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(ub) – Wochenende. Bundesliga frei. Hertha frei. Erst Montag Nachmittag geht es für die Profis weiter. Die Nachrichtenlage ist übersichtlich.  In der B-Jugend-Bundesliga hat Hertha BSC gegen Dynamo Dresden 2:3 (2:2) verloren.

Gelegenheit, um einen Gang raus zu nehmen. Trainer Markus Babbel hat sein Wochenende im Lauf der zweiten Hälfte des Testspiels beim Oranienburger FC eingeläutet. 5:0 (3:0) hat seine Mannschaft den freundschaftlichenVergleich gewonnen. Während die Partie noch lief, hat sich Babbel auf den Weg zum Flughafen Tegel gemacht – Familien-Heimflug nach München.

Es ist nicht lange her, da hat die Bundesliga nach dem Rücktritt von Ralf Rangnick auf Schalke  über Erschöpfung, Burnout und ähnliche Zustände in der Branche diskutiert.  Mir scheint, Markus Babbel hat einen ganz gesunden Selbstschutz. Irgendwann ist genug gearbeitet, Entspannung statt Vollgas. Familienleben statt Haifischbecken Profifußball. Am vergangenen Wochenende hatte der Trainer als Einziger am Sonntag noch zur Verfügung gestanden (die Mannschaft hatte nach dem 3:0 gegen Köln einen freien Tag spendiert bekommen).

„Bitte keinen Fragen zum Sportlichen“

Den Medienpart nach dem Abpfiff in Oranienburg übernahm Hertha-Präsident Werner Gegenbauer, beginnend mit der Bitte: „Keine Fragen zum Sportlichen.“

Andrerseits kann man den Standpunkt vertreten, dass ein Trainer bei seiner Mannschaft zu sein hat, bis zum Ende.  Immerhin waren auch Spieler wie Pierre-Michel Lasogga oder Thomas Kraft, die beide nicht eingesetzt wurden, mit der Mannschaft in  Oranienburg.

Oder ist die Diskussion darüber müßig, weil sich das Saison-Schicksal von Hertha BSC oder die Frage von Zusammenhalt und Disziplin  ohnehin nicht bei Freundschaftsspielen im Brandenburgischen entscheidet?

Profitiert von dem Wochenende 😉

Das Verhalten von Markus Babbel finde ich . . .

  • in Ordnung (64%, 305 Stimmen)
  • naja . . . (25%, 118 Stimmen)
  • ist kein gutes Beispiel für die Gruppe (7%, 34 Stimmen)
  • geht gar nicht (4%, 19 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 476

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Bundesliga-Trainer zu sein ist . . .

  • ein stressiger Job (32%, 144 Stimmen)
  • ein permanenter Ritt auf der Rasierklinge (31%, 136 Stimmen)
  • ein schwieriger Beruf (20%, 91 Stimmen)
  • ein Traumberuf (16%, 73 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 444

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98
Kommentare

Exil-Schorfheider
8. Oktober 2011 um 17:07  |  40183

Gold for Munich!


Exil-Schorfheider
8. Oktober 2011 um 17:09  |  40184

Hm, sieht natürlich doof aus und ist für einige ein gefundenes Fressen, wenn der Trainer während der Partie ins Wochenende geht.

Aber ich finde es okay.


elaine
8. Oktober 2011 um 17:10  |  40185

wir haben Länderspielpause und der Trainer verdient ein paar Tage Entspannung.

Irgendwie hatte ich mich schon gewundert, dass auch in der Online-Ausgabe, das Wochenende von Babbel wieder thematisiert wurde. Dann habe ich es aber auf die persönliche Abneigung von @mkl gegen Babbel zurück geführt. 😉


Felix BSC
8. Oktober 2011 um 17:13  |  40186

Ach ich find es auch okay. Bei nem wichtigen Spiel würd ich es ungern sehen, aber in so einem Fall ist es nich weiter tragisch.
Was soll er machen, wenn der Flieger halt geht?


Blauer Montag
8. Oktober 2011 um 17:14  |  40187

Das Verhalten von Babbel ist für mich in Ordnung.
Montag ist er doch wieder bei Hertha.

Zu welchen Themen (außer den sportlichen) hat sich Präsident Gegenbauer gestern Abend geäußert?


Exil-Schorfheider
8. Oktober 2011 um 17:16  |  40188

@BM

Das wird Dir sicherlich morgen zum Früstück serviert. 😉


Blauer Montag
8. Oktober 2011 um 17:17  |  40189

Hallo @elaine,
bist du in der nächsten Woche auf dem Trainingsplatz? Dann könnten wir ggf. deine Hypothese im persönlichen Gespräch mit @mkl überprüfen.


ubremer
ubremer
8. Oktober 2011 um 17:18  |  40190

@Exil und @Blauer Montag,

es wurde bereits heute zum Frühstück serviert (siehe Link).

Der Präsident hat sich knapp gehalten und vor allem die Gastfreundschaft des Oranienburger FC gelobt.

@elaine,

diese Info stammt nicht vom Kollegen mkl. Ich halte es für eine Info, die man dem Hertha-Fan schon mitteilen darf (weil sie ungewöhnlich ist): Dass der Trainer vorzeitig gegangen ist. Wie man das wertet, darüber reden wir hier 😉


Blauer Montag
8. Oktober 2011 um 17:20  |  40191

Lecker, lecker Exil-S. ❗
Kaffee, Morgenpost und Rugby-WM zum Sonntagsfrühstück. Heute morgen hat Frankreich die Engländer im Viertelfinale demontiert, und auch Wales hat überraschend gegen Irland gewonnen. Wolltest Du nicht heute Handball spielen?


ft
8. Oktober 2011 um 17:23  |  40192

Eigentlich wird es mal Zeit, dass die Berichterstatter dem Babbel Marcus mal in München unters Sofa kriechen.
Was macht der Kerl da permanent in dieser ach gar so weit entfernt liegenden Schicki Micki Stadt ?
Hat der Babbel Marcus da sowas ähnliches wie ein Familie ? Vieleicht sogar Frau und Kinder ?

Wie bewältigt die Dame eigentlich solch eine Fernbeziehung ? Gehts ihr gut dabei ?
Flippen die Kinder aus oder stemmt die bayrische Maid stoisch den Familienalltag und hält – in Zeiten der sog. Emanzipation der frau – treu ihrem Gatten den Rücken von all dem Altagskram, mit dem sich millionen Ehen täglich abstrampeln müssen ?

Fragen Fragen Fragen


Hat Familie eines Trainers ein vertraglich gesichertes Recht auf temporäre Heimanwesenheit ?


Blauer Montag
8. Oktober 2011 um 17:24  |  40193

Jetzt geh‘ ich erstmal zum Briefkasten. Da wartet ja seit heute morgen die Zeitung auf mich …. 🙄


ft
8. Oktober 2011 um 17:25  |  40194

edith: ..den Rücken frei, von all..


elaine
8. Oktober 2011 um 17:29  |  40195

@Blauer Montag
ja, ich dachte eventuell an Mittwoch 🙂


Bolle75
8. Oktober 2011 um 17:32  |  40196

Abstand und Pausen sind wichtig, ja sogar notwendig. Man kann geschehenes reflektieren und bekommt so erst den richtigen Blick auf das wesentliche. Das gleiche gilt auch für die Spieler, neues lernt man zwar durch das trainieren aber nicht beim Training. Mal eine Nacht drüber schlafen ist so gut wie immer richtig und der Spruch kommt nicht von ungefähr.


Blauer Montag
8. Oktober 2011 um 17:38  |  40197

Alles Klar @elaine,
ich beeil mich, am Mittwoch spätestens gegen 16 Uhr dort zu. Fänd ich prima, wenn wir bei der Gelegenheit die Herren Kleinemas und Stolpe und andere Blogger kennenlernen würden.

Und für @ft greif‘ ich noch mal in die Röhre …

Mother’s little helper
http://www.youtube.com/watch?v=E-62QgzmcDQ


ubremer
ubremer
8. Oktober 2011 um 17:44  |  40198

@Blauer Montag,

die Kollegen sto und mkl weilen kommende Woche im wohl verdienten Urlaub . . .


Blauer Montag
8. Oktober 2011 um 17:50  |  40199

Na @ubremer,
da wünsche ich deinen Kollegen sto und mkl einen erholsamen Urlaub. Und wie bzw. von wo aus machst du als Einzelkämpfer die Berichterstattung vom nächsten Herthaspiel? Aus
a) der Arroganzarena,
b) dem Walhalla,
c) …..


ubremer
ubremer
8. Oktober 2011 um 17:59  |  40200

@Blauer Montag,

werde dort sein, wo ein Hertha-Reporter hingehört – bei der Mannschaft 😉


elaine
8. Oktober 2011 um 18:20  |  40201

@ubremer

du hattest jetzt auch lange genug Urlaub und dies im Laufe der Saison 😉


catro69
8. Oktober 2011 um 18:26  |  40202

Ich finde Babbels frühzeitiges Verlassen der Trainerbank „na ja“.
Solange bei Hertha alles Paletti ist, hab ich kein Problem damit.
Die nicht zu klärende Frage düfte sein, kann er sich so etwas auch in Zeiten des sportlichen Misserfolgs leisten? Ich befürchte, dann würden ihn einige Berliner Tageszeitungen hart angehen und sich eine Vielzahl der Anhänger verschaukelt fühlen.
Fazit: Im Moment ist es OK, ne Selbstverständlichkeit nicht.


boRp
8. Oktober 2011 um 18:35  |  40203

Mal ehrlich: Wenn am Ende das gesicherte Mittelfeld steht, kann Babbel meinetwegen auf dem Weg dahin machen, was er will.


ft
8. Oktober 2011 um 18:44  |  40204

Was machen eigentlich Buli 1 Mannschaften, die seit Wochen keinen Chefcoach haben ? 🙂


Taurus
8. Oktober 2011 um 18:47  |  40205

Ich muß ein wenig schmunzeln bei der Vorstellung, das der Trainer sozusagen als „Erziehungsberechtigter“ seine „Kinder“ alleine lässt und man Angst haben müsste, das sie nicht wieder nach Hause finden….
Nein, im Ernst: Was soll verwerflich daran sein, eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen (und als das sehe ich dieses Spiel) mal vorzeitig zu verlassen? Zumal ja noch genügend Co-Trainer und sonstige Betreuer plus Präsident anwesend sind.
Bei einem Pflichtspiel hätte er das sicher nicht gemacht (nehme ich jetzt einfach mal an)


8. Oktober 2011 um 18:53  |  40206

ich finde das fast schon gespenstisch..Das wird abgesprochen sein ..kaum ein Trainer ist so fleissig bei der U23 zu sehen, wie Babbel..und dann nimmt er sich also mal einen halbwegs akzeptablen Flieger, an einem spielfreien Wochenende..und da wird nachgehakt?-Nö-mit so etwas beschäftige ich mich wirklich nicht; außerdem wird in Deutschland extrem vergessen: es war doch Widmeyer vor Ort–also ich kapiere das wirklich nicht. Und in Zusammenhang mit Rangnick und der ganzen Diskussion darum, schon mal gar nicht.
Aus Sicht der Gruppe ist daran rein gar nichts zu kritisieren-dann, wenn es kommuniziert wurde.
Ich verstehe die blog-Frage-aber jene bis jetzt 32 Leute, die das nicht in Ordnung finden, verstehe ich nicht.


Blauer Montag
8. Oktober 2011 um 19:05  |  40207

apo,
du hast Post.

Lass doch die Leute abstimmen wie sie wollen – an der Kasse des Olympiastadions genauso wie am Zeitungskiosk. Es ist mir schnurz, was die 7 Berliner Tageszeitungen über den Trainer schreiben – ich habe meine Meinung über ihn, und auch über die Qualität der 7 Tageszeitungen. Die Zeitung mit den Schlagzeilen von heute dient doch morgen nur noch zum Ausstopfen feuchter Schuhe oder zum Einwickeln von Gemüseabfällen.


Treat
8. Oktober 2011 um 19:44  |  40208

Bundesliga-Trainer zu sein ist . . .

ein stressiger Job,

ein permanenter Ritt auf der Rasierklinge,

ein schwieriger Beruf,

ein Traumberuf.

Stimmt alles. Reihenfolge ist Geschmackssache.

Blauweiße Grüße
Treat


Sir Henry
8. Oktober 2011 um 20:53  |  40209

Bin ein altmodischer Knochen, deshalb ist es für mich ein Ausdruck mangelnden Respekts gegenüber der eigenen Mannschaft, aber noch viel mehr gegenüber den Gastgebern, das Spiel früher verlassen zu haben.

Der letzte Flieger nach München geht Freitags um 21:15 ab TXL. Wenn es der Zeitplan hergibt, dann kann er den Flieger schaffen. Wenn der Terminplan so eng ist, wie er ist, dann geht es eben nicht. Dann muss er halt den ersten Flieger am Samstag morgen nehmen.


Ursula
8. Oktober 2011 um 21:33  |  40210

Also der Babbel hat sich „bis aktuell“ seine
Meriten, wie es scheint, verdient!

Das er im Zeitalter des „Burn out“ auch ein
Privatleben haben darf, sollte, müsste, steht
doch auch außer Frage, nur….

….und nun kommen immer wieder meine Vorbehalte (Vorurteile?), seine Planungen
zwischen München und Berlin, HerthaBSC
und Privatleben, erscheinen mir mit dieser
Einstellung, „Sir Henry“ nennt es Respekt,
gegenüber Mannschaft und Spielern, dubios
und unangemessen, auch gegenüber den
„unerwarteten“ Reservisten! Aber wenn auch ANDERE für „seinen Job“ gerade stehen….

….und so lange Widmeyer für den gerade so
gerühmten Mannschaftsgeist steht, kann ja
letztlich nur wenig schief laufen!?

So lange der „Teamspirit“ nicht gefährdet
und außer einigen „Bloggern“ HIER, keiner
Anstoß an seinem „always on the road and
love the one, you with“, oder auch nicht,
nimmt, wird er so weiter machen!

Nur wenn dann doch einmal eine „Krise“
kommen sollte, werden sich ALLE an diese
merkwürdige „Wohnraumplanung“ erinnern…..


schnitzel
8. Oktober 2011 um 21:35  |  40211

Das Verhalten von Markus Babbel finde ich . . .
alles andere als in Ordnung. Wie würde z.B. Babbel reagieren, wenn ihn einer seiner Spieler darum bitten würde, ihn in der Halbzeit auszuwechseln, damit dieser den Heimflug antreten kann?

Unabhängig von seiner Position im Verein, 1. er hat eine Vorbildwirkung, 2. kann man es (auch innerhalb des Teams) als mangelnden Respekt anderen im Team gegenüber auslegen und 3. ist es alles andere als ein positives Signal, dass nun alle mit vollem Engagement an einem Strang ziehen.

Stress hin oder her, jeder braucht ein Wochenende, keine Frage. Dann soll er eben Bahn fahren, Auto fahren, Hubschrauber mieten, die Familie mal nach Berlin holen wenn es nicht anders geht – oder er lässt sich eben was anderes einfallen. Es gibt genug Möglichkeiten.


Perrigrin Tuk
8. Oktober 2011 um 22:34  |  40212

’n Abend allerseits, bin neu und kuenftig gewiss sporadisch hier. Zum Thema:

Babbel ist der Boss! Das heißt für mich, dass er die Regeln für die Mannschaft aufstellt und selbst nach anderen Regeln arbeitet. In diesem Fall der früheren Abreise also kein Aufreger. Respektlosigkeit gegenueber der Mannschaft kann ich mitnichten erkennen.


monitor
8. Oktober 2011 um 22:38  |  40213

Ich weiß nicht wie viel vorzeitig Markus Babbel das „Testspiel“ verlassen hat, aber bei 3:0 Hz, 5:0 ES war seine Anwesenheit offenbar nicht mehr erforderlich.
Wenn man seine Familie ein paar Stunden früher sehen kann, kann das ausschlaggebender sein, als von Sir Henry getextet:

„Der letzte Flieger nach München geht Freitags um 21:15 ab TXL“

dann schlafen die Kinder wahrscheinlich schon, wenn ich ankomme.

Dieses Faß kann nur der aufmachen, der unbedingt was meckern will! Das hat Boulevardniveau,.

ub hat es selbst formuliert:

„Oder ist die Diskussion darüber müßig, weil sich das Saison-Schicksal von Hertha BSC oder die Frage von Zusammenhalt und Disziplin ohnehin nicht bei Freundschaftsspielen im Brandenburgischen entscheidet?“

Da korrigieren wir ein paar Wörter und schon heißt es:

Die Diskussion darüber ist müßig, weil sich das Saison-Schicksal von Hertha BSC oder die Frage von Zusammenhalt und Disziplin ohnehin nicht bei Freundschaftsspielen im Brandenburgischen entscheidet?

Dem ist nichts hinzufügen!

Außer das Sir Henry hier nicht angegriffen werden sollte, es ging mir nur um die alternative Abflugzeit und deren Quelle!


8. Oktober 2011 um 22:48  |  40214

es geht hier um ein WE- Spielchen (Training..) in Oranienburg..es ist mehr als die Hälfte des Kaders unterwegs..Babbel ist bisher bei jedem (?)U23 Spiel gewesen ( viel häufiger als je ein Hertha-Trainer bisher)..ich weiss nicht genau..worüber wir hier sprechen. @Sir, das erste Mal für mich: wie kann man hier von fehlendem Respekt sprechen?-Mir ist es eher schleierhaft, dass wir das alles allen Ernstes aös Ereignis diskutieren. Aber vermutlich bekomme ich jetzt wieder auf die Ohren.
Ich bin nun wirklich auch konservativ in Dingen, in denen es um Würde, Respekt und Team etc geht. Und noch dazu sehr hellhörig-weil „die Gruppe“ ne Art Steckenpferd von mir ist (wie einige sicher erinnern werden..) -aber hier ist wirklich gar nichts, rein gar nichts, was mir einfiele, was schief sein könnte.
Würde die Mannschaft nicht davon eigeweiht gewesen sein, würde ich das bemängeln-alles andere ist bleibt mir unverständlich.
Übrigens: letztes WE hatten alle frei, nur Babbel turnte am Sonntag herum und stand den Journalisten Rede und Antwort. Mindestens steht es 1:1…aber auch nur dann, wenn man es wirklich kritisieren möchte.
Nee: für mich ist das nix, worüber ich mir auch nur eine Sekunde lang den Kopf gemacht hätte, wenn dieser blog nicht wäre 🙂


monitor
8. Oktober 2011 um 23:03  |  40215

@apo

„Nee: für mich ist das nix, worüber ich mir auch nur eine Sekunde lang den Kopf gemacht hätte, wenn dieser blog nicht wäre“

Na sind wir schon mal zwei!
Gute Nacht!


8. Oktober 2011 um 23:06  |  40216

@monitor: das boulevardeske dieser ganzen Sache , ist auch meine allererste Empfindung gewesen -hier ticken wir anscheinend im völligen Gleichmaß 🙂


ubremer
ubremer
8. Oktober 2011 um 23:09  |  40217

@Perrigrin,

welcome to the show, schaue er sich um und fühle sich wohl.


hbscwilly
9. Oktober 2011 um 0:59  |  40218

Ich weiß auch nicht, wieviel früher Babbel vom Testspiel weggefahren ist. Aber welche dringenden Erkenntnisse hätte er denn vom vollständigen Spiel einer bunt zusammengewürfelten Mannschaft, gegen diesen Gegner, haben sollen? Wären es vielleicht die Feldspielqualitäten des Sascha Burchert gewesen?
Hier ist auch die „Vorbildwirkung“ ins Feld geführt worden. Welches Vorbild gibt ein Ehemann und Vater ab, der hunderte von Kilometern entfernt von seiner Familie lieber ein Spiel eines Dorfligisten gegen seine stark minimierte Elf ansieht, obwohl das nicht nötig ist? Und seine Anwesenheit war nicht nötig.

Wenn ich Freunde in Berlin oder meine Familie in New York besuchen will, frage ich meine Kollegen oder meinen Chef auch, ob ich früher aus der Arbeit gehen kann. Und von denen erklärt mir auch niemand, daß ich doch besser mit Auto oder Bahn fahren könne.
Der Job ist der Job. Und ich denke, daß Babbel in diesem sehr viel mehr Abstriche für seine Arbeit macht, als jeder andere von uns zu tun bereit wäre.


Slaver
9. Oktober 2011 um 1:30  |  40219

Laut B.Z. ist nicht nur Babbel, sondern auch Lell an diesem WE nach München gereist. Lell hat ja im Testspiel nur die 1. Halbzeit gespielt.

Wäre doch interessant zu wissen/erfahren, ob er auch früher abhauen durfte, um den Flug am gleichen Abend noch zu bekommen. Vielleicht ist er ja zusammen mit Babbel geflogen. *g*


Exil-Schorfheider
9. Oktober 2011 um 1:32  |  40220

@BM

Habe ich auch! Aber bei uns werden Spiele teilweise erst um 19 Uhr angepfiffen… leider erfolglos, der Schiri war ein Witz, daher ist das Pokalwunder gegen einen höherklassigen Gegner ausgeblieben… aber die Feier danach war wie immer berauschend… 😉

Gute Nacht, Freunde des gepflegten Rasensports! 😉


Etebaer
9. Oktober 2011 um 4:56  |  40221

Der Trainerberuf ist vor allem der Ritt auf der Rasierklinge!

Von allen Beteiligten am Fußball hat der Trainer den größten Druck, alles wird auf ihm (zu Recht oder zu Unrecht) abgeladen.

Ich selber bin auch zwiespältig, was das hin- und hergereise von unserem MB angeht, aber letztlich hat er so vielleicht auch tatsächlich mal ein, manchmal zwei Tage Ruhe vor dem „Moloch Berlin“.

Der Trainerberuf ist nunmal einfach Familienunfreundlich – da ändert der Wohnort garnichts dran und in Zeiten ständiger Erreichbarkeit kann im Notfall immer Rücksprache gehalten werden.

Wirklich entscheidend ist für mich nicht, wo MB wohnt, sondern wo Hertha wohnt!


Blauer Montag
9. Oktober 2011 um 7:54  |  40222

Etebaer // 9. Okt 2011 um 04:56
Wirklich entscheidend ist für mich nicht, wo MB wohnt, sondern wo Hertha wohnt!

Super @Etebaer, der passt.

DREI,
sage ich zu @monitor um 23:03.
Bei der Bewertung dieses Themas sind wir mindestens zu dritt 😉 .


elaine
9. Oktober 2011 um 8:40  |  40223

Bei der Bewertung dieses Themas sind wir mindestens zu dritt 😉 .

zu viert 😉

Wir haben einen Trainer mit dem es, wie schon lange nicht sehr gut läuft.
Er investiert auch Zeit um sich Spiele der Nachwuchsmannschaften an zu sehen und etc, Was er alles macht ist nicht so bekannt ❓

Nun wird bei dem gezielt nach Fehlern gesucht.
Im normalen Arbeitsbereich wird so etwas Mobbing genannt.

Dies alles vor dem Hintergrund, des Neuesten Krankheitsfall Rangnick und da frage ich mich schon, ob man das machen darf?


Ursula
9. Oktober 2011 um 8:56  |  40224

Schönen Sonntag, auch „Montag“, aber
lassen Sie doch endlich einmal dieses
„Triumpfgeheule“, wenn ANDERE eben
eine andere Meinung haben, sie „kundtun“,
und diese dann in Ihrem Sinn von DEN
DRITTEN negiert wird….


f.a.y.
9. Oktober 2011 um 10:27  |  40225

Ich finde es mittlerweile völlig Latte, wann und wie oft Babbel nach München fliegt. Den Wert dieses Testspiels haben andere ja schon bewertet, zumal es eine reine PR-Veranstaltung für den FC war. Nette Geste, aber den Cheftrainer brauchts da eigentlich gar nicht. Insofern ist es ein Zugeständnis von ihm, überhaupt mit zu fahren.

Sorry, aber ein Spiel wo Burchert Flügelspieler ist, hat für den Trainer genau welchen Erkenntniswert? Jeder zweite Verein hätte da seine halbe U23 samt deren Trainer hingeschickt und wäre nicht mit Raffael aufgelaufen…

Warum diese Reisen immer und immer wieder in der Presse breitgetreten werden müssen? Muss wohl jeder Journalist selbst entscheiden, welche Informationen er für mitteilungswürdig hält. Mich interessierts nicht, kann da also auch in Zukunft weiter überblättern…


Blauer Montag
9. Oktober 2011 um 10:37  |  40226

Moin @f.a.y. und Exil-S.
„überblättern“ ist ein guter Begriff in 2erlei Weise.

1. Manche Themen fliegen schneller vorüber als das Herbstlaub im Wind.

2. Die heutige Printausgabe der Berliner Morgenpost konnte ich bezüglich HERTHA rasch überblättern. In einer Spalte des Sportteils wurde berichtet über die Länderspiele von Kobiashvili, Hubnik, Simunic, Gekas und Pantelic.


ft
9. Oktober 2011 um 10:40  |  40227

Tja – und jetzt , zu dieser Zeit , sitzt MB gerade beim Nerlinger im Büro und beobachtet das Geheimtraining von Jupp Heinkes. Welcher gerade seine Restelf penibel auf Hertha vorbereitet.

Nix mit Freizeit.
MB spioniert den Gegner vor Ort, in der Höhle des Löwen , aus.

Der Mann arbeitet immer.


Blauer Montag
9. Oktober 2011 um 10:49  |  40228

@ft
„Dichter dran“ als du kann niemand mehr sein bei Trainer Babbel 😆 😆 😆

Wie anstrengend ist denn dieser „fulltime-job“ als journalistischer Manndecker für den Hertha-Trainer? Schaffst du überhaupt noch deinen Spagat zwischen Anspannung und Entspannung – oder droht dir schon der Burn-Out?


ft
9. Oktober 2011 um 11:09  |  40230

@blauer montag

🙂 Ich bin schon mittendrin. Im Burn out. 🙂


waidmann2
9. Oktober 2011 um 11:11  |  40231

Weitaus spannender als die provinziellen Zweifel an gelegentlichen Heimfahrten des Trainers in diesen südlichen Vorort wäre ein ausführlicherer Bericht über die Leistung von Jerome „Knut“ Kiesewetter in Oranienburg. Ist er evtl. schon nahe am Kader dran? Können wir den Jungen vielleicht demnächst schon einmal in Kurzeinsätzen in Pflichtspielen erwarten?


Traumtänzer
9. Oktober 2011 um 11:24  |  40232

Was ist denn hier los? Gibt es nichts anderes als Babbels Heimfahrt? Ist das nicht eher ein Thema für Hertha-Krisenzeiten? Wer seinen Blick dann lieber gleich zum echten Boulevard wenden möchte, wird dort auf ein Thema stoßen, das vermutlich deutlich wichtiger ist:

DFB-Talente zu schwach für Hertha


Blauer Montag
9. Oktober 2011 um 11:27  |  40233

@ft
Bleib bloß gesund 😀

@waidmann2
Bis jetzt habe ich nur Kargbo gelegentlich im Training bei den Profis gesehen. Er saß ja auch gegen Köln auf der Bank.

Der „normale“ Weg wäre, dass die jungen spieler erst eine Zeit mit den Profis trainieren, bevor sie in den 18er-Kader berufen werden. Ich denke, dass dir alle Trainingsbeobachter hier Bescheid sagen werden, sobald auch Kiesewetter mit den Profis trainiert.

@ubremer
Ich lasse der Dame den Vortritt.
Bei Bedarf fallen mir auch einige Antworten ein zu deiner Frage um 10:57.


ubremer
ubremer
9. Oktober 2011 um 11:30  |  40234

@Traumtänzer,

Niko Schulz – Pfeiffersches Drüsenfieber, komplette Vorbereitung verpasst
Sebastian Neumann – diverse kleinere Verletzungen, weite Teile der Vorbereitung verpasst
Abu Bakarr-Kargbo – schwere Fußprellung, weite Teile der Vorbereitung verpasst
John Brooks – anhaltende Achillessehen-Probleme, komplette Vorbereitung verpasst.

Bleibt Fanol Perdedaj. Der ist fit, weiß aber, dass er vierter defensiver Mittelfeldspieler nach Ottl, Niemeyer und Lustenberger ist.

Fazit: Die Frage, ob Herthas U-Nationalspieler zu schwach für Hertha sind, lässt sich nach acht Bundesliga-Spieltagen nicht beantworten.


hurdiegerdie
9. Oktober 2011 um 11:34  |  40235

Bundesliga-Trainer zu sein, ist ein Traumberuf. Es gibt ihn genau 18 Mal und wesentlich mehr Leute, die den Platz gerne inne hätten als es Plätze gibt. Die Bezahlung ist auch nicht schlecht.

Ich war immer gerne (unbezahlter) Trainer und trotzdem war es auch immer stresssig, z.B. als Jugendtrainer Sonntags 7 Uhr aufzustehen, um zu den ersten Morgenspielen zu fahren……

In diesem Sinne finde ich Babbels Entscheidung nicht korrekt, sicher nicht optimal, aber jetzt auch nicht schlimm (Schwamm drüber mässig) bei einem Trainingsspielchen, wo letztendlich der Torwart Rechtsaussen (?) spielen musste.

Diese Winzigkeiten (Kleinigkeiten wäre mir noch zu gross) werden sich aber aufsummieren, wenn es mal schlechter läuft. Das war so bei Marwijk, bei Lehmann etc. Man kann es auch vermeiden. Schliesslich gibt es nur 18 Jobs als BL-Trainer.


Traumtänzer
9. Oktober 2011 um 11:46  |  40236

@ubremer
Fehlt noch der Name „Djuricin“.
Und wenn es so weitergeht, kommt bald auch der Name „Lustenberger“ auf die Liste (auch wenn er kein Berliner Talent der DFB-Auswahl ist).
Es verlangt keiner, dass alle immer spielen. Das geht nicht. Aber Herthas Einkaufspolitik ist ein „Misstrauensvorschuss“ gegenüber der Jugend.
Gut, Babbel hat vor dieser Saison nicht mehr so auf die Jugend-Tube gedrückt wie noch in der Aufstiegssaison, aber der seinerzeit begonnene Prozess der letzten Saison ist deutlich ins Stocken geraten.


ubremer
ubremer
9. Oktober 2011 um 11:51  |  40237

@Traumtänzer,

stimmt.

Djuricin – mehrfach kleinere Verletzungen . . . mit bekannter Folge.

Wenn man durch Verletzung zurückgeworfen wird, und eventuell eine ganze Vorbereitung verpasst, wird es schwer. Dann braucht es im Anschluß acht Wochen, um das aufzuholen, was die Kollegen voraus sind. Die Verletzungen haben zuletzt (zufällig) zumeist junge Spieler betroffen. Heißt: Die hätten ohnehin nicht spielen können, selbst, wenn Hertha im Sommer weniger als fünf Neue verpflichtet hätte.
Insofern finde ich die Transferpolitik vom Trainer eine sinnvolle Stärkung des Kaders für diese Saison.


Blauer Montag
9. Oktober 2011 um 12:03  |  40238

@ub und @Tt
Von den Neuverpflichtungen des Sommers 2011 würde ich im übrigen höchstens Ottl (geb.1985) und Franz (geb. 1981) als „alte Säcke“ bezeichnen. Da würde ich nach 8 Ligaspielen noch nicht von „Stockungen in der Jugend-Tube“ sprechen.


9. Oktober 2011 um 12:13  |  40239

Ich schwanke zwischen Soll er doch und (Achtung altmodisch) Das gehört sich nicht.

Hier wurde neulich über den „Teamspirit“ geplaudert.
Babbels Verhalten – und er ist Teil des Teams – ist nicht „Teamspirit“-like.


9. Oktober 2011 um 12:52  |  40240

wie klein die Welt ist: gerade im Doppelpass: Magath hatte seinen Spielern letzte Woche nach der desolaten Vorstellung 2 Tage frei gegeben und ist selbst nach München gefahren, weil er dort noch immer seinen Wohnsitz plus Familie hat..war da nicht mal was vor einigen Wochen..?
Auch, wenn es schlecht läuft, finde ich, ist dies einem Trainer nicht schlecht anzurechnen. Ich würde jedem Buli-Trainer raten, sein Verhalten nicht nach den Gesetzmäßigkeiten des Boulevard auszurichten.
Denn nach diesen ist nur eines wahr: der Erfolg. Ein Dazwischen gibt es nicht. Reiner Opportunismus…
Für mich ist der BULI-Trainerberuf eine Mischung aus allen genannten Punkten-mal tendiert es mehr in die Richtung „Traum“, mal mehr in die Richtung
„schwierig“, immer ist es ein „Ritt auf..“.
Unterm Strich, muss man es wollen und dabei versuchen, sich nicht zu verzetteln. Auf die vielen Nebengeräusche am Besten gar nicht achten, das wäre jedenfalls mein Weg. Eine feste Haltung, eine klare Programmatik und ein enger Vertrautenkreis, mit dem ich kommuniziere. Auf Meinungen außerhalb dieses Kreises würde ich nichts Wirkliches geben, ansonsten verzettelte man sich uferlos.. 😉


Freddie1
9. Oktober 2011 um 12:55  |  40241

Zur Frage: Traumberuf und gehört sich nicht. Begründungen wurden schon geschrieben.

OT:
http://www.die-mark-online.de/

Kleiner Bericht vom Spiel in Oranienburg.


hurdiegerdie
9. Oktober 2011 um 13:03  |  40242

ty freddie1


9. Oktober 2011 um 13:11  |  40243

@wilson: ich als Teamplayer würde damit nicht den geringste Problem haben-seltsam wäre es, wenn beide Trainer nicht anwesen wären..Aber wenn mir(uns) der Trainer sagt: so, Leute, diesen Termin müssen wir noch wahrnehmen-macht das Beste draus..ihr wisst ja, während des Spiels muss ich noch los, ich hab meiner Tochter versprochen, zu ihrem Termin mal pünktlich zu sein..aber passt mir auf: der Widmeyer hat meine handynummer..;-)“
Ja, womit sollte ich grollen,schmollen?
Ich kapier das einfach nicht. Und ich habe auch, wie @hurdi oben erzählt, 2 Jahre eine D und C-Jugend in Haselhorst trainiert.-
Wir sollten das mal wirklich sein lassen, ständig diesen Leuten in Dinge reinzureden, von denen wir sehr wenig wissen. (wie gesagt: vielleicht gibt sogar einen wichtigen privaten Grund-und Babbel will nur sein Privatleben raushalten und erzählt deshalb nichts).
Niemand , außer uns Außenstehende, da wette ich-macht sich Gedanken darüber..


Blauer Montag
9. Oktober 2011 um 13:17  |  40244

Wenn ihr mal schaun‘ möchtet ….
Kargbo und Perdedaj mit der u20 zur zeit gegen die Schweiz auf Sport1.


Sir Henry
9. Oktober 2011 um 13:22  |  40245

Ein Pfarrer hat noch viel mehr Termine im Jahr. Der kann sich auch nicht während des Gottesdienstes kurz vor der Eucharistiefeier mit einem: „Schönen Sonntag noch, liebe Gemeinde“ ins Grüne abseilen.


9. Oktober 2011 um 13:29  |  40246

aber @Sir, bleibe doch bitte im Bild: Babbel hatte keinen Gottesdienst abgesagt, allenfalls einer alten Zusage , auf den Markt des Erntedank-Festes im ev. Johannesstift vorbei zu schaun..ist er nachgekommen..und ist dann etwas früher gegangen… :idea;
Ich bin-mehr oder weniger im Ev. Johannesstift aufgewachsen (Grundschule, diverse, freiwillige Arbeitseinsätze in Pflegeeinrichtungen..)-kenne daher Pfarrer recht gut-..die machen so etwas auch.. 😉


elaine
9. Oktober 2011 um 13:30  |  40247

@Sir,

Babbel wird sicher zum Schlusspfiff des Pokalfinales auf der Bank sitzen und seine Familie im Stadion weilen 😀 😉


ubremer
ubremer
9. Oktober 2011 um 13:40  |  40248

+++ Breaking News +++ @apoll spricht Babbel heilig +++ Breaking News +++
😉


hurdiegerdie
9. Oktober 2011 um 13:42  |  40249

oh, oh @ub.


Ursula
9. Oktober 2011 um 13:43  |  40250

Also „lieber apo“, nichts gegen das äußerst
lobenswerte Traning mit der D- und C-Jungend,
nur stell` dich einmal mehr vor eine Profi-
truppe und erzähle denen, dass Deine kleine
Tochter zu Hause auf dich wartet oder so
ähnliches Gedöns, die machen sich nass….

Und machst du das öfter, bekommt dein
Image ganz unterschwellig einen“Knacks“,
wetten das….

…..das können dann auch nicht mehr Preetz
oder insbesondere Widmeyer „auffangen“!!

Viel wichtiger aber noch einmal, so lange es
so läuft, wie es aktuell läuft, ist ALLES in
trockenen Tüchern! Wenn es dann aber
doch einmal eine kleinere“Negativserie“
geben sollte, werden nicht nur „boulevardesk“
sämtliche Ungereimtheiten, wie“ Livin` in a
hotelbox“ u. ä. ins Schaufenster gestellt und
der Widmeyer bekommt dann den Bonus
für seine Stellvertreterleistung, die übrigens
HIER viel zu wenig gewürdigt wird, auch in
taktischer Hinsicht! Babbel über ALLES….


Slaver
9. Oktober 2011 um 13:45  |  40251

Beim U20-Testspiel gegen die Schweiz wurde Kargbo UND Perdedaj nach 30 Minuten ausgewechselt. Beide nicht verletzt und sichtlich unzufrieden mit der Auswechslung.


9. Oktober 2011 um 13:46  |  40252

@ursel: ehrlich<? nehme ich jetzt nicht allzu ernst, diese replik..
@uBremer: würde ich glatt tun, mindestens in dieser Sache 🙂
Kargbo und Perde sind gerade , nach nur 30 Minuten vom Platz genommen worden-ohne verletzt zu sein.. 🙁


Blauer Montag
9. Oktober 2011 um 13:59  |  40253

Ein Pfarrer ist doch kein Heiliger.
Genauso wenig ein Fußballtrainer.

Im Falles des Klassenerhalts und des Pokalsiegs wäre er mit HERTHA ein erfolgreicher Trainer.


Ursula
9. Oktober 2011 um 14:12  |  40254

Wieso nicht? Aber musst Du natürlich
auch nicht!!

Aber ich räume ja gern ein, dass ich den
Babbel nicht so gern mag, wie Du….

….eben auch wegen der immer wieder
auftretenden „Ungereimtheiten“ oder
Unverständlichkeiten…..

Aber immerhin respektiere ich mittlerweile
die Gesamtleistung der Hertha, also auch
des Trainerstabs inklusive!


Felix BSC
9. Oktober 2011 um 14:48  |  40255

Ich kann zwar die Unverständigen irgendwo (wenns um Teamgeist etc. geht) auch verstehen, finde es im großen und ganzen aber ziemlich lächerlich, Babbel aus der Aktion nen Strick drehen zu wollen.
Der Mann hat nunmal keinen normalen 40-Stunden Vertrag, wo er immer sicher weiß, wann er wo sein kann, deshalb können Termine sich auch mal überschneiden, oder ungünstig liegen. So what? Ich würde jede Wette abschließen, dass das bei nem Pflichtspiel nie und nimmer passieren würde. Und dass ein Trainer ne Trainingseinheit (und mehr ist es am Ende des Tages nicht) nicht voll begleitet kommt mit ziemlicher Sicherheit auch bei vielen anderen Vereinen ab und an mal vor.


9. Oktober 2011 um 15:05  |  40256

@ursel: wieso nicht,fragst du- willst du es wirklich wissen, schreibe ich dir ne Mail.


dieter
9. Oktober 2011 um 15:11  |  40257

Also ich staune immer wieder, aus was (insbesondere in den Medien) alles ein Thema gemacht wird, wenn man sonst nichts zu berichten hat. 🙄

Es könnte einzig ein Thema sein, wenn MB sich ohne vorherige Absprache mit seinem Arbeitgeber Hertha BSC derart auf „Heimaturlaub“ begeben hätte.

Davon ist aber wohl nicht auszugehen.


Blauer Montag
9. Oktober 2011 um 15:15  |  40258

elaine // 9. Okt 2011 um 08:40
…..Wir haben einen Trainer mit dem es, wie schon lange nicht sehr gut läuft.
Er investiert auch Zeit um sich Spiele der Nachwuchsmannschaften an zu sehen und etc, Was er alles macht ist nicht so bekannt ❓

Nun wird bei dem gezielt nach Fehlern gesucht.
Im normalen Arbeitsbereich wird so etwas Mobbing genannt.

@Felix BSC um 14:48
Ich lese genau wie du und @elaine mit Unverständnis jene Beiträge, die nach wie vor kein Thema auslassen, um nicht erneut an Trainer Babbel rum zu nörglen. Solange die Mannschaft in Richtung Klassenerhalt und Pokalfinale marschiert nehme ich solche Beiträge zur Kenntnis. Drück die Daumen, dass die Mannschaft bis zur Winterpause weiter fleißig Punkte sammelt. Dann wird sich das Mobbing gegen Trainer Babbel hoffetnlich in Grenzen halten.


Freddie1
9. Oktober 2011 um 15:16  |  40259

@felix: ich dreh keinen strick oder mach da ne sache draus. Auf die Frage, wie ich das finde, kann ich nur sagen, dass ich es nicht gut finde, dass der leitende Angestellte des Vereins eher ein Spiel verlässt. bei anderen Vereinen fänd ich das auch nicht gut. Dass er dies nicht bei einem Pflichtspiel tun würde, ist für mich eine Selbstverständlichkeit und bedarf keiner Erwähnung. Ausnahmen nur Todes- oder geburtsfälle in der familie.


Freddie1
9. Oktober 2011 um 15:17  |  40260

Ergänzung zu @bm: das Ehergehen des Trainers hier nicht gut zu finden, ist doch kein Mobbing.


jenseits
9. Oktober 2011 um 15:23  |  40261

Auch mir ist Babbels Heimreise noch während des Freundschaftsspiel ziemlich egal. Insgesamt ist mir das Thema zu weit vom eigentlichen Fußball entfernt und so weit geht mein Fan-Sein nicht, dass ich mich mit solchen Dingen beschäftigen möchte. Da komme ich mir selbst fast ein bisschen bescheuert vor. Was nicht heißt, dass ich mich an anderer Stelle bzw. zu anderer Zeit nicht mit irgendwelchem Unsinn und vielleicht auch noch leidenschaftlich beschäftige – auch Hertha betreffend. 😉 Und es soll schon gar nicht bedeuten, dass für andere das kein ernstzunehmendes Thema sein darf.

Ich frage mich in unserer ach so emanzipierten Zeit jedoch, ob man solche Fragen in dieser Weise auch aufwerfen würde, wenn Babbel Frau und Mutter wäre.


Felix BSC
9. Oktober 2011 um 15:34  |  40262

@freddie
Is wohl ne Einstellungssache, ich ärgere mich auch auf Arbeit nicht, wenn ein Kollege am Freitag früher nach Hause geht, weil er Besuch erwaret. Kommt vor, schadet niemandem und ist in meinen Augen kein Drama.
Aber das muss ja jeder für sich selbst entscheiden und dafür schreiben wir ja hier alle im Blog.


9. Oktober 2011 um 15:35  |  40263

@freddi: da gebe ich dir Recht-ist kein mobbing. In der Summe nervt das eben einige, vor allen Dingen diejenigen, die darin einen subtext mitschwingen sehen,,
Offensichtlich gibt hier aber auch wieder zwei Fraktionen. Ich würde n i e m a l s so eine Sache einem leitenden Angestellten übel nehmen. Ich verwette meine Hertha-Mütze, dass so etwas nichts wirklich Außergewöhnliches ist. Nächstes Mal soll babbel gleich nach München fliegen, das würde ihm dann wohl weniger angekreidet werden?
Hoffe, er verbringt 1 1/2 nette Tage dort unten..


9. Oktober 2011 um 15:38  |  40264

starker, sehr starker Ansatz, @jenseits :top:
ich meine Mama Babbel usw


Freddie1
9. Oktober 2011 um 15:41  |  40265

@apoll: Und da geb ich dir recht. Wenn er gar nicht mit gefahren wäre, weil Termin in der Heimat, wärs gar kein Thema.


dieter
9. Oktober 2011 um 15:49  |  40266

@apoll + Freddie1

Da muss ich widersprechen.
Wenn man das hier so liest, wäre mit Sicherheit auch das ein Thema gewesen.


Ursula
9. Oktober 2011 um 15:50  |  40267

Wie man`s macht, ist`s verkehrt oder
„Babbel allein zu Haus“, wäre er jetzt
nicht in München…..


Freddie1
9. Oktober 2011 um 16:19  |  40268

@dieter: na ja, aber alle Kommentatoren, die sein Verhalten verhalten kritisieren ,sind doch seeehr zurückhaltend. Böse kritik gabs doch nicht. Insofern ist es doch auch nur klitzekleines thema.


elaine
9. Oktober 2011 um 16:30  |  40269

@Freddie1

stimmt auch, wenn man einmal darüber diskutiert.

Aber, wie auch @apollinaris schrieb, es macht die Summe.
Wenn wir jetzt das gefühlte 10. mal in Folge, an den Wochenenden Babbels Privatleben diskutieren, sehen einige und ich muss mich da outen , auch ich, einen Subtext mit schwingen 😉

Babbel als gute Führungskraft muss man auch mal delegieren können.


hurdiegerdie
9. Oktober 2011 um 17:16  |  40270

na dann lass uns doch mal die benennen, die hier mit Subtexten die Fraktionen befeuern, weil sie wagten, mal etwas mit einer winzigen oder klitzekleinen Andeutung einer Kritik – nee eher mit einer nicht vollumfassenden Belobigung – zu sehen.

Catro69, Sir Henry, Ursula, Wilson und ich.

Ich schäme mich:
Es tut mir wirklich, wirklich leid, und ich entschuldige mich vorbehaltlos.
Ich biete einen kompletten und völligen Widerruf an. Den Beschuldigungen fehlte jede faktische Basis, und somit hat es sich in keinster Weise um einen fairen Kommentar gehandelt und entsprang somit aus purer Bösartigkeit. Und aufs tiefste bedauere ich das Unglück, welches meine Subtexte in der anderen Fraktion verursacht haben könnten, oder bei Ihren Familien.

Wobei ich mich frage, warum es in einem Blog Fragen gibt, wenn die Meinung dazu vorher fixiert werden sollte. Ich schlage den Blogpappies vor, doch die Ankreuzmöglichkeiten zu kennzeichnen, die einer absoluten Heldenverehrung Babbels am nächsten kommen bzw. deren Ankreuzung am wenigsten problematisch ist und irgendwelche Fragen am Hertha-Fan-Sein des Ankreuzenden aufwerfen.

Ich meine, noch moderater und noch blau-weisser kann man es doch kaum sagen, wenn man man mal etwas auch nur ansatzweise nicht ganz und gar heilig sprechend finden sollte, was Babbel macht. Oder gehören die Blogpappies zu der bösen Fraktion, weil sie durch bösartige Blogfragen das Mitschwingen von Subtexten befeuern?

Ich glaube das wird mein neuer Slogan, Mitschwingen von Subtexten. Das ist fast so gut wie demütig sein. Vielleicht kann ich das auch noch kombinieren.


Andi
9. Oktober 2011 um 18:04  |  40272

Ich habe gerade die Zusammenfassung von dem Spiel gesehen und musste verwundert feststellen, dass Raffa einen Freistoß direkt verwandelt hat … wann haben wir in einem Pflichtspiel das letzte Mal einen Freistoß direkt ins Netz gezirkelt ??? ich kann mich kaum erinnern …

U20 hab die Auswechselungen nicht verstanden … man nimmt keinen Spieler nach 30 Minuten vom Platz, wenn es keine Totalausfälle sind oder 3 kapitale Fehler passiert sind … keine Ahnung, was sich der Trainer dabei gedacht hat …

zu MB kann ich nur sagen, dass ich es mehr als in Ordnung finde … der Job ist nicht alles … wenn es so läuft, dass das Privatleben zu kurz kommt oder gar nicht mehr stattfindet, wird man im Job unzufrieden und dann leidet auch DAS … daher sind Auszeiten völlig legitim … verstehe auch die Diskussionen gar nicht … klar, ein Journalist muss freie Zeiten ausfüllen und wenn ein Text/Artikel für Diskussionen sorgt, dann hat er alles richtig gemacht …


9. Oktober 2011 um 18:36  |  40275

Und wieso sollte es nicht erlaubt sein, etwas völlig falsch zu finden?-Ich hatte übrigens schon mehrfach genau darauf hingewiesen, lange vor diesem blogthema:
– mich nervte die Hotelzimmer-Diskussion
– mich nervte die völlig absurden Zusammenhänge, die hergestellt wurden, als Babbel mal nach ner Niederlage zwei Tage frei gab

Und nun, das Allerneueste: das alles blöd zu finden, hat mit Babbel rein gar nichts u tun; hierin würde ich FF, Götz, RR, Meyer, LF-wohl sogar Magath (der all das auch so praktiziert..)sowas von genauso in Schutz nehmen..
Wie gesagt: ich käme (bei keinem Trainer) auf die Idee, derartige Dinge ernsthaft zu kritisieren- ich finde einfach absurd und ärgere mich fast über diese Beckmesserei.. Trotz der sehr geschätzten @Sir und @wilson, deren Ansichten ich viel häufiger teile-aber in dieser Angelegenheit ticken wir eben völlig unterschiedlich.- Bei denen war übrigens auch kein subtext wahrzunehmen (nur mal so..)
Es ärhert mich auch fast , weil uns einiges davon überhaupt nichts anzugehen hat, mit Verlaub.
Dass die blog-pappies das auf machen, finde ich ( wie oben mal gesagt) in Ordnung. Ich habe ja fleissig am Erfolg dieses Themas mitgewirkt 😉
Auch ich bin Boulvard. 🙄


Blauer Montag
9. Oktober 2011 um 18:40  |  40277

Hier kann jeder schreiben was er will, und muss auch keine Abbitte leisten.
Es für mich (auch andere?) nicht angenehm, zu lesen, wie irgendwelche Kleinigkeiten herangezogen werden, um mal wieder einen Kritikpunkt gegen Babbel zu setzen. Jede einzelne Kritik mag ja für sich betracht legitim sein.

Aber darin stimme ich völlig @elaine um 16:30 und anderen zu: In der Summe und in der Frequenz nervt mich diese Kritik an Nebensächlichkeiten und Kleinigkeiten.


hurdiegerdie
9. Oktober 2011 um 20:00  |  40284

Dann schwingen also bei Catro69, Ursula und mir Subtexte mit?

Wer hat was dagegen gesagt, dass du etwas völlig falsch findest?

Von wem kam der Vorwurf der mitschwingenden Subtexte, wer nennt andere Meinungen absurd, nur weil sie deine Meinung nicht vorbehaltlos teilen? Es geht immer nur in eine Richtung.

Keine Angst @treat, es wird nicht ausufern. Mein letzter Kommentar dazu.

Und @BM: dass dich die Summe und Frequenz nervt, verstehe ich gut, aber a) ist die Frequenz m.E. gar nicht so hoch, wie du sie wahrnimmst, und b) erfindet hier ja niemand etwas, was die Summe beeinflusste.


9. Oktober 2011 um 20:12  |  40287

– hurdi, reg dich ab: Für mich waren die Vorwürfe, als es um Babbels Hotelzimmer ging und in ähnlichen Situationen absurd, aber hallo! Ich darf das doch genauso vertréten, wie du? Meinst du, dass du dich anders ausdrückst als ich?
Wenn jemand schreibt: „Man sieht doch schon daran, dass Babbel sich keine Wohnung nimmt, dass er das hier nur als Trittbrett ansieht. Der identifiziert sich nicht“- So ein Angriff empfinde ich als absurd, weil völlig unbelegt und voller Übertreibung. Derjenige darf diese Meinung vertreten-nur ICH halte sie für absurd.
Und unterm Strich ist das Fass, dass hier aufgemacht wird, in meinen Augen extrem überflüssig. -Wenn ich das sagen darf?-Ich höre mir die andere Seite ja auch an?- Was daran, ist denn so unsagbar unverfroren? Und natürlich schwingen hier und da Ressentiments mit…Meine Güte, kannst du dir bitte mal ein anderes Spielzeug nehmen?- Das wird jetzt langsam kindisch.


Ursula
9. Oktober 2011 um 20:44  |  40289

Ich wollte eigentlich, ist mir peinlich, „hurdie“
uneingeschränkt zustimmen, aber es könnte
sich zwischen den Zeilen um einen“Subtext“
handeln, den ich selbst nicht verifizieren
und der mir dann zum Nachteil gereichen
könnte, was ich mich HIER mit mangelndem
Rück….., nicht getraue…..

Andererseits einer „Heiligsprechung“
von Babbel, ich als „Heidenkind“ nicht
unbedingt zustimmen möchte, DENN,
ich erinnere mich gut an die „Funkelchen“
Tugenden, die es galt, nicht in Frage zu
stellen, weil sie zum Wohle des deutschen V…,
nee der Berliner Hertha usw., usw., usw.,…..

…uns ALLE um den Verstand gebracht haben!!

Babbel hingegen, und das räume ich gern
uneingschränkt ein, UNDder Trainerstab,
haben den „Funkelchen Abstieg“ nicht nur
kompensiert; die Gesamtsituation der Hertha
lässt wieder Hoffnung zu, aber bitte, noch ist
trotz Babbel nicht aller Tage Abend und da ist überhaupt kein Subtext hineininterpretierbar….


9. Oktober 2011 um 23:22  |  40298

wow! Dieser Text wäre mir um die Ohren analysiert worden, vor allem der Einleitungssatz-aber bitte, es gibt ja keine Fraktionen 😀
Nur eins für die Freunde der deutschen Sprache und die Wahrer des genauen Lesens:
Babbel vor als ungerechtfertigt empfundene Kritik in Schutz zu nehmen, heisst nicht im Umkehrschluß, ihn zu idealisieren. Den Favre-Kult hatte ich nie mitgemacht und werde nun nicht plötzlich zum Babbelisten 😉
Auch, wenn mir das Gesamtpaket tatsächlich besser gefällt.
Wer eingangs bei mir einen subtext entdeckt hat..liegt richtig.
Nachsatz: zwischen ironisieren (uBremer) und spotten besteht übrigens kein unwesentlicher Unterschied, rein kommunikationsmäßig.
Möge Babbel in München friedlich bei den Seinen sein und kein Internetanschluss genutzt haben.
Den klügsten Gedanken zu dem ganzen Thema heute hatte, man verzeihe mir mal das Zensuren verteilen , @jenseits. Das war entspannt und unaufgeregt auf den Punkt gebracht.
Natürlich hat da jeder seinen eigenen Helden, is klar.
Jetzt ist Babbel wieder auf dem Traininggsplatz , die Stechuhr hat gebimmelt und wir können fragen, warum die beiden Berliner Kargbo und Perde zeitgleich bereits in der 30. Minute vom Platz mussten. Eigentlich ein Eklat-oder??


Treat
10. Oktober 2011 um 0:04  |  40300

Es gibt Gründe, wenn ich zu solchem Schmarrn nichts schreibe – lasst mich da gefälligst raus! 🙄


10. Oktober 2011 um 8:54  |  40304

Nachdem sich der Babbelsche „Abgang“ auf zwei Threads verteilt hat, bleibe ich hier, wo es Thema war.
Ich werfe Babbel nicht vor, seinen privaten, anders als seinen beruflichen Lebensmittelpunkt, nicht nach Berlin verlegt zu haben. Irgendwann – und zwar weit bevor seine Kinder die Schule abgeschlossen haben werden – wird seine Zeit bei Hertha enden. Dies zu prognostizieren, ist keine Kunst.
Daher habe ich vollstes Verständnis, dass er nicht mit Kind und Kegel nach Berlin zieht.

Sein „Abgang“ hat damit aus meiner Sicht jedoch gar nichts zu tun. Hier geht es um eine Veranstaltung, bei der er seine Mannschaft zu betreuen hat, gleich ob es Erkenntnisse zu gewinnen gibt oder ob es nur ein besseres Schaulaufen war. Und zwar bis zum bitteren Ende. Das gefiel mir nicht – mit oder ohne Subtext.

U- und S-Bahn-Straftaten – gleich in welcher Stadt – in diesem Zusammenhang anzuführen, ist aus meiner Sicht geschmacklos. Diesen Kommentar kann und will ich mir nicht verkneifen.


Ursula
10. Oktober 2011 um 9:52  |  40305

Richtig, zurück zum Ausgangspunkt @ wilson,
sehe ich auch so oder sehr ähnlich!

Übrigens auch den nicht unwesentlichen
Schlusssatz!!


6. Juni 2014 um 10:55  |  297774

[…] gewohnt von der verrückten Welt des Fußballs, gerade was Star-Allüren betrifft. Doch wenn Bundeliga-Trainer ihren Verein während einem Spiel vorzeitig verlassen, um einen Flieger zu erwischen, hört für Sven Herold der Spaß auf – ganz besonders, wenn […]

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