Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(ub)  – Köln liegt eine Woche zurück. Der FC Bayern noch eine Woche voraus.  Die meisten Bundesliga-Profis, so sie nicht in internationalen Einsätzen weilen, genießen einen Familien-Tag. Die Gegenwart holt einen Moment Luft. Gelegenheit, um mal zu schauen, was die sagen, die für uns in die Zukunft schauen.

Von der Hertha-Zukunft waren am vergangenen Freitag beim 5:0-Testsieg in Oranienburg Jerome Kiesewetter und Atakan Yigitoglu dabei, Beide 18 Jahre jung. Beide durften nach guten Leistungen bei der U23 bei den Profis reinschnuppern. Was es zu Doppel-Torschütze Kiesewetter zu sagen gibt, lest Ihr in der Montags-Ausgabe der Berliner Morgenpost.

Grundsätzlich ist es so, dass mir ein aktueller Jugendtrainer von Hertha berichtet hat: „Die Herausforderungen ändern sich. Wir müssen viel intensiver mit den Talenten arbeiten. Die Zeiten,  als die Hochkaräter nur so durch die Nachwuchsmannschaften geschwirrt sind, sind vorbei.“

Kiesewetter und der Entwicklungsschub

Potenzielle Überflieger wie einst Kevin und Jerome Boateng, Ashkan Dejagah oder Patrick Ebert sind auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Der Trainer erzählt, dass bei 16-, 17-, 18-Jährigen manchmal erstaunlich Entwicklungsschübe einsetzen. Wie zuletzt bei Jerome Kiesewetter, der zuvor in den Jugendjahren nicht immer wie ein kommender Profispieler aussah.   Aber das Pendel geht auch in die andere Richtung. Dass sich Potenziale nicht wie gewünscht entwickeln. John Anthony Brooks, Abu Bakarr-Kargbo, Marco Djuricin oder Niko Schulz  haben als Youngster mit ihren 18 Jahren noch alle Zeit der Welt vor sich. Aber durch verschiedene gesundheitliche Probleme in der Saisonvorbereitung haben sie gerade fast eine komplette Halbserie verloren.

In der Wochenend-Ausgabe des Tagesspiegels ist Armin Lehmann noch einen Schritt weiter zurückgetreten. Oder hat für uns mal in die Zukunft geschaut. Unter Überschrift „Rasterfahnung“ beschäftigt er sich damit, wie Jugendliche gesichtet werden. Wer sichtet. Was die Probleme sind. Alles mit in Berlin bekannten Protagonisten. Und stellt fest, dass der Druck und der Drill verdammt früh anfangen.

In der öffentlichen Wahrnehmung lebt Fußball-Deutschland gerade im Youngster-Schlaraffenland: Mesut Özil, Mario Götze, Markus Marin, Marco Reus, Thomas Müller, Marc-Andre Ter Stegen, Ron-Robert Zieler . . . Bei Hertha seien exemplarisch Pierre-Michel Lasogga, Brooks und Schulz genannt, als Hoffnungen für die Zukunft. Eine Entwicklung, um die die Bundesliga europaweit beneidet wird.

„Wir kaufen keine Stars, wir bilden Stars aus“

Wie immer gibt es ‚Zwischenspieler‘. Haben Sebastian Neumann, Fanol Perdedaj, Marvin Knoll oder Shervin Radjabali-Fardi das Zeug zum gestandenen Bundesliga-Profi? Im Moment ist es zu früh. Zu jung, zu wenig Spielpraxis, um Prognose zu wagen. Wahrscheinlich läßt sich das nicht einmal im kommenden Sommer seriös einschätzen.

Doch wie es aussieht, wird es nach den genannten Namen dünner mit der Qualität. Es gab Zeiten, da waren Herthas Jugendteams als Spitzenreiter der jeweils höchsten Jugendligen quasi gesetzt. Im Moment ist die U19 von Trainer Rene Tretschok Tabellen-Achter in der Junioren-Bundesliga, die U17  von Trainer Andreas Thom ist Vierter. Es geht nicht darum, die Arbeit der Beteiligten zu schmälern. Es geht darum, dass es keinen Automatismus gibt: dass ein Star nach dem nächsten aus der Hertha-Jugend purzelt.

Dabei ist das das Geschäftsmodell: selbst außergewöhnliche Spieler auszubilden  – Dieter Hoeneß 2003: „Wir kaufen keine Stars, wir bilden Stars aus.“  Um sie identitätsstiftend in der eigenen Profimannschaft einzubauen („Aus Berlin. Für Berlin“). Und auch mal mit Gewinn weiter zu verkaufen.

Halten Profis nur noch bis 29 durch?

Das Spiel wird schneller. In dem Tagesspiegel-Artikel wird hochgerechnet, dass Profi-Karriere künftig womöglich nur bis 28, 29 Jahre möglich sein werden.  Was meint Ihr: Wielange kann etwa ein Lasogga seine kraftzehrende, aufwändige Spielweise durchhalten? Oder die flinken Mittelfeld-Dribbler wie Torun und Ben-Hatira ?

Wenn nach den jetzt ausgebildeten Jahrgängen tatsächlich weniger Qualität nachkommt, was wird passieren? Wo schaut sich Hertha dann um: in Polen und den baltischen Staaten? In Afrika? In  Asien? Oder beginnt die Sichtung noch früher als bei den  von Matthias Sammer genannten  Dreijährigen?

Das Niveau der Bundesliga wird sich . . .

  • stetig nach oben entwickeln (46%, 191 Stimmen)
  • irgendwann stagnieren (38%, 159 Stimmen)
  • auch mal nach unten entwickeln (16%, 69 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 419

Loading ... Loading ...

2015 ist Herthas wichtigstes Sichtungsfeld . . .

  • Berlin-Brandenburg (55%, 223 Stimmen)
  • die neuen Bundesländer (28%, 115 Stimmen)
  • die östlichen Nachbarstaaten (11%, 46 Stimmen)
  • Asien/Afrika (5%, 22 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 406

Loading ... Loading ...

 


38
Kommentare

9. Oktober 2011 um 17:16  |  40271

sieg!!!


waidmann2
9. Oktober 2011 um 18:08  |  40273

Das BL-Niveau wird sich weiter nach oben entwickeln, irgendwann stagnieren und sich irgendwann auch mal nach wieder nach unten entwickeln …(nach dem Kaffeesatz-In / Kaffeesatz-Out Prinzip:-).

So interessant das Thema ist (weitere Entwicklung im Jugendbereich), so gibt es natürlich auch bei der Frage viel Raum für Spekulation.
Zum Beisiel:
Wird Hertha es in den nächsten Jahren (durch Erfolg und/oder Spielweise) schaffen, Fans außerhalb der eigenen Region zu gewinnen?
Wird dadurch auch die Wahrscheinlichkeit steigen, dass sich junge Talente aus z.B. Niedersachsen für eine Ausbildung und Zukunft bei Hertha entscheiden?
Oder werden neben Talent auch weitere (wirtschaftliche) Kriterien wie z.B. Merchandising, TV-/Medienrechte eine Rolle spielen – dann wäre der asiatische Raum sicher interessant.


correctly
9. Oktober 2011 um 18:20  |  40274

Hier wird mir mal wieder zu viel vermischt.
Ich finde Neumann, Perdedaj, Knoll, Morales eigentlich ganz gut. Die muss man integrieren und nicht an irgendwelche Spieler denken, die gerademal 15 oder 16 Jahre alt sind.


HerrThaner
9. Oktober 2011 um 18:38  |  40276

Soweit ich weiß wurden ja die finanziellen Mittel nach dem Abstieg deutlich nach unten korrigiert. Weiß eigentlich jemand, ob nun wieder genauso viel wie früher in die Jugendförderung gesteckt wird? Oder hat Hertha heimlich, still und leise die Mittel dauerhaft gekürzt?

Wenn man sich die Entwicklung in den U-Nationalmannschaften anguckt, stellt man fest, dass immer weniger Herthaner dabei sind. Das mache ich vor allem daran fest, dass viele Vereine nun ebenfalls viel Arbeit in die Jugend investieren, was vor 5-10 Jahren vielleicht noch nicht so oft der Fall war. Wieiviele Juniorennationalspieler kamen denn bspw. vor 5 Jahren aus Mainz, Wolfsburg oder Hoffenheim?

Ich denke, da die Konkurrenz immer größer wird, wird es zunehmend schwieriger werden, Spieler, die in den alten Bundesländern spielen zu überzeugen zu uns zu kommen. Warum zur Hertha ins ferne Berlin, wenn man doch einen anderen Bundesligisten mit guter Jugendarbeit direkt vor der Haustür hat? Deswegen wird sich unsere Jugendarbeit wohl vermehrt und intensiver auf die alten Bundesländer und natürlich ganz besonders auf Berlin-Brandenburg konzentrieren. Hier haben wir noch den Vorteil, dass wir der einzige etablierte Bundesligist im Umkreis sind. Und auch wenn die Scouts immer penetranter werden und sich auch auf unseren Berliner Sportplätzen schon aktiv tummeln, so werden wir doch hoffentlich genügend Argumente in der Hand haben, um die Jungs zu uns zu locken.

Was dann am Ende noch fehlt ist nach wie vor der Mut, die Talente auch mal ins kalte Wasser zu werfen. Wie ich schon vor der Saison vermutet hatte, gestalten sich die Einsatzchancen für unsere Jungen sehr schwierig. Das funktioniert bei anderen Vereinen schon deutlich besser. Was hat ein Kirchhoff (Mainz) bspw. einem Neumann oder Brooks voraus? Oder ein Chandler (Nürnberg) einem Morales? Ein Lam (HSV) einem Djuricin? Meiner Meinung nach nicht viel.


hurdiegerdie
9. Oktober 2011 um 18:45  |  40278

Ich glaube, das sich Herthas „Geschäftsmodell“ überleben wird (wobei im Subtext demütig mitschwingt: bereits überlebt hat). Die Kosten sind zu hoch, die Erfolgsquote zu gering, und dabei ist Hertha noch eine der besten Ausbilder der Bundesliga (wiederholt ausgezeichnet).

Bayern (im Subtext des Tagesspiegels) sucht eigentlich erst ab 16, Dortmund mit Klopp haben schon gesagt, dass sie vorrangig auf 18-Jährige setzen werden (Im Subtex schwingt mit: mit denen kann man 5-Jahre-Verträge abschliessen).

Will man die Erfolge für die Nationalmannschaften weiterhin (ein Erfolg der erfolgreichen Jugendarbeit auf Kosten der Vereine), wird der DFB Überlegungen mitschwingen lassen müssen, wie er die Vereine schützt, die noch unter 16 Jahren ausbilden. Wie hatte Schiller (glaube ich) mal gesagt: Erst bilden wir die Spieler teuer aus, dann müssen wir teuer bezahlen, um sie zu halten.

Je grösser der Komkurrenzkampf auf die 16- bis 18-Jährigen ausgerichtet wird, je weniger sollte man unter 16-Jährigen finanzieren, um Geld im Konkurrenzkampf frei zu haben.


9. Oktober 2011 um 18:47  |  40279

es wird immer ein Auf und An geben-nicht alle Jahrgänge sind gleich, können gar nicht gleich sein. Das sieht man in England, Spanien, Holland, Brasilien (!)
Für mich stellt sich auch wiederholt die Frage: ist ein Zweitliga-Spielr oder einer für die 3. Liga-wirklich soo schlecht?-Wer von uns hat es bis in diese Kategorie geschafft?- Nö, ein Perde, wenn er es denn schafft, Zweitligaspieler zu werden (hat er alles aus sich herausgeholt, m.E.)-ist doch ein Erfolg? Der Mann hat einen gewissen Marktwert und kann sein Leben durch Fussball finanzieren. Ebenso die Fardis und Knolls.-Wenn es dann mal 1-3 schaffen könnte, sich weiter oben anzusiedeln (Morales? Schulz? Neumann?), umso besser.
Wenn ich einen F. Holland sehe, weiss ich, dass es überragende Talente gibt, denen es zum Durchbruch an etwas nicht lehrbaren fehlt. Handwerklich wird offenbar vieles sehr richtig bei Hertha gemacht-um so einen Boateng-Jahrgang noch mal zu haben, braucht es wohl zusätzlich auch etwas an glücklicher Fügung..?


Herthaber
9. Oktober 2011 um 18:58  |  40280

Komme nochmals kurz auf Babbel zurück.
Wenn seine Familie in Berlin leben würde, hätten wir über diese Thema garnicht diskutiert.
Nun zum Nachwuchs. Meine Eindrücke von Herthas Jugendarbeit sind durchaus positiv. Alle Trainer von der U14 angefangen bis zur U23 haben alle einen pers. Bezug zu Hertha, daraus ergibt sich eine Herzensangelegenheit, die auf die Jugend übertragen wird und auf den Plätzen erkennbar ist. In allen Mannschaften gibt es herausragende Spieler(Talente), ob das dann auch jemals für den Profikader reichen wird, muß sich erst herausstellen und hängt natürlich von der Unterstützung im Elternhaus, der persönlichen Entwicklung, dem Umgang und nichtzuletzt von Beratern ab. Hertha bietet allen Talenten Unterstützung an sich entsprechend ihrer Persönlichkeit zu entwickeln. Das wird natürlich auch von anderen beobachtet und genutzt. Das macht aber Hertha ähnlich. Viele Spieler haben ihre Grundausbildung bei anderen Vereinen erhalten und nach Sichtung bei Hertha unterschrieben (Eltern). Das Hertha nicht alle Spieler übernehmen kann liegt auf der Hand. Richtig gute Talente wollen Perspektiven sehen und wenn sie bleiben auch in der 1. Mannschaft spielen. Nur mit Spielpraxis kann man sich weiter entwickeln. Da liegt der Haase im Pfeffer. Was macht man mit Spielern, die man gerne halten möchte, weil sie Potential zu haben scheinen, aber die Positionen besetzt sind ? Man verleiht sie und hofft auf die entsprechende Weiterentwicklung um sie dann zurückzuholen. Dies ist unter dem Gesichtspunkt Kapital die beste Lösung wird aber leider nicht immer gelingen. Die Grundkonzeption in der Jugendarbeit bei Hertha stimmt und wird vom DFB wohlwollend beobachtet. Regelmäßig nehmen Jungtalente an DFB Lehrgängen teil oder spielen bereits in den U Nationalmannschaften. Mit dem guten Image das Hertha heute hat, auch mit dem Kieztraining, erreicht und begeistert man viele junge Fußballer. Mir ist da lanfristig nicht bange.


monitor
9. Oktober 2011 um 19:27  |  40281

@Herthaber

Wenn ich es mir hätte leisten können, hätte ich meine Kinder lieber in München aufwachsen lassen, als in Berlin. In so fern kann ich Babbel gut verstehen. Und ich bin gebürtiger Berliner!


monitor
9. Oktober 2011 um 19:36  |  40282

Und noch was,
wer von uns Familienvätern würde seine Kinder aus beruflichen Gründen immer mal wieder aus ihrem gewohnten Umfeld mit entsprechenden Freundeskreis herausreißen wollen, doch wohl nur wenn es aus finanziellem Gründen nicht anders geht?
Meine Erziehungsberechtigten haben mich mal von SW 61 nach 47 verfrachtet und ich brauchte ca. 1 Jahr um ein neues soziales Umfeld zu finden.


HerrThaner
9. Oktober 2011 um 20:00  |  40283

@monitor: Ich bin als Diplomatenkind alle 4 Jahre umgezogen und kann nicht behaupten, dass es mir geschadet hat. 😉
Ne, generell würde ich es zwar schon besser finden, wenn Babbel seine Familie nach Berlin bringen würde – allein schon, weil es so mMn zeigt, dass er nicht plant langfristig bei der Hertha zu bleiben. Aber ich kann schon verstehen, dass er seine Kinder nicht aus ihrem Umfeld reissen möchte. Ist meinen Eltern auch immer schwer gefallen (aber außer Internat gab es ja sonst keine Optionen).


9. Oktober 2011 um 20:03  |  40285

@monitor: na, das war doch meine Argumentation, seit jeher. Ich verstehe junge Männer mit Familie nicht, dass sie die ganze Familie immer umschichten, um dann nach durchschnittlich 2 Jahren wieder umzuziehen . Fussballtrainer kann man gar nicht planen, weil es nicht in der eigenen Hand liegt, wie lnge man dort arbeitet!. Von daher kapiere ich auch gar nicht, dass (vor allem junge) Männer es nicht viel häufiger wie Babbel machen? Statt in eine spießige Vorstadtidylle zu ziehen oder in eine schicke, aber immer leere Dachterrassenwohnung..würde ich I M M E R ein Hotel bevorzugen: ich brauche nicht aufräumen, habe immer frische Wäsche und Essen..bin in Sekunden unter Menschen, kann mich genauso schnell total zurückziehen..usw. Gibt es ein goileres Leben als Mann (wenn man schon nicht bei der familiy ist)? Viele Künstler leben so ihr ganzen Leben (nicht nur der Altrocker und Versuchsmaler 🙂 Selbst in meinem engsten Umkreis gibt es eine 80 jährige Frau, die das so seit 45 Jahren lebt. Toll. Nicht jedermanns Sache.
Aber fast schon hirnverbrannt, das als Zeichen „fehlender Integration“ oder gar fehlender „Identifikation“ zu sehen; wie es einige (wenige) offen oder in ihrem subtext 🙄 ausdrückten
Im Gegenteil: dies war für mich ein Zeichen, dass wir einen wahrhaft jungen und etwas anderen Trainertypen haben. Mein 7o jähriger Offenbacher Freund, ein extrem knurriger Kauz, in New Orleans und New York als Jazzer und Maler gelebt..also irgendwie extrem konservativ und ausgeflippt zugleich lebend, mochte anfangs den Babbel nicht.-Er war ihm zu humorlos und verkniffen. „;Mann, der ist so jung, muss doch anders sein als die anderen-der sabbelt das gleiche Zeugs wie die Alten-das finde ich Mist!“-Erst als ich ihm von seinen ironischen Seitenhieben erzählte, besserte sich sein Verhältnis..aber als er das mit dem Hotel mitbekam, sagte er ( 2 Kinder, geschieden-Haus in BB, Wohnung in Steglitz): „ok..der Mann ist iO, doch kein Abziehbild“.
Und , wie @jenseits es schon sagte: wäre Babbel eine Frau, würde die ganze Angelegenheit völlig anders diskutiert werden..


micro
9. Oktober 2011 um 20:07  |  40286

Zum Thema Nachwuchs sage ich nur, dass man den Talenten auch mal eine Chance geben sollte. Das beste Beispiel ist doch die defensive Mittelfeldposition. Hier war Hertha m.E. gut besetzt (Niemeyer, Lusti, Perdedaj und wenn notwendig Raffa) und hat trotzdem noch Ottl geholt. Sicherlich kann man jetzt darüber diskutieren, ob man solch einen Spieler holen muss wenn er auf dem Markt ablösefrei zu haben ist. Aber auch ein Ottl hat sicherlich Handgeld kassiert und spielt nicht umsonst. Ich hätte mir hier lieber gewünscht, dass Lusti (den ich für besser als Ottl halte) spielt und Perdedaj als Back up bereit steht, damit er auch eine faire Chance erhält.

Es ist schön wenn Hertha immer wieder Talente hervor bringt. Man muss diesen Talenten aber auch eine Chance geben und Ihnen nicht immer irgendwelche mittelmäßigen Spieler vor die Nase setzen.

Schaut euch doch nur mal die Herthatalente aus der Boatenggeneration an, wo diese spielen. Leider meistens erfolgreich woanders.


elaine
9. Oktober 2011 um 20:30  |  40288

ob die Behauptung, dass Bayern München Talente erst holt, wenn sie 16 sind ist fraglich, denn ich hatte in der Vergangenheit oft gelesen, dass auch 13 jährige aus Peru oder anderen Ländern zum FC Bayern geholt wurden.

Ich glaube, dass sich das Niveau in der Bundesliga *stetig nach oben entwickeln* wird.

Die Spieler werden sicher länger , las bis zum 28-29. Lebensjahr spielen, was sich auch schon zeigte, als ein 37-jähriger Jens Lehmann im Tor stand, wie auch immer.

Die Trainingsmethoden sind sicher noch ausbaufähig. Gerade auch bei Lasogga.

Gerade vor ein paar Wochen hatte @ubremer ein super Foto von ihm beim Sprinten hier eingestellt, wo man sehr gut sehen konnte, dass er in den Knien einknickt. Was früher oder später zu Knieproblemen führen wird. Nun ist das früher eingetreten , als ich dachte.

Aber, auch hier werden die Trainingsmethoden weiter entwickelt werden und so auf die einzelnen Spieler zu geschnitten werden. Im Fall Lasogga mehr Krafttraining für Oberschenkel und Bauch.

Man kann die kleinen scouten, und sicher die heraus finden, die die Eigenschaften haben, die Tagesspiegel Artikel beschrieben wurden, aber ob sie es schaffen und durch kommen sieht man doch erst ab Erwachsenenbereich.

Je breiter der Verein aufgestellt ist, desto mehr werden es schaffen


monitor
9. Oktober 2011 um 21:00  |  40290

@HerrThaner
Fühl Dich mal in ein Arbeiterkind hinein, daß in Kreuzberg froh war, eine Innentoilette zu haben und vergleiche diese Vergangenheit mit der eines Diplomatenkindes. Dann verstehst meine Haltung. Deine verstehe ich natürlich auch. Deine Kindheit war geprägt von interessanten Erfahrungen.
Die Kinder von Babbel leben in München wohlbehütet und brauchen keinen Diplomatenstatus, trotzdem müssen sie sich in der Schule und ihrem Umfeld „durchboxen“! Da sind sie in München besser aufgehoben als in Berlin, denn hier mußt Du nur zur falschen Zeit am falschem U.Bhf sein und schon bist Du im Krankenhaus, falls Du Glück gehabt hast!
Das weiß Babbel auch. Ich würde es genauso tun, bis ich weiß, daß das mit Hertha länger werden wird.
Erst dann muß er sich entscheiden.
Wenn wir Glück haben, entscheidet er sich für Berlin.


Ursula
9. Oktober 2011 um 21:13  |  40291

Mann, oh Mann „apo“, Du musst Dich doch
nicht als der Anwalt der amtierenden
Herthatrainer aufschwingen, wenn man
mal vom Monsieur absieht, dem Babbel
will doch KEINER was, denke ich….

Aber wenn ich Babbel „so reden höre“, sehe
ich nicht diesen „Super-Babbel“, den Du
und einige Andere gern hätten, muss doch
erlaubt sein, oder?!

Der Babbel ist ein Trainer-Novize, ein junger
MANN, „livin`in the box, without „Love“ the
one you with(?)…..

…..und das soll gut für ihn als Mensch, als
Mann, für die Familie, für seine Entwicklung
als Trainer, eben als Mensch sein…..??

Sollte da nicht ein kleines Häuschen am
„spießigen“ Rand der Stadt auch eine
nachdenkenswerte Alternative sein?

Das kleine Glück einer kleinen Liebe
zu Haus, ist immer noch besser als keine
Liebe in Berlin…………….


hurdiegerdie
9. Oktober 2011 um 21:14  |  40292

@Elaine, schöner Kommentar, wie ich finde.

Das mit den 16-Jährigen ist ein Zitat eines Bayernscouts aus dem TSP-Artikel. Ich meine auch gehört zu haben, dass Bayern durchaus auch an Jüngeren gräbt. Die Tendenz der Fokussierung auf ältere Jugendliche wird aber m.E. kommen, eben aus den von dir erwähnten Unsicherheiten, wer es ins Erwachsenenalter schaffen wird.

Das mit den 28- bis 29-Jahrigen sehe ich – und meine es auch ohne hirnverbrannten Subtexte – auch so. Die Trainingsmethoden (auch die Setzung von Trainingspausen) verbessern sich stetig, so dass die Spieler leistungsfähiger werden, auch wenn die Leistungsanforderungen steigen. Das wird sich die Waage halten, glaube ich. Doch es wird schwerer werden für ältere Spieler, auch wenn sie leistungsfähig sind und bleiben; age before ability hatte es Wenger (glaube ich) gennant – (geringes) Alter vor Fähigkeiten. Junge Spieler sind formbarer, haben weniger Verletzungen hinter sich und…. es sind eher auch Transfererlöse erzielbar.

Das mit der Breite im Verein ist sicher richtig, es werden mehr schaffen. Ich bezweifele aber, dass diese Breite dem Verein selbst zugute kommen wird. Warum blieb ein J. Boateng trotz Angebots eines Profivertrages nicht bei Hertha (als ein Beispiel)?


Ursula
9. Oktober 2011 um 21:17  |  40293

In München waren auch Menschen auf
einem Bahnhof zur falschen Zeit am
falschen Ort und das hat EINEM mit
Zivilcourage das Leben gekostet…..

…..ist auch nicht so lange her, also bitte
die Kirche im größten Dorf der Welt lassen…..


elaine
9. Oktober 2011 um 21:25  |  40294

@hurdiegerdie,

ja, ich hatte den hier verlinkten TSP-Kommentar gelesen und fand das Zitat, dass Bayern nur Kinder ab 16Jahren holt so eigenartig.

Fälle, wie J. Boateng wird es auch immer geben. Ich erinnere mich, dass damals die Persönlichkeits-oder Herzensbildung 😉 etwas zu kurz kam und die Jungs erhebliche Probleme mit sich und der Umwelt hatten.

Laut Grundgesetz kann man ja niemanden binden,m auch wenn man ihn ausgebildet hat.

Aber, danach wurde die Problematik glaube ich erkannt und etwas gebannt.
Hertha arbeitet auch an der Identifikation und mit der immer größer werdenden Beliebtheit Berlins unter den Jugendlichen und damit auch unserer Hertha werden sich, so hoffe ich auch die Nachwuchsspieler hier immer mehr hier identifizieren


Ursula
9. Oktober 2011 um 21:32  |  40295

Na ja @ elaine, im „Fall J. Boateng“ haben
auch ANDERE, insbesondere ein Eitel-Trainer
mit eigener, mangelnder Persönlichkeits-
und Herzenbildung, die erheblichen Probleme
dieses längst geläuterten jungen Mannes
mit provoziert!!


monitor
9. Oktober 2011 um 21:35  |  40296

Und Tschüss


Ursula
9. Oktober 2011 um 21:49  |  40297

Tschüss!


catro69
9. Oktober 2011 um 23:35  |  40299

Der Blogvater hats schon zusammengefasst, schlechte Ausgangssituation für „unsere“ Jungspunde.
Geduld ist gefragt. Das Bauchgefühl des Trainers auch. Gegen Köln saß Morales auf der Bank, als Janker seine muskulären Probleme bekam, wurde Franz eingewechselt.
Gleiches Spiel, Matchwinner Lasogga verläßt erschöpft den Platz, auf der Bank Kargbo, es kommt endlich mal wieder Lusti.
Klar, auch Hertha darf nur dreimal wechseln und ich freu mich auch für Lustenberger und Franz, aber „unseren“ Jungs hätte ich es mindestens genauso gegönnt, diesen sicheren Sieg nach Hause zu fahren.
Ganz ehrlich glaube ich nicht, dass Babbel vom Jugendwahn befallen ist.
Wie müssen sich die Herthatalente einordnen? Stammspieler in einer durchschnittlichen Viertligamanschaft und der Ersatz vom Backup eines Bundesligisten. Ein Bundesligist, dessen Punktepolster noch nicht fett genug für Experimente ist. Und wenn es (hoffen wir mal) prall gefüllt ist, geht der Blick gleich nach oben, wieder keine Experimente.
Ich glaube unsere Talente werden es schwer haben sich bei uns zu etablieren, der Weg über Zweite und Dritte Liga scheint leichter zu sein. Hauptsache der Teamspirit der ganzen Truppe leidet nicht darunter, denn die Zahl der möglichen Unzufriedenen ist nicht ganz so klein.
Um das Geschäftsmodell der eigenen Stars voranzutreiben, müssten die Jungschen auf zehn oder zwölf Saisoneinsätze kommen, bei noch ausstehenden 22 Spieltagen sehen wir jetzt also in jedem zweiten Spiel ein Herthatalent? Wers glaubt.
@ubremer würde sagen: Ist ein Rotweinthema.


10. Oktober 2011 um 0:07  |  40301

@ursula: Quark-ich möchte nur mal eine andere Perspektive hereinbringen -diese gab´s hier noch nicht. Und diese Sicht der Dinge hat sehr viel mit mir zu tun. Und ist dies nicht der Grund , warum wir das alles hier machen? Jeder auf seine Weise? 💡
@monitor: fast nie entscheidet ja der Trainer..und das weiss Babbel natürlich auch. Dieses Gesetz der Branche ist nun mal da, trotz Schaaf und Finke.-Deshalb behaupte ich: soll jeder so machen, wie es der Familienrat beschlossen hat 😉 Geht uns eigentlich nicht die Bohne an..
Bzgl des blog-Themas:
ich glaube (oder ist es ein Hoffen?) nicht, dass es so kommen wird, wie viele sagen, dass es bald für die meisten Spieler jenseits der 28 vorbei sei oder zumindest sehr schwierig werde. Nö, da wird mir im Moment zu sehr auf den IST-Zustand geschielt. Jenseits der 33, 34 kann ich mir allerdings zukünftig auch keinen Fussballer mehr vorstellen- aber bis dahin werden es aber viele schaffen, erstklassige Leistungen zu bringen. Lahm wird so einer sein und viele IV´s und Torwarte ohnehin. Methusalems wie Matthäus, Fichtel waren schon immer selten. 30 jährige profitieren aber ebenso von den modernen Trainingsmethoden und der klugen Krafteinteilung. -Ich kann und will mir das gar nicht vorstellen Eine Fussballmannschaft mit Spielern zwischen 19-31 ist mir irgendwie sympathischer als hochgezüchtete 19-28 jährige. Ich liebe diese Puyols zwischen den ganzen Bartlosen 😉
Ich war damals, als es die Boatengs und co. gab, nicht nahe dran. Ich kann mir aber lebhaft vorstellen, wie schwer diese Gang zu händeln war. Ich hoffe doch sehr, dass man da pädagogisch etwas nachgebessert hat und großstadtspezifisch vorgeht.-Aber deshalb wird es trotzdem immer wieder welche geben, an die man nicht heran kommt.
Jerome ist ja beredtes Zeugnis dafür, wie unterschiedlich sich einige entwickeln. Aber auch über Madlung und Degajah oder Sahilovic hört man ja wenig skandalträchtiges.
Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn Hertha einen etwas anderen Weg als die Dortmunder ginge. Inwieweit das zu realisieren ist, kann ich schlecht einschätzen, wünschenswert wäre es für mich jedenfalls.


10. Oktober 2011 um 0:10  |  40302

@ubremer: kannst du vielleicht etwas über die Affäre Kargbo, Perde herausbekommen?-das lässt mir echt keine Ruhe..


Blauer Montag
10. Oktober 2011 um 6:56  |  40303

Dabei ist das das Geschäftsmodell: selbst außergewöhnliche Spieler auszubilden – Dieter Hoeneß 2003: “Wir kaufen keine Stars, wir bilden Stars aus.” Um sie identitätsstiftend in der eigenen Profimannschaft einzubauen (“Aus Berlin. Für Berlin”). Und auch mal mit Gewinn weiter zu verkaufen.

Guten Morgen @all
Reden wir heute über das Geschäftsmodell „Profifußball“ der Hertha BSC KGaA?
Reden wir tatsächlich über „des Pudels Kern“, und nicht bloß darüber, ob der Pudel die Locken rechts oder links gedreht trägt?
Ein Thema, welches wir in all seinen Aspekten durchaus während einer kompletten Länderspielpause und darüber hinaus behandeln könnten. Ich fänd’s prima, wenn alle Interessierten dazu relevante Dokumente, Erfahrungsberichte u.ä. beitragen könnten ergänzend zur täglichen Sportberichterstattung.

2015 ist Herthas wichtigstes Sichtungsfeld . . .

* Berlin-Brandenburg (56%, 138 Stimmen)

Dies ist der Stand der Abstimmung am Montag Morgen. Dazu müsste ich zunächst einmal wissen, wie in dem erweiterten Raum von Mecklenburg bis Sachsen HERTHA die Sichtung junger Talente betreibt.
Zumindest sehe ich zwei Entwicklungen in diesem Raum, welche das Talente-Reservoir für HERTHA begrenzen:
a) die demographische Entwicklung – Abwanderung und Geburtenrückgang,
b) die Konkurrenz durch andere Profiklubs in Berlin, Cottbus, Dresden, Leipzig, Potsdam und Rostock.


Dan
10. Oktober 2011 um 13:37  |  40306

Ich bezweifle, dass sich ein Proficlub erlauben kann bestimmt „Weidegebiete“ nicht „abzugrasen“. Natürlich wird es einfacher sein, Talenten aus dem Umfeld, einen regional begrenzten Wechsel schmackhafter zu machen.

Es zeigt sich aber an verschiedenen Jugendtransfers wie Lasogga (Leverkusen), Strebinger, Djuricin (Österreich), Gramoz Kurtaj (Kiel), Philipp Schauer (Augsburg), Malcolm Ntambwe (Magdeburg), Sven Bernsdorf (Erfurt), dass sie bei Hertha auch über den eigenen Tellerrand schauen.

Wenn man aber den Tagesspiegel-Artikel liest, dann füllt man sich in das Zeitalter des amerikanischen Goldrausches zurück versetzt.
Nur das die Nuggets nun „Dreijährige“ sind.

Vom Gefühl her glaube ich, dass Hertha noch auf der Suche nach der richtigen Mischung (Neuausrichtuing) ist. Jugend -> U23 -> Ausleihe scheint ein gehbarer Weg zu sein, aber der Beweis muss erst noch erbracht werden (z.B. Fardi, Knoll). Perde könnte der Nächste sein.

Vor zwei drei Jahren, habe ich mich mit @hurdie noch im „Klinsch“ gelegen, was die Refinanzierung der Ausbildungskosten betrifft.

Nun werden die damaligen Erlöse, immer weiter verwässert. Ich fühle mich aber immer noch nicht wirklich in der Lage, mit all den Zuschüssen, Abstellungssummen oder Ausbildungsentschädigungen ein „echtes“ Bild über das finanzelle Gleichgewicht zu machen.

Hinzu kommt z.B. das man nicht erfährt, ob Leihgebühren fließen oder wie kann man den Marktwertgewinn einbeziehen. Knolls und Fardis Marktwerte haben sich durch ihre Zweitligaeinsätze um 200T bzw. 400T Euro gesteigert.
Ohne echte Zahlen über Einnahmen und Ausgaben ist die Trefferquote einer Aussage pro oder kontra sehr wage.


Freddie1
10. Oktober 2011 um 14:42  |  40307

OT: der HSV kann offenbar keinen Trainer finden, der bereit ist, in Hamburg zu arbeiten.
Jetzt hat der Sportchef das Training übernommen. Jetzt haben se auch noch einen Trainer aus Chelsea. 😉


Blauer Montag
10. Oktober 2011 um 14:43  |  40308

Danke @Dan,
genau das meinte ich heute morgen mit meinen Fragen zum „Geschäftsmodell Profifußball“. Um dieses Modell zu verstehen, bräuchte ich prüffähige Daten über:
a) Kosten des Scouting und der Ausbildung,
b) Erlöse durch Ausbildungsentschädigungen, Ausleihgebühren und Transfereinnahmen.


Blauer Montag
10. Oktober 2011 um 14:45  |  40309

Hallo freddie1,
wer legt sich schon freiwillig als Trainer auf den Grill beim HSV? 😆

Dagegen geht es hier bei Hertha vergleichsweise ruhig und friedlich zu.


Dan
10. Oktober 2011 um 15:09  |  40310

@freddie1
Scheint ein allgemeines Problem in Hamburg zu sein. War da nicht was bei St. Pauli und Stanislawski sowie eine Strohpuppe als Interimtrainer aus der Zweiten.

Denke Cardoso hat noch nicht sein letzte Trainings-Anweisung gegeben. 😉


Freddie1
10. Oktober 2011 um 15:19  |  40311

Ist meines Wissens aber nicht zulässig.
Denke, Sammer wird seine Häscher zum Training schicken, um zu schmulen, ob Cardoso weiterhin als Leiter fungiert.


Dan
10. Oktober 2011 um 15:54  |  40312

Eine Türchen werden sie schon finden und wenn es das nicht öffentliche Training ist.

Aber auch Wurscht. Ich finde es nur sehr „interessant“ mit welchem Gottvertrauen dieses Vakuum gefüllt wird. Bei der Punktzahl.


elaine
10. Oktober 2011 um 17:06  |  40313

Aber auch Wurscht. Ich finde es nur sehr “interessant” mit welchem Gottvertrauen dieses Vakuum gefüllt wird. Bei der Punktzahl

Ja, das finde ich auch beeindruckend,
können sich einen Abstieg nicht vorstellen.

Aber, Stuttgart hatte letzte Saison auch zu dem Zeitpunkt 4Punkte. Da ist genügend Geld um in der Winterpause noch ein zu kaufen


Herthaber
10. Oktober 2011 um 17:25  |  40314

@elaine

ich denke das es langsam eng wird. Frankfurt hatte nach 17 Spielen 26 Punkte. Zu holen sind noch max. 27 Punkte, ich finde da sind für Experimente kaum noch Platz. Zumal dann der endgültige Trainer auch wieder eine gewisse Zeit braucht sein System zu vermitteln. Die haben noch garnicht begriffen in welcher Lage sie sich befinden.


elaine
10. Oktober 2011 um 17:32  |  40315

@Herthaber,

ja und das Gemauschel um die Trainerbesetzung wird da auch nicht förderlich sein.


10. Oktober 2011 um 19:19  |  40327

mir tun sie fast schon leid; da wollen sie mal endlich relativ vernünftig planen und einen „demütigeren“ Weg gehen..und rrrummmmms-isses schon vorbei. Die Sterne stehen äußerst ungünstig, mutmaße ich. Mein Sohnemann freut sich-ich hingegen bin etwas gespalten. Eigentlich kann ich eher auf andere Mannschaften verzichten 🙄


Blauer Montag
11. Oktober 2011 um 7:58  |  40342

Moin @apollinaris,
auf welche Mannschaften würdest Du denn gerne verzichten in der 1. Liga?

😈
Wenn ich’s mir aussuchen darf …
Schalke
Köln
Leverkusen
(Wolfsburg)

Eigentlich nervt ja Wolfsburg am meisten. Aber die Anreise ist für die Fans von Berlin aus so schön einfach. Ab Berlin-Spandau mit dem ICE ohne Zwischenhalt bis Wolfsburg 53 Minuten. Ratzfatz waren alle Gästekarten für das Spiel am 29.10.2011 ausverkauft.
Zum Vergleich: Mit der S-Bahn von Berlin-Spandau bis Strausberg Stadt 90 Minuten.


11. Oktober 2011 um 15:47  |  40405

verzichten kann ich 100%ig auf:
– Wolfsburg (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
– Mainz (trotz Sympathie)
-Freiburg ( Verein ist mir wurscht- beste Küche in Deutschland reicht nicht)
– Hoffenheim (aber nicht arg unsympathisch)
– FCA (sind mir, trotz H. Haller, völlig schnuppe)
Lieber als auf den HSV könnte ich verzichten auf:
– Hannover, Kaiserslautern, Nürnberg,

Köln. Levkusen, Bayern, Schalke, HSV, Werder, VFB, BvB, Gladbach..und Hertha..müssen sein-sonst ist es keine 1. Liga für mich 🙂
Frankfurt muss auch dabei sein!
Bochum gerne- an die graue Mus hab ich mich über die vielen Jahre gewöhnt …

Anzeige