Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(ub) – Öfter mal die Perspektive wechseln – manchmal hilft es, jemand anderen auf das schauen zu lassen, womit wir uns hier täglich befassen. Deshalb ist heute Maximilian Koch (22), Student in Kiel und  zurzeit Praktikant bei der Berliner Morgenpost und der WELT zur Pressekonferenz von Hertha BSC gegangen. Es war seine erste. Hier seine Eindrücke aus dem Seelenleben von Hertha BSC vor der Begegnung am Samstag beim FC Bayern(15.30 Uhr).

 Wenn man Adrian Ramos am Mittwoch so über den Trainingsplatz traben sah, unbeteiligt und sehr zurückhaltend in seinen Aktionen, konnte man eigentlich davon ausgehen, dass ein Einsatz in München zu früh kommt für den Kolumbianer. Heute, in der offiziellen Pressekonferenz vor dem Auftritt beim Rekordmeister, hatte Coach Markus Babbel aber gute Nachrichten parat: Ramos kann in München auflaufen. „Adrian ist definitiv dabei, auch wenn wir sehen müssen, wie lange es von der Kraft her reicht“, sagte Babbel. Die Blutwerte des Stürmers seien jedenfalls „tip-top“.

Weil auch Pierre-Michel Lasogga wieder fit ist und die ganze Woche problemlos am Mannschaftstraining teilnehmen konnte, hat Babbel die Wahl, wie er die Sturmspitze personell besetzt. „Vielleicht machen die beiden ja Job-Sharing“, sagte der Ex-Münchner, der zum wiederholten Male verdeutlichte, dass ihn die Rückkehr in die alte Heimat nicht aus der Ruhe bringt: „Es ist schön, dorthin zurückzukommen, aber nicht ganz so emotional. Ich bin ja schon eine Weile in Berlin.“

Weihnachten und Ostern müssen auf einen Tag fallen

Babbels Lockerheit wirkt nicht aufgesetzt, er scheint die Partie beim Spitzenreiter tatsächlich als „Bonusspiel“ zu betrachten. Mit Mainz, Wolfsburg, Gladbach und Freiburg warten erst in den kommenden Wochen die Gegner, die Babbel auf Augenhöhe mit seinem Team sieht. „Bayern ist das Aushängeschild im deutschen Fußball. Wenn wir dort etwas holen wollen, muss schon Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen“, scherzte er.

Die Ruhe des Trainers hat sich offenbar auch auf seine Spieler übertragen. „Er wird einen guten Plan für uns haben“, sagte etwa Patrick Ebert unter der Woche. Auch die Ex-Bayern Andreas Ottl und Christian Lell erweckten in den Gesprächen vor ihrem „besonderen Spiel“ nicht den Eindruck, als würden sie mit zittrigen Knien den Rasen der Allianz Arena betreten. Kurzum: Babbels Schützlinge vertrauen voll auf die Taktik ihres Trainers.

Belgien als warnendes Beispiel

Und die, das ließ er durchblicken, wird sich wohl kaum von der aus dem erfolgreichen Dortmund-Spiel (2:1) unterscheiden. „Es wäre keine Überraschung, wenn die Bayern uns hinten rein drücken. Darauf sind wir eingestellt. Wir müssen aber auch selbst mit Überzeugung nach vorne spielen und vor allem Abschlüsse suchen.“ Als „warnendes“ Beispiel nannte Babbel die Belgier, die gegen Deutschland zwar gut gespielt hätten, aber ohne die nötige Durchschlagskraft in der Offensive.

Ob das Hertha am Samstag besser gelingt, ausgerechnet gegen die zuletzt so starke Bayern-Abwehr, die seit sieben Bundesligaspielen ohne Gegentor ist, wird man erst nach dem Abpfiff wissen. An der Unterstützung wird es auf jeden Fall nicht fehlen: Alle 4653 Gäste-Tickets sind an Hertha-Anhänger verkauft worden.

Herthas Auftritt in München verfolge ich . . .

  • im Fernsehen (58%, 242 Stimmen)
  • im Internet (26%, 108 Stimmen)
  • im Radio (9%, 39 Stimmen)
  • im Stadion (5%, 20 Stimmen)
  • im Videotext (1%, 5 Stimmen)
  • bei immerhertha.de (1%, 5 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 419

Loading ... Loading ...

Adrian Ramos würde ich in München . . .

  • von der Bank aus bringen (49%, 204 Stimmen)
  • in die Startelf stellen (48%, 198 Stimmen)
  • auf die Tribüne setzen (3%, 13 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 415

Loading ... Loading ...

162
Kommentare

hurdiegerdie
13. Oktober 2011 um 15:47  |  40624

Hertha Auftritt verfolge ich…

im Internet.
Erster!


Matzelinho
13. Oktober 2011 um 15:49  |  40625

erster!


Matzelinho
13. Oktober 2011 um 15:50  |  40626

dann eben zweiter und dritter!

Verfolge es auch im Internet.. 😉


13. Oktober 2011 um 15:51  |  40627

Herthas Auftritt verfolge ich…

staunend und jubelnd.

*

Adrian Ramos würde ich in München…

verkaufen.


ubremer
ubremer
13. Oktober 2011 um 15:55  |  40628

@hurdie und @matzel

„im Internet“ – bitt’schön die Herren, nun also mit einer weiteren Option zum Abstimmen.


Herthaber
13. Oktober 2011 um 15:56  |  40629

Ramos sollte von der Bank kommen, da Lasogga gut drauf ist und immer heiß, klappt es dann nicht wird Ramos zeigen wollen was er drauf hat. Ich werde mir das Spiel by SKY einverleiben und hoffentlich zittern bis zum Schlußpfiff. Sollte es schief gehen, arme Mainzer, dann zeigen wir eben denen wo der Hammer in Berlin hängt.


Herthaber
13. Oktober 2011 um 16:04  |  40630

@Wilson

das mag ja alles auf dem Tisch gelegen haben, aber das genau ist ja das unmoralische, da wird zwischen drei Parteien etwas abgesprochen und dem Rest der Welt eine klare Linie vorgegaukelt. Natürlich geht es ums Geld aber dann soll man doch nicht so tun als wäre es nicht so. Es wird immer laut mit Verträgen an die Öffentlichkeit gegangen und Spieler und Trainer auf lange Zeit zu verpflichten, letztendlich doch nur um rechtzeitig noch im Vertragsverhältnis, hohe Ablösesummen zu verlangen. Das ist nun mal so. Aber ist es deswegen richtig ?


Exil-Schorfheider
13. Oktober 2011 um 16:05  |  40631

„An der Unterstützung wird es auf jeden Fall nicht fehlen: Alle 4653 Gäste-Tickets sind an Hertha-Anhänger verkauft worden.“

Warum nur 4.653 Tickets? Gibt es die 10%-Regel nicht mehr!?

Schaue das Spiel im TV und Ramos würde ich gegen die Festgeldabteilung der Bayern eintauschen…


Exil-Schorfheider
13. Oktober 2011 um 16:10  |  40632

Kein Wunder bei den vielen Extra-Sitzen… 😉

„Für die Gastvereine sind 10% der Sitzplatzkarten (ohne Logen, Business-Seats, Incentive-
Boxen und Presseplätze), hiervon mindestens 100 Sponsorenkarten in der Bundesliga und
30 Sponsorenkarten in der 2. Bundesliga im überdachten Bereich, sowie 10% der Stehplatzkarten
zu reservieren. Soweit keine Stehplätze im Gastbereich vorhanden sind, sind
mindestens 600 Karten anderer Platzarten zu reduzierten Preisen bereitzuhalten. Dabei
gilt, dass der Zuschauer der Gastmannschaft bei der Preisgestaltung nicht schlechter gestellt
werden darf als der Zuschauer der Heimmannschaft.“


jenseits
13. Oktober 2011 um 16:14  |  40633

10.!


13. Oktober 2011 um 16:14  |  40634

Schön zu sehen, dass auch bei der Mottenpost die Bank gut besetzt ist. Danke für den Bericht, Maximilian Koch (22) !


13. Oktober 2011 um 16:15  |  40635

@ Herthaber

Solange die jeweiligen Vertragsparteien eine Einigung finden, ist es korrekt.

Ob es richtig im Sinne von „moralisch“ ist, lasse ich mal dahingestellt, bin aber zu sehr Realist und zu wenig Fußballromantiker, um einen Zustand zu beweinen, der längst überholt ist.


ubremer
ubremer
13. Oktober 2011 um 16:16  |  40637

@egmonte,

Danke, gebe das Lob gern weiter. Wo Du gerade vorbeischaust: Wie geht es in Deinem Leben als Ex-Hertha-Blogger? Ist Bloggen eine Sucht, die heilbar ist 😉


13. Oktober 2011 um 16:41  |  40639

@ubremer

wieso Ex?? Ich blogge immer noch … wenn ich auch hin und wieder nicht so nah am Thema bin 😉

PS: Bloggen mag heilbar sein, Hertha nicht ..


13. Oktober 2011 um 16:41  |  40640

die Hertha-Sucht, meine ich natürlich …


ubremer
ubremer
13. Oktober 2011 um 16:42  |  40641

@egmonte,

oups, habe ich da was durcheinander bekommen?

Um mir selbst zu antworten: Ja, kullert manchmal alles durcheinander bei mir. Mein Fehler, sorry.
Der Form halber: egmonte ist unter http://www.herthaunser.de regelmäßig zu verfolgen


Sir Henry
13. Oktober 2011 um 16:43  |  40642

@herthaber

Solche Verhandlungen sind für Moral nicht zuständig, sie sind demzufolge amoralisch.


Herthaber
13. Oktober 2011 um 16:44  |  40643

@Wilson

da sind wir uns ja völlig einig. Ich habe das ja auch zu akzeptieren weil es eben so ist. Und weil es eben so ist, verstehe ich nicht, warum immer noch sogetan wird, als ob Verträge noch das hergeben, was da drin steht.


Sir Henry
13. Oktober 2011 um 16:54  |  40645

@herthaber,

aber die Verträge hatten doch Gültigkeit. Wenn sich aber jedoch die beiden Vertragspartner darüber einig sind, diesen Vertrag zu beenden (und evtl. ein Dritter danebensteht, der mit Hilfe eines kleinen oder großen Schecks seinen Teil der „Überzeugungsarbeit“ liefert), so ist das doch erst einmal eine Sache zwischen den involvierten Parteien. Allein die Tatsache, dass der HSV gezwungen war, Kohle fließen zu lassen, belegt die Wirksamkeit und Gültigkeit des Vertrags.

Anders ausgedrückt: wenn der FC Basel für kein Geld der Welt den Trainer hätte gehen lassen, so hätte Herr Fink mit dem Fuß aufstampfen und den Mond anheulen können, aber er wäre nicht aus seinem Vertrag herausgekommen.


andi79
13. Oktober 2011 um 16:54  |  40646

Ramos würde ich in die Startelf stellen.

Spiel werde ich im Internet gucken. Besonders hohe Erwartungen habe ich nicht. Mal schauen ob wir Neuers Serie beenden können.

Habe mal nachgeguckt, hier die letzten Ergebnisse unserer Auswärtsspiele gegen die Bayern:
2:5 , 1:4, 1:4, 2:4, 0:3, 1:1 , 1:4 , 0:2, 0:3, 1:4, 1:3, 1:1
Wäre ja mal wieder an der Zeit für ein 1:1 😉


Blauer Montag
13. Oktober 2011 um 16:55  |  40647

Blauer Montag // 12. Okt 2011 um 20:51

….. Bis zur Abreise nach München sind noch 2 Tage Zeit. Ich würde an Trainers Stelle Adriàn noch einem Belastungstest unterziehen, und nach den Testergebnissen, insbesondere den Blutwerten, einschätzen, ob er zumindest für 40 oder 60 Minuten Spielzeit in München fit ist.

😮 Was ist denn jetzt passiert? Liest etwa doch jemand bei HERTHA meine Kommentare? 😳

Denn „heute, in der offiziellen Pressekonferenz vor dem Auftritt beim Rekordmeister, hatte Coach Markus Babbel aber gute Nachrichten parat: Ramos kann in München auflaufen. „Adrian ist definitiv dabei, auch wenn wir sehen müssen, wie lange es von der Kraft her reicht“, sagte Babbel. Die Blutwerte des Stürmers seien jedenfalls „tip-top“.

Dann spricht aus Sicht von „Dr. Montag“ nix dagegen, dass Adrián mit der Startelf in München aufläuft. 😀


Herthaber
13. Oktober 2011 um 17:05  |  40649

@Sir Henry

Ja, Geld regiert die Welt.


Polyvalent
13. Oktober 2011 um 17:05  |  40650

MICHAEL WEINER
pfeift unser Spiel in München.


elaine
13. Oktober 2011 um 17:06  |  40651

@Blauer Montag

Babbel ist da auch in der Spur 😉

@ubremer vom 10.10.2011
Babbel: “Adrian hat fast vier Wochen nicht trainieren können. Jetzt fängt er erstmal langsam an. Dann schauen wir, wie sich seine Blutwerte entwickeln. Und dann entscheiden wir, wie es weitergeht. Wir wollen ja noch länger was von ihm haben.”

Ich denke, Ramod wird in der Startelf stehen und dann von Lasogga abgelöst


Sir Henry
13. Oktober 2011 um 17:21  |  40653

@herthaber

Nein, eben nicht.

Geld an sich ist nichts, gar nichts. Handlungen gehen immer von handelnden Personen aus. Geld ist lediglich ein Werkzeug.

Es geht hier um die freiwillige Einigung zwischen zwei handelnden Parteien. Niemand hat den FC Basel gezwungen, Fink gehen zu lassen. Kein Mensch stand mit einer geladenen Kanone hinter dem Chef vom FC Basel und hat gesagt: „Du musst!“

Hätten sich die Personen per Handschlag auf eine Vertragsauflösung (ohne dass Geld geflossen wäre) geeinigt, so wäre das genau so gültig und zulässig gewesen, und nebenbei bemerkt, völlig amoralisch.

Über die ethische Qualität dieses Wechsels kann man natürlich immer reden, keine Frage. Ich finde den Wechsel von Fink unterirdisch und frage mich, wie er mal einem Spieler sagen will: „Ich regel das für dich, kannst dich drauf verlassen.“

Aber damit müssen er und sein neuer Verein selber klarkommen. Das wußten sie vorher. Und wie die das jetzt regeln, ist mir völlig Brust.

Ich finde, der HSV ist hier ein erstaunlich hohes Risiko gegangen, denn die Wirksamkeit der Verpflichtung Finks ist ja nicht garantiert. Und wenn hier bis zur Winterpause keine Wende eintritt, so wird der HSV auch Fink wieder rausschmeißen). Und dann gnade Gott allen Vereinen mit guten Trainern. Dagegen wird das, was gerade passiert ist, ein Kaffeekränzchen gewesen sein.


13. Oktober 2011 um 17:29  |  40654

♠@ ubremer
danke für die Werbung 😉

Nur um die Neugier zu stillen: Wer bloggt denn nicht mehr??


Blauer Montag
13. Oktober 2011 um 17:32  |  40655

Sir Henry // 13. Okt 2011 um 17:21
…..Ich finde, der HSV ist hier ein erstaunlich hohes Risiko gegangen, denn die Wirksamkeit der Verpflichtung Finks ist ja nicht garantiert. Und wenn hier bis zur Winterpause keine Wende eintritt, so wird der HSV auch Fink wieder rausschmeißen). Und dann gnade Gott allen Vereinen mit guten Trainern. Dagegen wird das, was gerade passiert ist, ein Kaffeekränzchen gewesen sein.

Hallo @sir,
anfangs dachte ich, die Diskussion über den Wechsel von Fink ist eh „Schweizer Käse“ und ich brauche mich dazu nicht äußern. Beim Lesen deines letzten Absatzes fingen jedoch bei mir einige Glöckchen zu klingen – ich stimme dir ohne Einschränkung zu.

Logo @elaine, immer schön die Spur halten 😉


Blauer Montag
13. Oktober 2011 um 17:35  |  40656

Ich denke, @ub meint ENNO von http://www.hertha-blog.de/autoren


elaine
13. Oktober 2011 um 17:41  |  40657

Und dann gnade Gott allen Vereinen mit guten Trainern. Dagegen wird das, was gerade passiert ist, ein Kaffeekränzchen gewesen sein.

vielleicht sieht nicht jeder Trainer die Aufgabe bei diesem Verein als Sprungbrett für die Karriere an?
Das müssen dann in dem Fall doch Leute sein, die irgendwo eine Persönlichkeitsstörung haben oder und Masochisten sind ? 😉


Blauer Montag
13. Oktober 2011 um 17:50  |  40658

Sagt der Masochist zu seinem Freund: „Schlag mich!“

Sagt der Sadist: „NEIN :!:“


13. Oktober 2011 um 17:58  |  40659

@b-montag

stimmt, das kann sein, der bloggt leider nicht mehr. Danke für den Hinweis


ubremer
ubremer
13. Oktober 2011 um 18:00  |  40660

@egmonte,

you haben mail 😉


Hertha@nordhessen
13. Oktober 2011 um 18:24  |  40663

Ich bin jetzt schon ganz aufgeregt. Werde im Stadion mit 4 Arbeitskollegen live dabei sein.
Wenn ich in der 89. Minute immer noch fiebere , die Daumen ganz fest drücke und meine Stimme längst versagt hat, könnte der Spielstand wie folgt aussehen: Es steht unentschieden, – wir sind am Drücker um noch den Ausgleich zu erzielen, – oder aber…., es ist schon Weihnachten!!!!!
Wenn wir die Leistung von Dortmund noch toppen, dann gibt es max. eine knappe Niederlage, mit etwas Glück könnte aber auch mehr drin sein.
Wenn Ramos wirklich fit ist, sollte er beginnen,
ansonsten Aufstellung wie gegen Köln.

Blau-weiße Grüsse aus Nordhessen


andi79
13. Oktober 2011 um 18:35  |  40665

Zum Thema Fink kann ich nur sagen es grenzt schon an Scheinheiligkeit, wenn man sich erst in der Öffentlichkeit derart darüber beschwert, dass ein Trainer (Stevens) mehrgleisig fährt, dann aber wenige Wochen später einen Coach aus seinem laufenden Vertrag für rund eine Million Euro herauskauft.
Ob Fink diese Entscheidung noch bereuen wird?


Traumtänzer
13. Oktober 2011 um 19:06  |  40666

Wen’s interessiert:

Morgen (Freitag), ab 18.30 Uhr, Michael Preetz zu Gast in der Sendung „Bundesliga aktuell“ auf Bayerns Haus- und Hof-Sender Sport 1.


dieter
13. Oktober 2011 um 19:14  |  40668

Und wen’s noch interessiert:

Am Sonntag, 11.00 Uhr, zu Gast im Doppelpass auf Bayerns Haus- und Hof-Sender Sport1.

😉


13. Oktober 2011 um 19:16  |  40669

@dieter: wer? Preetz? Noch mal??


Polyvalent
13. Oktober 2011 um 19:18  |  40670

@Traumtänzer und @all

Wen’s interessiert:

Sonntag, ab 11.00 Uhr, Michael Preetz zu Gast in der Sendung “Doppelpass” auf Bayerns Haus- und Hof-Sender Sport 1.


13. Oktober 2011 um 19:20  |  40671

@ub

habick jelesen, nix für ungut + beste Grüße


Herthaber
13. Oktober 2011 um 19:28  |  40672

@Sir Henry

Was bleibt den einem Verein übrig, wenn der eine Part Wechselabsichten kundtut, ihn weiterbeschäftigen ist doch wenig sinnvoll. Und wenn ich jetzt höre, das FC Basel Hamburg bereits eine Absage erteilt hat, wird das ganze doch sehr fragwürdig. Wenn Frings das mit der sportlichen Herausforderung begründet, kann man ihm nur viel Spaß in Hamburg wünschen. Diese Herausforderung hatten ja schon einige Kollegen hinter sich.l


dieter
13. Oktober 2011 um 19:31  |  40673

@apo

Ja, nochmal. 😉

Vielleicht ist das Teil der „feindlichen Übernahme“ nach dem Auswärtssieg von Samstag.


Herthaber
13. Oktober 2011 um 19:32  |  40674

Übrigens Samstag fällt Ostern und Weihnachten auf einen Tag, wenn man Babbel glauben darf ! (hihi)


apollinaris
13. Oktober 2011 um 19:35  |  40675

@herthaber: so isses (19:28)


dieter
13. Oktober 2011 um 19:42  |  40676

@herthaber

Um 19:28 meintest du bestimmt Fink und nicht Frings, denn der kann ausnahmsweise mal nichts dafür. 😉


hurdiegerdie
13. Oktober 2011 um 19:45  |  40677

@herthaber,

Keine Ahnung -> 😉 <- , ob Frings den FC Toronto noch als sportliche Herausforderung sieht, aber Basel hätte den Wechsel vehindern können. Und warum sollte das nicht sinnvoll sein? Ich glaube nicht, dass ein so junger Trainer wie Fink jetzt alles aus Trotz hätte schleifen lassen. Damit hätte er sich doch selber seine Zukunft verbaut. Und sieht man die Verbundenheit zwischen den Spielern von Basel und Fink, glaube ich auch nicht, dass er es hätte schleifen lassen können, selbst wenn er es gewollt hätte.

Es gab wohl auch eine Vereinbarung per Handschlag, dass er den Verein verlassen kann, also wurden gerade in dem Fall hochmoralischen Ansprüchen genüge geleistet.


ursula
13. Oktober 2011 um 19:50  |  40678

Nee, wenn Ramos fit ist und auch eigesetzt
werden sollte, müsste er später kommen,
wenn das „Anfangsgift“ etwas abgebaut
wurde und die Kondition der bayrischen
Nati-Spieler nicht mehr bei 100 % liegt!


Herthaber
13. Oktober 2011 um 19:50  |  40679

@Dieter, @hurdiegerdie

Na klar, mit Frings hat das nichts zu tun. Blödsinn, sorry !


hurdiegerdie
13. Oktober 2011 um 19:59  |  40681

War nur ein Scherz @herthaber, es war ja klar, wer gemeint war!!!


elaine
13. Oktober 2011 um 20:03  |  40682

also wurden gerade in dem Fall hochmoralischen Ansprüchen genüge geleistet.

Glaubst Du das wirklich ??? Oder, soll das nur Provokation sein? 😉

Ich bin mir da jetzt wirklich nicht sicher. 🙂


hurdiegerdie
13. Oktober 2011 um 20:12  |  40683

@elaine,

ich meine das wirklich ernst. Profifussball baut darauf auf, dass es Zeitverträge gibt. Man stelle sich nur mal vor Vereine müssten unbefristete Verträge mit geregelten Kündigungsfristen abschliessen.

Diese Verträge laufen nach der vertraglich vereinbarten Zeit ab und sind m.E. dazwischen nicht einseitig kündbar. D.h. beide Parteien müssen der Auflösung zustimmen.

Basel hat Fink per Handschlag zugesichert, er könne in die BL wechseln, wenn es ein geeignetes Angebot gibt. Das gab es. Basel hat sich an seinen Handschlag gehalten.

Fink hat Basel von Anfang an reinen Wein eingeschenkt über die Verhandlungen mit dem HSV, also auch ganz sauber. Da wurde weder etwas hinter dem Rücken gedreht noch wurde gegen Absprachen verstossen. Ich kann nicht verstehen, was daran unmoralisch gelaufen ist?


herthaner96
13. Oktober 2011 um 20:14  |  40684

ich hoffe das unsere hertha noch so ne überraschung wie in dortmund hinlegen kann und ich verfolge das spiel standesgemäß im netz 😉 und am besten wäre wenn lasogga von anfang an ca. 60 minuten spielen würde und dann ramos reinkommen würde 😀


elaine
13. Oktober 2011 um 20:27  |  40685

@hurdiegerdie

nun, das mit dem Handschlag wusste ich nicht. Ob das nun dafür galt, dass er in der laufenden Saison wechseln könne, wo gerade seine Spieler ein wichtiges Match in der Champions League haben werden, kann ich mir nicht vorstellen.

Du weißt ja, Frauen haben da so Bauchgefühle und meins sagt ganz einfach *da stinkt es gewaltig*
Wieso hätte Basel denn auch erst absagen sollen??


13. Oktober 2011 um 20:36  |  40686

hmmm… freu mich auch auf samstag… ostereier unterm weihnachtsbaum suchen… juhu…

p.s. @ub… hatte erst www angeklickt, nu gucken wir sky am samstag… falls du es ändern magst… 😉


hurdiegerdie
13. Oktober 2011 um 20:40  |  40687

@elaine,

dein Bauch gehört dir! 😉

Basel hat natürlich erst abgesagt, um Geld rauszuschlagen, Geld, das sie auch brauchen, um selber jemanden zu verpflichten (Trends gehen Richtung Murat Yakin).

Aber ich werfe einfach mal zwei Hertha-Aspekte ein.

a) wurde hier kürzlich diskutiert, Babbel möglichst schnell und langfristig zu verlängern, um ggf. Ablöse zu kassieren.

b) Warum sollte nicht mal einen anderen Verein merkwürdiges Geschäftsgebaren (@jenseits im Parallel-Fred) treffen, wie das Hertha unter Hoeness erleiden musste:

http://www.sueddeutsche.de/sport/trainerwechsel-lucien-favre-wird-neuer-trainer-bei-hertha-bsc-1.730892

Man muss nicht vieles ändern, ausser die Vereine, den Namen des Trainers und die Ablösesumme.


jenseits
13. Oktober 2011 um 20:45  |  40688

@elaine,

Wieso hätte Basel denn auch erst absagen sollen??

vielleicht musste Basel erst noch auf den Pfad der Tugend gestoßen werden? 😉

Ich gucke das Spiel in meiner Sportsbar, deswegen habe ich oben nix angeklickt. Im Fernsehen klingt so nach sky zu Hause.


elaine
13. Oktober 2011 um 20:48  |  40689

@hurdiegerdie

genau mein Bauch gehört mir und ich vertraue dem ganz doll 🙂

Das Favre (merkwürdiger Weise, nach ein paar Tagen des Zögerns) zugesagt hatte, fand mein Bauch damals auch nicht optimal.
Nur ist das für mich noch ein Unterschied, wenn ein Trainer vor der laufenden Saison den Verein wechselt, als das was Herr Fink da mit Basel ab zieht. Wie auch hier schon gesagt, es ist wahrscheinlich formaljuristisch in Ordnung, aber menschlich nicht.

Ich weiß, ich bin da altmodisch, aber Werte bedeuten mir noch etwas.


elaine
13. Oktober 2011 um 20:49  |  40690

@jenseits,

ach ja, das gibt mir einen Sinn 😛


jenseits
13. Oktober 2011 um 20:55  |  40691

@hurdiegerdie // 13. Okt 2011 um 20:40

Warum sollte nicht mal einen anderen Verein merkwürdiges Geschäftsgebaren (@jenseits im Parallel-Fred) treffen, wie das Hertha unter Hoeness erleiden musste

Weil es vielleicht Grund zum Lästern gibt, aber irgendwie doch nicht so richtig Spaß macht? Ich kann jedoch soweit zustimmen, dass es mir auch lieber ist, wenn es nicht der eigene Verein ist, der sich wieder einmal durch negatives Verhalten auszeichnet.


hurdiegerdie
13. Oktober 2011 um 21:14  |  40692

monitor
13. Oktober 2011 um 21:14  |  40693

@hurdie

Zitat aus dem Artikel der Süddeutschen: „“Lucien Favre ist ein Trainer, dessen erfolgreiche Karriere wir schon lange mit großer Aufmerksamkeit verfolgt haben. Er passt sowohl sportlich als auch menschlich hervorragend zu Hertha BSC und nach Berlin.“

Ich bin ja auch großer Favre Sympathisant, aber aus DHs Sicht war das mit dem menschlich passen wohl doch nur auf Hertha und nicht auf ihn selbst gemünzt. 😉


monitor
13. Oktober 2011 um 21:17  |  40694

Frisur

wenn Ronny nicht so mager wäre und sich schmucktechnisch bei Alex Alves anlehnen würde sähe er aus wie Mr. T aus dem A-Team. Da das nicht zutrifft ist er eben im B-Team. 😉


pax.klm
13. Oktober 2011 um 22:30  |  40695

Also @hurdie,
gebe dem Bauch von @elaine recht!

Zu Favre:
Am 1. Juni 2007 wurde sein Wechsel zum deutschen Bundesligisten Hertha BSC bekannt, den er ab der Saison 2007/08 betreute.

Das wäre dann ein Wechsel in der Zeit der Transfers!
Was der HSV und herr Fink machen ist so ne Art Wettbewerbsverzerrung! :lol
Und vergiß nicht wie sehr sich ganz viele Hertha-Fans nach einer „Führung“ á la Grün-Weißer Raute sehnen, wahrscheinlich nicht nur Hertha-Fans.
Beständigkeit und eine sich wieder erdende Gesellschaft wünschen sich viele! Hertha bewegt sich da zur Zeit auf guten Geläufen!
Ich wünschte mir, dass das so bleibt!
Dem HSV könnte Erdung in Form eines Abstiegs sicher auch gut tun!


pax.klm
13. Oktober 2011 um 22:33  |  40696

Thema Frisur, nun sieht der Ronny wenigstens nicht mehr wie ein belegter Pfannkuchen aus!
Er wirkt jetzt eher so grimmig, entschlossen!


hbscwilly
13. Oktober 2011 um 22:49  |  40697

Nee, @Pax. Ronny sieht aus wie ein dreijähriger, dessen Eltern versehentlich vergessen haben, die Schere vom Couchtisch zu räumen.


hurdiegerdie
13. Oktober 2011 um 22:55  |  40698

@Pax,

glaube mir, ich würde mich genauso über eine langfristige Zusammenarbeit Babbel/Preetz freuen wie alle hier, weil das hiesse, Hertha arbeitete erfolgreich. Aber das Argument verstehe ich in dem Zusammenhang nicht.

Ich verstehe jedoch durchaus das Argument eines Transferfensters für Trainer wie für Spieler, wäre ich sogar dafür. Aber Achtung, dann – jetzt nur aus formalen Gründen – hätte Hertha auch Funkel nicht holen dürfen.


jenseits
13. Oktober 2011 um 23:09  |  40699

@hurdie

Ich würde es ebenfalls begrüßen, wenn man die Transfersaison auch für Trainer einführen würde. Dein Einwand:

Aber Achtung, dann – jetzt nur aus formalen Gründen – hätte Hertha auch Funkel nicht holen dürfen.

– Ach, wär das schön gewesen… 😉


elaine
13. Oktober 2011 um 23:15  |  40700

War Funkel damals nicht gerade vereinslos?


pax.klm
13. Oktober 2011 um 23:17  |  40701

@hurdie, der Unterschied, Funkel war „arbeitslos“, nicht mehr unter Vertrag!
Wäre er man bloss unter Vertrag gewesen, dieser Krug wäre am Verein vorbeigegangen!


pax.klm
13. Oktober 2011 um 23:19  |  40702

hbscwilly // 13. Okt 2011 um 22:49

Nee,nee, dann würde er ne schwarze Brille tragen und ne gelbe Binde mit Punkten…


jenseits
13. Oktober 2011 um 23:19  |  40703

@elaine, da war er noch bei der Eintracht unter Vertrag, glaube ich zumindest.


hurdiegerdie
13. Oktober 2011 um 23:20  |  40704

Nein @pax, @elaine,

er hatte gültigen Vertrag bei Frankfurt!
Frankfurt wollte ihn von der Gehaltsliste, Funkel wollte trotz bezahlten Gehalts lieber arbeiten und Hertha wollte ihn haben, ein 3-er Deal. Die Ablösesumme war halt sehr niedrig 😉

http://www.bild.de/sport/fussball/hertha-bsc/friedhelm-funkel-wird-neuer-hertha-trainer-9965156.bild.html


pax.klm
13. Oktober 2011 um 23:21  |  40705

hurdiegerdie // 13. Okt 2011 um 22:55

@Pax,

glaube mir, ich würde mich genauso über eine langfristige Zusammenarbeit Babbel/Preetz freuen wie alle hier,…

Glaube ich Dir uneingeschränkt!


pax.klm
13. Oktober 2011 um 23:26  |  40706

@ Liest Du hier in dem Artikel, steht da auch:

Hintergrund: Funkel hatte in Frankfurt noch Vertrag bis 2010, war im Mai seinem Rauswurf zuvorgekommen und hatte seinen Rücktritt erklärt.

Hat wohl so ne Art Arbeitslosengeld von der Eintracht bezogen, weil wir ihn damals genommen haben, sind uns die „Würstchen“ dauerhaft zu DANK verpflichtet und haben uns vorm Friend gerettet!
Der posthumane Hurz schleicht uns nach!


pax.klm
13. Oktober 2011 um 23:27  |  40707

adele in de Helvetia-Nation
PAX


elaine
13. Oktober 2011 um 23:29  |  40708

nun gut, das ist wieder ein anderer Fall

bei Transfermarkt ist das Datum seines Amtsaustritts mit dem 30.06..2009 angegeben.
http://www.transfermarkt.de/de/friedhelm-funkel/aufeinenblick/trainer_72.html


hurdiegerdie
13. Oktober 2011 um 23:48  |  40709

ok, @elaine, @pax,
wahrscheinlich habt ihr recht.


jap_de_mos
14. Oktober 2011 um 7:43  |  40710

Ui, die Fink-Diskussion läuft ja immer noch…
Kann da, ähnlich wie @hurdie, kein unmoralisches Verhalten erkennen, so es die kolportierte mündliche Absprache gab.
Bin dennoch für ein Transferfenster bei Trainern, damit die Vereine eine gewisse Planungssicherheit haben.


Freddie1
14. Oktober 2011 um 8:23  |  40711

OT: Wayne Rooney ist für sein blödes Foul die gesamte Vorrunde bei der EM gesperrt.
Blöd gelaufen.


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2011 um 8:56  |  40712

@freddie

Ich vermute, dass die Jungs dann ohne ihn besser spielen… den Blödmann würde ich gar nicht erst mitnehmen zur EM!


Tunnfish
14. Oktober 2011 um 9:00  |  40713

wo das Thema EM gerade angeschnitten wird:
Die Auslosung wird spannend. Durch das Setzen von Polen und der Ukraine als Gruppenkopf bleiben noch Spanien und Niederlande übrig.
Mögliche Gruppen also :
Spanien oder Niederlande
Deutschland
Italien
Frankreich
oder auch England

das kann echt lustig werden.


Polyvalent
14. Oktober 2011 um 9:01  |  40714

Sir Henry
14. Oktober 2011 um 9:04  |  40715

@Exil

Ich meine, bei Dir eine unterschwellige Antipathie herauslesen zu können… 😉


Polyvalent
14. Oktober 2011 um 9:06  |  40716

@Tunnfish
Da Italien und England mit uns im zweiten Topf sind, können wir die nicht zugelost bekommen.


JK
14. Oktober 2011 um 9:07  |  40717

Ich finde @ursulas Vorschlag gut:

„….Ramos erst bringen wenn die Münchner Natispieler konditionell abbauen….“

So braucht er, Ramos, nur EVTL. in den letzten 2 Minuten der Nachspielzeit für sein Geld arbeiten

Genialer Vorschlag! Da muss man erst einmal drauf kommen. 😉


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 9:11  |  40718

Moin für @lle,
ich fang dann heute morgen schon mal an, den Wunschzettel für Weihnachten zu schreiben.

1. Klassenerhalt HERTHA 2012
2. Pokalfinale HERTHA 2012
3. Erfolg für Torsten Fink, damit der HSV nicht erneut auf Trainersuche geht.
4. Aufstieg Frankfurter Eintracht, damit Rob Friend dort seinen Arbeitsplatz behält.
5. Klassenerhalt VfL Wolfsburg, damit die Fans schnell dorthin zum Auswärtsspiel reisen können.
6. Klassenerhalt FC Augsburg, damit @hurdiegerdie und @limmetstadthustler nicht so weit anreisen müssen.
7. Klassenerhalt SC Freiburg, siehe 6.

Müssen weitere Wünsche auf den Zettel?


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 9:23  |  40719

Danke @BM wegen Augsburg.

Da stehe ich dahinter, aber eher weil einer meiner besten Freunde Augsburger ist. Ansonsten ist Stuttgart näher dran und München kaum weiter weg.


Sir Henry
14. Oktober 2011 um 9:24  |  40720

zu Punkt 3)

Mir wäre ein krachender Misserfolg lieber, dann wäre nämlich ein Abstiegsplatz belegt. Ähnliches gilt für die Punkte 5, 6 und 7. Die weitere Anreise nähme ich dafür billigend in Kauf.


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2011 um 9:39  |  40721

@Sir Henry

Leicht auf Krawall gebürstet heut morgen? 😉
Was Du so alles in meine Aussagen hineininterpretierst… 😀

Aber die Antipathie richtet sich eher gegen die englische N11. „Wazza“ ist ein kongenialer Spieler, der gern mal über die Stränge schlägt. Sein Werbespot damals war ganz witzig. Aber die Aktion im Quali-Spiel war doch wirjlich saudoof! Ich würde ihn schon deshalb nicht mitnehmen, wenn ich Capello wäre, weil man doch nie weiß, ob ich die drei Vorrunden-Spiele überstehe…


Polyvalent
14. Oktober 2011 um 9:41  |  40722

@Blauer Montag

zu 5.
Aber nicht mit unserem Hauptsponsor anreisen, sonst könnte die Fahrt nach Wolfsburg länger dauern, als nach Freiburg.


jap_de_mos
14. Oktober 2011 um 9:42  |  40723

Bei 5. würde ich – aus persönlicher Antipathie – vehement widersprechen. Ich würde den Magath so gern noch mal durch die Niederungen der zweiten Liga dümpeln sehen…


JK
14. Oktober 2011 um 9:45  |  40724

Magath 2. Liga?

Never!

Der verbrennt Geld nur in der höchsten Spielklasse :mrgreen:


Dan
14. Oktober 2011 um 9:58  |  40726

Fink:

Bauchgefühl und kühle Logik des Geschäftssinns haben ihre Berechtigung.

Bauchgefühl:
Der FC Basel (Fink) holt 2011 / 2012 sechs neue Spieler 2x ablösefrei und 4x mit Ablöse. Ohne Recherche ist es schwer zu sagen, wieviel Anteil der Faktor Trainer bei den Wechseln hatte. Auf Hertha gemünzt fragt man sich dann, wären Spieler wie Lell, Kraft und Ottl z.B. ohne Faktor Babbel auch zu Hertha gekommen?

Ich für mich denke, dass die Entscheidungen der Spieler anders ausgefallen wären.

Somit sehe ich das Bauchgefühl der Damen und Herren als gerechtfertigt, weil ich glaube, dass die Spieler die sich für Hertha wegen Babbel entschieden haben, in den „Ar… gekniffen“ wären.

Geschäft:
Die kühle Logik Vertreter haben ihren Standpunkt ebenfalls vollkommen zu recht und richtig argumentiert.
Angefangen von freie Wahl des Arbeitgebers bis hin zur Einigung der drei betroffenen Parteien.

Ein Zeitfenster für den Trainerwechsel sehe ich nicht so wichtig bzw. schwer zu bestimmen. Die Planung einer Saison beginnt nicht mit dem 01.07. und somit ist der Trainer schon früh in die Planung der nächsten Saison eingeplant (wenn er noch Vertrag hat). Nach Aussagen von Preetz beginnen die Planungen schon im Januar.
Wann will man also das Transferfenster für Trainer setzen?

Hilfreicher ist es daher im Verein einen Prozess zu haben, der die Planung der Saison auf mehreren Schultern verteilt bei gleichem Wissensstand aller Beteiligten. Daher ist es dann auch wichtig, dass die gesamte Vereinsführung einheitlich hinter einem anpassungsfähigen Konzept, aber mit festem Gerüst, steht und eben Trainer oder Manager „austauschen“ können ohne alles wieder umzukippen.

Fortsetzung folgt nach der 10:00 Sitzung. 😉


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 10:02  |  40727

Moin @poly,
wenn der Lokführer weiß, dass er in Wolfsburg halten muss, sollte die Bahnfahrt nach Wolfsburg kein Problem sein…. 😀

@sir henry,
es gibt doch andere Wunschkandidaten für den Abstieg.
K’lautern
Köln
Schalke
Hoffenheim
Lev’kusen


Ursula
14. Oktober 2011 um 10:09  |  40728

Mahlzeit! Ich wünsche mir zu Weihnachten
einen „Messi“,……. der in mein Haus kommt
und ALLES mitnimmt, was er gebrauchen kann
und ich schon längst nicht mehr!!

Falls „Chef“ Babbel mitlesen sollte (ohne Internet?) und für „JK“, den Ramos später,
aber nicht für ZWEI Minuten auftanzen lassen, nicht in die Startelf….

…in der Hoffnung, dass die bayerischen Nati-
spieler in Sachen Kondition, besser Spritzig-
keit und Konzentration nicht mehr bei 100 %
sein sollten, was dem lange pausierenden
Ramos doch sicherlich zu Gute käme!

Ansonsten bleibe ich bei der Analogie für
Samstag, „ausnahmsweise“ totale Defensive,
in der die gesamte Mannschaft einbezogen
wird, mit Nadelstichen à la Voronin
wie weiland gegen Bayer Leverkusen!

NULL zu EINS (für) HERTHA BSC!!!


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 10:37  |  40729

Ich wünsche mir einen Spender, der uns entschuldet, damit wir neu anfangen können.


jap_de_mos
14. Oktober 2011 um 10:46  |  40730

Hm @dan, da hast du sicherlich recht, zumindest auf Hertha und Kraft & Co bezogen.
Andererseits ist der FCB in der Schweiz meines Wissens Branchenführer, heißt: die Spieler wollen dort den nächsten Karriereschritt gehen. Von daher glaube ich nicht, dass Fink ein soo wichtiger Grund für einen Wechsel war.
Ein „Transferfenster“ für Trainer wäre insofern sinnvoll, als dann die Vereine, die einen guten Trainer haben, für einen bestimmten Zeitraum Planungssicherheit haben. Das könnte ähnlich aussehen wie bei den Spielern, aber nicht ganz identisch:
– Wechsel möglich bis Beginn der Vorbereitung (~1.8.)
– Wechsel möglich in der Winterpause (nach letztem Spieltag bis nächstem Spieltag. Da einige Länder keine Winterpause haben und diese auch in Deutschland immer weiter verkürzt wird, kann ich ihr keine solch große Bedeutung beimessen, wie der Sommerpause)
– Wechsel erst wieder zur neuen Saison möglich.
Das hieße im Klartext: Im laufenden Wettbewerb dürfen keine Trainer von Konkurrenten abgeworben werden, sondern nur vertragslose Kandidaten. Allerdings sollte die „Sperrfrist“ verkürzt werden, z.B.: Mind. 4 Wochen ohne Verein o.ä.


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 11:19  |  40731

Meines Erachtens überwiegen aus Sicht der Vereine die Vorteile bei japs Vorschlag, ein Transferfenster auch für Trainer zu bestimmen.


pax.klm
14. Oktober 2011 um 11:26  |  40732

Nun noch mal zum Spiel gegen den deutschen FCB:
Netter link-
http://www.spox.com/myspox/group-blogdetail/Blick-zurueck-nach-vorn–XII-,142581.html

Hier wird doch eigentlich deutlich, dass gegen die Bayern für Hertha nichts zu holen ist!
Gibt es eigentlich Vereine, die in München ein statistisch schlechteres Ergebnis eingefahren haben als Hertha?
Einmalige Auftritte zählen nicht. Dan?
Normal wäre also ein 1:4 aus Hertha-Sicht!
Immerhin haben die Herthaner dort auch nichts gerissen als sie ganz weit oben mitspielten!
Aber diese Saison ist alles anders! Hertha überrascht!
Mit der Art der Spiele in DO u HB konnten wir doch mehr als zufrieden sein! Sahnehäubchen wäre soetwas in der Art auch in M.
Schaue ich mir die Ergebnisse des FCB in dieser Saison an, dann ist wohl doch mit dem bösen Erwachen zu rechnen!
Neuer ist derart gut drauf, wenn man gegen den einen Treffer erzielen möchte, dann muss man ihm etwas in den Tee geben!

Aber der TK macht es (fast genauso gut) zumindest wird er noch ne Menge Symphatisanten haben, was ihn hoffentlich motiviert!
Und vielleicht mal so richtig Dusel bei der Hertha, dann erträume ich mir ein 1:1,
denn jede Serie hat einmal ein Ende!

Im Sturm für ne Stunde den Lasso, dann den „Kolumbianer“, vielleicht schneit es denn bei Neuer… lol.
Wäre was ein Sieg , eine Niederlage und ein Unentschieden auswärts bei den großen 3,…

ich tippe Hertha grundsätzlich nicht, habe das Empfinden ich gebe ein schlechtes Omen…


pax.klm
14. Oktober 2011 um 11:28  |  40733

hurdiegerdie // 14. Okt 2011 um 10:37
ich mir auch, meine Finanzen eingeschlossen,…hähä…


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2011 um 11:32  |  40734

100.!


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2011 um 11:33  |  40735

@pax

Ich glaube, Leverkusen ist mit schlechten Auftritten in München auch ganz gut dabei… 😉


Dan
14. Oktober 2011 um 11:37  |  40736

Back.

jap_de_mos // 14. Okt 2011 um 10:46

In Sachen FCB kann das ggf. stimmen, aber die Bauchmenschen machen das Moralische nicht an einem Verein fest sondern allgemein.
Was sie bei bei anderen „unmoralisch“ finden, sollten sie dann wohl auch bei Hertha (gleicher Sachstand) „unmoralisch“ empfinden.

Transferfenster Trainer:
Ich hatte es schon angedeutet, wenn Du Dein Fenster so gestaltest wie oben (Beginn der Vorbereitung), dann ist doch das Problem immer noch da, dass du als Manager mit dem Trainer die nächste Saison sechs Monate planst und der Trainer dann den Verein verläßt und der neue Trainer die ausgesuchten oder sogar schon gekauften Spieler garnicht haben will. Oder das der alte Trainer Vertrauen in die kommende Jugend hat und daher keinen Bedarf für bestimmte Positionen sah und der neue Trainer das vollkommen anders sieht. Planung von sechs Monaten für die „Katz“.

Ich denke man kann das drehen und wenden wie man will, so lange es einen Vertrag gibt, hat der Verein es in der Hand die Richtung vorzugeben.

Das ein Trainer ggf. die Zügel schleifen läßt um den Rausschmiß zu beschleunigen bezweifle ich erstmal, weil das doch sicher auch Aussenwirkung auf neue Arbeitgeber haben kann. Erfolge sind als Trainer immernoch das beste Bewerbungsargument, wenn man sich verbessern will (Nachsatz nur wegen „TH“ Funkel 😉 )

Der Verein muss sich selbst aber fragen, wie schnell „verbrennt“ so ein Trainer, wenn die Wechselabsichten bekannt werden. Wie reagiert die Mannschaft, wie hoch ist das Standing des Trainers? Bleibt da nicht irgendwas hängen?


Dan
14. Oktober 2011 um 11:43  |  40737

@Blauer Montag // 14. Okt 2011 um 11:19

Warum? Das Hauptargument Planungssicherheit ist meines Erachtens in keinsterweise gegeben, wenn der Trainer nur in einem bestimmten Zeitraum wechseln darf.

Das einzige was dann planbar ist, ist das man mit einen Trainer 17. Spieltage (Bundesliga) am Stück hat. 😉


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 11:44  |  40738

@pax
das Spiel morgen in München beginnt wieder bei Null.

Es ist eine andere Hertha-Mannschaft mit einem anderen Trainer, die dort antritt. Es wird ein anderes Spiel als in Dortmund oder Bremen. Einfach wird es für die Bayern nicht, an Kraft vorbei ins Hertha-Tor zu treffen. Und ich hoffe, dass Raffa oder Ramos den ersten Konter der Hertha noch einmal so erfolgreich abschließen wie in Bremen. Wenn das klappt, ist ein 1:1 in München möglich.

Deswegen noch einmal mein Plädoyer für Ramos in der Startelf.


14. Oktober 2011 um 11:50  |  40739

Ramos als Einwechsler ab der 60. Minute-ich würde es wohl so machen..spricht mehr dafür als dagegen.
-Zeitfenster Trainer: ich würde mindestens die spanische Lösung haben wollen: dass während der Saison nicht innerhalb der Liga gewechselt werden darf-dieses Kasperltheater mit Magath oder FF empfinde ich erbärmlich.-
Bzgl. Fink , denke ich, ist ja fast alles gesagt-je nach Befindlichkeit und politischer Verortung hat der eine mehr, die andere weniger Bauchweh damit. Ich find´s schei…egal, wie korrekt alles abgelaufen sein mag.


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 11:58  |  40740

@Dan um 11:37
im Detail verstehe ich deine Argumentation noch nicht ganz. Denn für mich klingt es naiverweise so, als wenn ein TTF Trainer-Transfer-Fenster von 17 Spielen ein Plus an Planungssicherheit für die Vereine wäre.

Ein Trainer kommt doch derzeit nur aus seinem aktuellen Vertrag heraus, wenn der Arbeitgeber ihn freistellt, sprich eine Auflösungsvereinbarung anbietet. Ansonsten haben beide Vertragspartner den Vertrag bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit zu erfüllen. Wenn der Verein einen neuen Trainer anstellt, muss er den alten Trainer weiter bezahlen. Wie also könnte die DFL/UEFA letztlich Einfluss nehmen auf:
a) die Verträge mit den Trainern,
b) die Gestaltung eines „TTF“,
um die Planungssicherheit für die Vereine zu optmieren? Oder denkst du statt a) und b) an andere Lösungen?


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 12:02  |  40741

Auch wenn ich mit Funkel gestern schlampig recherchiert habe – das ist ein gerader Kerl, der seinen Vertrag aufgelöst hat – aber Transferfenster heisst auch:

Man kann dann in der Saison nur die Neururers verpflichten. Jemand der beurlaubt ist und nicht mehr trainieren darf, aber noch Vertrag hat, kann dann nicht verpflichtet verden (was eigentlich bei Funkel der Fall gewesen wäre, hätter er den Vertrag nicht schon im Transferfenster aufgelöst). D.h. aber auch, dass der Verein, der einen Trainer beurlaubt, zumindest bis zum nächsten Transferfenster 2 Trainer bezahlen muss, selbst wenn der beurlaubte Trainer einen neuen Posten annehmen könnte und wollte. Dass heisst auch, dass man bei Burnout oder Verletzung oder Krankheit eines Trainers auf die Neururers (nur als Beispiel) zurückgreifen müsste.

Ich finde das durchaus ok – ich wollt’s ja nur noch mal sagen.

Eine Sperrfrist von 4 Wochen o.Ä. halte ich für unrealistisch. Verträge werden in der Regel auf das Saisonende abgeschlossen (wo sich das Transferfenster ja eh‘ öffnete). Ist die Sperrfrist zu kurz, ändert sich nichts, dann wird halt der Vertrag mal eben aufgelöst. Ist die Sperrfrist zu lang, müsste ein Trainer seinen Vertrag ausserhalb des Transferfensters auflösen, ohne in der Regel zu wissen, ob er einen neuen Verein findet. Ich weiss nicht, ob es so viele Funkels gibt. Als durch und durch durchtriebener Mensch würde ich es nicht machen, denn es fehlte mir vertraglich gesichertes Gehalt. Wahrscheinlich gäbe es Lösungen (Auflösen des Vertrages mit monatlicher Abfindung bis zum Neuvertrag), aber wären die nicht unehrlicher?

Es bleibt schwierig. 😉


Dan
14. Oktober 2011 um 12:25  |  40742

@Blauer Montag // 14. Okt 2011 um 11:58

Ein Trainer kommt doch derzeit nur aus seinem aktuellen Vertrag heraus, wenn der Arbeitgeber ihn freistellt, sprich eine Auflösungsvereinbarung anbietet.

Eben @BM !! Mehr Planungssicherheit gibt es doch für einen Verein nicht, als selbst zubestimmen wann mein Trainer nicht mehr mein Vertrauen hat.

Wozu also ein Fenster?


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 12:26  |  40743

@apo
die schnellen Konter morgen in München sollten Raffa und Ramos laufen und erfolgreich abschließen.

An Schnelligkeit hat Ramos nix eingebüßt. Die Frage ist meines Erachtens nur, wie lange seine Kondition zur Zeit reicht.

Lasogga wäre der richtige Spieler, wenn Hertha die Bayern bereits in deren Hälfte attackiert. Schau’n wir mal, ob das der Plan fürs Bayernspiel ist, und ob dieser gelingt.

Ich würde Ramos in der Startelf spielen lassen und auswechseln, wenn seine Schnelligkeit nachlässt.


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 12:34  |  40744

Mein Bauch ist politisch total unverortet. Zu meinem Leidwesen ist er extrem rechts, extrem links und auch noch in der Mitte. 😆


14. Oktober 2011 um 12:38  |  40745

ich finde, ursels Überlegung gut: anfangs geht´s eh´um die Kontrolle-das Weghalten. Die Bayern nerven und unlustig machen-h´geht dieser Plan einigermaßen auf, kann ein nach einer Stunde hinzugekommener Ramos, die Jungs evtl noch mal überraschen. Bin kein Taktiker, aber der Fussballer in mir sagt: Ramos (sicher noch nicht ganz fit) hat in diesem Spiel die besten Chancen, wenn er quasi „durch die Hintertür“ kommt, wenn die anderen vielleicht etwas abgeschaltet haben, weil sie den 315. Versuch, anzurennen, leid haben.. 🙂 und er ihnen mal entwischen kann- und wenn´s nur EINMAL ist 💡
Raffael und Ramos in einer Phase der Unaufmerksamkeit können Beuyten und Badstuber überlisten. Normalerweise nicht unbedingt-denn die Schnelligkeit von Ramos stellt im Normalfall für die Bayern nichts Besonderes dar: da kennen sie schnellere Gegenspieler 😉
Aber, wie gesagt: jeder versucht hier, auf seine Weise, den Goliath zu bekämpfen. Wenn es überhaupt geht, nur mit List und Tücke (und wenig Fouls!!!!!!!) 😀
Hoffen wir, Babble hat einen goldenen Schlüssel im Gepäck …


14. Oktober 2011 um 12:42  |  40746

@hurdi: du hast meinen subtext verstanden. Zu deinem: genau darauf verlassen sich die Lenker…Aber Politik wollen wir hier nicht auch noch betreiben, dann zerbröselt dieser Einheitsblog in Sekunden 😀


Dan
14. Oktober 2011 um 12:43  |  40747

Anhang:

Hätte Basel seine Linie durchgezogen und NEIN gesagt. Dann wäre er heute weiterhin Trainer von Basel.

Basel hat wohl nur seine Linie verlassen, weil es wohl eine mündliche oder auch schriftliche Absprache zwischen Verein und Trainer gab.

Und das kann ich dann als Verein aber wieder einplanen oder muß es sogar einplanen, wenn ich ihm diese Hintertür öffne.
—-
Der Argumentation von @ursula bezüglich Einwechslung Ramos kann ich was abgewinnen.
Dazu käme noch bei entsprechender Situation (0:0 oder 1:0 Bayern) die Einwechslung von Ruka.
—-
Herthas 1. Halbzeit werde ich noch zuhause sehen und den Rest im mobilen Netz, während ich harte Euros gegen leckeres Essen aus einem Euro-Auffangschirm-Nutzer-Staat mit Säulen und Eulen tauschen.

Je nach Ergebnis werde ich dann lächelnd oder melancholisch das Reinhard Mey Konzert geniessen.


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 12:59  |  40748

@apolinaris

Zu meinem Leidwesen speist sich mein Bauch nicht mit Subtexten, aber er verlässt sich auf regelmässige Nahrung von seinem unverantwortlichen Lenker.

Letzterer ist jedoch mit Sicherheit nicht APOLitisch. 😉


jap_de_mos
14. Oktober 2011 um 13:01  |  40749

@dan: kann deine Argumentation nicht so ganz nachvollziehen. Natürlich gibt es keine absolute Planungssicherheit, kann es immer sein, dass ein Trainer wechseln will, egal, wie die Regeln aussehen. Aber m.E. kann es helfen, diesem Streben nach erfolgreichen Trainern anderer Vereine etwas die Zügel anzulegen, indem man das „Wildern“ erschwert, bzw. es in geordnete Bahnen lenkt. Wer dann eine kurzfristige Lösung sucht, muss entweder einen Übergang gestalten oder einen der unzähligen arbeitslosen Trainer verpflichten.


jap_de_mos
14. Oktober 2011 um 13:09  |  40750

hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 13:14  |  40751

Ramos zuerst oder als Einwechselspieler?

Hmmmm. Ich weiss es nicht. Gelingt Hertha eine Führung, wäre m.E. Ramos als Einwechselspieler für Konter bei sich öffnender Bayernabwehr besser als Lasogga. Muss man selber vielleicht zum Schluss noch den Ausgleich schaffen können, wäre vielleicht ein frischer Lasogga als Einwechselspieler besser.

Kann eher Ramos als Lasogga eine Führung für Hertha schiessen? Ich weiss es nicht. Babbel muss entscheiden.


14. Oktober 2011 um 13:16  |  40752

@hurd: es wird Dich nicht überraschen, das mich keinesfalls überrascht.. 😀
@dan: ich hoffe es für Dich: Freunde von mir extrem enttäuscht..ich mag ihn als „Frederik“ am Meisten-und hoffe, die Freunde waren zu biestig; für mich einer der Großen unter den kleinen Liedermachern!!
Also: viel Spass, sollte mein (sub-)Text lauten. So, genug von meiner Seite mit diesem running gag..


f.a.y.
14. Oktober 2011 um 13:20  |  40753

Denke, dass hier ein wenig die klassiche Apfel-Birnen Diskussion läuft.

Fink ist freiwillig Richtung HSV abgewandert, der FCB hat sich das „ja“ bezahlen lassen.

Magath und Funkel hingegen wurden von ihren Vereinen entlassen und haben sich korrekterweise (meine Meinung!) nach neuen Jobs umgesehen. Und da es Jobs sind, macht auch die Spanne zwischen „Tschüss“ und „Hallo“ nix aus.

Wie fair ist so ein Fenster für Trainer, die entlassen werden und Vereine, die entlassen? Die Trainer sollen dann auf der Couch liegen und Fifa 12 zocken, während sie vom alten Verein noch Gehalt beziehen, statt sich einen neuen suchen zu dürfen? Why? Ist das im „normalen“ Arbeitsleben auch so? Oder kann man das nicht vergleichen?


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 13:35  |  40754

@F.A.Y.

was wäre, wenn ein Verein einen Trainer gegen eine – sagen wir mal – Aufwandsentschädigung, bezahlt durch einen anderen Verein, seinen Trainer „entlassen“ würde?


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 13:37  |  40755

„Wozu also ein Fenster?“

Um jemanden hinaus zu stürzen … :mrgreen:

Dan, du hast Recht mit dem Kommentar um 12:25
Ein Trainer kann ja nur binnen weniger Tage oder Wochen einen neuen Vertrag abschließen, wenn er
a) eine Aufhebungsvereinbarung mit seinem alten Arbeitgeber hat, oder
b) arbeitslos ist.

Die Aussagen vor deiner Sitzung um 10:00 müßtest Du mir noch mal erläutern. Wie kann ein Verein unabhängig werden von der jeweiligen Person des Mangers und/oder Trainers?


Dan
14. Oktober 2011 um 13:37  |  40756

@jap_de_mos // 14. Okt 2011 um 13:01

Ok, wenn man das „Wildern“ anderer Vereine damit unterbinden will, dann könnte man ein „TTF“ vielleicht als Instrument nutzen.

@Hurdie hat aber glaube ich auch gleich, dass Negativpaket genannt. Der Verein darf einfach beurlauben und der beurlaubte Trainer darf seinen Beruf dann im ungünstigsten Fall ca. 5 Monate nicht ausüben.

Kündigungen müssten dann ausgehandelt werden oder erstritten werden, um als Arbeitsloser eingestuft zu werden.

Aber beim Schreiben fällt mir gleich noch was anderes ein. Der HSV hat zwischenzeitlich auch schon verkündet, dass sie Fink eben in der Winterpause holen.
Basel hätte dann zwar Zeit die Sache zu regeln, anderseits hast aber ggf. eine „Zeitbombe“ (Trainer bei Spielern „verbrannt“) zu ticken, die man bis in die Winterpause schleppen muß.

Wie ganz am Anfang geschrieben ich sehe den Sinn oder besser ausgedrückt den Bedarf nicht so hoch an, als bei Spielern die monatlich mit Wechselabsichten vor der Managertür stehen.

Ich hätte aber auch keine Probleme damit, wenn es einen TTF geben würde.


f.a.y.
14. Oktober 2011 um 13:48  |  40757

@hurdie: was wäre denn schlimm daran? Alle drei Parteien, die es etwas angeht, müssten doch in diesem Fall eine Einigung erzielen. Sehe da wirklich kein Problem…


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 14:03  |  40758

@Dan
Das von f.a.y um 13:01 genannte „Streben nach erfolgreichen Trainern anderer Vereine etwas die Zügel anzulegen, indem man das “Wildern” erschwert, bzw. es in geordnete Bahnen lenkt“. Darum geht es mir letztlich – das Abwerben aktiver Trainer zu erschweren.


Ursula
14. Oktober 2011 um 14:13  |  40759

…..“wenn seine Schnelligkeit nachlässt“….

Auch nach einer langen Pause lässt doch nicht
die Schnelligkeit NACH, vielmehr die Kraft,
Konzentration und Spritzigkeit, eben Kondition!

So lange eine (verletzungsbedingte etc.) Pause,
so lange ist eine Regenerationsphase, die doch
durchaus schon mit kürzeren Einsätzen in
einem Spiel, zusätzliche „Beschleunigung“
erfahren kann!

Einsätze für die 2. Halbzeit oder nur 30 oder
20 Minuten, haben sich erfahrungsgemäß
immer in der 2. Halbzeit bewährt, s. o. …..

…..gegen diese aktuellen Bayern erst recht!!

Nach Abtasten, taktischem Geplänkel oder
s. „apo“ Ballkontrolle und/oder „leichte“
Resignation, Unlust des Gegners, öffnen dann
für begabte, schnelle Spieler Tür und TOR!!???


f.a.y.
14. Oktober 2011 um 14:13  |  40760

Leicht OT:

Laut Kicker ist bei der Alemannia bereits Alarmstufe Orange was die Lizenz für die kommende Saison angeht…

Ist Funkel also vom Regen in die Traufe in den Orkan gekommen?


jenseits
14. Oktober 2011 um 14:19  |  40761

Ich frage mich, wie viele Trainer mitten in der Saison entlassen würden, wenn von den Vereinen ohnehin kein neuer Trainer verpflichtet werden könnte, bis auf einen derzeit arbeitslosen natürlich. Ich schätze, es würde weniger solcher Entlassungen geben.


f.a.y.
14. Oktober 2011 um 14:30  |  40762

@BM: @jap war’s.

@jenseits: könnte eine Entschleunigung des Geschäfts bewirken. Aber was ist, wenn der Trainer hinschmeisst? Hat der Verein halt Pech gehabt? Oder Sammer setzt dann doch seine Forderung mit der Trainerlizenz für Sportdirektoren durch. Oder bei den betuchten Vereinen sind dann dauerhaft A-Lizenztrainer in der 2. Mannschaft…


jenseits
14. Oktober 2011 um 14:35  |  40763

@f.a.y.

Wie sollte der Trainer denn hinschmeißen können? Er dürfte doch gar nicht, ebensowenig wie das Spieler außerhalb der Transferzeiten dürfen.


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 14:38  |  40764

ok f.a.y,
@jap war’s.

Dein Wort von der „Entschleunigung des Trainerkarussells“ gefällt mir. 😀


limmetstadthustler
14. Oktober 2011 um 14:40  |  40765

@BM: Super Wunschzettel! Nur wie bereits angemerkt, Stuttgart ist näher, und Freiburg noch näher (mind. von Zürich aus)… für das Spiel im Breisgau habe ich die Karten bereits zu Hause. Sinsheim (dass dort Bundesliga gespielt wird ist unglaublich) ist auch noch „in der Nähe“ (3 1/2 – 4h Autofahrt), das gleicht sich mit München in etwa aus. War schon einmal in der SAP-Arena und für das Spiel im Dezember muss ich schauen, dass ich in der nächsten Woche, trotz wohlverdientem Urlaub, dranbleibe (VVK-Start am 17.10.).

Zum Spiel in München: Ramos wenn möglich die ersten 60.-65.min. einsetzen, damit der die Abwehr schwindlig läuft… und wenn die Kräfte aus beiden Seiten nachlassen den Knipser bringen… je nachdem ob Raffa das Ding zu Beginn der 2. HZ macht oder verzieht schiesst PML zum 0:2 oder 0:1 ein!


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 14:44  |  40766

@jenseits
Der Trainer könnte seinen Arbeitgeber bitten:
a) ihn zu beurlauben (Bezüge?) (Bsp. Rangnick?),
b) einer Auflösungsvereinbarung zu zustimmen.

Beides geht aber nur mit Zustimmung des Arbeitgebers. „Hinschmeißen“ im Sinne einer Arbeitsverweigerung wäre ein anerkannter Grund für eine fristlose Kündigung – mit anschließender Sperre beim Arbeitslosengeld 🙁 .


Dan
14. Oktober 2011 um 14:48  |  40767

@Blauer Montag // 14. Okt 2011 um 13:37

Wie kann ein Verein unabhängig werden von der jeweiligen Person des Mangers und/oder Trainers?

In erster Linie ging das in Richtung des Managerwechsels 2009 / 2010.
D.H. wurde vom Verein nicht genötigt, seinen intern schon länger vorgesehenen Nachfolger Preetz einzuarbeiten, noch auf einen laufenden Wissensstand zu bringen. Und das nicht erst im letzten D.H. – Jahr. Meines Wissens war Jochen Sauer der von D.H. bevorzugte Kronprinz.

Und statt nun in der Saison 2009 / 2010 eine geregelte Übergabe an Preetz zu vollziehen, einschließlich Abtretung einiger Kompetenzen, verweigerte sich D.H. und man „einigte“ sich auf die bekannte Auflösung.

Mit einem „sauberen“ und auch gelebten Prozess im Verein, wäre Preetz auf gleichem Wissensstand, mit Vertretungsrechten und entsprechenden Aufgaben ausgestattet worden.

Die Einarbeitungszeit oder auch Versäumnisse wären ggf. minimiert worden. Vielleicht (nur hypothetisch) hätte ein Preetz, der viel früher unter D.H. schon Verantwortung zugesprochen bekommen hätte und sich seine Sporen verdiente, anders mit dem Thema „Favre“ umgehen können.

Wenn also eine Geschäftsführung zusammenarbeitet und sich laufend auf einen aktuellen Sachstand hält, Kompetenzen abgesteckt, aber auch übertragbar sind, dann kann auch mal ein Teil „wegbrechen“ ohne das alles zusammenbricht. Neue Mitarbeiter können schnell eingearbeitet werden, weil der Wissenstransfer stattfand und nicht einfach mit der Person verschwindet.

Die Schwachpunktsanalyse des Teams, Personalplanung usw. usv. werden von Management und Trainerstab durchgeführt und festgehalten.

Ein solides Grundgerüst wie sich der Verein aufstellt, welche Anforderungen an Management und Trainerstäbe vorwiegend gestellt werden und auch eingehalten werden „müssen“ (z.B. geregelte Anwesenheit / Sichtung der U23, Ausbildungskonzepte und Optimierung, Absprachen und Berichterstattung aus den unteren Teams, Konzepte für Mitgliederbindung, Symbiose Verein Stadt und Umland und 100+ Sachen mehr).

Also einen Standard schaffen der immer gehalten werden sollte und an denen man auch die Auswahlkriterien für Manager und Trainer fest manchen kann.
Und natürlich müssen diese Kriterien, dann auch überwacht und eingefordert werden.

Somit bleibt der Kern und die Grundausrichtung des Vereins langfristig stabil und muss nicht mit jedem Manager- oder Trainerwechsel neu definiert werden. Bewährte Dinge können zum Standard erhoben werden ( Kiez-Training) und bleibt somit entwicklungsfähig.

Ich höre mal auf, dass ist ein „Rotwein“-Abend bei @apo. 😉


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 14:51  |  40768

Viel Spaß bei den kommenden Auswärtsspielen der HERTHA limmets. 😉

Ich sehe es wie Du – einen schnellen und erfolgreichen Konter traue ich am ehesten Raffa, Ramos oder Ben-Hati zu.

PML sehe ich dafür zu langsam – er ist eher der Wühler in des Gegners Hälfte und besser beim offensiven Pressing als bei Kontern. @ub und ich haben genauso wenig wie andere bis jetzt darüber berichtet, wie seltsam PML am Mittwoch im Training lief. Ich weiß jedoch nix über Art und Umfang seiner Beschwerden.


kraule
14. Oktober 2011 um 14:58  |  40769

Für einen, für den es nur gegen den Abstieg geht, kursieren hier aber ordentliche taktische Überlegungen 😉

Wo ist unsere „Demut“ geblieben….in Dortmund? :mrgreen:

Wie spielen wir denn wenn es nach 25 Minuten 3:0 für Bayern steht? 🙁

Das ist wohl eher ein realistisches Szenario, oder?
Gerne irre ich mich!!!!!!!

Nur der Glaube alleine fehlt mir………


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 15:06  |  40770

@Dan
Ich versuche mal, deinen Beitrag um 14:48 für mich (und unsere Leser hier) wie folgt zusammen zu fassen.

Die Führung eines Unternehmens („Vereins“) im Profifußball sollte ausgerichtet werden auf eine Arbeitsweise im sinne des Qualitätsmanagements – wie in vielen Unternehmen tägliche Praxis. Zu definieren sind die Qualitätsziele im Sinne einer Scorecard. Diese Ziele reichen vom Tabellenstand bis hin zu den aktivitäten mit den Partnern vor Ort, bspw. dem Kieztraining. Aus den Qualitätszielen sind konkrete Stellenbeschreibungen abzuleiten. Die Kompetenzen der Stelleninhaber sind darin genauso zu definieren wie deren Berichtspflichten, Zeichnungsbefugnis, und ihre Vertreter.

In welcher Weise arbeitet HERTHA bereits mit einem Handbuch zum Qualitätsmanagement und/oder einer Scorecard?


Blauer Montag
14. Oktober 2011 um 15:13  |  40771

Die HERTHA-Abwehr wird nicht so schnell löchrig @kraule.
Die Bayern schießen morgen keine 3 Tore in 25 Minuten.


f.a.y.
14. Oktober 2011 um 15:18  |  40772

@jenseits: klar, kann ein Trainer hinschmeissen. Er ist ja kein Leibeigener. Macht halt keiner, weil dann kein Geld mehr fliesst. Und auch Spieler können indirekt hinschmeissen, siehe Arne in Wolfsburg.


Ursula
14. Oktober 2011 um 15:20  |  40773

Lieber „kraule“ halte es ruhig mit „Montag“,
der es aufgrund seiner“ Praxis“ gern diametral
zu mir sehen möchte, was Erfahrungswerte
und taktische Sachzwänge anbelangt,…..

….aber sollte es nach 20 – 30 Minuten 3 : 0
für die Bayern stehen, was leider durchaus
im Bereich des Möglichen liegt, erübrigen
sich natürlich jegliche taktische Spielereien,
aber LEIDER auch seitens des bestimmt noch immer demütigen Trainers….


Ursula
14. Oktober 2011 um 15:24  |  40774

Übrigens „Montag“ hast Du nun auch
feststellen müssen, dass „kraule“ nicht
einer meiner Hunde ist, sondern ein
qualifizierter „Mitblogger“…..

…..dem nur der Glaube fehlt, aber wem nicht!?


Dan
14. Oktober 2011 um 15:33  |  40775

@Blauer Montag // 14. Okt 2011 um 15:06

Für das Fachpublikum hätte ich es ähnlich geschrieben, da ich hier aber blogge wie mir der Herthaschnabel gewachsen ist und nach Möglichkeit auch von allen verstanden werden will (ausser bei denen, die bekennend absichtlich etwas nicht verstehen möchten um „anzuheizen“ 😉 ) habe ich es „blumiger“ geschrieben.

Meines Wissens lässt Hertha BSC einige Dinge extern verifizieren. Mit meinen Blick von aussen auf Hertha und der Entwicklung von Hertha seit Manager Preetz, würde ich sagen, die haben schon was vom Qualitätsmanagement gehört.

Daher glaube ich auch nicht, dass die positive Entwicklung nur vom Himmel gefallen ist, da ist eine Schweinearbeit an Gehirnschmalz intern und extern reingesteckt worden.

Aber wie im richtigen Leben, alle Therorie nützt nix, wenn Du sie nicht umsetzt und lebst.


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 15:51  |  40776

@f.a.y 14. Okt 2011 um 13:20,

ich bezog mich auf deine klassische Apfel-Birnen-Diskussion.

Ich bin ja ein Vertreter davon, dass der Deal mit Fink ok ist!

Ich hatte dich nur so verstanden, dass es ein Unterschied (Apfel-Birne) ist, ob man Fink-dealed oder einen entlassenen Trainer verpflichtet. Also im Sinne Fink nein, Entlassene einstellen ja! Das gibt es m.E. formaljuristisch keine Möglichkeit einen Unterschied zu machen ohne Transferfenster, denn die „Entlassung“ (also die Vertragsauflösung) kann man ja immer herbeiführen. Das hat man sicher auch im Fink-Fall getan, erst wurde vermutlich offiziell Basel aufgelöst, dann offiziell HSV gemacht. Fink war vermutlich also formal ohne Job bei der Einstellung vom HSV.

Nur mit Transferfenster kann man aus meiner Sicht einen wirklichen Unterschied herstellen. Ein Trainer darf ausserhalb des Transferfensters nur eingestellt werden, wenn er bereits im Transferfenster vereins-/arbeitslos war. Ansonsten ist es m.E. eine ethisch-moralische Unterscheidung aber keine formaljuristisch durchsetzbare.

Und @dan

Kündigungen müssten dann ausgehandelt werden oder erstritten werden, um als Arbeitsloser eingestuft zu werden

Genau das geht eben nicht. Das ist gesetzlich geregelt. Es gibt bei Zeitverträgen keine einseitigen Kündigungen. Man kann sie nicht erstreiten (hihi gleich kommts)! Will der Trainer nicht, kann ihn der Verein nicht kündigen. Will der Verein nicht, kann der Trainer nicht kündigen. Das ist doch das Theater mit Albert Streit (!) bei Schalke. Er hat Vertrag (es sei den, der ist inzwischen abgelaufen, weiss nicht), sie können ihn nicht rausschmeissen und auch nicht gegen seinen Willen vermitteln. Deshalb doch die Versuche mit vereinsschädigendem Verhalten. Ich glaube, weiss es aber nicht(da kenne ich die Gesetzeslage nicht), man hätte sogar Probleme sich arbeitslos zu melden, da man ja einen gültigen Arbeitsvertrag hatte.

Und umgekehrt @f.a.y. der Trainer kann zwar hinschmeissen, damit ist er aber noch lange nicht frei für einen anderen Verein. Er kann schmeissen, soviel er will, er hat einen Vertrag. Das ist doch bei Spielern nicht anders. Ramos hätte hinschmeissen können, wie er wollte (was ich nicht glaube), um nicht in die 2. Liga zu müssen. Völlig Wurst! Stimmt der Verein nicht zu, hat er gültigen Vertrag bei Hertha und kann nicht wechseln.

Es sind aus meiner Sicht eben nicht Äpfel und Birnen sondern bestenfalls Äpfel mit oder ohne Maden.


Ursula
14. Oktober 2011 um 15:59  |  40777

Auch HIER lieber „hurdie“, wie war es mit
Preetz und MONSIEUR, zwar ohne background
einer Neuverpflichtung, aber nach Deinen
eben beschriebenen Kriterien (?)….


Ursula
14. Oktober 2011 um 16:04  |  40779

….“übrigens besser beim offensiven Pressing“!

Richtig in den Anfangsminuten, wenn es
ZUR SACHE geht….

….hilft ein fitter (Voraussetzung) kämpfender
WÜHLER……


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 16:04  |  40780

@Ursula,

sorry, verstehe ich nicht.
Dass mit Favre der gleiche Deal wie mit Fink gemacht worden ist, habe ich schon im Parrallel-Fred gesagt (nur, der war im Spielertransferfenster).


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 16:12  |  40781

Habe ich auch schon gesagt, dass ich nie weiss, wie man parallel schreibt? 🙄


Ursula
14. Oktober 2011 um 16:14  |  40782

Übrigens @ dan, der „Montag“ macht nichts
anderes, als bekannte betriebswirtschaftliche
Kriterien in eine gewisse „Hertha-Verkleidung“
zu stecken, was letztlich auf den Fußball und
das Hertha-Management gemünzt, lediglich
einen pseudofußballerischen Effekt FÜR
weniger Geübte, „Zusammenfassung für
unsere Leser“ (anmaßend!), nicht mehr als
betriebswirtschaftliche Allgemeingültigkeit
hat, ob Verein, Betrieb oder eine wie auch
immer geführte „Gemeinnützigkeit“…..


Ursula
14. Oktober 2011 um 16:17  |  40783

Na ja „hurdie“, ich weiß bis heute nicht,
wie dieser „Deal“ von statten ging!?

Wenn man die nachträgliche, „gerichtliche“
Situation nach der Pressekonferenz genau hinterfragt…..


Sir Henry
14. Oktober 2011 um 16:25  |  40784

@hurdie

„Das aus dem Bereich der Mathematik stammende Wort parallel stammt vom lat. parallelus ab, welches seinen Ursprung in den griechischen Wörtern pará = neben; entlang und allelon = einander hat. Das Substantiv schreibt sich entsprechend „Parallele““.

Quelle: http://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/paralell.shtml


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 16:27  |  40785

na ja, @Ursula

auf die Vertragsauflösung Favre wollte ich nicht eingehen—- zu viele mitklingende Subtexte. 😉


jenseits
14. Oktober 2011 um 16:34  |  40790

@f.a.y.

@hurdie hat um 15.51 Uhr ziemlich genau und noch viel ausführlicher das geschrieben, was ich antworten wollte.


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 16:38  |  40791

@Sir,

ob mir das weiter hilft, wenn ich nie weiss, wo man die Doppel-Konsonanten setzt? Aber gegen die rr hilft mir das para weiter! Danke! Doch die ll? Vielleicht solllte ich mir den Pfeiffer mit 3 f merken, aber nee, da ist es ja umgekehrt.

Also para wie die Nüsse und nicht wie bei Pfeiffer. Vielleicht sollte ich es einfach vorher googeln.


Sir Henry
14. Oktober 2011 um 16:40  |  40793

Para wie die Nüsse und Lell wie unser Abwehrspieler: Lells Nüsse sozusagen :mrgreen:

Eier! Wir brauchen Eier!


jenseits
14. Oktober 2011 um 16:40  |  40794

@Sir

„Paralell“ wäre im Moment bei Hertha doch ganz korrekt! 😉


f.a.y.
14. Oktober 2011 um 16:42  |  40795

Okay @hurdie, dann hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte es eher so, dass in einem Fall (Fink, der Apfel) der Trainer proaktiv den Wechsel forciert hat, wärend bei unseren Birnen Friedhelm und Magath die Trainer ja rausgeschmissen wurden. D.h. aus Sicht der Trainer macht es natürlich einen Unterschied, ob ich gehen will oder ob ich rausfliege. Meine Frage war daher: was passiert mit denen, die gar nicht gehen wollten, aber regelmässig zum 7. Spieltag entlassen werden? Dürfen die dann 10 Weitere Spieltage Bewerbungsgespräche führen?


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 16:44  |  40796

Du bist gemein! Da sind doch die L falsch.

Also eher „Eier, aber nicht Lells“. Oder Lells Eier ohne ll? dann wären wir ja bei Leier und dem hurdy-gurdy man. Der Kreis schliesst sich .


hurdiegerdie
14. Oktober 2011 um 16:49  |  40798

@f.a.y.

Ich weiss, ich verkompliziere alles. Ich versuche es kurz und knapp:

a) Sie können gar nicht entlassen werden, nur beurlaubt bei Weiterzahlung des Gehalts (Vertragsrecht)
b) Zur Zeit dürfen sie alles, aber können nichts ohne Zustimmung des Vereins.
c) Mit Transferfenster brächten sie gar nicht suchen, weil sie selbst bei Zustimmung des Vereins nicht dürften.


jenseits
14. Oktober 2011 um 16:50  |  40799

@f.a.y.

Warum sollte ein Verein einen Trainer entlassen, wenn er an seiner Stelle keinen neuen Trainer einstellen kann? Es wäre doch wahrscheinlicher, dass man die Zeit bis zur nächsten Transferperiode noch mit ihm arbeiten würde. Vielleicht irre ich mich, aber ich schätze es im Moment so ein, dass ein solches Trainer-Transferfenster übereilten Trainerentlassungen entgegenwirken würde.


kraule
14. Oktober 2011 um 20:02  |  40826

Lieber @ursula,

es würde mir sehr gefallen wenn Du zumindest mich nicht „beurteilst“ oder „bewertest“…… das ist, nach meinem Empfinden, ein respektloser Zug jemanden zu beurteilen denn man nicht im entferntesten kennt. Also lass das bitte, Danke.

Ansonsten…drücken wir gemeinsam die Daumen, dass das unmöglich Scheinende vielleicht doch wahr wird…………


Ursula
14. Oktober 2011 um 20:44  |  40836

Lieber „kraule“, ich wollte und habe Dich
nicht bewertet! Ich habe eine zurück liegende
wenn man will, „respektlose Schnoddrigkeit“
relativiert……


Blauer Montag
15. Oktober 2011 um 8:32  |  40869

Morjen @kraule,
lass dich nicht ärgern.

Wenn dir ein Kommentar nicht gefällt, drücke einfach die >I G N O R E< -Taste. Du würdest dich doch auch in der Berliner U-Bahn nicht von wildfremden Personen dumm anquatschen lassen.

Ha Ho He BM


Ursula
15. Oktober 2011 um 10:34  |  40875

„Montag“, dass zwischen „kraule“ und mir
geht Sie gar nichts an!!

Ihr Verhalten HIER, aber ist typisch
für Ihre Ignoranz und Impertinenz!

Es freut mich aber schon ein wenig,
dass Sie so „subreagieren“…..

…..und einer meiner Hunde heißt
nicht „kraule“!! Vergessen??

Anzeige