiel mit: „Zum Augenblicke dürft‘ ich sagen: Verweile doch, du bist so schön!“?


hurdiegerdie
7. Oktober 2011 um 11:50  |  40034

… und da schliest sich der Kreis. Faust passt aufs Aug‘


7. Oktober 2011 um 11:52  |  40035

… wohl ohne holländische sauce…

http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/artikel_465161.html

… aber weiß nicht, ob das gut für uns ist, da ja jetzt gerade unmut (stichpunkt: alleinikow), selbst mannschaftsintern, über ihn kam…


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 11:58  |  40036

@rasi

Um im Bild zu bleiben:

dafür gibt es ausreichend Froschschenkel, Paella, Borschtsch, Fritten und auch Hax’n und Bouletten.


7. Oktober 2011 um 12:03  |  40037

@ hurdiegerdie

Ja, KPB.
Jermaine Jones ist auch so einer.


7. Oktober 2011 um 12:06  |  40038

na, klar-gibt es ein paar Auswüchse, die zeigen, wie sehr ne Nati scheinbar doch zur persönlichen Marktwert beiträgt. Aber deshalb das alles mal ganz vergessen (die Freude, der SAtolz für´s eigene Land zu spielen)?-Ok, dann machte mir das bald gar keinen Spass mehr, Profisport zu schauen. Allein, diesen Zynismus nehme ich nicht ab-mag es die Ailtons und Boatengs geben-aber, das „aber“ gibt es auch noch..Auf der Länderebene gibt es für die Jungen noch die Möglichkeit zur Identifizierung-bei den Klubs ist es ja nahezu ausgeschlossen. Ich glaube nicht, dass es für einen Götze oder Lasso zweitrangig ist, für den DFB zu spielen. Wenn dem so ist: sollten wir ganz schnell ein neues Hobby suchen…


Exil-Schorfheider
7. Oktober 2011 um 12:21  |  40041

@hurdie & wilson

Ganz aktuell auch Ömer Toprak…


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 12:21  |  40042

Moin @apo,
bei herbstlicher Kühle empfehle ich gerne zum Frühstück (oder auch zum Länderspiel) einen schönen warmen Cacau ….
duck und so weiter … 😉


catro69
7. Oktober 2011 um 12:22  |  40043

@ Blauer Montag, habe ich vor und werde in der Halbzeitpause der N11 ein wenig schreiben.


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 12:23  |  40044

Ich freu‘ mich drauf @catro69 😀


Exil-Schorfheider
7. Oktober 2011 um 12:25  |  40045

hurdiegerdie
7. Oktober 2011 um 12:30  |  40046

@Apo:

Mal eine Gegenthese:
http://www.fussball-oekonomie.de/Texte/Fussball2030/7Auslaender.pdf

Özil, Boateng, Klose, Podolski, Gomez, Marin, Khedira, Aogo, …..


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 13:21  |  40047

Ist schon OK @Exil-S.,
wer mag denn schon Weißwürstchen mit Sauce Hollandaise … 🙄 🙄 🙄


hurdiegerdie
7. Oktober 2011 um 13:56  |  40048

Genau @BM, dazu trinkt man doch Weißbier.

Obwohl, wer Weißwürste nach 12 Uhr isst, trinkt dazu vielleicht auch sauce hollandaise. 😉

Aber da die sauce hollandaise französischen Ursprungs ist…..(Klugscheisser-Modus aus und wech)


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 14:08  |  40049

Kann mir mal einer der Herren mitteilen, ob diese 12-Uhr-Weißwurst-Regelung in Zeiten moderner Kühlungen überhaupt noch gültig ist? Dachte immer, das Mittagslimit rührt von den mangelhaften Kühlungsmöglichkeiten früherer Tage her.

Mir schmeckt oan Weißwürwschtl nämlich auch am Abend ganz prima, dazu reichlich süßen Senf und ein Helles. Aber ich bekenne mich in diesem Punkt schuldig der Unkenntnis bayerischen Brauchtums.

Pfiat’s eich.


Freddie1
7. Oktober 2011 um 14:12  |  40050

Servus @sir: in Bayern kriecht man die Wurscht ooch abends. Is so wie du sagtest: dank moderner Kühlung hält sich keiner mehr an die alte Sitte.


7. Oktober 2011 um 14:13  |  40051

Früher war mehr Brauchtum.


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 14:24  |  40052

Hiergeblieben Klugscheißer @hurdie,
auch von dir lerne ich gerne was Neues.

Den französischen Ursprung der sauce hollandaise bspw.


hurdiegerdie
7. Oktober 2011 um 14:26  |  40053

Also, das mit der Kühlung als ursprünglicher Grund stimmt schon. Der Brauch gilt aber noch heute, ich habe gerade letzte Woche mit Bayern darüber gesprochen.

Auch war ich vor 3-4 Jahren in München auf einer internationalen Konferenz, und die Leutchen wollten halt mal was richtig Bayrisches machen, also auf in den Biergarten. Mit Mühe und Not wurde gleicher (am Viktualienmarkt) noch um 5 nach 12 erreicht. Schnell wurden Weisswürschtle mit Brezn und Weissbier bestellt.

Wir wurden äusserst doof angeguckt. Als dann noch ein Saupreiss‘ berlinischer die Wünsche von Saupreissn ausländische erklären musste wurde das Mitleid übergross. Die Wirtin sagte, sie hätte noch welche im Topf aber neue würden nicht aufgesetzt, also mussten einige dann Schweinshaxn mit Semmelnknödeln und Weissbier nehmen (manche wollten Wein bstellen, tststs).

Ich weiss nicht, ob das heute noch so strikt ist, es war es aber vor nicht allzu langer Zeit.

Berliner bayerische hier?


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 15:01  |  40054

Nee @hurdie um 14:26,
die machen sich gerade mit dem Hertha-Bus auf den Weg nach Oranienburg … 😉


Freddie1
7. Oktober 2011 um 15:05  |  40055

Also ich war erst im Juli in Berchtesgaden und es war koa Problem abends Weißwurst zu bestellen.(und auch zu bekommen). Auch das Gastwirtsehepaar hatte uns des abends zum Weißwurstessen im heimischen Wohnzimmer eingeladen (mit Hertha versus Real im TV).


hbscwilly
7. Oktober 2011 um 15:21  |  40056

@hurdi
Ich bin Berliner, lebe aber seit über 10 Jahren in Südbayern. Auch ich weiß das Weißwürschte das „Zwölfe läuten“ nicht mehr hören sollen. Auch das mit den Kühlmöglichkeiten von früher erklärt sich daher. Aber dank heutiger Konservierungsmöglichkeiten, ist vom Brauch nur noch das traditionelle Weißwurstfrühstück übrig. Mit süßem Senf und Weißbier.
Heute gibt’s die Würste bereits vorgebrüht zu kaufen. Früher war das Brät frisch.


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 15:21  |  40057

@Freddie

Die wollten nur nett sein und haben sich als gute Wirte den Wünschen der Gäste gebeugt.

Hinterher sagte er zu ihr: „Saudammische Saupreißen, essen dös Weiswürschtel am Abend, Herrgottsakra, dös is a Kreuz mit dena“ 😉


Freddie1
7. Oktober 2011 um 15:29  |  40058

@sir: nee, nee.
Ging von denen aus.
Und die hatten nen Grund, das Weißbier zu kippen


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 15:54  |  40059

Ist Freitags bei Springers allgemeine Andacht oder warum ist von den Blogpappies nüscht zu sehen? 😉

Wahrscheinlich ist @ubremer aus lauter Gewohnheit auf dem Weg zum 18:30 Uhr Anpfiff ins Olympiastadion. @dstolpe übt noch immer (Achtung: Insider!) das Zehnfingertippen und @mkl ist auf einem VHS-Kurs: „Die Formulierung nicht-provozierender Überschriften in Fußballblogs“.


Sir Henry
7. Oktober 2011 um 15:55  |  40060

Mist, Pointe verhauen: 18:00 Uhr war der Anpfiff.


apollinaris
7. Oktober 2011 um 15:56  |  40061

@hurdi: mit der Nennung dieser namen hinterlässt du mich nun doppelt ratlos.-Aber irgendwie sollte man das nicht so nebenher diskutieren.


Dan
7. Oktober 2011 um 16:21  |  40062

Özil,
Im November 2007 beantragte Özil, dessen Vater im Kindesalter mit seinen Eltern nach Deutschland eingewandert war, seine Entlassung aus der türkischen Staatsbürgerschaft.

Boateng
Der Mittelfeldspieler durchlief alle Jugendnationalmannschaften Deutschlands –

Am 24. Juni 2009 gab Boateng bekannt, dass er ab sofort für die ghanaische Fußballnationalmannschaft auflaufen wolle, da er für sich keine Perspektive in der deutschen Mannschaft sehe

Klose
Miroslav Klose (* 9. Juni 1978 als Mirosław Marian Kloze[1] in Opole, Polen, deutsch Oppeln)

Podolski
Lukas Josef Podolski (* 4. Juni 1985 als Łukasz Podolski in Gliwice, Polen, deutsch Gleiwitz)

Gomez
Als Sohn eines aus der Provinz Granada stammenden Spaniers und dessen deutscher Frau besitzt er neben der deutschen auch die spanische Staatsangehörigkeit.

Marin
Marko Marin (* 13. März 1989 in Bosanska Gradiška, SFR Jugoslawien, heute Bosnien und Herzegowina) ist ein deutscher Fußballspieler bosnisch-serbischer Herkunft

Khedira
Sami Khedira [sa:mi: xedira] (* 4. April 1987 in Stuttgart) ist ein deutsch-tunesischer[1] Fußballspieler

Aogo
Aogo, der Sohn eines nigerianischen Vaters und einer deutschen Mutter.
———

Ich denke @hurdie spielt auf die doppelte Staatsangehörigkeit an und die Möglichkeit der Endscheidung. Denke ich.


hurdiegerdie
7. Oktober 2011 um 16:29  |  40063

@apolinaris,

Achtung wird lang aber kein Gezicke, wer nicht will, bitte weglesen!

Das sind alles Spieler mit einem Migrationshintergrund, einige davon sind nicht mal in Deutschland geboren. Jetzt mal ohne Gezicke (ehrlich!) und vielleicht zu meiner Schande: Ich habe Probleme mit dem „Stolz für das eigene Land zu spielen“.

Für welches Land müssten denn meine Kinder spielen und auf welches Land sollten sie denn stolz sein? Auf das Land in dem ihre Eltern und sie selbst geboren worden sind oder auf das Land, in dem sie aufgewachsen sind? Wäre derjenige, der sich für Deutschland entscheidet der bessere Deutsche und der andere der schlechtere?

Seit die doppelte Stattsbürgerschaft auch in Deutschland möglich ist, diskutiere ich viel mit meinen Kindern, ob sie die Schweizer annehmen sollen oder nicht. Ich überlasse es ihnen. Aber es gibt gute Gründe, beide zu haben. Ohne Schweizer Staatsangehörigkeit, verlierst du deinen Anspruch in die Schweiz zurückzukommen, wenn du eine gewisse Zeit im Ausland lebst. Wenn du dir das Schulsystem oder auch mal die Rangliste der Universitäten anguckst (gerade veröffentlicht) ist es durchaus sinnvoll, eigene Kinder (dann meine Enkel) lieber in der Schweiz aufwachsen zu lassen.

Ich arbeite reglmässig in 3 Ländern (Canada, UK und Schweiz), manchmal noch in den USA und dies seit einiger Zeit. Ich habe keinen Nationalstolz, auch wenn ich mir eher deutsche Länderspiele als andere ansehe, ich bin Berliner, meine Kinder sind Lausanner. Die Globaliserung der Welt (hübscher Pleonasmus) wird Nationalitäten zunehmend verschwimmen lassen. In Toronto leben 30% Asiaten. Mehr und mehr Leute werden ihr Leben nicht mehr nur in einem Land zubringen. Die Grenzen verschwimmen.

Was hat das mit Fussball zu tun? Jubeln wir Brasilianern bei der Hertha weniger zu, auch wenn sie lieber in der brasilianischen als der deutschen Nationalmannschaft spielen wollen (gab es da nicht mal das Gerücht Raffa einzubürgern?) Jubeln wir einem Oliver Neuville weniger zu, selbst wenn er als deutscher Nationalspieler kaum die deutsche Sprache beherrschte? In dem obigen Link wirst du ein Beispiel finden, wie einer für zwei Nationen Olympisches Edelmetall geholt hat. Jubeln wir jenen „Deutschen“ bei Olympia weniger zu , wenn sie unausprechliche Namen haben? Machen die das wegen des Nationalstolzes? Sind die Klitschkos nicht auch Deutsche?

Ist es schlimm, wenn nicht? Mich hat an Boateng eher die Unverfrorenheit gestört, mit der er einen Platz in der Nati einforderte, als dass er jetzt für Ghana spielt.


hurdiegerdie
7. Oktober 2011 um 16:43  |  40064

uups, doppeltgemoppelt @Dan, aber danke


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 16:51  |  40065

@sir henry um 15:21
Wer wohl den VHS-Kurs leitet? … 😀 😀 😀
Die Szene passt doch noch ins Drehbuch, oder @Dan? Die Höhenkammer als Ort für einen VHS-Kurs: “Die Formulierung nicht-provozierender Überschriften in Fußballblogs”.

Es war mir übrigens auch schon aufgefallen, dass von den Blogpappies seit Tagen (Wochen?) nüscht zu sehen ist. Früher wurde hier noch jeder neue Blogger höchstpersönlich willkommen geheißen. In letzter Zeit wird nur das Thema des Tages rausgehauen und gut iss.


ubremer
ubremer
7. Oktober 2011 um 16:56  |  40066

@Sir Henry,

Anstoß in Oranienburg ist um 18.30 Uhr.

Kollege mkl arbeitet in der Carolies-Toleranz-Arana in der Andre-Pican-Straße an einem Blogeintrag samt Überschrift.


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 16:58  |  40067

„Mehr und mehr Leute werden ihr Leben nicht mehr nur in einem Land zubringen. Die Grenzen verschwimmen.“ Und das ist gut so …

Wenn im Stadion die Spieler im deutschen Trikot laufen, denk‘ ich nicht mehr drüber nach, wo der Spieler und seine (Groß-)eltern geboren wurden.
Bei den HERTHA-Spielen genauso wenig.

Aber was ich dich fragen wollte @hurdie: Wann und wo war eigentlich diese Riesenkeilerei zwischen den Spielern der Schweiz und der Türkei nach dem Abpfiff?


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 17:00  |  40069

Viel Erfolg bei der Arbeit @mkl,
und Danke an @ubremer.


hurdiegerdie
7. Oktober 2011 um 17:01  |  40070

@BM:
Weiss ich auch nicht mehr, war wohl ein Quali-Spiel, wenn ich mich recht erinnere. Im Moment ist eher die Keilerei zwischen Zürcher Zuschauern das Thema.


apollinaris
7. Oktober 2011 um 17:02  |  40071

ich denke, auch ganz ohne Gezicke: das ist mir zu sehr an der Oberfläche und es fällt mir sehr schwer, hier off topic so weiter zu machen: Die USA ist ja das beste Beispiel: doppelte Staatbürgschaften sind das, wofür ich schon lange streite-das ändert doch m.E. nichts am erlebten Gefühl? Aber hier-an dieser Stelle, bei all den vielen Mißverständnissen bei viel leichteren Themen-nee-lieber nicht. Ich hatte es schon richtig verstanden, @dan-und genau deshalb bin ich doppelt ratlos-weil es nichts entkräftet-meiner Ansicht nach, jdenfalls nicht für mich. dass ich ein fast schon glühender vertreter der Muliti-Kulti-Fraktion bin, ist ja bekannt; aber ich denke, hier gibt es noch reichlich andere Gesichtspunkte.
Klassisches Rotwein-Thema.


Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 17:18  |  40072

Danke @hurdie

Wann genau wolltest du jetzt die Rotweinflasche entkorken @apo?

Das Thema Staatsbürgerschaft finde ich nicht sooooo schwierig, und so mißverständlich. Und ich gönne auch jedem Zuschauer, mir selbst doch auch, die Freude über die Erfolge „deutscher“ Sportler. Wann, wie und warum sich der Sportler dafür entschieden hat, unter deutscher Flagge anzutreten, spielt in dem Moment keine Rolle, wenn das Runde ins Eckige passt.


derMazel
7. Oktober 2011 um 17:19  |  40073

Interessante Diskussion, die ich auch privat im Freundeskreis gern führe.

Ich sehe in dieser Problemstellung mittlerweile eigentlich nur noch 2,inhaltlich leicht reduzierte Fälle, wobei Cacau für mich irgendwie eine Art Sonderstellung besitzt:

Den „negativen“ von KPB, Sebastian Boenisch oder Jermaine Jones oder aktuell Toprak, in deren Fällen eine Idendifikation mit den jeweiligen Nationalmannschaften ausschließlich über den Status des Nationalspielers einhergeht und dem Fakt, in einer deutschen Nationalmannschaft ohne Perspektive zu sein (beide in Deutschland aufgewachsen oder sogar dort geboren, beide ausgestattet mit den Vorzügen der Föderung durch den DFB und während dessen eigentlich ohne „offensichtlichen“ Heimatbezug und in einer A-Nationalmannschaft am an eigentlich chancenlos) und dem Fall deren, die hier hier geboren und aufgewachen sind, und sich öffentlich früh für den DFB entscheiden und dem Druck dieser Entscheiding standhalten(Özil, Khedira und und und). Klar spielt bei denen auch die Überlegung, dass man mit der deutschen Nationalmannschaft mal eher etwas gewinnt als mit den anderen eine Rolle, aber wer will denen das, wenn man schon Wahlmöglichkeiten besitzt, verübeln.

Ich tue mich immer schwer bei Leuten, die viele U-Nationalspiele gemacht haben, und dann das Trikot trotzdem noch gegen ein anderes tauschen. Ich bin nämlich der Meinung, dass man dieses Trikot, alleine der Identifikation wegen, nicht so einfach wechseln sollte. Wenn sich Auswahlspieler eines Landes schon kaum zur Treue hingezogen fühlen, wie sollen die dann überhaupt eine Verbindung zu ihren Vereinen aufbauen?

Cacau ist für mich ein besonderer Fall, weil seine Gedanken für eine Einbürgerung denen @Hurdies gleich: Die generell besseren Perspektiven gegenüber der „anderen Heimat“ und um das Recht für seine Kinder zu erwirken, in dem Land zu bleiben zu können in denen sie, wegen dem Beruf des Vaters, aufgewachsen sind. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Cacau keinen Gedanken an den DFB verschwendet hat, auch wenn dass vielleicht bei Jogi Löws faible für Stuttgarter nur schwer zu glauben ist.


hurdiegerdie
7. Oktober 2011 um 17:37  |  40074

Blauer Montag
7. Oktober 2011 um 17:43  |  40075

Der Blatter Sepp kündigte Konsequenzen an…
so stand es damals im Spiegel. Welche Konsequenzen wurden durchgesetzt?


apollinaris
7. Oktober 2011 um 18:04  |  40077

@BM: oh, jeder Zeit-das ist ein, wie ich finde, sehr schönes, ernstes und doch auch wunderbar tief gehendes Thema; mit den „richtigen“ leuten am Tisch ( Rechthaber, Schreihälse oder Nationalisten sind bei diesem Thema doppelt laut..) mäandert es fast immer in´s persönlich-lyrische oder philosophische-wenn erstmal der rein pragmatische Teil abgearbeitet ist. Besonders bei Menschen, die selbst im Ausland leb(t)en und Menschen mit internationalem Freundeskreis…
Auf so etwas habe ich eigentlich immer „Bock“-Adventszeit 🙂 ?
Hab übrigens immer noch (leichtes) Fieber…


Exil-Schorfheider
7. Oktober 2011 um 18:35  |  40080

@BM

Da gab es harte Strafen, glaube ich.

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